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Huffington Post Germany Athena

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    • Ein Royal-Insider sagt, dass Prinz William Zweifel daran hatte, ob Meghan und Harry wirklich heiraten sollten.
    • William sei sich nicht sicher gewesen, ob Meghan die passende Braut für seinen Bruder sei.
    • Im Video oben seht ihr, warum auch das Royal-Personal nicht von Meghan angetan sein soll.

    In den vergangenen Tagen berichten unterschiedliche Medien von den angeblichen Streitigkeiten in der britischen Königsfamilie. Besonders Herzogin Meghan kommt dabei nicht gut weg:

    Sie soll unter anderem ihre Schwägerin Kate und eine Angestellte zum Weinen gebracht und sich schon seit Weihnachten im vergangenen Jahr regelmäßig mit Kate in die Haare gekriegt haben. 

    Mehr zum Thema:Nach angeblichem Royal-Streit – Kate äußert sich erstmals über Meghan und Harry

    Wie ein Insider der britischen Zeitung “Mail on Sunday” sagte, soll auch Prinz William nicht von Meghan angetan sein. Er soll sogar schon vor der Traumhochzeit von Meghan und Harry im Mai 2018 seine Zweifel geäußert haben.

    Demnach soll William die Befürchtung gehabt haben, dass Meghan nicht die Richtige für seinen Bruder sei. Das habe er vor der Hochzeit seinem Bruder und auch der Queen gesagt. “Sun” zitiert den Insider:

    “Das Problem war, dass sowohl William als auch Kate das Gefühl hatten, dass sich die Dinge zwischen Harry und Meghan sehr schnell entwickeln. William war besorgt und fühlte sich seinem Bruder nah genug, um seine Zweifel zu äußern.”

    Mehr zum Thema:Herzogin Meghan bricht royale Tradition und hat jetzt schlaflose Nächte

    William war der Meinung, Meghan sei nicht die Richtige für Harry

    Wie Meghan und Harry in ihrem offiziellen Verlobungsvideo erzählen, haben sie sich anderthalb Jahre nach ihrem ersten Treffen verlobt. Schon damals revidierten die beiden, dass es sehr schnell mit ihrer Verlobung ging. Sie hielten ihre Beziehung lange geheim. Aus diesem Grund hätte es für manche den Anschein gehabt, dass sie die Dinge überstürzen.

    Laut des Insiders fühlte sich Harry allerdings von seinem Bruder angegriffen und verteidigte seine Meghan.

    Wann genau es zu diesem Gespräch der Brüder kam, ist nicht bekannt. Ob William diese Zweifel aktuell immer noch hat, ist ebenfalls nicht bekannt.  

    Trotz der Zweifel seines Bruders nahm Harry Meghan zu seiner Frau. Die beiden erwarten derzeit ihr erstes Kind. 

    (nmi)


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    Bleiben lieber bei Wasser statt Coca-Cola: Die AfD-Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland.

    • In Berlin sorgt ein Anti-AfD-Plakat der Marke Coca-Cola für Belustigung und Empörung. 
    • Die Firma stellte nun klar: Das Plakat ist nicht echt – die Botschaft darauf aber sei nicht “falsch”. 

    Es sieht echt aus, sehr echt. 

    Roter Untergrund, dazu das bekannte Bild des Weihnachtsmanns mit der Coca-Cola-Flasche in der Hand. “Für eine besinnliche Zeit: Sag’ Nein zur AfD”, steht auf dem Plakat. Daneben das Coca-Cola-Logo

    Hat sich da gerade eines der größten Unternehmen der Welt, das sich eigentlich nie politisch äußert, gegen eine rechte deutsche Partei gestellt? 

    Nein. Das Plakat ist ein Fake, eine Aktion einiger Berliner Aktivisten unter dem Titel #AfDentskalender, wie die Tageszeitung “taz” berichtet.

    “Auf der Grundlage eines mehrere Jahre alten Weihnachtsplakats hat jemand diese Botschaft selbst gebastelt”, teilte Coca-Cola Deutschland der Zeitung mit. 

    Das heißt aber nicht, dass nicht einige Menschen – und AfD-Politiker – auf das Plakat hereingefallen wären. Oder, dass das Unternehmen Coca-Cola mit der Aktion unzufrieden sei. 

    Coca-Cola Deutschland bekräftigt Botschaft des Fake-Plakats

    Denn Patrick Kammerer, der Kommunikationschef von Coca-Cola Deutschland, retweete ein Bild des Plakats und schrieb dazu: “Nicht jedes Fake muss falsch sein”. 

    ► Heißt: Obwohl das Anti-AfD-Plakat nicht von Coca-Cola stammt, hält Kammerer die Botschaft darauf (“Sag’ Nein zur AfD”) für richtig – oder zumindest nicht falsch

    Kammerers Tweet wurde darüber hinaus auch vom Hauptaccount von Coca-Cola Deutschland retweetet. 

    AfD-Abgeordneter ruft zum Coca-Cola-Boykott auf 

    Klar, dass sich in den Reihen der AfD und ihrer Anhänger daraufhin Empörung breit machte. Besonders wütend: Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Pasemann. 

    Der echauffierte sich über Kammerers Tweet und rief zu einem Boykott auf: “Für eine gesündere Zeit ohne Zuckerbomben: #SagNeinZuCoCaCola!” Pasemann schrieb auf Twitter von “heimischen Produkten, deren Hersteller auch in Deutschland Steuern zahlen” würden. 

    (ben) 

     

     


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    Eine typisch englische Wohnsiedlung.

    • In einer englischen Stadt nahe Londons herrscht Aufregung.
    • Der Grund dafür ist ein gigantischer Penis. 

    Der Familienvater Stephen Bailey-Todd traute seinen Augen nicht, als er nach Hause kam und einen Blick auf das gegenüberliegende Haus seiner Nachbarn warf.

    Denn wie unter anderem die englische Tageszeitung “Metro” berichtet, fand er am vergangenen Sonntag in Reading im Süden Englands, einen gigantischen leuchtenden Penis vor.

    Seine Nachbarn, junge Studenten, formten den Penis offensichtlich mit einer Lichterkette an der Hauswand nach.

    Mehr zum Thema: Frau schreibt bitterbösen Brief an ihre Nachbarn - das hätte sie besser nicht getan

    Familienvater hält Penis für “zutiefst beleidigend”

    Bailey-Todd war fassungslos, wie er der Zeitung berichtete. 

    Es war ein ziemlicher Schock, um ehrlich zu sein. Wenn du heimkommst, erwartest du einfach nicht, dass ein riesiger Penis an der Wand gegenüber ist.”

    Weiter sagte er: “Die Lichter blinken und springen einem so ins Gesicht, dass man gar nicht anders kann, als hinzustarren. Ich verstehe ja, dass junge Menschen ihren Spaß haben wollen, aber das ist einfach zutiefst beleidigend und zeigt einen Mangel an Respekt.

    Der Familienvater erhofft sich nun, dass die Universität der Studenten eingreifen werde und den “Schandfleck” entferne. “Es ist einfach nichts, von dem du dir wünschst, dass deine Kinder es sehen.” 

    (nmi)


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    Hund Wall-E im Tierheim

    • Eine Familie hat seinen Hund namens Wall-E inklusive Bett und Spielsachen im Tierheim abgegeben.
    • Lange Zeit wollte den Hund niemand haben – bis ein Foto alles änderte.

    Die Geschichte von Tierheim-Hund Wall-E hat todtraurig begonnen – und nun doch noch ein glückliches Ende gefunden.

    Wall-E war noch ein Welpe, als ihn eine Familie aus einem Tierheim im US-Bundesstaat Arizona adoptierte. Das war im Jahr 2015. Seitdem kümmerte sich die Familie um das junge Tier – bis es im September diesen Jahres zu einem Wendepunkt im Leben von Wall-E kam.

    Die Umstände der Familie hatten sich nämlich geändert. Sie hatten einfach nicht mehr genug Zeit, sich um das Tier zu kümmern.

    Deshalb packte sie die Spielsachen sowie das Bett von Wall-E in zwei Plastiksäcke und setzte ihn nach knapp drei Jahren wieder am Tierheim ab.

    Darüber berichtete die Tierseite “Dodo”.

    Hund Wall-E landet nach drei Jahren bei Familie im Tierheim

    Für den Labrador ein harter Schlag. Das merkte auch Jordan Bader, ein Mitarbeiter des Tierheims.

    Dem “Dodo” sagte er: “Er hatte große Angst. In seinem Zwinger bellte er ununterbrochen.”

    Und es wurde nicht besser: Weil Wall-E solche Angst im Zwinger hatte, verhielt sich der Hund defensiv – und bellte zur Verteidigung.

    Die Interessenten, die an dem Zwinger vorbeiliefen, dachten deshalb, dass der Labrador gewaltsam wäre und waren vom Hund abgeschreckt.

    Tierheim-Mitarbeiter macht Foto von Wall-E und erzählt seine bewegende Geschichte

    Es schien, als wollte niemand Wall-E mit nach Hause nehmen – bis Jordan Bader auf eine Idee kam.

    Um den Menschen zu zeigen, wie gutmütig der Hund ist, erzählte er dessen Geschichte auf Facebook und teilte ein Bild dazu.

    Geschichte endet mit Happy End: Eine Frau adoptiert Wall-E

    Mit Erfolg, wie der Tierheim-Mitarbeiter stolz berichtete:

    “Wir wussten, dass dieses Bild herzzereißend ist und viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde, aber wir hatten keine Ahnung, dass es so durch die Decke gehen würde. Es interessieren sich so viele Menschen für ihn.”

    Eine der Frauen, die sich auf das Posting meldete, besuchte Wall-E sofort im Tierheim. Sie brachte auch gleich ihren eigenen Hund mit, um zu sehen, ob sich die beiden Tiere verstehen würden – was sie auf Anhieb taten.

    Daraufhin adoptierte die Frau Wall-E und sorgte somit doch noch für ein Happy End für den Labrador-Hund.

    (jr)


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    Die britische Premierministerin Theresa May.

    Am 11. Dezember soll das britische Parlament über das ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen. Die britische Premierministerin Theresa May zieht alle Register, um für den Deal zu werben.

    Doch es dürfte schwer werden, eine Mehrheit zu bekommen. Denn die Lage im Parlament ist kompliziert. Brexit-Hardliner hatten am Dienstag der Regierung eine Missachtung des Parlaments vorgeworfen.

    Mays Bundesstaatsanwalt Geoffrey Cox sieht sich jetzt dieser schwerwiegenden Anschuldigung ausgesetzt, weil er ein Rechtsgutachten zum Brexit-Deal nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hatte.

    Das erschwert Mays Ausgangslage und macht die ohnehin komplizierte Stimmungslage im Parlament sichtbar. Was die einzelnen Lager im Parlament genau wollen – auf den Punkt gebracht.

    Was die Premierministerin will:

    May braucht 320 Stimmen im Londoner Parlament, damit ihr Brexit-Abkommen sicher ratifiziert wird. Derzeit sieht es nicht so aus, als könne sie genügend Abgeordnete von ihrem Deal überzeugen.

    ► Grob gerechnet muss May rund 100 Abgeordnete auf ihre Seite ziehen oder doppelt so viele zu einer Enthaltung bringen.

    Was die Tory-Loyalisten wollen:   

    Die Tory-Loyalisten sind für Mays Deal: Mindestens 150 Abgeordnete aus der konservativen Fraktion gelten als absolut loyal zur Premierministerin.

    Sie haben neben ihrem Mandat Jobs in der Regierung und müssten sie abgeben, um gegen das Abkommen zu stimmen.

    ► May kann insgesamt wohl auf rund 220 treue Parteifreunde hoffen.

    Was die Brexit-Hardliner wollen:   

    Die konservativen Brexit-Hardliner in Mays Partei stellen sich gegen Mays Plan. Bis zu 80 Mann stark ist die so genannte European Research Group um den exzentrischen Hinterbänkler Jacob Rees-Mogg.

    Wie viele Parlamentarier aus dieser Gruppe auf jeden Fall gegen den Deal stimmen werden, ist unklar. May müsste aber den Großteil dieser Gruppe auf ihre Seite ziehen, um eine Chance zu haben.

    ► Knapp 30 Parlamentarier haben bereits versucht, May zu stürzen.

    Was die EU-freundlichen Tories wollen:   

    Die EU-freundliche Tories sind eine Gruppe von rund zwölf Abgeordneten um den ehemaligen Generalstaatsanwalt Dominic Grieve. Sie kämpfen für eine möglichst enge Anbindung an die EU oder gar eine Abkehr vom EU-Austritt.

    ► Im Brexit-Abkommen dürften einige die Chance sehen, wenigstens einen harten Bruch mit der EU zu vermeiden.

    Was die Labour-Loyalisten wollen:   

    Labour-Chef Jeremy Corbyn spekuliert auf eine Neuwahl, sollte das Brexit-Abkommen scheitern.

    ► Rund 180 Abgeordnete dürften seinem Aufruf folgen und gegen Mays Deal stimmen.

    Was die EU-freundliche Labour-Hinterbänkler wollen:   

    Auf den Hinterbänken bei Labour ist eine starke Bewegung entstanden, die ein zweites Referendum und eine Abkehr vom Brexit fordert.

    ► Die rund 60 Parlamentarier um den charismatischen Abgeordneten Chuka Umunna dürften das Abkommen auch ablehnen.

    Was die Labour-Rebellen wollen:   

    Bis zu 20 Labour-Abgeordnete könnten versucht sein, für Mays Brexit-Abkommen zu stimmen.

    Entweder, weil sie selbst vom EU-Ausstieg überzeugt sind, oder weil sie wie die Abgeordnete Caroline Flint in ihren Wahlkreisen eine große Brexit-Wählerschaft haben.

    Was Mays Koalitionspartner von der DUP wollen:   

    Die zehn Abgeordneten der nordirischen Protestantenpartei könnten zum Zünglein an der Waage werden. Parteichefin Arlene Foster lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass ihre Partei das Abkommen nicht unterstützen will.

    Zudem droht die DUP damit, die Regierung fallen zu lassen. Denn die DUP will keinerlei Sonderstatus für Nordirland akzeptieren, wie er im Brexit-Abkommen vorgesehen ist.

    ► May ist seit der vorgezogenen Neuwahl im vergangenen Jahr auf die Stimmen der DUP angewiesen. Fraglich ist, ob sich die Nordiren mit Geldversprechen für ihre wirtschaftlich abgehängte Provinz kaufen lassen.

    Was die weitere Opposition will:   

    Die Schottische Nationalpartei (SNP), die Liberalen, Grüne, die Waliser-Partei Plaid Cymru – die kleineren Oppositionsparteien haben gemeinsam rund 50 Abgeordnete.

    SNP-Fraktionschef Ian Blackford gehört zu den entschiedensten Kritikern des Abkommens.

    ► Die meisten haben sich klar gegen den Brexit positioniert und fordern ein zweites Referendum.

    (jg)


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    Jürgen Resch (rechts) und Aktivisten der Deutschen Umwelthilfe

    ► Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt gegen viele deutsche Städte, um dort Diesel-Fahrverbote zu erwirken und so die Luftqualität zu verbessern.

    ► Immer wieder wird die Umweltschutzorganisation um Jürgen Resch jedoch dafür kritisiert, finanzielle Unterstützungen von Toyota zu erhalten.

    ► Jetzt hat der japanische Autohersteller seine Zahlungen nach 20 Jahren eingestellt, wie die “FAZ” berichtet.

    Warum das wichtig ist:

    Der japanische Autohersteller hatte die DUH seit 20 Jahren finanziell unterstützt. Wie die Umwelthilfe auf Twitter mitteilt, habe die Organisation im Jahr 2018 30.000 Euro für das Projekt “CO2-Minderung im Verkehr” erhalten. Das entspreche 0,3 Prozent des Jahresbudgets.

    Vor einigen Jahren soll die Unterstützung noch im fünfstelligen Bereich gelegen haben.

    Da die Fahrverbotsklagen der DUH vor allem deutsche Autohersteller treffen, stand die DUH immer wieder dafür in der Kritik von dem japanischen Autohersteller Unterstützung zu erhalten. 

    ► Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, sagte dazu im Jahresbericht  2017: 

    “Das ändert aber nichts an unserer Unabhängigkeit. Im Frühjahr 2016 haben wir bei einem Toyota Diesel 5-fach überhöhte Abgaswerte gemessen und als illegal bezeichnet. Zudem haben wir bisher in 47 Gerichtsverfahren gegen Toyota Deutschland beziehungsweise deren Händler für die korrekte Energieverbrauchskennzeichnung gestritten.”

    Was ihr noch wissen müsst:

    Ende November wurde bereits bekannt, dass auch die Brauerei Krombacher ihre Unterstützung eingestellt hatte und “keine weitere Zusammenarbeit geplant” sei.

    Kritiker werfen der DUH im Allgemeinen vor, dass ihre Tätigkeit wenig mit tatsächlichem Umweltschutz zu tun habe, da sie ihr Klagerecht vor allem dafür nutze, mittelständische Autohändler zu verklagen. Die DUH sei also vielmehr ein Abmahnverein als tatsächlicher Umweltschützer. 

    Die DUH finanziert sich zu etwa einem Drittel aus Projektzuschüssen, die zum einen von privaten Stiftungen, zum anderen aus öffentlichen Geldern stammen. Darunter sind Fördergelder der Bundesregierung und Spenden der EU-Kommission. Ungefähr 30 Prozent der Einnahmen kommen aus dem Verbraucherschutz und damit zusammenhängenden Abmahnungen. Weitere Gelder der DUH stammen von Sponsoren, darunter private Spender, aber auch Unternehmen.

    (vw)


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    Die Polizei in Suhl durchsuchte ein Haus auf Leichen.

    • Ein Mann hat die Polizei in Suhl wegen Gestanks über eine vermeintliche Leiche in seinem Haus informiert.
    • Als die Polizei das Haus kontrollierte, fand sie allerdings etwas ganz anderes.

    Zu einem solchen Vorfall dürfte die Polizei nicht oft anrücken: Ein Mann aus der Thüringer Stadt Suhl hat Montagnacht die Beamten angerufen, weil er einen übel riechenden Geruch im Haus vernommen habe.

    Darüber berichtete die Polizei Suhl.

    Die Polizei kontrolliert das Haus, findet aber keine Leiche

    Der Mann hatte die Sorge, dass es sich um Verwesungsgeruch einer Leiche handeln könnte – und die Polizei rückte an.

    Sie kontrollierte das gesamte Haus und stellte schnell fest, dass es allen Bewohnern gut ging.

    Kurz darauf stießen die Beamten dann auch auf die Quelle des Gestanks – was allzu kurios sein dürfte: ein Schuhberg im Flur neben einer benachbarten Wohnungstür. 


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    • Herzogin Meghan erwartet im Frühjahr 2019 ihr erstes Kind.
    • Sollte ihr Kind ein Junge werden, will sie mit einer jahrzehntelangen royalen Tradition brechen: Ihr Sohn soll keine kurzen Hosen tragen.
    • Im Video oben seht ihr, dass sich Kate und William an diese Tradition halten: Das steckt hinter des royalen Protokolls.

    Auch schon vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry hat Meghan für Aufruhr im königlichen Palast gesorgt. Sie trug zu kurze Kleider, zeigte zu offenherzig ihre Schultern – und brach etliche Protokolle. Und auch bei der Erziehung ihres ersten Kindes plant Meghan, einige royale Regeln zu brechen.Das berichtet die britische Zeitung “Sun”.

    Sollte Meghans Kind ein Junge werden, will sie ihm auf keinen Fall kurze Hosen anziehen. Sie sei eine moderne Frau und wolle deshalb auch eine moderne Erziehung für ihr Kind. Das meint ein Royal-Insider. Der sagte zur Zeitung:

    “Meghan hat entschieden, dass ihr Kind nicht so wie Prinz George in kurzen Hosen herumgeführt wird.”

    Mehr zum Thema:  “Diktatorische” Meghan stellte kurz vor ihrer Hochzeit eine absurde Forderung

    Meghans Sohn soll keine kurzen Hosen tragen müssen

    Männliche Mitglieder der royalen Familie sollen bis zu ihrem achten Lebensjahr  kurze Hosen tragen – egal zu welcher Jahreszeit. Ein Tradition, die schon seit Jahrzehnten bei den Royals verankert ist. Auch Prinz William und Prinz Harry sowie Vater Charles richteten sich im Kindesalter nach dieser Regel. 

    Der Modeexperte William Hanson erklärt oben im Video, was es mit dieser Tradition auf sich hat. 

    Prinz William und seine Frau Kate halten sich an die royale Vorschrift. Ihr Sohn George ist seit seiner Geburt ausschließlich in Shorts zu sehen. Ab seinem achten Lebensjahr wird er dann allmählich auch lange Hosen tragen dürfen. 

    Wie die Zeitung weiter schreibt, wolle Meghan noch andere Dinge hinsichtlich ihres ersten Kindes verändern. 

    Mehr zum Thema: Genauso wie Kate – Warum Meghan in ihrer Schwangerschaft diese royale Etikette brechen darf

    Hausgeburt und Stillen in der Öffentlichkeit

    Es wird behauptet, dass die Duchess of Sussex ihr Kind bei sich daheim zur Welt bringen wolle und plane, ihr Kind in der Öffentlichkeit zu stillen. Das wäre “anders als alles, was die Königsfamilie jemals gesehen hat”, heißt es in dem Bericht. 

    Schon Lady Di brachte ihre Söhne William und Harry in dem Krankenhaus Lindo Wing of St Mary in London zur Welt. Und auch Herzogin Kate gebar ihre drei Kinder in diesem Krankenhaus. 

    Selbst Frauen, die keine Mitglieder der royalen Familie sind, werden immer wieder fürs Stillen in der Öffentlichkeit angefeindet. Also kaum vorstellbar, dass ein Royal sein Kind in der Öffentlichkeit stillen möchte.

    Harry und Meghans Kind soll im Frühjahr 2019 zur Welt kommen.

    (nmi)


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    • Lena Gercke ist eine der erfolgreichsten Gewinnerinnen von “Germany’s Next Topmodel”.
    • Auf ihrem Instagram-Account gewährt sie nun einen Blick auf die Zeit davor.
    • Im Video oben seht ihr die Aufnahmen, die sie mit ihren Fans geteilt hat. 

    Die Karriere von Lena Gercke hat bereits im Alter von zarten 18 Jahren begonnen. Damals gewann sie als Erste die Castingshow “Germanys Next Topmodel”und gilt bis heute als eine der erfolgreichsten Gewinnerinnen.

    Derzeit moderiert sie mit “The Voice of Germany” ein erfolgreiches TV-Format.

    Dass es die heute 30-Jährige schon früh ins Rampenlicht zog, bewies sie nun in einem Video auf Instagram. In ihrer Story veröffentlichte Gercke Aufnahmen aus Jugendtagen. 

    Mehr zum Thema: Was sich in Lena Gerckes Sonnenbrille spiegelt, könnte mehr verraten, als ihr lieb ist

    Lena Gercke postet Video von sich als Teenie

    Mit einem Crop-Top und engem Chocker-Halsband, die typisch für die 1990er und 2000er Jahre sind, steht sie auf einer Bühne.

    Zusammen mit fünf anderen Mädchen trällert sie dabei “Boom Boom Boom Boom!” von den Vengaboys aus dem Jahr 1999.

    Zu dem Video schrieb das Model auf Instagram: “Das habe ich gerade gefunden! Könnt ihr erraten, welche ich bin?”

    Allerdings sollte der Zuschauer spätestens am Lächeln erkennen, dass es sich bei dem blonden Mädchen links im weißen Crop-Top um Gercke handelt. 

    Mit lachendem Emojis fügte Gercke nach Auflösung des Rätsels hinzu: “Wir hatten keine Ahnung, worüber wir da sangen.” 

    (nmi)


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    Markus Beyer nach einem seiner Kämpfe 

    ► Ex-Boxweltmeister Markus Beyer ist tot, wie der Sender MDR berichtet. Der gebürtige Sachse war für den Sender als Box-Experte tätig.

    ► Er starb am 3. Dezember “nach kurzer, schwerer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus”, wie der Sender weiter berichtet. Beyer wurde nur 47 Jahre alt. 

    ► Seine größten Erfolge erzielte Beyer um die Jahrtausendwende. 1999 wurde er durch einen Punktsieg über den Briten Richie Woodhall Weltmeister im Supermittelgewicht.

    ► Nach Max Schmeling und Ralf Rocchigiani konnte Beyer als dritter Deutscher überhaupt einen WM-Titel im Ausland gewinnen.

    Wie der MDR auf den plötzlichen Tod von Beyer reagierte:

    Der MDR zeigte sich bestürzt über den überraschenden Tod des dreimaligen Weltmeisters. MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi sagte:

    “Wir sind bestürzt und trauern um einen großartigen Sportler und wunderbaren Kollegen. Mit seinem Box-Sachverstand  hat er als Mitarbeiter des MDR ‘Sport im Osten’ in den vergangenen Jahren geprägt. In Gedanken sind wir bei seiner Familie.”

    Seit 2015 war Markus Beyer als Experte für “Sport im Osten” bei zahlreichen Box-Veranstaltungen in Deutschland tätig.

    (ll)


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    55 Prozent der Studienteilnehmerinnen schliefen mit Hund im Bett. 

    • Tiere im Bett sind für viele Menschen ein No-Go – trotzdem sollten Hundebesitzer darüber nachdenken, ihren Vierbeiner ins Bett zu lassen.
    • Einer Studie zufolge schlafen Frauen um einiges besser mit einem Hund an ihrer Seite.

    Es ist eine gute Nachricht für alle verrückten Hundeladies: Mit einem Hund im Bett schlaft ihr unter Umständen besser als mit einem menschlichen Partner. 

    Das stellten amerikanische Wissenschaftler des Canisius College und der Universität von Florida fest. Ihr Ziel: Herauszufinden, wie Tiere im Bett den Schlaf beeinflussen. 

    Frauen erleben mehr Schlafkomfort mit einem Hund

    Um diese Frage zu beantworten, sammelten sie online Informationen von 962 amerikanischen Frauen – und die Ergebnisse sprechen für sich. 

    55 Prozent der Teilnehmerinnen teilen ihr Bett mit mindestens einem Hund, nur zwei Prozent mehr (57 Prozent) schlafen mit einem menschlichen Gefährten im Bett und 31 Prozent mit mindestens einer Katze.

    Mehr zum Thema: Straßenhund hüpft in Lieferwagen – es verändert sein Leben für immer

    Die Schlafqualität der Frauen erhoben die Wissenschaftler mithilfe des Pittsburgh Sleep Quality Index, einem international anerkannten Fragebogen zur Erfassung der Schlafqualität.

    Und siehe da: Studienteilnehmerinnen, die beim Schlafen einen Hund an ihrer Seite haben, empfanden mehr Komfort und Sicherheit, als Frauen, die mit einem menschlichen Partner oder einer Katze ins Bett gehen.

    ► Beide Komponenten brauchen Menschen dringend, um ungestört und erholsam schlafen zu können. 

    Frauen mit Hund gehen früher ins Bett

    Hunde stören laut Studie den Schlaf wesentlich weniger als Katzen oder andere Menschen. Außerdem gehen Studienteilnehmerinnen mit Hund früher schlafen und wachen früher auf als Frauen, die keine Hunde haben aber dafür mit Katzen leben. 

    Für alle Katzenliebhaber haben die Wissenschaftler eher unerfreuliche Neuigkeiten: Mit den Stubentigern im Bett zu schlafen, bot für die betreffenden Studienteilnehmerinnen am wenigsten Komfort und Sicherheit.

    (glm)


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    Ein Wolf soll einen Mann in Niedersachsen angefallen haben. 

    ► Für den angeblichen Angriff eines Wolfes im niedersächsischen Steinfeld Ende November haben Wissenschaftler keine Belege gefunden.

    ► Die DNA-Analyse im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums habe keinen entsprechenden Nachweis erbracht, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Einzelheiten wollte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Nachmittag vorstellen.

    ► Die Polizei im Kreis Rotenburg hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass ein Friedhofsgärtner bei der Pflege einer Grünanlage am Friedhof in Steinfeld nach eigener Schilderung von einem Wolf in die Hand gebissen worden sei.

    Warum die Nachricht über Wölfe wichtig ist: 

    Angebliche Attacke auf den Mann in Niedersachsen hat auch eine politische Debatte ausgelöst. Das Umweltministerium des Bundeslandes wollte nach eigenen Angaben die Beobachtung der Wölfe intensivieren. 

    Grünen-Chef Robert Habeck warnte vor der Jagd von Wölfen: “Die Zahl der Wölfe ist noch weit davon entfernt, dass man in die Bestände eingreifen müsste”, sagte er der “Neuen Osnabrücker Zeitung” mit Blick auf einen Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, den Schutzstatus von Wölfen zu senken.


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    Die Polizisten zeigten Herz für die junge Familie. 

    • Auf dem Weg zur Entbindung im Stau zu stehen, ist wohl für die meisten Frauen eine Horrorvorstellung. 
    • Ein Paar aus Hannover hatte dieses Problem – doch Polizisten zeigten Herz und eilten ihm zu Hilfe. 

    Das erste Baby auf der Straße zur Welt zu bringen, ist wohl für die meisten werdenden Mütter ein Albtraum. Für eine hochschwangere Frau aus Ronnenberg bei Hannover wäre das beinahe Realität geworden. 

    Laut der Zeitung “Dresdner neueste Nachrichten” steckten sie und ihr Partner vergangenen Sonntag auf dem Weg zur Entbindung im Stau. Die Geburt ihres Kindes sei unmittelbar bevorgestanden, heißt es im Bericht. 

    Mehr zum Thema: Bei Flug: Mutter kann ihr Baby nicht stillen, Stewardess schreitet ein

    Mit Blaulicht ging es ins Krankenhaus

    Doch offenbar konnte der werdende Vater in der Ausnahmesituation Ruhe bewahren. Ihm fiel wohl auf, dass das Auto im Verkehrschaos nicht weit von einer Polizeistation stand und wählte den Notruf. 

    ► Die Polizisten zeigten ein Herz für die junge Familie und handelten schnell. 

    Umgehend haben sie zwei Streifenwagen besetzt und das Auto des Pärchens in ihre Mitte genommen, schreibt die Zeitung. Unter Einsatz von Martinshorn und Blaulicht haben sie sich so ihren Weg bis zu einem Krankenhaus in Hannover gebahnt.

    Der Vater habe sich bei den Polizisten bedankt

    Dort angekommen verlief die Geburt offenbar ohne weitere Zwischenfälle. 

    ► Am Abend soll bei den Polizeibeamten ein weiterer Anruf eingegangen sein: Der Vater habe sich bedankt und verkündet, dass Mutter und Tochter wohlauf seien, berichtet die Zeitung.  

    (glm)


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    ► Der Blutwurst-Eklat der Islamkonferenz, ausgerichtet vom Bundesinnenministerium, sorgt weiter für Aufregung. Beim Buffet hatte es unter anderem Blutwurst gegeben – und damit Schweinefleisch. 

    ► Der Eklat kostete nun dem Bremer CDU-Politiker Mehmet Ünal das Parteibuch. Nachdem er auf Twitter auf den Kommentar eines Parteifreundes mit einer Schimpf-Tirade reagierte, forderte ihn die CDU dazu auf, zurückzutreten.

    ► Ünal beschimpfte seinen CDU-Kollegen Ali Ertan Toprak unter anderem als “islamophobe Ratte” und endete seine Beschimpfung mit den Worten: “Friss weiter Schwein!

    So ist es zu dem Blutwurst-Vorfall gekommen:

    Der Hamburger CDU-Politiker Toprak hatte sich äußerst kritisch über die aus seiner Sicht überzogene Blutwurst-Kritik geäußert. 

    ► Auf Twitter schrieb er: 

    “Wer sich über Blutwurst auf der Islamkonferenz aufregt, aber darüber schweigt, dass Menschen wegen ihrer Kritik an Islamismus in Deutschland unter Polizeischutz leben müssen, der ist nicht nur verlogen, sondern lehnt in Wirklichkeit alles ab, was dieses Land ausmacht.”

     

    ► Das war seinem Parteikollege Mehmet Ünal zu viel der Kritik. Er schoss zurück, vergriff sich allerdings gewaltig im Ton:

    “Halt den Ball flach Ali! Du bist eine islamophobe Ratte und schämst dich nicht, noch Seitenhiebe zu verteilen, selbst wenn Muslime brüskiert oder provoziert werden. Für den Aufschrei über die Blutwurst hat der Tweet eines Schweinefleischkonsumenten gesorgt. Friss weiter Schwein! (sic)”

    ► Die CDU forderte Ünal dann, seine Äußerungen zurückzunehmen. Als er das nicht tat, forderte ihn die Partei auf, seinen Austritt zu erklären. 

    Toprak bedankte sich für die “großartige Solidarität” und dafür, dass die CDU Bremen “Haltung gezeigt” habe:

    (ll)


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    Elli Thompson Purtell rechnete damit, sofort nach der Geburt ihrer Tochter diese tiefe, mütterliche Liebe zu empfinden, von der sie schon so oft gehört hatte. Doch als das Gefühl ausblieb, bekam sie Angst. In ihrem Blog beschreibt sie, wie sie es geschafft hat, sich ihren Ängsten zu stellen und sich zu öffnen. 

    Ich werde dieses Gefühl niemals vergessen.

    Es war fünf Uhr morgens und die Sonne war noch nicht hinter dem Lake Michigan aufgegangen. Eine Krankenschwester schob meine neugeborene Tochter zurück in das dunkle Krankenhauszimmer, in dem ich seit der Geburt geschlafen hatte. Meine Tochter war mit Tüchern zu einem winzig kleinen Bündel zusammengewickelt worden und schlummerte friedlich.

    Ich öffnete erschöpft meine Augen und wurde von einer unglaublichen Freude und Fassungslosigkeit überrollt. “Sie gehört mir”, dachte ich mir. “Das ist mein kleines Baby.”

    Ich war mir sicher, dass ich in diesem Moment die Liebe auf den ersten Blick erlebte, von der so viele Mütter schwärmen. Und vielleicht war ich auch tatsächlich einen Augenblick lang verliebt. Doch als die Tage vergingen und ich immer mehr in postpartalen Depressionen versank, wurde mir klar, dass ich eine dieser Mütter war – eine Mutter, die keine tiefe Verbindung zu ihrem Baby empfinden konnte.

    Ich schämte mich für meine Gefühle 

    Diese Erkenntnis war niederschmetternd. Ich schämte mich dafür und ich war enttäuscht und alarmiert. Ich liebte meine kleine Tochter, doch ich empfand nicht die Art von Liebe zu ihr, die ich erwartet hatte. Und von der ich wusste, dass viele andere Mütter sie aufrichtig empfinden konnten.

    Bereits mein ganzes Leben lang war mir die Liebe einer Mutter auf unzählige Arten beschrieben worden: Sie würde vom ersten Augenblick an eintreten. Sie sei natürlich, wunderschön, unvorstellbar, unvergleichbar, unfassbar, allumfassend, lebensverändernd und das höchste aller Gefühle.

    Ich hatte noch nie gehört, dass jemand Mutterliebe mit den Gefühlen beschrieben hätte, die ich wahrnahm. Denn für mich war sie kompliziert und furchteinflößend. Das Schlimmste war jedoch, dass sie für mich nichts Besonderes war.

    Ich fand meine Tochter bezaubernd und ich betrachtete sie als unglaubliches Geschenk. Doch ich konnte diese Liebe, die einen komplett aus der Bahn wirft, einfach nicht spüren. Ich war erschöpft vom Schlafmangel und ich fühlte mich überfordert, weil ich permanent die Bedürfnisse meiner Tochter erfüllen musste.

    Außerdem war ich überzeugt davon, dass jede andere Frau eine bessere Mutter für sie sein könnte als ich. Diese Überzeugung ist übrigens ein typisches Symptom von postpartalen Depressionen. Es fühlte sich so an, als würde ich die Rolle der glücklichen Mutter nur vortäuschen – nach außen kümmerte ich mich zwar um mein Kind, doch hinter der Fassade verbargen sich ganz andere Gefühle.

    Ich quälte und bestrafte mich selbst

    Währenddessen baute mein Mann genau die Art von Verbindung zu unserer Tochter auf, die eigentlich ich hätte entwickeln sollen. Er war vom ersten Augenblick an in sie verliebt. Und ich beneidete ihn darum, wie leicht ihm das fiel. Wenn ich ihn mit ihr zusammen sah, fragte ich mich, ob ich das wohl auch jemals schaffen würde.

    Ich hatte Angst, dass es mir nie gelingen würde. Ich quälte mich selbst mit Fragen, die im Nachhinein betrachtet wohl eine Art Bestrafung sein sollten: “Liebe ich meinen Mann mehr als mein Kind?” Oder: “Liebe ich meine Tochter denn überhaupt?”

    Ich stellte mir diese Fragen über Monate hinweg, was zum Teil an meinem Schlafmangel, meinen Depressionen und meiner Angst vor Veränderung lag.

    An diesem Punkt würdest du wahrscheinlich gerne hören, dass es irgendwann einen magischen Augenblick gab, an dem ich meiner Tochter in die Augen sah und ab dem plötzlich alles gut war. Doch einen solchen Moment hat es nicht gegeben.

    Stattdessen gab ich auf.

    Ich ließ los ...

    Ich ließ meine Erwartungen los und konzentrierte mich auf den Augenblick. Ich wusste, dass ich meine Tochter liebte. Und das reichte aus. 

    Ich begann zu akzeptieren ...

    Ich akzeptierte, dass ich an postpartalen Depressionen litt. Und ich vergab mir allmählich dafür, dass ich zuließ, dass die Krankheit mir diese freudige Phase in meinem Leben raubte.

    Ich hörte auf ...

    Ich hörte auf, meine ersten Erfahrungen als Mutter mit denen von anderen Frauen zu vergleichen. Zumindest bemühte ich mich sehr darum, es sein zu lassen. Wenn ich mich wegen eines Posts in den sozialen Medien wie eine Versagerin fühlte, verfolgte ich ihn nicht mehr weiter. Ich schrieb meine Gefühle auf und las Artikel von anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Denn tatsächlich gibt es da draußen mehr Betroffene, als ich gedacht hätte.

    Ich öffnete mich ...

    Ich öffnete mich gegenüber meiner Familie und meinen Freunden. Ich erzählte ihnen klipp und klar von meinen Problemen und wie schwer es für mich war, dass ich diese Euphorie einer frischgebackenen Mutter nicht empfinden konnte. Die Herzlichkeit und Unterstützung, die mir andere Mütter und auch kinderlose Frauen gleichermaßen zukommen ließen, bauten mich wieder auf, als ich es am dringendsten benötigte.

    Ich kümmerte mich ...

    Ich kümmerte mich um mich selbst. Man sagt, dass man niemanden lieben kann, wenn man sich selbst nicht liebt. Und das stimmt auch. Also begann ich, bei der Arbeit hin und wieder gemütlich einen Kaffee zu trinken, früh ins Bett zu gehen, anstatt noch die Wäsche zu waschen, oder mir ab und zu Zeit für eine Joggingrunde zu nehmen. Je mehr ich gut für mich selbst sorgte, desto glücklicher wurde ich. Und dadurch wurde ich auch zu einer besseren Mutter. 

    Und während ich all diese Dinge tat, fiel mir gar nicht auf, dass ich mich verliebt hatte. 

    Plötzlich war die große Liebe da

    Die Liebe zu meiner Tochter war wie ein Sonnenaufgang, der langsam aber beständig voranschritt. Da ich noch immer in meinen dunklen Gefühlen feststeckte, zweifelte ich daran, dass die Sonne jemals am Horizont erstrahlen würde. Doch ehe ich es mich versah, konnte ich mich schon in ihrem vollen Glanz sonnen.

    Irgendwo zwischen meiner postpartalen Krise und der Gegenwart hatten Millionen von kleinen Momenten – darunter sowohl Höhen als auch Tiefen, sowohl Gelächter als auch Tränen – einen bleibenden Platz in meinem Herzen erschaffen. Und das, obwohl ich nicht geglaubt hatte, dass es diesen Platz in meinem Herzen jemals geben könnte.

    Während ich meiner Tochter bei ihren ersten Krabbelversuchen zusah, wurde unsere Verbindung immer stärker. Während ich sie um 3 Uhr morgens in den Schlaf wiegte und mich fragte, ob man an Schlafmangel eigentlich sterben konnte, wurde unsere Verbindung immer stärker.

    Das erste Lachen, die ersten Schritte, das erste Wort, der vierte Zahn, die achte Krankheit, der fünfzigste Tobsuchtsanfall, die hundertste Umarmung ... Während all dieser Erlebnisse wurde unsere Verbindung immer stärker und stärker. Bis sie schließlich zu der stärksten Verbindung wurde, die ich in meinem ganzen Leben je empfunden habe.

    Ein Jahr später grenzt die Liebe zu meiner Tochter sogar schon fast an Sucht. Ich lebe nur für sie und ich wäre bereit, mein Leben für sie zu geben. Während ich diese Zeilen schreibe, muss ich weinen. Denn diese Gefühle sind das Aufrichtigste, was ich je empfunden habe. Und ich kann kaum mehr glauben, dass ich jemals Angst hatte, dass ich niemals an diesen Punkt kommen könnte oder würde. Und auch du wirst es schaffen.

     

    Dieser Artikel erschien ursprünglich bei The Everymom und bei der HuffPost UK und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

    (glm)


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    Ein Anhänger von Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung für den Republikaner Scott Walker in Wisconsin – Scott verlor bei den Midterms.  

    Donald Trump überstrahlt alles. 

    Rassistische Äußerungen, Russland-Affäre, Attacken auf die Justiz, Attacken auf die Medien, Attacken auf Alliierte, Lob für Diktatoren, Vorwürfe der sexuellen Belästigung, Twitter-Tobsuchtanfälle – der US-Präsident dominiert das Bild, das wir von den USA haben. 

    Ein Bild, in dem vor allem Trump selbst als Gefahr für die Demokratie im Land wahrgenommen wird. Zurecht

    Doch Trump ist nur das Ergebnis einer seit Jahren anhaltenden Radikalisierung seiner Partei. Die Republikaner sind in den Obama-Jahren immer weiter nach rechts gerückt, haben immer wieder Attacken auf die demokratischen Institutionen des Landes gewagt. 

    So auch nun wieder, in Folge der Erfolge der Demokraten bei den Midterms. In den US-Bundesstaaten Wisconsin und Michigan wurden republikanische Amtsinhaber abgewählt – doch bevor die Partei ihre Posten zum Jahreswechsel räumen muss, versucht sie noch, den Ausgang der Wahl durch die Verabschiedung von Gesetzen in letzter Minute zu ändern. 

    Gesetze, die den Demokraten effektiv die von den Bürgern übertragene Macht entreißen und zukünftige Wahlen erheblich manipulieren würden. 

    Der Putsch der Republikaner in Michigan und Wisconsin – auf den Punkt gebracht. 

    Wie die Republikaner in Wisconsin die Demokraten entmachten wollen: 

    ► Bei den Midterms wurde der republikanische Gouverneur Rick Scott abgewählt. Das Amt gewann der Demokrat Tony Evers; im Januar wird er es antreten. 

    ► Doch nun versucht die republikanische Mehrheit im Abgeordnetenhaus des Bundesstaates, Evers Handlungsbefugnisse per Gesetz einzuschränken, sowie die eigene Macht in Wisconsin zu sichern. 

    ► Dazu planen die Republikaner noch vor Jahresende gleich mehrere umstrittene Gesetze: 

    1. Sie wollen den Termin für die Vorwahlen in Wisconsin zur Präsidentschaftswahl 2020 von April auf März 2019 verschieben. Am bisherigen Termin der Vorwahlen wird auch ein neuer Richter am Höchsten Gericht des Staats zur Wahl stehen. Bei den Vorwahlen werden viele Liberale ihre Stimmen abgeben – die Grand Old Party (GOP) will mit der Terminverschiebung verhindern, dass diese auch einen liberalen Richter wählen. 

    2. Die Befugnisse des designierten Gouverneurs Evers sollen beschnitten werden. So soll Evers und seinem möglichen Justizminister Josh Kaul verboten werden, die Beteiligung Wisconsins an einer Sammelklage zum Beenden von Obamacare zu untersagen. Auch soll ihm erschwert werden, Ämter in Wisconsins Regierung zu besetzen. 

    3. Die Republikaner wollen die Möglichkeit zu vorgezogenen Stimmabgaben bei Wahlen einschränken. Bei diesen Vorwahl-Terminen hatten in der Vergangenheit vor allem die Demokraten viele Stimmen bekommen – die GOP will sich also einen Vorteil bei zukünftigen Wahlen verschaffen. 

    Wie die Republikaner in Michigan versuchen, demokratische Ämter auszuhöhlen: 

    ► In Michigan sind zum ersten Mal seit 30 Jahren alle drei höchsten Ämter im Bundesstaat in die Hände der Demokraten gefallen: das Gouverneursamt, das Amt des Justizministers sowie jenes des Minister des Auswärtigen.

    ► Nun plant die republikanische Mehrheit in Michigans Parlamenten in Folge der Midterms Gesetze, die die Befugnisse dieser Ämter einschränken sollen: 

    1.So soll ein Gesetz dem Parlament erstmals erlauben, Gesetze des Staates vor Gericht zu verteidigen. Bisher konnte das nur die Regierung. So könnten die Republikaner etwa ein Gesetz von 2015 verteidigen, das es Adoptionsagenturen erlaubt, keine Kinder an homosexuelle Paare zu vergeben. 

    2. Ein weiteres Gesetz soll der Regierung die Aufsicht über die Regulierungen und Gesetze zur Wahlkampffinanzierung entreißen. Stattdessen soll eine Kommission, die zu gleichen Teilen mit Abgeordneten beider Parteien besetzt wird, die Aufsicht übernehmen. 

    Warum die Attacken der GOP auf demokratische Institutionen keine Neuheit sind: 

    ► Sowohl in Wisconsin als auch in Michigan imitieren die Republikaner die Strategie der Partei nach dem Verlust des Gouverneursamtes in North Carolina.

    Auch hier setzte eine republikanische Mehrheit im Parlament Gesetze durch, die die Befugnisse der Regierung erheblich beschränkten und versuchten, das Wahlrecht zu ihren Gunsten zu ändern. Nur Gerichte verhinderten die meisten dieser Vorhaben.

    ► Vor und während der Zwischenwahlen im vergangenen Monat war zudem zu beobachten, wie die Republikaner aktiv in Wahlprozesse eingriffen, um diese zu ihren Gunsten zu manipulieren. 

    1.Im US-Bundesstaat Georgia war der Kandidat für das Gouverneursamt, Brian Kemp, zugleich für die Wahlaufsicht zuständig – und ließ durch umstrittene und bisweilen willkürliche Gesetze Zehntausende Wähler von Wahllisten streichen. Eine Maßnahme, die vor allem Minderheiten und somit Wähler der Demokraten betraf. Kemp gewann die Wahl schließlich mit nur wenigen Tausenden Stimmen Vorsprung. 

    2. Im US-Bundesstaat Florida zeigte sich bei den Midterms, wie sehr die Republikaner bereit sind, den demokratischen Wahlvorgang zu stören. Weil die Stimmverteilung sowohl beim Gouverneursrennen als auch bei der Wahl für einen Senatssitz zu knapp ausfiel, musste neu ausgezählt werden. Die GOP klagte mehrfach gegen die Neuauszählung, US-Präsident Trump rief dazu auf, einfach die Republikaner zum Sieger zu erklären. Die gewannen letztlich beide Wahlen – sehr knapp. 

    Was die Manipulation der demokratischen Institutionen mit Donald Trump zu tun hat: 

    ► Wisconsin, Michigan, North Carolina, Georgia – all diese US-Bundesstaaten werden bei der Präsidentschaftswahl 2020 eine wichtige Rolle spielen. Wisconsin stellt 40, Georgia und Michigan jeweils 32 und North Carolina 10 Wahlmänner und -frauen, die den Präsidenten oder die Präsidentin wählen. 

    ► Hinzu kommt, dass in all diesen Staaten im Mittleren Westen die Republikaner die Mehrheit in den Parlamenten haben – auch deshalb, weil sie in den vergangenen Jahren geschickt (oder: skrupellos) Wahlkreise so gezogen haben, dass sie dort deutliche Mehrheiten erzielen konnten. 

    ► Für Donald Trump bedeutet das: Er kann sich bei seinem Versuch, wiedergewählt zu werden, darauf verlassen, dass seine Partei in wichtigen Swing States versuchen wird, die Regeln so zu verbiegen, dass sie ihm nutzen – und eben nicht den Demokraten. 

    Der GOP-Putsch im Mittleren Westen der USA auf den Punkt gebracht: 

    Die Republikaner haben bei den Kongresswahlen im November wichtige Ämter in den US-Bundesstaaten Wisconsin und Michigan an die Demokraten verloren. 

    Nun versucht die Partei, über kurz vor den Legislaturwechseln eingebrachte Gesetze, den Demokraten Macht und Regierungsbefugnisse streitig zu machen sowie das Wahlrecht in den beiden Staaten zu beeinflussen. 

    Die Republikaner nennen das “good governance” – “gutes Regieren”. Die Demokraten nennen es einen Putsch und anti-demokratisch. 

    (ll)


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    ► Der Rüstungskonzern Rheinmetall beliefert Saudi-Arabien Medienberichten zufolge offensichtlich auch nach einem deutschen Exportstopp über Tochterfirmen in Italien und Südafrika mit Munition.

    ► Ein Rheinmetall-Vorstand habe Mitte November in einer Telefonkonferenz mit Bankanalysten versichert, die Lieferungen seien von dem Exportstopp nicht betroffen, berichteten das Hamburger Magazin “Stern” und das ARD-Magazin “Report München”.

      Der Manager habe den Wert der jährlichen Munitionslieferungen auf über 100 Millionen Euro pro Jahr beziffert.

    Warum diese Nachricht brisant ist: 

    Nach der Tötung des regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hatte Deutschland mit 18 Einreiseverboten für saudische Tatverdächtige und einem vollständigen Rüstungsexportstopp reagiert.

    Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sollen aus Deutschland auch keine Waffen oder andere Rüstungsgüter mehr nach Saudi-Arabien ausgeliefert werden, deren Export bereits genehmigt wurde.

    Wie das Unternehmen sich äußert: 

    “Alle Tochtergesellschaften von Rheinmetall halten den strengen gesetzlichen Rahmen ein, der ihnen in den jeweiligen Ländern z.B. auch hinsichtlich von Exporten vorgegeben ist”, teilte das Unternehmen dazu mit.

    “Produkte der Konzernsparte Defence werden ausschließlich an Polizei und militärische Kräfte geliefert und unterliegen strengen, politisch kontrollierten Ausfuhrbeschränkungen. Die Hürden für Lieferungen in Spannungsgebiete sind sehr hoch.” 


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    • Holly Warland aus Australien leidet an einer seltenen Krankheit, bei der sie jeden Tag Schmerzen hat.
    • Gerne würde sie einfach sterben, doch aktive Sterbehilfe ist dort verboten. Um andere für das Thema zu sensibilisieren, will sie nun öffentlich zeigen, wie sie den Tod findet. 
    • Im Video oben seht ihr Bilder von Holly und, wie sie damit anderen Mut machen will.

    “Ich bin brutal ehrlich und offen mit meinen Fotos und enthülle Aspekte einer Behinderung, von denen viele nichts hören wollen.”

    So beginnt die 27-jährige Holly Warland aus Australien einen Artikel beim Portal “Bored Panda”. Hier beschreibt sie, wie es ist, mit einer seltenen Krankheit und den damit verbundenen täglichen Schmerzen zu leben – und auch, warum sie ihre Qual am liebsten beenden würde.

    Sie fing ein Studium an, doch bis zum Doktortitel kam sie nicht

    Mit 11 Jahren hatte sich Warlands Leben schlagartig geändert: Ärzte diagnostizierten bei dem Mädchen die seltene Krankheit namens Gliedergürteldystrophie, eine Lähmungen der Muskulatur des Schulter- und Beckengürtels.

    Damit wurde Holly Warland plötzlich bettlägerig und pflegebedürftig.

    Dennoch habe sie dank der großen Unterstützung ein überwiegend normales Leben geführt, sagt sie. Auch ein Studium in Psychologie hatte Warland angefangen, doch bis zum Doktortitel kam sie nicht mehr. Mit 25 Jahren war ihr Körper bereits so schwach, dass sie ihr Studium abbrechen musste.

    Jeden Tag hatte Warland mit Übelkeit, rasendem Puls, Muskelkater und unkontrollierbarem Zittern gekämpft.

    “Mein Leben geriet ins Chaos. Als sich mein Zustand verschlechterte, fand ich einen Mangel an Repräsentation von Behinderungen im Netz”, sagt sie “Bored Panda”.

    Holly Warland entschied sich, Bilder über die Krankheit ins Netz zu stellen

    In dem Moment sei ihr bewusst geworden, dass alle Social-Media-Persönlichkeiten mit einer Behinderung von Außenstehenden immer nur als “inspirierend” angesehen würden.

    Da sei sie auf die Idee gekommen, ungeniert ehrliche Fotos ihres Krankheitsverlaufs auf Facebook und Instagram zu posten. Die Bilder dazu machte ihr Freund Luke. Damit die Menschen nicht nur sehen können, wie sich Behinderungen auf den Körper auswirken, sondern auch, dass nichts daran “inspirierend” sei.

    “Ich wollte die Behinderung von der dunklen und ehrlichen Seite zeigen”

    Die 27-Jährige sagt selbst: “Luke erwischt mich beim Besten und Schlimmsten: vom schmackhaften Abendessen bis zum Erbrechen in der Dusche; da ist nichts gespielt.”

    Weiter meint sie: ”Es ist unmöglich, sich positiv und inspirierend zu fühlen, wenn man in einem degenerativen Zustand ist, in dem Heilung nicht in Sicht ist. Die Dinge werden nur schlimmer werden. Ich wollte die Behinderung von der dunklen und ehrlichen Seite zeigen.”

    Wütend sei sie nur auf die Menschen, die sich ständig über Dinge in ihrem Leben beschweren würden:

    “So viele Menschen halten ihre Autonomie und ihren Körper für selbstverständlich. (...) Ich versuche nicht, Depressionen oder echte Probleme zu vereinfachen, aber ihr könnt etwas ändern. Ich nicht, denn ich stecke fest. Ich bin angepisst. Mein Körper bestimmt mein Leben. (...) Ich bin sauer auf dich – und eifersüchtig. Ich will dein schönes Leben. Weil du ein Leben hast.”

    Die Schmerzen seien bei Holly so enorm, dass sie jeden Tag Medikamente einnehmen müsse, erzählt sie. Und das geht ihr an die Substanz. Holly Warland ist davon oft so benommen, dass sie nichts mehr tun könnte.

    Um nicht mehr so weiterleben zu müssen, würde sie gerne eine aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Derzeit wird aber nur im australischen Bundesstaat Victoria ab Juni 2019 eine “Tötung auf Verlangen” legalisiert.

    Allerdings wohnt die 27-jährige im Bundesstaat Queensland – und könnte daher vom Gesetz keinen Gebrauch machen.

    “Die bedauerliche Realität für mich ist, dass die Krankheit das Leben für mich unerträglich machen wird, und ich möchte eine sichere und zuverlässige Möglichkeit, mein Leben zu beenden, wenn ich bereit bin. (...) Ich könnte warten, bis ich natürlich sterbe, aber das könnte Jahrzehnte mehr Schmerz und Leid bedeuten.”

    Deshalb kämpft sie mit einer Organisation zusammen, die sich für die Legalisierung aktiver Sterbehilfe einsetzt und für die Thematik sensibilisieren soll.

     

    (kiru)


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    • Schon seit Wochen sorgen die Benzinpreise für Unmut unter den Autofahrern. 
    • In der Vorweihnachtszeit befürchten viele einen weiteren Preisanstieg. 
    • Im Video oben seht ihr, was ihr beim Tanken in den nächsten Wochen beachten solltet – und, wann Benzin günstiger ist.

    Seit Wochen sind die hohen Benzinpreise der Grund für die Wut vieler Autofahrer. Benzin und Diesel sind teurer geworden und das, obwohl der Rohölpreis seit Anfang Oktober deutlich gesunken ist.

    Grund für die Entwicklung der Spritpreise seien höhere Transportkosten und das Niedrigwasser am Rhein, sagte Alexander von Gersdorff, Sprecher des Mineralölwirtschaftverbands Deutschland, “Focus Online”.

    Er sagte weiter

    “Wir können sagen, dass die aktuellen Versorgungsengpässe bei Benzin und Diesel im Westen und Süden Deutschlands noch eine Weile andauern werden.”

    Mehr zum Thema:Dreiste Benzinpreis-Abzocke zieht Kunden das Geld aus der Tasche

    Tricks um günstig zu tanken

    Viele Autofahrer befürchten nun, dass das Benzin in der Vorweihnachtszeit und vor allem über die Feiertage noch teurer werden könnte. Wie der ADAC in einer Pressemitteilung schreibt, seien im vergangenen Jahr zum Jahresende 2017 die Kraftstoffpreise in Deutschland spürbar gestiegen. 

    Um trotzdem noch günstig tanken zu können, sollten Autofahrer einige Dinge beachten. 

    Wie ihr oben im Video sehen könnt, rät der ADAC auch während der Feiertage die Preise zu vergleichen. Außerdem sollten Autofahrer davon absehen, auf den Hauptverkehrsrouten zu tanken. Dort sei es nämlich besonders teuer.

    Was Autofahrer noch alles beachten sollten, um günstig zu tanken, seht ihr oben im Video.

    (ll)


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    Eminem bei seinem letzten Auftritt in Manchester im Juni diesen Jahres.

    • Rapper Eminem hat einen elfminütigen Song veröffentlicht.
    • Darin macht er Witze über den Terroranschlag auf Ariana Grandes Konzert in Manchester im vergangenen Jahr.

    Mit diesem Freestyle hat sich Rapper Eminem nicht nur Freunde gemacht: Am vergangenen Sonntag veröffentlichte der 46-Jährige einen elfminütigen Track, in dem er ohne Hintergrundmusik einen Rapsong improvisiert.

    Darin finden sich allerdings auch sehr makabere Zeilen über das Manchester-Attentat auf dem Konzert von Sängerin Ariana Grande Anfang letzten Jahres. 

    Eminem rappt darin: 

    “I’m squashed in-between a brainwashing machine; Like an Islamic regime, a jihadist extreme radical; Suicide bomber that’s seeing; Ariana Grande sing her last song of the evening; And as the audience from the damn concert is leaving; Detonates the device strapped to his abdominal region.”

    Übersetzt heißt das so viel wie:

    “Ich bin eingequetscht in einer Gehirnwäsche-Maschine, wie ein islamisches Regime, ein extremer Radikaler des Dschihad; einSelbstmordattentäter der sieht, wie Ariana Grande ihren letzten Song des Abends singt; Und als die Zuschauer des verdammten Konzerts rausgehen, zündet er die Vorrichtung, die er an seinem Unterkörper befestigt hat.”

    Eminem rappt über Anschlag, Analverkehr, Justin Bieber und Drogen

    In den elf Minuten reimt er außerdem unter anderem über degradierenden Anal-Verkehr mit einer Frau und über Justin Bieber, der Drogen an einer katholischen Schule verkaufe.

    Zu Beginn seines Videos hört man den Rapper sagen:

    “Das Hauptziel ist es deinen Gegner zu zerstören, ihn komplett f***ing auszulöschen, indem man irgendwas und alles sagt, was man verdammt nochmal sagen kann, um eine Reaktion der Menschen zu erhalten. Es gibt keine Tabus.”

    Die Devise, die bei Rap-Battles gilt, bedient der Künstler dabei eindeutig – allerdings nicht zur Freude aller. 

    Eminem-Fans schockiert: “Du verf****tes, ekelhaftes Schwein!”

    Während viele den neuen Track des Künstlers feiern, wurde auf Instagram auch viel Kritik laut. Über den Terroranschlag Witze zu machen sei geschmacklos und krank, heißt es dort.

    Einer schrieb zum Beispiel:

    “Eminem. Du musst aufhören. Die Sache mit Manchester, das ist nicht lustig, das ist nicht cool, das ist einfach nur unsensibel. Du bist herzlos allem und jedem gegenüber und das ist nicht okay. Dir geht es nur darum, eine Kontroverse zu kreieren, um im Gespräch zu bleiben. Das hast du nicht nötig.”

    Andere Fans fanden noch härtere Worte für den Star: “Du verf****tes, ekelhaftes Schwein. WIE KANNST DU NUR. Ich bin schockiert, dass du über so etwas Witze machst. F**k dich!”

    ″Über Manchester zu rappen ist erbärmlicher als erbärmlich. Das ist dein Ende!”, schrieb ein anderer.

    Eminem äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Auch von Ariana Grande, die sehr unter dem Anschlag auf ihrem Konzert gelitten hat, gibt es bisher keine Reaktion.

    (nmi)


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