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Huffington Post Germany Athena

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    Psychotherapie ist ein effektiver und sinnvoller Weg aus Krisen und Problemen. Wäre da nicht das Imageproblem. Um dieser Stigmatisierung entgegenzuwirken, wurde mit dem 5. Februar der Tag des Psychotherapeuten ausgerufen. Ein wichtiger Jahrestag, der zur Aufklärung von Missverständnissen beiträgt und das Bewusstsein für die lebenswichtige Arbeit schärft, die von Therapeuten täglich geleistet wird.

    Dr. Anabel Ternès ist Gründerin der digitalen Service-Plattform Psychologio, die Betroffenen einen vereinfachten Zugang zu einer psychotherapeutischen Behandlung ermöglicht. Die Expertin für mentale Gesundheit beantwortet zehn wichtige Fragen zur Psychotherapie:

    Wie erkenne ich, dass ich Hilfe brauche?

    Zuerst ist es wichtig, sich dafür ehrlich zu fragen, wie sehr das Problem einen im täglichen Leben einschränkt und wie intensiv der Leidensdruck ist. Erste Anzeichen für eine psychische Erkrankung sind, wenn man den Alltag nicht mehr wie gewohnt bewerkstelligen kann.

    Zum Beispiel, weil die Angstgefühle bei der Nutzung von Bus und Bahn so stark zugenommen haben, dass eine Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel um unteranderem zur Arbeit zu kommen nicht mehr möglich ist. Betroffene müssen sich zusätzlich auch Gedanken über die Intensität des Problems und die Auswirkungen auf die eigene Lebensqualität machen und dies gegebenenfalls mit vertrauten Personen besprechen.

    Eine zweite Meinung hilft hier oft um das eigene Problem besser einschätzen zu können. Die nächste Anlaufstelle sollte dann der Hausarzt sein, um mögliche Schritte zu besprechen.

    Erfülle ich überhaupt die Voraussetzung für eine Therapie?

    Entscheiden sich Betroffene dazu, ein Problem innerhalb einer Psychotherapie anzugehen, haben sie eine maßgebliche Hürde bereits genommen. Die anschließende Suche nach dem passenden Therapeuten und der richtigen Therapie ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

    Zu beachten ist dabei, dass sämtliche durch die Solidargemeinschaft getragenen und die Gesetzliche Krankenversicherung erstatteten Behandlungen bestimmten Kriterien entsprechen müssen. Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Sozialgesetzbuch V § 12 Absatz 1.

    Hier ist festgelegt, dass eine erstattungsfähige Leistung ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich und notwendig sein muss. Bezogen auf die Psychotherapie wird das Gebot der Notwendigkeit vor allem über die Form der Erkrankung definiert.

    Eine durch die gesetzlichen Kassen finanzierte Therapie ist also nur dann möglich, wenn beim Patienten eine „psychische Störung mit Krankheitswert“ vorliegt. Behandlungen also, die zum Beispiel der Erziehungsberatung, Lebenshilfe, Ehe- und Sexualberatung dienen, müssen privat organisiert und finanziert werden.

    Psychotherapeut oder Psychiater?

    Angebote für Psychotherapie und Beratung sind auf den ersten Blick – zumindest für Selbstzahler – reichlich vorhanden. Besonders im Internet staunen Therapie-Interessenten über die vielfältigen Methoden, die teilweise unter exotischen Bezeichnungen zu finden sind.

    Psychologische Psychotherapeuten sind für alle Erkrankungen zuständig, die durch psychotherapeutische Gespräche und Übungen behandelt werden können, wie etwa Zwänge, depressive Verstimmungen, Sucht oder Komplexe. Häufig arbeiten sie mit Psychiatern zusammen, um begleitend eine medikamentöse Behandlung einzuleiten.

    Der Psychiater wiederum ist der Facharzt für die Behandlung psychischer Erkrankungen. Er betreibt Psychotherapie und verschreibt Medikamente (Psychopharmaka). Auch Heilpraktiker bieten in Deutschland ihre Dienste in der Psychotherapie an. Aber Achtung: Im Gegensatz zu Ärzten und Psychologen müssen sie aber über kein fachspezifisches Universitätsstudium oder eine gleichartige Ausbildung verfügen.

    Wie erkenne ich einen qualifizierten Therapeuten?

    Wichtig hierbei ist vor allem eins: das Vertrauen in den Therapeuten. Das Erstgespräch sollte deshalb immer auch dafür genutzt werden, um ein Gefühl für den Psychotherapeuten zu erhalten und bei Bedarf auch nach einer Alternative zu suchen. Stimmt die persönliche Chemie nicht, beeinträchtigt dies wesentlich den Verlauf der Psychotherapie – und das unabhängig von den konkreten Beschwerden.

    Aktuell geht die Forschung davon aus, dass 5 bis 10 Prozent des Behandlungserfolges abhängig von der Person des Psychotherapeuten sind. Alter, Geschlecht oder Berufserfahrung haben dabei keinen Einfluss auf den Therapieerfolg einer Behandlung. Vielmehr ist es die ähnliche Einstellung von Patient und Psychotherapeut, die unterstützend wirkt.

    Einem respektvollen, empathischen und authentischen Auftreten des Therapeuten bringen Patienten Vertrauen entgegen, was wiederum den Grundstein einer konstruktiven Beziehung bildet.

    Wie teuer ist eine Therapie und wer bezahlt meine Behandlung?

    In puncto Kosten unterscheidet sich eine Psychotherapie erheblich von zahlreichen anderen medizinischen Behandlungen. Während eine akute Infektion oder eine Zahnbehandlung häufig nur überschaubare Arzttermine und die Verschreibung eines Medikaments erfordern, entfaltet eine Psychotherapie ihre Wirkung erst durch regelmäßige Sitzungen, und dass über Monate.

    Hier fallen 25 Stunden für eine Kurzzeittherapie bis hin zu 300 Stunden Psychoanalyse finanziell weitaus stärker ins Gewicht als im Vergleich zu anderen Erkrankungen.

    Betroffene sollten daher vor allem folgendes beachten: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur Behandlungskosten bei Psychiatern und approbierten, psychologischen Psychotherapeuten, die in einem der drei Richtlinienverfahren praktizieren (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse).

    Kurzzeit- oder Langzeittherapie?

    Ausschlaggebend dafür ist das jeweilige Krankheitsbild. Die Kurzzeittherapie wird bevorzugt zur Krisenintervention genutzt, wie etwa im Falle einer Scheidung, des Todes eines nahen Angehörigen oder in anderen schwer zu tragenden Lebenssituationen.

    Eine Langzeittherapie hingegen wird bei schweren Depressionen, tiefgreifenden Persönlichkeitsstörungen oder chronischen seelischen Belastungen eingesetzt, um ganz behutsam einen gangbaren Weg aus oder auch mit der Krankheit zu erarbeiten.

    Wie läuft eine Therapie ab?

    Jede Therapie ist individuell. Nach einer Suche und dem ersten Herantasten verschafft sich der Therapeut im Erstgespräch einen Überblick, erstellt eine vorläufige Diagnose und beantragt dann bei der Krankenkasse die entsprechende Anzahl an therapeutischen Sitzungen: Bis zu 30 Termine fallen in die Kategorie Kurzzeittherapie, die bei Bedarf verlängert werden kann.

    Es kann aber auch von vornherein eine Langzeittherapie eingeplant werden. Danach geht es in den einzelnen Sitzungen darum, den Betroffenen bei der Aufarbeitung und Bewältigung ihres Problems zu helfen.

    Diagnose psychisch krank – und jetzt?

    Auch wenn die Hürde zunächst hoch erscheint und sich Betroffene häufig unzulänglich fühlen, sobald von Psychotherapie und einer psychischen Erkrankung die Rede ist: Überwindung und Aufwand lohnen sich! Wichtig ist es, sich den Problemen zu widmen, damit diese ihre Macht verlieren.

    Ungesunde Verhaltensmuster können so genauestens betrachtet und langfristig korrigiert werden. Eine professionelle Psychotherapie eröffnet Betroffenen die Möglichkeiten, gezielt und mit Hilfe gegen Ängste vorzugehen. Eine gestellte Diagnose ist also vielmehr eine Chance, gesund zu werden, als die Last der Gewissheit.

    Warum geht es mir nach der Therapie schlechter?

    So wie verschiedene Patienten ein Medikament unterschiedlich gut vertragen, passt nicht jede psychotherapeutische Behandlung gleich gut zu jeder Persönlichkeit. Bei etwa 3 von 100 Patienten hat sich die belastende Symptomatik nach Abschluss der Psychotherapie sogar verschlimmert.

    Die Betroffenen leiden unter Konzentrationsschwäche und fühlen sich weniger belastbar. Sie sind trauriger als vor der Behandlung oder sorgen sich, dass Außenstehende von der Therapie erfahren.

    In solchen Fällen sollte eine zweite Meinung eingeholt und gegebenenfalls der Therapeut gewechselt werden, um so eine andere Richtung in der Behandlung einzuschlagen.

    Meine Therapie ist abgeschlossen – bin ich nun geheilt?

    Eine gewisse Unsicherheit und Angst vor einem Rückfall ist normal. Wichtig ist, dabei immer im Blick zu haben, welche Erfolge während der Behandlung erzielt wurden. Betroffene müssen nun vor allem ihre Fortschritte feiern. Während der Therapie wurden Ursache und Wirkung, also bestimmte Verhaltensmuster, gezielt erkannt und müssen nun mit in den Alltag übernommen werden.

    Rückschläge kann es immer geben. Betroffene sollten insbesondere dann nicht verzweifeln und sich eher auf die Suche nach der Ursache begeben. Veränderungen der eigenen Verhaltens- oder Denkweisen verlaufen nie gradlinig. Wichtig hierbei ist, das Vertrauen in sich selbst wieder zu aktivieren, um so auch nach dem Therapieende Erfolge zu sehen.


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    Die Therapeutin glaubt, dass auch der mediale Druck die Beziehung belastet hat.

    • Am Mittwoch haben Helene Fischer und Florian Silbereisen ihr Beziehungs-Aus bekanntgegeben.
    • HuffPost sprach mit einer Paartherapeutin. Sie sagt, dass der Neue an Helene Fischers Seite der Grund für die Trennung sei.

    Für viele Fans kam die Nachricht am Mittwochabend überraschend: Nach 10 Jahren Beziehung gaben Helene Fischer und Florian Silbereisen ihre Trennung bekannt. 

    Gleichzeitig gestand die Schlagersängerin, einen neuen Freund zu haben – Tänzer Thomas Seitel. Damit begannen auch wilde Spekulationen, ob er nicht sogar der Grund für das Beziehungs-Aus der beiden ist.

    HuffPost hat bei Paartherapeutin Sigrid Sonnenholzer nachgefragt. Die Expertin legt sich fest: Thomas Seitel “war sicher der Auslöser für die Trennung”.

    Paartherapeutin: “Helene Fischer hat weniger zu verarbeiten”

    Die Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen liegt, wie er selbst in einem Facebook-Post schrieb, bereits eine längere Zeit zurück. Dass Helene Fischer sich direkt in die nächste Beziehung stürzt, ist für viele Fans nicht nachvollziehbar.

    Wenn jemand nach einer Trennung kurz darauf einen neuen Partner habe, sei dies meist ein Anzeichen dafür, dass der Neue auch der Grund für das Beziehungs-Aus ist, sagt Sigrid Sonnenholzer.

    Warum verkündete Helene Fischer gleichzeitig mit der Trennung schon den neuen Mann an ihrer Seite? Warum hat die Schlagersängerin mit der Information nicht warten können? 

    Für Helene scheint die Trennung damit endgültig. Personen, die bereits einen neuen Partner haben, schließen mit der alten Beziehung ab und wollen so darüber hinwegkommen. “Helene Fischer hat weniger zu verarbeiten”, sagt Sonnenholzer. Mit der Verkündung des neuen Partners sei die Last nun von der Schlagersängerin gefallen und sie könne nun in die Zukunft schauen. 

    “Der Erwartungsdruck führt zu einer Entscheidung”

    Als Personen der Öffentlichkeit stehen beide seit vielen Jahren im Rampenlicht und damit als Paar unter ständiger medialer Beobachtung. 

    So mussten sich Silbereisen und Fischer besonders in den vergangenen Monaten mit Gerüchten um eine Schwangerschaft, eine Trennung und im Oktober zuletzt mit einer heimlichen Hochzeit herumschlagen. Doch sei das Paar bereits getrennt gewesen, bestätigen beide. 

    Immer wieder gaben sie zu, dass Paparazzi und der mediale Druck sie beide stark belasteten. So wurde die Beziehung auf andauernd auf die Probe gestellt.

    “Der Erwartungsdruck führt meistens zu einer Entscheidung”, sagt Sonnenholzer. “Wenn die Beziehung ohnehin schon instabil ist, kann dieser Druck auch dazu führen, dass man sich trennt. Denn nach zehn Jahren wäre eine Heirat der nächste logische Schritt gewesen.” 

    Keine Hoffnung für die Fans

    Auch wenn viele Fans noch schockiert über die Trennungsnachricht sind, glauben einige, dass Helene Fischer und ihr “Flori” vielleicht doch noch eine Chance haben, wieder zusammenzukommen. Schließlich sind zehn Jahre Beziehung eine sehr lange Zeit. 

    Dass es ein “Silberfischer”-Comeback geben wird, glaubt die Paartherapeutin hingegen weniger: “Wenn jemand schon einen neuen Partner hat und verliebt ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er zurückkommt, so gering, dass man es dann einfach akzeptieren sollte.” 

    Das empfiehlt sie auch Personen wie Florian Silbereisen, die von dem neuen Freund oder Freundin des Ex-Partners erfahren. “Auf keinen Fall den neuen Partner anrufen oder ihm Vorwürfe machen, denn das schweißt das neue Paar nur mehr zusammen. Man sollte sich zurückhalten und es akzeptieren.” 

     

    (kiru)


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    Xbox One, Xbox One S und Xbox One X - die Spielekonsole von Microsoft gibt es mittlerweile in drei Ausführungen, die sich in Leistung, Funktionsumfang und Preis unterscheiden. Zu welcher Variante Sie am besten greifen, hängt demnach von Ihren Spielgewohnheiten, Ihrem TV-Gerät und natürlich Ihrem Geldbeutel ab. Doch von einer Xbox-Version sollten Sie besser die Finger lassen.

    Xbox One: Drei Versionen verfügbar, nur zwei empfehlenswertDie erste Xbox One erblickte im November 2013 das Licht der Welt. Seitdem brachte Microsoft zwei verbesserte Ausführungen des klassischen Modells auf den Markt: Die Xbox  One S und die Xbox One X. Der Grund: Die erste Version der Xbox One kam bei Spielern aufgrund ihrer begrenzten Leistung nicht wirklich gut an. 

    Microsoft

     

    Die klassische Xbox One verfügt lediglich über eine GPU mit 768 Shader-Einheiten und einem Maximal-Takt von 853 MHz. Die Rechenleistung lag bei relativ schwachen 1,31 Teraflops. Zum Vergleich: Die PlayStation 4 des Konkurrenten Sony besitzt je nach Version eine Leistung von 1,84 bis 4,2 Teraflops. 

    Weitere Kritikpunkte an der ersten Xbox-One-Version sind das relativ große Gehäuse und das externe Netzteil, das fast schon altbacken wirkt. Zudem ist sie ausschließlich auf Full-HD-Gaming ausgelegt; 4K-Inhalte lassen sich nicht wiedergeben.

    Kein Wunder also, dass Microsoft die klassische Xbox One mittlerweile gar nicht mehr vertreibt. Das Ausgangsmodell ist im Internet fast nur noch gebraucht erhältlich. Die Preise liegen bei eBayAmazon und Co. zwischen 100 und 150 Euro.

    Aufgrund der vergleichsweise schwachen Performance und des klobigen Designs ist die erste Xbox One daher keinem Spieler mehr zu empfehlen. Zwar können Sie noch alle Spiele zocken, im Vergleich zur Xbox One S und der One X mit ihrer höheren Leistung macht das aber deutlich weniger Spaß.

    Xbox One S und Xbox One X: Highend-Konsolen im Vergleich

    Mit der Xbox One S sowie der Xbox One X hat Microsoft die obigen Kritikpunkte beseitigt und insbesondere die Leistung der Spielekonsole verbessert. Anders als die klassische Xbox One werden die beiden neuen Versionen von Microsoft noch aktiv vertrieben. Allerdings zeigen sich in ein paar Punkten große Unterschiede.

    • Design: Beide Xbox-One-Versionen sind in etwa gleich groß und in einem ähnlich schlichtem Design gehalten. Der größte Unterschied liegt in der Farbwahl. Während die Xbox One S in weiß erhältlich ist, setzt Microsoft bei der Xbox One X auf ein dunkelgraues Gehäuse.

    • Leistung: Der Hauptunterschied der beiden Varianten liegt in der Grafikleistung. Die Xbox One X unterstützt Spiele und Video-Streaming in 4K-Auflösung. Bei der Xbox One S lassen sich Games maximal in Full HD zocken; Video-Streaming ist aber auch hier in 4K möglich. Doch nicht nur die Auflösung ist bei Spielen anders. Bei aufwendigen Titeln unterscheidet sich zudem die Bildfrequenz (30 fps mit der Xbox One S, 60 fps bei der Xbox One X) und teilweise sogar das Rendering (Kanten wirken auf der Xbox One X glatter).

    • Hardware: Damit die Xbox One X Spiele ruckelfrei in 4K wiedergeben kann, hat Microsoft die Hardware kräftig aufgebohrt. So werkelt in der One X eine Grafikkarte mit 2.560 Shadereinheiten sowie einem Takt von 1.172 MHz. Hinzu kommen 12 GByte RAM. Die Rechenleistung liegt bei stolzen 6 Teraflops. Der Xbox One S stehen hingegen nur 768 Shadereinheiten bei 914 MHz sowie 8 GByte RAM zur Verfügung. Die Rechenleistung liegt bei ausreichenden 1,4 Teraflops.

    • Speicherplatz: Die Xbox One S gibt es in verschiedenen Versionen mit 500 GByte, 1 TByte und (in limitierter Auflage) mit 2 TByte Speicherplatz. Die One X wird standardmäßig mit einer 1 TByte großem HDD ausgeliefert. Wem das nicht reicht, der kann an beide Konsolen eine externe Festplatte anschließen.

    • Preis: Die Xbox One S ist ab rund 200 Euro erhältlich. Der Preis für die leistungsstarke Xbox One X ist fast doppelt so hoch: Mehr als 400 Euro werden für die Highend-Konsole fällig.

    Kaufberatung: Diese Xbox One lohnt sich für Sie

     

    Microsoft
     

    Welche Xbox-Version bei Ihnen am meisten Sinn macht, ist primär eine Frage des Fernsehers. Besitzen Sie noch ein (älteres) TV-Gerät mit Full-HD-Auflösung und planen Sie in naher Zukunft keinen Umstieg auf ein 4K-Modell, lohnt sich die teure Xbox One X kaum. Zwar laufen die Spiele in Full-HD-Auflösung mit mehr fps als bei der One S und zeigen deutlich seltener Ruckler, den großen Aufpreis rechtfertigt das unserer Meinung nach aber nicht.

    Besitzen Sie hingegen bereits einen 4K-Fernseher, kann die Xbox One X ihre Stärken voll ausspielen. Aktuelle Blockbuster-Titel wirken hier deutlich schärfer als bei der Xbox One S, bei der die Full-HD-Ausgabe vom TV-Gerät hochskaliert wird. Wer großen Wert auf Grafik legt, für den ist die One X ein Muss. Bei Netflix, YouTube und Co. zeigen sich hingegen keine Unterschiede; immerhin unterstützen hier beide Konsolen die UHD-Auflösung.

    Im Sommer 2018 ist zudem ein weiteres wichtiges Kaufargument für die Xbox One X weggefallen: Im Juni bestätigte Microsoft, dass es keine VR-Unterstützung für die Xbox One geben wird. Gerade hierfür wäre die One X durch ihre hohe Leistung aber prädestiniert gewesen.

    Unter dem Strich sollten Sie daher für sich selbst abwägen: Ist Ihnen die schickere Grafik und die höhere Gaming-Auflösung den Aufpreis von rund 200 Euro wert?

    Tipp: Kaufen Sie die Konsole nicht einzeln, sondern im Bundle mit Spielen oder einem Zweit-Controller. Hier können Sie teilweise viel Geld sparen. Die verfügbaren Xbox-Bundles wechseln allerdings regelmäßig und sind zum Teil limitiert - hier heißt es also schnell sein. So dürfte das aktuell erhältliche Bundle mit einer Xbox One X und dem Action-Hit “Shadow of the Tomb Raider” für 495 Euro bald durch eine Kombination mit einem neueren Spiel ersetzt werden.


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    ► Die Bürgerschaftsfraktion der Grünen in Bremen fordert ein nächtliches Tempolimit auf Autobahnen, die entlang von Wohngebieten führen.

    ► Der Grünen-Verkehrspolitiker Ralph Saxe schrieb bei Twitter: “Lärm macht krank! Wir schlagen Tempo 80 in Autobahnbereichen in der Nähe von Wohnbereichen nachts zwischen 22 und 6 Uhr vor, wo gesundheitsgefährdende Schwellenwerte überschritten werden.”

    Zuvor hatte der “Weser Kurier” über den Vorschlag berichtet. 

    Zum Hintergrund:

    Die Grünen sitzen in Bremen zusammen mit der SPD in der Regierung des Stadtstaates. Die Sozialdemokraten sind aber gegen die Idee, nachts eine so scharfe Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen.


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    Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Zweifler an der Regierung innerhalb der GroKo gerügt. Bei einer Pressekonferenz in München sagte der Noch-CSU-Chef: “Wenn ich höre: ‘Wir müssen zur Sacharbeit zurückkehren.’ Da werde ich wahnsinnig!”

    ► Dieser Ausdruck impliziere nämlich, die Regierung hätte bislang nicht gearbeitet. “Die Regierung funktioniert gut”, sagte Seehofer. Union und SPD hätten schon “viel auf den Weg gebracht.”

    ► Seehofer kritisierte: “Wenn Mitglieder der Regierungsfraktionen immer wieder darüber reden, wie lange die Regierung hält, denke ich: Was ist das für eine Schnapsidee?” Neuwahlen seien ohnehin nicht so einfach auszulösen, wie es viele glauben würden.

    Das sagte Seehofer zum Asylstreit im Sommer:

    Der Innenminister nahm noch einmal Stellung zur Regierungskrise des Sommers, als sein Alleingang in der Flüchtlingspolitik die GroKo an den Rande des Bruchs gebracht hatte.

    Seehofer erklärte: “Ich würde sagen, da haben wir im Stil (...) Fehler gemacht. Auch in der Wortwahl. Auch ich. Da haben viele Leute gesagt: Ihr habt doch Recht, aber muss das sein?“

    Die Partei habe aber lange hinter ihm gestanden. Das habe sich erst später geändert. Seehofer dazu:

    “Ich habe vielleicht zu spät erkannt, dass ich in einer Baumkrone saß runterschaute, die Leiter war weg, die Personen waren weg, keiner kam mehr vorbei um den Baum zu gießen und es hat sich plötzlich vollkommen gedreht, bei uns in der CSU.“


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    Noice-Cancelling Kopfhörer bieten einen Musikgenuss ohne störende Umgebungsgeräusche. Diese sind oft allerdings im höherpreisigen Segment angesiedelt.

    Wer daher noch beim Kauf gezögert hat, könnte bei diesem Schnäppchen-Angebot von Amazon aufmerksam werden: Die Bose Quiet Comfort 25 gibt es momentan für 129 Euro.

    Bose Quiet Comfort 25: Kopfhörer mit Noise Cancelling

    Der Clou an den Headphones: Dank Noise-Cancelling bekommen Sie weniger Störgeräusche von der Umwelt mit und können sich voll und ganz auf Ihre Lieblingssongs konzentrieren - und das funktioniert bei den Bose Quiet Comfort 25 ziemlich klasse.

    Zudem zeichnen sich die Kopfhörer durch einen guten Klang und einen angenehmen Tragekomfort aus. Wer sich an dem Kabel nicht stört, sollte sich das Angebot bei Amazon ansehen.

    Bose ist der klare Vorreiter auf dem Gebiet des Noise-Cancelling. Die QuietComfort 25 gehören schon seit Jahren zum Sortiment des Herstellers und zu den wohl beliebtesten ANC-Kopfhörern.

    Die aktive Schallunterdrückung ist sauber, während der Kopfhörer ausgewogen und voluminös klingt. Einziges Manko, das stören könnte: Die Kopfhörer sind nicht - wie das Modell QuietComfort 35 - kabellos.

    Wer das Modell mit Bluetooth will, muss gut und gerne 330 Euro (UVP) hinblättern. Aktuell gibt es die QuietComfort 35 aber für reduzierte 275,99 Euro.

    Der Preis ist Musik in den Ohren!

    So viel steht fest: Der Bose Quiet Comfort 25 zählt zu den enorm hochwertigen Kopfhörern. Da ist der Preis von lediglich 129 Euro bei Amazon schon der Hammer.

    Bei anderen Händler müssen Sie locker 200 Euro und mehr ausgeben. Sie sollten jedoch nicht allzu lange zögern: Der Preis könnte unserer Erfahrung nach bald wieder auf knapp 200 Euro steigen.


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    • Laut einer Royal-Biografin spürt Herzogin Meghan erst lange nach der Hochzeit mit Harry, was es wirklich bedeutet, ein Royal zu sein. 
    • Sie hatte wenig Zeit, um sich auf die neue Situation als Royal vorzubereiten – im Gegensatz zu Herzogin Kate.
    • Im Video oben: Nachrichten ab 5 Uhr morgens und neue Regelungen im Palast – ist Herzogin Meghan eine Horror-Chefin?

    Meghan ist seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 ein offizielles Mitglied der britischen Königsfamilie. Seit ungefähr zwei Jahren soll sie nun bereits mit Harry zusammen sein. Laut der Royal-Biografin Penny Junor hat die Herzogin aber immer noch Probleme, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen.

    Das sagte sie in einem Interview mit dem Sender “Sky News”. Die britische Zeitung “Express” zitiert Junor: 

    “Ich denke, das Leben muss für Meghan sehr schwierig sein. Sie hatte ein ganz anderes Leben davor – sie wusste nicht wirklich, wie die britische Königsfamilie funktioniert und wie ihr Leben darin aussehen würde.”

    Meghans Schwägerin Kate hingegen, die Frau von Prinz William, habe es deutlich einfacher gehabt, ihre Rolle in der königlichen Familie zu finden.

    Schließlich hatte sie neun Jahre Zeit, in der sie sich auf die königliche Etikette einstellen konnte. Denn: Sie lernte Prinz William Ende 2002 kennen – erst neun Jahre später heirateten die beiden. Dagegen hatte Meghan nur knapp zwei Jahre mit Harry, bevor er ihr einen Heiratsantrag und sie somit zum Royal machte.

    Außerdem gibt es laut Joseph noch einen Grund, wieso Kate es in der königlichen Familie viel leichter habe: Kate möge weder viel Aufmerksamkeit, noch breche sie mit royalen Regeln und sei daher kein gefundenes Fressen für die Presse – anders wie Meghan.

    Die Biografin sagte, dass Meghan schon immer eine unabhängige Frau war. Sie gestaltete ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen. Es gab niemanden, der ihr sagte, was sie tun oder lassen muss. Die Zeitung zitiert aus dem Interview:

    “Sie ist es eindeutig gewohnt, ihre eigene Frau zu sein, zu ihren eigenen Zeiten zu arbeiten und sich so zu verhalten, wie sie es will. Und zwar so, dass sie in einer sehr wettbewerbsorientierten Welt zurecht kommt.”

    Meghan soll ihre Rolle in der königlichen Familie noch nicht gefunden haben.

    Meghan – zu unabhängig für die royale Familie?

    Laut Junor hat Meghan ihren Platz in der britischen Königsfamilie noch nicht gefunden. Aus diesem Grund sorgt die Herzogin auch immer wieder für Ärger im Palast.

    Laut Insidern soll sie “diktatorisch” sein und Traditionen brechen. Das aktuellste Beispiel: Vergangene Woche zeigte sich Meghan bei den British Fashion Awards in London. Sie trug dabei schwarzen Nagellack, obwohl ihr das von Seiten der Queen nicht erlaubt ist.

    Lady Diana sorgte mit ihrer Kleiderwahl oft für Furore.

    Deshalb wird Herzogin Meghan auch oft mit ihrer verstorbenen Schwiegermutter, Lady Diana, verglichen. Auch Lady Di soll vor der Hochzeit mit Prinz Charles im Juli 1981 nicht verstanden haben, was es wirklich bedeutet, ein Royal zu sein. 

    Auch sie gab ihre Unabhängigkeit auf und wurde zu einem sehr beliebten Foto-Objekt der Paparazzis. Nicht nur einmal brach Lady Diana mit ihrer Kleiderwahl das royale Protokoll und sorgte mit ihrer Art und Weise, wie sie mit Nicht-Royals umgeht, für Aufsehen. 

    Die Royal-Insiderin Claudia Joseph sprach in einem Interview mit dem Sender “BBC” darüber, dass Meghan die britischen Royals modernisieren werde. Jedoch gehe das einigen viel zu schnell. Die britische Zeitung “Daily Mail” zitiert aus dem Interview:

    “Die Realität ist, dass die Menschen Meghan bewundern, weil sie versucht, die königliche Familie ins 21. Jahrhundert zu bringen. Aber sie macht es sehr schnell. Royal-Anhänger werden das nicht mögen, weil es zu viel ist.”

    Meghans Schwägerin Kate, die Frau von Prinz William, habe es deutlich einfacher gehabt, ihre Rolle in der königlichen Familie zu finden. Laut Joseph versucht sie nicht, die Royals zu verändern. Kate möge weder viel Aufmerksamkeit, noch breche sie mit royalen Regeln und ist daher kein gefundenes Fressen für die Presse.

    (nmi)


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    Kaffee mag nicht jeder. Viele Menschen ziehen lieber einen frisch aufgebrühten Tee dem braunen Wachmacher vor. Wenn auch Sie zu diesen Personen gehören oder nach Geschenkideen für einen passionierten Teetrinker suchen, kommen Sie mit diesem Beitrag voll auf Ihren Geschmack: Wir zeigen Ihnen eine Auswahl unserer Lieblingssorten sowie das passende Zubehör.

    Egal, ob morgens, mittags, abends oder zwischendurch: Tee passt praktisch zu jeder Tageszeit. Laut dem Deutschen Teeverband e.V. liegt der Teekonsum schon seit Jahren auf Rekordniveau. Jeder Deutsche trinkt 27,5 Liter Schwarz- und Grüntee pro Jahr. Schwarzer Tee bleibt weiterhin die unangefochtene Nummer eins der beliebtesten Sorten der Deutschen, gefolgt von grünem Tee.

    Sind auch Sie ein großer Tee-Fan – oder möchten gerne etwas Besonderes an einen verschenken? Dann lassen Sie sich von unseren Favoriten an Geschenken für Teeliebhaber inspirieren.

    Perfekt für Genießer: Hochwertiger Schwarztee

    Jeder Tee-Fan braucht die Nummer eins der Deutschen im Küchenschrank! Wie wäre es mit dem schwarzen Earl Grey Tee von “The Tea Makers of London”? Aromatisch und mit der perfekten Nuance Bergamotte versehen, wird dieser Klassiker jedem Teeliebhaber sehr gut gefallen.

    Genuss von hoch oben: Grüner Tee aus dem Himalaya

    Grüner Tee ist reich an Antioxidantien und damit optimal für eine Detox-Kur geeignet. Dieser exklusive, von Hand gepflückte Grüntee aus dem Himalaya-Gebirge belebt und ist auch noch gesund. Das anregende Heißgetränk von “Vahdam” bietet sogar eine 100-prozentige Geld-zurück-Garantie, wenn der Tee nicht gefällt bzw. schmeckt.

    Benötigen Sie einen grünen Tee mit einem höheren Koffeingehalt? Dann ist der Bio-Mate-Tee, bestehend aus 100 Prozent Mate-Blättern, genau das Richtige - geschmacklich toll und praktisch in der wiederverschließbaren Frischetüte.

    Ein blumiges Erwachen - auch im Winter

    In dieser hübschen und hochwertigen Metalldose verbergen sich sechs verschiedene Teeblumen – weißer und grüner Tee mit echten Blüten. Die ideale Wahl, für Tee-Fans, bei denen auch das Auge mitschmeckt bzw. mittrinkt. Zudem eine nette Geschenkidee, wie wir finden.

    Wer es fruchtiger mag: Früchtetee „Berry Dreams“

    Losen Früchtetee der Extraklasse bietet der “Berry Dreams Früchtetee”. Die Teekomposition aus Apfel, Hibiskusblüte, Orangenschalen, Hagebuttenschalen, Sonnenblumenblüten sowie natürlichem Erdbeer- und Himbeeraroma ist ein wahrer Gaumenschmaus. Ein Must-Have für alle Fans von Früchtetees.

    Pures Aroma: Die “Armonia”-Teekanne von Leonardo

    Diese handgefertigte Teekanne aus dem Hause Leonardo überzeugt mit ihrem zeitlosen, funktionalen Design: Einfach die losen Teeblätter in das Glas-Sieb geben, mit Wasser aufgießen und den puren Genuss schmecken. Die Teekanne fasst stolze 1,2 Liter, eignet sich also perfekt für Viel-Trinker.

    Glas-Trinkflasche “Vitalitea” für den Teegenuss unterwegs

    Gefertigt aus hochwertigem Borosilikatglas, zeichnet sich die Glas-Trinkflasche mit Teefilter von “BonVivo” durch eine hohe Hitzebeständigkeit und Geschmacksneutralität aus. Die Flasche ist vielseitig einsetzbar: Durch den integrierten Teefilter lässt sich das Heißgetränk hervorragend zubereiten. Das Sieb ist herausnehmbar, so dass die Flasche auch für Smoothies oder Kaffee genutzt werden kann – und bringt so etwas Abwechslung rein.

    Der etwas andere Würfel: Tee-Timer von “TFA Dostmann”

    Timing ist insbesondere bei schwarzem und grünem Tee ausgesprochen wichtig. Dieses kleine, grüne Helferlein in Form eines Würfels hilft Ihnen dabei, die Zeit im Auge zu behalten. Vier voreingestellte Ablaufzeiten sind verfügbar.

    So funktioniert es: Einfach die richtige Seite nach oben legen und die Zeit läuft. Zeitmanagement kann so einfach sein.

    Perfekt zum Probieren: Tee-Set von “Hallingers Genuss Manufaktur”

    Die edle schwarze Box von “Hallingers Genuss Manufaktur” verspricht Großes – und hält auch Wort: Zwölf besondere Teesorten aus aller Welt befinden sich darin. Die Qualität weiß durchaus zu überzeugen. Zumindest sind die Rezensionen überwiegend positiv, zumal der Hersteller des Premium-Tees erlesene Rohstoffe und den Verzicht auf Konservierungsstoffe verspricht.

    Für Tee- und Tierfreunde: Katzen-Tasse mit Tee-Ei

    Niedlich anzusehen ist diese besondere Katzen-Tasse mit integriertem Tee-Ei in Form eines Fisches auf jeden Fall - und dazu auch noch enorm praktisch! Das Teesieb besteht aus Silikon, ist hitzebeständig und spülmaschinengeeignet. Also, nichts wie los und das Kätzchen bzw. Fischchen mit gutem, losem Tee füttern – ein tierischer Genuss!

     

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    Andrea T. hat nie den Mut verloren (Symbolbild).

    Andrea T. war gerade 22 Jahre alt und eigentlich kerngesund, als sie vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitt. Seitdem ist viel passiert, inzwischen kann sie wieder sprechen. Mit welchen Hürden sie kämpfte und was ihr in der schlimmen Zeit Mut macht, schreibt sie in ihrem Blog.

    Schlaganfall. Für viele junge Menschen ist das etwas, das sehr weit weg klingt. Sie gehen davon aus, dass nur ältere Menschen einen Schlaganfall bekommen bekommen. Sie glauben, sie seien einfach viel zu jung, um davon betroffen zu sein. Auch ich ging davon aus – bis ich einen hatte. Mit nur 22 Jahren. Im Sommer 2017.

    Daheim machte ich ein Boxtraining. Auf Youtube schaute ich mir Übungen an und machte sie nach. Ich wollte Sport treiben, ohne dafür rausgehen zu müssen. Natürlich hatte ich keine Ahnung vom Boxen, wollte es aber unbedingt ausprobieren.

    Nach dem Training spürte ich, dass mein Hinterkopf schmerzte. Allerdings kam ich nicht auf die Idee, dass die Schmerzen vom Boxtraining stammen könnten. Ich dachte, ich hätte einfach normale Kopfschmerzen. Doch als sie eine Woche lang nicht weggingen, hielt ich die Beschwerden nicht mehr aus.  

    Ich suchte einen Neurologen auf, der ein MRT von meinem Kopf machte. Nach der Untersuchung sagte er mir nur, dass er einen kleinen dunklen Schatten auf den Bildern gefunden habe, der aber nicht weiter schlimm sei. Eine ordentliche Erklärung für meine Symptome gab er mir nicht.

    Im ersten Moment wurde ich sauer auf mich selbst

    Als ich wenige Tage später in einer Uni-Vorlesung saß, merkte ich plötzlich, dass ich kein Gefühl mehr hatte: Weder im linken Arm, noch auf der linken Gesichtshälfte.Ich wollte sprechen, doch es ging nicht. Ich wusste nicht, was genau mit mir passierte.

    Im ersten Moment wurde ich sauer auf mich selbst und dachte: ‘Mensch Andrea, jetzt rede doch. Sag doch was!’

    Meine Freunde bemerkten, dass mit mir etwas nicht stimmte. Sie begleiteten mich zu meinem Auto. Von dort aus versuchte ich, meine Mama anzurufen. Aber ich konnte einfach nicht mehr sprechen.

    Es kamen nur noch unverständliche Fetzen heraus. Ich bekam Panik. Ab dem Moment war für meine Freunde klar, dass ich einen Schlaganfall hatte. Sie riefen den Notarzt. Ich selbst nahm alles nur wie in einem Film wahr – verschwommen und vernebelt.

    Im Krankenhaus stand ich unter Schock

    Im Krankenhaus wurde ich ruhiger. Alle Ärzte und Krankenschwestern redeten mir gut zu und beruhigten mich. Auch wenn ich klar im Kopf war, hatte ich das Gefühl, dass ich in den ersten zwei Tagen dort nicht ganz registrierte, was passiert war. Ich nahm meine Situation einfach hin, ich stand unter Schock.

    Ich hatte auch ein bisschen Glück. Nur wenige Tage hatte ich Probleme zu laufen. Danach waren meine motorischen Fähigkeiten zurück. Nur konnte ich leider einfach nicht sprechen. 

    Zwei Wochen verbrachte ich im Krankenhaus, jeden Tag hatte ich Sprachtherapie. Anfangs sollte ich nur einzelne Laute von mir geben. Doch nicht einmal das schaffte ich. 

    Ich konnte weder sprechen, noch schreiben oder gar lesen. Buchstaben hatten sich wie in einer Buchstabensuppe durcheinander gemischt – Wörter ergaben in meinem Kopf keinen Sinn mehr.

    “Mama” war mein erstes Wort nach dem Schlaganfall

    In der dritten Woche wurde ich in Reha geschickt. Erst dort – vier Wochen nach meinem Schlaganfall – lernte ich mein erstes Wort. Es war “Mama”. Aber es war schwer, Probleme hatte ich lange Zeit vor allem mit Konsonanten wie “P” oder “K”.

    Nach vier Therapiewochen in der Reha konnte ich noch immer keine Sätze bilden. Die Situation war frustrierend. Drei Monate dauerte es, bis ich ansatzweise alle Wörter aussprechen konnte – aber alles sehr monoton und langsam.

    Ich hätte nie gedacht, dass es so lange dauern würde, bis ich meine Sprache wiederfinden würde. Ich musste sie einfach neu erlernen.

    Mehr zum Thema: Millionen Deutsche sind einsam – das sind die beunruhigenden Folgen

    Ich fühlte mich extrem einsam

    Ab dem ersten Moment, als ich nicht mehr auf Fragen anderer antworten konnte, fühlte ich mich einsam. Richtig schlimm wurde es, als ich allein im Krankenhaus war.

    Ich konnte nicht schreiben, konnte den Ärzten also nicht einmal durch Nachrichten mitteilen, was ich brauchte. Ich versuchte mich durch meine Mimik auszudrücken. Das war wirklich hart. Eine Szene blieb mir besonders in Erinnerung:

    In der Reha aß ich immer zusammen mit anderen Patienten am Tisch. Da ich ab der vierten Woche wieder ein bisschen schreiben konnte, habe ich meinen Sitznachbarn eine Handynotiz gezeigt: “Ich bin Andrea, hatte einen Schlaganfall und kann daher nicht reden.”

    Aber sie nahmen das nicht ernst, antworteten mir als wäre ich zurückgeblieben. Sie registrierten nicht, dass ich Andrea bin, dass ich noch intelligent bin und denken kann, dass ich denselben Stellenwert habe wie sie. Das war das Allerschlimmste, das hat mich wirklich verletzt.

    Draußensein half mir gegen meine Isolation

    Meine Lösung gegen Isolation: die Natur. Als ich in der Therapie war, dachte ich mir: Menschen und soziale Kontakte kann ich derzeit vergessen.

    Jeder drängte mich, ich solle mehr und mehr reden. Das war anstrengend.

    In der Natur war das anders: Sie muss nicht reden, um zu wirken. Sie kann auch ohne Sprache etwas aussagen oder zurückgeben. Ich war in der Anfangszeit sehr viel spazieren, das hat mir sehr geholfen. Ich wusste, wenn ich dort bin, dann ist dort niemand, der mich auffordert zu sprechen.

    Mein Schlaganfall ist inzwischen knapp ein Jahr her, ich kann fast wieder normal sprechen. Komplexe Wörter fallen mir noch etwas schwer und manchmal rede ich etwas langsamer als andere.

    Es war eine grausame Zeit. Aber ich kann inzwischen auch Positives aus dieser schlimmen Zeit ziehen. 

    Ich wollte mir beweisen, dass ich stark bin

    Mein Ehrgeiz und meine Sturheit haben mir Mut gemacht. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich jetzt so bin. Ich glaube einfach, dieser Ehrgeiz hat mir geholfen, wieder die starke Andrea zu werden, die ich einmal war. Das hat mich angetrieben. 

    Klar, meine Mama und meine Freunde haben mir auch Mut gemacht, aber ich denke, das Wichtigste war, dass ich selber immer daran geglaubt habe, dass ich wieder gesund werden kann. Ich wollte einfach immer wieder normal sein, mir selbst beweisen, dass ich stark bin.

    Ich habe viel daraus gelernt, bin daran gewachsen. Und mehr noch: Wenn man selbst einmal die Sprache verloren hat, fällt einem erst auf, wie viel unüberlegten Mist andere von sich geben.

    Ich glaube nicht, dass ich ein anderer Mensch bin als zuvor. Meine Wertvorstellungen, Ziele, Träume und mein Handeln haben sich nicht großartig verändert. Aber ich habe gemerkt, wie stark ich bin, welche Kraft in mir steckt. Allein diese Tatsache empfinde ich als kostbar.

    Wenn es euch schlecht geht, versucht daran zu denken, dass wieder eine bessere Zeit kommen wird, ihr könnt es schaffen und ihr seid stärker, als ihr vielleicht glaubt!

    Der Text basiert auf einem Gespräch zwischen Andrea T. und Nadine Miller.

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier.

    (ujo)


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    AfD-Politiker Maximilian Krah.

    • Am Dienstag verbreitete der AfD-Politiker Maximilian Krah via Twitter ein vermeintliches Buchcover, das NDR-Journalistin Anja Reschke in Bedrängnis bringen soll.
    • Doch das ging nach hintern los: Das Cover? Ein Fake.

    Was ist echt, was ist Fake?

    Auf Twitter kursiert ein Foto mit einem Buchcover der NDR-Journalistin Anja Reschke – geteilt von Maximilian Krah, dem stellvertretenden Vorsitzenden der AfD in Sachsen

    Auf dem Bild ist zu lesen, Reschkes Buch enthalte ein Vorwort des Hochstaplers Claas Relotius.

    Doch: Bei dem Cover handelt es sich um eine Fälschung.

    Weckruf für den Journalismus

    Der ehemalige “Spiegel”-Journalist Relotius galt noch vor einigen Tagen als Aushängeschild des deutschen Journalismus. Relotius Arbeit, insbesondere seine lebendigen Reportagen, wurden mit zahlreichen Journalistenpreisen bedacht. 

    Doch am Mittwoch veröffentlichte der “Spiegel” das Ergebnis einer eigenen Recherche, die zeigte, dass große Teile in Relotius Artikeln, Reportagen und Interviews erfunden waren. Seine Preise hat er mittlerweile zurückgegeben.

    Es ist ein Weckruf für den Journalismus. Der Aufschrei, den der Skandal mit sich zieht, ist mehr als berechtigt.

    Mehr zur AfD: Neuer Verfassungsschutzchef: Diese Äußerung sollte der AfD Sorge bereiten

    AfD macht sich den Fall zunutze

    Doch die AfD scheint den Vorfall jetzt für ihre eigenen Zwecke nutzen zu wollen, um einen ihrer Lieblingsfeinde, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zu diffamieren.

    ► AfD-Mann Krah verbreitete das Fake-Cover mit den Worten: “Zusammen, was zusammen gehört: Haltung statt Wahrheit!”. Eine Anspielung auf den Titel des Buches “Haltung zeigen!”.

    Seinen Tweet versah Krah mit dem Hashtag ‘FakeNews’.

    Das Problem: Bei dem Cover handelt es sich selbst um Fake-News, wie Lars Wienand, der Recherche-Chef der Nachrichtenseite “T-Online”, bemerkt haben will. 

    ► Der Rohwolt-Verlag, bei dem das Buch erscheint, ist mittlerweile selbst darauf aufmerksam geworden und hat das Original-Cover auf Twitter geteilt: “Das ist echt! Das ist das Original-Cover”. Ein weiterführender Link führt auf die Seite des Verlages und dem Original-Cover – ohne Relotius-Vorwort.

    ► Die “Panorama”-Journalistin Anja Reschke reagierte selbst gelassen. Sie teilte ebenfalls eine Nachricht auf Twitter und schrieb: “Nur nochmal für die Zweifler.”

    (lp)


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    Davide M. lebte als Kind bereits von Sozialhilfe und Hartz IV. Auch als Erwachsener bezog er Hartz IV – mittlerweile hat er wieder einen Vollzeit-Job. (Symbolbild)

    Davide M. (Name von der Redaktion geändert) ist bereits mit Sozialhilfe aufgewachsen und ist selbst in Hartz IV gerutscht, nachdem er aufgrund eines Streits seine Ausbildung abgebrochen hat. Während er Hartz IV bezogen hat, hat er sich von seiner Außenwelt isoliert. Mittlerweile hat er wieder eine Vollzeitstelle und ist froh, nicht mehr von Hartz IV abhängig zu sein. 

    Ich bin 28 alt und bin mit Sozialhilfe, später Hartz IV, aufgewachsen.

    Als ich damals geboren wurde, lebte meine Mutter schon von Sozialhilfe. Meine sechs Geschwister und ich hatten nie viel, mein Zimmer musste ich mir mit einem meiner drei Brüder teilen. Ähnlich war es auch bei meinen Schwestern.

    Bis ich 18 wurde, sind wir etwa 15 Mal umgezogen. Meine Mutter hatte in der Zwischenzeit verschiedene Partner. Für mich war das alles normal, ich kannte es einfach nicht anders.

    Mehr zum Thema: Hartz-IV-Empfängerin: “Das ist mein größter Wunsch zu Weihnachten”

    Das Taschengeld, das ich verdiente, ging für die ganze Familie drauf

    Mit 16 fing ich dann an, ein wenig Taschengeld zu verdienen – das floss allerdings in den Haushalt, um uns vor allem Ende des Monats über die Runden zu bringen. 

    Mit 17 fing ich dann eine Ausbildung zum Koch an, habe sie allerdings kurz vor Ende abgebrochen, weil ich eine Auseinandersetzung mit meinem Chef hatte. Damals musste ich dann zum ersten Mal selbst Hartz IV beantragen.

    Mit etwa 22 fing ich dann eine weitere Ausbildung an - zum Fachlageristen. Die habe ich dann auch durchgezogen, wurde in meinem Unternehmen aber nicht übernommen und bin deswegen wieder in Hartz IV gerutscht.

    Aktuelle Zahlen zu Hartz IV

    ► Arbeitslosengeld II, oder umgangssprachlich auch Hartz IV genannt, ist die Grundsicherungsleistung für Hilfebedürftige. Das Gesetz zu Hartz IV wurde am 24. Dezember 2003 ausgefertigt.

    ► Derzeit beziehen etwa 4,2 Millionen Menschen Hartz IV.

    ► Der Regelsatz wurde zum 1. Januar 2018 von 409 auf 416 Euro im Monat erhöht. Am 1. Januar 2019 wird er auf 424 Euro erhöht.

    Mit Hartz IV wollte ich nie wieder was zu tun haben

    Ich habe in den Tag hineingelebt, habe mich gehen lassen, mich in meiner Wohnung verkrochen und nur noch Computerspiele gespielt. Außer beim Einkaufen habe ich mich nur noch über den Computer mit Menschen unterhalten.

    Irgendwann habe ich wieder eine Maßnahme des Jobcenters auferlegt bekommen und wurde damit mit einem Euro pro Stunde “belohnt”. Daraufhin habe ich mir geschworen, nie wieder von diesem Verein abhängig sein zu müssen.

    Im Dezember 2017 habe ich dann glücklicherweise wieder eine Arbeit gefunden und bin nun endgültig von Hartz IV weg.

    (kiru)


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    ► Nach Schüssen in der Wiener Innenstadt ist nach Angaben der Einsatzkräfte ein Menschen gestorben, ein weiteres Opfer wurde schwer verletzt.

    ► Der Täter dürfte nach der Tat gegen 13.30 Uhr am Freitag geflüchtet sein. Eine Fahndung war im Gange, berichtete die Polizei.

    ► Das Areal rund um den Tatort wurde großräumig abgesperrt. Polizisten waren mit Helmen und schusssicheren Westen postiert. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

    Mehr in Kürze.


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    Wladimir Putin bei seiner jährlichen Mega-PK.

    Es gibt Momente, in denen selbst die beste Regie machtlos ist gegen die bittere Realität. Das mussten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein Pressesprecher Dmitrij Peskow am Donnerstag bei ihrer aufwändig inszenieren Jahres-Pressekonferenz erleben.

    Dabei war alles so sorgfältig geplant. Die Moskauer Medien pflegten das Bild vom fleißigen Zaren: “Am Vorabend ging in der Residenz des Staatsoberhauptes bis in die späte Nacht das Licht nicht aus“, schrieb das Internet-Portal “newsru.com”. 

    Die meisten Russen müssen bei solchen Worten an Stalin denken – der Diktator, ein Nachtmensch, ließ von seiner Propaganda die Parole “Im Kreml brennt noch Licht“ verbreiten – um seinen Fleiß zu beweisen.

    “Putin arbeitete mit Dokumenten – er lernte Ziffern, prägte sich Fakten ein, verglich Tabellen, studierte eine gewaltige Masse an Informationen, die ihm seine Minister, Behördenleiter und Fachabteilungen des Präsidialamtes vorbereitet hatten“, lobte “newsru.com” den Präsidenten.

    Dann trat Sergej Milwit ans Mikrofon

    Nachdem dieser dann mit der für ihn obligatorischen Verspätung zur eigenen Pressekonferenz vor die mehr als 1700 Journalisten trat, zählte er wie üblich ein ganzes Sammelsurium an Daten und Kennziffern auf, um die eigenen Erfolge zu belegen. 

    Eine Prozentzahl nach der anderen, eine Summe größer als die andere, allein vom Zuhören konnte einem schwindeln – und der Kremlchef bewies ein Gedächtnis, um das ihn manch anderer Staatsmann oder Staatsfrau beneiden dürfte.

     

    Alles klang so gut, dass Zuhörer, die Russlands Realität nicht am eigenen Leib erfahren, wohl zu dem Schluss kommen könnten, das Land, in dem Putin regiert, sei der Ort ihrer Träume.

    Doch dann bekam Sergej Milwit das Mikrophon. Eigentlich ist der Mann Sänger, und wie er vor der Pressekonferenz plötzlich zum Journalisten wurde, ist rätselhaft.

    Die ersten Worte Milwits ließen noch nichts Böses ahnen.

    Ein ungewöhnlicher Hilferuf 

    Nicht nur einmal, gar dreimal dankte er dem Staatschef: Dass er das Wort erhalten hatte. Dass Putin Wladiwostok zur Hauptstadt des Bezirkes “Fernost“ gemacht hat. Und dass nach Milwits entsprechender Frage bei der Putin-Pressekonferenz im Vorjahr eine örtliche Müllverbrennungsanlage geschlossen wurde.

    Nach dem unvermeidlichen Dank setzte Milwit zu einem vierminütigen Co-Referat an, in dem er von der Holzverarbeitung bis zu örtlichen Seen und Kanälen und dem Waldfonds galoppierte – nicht ohne Putin zu bescheinigen, dass er über die Probleme der Rentenreform wohl nichts gewusst habe: “Wahrscheinlich wurden Sie betrogen“.

    Die alte Mär vom guten Zaren und seinen bösen Apparatschik.

    Bis zu diesem Moment passte Milwits Auftritt durchaus in die skurrile Inszenierung.

    Doch dann, ganz am Schluss seines Auftritt, als buchstäblich schon das Raunen im Saal zu hören war, weil Milwit zu viel Zeit für sich in Anspruch genommen und damit anderen potentiellen Fragestellern genommen hatte, setzte der Sänger und Journalist zu seinem letzten Punkt an:

    “Wladimir Wladimirowitsch, helfen Sie bitte. Es gibt einen gewissen Wladislaw Schestakow, er ist drei Jahre alt, und krank. Im Irkutsker Gebiet. In der Stadt Tscheremchowo. Er muss nach Moskau gebracht werden.“ Zur Behandlung.

    Ausländische Beobachter horchen auf 

    All die Erfolgszahlen aus der Wirtschaft, das atomare und konventionelle Muskelspielen – all das erblasste für einen Moment – als deutlich wurde, dass im reichsten Land der Erde kranke Kinder nicht die nötige Behandlung erhalten – und dafür eine Bitte an den Staatschef notwendig ist.

    Spenden-Aufrufe für Kinder, vor allem Krebskranke, sind in Russland eher die Regel als die Ausnahme.

    Zwei obdachlose Jugendliche in Russland.

    Von Fitnessclubs über Geschäfte bis hin zu sozialen Netzwerken – vielerorts sind mit trauriger Regelmäßigkeit bewegende Hilferufe von verzweifelten Eltern zu finden, denen Geld für die Behandlung ihrer Kinder fehlt, weil das staatliche Gesundheitswesen nicht funktioniert.

    Bei vielen Russen war die Bitte Milwits deswegen nichts Ungewöhnliches – sie sind solche Hilferufe auch an den Präsidenten gewöhnt. 

    Ausländische Beobachter erinnerte die Episode dagegen an die riesigen sozialen Probleme in dem Land, in dem der Reichtum in den Händen so weniger konzentriert ist wie kaum in einem anderen Staat.

    Putin reagierte zuerst gar nicht auf den Hilferuf Milwits.

    Erst als dieser nachhakte, fragte der Präsident: “Was ist los, was ist los mit ihm?“

    Darauf Milwit: “Er ist krank.“ Putin: “Wir helfen. Sicher!“

    Dem Dreijährigen aus Irkutsk wird nun wohl geholfen werden.

    Die Hilfe ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein 

    Unzählige andere kranke Kinder in Russland, die keinen Fürsprecher bei der Pressekonferenz gefunden haben, müssen weiter bangen.

    Das Beispiel zeigt, wie schicksalsschwer die Pressekonferenz Putins sein kann. 

    Die Liste von Bitten, die an ihn herangetragen wurden, reichte von Wohnungen für Wissenschaftler, über ein überdachtes Fußball-Feld für Kinder, Gas-Anschlüsse in bestimmten Gebieten Russlands bis hin zu einem Betrieb für Leinen-Herstellung, der Rettung eines von der Schließung bedrohten Sportzentrums, und Hilfe für Wohnungskäufer, die Betrugsopfer wurden.

     

    Allesamt Probleme, die in einem System mit funktionierenden politischen und rechtlichen Instituten auf unterer Ebene gelöst werden sollten.

    In Putins “gelenkter Demokratie“ und “Machtvertikale“ werden sie zur Chefsache – die der “gute Zar“ lösen soll.

    So kamen denn auch viele der mehr als 1700 Journalisten mit großen Tafeln und Plakaten, um mit diesen um die Aufmerksamkeit des Präsidenten zu buhlen und zu Wort zu kommen.

    Je länger sich die Veranstaltung hinzog, umso lauter wurde es im Saal, wenn der Präsident oder sein Sprecher Dmitrij Peskow die nächste Frage vergaben.

    Unerwartet den Zuschlag zu bekommen ist wie ein Sechser im Lotto – auch, weil die meisten Fragen laut Insidern vorab abgestimmt sind.

    Das zeigte sich auch daran, dass selbst bei einer Fragestellerin aus dem Ausland mit einem für Russen schwer auszusprechenden und umso schwerer zu buchstabierenden Namen dieser in der Liveschaltung nahezu ohne Zeitverzögerung korrekt eingeblendet wurde.

    Eine große Audienz beim Zaren

    Die Veranstaltung erinnerte eher an eine große Audienz am Zarenhof denn an eine traditionelle Pressekonferenz.

    Ein Austausch oder gar kritisches Nachfragen war nicht vorgesehen.

    Eine Journalistin aus dem Kaukasus sagte: “Wir wünschen uns sehr, dass Sie unsere Region besuchen, den Kurort Archys, und dass sie bei uns skilaufen. Gibt es so eine Möglichkeit angesichts Ihres vollen Terminkalenders?“

    Putin antwortete unverbindlich: “Ich würde es sehr wollen. Wenn ich es kann, dann komme ich.“

    Eine Journalistin aus Jekaterinburg im Ural rief Putin auf, weil sie auf Ihrem Schild die Frage “Wie steht es um die Gesundheit?“ vor sich hielt.

    “Meinen Sie Ihre Gesundheit, meine, oder wessen? Oder das Gesundheitssystem im Land?“ scherzte der Staatschef. “Meine Frage betrifft Ihre Gesundheit“, antwortete die Frau: “Wie fühlen Sie sich, wie geht es Ihnen?“

    Auch ausländische Journalisten ersetzten Fragen durch Stichwortgeben. Etwa Ann Maria Simmons vom “Wall Street Journal”:

    “Vielen Dank für die Möglichkeit, eine Frage stellen zu können“, begann sie: “Im Westen sehen viele Politiker, Experten und sogar einfache Leute in Russland eine große Gefahr. Sie denken, dass Sie als Präsident Russlands die ganz Welt beherrschen wollen.“

    Putin unterbrach lächelnd: “Ja, ganz klar.“

    Simmons weiter: “Ich will wissen, ob Sie das wirklich wollen? Und sagen Sie bitten, was ist das wirkliche Ziel Ihrer Außenpolitik? Ich danke Ihnen!“

    Putin über die “Weltherrschaft”

    Eine Steilvorlage für den Kremlchef, der sofort den Zeiger umdrehte: “Was die Weltherrschaft angeht, so wissen wir, wo sich der Stab dafür befindet – wer versucht, das zu machen. Und zwar nicht in Moskau. Das hat zu tun mit der führenden Rolle der USA in der Weltwirtschaft, ihren Ausgaben für die Rüstung.“  

    Die Vorwürfe gegen Moskau seien ein Klischee, so der Staatschef, die der öffentlichen Meinung im Westen aufgedrängt werde, um von inneren Problemen abzulenken.

    Zur Inszenierung gehört es seit Jahren, durchaus paar kritische Fragen zuzulassen. Dass es dieses Jahr weniger waren als sonst, könnte der Nervosität im Kreml angesichts sinkender Umfragewerte geschuldet sein. 

     

    Auf eine Frage nach den Protesten in Frankreich antwortete Putin, dass seine Regierung steigende Benzinpreise im auslaufenden Jahr gebremst hätte – statt die Preise noch zu erhöhen wie die französische Regierung. 

    Auch im neuen Jahr, so stellte Putin in Aussicht, werde die Regierung keine größeren Benzinpreis-Erhöhungen zulassen. Worte, die gut ankommen werden.

    Nicht so großzügig wie beim Ölpreis zeigte sich Putin bei der Frage von, einem Journalist der kremlkritischen “Nowaja gaseta“, bei der auch die 2006 ermordete Anna Politkowskaja arbeitete.

    Der wollte wissen, wie Putin es “als Mensch“ sehe, dass der bekannte Menschenrechtler und Ex-Abgeordnete Lew Ponomarjow wegen eines Facebook-Posts mit einem Demonstrationsaufruf eine 16-tägige Arreststrafe absitzen muss – im Alter von 77 Jahren.

    Putin beantwortete die Frage zunächst überhaupt nicht.

    Putin weicht den entscheidenden Fragen aus

    Erst nach der nächsten Frage – offenbar nach einem Hinweis - kam er darauf zurück: “In Bezug auf Ponomarjow wurde die Entscheidung getroffen von einem Gericht, für Aufrufe zu nicht erlaubten Aktionen. Ich will Entscheidungen der Gerichtsinstanzen nicht Zweifeln unterwerfen, und ich bezweifle nicht die Gerechtigkeit der getroffenen Entscheidung.“ Punkt.

    Eine bemerkenswerte Aussage in einem Land, in dem laut Putins Vertrauten und Premier Dmitrij Medwedew “Rechtsnihilismus“ herrscht und Gerichte Anweisungen auf Telefonanrufe von oben hin treffen.

    In diesem formellen Stil, unter Hinweis auf Gesetze und Regeln, deren Nichteinhaltung fast jedem erwachsenen Russen bekannt ist, beantwortete Putin zahlreiche Fragen. Und wich so wirklich brennenden Fragen de facto aus.

    Auf die Frage, ob er keine Angst habe, mit strengen Gesetzen gegen “negative Äußerungen über den Staat und die Regierung“ die Sympathien der Jugend zu verlieren, machte Putin klar, wie er die “echte Jugend“ sieht.

    Er lobte 96 junge Fallschirmspringer im Alter von 19 und 20 Jahren, die “von der Schule direkt in die Streitkräfte“ gekommen seien und im Jahr 2000 in Tschetschenien drei Tage lang gegen eine Übermacht von 2500 Kämpfern gestanden hätten, teilweise nur mit Schaufeln und Messern.

     

    Bei dem Kampf kamen nach offiziellen Angaben, die leicht von denen Putins abweichen, 84 von 90 russischen Fallschirmspringern und 700 tschetschenische Kämpfer ums Leben. 

    Positiv äußerte sich Putin auch zu dem Vorschlag eines Journalisten, Patriotismus künftig als „nationale Idee“ Russlands in der Verfassung zu verankern.

    Die wichtigste Aussage: ein Versprecher 

    Auf die Frage, ob eine Wiedererrichtung des Sozialismus in Russland möglich sei, antwortete der Staatschef frei nach Radio Jeriwan: “Eine völlige Wiedererrichtung nicht, aber Elemente der Sozialisierung der Wirtschaft und der sozialen Sphäre.“

    Das aber, so schränkte Putin dann ein, würde letztendlich in eine Sackgasse führen. Sowohl Kommunisten als auch Anti-Kommunisten konnten sich aus der Antwort das passende herauspicken.

    Die nach Ansicht von Putins früherem Berater und heutigen Kritiker Andrej Illarionow wichtigste Aussage des Staatschefs auf der Pressekonferenz fand dagegen kaum Beachtung.

    Es war ein Versprecher.

    Noch vor kurzem habe man geglaubt, es gebe Russland gar nicht mehr, aber jetzt müsste man wieder auf Russland hören, verkündete der Präsident stolz – und sprach sodann von “160 Millionen, die bei uns leben.“

    Dabei muss der ebenso detailverliebte wie gedächtnisstarke Kremlchef sehr genau wissen, dass Russland 146,8 Millionen Einwohner hat – noch vor zwei Monaten nannte er die richtige Ziffer. 

    Auf 160 Millionen Einwohner, so rechnete Putin-Kritiker Illarionow im Internet vor, komme man, wenn man Südossetien , die beiden selbsternannten ostukrainischen “Republiken“ in Donezk und Luhansk dazurechne – und Weißrussland mit seinen 9,5 Millionen Einwohnern.

    Damit habe Putin eine Botschaft geschickt, so glaubt zumindest Illarionow: Eine neue Annexion stehe bevor – “das Verschlucken Weißrusslands“.


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    • Eine Katze konnte sich nicht selbst aus einem Teich befreien. 
    • Ein Hund kam vorbei und half dem Tier aus der misslichen Lage. 
    • Im Video oben seht ihr die Rettungsaktion. 

    Es ist eine tierische Befreiungsaktion: Eine Katze ist in einem Teich gefangen und kann sich aus der misslichen Lage nicht selbst befreien. Das zeigt ein Video, das seit Dienstag auf Twitter die Runde macht. Dort wurde es bereits über eine halbe Million Mal aufgerufen.

    Auf dem Video ist zu sehen, wie die Katze in einem Teich schwimmt. Dieser ist von einer Steinmauer umgeben. Die Katze ist sichtlich verängstigt und klammert sich an eine Plastik-Kiste. Aus eigener Kraft scheint sie das rettende Ufer nicht erreichen zu können. 

    Hund wird zum Retter auf vier Pfoten

    Doch kann naht ihre Rettung. Ein Hund kommt vorbei und sieht, dass die Katze in Gefahr ist. Er beugt sich zu ihr herunter. Die Katze schnappt zuerst nach dem Hund. Vermutlich weil sie nicht realisiert, was der Hund vor hat. 

    Davon lässt sich der Hund jedoch nicht einschüchtern. Er springt kurzerhand zu ihr in den Teich und taucht unter der Katze ab. Als der Hund auftaucht, steht die Katze auf seinem Rücken und kann so das rettende Ufer erreichen. Dem Hund gelingt es hinterher, sich an der Steinmauer hochzuziehen.

    Mehr zum Thema: Katze weckt die Hausbewohner auf und rettet ihnen so das Leben

    Twitter-Nutzer über Video der Katze verärgert

    Wie die Katze in den Teich gelangen konnte und warum die Person, die das Geschehen filmte, dem Tier nicht half, ist unklar. 

    Klar ist jedoch, dass sich viele Twitter-Nutzer über das Verhalten der Person ärgern, die das Video aufgenommen hat. Viele äußern ihren Unmut in den Kommentaren. Eine Nutzerin schreibt: 

    “Ich bin froh, dass ich hier nicht die einzige bin, die stinksauer auf die Person ist, die das gefilmt hat. Ich würde in so einer Situation niemals mein Handy zücken und filmen. Ich würde sofort der Katze helfen. Manche Menschen machen mich echt traurig.” 

    Ein anderer schreibt: 

    “Warum hat die Person, die das gefilmt hat, der Katze nicht geholfen? Sie hat nur gewartet, bis der Hund ihr hilft, damit sie für das Video mehr Likes bekommt.”

    Mehr zum Thema: Hund schnüffelt häufig an seiner Besitzerin – und rettet ihr so das Leben

     

     

    (vl)


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  • 12/21/18--06:02: Ugly Christmas Sweater
  • Elegant und festlich sind sie nicht, trotzdem tragen auch in Deutschland immer mehr Menschen Weihnachtspullover. In den USA ist der „Ugly Christmas Sweater“ nicht nur Kult – er dient auch einem wohltätigen Zweck.

    Der englische Name steht für nichts anderes als „hässliche Weihnachtspullover“. Und die Bezeichnung sagt schon viel darüber aus, dass es sich hier nicht um einen ernstgemeinten Modetrend, sondern einen Gag zur Advents- und Weihnachtszeit handelt.

    Der Siegeszug des Pullovers begann in den USA und Großbritannien spätestens 2001, als Colin Firth im Film „Bridget Jones“ in einem schaurig-schönen Weihnachtspullover auftauchte. Seit einigen Jahren ist dem Pulli in Großbritannien im Dezember sogar ein eigener Tag gewidmet: Der „Christmas Jumper Day“.

    Was sich nach Klamauk anhört, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Die Organisation „Save the Children“ sammelt am Tag der Weihnachtspullover Spenden für notleidende Kinder. Auch der FC Arsenal spendet 20 Prozent seines Erlöses aus dem Weihnachtspulli-Verkauf.

    Auch deutsche Bundesliga-Clubs haben den Trend erkannt und bringen ihre eigene Weihnachtspullover-Kollektion heraus. Sportliche Trendsetter sind unter anderem Bayern München, Schalke 04 und der 1. FC Köln. Statt Rentier oder Weihnachtsmann schmückt bei den Kölnern das Vereinswappentier, der Geißbock Hennes, den roten Pullover.

    In den USA ist dem „Ugly Christmas Sweater“ sogar ein eigener Jahrestag gewidmet, der 21. Dezember. Und wie das nun mal so ist mit einem Hype in Amerika: Er erreicht rasch Europa und findet sich inzwischen auch hier in vielen Läden.

     

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  • 12/21/18--06:09: Weihnachten ohne Plastik
  • Das Schenken gehört zu Weihnachten einfach dazu. Für die Umwelt bedeutet das eine unnötige Belastung, denn die meisten Verpackungen und Geschenke enthalten Plastik. Wir nennen Ihnen ein paar simple Alternativen und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Geschenke umweltfreundlich und attraktiv verpacken.

    Regelmäßig türmen sich nach der Bescherung in den Wohnzimmern Berge an Geschenkpapier, Kartons, Schleifen und Folie. Liebevoll eingepackte Geschenke werden, insbesondere vom Nachwuchs, rücksichtslos aufgerissen und die Verpackung anschließend achtlos in die Ecke gepfeffert. Für diesen kurzen Augenblick des Auspackens verbrauchen wir meterweise Geschenkpapier – manchmal auch Folie.

    Umweltfreundliche Alternativen

    Der Umwelt tun wir damit keinen Gefallen und fraglich ist auch, ob Kinder die Verpackung in der aufregenden Weihnachtsfeststimmung überhaupt wahrnehmen. Alternativen zu herkömmlichen Geschenkpapier gibt es inzwischen reichlich. Das ökologische Recycling-Geschenkpapier ist 100 Prozent umweltfreundlich und wird ausschließlich mit schonenden Wasserfarben bedruckt! 

    Eine weitere Alternative sind die bunten Papiertüten, die Sie nach Weihnachten einfach weiter verwerten können. Die Henkel können Sie mit einem Geschenkband zusammenbinden. So bleibt das Geschenk vor neugierigen Blicken geschützt.

    Papiertüte aus Zeitungspapier

    Für Bastelfans gibt es komplett kostenfreie und umweltschonende Verpackungen. Dazu benötigen Sie lediglich ein Stück Zeitungspapier. Die Anleitung können Sie sich Schritt für Schritt im Video ansehen. 

    Geschenke ohne Plastik

    Nicht nur die Verpackung ist wichtig, sondern auch, was wir an Weihnachten verschenken. Widersetzten Sie sich aktuellen Trends und sprechen Sie in der Familie an, dass Sie beispielsweise keine billigen Plastikspielsachen für Ihre Kinder möchten. Auch Gebrauchtes darf verschenkt werden, denn gerade bei Kinderfahrzeugen und -rädern ist das sinnvoll.

    Viele Menschen mögen keine gebrauchten Spielsachen. Aber gegen antike Raritäten hat kaum jemand etwas einzuwenden. Ein gutes altes Spielzeug mit einem neuen Anstrich, wird sicher nicht abgelehnt. In Kleinanzeigen-Portalen finden Sie sicher etwas Passendes. Das gilt übrigens auch für Erwachsenen-Geschenke: Alte Zuckerdosen, Brotbehälter oder Beistelltische dienen als schöne Deko-Objekte und tolle Seifen machen sich auf einem kleinen Teller aus Bauernsilber gut.

    Kleiner Tipp: Wenn Sie Geschenke online bestellen, dann geben Sie gleich die Adresse des Beschenkten an. Das Geschenk erreicht automatisch die richtige Person, Sie haben keine Arbeit mehr und sparen Verpackung.


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    Florian Silbereisen ist wieder Single.

    • Am Mittwochabend haben Helene Fischer und Florian Silbereisen ihre Trennung bekanntgegeben.
    • Die offenen Worte und das veröffentlichte Bild müssen Florian Silbereisen zusetzen.

    Sie galten über viele Jahre als das deutsche Schlager-Traumpaar: Helene Fischer und Florian Silbereisen waren zehn Jahre zusammen und präsentierten sich der Öffentlichkeit stets glücklich.

    Dass es jedoch hinter verschlossener Tür auch schwierige Momente gab, dürfte spätestens seit dieser Woche bekannt sein.

    Die beiden verkündeten am Mittwochabend öffentlich und offiziell ihre Trennung. Seitdem ersten Posting von Helene zwang die Schlagersängerin Florian immer wieder zu Erinnerungen und damit verbundenem Trennungsschmerz: Worte, Foto, erzwungene Antwort – all das lässt Silbereisen sicher leiden.

    Bereits im ersten Brief an ihre Fans sprach Helene Fischer zum Beispiel schon von einem neuen Partner an ihrer Seite: “Ja, es gibt einen neuen Mann in meinem Leben und daraus will ich kein Geheimnis machen.”

    Es soll sich dabei um ihren Akrobaten Thomas Seitel handeln.

    Helene Fischer und Thomas Seitel

    Florian Silbereisen muss mehr unter der Trennung leiden

    Wer in dieser Dreieckskonstellation der Leidtragende ist, ist eindeutig: Florian Silbereisen.

    Denn: Wie fühlt sich wohl ein Mensch, der gerade eine Trennung verarbeitet und weiß, dass die Ex bereits wieder glücklich vergeben ist und das auch noch unbedingt öffentlich verkünden muss? Immer wieder wird er daran erinnert, sie verloren zu haben, einen anderen Mann in ihrem Leben akzeptieren zu müssen, am Ende allein zu sein. Im Gegensatz zu ihr. 

    Wie Paartherapeutin Sigrid Sonnenholzer der HuffPost sagt, habe “Helene Fischer weniger zu verarbeiten”. Mit der Verkündung des neuen Partners sei die Last nun von der Schlagersängerin gefallen und sie könne nun in die Zukunft schauen.

    Für Florian Silbereisen gilt das erstmal nicht. Er muss nicht nur damit leben, dass seine große Liebe gegangen und neu vergeben ist, sondern auch, dass Helenes Neuer offenbar der Auslöser der Trennung war.

    Zumindest die Expertin legt sich fest: Thomas Seitel “war sicher der Auslöser für die Trennung”.

    Schließlich war Seitel lange Zeit zusammen mit Fischer auf Tour – bei der sich die beiden wohl nähergekommen sind.

    Ob Florian Silbereisen zu der Zeit etwas von der Konstellation ahnte, ist nicht bekannt.

    Helenes Fischers Ex spricht über ihren Neuen

    Dennoch muss es für den 37-Jährigen bitter sein, zu erfahren, dass der Neue ein Mann ist, den Silbereisen schon lange kennt – und der offenbar sein Vertrauen missbraucht hat.

    Dennoch gab er sich in einem Facebook-Brief an seine Fans versöhnlich: “Wenn es nun Bilder von Helene mit einem anderen Mann gibt, dann möchte ich nur klarstellen, dass ich Thomas schon lange kenne, er ein toller Kerl ist und ich den beiden ganz viel Glück wünsche.”

    Florian Silbereisen muss die Situation ertragen

    Eine weitere Schmach für Silbereisen muss es wohl gewesen sein, dass er durch Helenes Veröffentlichung zur Trennung und dem damit verbundenen Mediendruck, ein eigenes Statement abgeben musste.

    In dem Fall dürfte es die einzig logische Konsequenz des 37-Jährigen gewesen sein, seine Sicht der Dinge schildern zu wollen.

    Unter Beobachtung der Medien ist er gezwungen, eine gute Miene zu machen. Heiteres verkauft sich eben besser in der Schlagerwelt. 

    Trotzdem: Er muss die Situation ertragen. Insbesondere zu Weihnachten. Denn 25.12. strahlt das ZDF auch noch “Helenes Weihnachtsshow” aus. Ein Garant für ein Millionenpublikum.

    Wenige Tage zuvor die Trennung bekanntzugeben, dürfte dabei kein Zufall gewesen sein. Von der Publicity profitiert Helene Fischer – Florian Silbereisen bleibt ein gebrochenes Herz.

    Sie zwingt ihn, sich zu erinnern – immer wieder

    Wer am Ende den persönlichen Post von Helene Fischer genauer betrachtet, empfindet Mitleid. Das Foto zeigt ein glückliches Paar. Eines, bei dem offenbar alles passte. Zehn Jahre Beziehung sind eine lange Zeit, insbesondere im Show-Business. Wie muss Florian Silbereisen das Veröffentlichen dieses Bildes empfunden haben...

    Seine Ex-Freundin lachend vor ihm, ihr Gesicht nah an seinem. Er wird an diesen Moment im Sommer erinnert worden sein. An dieses Leben mit ihr. An sein Glück mit Helene.

    Sie zwingt ihn, sich immer wieder zu erinnern. Und daran zu denken, was er nun verloren hat. Dabei kommt die Frage auf: Musste Helene Fischer sein Leid so in Kauf nehmen?

    (kiru)


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    • Eine Mutter aus Großbritannien dachte, ihr Sohn sei in der Schule verprügelt worden.
    • Doch die blauen Flecken, die der Junge am ganzen Oberkörper hatte, waren ein Anzeichen für Leukämie.

    Am ganzen Körper blaue Flecken hatte der britische Grundschüler Lee Boxall, als er nach Hause kam. Seine Mutter Clare war direkt sehr besorgt. Wie sie dem britischen Portal “i News” erzählte, hat sie daraufhin sofort Lees Klassenlehrer kontaktiert.

    Sie dachte, er sei in der Schule gemobbt und verprügelt worden – so zugerichtet, wie der Junge aussah.

    Nach ein paar Tagen stellte Clare allerdings fest, dass ihr Junge immer lethargischer wurde. Sie sagte:

    “Er schlief den ganzen Tag, wollte nicht essen oder trinken und bekam schlimme Kopfschmerzen. Also fuhr ich mit ihm ins Krankenhaus.”

    Dort stellten die Ärzte eine erschütternde Diagnose: Lee ging es nicht so schlecht, weil er schikaniert wurde, sondern weil er Krebs hatte – in einem sehr fortgeschrittenen Stadium.

    Die Ärzte gaben ihm nur noch 24 Stunden zu leben

    Er litt an akuter lymphatischer Leukämie – einer Art Krebs, die mit einer schnell fortschreitenden Knochenmarkinsuffizienz einhergeht. Betroffene leiden an allgemeiner Schwäche und Blutungsneigung. Daher kamen auch Lees blaue Flecken.

    Die Zahl der weißen Blutkörperchen in Lees Blut war so hoch, dass die Ärzte ihm nur noch 24 Stunden zu leben gaben, wenn er nicht sofort in ein Koma versetzt werden würde.

    Einen Monat lang lag Lee im Koma. Während dieser Zeit erlitt er einen Schlaganfall und zwei Blutungen im Gehirn. Er konnte danach weder sprechen noch laufen. Seine Mutter sagte:

    “Es hat fast ein Jahr gedauert, bis er wieder laufen konnte und er musste das Sprechen komplett neu lernen. Seine linke Körperhälfte war noch lange schwach.”

    Der Junge erhielt eine starke Chemotherapie und die Behandlung schien zunächst gut anzuschlagen.

    Der Krebs kam wieder – schlimmer und aggressiver als zuvor

    Die Ärzte hofften, bald eine Knochenmarktransplantation durchführen zu können, um Lees Immunsystem zu stärken.

    Doch dann, nach rund einem Jahr, erneut der Schock: Lee hatte wieder Krebs. Dieses Mal streute er sogar ins Gehirn. “Er war wütend und weinte. Es war ein herber Schlag, er dachte, der Krebs sei weg.”

    Doch der Krebs war zurück. Noch schlimmer und aggressiver als zuvor. Anfang des Jahres erlitt der Junge sogar einen Herzstillstand.

    “Es war schrecklich, dabei zuzusehen”, erzählte seine Mutter. Bald schien der Krebs jedoch wieder besiegt zu sein – nur, um im August 2018 wiederzukommen. Ein drittes Mal.

    Mittlerweile lässt es Lees Gesundheitszustand eine Knochenmarktransplantation nicht mehr zu. Deswegen versucht seine Familie nun, ausreichend Geld zu sammeln, um Lee eine Spezialbehandlung in den USA bezahlen zu können. Wer spenden möchte, kann das hier tun.

    Trotz all dem bleibt der kleine Lee stark. “Er weint jede Nacht und sagt, dass er mich, seinen Vater und seine große Schwester nicht verlassen will. Aber er ist ein fröhliches, quirliges Kind – trotz allem, was er durchmachen muss.”

    (ak)


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    Masturbieren ist einer der wichtigsten und schönsten Teile des Sexlebens. 

    • Jeder kennt seinen eigenen Körper vermutlich am besten, besonders wenn es um Selbstbefriedigung geht.
    • Folgende Tipps könnten für Frauen vielleicht ein bisschen Abwechslung und mehr Genuss ins eigene Liebesspiel bringen.

    Selbstbefriedigung gehört zu einem gesunden Sexleben einfach dazu – ob Beziehung oder nicht. Schließlich kennen wir unseren Körper am besten und wissen genau, was uns zum Orgasmus bringt.

    So können wir auch unseren Körper immer wieder neu entdecken und uns was Gutes tun. Jede Frau hat dafür ihre eigenen Methoden oder Spielzeuge.

    ► Und das scheint auch gut zu funktionieren, denn 73 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage zufrieden mit der Qualität der Masturbation und 71 Prozent auch mit ihrem Orgasmus.

    Auch wenn ihr vermutlich wisst, was euch gefällt, kann etwas Abwechslung wieder ein bisschen mehr Spannung in das Liebesspiel mit euch selbst bringen. Hier sind drei Stellungen, die ihr ausprobieren solltet:

    1. Slide Dish

    Die meisten Frauen beschäftigen sich bei der Selbstbefriedigung wahrscheinlich am meisten mit ihrer Vagina und Klitoris. Doch habt ihr auch schon mal daran gedacht, euren Hintern miteinzubeziehen?

    Bei der Stellung “Slide Dish” könnt ihr in Ruhe ausprobieren, ob euch das gefällt.

    Legt auch auf die Seite in die Löffelchenstellung, befeuchtet zwei Finger und streicht über eure Klitoris. Wenn ihr kurz vor dem Orgasmus seid, führt einen Finger oder ein Sextoy eurer Wahl in eure Vagina ein und genießt die Reibung.

    ► Dann könnt ihr einen Butt-Plug anal einführen – vielleicht gibt euch das noch einen zusätzlichen Kick, um zum Höhepunkt zu kommen.

    Mehr zum Thema: Umfrage zeigt: Das turnt Frauen beim Masturbieren am meisten an

    2. Slip and Slide im Pool

    Früher oder später haben sicherlich die meisten Frauen rausgefunden, dass sich der Duschkopf zu Hause ziemlich gut anfühlen kann. So ist es auch mit der größeren Version: die Wasserdüse im Schwimmbad oder in einem Whirlpool.

    ► Wenn ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr das unbedingt mal ausprobieren. Am besten sollte der Pool leer sein, dann könnt ihr euch richtig austoben.

    Versucht euch mit dem Rücken zur Düse zu stellen und den Druck auf eure Vagina einfach zu genießen. Bewegt euch so, dass der Strahl genau DEN Punkt trifft, bei dem es sich am besten anfühlt und lasst euch gehen.

    Mehr zum Thema: Orgasmus vor der Kamera: Warum zwei Münchner Frauen beim Masturbieren zeigen

    3. The Double Circle

    Diese Methode soll euch einfach gut fühlen lassen. Dafür legt ihr euch am besten auf den Rücken oder in eine Position, bei der ihr gut mit beiden Armen an eure Vagina kommt. 

    Mit einem Finger umkreist ihr eure Klitoris – dann kommt eure zweite Hand zum Einsatz. Mit einem weiteren Finger umkreist ihr nämlich zusätzlich den Eingang eurer Vagina, in einem langsamen, angenehmen Tempo.

    ► Das fordert natürlich ein bisschen die eigene Koordination heraus, aber je langsamer ihr mit der zweiten Hand Kreise zieht, desto höher ist die Lernkurve. Aber das findet ihr sicherlich schnell raus, denn es ist einfach ein gutes Gefühl.

    Das ist auch eine Technik, die ihr eurem Partner zeigen könnt und ein bisschen Abwechslung zum Fingern bringt.

    (vl)


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    Amanda Drago vermisst ihren Sugar-Daddy nicht.

    • Amanda Drago hat einige Zeit als Dame für einen Escort-Service gearbeitet, bei dem sie auch ihren Sugar Daddy Brad kennenlernte.
    • In einem Facebook-Post rechnete die Frau hart mit dem Mann ab, der inzwischen verstorben ist.

    “Vor genau einem Jahr starb mein Sugar-Daddy Brad. Er war 47 Jahre alt und starb an einem Herzinfarkt und unbehandelter Diabetes.” So leitet die 28-jährige Pornodarstellerin und Escortdame Amanda Drago aus Los Angeles ihren Instagram-Post ein.

    Doch wer einen traurigen Nachruf zum Tod ihres Liebhabers erwartet, irrt. Denn die 28-Jährige fand keine netten Worte über ihren Sugar-Daddy.

    “Wir hatten eine unglaublich schädliche Beziehung und ich wünschte, ich hätte ihn nie getroffen.”

    Er habe ihr zwar ein luxuriöses Leben ermöglicht, doch sei er auf menschlicher Ebene kein Gewinn für Amanda Drago gewesen.

    Frau führt fünfjährige On-Off-Beziehung mit Sugar-Daddy

    In ihrem Instagram-Post richtete sie sich direkt an ihren Sugar-Daddy und erklärte, dass sie ihm niemals verzeihe, dass er sie aus seinem Testament gestrichen hat. Außerdem habe er sie eines Tages angegriffen, weil sie keinen Sex mit ihm wollte.

    Sie verriet zudem: “Ich habe die ganze Zeit ein Doppelleben mit dem Mann geführt, von dem du dachtest, dass er mein schwuler Leibwächter ist.”

    Gegenüber dem Nachrichtenportal “Buzzfeed News” erklärte die 28-Jährige, dass sie ihren Sugar-Daddy nur per Zufall kennengelernt hat. Im Jahr 2012 lernte sie Brad kennen, weil ihre Escort-Firma sie zu dem falschen Kunden geschickt hat.

    “Sie sind nicht das Mädchen, das ich bestellt habe”, habe Brad die Frau damals begrüßt. Doch offensichtlich fand er schnell Gefallen an Amanda Drago und behielt sie als Escort-Dame.

    “Wir waren über fünf Jahre hinweg mal zusammen und mal nicht”, erklärte die 28-Jährige dem Portal. Obwohl sie offensichtlich die Vorzüge der Beziehung genoss, behauptete sie, dass sie niemals ein Sugar-Baby werden wollte: “Ich wollte finanziell unabhängig sein.”

    Dennoch hielt es Amanda Drago nicht davon ab, Brad mindestens zwei Mal in der Woche zu treffen: “Es war einfach so verdammt viel Geld, wie kann man da ‘Nein’ sagen?”

    Doch irgendwann kippte die Stimmung zwischen der Escort-Dame und ihrem Sugar-Daddy.

    Sie erzählte, Brad habe Lachgas inhaliert, um high zu werden – und wollte dann Sex mit der 28-Jährigen. 

    Als Frau vom Tod des Mannes erfahren hat, sei sie zwar schockiert, aber auch “erleichtert” gewesen

    “Ich sagte: ’Ich werde in diesem Zustand keinen Sex mit dir haben, du hast seit Tagen nicht geduscht.’” Daraufhin sei der Mann “richtig wütend” geworden und habe sie angegriffen. Amanda habe darauf die Flucht ergriffen.

    Nach dem Vorfall wollte die 28-Jährige nichts mehr mit ihrem Sugar-Daddy zu tun haben. Doch ihre Entscheidung habe sie schnell wieder verworfen. Schließlich habe Brad ihr kurze Zeit später knapp 28.000 Euro überwiesen.

    Für Amanda Drago offenbar ein Grund, sich wieder mit ihrem Sugar-Daddy zu treffen.

    Das habe sich auch bis zu seinem Tod nicht geändert. Die beiden seien an dem Tag sogar verabredet gewesen, wie Drago erzählte.

    “Er hatte mich in dieses Spa geschickt und ich wartete darauf, dass das Geld auf meinem Konto landete.”

    Als sie von seinem Tod erfuhr, sei sie zwar schockiert gewesen, doch habe sich gleichzeitig auch “erleichtert” gefühlt.

    (nr) 


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