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Huffington Post Germany Athena

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    • Eine Twitter-Nutzerin hat kürzlich die Konversation mit ihrer Freundin auf Twitter geteilt.
    • Darin erzählt ihre Freundin von ihrem Date, das ungewöhnlicher nicht hätte sein können.

    So ein richtig schlechtes Date gehört wohl zum Erwachsenwerden einfach dazu. Was einer Freundin der Twitter-Nutzerin Raychel jedoch passierte, überschreitet alle Grenzen.

    Ihr Date war nicht nur erfolglos, sondern richtig gruselig. Deshalb teilte Raychel den Nachrichtenverlauf zwischen ihr und ihrer Freundin mit ihren Twitter-Followern.

    “Auf dem Schild stand: Krematorium”

    “Er sagte, ‘zieh dir ein schwarzes Kleid an und ich werde dich überraschen’”, schrieb ihre Freundin. So romantisch, habe sie sich gedacht.

    Als ihr Date sie jedoch mit dem Auto abholte und an sein Ziel brachte, entwickelte sich das Treffen in eine ganz andere Richtung.

    Mehr zum Thema: Ich habe einen Tag Tipps von Pickup-Artists befolgt – so haben Menschen reagiert

    “Ich dachte mir, was für ein seltsamer Ort. Dann sah ich das Schild. Darauf stand: Krematorium ”, berichtete sie ihrer Freundin Raychel. Sie habe ihn gefragt, ob das Benzin ausgegangen sei – doch er habe nur geantwortet: “Nein, ich brauchte nur jemanden, der mich zu dieser Sache begleitet.”

    Bald stellte sich heraus: Der Unbekannte brachte Raychels Freundin zur Beerdigung seiner Großmutter.

    ″Überall waren weinende Menschen und ich dachte mir, ich kann jetzt keine Bitch sein und einfach gehen”, schreibt sie ihrer Freundin. Sie habe sogar seine Mutter getroffen und er habe sie vorgestellt.

    “Ich tröstete also einen Fremden”

    Raychels Freundin wurde offenbar schnell klar, dass sie die Freundin ihres Dates spielen musste, um elegant aus dem Dilemma heraus zu kommen.

    “Wie auch immer”, schrieb sie Raychel, “er weinte und ich tröstete einen Fremden, während er seine Familie begrüßte.”

    ► “Am Ende stellte sich heraus: Vor wenigen Wochen hatte ihn seine Freundin verlassen. Seine ganze Familie wollte sie jedoch unbedingt kennenlernen, also suchte er nach jemandem, der ihren Platz einnehmen konnte.”

    Vielleicht bekam Raychels Freundin am Ende Mitleid mit dem Mann. Laut dem Nachrichtenverlauf stand sie die Beerdigung an seiner Seite durch und ließ sich am Ende von ihm nach Hause fahren.

    Dass sich aus diesem pietätlosen Date noch eine große Liebe entwickelt, ist wohl unwahrscheinlich. Immerhin ist Raychels Freundin nun um eine Erfahrung reicher – und die Twitter-Gemeinde durfte sich über dieses verkorkste Treffen auch prächtig amüsieren.

    (glm)


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    Ein irakischer Soldat in der Stadt Mossul. 

    ► Die Zahl der Terroropfer ist weltweit deutlich zurückgegangen. 2017 starben bei Anschlägen 18.814 Menschen – und damit 27 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

    ► Das geht aus dem globalen Terrorismus-Index des Instituts für Wirtschaft und Frieden (IEP) hervor.

    ► Im Vergleich zu 2014 ging die Opferzahl sogar um 44 Prozent zurück. Besonders im Irak und in Syrien habe sich die Lage wegen des Rückzugs der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verbessert.

    Besonders in Europa geht die Zahl der Anschläge zurück: 

    In Europa sei die Zahl der Toten durch Terroranschläge von 168 (2016) auf 81 (2017) gesunken, heißt es in dem am Mittwoch in London veröffentlichten Report.

    ► Besonders stark sei der Rückgang unter anderem in Deutschland, Frankreich und Belgien gewesen. 

    Hierfür gebe es mehrere Gründe, sagte Steve Killelea von der Denkfabrik. So habe der IS an Attraktivität verloren und Techniken zur Beobachtung von Verdächtigen seien besser geworden.

    An dieser Orten hat die Anzahl der Terroropfer zugenommen: 

    Allerdings gibt es nicht nur gute Nachrichten: Großbritannien, Spanien, Schweden, Finnland und Österreich verzeichneten dem Report zufolge mehr Terroropfer. In Nordamerika und Westeuropa habe die Gefahr gerade durch rechtsgerichtete Täter zugenommen.

    Besonders schlimm traf es laut dem Report im vergangenen Jahr Somalia. Ein Attentäter hatte sich in einem Lastwagen an einem Verkehrsknotenpunkt in der Hauptstadt Mogadischu in die Luft gesprengt.

    Fast 600 Menschen starben nach Angaben des IEP. Die Regierung machte die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz dafür verantwortlich.

    Das IEP gibt jedes Jahr den globalen Terrorismus-Index heraus. Zudem veröffentlicht das Institut auch den weltweiten Friedens-Index.

    (jg)


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    Die Britin Deborah Binner musste innerhalb kurzer Zeit zwei Schicksalsschläge verkraften. Erst starb ihre Tochter an Krebs, dann ihr Mann an einer seltenen Krankheit. 

    In diesem Beitrag schreibt sie, wie ihr das die Kraft gegeben hat, mehr aus ihrem Leben zu machen.

    “Meine Mission im Leben ist es, nicht nur gerade so zu überleben, sondern aufzublühen – und das mit etwas Leidenschaft, etwas Mitgefühl, etwas Humor und etwas Stil.

    Diese Worte von Maya Angelou fassen perfekt zusammen, wie ich gerade lebe und wie ich noch bis zum Ende meiner Tage weiterleben will. Einige Menschen – darunter ich selbst – fragen sich, wie ich es überhaupt geschafft habe, zu überleben.

    Denn ich habe kurz nacheinander erst meine Tochter und dann meinen Ehemann verloren. Zwei Schicksalsschläge, die völlig außerhalb der natürlichen Ordnung der Dinge lagen. Und wie sollte ein Mensch nach solchen Ereignissen weiterleben oder sogar noch aufblühen?

    Doch ich habe genau das geschafft. Und ich hoffe, anderen Menschen dadurch zeigen zu können, dass das Leben auch nach einem Todesfall weitergeht.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch auch, dass jeder zuerst einmal selbst wollen muss, dass es einem wieder besser geht. Und dass jeder anschließend unglaublich hart daran arbeiten muss, um an diesen Punkt zu gelangen.

    Meine Tochter war perfekt, alle liebten sie – doch sie war todkrank

    Die erste persönliche Katastrophe meines Lebens drehte sich um meine wunderschöne und perfekte Tochter Chloe. Sie war ein beliebtes, großes, dunkelhaariges Mädchen mit großen, blaugrünen Augen.

    Ich hatte immer geglaubt, dass ihr die Welt zu Füßen lag. Doch ich hatte keine Ahnung, dass in ihrem wunderschönen, jungen Körper demnächst die Hölle ausbrechen würde.

    Alle liebten Chloe und irgendwie schien in ihrem Leben immer alles glatt zu laufen. Sie war intelligent und charmant. Außerdem konnte sie singen wie ein Engel und sie hatte eine natürliche Begabung für Musik und Tanz.

    Ich hatte immer geglaubt, dass ihr die Welt zu Füßen lag. Doch ich hatte keine Ahnung, dass in ihrem wunderschönen, jungen Körper demnächst die Hölle ausbrechen würde.

    Chloe war 15, als sie plötzlich über Schmerzen in ihrem Bein klagte. Die Ärzte spielten diese Schmerzen immer wieder herunter.

    Ihre Schmerzen wurden immer schlimmer

    Sie versuchten uns wenig überzeugend einzureden, dass es sich dabei lediglich um “Wachstumsschmerzen” handelte. Denn Chloe sah nach außen sehr gesund aus und sie hatte ein tolles Leben. Partys, Jungs, Spaß – einfach alles, was dazugehörte. Doch die Schmerzen ließen nicht nach und setzten irgendwann sogar nachts ein.

    Ich war alarmiert und vereinbarte einen dringenden Termin bei einem Facharzt. Das war der Moment, an dem wir das “Tor zur Hölle” betraten. Man sagte uns, dass Chloe einen Tumor hatte.

    Es handelte sich dabei um ein Ewing-Sarkom, ein seltener solider bösartiger Tumor, der meist Knochen befällt.

    Die Ärzte taten alles, um gegen den stark wuchernden Krebs anzukämpfen, der bereits am Toben war. Doch es half nicht.

    “Ist das heilbar?”, fragte ich und sank auf meine Knie. “Man kann es behandeln”, lautete die Antwort der Ärzte. Mir wurde erst später klar, dass dazwischen ein gewaltiger Unterschied bestand.

    Deborah und ihre Tochter Chloe

    Chloe wurde mit Chemotherapie, Strahlentherapie und Operationen behandelt. Die Ärzte taten alles, um gegen den stark wuchernden Krebs anzukämpfen, der bereits am Toben war. Doch es half nicht.

    Die Forschung an Knochenkrebs bei Kindern entwickelt sich nicht weiter

    Ich glaube auch nicht, dass die Ärzte wirklich jemals davon ausgegangen waren, dass sie Chloe retten konnten. Die Überlebensrate für Kinder mit Knochenkrebs hat sich in den letzten 30 Jahren kaum verändert.

    Der Grund dafür ist, dass die Pharmafirmen an dieser Krankheit kein Geld verdienen können. Das ist der wahre Grund.

    Wie man es auch dreht und wendet: Tatsache ist, dass nicht genügend Kinder an Krebs erkranken, um die riesigen Investitionen rechtfertigen zu können, die man für die klinischen Studien zur Einführung von neuen Medikamenten benötigen würde.

    Meine Tochter starb am 28. Februar 2013. Es war ein unglaublich trauriger und bitterer Tag. Vor gerade einmal zwei Wochen war sie 18 Jahre alt geworden. Chloe starb zuhause und wir alle waren bei ihr.

    An diesem Tag ist auch ein großer Teil von mir gestorben. Die Hoffnungen und Träume meines wundervollen Kindes waren allesamt zerstört worden.

    Doch da ich noch ein zweites Kind hatte, gab ich nicht auf. Ich arbeitete hart daran, das Positive in meinem Leben wiederzufinden. Und manchmal gelang mir das sogar.

    Doch das Schicksal war noch nicht fertig mit uns.

    Ein Jahr nach Chloes Tod wurde meine Mann Simon krank

    Mein Ehemann Simon war immer mein Fels in der Brandung und der Mittelpunkt meines Lebens gewesen. Gerade einmal ein Jahr nach Chloes Tod beklagte er sich jedoch plötzlich über ein eigenartiges Gefühl auf der Zunge.

    Wieder einmal gingen wir zum Arzt und erhielten eine Schocknachricht: “Sie haben die Motoneuron-Krankheit.”

    Mein Mann war ein starker, dynamischer Alpha-Mann. Er machte mir unmissverständlich klar, dass er die Motoneuron-Krankheit nicht bis zum Endstadium durchstehen wollte.

    Um Himmels willen! Diese Krankheit ist so schrecklich, dass selbst Ärzte es kaum wagen, ihren Namen in den Mund zu nehmen.

    Kurz und brutal ausgedrückt, raubt diese Krankheit den Betroffenen zuerst sämtliche Körperfunktionen und anschließend ihren letzten Rest an Stolz und Würde. Eine absolut grauenhafte Krankheit.

    Mein Mann war ein starker, dynamischer Alpha-Mann. Er machte mir unmissverständlich klar, dass er die Motoneuron-Krankheit nicht bis zum Endstadium durchstehen wollte.

    Gegen meinen heftigen Protest beschloss er, sein Leben im Oktober 2015 in einer Sterbehilfe-Klinik in der Schweiz zu beenden. Er war innerhalb von Sekunden tot und mir blieb nichts anderes übrig, als irgendwie weiterzumachen.

    Deborah und ihr Mann Simon

    Anfangs hatte ich mit Selbstmordgedanken zu kämpfen, weil der Schmerz einfach zu groß für mich war. Doch dann machte ich tatsächlich weiter.

    Ich hatte mir schon sehr früh das Ziel gesetzt, dass ich meine Erfahrungen nützen würde, um anderen zu helfen. Ich hatte bereits so viel erlebt. Mein bisher vollkommen normales Leben war durch diese außergewöhnlichen Ereignisse komplett aus der Bahn geworfen worden.

    Ich kämpfte weiter – für Simon und Chloe

    Ich setzte mich unermüdlich für bessere und sanftere Medikamente für krebskranke Kinder ein. Ich schrieb ein Buch. Ich beantwortete Briefe und ich besuchte einen Kurs in Positiver Psychologie. Ich brachte meinen letzten Rest an Kraft auf, um das Allerbeste aus meinem Leben zu machen.

    Ich wollte alles in meiner Macht stehende zu tun, um für die Familie, die mir noch geblieben war, das Allerbeste aus mir selbst herauszuholen.

    Mich in Depressionen zu vergraben kam für mich nicht in Frage. Chloe und Simon waren so großartige, tapfere und starke Menschen gewesen. Selbst in den aussichtslosesten Situationen hatten sie niemals aufgegeben. Ich hatte mir geschworen, dies in Ehren zu halten.

    Ich wollte alles in meiner Macht Stehende tun, um für die Familie, die mir noch geblieben war, das Allerbeste aus mir selbst herauszuholen.

    Und irgendwie hat es funktioniert. Die Asche von Chloe und Simon steht in meinem Schrank und ich spreche jeden Tag mit ihnen. Die Erinnerung an die beiden ist fest in meinem täglichen Leben fest verwoben.

    Ich zerbreche mir nicht mehr den Kopf über lächerliche Dinge

    Sie werden mich niemals verlassen und ich werde sie niemals vergessen. Und ich erinnere mich immer daran, wie schön, wundervoll und kurz das Leben ist.

    Wenn ich irgendwann sterbe und auf mein Leben zurückblicke, will ich aus vollem Herzen sagen können, dass ich mein Bestes gegeben habe und dass ich etwas bewegt habe.

    Ich bin trotz dieser Schicksalsschläge ein besserer Mensch geworden. Und vielleicht ja sogar gerade deshalb.

    Ich zerbreche mir den Kopf nicht mehr über lächerliche Dinge. Zum Beispiel ob ich alt aussehe, ob mein Haus aufgeräumt ist, oder welche Kleidung ich trage.

    Denn all das ist unwichtiger Quatsch. Ich konzentriere mich stattdessen lieber voll und ganz auf die Beziehung zu meiner Familie und zu meinen Freunden.

    Ich würde für meine Lieben sofort alles liegen und stehen lassen. Ich mag mich selbst und das Leben, das ich führe. Und das fühlt sich unglaublich gut an.

    Ich bin trotz dieser Schicksalsschläge ein besserer Mensch geworden. Und vielleicht ja sogar gerade deshalb.

    Deborah Binner ist die Autorin des Buches “Yet Here I Am”, das bei Splendid Publications erschienen ist.

    Dieser Blog erschien ursprünglich bei der HuffPost UK und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier. 


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    • In München hat sich ein Unbekannter in einer S-Bahn vor Kindern entblößt. 
    • Die Polizei fahndet nun mit einem Foto nach dem Mann. 

    Ein junger Mann soll im bayerischen Markt Innersdorf nahe München Kinder sexuell belästigt haben. Wie die Polizei berichtet, habe der Mann am S-Bahnhof der Stadt vor einer elfjährigen Schülerin und weiteren Reisenden seinen Penis gezeigt. 

    Danach soll der Unbekannte mit seinen zwei Begleitern mit einer S-Bahn Richtung Dachau davongefahren und in München am Hauptbahnhof ausgestiegen sein.

    Die Tat hat sich laut der Polizei am vergangenen Donnerstag ereignet. 

    Polizei fahndet mit Foto nach dem Exhibitionisten

    Das betroffene Mädchen soll seiner Mutter von dem Vorfall berichtet haben. Diese rief dann schließlich die Polizei. Bei der meldeten sich den Beamten nach auch weitere Eltern, die über den Exhibitionisten von ihren Kindern erfuhren. 

    Die Polizei sucht nun mit einem Foto nach dem Täter (siehe oben). 

    So beschreibt die Polizei den Täter: 

    ► südosteuropäisches bzw. arabisches Aussehen

    ► ungefähr 20 Jahre alt

    ► 1,70 bis 1,75 Meter groß

    ► schwarze Haare und schwarzer Dreitagebart 

    ► sprach Deutsch mit Akzent

    ► trug eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen an der Seite und eine schwarze Jacke, weiße Sneaker mit roten Streifen, eine schwarze Basecap mit rotgrünem Streifen darauf und eine Goldkette

    Die Polizei ruft Zeugen auf, sich bei ihr zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 089/515550- 111 gegeben werden

    (ll)


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    Eine Hochzeitsplanerin hat es manchmal nicht leicht mit den Bräuten.

    • Eine Hochzeitsplanerin hat in einem anonymen Blogpost über die schlimmste Kundin ihres Lebens geschrieben.
    • Als die Braut auf einen schweren Schicksalsschlag ihrer Schwester reagierte, sagte der Bräutigam kurzerhand die Hochzeit ab. 

    Als Hochzeitsplanerin muss man so manche zickige Braut ertragen. Gerade kurz vor dem großen Tag wird die sonst noch so zahme Frau zu einem sogenannten “Brautzilla”

    Eine der schlimmsten Geschichten ihrer Karriere gestand eine Hochzeitsplanerin auf einer anonymen Blog-Seite namens “Not Always Right”.

    Wie sie schrieb, habe sie es hier mit einem besonders grausamen Fall zu tun gehabt.

    Mehr zum Thema:Mann macht Freundin Heiratsantrag – dann sucht ihn die Polizei

    Braut lädt Schwester wegen Schwangerschaft aus

    Sie schreibt, dass die Schwester der angehenden Braut vor der Hochzeit gestanden habe, dass diese schwanger sei. Die Braut habe ihre Schwester daraufhin ausgeladen. Der Grund: Die Schwangerschaft sei gerade “sehr ungünstig”, da nun beispielsweise das Kleid der Schwester geändert werden müsse.

    Obwohl die Hochzeitsplanerin bei dem Streit in ein Nebenzimmer huschte, habe sie das Gespräch weiter mithören können.

    Die Schwester sagte:

    “Wir haben es seit drei Jahren versucht, schwanger zu werden. Auch wenn die Hochzeit dein großer Tag ist, wusstest du, was ich alles aushalten musste, um ein Baby zu bekommen.”

    Doch die Braut habe nur kaltherzig geantwortet: “Na, dann kannst du wohl nicht an meiner Hochzeit teilnehmen, da ich mich nicht mit den Problemen rumschlagen möchte, die deine Schwangerschaft auslösen wird.”

    Schwester erleidet Monate später eine Fehlgeburt

    Wenige Monate später sei die Weddingplanerin mit der Braut und deren Mutter zusammengesessen, als das Telefon der Mutter geklingelt habe.

    Die Mutter habe sich darauf entschuldigt, den Raum verlassen und das restliche Treffen über mit Telefonieren verbracht.

    Nach einer längeren Zeit sei sie zurück ins Zimmer gegangen und habe dabei den Eindruck gemacht, geweint zu haben. Die Mutter habe gesagt: “Es war deine Schwester... sie hat das Baby verloren.”

    Die Hochzeitsplanerin schrieb in dem Blogpost, dass sie in dem Moment selbst den Tränen nah gewesen wäre. Doch die Braut habe keinerlei Gefühlsregung gezeigt:

    “Oh. Naja, ich denke, dann kann sie ja zur Hochzeit kommen, jetzt, wo sie nicht mehr schwanger ist.”

    Mehr zum Thema:  Bei dieser Hochzeit müssen die Gäste Augenbinden tragen

    Mutter und Bräutigam wenden sich von der Braut

    Die Mutter habe sich darauf zur Hochzeitsplanerin umgedreht und verkündet, dass sie nicht mehr weiter für die Feier aufkommen werde.

    “Es tut mir leid, falls ich Ihre Zeit verschwendete habe, aber es sieht so aus, als werde ich nicht mehr für diese Hochzeit aufkommen. Stattdessen wird meine Tochter alles bezahlen. Ich hoffe, dass dies kein Problem für Ihr Geschäft darstellen wird.”

    Nach dieser Ansage habe die Braut eine Panikattacke erlitten, habe geschrien und geweint. Noch dazu habe sie ihre Mutter immer wieder gefragt, warum sie sich so plötzlich umentschieden habe. 

    Doch auch der Bräutigam muss von dem Verhalten seiner Zukünftigen Wind bekommen haben. Denn nur 24 Stunden später habe er die Hochzeit abgesagt – und sich von der Frau getrennt.

    (nmi)


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    Der demokratische Hoffnungsträger Beto O'Rourke und ein treuer Trump-Anhänger: Die USA sind tief gespalten – selbst innerhalb der ideologischen Lager. 

    Die USA sind unter Präsident Donald Trump so gespalten wie nie zuvor. 

    Die politischen Gräben zwischen den Republikanern und den Demokraten haben sich in Trumps Amtszeit noch weiter vertieft – vor allem, weil die Republikaner unter dem US-Präsidenten noch weiter nach rechts gerückt sind. 

    Eine exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die HuffPost US zeigt nun, dass sich diese politische Fragmentierung der USA in Zukunft enorm verschlimmern könnte. 

    Denn nicht nur glaubt die Mehrheit der Anhänger beider Parteien, dass der jeweilige politische Kurs der vergangenen Jahre sich nicht verändert hat – es also auch keine Bewegung der Parteien aufeinander zu gab. 

    Ein großer Teil der befragten Republikaner und Demokraten spricht sich zudem für einen Rechts- beziehungsweise Linksruck der eigenen Partei aus

    Die Ergebnisse der Umfrage – auf den Punkt gebracht. 

    Wie sich die Anhänger von Trumps Republikanern die Zukunft ihrer Partei vorstellen: 

    53 Prozent der republikanischen und tendenziell republikanisch abstimmenden Befragten glauben, dass sich die Ideologie der Partei in den vergangenen Jahren nicht verändert hat. 

    ► Eine knappe Mehrheit von 52 Prozent spricht sich jedoch dafür aus, dass die Republikaner in Zukunft noch konservativer werden sollen. 32 Prozent wollen keine Veränderung, 8 Prozent wünschen sich eine weniger konservative Partei.

     Befragte, die sich selbst als Konservative oder evangelikale Christen identifizieren sowie solche, die über 45 sind, tendieren am ehesten zu einem Rechtsruck der Republikaner. Jüngere Parteimitglieder sind eher dagegen. 

    Wie zerstritten die Anhänger der Demokraten über die Neuausrichtung ihrer Partei sind: 

    ► Von den Befragten, die die Demokraten wählen oder zumindest häufiger dazu neigen, sagten 45 Prozent, dass die Partei sich ideologisch in den vergangenen Jahren nicht verändert habe. 33 Prozent glauben, die Partei sei liberaler geworden; 9 Prozent glauben das Gegenteil. 

    ► Über die Zukunft der Partei sind die Meinungen gespalten: 35 Prozent der Befragten wünschen sich eine liberalere Ausrichtung, 33 Prozent wollen keine Veränderung. 17 Prozent sprechen sich für eine weniger liberale Politik aus. 

    ► Befragte, die sich als stark mit den Demokraten verbunden oder als Liberale bezeichnen, befürworten auch eher einen liberaleren Kurs der Partei. Ebenso verhält es sich mit jüngeren Anhängern der Partei mit Hochschulabschluss. 

    Die zunehmende Spaltung der USA und innerhalb der Parteien auf den Punkt gebracht:  

    Aus dem US-amerikanischen Pluralismus ist längst ein Dualismus geworden – und das schon lange vor Donald Trump.

    Spätestens seit den 1980er-Jahren zieht sich durch die Politik der Vereinigten Staaten ein tiefer Graben zwischen den immer liberaler werdenden Demokraten und den immer rechtskonservativer agierenden Republikanern.

    Unter dem aktuellen US-Präsidenten spaltet sich das Land weiter. Eine exklusive Umfrage der HuffPost US zeigt nun, das dies auch in Zukunft so sein könnte: Die Anhänger der Republikaner wollen, dass ihre Partei noch weiter nach rechts rückt; ein großer Teil der Wähler der Demokraten spricht sich für einen Linksruck der eigenen Partei aus.  

    Für die Umfrage hat das Institut YouGov 1.000 erwachsene US-Amerikaner im Zeitraum vom 12. bis zum 13. November befragt. Die Auswahl der Befragten erfolgte über ein Online-Formular von YouGov und spiegelt die demographischen und weiteren Eigenschaften der US-Bevölkerung wieder. Hier könnt ihr den Originalartikel der HuffPost US lesen.  

    (ll)


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    Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Anton Hofreiter, nach der historischen Bayern-Wahl.

    ► Schon mehrfach haben die Grünen eine grundlegende Reform der Deutschen Bahn gefordert. Jetzt will ihr Bundestagsfraktionsvorsitzender Anton Hofreiter ernst machen. 

    ► In einem Thesenpapier, das der Nachrichtenseite “T-Online” vorliegt, fordert Hofreiter unter anderem eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets von aktuell 19 Prozent auf sieben Prozent. 

    ► Hofreiter betonte den aus seiner Sicht großen Reformbedarf der Bahn gegenüber “T-Online”: 

    “Die Unzuverlässigkeit der Bahn frustriert die Menschen und richtet einen handfesten volkswirtschaftlichen Schaden an. Die Deutsche Bahn muss dringend aufpoliert werden.”

    ► Insgesamt stellt Hofreiter laut der Nachrichtenseite drei zentrale Forderungen an die Bahn. Diese soll für Kunden günstiger, pünktlicher und zudem bequemer werden.

    Was Hofreiter von der Deutschen Bahn noch fordert:

    Hofreiters Ziel sei es, dass bis 2030 doppelt so viele Fahrgäste wie bisher die Bahn nutzen. Das wären laut “T-Online” 300 Millionen im Fernverkehr und bis zu 6 Milliarden im Nahverkehr.

    ► Hofreiter fordert eine “Pünktlichkeitsquote von 97 Prozent (Nah- und Fernverkehr) bis 2030″.

    ► Außerdem will der Grünen-Politiker ein ”übersichtliches und einfaches Ticketsystem”, sowie ein “dichtes und attraktives Nachtzugnetz in Deutschland, mit engen Verknüpfungen in unsere Nachbarstaaten”.

    ► Außerdem müsse es eine 100-prozentige Ausstattung mit unterbrechungsfreiem WLAN innerhalb der nächsten fünf Jahre geben.

    Dies soll der Bund mit Milliarden-Beträgen fördern: “Kurzfristig müssen die Ausgaben für die Bahn verdoppelt, mittelfristig eher vervierfacht werden.”

    Das Papier soll demnächst im Fraktionsvorstand beraten werden.

    (jg)


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    • Die Polizei hat einen abgemagerten und verletzten Hund aus der Gefangenschaft seiner Besitzer befreit. 
    • Das Tier hat sich sogar das eigene Bein abgekaut, um sich von einem am Strom angeschlossenen Kabel zu befreien.
    • Im Video oben seht ihr den Hund und erfahrt, wie es ihm heute geht.

    Die Polizei hat ein Paar im US-Bundesstaat South Carolina verhaftet, weil es seinen Hund misshandelt hat.

    Die Nachbarn teilten den Beamten mit, dass sich der Hund in einem miserablen Zustand befindet. Er sei nicht nur völlig abgemagert, sondern habe sich auch sein eigenes Bein abbeißen müssen, um sich von einem am Strom angeschlossenen Kabel zu befreien.

    Das berichtet die britische Zeitung “Daily Mail”. 

    Polizisten der Polizeibehörde Ware Shoals hatten den Mann und die Frau vor wenigen Wochen festgenommen. Die Beamten selbst konnten nicht fassen, in was für einem schlechten Zustand sich der Hund befand. Die Zeitung zitiert einen Polizisten:

    “Als ich mich dem Zaun näherte, sah ich eine sehr magere schwarze Dogge mit einer Verletzung am hinteren rechten Bein. Als ich dem Tier näher kam, konnte ich sehen, dass mehr als die Hälfte des Beins verschwunden war.”

    Polizisten und Tierschützen sind schockiert über so viel Grausamkeit

    Als die Polizei das Paar verhaftete, gab es an, dass es den verletzten Hund selbst behandelt habe – eine Behandlung beim Tierarzt hätten sich die beiden nicht leisten können.

    Die Polizei fand auf dem Grundstück des Paares eine Metallstange, an die der Hund gefesselt war. Schüsseln für Futter oder Wasser hingegen konnte sie nirgends finden. 

    Die Tierschutzorganisation Noahs Arks Rescue kümmert sich seitdem um das Tier, das nun den Namen Luke trägt. Für die Tierschützer ist das einer der schlimmsten und brutalsten Fälle von Tiermissbrauch. Die Organisation schreibt auf ihrer Seite: 

    “Luke ist einer der traurigsten Fälle, den wir seit langem hatten. Er ist so abgemagert, dass es schwer zu glauben ist, dass er die Kraft hat, zwei Schritte zu gehen. Seine Augen sind so traurig und seine Nasenhöhle und seine Augen sind entzündet. Ich habe viele kranke Hunde gesehen, aber was mit Luke passiert ist, ist unmenschlich.”

    Der Zustand des Tieres ist noch immer kritisch

    Wie es dem Hund heute geht, seht ihr oben im Video.

    Die Organisation bittet um Spenden, um die medizinischen Kosten für Lukes Behandlung decken zu können.

    Wie das Magazin “People” berichtet, musste sich das Paar wegen Tiermissbrauchs und Folter vor Gericht verantworten. Inzwischen sind die beiden wieder auf freiem Fuß, müssen aber eine Strafe von jeweils 5000 Dollar zahlen.

    (nmi)


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    Seine Freunde lachten ihn wegen seines Bierbauchs aus.

    • Ein US-Amerikaner denkt, dass er einfach nur einen Bierbauch hat – doch sein Bauch wächst weiter und weiter.
    • Als er zu Ärzten geht, stellt sich heraus, dass der Mann einen riesigen Tumor im Bauch hat.

    Der 47-jährige Hector Hernandez aus Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien hat sich nicht erklären können, was mit seinem Körper geschah.

    Denn: Sein Bauch wuchs und wuchs immer weiter, egal was er auch tat.

    Aus Sorge ging er zum Arzt, doch der schickte den 47-Jährigen ohne Diagnose wieder nach Hause. Doch Hernandez blieb hartnäckig und holte sich eine Zweitmeinung. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann die ganze Zeit einen Tumor im Bauch mit sich trug.

    Darüber berichtet die amerikanische Tageszeitung “Washington Post”.

    47-Jähriger denkt, er sei einfach nur fett

    “Ich dachte, ich sei einfach nur fett. Ich war ja schon immer ein schwerer Kerl”, erinnerte sich Hernandez. Am Anfang machte sich Hernandez nicht allzu große Gedanken darüber, wieso sein Bauch immer größer wurde.

    Doch irgendwann wurde Hernandez doch stutzig. Seine Statur veränderte sich auf seltsame Weise: Trotz Ernährungsumstellung nahm er am Bauch immer weiter zu, nur an den Beinen und Armen wurde er dünner.

    Am Ende sei es so schlimm gewesen, dass er sich “nicht mal mehr bücken konnte, um sich die Schuhe binden”.

    Freunde machen sich über den Mann lustig

    Als der 47-Jährige dann 136 Kilo auf die Waage brachte, beschloss er, einen Arzt aufzusuchen. Doch der schickt den Mann wieder heim – ohne klare Diagnose.

    Der Arzt begründete die Gewichtszunahme von Hernandez bloß damit, dass jeder Mensch nun mal an unterschiedlichen Körperstellen Fett ansetzen würde.

    Doch das reichte Hernandez nicht als Erklärung.

    Denn er litt zu der Zeit nicht nur bereits unter körperlichen Problemen wie Bluthochdruck, Verstopfung, Kurzatmigkeit, Sodbrennen und seinem ohnehin “schwerem Bauch”.

    Auch psychisch machte ihm der Zustand zu schaffen: Fremde starrten ihn an und von seinen Freunden wurde er aufgezogen. “Sie machten sich über meinen riesigen ‘Bierbauch’ lustig. Dabei trinke ich so gut wie nie Alkohol”, sagte Hernandez der “Washington Post”.

    Daher ging der 47-Jährige zu einem zweiten Arzt, um sich noch eine andere Meinung einzuholen.

    Mann hat 35 Kilo schweren Tumor im Bauch

    Und der machte eine erschreckende Diagnose: Hernandez’ vermeintlicher Bierbauch entpuppte sich als 35 Kilo schweres Liposarkom.

    Das ist ein bösartiger Tumor des Fettgewebes, der allerdings recht selten vorkommt. Der Tumor kann über Jahre hinweg zu einer beträchtlichen Größe heranwachsen, ohne dass er dabei zwangsweise Probleme oder Schmerzen hervorruft. Das erklärt der Arzt des Amerikaners, William Tseng, von der Keck School of Medicine an der University of Southern California.

    Sollte das sogenannte Liposarkom allerdings streuen, sinke die Lebenserwartung rapide. 

    Tseng, der in seiner Laufbahn als Arzt schon einiges gesehen hatte, war verblüfft über Hernandez’ Fall. Er sagte der “Washington Post”: “Das war mit Abstand der größte (Tumor), den ich je gesehen habe.”

    Arzt entfernt Tumor plus Niere

    Die meisten Tumore hätten in der Regel nicht mehr als fünf bis maximal zehn Kilo gewogen, so der Arzt weiter. Hernandez’ Tumor wog allerdings 35 Kilo!

    In einer mehrstündigen, komplizierten Operation entfernte Tseng Hernandez’ Tumor.

    Dabei hatte der 47-Jährige Glück im Unglück: Wie der Arzt mitteilte, seien die meisten Organe und große Blutgefäße verschont geblieben. Lediglich eine Niere sei zu beschädigt gewesen – die musste Tseng ebenfalls entfernen.

    Dennoch: Hernandez muss keine Chemotherapie machen, sondern nur zu Kontrollterminen erscheinen, um sicherzugehen, dass der Tumor nicht zurückkehrt.

    (jr)


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    • Whatsapp wird im neuen Jahr den Support für einige Betriebssysteme abschalten.
    • Auf den Geräten ist die Nutzung des Messengers dann nicht mehr möglich.
    • Welche Handys davon betroffen sind, seht ihr oben im Video.

    Unzählige Whatsapp-Nutzer müssen sich ab dem neuen Jahr vom Nachrichten-Dienst verabschieden. Der Dienst streicht nämlich den Support für einige Betriebssysteme. 

    Die betroffenen Systeme sind meist schon älter und nicht mehr sehr verbreitet. Unter anderem verliert Nokia S40 ab dem 31. Dezember 2018 den Support. Aber auch Android- und IOS-Geräte sind betroffen, wie ihr oben im Video sehen könnt.

    Mehr zum Thema:Unzählige verschicken Weihnachts-Kettenbrief auf Whatsapp – Experten warnen vor neuer Betrugsmasche

    Whatsapp-Dienst wird teilweise abgeschaltet

    In Zukunft werden die betroffen Smartphones laut dem aktualisierten Support-Dokument die Nachrichten-App nicht mehr installieren und somit auch keine Updates mehr erhalten.

    Den Nutzern bleibt nur die Möglichkeit, auf aktuellere Geräte umzusteigen. Aber Vorsicht: Das heißt nicht unbedingt, dass bis dahin auch noch alle Funktionen erhalten bleiben. Wie es in dem Dokument heißt, können einige Funktionen auch ohne Vorwarnung einfach verschwinden.

    Mehr zum Thema: Diese alten Handys von euch könnten heute bis zu 1000 Euro wert sein

    (nmi)


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    • Sogenannte Rainbow Pools bringen derzeit viele Instagram-Nutzer zum Staunen.
    • Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Naturphänomen, das eine Sumpflandschaft in Regenbogenfarben glitzern lässt.
    • Im Video oben seht ihr das bunte Naturschauspiel.

    Immer mehr Instagram-Nutzer veröffentlichen Bilder von einem besonderen Naturschauspiel namens Rainbow Pool. Dabei handelt es sich um eine graue Sumpflandschaft, die in Regenbogenfarben schimmert. Das beeindruckendste Bild, das derzeit im Netz kursiert, stammt aus dem First Landing Park im US-Bundesstaat Virginia. Darauf zu sehen ist ein Wald, dessen Boden in den Farben des Regenbogens leuchtet.

    Sumpfexperte und Tourguide, Jeff Ripple, hat eine einfache Erklärung für das Spektakel. Er sagte dem Sender “BBC”:

    “Der Regenbogenfilm entsteht auf den Wassereinschlüssen im Sumpf- und Marschland, weil bei der Zersetzung der Vegetation natürliche Öle freigesetzt werden.”

    Mehr zum Thema: Ein riesiger See verfärbt sich grün – dahinter steckt eine große Gefahr für Mensch und Umwelt

    Wald erstrahlt in Regenbogenfarben

    Das bedeutet: Es handelt sich um einen schillernden Schmutz, etwa wie bei einer Pfütze, die mit Öl verunreinigt wurde. Trifft dann Sonnenlicht auf diese Oberfläche, wird ein Teil des Lichtes reflektiert – ein weiterer Teil geht durch den Ölfilm hindurch und trifft dabei auf die Wasseroberfläche. 

    Auf dem Weg zurück zum Auge des Betrachters, vereinigen sich die beiden Lichtanteile. Im Sonnenlicht, das wir normalerweise als weißes Licht wahrnehmen, hat jede Farbe eine Wellenlänge.

    Mehr zum Thema: Forscher haben einen See unter dem Golf von Mexiko entdeckt – wer hineinschwimmt, stirbt

    Diese Längen werden durch die Reflexion entweder verstärkt oder gelöscht. Auf diese Weise entsteht die Wahrnehmung der unterschiedlichen Farben.

    Damit dieses einzigartige Naturphänomen überhaupt zustande kommt, muss das Wasser für eine längere Zeit still stehen.

    Denn: Blätter, Regen oder auch fließendes Wasser zerstören den Regenbogenfilm. 

    (nmi)


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    Besonders während der Feiertage kann es in Beziehungen stressig werden. 

    • Die Weihnachts-Feiertage können für Paare zur Zerreißprobe werden.
    • Ehe- und Familientherapeuten haben uns verraten, was die typischen Probleme sind und wie ihr sie besser bewältigen könnt. 

    Die Feiertage mögen vielleicht die schönsten Tage im Jahr sein – doch für einige Paare können bieten sie ein hohes Streitpotenzial.

    Der Feiertagsstress, bedingt durch Reisen, Finanzplanung, straffe Zeitpläne oder auch anstrengende Verwandte, können für eine Beziehung belastend sein.

    Wir haben Therapeuten nach den Beziehungsproblemen gefragt, die besonders zu dieser Jahreszeit auftauchen und wie Pärchen am besten damit umgehen können. 

    Mehr zum Thema: Expertin: Warum es Dinge gibt, die ihr eurem Partner verschweigen solltet

    1. Ihr gebt nicht offen zu, wie viel Geld ausgegeben wird

    “Geschenke kaufen, Flugtickets buchen, Partydekorationen organisieren, extra Essen besorgen – besonders bei den Finanzen kann es zu Unstimmigkeiten kommen. Vor allem wofür und wie viel Geld ausgegeben werden sollte. Richtig Ärger kann es dann geben, wenn ein Partner dem anderen nicht mitteilt, wie viel Geld er oder sie bereits ausgegeben hat. Oder das gemeinsame Budget nicht vorher genau durchgesprochen wurde”, sagt Ehe- und Familientherapeutin Sheri Meyers.

    Um finanzielle ‘Untreue’ zu vermeiden, solltet ihr euch vor den Feiertagen zusammensetzen und einen realistischen Finanzplan aufstellen. Gemeinsam solltet ihr entscheiden, wie viel Geld ihr tatsächlich ausgeben könnt, was euer Budget ist und dass ihr euch beide daran haltet, empfiehlt die Familientherapeutin.

    “Geht eure Geschenkeliste gemeinsam durch und legt fest, wer was bekommt und wie viel Geld pro Geschenk bezahlt werden sollte. Macht euch einen Plan mit alternativen Geschenken, die nicht viel Kosten und dennoch die Weihnachtsstimmung nach oben treiben – Plätzchen backen, selbstgemachte Geschenke und Grußkarten, ein gemütliches Beisammensein.”

    2. Ihr könnt euch nicht entscheiden, wo ihr feiern sollt

    Ein Problem, das öfter während der Feiertage aufkommt, ist die Entscheidung: Wo und mit wem sollen wir Weihnachten, den ersten Weihnachtsfeiertag oder auch Hanukkah verbringen?

    “Eine mögliche Lösung wäre, die Feiertage aufzuteilen. Ihr verbringt Weihnachten oder Hannukah bei einem Teil der Familie und die darauffolgenden Feiertage bei dem anderen. Oder ihr wechselt jedes Jahr ab”, sagt Ehe- und Familientherapeut Danny Gibson.

    Falls beides nicht funktioniert, könnt ihr auch eure Familien zu euch einladen. “Behaltet nur im Hinterkopf, dass diese Entscheidung zusätzlichen Stress und eine riesige Organisation beinhaltet”, sagt Gibson.

    3. Ihr trinkt deutlich mehr, als geplant

    “Zu viel zu trinken ist besonders zu dieser Jahreszeit ein Problem. Dabei kann nicht nur der Alkohol für Ärger sorgen, sondern vor allem auch ein unpassendes Verhalten, das daraus resultiert”, warnt Therapeut Kurt Smith.

    Falls ihr oder euer Partner Schwierigkeiten hat, euch zurückhalten, solltet ihr euch vorher einen Plan machen, empfiehlt Smith.

    “Legt fest, wie viel jeder jeweils ungefähr trinken kann und wie ihr am Ende wieder nachhause kommt.”

    4. Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen von Bräuchen

    Vielleicht habt ihr eure Geschenke immer am Weihnachtsabend aufgemacht und euer Partner aber immer erst am nächsten Morgen. Oder ihr findet Weihnachten nur dann schön, wenn es zahlreiche Geschenke gibt und euer Partner hat die Einstellung ‘Weniger ist mehr’.

    “Als Paar müsst ihr eigentlich täglich eure Unterschiede unter einen Hut bringen. Und sogar für diejenigen, die sich schon lange kennen, können die Feiertage eine Herausforderung sein”, sagt Ehe- und Familientherapeut Winifred M. Reilly.

    Feiertagsbräuche werden uns von Klein auf mitgegeben und sind deshalb besonders emotional für uns. Umso mehr halten wir deshalb an ihnen fest und sind weniger offen für Alternativen. 

    “Egal, ob ihr euch dafür entscheidet, halb-halb zu machen oder euch jedes Jahr mit den jeweiligen Bräuchen abzuwechseln, denkt daran: Es gibt keinen richtigen oder besseren Weg”, sagt Reilly.

    Vielleicht überlegt ihr euch sogar eine dritte Option, eure Variante. “Diese kann genauso befriedigend und bedeutungsvoll – wenn nicht sogar noch bedeutsamer – sein, wie eure vorherigen Familientraditionen.”

    5. Ihr müsst euch mit nervigen Verwandten rumschlagen

    Falls bei euch feiert, euer Großvater sich immer betrinkt, eure Schwiegermutter nie ein nettes Wort für euch findet oder euer Cousin immer zwei Stunden zu spät ist – dann werden sie sich wohl auch dieses Jahr so verhalten.

    ″Ärgert euch nicht, lasst euch nicht provozieren, sondern probt lieber eine passende Reaktion für eure Familienmitglieder”, empfiehlt Meyers.

    Beispielsweise könnt ihr euch angewöhnen, vor einer angespannten Situation einmal tief ein- und auszuatmen. Seht euch selbst als gütigen Gastgeber, der respektvoll, erwachsen, besonnen sowie nicht defensiv handelt und dadurch euer Zuhause mit Wärme, Lob und Anerkennung füllt. 

    “Arbeitet mit eurem Parnter einen Backup-Plan aus, wie ihr gemeinsam als Team agieren könnt. Denkt euch ein geheimes Signal oder Wort aus, welches eurem Partner klar macht: ‘Greif bitte ein. Ich brauche jetzt Hilfe’”, sagt Meyers.

    Sobald ihr euren Plan im Hinterkopf habt, entspannt euch und glaubt an das Gute im Menschen. “Dinge, auf die wir uns fokussieren, können wachsen: Fokussiert euch darauf, ruhig zu bleiben und eine tolle Zeit miteinander zu verbringen.”

    Mehr zum Thema: 9 Menschen berichten, was sie erst nach der Hochzeit über Sex gelernt haben

    6. Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen von Geschenken

    In einer Beziehung kann es denjenigen geben, der es liebt, lange und intensiv nach dem perfekten Geschenk zu suchen und es zu kaufen – egal, wie viel es kostet. Und dann gibt es natürlich auch den Pragmatiker, der es nicht für notwenig hält, ein teueres Geschenk zu kaufen. 

    “Manche Menschen denken, dass das Geld, das sie für Geschenke ausgeben, auch direkt widerspiegelt, wie viel ihnen diese Person wert ist. Wenn sich Paare also bei der Geschenke-Philosophie uneinig sind, dann kann dies zu verletzten Gefühlen führen”, sagt Gibson.

    Um dieses Problem zu vermeiden, solltet ihr euch vorher miteinander austauschen und besprechen, wie viel Geld jeder von euch für Geschenke ausgeben möchte. Dafür müsst ihr vielleicht eure Rechnungen durchgehen und anstehende Ausgaben miteinbeziehen.

    7. Die Zeit zu zweit geht im Feiertagsstress unter

    Neben euren sowieso schon stressigen Tagesaufgaben kommen noch Geschenke kaufen, dekorieren, Weihnachtsfeiern und andere geld- und zeitfressende Termine hinzu. Vielleicht kommen dann genau in dieser Zeit eure gemeinsamen Stunden zu kurz. 

    Wie könnt ihr nun während der Feiertage eure emotionale Verbindung aufrecht erhalten und eure Beziehung weiterhin romantisch gestalten?

    “Meiner Meinung nach braucht ihr besonders jetzt die tägliche Dosis der ‘Drei A’s’, um eure Beziehung am Leben zu erhalten und euch weiterhin verbunden zu fühlen: Aufmerksamkeit, Anerkennung und emotionale Anteilnahme. Und diese kosten euch wirklich nicht viel Zeit und Energie. Es geht im Wesentlichen darum, worauf ihr euren Fokus legen wollt: Auf den Stress oder die Liebe?”, erklärt Meyers. 

    Wenn ihr euch auf die Liebe, die Anerkennung und auf alles, wofür ihr dankbar seid, konzentriert, dann fühlen sich die Feiertage gleich viel besser an. 

    “Liebevolle Verbindungen und Partnerschaften gedeihen in einem Klima von Akzeptanz, Anerkennung und Dankbarkeit. Stellt sicher, dass ihr euch jeden Tag umarmt und euch ‘Ich liebe dich’ und ‘Danke’ sagt – für all die kleinen und großen Dinge, die ihr jeden Tag füreinander macht”, rät Meyers.

    Dieser Artikel erschien ursprünglich bei der HuffPost US und wurde von Nadine Cibu aus dem Englischen übersetzt und angepasst. 

    (ujo)


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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat ein neues Feindbild. Es sind Menschen, die auffallend große Mengen an Zwiebeln horten. 

    Die Regierung werde die “Zwiebel-Opportunisten” jagen, versprach jüngst der türkische Agrarminister Bekir Pakdemirli, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. 

    Der Hintergrund dieser zunächst bizarr anmutenden Posse um die Zwiebel ist ernst: Die Inflation in der Türkei treibt die Preise in die Höhe, auch die der Zwiebeln. 

    Warum das für Erdogan zum Problem wird und welche Rolle die Zwiebel in der türkischen Wirtschaftskrise spielt – auf den Punkt gebracht. 

    Mehr zu Erdogan: Seine neue Allianz – warum ihr euch das Wort “VIRTU” merken solltet

    Erdogan, die Inflation und die Zwiebel: 

    Die Türkei befindet sich wirtschaftlich in der Krise: Seit Monaten steigen die Preise; dazu kommt der Absturz der türkischen Landeswährung Lira – Grund ist unter anderem durch ein schweres, aber mittlerweile beigelegtes Zerwürfnis mit den USA. 

    Im November sank die Inflationsrate in der Türkei zwar erstmals seit Monaten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag berichtete. Sie liegt derzeit bei 21,6 Prozent.

    Die wirtschaftliche Lage aber ist immer noch angespannt, wie sich am Beispiel der Zwiebel zeigt. 

    Die Zwiebelpreise sind im November um 51 Prozent gestiegen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Kein Produkt im repräsentativen Warenkorb, mit dem die Ökonomen die türkische Inflationsrate berechnen, verzeichnete einen solchen enormen Preisanstieg. Seit Jahresbeginn vervierfachten sich die Zwiebelpreise, berichtet das “Handelsblatt”. 

    Warum Erdogan die Zwiebel-Krise fürchtet: 

    Die wirtschaftliche Krise ist auch ein politisches Problem für Erdogan. Im März stehen die Kommunalwahlen in der Türkei an. 

    Erdogans AKP fiel bei den Wahlen im Juli auf 42,6 Prozent und ist seitdem auf eine Koalition mit Rechtsextremen angewiesen. Der Türkei-Experte Halil Karaveli vom Central Asia-Caucasus Institute schrieb im US-Magazin “Foreign Policy” zuletzt gar, Erdogans Macht in der Türkei sei ein “Mythos”.

    Die anhaltende Wirtschaftskrise könnte die Autorität des türkischen Präsidenten weiter untergraben. Die türkische Regierung versucht daher mit allen Mitteln, die Inflation zu bekämpfen – und dazu gehört auch die Jagd auf die “Zwiebel-Opportunisten”.  

    Schließlich ist die Zwiebel in der türkischen Küche unabdingbar. 

    Wie Erdogan die Zwiebel-Krise angeht:  

    Eine Ursache für die enorme Preissteigerung der Zwiebel sei, dass die Pflanzen großflächig von Krankheiten befallen sind und die Ernte dementsprechend mager ausfällt, berichtete die türkische Zeitung “Hurriyet”.

    Die türkische Regierung jedoch vermutet, dass Händler auf steigende Preise spekulieren – und Zwiebeln zurückhalten.

    Ende November führten türkische Soldaten eine Razzia in einem Lagerhaus in Istanbul durch und stellten 1300 Tonnen Zwiebeln sicher, die ein Händler gehortet habe, berichtet die “Hurriyet”. Die Polizei kontrolliere Supermärkte, um die Zwiebelpreise zu überprüfen, berichtet Bloomberg. 

    “Wir sehen bei Lagerdurchsuchungen, wie sie Zwiebeln horten”, zitiert Anadolu den türkischen Präsidenten. Erdogan warnte auch: Die Spekulanten werden ihren Preis zahlen. 

    Womöglich aber gibt es noch eine weitere Erklärung für die Zwiebel-Krise: Der Türkei fehlt es schlicht an Anbaufläche für das Gewächs. 

    Die staatliche türkische Wettbewerbsbehörde erklärte Ende November, dass sich die Anbaufläche für Zwiebeln zwischen 2012 und 2017 um ein Fünftel, die für Kartoffeln um 17 Prozent, reduziert habe, berichtet das “Handelsblatt”. 

    Diese Zahlen deuten an: Die Zwiebel-Krise ist Folge einer verfehlten Agrarpolitik der AKP-Regierung. 

    Auf den Punkt: 

    Die türkische Wirtschaft schwächelt weiter. Erdogan versucht, die Inflationsrate zu senken – und wettert gegen Zwiebel-Spekulanten. Das Problem aber dürfte hausgemacht sein. 

    (ben)


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    Altersvorsorge? Das klingt gerade für die jüngere Generation Lichtjahre entfernt – denn wer will schon zu Beginn des Arbeitslebens an die Endstation denken. Allerdings ist die Befürchtung, dass die Rente im Alter nicht zum Leben ausreichen wird, allgegenwärtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen fürchtet sich vor der Armut im Alter (AXA-Report 2017). Doch wer kann heutzutage schon sagen, ob er gut abgesichert ist. Fakt ist: Angst oder Bequemlichkeit, das Problem vor sich herzuschieben anstatt aktiv zu werden, kann den Lebensstandard im Alter erheblich gefährden. Nur wer seine Rentensituation kennt, kann gegensteuern. Die klassische Renteninformation ist da keine große Hilfe.

    Das Problem mit der Renteninformation

    Jedes Jahr aufs Neue erhalten Millionen Menschen ab 27 Jahren mit mindestens fünf Jahren Beitragszeit einen Überblick über die sogenannten Anwartschaften und die zu erwartende Rente. Öffnet man den Briefumschlag, ist das nicht selten so wie der Blick in eine Glaskugel. Transparent wird es nur für diejenigen, die zwischen den Zeilen lesen können. Brutto-Werte, von denen ungewisse Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Steuern abzuziehen sind? Am Ende weiß niemand, was wirklich übrigbleibt. Die wichtigste Kennzahl ist in dem Anschreiben gar nicht enthalten: die Netto-Rente.

    Ein weiterer Haken an der Renteninformation: Sie kommt nur einmal im Jahr. Auf welcher Basis sollte man an den anderen 364 Tagen im Jahr eine gute Entscheidung für die Altersvorsorge treffen, vor allem wenn sich die Lebenssituation durch Jobveränderung, Familienplanung oder Scheidung verändert? Hinzu kommt, dass die betriebliche und private Altersvorsorge nicht in der staatlichen Renteninformation enthalten sind. Wer also bereits vorsorgt, sieht auf dem Papier weniger, als er eigentlich hat.

    Rente so leicht wie Wetter checken

    Wie wäre es, mit einem Klick die Netto-Rente überprüfen zu können? So einfach wie wir jeden Morgen die Wetter-App aufrufen, sollte auch der Renten-Check sein. Reicht die Übergangsjacke oder muss ich in eine neue Winterjacke investieren? Sprich, reicht meine aktuelle Vorsorge aus, oder muss ich mich nach zusätzlichen Absicherungen umsehen? Diese Fragen kann man heutzutage digital beantworten. Bei einigen Anbietern (wie z.B. bei CLARK) werden zur Berechnung der wichtigen Kennzahl “Netto-Rente” eine Reihe an Faktoren herangezogen. Dazu zählen unter anderem das Alter, das voraussichtliche Sparvermögen und eventuell vorhandene Vorsorgeprodukte. Zudem fließen zukünftig zu zahlende Steuern und sonstige Abgaben in das Ergebnis mit ein sowie weitere Bausteine wie die gesetzliche, betriebliche oder private Vorsorge.

    Um eine gegebenenfalls bestehende Rentenlücke zu schließen, ist eine gute Kombination aus der gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge sowie private Altersvorsorgelösungen mit Versicherungs- und Investmentprodukten häufig sinnvoll.

    CLARK Rentencockpit
    Gesetzliche Altersvorsorge: Reicht nicht mehr. Die gesetzliche Rente bietet maximal eine Grundsicherung – auf sie allein sollte man sich nicht mehr verlassen. Denn diese reicht im Ruhestand bei Weitem nicht aus, da immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner sorgen müssen.
    Betriebliche Altersvorsorge: Ist ausbaufähig. Zusammen mit ihrem Arbeitgeber nutzen immer mehr Menschen die bewährten Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge. Bei großen Unternehmen ist die Durchdringung bereits hoch, bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen gibt es noch Nachholbedarf. Das Problem: Viele wissen gar nicht, inwieweit sich auch eine betriebliche Altersvorsorge tatsächlich lohnen kann. Auf den ersten Blick bedeutet diese zwar weniger netto auf der Gehaltsabrechnung, ermöglicht aber mit wenig eigenem Geld eine hohe monatliche Sparrate.
    Private Altersvorsorge: Hier ist Luft nach oben. In den meisten Fällen reicht die Summe aus gesetzlicher und betrieblicher Rente nicht aus, um den Lebensstandard im Rentenalter zu halten. Ob Tages- und Festgeldkonten, Immobilien, Aktien, Investmentfonds, Riester-Lösungen oder Rentenversicherungen, die Auswahl ist sehr groß. Abhängig von der Lebenssituation sowie den persönlichen Wünschen und Zielen, hat fast jede private Altersvorsorge ihre spezielle Note. Dabei bedarf es individueller Beratung durch einen Rentenexperten.

    Altersvorsorge ist wichtig – in jedem Alter. Dabei gilt: Wer sich frühzeitig mit den verschiedenen Optionen auseinandersetzt, profitiert am Ende. Der Anfang ist mit ein paar Klicks schnell erledigt, aber das Steuer muss jeder selbst in die Hand nehmen. Doch nur wer seine Lage kennt, kann reagieren.

    Die Rente per App managen, ist ein Kinderspiel. Damit hat die klassische Renteninformation ausgedient. Der Beginn eines neuen digitalen Zeitalters erfordert auch eine neue Ära der Altersvorsorge – transparent, digital und verständlich.


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    Elternsein bedeutet auch, sein Kind immer wieder zu unterstützen (Symbolbild).

    Pascal Van Hoorn ist Vater von Zwillingen und Gründer des Blogs “Histoires de Papas” (Geschichten von Vätern), einem positiven und inspirierenden Blog für Väter und Mütter. In seinen Beiträgen gibt Van Hoorn praktische Ratschläge, portraitiert Väter und veröffentlicht Erfahrungsberichte von Experten. In diesem Blog erklärt er, wie Eltern ihre Kinder bereits im Alter weniger Monate nach und nach zu selbstständigen Kindern erziehen können.

    Elternsein bedeutet, sein Kind dabei zu unterstützen, ein autonomer und verantwortungsvoller Erwachsener zu werden. Dem Kind hilft das, Zuversicht und Selbstvertrauen zu gewinnen, sowie sein Gefühl der Zugehörigkeit zur Familie zu entwickeln.

    Und als Vater – vor allem bei Zwillingen – hilft es mir, allmählich wertvolle Zeit zu gewinnen. 

    Natürlich neigen wir dazu, alles für unser Kind zu tun. Das bestärkt zwar uns selbst – “Ach, mein Spatz braucht mich“ – bereitet es aber nicht darauf vor, später mit uns zusammenzuarbeiten.

    ► Ich bin überzeugt: Schon mit weniger als zwei Jahren können wir die Selbstständigkeit unseres Kindes fördern.

    Ab dem 18. Monat (das ist natürlich eine Durchschnittsangabe,  die vom Rhythmus des Kindes abhängt) können wir es langsam, Schritt für Schritt, an die Selbstständigkeit heranführen.

    Meiner Erfahrung nach eignen sich dafür die folgenden drei großen Alltagssituationen: 

    Mehr zum Thema: “Liebesbrief an mein eigensinniges Kind: Ich werde nicht versuchen, deinen Willen zu brechen”

    1. Rund um alle Mahlzeiten

    Für ein Kleinkind unter zwei Jahren sind die Mahlzeiten genau die Zeit, die es mit seinen Eltern verbringt. Ja, man braucht dafür Geduld und muss sich darauf einstellen, einen Handgriff 400 Mal zu wiederholen. Und vor allem zu akzeptieren, dass er nicht perfekt ist – und dass man nach zwei Tagen den angetrockneten Brei am Bein des Hochstuhls wiederfindet.

    Aber vergessen wir nicht: Heute Zeit zu verlieren, heißt morgen welche zu gewinnen. Und da Mahlzeiten regelmäßig wiederkehren, ist das eine hervorragende Lerngelegenheit.

    ► Alleine mit dem Löffel essen:

    Groß zu werden bedeutet, alleine zu essen. Wenn wir unseren Kindern geduldig zeigen, wie das geht, und akzeptieren, dass sie groß werden, klappt das. Sie lieben es, uns nachzuahmen. Zeigt eurem Kind eine Geste und es wird versuchen, sie nachzumachen.

    Meine Zwillinge haben eine völlig unterschiedliche Beziehung zur Nahrung. Für meinen Sohn ist Essen eine wahre Leidenschaft – er liebt meine selbstgekochten Mahlzeiten. Für meine Tochter ist es eher belanglos. Ratet mal, wer schon alleine mit dem Löffel essen kann? Mein Sohn hat sich von Anfang an sehr angestrengt und der Lernprozess war recht einfach. Bei meiner Tochter war das und ist es bis heute anders. Aber jeder hat sein eigenes Tempo.

    ► Das Lätzchen ausziehen

    Ich habe meinen Kindern beigebracht, nach dem Essen das Lätzchen auszuziehen und auf den Tisch zu legen. Anfangs warfen sie es noch grob hin. Mittlerweile machen sie das manchmal feinfühliger und ziehen es (fast) behutsam aus.

    ► Den Mund saubermachen

    Nach dem Essen machen sie sich ganz alleine den Mund sauber. Ich gebe ihnen dazu ein Papiertaschentuch oder eine Serviette und – hopp – wischen sie sich damit über den Mund. Natürlich muss ich manchmal nachwischen, je nachdem, welche Wege der Löffel im Gesicht genommen hat. Ich habe nie verstanden, warum sie ein Karottenstück auf der oberen Wange nicht stört.

    ► Das Tischchen vom Hochstuhl abwischen

    Das ist für meine Kinder ein Spiel. Und für mich eine Arbeit weniger. Zwei Fliegen mit einer Klappe also. Nachdem ich ihnen zwei, drei Mal gezeigt hatte, wie ich mit dem Taschentuch das Tischchen ihres Hochstuhls abwische, haben sie das übernommen. Sie haben auch gemerkt, dass es mit Wasser noch lustiger ist. Seitdem wischen sie auch reflexartig Wasser auf dem Boden auf, wenn sie welches verschütten. In der Familie müssen wir alle im Haushalt zusammenhelfen. 

    ► Zähne putzen

    Als sie die ersten Zähne bekamen, habe ich ihnen eine Zahnbürste in die Hand gesteckt. Damit Zähneputzen wie ein Spiel ist. Ich will nicht lügen, dieses Ziel ist noch nicht ganz erreicht. Aber ich bin überzeugt, dass es eine gute Gewohnheit für später ist.

     

    2. Rund ums Anziehen

    Anziehen ist ebenfalls eine gute Methode, um Kleinkinder bei der Selbstständigkeit zu unterstützen. Das kann Spaß machen und ist vor allem weniger riskant und klecksig als die Übung mit den Mahlzeiten.

    ► Beim Heimkommen die Schuhe aufräumen

    Wie ihre Eltern müssen auch Kinder nach dem Nachhausekommen die Schuhe ausziehen und vor allem aufräumen. Für Unter-Zweijährige ist es nicht selbstverständlich, dass sie ihre Schuhe alleine ausziehen können. Aber es ist kein Problem, sie aufzuräumen oder sie vor dem Ausgehen zu holen. Richtet im Eingangsbereich einen Platz für die Schuhe der Großen und Kleinen ein. Meine Zwillinge haben das so ganz einfach gelernt.

    ► Sich ausziehen lernen

    Es schien mir einfacher, meinen Zwillingen vor dem Anziehen erst einmal das Ausziehen beizubringen. Mit unter zwei Jahren können sie das natürlich noch nicht ganz selbstständig. Meine Tochter ist geschickter darin und kann sich schon fast alleine ausziehen – und hat dabei ihren Wortschatz erweitert. Sie konnte früher “Strumpfhose“ als “essen“ sagen.                                                    

    ► Schmutzige Kleidung in den Wäschekorb legen

    Alleine ausziehen ist gut, die dreckigen Sachen aufräumen ist besser. Ich habe ihnen einen kleinen Wäschekorb aufgestellt, an den sie gut hinkommen. Dort legen sie abends ihre Kleidung hinein. Auch das ist für sie wie ein Spiel. Sie lieben es, das ganz alleine zu tun. Und für mich ist es eine Sache weniger, die ich für sie erledigen muss.

    3. Rund um den Alltag 

    Die letzte Situation, bei der Eltern ihre Kinder unter zwei Jahren unterstützen können, selbstständig zu werden, sind schließlich die kleinen Alltagsaufgaben.

    ► Spielzeug und Bücher aufräumen

    Vor dem Schlafengehen habe ich ein kleines Ritual eingeführt, bei dem die Zwillinge ihr Spielzeug und ihre Bücher aufräumen. Ehrlich gesagt, klappt das nicht immer. Die Erfolgsquote liegt schätzungsweise bei 80 Prozent. Gar nicht mal so schlecht. Ich bitte sie, aufzuräumen und beteilige mich dabei. Wir machen das spielerisch, damit das für sie nicht wie ein Zwang wirkt – und das klappt.

    ► Kleine Taschen in die Krippe oder zur Tagesmutter tragen

    Es gibt kleine Thermotaschen, um das Frühstück und die Brotzeit für Kinder zu transportieren. Nachdem meine Kinder mich wochenlang mit diesen Täschchen gesehen hatten, forderte ich sie auf, sie selbst morgens und abends zu tragen. Sie machen das gerne. Klar, was sie wie die Eltern machen dürfen, finden sie lustig.

    Mehr zum Thema: Was mit euren Kindern passiert, wenn ihr sie nachts schreien lasst

    Meine persönlichen Tricks 

    In diesen verschiedenen Situationen mehr Selbstständigkeit zu erlangen, war relativ einfach in die Tat umzusetzen. Dafür müssen in erster Linie die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und ihr Kind dabei ermutigen. Hier meine vier erprobten Papa-Tricks, um das zu erreichen:

    ► Langsam zeigen: Für uns ist der Handgriff ein Automatismus, aber für ein Kleinkind ist er eine bahnbrechende Neuheit, die es erst für sich entdecken muss.

    ► Fehler positiv sehen: Es wird nicht beim ersten Mal perfekt hinhauen. Und sicherlich nicht beim zweiten Mal. Aber das ist nicht schlimm, ein Kind hat das Recht, Fehler zu machen. Es lernt dazu. Zu akzeptieren, dass man sich irrt, ist auch eine schöne Art, Lernen zu lernen.

    ► Ermutigen und loben: Ein Kind, das übt, selbstständig zu sein, braucht dazu Ansporn. Jeder weitere Schritt ist ein Erfolg. Euer Kind ist glücklich, es versucht oder gar geschafft zu haben – und wir Eltern sind es umso mehr. Und wie sollten wir nicht dahinschmelzen, wenn uns unser Liebling voller Stolz anlächelt, weil er wie ein Großer ganz alleine eine Aufgabe erledigt hat, die bis dahin Mama oder Papa übernommen haben?

    ► Zusätzliche Zeit einplanen: Wie gesagt, um Selbstständigkeit zu erlernen, braucht ein Kind Zeit. Das ist normal. Damit das klappt, sollten wir eine stressfreie Atmosphäre schaffen und einen ruhigen Moment abwarten, in dem wir uns dafür Zeit nehmen können. Und wenn es mal schnell gehen muss, riskieren wir keine unnötige Familienkrise, sondern erledigen es für unser Kind. Das ist nicht schlimm, es wird noch viele andere Gelegenheiten dazu geben.

    Dieser Blog erschien ursprünglich bei der französischen Ausgabe der HuffPost und wurde von Katharina Wojczenko aus dem Französischen übersetzt und angepasst.  

    (nc)


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    Kein alltägliches Schlafzimmer: Eine harmlose Airbnb-Wohnung entpuppte sich als Bordell. 

    • Zu ihrer Überraschung musste eine Dänin mit ihrer Familie beim Hamburg-Urlaub in einem Bordell übernachten.
    • Dabei sollte der Urlaub ein harmloses Geschenk zum 50. Geburtstag werden.

    Was für eine Überraschung für Anna Vigsø und ihre Familie! Eigentlich wollte die 25-jährige Dänin ihrer Mutter nur ein besonderes Geburtstagsgeschenk zum 50. machen und buchte zusammen mit ihren Geschwistern einen Urlaub in Hamburg.

    Doch als sie die Wohnung betrat, die sie über die Webseite Airbnb gebucht hatte, war sie mehr als verwundert: Die Familie stand mitten in einem Bordell.

    Mehr zum Thema: Airbnb: Mann vermietet Wohnung – plötzlich ist sie ein Porno-Set

    Eine eher fragwürdige Nachttischlampe.

    Lage der Wohnung schien ideal

    Wie Vigsø der dänischen Zeitung “B.T.” berichtet, dachte sie sich nicht viel dabei, dass die Wohnung, die sie zu Beginn des Jahres auf der Plattform reserviert hatte auf der legendären Reeperbahn lag.

    Stattdessen freute sich die Frau über die zentrale Lage. 

    “Ja, die Wohnung war auf der Reeperbahn, aber wie die Istedgade in Kopenhagen gibt es gute und schlechte Enden, so dass wir nicht gedacht hätten, dass das zu einem Problem werden würde”, erklärte sie.

    Die ersten Zweifel kamen erst, als die Familie Ende November mit dem Taxi zur gemieteten Wohnung fuhr. Sie passierten zahlreiche Bordelle und Prostituierte und bekamen schnell eine Vorstellung, in was für einer Gegend sie in den nächsten Tagen wohnen würden.

    “Da waren Peitschen, Poster von nackten Frauen und Pornos”

    Vor der Wohnung angekommen, fragte eine Prostituierte verwundert, ob sich die Familie sicher sei, dass sie dort wohnen wolle. Kurz darauf wurden sie von einer anderen Prostituierten an Wandteppichen und Spiegeln vorbei in ihre Unterkunft geleitet.

    Als sie die Wohnung betraten, wussten sie: Sie befinden sich in einem Bordell.

    “Es gab ein großes Schlafzimmer, in dem ein riesiges X hing. Außerdem waren da Peitschen, Poster von nackten Frauen und viele Pornofilme.”

    Die Familie war erstmal geschockt, beschloss dann aber das Beste draus zu machen. Glücklicherweise seien auch die Wände perfekt schallgedämmt gewesen, sodass sie nicht von “Geschäftslärm” gestört wurden. 

    Nur eines der vielen Postern, die an den Wändern der Unterkunft zu finden waren. 

    (ben)


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    • Ihre Flitterwochen genießen die meisten Paare wohl am liebsten in trauter Zweisamkeit.
    • Zwei frisch Verheiratete aus Großbritannien hatten dabei allerdings Sex mit Fremden – das habe den Start in ihr Eheleben nur besser gemacht.

    Romantisch, leidenschaftlich, intim und heiß: So stellen sich wohl die meisten Paare ihre Hochzeitsnacht und die darauf folgenden Flitterwochen vor.

    Ein Paar aus dem britischen Lowestoft hat sich dafür jedoch Unterstützung geholt.

    Lee Blackley und seine Frau Terri hatten während ihrer Flitterwochen in Spanien Sex mit einem fremden Paar – und das machte ihre Beziehung nach eigenen Angaben nur noch besser.

    Schon früher hatte das Paar Sex mit anderen

    Die beiden erzählten dem britischen Magazin “Mirror” von ihrem ungewöhnlichen Erlebnis.

    Ihr Hochzeitstag sei der beste Tag ihres Lebens gewesen, erzählte das Paar der Zeitung. Bereits zuvor hatten die beiden in ihrer Beziehung Sex mit anderen.

    Mehr zum Thema: Hochzeitsplanerin packt Geschichte über schlimmste Braut ihrer Karriere aus

    “Durch den Sex mit anderen lernten wir uns gegenseitig viel mehr zu schätzen”, sagte Terri. 

    “Wir dachten uns: ‘Lasst es uns einfach machen’”

    “In unseren Flitterwochen haben wir ein anderes Pärchen getroffen”, erzählte die 27-Jährige. “Wir tauschten uns online aus und trafen sie in der letzten Nacht unseres Urlaubs. Wir dachten uns: ‘Lasst es uns einfach machen’.”

    “Ich wollte wissen, ob eine andere Frau ihrem Mann genauso viel bedeutet, wie Terri mir”, sagte ihr Ehemann dem “Mirror”. Dass sie verheiratet sind, mache sie für andere Paare auch attraktiver.

    Die Nacht sei eine Art guter Segen für ihr Eheleben gewesen, sagten die beiden. Nach ihrem ersten Partnertausch als Eheleute fühlten sie eine stärkere Verbindung zueinander.

    Offenbar war den Blackleys besonders wichtig zu sehen, dass sich nach ihrer Hochzeit nicht alles verändert. Sie wollen nun weiterhin “swingen” – auch wenn sie dafür nun strikte Regeln haben.

    Das Paar hat klare Regeln für den Sex mit anderen

    Sie swingen nie zuhause. Außerdem seien Kondome und regelmäßige Tests auf Geschlechtskrankheiten ein Muss. Das Wichtigste für die frisch gebackene Ehefrau: “Wir küssen keine Anderen. Ich küsse nur meinen Mann.”

    Durch ihre Offenheit wollen die Blackleys auch Vorurteile gegenüber dem Partnertausch aus dem Weg räumen

    “Die Wahrheit ist: Es gibt viele junge Menschen, die swingen gehen – viele realisieren das nicht. Es gibt einige Vorurteile, aber das sollte nicht so sein”, sagte Terri.

    (ujo)


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    Angela Merkel beim G20-Gipfel. 

    • Angela Merkel ist für das US-Magazin “Forbes” die mächtigste Frau der Welt. 
    • Die Begründung aber lässt viele Fragen offen. 

    Das US-Magazin “Forbes” hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zur weltweit mächtigsten Frau des Jahres gekürt. Zum achten Mal in Folge. 

    Die mächtigste Frau der Welt? Dabei war das vergangene Jahr vor allem eine Demonstration Merkels Machtlosigkeit. Die ungeliebte GroKo – nachdem die “Jamaika”-Sondierungen unter Merkels Regie scheiterte –, die zahlreichen Regierungskrisen, ihr baldiger Abtritt von der Parteispitze. 

    Warum also ist Angela Merkel für “Forbes” noch immer die mächtigste Frau der Welt? Für die Liste berücksichtigt das US-Magazin unter anderem Vermögen, Medienpräsenz und Einfluss der jeweiligen Frauen.

    In dem Steckbrief für Merkel heißt es, die Politikerin aus der Uckermark sei im November als Parteivorsitzende der CDU zurückgetreten. Das wird allerdings erst an diesem Wochenende am Parteitag passieren. Hier hat “Forbes” die Merkel also schon entmachtet. 

    Das entscheidende Argument für die deutsche Kanzlerin ist für “Forbes” wohl:

    “Merkel bleibt de facto die Anführerin in Europa, sie führt die größte Volkswirtschaft des Kontinents an, nachdem sie Deutschland durch die Finanzkrise und zu neuem Wirtschaftswachstum geführt hat.”

    Merkel, die lahme Ente

    Man könnte einwerfen, dass der französische Präsident Emmanuel Macron der Bundeskanzlerin diesen Rang als Nummer eins in Europa abgelaufen hat. Aber nach einer Staatskrise durch Proteste gegen gestiegene Benzinpreise wäre auch das eine gewagte These. 

    Das Argument von “Forbes” mag einleuchten, in Europa jedenfalls ist kein Regierungschef in Sicht, der mächtiger wäre als Merkel. Aber auch in Brüssel, so berichteten es verschiedene Medien, gelte die deutsche Regierungschefin bereits als “lahme Ente”, als machtlose Anführerin. 

    Die folgenden Stichpunkte im Steckbrief von Merkel lesen sich dann auch, als wäre auch “Forbes” durchaus bewusst, dass Merkels Position als mächtigste Frau der Welt umstritten ist.

    Merkels Erbe entscheidet sich nun 

    Ihre Regierungskoalition sei unbeliebt, als Probleme komme der Brexit und die zunehmende Ablehnung von Migranten in Europa hinzu, heißt es. “Die große Frage, die sich die Öffentlichkeit jetzt stellt, ist, wer und was nach dem Ende der Amtszeit von Merkel kommen wird”, heißt es am Ende. 

    Richtig. Denn ob Merkel, wie angestrebt, ihre Kanzlerschaft bis 2021 fortführen kann oder bereits vorher gestürzt wird: Das wird entscheiden, wie die letzte Periode von Merkel in Erinnerung bleiben wird. 

    Wird die Bundeskanzlerin ihren Abgang von der politischen Bühne selbst bestimmen können? Oder wird sie sich als so machtlos erweisen wie in den vergangenen Monaten? 

    “Forbes” hat sich dafür entschieden, ihr einen Vertrauensvorschuss zu geben. Ein Blick auf Platz zwei der Liste mit den 100 mächtigsten Frauen zeigt, dass das Wohl zur Methode des US-Magazins gehört. Auf Merkel nämlich folgt die britische Premierministerin Theresa May, die gerade im Parlament bangt, ob sie ihren Brexit-Deal durchbekommt. Schafft sie das nicht, wäre auch sie eine lahme Ente.


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    Horst Seehofer im Bundestag.

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll dem Bundestag monatelang Abkommen mit Spanien und Griechenland über die Rückführung von bereits registrierten Asylsuchenden vorenthalten haben.

    ► Das berichtet “BuzzFeed News” unter Berufung auf Dokumente und Schriftwechsel, die der Nachrichtenseite vorliegen. 

    Der Vorwurf: Seehofer habe den Bundestag nicht frühestmöglich über die Verwaltungsvereinbarungen mit Spanien und Griechenland unterrichtet, wie er laut Gesetz verpflichtet gewesen wäre. 

    ► Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) kritisiert Seehofer gegenüber “Buzzfeed”: “Die Reaktion des BMI (Bundesinnenministeriums, Anm.) erscheint mir mit Blick auf die Rechte des Parlaments nicht hinnehmbar.”

    Der Hintergrund zum Rüffel für Seehofer: 

    Bei den Verwaltungsabkommen mit Spanien und Griechenland geht es um bereits registrierte Asylbewerber in diesen Ländern, die Deutschland zurückführen möchte. Die Abkommen mit Spanien und Griechenland stehen bereits, der Abschluss eines Abkommens für Italien steht noch aus. 

    Die Linksfraktion im Bundestag hatte laut “Buzzfeed” monatelang versucht, die Verwaltungsabkommen zu erhalten. Horst Seehofer hatte das verweigert, woraufhin sich schließlich Jan Korte, Abgeordneter der Linksfraktion, in einem Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble über Seehofers Vorgehen beschwerte. 

    Schäuble wiederum mahnte Seehofer:

    “Eine umfassende, frühestmögliche und fortlaufende Unterrichtung ist für die in Artikel 23 Grundgesetz verankerten Mitwirkungsrechte des Deutschen Bundestages in EU-Angelegenheiten unverzichtbar.”

    Seehofer habe in seiner Antwort an Schäuble angekündigt, die Abkommen dem Bundestag nun zukommen zu lassen, berichtet die Nachrichtenseite weiter. 

    Was ihr noch wissen müsst:  

    Seehofers Begründung für sein Vorgehen laut “Buzzfeed”: Um laufende Verhandlungen mit Italien nicht zu gefährden. 

    Offen ist, ob Seehofer die Rechte des Deutschen Bundestages verletzt hat. Ob eine Gefährdung der Rechte des Parlaments vorliege, “wäre eine noch zu klärende Frage”, zitiert “Buzzfeed” Wolfgang Kubicki (FDP), Bundestags-Vizepräsident. 

    Wolfgang Weiß, Europarechtler an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer bewertet Seehofers Vorgehen gegenüber “Buzzfeed” vorsichtig: 

    “Der Sachverhalt ist nicht ganz eindeutig, aber so viel kann man wohl sagen: Erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens des BMI sind jedenfalls angebracht. Dreh- und Angelpunkt ist, ob man die Vereinbarung als Ergänzung zum EU-Recht ansehen will.”


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    Wie hoch ihr IQ genau ist, will Agnes Imhof nicht verraten.

    “Ich dachte, ich wäre irgendwie abartig. Krank, oder sonderbar. Ich spürte, dass etwas mit mir nicht stimmte, aber ich wusste nicht, was es war.”

    Agnes Imhof erzählt von ihrer Kindheit. Die heute Mitte 40-jährige ahnte schon früh, dass sie anders war als andere Kinder. Doch diese Andersartigkeit empfand sie nicht als etwas Positives. Als Kind will man nicht anders sein. Man möchte dazu gehören.

    Erst als Erwachsene erfuhr Imhof nach einem IQ-Test, dass sie hochbegabt ist. Endlich ergab alles einen Sinn. Das ständige Anecken, all die Missverständnisse – erst im Nachhinein konnte sie viele Konflikte aus ihrer Kindheit verstehen.

    Ein hoher IQ ist nicht immer ein Segen 

    Hochbegabt zu sein ist nicht so toll, wie viele vielleicht denken. Langeweile, Hyperaktivität, das allgegenwärtige Gefühl, nicht richtig zu sein, machen das Leben mit einem überdurchschnittlich hohen IQ zu einer Herausforderung.

    Wie es sich anfühlen kann, wenn man meistens der klügste Mensch im Raum ist, beschreibt Imhof in ihrem kürzlich erschienenen Buch “Dummerweise Hochbegabt” (Beltz-Verlag). Sie möchte zwischen Hochbegabten und allen anderen Menschen vermitteln. Denn ein offener Austausch – davon ist Imhof überzeugt – würde allen helfen.

    “Gerade bei Kindern ist es ganz wichtig, offen damit umzugehen und ihnen zu erklären, dass Intelligenz eine ganz neutrale Eigenschaft ist, die jemand hat. Das ist nichts anderes, als groß oder klein zu sein, blonde oder dunkelbraune Haare zu haben. Niemand kann sich das aussuchen und niemand kann etwas dafür”, sagt sie.

    In ihrer eigenen Kindheit sorgte ihre hohe Intelligenz ständig für Konflikte. Imhof war wissbegierig, saugte alle Informationen, die sie kriegen konnte, regelrecht auf. Ihre Eltern verstanden sie nicht. Für sie bedeutete Denken Arbeit. Für Imhof bedeutete es Spaß.

    Das Kind vom anderen Stern

    Ständig war sie den anderen Kindern voraus. Mit neun Monaten konnte sie laufen und sprechen. Während ihre Mitschüler in der Grundschule lesen lernten, las Imhof bereits mehrere Bücher am Tag. Erst alle “Was-ist-was”-Bücher, die es zu Hause gab, dann die Lexika der Eltern und schließlich alle anderen Bücher, die sie in die Hände bekam.

    Sie interessierte sich für Astronomie und Paläontologie, zitierte Schiller und hörte Verdi-Opern. Wenn sich alle anderen am Tisch unterhielten, wurde es Imhof oft zu langweilig. Sie zog sich dann in ihre eigene Welt zurück, las oder zeichnete Pferde, was sie bald nahezu perfekt beherrschte.

    Ihre offensichtliche Intelligenz wurde jedoch von den Eltern weder gefördert noch anerkannt. Hochbegabung war in den 70er-Jahren ein Tabuthema. Imhof blieb unter ihren Möglichkeiten und erfuhr auch von Gleichaltrigen häufig Ablehnung. Manche Klassenkameraden reagierten – verständlicherweise – nicht immer wohlwollend auf Imhofs offensichtliche Überlegenheit.  

    Erst Provokation, dann Rückzug

    “Auf die Ablehnung, die ich als Kind erfuhr, habe ich zunächst mit Provokationen reagiert”, erzählt Imhof. “Eine Zeitlang habe ich mich regelmäßig wie Goethes Werther angezogen und bin so in die Schule gegangen”, sagt Imhof und lacht.

    “Oft bin ich den Leuten mit klassischer Literatur auf die Nerven gegangen und habe mich schon mal mit Lehrern angelegt. Das war sozial eher kontraproduktiv.”

    Intelligenz und Hochbegabung:

    Intelligenz bezeichnet die kognitive Leistungsfähigkeit eines Menschen. 

    Experten unterscheiden inzwischen 9 verschiedenen Arten von Intelligenz:

    • Sprachliche Intelligenz, logisch-mathematische Intelligenz, musikalisch-rhythmische Intelligenz, bildlich-räumliche Intelligenz, naturalistische Intelligenz, interpersonale bzw. soziale Intelligenz, intrapersonelle Intelligenz, körperliche Intelligenz, spirituelle Intelligenz 

    Nur zwei Prozent der Weltbevölkerung gelten als hochbegabt – dazu zählt, wer eine weit über dem Durchschnitt liegende intellektuelle Begabung hat. In der Regel gilt ein IQ von 130 und höher als ausschlaggebendes Messkriterium.

    Es gibt Tests, die die allgemeine Intelligenz messen oder nur Komponenten. Grundsätzlich sind Intelligenztests umstritten – da Intelligenz von verschiedenen Faktoren wie Umwelt oder Erbgut beeinflusst wird und ein Test nur teilweise Aufschluss geben kann.

    Grundsätzlich wird zwischen fluider und kristalliner Intelligenz unterschieden.

    Fluide Intelligenz ist von den Genen bestimmt und steht dafür, wie flexibel und kreativ Menschen in Situationen reagieren und wie schnell sie Probleme erfassen und Lösungen finden.

    Kristalline Intelligenz beschreibt, welche Lernprozesse wir im Laufe unseres Lebens durchlaufen haben. Dazu zählt zum Beispiel erlerntes Wissen aus der Schule, aber auch Allgemeinbildung. 

    Wie ihr Anzeichen dafür erkennt, ob euer Kind hochbegabt ist, könnt ihr hier nachlesen.

    Damals hatte Imhof noch nicht gelernt, sich zu kontrollieren, denn ihr war noch nicht klar, was es mit ihrer Andersartigkeit auf sich hatte.

    “Zu anderen Zeiten ist es dann in die gegensätzliche Richtung geschlagen und ich habe mich zurückgezogen.”

    Diese Zeiten, in denen sie sich versteckte und verstellte, waren die wohl unglücklichsten ihres Lebens. Zum Beispiel als ihre eigene Tochter noch klein war und Imhof sich oft mit anderen Müttern auseinandersetzen musste. “Da hatte ich oft das Gefühl, ich muss mich zurücknehmen”, erzählt sie.

    Das Muttersein verändert alles 

    Wenig später kam es jedoch zu einem entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben:

    “Als sich herausgestellt hat, dass meine Tochter hochbegabt ist, wurde mir doch einiges klar. Denn in dem Moment, wo ich sicherstellen wollte, dass mein Kind seiner Persönlichkeit entsprechend aufwachsen kann, da habe ich zum ersten Mal so richtig überlegt, ob ich bei mir selbst darauf achte. Und habe schnell festgestellt, dass ich das in vielerlei Hinsicht nicht tue.”

    Imhof wollte, dass ihre Tochter nicht wie sie mit dem Gefühl aufwächst, nicht richtig zu sein. Also durfte sie selbst sich nicht länger verstellen und verleugnen. Stattdessen fing sie an, besser für sich selbst und ihren schnellen Verstand zu sorgen. Sie kündigte ihren Job und begann, ihr Leben umzugestalten.

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    Auf die Frage, wie denn ein ganz normaler Tag in ihrem Leben aussieht, reagiert Imhof amüsiert. “Ganz normale Tage versuche ich möglichst zu vermeiden”, sagt sie.

    Wenn sie sich zu lange mit ein und derselben Sache beschäftigt, wird ihr schnell langweilig. “Meinem Umfeld zuliebe versuche ich, das zu vermeiden. Denn ich werde unerträglich, wenn ich mich langweile.”

    Die Sache mit der Sozialkompetenz 

    Das erklärt, warum Imhof etwa zwanzig Sprachen spricht und bei Bedarf ohne weiteres 1000 Seiten am Tag liest. Es erklärt, warum sie nicht nur einen Doktor in Islamwissenschaften gemacht, sondern auch noch Philosophie und vergleichende Religionswissenschaft studiert hat. Warum sie eine klassische Gesangsausbildung hat und gleichzeitig eine passionierte Schwertkämpferin ist. Warum sie sich begeistert mit Astro- und Quantenphysik beschäftigt, aber auch zahlreiche historische Romane veröffentlicht hat.

    Dass ihr Verstand so schnell arbeitet und sie den meisten anderen Menschen dadurch ständig voraus ist, heißt aber nicht, dass Imhof keinerlei Sozialkompetenz verfügt. Es hat nur ein wenig länger gedauert, bis Imhof gelernt hat, wie sie auf andere eingehen kann, weil ihr so lange nicht bewusst war, worin ihre Andersartigkeit bestand.

    “Wenn man nicht weiß, dass man hochbegabt ist und nicht begreift, dass die anderen nicht so sind, dann hat man gar keine Chance, ein scheinbar unsoziales Verhalten zu vermeiden”, erklärt sie.

    “Je weniger man sich aber verstellen und seine Intelligenz verstecken muss, desto mehr kann man auch auf andere eingehen.”

    Die intellektuellen Akkus aufladen 

    Mit Freunden und vertrauten Menschen spricht Imhof inzwischen ganz offen über ihre Hochbegabung.

    “Das bedeutet nicht, dass ich den ganzen Tag über Quantenphysik oder arabische Poesie spreche”, sagt Imhof und lacht.

    Sie kann sich auch ohne Weiteres über ganz alltägliche Dinge unterhalten, sich auch mal mit der Nachbarin über Apfelkuchenrezepte austauschen – solange sie auf eine gewisse Ausgewogenheit achtet und regelmäßig ihre intellektuellen Reserven auflädt.

    “Es ist leichter, sich auch mal auf einem völlig ‘normalen Niveau’ zu unterhalten, wenn man sich zwischendurch die Möglichkeit herausnimmt, die anderen Bedürfnisse zu befriedigen”, erklärt sie.

    Als Ausgleich besucht Imhof gerne Vorträge aus Fachbereichen, die sie noch nicht kennt oder tauscht sich mit Menschen aus, die sich auf einem bestimmten Gebiet spezialisiert haben.

    “So kann ich meine Akkus wieder aufladen”, erzählt sie.

    Inzwischen ist Imhof mit sich selbst im Reinen, hat ihren schnellen Verstand lieben gelernt und will ihn nie wieder verleugnen. Eines will sie jedoch nicht verraten: Wie hoch das Ergebnis ihres IQ-Tests ausgefallen ist.

    “Das ist schließlich kein Statussymbol!”

    (ak)


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