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Huffington Post Germany Athena

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    Fränzi Kühne

    Am 08. Januar startet der erste Podcast von FOCUS Online und dem FOCUS Magazin: “FOCUS Future” auf allen gängigen Audio-Plattformen. Das neue Audioformat erscheint bei Spotify, iTunes, Deezer und Soundcloud.

    Und darum geht’s: “FOCUS Future” bietet jungen Menschen mit Visionen eine Plattform. Junge Menschen, die unsere Zukunft verändern. Junge Menschen, die alte Regeln über den Haufen werfen.

    Zum Start des neuen Formats hat sich FOCUS-Redakteurin Elisabeth Krafft, 28, mit Fränzi Kühne, 35, getroffen. Kühne ist Deutschlands jüngste Aufsichtsrätin in einem börsennotierten Unternehmen.

    2017 wurde die damals 34-Jährige in den Rat der Freenet AG gewählt – mit 99,72 Prozent Zustimmung. Kühne ist damit eine Gallionsfigur für junge Frauen. Aber nicht nur das.

    Die Berlinerin ist auch außerhalb der Freenet AG geschäftstüchtig – und verdammt erfolgreich. Sie ist Mitbegründerin der ersten Social-Media-Agentur des Landes, “Torben, Lucie und die gelbe Gefahr”, deren Mitarbeiter Dax-Konzerne wie Astra und die Deutsche Bahn beraten.

    Ihre Vision: “Ich will jungen Frauen zeigen, dass man sich nicht verkleiden, sondern authentisch sein muss. Dann kommt man auch in Spitzenpositionen.”

    FOCUS möchte jungen Menschen ein Sprachrohr bieten, die authentisch sind. Menschen, die machen, worauf sie Lust haben. So wie Kühne. Der Hörer erfährt in der ersten Episode auch, was die Unternehmerin über das digitale Business und weibliche Vorbilder denkt. Außerdem gibt sie Tipps, wie man soziale Medien nutzt, um den potentiellen Arbeitgeber zu überzeugen:

    Alle zwei Wochen und immer dienstags erscheint eine neue Folge des “FOCUS Future”-Podcasts. Kostenlos, jederzeit abrufbar und an keine festgelegte Sendezeit gebunden.

    (ujo)


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    • Ein bizarrer Vorfall in den USA beschäftigt eine Familie.
    • Auf einer Überwachungskamera war zu sehen, wie ein Mann stundenlang ihre Türklingel leckte. 

    Die Überwachungskamera einer Familie in der kalifornischen Stadt Salinas hat Verstörendes aufgezeichnet: Auf dem Video ist ein Mann zu sehen, der die Türklingel ableckt – für drei Stunden. 

    Sylvia Dungan berichtete dem lokalen Sender KION-TV am Wochenende, dass das Sicherheitssystem der Familie am frühen Morgen Alarm schlug. 

    “Ich dachte, Junge, da muss aber viel los gewesen sein. Ich gehe, so um 5 Uhr morgens außer Haus. Mein Sohn kommt erst um 6 Uhr morgens nach Hause. Nun, wer zum Teufel ist dann das?”, berichtete Dungan.

    Sie war noch schockierter, als sie sich das Video dann ansah: Darauf ist zu sehen, wie ein männlicher Eindringling stundenlang die Türklingel leckte.

    Polizei kann Mann auf Video identifizieren

    “Ich dachte: “Oh Mann, das ist einfach seltsam”, sagte Dungan zum lokalen US-Sender CBS Sacramento.

    Der züngelnde Eindringling hörte hier aber noch nicht auf. Wie die Polizei berichtet, sei auf dem Video auch zu sehen, dass er in den Vorgarten urinierte. 

    Die Beamten identifizierten einen Verdächtigen, der 33-Jährige sei ihnen bereits wegen kleinerer Vergehen wie Diebstahl und des unerlaubten Betretens von Grundstücken bekannt, berichtet CBS weiter. 

    Schäden am Haus habe es keine gegeben, sagte Dungan. Aber die Familie habe den Rest des Wochenendes damit verbracht, ihre Türklingel zu desinfizieren. 

    Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost US und wurde von Leonhard Landes ins Deutsche übersetzt. 


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    Polizisten vor dem britischen Unterhaus in London. 

    Die britische Regierung erleidet im Streit um den Brexit Niederlage um Niederlage

    Am Dienstag setzten Abgeordnete um die Labour-Politikerin Yvette Cooper durch, dass die Regierung ausdrücklich die Zustimmung des Parlaments benötigt, sollte sie im Falle eines No-Deal-Brexits (eines EU-Austritts ohne Abkommen) besondere Maßnahmen bei der Steuergesetzgebung treffen. 

    Bemerkenswert war die Abstimmung, weil auch Abgeordnete der Regierungspartei der Tories von Premierministerin Theresa May für diesen Labour-Vorschlag stimmten.

    Die Opposition plant derweil nach HuffPost-UK-Informationen bereits den nächsten Coup gegen die angeschlagene Regierungschefin.

    Labour-Schlag gegen May 

    Labour will sich mit Tory-Rebellen zusammenschließen. Sie wollen Theresa May dazu zu zwingen, belegen zu müssen, dass “Garantien” der Europäischen Union zur Verbesserung ihres Brexit-Deals rechtsverbindlich sind.

    Nachdem May die Abstimmung über den umstrittenen Austrittsvertrag verschoben hatte, versprach sie, neue Zugeständnisse der EU einzuholen. So wollte sie Gegner ihres Deals in ihrer eigenen Partei und ihres Partners im Parlament, der nordirischen DUP, überzeugen. 

    Am kommenden Dienstag steht nun die entscheidende Abstimmung im Unterhaus über den von May und der EU verhandelten Austrittsvertrags an.

    Der neue parteiübergreifende Schlag soll nun dazu führen, dass die Regierung ein aktualisiertes Rechtsgutachten des Generalstaatsanwalts über die Auswirkungen des Brexits veröffentlichen und beweisen muss, wie rechtsverbindlich die “Garantien” der EU wirklich sind.

    Zum Hintergrund

    Es geht bei der Frage der rechtlichen Garantien um den sogenannten backstop. Dieser im Austrittsvertrag verankerte Mechanismus soll verhindern, dass nach dem Brexit Grenzkontrollen zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland nötig werden.

    Nordirland würde in diesem Fall weiter in der Zollunion bleiben, sollte der backstop greifen. Die Brexit-Hardlinern befürchten, dass ein wirksamer Austritt aus der EU so auf unbestimmte Zeit verhindert werden würde.

    May hatte nach der verschobenen Abstimmung über den Austrittsvertrag rechtliche Garantien von Brüssel gefordert, dass der backstop nur eine temporäre Lösung sei. 

    Brexit: Neuer Kampf im Unterhaus 

    Beobachter des Streits im Parlament über den EU-Austritt erwarten, dass die Regierung in den nächsten Tagen bei den Debatten im Unterhaus neue Garantien der 27 EU-Staaten zur Irland-Frage vorlegen wird.  

    Aber die Abgeordneten von Labour, der DUP und der Tories wollen sicherstellen, dass May alle Behauptungen über Verbesserungen ihres Deals mit konkreten Beweisen untermauern muss.

    Die zentrale Frage wird dabei sein: Sind die Garantien wirklich rechtsverbindlich?

    Generalstaatsanwalt Geoffrey Cox wird die Regierung im Unterhaus nächste Woche verteidigen. 

    Der Schritt wird als bewusster Versuch der Regierung angesehen, Cox’ juristische Argumente und Brexit-Kentnisse zu nutzen, um Tory-Abweichler von Mays Deal zu überzeugen. 

    Schon im vergangenen Jahr zwang Labour mit einer parteiübergreifenden Initiative die Regierung dazu, das Brexit-Rechtsgutachten von Cox zu veröffentlichen. Nun wollen sie diesen Erfolg wiederholen. 

    Parteiübergreifender Hinterhalt

    Brexit-Schattenminister Keir Starmer von Labour sagt der HuffPost: “Vergangenes Jahr wurde die Regierung, um sich tretend und schreiend, dazu gebracht, das Rechtsgutachten zum Brexit-Deal der Premierministerin zu veröffentlichen. Wir sollten diesen Prozess nicht noch einmal durchlaufen müssen.”

    Weiter betont er: “Das Parlament muss über die rechtlichen Auswirkungen aller Vereinbarungen der Premierministerin mit der EU auf dem Laufenden gehalten werden.”

    Ehemalige Minister wie Priti Patel, Iain Duncan Smith und Steve Baker wollen ebenfalls, dass neue Informationen zu den rechtlichen Auswirkungen veröffentlicht werden. Nur so könne die Realität der EU-Versprechen aufgezeigt werden. 

    Aber auch die Tory-Hardliner der sogenannten European Research Group (ERG) um Jacob Rees-Mogg wollen verhindern, dass die Regierung Abgeordnete durch Behauptungen über EU-Zugeständnisse von Mays Deal überzeugt. 

    Labour: Entweder May ist gescheitert – oder hat etwas zu verstecken

    Eine Quelle aus der Labourpartei sagt der HuffPost: “Entweder gibt es kein neues Rechtsgutachten, in diesem Fall ist die Premierministerin gescheitert, die neue rechtliche Garantien zu bekommen, die sie versprach. Oder es gibt ein neues Rechtsgutachten, und sie verstecken es.”

    Die Tory-Abgeordnete Ann Main betont: Es sei wichtig, dass der Generalstaatsanwalt im Unterhaus anwesend ist. Nur so könne angefochten werden, “wie rechtsverbindlich einige der Vereinbarungen sind”.

    Sie sagt weiter: “Diejenigen von uns, die skeptisch sind, wenn es um Vereinbarungen statt rechtsverbindlicher Garantien geht, hätten gerne einen Teil der Rechtsauskünfte, die wir bereits angesehen haben, im Plenum erklärt.”

    Dieser Artikel erschien zunächst bei der HuffPost UK und wurde von Leonhard Landes übersetzt und editiert. 

    (jkl)


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    • Auch am heutigen Mittwoch dominiert der Schneesturm vor allem den Süden Deutschlands.
    • Es kommt zu neuem Schneefall und laut dem Deutschen Wetterdienst gilt in vielen Landkreisen Alarmstufe Rot.
    • Aufnahmen der eingeschneiten Schneegebiete seht ihr oben im Video. 

    Der Süden Deutschlands wird noch immer von dem Schneechaos beherrscht. Die stärksten Schneefälle treten am Mittwochmorgen entlang einer scharfen Schauer- und Gewitterlinie im Süden Deutschlands auf. Sie zieht sich von Frankfurt am Main bis nach München. In Frankfurt und Stuttgart kommt es zudem zu starkem Schneeregen.

    Orkanböen und starker Schneefall haben in den Alpen bereits in der Nacht eingesetzt und ziehen sich noch bis in den heutigen Tag hinein. Allein am Mittwochvormittag fallen bis zu 20 Zentimeter Schnee. Über den Tag könnten noch einmal 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. 

    Mehr zum Thema: Sturm sorgt für Chaos – in 27 Landkreisen herrscht Warnstufe Rot

    Schneesturm sorgt weiterhin für Chaos

    In mehreren Regionen im Süden Deutschlands fällt aufgrund des Wetters der Unterricht aus. Räumdienste kommen schon seit Anfang der Woche nicht mehr hinterher. Die Behörden rechnen zudem damit, dass weitere Straßen gesperrt werden müssen.

    Zu der gefährlichen Glätte kommen ebenfalls Schneeverwehungen auf. Auch die Lawinengefahr spitzt sich zu. Schwerpunkte sind das Allgäu, ganz Vorarlberg, weite Teile Von Tirol, Salzburg, Teile von Oberösterreich und die nördliche Steiermark. Im oberbayerischen Landkreis Miesbach besteht Katastrophenalarm.

    Auch in Sachsen und Thüringen geht der Schneefall weiter. Von Erfurt bis Görlitz kommt es immer wieder zu starkem Schneefall und glatten Straßen.

    Mehr zum Thema: Ein rätselhaftes Wetter-Phänomen bringt uns im Januar den Extremwinter

    Deutscher Wetterdienst spricht Alarmstufe Rot aus

    Wegen des starken Schneefalls gilt laut dem Deutschen Wetterdienst in 27 Landkreisen Alarmstufe Rot. Folgende Landkreise sind davon betroffen: 

    Kreis Lindau, Kreis Oberallgäu, Kreis Unterallgäu, Kreis Ostallgäu, Kreis Weilheim-Schongau, Kreis Garmisch-Partenkirchen, Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Kreis Miesbach, Kreis Rosenheim, Kreis Taunstein, Kreis Bad Reichenhall, Kreis Passau, Kreis Freyung-Grafenau, Kreis Deggendorf, Kreis Regen, Kreis Straubing-Boden, Kreis Cham, Vogtlandkreis - Bergland, Erzgebirgkreis, Kreis Zwickau - Tiefland, Kreis Zwickau - Bergland, Kreis Mittelsachsen - Tiefland, Stadt Chemnitz, Kreis Mittelsachsen - Bergland, Kreis Sächsische Schweiz-Ostergebirge - Tiefland und Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - westelbisches Bergland. 

    Die besten Wettervorhersagen für euren Ort seht ihr auf weather.com.

    (nr)


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    ► Nach dem tödlichen Schuss auf eine Frau beim Silvesterfeuerwerk in Schönberg in Schleswig-Holstein halten die Ermittler auch einen Mord für denkbar.

    “Es kann sich bei dem Fall um eine fahrlässige Tötung gehandelt haben, beispielsweise durch einen Unfall, aber auch um einen Mord”, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

    ► “Wir haben aber keinen Hinweis gefunden, der eindeutig für Mord spricht.” Die Ermittler gingen weiter von einem Tötungsdelikt aus, die rechtliche Einordnung erfolge erst später.

    ► Die Frau wollte zu Silvester mit ihrem Mann vor der Tür das Feuerwerk genießen. Nach wenigen Minuten brach die Mutter von drei kleinen Kindern tödlich getroffen zusammen.

    Das sagt Schönbergs Bürgermeister zu der Tat:  

    Zuvor hatte Schönbergs Bürgermeister Peter Kokocinski (SPD) an den Schützen appelliert, sich bei der Polizei zu melden.

    “Es wäre für die betroffene Familie, aber auch für alle Menschen im Ort wichtig zu erfahren, was wirklich passiert ist”, sagte Kokocinski den “Kieler Nachrichten”.

    Er gehe von einem Unfall aus und vermute, “dass jemand im Übermut mit einer Schusswaffe hantiert hat.”

    Das sagt die Staatsanwaltschaft:  

    Für die Staatsanwaltschaft steht fest, dass auf die 39-Jährige geschossen wurde. Dies hatte die ballistische Untersuchung der Metallsplitter ergeben, die im Kopf der Frau gefunden worden waren.

    Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft machten bisher Angaben dazu, welche Waffe und Munition für die Tat in Frage kommen. 

    Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 3000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung des Täters führen:

    Wer in der Silvesternacht Video- oder Fotoaufnahmen in Schönberg gemacht hat, kann diese unter dem Stichwort “Silvester Schönberg” hochladen. 

    (ll)


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    Eine Freundin von mir machte vor einiger Zeit eine sehr unangenehme Erfahrung. Während sie übers Wochenende verreist war, hatte ihr neuer Freund in einem Stripclub einen Lapdance bekommen. Für sie eine klare Grenzüberschreitung, das ging gar nicht. Die Sache war nur: Aus der Sicht ihres Freundes war ein Besuch im Stripclub kein Regelverstoß, deswegen machte er auch kein Geheimnis daraus. Er verstand nicht, wo das Problem liegen sollte und war überrascht von ihrer heftigen Reaktion.

    Von außen betrachtet liegt die Sache auf der Hand. Die beiden haben offensichtlich noch nicht darüber gesprochen, welche Regeln jeder von ihnen für sich persönlich in einer monogamen Beziehung aufstellt und wo ihre Grenzen liegen. Dieses Beispiel meiner Freundin verdeutlicht, dass wir selbst wenn wir denken, das Konzept Monogamie sei ziemlich klar definiert, feststellen müssen, dass das für jeden etwas anderes bedeuten kann. Fremdgehen fängt für viele nicht erst beim Sex an.

    Wir verlassen uns auf das Bild von anderen anstatt auf unsere Wünsche

     

    Und auch ich kenne dieses Problem. Als jemand, der schon sowohl monogame als auch offene Beziehungen geführt hat, weiß ich, dass es Menschen in der Regel schwerfällt, festzulegen, wo die Grenzen für sie ganz persönlich liegen. Vielleicht liegt es daran, dass Monogamie in unserer Kultur als die Norm gilt. Doch allzu häufig verlassen wir uns darauf, dass das Bild, das andere von einer idealen Beziehung zeichnen, auch das ist, was unseren Wünschen entspricht.

    Das mag zum Teil an romantischen Hollywoodfilmen liegen und auch an unseren (fehlenden) Beziehungsvorbildern. Fakt ist jedoch, dass nur den wenigsten von uns beigebracht wurde, unsere Grenzen in einer Partnerschaft zu verhandeln und für unsere Bedürfnisse einzustehen.

    Es ist ganz normal, dass es in Beziehungen zu Schwierigkeiten und auch mal zu Streit kommt. Ich finde aber, dass es unglaublich wichtig ist, besonders in den Dingen, in denen ihr euch nicht einig seid, darauf zu achten, wo für dich ganz persönlich die Trennlinie zwischen dem verläuft, was du akzeptieren kannst und was nicht. Das wird deine Beziehung stärker machen, als wenn du dich ewig nach äußeren Stereotypen und dem, was angeblich „normal“ ist, richtest, und selber dabei kreuzunglücklich fühlst.

    Dafür musst du natürlich wissen, was du willst und das auch kommunizieren. Genauso solltest du deinem Partner den Raum geben, seine Bedürfnisse zu formulieren. Nur so könnt ihr lernen, miteinander richtig umzugehen.

    Monogame oder offene Beziehung – nicht einfach zu beantworten

    Die Frage Monogame oder offene Beziehung? ist nicht mit A oder B zu beantworten, die Grenzen sind fließend. Wie deine Einstellung zu dem Thema ist, kann auch von der Situation abhängen. Vielleicht findest du es okay, wenn die oder der andere sich auf Reisen in einem anderen Land mit anderen Sexpartner*innen für eine einmalige Sache trifft. Würden sie oder er das hingegen in der Stadt tun, in der ihr gemeinsam lebt, wäre es ein No-Go.

    Es gibt auch Menschen, die zwischen romantischer und sexueller Intimität unterscheiden. Du siehst, es gibt ein ganzes Spektrum von Situationen und Möglichkeiten, die weit mehr beinhalten als “Mein*e Partner*in hat Sex mit einer anderen Person.“

     

     

    Beispielsweise leben mein Freund und ich zusammen, aber ich verreise wesentlich häufiger als er. Ich persönlich habe mich in meinen Wünschen immer irgendwo zwischen Monogamie und offener Beziehung gefühlt, mein Freund hingegen neigt zu Monogamie. Obwohl ich als Sexualpädagogin arbeite, fühlte ich mich in meiner eigenen Beziehung zunächst unsicher, meine Wünsche offen anzusprechen.

    Ich hatte Angst, meine nicht-monogamen Bedürfnisse anzusprechen, weil ich kein “Drama“ verursachen wollte. Gleichzeitig wusste ich aber, dass ich ihm keine gute Partnerin sein würde, wenn ich diese Gefühle nicht zu einem bestimmten Punkt auslebte. Wir haben sehr viel darüber gesprochen und er hat verständnisvoll reagiert.

    Früher habe ich mein Verlangen unterdrückt 

    Bis ich soweit war, meine sexuellen Wünsche ernstzunehmen und einzufordern und dabei die Gefühle meines Partners einzubeziehen, war es ein langer Weg. Ich habe vor allem aus den Fehlern früherer Beziehungen gelernt. Denn bevor ich meinen jetzigen Freund getroffen habe, habe ich mich in meinen Partnerschaften immer schuldig gefühlt und mein Verlangen unterdrückt.

    Nur um meine Ex-Partner nicht zu verletzen habe ich mich damals auf monogame Beziehungen eingelassen und mich dann wahnsinnig weit weg von ihnen gefühlt. Egal wie groß die Liebe und Anziehungskraft zwischen zwei Menschen ist, beide müssen bereit sein zu kommunzieren und aufeinander zu zugehen.

    Ich kann mich an die vielen Gespräche, die wir zu diesem Thema geführt haben, schon gar nicht mehr einzeln erinnern. Aber ich erinnere mich durchaus an einige Momente, in denen wir Durchbrüche hatten. Beispielsweise damals, als ich das erste Mal, nachdem wir uns kennengelernt hatten, auf eine längere Reise ging. Mir wurde bewusst, dass ich während dieser Zeit nicht auf physische Intimität verzichten wollte.

    Es ging mir überhaupt nicht um sexuelle Stimulation, aber so etwas wie Tanzen, Kuscheln und Knutschen. Ich werde nie vergessen, wie nervös ich war, als ich meinem Freund davon erzählte. Wir einigten uns auf einige Regeln, mit denen wir uns beide wohlfühlten:

    Regeln für Sex, mit denen wir uns wohlfühlten 

    Keine Intimitäten mit Leuten aus unserem Bundesland.
    · BDSM (ohne Austausch von Flüssigkeiten) ist okay und braucht keine weitere Erlaubnis.
    · Spielereien mit Frauen und Menschen, die sich der Zweigeschlechterordnung entziehen (“Non-binäres Geschlecht“) sind cool.

    Auch der Sex mit anderen Cis-Männern ist nicht komplett vom Tisch. Darüber müssen wir uns einfach im Einzelfall abstimmen. Klar mögen verschiedene Regeln verschiedene Geschlechter betreffend unfair erscheinen, aber dieser Doppelstandard ist einfach das, womit wir beide uns am wohlsten fühlen.

    Nachdem wir die Dinge festgelegt hatten, die für uns gingen und nicht gingen, kamen mir allerdings noch mehr Fragen. Will er, dass ich ihm davon erzähle, wenn es passiert? Darf ich das immer machen, oder nur auf Reisen? Was, wenn jemand aus einem anderen Bundesland in unserer Stadt zu Besuch ist? Sind Ex-Liebhaber grundsätzlich tabu? Wir besprachen alle diese Einzelheiten. Danach fühlte ich mich allein schon wegen der Offenheit unseres Gespräches ein bisschen verwegen, aber gleichzeitig auch unglaublich verbunden mit meinem Partner und bestens vorbereiten auf meine Reise.

    Endlich die sexuellen Bedürfnisse offenlegen 

    Nachdem wir unsere Beziehungsgrenzen ausgehandelt hatten, war ich wahnsinnig erleichtert. Jetzt konnte ich meine eigenen Bedürfnisse innerhalb unserer Partnerschaft erfüllen, ohne ihn anlügen oder täuschen zu müssen. Klar bedeutete das nicht, dass unsere Gefühle sich uns nicht in den Weg stellen könnten. Gefühle können immer aufkommen oder sich verändern. Aber immerhin hatte ich jetzt einen Plan.

    Wahrscheinlich wird sich diese Art von Gespräch für dich zunächst genauso seltsam anfühlen wie für mich. All deine sexuellen Bedürfnisse und Wünsche offenzulegen und gleichzeitig auch die deines Gegenübers anzuhören, ist weder bequem noch wohlig. Aber es ist notwendig, um euch gegenseitig zu verstehen. Mögliche Szenarien durchzuspielen kann euch dabei helfen, eure Grenzen deutlich zu machen.

    Aber ihr solltet nicht zu viel Zeit damit verbringen, über Dinge zu sinnieren, die noch nicht eingetroffen sind (und vielleicht nie eintreffen werden). Außerdem solltest du dir darüber bewusst sein, dass es sich hierbei um einen Prozess handelt. Das Thema wird nicht mit einem einzigen Gespräch vom Tisch sein, sondern wird euch eure gesamte Beziehung lang begleiten.

    Eine offene Beziehung ist nicht gleich besser, aber... 

    Ich sage nicht, dass eine offene Beziehung besser oder die weiterentwickelte Form einer monogamen Beziehung ist. Und einfacher ist sie auch nicht. In allen Partnerschaften gibt es Spannungen. Aber falls du dich nach einer nicht-monogamen Beziehung sehnst, lohnt es sich, die Gespräche, unangenehmen Situationen und die Eifersucht in Kauf zu nehmen.

    Wenn wir es schaffen, über die Stolpersteine in unseren Partnerschaften zu sprechen und sie als etwas natürliches wahrzunehmen, kommen wir wesentlich besser miteinander zurecht. Eine Beziehung, in der gesprochen wird, ist lebendiger, intimer und glücklicher als eine, in der die Probleme und Wünsche ignoriert werden. Totschweigen funktioniert nämlich nie.

    Dieser Text erschien ursprünglich bei Refinery 29. 


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    • Viele Menschen verwenden Pappkartons, in denen sich Eier befinden, mehrmals.
    • Das ist jedoch gesundheitsgefährdend.
    • Im Video oben seht ihr: Das ist der Grund, warum Kassierer an der Kasse die Eierkartons öffnen.

    Unterwegs im Supermarkt, die Einkaufsliste steht: Milch, Brot, Eier. Dabei greifen die meisten nach den beigen oder grünen Pappkartons, in denen sich die Eier befinden. Viele verwenden sie sogar noch ein zweites Mal, oft der Umwelt zuliebe.

    Laut der deutschen Lebensmittelhygiene-Verordnung sollten Verbraucher davon allerdings absehen. Eine Wiederverwendung der Eierkartons kann nämlich gesundheitsgefährdend sein. 

    Eierkartons mit Keimen und Bakterien besetzt

    Einige Menschen möchten vielleicht weniger Müll produzieren und verwenden  die Eierkartons mehr als nur ein Mal. Doch genau das sollte nicht getan werden, denn das Wiederverwenden könnte zu Krankheiten führen.

    Der Grund dafür ist, dass die Verpackung aus Pappe besteht. Diese lässt sich nicht reinigen und kann mit Keimen und Bakterien besetzt sein.

    Die deutsche Lebensmittelhygiene-Verordnung betont zwar, dass es nicht verboten sei, Eierkartons mehr als ein Mal zu verwenden. Jedoch sollten Lebensmittel “während der Lagerung, Herstellung und dem Transport vor Verunreinigungen geschützt werden.”

    Gefahr von Salmonellen

    Solche Verunreinigungen können dann für den Menschen gefährlich werden. Die Verbraucherzentrale Berlin sagte dem Portal “T-Online”:

    “Kotreste, die sich manchmal auf den Eierschalen befinden, bleiben auf den Pappkartons haften. Dadurch können frische Eier mit den Keimen verunreinigt werden.”

    Dadurch können Salmonellen auf frische Eier gelangen. Salmonellen sind Krankheitserreger, die zu Durchfallerkrankungen führen.

    (chr)

     

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    • Vor 14 Jahren hatte eine Frau einen Unfall und befindet sich seither in einem vegetativen Zustand in einer entsprechenden Einrichtung.
    • Vor einem Monat bekam sie ein Kind – die Polizei geht von einem Verbrechen aus und ermittelt.
    • Im Video oben seht ihr einen weiteren Missbrauchsfall in einer Pflegeeinrichtung: Enkel fällt auf, dass sich sein Großvater merkwürdig verhält - also installiert er eine Kamera in der Wohnung.

    Eine Frau, die seit 14 Jahren im Wachkoma liegt und sich seither in einem Plegeheim befindet, hat Ende Dezember ein gesundes Kind auf die Welt gebracht.

    Die Polizei in Phoenix in dem US-Bundesstaat Arizona geht von einem Verbrechen aus und ermittelt daher in diesem Fall. Die Beamten untersuchen den Verdacht eines sexuellen Missbrauchs, woraus die Schwangerschaft der Patientin resultierte. Die “New York Times” berichtete am Freitag über den Fall. 

    Mehr zum Thema:Frau liegt seit 14 Jahren im Wachkoma und bekommt Baby – Polizei ermittelt

    Nun gibt es neue Informationen zu dem derzeitigen Ermittlungsstand. 

    Wie die “Washington Post” berichtet, verlangt die Polizei eine DNA-Probe von jedem männlichen Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung. So soll herausgefunden werden, wer der Vater des Kindes und gleichzeitig der vermeintliche Straftäter ist. Außerdem habe die Polizei einen Durchsuchungsbefehl für die Einrichtung erhalten.

    Bis jetzt haben die Beamten aber noch keinen Verdächtigen und deshalb kam es noch nicht zu einer Verhaftung.

    Polizei verlangt DNA-Test aller männlichen Mitarbeiter

    Wie die Zeitung schreibt, wurde die Patientin in den vergangenen 14 Jahren rund um die Uhr in ein und dem selben Zimmer betreut und gepflegt. Ob sie sich dort noch immer befindet, ist unklar. Die Frau soll heute 29 Jahre alt sein.

    Ein Sprecher des Unternehmens Hacienda HealthCare, zu dem auch die Einrichtung, in der sich der Vorfall ereignete, gehört, sagte:

    “Als Unternehmen begrüßen wir diese Entwicklung der laufenden polizeilichen Ermittlungen.”

    Wie die “Washington Post” weiter schreibt, hat der Hauptgeschäftsführer von Hacienda HealthCare, Bill Timmons, seinen Posten abgegeben, nachdem er von dem Vorfall in einer seiner Einrichtung gehört hatte. Das verkündete der Sprecher des Unternehmens, David Leibowitz. Er sagte: 

    “Der Rücktritt von Bill Timmons wurde vom Vorstand der Hacienda HealthCare einstimmig angenommen.”

    Frau befindet sich seit 14 Jahren im Wachkoma

    Die Patientin befindet sich seit 14 Jahren in dieser Einrichtung. Sie soll vor ihrer Einlieferung fast ertrunken sein und befindet sich seither in einem vegetativen Zustand, auch Wachkoma genannt.

    Bei dieser Form des Komas zeigt der Mensch bestimmte Reflexe und Bewegungen, jedoch kein Bewusstsein.

    Wie der amerikanische Sender “News Channel 9” berichtet, sollen die Ärzte und Pfleger der Einrichtung nichts von der Schwangerschaft bemerkt haben. Erst, als die Frau anfing zu stöhnen, bemerkte eine Krankenschwester, dass etwas nicht stimmte. Die Patientin brachte das Kind schließlich zur Welt – einen vollkommen gesunden Jungen.

    Bereits 2013 war eine Einrichtung der Hacienda HealthCare unter Beschuss geraten, wie die Zeitung schreibt.

    Das Arizona Department of Health Services fand damals heraus, dass ein männlicher Mitarbeiter der Einrichtung einige Patienten misshandelt hatte, indem er eindeutige sexuelle Bemerkungen über sie machte.

    (nr) 


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    Bill Gates warnt vor Risiken der Gen-Manipulation. 

    • Bill Gates fordert eine größere Debatte über die sogenannte Gen-Editierung.
    • Die Technologie birgt für ihn Risiken – aber auch Nutzen.  

    Die Aufregung war groß Ende November: Ein chinesischer Wissenschaftler behauptete, er habe bei einer künstlichen Befruchtung die Genome zweier Embryonen verändert. Die beiden Mädchen, Lulu und Nana, kamen gesund zur Welt.

    Von einem “Super-Gau” für die Wissenschaft sprach der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock. “Die Büchse der Pandora wurde geöffnet”, warnten chinesische Kollegen. 

    Auch Microsoft-Gründer Bill Gates sieht die Technologie hinter der chinesischen Sensation, die sogenannte Genom-Editierung, mit großen Risiken behaftet. Gerade darum mahnt er in einem Beitrag auf seinem Blog zu Neujahr, über den auch der “Business Insider” berichtet: 

    Die Debatte über Gen-Manipulationen könnte “die wichtigste öffentliche Debatte sein, die wir nicht weit genug geführt haben”.

    Bill Gates über die Gen-Editierung

    Zwar war die Aufregung nach der Meldung aus China groß. Dennoch hatte sich Gates offenbar eine noch lautere öffentliche Debatte über die Auswirkungen der Genom-Editierung erwartet. 

    “Ich bin überrascht, dass diese Themen nicht mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden haben. Heute ist die künstliche Intelligenz Gegenstand heftiger Diskussionen”, schreibt er und betont: “Die Gen-Aufbereitung verdient mindestens so viel Aufmerksamkeit wie die KI.”

    Der Technik-Guru erklärt weiter: “Die ethischen Fragen sind enorm. Die Gen-Technik erzeugt eine Menge Optimismus bei der Behandlung und Heilung von Krankheiten (...). Aber die Technologie könnte die Ungleichheit verschlimmern, insbesondere wenn sie nur für wohlhabende Menschen verfügbar ist.”

    Gen-Manipulation in China – und Gates’ Urteil darüber

    Im Fall der beiden Babys in China manipulierte der Forscher von der Southern University of Science and Technology in Shenzhen in den Embryonen das Gen für den Zellrezeptor CCR5. Er ist ein Einfallstor für das HI-Virus, die beiden Mädchen sollen so später vor einer möglichen Infektion mit dem Aids-Erreger geschützt sein. 

    Die Technologie der Genom-Editierung bietet also enorme gesundheitliche Vorteile. Sie kommen aber nur denjenigen zugute, die sich einen solchen Eingriff auch leisten können, kritisiert Gates. 

    Er betont auch, dass das Experiment des chinesischen Forschers zu weit gegangen sei. “Aber etwas Gutes kann aus seiner Arbeit entstehen, wenn es mehr Menschen dazu anregt, zu lernen und über Genom-Editierung zu sprechen.”

    Wissenschaftler fordert Regeln für Gen-Manipulation

    Kürzlich forderte auch die deutsche Biochemikerin und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” Regeln für die Genom-Editierung.

    Der Fall in China habe deutlich gezeigt, “dass bei solch komplexen, folgenschweren Vorhaben Regeln der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft absolut notwendig sind”, schrieb die Forscherin in dem Gastbeitrag.  

    Vernünftige Regeln müssten den Missbrauch der Technologie für riskante Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit verhindern. Sie sollten aber “die Chancen des medizinischen Fortschritts, der sich an dem ethischen Gebot des Heilens und Helfens orientiert, nicht behindern”.

    Ob die Genom-Editierung 2019 zu einem solch prominenten Thema wie die Künstliche Intelligenz wird, bleibt abzuwarten. 

    (vw)


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    Die Sea-Watch 3 darf in Malta anlegen. 

    ► Die beiden blockierten Rettungsschiffe deutscher Hilfsorganisationen dürfen nach einer tagelangen Hängepartie in Malta anlegen.

    ► Das Schiff “Sea-Watch 3” der Berliner Organisation Sea-Watch hatte 32 Migranten vor Weihnachten unweit der libyschen Küste gerettet. 17 weitere nahm die Regensburger Organisation Sea-Eye auf dem Schiff “Professor Albrecht Penck” kurz vor dem Jahreswechsel an Bord. Seitdem saßen die Migranten auf den Schiffen fest.

    ► Nun sollen die 49 Migranten auf Deutschland und sieben weitere EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden, erklärte Maltas Regierungschef Joseph Muscat am Mittwoch.

    Mehr zum Thema: “Ich rette Flüchtlinge im Mittelmeer – das ist meine Botschaft an Europa”

    Was Muscat noch gesagt hat:

    Als Gegenleistung für die Öffnung des Hafens in Valletta hatte die maltesische Regierung die Verteilung von weiteren Migranten gefordert, die die dortige Küstenwache bereits im Dezember gerettet hatte. 

    Nun würden rund 220 von insgesamt 298 Migranten auf andere EU-Staaten verteilt oder in ihre Heimatländer zurückgeschickt, sagte Muscat. Zur Aufnahme der Menschen haben sich auch Frankreich, Portugal, Irland, Rumänien, Luxemburg, die Niederlande und Italien bereiterklärt.

    Muscat zeigte sich ungehalten:

    “Jeder, EU-Mitgliedsstaaten und Nichtregierungsorganisationen, sollten die entsprechenden Regeln befolgen, statt ihrem eigenen Willen zu folgen und von anderen zu erwarten, die Probleme zu lösen, die sie verursacht haben”

    Die Rettungsschiffe müssten die maltesischen Gewässer “sofort” nach dem Transfer der Migranten verlassen.

    Was ihr noch wissen müsst:  

    Zuletzt hatte es dramatische Berichte über die Zustände an Bord der beiden Rettungsschiffe gegeben. Nach Angaben von Sea-Watch hatten einige Migranten zeitweise die Nahrung verweigert.

    Auf dem anderen Schiff “Professor Albrecht Penck” waren Trink- und Brauchwasservorräte rationiert worden. Die Menschen schliefen auf der Krankenstation, teilten sich nur eine Toilette. Matratzen und Wechselkleidung gab es nicht. Viele Migranten waren seekrank.

    In der Migrationsfrage sind die EU-Mitgliedsstaaten zerstritten. Malta und Italien hatten den Rettungsschiffen wie schon in früheren Fällen das Anlegen in ihren Häfen verweigert. Im vergangenen Jahr waren unter anderem die Schiffe “Aquarius” und “Lifeline”.

    (ll)


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    Immer mehr Bauern in Afrika lassen sich von der Wiederauffforstungs-Methode Rinaudos inspirieren.

    Die Luft flimmert. Es ist so heiß, dass die Sonne auf der Haut brennt, Sand soweit das Auge reicht. Tony Rinaudo steigt aus seinem Wagen. Er muss Luft aus den Reifen lassen, damit sie auf der holprigen Sandpiste nicht platzen. Und dann sieht er sie. Sie ragen überall aus dem Boden: kleine, grüne Büschel.

    Seit Monaten fährt der Australier jede Woche diese Sandpiste in der Sahelzone im Niger entlang. Doch nie hat er wahrgenommen, dass die Lösung für alles, was er sucht, schon die ganzen Zeit so offensichtlich vor ihm lag, so berichtet der 61-jährige Rinaudo der HuffPost über diese Episode vor über drei Jahrzehnten, die sein Leben verändern sollte.

    Rinaudo stammt aus dem Norden des australischen Bundesstaats Victoria. Er studierte Landwirtschaft an der Universität von New England in Armidale, arbeitete dann als Entwicklungshelfer für eine NGO und landete so Anfang der 1980er Jahre im Niger.

    Wie schon viele vor ihnen, begannen auch Rinaudo und seine Kollegen Bäume zu pflanzen, in einem Land, in dem die Menschen jahrzehntelang jeden Strauch abgeschnitten hatten, um Platz für den Hirse- und Sorghum-Anbau zu haben. 

    Doch Bäume bieten Schutz vor Hitze und Wind, machen Böden nährstoffreicher und feuchter, verhindern Erosion, liefern Brennholz – und sie binden CO2.

    “Wir dachten, das sei die Lösung, um das Land wieder fruchtbarer zu machen und Hunger und Armut zu bekämpfen. Aber es war ein Desaster. Es war teuer, es war schwierig und die Farmer waren nicht interessiert”, sagt Rinaudo nun über die anfänglichen Versuche.

    Er und seine Kollegen seien sehr frustriert und kurz davor gewesen, aufzugeben, ihre Arbeit habe sich nach Zeitverschwendung angefühlt.

    Und dann kam der Tag auf der staubigen Straße in der Sahelzone. Er sollte dazu führen, dass Rinaudo Tausende Menschen in Afrika zu einem besseren Leben verhelfen konnte. Und das mit Bäumen. 

    “Das öffnete mir die Augen” 

    Der Bundesstaat Victoria, aus dem Rinaudo stammt, ist eine landwirtschaftlich geprägte Region. Rinaudo verstand schon als Kind nie, weshalb die Farmer alle Bäume von ihren Feldern gefällt hatten, erzählt er. Bäume faszinierten ihn schon immer.

    “Als ich noch jung war und über Nachrichten mitbekam, dass viele Kinder in Afrika Hunger leiden, wurde ich wütend”, sagt der 61-jährige Rinaudo der HuffPost. “Aber als ich klein war, wusste ich natürlich nicht, was ich dagegen tun sollte.”

    Nun in den 1980er Jahren bekam er die Chance. 

    An dem Tag, an dem Rinaudos Blick in der trockenen Hitze Nigers auf die kleinen grünen Büschel fiel, fing er an, mit seinen Händen in den heißen Sand zu buddeln.

    Als ich tiefer grub, erkannte ich, dass unter diesen Büscheln ein riesiges Wurzelwerk, ein unterirdischer Wald lag. Das öffnete mir die Augen”, sagt der Agrarwissenschaftler.

    Niemand musste den Bauern Bäume bringen, die sie neu Pflanzen müssen, die nicht mit der Trockenheit zurecht kommen oder von Ziegen gefressen werden, bevor sie richtig Wurzeln schlagen können. Die Bäume sind längst da. Die Bauern können die vorhandenen Baumreste selbst renaturieren – Farmer managed natural regeneration (FMNR) nennt Rinaudo seine Methode.

    Die Bauern wollten jeden Zentimeter ihres Landes nutzen, um Getreide anzubauen

    “Mir wurde klar, dass das Einzige was sich ändern muss, die Einstellung der Menschen ist. Sie müssen verstehen, warum Bäume wichtig sind”, betont er.

    Bäume sind wichtig in einem Land, in dem es so trocken und heiß ist wie im Niger. Ohne Bäume gibt es für das Getreide auf den Feldern keinen Schutz vor Sturm, vor Hitze und die Böden sind weniger nährstoffreich.

    “Die Leute nannten mich den verrückten weißen Bauern. Ihrer Meinung nach benötigten sie jeden Zentimeter ihres Landes, um Lebensmittel anzubauen. Sie waren hungrig, hatten kaum Geld und meine Idee wirkte verrückt.”

    Doch Rinaudo fand eine Handvoll Freiwilliger, die der Idee eine Chance geben wollten. Der Durchbruch kam 1984. Damals litten die Menschen Niger unter einer großen Dürre und Hungersnot.

    “Wir sagten den Bauern, sie sollten 20 bis 30 Bäume pro Hektar stehen lassen. Die Menschen hassten es, sie hielten mich für böse. Aber sie versuchten es. Sie hatten kaum etwas zu verlieren”, erzählt Rinaudo. 

    Die Landschaft wurde wieder grün, die Erträge stiegen

    Das ist jetzt über 30 Jahre her. Und Rinaudos Idee hat das Leben der Menschen grundlegend verändert. Aus den Wurzeln der abgeschnittenen Bäume sprossen neue Bäume und Sträuche, mit Rinaudos Methode konnten bislang fünf Millionen Hektar Land im Niger regeneriert werden, 300 Millionen neue Bäume sind gewachsen.

    Das Einzige, was die Bauern tun müssen: Die Baumtriebe erhalten, sie vor Ziegen und Feuer schützen und regelmäßig beschneiden.

    Vormalige Wüsten sind wieder grün, die Erträge der Bauern seien doppelt bis dreifach so hoch als ohne die Bäume, berichtet Rinaudo. Das Mikroklima hat sich im Niger nachweislich verbessert.

    Die Blätter binden Stickstoff, Wurzeln schützen die Böden vor Erosion, die Bäume spenden Schatten, schützen vor Sturm. Brennholz muss nicht mehr kilometerweit angeschleppt werden. 

    Das Einzige, was die Bauern dafür tun müssen: Die Baumtriebe erhalten, sie vor Ziegen und Feuer schützen und regelmäßig beschneiden. Die Bäume, die dann wachsen, sind bestens an das lokale Klima angepasst.

    Viele afrikanische Bauern waren anfangs skeptisch

    Als Rinaudo klar wurde, wie viel Potenzial in seiner simplen Methode steckt, begann er, durch die ganzen Welt zu reisen. Er bietet Workshops an und versucht, Bauern von seinem Konzept zu überzeugen.

    In vielen afrikanischen Ländern stieß der “verrückte weiße Bauer” auf Skepsis. Zu oft vertrauten die Menschen schon Organisationen und Unternehmern aus dem Ausland. Zu oft hatten diese nur im Sinn, sie auszubeuten, sie noch ärmer zu machen, ihren Hunger nicht zu stillen.

    Meistens waren es Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die die Menschen dem weißen Mann dann doch zuhören ließen.

    Inzwischen hat der Australier eine ganze Bewegung von Landwirten inspiriert, die Sahelzone neu zu begrünen.

    Auf Fotos ist zu sehen, wie Rinaudo auf einem Acker im südäthiopischen Humbo kniet. Trekkingsandalen, Stoffhose und in der Hand ein Taschenmesser. Er zeigt den Dorfbewohnern, wie er einen Sprössling stutzt, ein paar Äste abzweigt.

    “Niemand auf der Welt müsste hungern”

    Die Methode des Australiers hat die Region Humbo in ein grünes Paradies verwandelt. Wo einst karge Hügel lagen, ist jetzt alles grün.

    Bauer Ergene erzählt der Hilfsorganisation “World Vision”, für die Rinaudo inzwischen arbeitet:

    “Vor FMNR waren die Hügel sehr trocken. Erosion war ein großes Problem. Immer wenn es regnete, gab es große Überflutungen. Riesige Felsbrocken rollten den Berg hinab und zerstörten unsere Ernten. Manchmal blieb der Regen komplett aus, dann vertrocknete das Korn. Ohne Nahrungsmittelhilfe wären wir hier alle verhungert.”

    Inzwischen bauen die Menschen Mangos, Papayas, Kartoffeln, Kaffee, Sojabohnen und Mais an. Kinder können in die Schule gehen, denn sie müssen nicht mehr los, um Brennholz und Wasser für ihre Familien zu holen.

    Die Erträge ihrer Ernte können die Menschen auf dem Markt verkaufen. Sie leiden keinen Hunger mehr, sind nicht mehr so arm.

    “Niemand auf der Welt müsste hungern. Durch FMNR können riesige Teile der Erde wieder begrünt werden. Überall wachsen Bäume unter der Erde”, sagt Rinaudo “World Vision”. 

    Doch es sind nicht nur Hunger und Armut, die Rinaudo umtreiben, sondern auch der Klimawandel. Die globale Temperatur steigt, das Klima wird ein immer wichtigerer Faktor in der afrikanischen Landwirtschaft.

    “Ich bin überzeugt, dass in Tropen- und Wüstenregionen in Zukunft nur die Landwirte überleben können, die Bäume haben. Nur sie können Getreide anbauen, das überlebt”, sagt Rinaudo. 

    Und Bäume binden CO2. Im Niger wurde nachgewiesen, dass die neu gepflanzten Bäume pro Hektar eine Tonne CO2 binden, in Äthiopien sind es sogar 15 Tonnen.

    Die neu gepflanzten Bäume und Sträucher binden tonnenweise CO2

    Die Methode ist einfach, schnell und günstig. Und bedarf keiner komplizierten Technologie.

    Doch obwohl Rinaudo schon jahrzehntelang auf der ganzen Welt für seine Methode kämpft, glaubt er, dass ihn und seine Arbeit die wenigsten Entscheidungsträger kennen.

    “Die Regierungen sind besorgt wegen Flüchtlingen und Terrorismus. Aber vieles davon hängt mit dem Zerfall von Land zusammen. Das lässt die Menschen verzweifeln, sie könnten in ihrer Heimat nicht überleben. Also flüchten sie”, warnt der Australier im Gespräch mit der HuffPost.

    2018 erhielt er den Right Livelihood Award, den alternativen Nobelpreis, der “für die Gestaltung einer besseren Welt” verliehen wird.

    Rinaudo hofft, dass seine Idee auch in der Politik noch mehr Gehör findet. Seinen Optimismus wird er so schnell nicht verlieren: ”Überall, wo wir die Methode erfolgreich eingeführt haben, verbreitete sie sich wie von selbst weiter. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft.”

    Im Niger werden laut “World Vision” inzwischen viele Kinder auf den Namen Tony getauft. 

    (jg/ll)


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    • In den vergangenen Wochen gibt es zahlreiche Berichte über Spannungen zwischen den Herzoginnen Kate und Meghan.
    • Einer Royal-Expertin zufolge wird die Geburt von Meghans Baby die Beziehung der beiden Frauen nachhaltig verändern.
    • Im Video oben verrät ein Royal-Insider, dass die Beziehung der beiden schon von Anfang an schwierig war: Kate sah Meghan als Konkurrenz – und fühlte sich bedroht.

    In den vergangenen Wochen stand die angeblich schlechte Beziehung sowie angebliche Streitigkeiten zwischen den Herzoginnen Kate und Meghan im Vordergrund.

    Einer Royal-Expertin zufolge wird sich die Beziehung der beiden Frauen allerdings zum Guten wenden – und das, sobald das Kind von Meghan und Prinz Harry auf der Welt ist.

    In der Royal-Dokumentation “Kate V Meghan: Princesses at war” spricht die Royal-Expertin Katie Nicholl darüber, wie das königliche Baby “alles verändern wird”. Die britische Zeitung “Sun” zitiert Nicholl:

    “Meghans Baby wird die Dynamik verändern. Sie und Kate werden Mütter sein und das ändert alles.”

    Mehr zum Thema:Meghan hatte von Anfang an keine Chance – Dianas Ex-Butler packt aus

    Meghans Kind wird sie und Kate näher bringen

    Weiter sagte die Royal-Expertin:

    “Wenn Ihr Baby um zwei Uhr Nachts schreit - wen würden Sie dann um Rat bitten? Sie würden Ihre Schwägerin fragen, die seit Jahren genau diese Erfahrungen macht.”

    Mehr zum Thema:Schwangere Meghan soll zu Suits zurückkehren – so könnte der Deal aussehen

    Auch bei der Erziehung wollen sich Meghan und Prinz Harry ein Beispiel an Kate und Prinz William nehmen, schreibt die Zeitung.

    Die Erziehung des Kindes von Meghan und Harry war ein Thema des Dokumentarfilms “Meghan’s New Life: The Real Princess Diaries”. Die Zeitung zitiert dabei Royal-Expertin Roya Nikkhah, die in dem Film zu Wort kam:

    “Harry hat sehr viel darüber gesprochen, wie sehr er seine Mutter Diana geschätzt hat, die versuchte, ihm ein möglichst normales Leben zu geben. Er möchte dasselbe für sein Kind tun und Meghan auch.”

    Das Kind von Meghan und Prinz Harry soll im Frühjahr 2019 zur Welt kommen.

    (chr)


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    Er weigerte sich zu schlafen und guckte Netflix.  (Symbolbild)

    • Eigentlich hätte er schlafen sollen: Ein Junge im US-Bundesstaat Delaware blieb stattdessen bis spätnachts auf, um Netflix zu schauen. 
    • Als ein Feuer ausbrach, konnte er so seine Mutter retten. 

    Ein 13-jähriger Junge im US-Bundesstaat Delaware hat nicht auf seine Mutter gehört – und sie so vor einem Feuer gerettet. 

    Ihr Sohn habe Netflix geschaut, statt ins Bett zu gehen, wie sie ihm aufgetragen hatte, schrieb die US-Amerikanerin Angela Marie Border auf Facebook, berichtet der US-Sender CBS

    Um ein Uhr nachts sei sie vergangenen Mittwoch von dem Jungen aufgeweckt worden, nachdem ein Feuer in ihrem Mobilheim ausgebrochen war. Ihr Haus wurde zerstört, aber die Familie konnte sich retten. Grund für das Feuer sei eine Überlastung des Schaltkastens gewesen, berichtet CBS. 

    Spenden für die Familie 

    “Ich weiß nicht, wo wir sein würden, wenn er auf mich gehört und geschlafen hätte”, zitiert der Sender die Mutter weiter über die Tat ihres Sohnes. 

    Ihr Ehemann war laut der Frau zu diesem Zeitpunkt in der Arbeit. Ihr Sohn habe den Notruf gewählt, während sie nach draußen liefen. 

    Das Rote Kreuz versorgte sie mit Kleidung und Geld für ein Hotelzimmer. Laut dem Bericht überlebten die beiden Hunde der Familie das Feuer nicht.

    Freunde der Familie haben eine Spendenkampagne gestartet. Mittlerweile kamen bereits mehr als 500 US-Dollar zusammen. 

    (jg)


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    Die Polizei musste anrücken (Symbolbild). 

    • Einst waren sie befreundet, jetzt liefern sie sich einen unerbittlichen Krieg auf Kölns Straßen: die Rockerbanden Hells Angels und Bandidos.
    • Als zwei ehemalige Geschäftspartner der Banden beim Steuerberater aufeinandertreffen, kommt es zu einer Schießerei. 

    Auf den Straßen Kölns herrscht Krieg. 

    Einst waren die beiden Rockerbanden Bandidos und Hells Angels befreundet. Doch eine Schießerei, die sich vergangenen Freitag auf offener Straße zutrug, zeugt davon, dass diese Freundschaft längst Geschichte ist.

    Treffen sich zwei Rocker beim Steuerberater...

    Es klingt wie ein schlechter Scherz, doch die Schießerei auf offener Straße soll laut einem Bericht der “Bild”-Zeitung ihren Ausgang bei einem Steuerberater genommen haben.

    Wie die Zeitung berichtet, sei es dort zu einem Aufeinandertreffen von zwei ehemals befreundeten Rockern – dem 31-jährigen Aykut Ö., der den Bandidos angehören soll, und dem 29-jährigen Orhan A., der den Hells Angels zugeordnet wird – gekommen sein. Einst sollen die beiden sogar gemeinsam eine Shisha-Bar betrieben haben.

    Aufgrund ihrer Zeit als Geschäftspartner teilen sich die beiden laut “Bild” noch immer denselben Steuerberater. Als die beiden sich dann vergangenen Freitag zufällig in dessen Büro in der Nähe des Kölner Doms begegneten, sei die Situation völlig eskaliert.

    Beide Männer seien bewaffnet gewesen und hätten ihren Streit nach draußen auf die Straße verlagert. Dann seien Schüsse gefallen.

    Noch in derselben Nacht sei erneut geschossen worden. Diesmal auf das von Orhan A. betriebene Café in Köln-Buchheim, in dem sich Hells Angels aufhielten. 

    Während Aykut Ö. nach der Schießerei ins Ausland fliehen konnte, wurde Orhan A. von der Polizei gefasst. Er sitze derzeit in U-Haft, berichtet die “Bild”.

    Wie im Wilden Westen

    Bereits Im Januar 2017 sei ein Anschlag Molotowcocktails auf das von Orhan A. betriebene Café in Köln-Buchheim verübt worden, an dem auch Aykut Ö. beteiligt gewesen sei, wie es weiter hieß. 

    Über den Vorfall sagte Polizeipräsident Uwe Jacob der “Bild” am Mittwoch:

    “Mitten auf Kölner Straßen wird mit hochkarätigen Waffen geschossen (...) Als wären wir hier im Wilden Westen, wird hier rumgeballert.”  

    Gegenüber der “Kölnischen Rundschau” Klaus-Stephan Becker, Leiter Direktion Kriminalität, von einem sich hochschaukelnden Konflikt. Die Hells Angels in Köln würden zunehmend ihre Durchsetzungskraft und Reputation in der Szene einbüßen, die Bandidos versuchen, in dieses Machtvakuum zu stoßen.

    Polizeipräsident Jacob kündigt in der “Rundschau” an: “Wir werden es nicht dulden, dass es in Köln so weitergeht wie bisher. Wer hier in Köln den Rechtsstaat so herausfordert, der wird Antwort bekommen.”


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    Donald Trump hielt am Dienstag zur Prime Time eine auf allen Sender übertragende Ansprache an sein Volk. 

    • In seiner Rede zur Nation am Dienstagabend warnte Donald Trump vor einer Krise an der Südgrenze der USA und propagierte seine Grenzmauer zu Mexiko. 
    • Die “New York Times” berichtet nun: Der US-Präsident wollte die Rede offenbar gar nicht halten – und wurde dazu überredet. 

    Es ist ein bizarrer Auftritt, den Donald Trump am Dienstagabend im Oval Office und live auf allen großen TV-Sendern der USA hat. Der US-Präsident hält eine Rede an die Nation. Eine, in der er mehrfach irreführende oder falsche Aussagen trifft.

    Von einer nationalen Krise an der Grenze zu Mexiko, die es laut Experten nicht gibt, spricht Donald Trump. Von Tausenden illegalen Grenzübertritten, von Migranten, die eine Gefahr für die USA seien.

    Der US-Präsident versucht, seinen Bürgern Angst zu machen. Er will Stimmung für seine Grenzmauer machen, wegen deren umstrittenen Kosten Teile der US-Regierungsgeschäfte seit über zwei Wochen lahm liegen. 

    Doch eigentlich, so berichtet es die “New York Times”, habe Trump nie geglaubt, dass seine Angstrede etwas bewirken könne.

    Eigentlich, schreibt die Zeitung, habe der US-Präsident sie gar nicht halten wollen. 

    NYT: Berater sollen Trump zu der Rede gedrängt haben

    Mit seiner Rede sei Trump einer Strategie gefolgt, an die er selbst nicht glaube, schreibt die “NYT”. Das berichtet auch die Nachrichtenseite “Axios”.

    Wenige Stunden habe der US-Präsident in einem Hintergrundgespräch mit mehreren TV-Moderatoren in deutlichen Worten klar gemacht, dass er weder eine Rede an die Nation halten, noch die US-mexikanische Grenze in Texas besuchen wolle. 

    Die Zeitung beruft sich bei ihren Informationen auf zwei anonyme Quellen, die über das Gespräch unterrichtet seien beziehungsweise bei diesem im Raum waren. 

    Trump habe demnach über seinen geplanten Grenzbesuch gesagt: “Es wird verdammt noch mal nichts ändern, aber ich mach es trotzdem.” 

    Trump habe auf seine Presseberater gezeigt und gesagt: “Diese Leute glauben, dass es die Zeit wert ist.” 

    (lp)


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    Am 11. Januar startet die neue Staffel des RTL-Dschungelcamps.

    • Die “Bild-Zeitung kündigt eine große Enthüllungsserie über die RTL-Sendung “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” an. 
    • RTL kommt der Zeitung allerdings zuvor und kontert auf geniale Weise.

    Der RTL-Dschungel geht am 11. Januar in die nächste Runde. Zwölf Promis, darunter Proll-Millionär Sebastian Yotta, sitzen dann gemeinsam am Lagerfeuer und erzählen sich ihre dunkelsten Geheimnisse. 

    Schon seit der ersten Staffel im Jahr 2004 wird immer wieder und von Jahr zu Jahr mehr gemunkelt, was an der TV-Show wirklich echt ist – und was nicht.

    Die hartnäckigste Verschwörungstheorie bisher: Die Sendung “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!” würde gar nicht in Australien gedreht werden sondern in irgendeinem Studio in Deutschland.

    Jedes Mal dementierte der Sender solche Vorwürfe. Doch jetzt, kurz vor Start der neuen Staffel, hat die “Bild”-Zeitung etwas Großes angekündigt. Die Zeitung titelte: 

    “Die große Dschungelcamp-Enthüllungsserie: Wir entlarven alle schmutzigen Tricks.”

    Mit Reportern, die selbst viele Jahre vor Ort waren, wollte “Bild” die großen Geheimnisse der RTL-Show preisgeben. Doch die haben wohl die Rechnung ohne den Sender gemacht.

    RTL veröffentlicht Fragen von “Bild”-Redakteuren

    Dem Sender gefiel das offenbar gar nicht und sorgte deshalb für ein frühes Ende der großen “Enthüllungsserie” der “Bild”-Zeitung. Auf Twitter machte RTL nämlich ebenso eine Ankündigung und konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen:

    “Bild kündigt große ‘Enthüllungs-Serie’ zu #IBES an. Wir ‘enthüllen’ schon mal den kompletten Fragenkatalog, den uns Bild geschickt hat.”

    76 Fragen stellte die “Bild”-Zeitung den Redakteuren der RTL-Dschungelcamp-Show. Darunter auch die Frage nach der Adresse des Camps.

    Bei der Frage zum Tempolimit auf dem Gelände des Dschungelcamps dürften die RTL-Redakteure geschmunzelt haben, denn sie entgegneten lediglich: “In ganz Australien gibt es Tempolimits.” Auch auf die Frage, wie das Verhältnis zu den Anwohnern sei, antwortete RTL verhalten: “Gut.”

    Als die Zeitung wissen wollte, ob das gezeigte Baumhaus im Camp überhaupt ein Baumhaus sei, verwies der Sender nur darauf, dass der “Bild”-Reporter doch selbst vor Ort war und sich überzeugen konnte:

    “Es handelt sich tatsächlich um ein Baumhaus und auch der ‘Bild’-Reporter Daniel Cremer war ja bereits dort.”

    “Bild” wollte außerdem wissen, warum das Produktionsteam alle Crew-Mitglieder vor einer Ausrutschgefahr auf dem Gelände warne. Dass das Dschungelcamp sich tatsächlich im australischen Regenwald befindet und es dort deshalb viel Niederschlag gäbe, hatten die “Bild”-Redakteure offenbar vergessen. “Es kann bei Nässe teilweise rutschig sein”, antwortete RTL deshalb.

    RTL: “Siehe Antwort zur Frage 30″

    Einige Fragen ließ der Sender schlichtweg unbeantwortet. Angaben zu Produktionskosten oder Gagen wurden nicht gemacht. “Bild” stellte mehrere Fragen über einen anwesenden Psychologen:

    “Ist es richtig, dass der Psychologe, den die Kandidaten verpflichtend vor der Abreise nach Australien besuchen müssen, von RTL bezahlt wird?”

    Der Sender betont daraufhin, dass das Wohl der Kandidaten an erste Stelle stehe und daher medizinische und psychologische Untersuchungen Grundvoraussetzung für die Teilnahme seien. Als “Bild” jedoch mit der Fragerei um den Psychologen nicht aufhören wollte, machte sich der Sender wohl einen Spaß daraus und kommentierte lediglich: “Siehe Antwort zu Frage 30.”

    Einige der Fragen beantwortete RTL auf seiner gerade neu gestalteten Website “RTL.de”. Mit der geplanten Enthüllungsserie ist die “Bild”-Zeitung also nicht sehr weit gekommen. 

    (chr)


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    Vielerorts in Süddeutschland herrscht Schnee-Chaos. 

    ► Das Berchtesgadener Land kämpft mit den Schneemassen: Ein Ortsteil der Gemeinde Berchtesgaden ist abgeschnitten, hier übernimmt die Bundeswehr mittlerweile Versorgungsfahrten. 

    ► Auch in einer Reha-Einrichtung in Buchenhöhe mussten die Soldaten anrücken. In dem Asthma-Zentrum saßen Mitarbeiter wegen des starken Schneefalls fest. Daher sei die Bundeswehr um Unterstützung gebeten worden, sagte der Geschäftsleiter der Marktgemeinde, Anton Kurz, am Mittwoch.

    ► In dem Ortsteil sitzen rund 350 Menschen fest. Einsatzkräfte hatten sich schon zuvor darum gekümmert, die eingeschlossenen Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen.

    Was ihr über das Schnee-Chaos in Deutschland und Europa wissen müsst: 

    In Süddeutschland und Österreich kämpfen die Menschen mit riesigen Schneemengen. In den bayerischen Alpen haben die Behörden die zweithöchste Lawinenwarnstufe ausgerufen, im Berchtesgadener Land verschüttete am Mittwoch eine Lawine eine Straße teilweise.

    Entwarnung gibt es vorerst nicht. Bis mindestens Mitte nächster Woche sei vor allem im Alpenraum weiter mit Schnee zu rechnen, sagt der Leiter der Regionalen Wetterberatung München des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Guido Wolz. Eine aktuelle Unwetterwarnung des DWD gilt bis Freitag.

    Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beeinträchtigte starker Schneefall das öffentliche Leben. So hat Sturmtief “Benjamin” am Mittwoch in Teilen Sachsens den Zugverkehr zum Erliegen gebracht.

    Wie die Deutsche Bahn mitteilte, konnte der Verkehr im Erzgebirge nur noch bis 16.00 Uhr aufrechterhalten werden. Auch im Vogtland wurde eine Bahnstrecke gesperrt.

    (jg)


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    Kelly Iverson hat sich mit 25 ihre Brüste entfernen lassen. Seitdem hat sie falsche Brüste aus Silikon. 

    Zu wissen, ob jemand der Richtige ist, ist schwierig – deshalb sammeln viele von uns im Geiste KO-Kriterien, die eine Beziehung unwahrscheinlicher machen.

    Diese Kriterien einem Date zu offenbaren, ist oft herrlich spitzfindig und belanglos. Wenn man etwa zugibt, dass man schnarcht oder nicht kochen kann. Es gibt aber auch Laster, die eine Beziehung sofort beenden können – Rauchen, keine Kinder wollen oder Untreue.

    Also, was ist mein Date-Killer?

    Meine beiden Brüste wurden amputiert.

    Ein kurzer Rückblick. Ich habe ein mutiertes BRCA1-Gen, auch bekannt und gefürchtet als das “Brustkrebs-Gen”. Wie der Name schon sagt, lässt diese Mutation mein lebenslanges Risiko, Brustkrebs zu bekommen, auf 87 Prozent steigen.

    Hinzu kommt die Brustkrebs-Historie in meiner Familie. Der logische Schritt: meine Brüste entfernen lassen. So würde mein Risiko, Brustkrebs zu bekommen, auf weniger als ein Prozent reduzieren.

    Und deshalb hatte ich auf beiden Seiten eine prophylaktische Brustamputation.

    Im Juli 2018, ich war 25 Jahre alt, trennte ich mich in einem Krankenhaus in Kansas von meinen echten Brüsten. Nach zwei weiteren Operationen begann mein Körper zu heilen – was leider zur Folge hatte, dass ich die emotionalen Auswirkungen des Prozesses mit all ihren Scheußlichkeiten zu spüren bekam.

    Wie könnte ich mit einem Mann intim sein?

    Nichts war einfach nach meiner Operation. Besonders das Thema Dating machte mir schwer zu schaffen.

    Ich hatte gerade meine echten Brüste verloren. Für Dating-Apps wie Tinder und Bumble fehlte mir das Selbstvertrauen. Die Singles in der realen Welt schienen rar zu sein, und nach meiner Brustamputation war es für mich unvorstellbar, sich jemandem bewusst zu nähern.

    Wie konnte ich selbstsicher sein, wenn ich mich von ganzem Herzen für die zerklüfteten rosa Narben an meiner Brustunterseite schämte?

    Als ich das erste Mal einem möglichen Liebespartner sagte, dass ich eine doppelte Brustamputation hatte, tat ich das mit entschuldigendem Unterton und in leicht gebeugter Haltung – nichts spiegelte meine fehlende Selbstsicherheit besser wider.

    Wie konnte ich selbstsicher sein, wenn ich mich von ganzem Herzen für die zerklüfteten rosa Narben an meiner Brustunterseite schämte?

    Wie könnte ich einen Mann mit nach Hause nehmen, wenn ich befürchtete, dass sich die Silikonimplantate unter seinen Fingern unangenehm steinhart und künstlich anfühlten?

    Wie könnte ich mit einem Mann intim sein, wenn ich mich wegen meiner neuen Brust alles andere als schön fühlte?

    Mein Sexleben war bestimmt von der Angst vor fiesen Überraschungen

    Ich hatte Angst, dass ein Mann einen Blick auf meine nackten Brüste werfen und alle möglichen Ausreden finden würde, um nicht mit mir intim zu sein – also blieb ich Single und griff oft zu meinem Vibrator. 

    Ob ich mit einem Mann schlafen wollte oder nicht – das Zögern und die Angst, wegen meiner Brustamputation sofort abgelehnt zu werden, blieben stärker als mein Wunsch, flachgelegt zu werden oder jemanden zu daten.

    Mein Sexleben war bestimmt von der Angst vor fiesen und verwirrenden Überraschungen, und ich vermied es, mit jemandem ins Bett zu gehen. Außer, ich hatte einige Wodka-Soda intus.

    Mit Alkohol im Blut schaffte ich es, bei Licht und offenem BH intim zu sein. Ich war vielleicht ungeschickt, aber ich war zuversichtlich.

    Die Verachtung, die ich für meinen neuen Körper empfand, konnte ich nur ignorieren, wenn ich angetrunken war.

    Wenn sich mir nüchtern die Gelegenheit zum Sex bot, blieben die Lichter aus, und mein BH blieb an. Mehr noch, die Verachtung, die ich für meinen neuen Körper empfand, konnte ich nur ignorieren, wenn ich angetrunken war.

    Meine Brustamputation brachte noch weitere traurige Wahrheiten mit sich

    Meine Brustamputation brachte noch weitere traurige Wahrheiten mit sich, mit denen ich erst konfrontiert wurde, als ich mit jemandem im Bett war – so hatte ich in meinen Brustwarzen kein Gefühl mehr.

    Es gab eine Zeit, in der diese beiden rosa Vorsprünge von immenser Bedeutung für mein Sexualleben waren. Sie waren der Schlüssel zu meiner Erregung. Jetzt spüre ich überhaupt nichts mehr.

    Ich wusste vor der Brustamputation, dass ich nichts mehr fühlen würde. Doch niemand kann einen darauf vorbereiten, wie herzzerreißend dieser Verlust tatsächlich ist – bis die Zunge eines Mannes deinen Warzenhof umkreist und du nichts spürst.

    Ich fühlte mich zerrüttet und überzeugte mich selbst, dass ein Mann in mir mich wieder heilen würde. Dass sexuelle Zustimmung mir genug Selbstsicherheit geben könnte, um mit jemandem zusammen zu sein.

    Dass ich dann wieder normal wäre.

    Mir geht es gut, aber ich träume immer noch davon, Sex zu haben wie vor der doppelten Brustamputation. 

    Wenn ich niedergeschlagen bin wegen des Verlusts meiner Brüste und anderer Wirren, die mit der BRCA1-Mutation einhergehen, rufe ich mir ins Bewusstsein, dass es immer schlimmer sein könnte.

    Zunächst hatte ich nie Brustkrebs. Weiter habe ich Brüste, auch wenn sie künstlich sind. Auch wenn meine Brustwarzen sich nicht existent “anfühlen”, sind sie doch da – und sie sind meine.

    So viele Frauen haben dieses Glück nicht. Und obwohl es Tage gibt, an denen ich mich vor lauter Unsicherheit unter eine Decke verkriechen und in meine Traurigkeit verziehen möchte, weiß ich, dass ich letztendlich eine glückliche Frau bin: eine Frau, die es verdient hat, flachgelegt zu werden – egal, wie ihre Brüste aussehen.

    Ich schäme mich nicht

    Nach meiner doppelten Mastektomie habe ich den ultimativen Flirt-Spruch sicherlich noch nicht gefunden. Ich beherrsche auch nicht die Kunst des Datens. Und ich bin immer noch unglaublich ungeschickt darin, einem Mann von meiner Operation zu erzählen.

    Aber ich schäme mich auch nicht. Ich habe mich um meine Gesundheit gekümmert und entscheide allein, ob ich Brustkrebs bekomme – und wahrscheinlich werde ich es nie tun.

    Am Ende des Tages sind meine künstlichen Brüste kein K.O.-Kriterium. Ich bin vegan, erstaunlich laut und verabscheue Country-Musik – wenn du meine K.O.-Kriterien erfahren willst: Das sind sie wahrscheinlich.

    Und wenn ein Mann mich jemals für meine steinharten, der Schwerkraft trotzenden, krebsfreien Brüste verurteilen würde? Dann ist er es nicht wert, dass ich ihm auch nur eine Sekunde meiner Zeit schenke.  

    Dieser Artikel ist zuerst in der HuffPost US erschienen und wurde von Sandra Tjong aus dem Englischen übersetzt und redaktionell angepasst.

    (ujo)


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    • In einem Interview mit “Sirius XM“ offenbarte Heidi Klums Ex-Mann Seal, was ihn während der Ehe mit Klum am meisten störte.
    • Im Video oben seht ihr was genau Seal gegen den Strich ging und wieso Heidis Verlobter Tom Kaulitz genau deshalb viel besser zur ihr passt.

    Es scheint, als hätte Heidi Klum die richtige Wahl getroffen. Nachdem ihr Ex-Mann Seal sich bei “Sirius XM” dazu äußerte, was ihn während seiner Ehe mit Heidi am meisten genervt hat, zeigt sich, wie viel besser Heidi und ihr Verlobter Tom Kaulitz zusammen passen.

    Heidi und Seal sind grundverschieden 

    Während der Sänger Seal sich selbst als “recht zurückgezogene Person” beschreibt, steht Heidi Klum bekanntermaßen gerne im Rampenlicht. Die jährlichen Feiern zur Erneuerung des Ehegelübdes mit Klum störten den 55-Jährigen. 

    Jetzt führt die 45-Jährige eine innige Beziehung mit dem 16 Jahre jüngeren “Tokio Hotel”-Gitarristen Tom Kaulitz. Verfolgt man Klums Social-Media-Kanäle, sieht man nicht nur wie Tom sichtlich Spaß an Heidis offener Art hat, sondern vor allem auch, wie glücklich die Beiden zusammen sind. 

    (jg)


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    ► Im Streit um die Mauer an der Grenze zu Mexiko ist ein Spitzentreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Vertretern der Demokraten mit einem Eklat geendet. 

    ► Trump verließ das Gespräch am Mittwoch im Weißen Haus abrupt und bezeichnete es später auf Twitter als “totale Zeitverschwendung”. Er habe die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, gefragt, ob sie der Finanzierung einer Mauer zustimmen werde, wenn er den Stillstand der Regierungsgeschäfte beende. Sie habe nein gesagt, woraufhin er das Treffen beendet habe. 

     

    Das sagen die Demokraten über das Treffen mit Trump: 

     

    Der demokratische Fraktionschef im Senat, Chuck Schumer, sagte zeitgleich vor Journalisten, als Pelosi dem Prestigeprojekt des Präsidenten ihre Unterstützung verweigert habe, sei Trump aufgestanden und gegangen.

    “Wir haben wieder einen Wutanfall erlebt, weil er nicht das bekommen hat, was er will, und dann hat er das Treffen verlassen”, sagte Schumer.

    Derzeit ist nicht absehbar, wie der Streit gelöst werden könnte. Trump hat den Demokraten bislang keinen Deal angeboten, mit dem er ihre Zustimmung gewinnen könnte, und die Demokraten geben sich hart.

     

     

    Was ihr über den Mauerstreit wissen müsst:

    Der Streit um die von Trump geforderte Grenzmauer ist der Grund für den “Shutdown”, der seit kurz vor Weihnachten Teile der Regierung lahmlegt. Ein Ende der Haushaltssperre, wegen der rund 800.000 Mitarbeiter von Regierung und Bundesbehörden vorerst ohne Bezahlung arbeiten oder im Zwangsurlaub ausharren müssen, ist nicht in Sicht.

    Sollte der Stillstand über den Freitag hinausgehen, wäre es der längste “Shutdown” in der US-Geschichte. Trump will an diesem Donnerstag an die Grenze nach Texas reisen, um für die Mauer zu werben. Einem neuen Budgetgesetz will er nur zustimmen, wenn es Ausgaben in Höhe von 5,7 Milliarden Dollar für den Bau vorsieht.

    Trump hat damit gedroht, einen “Nationalen Notstand” auszurufen, sollten die Demokraten bei ihrer Linie bleiben. Der Schritt gäbe ihm weitreichende Befugnisse, und er könnte versuchen, die Mauer ohne Zustimmung durch den Kongress bauen zu lassen.


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