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Huffington Post Germany Athena

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    So perfekt, wie die

    • Bei den Aufnahmen der “Helene Fischer Show” ist so einiges schief gegangen, was dem Fernseh-Zuschauer verborgen blieb.
    • Folgende Szenen wurden herausgeschnitten, bevor die Show im ZDF am ersten Weihnachtstag ausgestrahlt wurde.

    Jeder noch so komplizierte Schritt sitzt, die Outfits perfekt, die Moderation gekonnt: Bei der “Helene Fischer Show” scheint alles bis zur Perfektion durchgeplant zu sein.

    Im Mittelpunkt den Sendung, die nun schon zum achten Mal in Folge am ersten Weihnachtstag ausgestrahlt wurde, steht die Schlager-Queen Helene Fischer, die ihre Fans nicht nur mit ihrem Gesang, sondern aufwendigen Tanzeinlagen und Höhenflügen am Trapez beeindruckt.

    Dass der 34-Jährigen allerdings auch durchaus Patzer geschehen und sie hin und wieder sogar mal in Verlegenheit gerät, bleibt dem Zuschauer zu Hause jedoch verborgen:

    Was das ZDF bei der dreistündigen Show gestern nämlich nicht gezeigt hat, sind die zahlreichen kleinen Pannen, die der Schlager-Star sich geleistet hat. Die wurden aus der fünfstündigen Aufnahme nämlich herausgeschnitten. 

    Helene Fischer soll sich über 15 Mal verhaspelt haben

    So berichtet die “Bild” zum Beispiel über einige Versprecher Fischers bei der Moderation – über 15 Mal soll sich die Sängerin verhaspelt haben.

    Einmal musste sie die Moderation sogar ganz von vorne anfangen – weil sich die durchtrainierte Sängerin nach einer Akrobatik-Nummer doch eine kleine Verschnaufpause gönnen musste.

    Peinlich berührt war der “Atemlos”-Star wohl beim ersten Zusammentreffen auf der Bühne mit Gast Eros Ramazzotti:

    Laut “Der Westen” rechnete Fischer wohl nicht mit der überschwänglichen Begrüßung des italienischen Sängers – der ihr prompt einen Kuss auf die Hand drückte. Der Sängerin habe es die Sprache verschlagen, die Szene musste noch einmal gedreht werden – und Fischer reagierte nun deutlich souveräner auf die zärtliche Begrüßung. 

    Beim letzten Kostüm in der “Helene Fischer Show” platzte die Naht

    Bei so vielen Kostümwechseln, von weiß zu bunt, von brav zu sexy, ist das Klamotten-Chaos eigentlich vorprogrammiert.

    Aufregung gab es allerdings nicht beim Umziehen, sondern gleich auf der Bühne, als bei Fischers letztem Kleid eine Naht platzte. Laut “Bild” wurde der Ärmel auch gleich auf der Bühne genäht, Fischer habe die Situation aber mit Humor genommen und kommentiert: “Du nimmst jetzt einen weißen Faden bei einem schwarzen Kleid?”

    Ein bisschen Schwund ist eben immer – und glücklicherweise kann man solche Pannen für die große TV-Austrahlung einfach wegschneiden.

    Luca Hänni schwärmt von der Zusammenarbeit mit Helene Fischer

    Was der Fernsehzuschauer übrigens auch nicht gesehen hat, ist, wie professionell Fischer mit dem ganzen Stress umging. Gast und “DSDS”-Star Luca Hänni schwärmte über die Proben mit der Sängerin: 

    “Sie hat sich wirklich Zeit genommen und, so wie es sein muss, die Hektik mal ganz kurz ausgeschaltet. Ich finde das sehr groß von ihr, weil sie so im Stress war. Ich fühlte mich sehr wohl.”

    (ll) 


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    • Italiens Innenminister Salvini steht wegen eines Selfies in der Kritik.
    • Denn während er unbeschwert das Foto postete, warteten die Menschen nach einem Mord auf Antworten aus seinem Ministerium. 

    Wirbel um ein Selfie von Matteo Salvini: Der italienische Innenminister veröffentlichte am Mittwochmorgen ein Foto von sich, wie er genüsslich ein Nutella-Brot verspeist. 

    Prompt aber folgte Kritik. Denn: Am Tag zuvor war der Bruder eines Mafia-Kronzeugen in Italien erschossen worden. Brisant für Salvini ist, dass der Mann unter speziellem Schutz des Innenministeriums stand, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet.

    Dennoch gelang es den Tätern am Dienstagabend, den 51-Jährigen mit mindestens 20 Schüssen zu töten, als dieser sein Auto in einer Garage parkte. Bei dem Toten soll es sich um den Bruder eines Angehörigen einer Familie der Mafia-Organisation ’Ndrangheta handeln.

    Mehr zum Thema: EU-Streit eskaliert: Salvini sorgt vor laufender Kamera für Eklat

    Die Stadt wartet auf Informationen von Salvini

    “Wenn Sie Brot und Nutella aufgegessen haben, hätten wir gerne ein paar Informationen”, schrieb daraufhin der Bürgermeister von Pesaro, Matteo Ricci, auf Twitter an Salvini gerichtet. 

    Die Stadt sei verstört angesichts des Mordes an einem Mann, der unter Zeugenschutz stand. Salvini kündigte an, am Donnerstag an einem Treffen in der Präfektur in Pesaro teilzunehmen.

    Mit Material der dpa.


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    Bei ihrem Sketch spielen Helene Fischer und Oliver Schubert eine Trennungsszene nach – ist das witzig oder einfach nur taktlos?

    • Bei der “Helene Fischer Show” auf ZDF spielen Helene Fischer und Comedian Olaf Schubert eine Trennungsszene nach.
    • Während der Aufnahmen der Show am 7. und 8. Dezember war Fischers Trennung von Florian Silbereisen noch nicht bekannt.

    Erst die Nachricht über Helene Fischers und Florian Silbereisens Trennung, dann die Neuigkeiten zu Fischers angeblich neuen Freund, dem Akrobaten und Arbeitskollegen Thomas Seitel: Während der vergangenen Wochen wurde die Schlager-Fan-Gemeinde häufig überrascht.

    Nun scheint Fischer selbst dem ganzen Trennungs-Szenario noch die Krone aufzusetzen:

    Bei der “Helene Fischer Show”, die traditionell am ersten Weihnachtsfeiertag vom ZDF ausgestrahlt wird, spielte sie mit Comedian Olaf Schubert eine komödiantische und halb gesungene Beziehungsszene. Dabei weisen erschreckend vielen Passagen Parallelen zu dem auf, was die Schlager-Königin und ihr Ex-Schlager-König in letzter Zeit durchlebt haben müssen. 

    Mehr zum Thema: “Helene Fischer Show”: Diese Szenen bekamen TV-Zuschauer nicht zu sehen

    Helene Fischer spricht mit Olaf Schubert über Versöhnungssex

    Nachdem Fischer in ihrer Moderation davon schwärmte, wie sexy sie Schubert finde, bat dieser sie um Tipps zu seiner auseinander brechenden Beziehung mit seiner langjähriger Freundin Carola. Einer von Fischers Ratschlägen lautete: Versöhnungssex. Schuberts Antwort darauf war: “Es gab Versöhnungssex – aber nicht mit mir.”

    War das schon eine Anspielung darauf, dass Fischer – obwohl die Trennung von Silbereisen noch nicht lange her ist – gleich einen neuen Freund hat – von wegen Sex mit einem anderen? 

    Kurz darauf setzte Fischer noch einen drauf, als sie sang: “Sie liebt dich nicht, sie liebt dich einfach nicht.” Sollte Silbereisen sich die Show tatsächlich zu Hause angesehen haben, wie einige Fans auf Twitter mutmaßten, dürfte er sich spätestens hier getroffen gefühlt haben.

    So twitterte ein Zuschauer: “Florian schaltet den Fernseher aus und geht weinen...”

    Verarbeitet Helene Fischer in dieser Szene die Trennung von Florian Silbereisen?

    Die Szene hörte hier allerdings nicht auf: Fischer und Schubert kamen sich, gespielt flirtend, näher – aber im allerletzten Moment zog Schubert die Notbremse: Nein, Fischer könne vielleicht seinen Erfolg nicht ertragen. Er müsse Schluss machen, bevor die Liebesgeschichte überhaupt wirklich begann. Gespielte Tränen von Fischer folgten darauf.

    “Du lernst einen Neuen kennen”, tröstete Schubert die gekränkte Sängerin, “der kommt vielleicht nicht gleich, nicht sofort – aber irgendwie, irgendwo, irgendwann”, wie Schubert singend fortfuhr. 

    Dass “irgendwie, irgendwo, irgendwann” gar nicht so weit entfernt waren und Fischer ihren Neuen bei den Aufnahmen der Show Anfang Dezember vielleicht schon im Blick hatte, wusste Schubert beim Singen dieser Zeilen wahrscheinlich noch nicht. Wenig erstaunlich ist es da, dass Fischer mit einem beschwingt gesungenen: “Sorg dich nicht um mich, du weißt, ich liebe das Leben” antwortete. 

    Das Thema Trennung spielt in der “Helene Fischer Show” immer wieder eine Rolle

    Und tatsächlich: Besonders besorgt wirkte Fischer angesichts ihrer Trennung von Silbereisen nicht – auch, wenn diese nicht ganz spurlos an ihr vorbeiging. So sagte sie an einer anderen Stelle der Show auch (und konnte ihre Tränen dabei kaum zurückhalten): “Ich glaube, jeder von uns weiß, wie schmerzhaft es ist, wenn eine Beziehung zu Ende geht, wenn ein Lebenstraum zerplatzt.”

    Kurz darauf stimmt Fischer das Lied “Gib mit deine Hand” an – das, wie sollte es auch anders sein, von einer Trennung handelt. Darin heißt es: 

    “Ich will nicht weinen, wenn du fort bist.
    Ich will lachen, weil du da warst,
    Weil du mich mit Liebe erfüllt hast”

    “Ich will lachen, weil du da warst” – vielleicht konnte Fischer deswegen trotz der wahrscheinlich traurigen Wochen eine humorvolle Trennungsszene darbieten: Weil sie die gemeinsame Zeit mit Silbereisen vor allem positiv betrachten kann.

    Ob der Auftritt taktlos war, kann Florian Silbereisen am besten bewerten

    Ihr Auftritt zeugte von Professionalität und einem gesunden Abstand zu ihrer eigenen Geschichte – bisher ist das Beziehungs-Aus mit Silbereisen auch sehr gesittet vonstatten gegangen. Die Aussicht darauf, dass die beiden Schlager-Stars sich noch eine Schlammschlacht liefern, scheint momentan recht gering.

    Ob es allerdings so taktvoll von Fischer war, schon bevor die Trennung offiziell war, eine derartige Szene zu performen, kann wohl allein Silbereisen bewerten.

    (ll)


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    Donald Trump hat das erste Mal Deutschland besucht – wenn auch nur kurz und bloß für einen Zwischenhalt auf der US-Militärbasis in Ramstein. 

    ► Die Air Force One landete am frühen Donnerstagmorgen auf dem Stützpunkt der US-Luftwaffe in Rheinland-Pfalz, teilte das Weiße Haus mit.

    ► Trump war auf dem Rückflug von einem überraschenden Truppenbesuch im Irak. 

    Was Trump während seines Deutschland-Stopps machte:

    Nach einem ersten Gespräch mit Offizieren an Bord der Air Force One begab sich Trump zusammen mit First Lady Melania in einen Hangar, wo bereits zahlreiche amerikanische Soldaten auf sie warteten.

    “Hallo, Leute”, grüßte der Präsident und schüttelte zahlreiche Hände. Anschließend Posierten Trump und seine Frau für Fotos und Selfies mit den Truppen.

    Mehr zum Thema: “Verf***** Idioten!”: Wie ein enthemmter Donald Trump im Weißen Haus wütet

    Warum Trump überhaupt Truppen im Ausland besuchte: 

    Anders als seine Amtsvorgänger hatte Trump bisher in seiner Präsidentschaft noch nie US-Kampftruppen im Ausland einen Besuch abgestattet. In den vergangenen Monaten war der Druck auf ihn gestiegen, das nachzuholen. 

    Vor den Soldaten im Irak verteidigte Trump seine Entscheidungen, Truppen aus Syrien und wohl auch aus Afghanistan abzuziehen. “Wir werden nicht mehr die Trottel der Welt sein”, sagte Trump. Die USA würden nicht mehr Weltpolizist sein. 

    ► Trumps Trip in den Irak und der Zwischenstop in Deutschland fanden während einer innenpolitischen Krise für den US-Präsidenten statt. Wegen seines erbitterten Streits mit den oppositionellen Demokraten stehen die Regierungsgeschäfte in den USA seit Tagen teilweise still. 

    Mehr zum Thema: Trump legt die USA lahm: Warum der Präsident schuld am Shutdown ist


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    G20-Start verpasst: Angela Merkels Regierungsflieger musste vor einem Monat in Köln landen – weil das Kommunikationssystem ausgefallen war.

    • Vor einem Monat musste Angela Merkels Regierungsmaschine beim Flug zum G20-Gipfel in Argentinien unvermittelt umkehren. 
    • Laut einem Bericht des “Spiegel” geht der peinliche Fauxpas auf einen Fehler der Lufthansa zurück. 

    Es war ein unwürdiger Moment in der Karriere der Bundeskanzlerin: Auf dem Weg zum G20-Gipfel musste Angela Merkels Regierungsmaschine unvermittelt umkehren – wegen eines technischen Fehlers. 

    Merkels Maschine landete in Köln, statt in Buenos Aires; die Kanzlerin verpasste den Start des Gipfels der 20 mächtigsten Industrienationen. 

    Nun steht laut einem Bericht des “Spiegels” fest, wer für Merkels Flieger-Panne verantwortlich ist. 

    Defekte Lötstelle schuld an der Panne des Merkel-Flugzeugs

    Das Magazin schreibt von einem vertraulichen Bericht des vertraulichen Bericht des Generals Flugsicherheit der Bundeswehr vom 15. Dezember.

    Laut dem vierseitigen Dossier sei eine defekte Lötstelle an einem Transformator Ausgang des technischen Desasters gewesen. Diese habe einen Stromausfall an Bord verursacht. 

    Normalerweise kein Problem: Ersatztransformatoren hätten für eine Notstromversorgung an Board von Merkels Maschine sorgen können. Doch die Notstromversorgung fiel laut dem Bericht schon nach 70 Sekunden aus – lahmgelegt durch “mehrere defekte Umschaltrelais”. 

    Neben Teilen der Hydraulik sei dadurch auch das Funksystem ausgefallen, Merkels Piloten haben keinen Kontakt zum Kommandostand in Köln aufnehmen können. Das sei erst mit einem Satellitentelefon gelungen.

    Mehr zum Thema: Merkel reiste im Linienflugzeug zum G20-Gipfel: Sitznachbar berichtet, wie sie sich verhielt

    Lufthansa maßgeblich für Vorfälle auf Merkels Flug verantwortlich

    Wie der “Spiegel” weiter schreibt, war laut dem Bericht der Bundeswehr-Flugsicherheit jedoch vor allem ein Versäumnis der Lufthansa für Merkels G20-Panne verantwortlich. 

    Diese habe die A340 der Bundeskanzlerin 2010 mit einem digitalen Kommunikationssystem, einer “Audio Management Unit” (AMU), ausgestattet. Diese soll den Funkverkehr der Piloten kontrollieren. 

    Das Problem: Bei einem Stromausfall kann bei einer digitalen AMU laut der Bundeswehr die “Kommunikation nicht wiederhergestellt” werden. Die Notfall-Checkliste der Piloten habe laut Bericht versagt, schreibt der “Spiegel”. 

    Hersteller Airbus habe zwar extra für diesen Fall eine Notfall-Anleitung übersandt. Die Piloten des Fliegers der Kanzlerinnen wussten davon jedoch nichts – die Lufthansa hatte die Bundeswehr laut Bericht nicht darüber informiert. 


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    Da war noch alles in Ordnung: Helene Fischer überrascht ihren Freund Florian Silbereisen beim

    • Zehn Jahre Beziehung, dann das plötzliche Aus: Mit Helene Fischer und Florian Silbereisen hat sich das Vorzeigepaar der Schlager-Szene getrennt. 
    • Ein Ausschnitt aus einer alten Sendung sorgt jetzt für Aufsehen – denn in diesem macht Silbereisen Witze darüber, dass Fischer ihn 2018 verlassen könnte. 

    Es ist nur ein Zufall, nur ein spontaner Scherz vor den Kameras – doch was Florian Silbereisen 2012 über seine Beziehung zu Helene Fischer sagte, hat vor dem Hintergrund der Trennung des Schlagerpaars etwas nahezu Prophetisches. 

    Es geht um das “Das Frühlingsfest der Überraschungen” aus dem Jahr 2012. Silbereisen moderierte die fast dreistündige Schlagersendung, gewohnt jovial und scherzhaft. 

    Auch, als er für einen Sketch künstlich um 20 Jahre gealtert wurde – und aus der Laune heraus einen Scherz über seine Beziehung zu Fischer machte.

    Silbereisen über Fischer: “Sonst trennt sie sich spätestens ...”

    Ein Bild zeigte Silbereisen auf einem Foto, unten rechts ein Jahreszähler, der immer weiter anstieg – und mit jedem Jahr verlor Silbereisen mehr Haare und wurde grauer. 

    Silbereisens Kommentar zum Schlussbild, das ihn mit einer Glatze zeigte: 

    “Ich hoffe sehr, dass mein Schatz gerade nicht zuschaut – sonst trennt sie sich spätestens, naja, so 2018 von mir.”

    Was Silbereisen (vermeintlich) nicht wusste: Helene Fischer schaute der Sendung tatsächlich zu – und das sogar hinter der Bühne. Die Sängerin hatte sich darauf vorbereitet, ihren Freund zu überraschen. 

    Während einer weiteren Showeinlage betrat Fischer verkleidet als Stewardess die Bühne. Silbereisen bemerkte erst einmal nichts, reagierte dann aber überrascht und überschwänglich. 

    Silbereisen über Fischer-Überraschung: “Das kam mir schon komisch vor”

    “Das kam mir schon komisch vor”, sagte Silbereisen in einem Interview zur Entstehung der Sendung. “Sie hat ja auch geschauspielert, da hab ich ein bisschen gebraucht. Sie hat ein bisschen gemogelt – aber ich verzeih es ihr.” 

    Nach Drehende gab es dann ein Küsschen des Pärchens. Fischers Überraschung war geglückt, Silbereisens Scherz (“spätestens 2018”) vergessen. 

    Sechs Jahre später ist das Paar nun wirklich getrennt. Mit dem “Frühlingsfest der Überraschungen” wird das aber wohl nichts zu tun haben. 

    (ak)


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    Das System Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt, ist bei den Deutschen laut einer Umfrage nicht besonders beliebt.

    • Eine repräsentative Umfrage von YouGov zeigt, wie unzufrieden die Deutschen mit Hartz IV sind.
    • Fast die Hälfte der Deutschen findet Hartz IV ungerecht – über die Hälfte meint, das System trage nicht zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bei.

    Was für die einen bei der Einführung 2005 ein Heilsversprechen für die deutsche Wirtschaft war, bedeutet für die anderen staatlich verordnete Armut: Das Arbeitslosengeld II, umgangssprachlich auch Hartz IV genannt, sorgt auch nach 13 Jahren für Kontroversen in Deutschland.

    Zufrieden scheinen viele der Deutschen mit dem System nicht zu sein – das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts YouGov, die im August dieses Jahres durchgeführt wurde. Teilgenommen an der Umfrage haben knapp über 1000 Personen. 

    Mehr zum Thema: Hartz-IV-Empfängerin und Mutter: “Das Jobcenter wollte uns aus der Wohnung werfen”

    Jüngere Menschen bewerten Hartz IV besser als ältere

    Laut YouGov empfinden 40 Prozent der Deutschen Hartz IV als ungerecht. Dass das System nicht zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beitrage, glaubt sogar über die Hälfte.

    Dabei stehen jüngere Menschen Hartz IV positiver gegenüber als ältere. Weiterhin bewerten Westdeutsche das System weniger kritisch als Ostdeutsche. 

    Vor allem die Tatsache, dass jeder Hartz-IV-Bezieher denselben monatlichen Satz ausbezahlt bekommt, unabhängig davon, wie lange er gearbeitet hat, empfinden viele Deutsche als unfair: Fast 60 Prozent meinen, wer länger gearbeitet und dadurch mehr in die Sozialkassen eingezahlt hat, sollte mehr Leistungen erhalten. 

    Befragte bei Höhe des Hartz-IV-Satzes unentschlossen

    Was die Höhe des Hartz-IV-Satzes an sich betrifft, sind sich die Deutschen besonders uneinig: Etwa ein Drittel findet, der Satz sei zu niedrig, ein Drittel, er sei zu hoch, ein Drittel hat keine Meinung oder ist unentschieden.

    (jg)


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    Im Juni dieses Jahres besuchte mich ein Freund hier in Thailand. Rob blieb einen Monat bei mir, wir unternahmen viele Ausflüge, um Höhlen zu erforschen. Ich zeigte ihm die Höhle Tham Luang in der Provinz Nan. 

    Wie konnten wir ahnen, dass wir dorthin schon bald zurückkehren würden? 

    Ich bin kein klassischer Taucher, ich bin eher so etwas wie ein Höhlenexperte. Seit ich 16 bin erkunde ich Höhlen, freue mich daran, neue Wege und Durchgänge zu finden, die zuvor noch niemand betreten hat. 

    Nachdem ich die Tham Luang Höhle gemeinsam mit Rob gesehen hatte, plante ich eine Solo-Expedition dorthin. Meine Ausrüstung war bereit, nur mit meinem Visum gab es Probleme, die ganze Angelegenheit verzögerte sich. 

    Hätte es diese nicht gegeben, wäre ich vermutlich genau an jenem Tag in die Höhle geklettert, an dem auch der Fußballtrainer mit seinen zwölf Schützlingen dort durch die Wassermassen gefangen wurde

    Eine gruselige Vorstellung. 

    Stattdessen musste ich warten. Mein Freundin Tik bekam derweil Anrufe, erfuhr, was in der Höhle passiert war. Die Anrufer baten um meine Hilfe, ich machte mich auf den Weg. Und hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. 

    Meine Fokus war zu 100 Prozent auf die Rettung ausgerichtet

    Die ersten vier Tage des Unterfangens waren die schwersten für mich. Schon an meinem ersten Tag vor Ort musste ich fünf Abstiege in die Höhle machen – durch die mittlerweile berüchtigte Sam-Yek-Enge, die das Tauchen so schwierig machte. 

    Ich legte an diesem Tag fast 20 Kilometer in der Höhle zurück. Drei der Trips machte ich komplett alleine: Ich bin alleine stets schneller unterwegs, außerdem musste jemand schließlich Bericht darüber erstatten, was in der Höhle vor sich ging – schließlich gab es noch keinen Kontakt zu den Eingeschlossenen

    Während ich in Tham Luang war, war mir kaum bewusst, was in der Außenwelt vor sich geht. Dass England bei der Weltmeisterschaft im Halbfinale gegen Kroatien aus dem Turnier flog, erfuhr ich erst viel später. 

    Mein Fokus war immer zu 100 Prozent auf die Rettung der Kinder gerichtet. 17 Tage lang arbeitete ich dafür. Ich hatte kaum Schlaf und lebte nur von Cola, Kaffee, noch mehr Kaffee, Kuchen, Keksen und Schokolade. 

    Trotzdem verlor ich fünf Kilo Gewicht. 

    Mehr zum Thema: “Es war wie ein Wunder”: Junge schildert Rettung aus Höhle in Thailand

    Ich legte mich mit den thailändischen Behörden an

    Die meiste Unterstützung, die ich vor Ort inner- und außerhalb der Höhle erhielt, kam von den Einwohnern. Von Leuten, die bald zu Freunden wurden – unter ihnen der thailändische Navy Seal Wuttichai. 

    Während der ersten Tage der Rettungsaktion legte ich mich mit den thailändischen Behörden an. Zweimal stritt ich mich mit dem Gouverneur der Provinz Chiang Rai, Narongsak Osatanakorn. Ich sagte ihm deutlich: “Sie haben nur eine einzige Chance, diese Menschen zu retten.” Er ignorierte mich. 

    Später wurde ich zu einem Treffen thailändischer Minister gerufen. Sie vertrauten auf meine Expertise, Osatanakorn saß still in der Ecke. Er wusste, dass er in dieser Situation nichts mehr zu entscheiden hatte. Freunde werden er und ich wohl nicht mehr werden. 

    Am Tag nach dieser Konfrontation kamen Rob und zwei weitere Taucher spätabends an der Höhle an. Da die drei nun da waren, konnte ich andere Aufgaben übernehmen – ich blieb aber weiterhin im Einsatz. 

    So suchte ich etwa den Berg nach anderen Eingängen in die Höhle ab. Ich wusste, dass ich nichts finden würde. Doch ich wollte den Menschen Hoffnung machen, ihnen zeigen, dass wir alles versuchen, um die in der Höhle gefangenen zu erreichen. 

    Gleichzeitig musste ich über die Wasserverhältnisse in der Höhe berichten und den Tauchern erklären, auf was sie sich auf ihrem Weg durch die Höhle zu den Eingeschlossenen gefasst machen müssen. 

    Ich begab mich also nicht mehr selbst in Gefahr – aber verspürte trotzdem einen gewaltigen Druck. Ich hatte das Gefühl: Wenn das hier schief geht, wird man mich dafür verantwortlich machen. 

    “Scheiße, wie kriegen wir die da raus?”

    Als zwei unserer Taucher den Fußballtrainer und die Kinder am 2. Juli lebend in der Höhle vorfanden, fühlte sich das wundervoll an. Alle, die Eltern, die thailändischen Beamten – ich glaube, die ganze Welt war überglücklich. 

    Doch der Druck auf uns erhöhte sich sofort. Alles drehte sich nur noch um die Frage: “Scheiße, wie kriegen wir die da raus?” Den meisten Menschen war nicht sofort bewusst, was für eine gewaltige Aufgabe das werden würde.

    Dass wir alle 13 Eingeschlossenen lebend aus der Höhle befreien konnten, war für mich das größte aller Wunder. Aber ich sehe mich nicht als Held. Wenn 13 Menschen in Lebensgefahr sind, zwölf davon Kinder – dann hoffe ich doch, dass alle so gehandelt hätten wie ich. 

    Keiner der Taucher betrachtete sich nach der Rettung als Held. Wir waren einfach glücklich, dass wir helfen konnten. Dass wir trotz aller Schwierigkeiten die Eingeschlossenen retten konnten. 

    Für 2019 wünsche ich mir, dass der Hass in der Welt aufhört

    Ich bin keine spirituelle Person. 

    Aber es gibt eine Geschichte über den Nang Non Berg, in dem Höhle Tham Luang liegt. Über ihn soll die Prinzessin des Berges wachen. 

    Und nun, wenn ich auf die Ereignisse zurückblicke, dann glaube ich fast, dass die Prinzessin über die Kinder in dieser Höhle gewacht hat. Und dass sie für das Leben, das sie den Eingeschlossenen schenkte, das des thailändischen Navy Seals Saman Gunan forderte

    Ohne Zweifel können Menschen auf der ganzen Welt von unserem Einsatz in Thailand lernen. Menschen aus verschiedenen Ländern, aus verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen arbeiteten vertrauens- und respektvoll zusammen. Wir wuchsen zu einem starken Team heran, wir gaben niemals auf. 

    Thailand kann stolz auf seine Navy Seals sein, auf seinen Helden Saman Gunan. Darauf, dass diese Rettung entgegen aller Wahrscheinlichkeit gelungen ist. 

    Seither ist wieder der Alltag in mein Leben zurückgekehrt. Mein Leben verläuft wieder normal – außer, wenn mich Medien wieder einmal darüber ausfragen, was ich bei meinem Einsatz in Thailand erlebt habe. 

    Für 2019 wünsche ich mir jetzt vor allem eines: Dass der Hass auf der Welt aufhört.  

    Dieser Text erschien erst in der HuffPost UK und wurde von Josh Groeneveld übersetzt und editiert. 

    (ak)


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    Neben dem Ausbleiben der Periode können viele Anzeichen für eine Schwangerschaft sprechen. (Symbolbild)

    Wenn du schwanger bist, wird sich dein Körper langsam, aber sicher verändern. Es gibt dabei einige Anzeichen für eine Schwangerschaft, die du bemerken könntest, noch bevor du einen Test machst

    Obwohl jeder Frauenkörper anders funktioniert, ist ein verspätetes Einsetzen der Periode ein erstes klares Zeichen. Dennoch ist es nicht unüblich, dass Frauen vor allem während der ersten Schwangerschaftsmonate leichte Blutungen erleben – selbst die Menstruation ist also kein sicheres Indiz dafür, ob du ein Baby in dir trägst.

    Wenn du dich fragst, ob du schwanger bist, ist es sicherlich am besten, du kaufst dir einen Schwangerschaftstest oder gehst zum Arzt, um Gewissheit zu haben. Bevor du allerdings anfängst, panisch die körperlichen Anzeichen einer Schwangerschaft zu googlen (ja, wir alle haben das schon einmal gemacht), haben wir hier eine Liste von möglichen Symptomen zusammengefasst.

    Mehr zum Thema: Frau erzählt: “Darauf muss sich Herzogin Meghan als Mutter mit Ende 30 einstellen”

    Morgendliche Übelkeit

    Viele Frauen erleben in den ersten Wochen der Schwangerschaft Übelkeit oder müssen sich sogar übergeben. Obwohl man meist von Übelkeit vor allem in den morgendlichen Stunden spricht, kann diese zu sämtlichen Tageszeiten auftreten. Wem also zum Beispiel nur abends schlecht ist: Auch das könnte ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein.

    Die gute Nachricht ist, dass die Übelkeit meist zwischen der 16. und 20. Woche der Schwangerschaft nachlässt. Starke Übelkeit während der Schwangerschaft nennt sich übrigens Hyperemesis gravidarum – solltest du darunter leiden, frag am besten deinen Gynäkologen oder deine Hebamme um Rat.

    Deine Brüste verändern sich

    Deine Hormone beginnen, deinen Körper aufs Stillen des Babys vorzubereiten, während du schwanger bist. Deswegen kann es sein, dass deine Brüste besonders empfindlich sind, sie kribbeln oder fühlen sich größer an als sonst. Manche Frauen berichten auch, dass ihre Brustwarzen dunkler würden und ausgeprägter wären. 

    Häufiges Urinieren und Veränderung der Verdauung

    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass du während der Schwangerschaft häufiger urinieren musst. Der erhöhte Harndrang setzt während der ersten Schwangerschaftswochen ein und bleibt meist bis zur Geburt des Babys bestehen (Freude). Auch Verstopfungen sind möglich.

    Ein metallischer Geschmack im Mund

    Laut “NetMoms” berichten viele Frauen über einen metallischen Geschmack im Mund während der Schwangerschaft. Es kann sogar passieren, dass sich der Geruchssinn verändert und Schwangere vor bestimmten Gerüchen, die ihnen bis dahin angenehm waren, Ekel empfinden.

    Weitere Symptome für eine Schwangerschaft können Müdigkeit, eine Veränderung des Scheidenausflusses oder Stimmungsschwankungen sein.

    Schwangerschaftstest erhältst du übrigens in der Drogerie oder der Apotheke. Ansonsten solltest du auf jeden Fall einen Termin bei deinem Gynäkologen machen, wenn du den dringende Verdacht hast, schwanger zu sein. Erste Orientierung kann auch der Online-Schwangerschaftstest von Profamilia bieten – er ersetzt allerdings keine medizinische Beratung. 

    Dieser Text erschien ursprünglich in der UK-Ausgabe der HuffPost und wurde übersetzt sowie redaktionell angepasst von Agatha Kremplewski.

    (jg)


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    • Ein Ehepaar hat in seinem Schlafzimmer eine Überwachungskamera installiert. 
    • Es wollte vermutlich wissen, was ihr Hund nachts so treibt, wenn er bei ihnen im Bett schläft. 
    • Im Video oben seht ihr, wie der Mops nachts seine Besitzer terrorisiert. 

    Viele sagen, der Hund ist des Menschen bester Freund. Wenn die Freundschaft dann aber so weit geht, dass der Hund sogar im Bett des Besitzers schlafen darf, kann die Nacht schon mal ungemütlich werden. 

    Der Hund lässt seine Besitzer nicht zur Ruhe kommen

    Das zeigen nun Aufnahmen einer Überwachungskamera, die ein Paar in seinem Bett installiert hat. Sie wollten wohl wissen, was ihr Mops nachts so alles treibt, während sie schlafen. Oder versuchen zu schlafen. 

    Mehr zum Thema: Mann setzt Hund aus – Überwachungskamera fängt das Elend des Tieres ein

    Der kleine Hund verhält sich nämlich alles andere als ruhig. Was er nachts so alles treibt, seht ihr im Video oben. 


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    Donald Trump bei seinem Amtsbesuch in Vietnam im vergangenen Jahr. 

    • Obwohl Donald Trump nie gedient hat, brüstet er sich gerne damit, ein echter Militär-Haudegen zu sein.
    • Tatsächlich drückte sich Trump wegen angeblichen “Knochenspornen” um den Einzug in den Vietnam-Krieg – die Töchter des diagnostizierenden Arztes sprechen nun von einer Lüge. 

    Donald Trump ist ein Gernegroß. Alles kann er am besten, alles weiß er am besten – natürlich auch über ein Herzstück der US-amerikanischen Identität, das Militär. 

    ► Den verstorbenen Senator John McCain, der in den USA als Kriegsheld gefeiert wurde, verspottete Trump, weil dieser sich in Vietnam gefangen nehmen lassen habe. 

    ► Erst vor wenigen Monaten kritisierte Trump zudem den Ex-Admiral William McRaven, der verantwortlich für die Mission war, bei der der Terrorist Osama bin Laden erschossen wurde. McRaven habe keinen guten Job gemacht, sagte Trump. 

    Selber hat Trump – seit der Ernennung zum Präsidenten Oberster Kommandant des Militärs der Vereinigten Staaten – nie irgendeinen Job an der Waffe gemacht. 

    Trump verweigerte den Kriegsdienst. Als Grund nannte er ein angebliches Leiden an Knochensporn – dabei handelt es sich zusätzliches Knochenwachstum, meist an den Gelenken und der Wirbelsäule.

    Die zwei Töchter des Arztes, der die Diagnose stellte, behaupten nun: Das war eine Lüge. 

    Wie Trumps Vater seinen Sohn vor dem Wehrdienst bewahrt haben soll

    Der Arzt Larry Braunstein diagnostizierte im Jahr 1968 die Knochensporne bei Donald Trump. Braunsteins Töchter Elysa Braunstein und Sharon Kessel sagten nun der “New York Times”: Ihr Vater habe die Diagnose nur als Gefallen für Trumps Vater Fred Trump gestellt. 

    Fred Trump sei der Vermieter ihres Vaters gewesen. Dieser habe seine Arztpraxis damals im Edgerton Apartment eingerichtet – einem Gebäude in New York, das der Trump-Familie gehörte. 

    Braunstein habe oft über die Diagnose gesprochen, die er dem damals 22-jährigen Donald Trump ausgestellt habe. “Ich weiß, dass es ein Gefallen war”, sagte Elysa Braunstein der “New York Times”. Es sei darum gegangen, Trump vor dem Kriegsdienst zu bewahren. 

    “Was mein Vater als Gegenleistung bekam, war Kontakt zu Fred Trump”, sagte Braunstein der Zeitung. “Wenn irgendwas im Gebäude im Argen war, dann rief mein Vater an und Trump kümmerte sich darum. Das war der Gefallen, den mein Vater für die Diagnose bekam.”  

    Trumps Vietnam-Geschichte bleibt nebulös

    Es gibt laut der “New York Times” keine bekannten medizinischen Dokumente, die genau belegen, ob Trump nun tatsächlich Knochensporn hatte oder nicht.

    ► Weder Trumps Version, noch die der Töchter seines damaligen Arztes Larry Braunstein lässt sich einwandfrei belegen. 

    ► Das Weiße Haus kommentierte die Behauptungen der Braunstein-Töchter nicht. Trump selbst hat nie eindeutige Dokumente in der Sache veröffentlicht. 

    Fest steht: Trump diente wegen der Diagnose nicht im Vietnam-Krieg. Und der Vorwurf, er habe sich aus dem Kriegsdienst geschummelt, bleibt im Raum. 

    (ak)


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    • Im November verstarb Vox-Star Jens Büchner überraschend an Lungenkrebs.
    • Witwe Daniela erklärte in einer rührenden Nachricht, wie das erste Weihnachtsfest ohne Jens für sie und die Kinder war.
    • Im Video oben seht ihr, wie die Familie Weihnachten verbrachte.

    Nachdem ihr geliebter Mann überraschend im November an Lungenkrebs starb, verbrachte Daniela Büchner nun zum ersten Mal die Feiertage ohne den Vater ihrer Kinder.

    Neben seiner Ehefrau Daniela hinterließ der Mallorca-Star fünf leibliche und drei Stiefkinder, die mit dem Tod ihres Vaters zurechtkommen müssen.

    Gegenüber dem “Goodbye Deutschland”- Team berichtete Daniela: “Wir feiern, aber anders”. Dazu sendet sie Fotos von sich und ihren Zwillingen am Stand in Mallorca, wo sie auch die Feiertage verbrachten. Die gemeinsamen Kinder von Jens und Daniela tragen süße Weihnachtsmann-Kostüme und lächeln in die Kamera.

    “Nonstop haben wir an dich gedacht, nichts ist mehr so wie mit dir”

    Und auch in ihrer Instagram-Story lässt Daniela ihre Fans ein wenig an ihrer Gefühlswelt teilhaben. “Und irgendwo da bist DU. Nonstop haben wir an dich gedacht, nichts ist mehr so wie mit dir. Aber immer bist du irgendwie bei uns. Ich liebe dich, mein Schatz.” 

    Mithilfe von Freunden und Familie hat sie es hoffentlich geschafft, an diesem besonders traurigen Weihnachten ein wenig Ruhe zu finden.

    (ak)


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    Bukeshova Urmatgul Kachkynovna in ihrer Jurte.

    Wenn sie an ihre frühe Kindheit in der Nähe des Dorfes Cholpon zurückdenkt, erinnert Bukeshova Urmatgul Kachkynovna sich an ein Trampeltier. Ihre Eltern hatten das widerspenstige Tier jedes Frühjahr mit Jurten und Proviant beladen, bevor sie mit ihrer Herde zu einem Marsch in Richtung der Gletscher aufbrachen. Denn dort oben gab es Weideland voll satter, grüner Wiesen.

    Wie bereits mehrere Generationen von Schaf-, Pferde- und Rinderhirten zogen auch die mittlerweile 47-jährige Kachkynovna und ihre Familie mit den wechselnden Jahreszeiten an verschiedene Orte um. Doch eines Tages hörten die Wanderungen in die Berge auf.

    Das Ende dieses Nomadenlebens hatte schwerwiegende Konsequenzen für die Umwelt zur Folge. Inzwischen versuchen die Hirten jedoch, Lösungen für diese Probleme zu finden.

    Früher besaßen alle kirgisischen Stämme eigene Viehherden, die sie selbst hüteten. Die Familien bestimmten die Jahreszeiten Herbst, Winter, Frühling und Sommer nach der Weidehaltung ihrer Tiere. Sie lebten das ganze Jahr über in Jurten.

    Unter sowjetischer Herrschaft wurde dieses Hirtenleben jedoch größtenteils durch industrielle Landwirtschaft ersetzt. Dadurch starb das Nomadentum in Kirgisistan, einem zentralasiatischen Bergland an der Grenze zu China, fast vollständig aus.

    Die sowjetischen Behörden hatten ihr eigenes Rotationssystem für die Weideflächen. Sie kontrollierten die einheimischen Hirten wie Kachkynovnas Familie sehr streng und schickten sie jeden Sommer in die höher gelegenen Weideländer.

    Kachkynovna’s Ehemann, Talant Egimbaev Asankanovich, beim Weiden seiner 1,000 goats.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 wurden die ehemals genossenschaftlich betriebenen Kolchosen jedoch aufgelöst. Die zugehörigen landwirtschaftlichen Nutzflächen und der Viehbestand wurden privatisiert.

    Auf der verzweifelten Suche nach Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt verdienen zu können, verließen Hirten wie Kachkynovnas Familie die Berge. Sie siedelten sich stattdessen in den Dörfern um die kleineren Weideflächen herum an, die sie früher nur im Winter genutzt hatten. Denn dort fanden sie auch Käufer für ihre Waren.

    Das “Land der Nomaden”, wie Kirgisistan in Reiseblogs oft genannt wird, hörte plötzlich auf, sich zu bewegen. Dies blieb jedoch nicht ohne Folgen.

    Klimawandel verschlimmert Folgen der Überweidung

    Dass immer wieder dieselben, überbeanspruchten Weideflächen benutzt werden, ist für die empfindliche Umwelt des Binnenstaates eine Katastrophe. In etwas mehr als 25 Jahren seit der Unabhängigkeit des Landes haben Überweidung und Bodendegradation die Auswirkungen des rapide voranschreitenden Klimawandels noch verschlimmert.

    Die steigenden Temperaturen und die Zunahme von regionaler Wüstenbildung haben dazu geführt, dass fast ein Drittel der Gletscher in Zentralasien verschwunden ist. Berghänge, die keine Vegetation mehr besitzen, destabilisieren jedoch den Boden.

    Letztes Jahr kamen 24 Menschen bei einem Erdrutsch in einem Dorf im Süden des Landes ums Leben. Der Frühling kündigt sich inzwischen nicht mehr nur durch einen blauen Himmel und durch blühende Täler an. Zu den Vorboten gehören jetzt auch tödliche Schlammlawinen, die von den heftigen Regenfällen ausgelöst werden.

    Die langen, gewundenen Bergstraßen - einige Tagesreisen auf dem Pferd dauert es vom Dorf Cholpon zum Songköl.

    Ein Drittel aller Weideflächen des Landes befindet sich im Gebiet Naryn. Der örtliche Weideverein Kyrgyz Jayite hat nun jedoch ein Pilotprojekt gestartet, um den kargen Weideflächen des Landes wieder zu einem besseren Wachstum zu verhelfen. Dies soll durch das Wiederaufleben der ausgestorbenen nomadischen Traditionen Kirgisistans geschehen.

    Aufleben der Nomaden-Tradition in Kirgisistan

    In diesem Sommer wurden Hirten davon überzeugt, die sonnigen, tief liegenden Dörfer Kyzart und Cholpon im Zentrum des Landes und im Norden des Tian-Shan-Gebirges zu verlassen.

    Stattdessen sollten sie sich für fünf Monate in den weit entfernten, unbewohnten Weidegebieten in der Nähe des Songköls ansiedeln. Dieser Bergsee liegt ungefähr 3.000 Meter über dem Meeresspiegel und ist über eine anstrengende, dreitägige Reise mit dem Pferd erreichbar.

    Das Songköl.

    “Unseren Tieren geht es hier am Songköl besser. Es gibt dort sehr viel Gras”, erklärt Kachkynovna. Sie gehört zu den 300 Menschen, die die Reise im vergangenen Mai antraten.

    Wenn sie in ihrer hellen, rot gemusterten Jurte sitzt, schlägt sie oft Sahne, um damit die Taigan-Welpen – eine kirgisische Jagdhundrasse – zu füttern, die vor der dem wollenen Zelteingang herumtollen. “Wenn es ihnen gut geht, geht es uns auch gut.”

    Der nördliche Tian-Shan – ein Gebirge, das wegen seiner wichtigen Reserven auch als “Wasserturm” Zentralasiens bezeichnet wird – gehörte früher zu den Handelsrouten der Seidenstraße.

    Hotspot für Biodiversität und bedrohte Arten

    Heute ist das Gebirge ein sogenannter Biodiversitäts-Hotspot. In dem Gebiet leben 24 Tierarten, die auf der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzorganisation IUCN stehen – dazu gehört auch der als besonders scheu geltende Schneeleopard. Das Gletscherschmelzwasser des schneebedeckten Hochgebirges vertrocknet jedoch in rapidem Tempo.

    “Es ist sehr schwer, den Leuten diese Tatsache verständlich zu machen”, erklärt Kanat Sultanaliev, der Geschäftsführer des Tian Shan Policy Centers, einem Think Tank, der sich auf das Thema Nachhaltigkeit konzentriert.

    “Wir zeigen ihnen Beweise, dass es einen Zusammenhang zwischen Überweidung, Klimawandel und Lawinen gibt. (...) Doch dann antworten sie: ‘Gut, was ihr sagt, mag ja durchaus stimmen. Doch wovon sollen wir leben?’”

    Nach Angaben der Weltbank leben etwas mehr als vierzig Prozent aller Menschen in Kirgisistan unterhalb der Armutsgrenze. Und fast drei Viertel der armen Menschen leben in ländlichen Gebirgsgegenden. Die Bauern sind am schlimmsten von der Armut betroffen.

    Das bedeutet, dass für die Erfüllung von Grundbedürfnissen Umweltschutzfragen oft in den Hintergrund gerückt werden müssen. “Den Menschen geht es nicht um die Weideländer”, bestätigt auch Urmat Omurbekov. “Sie denken nur ans Geld.”

    Pilotprojekt und Nomaden-Lehrgang

    Vor zwei Jahren hat Omurbekov das Pilotprojekt mit einem Festival im Dorf Kuzart ins Leben gerufen. Die Hirten sollten dazu ermutigt werden, sich auf die Reise zu machen und die Weidegebiete im Hochgebirge wieder zu bevölkern, die früher als Sommerweiden für nomadische Hirten verwendet wurden.

    Die zweitägige Veranstaltung fand unter dem Namen Baicalduu Koch statt, was auf Kirgisisch in etwa so viel bedeutet wie “ein guter Schritt.”

    “Den Hirten wurde beigebracht, wie man als Nomade lebt”, erklärt Omurbekov. Auf der Bühne fanden Auftritte von Folkloretänzern in Trachten statt. Außerdem erklärten ältere Dorfbewohner mit traditionell kirgisischen weißen Filzkappen anhand von Live-Vorführungen, wie das Nomadenleben funktioniert.

    “Sie zeigten uns, wie man von einem Weidegebiet zum nächsten weiterzieht”, berichtet der 60-jährige Nadyrbek Begaliev, ein Landwirt aus Cholpon.

    Die Dorfbewohner lernten außerdem, wie man Jurten zusammenpackt und transportiert, wie man Pferde durch gefährliche Gebiete lenkt, wie man beim Schlachten von Schafen betet und wie man anhand eines Grashalmes feststellen kann, ob es sich um eine gute Weidefläche handelt.

    Begaliev lernte, dass neben weiteren Indikatoren auch ein aufrecht stehender Halbmond ein Hinweis auf wärmer werdende Temperaturen sein kann. “Unsere alten Männer brauchen nur in die Sterne zu sehen, um alles zu wissen”, erklärt er.

    Der Aufbruch der Hirten zum Songköl, der diesen Sommer auf die Initiative des Festivals in Kuzart hin stattfand, ist der Höhepunkt dieser Vorbereitungen. “In diesem Jahr setzen die Menschen ihr erworbenes Wissen in die Praxis um”, so Omurbekov.

    Besseres Wachstum der überweideten Flächen

    Am See spiegelt das türkise Wasser eine Krone von graubraunen Bergspitzen in der Ferne wieder. Kachkynovnas 50-jähriger Mann, Talant Egimbaev Asankanovich, erzählt von der gefährlichen Reise zu dem Weideland, die seine Familie mit ihren 1.000 Ziegen unternommen hat.

    “Wir haben drei verschiedene Hochpässe überquert. Es lag Schnee und sie waren schwer zu überqueren.” Die vier Söhne des Paares, die im Dorf aufgewachsen sind, hatten jedoch nicht aufgegeben. “Jetzt wollen wir jedes Jahr zwischen den Weideflächen hin- und herwechseln.” 

    Während die Hirten sich in ihrer ersten Saison in den hohen Weidegebieten immer besser zurechtfinden, zeigen die überweideten Grasflächen im Dorf erste Anzeichen von neuem Wachstum. Auf einem 30 Hektar großen Stück Land, das bisher spärlich bewachsen und ausgedörrt war und vor drei Jahren abgesperrt wurde, wachsen nun endlich wieder saftige Grasbüschel.

    Das Wiederauflebenlassen von traditionellen Beweidungspraktiken in Kirgisistan folgt dem allgemeinen Trend, traditionelle Nachhaltigkeitsmodelle wiederaufzunehmen. Ein Trend, der von Skandinavien bis nach Peru auf der ganzen Welt zunehmend Anklang findet.

    Der Erfolg dieser Bemühungen weist nach Ansicht von Unterstützern darauf hin, wie wichtig solche grundlegenden Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel sind. Denn um positive Veränderungen erreichen zu können, müssen viele Menschen oft erst einmal ihre Einstellung gegenüber der Umwelt ändern.

    Traditionelle Nachhaltigkeitsmodelle

    “Unsere Vorfahren wussten noch sehr genau, wie man seine Tiere am besten weidet, um überleben zu können. Denn schließlich hing ihr Leben von ihren Tieren ab”, erklärt Azamat Isakov, der Leiter der zentralasiatischen Nichtregierungsorganisation Camp Alatoo, die sich auf nachhaltiges Ressourcenmanagement spezialisiert hat.

    “Wir haben jetzt erkannt, dass die nachhaltige Nutzung von Weideflächen die beste Strategie zur Anpassung an den Klimawandel ist.”

    Der 46-jährige Hirte Tashtanbek Taalai Uulu sitzt vor seiner Jurte und schlürft gedankenverloren eine Schüssel vergorene Stutenmilch. Dieses Getränk wird Kumys genannt und ist in Kirgisistan sehr beliebt.

    Es ist ein kühler Sommertag Ende August. Pferde und zottelige Ziegen streifen in vereinzelten Grüppchen über die schwammige, mondartige Oberfläche des riesigen Weidegebietes.

    Kumis, fermentierte Stutenmilch, ist Kirgistans Lieblingsgetränk.

    “Zu Sowjetunion-Zeiten gab es Vorschriften. Heute gibt es keine Regeln mehr”, erzählt Uulu. Bevor er sich auf den Weg zum Songköl machte, brachte er seine 300 Schafe auf Weideflächen in Kurzat, die in der Nähe der Hauptstraße lagen.

    Lieferanten aus Bischkek kamen vorbei und kauften Sahne bei ihm ein, die sie in der kirgisischen Hauptstadt weiterverkauften. Diese Geschäfte konnte er in einer bequemen Entfernung von seinem Zuhause abwickeln.

    Doch als das Klima immer trockener wurde, beschloss er, sich den anderen Hirten anzuschließen und in grünere Weidegebiete aufzubrechen. “Wenn es kein Gras mehr gibt, haben wir Kirgisen wirklich ein Problem”, erklärt er.

    Manche Dorfbewohner wollen die Reise bisher nicht auf sich nehmen. Doch Uulu hat erkannt, welche Vorteile die Mobilität mit sich bringt. “Von einer Weide zur nächsten zu ziehen, ist besser. Und deshalb ist es auch so wichtig, dass wir diese Traditionen aufrecht erhalten”, erklärt er.

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    Dieser Artikel erschien ursprünglich bei der HuffPost USA und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.


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    Hal Vaugh (links) verbrachte die Weihnachtsfeiertage bei seiner Tochter im Flugzeug, weil diese als Stewardess arbeiten musste.

    • Der US-Amerikaner Hal Vaughan buchte gleich sechs Flüge hintereinander.
    • Der Grund: Er wollte die Weihnachtsfeiertage mit seiner Tochter verbringen, die aber ihren Dienst als Stewardess antreten musste. 

    Hal Vaugh wollte unbedingt Weihnachten mit seiner Tochter Pierce verbringen. Die musste aber an Heiligabend und über die Weihnachtsfeiertage arbeiten – und zwar als Stewardess der Fluglinie Delta Airlines.

    Also buchte sich Hal sechs Flugtickets, um die gesamten Feiertage über bei seiner Tochter sein zu können. Das berichtet der amerikanische TV-Sender Fox-News. 

    Er flog quer durch das Land, um bei seiner Tochter sein zu können

    Mike Levy war ebenfalls über Weihnachten im Flieger unterwegs und saß neben Hal. Hal erzählte Mike, dass er zwei Tage lang quer durch die USA fliege, um die Weihnachtsfeiertage bei seiner Tochter sein zu können, die an Bord als Stewardess arbeite.

    Als Mike die Geschichte hörte, schoss er ein Foto von sich und Hal sowie von dessen Tochter und veröffentlichte es auf Facebook. Der Beitrag wurde über 30.000 Mal geteilt und über 80.000 Mal mit “Gefällt mir” markiert. 

    In dem Beitrag schreibt Mike Levy: “Hal hat sich dazu entschieden, dass er die Feiertage mit seiner Tochter verbringen will. Also begleitet er sie auf jedem ihrer Flüge quer durch das Land, um Weihnachten bei ihr sein zu können. Was für ein fantastischer Vater!”

    Facebook-Nutzer sind begeistert

    Viele Facebook-Nutzer sind von der Aktion des Vaters begeistert. Einer schreibt: “Damit ist der Preis für den Vater des Jahres wohl vergeben.” Eine andere Nutzerin zeigt sich gerührt. Sie schreibt: “Oh mein Gott, es ist so schön, Geschichten wie diese zu lesen. Sie geben mir Mut und Hoffnung.” Ein weiterer Nutzer kommentiert: “Unterschätzt niemals die Liebe eines Vaters.” 


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    • Ein zwölfjähriger Junge hat nach einem Lawinenabgang in den französischen Alpen knapp eine Stunde unter den Schneemassen überlebt.
    • Ein Suchhund hatte das Kind aufgespürt.
    • Im Video oben erfahrt ihr mehr über die Rettungsaktion.

    Es ist wie ein Weihnachtswunder: Am zweiten Weihnachtstag wurde in den französischen Alpen ein von einer Lawine verschüttetes Kind gerettet. Die zuständige Gendarmerie im Skigebiet La Plagne berichtet von einer einstündigen Rettungsaktion.

    Ein Suchhund spürte das Kind am Mittwoch auf. Die Rettung des Jungen sei “ein Wunder, denn er hatte kein Lawinenverschüttetensuchgerät bei sich”, sagte der Chef der Savoyer Bergretter. “Die Überlebenschancen sind nach 15 Minuten unter dem Schnee minimal.”

    Junge wurde von Lawine 400 Meter weit mitgerissen

    Wie die französische Zeitung “La Dauphine” schreibt, handelt es sich bei dem Lawinenopfer um einen zwölfjährigen Jungen. Er ist von der riesigen Schneemasse 400 Meter weit mitgerissen und begraben worden. Erst eine Stunde später fand der Suchhund den Jungen. 

    Der Junge war glücklicherweise bei Bewusstsein, denn unter dem Schnee hatte sich ein Luftloch gebildet. Der Junge gehört zu einer Gruppe von sieben Wintersportlern, die ohne spezielle Ausrüstung in dem Skigebiet in der Region Savoyen unterwegs waren.

    “Bravo an diese Helden des Tages”

    Innenminister Christophe Castaner dankte dem Hundeführer und dem Tier Names Gétro am Donnerstag: “Bravo an diese Helden des Tages”.

    Den Angaben zufolge kam der Junge mit einem gebrochenen Bein und einem großen Schrecken davon. Er wurde ins Krankenhaus von Grenoble eingeliefert. 

    (ak)


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    Kurzerhand entschloss sich die Hamburgerin, ihren Mann bei eBay Kleinanzeigen zu verkaufen. (Symbolbild)

    • Eine Frau aus Hamburg bot ihren Ehemann bei eBay Kleinanzeigen zum Verkauft an.
    • Während der ersten Weihnachtsfeiertage habe sie gemerkt, dass sie und ihr Mann nicht mehr zusammenpassen. 

    Stellt euch vor, ihr bekommt von eurer Oma einen richtig fiesen, kratzigen Pulli zu Weihnachten geschenkt. Selbstverständlich wollt ihr Omas Gefühle nicht verletzen – das schmucke Kleidungsstück anzuziehen, ist allerdings auch keine Option. Also stellt ihr den Pulli gleich nach Weihnachtsfeier bei eBay rein.

    So ähnlich dachte wohl auch eine 40-jährige Hamburgerin. Nur, dass sie kein unpassendes Geschenk bei eBay loswerden wollte. Sondern gleich lieber den potentiellen Schenker, ihren Ehemann.

    Mehr zum Thema: Kinder-Hochzeit in Thailand: Eltern zwingen Zwillinge zur Ehe – der Grund ist bizarr

    Ehemann auf eBay Kleinanzeigen: “Umtausch ausgeschlossen”

    Während der Weihnachtsfeiertage sei der Frau bewusst geworden, dass sie und ihr Mann nicht zusammenbleiben sollten – er sei aktuell so negativ, sagte sie dem “Hamburger Abendblatt”

    Deswegen beschloss sie kurzerhand, ihren Gatten auf eBay Kleinanzeigen anzubieten – für gerade einmal 18 Euro. 

     ”Über die ersten beiden Weihnachtstage habe ich gemerkt, dass wir einfach nicht mehr zusammenpassen: Ich würde meinen Ehemann gerne abgeben. Der Umtausch ist ausgeschlossen. Anfragen gern per E-Mail.”

    Die Abholung des Mannes wäre gleich möglich gewesen

    Laut der Anzeige wäre eine Abholung sogar noch am ersten Weihnachtstag möglich gewesen, damit man den Mann “gleich morgen am 2. Weihnachtstag testen” kann. 

    Kaufen wollte den bislang wohl niemand, auch ist die Anzeige nicht mehr bei eBay zu finden. Möglicherweise hat der Mann mittlerweile von der Aktion erfahren und den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden – falls die beiden noch ein Paar sein sollten.  

    (vw)


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    • Es kommt nicht häufig vor, dass Angela Merkel Einblicke in ihre Vergangenheit in der DDR gewährt.
    • Ein altes Zitat der Bundeskanzlerin gibt Aufschluss darüber, wie sie über ihr das Leben in der realsozialistischen Diktatur denkt.

    Seit mittlerweile 13 Jahren lenkt Angela Merkel als Kanzlerin die Geschicke der Bundesrepublik. Einblicke in ihre Vergangenheit hat die in der DDR aufgewachsene Pastorentochter in all diesen Jahren allerdings nur selten gegeben.

    Doch im Jahr 2002 schrieb Merkel eine Rezension zum Buch “Zonenkinder” von Jana Hensel. In dem Werk erzählt die Autorin von ihren Kindheitserfahrungen, als sich mit dem Mauerfall von einem Tag auf den anderen alles veränderte. 

    Ein altes Zitat Merkels aus der Rezension, dass die Autorin jetzt wieder aus “Mutters Bücherschrank” ausgegraben und auf Twitter geteilt hat, gibt Einblicke in Merkels Denken über die DDR.

    Mehr zum Thema: Merkels peinliche G20-Panne: Jetzt steht fest, warum ihr Flieger umkehren musste

    Nach dem Mauerfall

    Die Auszüge, die Hensel auf der Social-Media-Plattform geteilt hat, beginnen mit Eindrücken aus Merkels Kindheit in der DDR. Dort schreibt sie, dass es “offensichtlich” sei, dass “die DDR ein hohes Maß an Beständigkeit”, “zumindest für Kinder” aufgewiesen hatte. Denn “Wandel” wäre nicht die “Stärke” der DDR gewesen, wie sie ironisch festhält.

    Dies sollte sich mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 schlagartig ändern. Mit dem Sturz der hermetischen Grenze zwischen Ost und West seien die Kinder- und Jugendeindrücke, wie “Fahnenappelle, Wandzeitungen und Schulmilch” nicht lediglich “ersetzt, sondern fast vollständig verdrängt” worden.

    Geblieben sei ein “Lebensgefühl”, das sie mit der “Zonenkinder”-Autorin teilen würde. Und zwar, “permanent alte gegen neue Bilder auszutauschen”, wie Hensel in ihrem Buch beschreibt.

    Während für die Menschen im Westen ein “anonymer Unrechtsstaat” zusammengebrochen war, so Merkel, sei für die Menschen im Osten ihre Alltagswelt über Nacht verschwunden. Merkel macht darauf aufmerksam, dass das “menschliche Leben” auch in der DDR “sehr viel mehr Facetten hatte als das politische”.

    Hensels Lieblingszitat von Merkel

    Nachdem sie beschreibt, wie unterschiedlich die Menschen aus dem Osten und Westen den Mauerfall wahrnehmen, macht Merkel deutlich, was die Generation der “Zonenkinder”, von denen Hensels Buch handelt, von älteren Generationen unterscheidet.

    Anders als die Menschen, die während der Wiedervereinigung bereits 35 und älter waren, hatten es laut Merkel die Jüngeren nahezu “mühelos” geschafft, sich anzupassen – und “wie richtige Westler auszusehen”.

    Auf diese Darstellung folgt Hensels Lieblingszitat aus Merkels Rezension. Es verdeutlich die sehr pragmatischen Züge Merkels, die sie auch als Bundeskanzlerin nicht abgelegt hat.

    In dem Zitat heißt es:

    “Mit angehaltenem Atem habe ich die Beschreibung der Tischmonologe der Eltern gelesen und halte die Regeln, die sich die Zonenkinder auferlegten, für absolut praktikabel: Nichts sagen, Mund halten, alles andere führt zu Chaos.”

    Einblicke in Merkels Gedankenwelt

    Betrachtet man die Kindheit und Jugend von Merkel, zeigt sich, dass sie schon früh gelernt hatte, Widersprüche und Widrigkeiten zu akzeptieren. 

    Angela Merkel wurde im Jahr 1954 als Tochter eines Theologen in Hamburg geboren. Noch im selben Jahr siedelte ihre Familie in die DDR um, weil ihr Vater dort eine Pfarrstelle in der Evangelischen Kirche annahm. Ihre Mutter, die Lehrerin war, konnte wegen des Pfarrberufs ihres Mannes allerdings nicht an Schulen in der DDR arbeiten.

    Merkel selbst war während ihrer Zeit in der DDR weder Mitglied der SED noch einer der anderen Blockparteien. Sie engagierte sich allerdings auch nicht in der zivilen oder der kirchlichen Opposition. “Nichts sagen, Mund halten” eben. Alles andere hätte für sie wohl nur zu Chaos geführt.

    Der politische Aufstieg der Ostdeutschen Merkel im wiedervereinigten Deutschland verlief steil. Auch weil Merkel hier nicht darum verlegen war, im passenden Moment den Mund aufzumachen.

    Als Helmut Kohl wegen der CDU-Spendenaffäre im Jahr 1999 immer stärker unter Druck geriet, ließ Merkel ihre Stimme laut werden. Öffentlich distanzierte sie sich von ihrem politischen Ziehvater.

     

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    ► Nach einem Streit hat die Polizei am Nachmittag des 2. Weihnachtstages in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Wiehl eine Leiche aufgefunden.

    ► Die Polizei war gegen 15.00 Uhr zu Hilfe gerufen worden, nachdem in dem Haus geschossen worden war. Die Polizei fand in einer Wohnung einen Mann mit schweren Verletzungen vor – Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen.

    ► Eine weitere Person wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Angaben zum Sachverhalt sind zurzeit noch nicht möglich. Eine Mordkommission der Kriminalpolizei Köln hat die Ermittlungen übernommen.


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    ZDF-Intendant Thomas Bellut fordert höhere Rundfunkbeiträge.

    ► Blühen uns bald höhere Rundfunkbeiträge? ZDF-Intendant Thomas Bellut hält eine moderate Erhöhung der Rundfunkgebühren für notwendig.

    ► In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagt er: “Ohne eine Beitragsanpassung ist das Qualitätsniveau auf keinen Fall zu halten.”

    ► Der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro pro Haushalt und Monat ist bis 2020 festgelegt. Der Rundfunkbeitrag ist die wichtigste Einnahmequelle für ARDZDF und Deutschlandradio. 2017 kamen knapp acht Milliarden Euro zusammen.

    Heute auch lesenswert: “Nichts sagen, Mund halten”: Altes Merkel-Zitat gibt Einblick in DDR-Vergangenheit

    Das hat Bellut noch gesagt:

    Nach Ansicht des Intendanten müssten die Beiträge im kommenden Jahr allerdings noch weiter angehoben werden. Bellut sagte:

    “Weil wir aber aktuell die Rücklage einsetzen dürfen, die nach der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag entstanden war, beträgt der Beitrag nach unserer Berechnung real bereits 18,35 Euro.”

    Mehrere Länder wollen den Beitrag künftig an die Entwicklung der Inflationsrate koppeln. Bellut sagte, ob es künftig ein entsprechendes Index-Modell geben werde, sei eine Entscheidung der Länder. “Wir sind offen und gesprächsbereit.”

    Das müsst ihr noch wissen:

    Der deutsche Rundfunkbeitrag wird immer wieder zum Streitthema. So zogen mehrere Beitragszahler gegen die geänderten Regeln, nach denen auch diejenigen zahlen müssen, die kein Rundfunkgerät haben, vor Gericht.

    Tübinger Richter beklagten darauf, dass den Rundfunkanbietern eine staatliche Beihilfe gewährt würde, weil sie säumige Zahlungen selbst eintreiben dürften – und nicht ordentliche Gerichte anrufen müssten. Das Landgericht Tübingen rief daraufhin den EuGH zur Klärung dieser Fragen an.

    Doch der Europäische Gerichtshof urteilte, dass der deutsche Rundfunkbeitrag rechtmäßig sei. Der Beitrag sei keine unerlaubte staatliche Beihilfe und verstoße nicht gegen EU-Recht.


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    Jennifer Frappier ließ ihre Eizellen einfrieren, als sie 36 war. Ein paar Jahre später war sie immer noch Single und dachte ernsthaft darüber nach, sie zu verwenden, um alleinerziehende Mutter zu werden.

    Sie bereitete mit Hilfe eines ungenutzten Hochzeitsfonds einen Hauskauf vor und begann, nach Samenspendern zu suchen. In der Annahme, dass sie als alleinerziehende Mutter keine Zeit mehr für Dates haben werde, probierte sie spaßeshalber Tinder aus.

    “Ich dachte, ich werde ein paar letzte Dates haben, Leute kennenlernen und Spaß haben”, sagte sie. “Vielleicht würde ich nicht enttäuscht werden, wenn ich ohne Druck oder Erwartungen an die Sache heranginge. Das war sehr befreiend.”

    Und dann passierte etwas völlig Unerwartetes: Sie lernte fast sofort jemanden kennen.

    Mehr zum Thema: Ich wollte immer Mutter werden – dann hat eine Reise mir die Augen geöffnet

    Eizellen einzufrieren, brachte den Frauen einen neuen Frieden 

    Frappiers Erfahrung ist nicht einzigartig. Sie ist eine von mehreren Frauen, die der HuffPost erzählten, wie das Einfrieren ihrer Eizellen ihr Liebesleben zum Besseren verändert hat.

    ► Eine von traf sich zum Beispiel regelmäßig mit Männern, die ihr Leben zwar bereicherten – aber die sie sich niemals ernsthaft als Partner hätte vorstellen können. Erst das Einfrieren ihrer Eizellen und die damit verbundene Sicherheit, auch später noch Mutter werden zu können, gab ihr das Freiheit, in ihrem Liebesleben einen Schritt weiter zu gehen.

    ► Eine andere spürte, wie von ihrer bestehenden Beziehung eine Last abfiel, deren Existenz sie zuvor noch nicht einmal bemerkt hatte.

    Alle Frauen, mit denen HuffPost sprach, spürten eine neue Risikobereitschaft und Ungezwungenheit in ihrem Liebesleben, nachdem sie ihre Eizellen eingefroren hatten – endlich befreit vom Druck, bald eine Familie gründen zu müssen.

    Hier sind ihre Geschichten.

    Wie soll man das Thema “Einzellen einfrieren” ansprechen?

    Frappier, mittlerweile 41, dokumentierte ihr Unterfangen, ihre Eizellen einfrieren zu lassen, in ihrem Dokumentarfilm “Chill” (erschienen 2016). Während sie sich hin und wieder mit Männern traf, rang sie häufig mit sich, wie sie das Thema der eingefrorenen Eizellen ansprechen sollte.

    “Du willst es nicht verbergen, aber auch nicht den Eindruck erwecken, dass du dir nichts sehnlicher wünschst als ein Baby”, sagt sie. Sie machte außerdem die Erfahrung, dass der Grat “zwischen dem Aufklären über das Einfrieren von Eizellen und einem Date, das zum Biologieunterricht wird”, sehr schmal ist.

    Da eine neue Beziehung plötzlich beendet war, nachdem ein Mann im Netz von Frappiers Dokumentarfilm gelesen hatte, beschloss sie, von Anfang an offen und ehrlich zu neuen potentiellen Partnern zu sein. Das war sie auch bei ihrem jetzigen Ehemann, Ari Schneider.

    Jennifer Frappier und Ari Schneider haben 2018 geheiratet.

    “Wir haben schon beim ersten Date darüber gesprochen. Er war nicht überrascht. Er sagte mir, dass er kürzlich den Wunsch verspürt habe, Vater zu werden, aber sich nicht sicher sei, ob dies in Erfüllung gehen würde”, sagte sie.

    Frappier und Schneider heirateten im März 2018. Sie erwarten ihr erstes Kind im nächsten März. Es wurde natürlich gezeugt. Sie beide verbinde nicht nur der gemeinsame Kinderwunsch, sondern auch die Bereitschaft, beim ersten Date ihre verletzlichen Seiten zu zeigen, sagte sie.

    “Wir sind beide ziemlich offen und empfindlich. Frauen fällt es leichter, über Dinge wie Kinder sprechen, deshalb war ich überrascht, dass er diese Geschichte erzählt hat“, sagt sie. “Diese Verwundbarkeit zählt zu den Dingen, die ihn für mich besonders attraktiv machen.”

    “Ich fühlte mich befreit von dem Druck der tickenden Zeitbombe“

    MeiMei Fox traf ihren Mann sechs Monate, nachdem sie ihre Eizellen hatte einfrieren lassen. Weitere sechs Monate später heirateten sie. Jetzt haben sie dreijährige Zwillingsjungen. Doch bevor sie ihre Eizellen eingefroren hatte, sei sie ein Single gewesen, der sich “verzweifelt nach Kindern gesehnt hat”, sagt sie. Das habe zu einem erfolglosen und noch unerfüllteren Liebesleben geführt.

    “Ich war eine dieser Frauen, die die Jungs beim ersten Date fragen, ob sie Kinder haben wollen. Und wenn sie sich nicht sicher schienen, habe ich das Treffen sofort beendet“, sagt sie zur HuffPost. “In der Dating-Welt kommen so ein Druck und eine Intensität nicht gut an, außerdem war das auch für mich nicht gesund.”

    Sie sei sich dessen “sehr bewusst” gewesen, wie sich ihr Wunsch, möglichst schnell Kinder zu bekommen, auf ihr Liebesleben auswirkte, sagt Fox. Dennoch war sie ”überrascht, wie dramatisch und unmittelbar die Veränderung war”.

    “In dem Moment, in dem ich meine Eizellen eingefroren hatte, fühlte ich mich von dem Druck der tickenden Zeitbombe namens Fruchtbarkeit befreit”, sagt sie.

    “Es war, als sei ich zu einer jüngeren, unbekümmerten, glücklicheren Version meiner selbst zurückgekehrt. Ich entspannte mich. Ich hatte wirklich Spaß an Dates”, fügte sie hinzu. “Ich traf am Ende viele Männer... und sechs Monate später die Liebe meines Lebens.“

    Fox verlor alle 18 eingefrorenen Eizellen, als sie von San Francisco nach Los Angeles, wo ihr Mann lebte, verschifft wurden. Das Paar durchlief drei Runden künstlicher Befruchtung, bevor es mit den Zwillingen schwanger wurde. Aber Fox ist noch immer froh über die Schritte, die sie unternommen hatte, um biologische Kinder mit oder ohne Partner bekommen zu können. Denn das versetzte sie in die Lage, den richtigen Mann treffen zu können.

    “Das Einfrieren von Eizellen ist keine perfekte Technologie und sicherlich keine Garantie”, sagte Fox. “Aber ich glaube noch immer, dass es sich für mich aus psychologischen Gründen gelohnt hat.”

    “Es kümmerte mich nicht länger, was Männer über mich denken“

    Die Schauspielerin und Komikerin Molly Hawkey ließ ihre Eizellen mit 37 Jahren einfrieren. Jetzt, mit 40, hat sie das Verfahren eingeleitet, um mit Hilfe der Eizellen schwanger zu werden. Ihre Erfahrungen dokumentiert sie im Podcast ”Spermcast“, in dem sie potenzielle Samenspender interviewt und beleuchtet, was die Entscheidung, alleinerziehende Mutter zu werden, emotional bedeutet.

    Vor dem Einfrieren ihrer Eizellen sei sie “auf der Suche nach einem Pauschalangebot” gewesen, sagte Hawkey. Bei jedem ersten Date habe sie beim Gegenüber nach Qualitäten gesucht, die sie sich vom Vater ihrer zukünftigen Kinder wünschte.

    “Ich wollte keine Zeit mit einem mittelmäßigen Typen verschwenden. Wie man sich vorstellen kann, hat das nicht wirklich funktioniert”, sagt sie. “Wenn wir zwei Monate gemeinsam überstanden haben und uns noch immer nicht wahnsinnig ineinander verliebt hatten? Dann schoss ich ihn ab.”

     

    Schauspielerin und Komikerin Molly Hawkey spricht in ihrem Podcast über ihre Erfahrung mit dem Einfrieren ihrer Eizellen.

    Aber nachdem sie ihre Eizellen eingefroren hatte, passierte etwas “magisch Unerwartetes”. Der Druck, einen geeigneten Vater zu finden, nahm ab, und Hawkeys Liebesleben wurde deutlich sorgloser.

    “Ich konnte mich zum ersten Mal in meinem Leben entspannen, Spaß haben und authentisch sein”, sagt sie. “Es kümmerte mich nicht länger, was Männer über mich dachten. Und das war befreiend.”

    Sie fühlte sich “wie ein Magnet”, präsenter und generell offener für die Möglichkeiten, die sich beim Daten ergeben. Bevor sie ihre Eizellen einfrieren ließ, habe sie bei ihren Versuchen, sich zwanglos zu verabreden, den “Männern unbewusst mit Vaterschaft Druck gemacht”, vermutet sie.

    “Danach konnte ich einen Mann so kennenlernen, wie er wirklich war, ohne mich zu fragen, was für ein Vater er sein würde oder ob unsere Kinder süß wären“, sagt sie. “Ich entwickelte sogar tiefe Zuneigung für jemanden, mit dem ich nie zusammengekommen wäre, wenn ich meine Eizellen nicht eingefroren hätte. Am Ende wurde nichts aus uns, aber die Erfahrung, die ich mit ihm gemacht habe, war es wert.”

    “Ich gehe gleich aufs Ganze und habe keine Angst, zu sagen, was ich will”

    Valerie Landis will ihre eingefrorenen Eizellen nicht ohne Partner verwenden. Sie ließ sie mit 33 Jahren einfrieren, nachdem sie eine vierjährige Beziehung beendet hatte. Gerüstet mit der Gewissheit, sich mit der Familiengründung nicht mehr beeilen zu müssen, erlebte sie ein neues Selbstvertrauen in ihrem Liebesleben.

    “Man hat eine besondere Aura, etwas, das man ausstrahlt”, sagte sie der HuffPost. “Oder man ist einfach begehrenswerter, weil man so eine Hochphase erlebt. Ich lernte jemanden kennen, und es packte mich wie ein Wirbelwind. Märchenhaft.”

    Landis ließ ihre Eizellen einfrieren, um Zeit für die Partnersuche zu gewinnen – nicht als Versicherungspolice, falls sie niemanden findet. Bei Verabredungen mit Männern spricht sie offen über ihren Wunsch nach Ehe und Familie, das schüchtert viele Männer, die sie trifft, ein, glaubt sie.

    “Da ich Eizellen eingefroren habe, schrecke ich nicht mehr davor zurück, die wirklich schwierigen Fragen zu stellen. Ich gehe gleich aufs Ganze und habe keine Angst, zu sagen, was ich will“, sagt sie. “Ich kann euch nicht sagen, wie oft ich mir nach solchen Gesprächen jemand anderen suchen musste.“

    Landis dokumentiert ihre Erfahrungen mit dem Einfrieren von Eizellen im Netz. Viele ihrer Dates kennen ihr Verlangen, ein Kind zu bekommen, noch bevor sie Landis überhaupt treffen.

    “Ich bin schon zu Dates gegangen, wo es in den ersten fünf Minuten hieß: Bist du eine vehemente Feministin? Du hast doch all dieses Eizellen-Einfrieren-Zeug online gestellt.“

    Zunehmend entmutigt von den modernen Dating-Gepflogenheiten glaubt Landis, dass ihr Single-Dasein ihre Fruchtbarkeit überdauern wird – sie beschließt 2017, nochmal Eizellen einfrieren zu lassen. Sie glaubt, dass sie sie wahrscheinlich noch länger brauchen wird – und verweist dabei auf die Eigenheiten der modernen Balz und insbesondere darauf, wie lange es dauern kann, bis eine Beziehung die nächste Stufe erreicht.

    “Ich will es mit einem Partner machen, ich will das nicht allein machen”, sagte sie. “Meine arme Oma fragt schon immer: ‘Warum bist du so eine eingefleischte Junggesellin? Warum suchst du dir nicht einen netten Kerl und gründest eine Familie?’ Ach, Oma, wenn du nur wüsstest. Ich wünschte, ich könnte es.”

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    “Ich fühle mich wieder wie in meinen 20ern“

    Lisa Ashe, 38, ließ vor zwei Jahren ihre Eizellen einfrieren. Als beschäftigte Ärztin mit eigener Praxis in Washington D.C. wollte sie etwas Zeit gewinnen, um ihre lange Wunschliste abzuhaken, bevor sie Kinder bekommt. Sie hatte zum damaligen Zeitpunkt keinen festen Partner und zweifelte daran, einen Mann zu finden, sobald sie bereit ist, Mutter zu werden.

    “Ich ließ meine Eizellen einfrieren, weil ich mal Kinder haben will, und dieser Wunsch wiegt schwerer als der Wunsch zu heiraten”, sagt sie zur HuffPost.

    Seit dem Schritt fühle sie sich insgesamt “positiver und weniger unter Druck”, jemanden kennen zu lernen, sagt sie. Diese Erleichterung ermögliche es ihr, ihr Liebesleben ohne Erwartungen zu genießen.

    Ich fühle mich wieder wie in meinen 20ern. Wenn es klappt, klappt es – wenn nicht, dann nicht“, sagt sie. “Der Druck ist geringer. Wenn ich mit jemandem ausgehe, ist es einfach locker.“

    Der Tod ihrer Mutter im vergangenen Jahr machte ihr bewusst, wie viel sie noch erreichen will, bevor sie sich ein Leben lang jemandem verpflichtet, sei es einem Kind oder einem Partner.

    “Ich habe das Gefühl, dass ich mich jetzt nicht festlegen und niemanden auswählen muss. Ich kann tatsächlich die Welt bereisen, bevor ich mich um Zweisamkeit kümmern muss“, sagt sie. “Das nimmt Ängste.“

    Gelassener, nachdem die Eizellen eingefroren wurden: “Der Druck ist weg”

    Angella Nguyen, 38, ließ ihre Eizellen im Februar einfrieren, als sie endlich Zeit für das medizinische Prozedere hatte. Zwischen zwei Jobs gründete sie ein Start-up und hatte deswegen ein sehr hohes Arbeitspensum. Sie war bereits in einer ernsthaften Beziehung und wenig daran interessiert, einen Partner zum Kindermachen zu finden. Vielmehr wollte sie sich die Möglichkeit geben, die Mutterschaft zu verzögern und ihre Karriereziele zu verfolgen.

    “Ich habe nicht ungeduldig mit dem Fuß geklopft und gefragt: ‘Wann wirst du mich schwängern?’ Es war eher so, dass wir beide noch nicht so weit waren, weder beruflich noch persönlich“, sagt sie. „Ich traf die Entscheidung nicht wegen ihm, aber er unterstützte mich definitiv dabei.“

    Ihre Beziehung verbesserte sich daraufhin auf eine Weise, die sie nicht erwartet hatte. “Um ehrlich zu sein, der Druck ist weg“, sagt sie. “Meine passiv-aggressive Haltung in meiner Beziehung hat nachgelassen. Es kam immer wieder die Frage auf: ‘Wann, wann, wann?’ Die ist jetzt in den Hintergrund gerückt.“

    Dieser Text erschien ursprünglich in der US-Ausgabe der HuffPost und wurde von Sandra Tjong aus dem Englischen übersetzt sowie redaktionell angepasst.

    (ak)


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