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    Kate vor dem Gottesdienst. 

    • Die Royals beschenken sich traditionell bereits am 24. Dezember, während die Briten noch einen Tag warten.
    • Bei einem öffentlichen Auftritt rutschte nun Herzogin Kate allerdings heraus: Mit dieser Tradition hat sie offenbar in diesem Jahr gebrochen. 

    Das Leben der britischen Königsfamilie ist geprägt von althergebrachten Regeln – und Traditionen

    Eine dieser lieb gewonnenen Traditionen an Weihnachten: Die Royals öffnen ihre Geschenke bereits an Heiligabend, während die Briten das sonst erst am nächsten Tag, am ersten Weihnachtsfeiertag machen. Grund dafür ist die deutsche Abstammung der Königsfamilie. 

    “Die Royals sind deutscher Abstammung und übernehmen deutsche Traditionen zu ihren Festen”, bestätigte kürzlich der ehemalige Koch der Familie, Darren McGrady.

    Wie Herzogin Kate nun allerdings bei einem öffentlichen Auftritt am Dienstag herausrutschte, hat sie mit dieser Tradition offenbar gebrochen. Prinz George und Schwester Charlotte seien schon “sehr früh” aufgestanden, um ihre Geschenke an diesem Tag zu öffnen, habe Kate einem Royals-Fan gesagt, berichtet das britische Boulevardblatt “Mirror”.

    Oha! Ein royaler Traditionsbruch, wieder einmal. 

    Royals: Ein Zeichen der Harmonie 

    Die Königsfamilie feiert Weihnachten auf Schloss Sandringham und besuchte am Dienstag den Gottesdienst. Gerade Herzogin Kate und Meghan, die Ehefrau von Prinz Harry, waren um ein Zeichen der Harmonie bemüht. 

    Demonstrativ liefen die beiden Royals nebeneinander und lächelten. Über Wochen hatte ein angeblicher Streit zwischen beiden die Medien beherrscht

    Die Royals auf dem Weg zum Weihnachtsgottesdienst. 

    Es gab gar Gerüchte, die beiden würden nicht zusammen Weihnachten feiern, so mies soll die Stimmung gewesen sein. 

    Am Dienstag war davon nichts zu spüren. Es herrschte Weihnachtsfrieden bei den Royals.  


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    Grund zum Feiern? Die junge Generation blickt optimistischer in die Zukunft als die Älteren. 

    ► Die Stimmungslage in Deutschland ist nach Angaben des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski so schlecht wie seit fünf Jahren nicht mehr.

    ► Laut einer repräsentativen Umfrage von Opaschowski und dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos sagten nur 17 Prozent der Befragten, sie sähen dem kommenden Jahr “mit großer Zuversicht und Optimismus entgegen” und erwarteten “bessere Zeiten”. Im Jahr 2014 hatte der Anteil der Optimisten noch bei 45 Prozent gelegen.

    ► Die junge Generation ist allerdings deutlich zuversichtlicher gestimmt als die Älteren. 26 Prozent der unter 20-Jährigen gaben sich als Optimisten zu erkennen, bei der 65plus-Generation sind es nur 10 Prozent.

    ► An ein gutes Zusammenleben von Deutschen und Flüchtlingen glauben 26 Prozent der Teenager, aber lediglich 11 Prozent der Senioren. “Ein etwas jugendlicherer und positiver gestimmter Blick in die nahe Zukunft täte den Deutschen gut”, sagte Opaschowski.

    Mehr zum Thema: Migration, Flucht, Armut: Diese 24 Geschichten haben uns an Weihnachten Mut gemacht

    Was ihr zu der Umfrage noch wissen müsst:

    2015 hatte die Flüchtlingsdebatte zu einem Stimmungseinbruch geführt. Die Sorgen im Hinblick auf die Integration der Zuwanderer sind noch immer da: 50 Prozent der Befragten befürchten, dass eine wachsende Fremdenfeindlichkeit den sozialen Frieden gefährdet. Das sind vier Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.

    Eine bessere Stimmungslage als die Umfrage von Opaschowski hatten in der ersten Dezemberhälfte andere Umfragen erbracht. Dem ARD-«Deutschlandtrend» zufolge blicken 60 Prozent der erwachsenen Deutschen persönlich mit Zuversicht auf das kommende Jahr. Für das ZDF-«Politbarometer» sagten 28 Prozent, dass 2019 besser laufen wird, während nur 4 Prozent eine schlechtere Lage erwarten.


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    Günther Oettinger. 

    EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) kann sich Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten vorstellen.

    ► Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten hätten Merz als CDU-Vorsitzenden gewählt – “und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat”, sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. 

    ► Zuallererst liege die Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die das erste Zugriffsrecht habe. Doch es gebe dabei “keinen Automatismus”.

    Warum die Äußerung von Oettinger wichtig ist: 

    Kramp-Karrenbauer hatte sich in einer Kampfabstimmung auf dem Bundesparteitag in Hamburg nur knapp gegen Merz durchgesetzt, der für den konservativen und wirtschaftsliberalen Flügel der Partei steht. Merz zeigte sich hinterher offen für ein Ministeramt in der Bundesregierung – mit einem Wechsel in die Bundesregierung von Angela Merkel (CDU) kann er allerdings derzeit nicht rechnen. 

    Die Äußerung von Oettinger aber zeigt, dass die prominenten Fürsprecher von Merz noch immer für seine Rückkehr in die Politik werben. Und nicht aufgeben. 

    Was Oettinger noch sagte: 

    Aus Oettingers Sicht sollte Merz “ein Aktivposten” in der CDU bleiben. “Er sollte zunächst einmal bei einem Parteiprojekt mitwirken – in einer Programmkommission oder in einem hochrangigen Beirat”, sagte der EU-Kommissar den Funke-Zeitungen. “Daneben könnte er in der privaten Wirtschaft tätig bleiben.” 

    Oettinger begrüßte es, dass Merz bereit bleibe, “seine Sachkompetenz einzubringen”. Zwar könne dafür nicht sofort die Regierung umgebildet werden. «Es wird aber zu Veränderungen in der Bundesregierung kommen – spätestens 2021 mit der nächsten regulären Bundestagswahl, vielleicht auch früher.”


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    Die Polizei sucht nach dem Täter (Symbolbild).

    ►  Ein 41-Jähriger in Bayern ist an Weihnachten durch einen Bauchschuss schwer verletzt worden. Der Schuss soll nach ersten Ermittlungen von einem Bekannten abgegeben worden sein.

    ► Nach einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft gehen die Behörden von einer Beziehungstat aus. Die Polizei fahndete in der Nacht zum Mittwoch mit einem Großaufgebot nach dem Schützen.

    ► In den frühen Morgenstunden war der gesuchte Mann mit dunklen Haaren und schwarzer Kleidung nach wie vor auf der Flucht. Er könnte nach wie vor bewaffnet sein.

    Was ihr noch wissen müsst: 

    Einsatzkräfte fanden den Verletzten am Dienstagabend vor dem Eingang des Mehrfamilienhauses in Erlenbach am Main (Landkreis Miltenberg), wo dieser wohnte. Der Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er operiert wurde. Seine Verletzungen sind nach Angaben der Polizei nicht lebensbedrohlich.

    Nach Zeugenaussagen sollen sich die beiden Männer vor der Tat im Treppenhaus des Gebäudes heftig gestritten haben. Die Hintergründe der Auseinandersetzung waren zunächst unklar. Anwohner hätten den Täter schon zuvor im Mehrfamilienhaus gesehen und gekannt, hieß es von der Polizei. 


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    Melania und Donald Trump telefonieren an Heiligabend mit Kindern. 

    • Ein siebenjähriges Mädchen in den USA glaubt weiter an den Weihnachtsmann, auch wenn US-Präsident Donald Trump sie am Vortag in einem Telefonat leicht irritiert hatte.
    • Mit einer Zeitung hat das Kind nun über diesen Moment gesprochen. 

    Sie legte dennoch einen Keks für Santa Claus bereit: Ein siebenjähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat South Carolina zeigt sich unerschütterlich in ihrem Glauben an den Weihnachtsmann – auch nachdem US-Präsident Donald Trump an Heiligabend Zweifel gesät hatte

    Trump telefonierte, als Teil seiner Pflichtveranstaltungen an Weihnachten, am Montag mit Kindern, um ihnen den angeblich aktuellen Standort von Santa Claus zu verraten. Den sogenannten Santa-Tracker gibt es seit Jahrzehnten.

    “Glaubst du noch an Santa?”, fragte Trump das Mädchen Collman Lloyd. Ursprünglich war berichtet worden, der Präsident habe mit einem Jungen namens Colman telefoniert.

    Mehr zum Thema: Trumps bizarres Weihnachtsfest: Wie der isolierte Präsident im Weißen Haus wütet

    Video zeigt den Trump-Moment des Mädchens

    Die Antwort des Mädchens: “Ja, Sir.”

    “Denn mit sieben Jahren ist das grenzwertig, richtig?”, fragte Trump weiter. 

    Collman wusste nicht was “grenzwertig” (engl.: marginal) bedeutete, sagte aber dennoch “Ja, Sir.”

    “Genieß es einfach”, sagte Trump zum Schluss. 

    In einem Video auf Youtube ist der Moment aus Sicht des Mädchens festgehalten. 

    Mädchen: “Ich war schockiert”

    Die Frage von Trump irritierte Collman ein wenig. “Ich sagte: ‘Wow’. Ich war schockiert. Es war nicht wirklich (nervenaufreibend), ich musste nur daran denken, was nun die Wahrheit ist”, sagte sie der Zeitung “Post and Courier”. 

    Trump hatte für seine Äußerung viel Kritik einstecken müssen. 

    Laut “Post and Courier” fanden Collman und ihre Geschwister am Dienstag ihre Geschenke unter dem Weihnachtsbaum der Familie. Sie habe eine Puppe bekommen, sagte das Mädchen “Post and Courier”. 

    Die Milch und die Kekse für Santa waren weg.

    Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost US und wurde von Leonhard Landes ins Deutsche übersetzt.  


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    • Bei der “Helene Fischer Show” auf ZDF wirkte Thomas Seitel nicht mit.
    • Der Akrobat soll der Neue an Helene Fischers Seite sein. Die Trennung von Florian Silbereisen ist erst vor wenigen Tagen bekannt geworden.
    • Im Video oben seht ihr, wie die Fans auf die diesjährige “Helene Fischer Show” reagiert haben.

    Eros Ramazotti, “Despasito”-Star Luis Fonsi oder Kiefer Stutherland: Auch dieses Jahr beeindruckt die “Helene Fischer Show” auf ZDF mit namhaften Gästen. Der Eine, auf den die Zuschauer gespannt gewartet haben, fehlt jedoch: Akrobat Thomas Seitel, der offenbar Helene Fischers neuer Freund ist, war bei den Aufnahmen am 7. und 8. Dezember nicht dabei.

    Mehr zum Thema: Helene Fischer: TV-Clip aufgetaucht – spricht sie hier über die Trennung?

    Erst vor wenigen Tagen gab Helene Fischer das Aus mit ihrem langjährigen Freund Florian Silbereisen bekannt. Lange Single geblieben ist die Schlagersängerin jedoch anscheinend nicht: Nun soll Seitel, mit dem Fischer schon über 70 Shows zusammen gemacht hat, der neue Mann an ihrer Seite sein. 

    Mehr zum Thema: Nach Trennung von Helene Fischer: Geht Silbereisen zurück zu seiner Ex?

    Thomas Seitel sagte die “Helene Fischer Show” aus privaten Gründen ab

    Bei der diesjährigen “Helene Fischer Show”, die traditionell am ersten Weihnachtstag ausgestrahlt wird, fehlte allerdings jede Spur von ihm. Laut RTL soll der Akrobat die Aufzeichnungen Anfang Dezember “aus privaten Gründen” abgesagt haben. Zu diesem Zeitpunkt war Fischers Trennung von Silbereisen übrigens noch nicht bekannt. 

    (chr)


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    Im Regen gelassen: Der Brexit verunsichert Millionen Menschen in Europa.

    Tanja Bueltmann ist Professorin für Geschichte an der Northumbria University. Sie wurde in Deutschland geboren und lebt in Großbritannien. Bueltmann engagiert sich für die Rechte der EU-Bürger, die auch nach dem Brexit im Vereinigten Königreich bleiben wollen. 

    In diesem Blog schildert sie, wie sie das Brexit-Jahr voller Krisen und Rückschläge erlebte. 

    2018 war für uns EU-Bürger in Großbritannien und unsere britischen Freunde wie eine wilde Achterbahnfahrt. Wir können dieses Jahr als weitere 365 Tage in der Vorhölle verbuchen. Macht 900 Tage insgesamt. 

    Wir können dieses Jahr auch an der Zahl der EU-Bürger messen, die sich entschieden haben, das Vereinigte Königreich zu verlassen, weil sie genug von der Unsicherheit und der Feindseligkeit hatten.

    Wir können es am Hass gegen uns messen, von der Beleidigung als “Vordrängler” durch die Premierministerin bis hin zu Äußerungen von Labour-Politikerin Diane Abbott, die uns gegen andere Einwanderer auszuspielen versuchte. Und wir können es an den politischen Meilensteinen messen, vom Entwurf des Austrittsvertrages bis zum endgültigen Dokument. 

    Aber keine dieser Maßstäbe erfasst wirklich, wie das Jahr 2018 für uns verlaufen ist. Der Kampf um Bürgerrechte wurde immer härter, die Realität machte ein ums andere Mal jede noch so kleine Hoffnung zunichte. 

    Dieses Jahr hat einen hohen Tribut gefordert

    Die Passage über die Bürgerrechte im Austrittsvertrag ist sehr problematisch, aber sie hätte uns endlich etwas Gewissheit geben können, hätten sich Großbritannien und die EU dazu entschloßen, diesen Abschnitt auszuklammern und zu verabschieden, egal was als nächstes passiert. Sie haben es nicht getan. 

    Das Ergebnis ist: Fünf Millionen Menschen werden nicht vom Geist der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht heimgesucht. Sondern vom Mantra, dass “nichts vereinbart ist, bis nicht alles vereinbart ist”.

    Wir wissen auch, dass sich die Verhandlungsführer beider Seiten mehr um Waren als um Menschen kümmern. Und so gehen wir nun in unser drittes Weihnachtsfest der Unsicherheit, und die Aussichten waren noch nie so düster. 

    Für uns ist der Brexit nichts, was in knapp 100 Tagen im März geschehen könnte. Es geschieht bereits seit über 900 Tagen. Und in diesem Jahr hat der Brexit einen zu hohen Tribut gefordert. 

    Das müsst ihr über die Rechte der EU-Bürger in UK wissen:

    ► Rund 3,5 Millionen EU-Bürger leben in Großbritannien, etwa 1,2 Millionen Briten in anderen EU-Ländern. 

    ► Da das Austrittsabkommen zwar festgezurrt, aber noch nicht verabschiedet wurde, wissen diese Menschen nicht, wie es für sie nach dem 29. März 2019, dem Austritt Großbritanniens aus der EU, weitergeht. Dürfen sie bleiben? Und wenn ja, wie lange?

    ► Im Austrittsvertrag sichert Großbritannien zu, dass die bereits im Vereinigten Königreich lebenden EU-Bürger ihre Aufenthalts- und Sozialversicherungsrechte behalten. 

    ► Im Falle eines “No Deals”, eines Austritts ohne unterzeichneten Vertrag, plant die EU, den britischen Bürgern drei Monate Zeit zu geben, ihren Aufenthaltsstatus neu zu regeln. 

    Brexit: Drohungen, Hetze und Teilnahmslosigkeit

    Es gibt Menschen, die überhaupt nicht wissen, ob das Leben, das sie heute führen, Ende März 2019 noch ihres sein wird. Es gibt Menschen, die seit Jahrzehnten im Vereinigten Königreich leben und sich jetzt bewerben müssen, wenn sie bleiben wollen. Es gibt Menschen, die uns freudig ins Gesicht sagen, dass es richtig sei, dass wir uns bewerben müssen, um zu bleiben.

    Viele sagen mir, dass das keine Mehrheitsmeinung sei. Das habe ich früher auch geglaubt. Aber in diesem Jahr hat sich gezeigt, dass die Zahl der Menschen, die öffentlich zu uns EU-Bürgern steht, sehr gering ist. 

    Für mich persönlich ist das Schlimmste: Ich kann mit dem Brexit umgehen – einem populistischen, rechten Coup. Ich kann mit Drohungen umgehen. Aber ich kann nicht mit der Teilnahmslosigkeit uns gegenüber umgehen. Wenn ich mich jemals entscheiden würde, Großbritannien zu verlassen, dann wäre die Teilnahmslosigkeit der Grund. Nicht der Brexit an sich.

    Daneben hatten wir es mit vielen praktischen Fragen rund um das EU Settlement Scheme – so heißt das Verfahren, um auch nach 2021 noch in Großbritannien bleiben zu dürfen – zu tun.

    Während die britische Regierung ihren Testlauf als erfolgreich bezeichnet, wissen wir, dass es nicht gut läuft. Die entwickelte App dazu funktioniert nicht richtig. Viele Datensätze können nicht zugeordnet werden. Namen erscheinen mit Fragezeichen, weil offenbar jemand vergessen hat, den richtigen Code für nicht-englischsprachige Zeichen zu verwenden. Und die Datenschutzerklärung, die man unterschreiben muss, gibt die Erlaubnis, dass unsere Daten an private Unternehmen im In- und Ausland weitergegeben werden dürfen. 

    Mehr zum Thema: Der letzte seiner Art: Jon Worth ist Brite und will für die Grünen ins EU-Parlament

    Der Brexit bedeutet Tränen

    Alle diese praktischen Bedenken werden jedoch noch überschattet von den Auswirkungen der Unsicherheit für die Menschen. Wie eine EU-Bürgerin kürzlich in einem Tweet schrieb, fing sie plötzlich an zu weinen, als sie ihren Antrag für eine Aufenthaltsgenehmigung ausfüllte – mitten in ihrer Personalabteilung, wo sie sich bewerben wollte. Großbritannien, erklärte sie, sei seit einem Jahrzehnt ihr Zuhause, aber es fühle sich nicht mehr wie ihr Zuhause an.

    Besonders aber beunruhigt mich, dass die Rhetorik von 2016 zurückkehrt. Wir werden wieder als Problem dargestellt. Ich bin sehr besorgt darüber, wohin das führen wird. In den vergangenen beiden Jahren gab es keine progressive Debatte über Personenfreizügigkeit und Einwanderung. Es hat sich kein Widerstand gebildet, um eine Wiederholung von 2016 auszuschließen, als giftige Kommentare gegen Einwanderer aus der EU an der Tagesordnung waren. 

    Wenn die Unsicherheit nicht ein Ende findet, wenn weiterhin fünf Millionen Menschenleben für politische Spiele benutzt werden, dann werden die Folgen verheerend sein. Tanja Bueltmann

    Sollte es ein erneutes Referendum geben – von dem wir wahrscheinlich ausgeschlossen wären –, dann fürchte ich, dass es zu einem schwerwiegenden Rückschlag für EU-Bürger kommen würde.

    Deshalb kämpfe ich auch jetzt noch damit, die richtigen Worte zu finden, um all das zu beschreiben. Ich frage mich wieder und wieder: Was braucht es, damit die Menschen erkennen, welche zerstörerischen Kräfte der Brexit freigesetzt hat?

    Mehr zum Thema: Für uns EU-Bürger in Großbritannien hat das Brexit-Endspiel begonnen

    Mir wurde eine Vergewaltigung angedroht

    Es ist eine Frage, die allgemein gilt. Aber im Hinblick auf Bürgerrechte ist sie von entscheidender Bedeutung. Die Menschen kommt nicht mehr zurecht. Wenn die Unsicherheit nicht ein Ende findet, wenn weiterhin fünf Millionen Menschenleben für politische Spiele benutzt werden, dann werden die Folgen verheerend sein. 

    Für einige sind sie das bereits. Von Berichten über schlaflose Nächte, Weinkrämpfe, bis zu Selbstmordgedanken: Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, kann ich sagen, dass ich noch nie zuvor so viele Sorgen, so viel Angst und Verzweiflung gesehen habe. 

    Auf einer persönlichen Ebene kommt noch eine Dimension für mich hinzu, von der ich wünschte, sie würde nicht existieren. Von schweren Drohungen bis zu Beschreibungen, wie ich vergewaltigt werden soll; von einem Vorfall, bei dem ich die Polizei brauchte, bis hin zu einem Online-Angriff von Hunderten von Accounts, die sonst Propaganda für den Kreml verbreiten, habe ich in diesem Jahr Dinge gesehen, von denen ich gedacht hätte, ich würde sie nie sehen. 

    Dies ist nicht nur meine Geschichte. Es ist der Brexit, auf den Punkt gebracht: Hass, Lügen und Manipulation. Das sind nicht die richtigen Grundlagen, um sich eine Zukunft aufzubauen. 

    Zum Ende des Jahres versuche ich verzweifelt, ein paar Worte der Hoffnung zu finden. Aber ich fürchte, in diesem Jahr ist die Realität so beschaffen, dass ich sie wirklich nicht mehr finden kann.

    Dieser Text erschien zuerst bei der HuffPost UK und wurde von Leonhard Landes ins Deutsche übersetzt. 

    (ak)


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    • Obwohl die beiden Herzoginnen Kate und Meghan auf Fotos der vergangenen Tage strahlen, sollen sie insgeheim noch immer nicht miteinander auskommen.
    • Ein Royal-Experte behauptet sogar, dass Meghan ihre Schwägerin ausstechen will. 
    • Im Video oben: Nach angeblichem Royal-Streit – Kate äußert sich erstmals über Meghan und Harry.

    Es ist das Fest der Liebe – oder sollte es zumindest sein. Auf Fotos, die in den vergangenen Tage gemacht wurden, scheinen auch die Royals gut gelaunt Weihnachten zu feiern.

    Von dem angeblichen Streit der Herzoginnen Meghan und Kate ist nichts zu sehen – die beiden strahlen um die Wette. Doch der Schein trügt, behauptet Alison James, eine Autorin die schon unzählige Bücher über die Royals geschrieben hat. Das berichtet die britischen Zeitung “Sun”.

    Demnach wolle Meghan ihre Schwägerin Kate ausstechen. Und zwar mit einer Methode, die bereits bei den Royals im Mittelalter Gang und Gebe gewesen sei.

    James behauptet, dass Meghan ihre Schwangerschaft dafür nutzen will, an Weihnachten die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und damit die eifersüchtige Kate in den Hintergrund zu drängen. 

    Mehr zum Thema Royals: Kate verrät bei Auftritt Bruch mit Weihnachtstradition des Königshauses

    Royals: Meghan will ihre Schwägerin Kate ausstechen

    Meghan feiert in diesem Jahr das zweite Mal Weihnachten mit der britischen Königsfamilie. Dieses Jahr ist sie allerdings ein offizielles Mitglied der Royals. James behauptet, dass die 37-Jährige alles dafür geben wird, Macht in der königlichen Familie zu erlangen und eine gute Beziehung zu der Queen aufzubauen. 

    James ist laut der “Sun” außerdem eine Expertin für royale Schwangerschaften. Im Mittelalter hätten Schwangere die größte Macht gehabt, weil sie ein königliches Kind in sich trugen, berichtet die Expertin dem Boulevardblatt.

    Sie wurden als die Mutter eines potenziellen Königs verehrt. James behauptet, dass die Herzogin diese “mittelalterliche Macht” nutzen wird, um in der königlichen Hierarchie aufzusteigen.

    James sagte der Zeitung:

    “Meghan macht genau das, was sie will – und Harry ist vernarrt in sie, also lässt er sie damit durchkommen.”

    Mehr zum Thema Royals: Queen sendet Weihnachtsgrüße – mit versteckter Botschaft

    Meghan soll “mittelalterliche Macht” nutzen

    Das habe sich schon in den vergangenen Tagen angedeutet. Die 37-Jährige halte nicht viel von den weihnachtlichen Traditionen der Royals. Ganz im Gegenteil: Sie soll sogar dagegen ankämpfen. James sagte:

    “Sie trinkt natürlich nicht und denkt auch, dass Scharade spielen dumm ist.”

    Wie unter anderem die britische Zeitung “Independent” schreibt, soll die Queen an Weihnachten mit der Familie immer Scharade spielen.

    Außerdem schreibt die Zeitung “Sun” in einem weiteren Artikel, dass sich die Royals untereinander an Weihnachten Scherz-Geschenke machen. 

    Die Royals lachen gern, vielleicht ist das der Grund, warum die Queen laut der “Sun” unter ihrem Tannenbaum nur lustige Geschenke erlaubt. Die Autorin vermutet, dass Meghan damit ihre Probleme habe.

    Ihre Schwägerin Kate soll all diese Traditionen jedoch mögen. Diese unterschiedliche Sichtweise auf das königliche Leben haben laut der Insiderin eine Kluft zwischen die beiden Frauen entstehen lassen.

    James sagte der “Sun”:

    “Das führt zu Spannungen zwischen Kate und Meghan, da sie die Traditionen so unterschiedlich sehen. Meghan ist unabhängiger, da sie ihre eigene Karriere hatte, bevor sie überhaupt Teil der königlichen Familie wurde. Kate ist eifersüchtig, weil sie das nie hatte. (...) Sie ist eifersüchtig, weil sie nicht den Mut hat, sich zu erheben wie Meghan.”

    Royaler Konkurrenzkampf zwischen Meghan und Kate?

    Die schwangere Meghan hatte schon in der Adventszeit auf sich aufmerksam gemacht. Sie war unter anderem in einer Tafel in London und half aus, außerdem besuchte sie ein Altenheim. All das soll laut der Royal-Expertin Folgendes vermitteln, wie sie der Zeitung sagte:

    “Meghan wird es genießen und bald die Füße hochlegen. Sie wird sagen: ‘Ich mache so viel und zudem bin ich noch schwanger’.”

    Die Zeitung “Sun” hat den Kensington Palast mit all den Behauptungen konfrontiert. Bis jetzt soll allerdings keine Rückmeldung gekommen sein.

    (ll)


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    Helene Fischer begeistert jedes Jahr zu Weihnachten mit ihrer aufwendig inszenierten Show.

    • Bei der “Helene Fischer Show” im ZDF hat der Schlager-Star einen besonders intimen Auftritt mit Luca Hänni (“DSDS”) hingelegt.
    • Nun äußert sich Hänni darüber, wie es bei den Aufnahmen der Show hinter den Kulissen zuging.

    Aufsehenerregende Akrobatik-Shows, aufwendige Tanzeinlagen, blitzschnelle Kostümwechsel von unschuldigem Weiß zu mit Glitzersteinen besetzten Bodys: Bei der alljährlichen “Helene Fischer Show” (ZDF) beweist die Schlagergröße, dass sie weit mehr kann als nur singen. Wieder einmal hat Helene Fischer am ersten Weihnachtstag ein Millionenpublikum begeistert.

    Hinter den Kulissen muss bei dem ganzen Tamtam mit Tänzern, Akrobaten und Kostüm- und Maskenbildnern Stress pur herrschen, könnte man als Zuschauer glauben. Wie Fischer mit der ganzen Hektik umgeht, hat einer ihrer Gäste, “DSDS”-Star Luca Hänni, dem Portal “Promiflash” verraten. 

    So verhielt sich Helene Fischer hinter der Bühne

    Der 24-jährige Schweizer zeigt sich begeistern davon, dass Fischer sich von dem Dauerstress nichts hat anmerken lassen – und das, obwohl die gesamte Crew vor den Aufnahmen am 7. und 8. Dezember nur eine Woche lang gemeinsam geprobt hatte.

    Stattdessen habe Fischer ihr Team sogar zusätzlich motiviert, wie Hänni zu “Promiflash” sagte: 

    “Sie kam jedes Mal hinter die Bühne und dann hatten wir kurz so zwei, drei Minuten – da haben wir uns umarmt, uns beiden Glück gewünscht und uns gesagt: Ey, das packen wir jetzt.”

    Zwischen Helene Fischer und Luca Hänni ging es besonders heiß her

    Mit Fischer legte Hänni einen besonders intimen Auftritt hin: Er startete seine Performance in einem Bett, vor dem er und Fischer kurz darauf gemeinsam innig miteinander tanzten und sich zwischenzeitlich auf den weißen Laken räkelten. Schließlich riss Fischer Hänni noch sein Shirt vom Leib. 

    Von den gemeinsamen Proben mit Fischer und von ihrer Professionalität generell war Hänni begeistert: 

    “Sie hat sich wirklich Zeit genommen und, so wie es sein muss, die Hektik mal ganz kurz ausgeschaltet. Ich finde das sehr groß von ihr, weil sie so im Stress war. Ich fühlte mich sehr wohl.”

    (ll)


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    Kramp-Karrenbauer über Merz.

    ► Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer macht ihrem vormaligen Konkurrenten um das Amt, Friedrich Merz, keine Hoffnungen auf einen Ministerposten. 

    ► Sie habe beim letzten Kabinettsfrühstück durchgezählt und festgestellt: “Das Kabinett war vollzählig”, sagte Kramp-Karrenbauer der Wochenzeitung “Die Zeit”. “Es gibt da also für die Kanzlerin keinen Handlungsbedarf.”

    ► Die CDU-Vorsitzende sagte der “Zeit” über ein Gespräch zwischen ihr und Merz außerdem: “Unser Gespräch war vertraulich, aber eines kann man sagen: Es ging nicht um die Frage, Minister oder gar nichts. Das würde die Partei auch nicht schätzen.”

    Mehr zum Thema: Kramp-Karrenbauer spricht offen über die größten Fehler der Kanzlerin

    Warum AKKs Aussage wichtig ist: 

    Ex-Unionsfraktionschef Merz hatte in einer Kampfabstimmung auf dem CDU-Bundesparteitag Anfang Dezember knapp gegen Kramp-Karrenbauer verloren.

    Hinterher zeigte er sich offen für ein Ministeramt. Darauf hatte bereits Regierungssprecher Steffen Seibert mit einer Absage reagiert: “Die Bundeskanzlerin plant keine Kabinettsumbildung.”

    Am Mittwoch brachte EU-Kommissar Günther Oettinger Merz dennoch als Kanzlerkandidaten für die CDU ins Gespräch.

    Was ihr noch wissen müsst:

    Kramp-Karrenbauer betonte in der Zeitung zudem, dass es keinen Bruch zwischen Angela Merkel und ihr gebe, weil die Kanzlerin sie nicht über ihren Rückzug vom Parteivorsitz informiert hatte.

    “Als ich Generalsekretärin wurde, habe ich Angela Merkel ausdrücklich darum gebeten, nicht in ihre persönlichen Planungen einbezogen zu werden.” Sie habe frei im Kopf sein wollen. “Insofern war es in Ordnung, dass die Kanzlerin auch mich an jenem Montag überrascht hat.” 


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    Trump im Gespräch mit Kindern an Heiligabend.

    • US-Präsident Donald Trump hat sich im Telefonat mit einem siebenjährigen Mädchen an Heiligabend einen Fauxpas geleistet.
    • Mit einem Brief von Präsident John F. Kennedy erinnern US-Amerikaner an Zeiten, in denen Präsidenten mehr Fingerspitzengefühl im Gespräch mit Kindern zeigten. 

    An Weihnachten wollte Donald Trump nichts wirklich gelingen. Tweet um Tweet gegen seine politischen Gegner verschickte er an Heiligabend, die US-Börsenkurse stürzten weiter ab – und dann war da noch der Anruf der siebenjährigen Collman

    Anlässlich des Santa-Trackers wollte das kleine Mädchen wissen, wo sich der Weihnachtsmann gerade befinde. Traditionell beantwortet das Präsidentenpaar an Heiligabend per Telefon diese Frage.

    Trump schaffte es, in wenigen Sekunden am Telefon Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmanns zu äußern. Der Glaube an Santa Claus sei für eine Siebenjährige “grenzwertig”, sagte der US-Präsident.

    Hatte Trump da einem Mädchen gerade Weihnachten ruiniert? Viele US-Journalisten und andere Beobachter des Weißen Hauses jedenfalls waren schockiert, wie wenig Fingerspitzengefühl ihr Präsident im Gespräch mit einer Siebenjährigen gezeigt hatte. 

    Wie es besser geht, das zeigt laut einigen US-Amerikanern ein alter Brief von Präsident John F. Kennedy

    Kennedy: “Ich habe gestern mit dem Weihnachtsmann telefoniert”

    Auf Twitter wird der Brief gerade häufig geteilt. Für die Twitter-Nutzer stellt er eine Antwort dar, wie ein Präsident sie auf die Frage eines Kindes zu Weihnachten geben sollte.  

    Der Text des Briefes aus dem Jahr 1961 lautet:

    “Liebe Michelle,

    ich habe mich über deinen Brief gefreut, in dem du mich bittest, die Russen davon abzuhalten, den Nordpol zu bombardieren und das Leben des Weihnachtsmanns in Gefahr zu bringen.

    Ich teile deine Sorgen über die Testläufe der Sowjetunion, nicht nur für den Nordpol, sondern für alle Länder der Welt; nicht nur für den Weihnachtsmann, sondern alle Menschen der Welt.

    Dennoch musst du dir keine Sorgen um den Weihnachtsmann machen. Ich habe gestern mit ihm gesprochen, und es geht ihm gut. Er wird auch an diesem Weihnachten seine Runden drehen.

    Liebe Grüße

    John Kennedy”

    Mehr zum ThemaTrump klärt 7-Jährige über Weihnachtsmann auf – jetzt spricht das Mädchen über den Moment

    Eine Nutzerin auf Twitter kommentiert den Brief mit den Worten: “Es war so schön, als wir noch Menschen als Präsidenten hatten.” 

    (ak)


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    • Laut eines Insiders hat die Queen ein Machtwort gesprochen, um für friedliche Weihnachten zu sorgen. 
    • Sie habe die Nase voll von den monatelangen Streitigkeiten zwischen den Herzoginnen Meghan und Kate.
    • Im Video oben seht ihr: Nach angeblichem Royal-Streit – Kate äußert sich erstmals über Meghan und Harry.

    Es war ein aufregendes Jahr für die Royals: Das dritte Kind von Prinz William und Kate, Louis, kam im April zur Welt, im Mai heiratete Prinz Harry seine Frau Meghan und seit mehreren Monaten sollen sich Meghan und Kate fies zoffen. Kein Tag vergeht, an dem die Royals nicht in den Schlagzeilen sind. 

    Wie es scheint, wolle die Queen allerdings mehr Positives über ihre Familie lesen – so habe sie ein Machtwort vor Weihnachten gesprochen und angekündigt, dass Meghan und Kate ihre Streitigkeiten an den Feiertagen hinter sich lassen würden.Das behauptet ein Royal-Insider gegenüber der britischen Zeitung “The Sun”.

    Die Zeitung zitiert den Insider:

    “Die Queen und Charles haben es zugelassen, dass sich die Situation immer weiterentwickelt, ohne sich dabei einzumischen. Aber sie haben deutlich gemacht, dass Weihnachten ein Fest für die ganze Familie ist.”

    Mehr zum Thema:Kate verrät, mit welcher Tradition sie an Weihnachten gebrochen hat 

     

    Meghan und Kate sollen Zoff hinter sich lassen

    Und so sah die ganze Welt die beiden Herzoginnen in den vergangenen Tagen nebeneinander her laufend und strahlend. Es ist das zweite Weihnachtsfest, das Herzogin Meghan gemeinsam mit den Royals feiert. In diesem Jahr ist sie allerdings ein offizielles Mitglied der Königsfamilie. 

    Und genau wie im vergangenen Jahr gingen die vier Royals William, Kate, Harry und Meghan gemeinsam in die Kirche. Die Zeitung zitiert den Insider weiter:

    “Ja, (die Situation) war komisch und unangenehm vor dem Hintergrund, was in den letzten 12 Monaten alles passiert ist. An die Alternative, an Weihnachten für noch mehr negative Stimmung zu sorgen, wäre allerdings nicht zu denken gewesen.”

    Nicht nur in der Öffentlichkeit sollten Meghan und Kate zeigen, dass sie sich gut verstehen. Die Queen soll zudem verlangt haben, dass sich die beiden Herzoginnen auch privat bei der Weihnachtsansprache der Queen vertragen. Schließlich sprach sie in ihrer Rede auch über die beiden Frauen.

    Mehr zum Thema Royals: Queen sendet Weihnachtsgrüße – mit versteckter Botschaft

    Queen: “Es war ein aufregendes Jahr”

    Die Monarchin sagte:

    “Es war ein aufregendes Jahr für meine Familie: zwei Hochzeiten, zwei Babys und ein drittes Kind, das auf dem Weg ist.” 

    Ob Meghan und Kate das Kriegsbeil wirklich begraben haben, wissen wohl nur die beiden selbst. 

    (ak)


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    • Ein renommierter Erziehungsberater hat in einem Interview darüber gesprochen, wie Eltern mit schwierigen Kindern umgehen sollten. 
    • Außerdem verriet er, wie Eltern sich eine Leichtigkeit bei der Erziehung bewahren können.

    Es wird geschrien und getobt, Türen werden zugeschlagen und Gespräche abgebrochen: Oft fällt es Eltern schwer, in Konfliktsituationen zu ihren Kindern noch durchzudringen. 

    Was tun, wenn die Kleinen bocken und die Teenager Rebellen spielen? Erziehungsberater Jan-Uwe Rogge gibt im Interview mit der “Halterner Zeitung” verzweifelten Eltern Tipps, wie sie in verzwickten Situationen am besten reagieren sollten. 

    Auf die Frage der Journalisten, was zu tun sei, wenn Teenager genau wüssten, wie sie Eltern zu Weißglut treiben könnten, antwortete der Experte:

    “Die Frage ist dann: ‘Wozu macht ein Kind das?’”

    In der Regeln wollten die Kinder Aufmerksamkeit bekommen. “Viele Kinder bekommen heute gerade in der Pubertät ihre Aufmerksamkeit nicht über positive Aktionen, sondern indem sie nerven”, betont Rogge, dessen Bücher Bestseller sind. 

    Experte gibt Eltern Tipps

    Eltern sollten sich daher weitere Fragen stellen: “Was übersehe ich eigentlich an positiven Eigenschaften an meinem Kind? Und wozu hat es diese Grenzüberschreitungen und Reibereien nötig?”

    Ein paar konkrete Tipps gibt der Experte auch noch: 

    ► Von Bestrafungen wie Hausarrest hält er wenig. “Bestrafungen erzeugen einen Machtkampf und diesen Machtkampf verlieren die Eltern.”

    ► Kinderzimmer dürfen auch einmal unaufgeräumt sein. “Wer ständig ins Kinderzimmer guckt, hat zu viel Zeit.”

    ► Von der Kritik an den Helikopter-Eltern hält er wenig. “Ich habe Schwierigkeiten mit dem Eltern-Bashing. Ich finde, die meisten Eltern machen einen verdammt guten Job”, betont Rogge. 

    Eltern sollten Kindern mehr Raum geben

    Dennoch rät er den Eltern, sich nicht nur in ihrer Rolle als Mutter oder Vater zu sehen. Sondern auch ein Leben jenseits davon zu führen. 

    Auch in der HuffPost plädierte der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsforscher Klaus Hurrelmann kürzlich, Kindern mehr Freiraum zu geben. “Wenn Kinder nie lernen, Enttäuschungen oder Rückschläge hinnehmen zu müssen, werden sie zu schwachen Persönlichkeiten”, warnte er. 

    Viele Eltern aber würden den Fehler machen, dass sie sich als Partner des Kindes verstehen und alles mit dem Kind zusammen machen wollten. “Dabei kann das Kind nicht lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und es kann dann auch nicht lernen, mit einer Enttäuschung auf angemessene Weise umzugehen.”

    Vielleicht ist das also gut, einmal die Aufmerksamkeit weg von den Kindern und auf sich selbst zu lenken. 

    “Ich kann nur für Kinder gut sorgen, wenn ich selber gut für mich sorge”, sagt Erziehungsbrater Rogge dazu der “Halterner Zeitung”. “Fürsorge fängt bei mir selber an, ist nicht nur ein ständiges Geben sondern auch ein Bekommen. Im Sinne des Bekommens heißt das auch, dass ich die Kinder, auch die pubertierenden, als Geschenke wahrnehme, die mir auch etwas geben. Dann bekommt man da eine Leichtigkeit hinein.”

    (ak)


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    Katharina Kirsch mit ihrer Ehefrau und den gemeinsamen Kindern. 

    Katharina Kirsch ist seit 2006 mit ihrer Freundin zusammen, seit Beginn dieses Jahres sind sie offiziell verheiratet. 2016 kam dank künstlicher Befruchtung ihr zweites gemeinsames Kind zur Welt – der Spender ist ein schwuler Freund. Eine Geschichte, die zeigt, dass auch alternative Patchwork-Familien funktionieren können. 

    Als ich 18 war, habe ich mich das erste Mal in eine Frau verliebt. Mit Simone bin ich seit 2006 zusammen, 2013 haben wir geheiratet. Da war die gleichgeschlechtliche Ehe in Deutschland zwar noch nicht erlaubt, aber eine sogenannte Lebenspartnerschaft durften wir immerhin eingehen. Für uns war das wie unsere Hochzeit. 

    Es dauerte nicht lange, da wussten wir: Wir wollen Kinder bekommen. Wir hatten beide den Traum von einer gemeinsamen Familie und haben das große Glück, einen guten, schwulen Freund zu haben. Er ist ein alter Schulfreund meiner Frau. Wir wussten zwar nicht, ob er sich vorstellen konnte, Vater zu werden, aber haben ihn schließlich trotzdem gefragt. Danach waren wir erst mal acht Monate auf Weltreise, er hatte also eine lange Bedenkzeit. 

    Als wir wieder kamen, sagte er zu. Er würde unser Spender für die künstliche Befruchtung sein. Wir machten das nach der sogenannten Bechermethode zuhause und es klappte schon beim zweiten Versuch. Jetzt ist er also der biologische Vater meiner Kinder. Unsere Tochter kam 2014 zur Welt, unser Sohn 2016.

    Die Schwangerschaften haben wir uns aufgeteilt

    Die Schwangerschaften haben wir uns aufgeteilt. Ich habe das erste Kind geboren, weil ich die Ältere von uns beiden bin, meine Frau das zweite Kind. Ich bin 41, meine Frau 37. 

    Nach den Geburten sind wir beide jeweils in Elternzeit gegangen. Mittlerweile arbeiten wir wieder und die Kinder sind in der Kita. Unser Freund sieht die Kinder regelmäßig. Das funktioniert gut. Dennoch ist mir wichtig zu betonen, dass es sich um ein Modell von vielen möglichen handelt. Die Mehrzahl der Frauenpaare, die wir über unseren Verein Les Mamas e.V. kennen, entscheidet sich aus verschiedenen – auch rechtlichen – Gründen für einen anonymen Spender. 

    Nicht nur ich bin der festen Überzeugung, auch viele Studien belegen, dass zwei Mütter oder zwei Väter Kinder ebenso gut großziehen können wie ein heterosexuelles Paar. Gerade nach den Äußerungen unserer Bildungsministerin ist es mir wichtig zu betonen, dass auch andere Familienmodelle völlig in Ordnung sind. Es schadet Kindern nachgewiesenermaßen nicht, wenn sie ohne Vater aufwachsen. 

    Das Wichtigste, was ein Kind braucht, ist Liebe

    Eine Vielzahl an Studien, unter anderem die sogenannte Bamberg-Studie von 2009, die damals vom Bundesjustizministerium in Auftrag gegeben wurde, belegen, dass die Kinder gleichgeschlechtlicher Paare oft sogar höhere Sozialkompetenzen haben als die Kinder anderer. 

    Wir lesbischen Mütter machen uns von vornherein sehr viele Gedanken darüber, wie wir mögliche Diskriminierungserfahrungen vermeiden können. Als wir neu in der Kita waren, lobte eine der Erzieherinnen, wie gut sie es fände, dass unsere Kinder auch einen Vater hätten. Den Kommentar fand ich unnötig. Damit diskriminiert sie Frauen, die ohne einen Mann einen Kind großziehen, das aber genauso gut können. Das Wichtigste, was ein Kind in der Erziehung braucht, ist Liebe. Und das können zwei Frauen oder zwei Männer ebenso gut geben, wie eine Frau und ein Mann. 

    Was mich vor allem ärgert ist, dass das Abstammungsrecht veraltet ist. Wir müssen die Kinder als Stiefkinder adoptieren. Das ist, als würden wir ein fremdes Kind adoptieren, dabei ist es doch unseres! 

    Das heißt auch: Wenn der Mutter bei der Geburt etwas zustoßen würde, wäre das Kind Vollwaise. Das ist der Hauptgrund, warum ich dafür kämpfe, dass das Abstammungsrecht endlich reformiert wird. 

    Meine Frau und ich sind nun die Erziehungsberechtigten beider Kinder, aber mussten das Kind des jeweils anderen erst adoptieren. Unsere Kinder gehen sehr gut mit der Situation um. Ich hoffe, dass das so bleibt, denn noch sind sie natürlich klein und die Kita-Zeit ist sehr behütet. Auch München haben wir viel zu verdanken. Die Stadt ist sehr offen. 

    Ein Pfarrer wollte unser Kind nicht taufen

    Wir haben uns an LeTRa gewandt, die Beratungsstelle und Zentrum des Lesbentelefons in München. Sie haben uns sehr geholfen. Ebenso wie der Verein lesbischer Mütter “Les Mamas” und das Regenbogenfamilienzentrum, das unter anderem eine Krabbelgruppe und eine Spielgruppe anbietet. 

    Klar gibt es auch hier in München Ausnahmen; Menschen, die weniger tolerant sind. Ein evangelischer Pfarrer hat verweigert, unser Kind zu taufen. Der nächste Pfarrer war dafür sehr nett und hatte überhaupt kein Problem damit. 

    Insgesamt haben wir fast durchweg positive Erfahrungen gemacht und unsere Entscheidung keine Sekunde bereut. Trotzdem würde ich jedem Paar raten, alles genau zu durchdenken. Denn einfach ist es nie, wenn auf einmal eine dritte Person, der Spender, eine Rolle im Leben spielt, zumal diese Person in den meisten Fällen ein Fremder ist.

    Aber allen Zweiflern möchte ich sagen: Das Wichtigste in der Erziehung eines Kindes ist Liebe. Und die können zwei Frauen einem Kind ebenso geben wie ein Mann und eine Frau. 

    (ll)


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    • Ein Hund in US-Staat Florida kam ohne Nase zur Welt.
    • Der mittlerweile schon ältere Vierbeiner sucht ein neues Zuhause – so geht es ihm jetzt.
    • Im Video seht ihr einen ebenso herzzerreißenden Vorfall: Tierschützer warnten das Paar vor dem Hund – 2 Monate später ist das Tier nicht wiederzuerkennen.

    Sniffles ist ein ganz besonderer Hund: Er ist freundlich zu Menschen, fröhlich – und wurde ohne Nase geboren.

    Tierschützer retteten den schon etwas ältere Vierbeiner in Orange County. Offenbar lebte Sniffles schon länger ohne Besitzer auf der Straße, wie sein verwahrloster Zustand zeigte. So musste der Hund erst einmal von Parasiten bereit werden, bevor er wieder zur Adoption freigegeben werden konnte, heißt es auf der Website Organisation Poodle and Pooch Rescue.

    Hund Schniffles ist besonders liebenswürdig

    Tierschützerin Genesis Diaz, die sich momentan noch um Sniffles kümmert, lobt im Gespräch mit dem US-Sender WESH vor allem sein ruhiges und liebenswürdiges Wesen: “Heute Morgen wachte ich auf und er (Sniffles) stand an meinem Bettrand, während er mich anstarrte. Dann rannte er zu mir rüber, drehte sich einmal im Kreis und fing an, mein Gesicht abzuschlabbern.”

    Trotz fehlender Nase und schiefen Zähnen, die noch vom Zahnarzt behandelt werden, hätten ihn gleich alle Helfer ins Herz geschlossen, wie Michelle Wacker von Orange County Animal Services sagte.

    Mehr zum Thema: Mann setzt Hund aus – Überwachungskamera fängt das Elend des Tieres ein

    “Er ist ein gesunder Hund”

    Außerdem schnarcht Sniffles wohl ein wenig. Ansonsten sei er aber “ein gesunder Hund”, bestätigt Wacker. “Er sieht nur ein bisschen komisch aus.”

    Sobald die Tierärzte ihre Behandlungen abgeschlossen haben, darf Sniffles an seine neuen Besitzer vermittelt werden – hoffentlich findet der Hund auf seine alten Tage hin ein gemütliches Zuhause. 

    (ll)


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    • In Thailand wurden zwei Zwillinge miteinander verheiratet.
    • Die Ehe ist nicht rechtskräftig – hat aber eine andere, besondere Bedeutung für die Eltern.

    Der große Tag kam für ein Zwillingspärchen aus Thailand früher als erwartet: Nicht nur, dass der sechsjährige Guitar, wie er gerufen wird, und seine Schwester Kiwi vor Kurzem schon heiraten mussten – die Geschwister heirateten einander. 

    Der Grund für die Hochzeit mag für viele Menschen bizarr klingen: Laut der buddhistischen Eltern waren die Kinder in ihren vergangenen Leben ein Liebespaar, dessen Geschichte noch kein Ende genommen hat. 

    Mehr zum Thema: Dieser Hund wurde ohne Nase geboren – so geht es ihm heute

    Bevor die Hochzeit stattfand, sagte der Vater von Guitar und Kiwi der “Daily Mail”:

    “Wir müssen für die beiden Zwillinge miteinander verheiraten, damit sie die Probleme lösen können, die sie als Liebespaar hatten, bevor sie wiedergeboren wurden. Als Ehepaar werden sie gesunde und erfolgreiche Leben führen und nicht krank werden.”

    Zur Hochzeit am Montag erschienen dutzende Gäste, darunter Familie, Freunde und Nachbarn. 

    Die Hochzeit hat vor allem einen symbolischen Wert

    Obwohl die Hochzeit entsprechend sämtlicher Traditionen stattfand, wie zum Beispiel dem Freikaufen der Braut für 200.000 Baht (knapp unter 5500 Euro), die der junge Bräutigam zahlen musste, ist die Ehe nicht rechtskräftig, sondern hat einen eher symbolischen Charakter.

    So sagte die Mutter der Zwillige laut “Daily Mail”:

    “Sie werden ihr Leben lang beste Freunde bleiben. Wenn sie älter sind, werden sie ihren eigenen Ehemann oder ihre eigene Ehefrau finden. Aber diese Zeremonie wird für immer eine wichtige Erinnerung bleiben.”

    (ll)


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    Die Sorgen an der Wall Street sind groß. 

    Kurz vor Jahresende macht sich Unruhe an den Märkten breit. Der Grund: Die Börsenkurse in den USA stürzen ab

    US-Präsident Donald Trump richtete sich nun gar direkt an die Investoren, wohl, um weiteren Schaden abzuwenden. Sie sollten die gefallenen Kurse zum Einstieg ins Geschäft mit Aktien nutzen. “Ich denke, es ist eine großartige Gelegenheit, zu kaufen. Wirklich eine großartige Gelegenheit, zu kaufen”, betonte er am ersten Weihnachtsfeiertag. 

    Auch in der deutschen Wirtschaft machen sich mit Blick aufs neue Jahr Sorgen breit. Wie steht es um die globale Wirtschaft? Droht gar eine Rezession?

    Klar ist: Die Zuversicht ist gebremst. Die vier wichtigsten Fakten über die aktuelle wirtschaftliche Lage weltweit – auf den Punkt gebracht.

    1. Das Chaos in den USA sorgt für einen Kursrutsch

    Die Kurse in den USA fielen an Heiligabend deutlich. Der Dow Jones Industrial Average verlor um fast 3 Prozent, der S&P 500 um rund 2,5 Prozent. 

    ► Ingesamt war es für den amerikanischen Aktienmarkt die schlechteste Woche seit der Finanzkrise seit 2008. Die wichtigsten Aktienindizies, die die Entwicklung auf dem Markt dokumentieren, bewegen sich für das Gesamtjahr im negativen Bereich.  

    Der Anlagestratege Bernd Berg gab sich gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg äußerst pessimistisch: “Wir befinden uns mitten im stärksten Sturm an den Finanzmärkten seit der Krise 2008, die Märkte von New York bis Tokio brechen ein.”

    Vor allem zwei Konflikte in der US-Politik machen dem Aktienmarkt in den Vereinigten Staaten zu schaffen.

    ► 1. US-Präsident Trump liegt mit der US-Notenbank über Kreuz. Die Federal Reserve (Fed) hatte vergangene Woche entschieden, den Leitzins anzuheben. Eine Entscheidung, die Trump mehrfach lautstark kritisierte. 

    Die Unabhängigkeit der Zentralbank aber gehört zu ihrem Grundprinzip, die Einflussnahme von Trump auf die Fed verunsichert Investoren. Finanzminister Steven Mnuchin versuchte am Wochenende, die Lage zu beruhigen und versicherte, Trump wolle den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell nicht entlassen. 

    ► 2. Eine Einigung zwischen den oppositionellen Demokraten und Trump über den Haushalt ist weiter nicht in Sicht. Teile der Bundesverwaltung der USA sind seit Samstag geschlossen, die USA befinden sich im sogenannten Shutdown. 

    Hintergrund ist Trumps Forderung, die Finanzierung seiner Grenzmauer zu Mexiko soll in den Budgetplan des US-Kongresses aufgenommen werden. Seine Forderung nach fünf Milliarden US-Dollar für den Bau der Mauer hat jedoch keine Mehrheit im US-Kongress. 

    Mehr zum Thema: Trump legt die USA lahm: Warum der Präsident schuld am Shutdown ist

    2. Auch die Kurse in Japan geben nach

    Der Kurssturz in den USA drückte auch die Stimmung in Japan. Die Börse in Tokio war auch am Dienstag geöffnet – und schloss tief im Minus.

    Der Nikkei-Index brach ein und beendete den Handel mit 5,01 Prozent im Minus bei 19,155.74 Punkten. Auch andere asiatische Indizes verzeichneten hohe Verluste.

    Beobachter machten sich Sorgen, dass das Chaos in den USA auch die Märkte weltweit negativ beeinflussen würden.

    Am Mittwoch allerdings erholte sich die Börse leicht. Der Nikkei-Index schloss knapp im Plus. 

    3. Der deutsche Dax könnte verlieren – Experten erwarten aber keine Rezession

    Die Börse in Frankfurt ist an den Weihnachtsfeiertagen geschlossen. Danach allerdings könnte sich auch beim deutschen Leitindex Dax der Kurssturz in den USA bemerkbar machen. 

    Vorbörslich notierte die Commerzbank den Dax am Mittwochvormittag bei 10.269 Punkten, ein Minus von mehr als 350 Punkten im Vergleich zum Schlusstand der vergangenen Woche, wie das “Handelsblatt” berichtet. 

    In Deutschland sind die Sorgen mit Blick auf internationale Handelskonflikte und andere politische Ereignisse groß. Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beurteilen 21 von 48 Wirtschaftsverbänden die gegenwärtige Lage schlechter als im Vorjahr.

    Die Experten erwarten allerdings keine Rezession, sie gehen von Wachstum aus. Wenn auch schwächer, als in diesem Jahr. 

    “Die Sorgen der Unternehmen werden größer. Die akute Gefahr einer Rezession sehen wir nicht, die Luft wird aber dünner”, sagte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Eric Schweitzer, der Deutschen Presse-Agentur. 

    “Ich glaube, wir hatten selten wirtschaftlich so viel Unsicherheit wie zurzeit: Brexit, Handelsstreitigkeiten, instabile Lage in Italien oder der Türkei, Konflikte im Nahen Osten, drohende Autozölle der USA”, betonte er. Der alles überragende Handelskonflikt aber sei der zwischen den USA und China.

    4. Ein Blick auf 2019 zeigt: Die Lage wird angespannt bleiben

    Das gefürchtete R-Wort, die Rezession, ist derzeit zwar in aller Munde, dennoch rechnen Experten mit einem Wirtschaftswachstum. Wie Einschätzung von DIHK-Präsident Schweitzer aber zeigt, wird die Situation 2019 angespannt bleiben.

    Die USA werden ihren Haushaltsstreit wohl erst im nächsten Jahr beilegen können, auch eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und China im Handelskonflikt steht aus.

    Außerdem werden die Investoren die Entscheidungen der Fed weiter kritisch verfolgen. Sie haben Angst, dass die US-Notenbank durch Zinserhöhungen übers Ziel hinausschießt und das Wachstum so weit abbremst, dass die Wirtschaft in eine Rezession verfällt. “Ich habe noch nie erlebt, dass ein Bremsmanöver problemlos klappt”, sagte kürzlich David Kohl, Chefvolkswirt bei der Schweizer Privatbank Julius Bär, der “Welt”.

    In Europa ist der größte Problemfall wohl der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union im März 2019. Hier droht nach wie vor ein ungeregelter Brexit, der zu großem Chaos führen könnte. In diesem Fall rechnen Ökonomen mit einem großen wirtschaftlichen Schaden. 

    Auf den Punkt gebracht: 

    Auch wenn der US-Aktienmarkt die schlechteste Woche seit 2008 erlebte: Noch gibt es keinen Grund für Panik vor einer Rezession. 

    Die vergangenen Tage aber haben deutlich gemacht, wie angespannt und nervös die Investoren jede Entscheidung in den USA verfolgen – und welche Risiken das politische Chaos in Washington für den Rest der globalen Wirtschaft birgt.  

    (ak)


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    Das Fahndungsfoto der Polizei.

    ► Nach einem versuchten Tötungsdelikt sucht die Polizei in Bayern mit einem Foto nach dem Tatverdächtigen. 

    ► Am Donnerstagabend soll der Mann auf einen 41-Jährigen in Erlenbach am Main (Landkreis Miltenberg) geschossen und ihn verletzt haben. 

    ► Der 28-jährige Anatol Wolf, der aus Aschaffenburg stammt, steht laut der Polizei im dringenden Verdacht, den Schuss aus einer scharfen Waffe abgefeuert zu haben. Der Beschuldigte war bereits vor Eintreffen der Polizei vom Tatort geflüchtet.

    Wie die Polizei den Tatverdächtigen beschreibt: 

    Der Tatverdächtige ist 28 Jahre alt und 178 Zentimeter groß.

    Außerdem beschreibt die Polizei den Mann folgendermaßen:

    Schlanke Figur

    Dunkle, kurze Haare 

    Trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke und schwarze Hose

    Die Polizei warnt, dass der 28-Jährige nach wie vor bewaffnet sein könnte. Wer den Tatverdächtigen sieht, soll unverzüglich den Notruf wählen. 

    Die noch andauernden Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt. Der exakte Tatablauf und die Hintergründe der Tat werden noch untersucht.

    Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort des Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter dem Notruf 110 entgegen. 

    (chr)


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    Der Tsunami hat das Gebiet in Indonesien in ein Trümmerfeld verwandelt.

    • Der britische “Guardian” berichtet von einem seltsamen Trend im Katastrophengebiet in Indonesien: Schaulustige machen Selfies. 
    • Ein Betroffener von den Folgen des Tsunamis äußert sein Unverständnis darüber. 

    Während Helfer in den Trümmern noch immer nach Verschollenen suchen, gehen sie auf die Jagd: die Selfie-Jäger. 

    Im Hintergrund die Verwüstung, vorne vier Frauen und ein Handy. So beschreibt der britische “Guardian” eine der vielen Szenen dieser Art, die sich derzeit laut dem Bericht im Katastrophengebiet in der Provinz Banten auf der indonesischen Insel Java abspielen. 

    Ein Tsunami, ausgelöst durch einen Vulkanausbruch, überrollte vor den Weihnachtsfeiertagen die Inseln Java und Sumatra. 430 Menschen starben, rund 1500 wurden verletzt, nach 159 werde noch gesucht.

    Selfies im Katastrophengebiet

    ► Der “Guardian” sprach mit der 40-jährigen Indonesierin Solihat, die ein Selfie in der Region Banten gemacht hatte. “Das Foto ist auf Facebook. Als Beweis, dass wir hier waren und geholfen haben”, sagt sie.

    Sie sieht das Selfie als Mittel, um andere für die Zerstörung zu sensibilisieren. “Fotos von Zerstörungen bekommen mehr Likes.”

    Ein Betroffener des Tsunamis ist “enttäuscht”

    Aber nicht alle Fotografen – laut dem Bericht seien die Felder gefüllt mit Selfie-Jägern gewesen – machten den Eindruck, es gehe ihnen um Anteilnahme, berichtet der “Guardian” allerdings weiter.

    Ein Landwirt, betroffen von den Folgen des Tsunamis, äußert gegenüber der britischen Zeitung Unverständnis. Er sei “enttäuscht”. 

    Die befragten Indonesier jedenfalls fanden es normal, auch im Katastrophengebiet ein Selfie zu machen. Das Selfie-Fieber hat für sie so schnell kein Ende. Als “Selfie-Land” bezeichnete der NDR jüngst Indonesien – weil die Einheimischen auch immer wieder gern mit Touristen vor die Kamera treten möchten. 

    (chr)


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    • Eine Frau bittet in einem Internetforum um Hilfe, nachdem sich ihre Schwägerin an Weihnachten unhöflich verhalten haben soll.
    • Einige Nutzer können die Aufregung aber nicht verstehen.
    • Im Video oben seht ihr einen ähnlichen Vorfall: Eine Schwangere hat jeden Grund, ihre Schwiegermutter zu hassen.

    Weihnachten ist das Fest der Liebe – oder zumindest sollte es das sein. Oft genug kommt es zu Streitigkeiten, wenn bestimmte Familienmitglieder zusammentreffen. So auch bei einer unbekannten Frau, die sich in dem Forum “Mumsnet” “quepoe” nennt. 

    Sie berichtete vor wenigen Tagen von einem unangenehmen Vorfall mit ihrer Schwägerin. Die Unbekannte schreibt in dem Forum, dass sie und ihr Ehemann dieses Jahr die Familie über die Feiertage zu sich eingeladen haben.

    Dann habe die Frau eine Nachricht von der Schwester ihres Mannes erhalten. In dem Forum schreibt sie:

    “Meine Schwäger hat mir vor ein Wochen eine Nachricht geschickt und gefragt, ob sie ein Dessert mitbringen soll. Ich habe das sehr geschätzt, habe das Angebot allerdings abgelehnt, weil ich wusste, dass sie eine lange Anfahrt hat. Stattdessen habe ich sie gefragt, was für ein Dessert ich für sie vorbereiten soll.”

    Mehr zum Thema: Bräutigam sagt Hochzeit ab, als er erfährt, was Braut über ihre Schwester sagt

    Schwägerin mischt sich in Vorbereitung ein 

    Die Frau habe demnach alle Zutaten für das Lieblingsdessert der Familie ihres Mannes besorgt. Kurz Weihnachten kam für sie jedoch eine böse Überraschung. Sie schreibt:

    “Mein Mann hat heute eine Nachricht von seiner Schwester bekommen. Sie hat einen Laden gefunden, der das Lieblingsdessert der Familie habe und sie bitte ihn, es abzuholen.”

    Die Frau sei schockiert, wie sich ihre Schwägerin verhalte. Sie ist der Meinung, dass ihre Schwägerin ihr nicht zutraut, ein Dessert vorzubereiten. Ihr Mann sehe das Verhalten als nett an, sie selbst als unhöflich und verletzend.

    Mehr zum Thema: Paar will heiraten, doch ein Scherz des Bräutigams lässt die Trauung platzen

    Nutzer sind geteilter Meinung

    Andere Mitglieder des Forums sind geteilter Meinung. Einige stimmen der unbekannten Frau zu.n

    “Ich finde es unhöflich. Sie wusste doch, dass du das Dessert machst. Warum will sie dann selbst was organisieren?”, schreibt eine. Jemand anderes kommentiert: “Ich wäre auch verärgert. Du sagst höflich ‘nein’ und dann ignoriert sie deine Antwort einfach.”

    Viele sind aber auch der Ansicht, dass die Frau übertreibt. “Sie versucht einfach nur zu helfen, du verstehst sie falsch. Mach dir nicht unnötigerweise Feinde”, rät jemand.

    Eine andere kommentiert: “Meine Vermutung ist, dass sie einfach nur helfen möchte. Es sei denn, sie beschwert sich beim Essen darüber, dass es schlecht schmeckt und sie es viel besser kann als du.”

    Wie das Essen an Weihnachten ausgegangen ist und, ob sich die Frau mit ihrer Schwägerin gut verstanden hat, behält die unbekannte Frau für sich.

    (ll)


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