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Huffington Post Germany Athena

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    CDU-Politiker Friedrich Merz propagiert einen Rechtsruck seiner Partei. 

    ► Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat CDU-Politiker Friedrich Merz vorgeworfen, mit dessen Kritik am Asylrecht Werbung für die AfD zu betreiben. 

    ► Merz hatte am Mittwoch auf einer CDU-Regionalkonferenz zur Vorstellung offen angezweifelt, ob das Asylrecht in Deutschland weiter Bestand haben sollte. 

    ► Trittin twitterte dazu: “Wettlauf um den CDU-Vorsitz: Jens Spahn redet wie auf einer Pegida-Demo, Merz stellt das Grundrecht auf Asyl in Frage. Und der Gewinner ist ... die AfD.” 

    Welche Reaktionen es noch auf Merz’ Kritik am Asylrecht gab: 

    Der SPD-Vize Ralf Stegner warf Merz vor, das Grundrecht anzugreifen. 

    “Wir Sozialdemokraten kämpfen für eine gemeinsame humanitäre Flüchtlingspolitik in Europa“, sagte Stegner dem “Tagesspiegel“. Merz hingegen verlasse mit seiner Kritik am Asylrecht “den demokratischen Grundkonsens“.

    In der CDU gebe es einen “nach rechts driftenden Profilierungswettbewerb“ der Kandidaten für den Vorsitz, sagte Stegner. 

    Auch die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl kritisierte Merz scharf. Geschäftsführer Günter Burkhardt warnte CDU und CSU davor, “Parolen und Zerrbilder der extremen Rechten zu übernehmen und damit die Fundamente des Rechtsstaates in Europa und in Deutschland zu unterminimieren”.

    Burkhardt warf Merz vor, “im Heuhaufen ahnungslos tuend zu zündeln“. 

    Auch innerhalb der CDU gibt es Kritik an Merz’ Aussagen: 

    ► Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Donnerstag im Deutschlandfunk, das Asylrecht sei aus gutem Grund in der Verfassung verankert – und warnte davor, es in Frage zu stellen. 

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther mahnte sowohl Merz, als auch die Vorsitzkandidaten Jens Spahn und Annegret Kramp-Karrenbauer, den Fokus nicht zu sehr auf das Thema Migration zu legen. Es gäbe wichtigere Themen – etwa den Fachkräftemangel oder die Gesundheitsversorgung. 

    ► Etwas überraschen hat auch Merz’ Konkurrent um den CDU-Vorsitz Spahn dessen Aussagen über das Asylrecht kritisiert. Auch Spahn gilt als ausgesprochen Asyl-kritisch. Nun twitterte er jedoch: 

    “Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte ist vor dem Hintergrund zweier Weltkriege, von großem Leid und Vertreibungen eine große Errungenschaft unseres Grundgesetzes.”

    Spahn machte jedoch eine Einschränkung: Er schrieb, dass seiner Meinung nach das Asylrecht zu häufig ausgenutzt werde und “zu ungesteuerter Migration” führe.

    Um die Akzeptanz für das Asylrecht zu erhöhen, müssten die EU-Außengrenzen besser geschützt und Asylverfahren beschleunigt werden. 

    (vw)


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    Zu verstehen, was der Flirt-Partner möchte, ist manchmal gar nicht so einfach.

    • “Mag er mich? Mag sie mich nicht?” – das beim Flirten zu erkennen, ist oft nicht leicht.
    • Dating-Experten erklären, wie ihr schnell klärt ob und woran euer Flirt-Partner interessiert ist.

    Millionen Deutsche nutzen regelmäßig Online-Dating-Portale. Doch nicht immer führen Online-Kontakte zum gewünschten Ziel: Zum Date, ins Bett oder sogar in eine Beziehung.

    Doch woran erkennt ihr überhaupt, ob es eurem Flirt-Partner ernst ist oder nicht?

    Woran ihr erkennen könnt, ob Interesse besteht und wie ihr Frust-Flirts künftig vermeiden könnt, haben wir Experten gefragt. 

    Liebe ist unsicher

    “Beim Online-Dating gelten im Endeffekt genau die gleichen Regeln wie beim ‘normalen’ Dating”, sagt die Sexual-Therapeutin Christiane Salamon.

    Egal ob es um schnelle Lust oder langfristige Verpflichtung gehe – am besten findet ihr heraus, ob der Flirt auch auf eurer Wellenlänge ist, indem ihr einfach nachfragt:

    “Sucht man eine feste Partnerschaft könnte man zum Beispiel fragen:
    Wie lange bist du Single? Wie lange hat deine letzte Partnerschaft gedauert? Was sind die grössten Werte für dich in einer Beziehung?”

    Wer eher einen One-Night-Stand sucht, könne Fragen stellen wie: “Hattest du schon mal einen One-Night-Stand und hattest du bislang gute Erfahrungen damit? Wie würde dein Wunsch-Date für einen One-Night-Stand aussehen? Hast du bestimmte Vorlieben?”

    Er liebt mich, er liebt mich nicht...Sie liebt mich, sie liebt mich nicht...

    Sicherheit gibt es in der Liebe keine, sagt Beziehungscoach Eric Hegmann. “Dating-Apps wie Tinder gaukeln den Nutzern vor, dass Sie sich darauf verlassen könnten, der neue Kontakt habe verbindliches Interesse, weil beide in die richtige Richtung für ein Match gewischt haben. Das sorgt für ein falsches Gefühl von Sicherheit, das aber nur dem Wunsch der Betreiber geschuldet ist, den potentiellen Kunden nicht zu frustrieren.”

    Mehr zum Thema: Diese Frau hatte 100 Dates – das sind ihre 7 besten Dating-Tipps

    Der Beziehungscoach weiß, wann beim Online-Dating die Alarmglocken läuten sollten:

    “Endloses Mailen, das Verschieben von Telefonaten, kein Vorschläge für ein Treffen und wiederholte kurzfristige Absagen: all das sind Zeichen, dass euch der Kontakt hinhält, weil er parallel andere Kontakte verfolgt oder weil er dich nutzt, um sein Ego durch deine Bemühungen streicheln zu lassen.”

    “Bei echtem Interesse kommt auch irgendwann der Vorschlag, sich persönlich zu treffen”, bekräftigt auch die Paar-Therapeutin Manuela Komorek und sagt:

    “Kommt dieser Wunsch allerdings zu früh, ist es eher ein Hinweis darauf, dass es ‘nur’ um Sex geht. Dann ist Vorsicht geboten, es sei denn, beide wollen genau das.”

    Wer viel aus seinem Alltag preisgibt, hat Interesse

    Auch gut erkennbare, authentische Selfies ohne zu viel Bearbeitung und Beauty-Filter und Erzählungen aus dem Alltag zum Beispiel über den Job, können Anzeichen für ehrliches Interesse sein, sagt Komorek.

    Ausweichende Antworten und ständige Ausreden seien hingegen Warnsignale, dass der Gegenüber “innerlich auf dem Absprung” sei.

    ″Ich rate dazu, rasch zu telefonieren, um den ersten positiven Eindruck hoffentlich zu bestätigen und dann auch gleich ein Treffen auszumachen”, sagt Beziehungscoach Hegmann und ergänzt:

    “Natürlich hat nicht jeder dasselbe Wohlfühl-Tempo beim Kennenlernen, aber beim Online-Dating stellen ihr nur einen Kontakt her. Das Verlieben passiert dann beim persönlichen Kontakt – im besten Fall. Wer den meidet, der will nicht wirklich.”

    Das erste Date ist da, um herauszufinden, ob es ein zweites gibt

    Mit einem persönlichen Treffen, sagt Hegmann, sei dann schon die größte Hürde genommen. Dann komme es nur noch darauf an, die richtige Atmosphäre zu schaffen, in der sich beide Partner wohlfühlen und nahekommen wollen:

    ”Aber das erste Date ist nur da, um herauszufinden, ob es ein zweites Date geben wird. Die meisten Paare erzählen, es hätte erst beim zweiten oder dritten Treffen gefunkt, oft noch später. Es geht deshalb weniger darum, ob dein Gegenüber interessiert ist, sondern ob du das bist und das auch zeigst.”

    Egal ob online oder bei einem echten Date, Komorek rät dazu, aufs “Bauchgefühl” zu hören. “Wenn also erste Zweifel am ernsthaften Interesse auftreten, einfach mutig sein und genauer nachfragen.” 

    Generell empfiehlt Beziehungscoach Hegemann, nicht misstrauisch in die Partnersuche oder ein Date zu gehen. Er sagt:

    “Denn dann könnt ihr es gleich lassen. Optimismus und Mut gehören zur Partnersuche und zur Liebe dazu. Sicherheit, so verständlich der Wunsch auch ist, gibt es keine.”

    (ujo)


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    Nach Asylvorstoß von Merz: Kramp-Karrenbauer kontert gnadenlos

    ► In der CDU bahnt sich ein erbitterter Streit über das Asylrecht an. Friedrich Merz, Kandidat für den CDU-Vorsitz, hat eine Grundgesetzänderung ins Spiel gebracht. Er stellt das “Individualgrundrecht auf Asyl” infrage. 

    ► Mit dieser Position rechnete seine Kontrahentin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) am Donnerstagmorgen im Gespräch mit der “Bild”-Zeitung knallhart ab.

    ► AKK polterte: “Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl, oder eine Einschränkung, das halte ich mit dem Wesenskern der CDU und dem Erbe Helmut Kohls nicht vereinbar. Das ist ein Erbe, dem ich mich verpflichtet fühle.”

    Was Kramp-Karrenbauer Friedrich Merz außerdem vorwirft:

    Der Angriff von Kramp-Karrenbauer gegen Merz ist starker Tobak. Denn sie spricht ihm indirekt ab, für die Werte der CDU zu stehen. Die CDU-Generalsekretärin kritisierte Merz im selben Gespräch auch dafür, dass sein Vorschlag sich außerhalb der “abendländisch-christlichen” Werte bewegen würde.

    Sie sagte auch, dass, wer am Grundrecht auf Asyl “herumschraube”, sich in die Nähe der AfD begebe. 

    Zudem sagte sie, dass der entsprechende Passus im Grundgesetz auch vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte zu betrachten sei. Juden seien während der Nazizeit pauschal von neutralen Staaten abgewiesen und von dort “direkt nach Auschwitz” geschafft worden. So eine Situation hätten die Väter des Grundgesetzes verhindern wollen. 

    Damit wirft AKK Merz nicht nur vor, sich aus dem Werterahmen der CDU zu entfernen, sondern auch einen deutschen Grundkonsens im Hinblick auf die Nazizeit aufkündigen zu wollen.

    ► Viel heftiger kann man gegen seinen politischen Konkurrenten kaum austeilen. 

    Wie es im Rennen um den CDU-Vorsitz steht

    Das Rennen um den CDU-Vorsitz ist mittlerweile zu einem Zweikampf AKK gegen Merz geworden. Gesundheitsminister Jens Spahn ist inzwischen chancenlos, wie die meisten politischen Beobachter glauben. 

    Friedrich Merz orientiert sich derzeit eindeutig in Richtung dem rechten Lager in der CDU. AKK verteidigt eher den Kurs von Angela Merkel, setzt aber durchaus auch konservative Spitzen. Friedrich Merz wird sich nach der deutlichen Attacke von AKK nun eindeutig in der Flüchtlingspolitik positionieren müssen. 


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    Unglaublich, was einem betrunkenem Mann einfiel. (Symbolbild)

    • Eine ungewöhnliche Art der Sachbeschädigung hat sich am Montagabend ereignet.
    • Ein betrunkener Mann setzte sich anstelle der Toilette aufs Waschbecken – die unter seinem Gewicht einbrach.

    Unter Alkoholeinfluss kommen die Menschen auf die merkwürdigsten Ideen – das beweist auch die Geschichte eines Mannes aus Gießen.

    Der Mann hatte am Montagabend in einem Gießener Lokal einen über den Durst getrunken. Als er dann auf die Toilette gehen wollte, benutzte er allerdings nicht die WC-Schüssel, sondern das Waschbecken – und erledigte darin sein Geschäft. Das schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung.

    Betrunkener findet Toilette nicht und nutzt das Waschbecken

    Dumm nur: Unter dem Gewicht des Mannes brach das Becken aus der Wand.

    Offenbar wollte der Betrunkene nach seiner Tat flüchten – doch ein Zeuge schaffte es, den Mann solange festzuhalten, bis die Polizei eintraf.

    Bei dieser schrägen Aktion entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro, für die der Mann nun aufkommen muss.

    (chr)


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    • Die Münchner Polizei ruft dazu auf, beim Online-Shopping vorsichtiger zu sein. 
    • Käufer sollen auf keinen Fall Geld direkt auf ein Konto einzahlen – sondern immer über einen Geldtransfer-Dienst wie zum Beispiel Paypal.
    • Im Video oben seht ihr eine weitere Betrugs-Masche: Der Schaumstoff-Trick – wenn das vor eurer Tür liegt, ruft die Polizei.

    Um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, greifen viele auf Online-Shopping-Seiten wie Ebay oder Amazon zurück. Das wissen natürlich auch Kriminelle – und lassen sich daher immer wieder neue Betrugsmaschen einfallen. 

    Die Polizei warnt deshalb: Vorsicht beim Bezahlen auf Online-Shopping-Seiten.

    “Pro Tag gehen etwa zehn Anzeigen wegen Warenbetrugs ein“, sagt Kriminalhauptkommissarin Michaela Neu­eder der Zeitung “tz”. Vor kurzem sind wieder zwei Männer auf eine Betrugsmasche bei Ebay hereingefallen. 

    Mehr zum Thema:Mann bietet sechs Jahre alten McDonalds-Burger auf Ebay an – so sieht das Essen aus

    Polizei warnt: Vorsicht beim Bezahlen auf Ebay

    Ein 53-jähriger Münchner wollte einen Apple iMac bei Ebay kaufen. Wie die Zeitung schreibt, soll der Anbieter des Produkts mehr als 500 positive Bewertungen gehabt haben. Der 53-Jährige und der Anbieter einigten sich auf einen Preis von 3000 Euro für das Apple-Gerät. 

    Da der Anbieter eine Bezahlung über Paypal ablehnte, überwies der Münchner ihm das Geld direkt auf sein Bankkonto. Weil es sich um eine deutsche Bank handelte, schöpfte der 53-Jährige keinen Verdacht. Doch der Laptop kam niemals an.

    Mehr zum Thema: Ebay-Kleinanzeigen – was dieser Mann anbietet, könnte weh tun

    Ebenfalls wurde ein 48-Jähriger Opfer der Ebay-Betrugsmasche. Er überwies mehrere tausend Euro direkt auf das Konto des vermeintlichen Produktanbieters. Auch seine Ware kam niemals an. 

    Diese Fälle zeigen: Bei Online-Käufen sollten unbedingt Bezahl-Dienste wie beispielsweise PayPal genutzt werden. Käufer sollten davon absehen, Geld direkt auf ein Konto einzuzahlen. Kriminalhauptkommissarin Neueder sagt: “Man sollte generell vorsichtig sein und sich ins Gedächtnis rufen, dass das Geld auch weg sein könnte.“

     

    (nmi)


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    • Die Sex-Stellung “Schnecke” verspricht maximale Lust bei minimalem Aufwand.
    • Gerade bei müden Paaren könnte sie Begeisterung wecken.  
    • Im Video oben seht ihr die besten Sex-Stellungen für Faule.

    Seit der Zeitumstellung müssen alle noch früher aufstehen und dunkel ist es auch schon um fünf Uhr nachmittags. Wenn ihr an diesen kalten Winterabenden todmüde seid, aber dennoch Lust auf Sex habt, seid ihr sicherlich nicht allein. Die Schnecken-Stellung verspricht Abhilfe: tiefe Penetration und große Intimität bei wenig Anstrengung. 

    Die Schnecke mag es feucht

    In der normalen Missionarsstellung zieht die Frau ihre Beine zur Brust und legt sie auf die Schultern ihres Partners. Der aktive Partner lehnt sich mit einem Teil Körpergewichts gegen ihre Oberschenkel. Dadurch kann er besonders tief eindringen. Achtet also drauf, dass die Vagina feucht genug ist, damit es für beide Partner nicht unangenehm wird.

    Dreibeiniger Hund:Diese Sex-Stellung hält euch an kalten Wintertagen warm

    Besonders für Frauen kann die Stellung sehr erregend sein: Da der G-Punkt in der Schneckenstellung besonders stimuliert wird, ist die Schecke ideal, wenn ihr Probleme habt, zum Orgasmus zu kommen. 

    Bei der Schnecke hat der passive Partner die Hände frei, beispielsweise, um den aktiven Partner zu berühren.

    Die Schnecke lässt sich auch perfekt mit langsamen, tiefen Stößen verbinden. Dadurch und durch Augenkontakt ist diese Stellung besonders intim – eine perfekte Vorbereitung auf das Fest der Liebe also.

    (ak)


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    Unterhändler der britischen Regierung und der EU-Kommission haben sich auf den Entwurf einer politischen Erklärung zu den künftigen Beziehungen nach dem Brexit geeinigt.

    Mehr in Kürze


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    Rapper Bushido war jahrelang Mitglied einer Clan-Familie.

    • Ermittler haben das gemeinsame Anwesen von Rapper Bushido durchsucht. Ziel der Razzia war das Haus von Arafat Abou-Chaker-Clan.
    • Der Rapper war jahrelang Mitglied des kriminellen Clans, bis es zum Zerwürfnis kam.

    Ein Spezialeinsatzkommando der Berliner Polizei hat am Donnerstag gegen 10.10 Uhr das ehemalige Anwesen von Rapper Bushido durchsucht.

    Auf diesem Anwesen stehen drei Häuser. Eines davon bewohnt der Anführer des berüchtigten Abou-Chaker-Clans – dieses war Ziel der Razzia.

    In einem Haus habe Bushido mit seiner Familie gewohnt, wie die “Bild”-Zeitung berichtet. Diese seien aber nach dem Streit mit dem Clan ausgezogen.

    Nach Information der “Welt” soll die Frau des Rappers ausgesagt haben, dass der Clan-Chef im Besitz scharfer Waffen sei.

    Ob das SEK bei der Durchsuchung fündig wurde, ist derzeit nicht bekannt.

    Wie die “Bild” berichtet, habe es noch einen weiteren Grund für die Untersuchung gegeben: Nach glaubwürdigen Zeugenaussagen aus dem Umfeld des Clans soll Arafat geplant haben, sich gewaltsam an Bushido und seiner Familie rächen zu wollen.

     

    Rapper Bushido war 14 Jahre Mitglied des Abou-Chaker-Clans

    Bereits in der Vergangenheit war es zu Streitigkeiten zwischen Rapper Bushido und Arafat Abou-Chaker, dem Anführer des Clans, gekommen. Nach jahrelanger Zusammenarbeit kehrte der Rapper der Großfamilie den Rücken und suchte Schutz bei einem anderen Clan.

    In einem Interview mit dem “Stern” sprachen Rapper Bushido und seine Frau Anna-Maria Ferchichi bereits offen über ihre Vergangenheit: 14 Jahre lang zählten die beiden zum Abou-Chaker-Clan, einer deutsch-arabischen Großfamilie, die organisierte Kriminalität betreibt.

    Inzwischen gilt Ashraf Rammo als neuer Beschützer von Bushidos Familie.

    Ebenso wie Arafat Abou-Chaker gehört auch Ashraf Rammo einem Clan ein. Dessen Großfamilie soll mit etwa 500 Mitgliedern sogar doppelt so groß sein wie die Abou-Chaker. Letztere sollen wegen des deutlich größeren Rammo-Clans nun eingeschüchtert sein.

    (ak)


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    Der EU-Chefverhändler Michel Barnier und der der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk. 

    ► Die Brexit-Unterhändler haben sich auf ein gemeinsames Abkommen zum EU-Austritt Großbritanniens geeinigt. 

    ► Das verkündete der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk am Donnerstag auf Twitter. 

    ► Tusk schrieb, dass er den Entwurf des Abkommens an die 27 EU-Mitglieder geschickt habe. Laut Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hätten sich die Union und Großbritannien geeinigt – “es fehlt nur noch die Zustimmung der Regierungschefs”. 

    Warum die Brexit-Erklärung NICHT das finale Brexit-Abkommen ist: 

    In der Absichtserklärung, auf die sie die EU und Großbritannien nun einigten, geht es darum, wie der Staatenbund und das Inselkönigreich ihre Beziehungen nach dem Brexit gestalten wollen. 

    Unter anderem legt die Erklärung den Grundstein für Verhandlungen über ein mögliches Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der EU

    Die Erklärung ist nicht das Brexit-Abkommen, der finale Deal, der dem EU-Austritt im März 2019 zu Grunde liegen wird.

    Dieser soll am Sonntag auf einem EU-Gipfel verabschiedet werden – doch noch immer ist nicht sicher, ob ein Abkommen zu Stande kommt. 

    Woran es beim Brexit-Deal noch hakt:

    Zum einen, weil die Brexit-Hardliner in Großbritannien den Deal ablehnen und damit drohen, Premier May zu stürzen. Zum anderen, weil zwischen den Briten und der EU noch immer Uneinigkeiten bestehen – und das in mehreren Punkten. Die größten Hürden:

    ► Spanien und Großbritannien streiten sich nach wie vor um die Fischereirechte vor Gibraltar. Ein Sprecher der Kommission sagte am Donnerstag, dass dieser Streitpunkt weiterhin nicht gelöst sei. 

    ► Auch der Streit um die Grenzregelungen zwischen Irland und Nordirland ist noch nicht final beigelegt. Beide Länder wollen eine geschlossene Grenze vermeiden, können sich auf das Wie aber nicht einigen. 

    (vw)


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    Die Polizei beschlagnahmte die Reste des Kuchens.

    • Eine Frau hat ihrer Bekannten und deren dreijährigem Sohn versehentlich Cannabis-Kuchen gegeben.
    • Schuld war wohl der große Bruder des Jungen.

    Es klingt wie eine Szene aus einer 50er-Jahre-Hausfrauen-Werbung: Es kündigen sich spontan Gäste an und es steht kein Kuchen auf dem Tisch – wie gut, dass noch einer eingefroren ist. 

    Genau das dachte sich wohl auch eine Frau aus der Nähe von Salzburg in Österreich, als spontan eine 27-jährige Bekannte mit ihrem dreijährigen Sohn zu Besuch kam.

    Versehentlich Cannabis-Kuchen serviert

    Die Gastgeberin taute einen Kuchen aus ihrer Tiefkühltruhe auf und servierte ihn, wie der österreichische TV-Sender ORF berichtet. Kurz nach dem Verzehr des Kuchens litten die Frau und ihre beiden Gäste an Übelkeit, Schwindel und Herzrasen. Sie riefen einen Krankenwagen.

    Mehr zum Thema: Schwerkranke Frau baut Cannabis an – Polizei behandelt sie “wie Terroristin”

    Im Krankenhaus mussten sie wegen einer Cannabis-Vergiftung stationär behandelt werden.

    Die Polizei beschlagnahmte die Reste des Kuchens und fand weitere 20 Gramm Cannabis im Haus.

    Der 23-jährige Sohn der Gastgeberin soll den Drogen-Kuchen vor einem Monat für sich selbst gebacken und die Hälfte eingefroren haben.

    Gegen ihn ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Salzburg wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das österreichische Suchtmittelgesetz. 

    (ak)


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    Maximilian Warshitsky erzählt bei

    • Am Mittwochabend ging es bei “Maischberger” um Raser, Rüpel und Drängler auf Deutschlands Straßen.
    • Doch das brisante Thema des ARD-Polittalks wurde diesmal ohne Politiker diskutiert. Stattdessen sprach Sandra Maischberger mit einem Ex-Raser und dem Hinterbliebenen eines Opfers.

    Im Januar 2017 hat ein Gericht Raser – erstmals in der deutschen Rechtsgeschichte – wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch das Urteil wurde aufgehoben.

    Vor drei Tagen wurde der Prozess um die Ku’damm-Raser, deren illegales Straßenrennen einem Mann das Leben kostete, wieder aufgerollt.

    Das nahm Sandra Maischberger zum Anlass, um über den Wahnsinn auf Deutschlands Straßen zu diskutieren.

    Der Polittalk kam diesmal ohne Politiker aus. Stattdessen diskutierte die ARD-Moderatorin zu dem Thema “Raser, Rüpel, Drängler: Werden Autofahrer immer aggressiver?” mit einer Psychologin und einer Rechtsexpertin, sowie mit einem Polizisten und einem Ex-Raser.

    Außerdem dabei: der Sohn des Opfers der Ku’damm-Raser, Maximilian Warshitsky.

    Die Gäste bei Maischberger:

    ► Maximilian Warshitsky: Sohn eines Opfers eines illegalen Straßenrennens

    ► Gigi Deppe: ARD-Rechtsexpertin 

    ► Panagiota Petridou: TV-Moderatorin 

     Ute Hammer: Verkehrspsychologin

    ► Nico Klassen: Kfz-Mechaniker und ehemaliger Raser

    ► Stefan Pfeiffer: Verkehrspolizist

    “Achterbahn der Gefühle”

    Warshitsky ist direkt beteiligt an dem erneuten Prozess gegen die Raser. Bei “Maischberger” erzählt er von der “Achterbahn der Gefühle”, die er erlebe.

    “Bei jeden neuen Details, bei jeder Kleinigkeit, wo ich die Fotos sehe, wo ich die Berichtserstattung wieder sehe, kommt das Ganze wieder hoch. Die ganzen Erinnerungen, die ganzen Gefühle. Das ist halt nicht irgendjemand, es betrifft meinen Vater, meine Familie”

    Der Prozess schmerze und sei einfach nur sinnlos, sagte Warshitsky. Er ist davon überzeugt: “Es war Mord! Sie haben den Tod meines Vaters billigend in Kauf genommen.”

    Die Angeklagten seien ihm beim Prozess “vollkommen gleichgültig” und “ignorant” vorgekommen. Bis heute habe sich keiner der Täter bei ihm entschuldigt.

    Beide Täter seien nur auf ihren “Kick” aus gewesen und hätten dabei alles andere ausgeblendet, vermutet Warshitsky:

    “Die Tat, das ist halt nicht normal. Bewusst über sieben Kilometer, über elf rote Ampeln fahren und über sämtliche Kreuzungen”. 

    Warshitskys Appell: “Rote Ampeln sind nicht dazu da, um die Straßen zu beleuchten”, sie sind kein ‘Discolight’, sondern sie sind dazu da, dass Risiko von Verkehrsunfällen zu minimieren.”

    Daraufhin fragte Maischberger nach, wie Warshitsky damals die Verkündigung des Urteils auf Mord aufgenommen habe und ob es ihn erleichtert hätte. Warshitsky entgegnete: “Kein bisschen.”

    Es sei egal, ob die Tat als Mordfall oder Tötung gehandelt werde, der Tod seines Vaters könne nicht wieder ungeschehen gemacht werden. Für ihn persönlich werde das Geschehene dadurch nicht einfacher zu verarbeiten, sagte Warshitsky.

    “Während der Fahrt gerät man in einen Rauschzustand”

    Mit dem Ex-Raser Nico Klassen kam in der Sendung dann auch die andere Seite zu Wort. In den 90er-Jahren nahm Klassen selbst an illegalen Rennen teil. Auch ihn fragte Maischberger, ob er das Urteil auf Mord für richtig hält.

    Klassen stellte klar, dass er dies nicht beurteilen könne, da er kein Richter sei. Dafür gab er einen Einblick in die Erlebniswelt der Raser:

    “Ich weiß nur, dass man irgendwann, wenn du so ein Rennen fährst, in so eine Art Rauschzustand kommst. Das heißt, du blendest eigentlich alles aus, was um dich herum ist. Du siehst vielleicht deine zwanzig Meter vor deinem Auto”

    Man achte nur noch darauf, erklärte Klassen, was der Kontrahent macht, und “das sei das Gefährliche”. “Der eine fährt über rot. Ich auch, weil ich gewinnen will”. Es gehe um Geld und Ehre, schilderte Klassen.

    Maischberger hakte nach, ob das Urteil in der Raser-Szene angekommen sei. Der antwortete bestimmt: “Nein. Der Abschreckungseffekt ist überhaupt nicht da.” Selbst gesetzliche Verschärfungen hätten nichts gebracht.

    Eine traurige Erkenntnis angesichts des Leides, die Angehörige wie Warshitsky erleben müssen.

    (jg)


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    • Ein Antiquitäten-Händler hat das Leben eines Obdachlosen verändert.
    • Alles begann mit einem Bild, das viel mehr wert war, als ursprünglich vermutet.
    • Im Video oben seht eine ähnliche Geschichte: Mann kauft im Trödel-Laden ein Foto für zwei Dollar – und verkauft es danach für 5 Millionen.

    Ein Obdachloser namens Gillian kam Ende September in das Raritäten-Geschäft des Kanadiers Alexander Archbold. Der Besitzer des “Curiosity Inc.” im kanadischen Edmonton freute sich sehr über den Besuch des Obdachlosen, denn die beiden hatten bereits in der Vergangenheit Geschäfte gemacht.

    Der auf der Straße lebende Mann hatte ein Bild dabei, auf dem die Zeichentrickfigur Bambi zu sehen war. Wie Archbold dem Nachrichtensender “CNN” sagte, dachte er, es handele sich nur um eine Nachbildung einer der Zeichnungen, die für die Produktions des Disney-Films verwendet wurde.

    Archbold ging davon aus, dass nach der Aufbereitung und mit einem neuen Rahmen ungefähr 80 bis 100 kanadische Dollar für ihn herausspringen würden. Umgerechnet wären das 60 Euro. Er gab dem Finder daher 13 Euro und begann mit den Reparaturarbeiten der Zeichnung.

    Zeichnung stellt sich als Original heraus

    Als der Antiquitäten-Händler das Bild aus dem Rahmen nahm, fiel ihm ein Echtheitszertifikat entgegen. Zu seiner Überraschung stammte dieses aus dem Jahr 1937. Der Disney-Film Bambi kam 1942 in die Kinos.

    In diesem Moment wurde Archbold bewusst: Bei der Zeichnung handelte es sich um ein Originalbild, das für die Produktion des Filmes verwendet wurde. Der Kanadier verkaufte die Zeichnung für 3.700 kanadische Dollar ,umgerechnet 2450 Euro, auf Ebay.

    Er war sich auch sofort darüber im Klaren, dass er das Geld mit dem Finder Gillian teilen wollte. Da der Obdachlose keinen festen Wohnsitz hatte, musste Archbold erstmal nach ihm suchen.

    Archbold fuhr also durch die ganze Stadt und versuchte, Gillian aufzuspüren. Jedes mal, wenn er auf Obdachlose traf, fragte er, ob jemand Gillian kannte. Und tatsächlich: Er fand einen Freund von ihm. Dieser informierte Gillian, welcher dann im Laden vorbeischaute.

    Und dort warteten dann umgerechnet 1160 Euro und ein warmes Mittagessen auf ihn. Gillian war sichtlich gerührt und wusste nicht, was er sagen sollte. Archbold filmte die ganze Aktion und stellte sie auf Youtube.

    Gillian (links) und Archbold (rechts)

    Käufer war selbst früher obdachlos 

    Der Ladenbesitzer sagte dem Sender, dass er in jungen Jahren selbst auf der Straße leben musste. Deshalb habe er immer ein offenes Ohr für Menschen, die das gleiche Schicksal ereilte. Archbold sagte:

    “Ich gehe durch fremde Keller und suche Dinge, die Menschen nicht mehr haben wollen. Gillian macht nichts anderes. Er sucht, findet und recycled.”

    Archbold richtete sogar eine GoFundMe-Seite für Gillian ein, um ihm zumindest für die Wintermonate ein Dach über dem Kopf geben zu können. In kürzester Zeit kamen mehr als 10.000 kanadische Dollar zusammen.

    Als ein kanadischer Nachrichtensender über die Spenden-Aktion und den besonderen Fund berichtete, kam sogar die Familie von Gillian auf Archbold zu, weil sie wieder mit Gillian in Kontakt treten wollte.

    Obdachloser trifft seine Familie wieder 

    Archbold wollte Gillian so schnell wie möglich eine Zugfahrt zu seiner Familie organisieren. Als alles geregelt war und es Zeit war, ihn zum Bahnhof zu bringen, konnte Archbold ihn aber nicht finden.

    Gillian war in der Stadt unterwegs und versuchte vor der Abreise seine Winterschuhe einem Freund zu geben, der ebenfalls auf der Straße lebt.

    Archbold konnte ihn aufspüren und zum Zug bringen. Davor erklärte er ihm noch, auf was es beim Finden und Verkaufen von Antiquitäten ankomme. Er sagte: “Er hat wirklich ein Händchen dafür. Ich hoffe, er bleibt dran. Wenn ja, mache ich mir keine Sorgen um ihn.”

    (chr)


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    Die Polizei in München machte einen tierischen Fund. (Symbolbild)

    • Durch eine Fahrzeugkontrolle sind Beamte auf zwei Bosnier aufmerksam geworden.
    • Die beiden Männer transportieren sechs Hunde in teils kritischem Gesundheitszustand. 

    Die Polizei hatte den richtigen Riecher: Beamte, die am Dienstag auf der Autobahn 8 eine Fahrzeugkontrolle durchführten, retteten sechs Hunde aus den Fängen illegaler Tierhändler.

    Darüber berichtet die Polizei München in einer Pressemitteilung. 

    Polizei findet bei Kontrolle sechs Hunde in Transportboxen

    Bei dem Auto handelte es sich um einen VW-Transporter, den zwei 29-jährige Bosnier steuerten.

    Als die Beamte in den Kofferraum des Wagens schauten, blickten sie in 12 traurige Hundeaugen.

    Denn: Die Tiere waren in Transportboxen eingepfercht. Noch dazu befanden sich die Hunde in teils kritischem Gesundheitszustand.

    So eingepfercht fand die Polizei die Hunde vor.

    Die Bosnier gaben an, dass die Hunde ihnen gehören würden und sie auf dem Weg nach München seien, um Bekannte zu besuchen.

    Doch die Polizei ließ nicht locker – zum Glück, wie sich herausstellte.

    Erste Ermittlungen ergaben, dass die Hunde nach München gebracht wurden, um sie dort illegal weiter zu verkaufen. Ein Tier sollte sogar bis nach Norwegen gebracht werden.

    Die Hunde sind nun in Sicherheit

    Der geplante illegale Weiterverkauf war aber noch nicht alles: Zwei der sechs mitgeführten Tierausweise wiesen gefälschte Etikette auf, die eine Impfung der Hunde vortäuschen sollten.

    Die Hunde wurden nach der Kontrolle sichergestellt und durch Veterinäre des Landratsamt medizinisch versorgt. Derzeit befinden sie sich in einem Tierheim in Quarantäne.

    Die Bosnier erwartet derweil eine Anzeige wegen Urkundenfälschung, Betrug und Verstößen nach dem Tiergesundheitsgesetz.

    (ben)


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    Besucher bei der Beerdigung von Jamal Khashoggi. Die Leiche des Journalisten ist noch immer verschwunden. 

    ► Der US-Geheimdienst CIA soll im Besitz eines Tonbands sein, auf dem zu hören sein soll, wie Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi anordnet.

    ► Von dem angeblichen Tape berichtet die türkische Zeitung “Hurryiet”, die wie fast alle Medien im Land auf Regierungskurs gebracht wurde. 

    ► Die CIA-Aufnahme soll demnach ein Telefongespräch zwischen bin Salman und dessen Bruder enthalten. Der Kronprinz sage im Laufe des Gesprächs: “Bring Jamal Khashoggi so schnell wie möglich zum Schweigen.” 

    Die Vorwürfe gegen Mohammed bin Salman im Fall Khashoggi: 

    Schon vor einigen Tagen berichtete die “Washington Post”, die CIA gehe davon aus, dass Mohammed bin Salman den Mord an Khashoggi in Auftrag gegeben habe. Der Journalist hatte in den USA gelebt und für die “Post” gearbeitet. 

    Trump hatte jedoch am Dienstag erklärt, die USA blieben ein “unverbrüchlicher Partner” Saudi-Arabiens, selbst wenn der Kronprinz von dem Mord an Khashoggi gewusst haben sollte.

    In einer denkwürdigen Mitteilung des Weißen Hauses schrieb Trump:

    “Es könnte sehr gut sein, dass der Kronprinz Kenntnis von diesem tragischen Vorfall hatte - vielleicht hatte er das und vielleicht hatte er das nicht!”

    Warum der neuerliche Bericht auch US-Präsident Trump unter Druck setzt: 

    Trump begründete seine Haltung unter anderem mit saudischen Milliardenaufträgen für US-Rüstungsfirmen, mit der Bedeutung Riads bei der Eindämmung des iranischen Einflusses in der Region und mit der Rolle Saudi-Arabiens bei der Ölförderung.

    In einem Tweet am Mittwoch dankte Trump Saudi-Arabien sogar ausdrücklich dafür, die Ölpreise niedrig zu halten.

    ► Sollte das CIA jedoch wirklich ein Tape haben, das beweist, dass Saudi-Arabiens Kronprinz den Mord an Khashoggi in Auftrag gab, wäre Trump bloßgestellt. Als US-Präsident hätte er sich entgegen dem Urteil seiner Geheimdienste auf die Seite eines Mörders geschlagen. 

    Mit Material der dpa.

    (vw) 


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    Deborah Feldman wurde in eine ultraorthodoxe jüdische Gemeinde im New Yorker Stadtteil Williamsburg hineingeboren. Mit 17 Jahren verheiratet ihre Familie sie an einen fremden Mann, von dem sie sofort ungewollt schwanger wird.

    Doris Wagner trat nach dem Abitur einer streng katholischen Glaubensgemeinschaft bei, die Armut, Keuschheit und Gehorsam verlangt. Als sie einer der Pater das erste Mal vergewaltigt, hat sie schon lange keinen eigenen Willen mehr.

    Sie praktizieren das Patriarchat, die universelle Religion. Leyla Hussein, Psychotherapeutin und Aktivistin gegen weibliche Genitalverstümmlung

    Die geborene Somalierin Leyla Hussein war erst sieben Jahre alt, als ihre Welt einen Riss bekam. Die Frauen, denen sie zuvor vertraut hatte, Tanten und Nachbarinnen, wurden zu Gewalttäterinnen im Namen von Tradition, Kultur und Religion: Sie verstümmeln Leyla Husseins Genitalien.

    Rokudenashiko wuchs in einer Kultur auf, in der weibliche Sexualität ein absolutes Tabu ist. Heute ist sie Künstlerin. Manche sehen in ihr aber auch eine Kriminelle. Ihr Verbrechen: In ihrer Kunst arbeitet die Japanerin mit 3D-Abdrücken ihrer Vulva. Im Jahr 2014 wird sie dafür verhaftet.

    Vithika Yadav wurde als Mädchen in Indien von Männern begrapscht und belästigt. Sie hat gelernt, nur dort zu weinen, wo es niemand sieht – in der Überzeugung, man würde ohnehin denken, es sei alles ihre Schuld.

    Mehr zum Thema: Hier entsteht die grüne Schule der Zukunft

    Fünf Frauen, fünf Geschichten. Jede könnte für sich stehen, jede von ihnen bietet genug Stoff für ein abendfüllendes Drama. Die Schweizer Regisseurin Barbara Miller hat sich trotzdem dafür entschieden, die Erzählungen der Frauen in einer einzigen Dokumentation zu verarbeiten. Denn es gibt ein verbindendes Element: Allen Frauen wurde beigebracht, dass ihre Körper und ihre Sexualität “sündhaft” sind, dass sie unterdrückt, verstümmelt und versteckt werden müssen, um sich selbst und die Männer zu schützen. Und sie alle haben sich gewehrt.

    Seit dem 8. November läuft ”#FemalePleasure” in den deutschen Kinos.

    Ein Bestseller als Ticket in die Freiheit

    Deborah Feldman ist inzwischen die wohl berühmteste Aussteigerin der chassidischen jüdischen Gemeinde in Williamsburg. Über ihre Kindheit und Jugend hat sie ein Buch geschrieben: “Unorthodox” beschreibt eine abgeschottete Welt, die Frauen Menschen- und Bürgerrechte vorenthält – und das mitten in den USA, dem Land, das sich in seiner Nationalhymne als Land der Freiheit feiert.

    Von den Frauen der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde wird erwartet, dass sie sich unauffällig verhalten: Dass sie lange Röcke und Blusen tragen, die Haare mit Kopftuch oder Perücke bedecken, wenn sie verheiratet sind. Während der Menstruation gelten Frauen als unrein, ebenso Männer, die sie in dieser Zeit berühren.

    Deborah Feldman hat eine ultraorthodoxe jüdische Gemeinschaft in New York verlassen. Heute lebt sie in Berlin.

    Die Frage, was sie später einmal werden wolle, für was sie sich interessiere, stellte sich in Deborah Feldmans Kindheit nie. In ihrer Gemeinde gab es für Frauen nur die eine Doppelrolle: die der Ehefrau und Mutter.

    Den Mann, den sie mit 17 Jahren heiraten musste, kannte sie vorher nicht. Im Film erzählt sie, dass sie nicht im klassischen Sinne aufgeklärt wurde, dafür lernte sie im Heiratsunterricht, worin ihre ehelichen Pflichten bestehen. Nach einem schmerzhaften ersten Mal in der Hochzeitsnacht wurde sie schwanger.

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    In diesem Moment begriff sie, welche Macht die Gemeinschaft über Frauen wie sie ausübte. Von nun an war sie nicht nur für sich selbst verantwortlich, sondern würde auch einen Menschen dazu zwingen, in einem strengen Regelkorsett aufzuwachsen. Doch Deborah Feldman beschloss, einen anderen Weg zu finden.

    Als sich meine volle weibliche Kraft entwickelte, wurde ich zermalmt. Deborah Feldman, Schriftstellerin

    Schon als Kind hatte sie heimlich Bücher gelesen, nach der Geburt ihres Sohnes Isaac studierte sie ohne das Wissen ihres Mannes Literatur an einer Universität und begann, ihre Geschichte aufzuschreiben.

    “Unorthodox” wurde quasi über Nacht zu einem Bestseller, für Deborah Feldman war es auch das Ticket in ein neues Leben für sich und ihren Sohn Isaac. Die Öffentlichkeit bot ihr Schutz und Rückhalt, nachdem die Familie mit ihr gebrochen hatte und sie Morddrohungen erhielt.

    Heute lebt sie mit ihrem Sohn in Berlin, der “Hauptstadt der Fremden und Wurzellosen”. Sie schreibt noch immer und macht damit anderen Frauen Mut, die sich auch nicht länger einer Tradition der Fremdbestimmung beugen wollen. Für Deborah Feldman war Bildung der Weg in die Freiheit. So ging es auch Doris Wagner, die sich ebenfalls mit einem Buch von ihrer Geschichte und der Opferrolle emanzipiert hat.

    Eva oder Maria? Doris!

    Wobei im Christentum die Opferrolle für Frauen gar nicht vorgesehen ist. Frauen sind entweder Sünderinnen, wie Eva, oder unbefleckte Heilige, wie Maria. Damit sind die Koordinaten des Frauseins festgelegt. Im Unterschied zu Deborah Feldman hatte sich Doris Wagner zwar freiwillig einer erzkatholischen Gemeinschaft in Bregenz angeschlossen, sie hatte jedoch nicht damit gerechnet, wie sehr ihr Körper und ihre Psyche unter Druck geraten würden.

    Doris Wagner schloss sich als junge Frau einer erzkatholischen Gemeinschaft an.

    Als ein Pater der gemischtgeschlechtlichen Gemeinschaft sie das erste Mal vergewaltigt, sucht sie Hilfe – und erfährt Schuldzuweisungen. Es wird Jahre dauern, bis Doris Wagner den Absprung schafft. Im Film erzählt sie, wie die ständige Kontrolle ihre Persönlichkeit vollkommen “entkernte”.

    Wie in der jüdischen Gemeinde von Williamsburg gab es (und gibt es bis heute!) auch bei der erzkatholischen Gemeinschaft in Bregenz strenge Kleider- und Verhaltensvorschriften, um die Männer ja nicht in Versuchung zu führen. In einem Interview spricht Doris Wagner darüber, was es für ein fühlbarer Übergriff auf den Körper war, als sie ihre Haare abschneiden musste. Eine eigene Sexualität haben Frauen in dieser Welt nicht, der ganze Körper ist Scham.

    Doris Wagners Rettung war ein Theologiestudium, die Unterstützung einer Professorin – und ein Mann. Im Film wird nicht erwähnt, dass Wagners späterer Ehemann ein ehemaliger Klosterbruder ist, der die Gemeinschaft später ebenfalls verließ. Das ist ein bisschen schade, denn es wird an vielen Stellen deutlich, dass der Kampf um Gleichberechtigung und gegen die Dämonisierung des weiblichen Körpers keiner ist, den Frauen im Alleingang gewinnen können.

    Es kann sich nicht zuerst nur ein Geschlecht ändern. Das ist eine gemeinsame Anstrengung: Wir müssen uns alle ändern. Deborah Feldman, Schriftstellerin

    Das weiß auch Leyla Hussein.

    Mit der Heckenschere gegen das Patriarchat

    In einer der plakativsten Szenen von ”#FemalePleasure” steht die in Mogadischu geborene Londonerin mit einer Heckenschere vor dem quietschbunten XL-Kunststoff-Modell eines weiblichen Geschlechtsorgans. Hinter ihr eine Gruppe konservativer muslimischer Teenager-Jungs, die sich im Interview vor Husseins Präsentation für Jungfräulichkeit vor der Ehe und die Pflege der Tradition ausgesprochen hatten – auch die der weiblichen Genitalverstümmelung. 

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    – Hintergründe, Zusammenhänge, Lösungsorientiert –

     

    Einer von ihnen sagt, er habe gehört, das beruhige Frauen, sie seien dann nicht mehr “wie ein Supermarkt, offen für alle”. Aber was genau da passiert, das wissen sie eigentlich nicht. Leyla Hussein bohrt die Heckenschere in die Knet-Klitoris.

    “Das ist Typ 1,” murmelt sie, während sie mit bestimmten Bewegungen die Klinge in der Masse hin- und herbewegt: “Da muss Blut herauskommen.” Die Jungs werden immer blasser, einem wird schwindelig, er muss sich setzen. Doch Leyla Hussein ist noch nicht fertig. Schnipp, schnapp, verschwinden auch die inneren und die äußeren Schamlippen. Es gibt wohl keine drastischere Maßnahme, weibliche Lust im Zaum zu halten.

    Leyla Hussein spricht mit Massai-Frauen in Kenia über Genitalverstümmelung. Die Frauen haben diese Form von Gewalt selbst erlebt – jetzt wollen sie ihre Töchter vor der Tortur schützen.

    Obwohl Leyla Hussein selbst als Kind von der Prozedur traumatisiert wurde, hat sie sich als unermüdliche Aufklärerin dem Kampf gegen diese Form sexueller Gewalt – “denn nichts anderes ist es, lasst uns die Dinge endlich bei ihrem verdammten Namen nennen!” – verschrieben. Regisseurin Barbara Miller begleitet Hussein bei ihrer Arbeit als Therapeutin in muslimischen Londoner Communities und bei einer Reise in kenianische Dörfer, wo sie mit Frauen spricht, die oft gleichzeitig Opfer und Täterinnen sind. Doch es gibt Hoffnung.

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    Denn Aufklärung wirkt: Eine jüngst veröffentlichte Studie zeigt, dass die Rate von ostafrikanischen Mädchen, deren Geschlechtsorgane verstümmelt werden, seit dem Jahr 1995 von 71 Prozent auf 8 Prozent im Jahr 2016 gesunken ist. Die Gründe dafür haben die Autoren nicht untersucht, sie haben aber eine “Arbeitshypothese”: Es liege an der Einstellung der Mütter. “Internationale Organisationen haben hier viel Geld investiert. Die Mütter wurden aufgeklärt.”

    Vulva-Kunst aus dem 3D-Drucker

    Für eine kreative Art der Aufklärung hat sich die japanische Künstlerin Rokudenashiko entschieden.

    Ich stellte fest, dass nicht nur meine Werke als Tabu gesehen werden, sondern die Vagina an sich. Rokudenashiko, Künstlerin

    Ihre Geschichte verdeutlicht die Absurdität des Doppelstandards: Während bei shintoistischen Fruchtbarkeitsfeiern gigantische Penis-Modelle auf Sänften durch die Städte getragen werden, gilt die Abbildung der Vulva als Obszönität und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    Rokudenashiko paddelte in einem Vulva-Boot durch Tokio.

    Rokudenashiko verbrachte einen Monat in Untersuchungshaft, nachdem sie mit einem zwei Meter langen Vulva-Kanu durch Tokio gepaddelt war. Der Aufsatz des Bootes war ein 3D-Modell von Rokudenashikos eigener Vulva, von der sie einen Abdruck gemacht hatte, um sie anschließend zu digitalisieren.

    Das Schweigen brechen

    Man könnte sagen, dass die in einer traditionell hinduistischen Familie aufgewachsene Vithika Yadav und ihre Geschichte im Film einen natürlichen Kulminationspunkt bilden. Während die Kamera die anderen Frauen dabei begleitet, wie sie ihre Fesseln abwerfen und daran arbeiten, überhaupt erst einmal eine Art Recht auf den Körper zu etablieren, ihn zu zeigen und zu zelebrieren, stellt sich die Zuschauerin nämlich schon manchmal die Frage: Was ist denn nun mit der weiblichen Lust, die der Filmtitel – ”#FemalePleasure” – verspricht?

    Die Klitoris … Moment mal, wo ist die überhaupt? Titelzeile bei "Love Matters"

    Vithika Yadav stellt sich jeden Tag Fragen rund um Sex, Orgasmen, Verhütung und Beziehungen. Gemeinsam mit einem sieben-köpfigen Team aus Frauen und Männern betreibt sie die Website “Love Matters”, ein im konservativen Indien wahrhaft revolutionäres Aufklärungsprojekt auf Englisch und Hindi.

    Als junge Frau hat Vithika Yadav geschwiegen, wenn sie von Männern belästigt wurde, heute hat sie ihre Stimme gefunden.

    Vithika Yadav (rechts im Bild) betreibt in Indien eine Website rund um Liebe, Sex und Körperlichkeit.

    Aber sind wir nicht schon viel weiter? Im Internet häufen sich Angebote zum gemeinsamen “Vulva Watching” oder für “Workshops zur mösealen Ejakulation”. Die Vulva scheint gerade ein echtes Comeback zu erleben – aber es gibt eben auch eine Gleichzeitigkeit vieler Welten.

    Wenn in Berlin und London Vulven an den Wänden von Kunstgalerien hängen, heißt das noch lange nicht, dass weibliche Geschlechtsorgane enttabuisiert wären. Frauenkörper werden im 21. Jahrhundert überall auf der Welt kontrolliert und politisiert, auch in Deutschland, wie die erbittert geführte Debatte um die Abtreibungsparagrafen zeigt.

    Die ineinander verwobenen Geschichten der fünf Frauen in ”#FemalePleasure” zeigen, dass die Unterdrückung der weiblichen Sexualität ein globales Problem mit System ist – aber sie zeigen auch, dass man jedes System verändern kann.

    Dieser Artikel ist zuerst bei Perspective Daily erschienen.

    (ujo)


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    Die CDU probt den konservativen Rollback.

    Das Recht auf Asyl, der UN-Migrationspakt, die Öffnung der Ehe: Der Kampf um den CDU-Chefposten – er ist auch ein Kampf um Merkels politisches Erbe und die Frage, was davon nach dem Machtwechsel noch übrig bleiben darf.

    Nichts ist mehr heilig, was in der Ära-Merkel noch als unantastbar galt. Als hätte der Merkel-Rückzug ein Ventil für alle konservativen Sehnsüchte der Mitglieder geöffnet.

    Ihre Treiber: Die drei aussichtsreichsten Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), Friedrich Merz und Jens Spahn.

    Das Ziel: Die Union wieder attraktiv für konservative Wähler zu machen, die Partei mit sich selbst zu versöhnen und der AfD stimmen abzujagen. Er könne die Rechtspopulisten halbieren, kündigte Merz mit markigen Worten an. 

    Was der konservative Rollback in der CDU bedeutet – auf den Punkt gebracht:

    Rollback auf verschiedenen Fronten:

    Es ist das große Reizthema in der CDU: Merkels Kanzlerschaft wird untrennbar mit ihrer Flüchtlingspolitik verbunden. Kein Wunder also, dass die Kandidaten mit diesem Thema punkten wollen.

    Spahn hat mit seinen Aussagen zum UN-Migrationspakt vorgelegt.

    Der Gesundheitsminister forderte, dass die CDU auf dem Bundesparteitag im Dezember über die Zustimmung Deutschlands zum Pakt abstimmen solle. Merkel hingegen verteidigte das Papier leidenschaftlich im Bundestag.

    Mitstreiter findet er im CDU-Landesverband Sachsen-Anhalt und dem Chef der Mittelstandsvereinigung der Partei, Carsten Linnemann.

    Am Mittwochabend legte der Merz dann auf der Regionalkonferenz in Thüringen nach.

    Seiner Meinung nach müsse darüber geredet werden, ob das Asylgrundrecht “in dieser Form fortbestehen” könne. Eine Forderung, die bislang selbst der CSU zu heikel war und nur von der AfD vertreten wurde.

    Öffentliche Mitstreiter finden sich dafür bislang nur wenige. Dazu gehören etwa Sachsen-Anhalts CDU-Chef Holger Stahlknecht.

    ► Kramp-Karrenbauer hingegen versucht den Rollback bei einem gesellschaftspolitischen Thema. Sie arbeitet sich an der vor einem Jahr im Bundestag beschlossenen Ehe für alle ab.  

    2015 verglich die Saarländerin die gleichgeschlechtliche Ehe indirekt mit Inzest und Polygamie. Und bis heute ist sie davon nicht abgerückt.

    Vorvergangene Woche sagte sie bei “Illner” im ZDF: Man nehme die “Geschlechtlichkeit” als Kriterium einer Ehe weg, so würde nach ihrer Ansicht Raum für weitere Möglichkeiten geschaffen. “Das war meine Position. Das ist meine Position”, hielt sie fest.

    AKK bewerbe sich für den Posten “Miss Homophobie”, kommentiert die “Neue Westfälische”.

    Mitstreiter findet sie etwa in der CDU-Bildungsministerin Anja Karliczek, die die Entscheidung zur Öffnung der Ehe als ”überstürzt” kritisierte.

    Die Folgen des Rollbacks: Tabu-Themen sind kein Tabu mehr

    Die CDU diskutiert wieder – endlich, sagen viele Mitglieder, die das Gefühl hatten, dass heikle Themen unter Merkel totgeschwiegen wurden. Und von denen gibt es noch viele.

    Der Atomausstieg, die Klimapolitik, die “ever closer Union” – ein immer enger zusammenwachsendes Europa, der Euro: Die Liste ließe sich fortsetzen.

    Wenn nicht jetzt, wann sonst sollte die CDU all diese Themen diskutieren? Die Forderung nach einer “Debatte” ist das neue Zauberwort der drei Kandidaten.

    Es ist die defensive Offensive, mit der sich jedes erdenkliche Tabu aufbrechen lässt, ohne sich festzulegen. Nach dem Motto: Drüber reden kann man ja mal, Ende offen.

    Gefahr, die CDU zu spalten ...

    Von der kuscheligen Atmosphäre der ersten Regionalkonferenz in Lübeck vor einer Woche ist am heutigen Donnerstag nicht mehr viel übrig. 

    Sowohl AKK als auch Spahn machen Merz für seinen Vorstoß beim Asylrecht schwere Vorwürfe. Der sei nicht mit dem Wesenskern der CDU vereinbar, sagte die CDU-Generalsekretärin. Und Spahn nannte das Grundrecht eine “große Errungenschaft”.

    Ungewöhnlich scharf ging NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Spahn ins Gericht. Er warnte vor einer ″Überbetonung” der Migrationspolitik und einem  Rechtsruck. Und der frühere CDU-Vize Norbert Röttgen nannte den Migrationspakt “im vitalen Interesse Deutschlands.”

    ► Klar, dass im Wettbewerb um den CDU-Chefposten auch harte Bandagen erlaubt sind.

    ► Aber: Die CDU muss aufpassen, dass ihre bemerkenswert sachliche Debatte der vergangenen Wochen nicht im Streit endet. Grundsatzfragen haben immer das Potential, eine Partei zu spalten – besonders dann, wenn sie so umstritten sind wie in der Migrationspolitik.

    Wer sie führt, muss wissen: Merkels Nachfolge wird nur dann Erfolg haben, wenn er es schafft, die Gräben der vergangenen Jahre zu schließen – und nicht weiter aufzureißen.

    ... und Wähler zu vergraulen

    Auf den Regionalkonferenzen mögen AKK, Spahn und Merz viel Applaus für ihre Vorschläge bekommen. Doch die CDU-Mitglieder sind nur eine Minderheit aller Wähler der Partei. Und hier ist der konservative Rollback deutlich umstrittener.

    ► Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt einen Rechtsruck der CDU ab. Einer Anfang November veröffentlichten Forsa-Umfrage für RTL und n-tv zufolge halten es 63 Prozent der Befragten für falsch, wenn die CDU konservative Werte wieder stärker betont.

    ► Nur 29 Prozent würden dies befürworten.

    „Wahlen werden immer noch in der Mitte gewonnen, allerdings ist die Mitte breiter geworden”, sagt der Düsseldorfer Politologe Stefan Marschall der Deutschen Presseagentur. Nur kurzfristig könne die CDU der AfD mit einem härteren Kurs Stimmen abjagen. 

    ► Und Fakt ist auch: Die CDU bröckelt gerade etwas mehr in der Mitte als am rechten Rand. Die Hessen CDU verlor leicht mehr Wähler an die Grünen als an die AfD.

    (ben)


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    Will nun das Grundgesetz doch nicht in Frage gestellt haben: Friedrich Merz.

    Am Mittwochabend noch das Grundrecht auf Asyl in Frage gestellt, am Donnerstagmittag schon wieder zurückgerudert: Friedrich Merz, Kandidat für den Vorsitz der CDU, hat auf Twitter eine Erklärung abgegeben. 

    ► Er schrieb: “Ich stelle das Grundrecht auf Asyl selbstverständlich nicht in Frage, weil wir Politik aus christlicher Verantwortung und vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte machen.” 

    ► Merz betonte aber seine Aussage vom Mittwoch, dass er glaube, dass die Asylpolitik eine europäische Lösung brauche. Merz schrieb: 

    “Angesichts einer Anerkennungsquote der Asylanträge von deutlich unter zehn Prozent ist es erforderlich, dass wir uns mit der Frage beschäftigen, wie das Grundrecht auf Asyl und ein europäischer Lösungsansatz gemeinsam wirken können.”

    Was ihr über den Wirbel um Merz’ Kritik am Asylrecht wissen müsst: 

    Merz hatte am Mittwoch im thüringischen Seebach bei der dritten CDU-Regionalkonferenz zur Vorstellung der Kandidaten für den Parteivorsitz gesagt, Deutschland sei das einzige Land der Welt, das ein Individualrecht auf Asyl in der Verfassung stehen habe.

    Er sei seit langem der Meinung, dass offen darüber geredet werden müsse, ob dieses Asylgrundrecht “in dieser Form fortbestehen” könne, wenn eine europäische Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik ernsthaft gewollt sei.

    “Wir müssen irgendwann einmal eine große öffentliche Debatte darüber führen, ob man einen gesetzlichen Vorbehalt ins Grundgesetz schreibt”, sagte Merz.

    Mit seinen Äußerungen hat Merz breite Kritik auch in den eigenen Reihen sowie bei SPD, FDP und den Grünen ausgelöst. Zustimmung kam lediglich vom CDU-Chef von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, und der AfD.

    (mf)


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    • Herzogin Meghan begrüßt auf einer Veranstaltung die britische Band Take That.
    • Dabei erfährt sie ein Geheimnis über Harry, das ihr bislang noch niemand verraten hatte.
    • Im Video oben seht ihr, was gesagt wurde und wie das Treffen verlief. 

    Man könnte meinen, dass es nach einer Hochzeit und einem bevorstehenden Nachwuchs fast keine Geheimnisse mehr zwischen Harry und Meghan gibt.

    Auf der Royal Variety Performance, einem Event, bei dem Geld für Wohltätigkeitsorganisationen gesammelt wird, wurden bei beiden Royals eines besseren belehrt.

    Der Herzog und die Herzogin von Sussex begrüßten gemeinsam die prominenten Gäste, wie es seit Jahren der Brauch ist. Darunter war auch die weltbekannte Band “Take That”.

    Erst sprach Prinz Harry mit den Mitgliedern und lobte sie dafür, dass sie nun bereits seit 30 Jahren gemeinsam Musik machen.

    Prinz Harry als Popstar? 

    Als Meghan sich dem Gespräch anschloss, erzählte ihr der Frontsänger Gary Barlow laut der britischen Boulevardzeitung “The Mirror”:

    “Harry hat schon einmal auf einer unserer Platten mitgewirkt!”

    Meghan lachte nur und war sich nicht sicher, ob sich Barlow einen Spaß mit ihr erlaubte.

    Der Musiker erkannte, dass ihm die Herzogin die Geschichte nicht wirklich abkaufte und legte nach: “Wir meinen das ernst!”

    Prinz Harry antwortete darauf nur: “Das war in Jamaica, oder?”

    Barlow drehte sich wieder zu Meghan und sagte dann: “Ja, richtig. Er ist wirklich auf dem Song.”

    Meghan antwortete daraufhin leicht aufgelöst: “Oh mein Gott. Man lernt jeden Tag etwas Neues!”

    Das Lied hat einen emotionalen Hintergrund

    Andrew Lloyd Webber and Gary Barlow komponierten das besagte Lied namens “Sing”. Darauf ist zu hören, wie Prinz Harry das Tamburin spielt.

    Das Lied hat einen besonders emotionalen Hintergrund. Für das diamantene Jubiläumder Queen hatten sich die beiden Songschreiber zusammengetan, um die Monarchin mit einem Lied zu überraschen.

    Um das Lied zu schreiben, fuhr Barlow nach Kenya. Und zwar zu dem Ort, an dem die Queen erfahren hatte, dass ihr Vater gestorben war.

    Verschiedene Künstler aus den Commonwealth-Ländern wirkten dann bei der Aufnahme des Songs mit. Das Lied wurde zum ersten Mal im Mai 2012 gespielt.

    (chr)


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    Jens Büchner zeigt sich in dem Video mit Frau Daniela ausgelassen.

    • Vergangenen Samstagabend ist Jens Büchner an Lungenkrebs gestorben.
    • Ein Freund von ihm zeigt nun das letzte Video, das er von Jens bekommen hat – und bricht in Tränen aus.

    Er hat den Kampf verloren: Jens Büchner ist in einem Krankenhaus auf Mallorca an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung gestorben. Das teilte Büchners Management vergangenen Samstagabend mit. 

    “Mit großem Bestürzen teilen wir mit, dass Jens Büchner nach kurzem, aber schwerem Kampf am Samstagabend friedlich eingeschlafen ist”, hieß es in einer Pressemitteilung.

    Besonders tragisch: Jens hat nur zwölf Tage vor seinem Tod von der Krebsdiagnose erfahren, wie sein Manager Carsten Hüther in einem Interview mit der “Bild”-Zeitung mitteilte.

    “Er ahnte es vorher. Aber dann hatte er es schwarz auf weiß“, fügte Hüther hinzu. Seine Familie und seine Freunde ahnten offensichtlich auch nichts von der schweren Erkrankung Büchners.

    Das sagt auch TV-Freund Frank Fussbroich, der gemeinsam mit Jens und Daniela Büchner beim “Sommerhaus der Stars” teilnahm. Sie verstanden sich gut und hielten auch nach der TV-Sendung engen Kontakt.

    Frank Fussbroich: “Ich habe die ganze Zeit geweint (...) Der wird mir immer fehlen”

    In einem Interview mit RTL sagte Fussbroich, dass er nichts von Jens’ Krankheit geahnt habe:

    “Das habe ich nicht gemerkt. Ich habe Jens beim letzten Treffen genauso erlebt, wie ich ihn auch kennengelernt habe. Genauso lustig, genauso nett.”

    Zum Beweis zeigte Fussbroich ein Video, das Büchner zusammen mit Frau Daniela zeigt. In dem Video ist Jens fröhlich und ausgelassen. 

    Jens Büchner schickte seinem Freund ein Video.

    Als Fussbroich vom Tod seines Freundes erfahren habe, habe er es nicht fassen können:

    “Als ich das gehört habe, habe ich den Boden unter den Füßen verloren. Dann sitzt du da – ich habe die ganze Zeit geweint. Du kannst es gar nicht glauben. Er wird mir immer fehlen.”

    Auf die Frage, ob Witwe Daniela mit dem Schicksalsschlag zurecht kommen werde, sagte Fussbroich dem Sender:

    “Ich glaube, die ist stark genug. Vielleicht nicht direkt in den nächsten Monaten oder Jahren. Aber die Daniela zieht das durch. Die tut sich nichts an. Die hat Kinder und liebt sie und wird sie anständig erziehen. Doch, sie wird das schaffen!”

    Frank Fussbroich weint um seinen Kumpel Jens Büchner. 

    (chr)


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    • Eine Hebamme ist überrascht, als sie erfährt, woher sie ihre neue Kollegin kennt.
    • Vor über 20 Jahren hatte die Hebamme nämlich geholfen, die Frau auf die Welt zu bringen.
    • Im Video oben seht ihr eine ähnliche Geschichte: Mann sieht ein Foto eines abgemagerten Obdachlosen – dann wird ihm klar, wer es ist.

    Diese Geschichte vereint zwei Menschen auf einzigartige Weise. 

    Die Britin Tracy Jones arbeitet seit über 30 Jahren als Hebamme. In dieser Zeit hat sie geholfen, hunderte Babys auf die Welt zu bringen.

    Eines dieser Babys war Georgina Peate. Die Frau macht 20 Jahre nach ihrer Geburt in dem Krankenhaus eine Ausbildung zur Hebamme – und ausgerechnet Jones ist ihre Ausbildern.

    “Ich hatte absolut keine Ahnung, dass Tracy mich auf die Welt gebracht hatte”

    Erst als die beiden die alten Unterlagen des Krankenhauses durchsuchten, entdeckten sie den unglaublichen Zufall.

    Gegenüber der britischen Tageszeitung “Metro” sagte Peate:

    Ich wusste, dass ich in dieser Abteilung geboren wurde, aber ich hatte absolut keine Ahnung, dass Tracy mich auf die Welt gebracht hatte. Als ich es meiner Mutter erzählte und ihr ein Bild zeigte, erkannte sie Tracy sofort, es war unglaublich. Ich wollte schon seit meiner Kindheit Hebamme werden – aber von Tracy ausgebildet zu werden, die mich zur Welt gebracht hat, ist es etwas ganz besonders.”

    Auch Tracy Jones sei von dem Zufall ganz angetan gewesen, wie sie der Zeitung erzählte:

    “Das Schicksal hat definitiv eine Rolle gespielt. Es ist, als hätten wir einen Kreis geschlossen. Ich habe damals geholfen, als sie geboren wurde, und jetzt helfe ich ihr dabei, eine Hebamme zu werden.”

    “Sie haben eine sehr besondere Beziehung”

    Sue Oliver, eine Stationsleiterin der Abteilung fügte hinzu: “Es war fantastisch, als wir herausfanden, dass eine Studentin in der Abteilung arbeitet, in der sie zur Welt gekommen ist. Und es ist ziemlich einzigartig und besonders, dass sie auch noch von der Hebamme betreut wird, die sie zur Welt gebracht hat. Sie haben eine sehr besondere Beziehung.”


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