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Huffington Post Germany Athena

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    Lotto: Ein anonymer Spieler räumte einen ordentlichen Gewinn ab.

    ►  Für einen Lottospieler in Großbritannien hat das neue Jahr mit einer überwältigenden Glücksbotschaft begonnen.

    ►  Bei der Euromillions-Ziehung entfiel der sagenhafte Hauptgewinn von 115 Millionen Pfund (umgerechnet 127,9 Mio. Euro) auf ein einzelnes Los, wie die National Lottery in der Nacht zu Mittwoch bekanntgab.

    ►  Unklar war zunächst, wer die Glückszahlen getippt hat und damit zum viertgrößten Einzelgewinner der britischen Lotterie-Geschichte aufsteigt.

    ► Möglicherweise wird das aber auch gar nicht publik, weil der- oder diejenige anonym bleiben möchte.

    Er traf die wohl beste Entscheidung

    Man kann nur sagen: Alles richtig gemacht!

    Das zeigte die Vergangenheit. Etwa im Jahre 2012, als ein Ehepaar aus Schottland den bis heute größten Lotto-Hauptgewinn im Vereinigten Königreich abräumte und 161 Millionen Pfund kassierte.

    Colin und Chris Weir hielten den Gewinnerscheck damals vor aller Öffentlichkeit in die Fernsehkameras - und bekamen prompt die Quittung dafür. Am Wochenende nach dem Gewinn mussten die beiden aus ihrer Wohnung ausziehen, um sich vor bettelnden Trittbrettfahrern zu schützen.


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    Die Brücke, auf der sich der Unfall ereignet haben soll.

    ► Bei einem Zugunglück auf einer Brücke in Dänemark sind am Mittwoch mehrere Menschen ums Leben gekommen, erklärte die Polizei. Nach dem Unfall wurde demnach die Brücke zwischen den Inseln Seeland und Fünen geschlossen.

    Ersten Medienberichten zufolge war auch ein Güterzug an dem Unglück auf der Brücke über den Großen Belt beteiligt. Laut der Deutschen Presse-Agentur war der Zug gegen 7.30 Uhr auf der 18 Kilometer langen Brücke von einem Gegenstand getroffen worden und hatte hart bremsen müssen.

    Womöglich besteht ein Zusammenhang zu dem heftigem Sturm, der derzeit in der Region wütet.

    Mehr in Kürze.

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    • Anlässlich seines anstehenden 50. Geburtstags hat die Familie von Michael Schumacher ein offizielles Statement veröffentlicht.
    • Die Familie bedankt sich in dem Facebook-Post für die Treue der Fans, wie ihr auch oben im Video sehen könnt.

    Am 3. Januar 2019 wird die Formel-1-Legende Michael Schumacher 50 Jahre alt. Seit seinem Ski-Unfall 2013 zeigt sich die Familie des ehemaligen Rennfahrers bedeckt.

    Nur selten gibt es öffentliche Statements zu dem 49-Jährigen.

    Einen Tag vor seinem Geburtstag wandte sich Schumachers Familie nun in einem Facebook-Post an die Öffentlichkeit. Sie schrieb:

    “Wir freuen uns darüber und möchten uns von ganzem Herzen bedanken, dass ihr Michaels 50. Geburtstag morgen gemeinsam mit ihm und mit uns feiert.”

    Mehr zum Thema:Michael Schumacher: So emotional äußert sich Jean Todt über seinen engen Freund

    “Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat”

    Anlässlich seines Ehrentages soll eine App erscheinen, die als virtuelles Museum für den Ex-Sportler fungieren wird.

    Und weiter:

    “Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls. Deshalb erinnern wir an seine Erfolge durch die Ausstellung Michael Schumacher Private Collection in Köln, durch die Veröffentlichung von Erinnerungen in sozialen Medien oder durch die Fortsetzung seiner gemeinnützigen Arbeit durch die Keep Fighting Foundation. Wir möchten damit den Blick wieder auf seine Siege, seine Rekorde und seinen Jubel lenken.”

    Kein Statement zu Schumachers Gesundheitszustand

    Über Michaels Gesundheitszustand gab die Familie keine näheren Informationen:

    “Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen. Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen. Zugleich sagen wir herzlichen Dank für eure Freundschaft und wünschen euch ein gesundes und glückliches Jahr 2019.”

    (nmi)


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    • Die kleine Alba wurde von ihrer Mutter verstoßen, weil sie mit dem Down-Syndrom zur Welt kam. 
    • 20 angefragte Familien lehnten die Adoption des Mädchens ab. Dann trat Luca Trapanese in ihr Leben. 

    Luca Trapanese hatte einen großen Traum: Er wollte unbedingt Papa werden. Doch für den 41-jährigen Italiener gab es dabei einige Hürden. 

    Denn eigentlich wollte Trapanese mit seinem Ex-Partner ein Kind adoptieren. Doch dann trennte sich das Paar. Für den alleinstehenden Mann war eine Adoption rein rechtlich unmöglich. Als sich im Jahr 2017 jedoch das Gesetz in Italien änderte, ließ Trapanese sich sofort für eine Adoption registrieren. 

    Der BBC sagte der Italiener: “Mir wurde gesagt, dass ich ein Kind mit Problemen bekäme, ein krankes Kind, mit schweren Beeinträchtigungen oder Verhaltensauffälligkeiten. Ein Kind, das von allen anderen Familien abgelehnt wurde. Damit war ich völlig einverstanden.” 

    Alba wurde von ihrer Mutter verlassen

    Der 41-Jährige hatte gemeinsam mit seinem Ex-Partner jahrelang mit großer Leidenschaft eine Hilfsorganisation für Menschen mit Behinderung geleitet. Das Paar wollte daher unbedingt ein Kind mit Behinderung adoptieren. 

    Im Juli 2017 bekam Trapanese dann einen Anruf vom italienischen Familiengericht. 

    “Sie sagten, sie hätten ein kleines Mädchen für mich. Ihr Name war Alba und sie war 30 Tage alt. Sie hatte das Down-Syndrom und wurde von ihrer biologischen Mutter verlassen. Sie wurde außerdem von mehr als 20 Familien abgelehnt. Ich konnte meine Freude kaum im Zaum halten. Ich sagte sofort ‘Ja’”. 

    “Ich habe sofort gespürt, dass sie meine Tochter ist”

    Trapanese fuhr sofort ins Krankenhaus und schloss seine kleine Tochter in die Arme. “Ich habe vom ersten Moment an gespürt, dass sie meine Tochter ist”, sagte er der BBC. 

    “Aufgrund meiner Erfahrung wusste ich, dass ich in der Lage bin, mit allen Problemen, die das Kind haben würde, umgehen zu können.”

    So wurden die beiden zu einer kleinen Familie. Trapanese bekam das Kind, das er sich immer gewünscht hatte. Und Alba bekam einen Vater, der sie von Herzen liebt – genauso wie sie ist. 

    Alba habe eine starke Persönlichkeit und manchmal sei sie ein wenig stur, erzählt Trapanese. “Am liebsten würde sie den ganzen Tag spielen, essen und tanzen. Sie liebt es, unter Menschen zu sein, deswegen gehe ich mit ihr in den Park oder ins Museum.” 

    Über sein Leben mit Alba hat der Italiener ein Buch geschrieben: “Nata per te” – Für dich geboren. Außerdem betreibt Trapanese einen Blog und lässt Nutzer auf Facebook und Instagram an seinem Alltag teilhaben. Mit seiner Offenheit möchte er zu einer konstruktiven Diskussion über das Adoptionsrecht homosexueller und alleinstehender Eltern beitragen. 

    (ujo)


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    Flüchtlinge verstecken sich vor Grenzpolizisten in Bettmatratzen.

    • Migranten aus Marokko suchen immer wieder neue Wege in die Europäischen Union.
    • Grenzpolizisten in der spanisch autonomen Stadt Melilla entdeckten erst kürzlich ein ausgefallenes Versteck von zwei Flüchtlingen.

    Als spanische Exklave gehört die Stadt Melilla an der nordafrikanischen Küste Afrikas zur Europäischen Union. Ein Ziel, das derzeit auch viele Flüchtlinge aus dem nahe gelegenen Marokko ansteuern – auf der Suche nach einem besseren Leben.

    Schlepper lassen sich immer wieder neue Methoden einfallen, um Flüchtlinge unbemerkt über die Landesgrenzen zu bringen. Dabei begeben sich viele Migranten oftmals in Lebensgefahr.

    Ein Twitter-Video, welches vom spanischen Senator Jon Inarritu hochgeladen wurde, zeigt, wie Grenzpolizisten ein besonders ausgefallenes Versteck von zwei Flüchtlingen aufspürten.

    Zwei Flüchtlinge versteckten sich in Bettenmatratzen

    Die beiden Migranten versteckten sich nämlich im Inneren von Matratzen, die auf einem Lieferwagen gehievt worden waren.

    Die Grenzsoldaten hoben die Matratzen von dem Wagen und schnitten die Plastikverpackungen sowie den Stoff der Matratzenpolster auf. Zum Vorschein kam zuerst der Kopf des Migranten, dann auch der Rest des Körpers.

    Senator Inarritu kommentierte die ungewöhnliche Entdeckung wie folgt:

    “Solange es keine sicheren Wege gibt, um Asyl zu beantragen, werden solche Situationen weiterhin an der südlichen Grenze Europas auftreten.”

    (jr)


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    Ein Soldat der präsidialen Garde im Norden des Kameruns.

    Die Flagge, die nicht wehen darf, erinnert auf den ersten Blick ein wenig an die Griechenlands oder Uruguays: Blau-weiße Streifen, in einer Ecke eine weiße Taube, darum 13 goldene Sterne.

    Es ist das Symbol von Südkamerun (geografisch eigentlich eher Westkamerun), der Region Ambazoniens. Hier sprechen die Menschen Englisch, anders als im Rest von Kamerun, der überwiegend französischsprachig ist. Und sie träumen von mehr Unabhängigkeit.

     

    Seit Jahrzehnten halten sie diesen Traum aufrecht – trotz massiver Unterdrückung der Zentralregierung. Doch erst in den vergangenen Jahren gewannen die Aktivisten, in dem zuletzt als stabil geltenden zentralafrikanischen Land, an Militanz.

    Sie lehnen sich gegen die zunehmend antidemokratische Regierung des skrupellosen Präsidenten Paul Biya auf, der seit 35 Jahren autoritär herrscht.

    Es braut sich eine Krise zusammen, die Kamerun in den Bürgerkrieg stürzen könnte – und schon jetzt schätzungsweise rund 450.000 Flüchtlinge produziert hat.

    Das müsst ihr über den Konflikt wissen:

    Das US-Magazin “Foreign Policy” urteilte zuletzt in einer Vorschau auf das Jahr 2019: “Die Krise in den englischsprachigen Regionen ist auf der Schwelle, zu eskalieren.”

    Was 2016 mit einem Aufstand von Lehrern und Anwälten begann, die gegen den zunehmenden Einfluss des Französischen in ihrer Region demonstrierten, hat sich in eine breitere Bewegung gegen die Unterdrückung der Menschen in den Provinzen Nordwest-Kamerun und Südwest-Kamerun verwandelt.

    Zum Hintergrund: Der Ursprung des Konflikts geht auf die Kolonialzeit zurück. Kamerun ist eine Fusion aus einem ehemaligen französischen und einem ehemaligen britischen Besatzungsgebiet. 

    Weil die Regierung in Yaoundé aber mit großer Gewalt gegen die Aktivisten vorgeht, Menschen einsperrt und verprügelt – und zuletzt etwa das Hissen der ambazonischen Fahne untersagt hat, hat sich die Bewegung in Teilen radikalisiert.

    Mittlerweile gibt es so rund 10 verschiedene Milizen, die sich Gefechte mit der Armee und Biya-treuen Gruppierungen liefern. Das Chaos in der Region hat dazu geführt, dass kriminelle Gangs Fuß fassen und die Lage für ihre Geschäfte ausnutzen.

     

    Bei der Wahl im Oktober wurde Biya wiedergewählt. Der “Spiegel” spricht allerdings von einer “Wahl, die man nicht so nennen kann”. Die Beteiligung in den englischsprachigen Provinzen Südwest und Nordwest lag demnach unter zehn Prozent – viele Einwohner boykottierten die als unfair angesehenen Abstimmung.

    Die Beobachterkommission der Afrikanischen Union zweifelte an der Chancengleichheit für die Kandidaten und mahnte in vorsichtigen Worten zu Reformen.

    Internationale Organisation schätzen, dass in den Kämpfen bereits rund 200 Soldaten und Polizisten gestorben sind, auf der anderen Seite rund 600 Separatisten und 500 Zivilisten. Die UN geht von rund 30.000 englischsprachigen Flüchtlingen aus, die nach Nigeria ausgewandert sind.

    Zudem sollen innerhalb Kameruns rund 437.000 Menschen auf der Flucht sein

    Das heizt die Krise weiter an:

    Wenig deutet darauf hin, dass sich die Krise in naher Zukunft entspannt. Im Westen des Landes sind die Schulen seit rund drei Jahren geschlossen – auch das ist Teil des Protests gegen den Einfluss der frankophonen Regierung.

    Die Forderungen vieler Südkameruner sind schärfer geworden. Wollten sie am Anfang mehr Mitspracherecht und mehr Freiheit, geht es nicht wenigen heute um eine Abspaltung.

    Die Wiederwahl Biyas hat den Überdruss mit dem autokratischen Regime weiter vorangetrieben. Kanäle des Dialogs gibt es wenige, stattdessen Straßensperren an der Grenze zu den aufständischen Gebieten.

    Kirchenvertreter warnen: Menschen kämen nun nicht mehr auf ihre Felder, Märkte stünden still, die Versorgung werde knapp. Es gebe gar Befürchtungen, dass es bald auch erste Hungertote geben könnte.

    Regierungstreue Soldaten in Kamerun.

     

    Im November sorgte ein Vorfall für internationale Schlagzeilen, als mutmaßliche Separatisten rund 80 Kinder im Nordwesten Kameruns entführten. 

    Diese jedoch warfen der Armee vor, die Entführung unter falscher Flagge inszeniert zu haben. In einem online verbreiteten Video eines vermeintlichen Separatisten war so ein Mann zu sehen, dessen englische Aussprache nicht auf einen Muttersprachler hindeutete.

    Auf den Punkt:

    Der Kampf um den Südwesten Kameruns droht von einem regionalen Konflikt zu einem waschechten Bürgerkrieg zu werden. Die UN ist alarmiert, schon jetzt sind hunderttausende Menschen aus ihrer Heimat geflohen, viele befinden sich allerdings noch innerhalb der Landesgrenzen. Sollte das Chaos sich aber ausweiten, könnten viele Flüchtlinge Kamerun verlassen. 

     

    (ben)


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    Daniela Katzenberger kennt man eigentlich als Kultblondine.

    • Fast jeder dürfte den Reality-Star Daniela Katzenberger kennen.
    • Wie eine Aufnahme aus ihrer Kindheit beweist, sah die heute 32-Jährige mit braunen Haaren noch komplett anders aus. 

    Sie hat durch Reality-Formate und Doku-Soaps hohe Bekanntheit erlangt: Daniela Katzenberger machte im Jahr 2010 bei der VOX-Sendung “Goodbye Deutschland” mit, danach erhielt die Kultblondine ihr eigenes TV-Format mit dem Titel “Daniela Katzenberger – natürlich blond”.

    Es folgte ein weiteres Reality-Format auf RTL2. Dort konnten die Fans zum Beispiel live mitansehen, wie Daniela Katzenberger ihren Verlobten Lucas Cordalis heiratete.

    Mittlerweile ist die “Katze” eine etablierte Marke in der deutschen Fernsehunterhaltung geworden.

    Fans dürften sie mit platinblonder Mähne, nachgezogenen Augenbrauen und viel Lippenstift kennen.

    So sah Daniela Katzenberger als Kind aus

    Doch Daniela Katzenberger sah nicht immer so aus. Das bewies die 43-Jährige in einem kürzlich hochgeladenen Instagram-Bild.

    Sie postete ein Bild von sich aus Kindheitstagen, welches sie mit schulterlangen braunen Haaren zeigt. Dazu schrieb sie, dass das Bild im Jahr 1995 entstanden sei. Demnach müsste Daniela Katzenberger neun Jahre alt gewesen sein.

    Hättet ihr sie als kleines Mädchen erkannt?

    (jr)


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    Polizeibeamte haben am Mittwochmorgen eine echte Überraschung erlebt.

    • Ein Spaziergänger hört laute Schreie eines Mannes sowie eines Kleinkindes und ruft  daraufhin die Polizei.
    • Doch als diese anrückt, erlebt sie eine Überraschung.

    Die Polizei in der australischen Stadt Perth hat wohl nicht schlecht gestaunt, als sie am Mittwochmorgen von einem besorgten Spaziergänger zu einem Einsatz gerufen worden ist. 

    Der Passant war an einem Haus vorbeigelaufen und hat dort laute Schreie gehört. Darüber berichtete die Nachrichtenseite “The Guardian”

    Der Spaziergänger hörte, wie ein Kleinkind laut weinte, während ein Mann immer wieder “Warum stirbst du nicht?” rief.

    Besorgt verständigte der Passant die Polizei, die 20 Minuten später anrückte. Doch statt einer brutalen Mordszene fanden die Beamten einen verängstigten Mann vor – und eine Spinne. 

    Schnell konnte geklärt werden, dass der Mann große Angst vor Spinnen hatte und daher laut geschrieben habe.

    Die “Wanneroo Police” veröffentlichte auf Twitter das Einsatzprotokoll, das kurz danach wieder offline genommen wurde. Der Grund: Der Post beinhaltete  die interne Kommunikation der Polizei.

    Mehr zum Thema: Mann versucht Spinne zu töten – am Ende rennt er selbst um sein Leben

    Der Tweet der Polizei wurde mittlerweile wieder offline genommen.

    “Keine Verletzungen (außer an der Spinne)”

    Darin war zu lesen:

    “Die Polizei sprach mit allen Parteien, die bestätigten, dass der Ehemann nur versucht habe, eine Spinne zu töten (er hat ernsthafte Angst vor Spinnen). Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten bei der Polizei.”

    Und weiter: “Keine Verletzungen (außer an der Spinne). Keine weitere Polizeihandlungen nötig.

    Ein Beamter bestätigte den ungewöhnlichen Vorfall gegenüber dem “Guardian”.

    (nmi)


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    ► Die gute Konjunktur in Deutschland bringt immer mehr Menschen in Lohn und Brot. Im vergangenen Jahr gab es im Schnitt 44,8 Millionen Erwerbstätige und damit so viele wie seit der Wiedervereinigung nicht.

    ► Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis vorläufiger Berechnungen mit. Trotz der alternden Gesellschaft wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 Prozent binnen Jahresfrist auf den höchsten Wert seit 1991.

    ► Ein höherer Anteil erwerbstätiger Inländer sowie der Zuzug ausländischer Arbeitskräfte hätten negative Auswirkungen des demographischen Wandels ausgeglichen, erklärte die Wiesbadener Behörde weiter. Während die geringfügige Beschäftigung zurückging, waren mehr Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

    Das müsst ihr noch über die Zahlen wissen:

    Die Zahl der Arbeitnehmer kletterte 2018 um 384.000 und damit erstmals über die Marke von 40 Millionen. Die gute Lage am Arbeitsmarkt sorgte zugleich dafür, dass immer weniger Menschen selbstständig waren: Mit 4,22 Millionen sank die Zahl auf den niedrigen Stand seit 2003.

    Da es viele Jobs gibt, scheuen die Bundesbürger schon seit geraumer Zeit das Abenteuer Selbstständigkeit.

     

    Mit einem Plus von 384.000 Beschäftigten war der Zuwachs in absoluten Zahlen im Dienstleistungsbereich besonders hoch. Dabei kamen insbesondere bei öffentlichen Dienstleistern sowie in den Branchen Erziehung und Gesundheit neue Stellen hinzu.

    Die hohe Beschäftigung geht auch mit einer sinkenden Arbeitslosenquote einher - zuletzt lag sie bei 4,8 Prozent. Inzwischen rückt bei der Zahl der Arbeitslosen die Zwei-Millionen-Marke in greifbare Nähe. Dass sie 2019 geknackt wird, glaubt Scheele aber nicht. Größtes Risiko für den deutschen Arbeitsmarkt sei der Fachkräftemangel.


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    Regierungssprecherin Martina Fietz.

    Die Bundesregierung hat die Prügelangriffe von Asylsuchenden in Amberg sowie die Auto-Attacken eines Deutschen aus Fremdenhass im Ruhrgebiet scharf verurteilt.

    ► Die Bundesregierung habe beide Taten “mit Bestürzung zur Kenntnis genommen”, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Mittwoch in Berlin.

    ► Es gebe in Deutschland keinen Platz für Extremismus und Intoleranz, egal von welcher Seite ein solches Verhalten komme.

    ► Fietz argumentierte angesichts einer Diskussion darüber, wie diese Vorgänge zu bewerten seien, es sei “wenig sinnvoll”, auf Begrifflichkeiten einzugehen und semantische Debatten zu führen. Jede Art der Gewalt sei zu verurteilen, sagte Fietz. Auf einen Vergleich mit den Vorgängen in Chemnitz wollte sie sich nicht einlassen.

    Was ihr zur Tat in Bottrop wissen müsst:

    Nach Darstellung eines Sprechers des Innenministeriums will Ressortchef Horst Seehofer (CSU) die von ihm angekündigten Gesetzesänderungen unter anderem zur Verbesserung der Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern in den nächsten Wochen vorlegen. Ob die Attacken eines Deutschen in Bottrop gesetzliche Änderungen erforderlich machten, sei nicht abzusehen.

     

    Der Sprecher wollte die Tat in Bottrop nicht als Terrorakt bezeichnen. Es handle sich um die kriminelle Tat eines Einzelnen, deren Hintergrund die Ermittlungsbehörden noch weiter aufklären müssten.

    Der 50-jährige Mann hatte das Auto in Bottrop und Essen nach Angaben von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bewusst in Menschengruppen gesteuert, die überwiegend aus Ausländern bestanden. Staatsanwaltschaft und Polizei sprachen von einem “gezielten Anschlag”.

    Was ihr zur Tat in Amberg wissen müsst:

    Im bayerischen Amberg hatten vier Tatverdächtige im Alter von 17 bis 19 Jahren aus Syrien, Afghanistan und dem Iran am Samstagabend unter Alkoholeinfluss Passanten unvermittelt geschlagen. Zwölf Menschen wurden meist leicht verletzt. Nach den Prügelattacken hatte Seehofer seine Absicht bekräftigt, die Abschieberegeln zu verschärfen.


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    • Vor drei Jahren hat eine Frau die Entscheidung getroffen, ihren untreuen Ehemann verlassen zu wollen.
    • Doch sie nahm sich drei Jahre Zeit für die Trennung – um einen Plan schmieden zu können.
    • Im Video oben seht ihr: Wenn ihr eine Scheidung verhindern wollt, dann solltet ihr in einem bestimmten Alter heiraten.

    Eine Trennung ist in den meisten Fällen schmerzhaft, gemeinsame Kinder machen es oft nicht leichter.

    So dürfte es auch Tammy aus Australien gegangen sein. Als sie erfuhr, dass ihr Mann sie betrügt, war ihr sofort klar, dass sie ihn verlassen muss.

    Doch anstatt sofort Schluss zu machen, begann sie, einen Plan zu schmieden und drei Jahre an diesem festzuhalten.

    Das berichtet sie dem Frauenmagazin “Whimn”. 

    Sie schrieb, dass ihr Mann Peter von seiner Affäre berichtete. Doch er habe sie beendet, weil er merkte, dass er mit seiner Frau zusammen sein möchte. Doch für die betrogene Frau gab es kein Zurück mehr. 

    Sie sagte:

    “Es ist nicht einfach, sich zu trennen, wenn man zwei Kinder hat und einen Gelegenheitsjob. Außerdem habe ich keine Familie hier in Australien, mit meinen Kinder zurück nach London ziehen, das kann ich mir auch nicht leisten.”

    Mehr zum Thema: Die schlimmsten Arten, eine Beziehung zu beenden – und wie ihr es besser macht

    Frau bereitete ihre Trennung mehrere Jahre lang vor

    Also plante die betrogene Frau die folgenden Jahre bis ins Detail. Sie legte ein geheimes Konto an und nahm mehrere Jobs an, um mehr Geld zu verdienen. Im Hinterkopf hatte sich dabei ein bestimmtes Datum für den Schlussstrich, nämlich das Neujahr 2019.

    Sie sagte:

    “Ich habe vor, meine Ehe am 1. Januar zu beenden. Er ist ab dem nächsten Tag auf einer Geschäftsreise. Diese zwei Wochen will ich ausnutzen, um auszuziehen.”

    Mehr zum Thema:Frau erfährt am Geburtstag, dass ihr Freund sie betrügt – ihre Rache begeistert Tausende

    Die Frau schrieb, dass sie in den drei Jahren aufgehört habe, ihren Mann zu lieben. Das habe sowohl ihre Planung, als auch den Gedanken an die Trennung erleichtert.

    Laut der betrogenen Frau hat ihr Mann in den drei Jahren auch noch eine weitere Affäre angefangen. Sie sagte:

    “Ich vermutete seit ein paar Monaten schon, dass er eine weitere Affäre begonnen hat. Also bezweifle ich, dass er am Boden zerstört sein wird, wenn ich ihm die Nachricht überbringe, dass ich ihn verlassen werde.”

    Ob sich Tammy am 1. Januar wirklich von ihrem Mann getrennt hat und ob sich ihr Plan gelohnt hat, ist nicht bekannt.

    (nmi)


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    Auf dem Gebiet der Fotografie gibt es zwei große Bereiche, die vor allem Amateurfotografen und Knipser-Neulinge in die Verzweiflung treiben können – die Belichtungssteuerung und der Bildausschnitt bzw. die Brennweite.

    Zu jedem Bereich gibt es wiederum unzählige Features und Einstellungen, die beachtet und je nach Motiv, Wetterlage und entsprechender Lichteinstrahlung angepasst werden müssen. Im Folgenden haben wir deswegen eine Übersicht über die wichtigsten Einstellungsoptionen zusammengestellt.

    Grundsätzlich gilt hierbei: die Auswahl an Einstellungen und die Handhabung gehen mit der Wahl einer hochwertigen Digitalkamera einher. Nur so können qualitativ starke Ergebnisse erzielt werden.

    1. Die Belichtungssteuerung

    Für die richtige Gestaltung des Bildes spielen drei Faktoren eine Rolle – die Belichtungszeit, die ISO-Einstellung und die Blende. Ganz allgemein sorgt das Zusammenspiel dieser Faktoren dafür, dass mehr oder weniger Licht auf den Sensor gelassen wird, wonach sich wiederum der Helligkeitsgrad eines Bildes richtet. Dabei können sie sich ergänzen oder gegenseitig aufheben. Die Aufgabe eines jeden Fotografen liegt also darin, abhängig vom gegebenen Motiv die gewünschte Wirkung jeder Einstellung zu erzielen.

    Die passende Belichtung – eine Frage der Zeit

    Die Belichtungszeit umfasst den Zeitraum, in dem die Kamera ihren Verschluss öffnet, um das vorhandene Umgebungslicht auf den Sensor fallen zu lassen. Dabei bieten die meisten Kameras Zeiträume zwischen 1/8.000 Sekunden und 30 Sekunden an.

    Grundregel ist hierbei: Je länger die Belichtungszeit, desto länger fällt Licht auf den Sensor. Das Verhältnis der Belichtungszeit zum Helligkeitsgrad des Bildes ist dabei ganz einfach – eine Verdopplung der Belichtungszeit lässt das Bild entsprechend doppelt so hell erstrahlen.

    Die eingestellte Zeit wird auf der Kamera wie folgt angezeigt:

    1/125, 1/60, 1/30, 1/15, 1/8, 1/4, 1/2, 1s, 2s, 4s, 8s, 15s, 30s

    Oder alternativ:125, 60, 30, 15, 8, 4, 2, 1″, 2″, 4″, 8″, 15″, 30″

    Mittels “ werden dabei die vollen Sekunden dargestellt. Zwischen jeder dieser Zeiten verdoppelt sich das Licht, das in die Kamera fällt. Wichtig ist vor allem bei Freihand- Fotografieren, dass die Belichtungszeit relativ kurz gehalten wird, um ein möglichst scharfes, nicht verwackeltes Bild einfangen zu können.

    ISO - der Sehnerv einer jeden Kamera

    Die ISO-Werte beschreiben die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Je höher die ISO Zahl, desto lichtempfindlicher der Sensor. Wie bei der Belichtungszeit gilt auch hier – eine Verdopplung des Wertes führt zu einem doppelten Lichteinfall. Bei einem Einstellungswechsel der ISO-Werte von 100 auf 200 verdoppelt sich also auch entsprechend der Lichteinfall und die Empfindlichkeit.

    Genau aus diesem Grund besteht auch ein Aufhebungspotenzial der beiden Features ‚ISO‘ und ‚Belichtungszeit‘. Verdoppelt man demnach beispielsweise die Belichtungszeit und halbiert die ISO, heben sich diese Effekte auf. Es können sich jedoch deutliche gestaltungstechnische Unterschiede in Bezug auf Schärfentiefe oder Bewegungsunschärfe ergeben (bei Freihand-Fotografien).

    Bei Digitalkameras erfolgt die Verstärkung der Empfindlichkeit über einen elektronischen Verstärker. Aber Achtung, diese elektro-basierte Form der Verstärkung führt wiederum dazu, dass höhere ISO-Werte zu mehr Bildrauschen und entsprechend geringerer Qualität führen können! Moderne Spiegelreflexkameras können zwar mit ISO-Werten bis zu 1600 qualitativ hochwertige Bilder festhalten, allerdings gilt trotzdem die Faustregel: So hoch wie nötig, so niedrig wie möglich.

    Das Einmaleins der Blendeneinstellungen

    Von allen bereits erläuterten Einstellungsoptionen zur Belichtung ist es vorrangig die Blende, die für die meisten Fotografen nach wie vor am missverständlichsten ist.

    Betrachtet man die Blendeneinstellungen genauer, lassen sich Werte wie beispielsweise f/1.8 und f/2.8, oder aber 1/1.8 und 1/2.8 finden. Der jeweilige Blendenwert steht hier im Nenner, also unter dem Bruchstrich. Das bedeutet, dass eine Vergrößerung des Wertes eine Verringerung der angegebenen Zahl und entsprechend eine Verringerung des Lichteinfalls zur Folge hat. Bei einem Wertewechsel von f/1.4 auf f/2, oder von f/2 auf f/4 halbiert sich also der Lichteinfall. Wieviel Licht durch die Blende einfällt, entscheidet eine Iris-Vorrichtung im Objektiv. Der Durchmesser des einfallenden Lichtstrahls über die Irisblende wird hierbei in Blendenstufen ausgedrückt.

    Grundsätzlich lassen sich für die Blendeneinstellung zwei Grundregeln zusammenfassen:

    1. Je größer die Blende, also der Wert unter dem Bruchstrich, desto kleiner der Blenden-Durchmesser und desto geringer der Lichteinfall. Dieser Umstand wird oft als kleine oder geschlossene Blende bezeichnet.

    2. Je kleiner der Blendenwert, desto größer der Blenden-Durchmesser und desto höher der Lichteinfall, auch große oder offene Blende genannt.

    Der Wechsel von einer offenen Blende (kleinere Zahl) zu kleineren Blendenwerten (also einer größeren Zahl) erreicht man über die Schließung der Iris. Als sogenannte “Offenblende“ werden hierbei Werte bezeichnet, die auftreten, wenn die Iris-Blende vollständig geöffnet ist. Je größer die Blende geöffnet ist und je mehr Distanz zum Objekt besteht, desto größer ist die Schärfentiefe, also die erfasste räumliche Tiefe.

    2. Brennweite, Bildausschnitt & Bildwinkel

    Wenn die ISO-Einstellung der Sehnerv ist, dann ist das Objektiv das Auge einer Kamera. Es basiert auf einem Linsensystem, welches das Licht auf der Filmoberfläche bzw. dem CCD-Sensor zusammenfließen lässt. Dabei unterscheidet man allgemein zwischen den Festbrennweiten und Zoomobjektiven.

    Unter Brennweite versteht man dabei die Entfernung zwischen der Aufnahmeebene, also dem CCD-Chip oder Film, und der Objektiv-Hauptebene. Sie wird in Millimeter gemessen und lässt sich inzwischen aufgrund verstellbarer Linsengruppen problemlos verändern, ohne dass die Baulänge des Objektivs betroffen ist.

    In der Praxis bezeichnet man ein 50-mm-Objektiv als Normalobjektiv, weil es in etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges (46°) entspricht. Objektive unterhalb von 50 mm werden als Weitwinkel- und unter 20 mm als Superweitwinkelobjektive bezeichnet. Bei Brennweiten von über 50 mm spricht man von Teleobjektiven, während Objektive ab 300 mm Brennweite zur Familie der Super- oder Ultrateleobjektive gehören.

    Je größer die Brennweite, desto kleiner wird der Bildwinkel und somit der Bildausschnitt. Der CCD-Chip von digitalen Kameras, der kleiner als der Kleinbildfilm von analogen Kameras ist, sorgt dafür, dass bei Digitalkameras um einiges kleinere Brennweitenwerte vorliegen. Um aufwendige Rechnereien zu vermeiden, geben die meisten Kamerahersteller die Brennweite immer umgerechnet auf Kleinbild-Format an.

    Bei besonders breiten Winkeln, beispielsweise bei Teleobjektiven, wird es zunehmend komplizierter, Qualitätslinsen mit guten optischen Eigenschaften kostengünstig zu produzieren. So ist beispielsweise der Zoomfaktor vor allem bei Zoomobjekten stark eingeschränkt auf durchschnittlich 3 (z. B. 38-114 mm) bis 5 (z. B. 38-190 mm). Kameras mit Filtergewinde ermöglichen außerdem die Montage optischer Zusätze, die die Brennweite verkürzen (Bsp. Weitwinkelkonverter) bzw. verlängern (Bsp. Telekonverter).

    Tipp: Was das Equipment angeht, so spricht man bei besonders kostenintensiven Objekten von sogenannten „lichtstarken“ Objektiven, die ihren entsprechenden Blendenwert im Namen tragen (Bsp. 50mm f/1.4) und im Vergleich zu Standard-Objektiven mehr Licht einlassen. Diese Objektive werden häufig bevorzugt, da bei großer Blendenöffnung (kleine Zahl) die Schärfentiefe umso geringer ist, sodass der Vordergrund besonders scharf im Vergleich zum Hintergrund wirkt.


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    Eine Gehaltsverhandlung zu führen kann nervenaufreibend und frustrierend sein. Befolgst du aber diese fünf Tricks, gelangst du ganz einfach zu deinem Wunschgehalt.

    Steht bei dir demnächst ein Mitarbeitergespräch an oder wechselst du in einen neuen Job? Dann ist das die ideale Gelegenheit, auch über dein Gehalt zu verhandeln. Denn einfach das erste Angebot anzunehmen ohne zu verhandeln ist ein großer Fehler und kostet uns im Laufe unseres Lebens fast eine halbe Million Euro, wie eine US-Studie festgestellt hat. Mit diesen ganz einfachen kleinen Tricks punktest du aber ganz sicher in der Gehaltsverhandlung:

    1. Timing

    Hast du mit deinem Chef erst vor Kurzem über ein Gehalt gesprochen? Ja? Dann musst du dich leider noch eine Weile gedulden, weil Gehaltsverhandlungen maximal alle 12 Monate üblich sind. Überlege dir außerdem, ob gerade jetzt der geeignete Zeitpunkt dafür ist. Wenn das Unternehmen zum Beispiel aktuell einen schlechten Haushaltsbericht vorgelegt hat oder du gerade kein wichtiges Projekt abgeschlossen hast, ist es besser zu warten. Wenn es deiner Firma finanziell sowieso nicht gut geht, wirst auch du wahrscheinlich nicht mehr Geld bekommen. Hast du der Firma dagegen gerade durch eine gute Leistung etwas erbracht, könnte der Zeitpunkt für deine Verhandlung nicht besser sein.

    2. Anpassung statt Erhöhung

    Dieser kleine psychologische Trick kann Wunder bewirken: Bittest du um eine Gehaltserhöhung, klingt es so, als ob dir dein Gegenüber einen Gefallen tun soll. Fragst du nach einer Gehaltsanpassung, suggeriert dies, dass etwas in Ordnung gebracht werden muss, was es vorher nicht war – das Gehalt muss korrigiert werden, da du zum Beispiel mehr Arbeit leistest, als dir bezahlt wird.

    3. Krumme Zahl

    Dein Chef wird dich sicher nach deiner Gehaltsvorstellung fragen. Nenne dann unbedingt eine präzise Zahl, je krummer, desto besser, empfiehlt der Sozialpsychologe David Loschelder von der Universität des Saarlandes. Also lieber 3350 Euro statt 3000 Euro. Laut Loschelder signalisiere die krumme Zahl dem Gegenüber, dass du weißt, was du wert bist – und zwar auf den Euro genau. Wer außerdem sein Jahresgehalt in glatten Tausender Zahlen angibt, wird beim anschließenden Handeln auch in Tausender- oder gar Fünftausender Schritten gedrückt. Schlägt man also 50.000 Euro vor, wird der andere höchstwahrscheinlich als nächstes 45.000 oder gar 40.000 anbieten. Nennt man dagegen eine krumme Zahl, zum Beispiel 38.850 Euro, wird der Verhandlungspartner als nächstes abrunden, um eine glatte Zahl zu haben, also vielleicht 38.500 Euro.

    4. Nutze Rhetorische Pausen

    Auch hier gilt die altbekannte Regel: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Berufsanfänger machen hier oft den Fehler, Schweigepausen mit nervösem Quatschen zu füllen, weil sie die Stille nicht ertragen. Schweigt dein Gegenüber aber, nachdem er womöglich über etwas nachdenkt, dann tu das auch. Warte ab. Höchstwahrscheinlich wird dein Chef zuerst reagieren – und du hast das kleine Machtspielchen gewonnen. Zum Beispiel nennst du beim Einstieg des Gesprächs deine Gehaltsvorstellung: „Ich möchte im kommenden Jahr 10 Prozent mehr verdienen.“ Und dann schweigst du und lässt den Chef das verdauen. Das unterstreicht deine Entschlossenheit.

    5. Lege eine Erfolgsliste an

    Das Gespräch steht und fällt mit deinen sachlichen Argumenten, sprich, deinen Leistungen. Vergleiche mit anderen Kollegen und Sätze wie "Ich habe so lange nichts mehr bekommen" sind ein absolutes No-Go, das gilt als Kindergarten-Rhetorik. Lege dir stattdessen über das ganze Jahr lang eine Liste oder Mappe deiner Errungenschaften und Leistungen an – das schützt auch vor der eigenen Vergesslichkeit. Da kommt alles rein, was du geschafft hast: Projekte, Erfolge, Einsparungen, Umsatzsteigerung, Überstunden, Überdurchschnittliches – aber auch zusätzliche Qualifikationen und Weiterbildungen. Nimm die Auflistung mit ins Gespräch, das hilft dir ungemein, dich nicht zu verzetteln!

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    Du willst noch mehr konkrete Tipps von einer erfolgreichen Frau hören? In der neuen Folge von „Professionell bleiben – Der Survival Podcast für Frauen im Job“ erzählt Millionen-Unternehmerin Kristina, wie ihre erste eigene Gehaltsverhandlung lief – und worauf sie bei ihren Angestellten achtet. Hört rein und erfahrt ihre geheimen Tipps und was euch eine Diplompsychologin für die nächste Gehaltsverhandlung rät!


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    Welche Rolle Ethik im technologischen Fortschritt spielt entwickelt sich – Gott sein Dank – zu einem immer wichtigeren Thema. Besonders die Skandale um Fake News oder Facebook und Cambridge Analytica mit ihren Manipulationen im US-Wahlkampf haben die Debatte befeuert. Ich habe vor einigen Wochen einen Blogartikel dazu gepostet (der für sehr große Resonanz sorgte), in dem ich zu mehr Interdisziplinarität und der Nutzung geisteswissenschaftlicher Expertise als ethisches Korrektiv in der Technologieentwicklung aufrufe. Während die meisten Vordenker oder Evangelisten auf den Konferenzbühnen der Welt noch in ihren Filterblasen und bei der Problemdefinition weilen, ist das Techfestival, das 2018 zum zweiten Mal in Copenhagen stattgefunden hat, schon einen Schritt weiter. Menschen aus aller Welt haben dort den Copenhagen Catalog entwickelt, der 150 Prinzipien nennt, mit denen digitale Technologien (wieder) zu dem werden sollen, als die sie einmal gedacht waren: Technologien, die dem Menschen dienen und das Leben einfacher und angenehmer machen, Kommunikation und Vernetzung ermöglichen und durch Austausch zwischen Menschen zu einer besseren Gemeinschaft beitragen.

    Einige Thesen aus dem Copenhagen Catalog.

    Tech-Hippies in Copenhagen

    Liest man den Bericht über das Techfestival in Copenhagen, so bekommt man den Eindruck, es handle sich um ein Hippie-Festival: Gemeinsames Singen von Bob Dylan-Songs, jeder stellt sich mit Vornamen vor und erzählt, wie er sich gerade fühlt. Wichtig ist nicht die Firmenbezeichnung, wichtig ist auch nicht, ob man in der Techbranche arbeitet oder welche Position man im Hierarchiesystem erklommen hat. Wichtig ist, dass sich verschiedene Menschen aus den unterschiedlichsten Disziplinen, Kulturen, Funktionen und Denkrichtungen treffen und sich darüber austauschen, wie Technologie unser Leben beeinflusst und wir sie so gestalten können, dass wir als einzelne Menschen und als Gesellschaften von ihr profitieren. Und damit ist nicht der wirtschaftliche Profit gemeint, sondern der soziale Gewinn durch Kommunikation, Freiheit, Vernetzung, Austausch und gegenseitiger Respekt.

    Ein Techfestival für alle

    Der Grundgedanke des Techfestivals ist: Jeder nutzt Technologie. Technologie beeinflusst unser aller Verhalten und formt unseren Alltag. Deshalb kann und soll jeder – Experte oder nicht – sich an der Diskussion zur Gestaltung der technologischen Entwicklung beteiligen. Das Festival wird von Freiwilligen organisiert, es gibt keine großen Unternehmen als Sponsoren. Das schafft Freiheit im Denken und keine Verpflichtungen. Die Gebühr beträgt 30 Dollar. In den fünf Tagen des Festivals besuchten 16.000 Menschen die Veranstaltungen.

    Der Copenhagen Catalog

    Mein geschätzter Netzwerkpartner Lee Bryant hat das Festival besucht. Er war Teil eines Think Tanks, den Thomas Madsen-Mygdal ins Leben gerufen hatte. 150 Menschen entwickelten in diesem Think Tank den Copenhagen Catalog, der Prinzipien für das Design, die Entwicklung und die Nutzung neuer Technologien aufstellt.

    Vorläufer des Copenhagen Catalog: Der Copenhagen Letter

    Der Copenhagen Catalog basiert auf dem Copenhagen Letter, der im Jahr zuvor folgende Schlüsselprinzipien für digitale Technologien aufgelistet hatte:

    • Wir beherrschen die Technologie und nicht umgekehrt.
    • Fortschritt ist mehr als technologische Innovation: Wir wollen durch Technologien unsere Gesellschaften weiterentwickeln und sie und ihre Institutionen gerechter und sozialer machen.
    • Vertrauen braucht Transparenz: Wir alle müssen verstehen, wie Technologie funktioniert, was mit unseren Daten passiert und wie sie verarbeitet werden.
    • Wir müssen das Design von Technologien immer wieder hinterfragen und in den Dialog mit den Usern treten.
    • Bewegen wir uns vom kundenzentrierten zum menschenzentrierten Design.

    Probleme identifizieren

    Nach vielen Jahren des Optimismus in Bezug auf Social Media stellt sich seit einiger Zeit breite Ernüchterung – auch in der Tech-Szene selbst – ein. Es hat sich gezeigt, dass Social Media, Big Data und Algorithmen zwar basisdemokratische Bewegungen befeuern können, aber auch dazu benutzt werden, demokratische Prozesse auszuhebeln, um Menschen und Wähler zu manipulieren. Dies hat der Skandal um Cambridge Analytica gezeigt. Das Unternehmen hatte wohl nicht nur im US-Wahlkampf, sondern auch bei der Abstimmung über den Brexit seine Finger im Spiel. Der Umgangston in den sozialen Medien ist harsch und Äußerungen gehen oft unter die Gürtellinie.

    In seinem Artikel über den Copenhagen Catalog schreibt Lee Bryant, dass er als Hauptproblem in der Entwicklung von Social Media die Faktoren Größe und Vertrauen sieht. Denn durch ihr starkes Wachstum und ihre Nutzung als Werbeträger haben sich Facebook, Twitter und Co. von partizipativen Kommunikationsplattformen zwischen Menschen zu anonymen Foren entwickelt.

    Lee Bryants Thesen

    1. Menschen sind viel netter zueinander, wenn sie sich in einem sozialen Kontext, in dem sie einander kennen, befinden. Wenn sie aber daraus losgelöst sind, übernehmen die anonymen Feiglinge und die Trolls die Kontrolle.
    2. Die Pseudo-Anonymität des Internets bringt Menschen dazu, Dinge in einer Art und Weise zu äußern, wie sie sie ihrem Gegenüber nie ins Gesicht sagen würden.
    3. Die Logik des Wachstums, wie sie auch sozialen Netzwerken zugrundliegt, hat dazu geführt, dass Feedback-Mechanismen entstanden sind, die kleine Dinge zu Großen machen können – z. B. dass lustige Videos viral gehen. Andersherum funktioniert das aber nicht: Wer falsche Informationen gepostet hat, die sich schnell verbreiten, kann diese kaum noch einfangen.

    Copenhagen Catalog: 150 Thesen für eine humanzentrierte Technologieentwicklung

    Grundlage des Copenhagen Letters und des Copenhagen Catalog ist die Auffassung, dass die technologische Entwicklung ein humanistisches und ethisches Korrektiv braucht, die dazu führt, dass Technologien wieder für den Menschen und seine Bedürfnisse designt werden und nicht zum Wohle von Konzernen, Regierungen und Machthabern dienen. Sie sollen Demokratie und Transparenz fördern, statt intransparent und manipulativ zu wirken. Die 150 Prinzipien, die diese Ziele verwirklichen sollen, könnt ihr auf der Seite Copenhagen Catalog nachlesen. Dort könnt ihr auch für bestimmte Thesen unterschreiben, so entwickelt sich der Katalog partizipativ weiter.

    Wer sich für mehr Ethik und humanzentrierte Technologieentwicklung einsetzt, sollte diese Initiative unterstützen. Bitte unterschreibt und teilt diese Prinzipien in Eurer Community. Wir alle sind verantwortlich für die Gestaltung von Technologie! Lasst uns damit anfangen.

    Quelle Titelbild: Screenshot von https://www.copenhagencatalog.org/


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    Die Generierung wertvoller Leads ist gerade im B2B-Bereich eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Wenn Sie Ihre potenziellen Kunden gerne online auf Sie aufmerksam machen wollen, kann Content Marketing ein erfolgversprechendes Instrument sein. Was Sie bei der Entwicklung der idealen Content Marketing-Strategie für Ihr Unternehmen beachten müssen, erfahren Sie hier.

    Leadgenerierung oder: Wie finde ich qualifizierte Kontakte?

    Wer Kontakte erhalten möchte, muss Aufmerksamkeit erregen. Abseits von Offline-Methoden wie Gesprächen auf Messen und Netzwerkveranstaltungen oder der oftmals gefürchteten Kaltakquise per Telefon ist inzwischen vor allem die Online-Leadgenerierung ein beliebter Weg, um seinen Stamm an potenziellen Kunden zu erweitern. Doch das Problem bei der Leadgenerierung bleibt das Gleiche: Wie finde ich genau die Kontaktpersonen, die sich wirklich für mein Angebot interessieren? Das zweifelhafte Einkaufen von E-Mail-Adressen und ähnlichen Kontaktdaten ist deshalb nicht nur aus rechtlichen Gründen keine gute Methode – die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit diesem Vorgehen Unternehmer finden, die wirklich zu Ihnen passen, ist äußerst gering. Der ideale Kontakt ist derjenige, von dem Sie wissen, dass er zumindest grundlegend an Ihrem Angebot interessiert ist. Doch wo finden Sie diese Leute?

    Was ist Content Marketing?

    Hier setzt das Content Marketing an. Content Marketing ist mehr als bloße Werbung. Man versteht darunter die Verbreitung informativer, jedoch nicht werblicher Inhalte mit dem Ziel, interessierte Leser an das jeweilige Unternehmen zu binden. Der Schwerpunkt liegt hierbei eindeutig auf dem Mehrwert der gelieferten Informationen, nicht auf dem Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Durch Fachwissen und Themen, die direkt aus dem Arbeitsalltag Ihrer Zielgruppe stammen, können Sie sich mit gutem Content Marketing als Experte in Ihrem Gebiet positionieren – und sich somit vom Wettbewerb abheben. Eine der beliebtesten Formen des Content Marketings ist der klassische Blog, in dem in regelmäßigen Abstände Textbeiträge zu relevanten Themen veröffentlich werden. Diese Beiträge können dann in sozialen Netzwerken geteilt oder dank Suchmaschinenoptimierung ganz einfach gefunden werden. So kommt der Kunde freiwillig zu Ihnen, anstatt von als nervig empfundener Werbung „bedrängt“ zu werden

    Wie muss mein Content aussehen, damit er Leads generieren kann?

    Wie sieht guter Content denn nun aber aus? Zunächst muss er im Idealfall auf konkret definierte Buyer Personas abgestimmt werden. Eine Buyer Persona ist Ihr ganz individueller Traumkunde. Überlegen Sie deshalb vor der Content-Erstellung: Wer sind Ihre Kunden? Wonach suchen sie? Was interessiert sie? Was wünschen sie sich? So bekommen Sie einen Eindruck davon, welche Themen und Formate für Ihre Leadgenerierung sinnvoll sein könnten. Hierbei können sowohl eine Befragung Ihrer bereits bestehenden Kunden oder Gespräche mit dem Kundensupport als auch eine fundierte Keyword-Recherche hilfreich sein.

    Sind die richtigen Themen gefunden, geht es an das Ausformulieren der konkreten Inhalte. Behalten Sie immer im Hinterkopf: Ihr Content soll keine plumpe Werbung sein, sondern den Leser ernsthaft informieren und ihm weiterhelfen. Nur so können Sie das nötige Vertrauen aufbauen, das für die anschließende Leadgenerierung notwendig ist. Der freizugängliche Teaser Content soll Lust auf mehr machen. Achten Sie deshalb darauf, dass er möglichst folgende Merkmale erfüllt.

    Guter Teaser Content…

    • Ist leicht verständlich
    • Inspiriert und gibt neue Impulse oder Lösungsansätze
    • Zeugt von Ihrer Expertise
    • Ist unterhaltsam und kurzweilig geschrieben
    • Versucht nicht, aufdringlich zu verkaufen, sondern fundiert zu informieren

    Tausche Content gegen Daten: Welche Möglichkeiten gibt es zur Leadgenerierung?

    Dadurch, dass Sie den Teaser Content frei zur Verfügung stellen, gewinnen Sie natürlich noch keine Kontakte. Dieser Teil des Contents ist quasi der Köder. Wenn dieser dem Leser schmeckt, beißt er an und möchte mehr – und ist dafür auch bereit, seine Kontaktdaten herauszugeben. Wie genau dieses „mehr“ aussieht, nachdem der Leser verlangt, unterscheidet sich je nach Unternehmen, Branche und Zielsetzung. Beliebte Formen des Conversion Content, die Sie im Austausch für Kontaktdaten anbieten können, sind zum Beispiel:

    • Whitepaper
    • Webinar
    • Newsletter
    • Checklisten
    • Kurzanleitungen
    • Vorlagen
    • E-Books
    • Studien
    • Testversionen

    Neben der Wahl des richtigen Inhaltsformats ist für die Konvertierung von Lesern in Leads entscheidend, welche Daten Sie als Gegenleistung verlangen. Der Umgang mit den persönlichen Daten ist ein sensibles Thema und Formulare mit zu vielen Pflichtfeldern können dazu führen, dass Interessenten doch lieber auf Ihr Angebot verzichten. Werben Sie zum Beispiel für einen Newsletter, ist es völlig ausreichend, die E-Mail-Adresse und den Namen des Leads abzufragen. Zusatzinformationen wie Unternehmen oder Berufsbezeichnung können optional angegeben werden. Bei anderen Angeboten kann es sinnvoll sein, auch die Telefonnummer zu erfragen, um ein direktes Follow-Up angehen zu können. So ist es zum Beispiel denkbar, nach einem erfolgten Download einer Testversion beim Lead anzurufen und herauszufinden, ob es Probleme gab oder Fragen aufgetaucht sind.

    Für alle Datenabfragen gilt: Achten Sie darauf, dass Sie eine verständliche Datenschutzerklärung verlinken, in der genau beschrieben steht, wozu Sie die Daten nutzen und wie das Einverständnis zur Nutzung widerrufen werden kann. So sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite.

    Leadgenerierung durch Content Marketing hat viele Vorteile

    Content Marketing scheint für Vertriebler häufig fremd. Schließlich sind wir meistens auf Verkauf gepolt und möchten unser Produkt an den Mann bringen. Doch der scheinbare Umweg über das Content Marketing ist erfolgsversprechend. Die regelmäßige Content-Erstellung nimmt zwar zunächst Zeit in Anspruch (oder Geld, wenn Sie diese Aufgabe an einen Content-Experten auslagern) – dafür profitieren Sie aber dauerhaft. Anders als beispielsweise bei einer Anzeigenschaltung ist Ihr individueller Content ohne zeitliche Begrenzung auffindbar. Und je mehr Inhalte Sie im Laufe der Zeit produzieren, desto mehr Nutzer werden Sie finden – und desto mehr Leads können Sie generieren. Probieren Sie es aus. Die Ergebnisse könnten Sie überraschen.


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    Ich liebe die Natur und mir war es schon immer wichtig, mich für den Schutz unseres Planeten einzusetzen. Aber so richtig in meinem Alltag umgesetzt habe ich es erst dann, als ich vor vier Jahren meinen ersten Sohn, Jack, auf die Welt brachte. Ich hatte das Gefühl, mit dieser ganz neuen Person fast wie von vorne anfangen zu können – und durch meinen Mutterschutz hatte ich Zeit, Dinge nachhaltiger zu gestalten. Zum Beispiel keine Lebensmittel zu kaufen, die in Plastik verpackt sind, weil ich stattdessen vieles selbst anbaue.

    Vor einem Jahr an Silvester habe ich einen Entschluss gefasst. Ich hatte bereits einen wiederverwendbaren Kaffee-to-go-Becher, eine Wasserflasche, eine Segeltuchtasche und Besteck, das ich immer mitnehme, um Einweggeschirr zu vermeiden. Aber ich wollte mehr. Ich nahm mir vor, jegliche Arten von Milchflaschen, Einweghygieneartikeln, kunststoffverpackte Lebensmittel, Flaschen mit Duschgel, Shampoo und Spülung und viele andere Dinge aus Plastik aus meinem und dem Leben meiner Familie zu verbannen. 

    Inzwischen kaufen wir nur noch loses Obst und Gemüse und lassen uns eine Kiste mit saisonalen Produkten liefern. Wir haben angefangen, unsere eigene Hafermilch herzustellen – wir mischen Wasser mit eingeweichten Haferflocken – um den Kauf von Plastikflaschen und Tetra Paks zu vermeiden.

    Wenn wir in den Supermarkt gehen, nehmen wir Dosen mit – so können wir beispielsweise unverpackten Käse kaufen.

    Bienenwachs statt Frischhaltefolie aus Plastik

    Für ein paar Dinge haben wir uns auch mit Freunden zusammengetan. So kaufen wir beispielsweise Nüsse oder andere Hülsenfrüchte in riesigen Säcken im Großhandel. Die packen wir zur Aufbewahrung dann in Container und verteilen sie untereinander.

    Um Lebensmittel im Haushalt aufzubewahren, sind wir auf Verpackungen aus Bienenwachs umgestiegen, statt Frischhaltefolie aus Plastik zu verwenden. Tagsüber nehme ich mir immer selbstgemachte Sandwichs mit, damit ich nicht unterwegs einen verpackten Salat oder ein Sandwich kaufen muss.

    Mehr zum Thema Plastik: Boyan Slat: “Ich will die Meere von Plastik befreien – obwohl es unmöglich scheint”

    Wenn mein ältester Sohn Essen für einen Schulausflug benötigt, gebe ich ihm auch geschmierte Brote mit, ein Getränk in einer wiederverwendbaren Wasserflasche und lose Früchte. 

    Auch müssen wir keine Chips mehr kaufen – stattdessen mache ich inzwischen selber Chips, in dem ich Kartoffeln pelle, die Schalen mit etwas Öl beträufle, mit Meersalz bestreute und im Backofen backe. Auch Dips kann man super selber machen. Zum Beispiel Hummus. Einfach Kicherserbsen, Tahini und Zitrone mit der Küchenmaschine verrühren – fertig. Brot kaufe ich lose im Supermarkt. 

    Weiter geht’s im Badezimmer. Für unseren Ältesten hatten wir noch Einwegwindeln benutzt. Doch inzwischen bin ich ein großer Fan von Stoffwindeln. Denn die Masse der mit Kunststoff ausgekleideten Einwegwindeln, die über die Zeit anfällt, ist enorm. Aber es gab eine Herausforderung: Ich musste eine Windel finden, die auch die ganze Nacht trocken hält.

    Recyceltes Klopapier und unverpackte Hygieneartikel im Badezimmer

    Ich fand heraus, dass zwei Windeln der Stoffwindel-Marke Totsbot zusammen kombiniert absorbierend genüg waren. Morgens landen die Windeln im Wäschekorb und werden gereinigt. Außerdem haben wir Einwegfreuchttücher durch Stofftücher ersetzt.

    Und was ist mit Klopapier? Wir kaufen unser Klopapier bei einer Marke, die mit recyceltem Papier arbeitet und ihre Rollen nicht in Plastik verpackt. 50 Prozent des Unternehmensgewinns werden zudem in den Bau von sanitären Anlagen in Entwicklungsländern investiert.

    Mehr zum Thema Plastik: Plastik in Kleidung schadet dir und der Umwelt – so kannst du etwas dagegen tun

    Um den zig Plastikflaschen für Shampoo, Seife, Duschgel etc. ein Ende zu setzen, haben wir inzwischen alles unverpackt. Im Badezimmer gibts es inzwischen praktisch keinen Abfall mehr bei uns. (Anm. d. Red.: In Deutschland könnt ihr zum Beispiel bei Lush Shampoo und Duschgel in Hartseifenform kaufen). 

    Dann wären da noch Binden und Tampons. Ich benutze inzwischen einen Mooncup und, wenn ich meine Periode habe, Hosen, die einen wasserdichten Einsatz im Schritt haben – für den Fall der Fälle. Es ist billiger und ich muss nie wieder einkaufen.

    Second-Hand statt Fast Fashion

    Und dann gibt es da noch eine große Veränderung: Kleidung. Fast Fashion ist nicht nur ethisch bedenklich. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Kleidung Kunststoffe enthält, beim Waschen landet dann Mikroplastik im Abwasser.

    Deshalb zieht unser Jüngster die abgelegte Kleidung seines großen Bruders an und wir kaufen viel in Second-Hand und Charity-Läden ein. Wenn ich neue Kleidung kaufe, versuche ich Dinge zu kaufen, die lange halten.

    Mehr zum Thema Plastik: Entertainer Liechtenstein: “Wer die Welt mit Plastik vermüllt, sollte behandelt werden wie ein Straftäter”

    Ich habe viel gelernt im vergangenen Jahr. Vieles verändert, viele Dinge angepasst und immer weiter optimiert. Ich kenne inzwischen den besten Laden, um verpackungsfreies Müsli zu kaufen, oder einen versteckten Second-Hand-Laden, in dem ich tolle Weihnachtsgeschenke gefunden habe. Unsere Kinder haben in diesem Jahr übrigens keine neuen Plastikspielsachen zu Weihnachten bekommen, sondern nur gebrauchtes Spielzeug – verpackt in alten Zeitungen und Schnüren.

    Wenn du auch versuchen willst, auf Plastik zu verzichten, rate ich dir zu bedenken, dass es vor allem darum geht, sich vorzubereiten. Wir waren im Sommer campen. Also kauften wir vorab Pasta, Reis und Brot, das wir mitnehmen konnten, damit wir nicht vor Ort verpackte Lebensmittel kaufen mussten.

    Das Wichtigste, um Plastik zu vermeiden: Planen

    Es ist vor allem das viele Planen, was es manchmal schwierig und anstrengend macht. Aber wenn ich mal an einem Tag meinen To-Go-Becher vergesse, verprügele ich mich nicht selbst. Stattdessen verzichte ich dann einfach für diesen Tag auf Koffein – das erinnert mich daran, beim nächsten Mal daran zu denken.

    Es sind neue Gewohnheiten, und die werden nicht über Nacht zur Routine. Sei nicht zu streng mit dir selbst und versuche einfach, es am nächsten Tag besser zu machen.

    Mehr zum Thema Plastik: Forscher weisen erstmals Plastik im Körper nach: So schützt ihr euch

    Was mich motiviert, ist einfach. Ich denke sehr viel darüber nach, wie die Erde in 20 oder 30 Jahren aussehen wird. Der Gedanke, dass sich meine Kinder einmal zu mir umdrehen und sagen “Da gab es früher Eisberge?” oder “Diese Insel existiert nicht mehr?”, bringt mich beinahe um.

    Ich sage nicht, dass das, was ich tue, das Gesamtbild verändern wird. Aber ich denke, wenn wir alle etwas verändern, werden wir gemeinsam dazu beitragen, die Treibhausgase zu senken und den Lauf der Dinge aufzuhalten.

    Wenn ich an 2018 denke, habe ich das Gefühl, dass ich etwas erreicht habe. Sicher, es gibt immer so viel mehr zu tun und manchmal erlebe ich Tage, an denen ich das Gefühl habe, kaum etwas beizutragen.

    Aber das vergangene Jahr war sehr transformativ. Und die Veränderungen sind für mich endgültig und dauerhaft. Wenn es darum geht, gegen Plastik vorzugehen und noch nachhaltiger zu leben, bin ich aufgeregt, was 2019 bringen wird, um noch tiefer zu gehen.

    Dieser Artikel ist zuerst in der HuffPost UK erschienen und wurde von Uschi Jonas aus dem Englischen übersetzt. 

    (glm)


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  • 01/02/19--05:10: Tipps zur Blutzuckersenkung
  • Zimt und Extrakte aus den Samen des Jambulbaums verbessern die Insulinwirkung und senken den Blutzuckerspiegel.

    Diabetiker brauchen zur Blutzuckersenkung nicht nur Tabletten und Insulin, denn oft können natürliche Maßnahmen und Mittel helfen, den Blutzucker zu senken. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel ist ein Risiko für Herz, Gefäße, Nieren, Augen und Nerven. Bewegung senkt den Blutzuckerspiegel und Stress kann ihn leicht erhöhen. Daher brauchen Diabetiker einen bewegten Alltag und viel Entspannung durch Autogenes Training. Bei Diabetikern sollte der Blutzuckerspiegel zwischen 80 und 160 mg/dl liegen.

    Die Natur bietet viele Möglichkeiten, den Blutzucker natürlich zu senken. Dazu gehören die Spurenelemente Zink und Chrom. Zink-Histidin hat eine hohe Bioverfügbarkeit und ist daher optimal für Diabetiker. Zimt und Extrakte aus den Samen des Jambulbaums verbessern die Insulinwirkung, senken den Blutzuckerspiegel und Jambulextrakte schützen zudem die Zellen der Bauchspeicheldrüse. Optimal für Diabetiker ist eine ballaststoffreiche Kost, denn die Pflanzenfasern verringern den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit. Daher sind auch Vollkornprodukte, Frischobst mit Schale, Hülsenfrüchte sowie Gemüse in roher und gekochter Form ideal für Diabetiker. Natürliche Ballaststoffkonzentrate wie Haferkleie, Guar oder Pektin können Diabetiker in Joghurt oder Pudding einrühren und über Obstsalate streuen oder das Müsli damit anreichern, um den Blutzuckerspiegel in die richtige Bahn zu lenken.


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    Chirurgen bei der Arbeit

    Mediziner müssen sich nach ihrem sechsjährigen Studium spezialisieren, sprich einen Facharzttitel erwerben. Während des Studiums, das sie mit der Approbation abschließen, haben sie bereits einen intensiven Einblick in das breite Spektrum der Medizin erhalten. Darauf fußt die Wahl der Fachrichtung. Kompetenzen in seinem Fachbereich erwirbt der Arzt in Ausbildung in seiner Facharztweiterbildung, die in der Regel fünf bis sechs Jahre dauert. In dieser Zeit hat der Mediziner die Stellung eines Assistenzarztes. Um die abschließende Facharztprüfung zu bestehen, muss er Untersuchungen und Operationen selbstständig durchführen können.

    Wer sich bei seiner Facharztausbildung für die allgemeine Chirurgie entschieden hat, kann sich anschließend in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Bauch- oder Gefäßchirurgie spezialisieren.

    Facharztausbildung Unfallchirurgie

    Diese Schwerpunkt-Weiterbildung für bereits auf den Bereich Chirurgie spezialisierte Ärzte dauert weitere 36 Monate. Innerhalb von zwölf Monaten lernt der Arzt den Alltag in der Notaufnahme kennen, zwölf weitere Monate arbeitet er auf der Intensivstation und weitere 12 Monate im OP.

    Innerhalb dieser Qualifikation erlangt der Mediziner umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten, im Umgang mit Traumata und der Notfallversorgung. Außerdem beherrscht er nach absolvierter Weiterbildung essentielle Fähigkeiten in Vorbeugung und Erkennung, Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen und deren Folgezuständen sowie von angeborenen und erworbenen Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane.

    Grundsätzliche Fähigkeiten im Bereich Unfallchirurgie

    Die Weiterbildung und vor allem die Berufspraxis der Orthopädie und Unfallchirurgie erfordert ein hohes Maß an Notfallkompetenz. Ein Unfallchirurg ist der Erste, der einen Verletzten behandelt. Daher ist es enorm wichtig, dass die Erstdiagnose so schnell und umfassend wie möglich erfolgt, da aufgrund dessen entschieden wird, welche Fachärzte noch hinzugezogen werden. Er muss also sowohl in der Lage sein, alle Verletzungen nach einem Unfall auf der Autobahn kompetent zu diagnostizieren als auch einen Herzinfarkt zu erkennen.

    Bei seiner Anamnese checkt der Unfallchirurg den kompletten Körper des Patienten und übernimmt auch das Notfallmanagement, er braucht also ein enorm starkes Nervenkostüm und einen stets kühlen Kopf. Denn die profunde Grundversorgung hängt allein vom Unfallchirurgen ab. Ein sehr breites medizinisches Wissensspektrum ist also essentiell.

    Zudem sollte ein Unfallchirurg manuell sehr geschickt sein.

    Traumberuf unter Albtraumbedingungen?

    Da viele Unfallchirurgen unter langen Arbeitszeiten und enorm viel Büroarbeit im Klinikalltag leiden, lassen sich immer mehr Fachärzte mit dieser Spezialisierung in Praxen nieder. Der Druck, immer mehr Operationen in immer kürzerer Zeit durchzuführen und ansonsten wenig Patientenkontakt zu haben, macht schon nach kurzer Zeit mürbe. Auch die Work-Life-Balance kommt bei dem Schichtdienst schnell in Schieflage, so dass Familie und Freundeskreis mit dem Beruf schwerlich zu vereinbaren sind. Zudem sind Überstunden die Regel, ein Alltag also nicht zwingend planbar.

    Mit einer spezialisierten Praxis für Chirurgie und Orthopädie schließen sich viele versierte Unfallchirurgen zusammen, um von der fachlichen Zusammenarbeit und therapeutischen Ergänzung zu profitieren. Hier können die Mediziner außerdem die menschliche Komponente ihres Berufes erfahren, die in Kliniken oft ausbleibt: Patienten werden über einen längeren Zeitraum hinweg behandelt und somit auch begleitet, was den Arzt langfristig motiviert.


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    Bildung für alle! Es ist eines dieser Ziele der Weltgemeinschaft, dem wohl jede*r ohne Zögern zustimmen würde: Natürlich brauchen alle Menschen Bildung, sagen wir, denn Bildung ist gut. Bildung eröffnet uns Chancen, bringt uns persönlich weiter und öffnet auch berufliche Türen. Alle sollen das haben. „Bildung für alle“ ist aber auch ein moralischer Gemeinplatz: Ein ehrenhaftes Ziel auf das wir uns einigen können, solange wir nicht in der Tiefe hinterfragen, was eigentlich die Voraussetzungen dafür sind, es zu erreichen. Eine der unangenehmen Fragen ist die nach Gleichberechtigung im Schulkontext. Oder noch unbequemer: nach spezifischen Formen der Diskriminierung von Mädchen an Schulen. Oder noch unbequemer: Schließt das Stigma um Menstruation Mädchen von der Bildung aus? (Spoiler: ja) Die Periode gehört zum Alltag von so ungefähr der Hälfte aller auf der Erde lebenden Menschen. Aber drüber reden? Nicht im Detail und doch bitte nur hinter vorgehaltener Hand. 

    Periode in der Werbung: Blaues Blut?

    Wir alle kennen diese seltsam sterile Flüssigkeit, die in der Werbung auf Binden geträufelt wird. Wahlweise auf einem pastellig blauen oder türkisem Untergrund liegt da so eine blütenweiße Binde, und aus einem Reagenzglas tröpfelt es blau. Danach hüpft eine fröhliche junge Frau in heller Kleidung über eine Blumenwiese. Viel weiter von der Realität könnte das alles nicht sein. Natürlich ist das Werbung und die verzerrt natürlich notorisch die Realität. Allerdings beeinflusst sie die Realität auch. Die Illusion einer sterilen Monatsblutung und das Stigma darüber zu sprechen, vermitteln besonders jungen Mädchen, dass sie das ganze leise und unauffällig ertragen müssen (- bloß keine Männer damit behelligen!). Aber wenn man nicht über die Periode reden kann, wie fragt man dann um Hilfe?

    Pro Monat drei bis sieben Fehltage

    Vor ungefähr zwei Jahren rückte das Thema “Period Poverty” in den Fokus der britischen Medien. Es wurde darüber berichtet, dass dort Mädchen während ihrer Periode nicht zur Schule gehen können, weil ihnen das Geld für Monatshygiene fehlt. Es ging ein Aufschrei durch Großbritannien. Dass es so etwas geben könnte, kam für viele als ein Schock. Das Problem mangelnder Monatshygiene ist in der Entwicklungszusammenarbeit schon länger bekannt. Wenn Menschen sowohl arm als auch weiblich sind, ist das eine gefährliche Mischung. Und je ärmer sie sind, desto schwieriger ist die Lage. Weltweit gehen Schätzungen zufolge 50 Millionen Mädchen regelmäßig nicht zur Schule, weil sie über keine Methoden verfügen, mit ihrer Menstruation umzugehen. Es geht dabei nicht nur um Binden, auch wenn dies ein wichtiger Aspekt ist. Es geht oft auch um Unterwäsche, in die man diese Binden hineinlegen kann. Es geht um sauberes Wasser. Und es geht um Toiletten, in denen Mädchen vor Blicken geschützt sind.

    Das “Frauenproblem” Menstruation

    All diese Faktoren betreffen speziell Mädchen und sorgen dafür, dass sie mehrmals im Monat nicht zur Schule gehen können. Das Ergebnis: Sie fallen im Unterricht zurück. Doch der mangelnde Zugang zu Monatshygiene kann noch einen weiteren Effekt haben: Männer nutzen die hilflose Lage der Mädchen aus, um Binden gegen sexuelle Handlungen zu tauschen. Erst kürzlich berichtete Unicef, dass 65 Prozent der Mädchen im Kibera Slum in der Nähe der kenianischen Hauptstadt Nairobi diese Erfahrung bereits gemacht haben. Ungewollte Schwangerschaften und Infizierungen mit HIV sind die häufige Folge. Spätestens jetzt muss die sterile blaue Flüssigkeit wie eine Farce erscheinen. Menstruation ist auch kein “Frauenproblem”, mit dem die Betroffenen im Stillen irgendwie umgehen müssen. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, wenn Mädchen und Frauen sich aufgrund ihrer Periode so sehr in die Ecke gedrängt fühlen, dass sie sich aus dem Alltag zurückziehen, Hygieneartikel klauen oder sich gar prostituieren. 

    Was tun?

    Etwas, das wir alle tun können, ist, die moralischen Gemeinplätze zu hinterfragen und zu überlegen, welche strukturellen Probleme eigentlich angegangen werden müssen, um unser Ziel zu erreichen. Im Falle von „Bildung für alle“ lohnt es sich, sexuelle und reproduktive Rechte stärker in den Fokus zu nehmen und Mädchen ganz gezielt dabei zu unterstützen, ihre Schullaufbahn regulär abschließen zu können. Und zwar ohne eine ungewollte Schwangerschaft, Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt oder Scham über ihre Periode.

    Dass dieser Ansatz Erfolg hat, zeigen auch die Projekte der Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), die in afrikanischen Ländern südlich der Sahara gemeinsam mit jungen Menschen an Schulen daran arbeitet, das Tabu rund um die Periode zu beenden. Dabei geht es auch noch um mehr: In den Schulklubs finden besonders jüngere Jugendliche einen sicheren Raum, um ihre Fragen und Probleme anzusprechen sowie etwas über Verhütung, Consent und ihre eigenen Rechte zu erfahren. Die Folge ist, dass mehr Mädchen die Schule abschließen und der Notenschnitt sich deutlich hebt.


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    ► Laut Polizeiangaben ist ein 28-Jähriger in der Neujahrsnacht in Cottbus Opfer einer Messerattacke geworden. Bei dem Angreifer handele es sich nach den ersten Ermittlungen um einen Ausländer, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd.

    Das Opfer kam mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach dem Täter wird noch gefahndet. Die Stadt Cottbus gab am Dienstag ein Statement zu der Tat ab, das nun für Kritik sorgt. Darin heißt es:

    “Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen und kein unbeschriebenes Blatt sein, werden wir nicht zögern, ihm oder ihnen klarzumachen, dass er oder sie ein Ticket in die Heimat zu lösen haben. Wir hoffen, dass die rechtsstaatlichen Instanzen schnell und kompromisslos entscheiden. Wir lassen unsere Stadt nicht durch Typen beschädigen, die sich nicht benehmen können und denken, Konflikte auf diese Art lösen zu können.”

    ►   Bei Twitter gab es Kritik an der rechtspopulistisch anmutenden Wortwahl der Erklärung. Ein Nutzer schrieb etwa: “Welch grausames Klima muß in Cottbus herrschen wenn auch nur ein Mitarbeiter einer Stadt oder Behörde glaubt es sei in Ordnung und ohne Konsequenzen für ihn und seine Vorgesetzten so etwas zu schreiben!”

    Was noch für Kritik sorgt:

    Extremismusforscher Matthias Quent machte auf eine Unzulänglichkeit aufmerksam. Das “Gastrecht”, auf das sich die Stadt bezieht, ist nämlich kein juristisch existierender Begriff.

    Das Asylrecht ist keine Gastfreundschaft, sondern ein Teil der Verfassung. 

    Begeht ein anerkannter Flüchtling eine Straftat und wird dafür verurteilt, kann ihm das BAMF seinen Schutzstatus entziehen. Mit einem Gastrecht hat das allerdings nichts zu tun.

    Was die Stadt sagt:

    Jan Gloßmann, Sprecher der Stadt Cottbus und für die Stellungnahme verantwortlich, sagte der HuffPost: “Gastrecht ist kein explizit juristischer Begriff, sondern eine Ausdruck für Menschen, die möglicherweise einen besonderen oder eingeschränkten Aufenthaltsstatus haben, die also gewissermaßen nicht dauerhaft in Deutschland leben, sondern im weitesten Sinn ‘zu Gast’ sind, selbst wenn es auf derzeit unbestimmte Zeit sein sollte. ”

    Seiner Forderung, ein “Ticket in die Heimat” zu lösen, lägen “geltenden Regeln und Gesetze und das sich daraus ableitende Handeln der Behörde bis hin zu einer zu prüfenden Abschiebung” zugrunde. 

    (ben)


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