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Huffington Post Germany Athena

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    ► Nach dem Ende für die Jungen Alternative (JA) in Niedersachsen soll der Landesverband in Bremen ebenfalls aufgelöst werden.

    ► Die AfD Bremen empfehle ihrer Nachwuchsorganisation die Selbstauflösung, teilte die Partei am Donnerstag in Bremen mit. Grund sei der Verfassungsschutz, der die Junge Alternative beobachte.

    ► Der entsprechende Beschluss sei auf einer Landesvorstandssitzung am Mittwoch einstimmig gefasst worden.

    Darum ist die Auflösung wichtig:

    Anfang November hatte die JA ihren Landesverband Niedersachsen aufgelöst, nachdem diese von den Behörden als verfassungsfeindlich eingeschätzt wurde.

    In Bremen wird die Junge Alternative vom Verfassungsschutz beobachtet. Es gebe den begründeten Verdacht, dass die JA extremistische Bestrebungen habe.

    Angesichts einer drohenden Beobachtung durch den Verfassungsschutz hat der rheinland-pfälzische Landeschef Uwe Junge seine Partei zuletzt noch einmal  vor Kontakten zu Rechtsextremisten gewarnt.

    “Was für eine bornierte Torheit, die man immer wieder erlebt, auch durch unkluge Äußerungen, dem Gegner auch noch den Verfassungsstrick zu liefern, an dem sie uns mit Wonne aufhängen wollen”, sagte Junge beim Landesparteitag in Bingen. 


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    Eine Szene aus Kenia: Hier kämpfen die Menschen gegen Grundwasserverschmutzung. 

    Gerd Müller kann sich freuen: Sein Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (kurz: BMZ) wird im nächsten Jahr noch mehr Geld zur Verfügung haben als schon 2018. Der Etat erhöht sich von 9,44 Milliarden auf dann 10,25 Milliarden Euro. Damit erreicht der BMZ-Haushalt erstmals die zweistellige Milliarden-Marke.

    Was wird das zusätzliche Geld ändern? Das Ministerium teilte mit, die Mittel sollen “in langfristige Entwicklungsprojekte und zur Bewältigung humanitärer Krisen“ investiert werden.

    Müller selbst hatte vor rund zwei Jahren bereits in seinem sogenannten “Marshallplan mit Afrika“ einen “Paradigmenwechsel“ in der Politik des BMZ gegenüber dem Nachbarkontinent angekündigt.

    Ein wesentliches Ziel: Fluchtursachen bereits vor Ort in den Herkunftsländern bekämpfen. “Marshallplan“ – das Wort weckt positive Erinnerungen an den ökonomischen Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Damit stellt man aber auch – ob bewusst oder unbewusst – eine Assoziation her zu den nicht ganz uneigennützigen Maßnahmen der US-Regierung für die wirtschaftliche Gesundung des Kontinents.

    Klar ist: In Zukunft soll es in der deutschen Entwicklungspolitik vor allem um wirtschaftliche Zusammenarbeit gehen und weniger um herkömmliche finanzielle Hilfe: mehr Investitionen privater Unternehmen als das klassische, aus Staatsgeldern geförderte Brunnen- und Schulenbauen.

    Doch wie sinnvoll ist der neue Fokus in der deutschen Entwicklungspolitik wirklich? Und was müsste sich ändern, damit Entwicklungspolitik besser funktioniert?

     

    ► Wir von The Buzzard haben Artikel von Journalisten, Bloggern und Experten aus Europa und Afrika durchforstet. Daraus ergeben sich drei Ansatzpunkte:

    1. Geht es wirklich um Unterstützung oder bloß um Eigeninteresse?

    Dass Entwicklungspolitik selten ganz uneigennützig ist dürfte bekannt sein. Gerade der Ansatz von Müller wird aber besonders häufig als egoistisch kritisiert – Deutschland achte vor allem auf die eigenen Vorteile. So gehe deutsche Hilfe eher an Länder, die in der UN-Generalversammlung ähnliche Standpunkte wie die Bundesrepublik vertreten oder enge Handelspartner Deutschlands sind.

    Prinzipiell wird eine engere Wirtschaftskooperation mit afrikanischen Ländern auch von Experten durchaus positiv gesehen. Aber sie warnen: Zu oft ist das Ziel nach wie vor deutsche Exporte zu steigern. Und die Idee der Fluchtursachenbekämpfung, die für Müller zentral ist, hinterlässt einen fahlen Beigeschmack.

    Positiv formuliert zielt die BMZ-Politik darauf, den Privatsektor zu fördern und durch Jobinitiativen die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. So sollen “Bleibeperspektiven“ geschaffen werden, vor allem für die rasant wachsende junge Bevölkerung. Kritischer betrachtet hat Müllers Ansatz aber mindestens so viel mit Flüchtlings- wie mit Entwicklungspolitik zu tun. Kritiker werfen dem CSU-Minister darum Etikettenschwindel oder die Fortsetzung der Innenpolitik mit anderen Mitteln vor.

    ► Auch interessant: Warum Entwicklungsminister Müller sich in Widersprüche verrennt.

    2. Noch stärker Entwicklung “von unten” fördern!

    Eine Zusammenarbeit auf Regierungsebene ist natürlich längst nicht mehr das einzig denkbare Instrument der Entwicklungspolitik. Kritiker monieren ohnehin, beim Großteil der Bevölkerung komme nur wenig von den Hilfen an – unter anderem, weil in zahlreichen Staaten Afrikas noch immer große Probleme mit Korruption herrschen, wie zum Beispiel diese Daten von Transparency International verdeutlichen.

    Wie aber kann man das “Versickern“ von Hilfsgeldern vermeiden? Aus Sicht vieler Kommentatoren bietet sich die Unterstützung auf lokaler Ebene an – mit Projekten, die nicht nur den unmittelbaren Bedürfnissen der Bevölkerung nachkommen, sondern von dieser auch maßgeblich initiiert werden können.

    So könnte deutsche Entwicklungspolitik auch bedeuten, durch gezielte Unterstützung für Bauern einer Region die Fruchtbarkeit der Böden zu erhöhen und Schutzmaßnahmen gegen Dürren und Erosionen zu fördern. Oder eben Kredite ermöglichen, wie einige Beispiele aus der Arbeit des BMZ ja bereits zeigen.

    Deutschland sollte also mehr auf die „Entwicklung von unten“ setzen. Damit würde man auch so das “Gießkannenprinzip“ zur Förderung der Wirtschaft eines Landes umgehen, an dessen Sinnhaftigkeit etwa der Journalist Abdi Latif Dahir zweifelt.

    ► Auch interessant: Das Weltwirtschaftsforum rechnet vor, der Nutzen von Entwicklungsgeldern sei 44-mal so hoch ist wie die Kosten. 

    3. Unser Afrikabild muss sich ändern!

    Noch immer ist unser Afrikabild geprägt von Klischees – und von den Nachwirkungen des Kolonialismus. Das betonen viele der Stimmen, die wir von The Buzzard in unserer Debatte zu Entwicklungspolitik zusammentragen. Afrikanische Autoren, wie die Menschenrechtlerin Nanjala Nyabola, betonen:

    In Ländern wie Deutschland herrscht allzu oft immer noch eine paternalistischen Sichtweise vor. Ein Bild, in dem Staaten südlich der Sahara stets passive Bittsteller bleiben. Vor allem Rohstoffe, Investitionen und Hilfsgelder stehen in Diskussionen über diese Länder im Vordergrund, unterbrochen allenfalls von Hunger, Krankheit oder Bürgerkrieg.

     

    Auch die Medien in europäischen Ländern wie Deutschland spielen dabei eine wichtige Rolle: Nach wie vor dominiert dort das Bild eines „Krisenkontinents“, obwohl die rund 1,3 Milliarden Menschen in den 54 Ländern unter sehr unterschiedlichen Bedingungen leben.

    Menschen spielen aber im gängige Afrikabild kaum eine Rolle, betont Nyabola. Wenn sie auftauchen, dann als Opfer oder Objekt. Selten seien sie das selbst entscheidende und gestaltende Subjekt. Das ist vor allem ein Problem, weil unsere unvollständige Sichtweise auf die Länder des Nachbarkontinents nicht nur unsere Außenperspektive prägt (und vor allem: verengt!), sondern auch das Selbstbild von Menschen in Afrika beeinflusst.

    ► Mehr zum Thema: Zahlen und Fakten zur deutschen Entwicklungspolitik im Überblick

     

    Nicht alle Experten sehen Deutschlands Entwicklungspolitik so kritisch. Wer wissen will, was die Gegenseite lobt, wie Experten aus Afrika die Politik von Müller finden und, was die Europäer von China lernen könnten: Unsere Debatte auf TheBuzzard.org bietet die Gelegenheit jetzt tiefer einzutauchen.


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    Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman.

    Nach außen hin erstrahlt Riad. Überall ragen Baukräne empor, die saudische Hauptstadt befindet sich im Wandel.

    Kaum eine Weltmetropole wächst schneller als Riad.

    Der Modernisierungsprozess mit dem sich der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman schmückt, schreitet allem Anschein nach rasant voran.

    Doch der Schein trügt, wie ein Bericht des “Handelsblatts” zeigt.

    Warum Saudi-Arabien laut Experten auf eine Wirtschaftskrise zurauscht – auf den Punkt gebracht.

    Die Ausgangslage:

    Es ist eine stolze Zahl, mit der König Salman ausländische Unternehmen und das eigen Volk begeistern will.

    ► Am Dienstag hatte bin Salman den Staatshaushalt für das kommendes Jahr vorgestellt. Der saudische König prasst weiter. Bereits seit Januar 2018 waren Gehaltszulagen für Staatsdiener um fast 250 Euro (1000 Riyal) im Monat eingeführt worden.

    ► 2019 plant das saudische Königreich 1,1 Billionen Riyal investieren, wie das “Handelsblatt” schreibt. Das entspricht umgerechnet rund 296 Milliarden Dollar und stellt laut “Handelsblatt” eine Steigerung der Staatsausgaben um sieben Prozent gegenüber 2018 dar.

    ► Die Zeitung rechnet vor: Mit den erwarteten Steuereinnahmen von 264 Milliarden Dollar, ergibt sich so ein Haushaltsdefizit von 45,2 Prozent (35 Milliarden Dollar) des Bruttoinlandsprodukts.

    ► Demnach sei es höchst fraglich, ob sich das Land diese horrende Summe überhaupt leisten könne. 

    Der sinkende Ölpreis:

    Die Ölvorkommen Saudi-Arabiens sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits verdankt es seinen reichen Ölvorkommen den Status als eines der reichsten Länder der Welt. Andererseits ist das Land dadurch extrem abhängig von den Ölpreisen. 

    ► Laut Experten auf die sich das “Handelsblatt” beruft müsste der Ölpreis im Jahr 2019 auf durchschnittlich 80 Dollar pro Barrel steigen, damit das Land das geplante Defizit von 4,2 Prozent kompensieren könnte.

    Aber: Derzeit liegt der Ölpreis bei lediglich 48 Dollar 

    ► Zum Vergleich wirft das “Handelsblatt” einen Blick auf den Nachbarn Katar. Dort werde derzeit mit einem Preis von 55 Dollar je Fass Öl gerechnet.

    Auch durch eine stärkere Förderung von Öls kann das Land den niedrigen Ölpreis nicht kompensieren. Die Organisation erdölexportierender Länder, OPEC, in der auch die Saudis beteiligt sind, hatte sich erst kürzlich auf eine Senkung der Ölförderung geeinigt.

     

    Der Vertrauensverlust im Ausland

    Auch der vor ungefähr einem Jahr zum Kronprinzen gekürte Mohammed bin Salman (auch bekannt als MBS) ist sich der schwierigen Lage bewusst.

    Mit seiner “Vision 2030” zielt MBS auf eine weitreichende Modernisierung des Landes ab. Dabei will er neben der Diversifizierung der Wirtschaft, dem Ausbau der Bildungs- und Gesundheitsstrukturen auch eine stärkere Unabhängigkeit des Golfstaates vom Öl erreichen.

    ► Doch weil es als nahezu gesichert gilt, das MBS die Ermordung des regimekritischen Journalisten Khasshogi angeordnet hat, ist das bereits im Vorfeld angeschlagene Vertrauen in die Saudis auf einen Tiefpunkt gesunken.

    ► Sowohl die deutsche Regierung als auch deutsche Unternehmen ziehen sich sukzessive aus Vereinbarungen mit dem Golfstaat zurück.

    ► Als die Saudis im Oktober zu einer Investorenkonferenz nach Davos geladen hatten, sprangen zahlreiche Topbanker und Unternehmer ab.

    So entschieden sich die Chefs von Mastercard und Credit Suisse, deren Konzerne sogar als Sponsoren in Riad auftraten, nicht teilzunehmen. Die Sorge, dass der Khasshoggi Skandal ihre eigenen Firmen schaden hätte können, war zu groß. Auch Siemens-Chef Joe Kaeser entschied sich im letzten Moment für eine Absage.

    Wachsende Skepsis bei Unternehmern im eigenen Land:

    Das “Handelsblatt” berichtet auch davon, dass die Skepsis im eigenen Land über den Kurs von MBS zunimmt. 

    ► Viele Unternehmer hätten der Zeitung mitgeteilt, dass es nur “eine schleppende Vergabe und eine noch schleppendere Bezahlung von Staatsaufträgen” gebe. 

    Problematisch, denn schließlich seien es letztlich eben diese Unternehmer, die dafür sorgen sollen, dass die Arbeitslosigkeit von 12,8 Prozent eingedämmt werde, wie es weiter heißt.

    ► Es gebe allerdings Probleme im Bildungswesen, wodurch der Plan, statt auf Gastarbeiter auf junge Saudis zu setzen (“Saudisierung”), nicht umgesetzt werden könne.

    ► In der Folge müssten “kleine und mittlere Unternehmen, die dazu gezwungen sind, Saudis einzustellen” “reihenweise“ schließen. wie ein langjähriger Beobachter der Zeitung sagte.

    ► Bisher würden durch die Saudisierung nur Arbeitskosten “gewaltig” erhöht, was Investoren abschrecken würde, wie auch ein deutscher Firmenvertreter gegenüber dem “Handelsblatt” beklagte.

    Auf den Punkt:

    Laut Experten steht es um die saudische Wirtschaft nicht so gut, wie es die Regierung vielen Unternehmern in- und außerhalb des Golfstaates weiß machen möchte. 

    Wegen sinkender Ölpreise, der hohen Arbeitslosigkeit und dem verlorenen Vertrauen sehen Experten das Land viel eher auf eine Wirtschaftskrise zusteuern. 


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    • Die fünfjährige Erin aus dem britischen Colchester ist schwer krank.
    • Weil sie zu schwach ist, zu verreisen, haben ihr ihre Mutter und ihr Großvater ein Winter-Wonderland gebaut.

    Die kleine Erin ist schwer krank – am Herzen, an den Nieren, an der Leber, sie leidet an Vaskulitis, eine Blutgefäßerkrankung und schwerer Hypertonie, Bluthochdruck. Schon zweimal in ihrem jungen Leben hatte sie eine neutropenische Sepsis, eine schwere Blutvergiftung. Die Liste an Krankheiten der fünfjährigen Britin ist nahezu endlos.

    Die meiste Zeit ihres Lebens hat sie in Krankenhäusern verbracht, nimmt derzeit 16 verschiedene Medikamente am Tag. Dennoch bleibt das kleine Mädchen stark.

    Ihre Mutter Helen Sadler schreibt auf Facebook: “Sie ist Liebe, sie ist Stärke, sie ist mein Held.”

    Vor Kurzem wollte die kleine Erin gemeinsam mit ihrer Mutter im Rahmen einer Hospizreise nach Lappland. Erin habe sich unglaublich darauf gefreut, sagte ihre Mutter.

    Jetzt ist das Zimmer des Mädchens eine glitzernde Winterlandschaft 

    Doch dann mussten die beiden die Reise kurzfristig absagen. Die Fünfjährige war zu schwach.

    “Ich war so enttäuscht und fragte meinen Vater: ‘Was können wir tun?’” erzählt Sandler “Unilad”.

    Dann hatte die Mutter eine zuckersüße Idee: Wenn sie nicht nach Lappland reisen können, dann kommt das Lappland eben zu Erin!

    Sie baute ihrer Tochter gemeinsam mit ihrem Großvater ein Eisschloss und eine Landschaft voller verschneiter Bäume. Es gibt Eisbären, ein Iglu, Rentiere und natürlich eine Schneeprinzessin.

    Das Zimmer des kleinen Mädchens hat sich in eine glitzernde Winterlandschaft verwandelt.

    Ein Pfleger erzählte “Unilad” von dem Moment, als Erin ihr Märchenland zum ersten Mal sah:

    “Erin fand es großartig und sagte ‘Gute Arbeit, Mama’. Sie liebt es. Wenn wir Pfleger bei ihr vorbeikommen, albert sie mit uns herum. Sie ist ein Knaller von einem Kind und sie hat einen großartigen Humor.”

    (ame)


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    Helene Fischer wirkt mitgenommen, als sie bei ihrer Show über das Ende einer Beziehung spricht.

    • Am Mittwoch haben Helene Fischer und Florian Silbereisen ihr Beziehungs-Aus bekanntgegeben.
    • Ein Clip zeigt nun: Bereits bei der Aufzeichnung ihrer Weihnachtsshow sprach die Sängerin über eine Trennung. Ihre?

    Für viele Fans kamen die Neuigkeiten am Mittwochabend überraschend: Nach 10 Jahren Beziehung gaben Helene Fischer und Florian Silbereisen ihre Trennung bekannt. 

    ► Nun kursiert ein Clip der Schlagersängerin im Internet, in dem sie sich mit emotionalen Worten über das Beziehungs-Aus zu äußern scheint. 

    Die Aufnahmen stammen aus ihrer Weihnachtsshow, die am 7. und 8. Dezember in Düsseldorf aufgezeichnet wurde. Vor dem Song “Gib mir deine Hand” wird die Sängerin emotional.

    Helene Fischer: “Der Schmerz sitzt unendlich tief”

    Sichtlich bewegt sagt sie: “Ich glaube, jeder von uns weiß, wie schmerzhaft es ist, wenn eine Beziehung zu Ende geht, wenn ein Lebenstraum zerplatzt.”

    Zu dieser Zeit konnten die Fans vor Ort wohl kaum ahnen, dass sie mit den Worten sich selbst und Florian Silbereisen meinte. 

    Mit glasigen Augen sagt sie weiter: “Man ist traurig, natürlich kommt irgendwann vielleicht auch ein bisschen die Wut dazu und der Schmerz sitzt unendlich tief.”

    Die Sängerin ist dankbar für die Erinnerungen 

    “Aber ich bin ganz fest der Überzeugung, irgendwann fängt die Zeit an, die Wunden zu heilen und man merkt, dass man nicht nur verloren, sondern auch gewonnen hat. Und zwar einen Schatz voller Erinnerungen und wunderschönen Momenten, die für immer bleiben werden. Und dafür sollte man eigentlich dankbar sein,” schließt sie, bevor sie ihren Song beginnt.

    Die ganze Helene-Fischer-Show wird am ersten Weihnachtsfeiertag im ZDF zu sehen sein.

    (lp)


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    ► Bei den Landtagswahlen in Sachsen im kommenden Jahr könnte die AfD zweitstärkste Kraft im Parlament werden.

    ► Laut einer Insa-Umfrage für die “Bild” würden dort derzeit 25 Prozent der Menschen die AfD wählen. Die CDU landet bei 29 Prozent. Noch im Jahr 2014 hatten die Christdemokraten zehn Prozentpunkte mehr geholt.

    ► Die Linken landen in der Umfrage bei 18 Prozent und deutlich vor der SPD (10 Prozent). Die Grünen kommen derweil auf 9 Prozent, die FDP auf 6 Prozent.

    Deswegen ist das Ergebnis bemerkenswert:

    Das Ergebnis der Umfrage zeigt erneut, wie gut es der AfD im Osten Deutschlands gelingt, Wähler zu überzeugen. Im September waren die Populisten in einer Erhebung zum ersten Mal stärkste Kraft in den neuen Bundesländern. 

    Die Insa-Umfrage lässt aber auch erkennen: Die Koalitionsbildung in Sachsen dürfte schwierig werden. Ohne die AfD ist keine Zweierkoalition und momentan auch kein realistisches Dreierbündnis in Sicht.

    Die aktuelle Regierung aus CDU und SPD wäre mit 39 Prozent klar abgewählt


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    Nada al-Ahdal steht auf dem Rollfeld des Flugplatzes von Al-Ghaydah im Osten des Jemens. Der Motor des kleinen Propellerflugzeugs der saudischen Armee hinter ihr macht einen Höllenlärm, sonst wäre es wohl vor allem der Auslöser der Kameras ihres Onkels, dessen Geräusch die Mittagsruhe erfüllen würde.

    Nada ist 15 Jahre alt, sie trägt eine schwarze Abaya, ein in der Region typisches Gewand mit schwarzem Kopftuch, das den Blick auf ihr rundliches zartes Gesicht großzügig freigibt. “Aus Respekt vor der Kultur“, sagt sie.

    Gerade ist eine Delegation der saudischen Regierung im Jemen gelandet, dazu eine Traube von Journalisten. Eigentlich soll es um ein Hilfsprogramm Saudi-Arabiens im Bürgerkriegsland gehen. 

     

    Doch die Blicke richten sich vor allem auf Nada. Mit ihren nur fünfzehn Jahren ist sie eine Art Popstar. Doch nicht mit Musik oder Schauspielerei hat sie es zu Bekanntheit gebracht – sondern durch ihren Einsatz für Menschenrechte.

    “Dann bringe ich mich um”

    Nada wird im Jahre 2003 in Zabid, im Westen des Jemens geboren. Es ist eine ländliche Gegend im Bezirk Hudaida, die Menschen hier sind konservativ, religiös – und in vielen Fällen arm. 

    Im Jahr 2013 wird die damals 11-Jährige schlagartig international bekannt. Bei Youtube veröffentlicht sie ein Video, das später sogar von CNN und Nachrichtensendern in aller Welt gezeigt werden wird. Über 6 Millionen Views sammelt der rund zweieinhalbminütige Clip alleine in drei Tagen.

     

    Der Grund: Nada, sie trägt die Haare damals offen, berichtet von ihrer bevorstehenden Zwangsheirat. “Da wäre ich tot besser dran“, sagt sie. “Mach nur, verheirate mich. Dann werde ich mich umbringen.“

    Sie erzählt auch von ihrer Tante, die mit 14 Jahren verheiratet worden sei. Sie habe sich daraufhin mit Benzin übergossen und selbst angezündet. Es sind Sätze, die Gänsehaut auslösen – und ein gewaltiges Medienecho.

    Zwei von drei Mädchen werden Opfer

    Dezember 2018: Nada spricht vor Schulkindern in Al-Ghaydah. Saudi-Arabien hat gerade fast 200.000 Schulbücher für die Region bereitgestellt, die 15-Jährige soll die Spende feierlich besiegeln.

    Es ist eine emotionale Ansprache, das Mädchen kämpft kurz mit den Tränen. Wieder klickt die Kamera ihres Onkels. Nada sagt der HuffPost: “Das war sehr emotional. Es ist schön zu sehen, dass die Mädchen hier eine Chance bekommen.”

    Auch Nada bekam ihre Chance – zunächst floh sie vor ihren eigenen Eltern zu ihrem Onkel. Nachdem ihr Video im Jahr 2013 um die Welt ging, schalteten sich die jemenitische Regierung und eine Mediatorin ein. 

    Den 26-Jährigen, der sie zur Frau nehmen wollte und dafür Berichten zufolge rund 2000 US-Dollar bot, heiratete sie nicht. Stattdessen söhnte sich die Familie aus – und zog zusammen in die Hauptstadt Sanaa. 

    Seither kämpft Nada mit ihrem Onkel gegen die im Jemen weit verbreitete Tradition der Kinderehe, laut der UN werden zwei von drei Mädchen hier verheiratet, bevor sie 18 Jahre alt sind.

    Nada hat eine Stiftung gegründet, spricht mit Politikern und hält Vorträge. Einige bezeichnen sie bereits als jemenitische Malala. Ihre Augen glänzen dann. “Ich liebe Malala. Sie ist so stark.”

     Zweifel an Nadas Geschichte

    Schon im Jahre 2013 gibt es jedoch auch Zweifel an Nadas Geschichte. Während konservative Kreise im Jemen aus offensichtlichen Gründen Stimmung gegen die 11-Jährige machen, stufen auch zwei renommierte Menschenrechtsorganisationen Teile ihres Narratives als unglaubwürdig ein.

    Als gesichert gilt, dass ein Mann Geld bot, um Nada zu heiraten. Unklar ist, ob ihre Eltern je beabsichtigten, sie zu verkaufen.

    Auch die Eloquenz des kleinen Mädchens wirft Fragen auf: Steckt hinter ihren Sätzen vielleicht doch nicht Verzweiflung, sondern Kalkül?

    “Es ist sehr schwer einzuschätzen, wie weit dieses Video eine reelle Situation darstellt, da das Mädchen sehr reflektiert und fast wie eine Erwachsene spricht”, sagte Jan Kizilhan, Freiburger Psychologieprofessor und Ethnologe damals der “Zeit”.

     

    Wer Nada trifft, versteht, was Kizilhan meint. Selbst im Smalltalk gibt sie sich wortgewandt, fast, als würde sie ständig eine Rede vor der UN halten. Nada erklärt dann etwa: “Der Grund für das Problem mit den Kinderehen sind Rückständigkeit und Ignoranz.”

    Wäre es nicht für ihre zierliche Statur, man hätte in diesen Momenten keine Ahnung, dass hier ein 15-jähriges Mädchen spricht.

    “Ich werde mein ganzen Leben kämpfen”

    Eines ist über alle Zweifel erhaben: Die Arbeit, die Nada mit ihrer Stiftung für die rechte junger Mädchen im Jemen, verrichtet. So hat die 15-Jährige etwa ein Programm ins Leben gerufen, um Kindern, die vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen mussten, Englisch beizubringen und ihnen Zugang zu höherer Bildung zu ermöglichen.

    Nada sagte der HuffPost: “Ich werde jetzt mein ganzes Leben und jede Minute versuchen, andere Mädchen zu retten und ihnen zu Bildung zu verhelfen. Ich hoffe, ihr seid an meiner Seite!”  

    Hinter ihr geht da gerade die Sonne unter.

    Vor ihr – so scheint es – geht sie gerade erst auf. 

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier.


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    Politiker sorgen sich um die Beeinflussung von Wahlen im Netz. Die Union will daher gegen Bots vorgehen und eine Kennzeichnungspflicht einführen. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Frank Sitta erklärt in der HuffPost, warum er dagegen ist. 

    Die Union stärkt ihr digitales Überwachungsprofil. Nachdem sie zuletzt einen Gesetzentwurf für dieautomatisierte Kennzeichenerfassung zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten vorgelegt hat, öffnet sie nun die Hintertür zur Einschränkung der Meinungsfreiheit.

    Ralph Brinkhaus, Fraktionsvorsitzender der Union, hat sich für die Prüfung einer Kennzeichnungspflicht von Bots per Gesetz in den sozialen Medien ausgesprochen. Was sich zunächst unschuldig anhört, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als überzogener Regulierungseifer.

    Die Kennzeichnungspflicht per Gesetz ist ein unnötiger Eingriff in die Rechte privater Unternehmen. Diese müssen selber bestimmen dürfen, welche Inhalte wie auf Ihrer Plattform dargestellt werden. Aus liberaler Sicht ist solch ein Eingriff kaum zu rechtfertigen.

    Bereits heute löschen die Betreiber sozialer Medien eine große Anzahl von “Fake-Accounts“. Außerdem bieten sie die Möglichkeit, Konten zu verifizieren und mit einem Zeichen als vertrauenswürdig zu markieren.

    Ein staatlicher Eingriff darüber hinaus ist nicht notwendig. Die Gefahr besteht darin, dass die Verpflichtung zum Löschen bestimmter Beiträge schnell zur Forderung nach dem Entfernen unbequemer Meinungen führen kann.

    Bots sind bislang bei Wahlen kein Problem

    Bots sind im allgemeinen Computerprogramme, die ohne weiteren menschlichen Input eine Serie von Aufgaben abarbeiten können. Chatbots können beispielsweise automatisierte Nachrichten schreiben, um mit Nutzern zu “chatten“.

    Unternehmen setzen solche Software ein, um ihren Kundenservice zu entlasten und einfache Anfragen (z. B. Fragen nach Öffnungszeiten) automatisch zu beantworten, bevor komplexere Sachverhalte an Mitarbeiter weitergeleitet werden. Außerdem arbeiten Unternehmen wie zum Beispiel Google an Systemen, die Restaurantreservierungen oder ähnliches entgegennehmen können.

    Eine Kennzeichnungspflicht oder gar ein Verbot könnte uns im Hinblick auf Innovationsoffenheit in diesem Bereich noch weiter zurückwerfen. Wir sollten Innovation nicht schon regulieren, bevor eventuelle negative Auswirkungen ausreichend bewiesen sind.

     

    Die Ergebnisse einer Studie der Universität Mainz zeigen, dass lediglich 0,2% von 9 Millionen Kommentare in sozialen Medien im Bundestagswahlkampf 2017 auf Social Bots zurückzuführen sind. “Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Social Bot eine politische Debatte beeinflusst hatte“, sagte Professor Florian Gallwitz von der TH Nürnberg. Wir werden vermutlich auch weiterhin auf ein Beispiel von Ralph Brinkhaus warten müssen, das eine solche Beeinflussung belegt.

    Wir Freie Demokraten wollen sicherstellen, dass die Menschen in Deutschland weiterhin die Vorzüge der Meinungs- und Innovationsfreiheit als die Grundelemente des freien Internets genießen können.

    Deshalb lehnen wir ungerechtfertigte und vorschnelle Einschränkungen des Internets ab und fordern die Union auf, statt dem Überwachungsprofil ihr Freiheitsprofil zu stärken!


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    Die Erosion im Weißen Haus geht weiter.

    Es ist ein Personalwechsel der besonderen Art: US-Verteidigungsminister James Mattis wird Ende Februar seinen Posten räumen - aus Protest gegen den Kurs von Präsident Donald Trump. Am Donnerstagabend gab Donald Trump den Abgang via Twitter bekannt. 

    Mattis meldete sich kurz darauf in einem publik gemachten Rücktrittsschreiben an Trump selbst zu Wort. Darin nannte er grundlegende inhaltliche Differenzen mit dem Präsidenten als Grund für seinen Rückzug.

    Der Abgang und seine Folgen – auf den Punkt gebracht.

    Was ist der Hauptgrund für den Abgang?

    ► Maßgeblich für den Entschluss soll auch Trumps hochumstrittene Entscheidung gewesen sein, alle US-Soldaten aus Syrien abzuziehen.

    Trump hatte am Mittwoch überraschend bekanntgegeben, dass er alle 2000 US-Soldaten aus Syrien heimholen will - die Terrororganisation IS sei schließlich besiegt.

    Der Aufschrei war groß: in den USA und weit über die Landesgrenzen hinaus. Selbst Parteifreunde von Trump äußerten sich schockiert und bezeichneten einen überstürzten Abzug als fatal. Fachleuten zufolge ist der IS keineswegs besiegt. Nach US-Medienberichten setzte sich Trump aber über alle Warnungen aus seinem Umfeld hinweg - auch über den Rat von Mattis.

    ► In seinem Rücktrittsbrief beschrieb Mattis ausführlich, was ihm widerstrebt. Und er betonte darin die Bedeutung internationaler Allianzen. Es sei unverzichtbar für die USA, starke Partnerschaften zu pflegen und Verbündete mit Respekt zu behandeln - etwa die Nato und das internationale Anti-IS-Bündnis.

    ► Gleichzeitig müssten die USA unmissverständlich in ihrer Haltung gegenüber Ländern wie Russland oder China auftreten, deren Interessen den eigenen zuwiderliefen.

    Es ist auch eine implizite Kritik an Trumps Kuschelkurs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, den er wiederholt gelobt und umworben hatte.

    Was noch hinter dem Abgang steckt:

    Mattis, ein Vier-Sterne-General mit dem Spitznamen “Mad Dog”, galt nie als Freund der Politik Trumps. Umgekehrt wurde Trump laut zahlreichen Berichten nie warm mit seinem Verteidigungsminister.

    ►  Auch über das Thema Afghanistan gab es zwischen dem Präsidenten und seinem Minister schon lange Streit. Die Trump-Regierung plant, den Kriegseinsatz in Afghanistan zu beenden.

    ►  Journalist Bob Woodward beschreibt in seinem Enthüllungsbuch “Fear” über die Trump-Regierung, wie Trump bereits im Juli vergangenen Jahres Mattis für die Erfolglosigkeit der USA in Afghanistan attackierte.

    Mattis soll damals geantwortet haben: “Der schnellste Weg raus, ist den Krieg zu verlieren.” Und er soll Trump gedrängt haben: “Wir müssen wissen, ob der Oberste Befehlshaber ganz hinter uns steht. Wir können keinen halbherzigen Krieg mehr führen.”

    Trump aber will den Einsatz um jeden Preis beenden.

    Wieso Experten und Politiker geschockt reagieren:

    Politiker von Demokraten wie Republikanern reagierten schockiert auf Mattis’ Ankündigung: Ihrer Einschätzung nach verschwindet mit ihm die letzte Stimme der Vernunft in der Trump-Administration.

    Mattis steht seit Trumps Amtsantritt im Januar 2017 an der Spitze des Pentagons. Der Vier-Sterne-General hat eine lange Militärkarriere hinter sich. Er gilt als ruhig, bedacht, diszipliniert. Keiner, der sich in den Vordergrund drängt.

    Markige Sprüche sind nicht seine Sache. Mattis ist einer der letzten in Trumps Regierung, mit denen Begriffe wie Zurückhaltung oder Integrität verbunden werden. Er genießt Ansehen bei Republikanern wie Demokraten.

     

    ►  Polit-Experte David Rothkopf analysierte in einem Meinungsbeitrag im Magazin “Daily Beast”:“Der Präsident ist nicht nur außerhalb des Mainstreams mit seinem Denken, er ist außer Kontrolle. Der Mann, der das mächtigste Militär der Welt und die Ressourcen der reichsten Regierung der Welt kontrolliert, ist ohne Unterstützung, ohne Rettung, ohne dass jemand Einfluss auf ihn nähme, außer unsere Feinde, seine Gier und sein Narzissmus.”

    Die Frontfrau der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, nannte Mattis’ Schreiben einen “wunderbaren Brief über unsere Werte”. Mattis sei eine “Stimme der Stabilität” in Trumps Kabinett.

    Dass er gehe, bestürze sie. “Das ist ein sehr trauriger Tag für unser Land.” Der Fraktionschefs der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, machte in Trumps Administration komplettes Chaos aus.

     Der republikanische Senator Marco Rubio twitterte: “Es macht deutlich, dass wir auf eine Reihe schwerer politischer Fehler zusteuern, die unsere Nation gefährden, unsere Allianzen schädigen und unsere Gegner stärken werden.”


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    ► Der neue Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, hat einen verstärkten Kampf gegen den Rechtsextremismus angekündigt.

    ► Die Zahl der Agenten seiner Behörde, die sich der Gefahr von rechts widmen sollten, werde im kommenden Jahr um 50 Prozent aufgestockt, sagte er der “Süddeutschen Zeitung”. Bisher seien für diesen Bereich 200 Agenten zuständig.

    Haldenwang sagte: “Es gibt seit einiger Zeit eine neue Dynamik im Rechtsextremismus.” Darauf müsse man reagieren. Die Ereignisse in Chemnitz, wo sich Ende August und Anfang September “normale Demonstranten” neben Rechtsextremisten eingereiht hätten, zeigten beispielhaft, wie anschlussfähig ausländerfeindliche Hetze inzwischen sei - “nicht nur im Osten”.

    Das sagt Haldenwang zur AfD:

    Im Hinblick auf Äußerungen aus der AfD zum Thema Flüchtlinge und Migranten sagte Haldenwang: “Wenn eine Partei im Deutschen Bundestag diese Debatte immer wieder lautstark befeuert, dann kann auch dies dazu beitragen, dass der Rechtsextremismus neue Anhänger findet.”

    Mehr zum Thema: So stark könnte die AfD 2019 in Sachsen abschneiden

    Im Januar werde das Bundesamt über den Umgang mit der AfD entscheiden. Schon allein die Debatte um eine drohende Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz habe die Partei motiviert, sich von “extremistischen Teilgruppierungen” zu trennen, sagte Haldenwang.


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    Skurriler Überfall im österreichischen Graz: Ein Mann hat dort versucht, mit einem Messer Geld aus einer Filiale des Supermarkts Billa zu entwenden. 

    Der laut “Krone” junge und “inländische” Täter habe “Geld her, Geld her” gerufen und vor der Kassiererin ein Messer gezogen. Eine Kollegin aber kaum zu Hilfe – mit einer Kehrmaschine, einem fahrenden Gerät, wie sie zur Säuberung des Fußbodens genutzt werden.

    Die Frau fuhr demnach “mehrmals forsch” auf den Täter zu und rief: “Raus hier, verschwinde!“ Der wusste sich nicht zu helfen – und floh. Die Polizei sucht nun nach dem erfolglosen Täter.

    “Die Angestellten wie auch die Kunden, die zu dem Zeitpunkt an der Kassa standen, sind unverletzt geblieben und mit dem Schrecken davongekommen“, erklärte Polizeiinspektor Werner Rampitsch.


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    Ein US-Pornostar, die 31-jährige Katrina Danforth, Künstlername Lynn Pleasant, ist am Mittwochmorgen am Spokane International Airport in Washington festgenommen worden. Das berichtet unter anderem die “New York Post”.

    Es geht um schockierende Vorwürfe: Laut Gerichtsdokumenten, aus denen die Zeitung zitiert, soll Danforth versucht haben, einen Auftragskiller zu engagieren, um eine Zielperson, die als “H.R.” identifiziert wird, umzubringen.

    Mord wurde nie ausgeführt

    Demnach habe die Darstellerin und Telefonsex-Anbieterin zwischen dem 20. Oktober und dem 10. November fünfmal ein Smartphone benutzt, um telefonisch oder per Mail Kontakt zu einem Auftragsmörder aufzunehmen.

    Die Zielperson soll in Idaho leben, die Tat ist offenbar nie ausgeführt worden.

    Gegenüber US-Medien erklärte die Schauspielerin, sie wisse nicht genau, worum es bei den Vorwürfen gehe. “Bleibt ruhig und schaut, was passiert. Es klingt schrecklich, aber verfolgt das Ganze und schaut, was passiert.”

    Seit dem 19. Dezember sitzt die Beschuldigte im Spokane-County-Gefängnis.

    Am 17. Oktober hatte Danforth das letzte Mal öffentlich auf ihrem Twitter-Account Telefonsex angeboten, seither war es um die Erotikdarstellerin, die in der Vergangenheit mehrere Pausen von ihrer Tätigkeit genommen hatte, ruhig geworden. 


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    • Im ZDF-Jahresrückblick sinnierte Herbert Grönemeyer über die rechten  Ausschreitungen in Deutschland. 
    • Neben ihm auf dem Sofa saß der jüdische Wirt Uwe Dziuballa, den Neonazis in Chemnitz attackiert hatten.

    Deutschland 2018: Annegret Kramp-Karrenbauer wird CDU-Chefin, Deniz Yücel wird freigelassen, Hans-Georg Maaßen wird seinen Job los und in Chemnitz werden Ausländer gejagt.

    Im ZDF-Jahresrückblick hat Moderator Markus Lanz die erfreulichen wie erschütternden Momente des bewegten Jahres noch einmal Revue passieren lassen. Besonders beim Thema Chemnitz wurde es emotional.

    Lanz hatte den Sänger Herbert Grönemeyer geladen – und den jüdischen Wirt Uwe Dziuballa, den mutmaßliche Neonazis am Rande der Ausschreitungen im August in seinem Restaurant attackiert hatten.

    Faustgroße Steine, Flaschen und andere Gegenstände flogen auf das Lokal. Dziuballa wurde an der Schulter getroffen.

    Jüdischer Wirt schildert Erfahrungen mit dem Hass

    Bei Lanz sagte Dziuballa: “Das habe ich an diesem 27.8 zum ersten Mal erleben dürfen. Aber Schmierereien, Beschädigungen, Hakenkreuze und so etwas kann man kaum zählen.”

    Die Gesamtsachschäden, die in seinem jüdischen Restaurant in der Vergangenheit entstanden seien, würden rund 41.000 Euro betragen.

    Wegziehen sei für ihn dennoch keine Option. Denn es gebe in Chemnitz auch viele Lichtblicke. “Diesen Meinungspluralismus haben wir erlebt. Den erleben wir jeden Tag. (...) Wir haben 25 positive Erlebnisse gegenüber einem negativen.”

    Jetzt schaltete sich Grönemeyer ein: “Ich glaube, dass durch diese allgemeine Verunsicherung, die sozialen Ängste und das Netz, das ein Spucknapf ist für das Übelste, (...) plötzlich etwas aufgemacht wurde.” 

     

    Grönemeyer: “Es ist einfach wahnsinnig feige”

    Lanz gab ihm Recht. “Das Leute mit Kippa in Berlin durch die Straße gehen und nicht mehr sicher sind, das ist in Deutschland schwer zu ertragen.”

    Grönemeyer wurde nun eindringlich: “Es ist einfach wahnsinnig feige. Leuten Angst einzujagen, ist einfach wahnsinnig feige. Die Gesellschaft, nicht nur die Regierung, sondern alle Bürger, sind dazu angehalten, Solidarität zu zeigen, zusammenzurücken.”

    Jeder müsse in seinem eigenen Umfeld dafür sorgen, dass rassistische Äußerungen auch ”am Kaffeetisch und beim Bierabend” nicht mehr erlaubt seien. “Das ist nicht witzig!”


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    August wünscht sich einen menschlicheren Umgang im Jobcenter (Symbolbild).

    Wer an Hartz-IV-Empfänger denkt, hat meist den wenig oder gar ungebildeten Menschen vor Augen, der sich auf der sozialen Hängematte ausruht und so der Allgemeinheit zur Last fällt.

    Wie die meisten Klischees stimmt in der Regel auch dieses nicht. Abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen freiwillig arbeitslos werden, gibt es auch Fälle wie die von August W.(Name geändert): Der 26-Jährige war nach seinem Studium kurzfristig auf Hartz IV angewiesen, bis er einen Vollzeit-Job gefunden hat. Für die Zahlungen ist er dankbar, jedoch kritisiert er den Umgang der Sachbearbeiter mit ihren Kunden: So wenig Wertschätzung hat er noch nie erlebt.

    Es war nur ein kurzes Gastspiel, aber eines, das ich mir gerne erspart hätte. Als ich nach meinem Studium für einen Zeitraum von ungefähr drei Monaten Hartz IV empfing, sollte ich selbst erfahren, wie es den Menschen ergehen muss, die ständig auf diese Zahlungen angewiesen sind.

    Denn das erste, was ich von meiner Sachbearbeiterin im Jobcenter zu hören bekam, war, dass ich aus ihrer Sicht nicht wirklich “bedürftig” sei. Sie stellte mir die Frage: “Sie haben ja während Ihres Studiums arbeiten können, oder? Warum denn nicht jetzt?”

    Mehr zum Thema: Hartz-IV-Empfängerin: “Meinem Hund geht es besser als mir”

    Im Jobcenter erfuhr ich trotz meiner Bemühungen wenig Wertschätzung

    Dazu ist festzuhalten, dass ich während meines Studiums diversen Jobs nachgegangen war. Die letzten zwei Jahre lang arbeitete ich neben dem Studium als Werkstudent in einer Print-und Onlineredaktion und war mit einem 450-Euro-Job als freier Mitarbeiter bei einer Presseagentur tätig.

    Es war eine seltsame Erfahrung, trotz all meiner Bemühungen in den vergangenen Jahren schlagartig so wenig Wertschätzung entgegen gebracht zu bekommen.

    Freundlich antwortete ich, dass ich ja im Moment auch arbeiten würde. Doch meine Sachbearbeiterin stellte klar, ein 450-Euro-Job sei nichts wert. Es könne doch nicht sein, fuhr sie immer ruppiger werdend fort, dass Leute wie ich Arbeitslosengeld II empfangen würden, während sie sich auf die Suche nach ihrem “Traumjob” machten. Dazu sei Hartz IV nun wirklich nicht gedacht, erläuterte sie.

    Etwas bestimmter versuchte ich ihr daraufhin deutlich zu machen, dass ich bedauerlicherweise nicht aus einem 450-Euro-Job eine Teil- oder gar Vollzeitstelle zaubern könnte. Und dass es mein größtes Anliegen wäre, möglichst bald wieder vollständig unabhängig zu sein.

    Doch darauf wollte sie nicht näher eingehen. Sie klatschte mir ein Papier vor die Nase, die Eingliederungsvereinbarung. Das Schreiben, mit dem ich mich dazu verpflichtete, mindestens zehn Bewerbungen im Monat vorzulegen.

    Gerne bin ich dieser Vorgabe nachgekommen. Hilfreich waren die Jobvorschläge, die ich derweil vom Jobcenter bekam, allerdings nicht, hatten sie doch tatsächlich häufig nichts mit meinen Berufsvorstellungen zu tun. Doch auch diese nahm ich wahr, um nicht sanktioniert zu werden.

    Wer entscheidet, ob jemand hilfsbedürftig ist oder nicht?

    Aktuelle Zahlen zu Hartz IV

    ► Arbeitslosengeld II, oder umgangssprachlich auch Hartz IV genannt, ist die Grundsicherungsleistung für Hilfebedürftige. Das Gesetz zu Hartz IV wurde am 24. Dezember 2003 ausgefertigt.

    ► Derzeit beziehen etwa 4,2 Millionen Menschen Hartz IV.

    ► Unter Menschen mit akademischen Abschluss sind die Arbeitslosenzahlen besonders niedrig: Im Jahr 2017 waren 194.000 Akademiker arbeitslos gemeldet. Das macht weniger als zwei Prozent der Gesamtzahl arbeitsloser Menschen aus. 

    Ich wünsche mir einen menschlicheren Umgang im Jobcenter

    Fakt ist: Ich wäre in dieser Zeit mit meinem Gehalt ohne Hilfe nicht über die Runden gekommen. Meine Haupteinkommensquelle als Werkstudent war ich mit dem Ende des Studiums los. Mein zweiter Job als freier Mitarbeiter bei einer Presseagentur brachte mir nur 450 Euro ein, die Krankenkassenbeiträge schossen nach dem Studium plötzlich in die Höhe. Bald flatterte auch der BAföG-Rückzahlungsbescheid in meinen Briefkasten.

    Ich war daher äußerst dankbar für die Solidargemeinschaft, durch deren Hilfe ich weiterhin meine Rechnungen begleichen konnte. Tatsächlich hatte ich bereits nach drei Monaten wieder einen Job gefunden. Dennoch: Einen menschlicheren Umgang hätte ich mir sehr gewünscht.

    (kiru)


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    Showdown vor einem “Shutdown”: Die Uhr tickt in den USA. Ein Gesetz für Haushaltsmittel muss auf den Weg gebracht werden, sonst geht Teilen der Regierung das Geld aus. Doch US-Präsident Donald Trump blockiert, solange er keine Grenzmauer bekommt.

    Zeitgleich wird bekannt, dass Trumps Verteidigungsminister James Mattis, für viele Beobachtung eine der letzten “Stimmen der Vernunft” in der Regierung, sein Amt niederlegen wird – im offenen Protest gegen die politische Linie seines Vorgesetzten.

    ► Und was macht Trump? Er twittert ein bizarres Gesangsvideo, das ihn in Latzhose und mit einer Mistgabel in der Hand zeigt.

    Was hat es mit dem Video auf sich?

    Das Video stammt von den Emmy-Verleihungen im Jahr 2005, entstand also lang vor Trumps politischer Karriere. Zusammen mit der Komikerin Megan Mullally gab er damals ein Cover des Themesongs der 60′s-Sitcom “Green Acres” zum Besten.

    Warum gerade jetzt?

    Die “New York Times” spekuliert:

    “Möglicherweise ist es Trumps Art, unbeholfene Leichtfertigkeit zu zeigen, an einem Tag, an den man sich wegen einem hochkarätigen Kabinettsabgang und einem drohende Shutdown erinnern wird.”

    Vielleicht sei das Video aber auch das Werk eines übereifrigen Social-Media-Produzenten.

    Sicherlich aber sei das Video vor allem dazu gedacht, für Trumps 867-Milliarde-Dollar-Landwirtschaftsgesetz zu werben, das am Donnerstag unterschrieben wurde.

    Zum Hintergrund:

    Während das Gesetz für milde Diskussionen sorgt, weil es den Anbau von Industriehanf in 50 Staaten legalisiert, ist es vor allem der drohende Regierungs-“Shutdown”, der die US-Medienwelt beschäftigt.

    Kurz vor Weihnachten droht in den USA ein teilweiser Stillstand der Regierungsgeschäfte. US-Präsident Donald Trump forderte den US-Kongress eindringlich auf, bei den regulären Haushaltsmitteln für die Regierung Geld für eine Grenzmauer bereitzustellen. Andernfalls werde er ein solches Budgetgesetz nicht unterschreiben.

    “Ich rufe den Kongress auf, die Grenze unseres Landes zu sichern”, sagte Trump am Donnerstag in Washington. Sollte es bis zur Nacht zu Samstag - also bis Samstagmorgen deutscher Zeit - keine Einigung geben, würde Teilen der US-Regierung das Geld ausgehen. Mitarbeiter würden dann in den Zwangsurlaub geschickt, Ämter und Behörden geschlossen.

    Nicht betroffen wären das Verteidigungs-, das Bildungs-, das Gesundheits- sowie das Arbeitsministerium, weil für diese Ressorts bereits im September ein längerfristiger Haushalt verabschiedet worden war.

    Generell ausgespart von einem solchen “Shutdown” sind auch wichtige Bereiche des Staatsapparats, die etwa für die Sicherheit im Land zuständig sind: zum Beispiel Polizei, Geheimdienste und Grenzschutz.

    Mit Material der dpa.

    (nsc)


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    Da schienen die beiden noch glücklich zu sein: Florian Silbereisen und Helene Fischer vor ihrer Trennung.

    • Helene Fischer und Florian Silbereisen sind getrennt.
    • Jetzt richteten sie sich nochmals in einem gemeinsamen Brief an ihre Fans.

    Am Mittwochabend verkündeten Helene Fischer und Florian Silbereisen überraschend ihr Liebes-Aus. In persönlichen Briefen auf Instagram und Facebook richteten sich beide Schlagersänger öffentlich an ihre Fans und sprachen offen über das Ende ihrer Beziehung.

    Der “Bild”-Zeitung ließ das ehemalige Paar nun einen gemeinsamen Brief zukommen, in dem es verrät, wie ungewöhnlich es den Tag nach der Trennungsnachricht verbracht hat. Sie waren an dem gestrigen Donnerstag nämlich zusammen und beobachteten die Reaktionen auf ihre Trennung.

    Helene Fischer und Florian Silbereisen lesen zusammen die Reaktionen der Fans

    In ihrem Brief schrieben sie: “So kitschig es klingen mag – wir sitzen hier seit Stunden zusammen und lesen eure Nachrichten.”

    Die Verkündung des Beziehungs-Aus habe beide mitgenommen und alte Wunden aufgerissen: 

    “Wir haben die traurigen Momente der Trennung ja schon vor einiger Zeit durchlebt. Doch jetzt, wo alles raus ist, kommen heute auch bei uns noch mal alle Emotionen hoch.”

    Weiter bedankten sich Fischer und Silbereisen für die “vielen einfühlsamen Worte” ihrer Fans, die sie den Tag über gelesen hätten. 

    (nmi)


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    • Verschiedenste Produkte und Dienstleistungen versprechen einen größeren Penis.
    • Mediziner warnen allerdings vor den Wundermitteln.

    Laut einer Online-Umfrage von Kevan Wylie, Professor für Sexualmedizin an der Universität im englischen Sheffield, sind nur 55 Prozent der befragten Männer mit ihrer eigenen Penis-Größe zufrieden.

    Diese Unzufriedenheit und Unsicherheit der Männer mit ihren Penissen macht eine ganze Branche zu Geld. Die Hersteller versprechen Produkte, die den Penis nachhaltig vergrößern: Pumpen, Strecker, Gewichte, Öle, Cremes, Tabletten, Injektionen, Operationen, Trainingsprogramme – die Liste ist scheinbar endlos.

    “Nichts davon funktioniert wirklich”

    Dabei können viele dieser Produkte eher schaden als nützen, warnen Mediziner.

    “Lasst uns auf Vitamin-E-Tinkturen, Cremes und Zauberpillen verzichten”, sagte Mark Leavey, ein Internist aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland, dem US-amerikanischen Männer-Magazin “Mel”.

    “Nichts davon funktioniert wirklich.”

    Leavey sagte, dass auch Penis-Pumpen lediglich einen vorübergehenden optischen Effekt hätten. Geräte, die den Penis langziehen, können hingegen sogar gefährlich sein. “Penis-Strecker und und Gewichte bewirken gar nichts, außer dass sie vielleicht das Gewebe des Penis verletzen”, sagte Leavey.

    “Am Ende könntest du dir damit den Schwellkörper reißen oder verletzen und dann hast du größere Probleme als du jetzt glaubst, dass du hast.”

    Mehr zum Thema: Kleiner Penis: Das sind die 5 besten Sex-Stellungen

    Mediziner warnen auch vor dem Internet-Trend “Jelqing”. Jelqing ist ein Penis-Massage-Training, das regelmäßig praktiziert den Penis wachsen lassen soll. Dafür müsse man das Glied mit Gleitgel einreiben und mit Zeigefinger und Daumen bearbeiten, als ob man “das Organ melke”, schreibt das Männer-Magazin “Men’s Health”. 

    “Das grundlegende Problem am Jelqing ist das schlechte Verständnis der Penis-Anatomie seitens seiner Befürworter”, sagte der Urologe Jesse N. Mills der “Men’s Health”. “Wenn es überhaupt irgendein Wachstum gibt, dann ist es, weil man seinen schlaffen Penis etwas erigiert.”

    “Die meisten übertreiben es und haben am Ende einen tauben Penis”

    Doch Jelqing kann sogar Schaden anrichten. Zuviel Druck auf den Penis könne Gefäßschäden, Vernarbung und Erektionsstörungen nach sich ziehen, schreibt “Men’s Health”.

    “Die meisten übertreiben es und haben am Ende einen tauben Penis”, sagte Padduch. “Vermeidet es!”

    Die Mediziner raten auch von Injektionen in den Penis ab. “Injektionen von Kollagen, Fett oder Silikon sind bereits versucht worden. Obwohl es ein paar Befürworter und anekdotische Testimonials dafür gibt, gibt es keine Langzeitstudien zu ihrer Wirkung und Sicherheit. Daher ist davon abzuraten”, sagte Leavey.

    “Unterm Strich enttäuschend, teuer, schmerzhaft”

    Auch klassische operative Eingriffe sind gefährlich. “Kein seriöser Mediziner-Verband befürwortet solche Eingriffe” schreibt das Medizin-Portal “WebMD”. 

    “Es gibt verschiedene operative Eingriffe, die versucht wurden, die aber den Penis nicht wirklich verlängern, sondern eher mehr Penis-Gewebe an der Penis-Wurzel freilegen”, sagte Leavey. Doch diese seien “unterm Strich enttäuschend, teuer, schmerzhaft.”

    “WebMD” warnt vor weiteren Risiken der Operationen wie Infektionen, Nervenschäden, verminderter Empfindsamkeit und Erektionsproblemen sowie “einem schlappen, verbeulten, ungleichmäßigen Penis”. 

    Außerdem könne Narbenbildung den Penis hinterher sogar kleiner als vorher werden lassen. 

    “Mehr von eurem Werkzeug”

    Einzig eine Fettabsaugung um den Penis herum bringe ein Ergebnis – wenn auch nur ein vorübergehendes, schreibt “WebMD”. 

    “Wenn ihr eure Essgewohnheiten nicht ändert, versinkt euer Penis wieder in eurem Bauch wie ein Steg in der Flut.”

    Die einfachste, günstigste und gesündeste Möglichkeit, den Penis zu vergrößern, ist Gewicht zu verlieren.

    “Fett am Unterbauch kann die Peniswurzel verdecken. Gewichtsabnahme kann  dazu führen, dass der ganze Schaft frei liegt und ihr mit mehr von eurem Werkzeug arbeiten könnt”, sagte Leavey. 

    Wie Wylies Umfrage belegt, ist es nicht ungewöhnlich, sich einen größeren Penis zu wünschen. Dabei haben laut einer Studie des University College London nur 0,6 Prozent aller Männer einen wirklich problematisch kleinen Penis, einen sogenannten “Mikropenis”.

    “Das zählt im Bett wirklich”

    85 Prozent der von Wylie befragten Frauen gaben zudem an, mit der Penis-Größe ihres Partners zufrieden zu sein. 

    Männern, die sich trotzdem nicht von der Idee lösen könnten, einen größeren Penis zu wollen, rät “WebMD” zu professioneller Hilfe durch einen Arzt oder Therapeuten und sich vor den Wundermitteln der Penisvergrößerungs-Industrie zu hüten.

    “Wenn es um Penisgrößen geht, ist der Durchschnitt das Ziel” sagte Ian Kerner, ein New Yorker Sextherapeut “WebMD”. Ein zu großer Penis sei ein viel schwerwiegenderes Problem als ein zu kleiner.

    Für Männer, deren Penis zu groß für ihre Partnerin ist, sei es oft schwer, Sex zu haben, sagte Kerner. 

    “Größe ist nicht annähernd so wichtig wie ein guter und kreativer Liebhaber zu sein. Wie man seinen Verstand, seine Hände, seinen Mund und alles andere einsetzt – das zählt im Bett wirklich.” 

    (ujo)


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    Thomas und Andreas aus Bad Mergentheim.

    • Bei “Frauentausch” ist das Zwillingspaar Thomas und Andreas angetreten. Sie starteten auch gleich einen besonderen Aufruf.
    • Denn: Die Singles wünschen sich eine Freundin. 

    In der vergangenen Folge von “Frauentausch” hat es ein besonderes Spezial gegeben: Zwei Zwillingspaare traten den Kampf an.

    Ein Zwillingspaar waren die Schlagerfans Thomas und Andreas aus Bad Mergentheim in Baden-Württemberg.

    Als der Sender die beiden Männer besuchte, wurde schnell klar: Die Zwillinge waren nicht für “Frauentausch” im Fernsehen.

    Sie betonten auch mehrmals, dass sie derzeit Single und auf der Suche nach einer Partnerin seien.

    Dabei hörte es sich allerdings so an, als ob den beiden eine Frau reichen würde.

    Ein Zwilling sagte:

    “Wir sind Single und suchen nach einer Traumfrau zusammen. Und die muss dann mit uns durchs Leben gehen und natürlich mitgehen, wenn wir eine Veranstaltung oder ein Event haben.”

    Vielen Zuschauern fiel dabei besonders das Wort “zusammen” auf. Und so entbrannte eine hitzige Diskussion auf Twitter.

    Einer fragte sich: “Die suchen eine Traumfrau – für beide?”

    Ein anderer meinte: “Am besten hätte er eine 19-jährige Studentin, die nackt durch die Wohnung rennt.”

    Erst später klärte sich die Situation auf: Als das Kamerateam einen der Zwillinge fragte, ob Andreas alleine in seinem Bett liege, sagte er, dass er momentan leider keine Frau oder Freundin habe, die mit ihm dort liegen könne.

    “Ich würde aber gerne eine haben”, fügte er hinzu.

    Es schien, als ob die beiden doch noch getrennt voneinander Beziehungen führen wollten.

    Denn auch Thomas sagte: “Zur Zeit bin ich Single und suche wieder nach einer Partnerin.”

    Ansprüche stellten die beiden eher weniger: Während der eine Wert darauf legte, dass die neue Partnerin etwa so groß sein solle wie er, war dem anderen nur wichtig, dass die Freundin “Single, hübsch und süß” ist.

    Offensichtlich hatten allerdings nur wenige Zuschauer das Gefühl, dass das Zwillingspaar bei der Suche Glück haben könnten.

    “Diese Typen bleiben für immer Single! Welche Frau will solche Weicheier?”, fragte sich einer.

    Ein anderer versuchte es mit Humor: “Mist. Helene ist kein Single, trotz Trennung.”

    Einem Zuschauer fiel ein, dass es da auch noch ein anderes Zwillingspaar im deutschen Trash-TV gibt – nämlich “Bauer sucht Frau”-Kandidatin Tayisiya und Schwester Yana. Ob es Thomas und Andreas wohl mal bei den beiden versuchen sollen?

    (jr)


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    • 2003 spielte Olivia Olson die schüchterne Schülerin Joanna mit der großartigen Stimme im Film “Tatsächlich Liebe”.
    • 15 Jahre nach Start des Films hat sich die Schauspielerin ganz schön verändert.
    • Im Video oben seht ihr, wie die heute 26-Jährige aussieht und was sie beruflich macht.

    “Tatsächlich Liebe” ist einer der beliebtesten Weihnachtsfilme unserer Zeit. Im Jahr 2003 kam der Film in die Kinos, nach nur einem Jahr spielte er weltweit ungefähr 245 Millionen US-Dollar ein.

    Die Romanze erzählt von zehn unterschiedlichen Geschichten rund um Weihnachten – an Heiligabend kommt es dann zu einer Verbindung der vielen einzelnen Geschichten.

    Eine handelt von den Schülern Joanna und Sam. Sam wird von Thomas Brodie-Sangster, Joanna von Olivia Olson, gespielt. In dem Film verliebt sich Sam in die Austauschschülerin Joanna.

    Nach mehreren Auf und Abs gibt es ein Happy End für die beiden: Bevor Joanna zurück in ihr Heimatland Amerika reist, gibt sie Sam einen Kuss am Flughafen. Er war ihr gefolgt, um ihr seine Liebe zu gestehen.

    Die damals 11-jährige Olivia Olson begeisterte in dem Film durch ihre Stimme.

    Die Rolle der Joanna ist für die heute 26-Jährige noch immer ihr größter Erfolg in der Film-Branche. 

    Mehr zum Thema:Mit “Moi Lolita” wurde Alizée im Jahr 2000 weltbekannt – das macht sie heute

    Olson ist heute 26 Jahre alt

    Aus dem kleinen Mädchen ist mittlerweile eine Frau geworden: Die jamaikanisch-schwedischstämmige Olson kam in Los Angeles zur Welt und steht bis heute im Rampenlicht. Sie ist Musikerin, Schauspielerin und Synchronsprecherin.

    Seit 2010 gibt sie einer Figur der amerikanischen Zeichentrick-Serie “Adventure Time – Abenteuerzeit mit Finn und Jake” ihre Stimme.

    Ebenso sprach sie 2008 bis 2015 in der Serie “Phineas und Ferb” eine Figur.

    Im Jahr 2017 war sie in dem Kurzfilm “Red Nose Day Actually”, einer Fortsetzung des weltweiten Filmhits “Tatsächlich Liebe”, erneut in der Rolle als Joanna zu sehen. 

    Wie Olson vor wenigen Wochen in einem Interview mit der Zeitung “Daily Mail” verriet, kann sie den großen Erfolg des Filmes auch nach 15 Jahren nicht fassen. Sie sagte:

    “Ich kann nicht glauben, dass der Film den Leuten immer noch so wichtig ist und sie darüber reden. Es ist großartig! Denn 15 Jahre sind eine lange Zeit.”

    Mehr zum Thema:In der ersten “Big Brother”-Staffel war Zlatko der Star - danach meinte es das Lebe nicht mehr so gut mit ihm

    Olson kann Erfolg des Filmes nicht glauben

    Olson erzählte weiterhin, dass ihre Mutter bei den Dreharbeiten zu dem Film sehr aufgeregt war. Der Grund: Schauspieler Hugh Grant. Er spielt in dem Film den frisch gewählten britischen Premierminister David, der sich in seine Hausangestellte Natalie verliebt. Olson sagte der Zeitung: 

    “Meiner Mutter ist ein großer Fan von Hugh Grant. Ich wusste damals noch nicht einmal, wer das ist. (...) Es war ein Segen, dass ich Teil dieses Films sein konnte.”

    In einem Interview in der TV-Sendung “E-News” im Jahr 2016 enthüllte Olson ebenfalls, dass ihr Filmkuss ihr erster Kuss überhaupt war. Davor soll sie sehr nervös gewesen sein, weil sie damals in ihren Kuss-Kollegen Thomas Brodie-Sangster verliebt war.

    (nmi)


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    Ob Stress und Belastungen, Chaos oder negative Faktoren wie Angst und Sorgen - die seelische Gesundheit wird im Alltag immer wieder auf die Probe gestellt. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann das nicht selten der Vorbote für eine Depression sein.

    Zu oft werden Empfindungen vernachlässigt und einem seelischen Ungleichgewicht nicht genug Bedeutung geschenkt. Dabei sind Achtsamkeit und ein Bewusstsein für psychische Ausgeglichenheit nicht nur als Gegenmaßnahme, sondern auch als Prävention besonders wichtig.

    Dr. Anabel Ternès ist Gründerin der digitalen Service-Plattform Psychologio, die Betroffenen einen vereinfachten Zugang zu einer psychotherapeutischen Behandlung ermöglicht. Die Expertin für mentale Gesundheit gibt 5 Tipps, mit denen 2018 die eigene Wahrnehmung durch Achtsamkeit geschärft und eine bewusste Auseinandersetzung mit Störfaktoren erzielt wird.

    1. Achtsamkeit – mit Stift und Papier für Ordnung sorgen

    Bevor man seine Psyche von negativen Gedanken befreien kann, müssen diese zunächst erkannt werden. Eine bewusste Auseinandersetzung ist dabei der Schlüssel. Um das Durcheinander in den Griff zu bekommen, ist es wichtig, die eigenen Gefühle und Gedanken zu sortieren und eine rationale Einschätzung vorzunehmen.

    Hilfreich können dabei Stift und Papier sein: Die entsprechenden aussagekräftigen Schlagworte zuerst aufschreiben und anschließend eine Hierarchie bzw. Reihenfolge nach ihrer Relevanz für die eigene Verfassung festlegen. Bestimmte Leitfragen bieten hierbei die Möglichkeit dem Chaos im Kopf auf den Grund zu gehen und gesuchte Leitgedanken zu finden. Was tut uns gut und was nicht?

    Antworten finden sich mit folgenden Fragen: „Was ist mir heute passiert und welche Gedanken hatte ich dabei?“ oder „Was hat mich glücklich oder traurig gemacht?“. Ein sinnvolles Ergebnis wird erzielt mit einer regelmäßigen Kontrolle. Sich öfter die Zeit für diese Fragen zu nehmen, um diese zu beantworten ist daher sehr wichtig. So wird Achtsamkeit geübt, der Blick für die eigene Situation geschärft und neue Perspektiven geschaffen.

    2. Entspannung verhilft zu klaren Gedanken

    Für die Identifikation von negativen Gefühlen oder Sorgen ist es wichtig, zunächst einen Zustand der Entspannung herzustellen. Schließlich bietet eine ruhige Atmosphäre genug Gelassenheit dafür, auf die Gedanken zu achten und Gesetzmäßigkeiten im eigenen Verhalten herauszuhören. Erforderlich ist es, sich ein bisschen Zeit zu nehmen um in einem ruhigen Umfeld einige Übungen durchzuführen.

    Unterschiedliche Atemübungen lassen die eigene Mitte wiederfinden. Zusätzlich können Übungen zur Muskelentspannung Verkrampfungen lösen und damit die Konzentration steigern. Daneben gibt es eine Vielfalt an Sportarten die beide Übungsarten perfekt miteinander vereinen: Meditation, Yoga, Pilates und Co. erzielen mit ihrer Wirkungsweise eine bewusste Wahrnehmung des eigenen Körpers, schalten die äußeren Eindrücke aus und begünstigen somit den Fokus auf die Gedanken.

    Auf diese Weise kann etwas für das mentale Wohlbefinden getan und gleichzeitig die eigene Fitness trainiert werden. Denn in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.

    3. Richtiges Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung

    Bei all dem Stress im Alltag darf nicht vergessen werden, dass neben der Arbeit auch genug Freizeit eingeplant wird. Stress im Arbeitsumfeld, Deadlines und Termine, die eingehalten werden müssen, bedeuten immer auch Anspannung. Daher ist es essentiell, in der Freizeit für Entspannung zu sorgen und diese auch nicht zu kurz kommen zu lassen.

    Genug Zeit mit der Familie, Freunden und dem Partner kann für Viele eine Auszeit vom Alltagsstress bedeuten und bildet einen geliebten Gegenpol zur täglichen Arbeitsroutine. Daneben darf nicht vergessen werden, sich selbst genügend Raum für Selbstentfaltung zu geben. Allein verbrachte Zeit wird viel zu sehr unterschätzt, dabei ist es gerade diese, die so wichtig ist.

    Ein lang vernachlässigtes Hobby wieder aufleben lassen oder bei einer Tasse Tee das Lieblingsbuch lesen – Zeit, die alleine verbracht wird, ist wertvoll und schafft ein sensibles Bewusstsein für die eigene mentale Gesundheit. Eine geschärfte Wahrnehmung unterschiedlicher Situationen und ein achtsamer Umgang mit der eigenen Person geben letztendlich auch die Möglichkeit achtsamer und bewusster mit anderen umzugehen.

    4. Frische Luft macht den Kopf frei

    Körper und Geist sind unmittelbar miteinander verbunden und beeinflussen sich mehr als manchmal angenommen. Auf den eigenen Körper zu achten, kann daher ein mentales Wohlbefinden positiv prägen. Körperliche Bewegung ist besonders nach einem langen Tag im Büro wirkungsvoll - eine Runde Joggen hilft, den Kopf freizubekommen und Stress abzubauen.

    Frische Luft führt zu Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Auch eine gesunde Ernährung ist förderlich. Ungesunde Lebensmittel steigern auf Dauer das Risiko für Depression, vollwertige und frische Kost hingegen, wie frisches Gemüse, Obst, Fisch und Vollkorn, senken das Risiko und machen glücklich.

    Genügend Schlaf muss ebenfalls eingeplant werden. Ein Mangel führt nämlich nicht nur zu Müdigkeit, sondern steigert sowohl Missstimmung als auch Konzentrationsprobleme, die ein psychisches Ungleichgewicht fördern. Auf den eigenen Körper hören und Acht geben, trägt wiederum zur Prävention von Depression bei.

    5. Durch Wiederholung langfristig zum Erfolg

    Wie auch beim Sport heißt es bei der Achtsamkeit – wenn man Erfolge sehen will, ist es wichtig, die Übungen regelmäßig zu wiederholen und auf lange Sicht in seine tägliche Routine zu integrieren. Die Übungen müssen als Lernprozesse begriffen werden, die aktiv angegangen werden und nur langfristig zum Erfolg führen.

    Schon nach kurzer Zeit macht sich die Ausdauer bezahlt und die Übungen sind fester Bestandteil im Alltag und nicht mehr wegzudenken. Die ganz persönlichen Achtsamkeits-Rituale sollten auf keinen Fall als Bürde gesehen, sondern vielmehr zelebriert werden. Sich Zeit nehmen, auf die individuellen Zeremonien freuen und eigene Regel aufstellen: So kann Zufriedenheit potenziert werden.

    Kleine Rituale, welche die alleine verbrachte Zeit angenehm und entspannt gestalten, fördern die Achtsamkeit, haben Anteil an psychischer Ausgeglichenheit und stehen damit 2018 weit oben auf der Agenda.


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