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Huffington Post Germany Athena

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    • 2018 war ein extrem erfolgreiches Jahr für Schlagersängerin Helene Fischer.
    • Daher will die 34-Jährige gerade für das neue Jahr 2019 kürzertreten.
    • Im Video oben seht ihr, welche Zukunftspläne Helene Fischer hat.

    Helene Fischer ist aktuell Deutschlands erfolgreichste Sängerin: Dahintersteckt natürlich viel Arbeit. Gerade für eine perfektionistische Künstlerin wie Helene.

    Im Jahr 2018 war die 34-Jährige mit ihrer Welttournee und ihrem aktuellen Album quasi im Dauerstress.

    Auch wenn die Sängerin in der Forbes-Liste sogar den achten Platz der bestverdienenden Musikerinnen der Welt belegte: Helene Fischer möchte nach den Erfolgen wieder etwas Kraft tanken. Vielleicht sogar kürzertreten?

    Fischer: “Ich habe keine konkreten Pläne für das kommende Jahr und werde mir bewusst ein bisschen Zeit nehmen”

    Das

     Dass die Sängerin im kommenden Jahr zur Ruhe kommen will, verriet sie in einem Interview mit dem Modemagazin “Vogue”. Star-Fotograf Peter Lindbergh fotografierte sie hier auch für das berühmte Cover.

    Dort sagte sie:

    ”Ich bin im Moment in einer Situation, wo ich alles, was kommt, annehme und dann sozusagen einfach auf einer Welle reite. Ich habe keine konkreten Pläne für das kommende Jahr und werde mir bewusst ein bisschen Zeit nehmen, um einfach mal in mich hineinzuhorchen, wo ich hin will und was die nächsten Schritte sind.”

    Weiter sagte sie: “Ich habe das Gefühl, meine Karten wurden einmal durchgemischt und hingeworfen, und jetzt muss ich gucken, was ich daraus mache.”

    Ob sie damit auch ihre private Zukunft mit ihrem langjährigen Freund Florian Silbereisen meint, sagt sie dabei nicht. Die beiden sind seit mehr als zehn Jahren ein Paar. Im Sommer 2017 sprach Helene Fischer selbst davon, gerne irgendwann einmal Mutter sein zu wollen. 

    (kiru)


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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei seiner Fernsehansprache am Montagabend.

    13 Minuten, die die nahe Zukunft Frankreichs entscheidend prägen. Präsident Emmanuel Macron trat am Montagabend nach langem Schweigen vor die Kameras. Medien nannten den Auftritt die “Stunde der Wahrheit” und einen “Drahtseilakt”.

    In seiner Rede an die Nation ging Macron einen großen Schritt auf die “Geldwesten”-Protestler zu. Am Wochenende waren zum dritten Mal in Folge die Demonstrationen von Ausschreitungen und Krawallen überschattet worden.  

    Klar ist: Der Staatschef will und muss die empörten Bürger besänftigen. Er zeigte Bescheidenheit und bewegte sich in der Sozialpolitik. Macron warb außerdem dafür, gemeinsam einen Weg zu finden, um aus der schweren Krise herauszukommen. Der Staatschef sprach von einem “wirtschaftlichen und sozialen Notstand”.

    Doch reicht all das aus? Macrons Maßnahmen, die Kosten und die Folgen – auf den Punkt gebracht.

    Die Ausgangslage:

    Nach erneuten gewaltigen Krawallen und Ausschreitungen der Protestbewegung der “Gelbwesten” stand Frankreichs Präsident Macron unter Zugzwang. Beobachtern zufolge handelt es sich um die bisher schwerste Krise seit seinem Amtsantritt im Mai 2017.

    Am Samstag waren wieder weit mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen, davon mindestens 10.000 in der Hauptstadt, um für mehr Steuergerechtigkeit zu demonstrieren. Es war das vierte Wochenende in Folge, an dem die Bewegung in großem Stil zu Protesten aufgerufen hatte. 

    Die Protestbewegung hatte sich Mitte November angesichts geplanter Steuererhöhungen auf Kraftstoffe formiert. Dieses Vorhaben hatte die Macrons Mitte-Regierung bereits  in der zurückliegenden Woche auf Eis gelegt.

    Die Forderungen der Demonstranten reichen jedoch viel weiter: von Steuersenkungen bis hin zum Rücktritt Macrons.

    Mit welchen Maßnahmen Macron auf die “Gelbwesen”  zugeht:

    Mit Zugeständnissen in der Sozialpolitik versucht der französische Präsident Emmanuel Macron, die “Gelbwesten”-Krise in den Griff zu bekommen.

    ► Der Staatschef kündigte am Montagabend in einer Fernsehansprache an, dass der Lohn für Beschäftigte auf Mindestlohn-Niveau um 100 Euro pro Monat ansteigen werde.

    ► Beschäftigte sollen auch eine Jahresendprämie erhalten, wenn Arbeitgeber dazu in der Lage sind: “Wir wollen ein Frankreich, in dem man würdig von seiner Arbeit leben kann”, erklärte der 40-Jährige.

    ► Es solle in Zukunft bei Überstunden zudem weder Steuern noch Sozialabgaben geben.

    ► Auch Rentner, die über weniger als 2000 Euro monatlich verfügen, sollen entlastet werden. Die Erhöhung der Sozialabgaben soll für sie im kommenden Jahr ausgesetzt werden, erklärte Macron.

    ► Zugleich lehnte er aber eine Wiedereinführung der weitgehend abgeschafften Vermögensteuer für wohlhabende Bürger ab. Diese Steuer sei für diejenigen abgeschafft, die in die Wirtschaft investieren und so zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen, sagte Macron in seiner Rede.

    Was die Zugeständnisse von Macron kosten:

    Die Schätzungen darüber, wie viel die angekündigten Maßnahmen Macrons kosten, gehen auseinander:

    ► Olivier Dussopt, Staatssekretär im Ministerium für Minister für Aktion und öffentliche Finanzen, bezifferte die Kosten am Montagabend bei BFMTV “zwischen acht und zehn Milliarden Euro”. Dussopt betonte zugleich, dass Macrons Regierung noch “eine Reihe von Dingen verfeinern” werde.

    ► Auch nach Einschätzung von Verkehrsministerin Elisabeth Borne schlagen die  Zugeständnisse Macrons mit etwa acht bis zehn Milliarden Euro zu Buche. Es sei jetzt an der Regierung, genaue Zahlen zu errechnen, sagte Borne am Dienstag dem Radiosender Franceinfo. Auf die Frage, ob gleichzeitig Einsparungen geplant seien, sagte die Ressortchefin: “Wir werden sehen, wie wir diese Maßnahmen finanzieren.”

    ► Der Wirtschafts- und Politikchef des französischen Nachrichtenmagazins “Paris Match” berichtet von deutlich höheren Ausgaben. “Diese soziale Wende wird laut einer ersten Schätzung des Ausschusses für soziale Angelegenheiten der Nationalversammlung 15 Milliarden Euro kosten”, twitterte Bruno Jeudy.

    Wie erfolgversprechend die Zugeständnisse sind:

    Beobachter zweifeln, dass die Zugeständnisse Macrons und der Mitte-Regierung von Premier Philippe ausreichen werden. Auch, weil die Forderungen der “Gelbwesten” mittlerweile weitgehender sind. Für kommenden Samstag haben sie bereits zu neuen Protesten aufgerufen. 

    Auch von der Opposition kam Kritik. Macron habe nicht erkannt, dass seinem Konzept mit einer “ungeregelten Globalisierung” widersprochen werde, sagte die Rechtspopulistin Marine Le Pen.

    Welche Auswirkungen Macrons Vorhaben auf Europa hat:

    Die milliardenschweren Steuer- und Abgabenerleichterungen dürften Frankreich teuer zu stehen kommen. Eigentlich hatten die Franzosen Europa versprochen, die Staatsfinanzen zu sanieren und die Maastrichter Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung dauerhaft einzuhalten.

    Die Defizitgrenze könnte Frankreich nun jedoch möglicherweise erneut nicht schaffen. Bisher sieht die Planung für 2019 ein Haushaltsdefizit von 2,8 Prozent der Wirtschaftsleistung vor. Erstmals seit 2007 lag Frankreich im Jahr 2017 mit einem Wert von 2,6 Prozent unter der Schwelle.

    Landwirtschaftsminister Didier Guillaume stellte die Drei-Prozent-Schwelle deshalb schon einmal in Frage: “Ich bin dafür, dieses Dogma in Europa in Bewegung zu bringen”, sagte er im Nachrichtensender Franceinfo.

    ► Der Streit um das Neuverschuldungslimit ist auch mit Blick auf Italien von Bedeutung: Die dortige rechtspopulistische Regierung will sich ebenfalls massiv neuverschulden – und hatte bei Kritik aus Brüssel auch immer auf Frankreich verwiesen. Macron schaffte es bisher, die Defizitgrenze einzuhalten und damit insbesondere gegenüber Deutschland glaubwürdig aufzutreten.

    Wenn mit Frankreich und Italien aber zwei der drei größten Volkswirtschaften der Euro-Zone ins Wanken geraten, dürfte eine Rettung nahezu unmöglich sein. 

    Die Folgen von Macron Zugeständnissen – auf den Punkt gebracht:

    Der sonst so angriffslustige Emmanuel Macron ist angesichts der “Gelbwesten”-Proteste gefährlich in die Defensive geraten. Die jetzt angekündigten Zugeständnisse sind zwar ein deutliches Entgegenkommen.

    Offen bleibt allerdings nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Wirkung auf die Demonstranten. Vor allem der rechte und linke Rand dürfte mit dem Maßnahmen kaum zufriedenzustellen sein: Weder führt Macron die Vermögenssteuer wieder ein, noch tritt er freiwillig ab.

    Mit Material von dpa.

    (vw)


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    Michail Popkow bei einer Gerichtsverhandlung.

    ► Ein russischer Ex-Polizist in Sibirien hat nach Auffassung eines Gerichts insgesamt 77 Frauen ermordet. Der 53-Jährige könnte damit als gefährlichster Serienmörder in die Kriminalgeschichte Russlands eingehen.

    ► Ein Gericht in der Stadt Irkutsk sprach den Mann namens Michail Popkow am Montag des Mordes an 55 Frauen und einem Polizisten schuldig und verhängte eine lebenslange Haftstrafe, wie das Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau mitteilte.

    ► Bereits 2015 war der Popkow wegen der Ermordung von 22 Frauen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. In Haft hatte er weitere Fälle gestanden.

    So ist Russlands schlimmster Serienmörder vorgegangen:

    Popkow hatte von 1992 bis 2010 in Angarsk, Irkutsk und Wladiwostok Jagd auf Frauen gemacht. Wenn sie abends allein auf dem Heimweg waren, bot er ihnen an, sie im Auto mitzunehmen.

    An einsamen Stellen im Wald vergewaltigte und tötete er dann die Frauen. Er selbst verstand sich demnach als “Reiniger” und ermordete seine Opfer wegen ihres angeblich “unmoralischen Lebenswandels”.

    Dabei arbeitete Popkow bis 1998 als Streifenpolizist, später bei einem privaten Sicherheitsdienst. Die Ermittler taten sich über Jahre schwer, ihrem Ex-Kollegen auf die Spur zu kommen.

    Als schlimmster Serienmörder der russischen Geschichte galt bislang Andrej Tschikatilo (1936-1994), der zu sowjetischen Zeiten nachgewiesen 53 Menschen ermordete.

    (mf)


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    • Schlagersänger Willi Herren soll seine Frau nach einem Alkoholrausch krankenhausreif geschlagen haben.
    • Die 39-Jährige rief mitten in der Nacht die Polizei.
    • Willi Herren zeigte danach Reue – wie ihr auch im Video oben seht.

    Vergangene Sonntagnacht soll Willi Herren seine Frau während eines Streits geschlagen haben. Um 2.45 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Am Telefon: Die 39-jährige Ehefrau des Schlagersängers Willi Herren Jasmin Jenewein. Völlig aufgelöst soll sie den Beamten berichtet haben, dass ihr Mann sie blutig geschlagen habe. 

    Der 43-jährige Herren habe kurz zuvor die RTL2-Show “Aprés Ski Hits 2019” aufgezeichnet, heißt es laut Bericht der “Bild”-Zeitung. 

    Der Streit eskalierte vor einem Strip-Club

    Der Schlagersänger soll nach dem Dreh ohne seine Ehefrau in einen örtlichen Strip-Club gegangen sein und sich dort vergnügt haben. Seine Frau tauchte laut “Bild” dort wenig später jedoch auf. 

    Vor dem Club soll die Situation dann eskaliert sein. Jasmin Jenewein sei aufgebracht gewesen, stellte ihren Mann zur Rede und verpasste ihm eine Ohrfeige, so schreibt es die “Bild”. 

    Daraufhin sei Willi Herren ausgerastet und habe seiner Frau zweimal ins Gesicht geschlagen. Mit einer blutigen Lippe sei die 39-Jährige in ein Krankenhaus gefahren und dort behandelt worden. 

    Willi Herren: “Ich habe mich betrunken nicht unter Kontrolle” 

    Noch in derselben Nacht erstattete die Polizei laut “Bild” Anzeige gegen Herren. Er soll den Beamten gegenüber zwar stark alkoholisiert aber nicht aggressiv gewesen sein.

    Willi Herren selbst entschuldigte sich. Der “Bild”-Zeitung sagte er: “Ich weiß, dass ich mich betrunken nicht unter Kontrolle habe.” Im alkoholisierten Zustand begehe er gerne richtige Dummheiten, an die er sich später nicht erinnern könne, sagte er.

    Er wisse allerdings, dass er im Club war und seine Frau ihn zur Rede stellte:

    “Meine Frau machte mir vollkommen zu Recht eine Szene. Ich habe mich falsch verhalten und kann mich bei meiner Frau nur öffentlich entschuldigen.”

    (nsc)


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    • Ein Baby aus Großbritannien hat eine schwere Geburt überlebt, obwohl die Ärzte ihm keine Überlebenschance eingeräumt hatten.
    • Welche Schäden es nun davontragen wird, ist unklar.

    Kaleb Crook ist heute 15 Monate alt und kann zum ersten Mal Weihnachten bei seiner Familie im englischen Ratby verbringen. Beinahe wäre es niemals so weit gekommen.

    Denn als er erst zehn Tage alt war, mussten seine Eltern Becki und Phil Crooks Abschied von ihm nehmen, berichtet die britische Boulevard-Zeitung “Daily Mail”. Das Baby litt bei der Geburt an Sauerstoffmangel und kam mit schweren Hirnschäden zur Welt.

    “Uns wurde gesagt, dass er nur noch ein paar Minuten lebt”

    Die Ärzte räumten ihm keine Überlebenschancen ein und schalteten seine lebenserhaltenden Maßnahmen ab. Doch wie du durch ein Wunder überlebte er. Er atmete weiter, drückte sogar den Finger seiner Mutter.

    Mehr zum Thema: Baby wird vom Zug überfahren – so hat es überlebt

    “Wir haben uns auf Palliativmaßnahmen im Rainbows-Hospiz eingestellt, nachdem die Ärzte uns gesagt haben, dass Kaleb katastrophale Hirnschäden hat und sehr wahrscheinlich sofort stirbt”, sagte die Mutter der britischen Zeitung “Daily Mail”. 

    “Uns wurde gesagt, dass er nur noch ein paar Minuten lebt und ich habe ihn in fest in die Arme genommen.  Doch dann gab er uns einen Funken Hoffnung.”

    “Er ist ein echtes und lebendiges Wunder”

    Wie Kaleb Crooks Krankheit weiter verlaufen wird, ist unklar. “Keiner weiß, was die Zukunft für Kaleb bringen wird, aber im Augenblick entscheidet er sich jeden Tag dafür, sein Leben zu leben und trotzt seinem Schicksal.

    Wir hätten nie gedacht, dass wir ihn heute noch bei uns haben werden. Er hat jeden verblüfft, der ihn getroffen hat. Er ist ein echtes und lebendiges Wunder und übertrifft alle Erwartungen der Ärzte.”

    Trotz allem können die Crooks dieses Jahr Weihnachten zum ersten Mal als Familie verbringen. “Das ist unser neuer Normalzustand. Kaleb kann jetzt bei uns sein und trotz allem die Freuden des Lebens genießen”, sagt Becki Crooks.

    “Wir hoffen, das Kaleb Glück und Friede erfährt, auf welche Art auch immer er das kann. Wir wollen, dass er weiß, wie sehr er geliebt wird.”

    (ame)


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    • Der Winter ist da!
    • Schnee, Minusgrade und glatte Straßen erwarten uns. 
    • Im Video oben seht ihr, welche Regionen in Deutschland besonders davon betroffen sind. 

    Zieht euch warm an, denn nun wird es sehr winterlich. Am Dienstag gesellt sich zu den Minusgraden auch der erste Schnee. 

    Kräftig schneit es vor allem an den Alpen und im Erzgebirge. Dort ist es so kalt, dass der Schnee auch liegen bleibt. Im übrigen Land gibt es am Dienstag immer wieder Schauer oder Schneeregen. Dabei bleibt es mit null bis sechs Grad sehr kalt. 

    Glatteis-Gefahr und Nieselregen am Mittwoch

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch lassen die Schneefälle dann erst einmal nach. Dunst und Nebel ziehen auf. Fast überall erwartet uns leichter Frost. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein. Wegen des Niederschlags und des Schnees herrscht Glatteis-Gefahr. 

    Tagsüber wird es grau. Die Sonne zeigt sich nur selten. Nebel und Nieselregen bestimmen den Tag. Perfekte Bedingungen also, um sich nach der Arbeit auf die Couch zu legen und ein Buch zu lesen. 

    Temperaturen fallen auf minus zehn Grad  

    In den kommenden Tagen bleibt es sehr kalt. Nachts fallen die Temperaturen sogar auf bis zu minus zehn Grad. In den Alpen werden sogar Werte von minus 15 Grad erwartet.

    Am kommenden Wochenende bleibt es noch kalt, ehe die Temperaturen in der neuen Woche wieder steigen.Bis Weihnachten hält sich das kalte Wetter also nicht. Wo jetzt allerdings schon Schnee liegt, hält er sich auch wenigstens bis zum Montag.

    (ben)


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    • Eine US-Amerikanerin hatte ihr Baby mit im Flieger dabei. 
    • Nachdem die elf Monate alte Tochter schrie, reagierte ein fremder Passagier und brachte damit die Mutter zum weinen.

    Kelsey Zwick aus den USA ist Mutter von Zwillingen. Am sechsten Dezember ist sie mit einem ihrer Kinder von Orlando nach Philadelphia geflogen. Ihre elf Monate alte Tochter Lucy schrie bereits, als beide den Flieger betraten.

    Doch die Reaktion eines fremden Flugpassagiers erwärmte Kelsey Zwick an diesem Tag das Herz, wie sie später auf ihrer Facebook-Seite schrieb.

    Zwicks Zwillinge kamen als Frühchen zur Welt. Ihre Tochter Lucy blieb nach der Geburt 100 Tage auf der Neugeborenen-Intensivstation und hat seitdem eine chronische Lungenkrankheit.

    Am sechsten Dezember war Zwick mit ihr auf dem Weg in ein Krankenhaus, um Lucy zu behandeln, hießt es in Zwicks Facebook-Post.

    Ein Flugzeugpassagier zeigte Herz 

    “An den Mann in 2D: Ich kenne Sie nicht, aber Sie haben uns sicher irgendwo gesehen. Ich schob einen Kinderwagen, hatte eine Windeltasche im Arm und schleppte ein Sauerstoffgerät für meine Tochter mit mir”, schrieb die Amerikanerin in ihrem Post an den unbekannten Passagier.

    Als sie das Flugzeug betrat habe sich Zwick mit ihrem Baby auf ihren Fensterplatz gesetzt und gescherzt, dass alle um sie herum neben einem schreienden aber glücklichem Baby sitzen würden. Doch kurz darauf sei eine Flugbegleiterin zu ihr gekommen, um ihr etwas mitzuteilen.

    Der fremde Passagier wollte seinen Sitzplatz mit der Frau tauschen. “Sie haben Ihren Erste-Klasse-Platz für uns aufgegeben”, schrieb Zwick an den Fremden. 

    “Ich konnte meine Tränen kaum zurückhalten. Lucy lachte. Sie hat die Güte und Freundlichkeit auch gespürt. Ich bedankte mich bei Ihnen, aber ich konnte mich noch nicht wirklich aufrichtig bedanken.”

    Airline hilft der Mutter, den Fremden zu finden

    Die Mutter bat ihre Facebook-Freunde den Beitrag zu teilen, um so den Fremden ausfindig zu machen. Und: Es hat geklappt!

    Die Fluggesellschaft American Airlines wurde auf Zwicks Aufruf aufmerksam und half bei der Suche nach dem Mann auf dem Sitz 2D. Das berichtete der US-amerikanische Nachrichtensender ABC News.

    Der Fremde heißt demnach Jason Kunselman. Laut dem Bericht traten beide bereits über soziale Netzwerke in Kontakt. Über 700.000 Menschen reagierten auf Kelsey Zwicks Facebook-Post. Viele davon teilten die herzzerreißende Geschichte.

    “Ich danke Ihnen, dass Sie aufmerksam waren und uns Ihre Güte gezeigt haben”, schrieb Zwick. “Das hat uns daran erinnert, dass es viel Gutes auf dieser Welt gibt.”

    (nsc)


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    Ein Mann protestiert vor dem Westminster Palace, dem Sitz des britischen Parlaments, gegen den Bexit-Deal.

    ► Die verschobene Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament soll vor dem 21. Januar 2019 abgehalten werden. Das teilte die britische Regierung am Dienstag mit.

    ► Premierministerin Theresa May hatte die eigentlich für diesen Dienstagabend angesetzte Abstimmung kurzfristig abgesagt, weil sich eine deutliche Niederlage abgezeichnete.

    Wie es nun mit dem EU-Ausstieg Großbritanniens weitergeht:

    May hofft nun auf “Zusicherungen” im Brexit-Abkommen mit Brüssel. Sie reiste dafür zu Gesprächen mit dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Den Haag und Berlin.

    Am Abend wird sie in Brüssel bei EU-Ratschef Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel erwartet.

    Die EU machte aber deutlich, dass es keine weiteren Zugeständnisse aus Brüssel geben wird. Bestenfalls “Klarstellungen und Interpretationen” seien denkbar, sagte Juncker.


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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

    Recep Tayyip Erdogan ist für seine markigen Worte bekannt. An seine Kritiker gerichtet, erklärte der türkische Präsident im April in einer Rede:

    “Egal wohin sie flüchten, wir sind hinter ihnen her. Sie werden flüchten, wir werden sie jagen.”

    Schon damals gab es Hinweise, dass Erdogan illegale Geheimdienstoperationen im Ausland initiiert haben könnte – selbst in jenen Ländern, die der Verfolgung und Bestrafung von Kritikern und Andersdenkenden in der Türkei kritisch gegenüberstehen.

    “Innerhalb des türkischen Auslandsnachrichtendienstes MIT wurde sogar eine Sondereinheit eingerichtet, die mit der Koordinierung von Auftragsmorden und Entführungen betraut wurde”, bemerkte Abdullah Bozkurt, Präsident des Stockholm Center for Freedom, im Frühjahr in der HuffPost.

    Nun zeigen gemeinsame Recherchen des ZDF-Magazins “Frontal 21” und acht internationalen Medien, koordiniert von “Correctiv”, wie die Türkei ein weltweit aktives Entführungssystem unterhält. Der Geheimdienst MIT sucht dabei gezielt nach politischen Gegnern, die dann in türkische Gefängnisse verschleppt werden.

    Wie das System funktioniert, wie brutal dabei vorgegangen wird und wie weitreichend die Pläne sind – auf den Punkt gebracht.

    Was die Recherchen zeigen:

    Für die Recherchen haben die Journalisten Überwachungsvideos gesichtet, interne Dokumente ausgewertet sowie Augenzeugen und Opfer befragt.

    Mehrere Betroffene erheben den Vorwurf, sie seien in Geheimgefängnissen gefoltert worden. Die türkische Regierung hat auf Nachfragen zu den Vorwürfen bisher nicht reagiert.

    Fakt ist: Nach dem Putschversuch im Juli 2016 hatte Erdogan Anhänger der Gülen-Bewegung zu Terroristen erklärt und ihnen mit Verfolgung im In- und Ausland gedroht. Zuletzt erklärte der türkische Staatschef in Juli:

    “Die Gülenisten, die geflohen sind und sich jetzt in Sicherheit wähnen, bringen wir einzeln zurück ins Land und übergeben sie der Justiz. Wir werden den Kampf gegen die Gülenisten (...) so lange fortsetzen, bis wir sie komplett ausgemerzt haben.

    Die Recherchen zeigen: Ab dem Sommer 2016 wurden mehrere türkische Staatsangehörige auch außerhalb der Türkei verschleppt. Belegbar sind Fälle in Malaysia, Aserbaidschan, Gabun, der Ukraine, der Republik Moldau und im Kosovo. Laut Bozkurt seien bis April 2018 bereits mehr als achtzig Mitglieder der Gülen-Bewegung aus dem nichttürkischen Ausland entführt worden.

    Dazu kommt ein möglicher Versuch in der Schweiz: Türkische Geheimdienstler hatten dort vor rund zwei Jahren einen Kontaktmann auf einem Friedhof getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Der Mann sollte einem Unternehmer mit türkischen Wurzeln für eine hohe Entlohnung K.O.-Tropfen ins Essen mischen.

    Auch diese Zielperson gilt als Gülen-Unterstützer, der Unternehmer sollte wohl in die Türkei verschleppt werden. Der Schweizer Nachrichtendienst vereitelte den Plan in letzter Minute.

    Wie brutal die türkische Regierung vorgeht:

    Gegenüber “Frontal 21“ und “Correctiv“ berichten zwei Männer unabhängig voneinander von geheimen Folterzentren in der Türkei. Sie sagen übereinstimmend, auf offener Straße in der Türkei in dunkle Transporter gezerrt und mit einem Sack über dem Kopf in ein Geheimgefängnis gebracht worden zu sein.

    In Verhören unter Folter sei ihnen vorgeworfen worden, Anhänger des Predigers Fetullah Gülen und Terroristen zu sein. Ziel der Misshandlungen sei es, falsche Zeugenaussagen für Prozesse gegen Gülen-Anhänger zu erpressen.

    ► Einer der Männer berichtet von Schlägen, Drohungen mit sexueller Gewalt. “Sie haben mich unterhalb der Gürtellinie ausgezogen und auf den Boden in eine Stressposition gelegt.” Dann hätten sie gedroht: “Was wir mit dir machen, werden wir auch mit deiner Frau tun, mit deiner Mutter, mit deinem Vater.”

    ► Der zweite Zeuge will Elektroschläge und stundenlanges Stehen in einem engen Schrank erlebt haben. “Aus dem Lautsprecher kamen Anweisungen. Wenn man nicht mehr kann, fällt man auf den Boden und dann gab es Faustschläge und Tritte.”

    Beide Männer berichten, sie seien erst nach wochenlanger Folter freigelassen worden, nachdem sie sich zum Schein für Aussagen als “anonyme Zeugen“ bereit erklärt hätten. Sie konnten sich jedoch ins Ausland absetzen.

    Was Kritiker zu den Recherchen sagen:

    Mehrere Menschenrechtsorganisationen, darunter Human Rights Watch (HRW), halten die Schilderungen für glaubwürdig.

    ► HRW hat über ein Dutzend Fälle von Entführungen und Folter in der Türkei anhand von Zeugenaussagen dokumentiert. “Wir müssen davon ausgehen, dass das systematisch ist“, sagt Wenzel Michalski, Direktor von HRW Deutschland.

    ► Auch der türkische Menschenrechtsverein IHD ist überzeugt, dass der türkische Geheimdienst MIT für die Entführungen in der Türkei verantwortlich ist. Angehörige hätten berichtet, wie Opfer auf offener Straße verschleppt worden seien, “mit einem schwarzen Kleintransporter mit dunklen Scheiben”, sagte Öztürk Türkdogan, Vorsitzender des IHD.

    Welche Pläne Erdogan womöglich in Deutschland verfolgt:

    Bisher sind Entführungsversuche türkischer Staatsbürger aus Deutschland nicht bekannt. 2016 flog allerdings ein türkischer Spion auf, der sich mehrere Jahre lang als Reporter ausgab, um in Bremen das Vertrauen kurdischer Politiker zu erschleichen. Um sie so auszuspionieren und womöglich umzubringen.

    Vor dieser reellen Gefahr warnt auch der im Exil lebende türkische Journalist Bozkurt. Er glaubt, dass nur die europäischen Geheimdienste bisher Schlimmeres verhindert haben. In der HuffPost schrieb Bozkurt im April:

    “Mehrere Innenbehörden des Kontinents beteiligen sich an einem gemeinsamen Alarmsystem, um möglichen Eingriffen Erdogans in innereuropäische Angelegenheiten vorbeugen zu können.”

    Auch das Bundesinnenministerium scheint sensibilisiert. In einer Antwort auf Anfrage der FDP schrieb das Amt, “Kernaktivität des türkischen Nachrichtendienstes MIT in Deutschland ist die Aufklärung Oppositioneller“.

    Aufgrund der Repressionen in der Türkei fliehen diese zunehmend nach Deutschland: Laut Regierungsangaben waren es im Jahr 2016 gerade mal 150 Personen, 2017 waren es schon 3543. 

    Wie weit das Entführungsprogramm reicht:

    Dass die türkische Regierung selbst vor der Ermordung von Kritikern nicht zurückschreckt, zeigt eine Aussage von Innenminister Süleyman Soylu.

    Der drohte in einem TV-Interview am vergangenen Mittwoch, die Türkei werde den im US-Exil lebenden Prediger Fethullah Gülen zurück in die Türkei bringen – “tot oder lebendig”. Diese Drohung richtet sich direkt gegen die nationale Souveränität des Nato-Partnerlandes USA, das sich bislang weigert, Gülen auszuliefern.

    Selbst in Brüsseler Exil fühlt sich der türkische Ex-Nato-General Cafer Topkaya nicht sicher. Auch dem 42-Jährigen wird vorgeworfen, ein Putschist zu sein. Der Militär-Insider sagte vor wenigen Wochen im Gespräch mit der HuffPost, dass Erdogan überall in Europa Schläferzellen regierungstreuer Fanatiker habe.

    Topkaya stehe selbst auf ihrer Liste – und fürchtet entführt oder gar ermordet zu werden. 

    Die Entführungspläne der Erdogan-Regierung – auf den Punkt gebracht:

    Schon seit Längerem gibt es Hinweise, dass der türkische Autokrat Erdogan Landsleute aus dem Ausland in die Türkei entführt, die er für Hintermänner des Putsches von 2016 verhält.  

    Erstmals zeigen nun mehrere europäische Medien detailliert das System – und offenbaren, wie brutal die türkische Regierung gegen vermeintliche oder tatsächliche Kritiker vorgeht. Die Bedrohungslage durch die Operationen türkischer Geheimdienste scheint auch in Europa weitaus größer, als es bisher die Regierungen wahrgenommen haben.

    “Frontal 21” berichtet am 11. Dezember um 21 Uhr im ZDF, ZDF Info zeigt am 12. Dezember um 19.45 Uhr “Die Verschleppten – Kidnapping im Auftrag Erdogans”.

    (vw)


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    Betroffene der sogenannten Sexsomnia haben im Schlaf Sex – ohne es zu merken. 

    • Einige Menschen haben Sex im Schlaf , ohne es zu bemerken. 
    • Das Phänomen nennt sich Sexsomnia – und kann böse enden. 

    Viele Menschen reden im Schlaf, einige verlassen sogar ihr Bett, gehen in der Wohnung spazieren oder holen sich einen Snack aus dem Kühlschrank. Am nächsten Tag wissen sie meist nichts mehr von ihren nächtlichen Aktivitäten. 

    Genauso geht es den Menschen, die von “Sexsomnia” betroffen sind. 

    Sie haben im Schlaf Sex – mit sich selbst oder ihrem Bettnachbar – ohne es überhaupt zu merken. 

    “Es ist eine Form von Schlafwandeln”

    “Es ist eine Form von Schlafwandeln. Man ist scheinbar wach und vollzieht dabei sexuelle Handlungen wie Masturbation, Oralsex oder auch Geschlechtsverkehr. Nur eben im Tiefschlaf”, erklärt der Psychologe Michael Mangan im Interview mit dem Lifestyle-Magazin “Cosmopolitan”. 

    Mehr zum Thema: Paar hat Sex auf Gizeh-Pyramide – und zieht Ärger des ganzen Landes auf sich

    Bei einer Umfrage des “Toronto Western Hospital” in Kanada unter 832 Patienten des Schlaf-Zentrums gaben 7,6 Prozent der Befragten an, Sexsomnia erlebt zu haben. Elf Prozent der Männer und vier Prozent der Frauen waren davon betroffen. 

    “Viele haben Angst, in der Öffentlichkeit einzuschlafen”

    Einige Betroffene beeinträchtige Sexsomnia nicht – wenn sie im Schlaf nur masturbieren, oder mit ihrem Partner Sex wollen. Doch in anderen Fällen leiden die Patienten, weil sie in peinliche Situationen geraten. 

    “Viele haben Angst, in der Öffentlichkeit einzuschlafen”, sagt Mangan zur Cosmopolitan. “Sie vermeiden es auch, bei anderen zu übernachten. Oft kommt noch Scham hinzu, da viele ihr Verhalten als abnormal ansehen. All das löst natürlich Stress aus, was die Symptome verstärkt – ein Teufelskreis.” 

    Hinzu kommt, dass sich offenbar einige Patienten während eines Anfall der Sexsomnia im Bett ganz anders verhalten, als im wachen Zustand. 

    Auf der Debattenplattform “reddit” packte vor einiger Zeit eine Betroffene aus: “Mein Mann erzählt mir, ich sei unglaublich aggressiv, dominant und vulgär und übernehme die Kontrolle. Normalerweise war ich schon immer leise und ein bisschen langweilig beim Sex, für Dirty Talk war ich immer zu schüchtern, weil ich mich dabei wie ein Idiot gefühlt habe.”

     Ihr Sexsomnia-Ich verhält sich im Bett offenbar um einiges selbstbewusster.

    “Zu hören, dass ich im Schlaf eine ganz andere Person bin, ist ein Schlag für mich – es stärkt aber auch mein Ego”, schreibt die reddit-Nutzerin. 

    Manche wurden wegen Vergewaltigung angezeigt

    Doch viele Sexsomnia-Patienten können mit dem Problem weniger gut umgehen und geraten dadurch in Schwierigkeiten. 

    “Es gab Fälle, in denen Frauen von Bekannten ‘angegriffen’ wurden”, sagt Mangan der Cosmopolitan. “Sie haben die Männer dann wegen Vergewaltigung angezeigt”.

    Einige von ihnen konnten offenbar beweisen, dass hinter dem Übergriff ihre Sexsomnia steckte. Damit das diesen Männern in Zukunft nicht mehr passiert, gibt es laut dem Experten Lösungen. 

    “Manche Betroffene, die schon Probleme mit dem Gesetz hatten, haben sich Bewegungsmelder zugelegt, die sie garantiert wecken, wenn sie das Bett verlassen”, erklärt Mangan. Aber es gebe auch muskellähmende Medikamente, die einen im Schlaf daran hindern, aufzustehen.

    Betroffenen rät der Experte, sich einem Arzt anzuvertrauen, um dem Auslöser für das nächtliche Verhalten auf den Grund zu gehen. 

    (ame)


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    Im Video oben erfahrt ihr mehr über den Mordfall von Peggy Knobloch.

    ► Die Polizei hat im Mordfall Peggy Knobloch einen Tatverdächtigen festgenommen. Das berichtet die “Bild” unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

    ► Bei dem Tatverdächtigen soll es sich einen 41 Jahre alten Bestatter handeln, der bereits im September ins Visier der Ermittler geraten war. Nun sollen ihn neue Hinweise schwer belasten.

    ► Bereits im September hatte “Focus Online” berichtet, dass die Polizei bei zwei Razzien den Bestatter mit auf Revier genommen hatte. Er war dann aber wieder freigelassen worden.

    Mehr in Kürze.


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    Regiert Russland faktisch schon seit fast zwei Jahrzehnten: Wladimir Putin.

    “Ich verliere fast die Selbstbeherrschung”, sagte Moderator Kirill Klejmonow betont langsam in den Abendnachrichten in Russlands Erstem Kanal.

    Der Mann mit dem Boxer-Gesichts atmete tief und kontrolliert, so als würde er einen starken Schlagreflex noch kurz zu bremsen versuchen: “Und dieses Problem” – mit der Beherrschung – “habe ich jedes Mal, wenn ich eine Reportage unseres Korrespondenten sehe von dieser Zusammenkunft”.

    Klejmonow benutzte das russische Wort “Schodka” – bei dem die meisten Muttersprachler instinktiv sofort an eine Zusammenkunft besonderer Art denken: an ein Treffen von Banditen.

    Es war das sechste “Forum des freien Russlands” in der litauischen Hauptstadt Vilnius, das derart heftige Emotionen bei dem Moderator auslöste, oder zumindest deren Inszenierung. Klejmonow ist nicht irgendein Journalist. Er ist in Personalunion Vize-Generaldirektor und Chef der gesamten Informationsabteilung von Russlands größtem TV-Sender.

     “Jetzt für Russland zu sein, ist wie 1939 für Deutschland zu sein”

    Knapp 300 russische Oppositionelle, Intellektuelle und Journalisten, allen voran Ex-Schachweltmeister und Dissident Garri Kasparow, waren dazu am Wochenende ins Baltikum gereist. Teilweise aus Russland, teilweise aus dem Exil.

    Ex-Berater Andrei Illarionow von Präsident Wladimir Putin war ebenso dabei wie Leonid Newslin, einer der früheren Top-Manager des Jukos-Konzerns von Michail Chodorkowskij, Marina Litwinenko, Witwe des 2006 in London mit radioaktivem Polonium ermordeten Putin-Intimfeindes Alexander Litwinenko und die früher inhaftierte Aktivistin Maria Aljochina von der Punkrock-Band “Pussy Riot”.

    “Ich weiß alles über Pluralismus, über Toleranz der Starken gegenüber den Schwachen”, redete sich Chef-Journalist Klejmonow, der einst noch fürs Sowjetfernsehen arbeitete, langsam in Rage. Dann zeigte er schauspielerisch, wie schwer es ihm fiel, seine Wut zu zäumen:

    “Ich weiß, dass es psychisch Kranke gibt, die äußerlich nach vielen Anzeichen gesunden Menschen ähneln. Aber sie sind dennoch krank, und man muss ihnen gegenüber die Ruhe bewahren. Ich weiß das und ich verstehe das.”

    Aber in manchen Fällen falle es ihm dann eben doch schwer, eben diese Ruhe zu bewahren, bekannte Klejmonow. Er ist für seine TV-Schläge unter der Gürtellinie bekannt – im Abendprogramm von Millionen Russen – und Russischsprachigen in Deutschland – zur besten Sendezeit.

    Sodann blendete der Erste Kanal eine Szene von der Konferenz in Vilnius ein. Der Kreml-Kritiker Ayder Muschdabajew, der im Kiewer Exil um sein Leben fürchtet, war zu sehen – und vor allem zu hören: “Jetzt für Russland zu sein, ist so, wie 1939 für Deutschland zu sein”, sagt er. “Egal ob sich jemand als liberal bezeichnet oder sonst wie – Russland ist das absolute Böse.” 

    Kirill Klejmonow, Moderator beim Ersten Kanal

    Alter Trick aus der Propaganda-Kiste

    “Zum wiederholten Male verliere ich die Selbstbeherrschung”, erregte sich Moderator Klejmonow dann doch im Studio in Moskau:

    “Ich ertrage es nicht, diese Leute anzusehen. Und ihnen zuzusehen noch weniger. Man will das nicht. Aber man muss. Warum? Um sich Toleranz anzutrainieren, Demut und Selbstbeherrschung. Ich schaue es mir an und trainiere. Machen Sie es auch so!”  

    Es ist ein tiefer Griff von Klejmonows in die Propaganda-Kiste aus finsteren Zeiten. Andersdenkende als psychisch Kranke zu verunglimpfen, ist alte Sowjetschule.

    Manch einer der Forum-Teilnehmer in Vilnius lieferte mit offen zur Schau gestellten Schmähkritik aber auch eine Breitvorlage für solche Propaganda-Kniffe.

    Mit passendem Schnitt von Bild und Ton verschärfte staatlich kontrollierte Fernsehen den Effekt. “Man muss sie ins Gefängnis schmeißen, eine andere Sprache sprechen die nicht. Man muss sie ausweisen, zum Teufel, in ihre geliebte Heimat, in ihr geliebtes Reich” – diese Worte waren von Kreml-Kritiker Muschdabajew zu hören.

    Vom Bildschirm klang es so, als meinte er damit alle Russen. Was der Zuschauer nicht erfährt: Der Kremlkritiker bezog seine Aussage allein auf Propagandisten um Präsident Putin.

    Auch die folgende Aussage Muschdabajews, die – egal auf wen gemünzt – mehr als grenzwertig ist, bot den regierungsnahen Medien dankbares Material: “Man muss einen Zaum bauen und ein Gewehr in die Hand nehmen. Und wenn es nötig ist, schießen.” Im Internet machten die Staatsmedien daraus gleich eine Titelzeile, die den Eindruck erweckt, als wolle die Opposition auf alle Russen schießen lassen.

    “Treffen der Radikalen”

    Starker Tobak waren auch die Worte auf dem Podium des Forums, mit denen der im Mai in einer umstrittenen Inszenierung für fast 24 Stunden für tot gehaltene Kreml-Kritiker Arkadij Babtschenko im russischen Fernsehen zu hören war:

    Die Machthaber in Moskau “haben Geld. Einen Wagon voller Geld. Sie haben eine Armee, und sie haben 140 Millionen Menschen, die zum einen oder anderen Grad nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Das ist ein gefährlicher Nachbar.”

    Babtschenko, der sich wegen angeblich weiter bestehender Mordpläne des Kremls nicht frei bewegen kann, untermauerte seine Aussagen mit “Mutterflüchen” – Schimpfwörtern, die im russischen als sehr vulgär und unanständig gelten.

    Es sind Aussagen und Auftritte wie diese, die selbst bei eingegleischten Putin-Kritikern auf starke Ablehnung stoßen – und dazu führen, dass auch viele Oppositionelle das Forum in Vilnius hinter vorgehaltener Hand als “Treffen der Radikalen” bezeichnen.

    Schlimmer noch: Sie werfen den Männern – und den wenigen Frauen – um Kasparow vor, mit derart aggressiven Tönen der Kreml-Propaganda eine Steilvorlage zu geben. Greifen die Moskauer Medien doch nur die radikalen Ausfälle auf, aber nicht die Schicksale, die dahinter stehen: Dass Menschen wie Babtschenko und Muschdabajew wegen ihrer Kreml-Kritik de facto um ihre Existenz gebracht wurden und um ihr Leben fürchten.

    “Man kann verstehen, warum die Bilder von diesem Forum bei den kremltreuen russischen Medien derart heiß begehrt sind”, schreibt denn auch der Journalist Oleg Kaschin, der sich selbst als Kreml-Kritiker sieht. Weiter schreibt er:

    “Das Forum ist für sie vor allem dadurch wertvoll, weil man damit den russischen Zuschauern zeigen kann, dass die Kritiker Putins solche Irren sind, nur durch Hass auf Russland erfüllt. Und nichts mehr.” 

    Für viele Teilnehmer des Forums in Vilnius ist Kaschin auch wegen solcher Aussagen zu kremlnah. Dieses Problem, so Kaschin in seinem Artikel auf der Nachrichtenseite “Republic.ru” weiter, “versteht man offensichtlich auch im putinkritischen Milieu – jedes Jahr wächst die Zahl derjenigen, die das Forum in Vilnius meiden.

    Auch die wenigen regierungskritischen russischen Medien berichteten kaum oder gar nicht von der Konferenz. Kaschins Artikel und das Medienecho zeigen anschaulich den tiefen Spalt, der durch die russische Opposition geht. 

    “Opfer großrussischer chauvinistischer Gehirnwäsche”

    Kaschin klagt, die Teilnehmer der Konferenz von Vilnius würden Putin nicht mehr aus der Position von innerrussischer Opposition entgegentreten, sondern “im Namen der Ukraine, der baltischen Staaten, des Westens”.

    Das klingt nach “Vaterlandsverrat”.

    Für viele Teilnehmer der Konferenz in Vilnius sind die Zuhausegebliebenen denn auch im besten Falle “viel zu kompromissbereit”, “Opfer großrussischer chauvinistischer Gehirnwäsche”, oder im schlimmsten Fall gar “Agenten des Kremls”.

    Die so Beschimpften wiederum machen geltend, dass sie an der “Heimatfront” nicht mit dem Kopf durch die Wand können – aber eben doch deutlich und entschieden die Regierung kritisieren.

    “Ein bisschen wie Putin – und gegen ihn.”

    Als Beispiel führen die “Gemäßigten” – nicht zu verwechseln mit der vom Kreml wie Marionetten gesteuerten Pseudo-Opposition im Parlament – gerne Alexej Nawalnij an, der mit seinen regelmäßigen Enthüllungen von Korruption und Machtmissbrauch auch den Kreml unter Druck setzt.

    Allein das Beispiel Nawalnij zeigt, wie vielschichtig und komplex die Situation ist. Einerseits kann der Star der Opposition in der Tat mitten aus Moskau atemberaubende Enthüllungen über seinen Videokanal verbreiten.

    Andererseits glauben viele, dass sein Leben in Gefahr ist. Regelmäßig wird er aufgrund konstruierter Vorwürfe verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Gar nicht davon zu reden, dass ihn das Staatsfernsehen totschweigt und er an den Präsidentschaftswahlen im März nicht teilnehmen durfte.

    Nawalnij gilt zudem vielen als nationalistisch. Die Annexion der Krim lehnte er zwar ab, er rief aber auch dazu auf, sie als gegebene Realität anzuerkennenDas ZDF titelte über Nawalny: “Ein bisschen wie Putin – und gegen ihn”.

    Das Ende von Putins Herrschaft durch Sanktionen?

    Als eines ihrer wichtigsten Mittel auf dem Weg zu ihrem Ziel – dem Ende von Putins Herrschaft – sehen die Teilnehmer der Konferenz in Vilnius in der Erweiterung der Sanktionen gegen Russland. Nicht wenige beraten auch westliche Regierungen. 

    Genau damit bringen sie wiederum viele der Zuhausegebliebenen wie Kaschin in Rage: “Das ist der Kristallisationspunkt. Unter denjenigen, die öffentlich den Regierungen westlicher Staaten helfen, neue Unannehmlichkeiten für Russland auszudenken, wird es immer schwieriger, wenigstens einige solche zu finden, die wirklich Russland und seinen Bewohnern Gutes wünschen.”

    Dabei spaltet die Sanktionsfrage auch das Forum selbst. Hinter den Kulissen war massiver Unmut zu hören darüber, dass in neuen Sanktionslisten des Forums auch russische Geschäftsleute auftauchen, die einigen Teilnehmern der Konferenz nahestehen.

    Auch Klagen über Demokratiedefizite innerhalb des Forums wurden in Vilnius laut. So hätte nach einem Beschluss eigentlich ein Panel der russischen Teilrepublik Tschetschenien gewidmet werden sollen. 

    Nicht nur, dass dieses Plenum nicht stattfand. Mehrere Tschetschenen klagten zudem, ihnen sei die Teilnahme am Forum verweigert worden. Litauische Beobachter sahen darin “Nationalismus” von Seiten der Putin-Gegner. 

    Beim vorherigen, fünften Forum im April wurde erstmals ein “ständiges Komitee” als Führungsgremium gewählt. Dieses tagte dann auch, hinter geschlossenen Türen, parallel zum Ende des jetzigen, sechsten Forums – fast drei Stunden lang, vor allem wegen interner Personal-Querelen.

    Das Gerangel innerhalb der Führungsriege war derart heftig, dass niemand aus ihr die Konferenz offiziell abschloss. Die Forum-Teilnehmer mussten sich ohne wärmende Worte oder Händedruck der abwesenden Forums-Prominenz in die winterlich kalten Straßen von Vilnius verabschieden. 

    Putins Riege dürfte das freuen.

    (mf)


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    Die Polizei sucht einen bislang unbekannten Taxifahrer. (Symbolbild)

    • Ein Taxifahrer hat eine Frau im Stuttgarter Ortsteil Bad Canstatt sexuell belästigt.
    • Weil die 24-Jährige nicht genügend Bargeld dabei hatte, bot ihr der Fahrer an, mit anderen Dienstleistungen zu bezahlen.

    Eine 24-jährige Frau hat eine Horror-Fahrt hinter sich: Sie wurde vergangene Samstagnacht von einem Taxifahrer sexuell belästigt.

    Darüber berichtet die Polizei Stuttgart.

    Ein bislang unbekannter Taxifahrer nahm die junge Frau gegen 04.00 Uhr morgens mit.

    Die 24-Jährige erklärte vor der Fahrt, nicht mehr viel Bargeld dabei zu haben. Daraufhin deutete der Taxifahrer an, dass es wohl nicht für die gesamte Fahrstrecke nach Hause ausreiche.

    Taxifahrer will sexuelle Leistungen für die Fahrt

    Statt der Frau anzubieten, an einem Geldautomaten oder einer Bank anzuhalten, bot der Fahrer der 24-Jährigen mehrmals an, die Schulden durch sexuelle Handlungen zu begleichen.

    Die Frau lehnte die Angebote aber vehement ab.

    Als die 24-Jährige zu Hause ankam, stieg der Fahrer ebenfalls aus und öffnete der Frau die Wagentür. Dabei berührte er ihren Busen.

    Die Frau meldete sich daraufhin bei der Polizei. Wann genau, ist nicht bekannt.

    Die Polizei sucht nun nach dem bislang unbekannten Taxifahrer.

    • Er wird wie folgt beschrieben:

    • etwa 30 bis 50 Jahre

    • untersetzte Figur

    • kurze, dunkle Haare

    • Das Taxi hat die Marke Mercedes-Benz, mit typisch beigefarbener Lackierung

    Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0711/89905778 zu melden.

    (nr) 


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    • Das Absage-Schreiben einer Mutter zu ihrer Baby-Party hat sich im Internet viral verbreitet.
    • Sie behauptet, die Gäste hätten sich über ihr ungeborenes Kind lustig gemacht.

    Eine unbekannte Mutter aus den USA hat bei Facebook das “Baby Shower”, eine traditionelle amerikanische Party für Neugeborene abgesagt, weil sich die Gäste angeblich über den Namen ihres Babys lustig gemacht haben. Ein Screenshot des Absage-Schreibens verbreitete sich viral in den Sozialen Medien. 

    Mehr zum Thema: Babys mit diesen Namen haben es später im Leben schwerer

    “Ich habe eine wichtige Ankündigung zu machen. Es tut mir leid, euch das mitteilen zu müssen, aber ich sage die Veranstaltung ab”, beginnt die Mutter ihren Facebook-Beitrag und fährt fort, zu behaupten, ihre Freunde und Familie hätten sie “total scheiße” behandelt und “Gerüchte und Lügen” über ihr Kind verbreitet.

    “Ihr habt alle Scheiße über mein ungeborenes Baby geredet. Ein ungeborenes Kind. Wie kann man nur ein ungeborenes Kind verurteilen? Was ist nur verkehrt mit euch?”, fragt die Mutter in ihrem Schreiben auf Facebook.

    “Ihr alle werdet kein Teil des Lebens meines Kindes sein und alles nur, weil ihr ihn verurteilt habt.”  

    “Schildknappe Sebastian Senator”

    Anstoß der Lästereien über ihr Kind seien seine Vornamen gewesen: Squire Sebastian Senator. Alle drei Vornamen sind in den USA ungebräuchlich. Übersetzt bedeutet der Name etwa “Schildknappe Sebastian Senator”. 

    Die Mutter verteidigt sich: “Nein, ich bin nicht verrückt. Nein, ich bin nicht geistig instabil. Nein, ich war nicht betrunken, als ich den Namen für mein Kind ausgesucht habe.”

    Squire Sebastian Senator sei lediglich der Vorname des Kindes. Einen Spitznamen werde er nicht haben dürfen, schreibt die Mutter und erklärt ihre Überlegung bei der Namenswahl: ”Wir kommen aus einer Familie mit einer langen Tradition von Schildknappen und Senatoren. Der Name drückt Macht aus. Er drückt Wohlstand aus. Er drückt Erfolg aus. Der Name meines Kindes wird eine Revolution sein.” 

    “Bevor ihr einen Namen ausmacht, stellt euch vor, selbst damit aufzuwachsen.”

    Gewöhnliche Namen wie “Joshua, Brian, Sam, Nick, Mark, Bella, Marina, und so weiter” seien langweilig und zu oft verwendet, schreibt die Mutter.

    Ihrer Familie droht sie im letzten Satz: “Ihr alle werdet kein Teil des Lebens meines Kindes sein und alles nur, weil ihr ihn verurteilt habt.”

    Im Reddit-Forum, in dem der Screenshot geteilt wurde, hält ein User dagegen: “Niemand redet Scheiße über dein ungeborenes Kind. Sie reden Scheiße über deine schlechte Namenswahl”. Der Kommentar erhielt über 20.000 Upvotes.

    Ein anderer User schrieb, dass er seinem Kind lieber einen langweiligen Namen geben würde anstatt dafür zu sorgen, dass es für einen derart ausgefallenen Namen in der Schule gemobbt und bei Bewerbungen diskriminiert würde.

    Ein weiterer schrieb: “Ich sage dir, das was ich jedem meiner schwangeren Freunde rate: Bevor ihr einen Namen ausmacht, stellt euch vor, selbst damit aufzuwachsen.”

    (ame)


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    ► US-Präsident Donald Trump soll sich erstmals selbst besorgt über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen ihn (“Impeachment”) geäußert haben.

    ► Laut einer Quelle, auf die sich der US-Sender CNN beruft, befürchtet Trump ein solches Verfahren im Zusammenhang mit derOppositionsmehrheit, die die Demokraten ab Januar im Repräsentantenhaus haben werden.

    ► Wie CNN weiter berichtet, soll Trump ein Impeachment zwar für eine “reale Möglichkeit” halten, sich aber laut Quellen nicht sicher sein, ob es dazu wirklich kommen wird.

    Was Trump besonders zusetzen könnte:

    Eine weitere Quelle aus dem Umfeld des Weißen Hauses sagte CNN, dass “der einzige Sachverhalt, der haften bleiben könnte”, ein Verstoß Trumps gegen die US-Gesetze zur Wahlkampffinanzierung ist.

    Der Hintergrund: Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen hatte während des Wahlkampfes 2016 die Pornodarstellerin Stormy Daniels sowie das Ex-Playmate Karen McDougal bezahlt, damit sie über ihre Affären mit Trump schweigen. 

    Cohen räumte selbst vor Gericht ein, dass er damit gegen die US-Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen habe. Er kooperiert mittlerweile mit den Ermittlern. 

    Was ihr noch über das Amtsenthebungsverfahren wissen müsst:

    Ein Amtsenthebungsverfahren wird bereits seit Längerem von den Demokraten ins Spiel gebracht. In der vergangenen Woche ist der Druck auf den US-Präsidenten weiter gestiegen: Ermittlungsdokumente in der Russland-Affäre zeigen, wie eng der Kontakt von Cohen und Trumps früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort zum Kreml waren.

    Trump wird darüber hinaus in einem Memo über seinen Ex-Anwalt Cohen direkt mit einer kriminellen Absprache zu illegalen Wahlkampfspenden in Verbindung gebracht:

    “Genau genommen, und so hat es Cohen selbst mittlerweile im Zusammenhang mit beiden Zahlungen gestanden, hat er in Koordination und auf Geheiß von Individuum-1 gehandelt”, heißt es in der Strafforderung der Bundesanwaltschaft.


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    Bamberg: Randale und Feuer in Ankerzentrum – elf Verletzte

    ►  Bei Randale und einem Feuer im Bamberger Ankerzentrum für Flüchtlinge sind elf Menschen verletzt worden. Es gab mehrere Festnahmen.

    ►  Nach Angaben der Polizei hatten Bewohner der Einrichtung am frühen Dienstagmorgen Sicherheitsmitarbeiter angegriffen und sich daraufhin in einem Gebäude verbarrikadiert.

    Mehr zum Ankerzentrum in Bamberg: So sieht es in dem angeblichen Vorzeige-Flüchtlingslager aus

    ►  Die ersten Polizeistreifen wurden bei ihrem Eintreffen mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen beworfen. Zahlreiche Einsatzkräfte kamen hinzu und umstellten das Gebäude, wie die Ermittler weiter mitteilten. Zwischenzeitlich war in einer Wohnung in dem Gebäude ein Feuer ausgebrochen. Daraufhin verließen die Bewohner das Anwesen.

    Was ihr sonst noch über den Vorfall in Bamberg wissen müsst:

    Die Beamten nahmen acht Tatverdächtige mit eritreischer Staatsangehörigkeit vorläufig fest. Die Kripo ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs, schwerer Brandstiftung und weiterer Delikte gegen die Männer.

    Details zu den Hintergründen des Vorfalls waren zunächst unklar. Vor dem Übergriff auf Sicherheitsmitarbeiter hatte es in dem Gebäude eine Ruhestörung gegeben.

    Wie viel Verletzte es bei dem Vorfall in Bamberg gab:

    Neun Menschen wurden wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt, ein Polizist wurde von einem Gegenstand getroffen und leicht verletzt. Auch ein tatverdächtiger Bewohner trug leichte Verletzungen davon.

    Insgesamt waren am Dienstag knapp 100 Beamte im Einsatz, darunter auch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos aus Mittelfranken. Die Ermittler schätzen den Schaden auf etwa 100 000 Euro.

    Mit Material von dpa.

    (vw)


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    Der Arzt diagnostizierte einen vermeintlichen Pickel als einen bösartigen Tumor. (Symbolbild)

    • Eine Australierin hat einen Pickel in ihrem Gesicht entdeckt.
    • Nach einem Hautarzt-Besuch stellten Mediziner fest, dass die Frau Hautkrebs hat.

    Man blickt in den Spiegel – und da taucht er auf: Ein vermeintlich großer Pickel mitten im Gesicht. Das passierte auch der 32-jährigen Australierin Jessica Pasco.

    Das sagte sie der australischen Nachrichtenseite “news.com.au”.

    Allerdings hat Pasco bereits Erfahrungen mit solchen “Pickeln”, wie sie erzählte.

    Bereits ein Jahr zuvor entdeckten Hautärzte bei der 32-Jährigen ein sogenanntes maligne Melanom am Bein – auch schwarzer Hautkrebs genannt, die bösartigste Form von Hautkrebs.

    In Pacos Fall konnten die Flecken durch eine Operation erfolgreich entfernt werden.

    “Pickel” stellt sich als Hautkrebs heraus

    Als der “Pickel” auftauchte, dachte sich die 32-Jährige bereits, dass es sich hierbei wieder um etwas Ähnliches handeln könnte.

    Deshalb entschied Pasco sich dazu, zum Hautarzt zu gehen. Die Diagnose: ein Basalzellkarzinom, weißer Hautkrebs. 

    In den meisten Fällen tritt dieser am Kopf- und im Halsbereich auf. Ursachen dafür sei starke UV-Belastungen. Zudem sei das Risiko für helle Hauttypen im Allgemeinen höher, schreibt die deutsche Krebsgesellschaft auf ihrer Website.

    Hätte die 32-jährige Australierin nicht bereits vorher Erfahrungen mit Hautkrebs gemacht, wäre sie nie auf die Idee gekommen, einen Hautarzt aufzusuchen, erzählte sie “news.com.au”.

    “Wie die meisten Menschen, dachte ich, Hautkrebs sei bloß ein schwarzes Muttermal”, sagte Pasco. Sie ist sich sicher: Hätte sie noch länger gewartet, wäre der Tumor aggressiver geworden und hätte vielleicht sogar gestreut.

    Therapie machte es schlimmer

    Jessica Pasco hätte das Geschwulst herausschneiden lassen können. Da es jedoch in ihrem Gesicht war und sie Narben vermeiden wollte, entschied sie sich dafür, acht Wochen lang eine Creme zu benutzen, die gegen den Krebs ankämpfen sollte. 

    “Ich habe schlimm darauf reagiert. Es entstand eine massive Wunde, größer als der Krebs selbst. Es wurde rot und eiterte”, sagte Pasco der Nachrichtenseite. Vier Monate habe es gedauert, bis die Wunde verheilt gewesen sei.

    Hautärztin Sally Philips sagte “news.com.au”, dass es mehrere Warnsignale für Hautkrebs gebe. “Er zeigt sich in mehreren Formen. Der Krebs kann eine wunde, juckende, schuppige oder überempfindliche Hautstelle sein. Eine seltsame Sommersprosse oder ein sich in Größe und Farbe veränderndes Muttermal. Das können alles Zeichen sein.”

    Jeder Einzelne könne daher selbst die Veränderungen am eigenen Körper beobachten.

    “Es reicht, wenn man sich einmal im Monat 10 Minuten vor den Spiegel stellt und seine Haut inspiziert. Einmal im Jahr sollte man sich dann beim Hautarzt durchchecken lassen, das ist meistens ein 15-minütiger Termin. 15 Minuten, die ihr Leben retten könnten.”

    (nmi)


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    AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke.

    • Nachdem ein Anti-AfD-Plakat der Marke Coca-Cola für Empörung bei der Partei gesorgt hat, sucht die nach Alternativen.
    • Die versuchte Vereinnahmung von Vita Cola durch Björn Höcke ist der groteske Höhepunkt der Kampagne. 

    Viel Auswahl beim Cola-Trinken bleibt für AfD-Anhänger nicht mehr, wenn sie wirklich den Boykott-Aufrufen der Partei folgen wollen. Die Limonaden-Posse begann vor einer Woche, als Aktivisten ein Coca-Cola-Plakat fälschten, um damit gegen die AfD zu protestieren.

    Das Problem: Der US-Getränkegigant hatte gar nichts dagegen und distanzierte sich gar von den Ideen der Rechtspopulisten. Doch auch Konkurrent Pepsi distanzierte sich von der AfD, Fritz-Cola positionierte sich schon früher gegen die Partei und Afri-Cola fällt wohl allein wegen des Namens als Durstlöscher für AfD-Fans weg.

    Vita-Cola als Alternative für die AfD?

    AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke versuchte nun Vita-Cola als “Alternative” zu vereinnahmen. Aber auch das Thüringer Unternehmen wehrte sich dagegen.

    Es betonte in einer Stellungnahme gegenüber der Anti-Fake-News-Seite “Volksverpetzer”, dass man sich “nicht für politische Auseinandersetzungen von Parteien (...) instrumentalisieren” lasse. Zugleich verwies Vita Cola drauf, “für Weltoffenheit und Toleranz“ zu stehen. 

    Alte Werbeplakate des Brauseherstellers zeigen tatsächlich Alltagsbilder, die AfD-Rechtsaußen Höcke nicht gefallen dürften – und die seine Empfehlung für Vita Cola ad absurdum führen. 

    “Wer es bunt treibt, kann auch nichts verpassen”

    Tatsächlich hatte Vita Cola in der Vergangenheit mehrfach mit schwulen Paaren geworben:

    ► So zeigt ein altes Werbeposter offensichtlich ein homosexuelles Pärchen, einer der Männer ist darüber hinaus schwarz.

    ► In einer neueren Kampagne sind ebenfalls zwei Männer. Auf dem Werbebild prangt ebenfalls der Spruch: “Wer es bunt treibt, kann auch nichts verpassen.”

    Beide Kampagnen werben mit Bildern, die vielen AfD-Anhängern zuwider sein dürften. 

    Es sei erinnert: In der Vergangenheit hatte sich die AfD schon mehrmals empört über die offene Darstellung von Homosexualität und Pärchen gezeigt, bei dem einer der Partner nicht dem Ideal der Partei entsprach

    (jkl)


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    Die Jungfräulichkeit einer 13-Jährigen sollte zum höchstmöglichen Betrag verkauft werden. (Symbolbild)

    • Eine 35-jährige Russin ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden, weil sie die Jungfräulichkeit ihrer Tochter versteigern wollte.
    • Was die Mutter zu dem Zeitpunkt nicht wusste: Der Käufer war ein  Undercover-Polizist.

    Irina Gladkikh aus der russischen Stadt Chelyabinsk ist zwar eine Schönheitskönigin, jedoch sicher nicht die beste Mutter der Welt.

    Sie wurde inzwischen vor Gericht gebracht, nachdem die 35-Jährige versucht hatte, die Jungfräulichkeit ihrer 13-jährigen Tochter zu verkaufen.

    Darüber berichtete unter anderem die britische Tageszeitung “Mirror”.

    Mutter will die Jungfräulichkeit ihrer Tochter im Netz verkaufen

    Die Mutter machte pornografische Bilder von ihrer Tochter – und bot danach die Jungfräulichkeit der 13-Jährigen im Netz an.

    Zudem beschaffte sie eine ärztliche Bescheinigung, die bewies, dass ihr Mädchen noch eine Jungfrau war.

    Ein angeblich wohlhabender Pädophiler meldete sich bei der Mutter und bot ihr umgerechnet knapp 21.000 Euro an.

    Um den Deal abzuschließen, flog Irina Gladkikh mit ihrer Tochter in die russische Hauptstadt Moskau. Dort überreichte der Mann der Mutter das Geld, doch damit kam sie nicht weit. Die 35-Jährige wurde nämlich kurz darauf festgenommen.

    Undercover-Polizist nimmt die Mutter fest – sie muss nun vier Jahre im Gefängnis verbringen

    Denn: Der angeblich wohlhabende Pädophile entpuppte sich als Undercover-Polizist.

    Nach der Inhaftierung gab die Frau aus Chelyabinsk ihre perfide Tat zu. Die Mutter wurde inzwischen zu vier Jahren Haftstrafe verurteilt. Außerdem verlor sie das Sorgerecht für ihre Tochter und ihren Sohn.

    Die 13-Jährige und ihr Bruder wohnen inzwischen bei ihrer Großmutter, die zu ihrem offiziellen Vormund ernannt wurde.

    Die zwei Komplizen, die der Mutter bei der Suche nach einem reichen Mann halfen, wurden ebenfalls zu dreijährigen Haftstrafen verurteilt.

    Eine Freundin der Täterin glaubt zu wissen,  zu wissen, was die 35-Jährige mit dem Geld gemacht hätte. Schließlich sei Irina Gladkikh “immer gut gekleidet”gewesen und habe “teure und stilvolle Kleidung getragen”

    (tb)


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    • Eine Kanadierin fertigt kuriosen Vagina-Baumschmuck an. 
    • In der Vorweihnachtszeit waren die Christbaumkugeln der anderen Art schnell ausverkauft. 

    Über Weihnachtsdekoration lässt sich bekanntlich streiten. Für die einen kann es nicht kitschig und bunt genug sein, die anderen bevorzugen klassische Christbaumkugeln in dezenten Farben. 

    Die Kanadierin Suzanne McAleenan hat sich in Sachen Weihnachtsdeko etwas ganz besonderes ausgedacht. In ihrem Shop, den sie auf der Verkaufsplattform “Etsy” betreibt, bietet sie handgefertigte Vagina-Dekoration an. 

    ► Genauer gesagt: Bunten Filzschmuck in Vagina-Form, mit einem kleinen Glöckchen als Klitoris. 

    Auf die Idee kam sie beim Basteln

    Auf die Idee kam McAleenan laut der irischen Zeitung “buzz”, als sie für die Lehrer ihrer Kinder Waldtiere aus Filz basteln wollte. Dabei fiel ihr offenbar auf, dass sie dafür nich viel Talent hatte. 

    Leichter fiel es ihr, kleine Vagina-Schmuckstücke herzustellen – und das mit Erfolg. 

    Knapp 3000 Mal verkaufte McAleenan laut “Etsy” bereits den Vagina-Baumschmuck. Momentan sind die Stücke wieder restlos ausverkauft. Ihre Kunden zeigen sich mehr als zufrieden. 

    Mehr zum Thema: Frau mit zwei Vaginas erzählt, wie sich Sex für sie anfühlt

    “Wunderbar. So süß und kreativ. Ich habe schon mehrere bestellt – als Geschenk für meine Hebamme, Freunde und meinen Frauenarzt. Danke für dein Talent”, schreibt eine zufriedene Käuferin. 

    “Es sieht so toll aus, vielen Dank”, bewertet ein anderer Käufer den Vagina-Schmuck. 

    Weihnachtsbaum mit Vagina

    Den Baumschmuck gibt es in vielen verschiedenen Farben und Formen. Hübsch sind sie ja schon, die kleinen Filz-Vaginas. 

    ►  Ob beim Familienfest der Weihnachtsbaum statt mit Lametta, Zuckerstangen und bunten Kugeln jedoch mit weiblichen Genitalien geschmückt werden sollte, muss jeder selbst entscheiden. 

    (ame)


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