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Huffington Post Germany Athena

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    Diese 12 Kandidaten werden ins Dschungelcamp gehen.

    • Die RTL-Show “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” geht am 11. Januar 2019 in die nächste Runde. 
    • Bei 12 Kandidaten dürfte es nicht immer friedlich zugehen – schon vor dem Einzug in den Dschungel gab es bereits Zoff zwischen einigen Prominenten.

    Der Wahnsinn beginnt von Neuem: Wie jedes Jahr setzen sich auch 2019 wieder 12 mehr oder weniger bekannte Prominente bei “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” ans Lagerfeuer im australischen Dschungel und plaudern über intime Geschichten aus ihrem Leben. 

    Neben Känguruhoden-Buffets, Kamelblut-Partys und Kakerlaken-Paraden ist das eigentlich unterhaltsame die Drama-Show der Kandidaten. Denn egal, ob man sie nun kennt oder nicht: Wenn sich die Kandidaten auf RTL zoffen, wird es für die Zuschauer richtig interessant.

    Schon jetzt bahnt sich an, zwischen welchen Dschungelbewohnern es richtig krachen könnte, denn die ersten Streitereien haben bereits vor dem Einzug in den Urwald begonnen. Proll-Millionär Bastian Yotta verkündete beispielsweise, dass es zwischen ihm und einem anderen Dschungelbewohner noch immer kriselt.

    Bastian Yotta und Chris Töpperwien

    Bastian Yotta und Chris Töpperwien. 

    In Deutschland wurde der 42-Jährige mit seiner eigenen TV-Serie “Yottas! Mit Vollgas durch Amerika” bekannt, in der mit seiner Frau sein Luxus-Leben präsentierte.

    Nach zwei Staffeln war Schluss: Yotta ist mittlerweile getrennt — und auch die Sendung wurde floppte und wurde abgesetzt. Seither tingelt sich der 42-Jährige von einer Reality-Show zur nächsten.

    Im Urwald trifft er auf einen Feind: Den 44-jährigen Chris Töpperwien, aka “Der Currywurstmann”, wie ihn Yotta auf seinem Instagram-Account nennt.

    Töpperwien wanderte im Rahmen der Vox-Sendung “Goodbye Deutschland” in die USA aus, um dort seine Currywurst zu verkaufen – die kam bei den Amerikanern gut an. Denn: er lebt immer noch dort.

    Der Zoff zwischen Yotta und Töpperwien

    Töpperwien und Yotta freundeten sich an, doch mittlerweile sind über den beiden dunkle Wolken aufgezogen. “Mit so einem will ich nichts mehr zu tun haben“, sagte Töpperwien zur “Bild”-Zeitung. Und auch Yotta meinte: “Die Wurst muss ich gleich mal auf Instagram blockieren.“

    Vergangenen Freitag bestätigte der Selfmade-Millionär, dass sie das Kriegsbeil noch nicht begraben haben.

    Der Grund für den Streit: die Waldbrände in Kalifornien.

    Töpperwien lebt derzeit nämlich in Malibu und bekam die Waldbrände hautnah mit. Er rief zu Spenden auf. Yotta tat zwar dasselbe, allerdings bot er auch Rabatte auf seine Motivationskurse an.

    Töpperwien empörte sich über Yottas Spendenaktion. Er sagte der “Bild”.

    “Damit fordert er die Leute nicht zur direkten Spende auf – sondern bietet seine Dienstleistung an! Und will das Geld seiner Kunden dann angeblich spenden.”

    Yotta sah das offenbar anders: “Ich verstehe das Problem nicht. Wenn jemand einen Kurs erwirbt, geht der Betrag an die Charity“, sagte er. Er habe sogar selbst 10.000 Euro gespendet und sei ins Katastrophengebiet gereist, wie er später auf Instagram zeigte. 

    Auch das gefiel dem Currywurstmann nicht. Er wolle Beweise für die angebliche Spende und habe es befremdlich gefunden, dass jemand in das Gebiet fährt, ohne dort selbst zu leben. Danach herrschte erstmal Funkstille zwischen den beiden.

    Yotta: “Ich will zurück ins deutsche Fernsehen”

    Auf Instagram machte der 42-jährige Unternehmer klar, warum er in den Dschungel geht: “Ich will wieder zurück ins deutsche Fernsehen.” Er sagte über sich selbst, dass er fernsehgeil sei und fügte hinzu: “Der Yotta performt! Und wenn euch die Performance gefällt, dann ruft ihr an!” Der 42-Jährige will also das tun, was er am besten kann: sich selbst inszenieren.

    Bei Yotta muss aber auch das Geld stimmen: “Ihr wisst, ich bin ein Money-Magnet. Ihr könnt euch sicher sein, dass ich mit dem Sender gut verhandelt habe.”

    Trotz Funkstille zu Töpperwien hatte Yotta dann doch noch etwas zu sagen:

    “Den Zoff mit dem Currywurstmann gibt es! Mal schauen, ob die kleine Wurst Stehvermögen hat. Es wird spannend.” 

    Ausgesprochen haben sich beide nach dem Drama um die Spendenaktionen wohl noch nicht. Das können sie ja am Lagerfeuer ausdiskutieren.

    Evelyn Burdecki und Domenico de Cicco

    Auch zwischen diesen beiden könnte es ordentlich krachen. Die kennt ihr nicht? Zugegeben: Die Namen sagen einem erst einmal nicht viel. Doch beim Anblick der Kandidaten-Bilder wird schnell klar: Die meisten kennen die beiden aus dem deutschen Trash-TV.

    Evelyn Burdecki und Domenico de Cicco

    Jedes Jahr gehört ins RTL-Dschungelcamp mindestens eine Person, die einmal Kandidat beim “Bachelor” oder bei der “Bachelorette” war. Dieses Jahr sind es sogar zwei.

    Evelyn Burdecki war bereits im deutschen Fernsehen zu sehen. Nein, nicht etwa als Schauspielerin – sie hat die große Liebe gesucht. 2016 wollte sie sich Bachelor Sebastian Pannek schnappen. Doch nach nur einer Sendung flog sie raus.

    Im Jahr 2017 versuchte sie sich bei “Promi Big Brother” – als Erste in einer Kuppel-Show rauszufliegen, reicht, um als Promi zu zählen. Weil sie aber offenbar wirklich einen Partner suchte, machte sie bei “Bachelor in Paradise” mit.

    Dort lernte sie Domenico de Cicco kennen. Auch er war mal als Kandidat bei der “Bachelorette”, schaffte es immerhin bis ins Halbfinale. Bei “Bachelor in Paradise” verliebte er sich in Evelyn Burdecki. Die beiden zogen im Finale als Paar von dannen.

    Doch das Drama folgte schnell: De Cicco verschwieg der 30-Jährigen nämlich, dass er eine schwangere Freundin zu Hause sitzen hat. Das Kuppelshow-Glück platzte.

    Auch im Dschungel könnte zwischen den beiden also dicke Luft herrschen, wenn dieses Thema noch einmal aufkommen sollte. Vielleicht erfahren wir von noch mehr Intrigen – oder die beiden werden raufen sich nochmal zusammen? Unterhaltsam dürfte die neue Staffel allemal werden.

    (nmi)


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    Annalena Baerbock.

    Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die Europäische Volkspartei (EVP), zu der auch Politiker der Union gehören, scharf angegriffen.

    In einem Interview mit der Tageszeitung “Die Welt” vom Montag sagte sie, die EVP habe den Aufstieg rechter Parteien in Europa mit verursacht. 

    Ihre Begründung: “Die EVP hat dafür gesorgt, dass in zentralen Fragen nur minimale oder verspätete Entscheidungen getroffen werden konnten, etwa bei der Regulierung der Finanzmärkte.”

    Mehr zu den GrünenGrünen-Chef Habeck will nach Video-Eklat nicht mehr twittern

    Warum Baerbocks Aussage wichtig ist: 

    Baerbock stellt sich gegen CSU-Politiker Manfred Weber, der für die EVP neuer EU-Kommissionspräsident werden will. Die Grünen-Chefin betonte, ihre Partei werde Weber bei der Wahl zum Kommissionspräsidenten nicht unterstützen – auch wenn ihre Stimmen bei einem starken Abschneiden rechter Parteien bei den Europawahlen im Mai nötig seien. 

    Baerbock betonte auch: “Nach mehr als 60 Jahren wäre es auch endlich mal an der Zeit für eine Frau an der Spitze Europas.”

    Was ihr noch wissen müsst: 

    Die Grünen-Chefin kritisierte in dem Interview mit der “Welt” auch CSU-Politiker Alexander Dobrindt für dessen Attacken auf ihre Partei. Sie finde es bedenklich, “dass Herr Dobrindt immer wieder demokratische Parteien – seien es die Linken oder wir Grünen – mit einer rechtsextremen Partei wie der AfD gleichsetzt, die nicht mit beiden Füßen auf dem Boden des Grundgesetzes steht”.


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    Ich trinke keinen Alkohol. Ich bin noch nie verkatert aufgewacht.

    Und obwohl ich aus Spanien komme, wo Alkohol unweigerlich zum gesellschaftlichen Leben dazugehört, habe ich Spaß und gehe sogar bis 7 Uhr morgens aus, ohne das Bedürfnis nach Alkohol zu haben. Die Entscheidung, nicht zu trinken, ist rein persönlich, aber meiner Meinung nach ist es eine gesunde Wahl, die es verdient, gefeiert zu werden.

    Doch jedes Mal, wenn mir jemand ein Glas Wein anbietet und ich es ablehne, ernte ich neugierige Blicke und einige irritierende Reaktionen. Sie reichen von völlig Fremden, die behaupten, ich müsse eine sehr langweilige Person sein bis hin zu PR-Beratern, die mich fragen, ob ich abhängig war.

    Irgendwie scheint es sozial akzeptiert zu sein, jemanden an den Pranger zu stellen, nur weil er nicht trinkt.

    Schon als Teenager erkannte ich, dass ich es nicht nötig habe zu trinken. Mit 14 Jahren bekam ich aufgrund einer Helicobacter-pylori-Infektion eine schwere Gastritis. Während ich Medizin einnahm, musste ich auf eine sehr schonende Ernährung achten und durfte keinen Tropfen Alkohol trinken.

    Als die meisten meiner Freunde anfingen, am Wochenende auszugehen und sich hemmungslos zu betrinken, um Spaß zu haben, musste ich einen Weg finden dazuzugehören, ohne meine Gesundheit zu gefährden.

    Die Angst, als Partymuffel zu gelten

    Wenn ich der Tatsache, aufgrund einer kontaminierten Mahlzeit krank zu sein, eine positive Seite abgewinnen soll, dann die, dass ich keine Lust auf Alkohol entwickelt habe. Trotzdem wollte ich nicht aus der Freundesgruppe ausgeschlossen werden oder als Partymuffel gelten.

    Wenn ihr denkt, dass eure Teenagerjahre verwirrend waren, dann fügt dem noch hinzu, dass ihr so tun musstet, als würdet ihr trinken. Gab es Wodka auf der Party? Ich würde ihn unter dem Vorwand ablehnen, dass mir nur Rum einen ordentlichen Kick gab.

    Brachten meine Freunde ihren eigenen Alkohol mit? Ich würde meinen Flachmann mitbringen, der mit verdünntem Sirup gefüllt war, der so stark roch, dass er als Alkohol durchgehen konnte.

    Irgendwann wurde mir klar, dass es keinen Sinn ergab, so zu tun, als sei ich cool. Ich fand eine neue Freundesgruppe, die verstand, dass ich einfach nicht trinken konnte. Und ich achtete darauf, dass es genügend alkoholfreie Getränke gab, wenn wir bis in die frühen Morgenstunden unterwegs waren.

    Menschen, die nicht trinken, werden an den Pranger gestellt 

    Es dauerte drei Jahre, bis ich mich von der H.-pylori-Infektion und ihren Folgen erholt hatte. Mit 17 Jahren war ich noch nie betrunken gewesen. Die wenigen Schnäpse, die ich je probiert hatte, fühlten sich an, als würden sie mir das Innere bei lebendigem Leib verbrennen.

    Ich erkannte, dass Alkohol nicht schmeckt. Meine logische Schlussfolgerung war, dass es besser sei, nüchtern zu bleiben. Ich hatte es geschafft, meine Teenagerjahre absolut ohne Alkohol zu überstehen und hatte immer noch
    eine lustige Gruppe von Freunden und einen reizenden Freund. Also ging ich davon aus, dass die Erwachsenenwelt ein wenig reifer auf meine Entscheidung reagieren würde. Junge, lag ich falsch!

    Zeitsprung zur New York Fashion Week im vergangenen Jahr. Ich wurde nachmittags zu einer Veranstaltung eingeladen, weil ich über mehrere Shows berichtete. Nachdem meine Freundin und ich von der Gastgeberin begrüßt worden waren, bot uns die PR-Frau der Marke etwas zu trinken an.

    Meine Freundin wählte Wein, und ich bat um einen Softdrink. Die Sprecherin sagte, sie hätten keine Erfrischungsgetränke. Ich könne aber zwischen vier Sorten Wein und Wodka wählen. Ich sagte, dann würde ich ein Glas Wasser nehmen. Oh, dieser Gesichtsausdruck.

    “Sie sind wohl trockene Alkoholikerin!”

    Sie begann, mich zu löchern, warum ich die anderen Getränke nicht
    wolle. Ich sagte ruhig, dass ich einfach keinen Alkohol trinke.

    “Ah, Sie sind eine trockene Alkoholikerin!“, rief sie regelrecht. Bis heute verstehe ich nicht, was sie dazu gebracht hat zu denken, es sei in Ordnung, laut
    herauszuschreien, was für einige Leute sehr privat ist. Nachdem ich drei Jahrzehnte ohne Alkohol und zehn Jahren in der Branche verbracht habe, hätte ich damit wirklich nicht gerechnet.

    Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Zu Beginn meiner Karriere entschieden meine Chefs, dass die gesamte Abteilung über die Feiertage an einer Teambuilding-Maßnahme teilnehmen müsse. Schön und gut. Welches Gift sie dazu wählten? Eine abendliche Weinprobe.

    Ich erklärte ruhig, dass ich gerne mitginge, aber da ich nicht trinke, könne ich nicht an der eigentlichen Verkostung teilnehmen. Der Büroleiter murmelte etwas von wegen ich sei ein Spielverderber.

    Warum ist mein Nein zu Alkohol so unangenehm für euch? 

    Bei der Veranstaltung selbst versuchte der Workshop-Leiter die halbe Zeit, mich zu nötigen, den verdammten Wein zu trinken. Versteht ihr, was es bedeutet, in Gesellschaft nüchtern zu sein? Das ist für mich wie Weihnachten und Ostern zusammen. Die Wahrheit ist, dass nüchtern zu bleiben genauso wie Alkoholkonsum nur eine von vielen persönlichen Entscheidungen ist. Ähnlich wie die Entscheidung für vegane Ernährung, Sport, Recycling oder eine Karriere.

    Ich trinke keinen Alkohol, aber es macht mir nichts, wenn ihr, meine
    Freunde, meine Familie oder meine Arbeitskollegen es tun. Ehrlich gesagt interessiert mich nichts weniger.

    Warum ist mein Nein zu Alkohol so unangenehm für die Menschen um mich herum, dass sie mich mit Fragen löchern, um zu verstehen, warum ich einen Softdrink vorziehe, während sich alle anderen an der Bar betrinken?

    Obwohl ich sehr gerne antworten würde, dass es sie wirklich einen Sch***dreck
    angeht, verlangen die Konventionen, dass ich die vielen Gründe, warum ich Alkohol nicht mag, wohlwollend erkläre. Aber ich bin es leid. Ich war noch nie betrunken; kommt darüber hinweg.

    Lasst Menschen ihre eigenen Entscheidungen treffen

    Zur Wahrheit gehört auch, dass ihr nicht wisst, was gerade im Leben eines Menschen vorgeht, wenn ihr ihn fragt, warum er oder sie nicht trinkt. Ein Mensch kann aus vielen verschiedenen Gründen nüchtern bleiben.

    Der niedliche Typ könnte mit den anderen vereinbart haben, an dem Abend der Fahrer zu sein. Die Blondine im roten Kleid könnte sich in den ersten Monaten einer lang ersehnten Schwangerschaft befinden. Die Person, die du gerade getroffen hast, könnte auf eine Lebertransplantation warten.

    Der lustige Typ aus dem Büro ist womöglich dabei, nach langem Kampf gegen den Alkoholismus wieder Fuß zu fassen, und eure Frage könnte den gesamten Prozess gefährden. Das Mädchen auf der Party mag religiöse Gründe haben. Und so weiter und so fort.

    Also hört auf, die Alkoholpolizei zu spielen. Menschen, die nüchtern bleiben, schulden euch keinerlei Erklärung für ihre absolut berechtigte Wahl. Wenn ihr also eine Party schmeißt oder am Feiertag zu euch einladet, zeigt bitte echte Gastfreundschaft, indem ihr eine Auswahl an alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken anbietet und es allein den Gästen überlasst, ob sie trinken oder nicht. 

    Der Text erschien ursprünglich in der HuffPost US und wurde von Sandra Tjong aus dem Englischen übersetzt.


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    YPG-Sprecher Nuri Mahmud appelliert an den Westen.

    • YPG-Sprecher Nuri Mahmud warnt vor den Eroberungsplänen Erdogans im Norden Syriens.
    • Er kritisiert: Trumps angeordneter Truppenabzug hat diese Bedrohung erst möglich gemacht.

    Wieder einmal stehen die Kurden in Syrien im Fokus.

    Die Miliz YPG, die in den vergangenen Jahren große militärische Erfolge gegen den IS erzielen konnte und zum wichtigsten Partner des Westens heranwuchs, bangt um seine Vormachtstellung im Nordosten des Landes, seit US-Präsident Donald Trump verkündet hat, die verbliebenen US-Truppen aus der Region abzuziehen.

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drängt auf einen Angriff auf die Stadt Manbij, er will die YPG, die er für eine Terrororganisation hält, zerschlagen.

    In dieser aussichtslosen Situation haben sich die Kurden zuletzt an die Regierung Baschar al-Assads in Damaskus gewandt. Syrische Regierungstruppen sollen mithelfen, die Region vor einem türkischen Angriff zu schützen.

    Die HuffPost hat mit Nuri Mahmud, Kommandant und Sprecher der YPG, über die Lage gesprochen. Er wirft Erdogan die Zusammenarbeit mit dem IS vor und appelliert an den Westen, die YPG nicht fallen zu lassen. 

    HuffPost: Herr Mahmud, was hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in der Region Manbij in Ihren Augen vor?

    Mahmud: Die Absicht der Türkei ist ein Angriff nicht nur auf Manbij sondern auf gesamt Nordsyrien. Das Ziel ist es, das Projekt des demokratischen Systems, das sich in Nordsyrien etabliert hat, zu zerstören.

    Dschihadistische Organisationen haben immer ihre Hilfe aus der Türkei erhalten, sie wurden in der Türkei trainiert und vorbereitet und auch die Bewaffnung und Strategieplanung haben direkt in der Türkei stattgefunden. 

    Um ehrlich zu sein: Diese dschihadistischen Organisationen haben nur durch den Widerstand der Verteidigungseinheiten der Kurdischen YPG und YPJ die Macht in unseren Gebieten verloren.

    Da diese Terror-Organisationen inzwischen fast besiegt sind, wollen sie von nun an im Namen des offiziellen Türkischen Militärs und damit im Rahmen der Nato agieren.

    Was bedeutet das genau?

    Nach dem Versagen dieser dschihadistischen Organisationen hat die syrische Gesellschaft den wahren Menschenfeind erkannt und hat entsprechend überhaupt kein Vertrauen in Erdogan und seine Regierung. 

    Erdogan will trotzdem mit allen Mitteln, stillschweigend und rückhaltlos, seinen Willen durchbringen. Das bedeutet er benutzt terroristische Organisationen wie den IS, Al-Kaida und die Freie Syrische Armee, um durch diese an sein Ziel zu kommen.

    Erdogan will seine Agenda Schritt für Schritt über den gesamten Mittleren Osten verbreiten.

    Er will sein eigenes dschihadistisches Modell implementieren, wie wir es derzeit in Idlib und Afrin, aber auch vorher schon in Rakka sehen konnten. Dazu ist Erdogan jedes Mittel recht.

    Nach der Zerstörung des etablierten demokratischen Systems in der kurdisch kontrollierten Region Rojava würde Erdogan noch weitergehen und seine Agenda Schritt für Schritt über den gesamten Mittleren Osten verbreiten. Er sieht sich gewissermaßen in derselben ideologischen Linie wie der IS. 

    Erdogan als Sultan des Neu-Osmanischen-Reiches würde für die Zivilbevölkerung Leid, Terror, Not, Unterdrückung bedeuten.

    Sie wollen das verhindern. 

    Wir als YPG sehen uns als Verteidiger der revolutionären Gesellschaft. Wir sehen uns als Revolutionäre, die eine positive, friedvolle Veränderung zur Demokratie in Syrien wollen und dafür weiterhin kämpfen. 

    Gegen den Terror und für den Frieden aller Völker, fordern wir internationale Unterstützung gegen die Agenda des faschistischen Präsidenten der Türkei, Erdogan. 

    Sie haben auch das syrische Regime um Hilfe erbeten. Welche Rolle übernehmen Regierungstruppen seit der Einladung durch die YPG in der Stadt Manbij?

    Wir waren es, die Manbij auf Bitten der Bürger vom IS befreit haben. Das konnte die Welt verfolgen. Nachdem Manbij Selbstverwaltungsstrukturen und einen eigenen Militärrat etabliert hat, haben wir uns als YPG aus der Stadt zurückgezogen.

    Bis zu der Etablierung dieses Militärrats waren es ehrlich gesagt grausame, unmenschliche Zustände in der Stadt. Seither hat sie sich hervorragend entwickelt, bis zu dem Moment, als die Türkei angefangen hat, Manbij mit der Besatzung zu drohen.

    Provinz Manbij: Eine junge Frau wirft nach der Befreiung ihres Dorfes vom IS ihren Schleier ab. 

     

    Da wir als YPG selbst nicht mehr vor Ort sind, sehen wir, dass das offizielle syrische Militär gemäß der syrischen Verfassung das Vorrecht und die Pflicht hat, das Land zum Schutz der gesamten syrischen Bevölkerung zu verteidigen. 

    Laut der Informationen, die uns als YPG vorliegen, ist die Syrische Armee derzeit nur an den Außengrenzen zwischen Manbij und der Türkei positioniert, um Türkische Angriffe abzuwehren.

    Wie stellen Sie sich in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen ihrer Organisation und der syrischen Regierung vor? Sehen Sie in Baschar al-Assad einen langfristigen Partner?

    Wenn das syrische Militär sich hier bewährt und das gesamte syrische Volk verteidigt und ihm Rechte einräumt, dann sind wir auch dafür, dass das syrische Militär im ganzen Land als die offizielle Armee gegen jegliche Besatzer kämpft. 

    Wir sehen Assad als einen Verbündeten, wenn es darum geht, Syrien zu verteidigen.

    Wir sehen uns auch in Zukunft als ein Teil Syriens, jeglicher Freiheitskampf unsererseits gilt immer der gesamten Bevölkerung des Landes Syriens egal welcher Ethnie. Insofern sehen wir Assad als einen Verbündeten, wenn es darum geht, Syrien zu verteidigen.

    Bislang hat Assad den südlichen Teil Syriens verteidigt, er kontrolliert derzeit etwas mehr als 50 Prozent des Landes. Wir wiederum kontrollieren große Teile Nordsyriens und damit mehr als 32 Prozent des Landes. 

     

    Deshalb muss langfristig mehr als nur eine strategische Vereinbarung getroffen werden, es muss eine Lösung für die gesamte Gesellschaft geschaffen werden, sowohl militärisch, als auch politisch. Aus diesem Grund müssen wir im Dialog bleiben und diesen stärken.

    Dafür muss auch Assad die Rechte aller Bürger akzeptieren und verteidigen, dafür setzen wir uns auch weiterhin ein.

    Wie schwer wiegt der Abzug der US-Truppen aus der Region?

    Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich die amerikanischen Militäreinheiten weder von ihren Positionen noch von ihren strategischen Plänen zurückgezogen – trotz der Anordnung des Präsidenten Donald Trump. 

    Trumps Ankündigung gab den Terrorgruppen neue Hoffnung und Moral.

     

    Bisher sind ihre Einheiten und auch andere Partner der internationalen Koalition gemeinsam mit uns im Kampf gegen den Terror des ISIS voll im Einsatz. 

    Aber ja: Dieser Befehl aus Washington hatte massiven Einfluss auf die Bedrohung durch das faschistische türkische Regime Erdogans und seiner nationalistischen Partei AKP. Des Weiteren gab Trumps Ankündigung den dschihadistischen Gruppen neue Hoffnung und Moral.

    Im Norden Aleppos bereiten sich Rebellen der Freien Syrischen Armee auf einen möglichen Angriff auf Manbij vor.

    Das türkische Regime nutzt hier seine vollen Möglichkeiten als offizielles Nato-Mitglied und wollte erreichen, dass andere Nato Mitglieder vor den Angriffen abziehen. Das geschah unter dem Vorwand, dass der ISIS keine Bedrohung mehr darstellen würde, was eine glatte Lüge ist, denn leider ist der ISIS noch nicht erledigt und auch weiterhin eine große Bedrohung für die gesamte Welt.

    Und diese Bedrohung lebt nun wieder auf?

    Es gibt sogar noch weitere kleinere Terrorgruppen, die gut organisiert sind. Genau wie im Irak oder in Afghanistan, auch dort ist die internationale Koalition noch im Kampf gegen den Terror.

    Al-Kaida ist noch einigen Teilen der jeweiligen Länder sehr stark vertreten und aktiv. Deshalb ist die Behauptung, die Gefahr sei komplett gebannt, leider falsch.

    Wir sind bisher diejenigen gewesen, die gemeinsam mit dem US-Einheiten und anderen Partnern der internationalen Koalition den Terror bekämpft und erheblich geschwächt haben.

    Wir glauben ganz fest daran, das sowohl die amerikanische Gesellschaft als auch das amerikanische Militär, sich ihrer Verantwortung nicht entziehen möchten.

    Das wissen vor allem die amerikanischen Einheiten vor Ort sehr gut. Aber auch die Regierungen, Europas, Amerika und Asiens. Es hat sich in der Welt rumgesprochen, welche tragende Rolle wir als YPG und YPJ im Kampf gegen den Terror geleistet haben. Auch terroristische Angriffe auf Europa, Amerika und Asien sind durch unsere Verteidigung, unseren Widerstand hier, abgewehrt und weniger geworden.

    Donald Trump hat den US-Abzug aus Manbij angeordnet.

    Wie sehen uns weiterhin in der Verantwortung, den Kampf gegen den Terror fortzuführen. Auch die USA sollte sich dieser Pflicht nicht entziehen. Wir glauben ganz fest daran, das sowohl die amerikanische Gesellschaft als auch das amerikanische Militär, sich dieser Verantwortung nicht entziehen möchten. 

    Wir möchten daher alle Staaten, Völker, Regierungen dazu einladen und aufrufen, für die eigene Stabilität, Sicherheit und den Frieden, weiterhin zur Verantwortung zu stehen, gemeinsam den Terror zu bekämpfen.

    Um Demokratie und Frieden für Syrien und der Welt gewährleisten zu können. 


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    Das Mädchen sprach abends Anwohner an, nachdem es allein auf Rügen ausgesetzt wurde (Symbolbild). 

    • Ein Vater aus Stralsund setzte seine neunjährige Tochter am Sonntagabend auf Rügen aus.
    • Die Begründung des Vaters, warum er das Mädchen zu dieser Zeit fernab von Zuhause allein ließ, verdutze die Polizei. 

    Wenn Kinder nicht einschlafen wollen, kann das Eltern schon einmal den letzten Nerv rauben.

    Ein Vater aus Stralsund griff letzten Sonntagabend zu einer besonders drastischen Maßnahme, weil seine Tochter nicht schlafen gehen wollte: Er packte die Neunjährige ins Auto, fuhr nach Altefähr auf Rügen und setzte das Mädchen abends dort aus. Das berichtet der “Nordkurier”.

    Das Kind wandte sich gleich an die Anwohner des Ortes, die wiederum die Polizei verständigten. Gerade, als die Polizisten das Mädchen in Obhut genommen hatten, tauchten dessen Eltern auf.

    Mehr zum Thema: Rasenmäher-Eltern: Experten warnen vor den Folgen des neuen Erziehungsstils

    Der Vater wollte seiner Tochter zeigen, wie gut sie es zu Hause habe

    Sie suchten bereits nach ihrer Tochter – schließlich hatte der Vater dem Mädchen offenbar lediglich eine Lektion erteilen wollen: Er bestätigte gegenüber der Polizei, er hätte das Kind tatsächlich auf Rügen ausgesetzt, weil es nicht einschlafen wollte. So habe er seiner Tochter beweisen wollen, wie gut sie es zu Hause habe. 

    Die Erziehungsmethode ging allerdings nicht auf, nach wenigen Augenblicken war das Mädchen in der Dunkelheit verschwunden und der Vater machte sich auf die Suche nach ihr – zunächst allein, dann gemeinsam mit der Mutter, die er von Zuhause holte.

    Gegen den Vater wurde Anzeige erstattet

    Gegen den Vater wurde nun Strafanzeige erstattet. Nach Rücksprache mit der Jugendbehörde wurde das Mädchen wieder in die Obhut ihrer Mutter übergeben.

    (tb)


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    • Auch wenn der Winter uns manchmal die Laune vermiest, hat Lidl ein paar gute Ideen für die kalte Jahreszeit.
    • Im Lidl-Prospekt könnt ihr euch jede Woche über tolle Produkte aus dem Non-Food-Sortiment des Discounters informieren.

    Autofahrer, die bibbernd versuchen, den Eispanzer der Windschutzscheibe wegzukratzen, Fußgänger, die fluchend durch Matschpfützen waten – Winter kann so grausam sein. Wenn wir beim Aufwachen morgens ein Auge halb öffnen und das graue Elend durch die Fenster erspähen, erscheint die beste Option oft, zuhause zu bleiben. 

    Dass uns dabei nicht langweilig wird und wir den Winter in den eigenen 4 Wänden richtig genießen können, dafür sorgt immer wieder der Lebensmittel-Discounter Lidl mit neuen Angeboten. 

    Lidl: Riesiges Sortiment an Non-Food-Produkten

    Doch Lidl hat nicht nur feine Leckereien zu bieten: Kunden profitieren vor allem auch von einem riesigen Sortiment an Non-Food Produkten, von Mode, bis zu Haushalts- und Elektrogeräten bis hin zu Werkzeug, Dekoartikeln und Pflegeprodukten. 

    Die spannendsten Angebote stellt der Discounter jede Woche in seinem Prospekt vor. Ein Blick lohnt sich, denn die Top-Seller von Lidl sind schon lange kein reiner Geheimtipp mehr: Sie werden immer beliebter, und sind oft schnell ausverkauft. 

    So kommen ab Donnerstag alle auf ihre Kosten, die sich von der Kälte nicht abschrecken lassen und vor die Türe gehen wollen: mit den sportlichen und warmen Stretchjacken für 6,99 Euro macht ihr dabei auch eine gute Figur. Im Online-Shop gibt es außerdem Schneejacken- und Stiefel für Kinder von Lupilu für nur 12,99 Euro.

    Coole Wintermode von Lidl

    Wer doch lieber zuhause bleibt, kann bei Lidl diese Woche auch tolle Schnäppchen für den Haushalt machen, um die trüben Tage sinnvoll zu nutzen: Dafür gibt es zum Beispiel Bügeltische vom Markenhersteller Leifheit 34 Prozent billiger für nur 24,99 Euro, kabellose Dampfbügeleisen von SilverCrest für 19,99 Euro, sowie viele weitere tolle Produkte rund um Waschküche, Bad und WC.

    Wenn das Wetter eklig wird und man ohnehin draußen nichts verpasst, lässt es sich auch wunderbar in einem gemütlichen Bad aushalten – zum Beispiel mit ausgiebiger Körperpflege.

    Lidl verwöhnt daher seine Kunden diese Woche mit einem professionellen Maniküre-/ Pediküreset mit 7 Aufsätzen und praktischer Aufbewahrungs- und Transportbox; das ganze nur für 14,99 Euro.

    Am besten, ihr seht euch die Angebote gleich mal hier an! 


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    Eine Braut musste feststellen, dass ihre Hochzeitstorte nicht das war, was es sein sollte. (Symbolbild)

    • Eine Braut ist in Tränen ausgebrochen, nachdem sie feststellen musste, dass ihre Hochzeitstorte nicht die war, die sie erwartete.
    • Nun ermittelt die Polizei gegen die Catering-Firma.

    Es sollte der schönste Tag ihres Lebens werden – und endete in einem Fiasko: Shine Tamayo hatte ihren Partner Jhon Chen auf den Philippinen geheiratet und war dabei, die Hochzeitstorte anzuschneiden, als ihr auffiel, dass der Kuchen nicht echt war.

    Darüber berichteten mehrere Medien, unter anderem die britische Tageszeitung “Metro”.

    Hochzeitspaar will Torte anschneiden, doch wird bitter enttäuscht

    Das Paar erzählte der Zeitung, dass sie einen Hochzeitsplaner mit der Organisation der Hochzeit engagiert habe. Für Essen und Dekoration habe es umgerechnet 2338 Euro, ausgegeben.

    Am großen Tag wollte die 26-Jährige die zweistöckige Hochzeitstorte mit ihrem Partner anschneiden. Doch als das Messer in die Torte glitt, fiel dem Paar schnell auf: Außer dem Fondant, also der Zuckermasse an der Außenseite, war die Torte nicht essbar. Statt einer leckeren Torte kam nämlich weißes Styropor zum Vorschein.

    Braut: “Ich war noch nie in meinem Leben so gedemütigt worden”

    Das Brautpaar sei entsetzt gewesen, besonders die Braut habe sich gedemütigt gefühlt und sei in Tränen ausgebrochen, wie sie der “Metro” berichtete:

    “Die Frau, die wir für das Essen bezahlt haben, hat meine Hochzeit ruiniert. Ich war noch nie in meinem ganzen Leben so gedemütigt worden. Dies sollte eine meiner schönsten Erinnerungen meines ganzen Lebens sein. Stattdessen ist es die schlimmste.”

    Doch damit nicht genug: Nicht nur die Hochzeitstorte war eine Fälschung, auch mit dem restlichen Essen gab es ein Problem. Die gebuchte Catering-Firma hatte es nämlich versäumt, die Lebensmittel zu besorgen.

    Daher musste das Brautpaar seinen Gästen provisorisch Essen aus einem Schnellrestaurant gegenüber von der Hochzeitslocation bringen. Der Nachtisch wurde dann in Plastikbechern serviert.

    Polizisten inspizieren Hochzeitstorte und nehmen Frau vorläufig fest

    Für die 26-jährige Tamayo und ihren Partner Chen war die Sache damit nicht getan: Wutentbrannt zerrte das Paar die Frau, die für das Catering verantwortlich war, noch während der Feier zur Polizeiwache. Denn sie war selbst als geladener Gast auf der Hochzeit.

    Dort inspizierten Beamte die Hochzeitstorte, die das Paar als Beweisstück mitbrachte. Sie bestätigten den beiden, dass der Kuchen unter dem roten Zuckerguss aus Styropor bestand.

    Bereits vor der Feier hatte die Braut den Verdacht, dass es sich bei der Verantwortlichen um eine Betrügerin handeln könnte.

    “Sie bat mich immer um Geld – und ich gab ihr das, was sie brauchte, weil ich wollte, dass meine Hochzeit perfekt ist. Eine Entschuldigung werde ich nicht akzeptieren. Sie muss ins Gefängnis gehen, weil sie meine Hochzeit ruiniert hat.”

    Die Polizisten nahmen die Frau wegen Verdachts auf Betrug vorläufig fest.

    “Die Ermittlungen laufen”, erklärte ein Polizeisprecher der “Metro”. Der Vorfall soll nun vor Gericht landen. 

    (nr) 


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    • Ein Mann hat versucht, die junge Brasilianerin Polyana Viana auszurauben.
    • Die ist jedoch Profi-Kämpferin und wusste sich zu wehren. 
    • Im Video oben seht ihr, wie es dem Räuber nach dem Überfall erging. 

    Die Brasilianerin Polyana Viana war am Samstag in Rio de Janeiro unterwegs. Sie wartete gegen acht Uhr Abends vor ihrer Wohnung auf einen Uber-Fahrer.

    Plötzlich näherte sich ein Mann von hinten und schien sie mit einer Pistole zu bedrohen. Er forderte sie dazu auf, ihm ihr Handy zu geben. Das berichten mehrere US-Medien, unter anderem “USA Today”

    Was er zu jenem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich nicht wusste: Viana ist Profi-Kämpferin in der Kampfsport-Liga Ultimate Fighting Championship, kurz UFC. 

    Der Räuber sagte, dass er eine Pistole hätte und stupste Viana damit an. Die 26-Jährige bemerkte jedoch, dass das, was sie an ihrem Körper spürte, für den Lauf einer Pistole zu weich war. 

    Die junge Frau setzte sich zur Wehr

    “Er stand sehr nah an mir dran. Ich dachte mir, dass er eh keine Zeit hätte, seine Waffe nochmal zu ziehen”, sagte sie dem News-Portal von “USA Today”.

    Also schritt sie zur Tat über. 

    Sie verpasste ihm zwei Schläge und einen Tritt,woraufhin der Angreifer zu Boden ging. Dann nahm sie ihn in den Würgegriff und bat einen vorbeikommenden Passanten, die Polizei zu rufen.

    Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass der Räuber tatsächlich keine echte Waffe bei sich trug. Es war ein Stück ausgeschnittener Pappkarton, der wie eine Pistole geformt war. 

    Mehr zum Thema: 64-Jähriger wird überfallen – so wehrt er sich

    Angreifer musste behandelt werden

    Die Polizisten mussten den Räuber zuerst in ein Krankenhaus bringen, da seine Wunden behandelt werden mussten. Hinterher nahmen sie ihn mit auf die Polizeistation. 

    Ein Foto, das bei Twitter aufgetaucht ist, zeigt den vermeintlichen Angreifer nach dem Kampf: Er blutet stark aus dem Mund. 

    Viana blieb trotz der Aufregung und der vermeintlichen Gefahr ruhig und sagte hinterher: “Mir geht es gut. Es war gut, dass er sich nach meinen Schlägen nicht mehr gewehrt hat. Ich glaube, er hatte Angst.”

    Ob der Angreifer seine Lehre daraus zieht, ist fraglich. Laut eines Polizeiberichts war er kurz vor der Tat erst wieder auf freien Fuß gelassen worden. 

    (ak)


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    Richard Mason muss durch die Hölle gehen.

    • Ein dreifacher Familienvater erfuhr beim Urologen, dass er seit seiner Geburt zeugungsunfähig ist.
    • So wurde dem Mann auch bewusst, dass seine Frau ihn 21 Jahre lang in dem Glauben ließ, die drei Kinder wären von ihm.

    Für den Familienvater und Millionär Richard Mason aus Nordwales ist eine Welt zusammengebrochen, als ein Urologe ihm mitteilte, dass er seit seiner Geburt zeugungsunfähig ist.

    Damit erfuhr der 55-jährige Mann gleichzeitig auch, dass seine drei Kinder offensichtlich nicht von ihm stammen und seine Frau ihn 21 Jahre lang belogen und betrogen hat. Über den Fall berichtet nun die britische Tageszeitung “The Sun”.

    Mann geht zum Arzt und erfährt, dass seine Kinder nicht von ihm sein können

    2016 war bei einem Arztbesuch alles ans Licht gekommen: Bei Mason wurde Mukoviszidose diagnostiziert, eine angeborene Stoffwechsel-Erkrankung, die es ihm unmöglich macht, Kinder zu zeugen.

    Über zwei Jahrzehnte glaubte der Geschäftsmann fäschlicherweise, er sei der Vater seiner drei Söhne – von einem Moment zum anderen änderte sich das Leben des 55-Jährigen schlagartig.

    Die Konsequenz: Er ließ sich von seiner Frau scheiden und zog vor Gericht, um gegen sie zu klagen.

    Auch wenn die Ex-Frau bis heute über den Namen des biologischen Vaters schweigt: Juristische Dokumente beweisen, dass die Ex-Frau plötzlich ein gesteigertes Interesse am Judentum gezeigt hatte und jedem ihrer Kinder einen zweiten jüdischen Vornamen gegeben hatte. Dies könne darauf hinweisen, dass der biologische Vater der drei Kinder jüdischen Glaubens ist.

    Die Ex-Frau gab zu, dass sie während ihrer Ehe mit Mason in einer On-Off-Affäre gewesen sei.

    Mann über seine vermeintlichen Söhne: “Mir wurde alles weggenommen”

    Für den Betrug an ihrem Mann musste die Ex-Frau nun umgerechnet 279.000 Euro Strafe an den 55-Jährigen zahlen. Das dürfte nur ein geringer Trost für den Millionär sein, der seine Kinder verloren hat.

    Denn: Die Beziehung zu seinen drei Söhnen habe durch den Rechtsstreit so enorm gelitten, dass zwei der drei bereits den Kontakt zu ihm abgebrochen hätten, wie Mason der “Sun” erzählte.

    Er sagte: “Sie wissen nicht, was real ist und was nicht – es ist, als würde ich in einer Matrix leben.” Er fügte hinzu: “Ich sehe immer noch, was die Jungs auf Facebook machen. Mir wurde alles weggenommen.”

    Die Diagnose im Jahr 2016 sei ein Schock für den vermeintlichen Familienvater gewesen: “Alles, was du weißt und alles, was du für solide und wahr hältst, ist nicht echt und hat nie existiert (...).”

    (chr)


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    Eigentlich sollte der Flieger der Gesellschaft Ryanair in Griechenland landen. (Symbolbild) 

    • Ein Flugzeug der Billigfluggesellschaft Ryanair sollte über 200 Passagiere nach Griechenland fliegen. 
    • Am Ende landeten alle 800 Kilometer weiter in Rumänien – und wurden dort einfach zurückgelassen. 

    Etwas verdutzt dürften die 200 Passagiere geschaut haben, als sie vergangenen Freitag mit einem Ryanair-Flieger auf rumänischem Boden landeten – denn eigentlich wollten sie nach Griechenland.

    Darüber berichtet die britische Internetzeitung “The Independent”.

    Kurz vor zehn Uhr abends sollte der Flieger, der aus London gekommen ist, eigentlich in Thessaloniki landen. Doch über Mazedonien, etwa 200 Kilometer vom Zielort entfernt, machte aufkommender Nebel den Piloten zu schaffen.

    Flieger landet über 800 Kilometer vom Zielort entfernt

    Thessaloniki liegt am Thermaischen Golf – die Gegend ist dafür bekannt, häufig mit Nebel durchsetzt zu sein.

    Logisch wäre in so einer Situation, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern. Das sei in dem Fall Skopje gewesen, die Hauptstadt von Mazedonien. Von Skopje wären es dann nur noch knapp zweieinhalb Stunden Autofahrt bis zur griechischen Stadt gewesen. 

    Stattdessen flog der Pilot die Maschine einfach Richtung Bulgarien und landete schließlich im rumänischen Timișoara – über 800 Kilometer vom Zielort Thessaloniki entfernt, wie “The Independent” berichtet.

    Passagiere werden in Rumänien zurückgelassen

    Und es kam noch schlimmer: Die Piloten flogen später wieder von Timișoara nach London zurück – doch ohne die Passagiere.

    Die mussten am Flughafen in Rumänien ausharren – ohne jegliche Informationen der Fluggesellschaft zu bekommen, wie einige Passagiere später auf Twitter schreiben. Viele seien von Ryanair enttäuscht. Der Vorwurf: Die Verantwortlichen hätten sich nicht genug um die Passagiere gekümmert.

    “Meine Eltern und 200 weitere Passagiere sind in Timișoara gestrandet. Babys und ältere Menschen müssen die Nacht in der Kälte verbringen”, schreibt einer.

    “Die Menschen wurden einfach in Timișoara zurückgelassen, ohne dass ihnen eine Alternative angeboten wurde. Das Flughafenpersonal zwingt sie, zu gehen”, meint eine andere.

    Jedoch bot Ryanair den Passagieren dann doch noch Hilfe an, wie “The Independent” berichtet. Die Airline bot den Gestrandeten eine 18-stündige Busfahrt nach Thessaloniki an. 89 Fluggäste lehnten das Angebot jedoch ab und verbrachten die Nacht lieber am Flughafen.

    Am Ende kamen die Fluggäste dann doch am richtigen Zielort an: Aus Griechenland schickte Ryanair einen Flieger der Airline Aegean nach Rumänien, um die Urlauber einzusammeln und nach Thessaloniki zu bringen – 24 Stunden nach dem Start in London.

    (nmi)


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    Der Tag, an dem ich aus meiner Wohnung in New York auszog.

    Wenn du lange genug in New York City lebst, kennst du die Momente, in denen du dir ausmalst, wie es wäre, woanders zu leben – irgendwo, wo es nicht so kalt ist und das Hauptverkehrsmittel nicht nach Urin und Müll stinkt. Wo du ein Zimmer haben kannst, in das mehr als nur ein großes Bett und eine schmale Kommode passen.

    Nur widerstrebend habe ich in den vergangenen sechs Jahren habe immer am 1. August meinen Namen auf die gestrichelte Linie der Mietvertragsverlängerung für die Wohnung in New York City gesetzt, in der ich meine Kisten ziemlich lange Zeit unausgepackt herumstehen hatte. Mit der Unterschrift stimmte ich zu, exorbitant viel Miete für deprimierend wenig Raum zu zahlen.

    Doch vergangenen August – ich war fast eineinhalb Jahre lang mit meinem Freund zusammen – hatten wir uns entschieden, den nächsten Schritt in unserer Millenial-Beziehung zu gehen.

    Eines Nachmittags dachten wir laut darüber nach, wie schön es wäre, ein Jahr lang an einem anderen Ort als im Wahnsinn Manhattans zu leben. Das brachte uns zu der Erkenntnis, die uns zu modernen Nomaden werden ließ: Wenn wir nirgendwo feste Mietverpflichtungen hätten, könnten wir es uns leisten, jeden Monat in einer anderen Stadt zu leben.

    Da wir beide das unglaubliche Privileg haben, unsere eigenen Chefs zu sein, gab es nur zwei Voraussetzungen, die erfüllt sein mussten: Die Stadt sollte über ein gutes Nahverkehrsnetz verfügen und wir wollten eine Wohnung finden, die weniger kostet als das, was wir beide in New York an Miete bezahlen – pro Nase sind das umgerechnet 1300 Euro. 

    Doch dann sponnen wir den Plan noch weiter. Stadt nur eine Stadt zu wählen, in der wir uns für ein Jahr niederlassen, wollten wir lieber immer wieder in eine neue Stadt ziehen. 

    Wir verschenkten und spendeten fast unseren gesamten Besitz

    Am wichtigsten dafür war, dass wir mit wenig Gepäck reisen konnten. Wir verschenkten oder spendeten fast 90 Prozent unseres Besitzes. Ein paar Müllsäcke mit Kleidung, persönlichen Gegenständen und einige Möbelstücke verstauten wir im Haus der Eltern meines Freundes nahe New Jersey.

    Dann packten wir lediglich genügend Kleidung ein für unser Abenteuer: Sie passte in je einen kleinen Koffer und eine Tasche, die im Flieger noch als Handgepäck durchgehen würden.

    Im den vergangenen 16 Monaten wechselten wir fast alle vier Wochen die Stadt. An manchen Orten blieben wir länger, weil es uns dort so gut gefiel. Wir lebten in unter anderem in Portland, Austin, Denver, Chicago, Los Angeles und in einigen Vororten von New York (wie Bed-Stuy, Greenpoint und Hell’s Kitchen).

    Es gibt dabei 5 Regeln, die mir dabei geholfen haben, durch das ständige Umziehen weder mein Erspartes aufzubrauchen noch meine Karriere gegen die Wand zu fahren:

    Adam und ich an unserem ersten Ziel: In Portland. Wir wanderten dort zum ersten Mal in unserem Leben.

    1. Eine Wohnung als Zwischenmieter übernehmen

    Das Wichtigste beim City-Hopping: Schnell eine gute Wohnung finden. Im vergangenen Jahr lebten wir in elf verschiedenen Apartments, schliefen in Betten fremder Menschen, aßen die Reste aus ihrem Kühlschrank und drückten die Daumen, dass keine unerwünschten Hausgäste herumstreunen würden wie Schaben oder Ratten.

    In den ersten Tag fühlt man sich immer wie ein Gast. Aber danach passt man sich an. Es macht Spaß, nicht nur zu sehen, wie andere Menschen leben, sondern auch wie sie zu leben. Das machen die wenigsten von uns. Die meisten Menschen entwickeln ihre eigenen Gewohnheiten und halten ein Leben lang daran fest.

    Wenn wir uns für eine Stadt entschieden hatten, schauten wir uns als erstes auf Airbnb um. In einigen Städten gibt es einen Rabatt von 10 bis 30 Prozent, wenn man einen einmonatigen Aufenthalt bucht. Wir durchforsteten aber auch lokale Facebook-Gruppen, um zu sehen, ob jemand seine Wohnung auf Monatsbasis vermietet.

    Bevor wir uns für eine Wohnung entschieden, checkten wir die Umgebung. Uns war wichtig, dass sie sicher ist, viele Verpflegungsmöglichkeiten in Laufnähe hat und im Herzen der Stadt liegt, damit wir kein Auto mieten müssen.

    2. Ins Freiberufler-Leben einsteigen

    Obwohl wir beide ein eigenes Business betreiben, wandten wir uns an eine Website für Selbstständige, um zusätzlich Aufträge in den Bereichen Marketing, Schreiben, Business Development und Social Media zu übernehmen.

    Dank der Extra-Einkünfte konnten wir uns Dinge auf unserem Abenteuer leisten, für die wir normalerweise nicht in unseren kleinen Budget-Topf gegriffen hätten. Wir konnten Museen oder Veranstaltungen vor Ort besuchen und öfter essen gehen als früher. 

    Adam am Flughafen, als wir in eine neue Stadt umzogen.

    3. Die Hilfe von Freunden nutzen

    Um Geld zu sparen, klopften wir auch bei Freunden an, die in Städten lebten, in die wir reisen wollten. Wir fragten, ob sie größere Reisepläne haben und wir ihre Wohnung hüten können. Letztendlich kamen wir einen Monat lang kostenlos bei einem Freund in Austin unter. Einzige Bedingung war, dass wir uns um die beiden Hunde kümmern, was uns zusätzliches Vergnügen bereitete.

    Wir fragten unsere Freunde auch nach den besten Vierteln in der jeweiligen Stadt, der besten Jahreszeit, um dort zu leben oder Sehenswürdigkeiten, die wir unbedingt sehen sollten.  

    4. Mit wenig Gepäck reisen

    Wer aus einem kleinen Koffer und einer Tasche lebt, wählt die Kleidung, die er mitnimmt, genau aus. Mir wurde klar, dass ich immer die gleichen drei Shirts, vier Hosen und drei Kleider tragen werde. Ich packte sie zusammen mit Jacken, Schuhen und ein paar anderen Dingen zum Leben – wie einem Mini-Föhn, ein paar Büchern, Regenschutz, mein Make-up und Haarprodukte – ein.

    Wenn man weniger Dingen besitzt, passt man sich an und plötzlich vermisst man nicht viel. Gelegentlich denke ich an ein Top, einen Pullover oder ein Paar Schuhe, die ich im hinteren Teil meines Schranks aufbewahrt und ab und zu getragen habe; ich vermisse es, mich dank eines Schranks voller Kleidung kreativ kleiden zu können. Aber jetzt werde ich mit den wenigen Dingen, die ich besitze, kreativ – und das macht auf eigentümliche Weise ebenfalls Spaß.

    Seine Sachen alle 30 Tage mit umziehen zu müssen führt auch dazu, dass man beim Kauf neuer Dinge bewusster vorgeht. Wenn ich jetzt in Geschäfte gehe, frage ich mich, wie dringend ich diesen Artikel brauche und wie viel Gewicht er meinem bereits 20 Kilogramm schweren Koffer hinzufügt? Meistens gehe ich mit leeren Händen wieder aus dem Laden.

    5. Eine neue Work-Life-Balance finden

    Wenn man fast monatlich die Stadt wechselt, ist es womöglich der schwierigste Part, eine Work-Life-Balance zu finden, die einerseits Raum lässt, um die neue Umgebung zu entdecken und gleichzeitig alles zu erledigen, was getan werden muss. 

    Ich hielt mir jeden Tag zwei bis drei Stunden frei, um auf Erkundungstour zu gehen – egal ob das am frühen Morgen, während der Mittagspause oder am Abend war. Weiter achtete ich darauf, täglich zwischen 8 und 9 Stunden an einem Schreibtisch, im Café oder in einem Co-Working-Space zu arbeiten.

    So konnte ich einen normalen Arbeitsplan einhalten und zugleich sicherstellen, dass ich jedes Quäntchen, das die neue Stadt zu bieten hatte, auskoste. Ich führte arbeitsfreie Wochenenden ein, um samstags und sonntags Abenteuer in der Stadt erleben zu können, wobei ich diese Regel natürlich in arbeitsreichen Wochen brach.

    Adam und ich in Los Angeles beim Surfen an meinem 30. Geburtstag. Wir lebten dort im Winter.

    Mein Freund, der eine eigene Marketingfirma hat, verbringt den größten Teil des Tages am Telefon und vor dem Computer. Selten muss er Kunden persönlich treffen, und wenn er das tut, springt er ins Flugzeug (mit Flugmeilen).

    Ich leite nicht nur mein eigenes Hochzeitsgeschäft, sondern auf freiberuflicher Basis biete ich auch Workshops im ganzen Land an. Wenn ich für meine Arbeit in einer bestimmten Stadt sein muss, reise ich dorthin, um anschließend in die Stadt zurückzukehren, in der ich mich in diesem Monat niedergelassen habe. Wenn ich weiß, dass ich für ein oder zwei Wochen an einem Ort sein muss, versuchen wir, unsere Reise und unsere “Stadt des Monats” entsprechend anzupassen.

    Das Reisen hat unsere Beziehung in ihrer Entwicklung beschleunigt

    Mein Freund und ich haben beide jahrelang hart gearbeitet, um unsere eigenen Chefs zu werden und überall arbeiten zu können. Wir sind stolz darauf, das geschafft zu haben, auch wenn an manchen Tagen die Hektik ausbricht und wir übermäßig viel arbeiten.

    Diese Art zu reisen hat unsere Beziehung in ihrer Entwicklung beschleunigt. Wir erlebten Krisen und Probleme, mit denen andere Paare womöglich jahrelang nicht konfrontiert sind, da wir uns immer wieder mit Dingen wie dem Leben in einer neuen Stadt auseinandersetzen mussten, in der wir beide niemanden kennen.

    Wir müssen den Stress bewältigen, auf Reisen kreative Wege finden, um unsere Rechnungen zu bezahlen, geeignete Kommunikationswege für unsere Arbeit finden – auch wenn wir beide an einem neuen Ort sind, an dem wir uns womöglich unwohl fühlen.

    Das brachte uns näher zusammen. Wir verließen uns auf die Stärke unserer Beziehung, damit sich “neu” innerhalb weniger Tage wie “unser” anfühlt und um mit den ständigen Veränderungen zurechtzukommen.

    Wir sind Meister darin geworden, mit den Überraschungen im Leben umzugehen und immer unterwegs zu sein. Und wir freuen uns schon auf den Tag, an dem wir unsere Beziehung wie die meisten anderen prüfen: indem wir die Kunst des Zusammenlebens über lange Zeit am selben Ort lernen.

    Es beruhigt, wenn man seinen Kopf jede Nacht auf seine extra weich gepolsterte Matratze legen und im Lieblingsladen um die Ecke Eiscreme holen kann. Allerdings hat es auch etwas Spannendes, herumzukommen, aus einem Koffer zu leben und zu verstehen, dass es weitaus magischere Orte auf dieser Welt gibt als New York City.

    Ich weiß nicht, ob einer dieser Orte die Stadt sein wird, in der ich irgendwann eine dauerhafte Postanschrift haben werde. Das muss ich noch herausfinden – allerdings nicht so bald. Ich will erst einmal weiter herumzureisen – zumindest so lange, bis ich von meinen ständig verknitterten Kleidern genug habe.

    Der Artikel ist ursprünglich in der HuffPost US erschienen und wurde von Sandra Tjong aus dem Englischen übersetzt und redaktionell angepasst.

    (ujo)


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    • Ein Royal-Insider berichtet, dass Herzogin Kate von Meghan eingeschüchtert war.
    • Sie soll Meghan als Konkurrenz und große Bedrohung gesehen haben.
    • Im Video oben seht ihr: Nach angeblichem Royal-Streit zwischen Kate und Meghan: Kate äußert sich erstmals über ihre Schwägerin und Harry.

    Vergangenen Sonntag ist die Royal-Dokumentation “Kate V Meghan: Princesses at war” auf dem britischen TV-Sender “Channel 5” gelaufen. In der Dokumentation ging es um die angeblichen Streitigkeiten zwischen den Royal-Paaren Meghan und Harry und Kate und William. 

    Carole Malone, Royal-Expertin und Journalistin, kam in der Dokumentation zu Wort. Sie ist sich sicher, dass es zwischen den vier Royals Streitigkeiten gibt. Sie äußerte sich außerdem zu dem Verhältnis zwischen den beiden Herzoginnen Meghan und Kate.

    Sie sagte, dass Kate ihre Schwägerin von Beginn an als eine Bedrohung wahrgenommen habe. Der Grund: Kate wurde bewusst, dass sie ihren Platz im Scheinwerferlicht bald verlieren wird. Die britische Zeitung “Express” zitiert Malone:

    “Ich denke, dass sich Kate definitiv durch Meghans Anwesenheit und ihre Auftritte bei königlichen Events bedroht fühlte. Stell dir vor: Du bist das junge, wunderschöne Mädchen, das in den letzten zwei, drei, vier Jahren ständig fotografiert wurde. Dann bist du einfach verärgert, wenn plötzlich ein wunderschöner amerikanischer Hollywood-Star auftaucht.”

    Mehr zum Thema:Meghan hatte von Anfang an keine Chance – Dianas Ex-Butler packt aus

    Kate sah Meghan als Bedrohung

    Malone sagt in der Dokumentation, dass die beiden Herzoginnen sehr unterschiedlich seien. Die beiden Frauen sind auf verschiedene Weisen groß geworden und stehen für unterschiedliche Werte. Die Zeitung zitiert die Royal-Expertin:

    “Kate ging auf eine Privatschule und war nie eine Feministin wie Meghan. Meghan hingegen ist eine ehrgeizige Frau. (...) Sie kommt aus einer dysfunktionalen Familie, ihre Eltern sind geschieden. All das, was sie hat, musste sich Meghan selbst erarbeiten.”

    Der unterschiedlichen Charaktere der Frauen und der Konkurrenzkampf, den Kate verspürte, habe laut Malone einen “Riss in der Beziehung” der beiden ausgelöst. 

    Bei einem vergangenen gemeinsamen Auftritt an Weihnachten strahlten die beiden Frauen um Wette. Es schien fast so, als wollten sie der Welt beweisen, dass sie sehr gut miteinander auskommen.

    Mehr zum Thema: “Meghan wird Kate gehorchen müssen” – Dianas Butler packt aus

    Meghan und Prinz Harry wollen noch dieses Jahr in das 50 Minuten von London entfernte Windsor ziehen. Laut Malone ist der Umzug eine Folge des “Risses”.

    Paul Burrell, der ehemalige Butler von Lady Diana, kam in der Dokumentation ebenfalls zu Wort. Er ist der Meinung, dass das schlechte Verhältnis zwischen den beiden Herzoginnen erfunden wurde, “damit Zeitungen mehr Auflagen verkaufen”.

    Carole Malone widerspricht seiner These: “Entgegen der allgemeinen Meinung erfinden Journalisten keine Geschichten”, sagte sie.

    (nmi)


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    Der Mann steht im Verdacht, einen Apotheker in Berlin mit einem Schuss in den Kopf getötet zu haben. 

    • Die Polizei Berlin sucht mit einem internationalen Haftbefehl nach einem mutmaßlichen Mörder. 
    • Der polnische Staatsbürger Vladimir Svintkovski steht im Verdacht, in der deutschen Hauptstadt einen Medikamentenhändler erschossen zu haben. 

    Es ist ein Fall, der schon lange zurück liegt: Am 6. Mai 1999 soll der mittlerweile 67-jährige Vladimir Svintkovski in Berlin-Zehlendorf den Medikamentenhändler Piotr Blumenstock mit einem Schuss in den Kopf getötet haben. 

    Nun sucht das Landeskriminalamt Berlin zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin nach Svintkovski als Tatverdächtigen per internationalem Haftbefehl. 

    Polizei Berlin fahndet nach “Verwandlungskünstler” 

    Der mutmaßliche Mörder ist laut der Polizei Berlin polnischer Staatsbürger mit russischen Wurzeln. Svintkovski sei ein Verwandlungskünstler, trage regelmäßig verschiedene Perücken und verändere sein Barthaar.

    Möglicherweise habe er sein Gesicht mit Hilfe plastischer Chirurgie verändert und sehe deutlich jünger aus als 67. In der Vergangenheit habe Svintkovski eine Vielzahl von Aliaspersonalien verwendet, sodass auch davon ausgegangen werden muss, dass er in Deutschland unter nicht bekanntem Namen lebt. 

    Die Polizei fahndet nun mit aus den 1990er-Jahren stammenden Bildern nach dem Tatverdächtigen

    Polizei setzt hohe Belohnung für Hinweise aus 

    Svintkovskis hat demnach markante rote Haare, der Bart werde vermutlich mittlerweile erblasst oder ergraut sein, berichtet die Polizei.

    Vladimir Svintkovski ist ungefähr 176 cm groß und spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Polnisch und Russisch.

    Die Polizei erhofft sich nun Hinweise und Antworten auf diese Fragen zum Mordverdächtigen:

    ► Wer kennt Vladimir Svintkovski und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?

    ► Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen des Svintkovski machen?

    ► Wer kennt Orte, an denen der Gesuchte verkehrt oder verkehrt hatte?

    Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 10.000,- Euro (Zehntausend Euro) ausgelobt.

    Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

    Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-973209, per Fax unter der Nummer (030) 4664-973299, per E-Mail fahndung-blume@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle.

    (ll)


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    Die Polizei beschlagnahmten den Führerschein und die Schreckschusswaffe des Mannes. 

    • Ein junger Mercedes-Fahrer hat in Dortmund für einen turbulenten Polizeieinsatz gesorgt. 
    • Bei einer Kontrolle durch die Polizei raste der 20-Jährige davon und machte später offenbar von einer Schreckschusspistole Gebrauch. 

    Erst baut er einen Unfall, dann flieht er vom Tatort – und schließlich greift er zur Schreckschusspistole: In Dortmund hat ein 20-jähriger am Freitagabend für Aufregung gesorgt. 

    Laut der Polizei Dortmund hatten zwei Passanten (21 und 22 Jahre alt) eigenen Angaben zufolge um 21.50 Uhr beobachtet, wie ein Mercedes rückwärts gegen den Wagen ihres Freundes gefahren war.

    Als die beiden den Autofahrer zur Rede stellen wollten, sei dieser sofort davon gefahren.

    Zeugen nehmen Verfolgung auf – Fahrer zieht Pistole

    Die beiden Zeugen fuhren dem Tatverdächtigen laut der Polizei mit ihrem Auto hinterher und entdeckten ihn kurze Zeit später am Dortmunder Königswall wieder. 

    Als sie den Fahrer erneut ansprachen, schoss dieser offenbar mit einer Schreckschusswaffe unvermittelt auf sie. Beim erneuten “Wegrasen” traf der Verdächtige mit seinem Fluchtfahrzeug sogar das Bein des 22-jährigen Zeugen.

    Die beiden Dortmunder wandten sich daraufhin direkt an die Bundespolizisten vor dem Hauptbahnhof, die sofort die Verfolgung des verdächtigen Fahrzeuges aufnahmen.

    Mehr zum Thema: Berlin: Polizei untersucht brisanten Mord – und sucht “Verwandlungskünstler”

    Polizei fasst Raser – und lässt ihn laufen

    Den Polizisten gelang es, den 20-jährigen Fahrer aus Dortmund in seinem Mercedes zu stellen .

    Polizisten des Dortmunder Polizeipräsidiums beschlagnahmten dann den Führerschein und die Schreckschusswaffe des Mannes.

    Nach einer ersten Vernehmung auf der Polizeiwache wurde der Tatverdächtige, mit einem Platzverweis für den gesamten Innenstadtbereich und einem Strafverfahren im Gepäck, entlassen.

    (ll)


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    Es ist passiert, und es wird wieder passieren. Der neuerliche Hackerangriff auf Politiker und Personen des öffentlichen Lebens hat gezeigt, dass Digitalisierung nicht nur ein Triumphzug ist, an dem nur die Guten teilnehmen wollen. Trotzdem sollten uns Hackerattacken allerdings nicht davon abhalten, Innovationen voranzutreiben. 

    Im digitalen Schadenfall ist die Gemengelage zumeist unübersichtlich. Erst einmal wissen alle ganz viel und der einzelne so ziemlich nichts.

    So auch Freitagmorgen. Die ersten Tickermeldungen kommen rein und informieren darüber, dass Bundestagsabgeordnete und zig Landespolitiker gehackt wurden. Ich habe in meinem Büro nachgefragt, ob wir betroffen sind. Wir prüfen. Entwarnung. Dieser Leak ging an uns vorbei.

    Es gibt kein manuelles Handbuch

    Welche Ziele die Angreifer verfolgen, was nun wirklich öffentlich geworden ist und wie wir damit umgehen sollen, dazu gibt es leider kein manuelles Handbuch. Mal ist von bestimmten Adressen die Rede, die veröffentlicht wurden, mal sollen es private Chats mit Familienangehörigen sein.

    Nun denn, dass ich meine Frau liebe und die Haushaltsberatungen mal bis spät in die Nacht andauern und ich deshalb das lang geplante Abendessen nun doch absagen muss, ist zwar im Zweifel eine private Information. Aber was wollen Dritte damit anfangen?

    17.000 Follower: Ohne Chatbots wäre das schon Netzprominenz

    Im vorliegenden Fall ist es ein Nutzer, der sich Security Researcher auf Twitter nennt. Schon im November soll er angekündigt haben, dass er in Form eines Adventskalenders besagte Daten veröffentlicht.

    Mehr als 17.000 Follower soll er gehabt haben. Sollten das keine Chatbots gewesen sein, ist das schon ein bisschen Netzprominenz, die der Hacker da genießt. China, Russland oder doch ein ganz anderer Angreifer? Der Account ist inzwischen gesperrt.

    Warum aber ist es immer noch ein Skandal, wenn hierzulande ein Hack publik wird? Vermutlich, weil wir noch gar nicht wissen, was denn die wesentlichen Fragen der Digitalisierung wirklich sind.

    “Uns reicht’s jetzt”

    Nehmen Sie Forschungsministerin Anja Karliczek. In den Haushaltsberatungen für 2019 sollte es vornehmlich darum gehen, digitale Konzepte mit den nötigen Geldmitteln auszustatten und unser Land so fit für die Zukunft zu machen. Aber die Ministerin sieht das alles ganz anders.

    5G-Mobilfunkfrequenzen braucht es nicht an jeder Milchkanne. Bei flächendeckendem 4G sei bereits alles im Lot. Waren Sie in letzter Zeit mal wieder mit dem Zug unterwegs? 4G überall? In Deutschland ein frommer Wunsch.

    Andreas Scheuer, der dem Verkehrsministerium vorsteht und auch gleich noch die digitale Infrastruktur hochziehen soll, macht erst einmal nichts und gibt ein paar wohlgemeinte Leuchtturmprojekte aus. Aus der Kanzel funzelt es ein bisschen vor sich hin, da strahlt gar nichts ab auf andere Projekte.

    Formelhaft hieße dies in beiden Fällen: “Uns reicht das” – unsere Antwort aus der FDP-Fraktion lautet: “Uns reicht’s jetzt”. Kommen wir nämlich zurück auf den vorliegenden Fall des Hackerangriffs. Wer an einem Ende versagt, der wird am anderen Ende immer krachend scheitern.

    Für uns als Industrienation viel auf dem Spiel

    Wir können uns raushalten, abwarten und zu sehen, wie uns andere Nationen überholen. Wir können eine schlechtere Netzabdeckung als Albanien leisten – noch. Aber dennoch steht für uns als Industrienation viel auf dem Spiel.

    Alte Systeme freuen besonders diejenigen, die wissen, wie sie die Schwachstellen dieser Systeme ausnutzen können. Natürlich könnten wir einfach alle Rechner abstellen, der Schreibmaschine ein Comeback bescheren und auch sonst wieder auf Handbetrieb umstellen. Das wäre allerdings nicht der natürlich Weg von Entwicklung und Innovation – das ist Verzicht so gut wie nie.

    Jedem Hackerangriff wohnt eine Mahnung inne 

    Nehmen Sie die Entwicklung des selbstfahrenden Autos. Vielleicht schlagen Generationen nach uns die Hände über dem Kopf zusammen, wenn wir ihnen sagen, dass wir alle noch selbst das Lenkrad gesteuert haben. Auch dann wird es mit großer Wahrscheinlichkeit Menschen geben, die sich Zugriff auf diese Autos verschaffen und Schaden anrichten wollen.

    Jedem Hackerangriff wohnt deshalb auch die Mahnung inne, dass wir uns mehr für die Zukunft interessieren müssen. Können wir mit den besagten Risiken leben und wie verhalten sie sich entsprechend zum Wohlstand, der Fortschritt erzeugt?

    Auch Hackerangriffe gehören in den großen Pool des Begriffs Digitalisierung. Das wird auch eine der künftigen Aufgaben sein. Wie schaffen wir es, Digitalisierung so in das Gesamtbild einzupassen, dass wir sie als stets potentielle Gefahr hinnehmen können? Denn eines ist gewiss: Dieser Angriff wird nicht der letzte gewesen sein.

    (vw)


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    Die Welt war 2018 so gut, wie noch nie. 

    • Nachrichten aus aller Welt sind dominiert von Gewalt, Missbrauch, Konflikten, Armut und Klimawandel.
    • Doch steht es wirklich so schlecht um die Welt? 

    Kriege, Umweltkatastrophen, Hungersnöte – die Menschheit scheint sich immer weiter selbst zu zerstören. 

    Doch ist das wirklich so? Geht es den Menschen auf der Welt immer schlechter? Der renommierte US-Journalist Nicholas Kristof sagt: nein. In einem Kommentar in der “New York Times” argumentiert er, warum 2018 das beste Jahr der Menschheitsgeschichte war.

    Kristof schreibt: “Lasst uns eine Pause einlegen von unseren Ängsten und unserem Frust und eine Nanosekunde dafür aufwenden, den Fortschritt der Menschheit zu feiern.”

    ► 2018 erhielten jeden Tag rund 295.000 Menschen auf der ganzen Welt erstmals Zugang zu Strom.

    ► Jeden Tag bekamen rund 305.000 Menschen erstmals Zugang zu sauberem Trinkwasser.

    ► Jeden Tag bekamen rund 620.000 Menschen zum ersten Mal Zugang zum Internet.

    Das und vieles mehr listet Max Roser, Wirtschaftswissenschaftler der Oxford University auf seiner Website “Our World in Data” auf. Die Fortschritte für die Menschheit 2018 waren aber noch weit größer. 

    Noch nie wurden die Menschen so alt, noch nie waren sie so gebildet

    Noch nie konnte ein so großer Teil der Menschheit lesen und schreiben, noch nie konnte ein so großer Teil der Menschheit ein mittelständisches, bürgerliches Leben führen, noch nie lebten die Menschen so lange, noch nie waren Eltern so zuversichtlich, dass ihre Kinder überleben würden.

     

    ► Nur noch etwa 4,5 Prozent der Kinder weltweit sterben vor dem fünften Lebensjahr. Im Jahr 1960 waren es 19 Prozent, 2003 noch 7 Prozent.

    Heute ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind vor dem fünften Lebensjahr in Mexiko oder Brasilien stirbt geringer, als die von US-amerikanischen Kindern in den 1970er Jahren. 15.000 Kinder sind in den letzten 24 Stunden weltweit gestorben – aber in den 1990er Jahren waren es noch doppelt so viele.

    Viele Menschen halten die Welt für schlechter, als sie es eigentlich ist

    “Vielleicht wirkt es verblendet oder geschmacklos, den Fortschritt in einer Zeit zu propagieren, in der es so viel Gemetzel, Missherrschaft und Bedrohung gibt. Aber ich berichte jeden zweiten Tag über Gemetzel und Missstände. Und mit dieser jährlichen Kolumne versuche ich, diese Tragödien ins richtige Licht zu rücken”, schreibt Kristof in der “NYT”.

    Journalismus soll die Menschen über die Welt informieren. Doch die meisten US-Amerikaner – und auch Bürger anderer Länder – seien extrem falsch informiert.

    Neun von zehn US-Amerikanerin glauben laut Umfragen, dass sich die Armut auf der Welt verschlimmert hat oder gleich bleibt, schreibt Kristof. Aber der wichtigste Fortschritt der Welt liege wohl darin, dass sich die Armut enorm verringert hat.

    Bis 1950 lebte ein Großteil der Menschheit in extremer Armut – von weniger als 1,66 Euro am Tag. In den 1980er Jahren waren es noch 44 Prozent der Weltbevölkerung, die in extremer Armut lebten. Heute sind es weniger als 10 Prozent – laut Weltbank sank der Anteil 2015 erstmals auf 9,6 Prozent.

    Laut Umfragen glauben US-Amerikaner zudem, 35 Prozent der Kinder weltweit seien geimpft – tatsächlich sind 86 Prozent aller Einjährigen gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten geimpft.

    Wir dürfen nicht aus dem Blick verlieren, was wir erreichen können

    “Jeder scheint die Welt verheerend falsch zu verstehen. Jede Gruppe von Menschen, die ich frage, denkt, die Welt sei beängstigender, gewalttätiger und hoffnungsloser – kurz gesagt dramatischer – als sie wirklich ist”, schrieb der renommierte Gesundheits-Experte Hans Rosling kurz vor seinem Tod im Jahr 2017.

    In seinem Buch “Factfulness – Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist”, erklärt er, dass es evolutionäre Gründe hat, warum Menschen den Zustand unserer Welt für schlechter und besorgniserregender halten, als er eigentlich ist. Der Hauptgrund dafür liege darin, dass das menschliche Hirn nach Drama verlange, wie der Körper nach Zucker. 

    Fest steht: Die Menschheit steht vor immensen Herausforderungen.

    Kristof schreibt: “Die Erfolge im Kampf gegen Armut und Krankheiten scheinen sich zu verlangsamen, und der Klimawandel stellt eine enorme Bedrohung dar, insbesondere für arme Länder.”

    Es gibt vieles, das uns Sorgen bereiten muss. “Aber wenn wir den globalen Fortschritt nicht anerkennen, könnten Menschen hoffnungslos werden, sie könnten irgendwann bereit sein, aufzugeben”, schreibt Kristof. 

    “Die Fortschritte der Menschheit sollten uns alles zeigen, was möglich ist und uns motivieren, Chancen und Möglichkeiten für Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern.”

    (jg)


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    • Wie können sich Mieter und Eigentümer am besten vor einem Einbruch schützen?
    • Wir haben Ratschläge von Polizisten gesammelt.
    • Oben im Video seht ihr die Ratschläge eines ehemaligen Einbrechers, wie ihr euch schützen könnt. 

    Vor drei Ereignissen haben die Deutschen am meisten Angst: einer neuen Finanzkrise, der Inflation – und vor einem Einbruch. Das war kürzlich das Ergebnis einer Umfrage des Allensbach-Instituts

    Doch zumindest gegen Einbrecher haben Mieter und Vermieter wirksame Mittel zur Hand, sich zu wehren. Denn viele Einbrecher gehen laut der Polizei etwas plumper vor, als man es vielleicht gemeinhin erwarten würde. 

    “Viele Einbrecher handeln auch spontan und nutzen Gegenstände, die sie vor Ort finden. Das sollten vor allem Gartenbesitzer bedenken, wenn Sie Geräte wie Spaten oder sogar einen Grill draußen stehen lassen”, warnte Georg von Strünck, Kriminalhauptkommissar und Präventionsexperte der Polizei Berlin, in der “Welt am Sonntag”.

    Auch würden die Einbrecher häufig größere Steine zum Einschlagen einer Fensterscheibe oder eine Gartenbank als Einstiegshilfe nutzen. 

    Ein wirksames Mittel also: Diese Gegenstände und Geräte aus dem Eingangsbereich entfernen. 

    Polizist verrät weitere Trick zum Schutz vor Einbrecher

    Jörg Reinemer von der Polizei Gießen erklärt in der “Welt am Sonntag”, wer besonders von einem Einbruch gefährdet sei: Bewohner von Einfamilienhäusern in Wohngebieten, besonders, wenn eine Autobahn oder eine Bundesstraße in der Nähe liege. In 90 Prozent der Fälle würden die Diebe über die Hinterseite des Hauses eindringen. 

    ► Wie kann man sich am besten schützen? Polizist von Strünck empfiehlt in der “Welt” Fenster und Türen der sogenannten Widerstandsklasse RC2. Die sei bei Neubauten inzwischen Standard, ältere Fenster bräuchten zusätzlich angeschraubte Riegelverschlüsse, bei modernen Fenster reiche ein Riegel mit einer umlaufenden Pilzkopfverriegelung.

    Ein Einbrecher hat den Einstieg geschafft.

    Einbrecher würden dann mindestens drei Minuten brauchen, um das Fenster aufzukriegen. Meist werde ein Einbruchsversuch nach drei bis fünf Minuten abgebrochen, sagt von Strünck. 

    Polizei über Einbrüche: Das ist die Schwachstelle in jeder Tür

    Polizei-Hauptkommissar Arno Helfrich erklärte kürzlich “Focus Online”: Die größte Schwachstelle einer Türe sei die Schraube im Schließzylinder, die den Zylinder mit der Tür verbinden. 

    ► Er empfiehlt daher, gute Schlösser mit hochwertigen Schrauben zu kaufen. Am besten Sicherheitsschlösser. Denn nur so seien Wohnungstüren vor ausgefuchsten Einbrechern sicher.

    Kürzlich warnte die Polizei in Mainz vor einer gewiefteren Einbrecher-Methode: ein Stück Schaumstoff, das in den Spalt zwischen Tür und Angel gesteckt wird. 

    ► Der Trick dahinter ist einfach: Wenn die Tür geöffnet wird, fällt das Schaumstoffstück zu Boden. Steckt es jedoch noch nach einiger Zeit in der Tür, wissen Einbrecher, dass das Haus aktuell unbewohnt ist – und dass sie wohl ungestört einsteigen können.  

    (jg)


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    • Ein Mann ist seiner Frau fremdgegangen.
    • Er zeigte sich reumütig und präsentierte einen extremen Weg, um seiner Frau zu beweisen, wie sehr er sie liebt.
    • Im Video oben seht ihr, welche Zeilen nun auf dem Bauch des Mannes prangern.

    Wenn jemand fremdgeht, ist es danach meist schwer, das Vertrauen wieder aufzubauen. Das dürfte sich auch Jose L. Torres gedacht haben: Er war seiner Frau nämlich fremdgegangen – und wählte einen drastischen Schritt, um ihr seine Liebe zu ihr zu beweisen.

    Torres entschied sich für ein XL-Tattoo über den kompletten Oberkörper, beginnend von der Brust – bis hin zum Bauchnabel.

    Mann lässt sich XL-Tattoo stechen – inklusive Rechtschreibfehler

    Auf dem Tattoo stand geschrieben:

    ”Ich, Jose L. Torres, lasse mir am 02. Januar aus freien Stücken dieses Tattoo stechen, um das Vertrauen meiner Frau wieder zurückzugewinnen, nachdem ich in unserer Ehe für Schmerz und Leid gesorgt habe.”

    Darunter waren einige Wörter aufgezählt, die seinen Charakter wiedergeben sollen. So zum Beispiel: “Ich bin ein Lügner, Betrüger, Fälscher, Schwindler, Prostituierten-Liebhaber, bin unehrlich und respektlos.”

    Dumm nur, dass der Mann bei seinem Offenbarungseid nicht bemerkte, dass sich ein Rechtschreibfehler in die Nachricht eingeschlichen hat. Welcher das ist, seht ihr im Video oben.

    Es ist nicht weiter bekannt, ob Torres sich das Tattoo als Strafe oder als Wiedergutmachung verpasst hat. Auch nicht, ob der Mann noch mit seiner Frau zusammen ist. Ob ihm seine Frau nach diesem Liebesbeweis alles verzeihen wird?

    (nr)


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    Vor allem AfD-Wähler trauen wenigen Institutionen in Deutschland. 

    ► Wem vertrauen die Deutschen? Am meisten, so zeigt es das RTL/n-tv-“Trendbarometer” zum Beginn des neuen Jahres, der Polizei mit 78 Prozent sowie den Universitäten und Ärzten mit je 77 Prozent der Befragten.

    ► Daran hat sich gegenüber den Vorjahren nichts geändert. Doch insgesamt haben fast alle relevanten gesellschaftlichen Institutionen einen erheblichen Vertrauensverlust zu beklagen.

    ► So hält sich die Polizei zwar knapp auf Platz 1 der Ranking-Liste, ist aber gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozentpunkte abgerutscht.

    Wer am meisten Vertrauen verloren hat:

    ► Am stärksten zurückgegangen ist das Vertrauen zum Papst (- 20 Punkte), zur katholischen (- 9) und zur evangelischen Kirche (- 10) sowie zur Bundeswehr (- 13).

    ► Für Unternehmer und Manager gibt es in diesem Januar ein Vertrauens-Plus (je + 3 Punkte). Manager rangieren allerdings auf dem drittletzten Platz mit 9 Prozent, gleichauf mit dem Zentralrat der Muslime

    ► Als weniger vertrauenswürdig als die Manager sehen die Bundesbürger nur den Islam (7 Prozent) und die Werbeagenturen (4 Prozent).

    Ebenfalls ein kleines Plus verzeichnete die Presse: Dieser vertrauen 41 Prozent der befragten – ein Prozentpunkt mehr als bei der Befragung im Vorjahr. 

    Wem AfD-Anhänger wieviel Vertrauen schenken:

    Besonders wenig Vertrauen in die Institutionen in Deutschland haben AfD-Wähler.

    Demnach haben nur 26 Prozent der AfD-Anhänger Vertrauen zum Radio (die übrigen Bundesbürger: 60 Prozent), nur 13 Prozent trauen der Presse (50 Prozent), 12 Prozent dem Fernsehen (32 Prozent), 33 Prozent den Schulen (58 Prozent).

    Lediglich zu Unternehmern sowie zu Managern und Arbeitgeberverbänden, zu Ärzten, Werbeagenturen und der Bundeswehr ist das Vertrauen der AfD-Sympathisanten ähnlich hoch oder niedrig wie bei den Bürgern ohne AfD-Präferenz.

    (jg)


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    Es wird ernst: May holt die Lkws raus. 

    Kuriose Szenen auf einem stillgelegten Flugfeld in Großbritannien: 80 Lastwagen rollten am Montagmorgen zum Manston Airport nahe Ramsgate. 

    Dahinter steckte eine Übung, die die britische Regierung geplant hatte: Sie wollte testen, ob Manston Airport als Haltestelle für Lkws fungieren könnte, sollte es zu einem ungeregelten Austritt aus der EU kommen. Dann drohen Staus und lange Schlangen von Fahrzeugen auf beiden Seiten des Ärmelkanals. 

    Die Übung provozierte aber einmal mehr den Spott der Oppositionsparteien: Denn von den 100 bis 150 von der Regierung geforderten Lkws für die Übung erschienen nur 89 Lkw-Fahrer.

    Warum die Briten den Brexit-Ernstfall proben: 

    Knapp 80 Tage bleiben noch, dann werden die Briten die Europäische Union verlassen. Zuvor steht im britischen Unterhaus die richtungsweisende Abstimmung über den Austrittsvertrag zwischen London und Brüssel an.

    Alles deutet derzeit auf eine Niederlage für die britische Premierministerin Theresa May hin. Ohne Austrittsvertrag drohen Chaos und schwere wirtschaftliche Schäden

    Was ihr noch über die Brexit-Übung wissen müsst:  

    Die Aktion der britischen Regierung zog Spott von allen Seiten auf sich. Reporter Tom Peck vom britischen “Independent” war vor Ort – und machte sich auf Twitter lustig: “Ich war noch nie bei einem Auftrag, der so dumm war wie dieser.”

    Die Abgeordnete Layla Moran von den Liberal Democrats bezeichnete die Aktion im “Mirror” als “vom Steuerzahler finanzierte Farce”. 

    (jg)


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