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Huffington Post Germany Athena

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    Donald Trump: Der Shutdown setzt ihm zu.

    • Der “Shutdown” macht dem US-Präsidenten zu schaffen.
    • Experten warnen Trump, er habe sich verzockt.

    Es gibt viele wenig schmeichelhafte Dinge, die sich über Donald Trump sagen lassen. Und die meisten davon sind wahr. Eins jedoch muss sich Trump nicht vorwerfen lassen: Dass er erfolglos wäre.

    Nicht wenige Beobachter glauben mittlerweile, dass Trump seinen überraschenden Sieg bei den Präsidentschaftswahlen im Jahre 2016 bei den kommenden Wahlen 2020 wiederholen kann. 

    Denn Trump polarisiert, indem er polemisiert – gegen alles, wofür die liberale Elite des Landes lange stand. Das ist ein Erfolgsrezept, aber keine Erfolgsgarantie, wie Strategen und Kritiker in diesen Tagen betonen.

    Trumps riskanter Start ins neue Jahr

    Donald Trump begibt sich in diesen Tagen auf äußerst glattes Parkett.

    Der “Shutdown”, den er im Streit um den Haushalt in Kauf genommen hat, ist ein riskanter Poker. US-Medien gehen davon aus, dass frühestens Anfang Januar eine Einigung über den Haushalt und die Grenzsicherung zu Mexiko gefunden werden könne.

    ► Trump pocht weiter auf den Bau einer Mauer. Er hatte sich geweigert, ein Gesetz zu unterzeichnen, wenn darin nicht fünf Milliarden Dollar für die Grenzmauer bereitgestellt würden.

     

    Die Demokraten lehnen das ab. In der künftigen Konstellation im Kongress dürfte eine Einigung noch schwieriger werden. Im Januar ändern sich dort die Kräfteverhältnisse. Der Senat bleibt in der Hand der Republikaner. Im Repräsentantenhaus haben dann die Demokraten die Mehrheit.

    “Panisch werdender Amateur”

    In der “Washington Post” warnt der berühmte Polit-Stratege Mike Murphy, selbst Republikaner und ehemaliger Berater von John McCain und Mitt Romney: “Er ist gefangen.”

    ► Trump spiele Poker, habe aber nur “zwei Dreien” auf der Hand. “Jetzt geht er plötzlich All-In. Das ist pure Emotion, das Zeichen eines panisch werdenden Amateurs.”

    Der US-Präsident scheint zu glauben, durch den Verzicht auf einen Kompromiss, die Sympathie seiner Basis zu sichern. Selbst twitterte er unlängst: “Es geht für die Demokraten nur darum, Donald Trump und die Republikaner nicht gewinnen zu lassen. Vielleicht haben sie 10 Senatsstimmen, aber wir haben den Kernpunkt, Grenzsicherung! 2020!”

    ► Von Seiten der Demokraten, hier von einem Sprecher der Meinungsführerin Nancy Pelosi, heißt es derweil: “Nur zu seiner Basis zu sprechen und den Rest der USA zu vergessen, ist nicht das Erfolgsrezept.” 

    Trump tobt hinter den Kulissen

    Zuletzt berichtete die “New York Times”, dass Donald Trump sich des wachsenden Drucks durchaus bewusst sei.

    Die Mueller-Ermittlungen, das Personalchaos im Weißen Haus, der Streit um seine Mauer zu Mexiko und der daraus resultierende Shutdown – Trump sei in diesen Tagen so isoliert, argwöhnisch und wütend wie nie. 

    In der “NYT” heißt es:

    “Wenn er während Meetings genervt von Beratern ist, was häufig passiert, dann lehnt er sich in seinem Stuhl zurück, verschränkt die Arme und macht ein finsteres Gesicht. Oft schreit Trump dann seine Berater an: ‘Verrückte Idioten!’ Nur benutzt er ein viel schlimmeres Wort als ‘verrückt’.”

    Gleichzeitig jammere Trump vor seinen Mitarbeitern, dass er sich ungerecht behandelt fühle. Niemand würde seine Erfolge würdigen. “Warum nur ist das so?”, soll er dann fragen – ohne Verantwortung für eigene Handlungen und auch Fehler zu übernehmen. 

    ► Viele Mitarbeiter würden Trump dann sagen, dass die Journalisten nur wütend sein, weil er gewonnen habe, schreibt die “New York Times”. Dass er es ihnen gezeigt habe. 

    Trump würde dann beruhigt nicken. 


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    SPD-Chefin Andrea Nahles.

    ► In der Debatte um eine Änderung des Hartz-IV-Systems hat SPD-Chefin Andrea Nahles dem bedingungslosen Grundeinkommen eine Absage erteilt. 

    ► “Die SPD steht für ein Recht auf Arbeit – und nicht für bezahltes Nichtstun”, sagte Nahles der “Welt am Sonntag”. 

    ► Gleichzeitig betonte sie: “Ich habe gesagt, dass wir Hartz IV hinter uns lassen werden.” Ihre Partei wolle “Lebensleistung schützen und dafür sorgen, dass Menschen schneller und einfacher an ihr Recht kommen.”

    Was hat Nahles mit Hartz IV vor:

    Schon zuvor hatte Nahles erklärt, Hartz IV reformieren zu wollen. In der SPD herrscht aber derzeit offenbar kein Konsens, wie die neue Sozial-Agenda aussehen soll.

    Nahles sagte dazu nur: “Ich halte (...) nichts von der kompletten Verunglimpfung dieser Reform.” Es gehe aber darum, zu fragen: “Wie geht es weiter?”

    In einem Gastbeitrag in der “FAZ” hatte sie zuletzt geschrieben: “Die neue Grundsicherung muss ein Bürgergeld sein.” Im Gegensatz zu Hartz IV müssten die Leistungen klar und auskömmlich sein und Sanktionen weitgehend entfallen. 

    Was andere in der SPD sagen:

    Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte dagegen betont, an Sanktionen weitgehend festhalten zu wollen.

    Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Stephan Weil sagte am Samstag: “Hartz IV ist zu großen Teilen unbestritten. Niemand will doch die Sozialhilfe oder das alte Arbeitsamt zurück haben.”

    Mehr zum Thema: Jobcenter wollen Millionen zurück – von Menschen, die Flüchtlingen halfen


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    Symbolbild.

    • In Rheine in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann Gäste einer Pizzeria und eines zweiten Lokals angegriffen.
    • Der mutmaßliche Täter sagte aus, sich nicht erinnern zu können.

    Ein 31-jähriger Mann steht im Verdacht am frühen Samstagmorgen in einer Pizzeria in Rheines Innenstadt mit einem Messer zwei Gäste angegriffen und dabei schwer verletzt zu haben. Dann betrat er noch ein weiteres Lokal.

    Nach ersten Erkenntnissen kam der Rheinenser von der Straße in die Pizzeria und zückte ein Messer. Danach ging er auf die Theke zu und soll unvermittelt von hinten auf seine 26 und 51 Jahre alten Opfer eingestochen haben.

    Anschließend flüchtete der Tatverdächtige durch die Tür in die daneben liegende Gaststätte.

    Zeugen verfolgten den 31-jährigen Deutschen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. “Warum der 31-jährige Beschuldigte auf die beiden deutschen Gäste eingestochen hat, ist bislang völlig unklar”, erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

    Ein 24-Jähriger kann den Angriff abwehren

    Die beiden Opfer werden im Krankenhaus behandelt, sie befinden sich nicht in Lebensgefahr. Das Messer stellten die Polizisten bei der Festnahme des 31-Jährigen sicher.

    “Es besteht der Anfangsverdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Der Beschuldigte, der nach ersten Erkenntnissen erheblich alkoholisiert war, wurde festgenommen ”, erklärt der Erste Kriminalhauptkommissar Bux.

    Im Rahmen der Ermittlungen und weiteren Zeugenvernehmungen stellte sich heraus, dass der 31-Jährige nach dem ersten Vorfall auch in der neben der Pizzeria liegenden Gaststätte versucht haben soll, mit dem Messer auf einen weiteren 24-jährigen Gast einzustechen.

     

    Der 24-jährige Libanese konnte den Angriff abwehren und wurde nur leicht verletzt. Zusammen mit einem weiteren Zeugen überwältigten sie den Tatverdächtigen und fixierten ihn.

    In seiner Vernehmung gab der Beschuldigte an, sich nicht an den Vorfall erinnern zu können. Wenn die Vorwürfe so zutreffen sollten, täte ihm es sehr leid.


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    Könnte Meghan Zwillinge bekommen?

    • Herzogin Meghan und Prinz Harry erwarten im Frühling 2019 ihr erstes Kind. 
    • Insider der royalen Familie sollen sich bereits sicher sein, dass es Zwillinge werden.

    Die Gerüchteküche rund um das britische Königshaus brodelt derzeit besonders heftig. Laut des Kensington Palastes soll das Kind von Meghan und Harry im Frühjahr 2019 zur Welt kommen.

    Doch schon seit wenigen Wochen sind sich Royal-Fans sicher, dass die Herzogin schon viel weiter in ihrer Schwangerschaft sei, als kommuniziert wurde. Den Grund für die Spekulationen liefert der große Babybauch der Herzogin. Bei einem offiziellen Termin am zweiten Weihnachtstag soll sie das zu einem Fan gesagt haben, dass “ihr Baby bald kommt”.

    Manche behaupten seit einigen Wochen sogar, dass Meghan Zwillinge erwartet.

    Darüber berichtet die britische Boulevardzeitung “Mirror”.

    Insider ist überzeugt, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan zwei Babybetten kaufen

    Demnach liefen in den vergangenen Wochen zahlreiche Wetten auf eine Zwillingsschwangerschaft von Meghan. Letzten Monat sogar so viele, dass das Wettbüro Paddy Power die Wetten einstellen musste.

    “Es gab eine unglaubliche Anzahl an Wetteinsätzen auf Meghan und Harry und eine Zwillingsschwangerschaft, weshalb wir die Wetten sofort einstellen mussten”, sagte ein Sprecher des Wettbüros dem “Mirror”.

    Und weiter: “Seit dem Tag, an dem die Wetteinsätze stiegen, glauben wir, dass die Spieler – oder eine Insiderquelle – vielleicht mehr wissen als wir.”

    Gemeint sei damit ein Hofbeamter, der für das königliche Paar arbeitet. Denn auch er habe auf Zwillinge gewettet, fügte der Sprecher von Paddy Power hinzu.

    Der Royal-Insider schien überzeugt davon zu sein, dass Prinz Harry und Meghan in zwei Babybetten für ihr neues Zuhause in Frogmore Cottage investieren müssen.

    Laut der britischen Boulevardzeitung “Daily Star” sind auch Ex-Schauspielkollegen der Herzogin davon überzeugt, dass Meghan im Frühling Zwillinge zur Welt bringen soll.

    Ärztin: ”Ältere Frauen bekommen eher Zwillinge”

    Der britische Palast hat offiziell noch nichts bestätigt und auch Meghan selbst äußerte sich zu keinem Gerücht.

    Unwahrscheinlich wäre eine Zwillingsschwangerschaft in ihrem Fall jedoch nicht. Ärztin Heike Le Ker schrieb vor einigen Jahren im Spiegel, dass es bei älteren Frauen sogar wahrscheinlicher sei, Zwillinge zu bekommen. 

    “Je älter eine Frau ist, desto unwahrscheinlicher wird sie schwanger, aber desto wahrscheinlicher bekommt sie Zwillinge.”

    Veränderungen im hormonellen Regelkreislauf sollen eine Ursache dafür sein.

    (nmi)


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    • Helene Fischer und Florian Silbereisen haben kürzlich ihr Liebes-Aus bekannt gegeben.
    • Dabei wollte sich Silbereisen gar nie von der Schlagersängerin trennen.
    • Im Video oben seht ihr, wie Helene Fischer und Florian Silbereisen den Tag nach der Trennung verbrachten.

    Kurz vor Ende des Jahres hat Schlagersängerin Helene Fischer die Bombe platzen lassen: Sie und Florian Silbereisen haben sich getrennt.

    Das verkündete die 34-Jährige auf ihrem Instagram-Account. Zu dem Zeitpunkt war die Sängerin bereits heimlich mit ihrem Akrobaten Thomas Seitel liiert.

    Fischer und Silbereisen sollen sich bereits im Oktober endgültig getrennt haben, berichtet die “Bunte”. Von dem Liebes-Aus sollen zu dem Zeitpunkt aber nur die wenigsten Vertrauten gewusst haben.

    Helene Fischer und Florian Silbereisen sind kein Paar mehr – sie hat bereits einen neuen Partner

    Gerade für Florian Silbereisen dürften die letzten Wochen nicht einfach gewesen sein. So musste er nicht nur über die Trennung hinwegkommen, sondern auch akzeptieren, dass Helene Fischer bereits einen Neuen an ihrer Seite hat.

    Besonders bitter für den 37-jährigen Sänger: Der Neue an Fischers Seite ist ein Mann, den Silbereisen schon lange kennt – und der offenbar sein Vertrauen missbraucht hat.

    Freunde des 37-Jährigen sollen der “Bunte” berichtet haben, dass Silbereisen “wochenlang sehr traurig gewesen” sei.

    Denn offenbar wollte er sich nie von Fischer trennen, so die “Bunte” weiter.

    Das soll Florian Silbereisen in einer E-Mail mit sehr persönlichen Worten deutlich gemacht haben. Laut Bericht soll der 37-Jährige seine Ex-Freundin sowie deren Neuen, Thomas Seitel, dennoch in Schutz genommen haben.

    Über den weiteren Inhalt der E-Mail ist derzeit nichts bekannt.

    Offiziell sagte Silbereisen: “Eine Trennung ist immer traurig, auch wir waren sehr traurig. Während in den letzten Wochen mal wieder über eine bevorstehende Hochzeit spekuliert wurde, waren wir längst getrennt.”

    (lp)


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    Lange schien der Krieg in Syrien vielen Beobachtern wie eine unlösbare Gleichung. Nun fällt mit den USA durch ihren angekündigten Truppenabzug ein Faktor aus der Rechnung heraus – und plötzlich setzt sich zuweilen Unvorhersehbares in Bewegung. 

    ► Im Norden des Landes, in der Region Manbij, droht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit dem Angriff auf die syrischen Kurden. 

    ► Die kurdisch geführte Miliz YPG ersuchte daraufhin am Freitag die syrischen Regierungstruppen um Hilfe. Laut Angaben aus Damaskus hissten Assads Männer noch am selben Tag die syrische Fahne über der Stadt.

    ► Für die Türkei droht der Krieg gegen die YPG also auch ein Kampf gegen die syrische Armee zu werden. Und damit womöglich auch gegen ihren engen Verbündeten Russland.

    ► Am Samstag beschworen Ankara und Moskau zwar eine gemeinsame Linie für das Land – wie diese aussehen kann, ist dieser Tage aber völlig offen.

    Die HuffPost hat mit dem Syrien-Analysten Mutlu Civiroglu über die Lage in Syrien gesprochen. Seit Jahren beschäftigt er sich vor allem mit der kurdischen Verwaltung im Norden des Landes, die in diesen Tagen existentiell bedroht ist.

    HuffPost: Wie ist die Lage in Manbij zur Zeit?

    Civiroglu: “Die Stadt steht noch unter Kontrolle des Manbij-Militärrats. Der ist Teil der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) und damit enger Verbündeter der von den USA angeführten Koalition. Auch US-amerikanische und französische Kräfte sind noch in ihren Stellungen, das hat sich nicht verändert.”

    Zum Hintergrund: 

    • Die Kurdenmiliz YPG führt eine Koalition an, zu der auch lokale arabische Gruppen gehören. Die so genannten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) bekämpfen nahe der Grenze zum Irak einer der letzten Bastionen des IS.
    • Die Kurden kontrollieren auch die wichtigsten Ölvorräte des Bürgerkriegslandes. Sie waren in den vergangenen Jahren der wichtigste Partner der USA, in der Türkei gelten sie jedoch als PKK-nahe Terroristen.

    “Im Umland der Stadt sind Kräfte der syrischen Regierung aktiv – auch im Norden der Stadt in der Richtung der türkischen Grenze. Auf der anderen Seite der Grenze sammeln sich die türkische Armee und Gruppen, die von der Türkei unterstützt werden.

    Viele der Berichte, die wir in den vergangenen Tagen gesehen haben, sind damit falsch. Die Stadt Manbij ist nicht unter Kontrolle der syrischen Regierung. Es ist aber wahr, dass sie einige zusätzliche Einheiten hierher verlegt hat.”   

    Wie ernst ist die Bedrohung eines türkischen Angriffs?

    Civiroglu: “In meinen Augen ist die Gefahr sehr groß. Basierend auf meinen Beobachtungen und meinen Gesprächen mit kurdischen Offiziellen und Journalisten vor Ort nehmen alle die Bedrohung sehr ernst.

    Die jüngsten Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sind sehr finster. Wir haben gesehen, was in Afrin passiert ist – und welche großen Probleme daraus für die Menschen vor Ort resultierten.”

    Zum Hintergrund: Gemeinsam mit sunnitischen syrischen Rebellen beherrschen Ankaras Truppen ein Gebiet nördlich von Idlib rund um die Stadt Afrin. Die türkische Armee war hier im Frühjahr einmarschiert und hatte die Kurdenmiliz YPG vertrieben.

    ″Human Rights Watch und Amnesty International haben in ihren Berichten zahlreiche Menschenrechtsverstöße aufgezeigt: Folter, Entführungen, Plünderei, Mord. Die Menschen, besonders Kurden, Jesiden und Christen vor Ort, blicken mit großer Sorge auf eine neue türkische Offensive. 

    Deshalb haben sie nach Trumps Ankündigung, die Truppen abzuziehen, versucht, eine Alternative zu finden, um einen Angriff abzuwenden. Deshalb haben sie die syrische Regierung eingeladen, die Stadt zu verteidigen.

    Die Kurden im Norden des Landes haben sich immer als syrisch begriffen, sie sind keine Sezessionisten, wollen keinen eigenen Staat, sondern ein gemeinsames Syrien.

    Im Fall eines türkischen Angriffs wird es die syrische Regierung sein, die die Region verteidigt. Das wird für die Türkei ein ernsthaftes Problem.

    Gleichzeitig wird die russische Haltung entscheidend sein. Die Russen sind eng mit Assad verbündet, die Beziehung zur Türkei hat sich aber zuletzt deutlich verbessert. Gerade war eine türkische Delegation in Moskau, wir wissen noch nicht, was der konkrete Ausgang dieser Gespräche war.

    Meine Einschätzung ist: Russland könnte für die Zukunft Syriens der entscheidende Faktor sein.”

    Was ist das endgültige Ziel der Türkei in Syrien?

    Civiroglu: “Erdogan hat das politische Ziel verfolgt, Assad loszuwerden und eine sunnitische Regierung der Muslimbrüder zu installieren. Ideologisch wäre eine solche Führung nah zu seiner Partei AKP. Alle Bemühungen sind aber fehlgeschlagen. Assad ist eine Realität, er wird nirgendwo hin gehen.

    Die meisten bewaffneten Rebellengruppen wurden besiegt. Die Türkei hat die Kontrolle über Dscharabulus, Al-Bab und Afrin. Diesen Einflussbereich wollen sie nun ausweiten. 

    Der Hauptgrund für den Einsatz ist aber ein anderer. Erdogan will weitere Siege der Kurden abwenden – territorial und moralisch. Er will verhindern, dass sie in Syrien einen Status aufbauen. Das sagen mir die Kurden vor Ort immer wieder. 

    Im alten Syrien hatten viele Kurden keine Grundrechte, keinen Zugang zu Bildung. Im neuen Syrien wollen sie das ändern, sie haben für die Welt gegen den IS gekämpft und nun fordern sie die Anerkennung und den Respekt dafür ein. Erdogan will, dass es nie dazu kommt.”  


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    • Nach einem Video, auf dem sie die Genitalien eines Affen berührt hat, hat eine Frau in Ägypten Ärger mit der Justiz.
    • Die Behörden verstanden keinen Spaß: Ein Gericht verurteilte die Frau zu drei Jahren Haft.
    • Im Video oben seht ihr, wie extrem einige Länder bei Verstößen agieren: Eine Frau hat ein scheinbar harmloses Video in einer Ruine gedreht und soll dafür ins Gefängnis.

    Eine Frau ist in Ägypten dabei gefilmt worden, wie sie an den Genitalien eines Affen herumspielt. Für den wohl harmlos gemeinten Spaß wurde sie nun vom Gericht in Mansoura im Norden des Landes zu drei Jahren Haft verurteilt.

    Darüber berichteten mehrere Medien, darunter die ägyptische Tageszeitung “Youm7” und die britische Zeitung “Metro”.

    Der Vorfall ereignete sich im Oktober diesen Jahres, als sich die 25-jährige Frau in einer Tierhandlung befand. Wo genau sich diese befindet, ist nicht näher bekannt.

    Fakt ist aber: Eine Freundin der Frau filmte sie, wie diese sexuelle Handlungen an einem Affen vornahm. Die Freundin lud das Video hoch – und löste in dem konservativen Land heftige Reaktionen aus.

    Frau wird für sexuelle Handlungen an einem Affen bestraft

    Die Frau beteuerte zwar, dass sie das Tier nur “gekitzelt” habe, die Behörden des streng konservativen Landes werteten die Beweise aber anders.

    Polizeibeamte nahmen die 25-Jährige vergangene Woche im ägyptischen Dakahlia fest.

    In Mansoura wurde die Frau nun vor Gericht gebracht. Dort gestand die Frau den Vorfall zwar, betonte aber, dass sie nicht beabsichtigt hatte, eine unanständige Handlung zu begehen.

    Außerdem sagte sie aus, dass sie nicht wusste, dass ihre Freundin das Video online stellen würde. Doch ihre Argumente halfen nicht: Das Gericht sprach die Frau schuldig. Sie sei schon in der Vergangenheit zweifach durch “Unsittlichkeit” in der Öffentlichkeit aufgefallen.

    (lp)


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    Wolfgang Schäuble warnt vor Alarmismus. 

    ► Der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) widerspricht dem Urteil seiner Stellvertreter Wolfgang Kubicki (FDP) und Claudia Roth (Grüne), nach dem der Umgang im Bundestag mit Einzug der AfD dramatisch verroht sei.

    ► “Ich habe bisher keine Schlägereien erlebt. Ich würde das auch im Vergleich zu anderen Parlamenten nicht so dramatisieren“, sagte Schäuble im ZDF-“Winterinterview”, das am Sonntagabend ausgestrahlt wird.

    Kubicki hatte zuvor in der “Rheinischen Post” kritisiert, es habe einmal “kurz vor einer kleinen Keilerei“ gestanden, weil Zwischenrufe der AfD-Parlamentarier im Bundestag unerträglich gewesen seien.

    ► Roth sagte dort: “Wir erleben eine Entgrenzung von Sprache, einen Angriff auf demokratische Institutionen und den Versuch der Umdeutung der Geschichte.”

     

    Was Schäuble noch sagte:

    Schäuble sagte im ZDF, das Parlament sei lebendiger geworden: “Dank der Tatsache, dass wir sechs Fraktionen sind.”

    Er sei traurig, dass so viele Menschen geglaubt hätten, sie hätten AfD wählen müssen. “Aber ich muss es respektieren”, erklärte Schäuble. In der Auseinandersetzung mit der AfD werde dann aber ja “manches auch ein Stück klarer”.

     

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    • Ein Reddit-Nutzer hat seiner ganzen Familie nach eigener Angabe zu Weihnachten ein DNA-Test-Kit geschenkt.
    • Er löste damit nämlich ungewollt ein Familien-Drama aus.
    • Im Video oben seht ihr eine andere Geschichte: Mutter macht bei ihrer Adoptivtochter einen DNA-Test und kann das Ergebnis kaum fassen.

    Es war ein vermeintlich witziges Geschenk, das ein Mann seiner Familiean Weihnachten machte. Für seine Nächsten aber änderte es alles. 

    Davon berichtet der Mann unter den User-Namen Snorkels721 auf der Online-Plattform “Reddit”. Zuerst berichtete die “Bild”-Zeitung über den bemerkenswerten Thread.

    Ein DNA-Kit wie solches hat der Mann an seine Familie verschenkt.

    In diesem schrieb er, dass er seiner ganzen Familie – den Eltern, seinen beiden Schwestern, seinem Bruder und sich selbst ein Kit für DNA-Tests schenkte.

    Mann kauft der ganzen Familie DNA-Tests zu Weihnachten – mit ungewollt bitterem Ausgang

    Doch “nachdem alle ihre Geschenke geöffnet hatten, flippte meine Mutter komplett aus”, berichtet der Mann weiter.

    Irgendetwas schien faul an der Sache, denn: “Sie verbot uns, die Tests zu machen – wegen der angeblich gefährlichen Chemikalien.”

    Als die Kinder der Mutter dann erklärten, dass in den Tests gar keine Chemikalien verwendet werden, versuchte die Frau es mit einer anderen Ausrede.

    Der Mann schrieb:

    “Nur eines von uns Kindern sollte den Test machen. Weil ja alle zum gleichen Ergebnis kommen würden, könnte man die restlichen Kits verkaufen und so Geld sparen.”

    Sohn erfährt, dass sein vermeintlicher Vater gar nicht sein leiblicher Vater ist

    Danach sei es zu einem Streit zwischen den Eltern gekommen: Laut des Mannes seien beide für etwa eine Stunde ins obere Stockwerk des Hauses verschwunden – während die Kinder ratlos im Wohnzimmer zurückblieben.

    Es kam zu einem regelrechten Familiendrama, denn als die Eltern wieder kamen, hatten diese eine erschreckende Beichte zu machen:

    “Sie erklärten uns, dass der Vater meiner Schwester kurz nach ihrer Geburt gestorben war. Ein guter Freund unserer Mutter half ihr durch diese schwere Zeit – die beiden verliebten sich ineinander und später kamen dann meine Brüder und ich zur Welt.

    Dieser “gute Freund” der Mutter ist der heutige Familienvater.

    Das Paar habe jahrelang geschwiegen, nun bleibe ihm nichts anderes übrig, als die Wahrheit zu sagen.

    Bemerkenswert: Die Familie reagierte laut dem “Reddit”-Nutzer gut auf die späte Beichte.

    So schreibt Snorkels721: “Das alles hat uns noch näher zusammengebracht. Dieses Weihnachtsfest werden wir nie vergessen. Und ja, wir freuen uns jetzt alle auf unsere Testergebnisse. Frohe Weihnachten allen!“

    (lp)


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    850 Kilo Feuerwerkskörper fand die Polizei bei einem 23-jährigen Hamburger.

    • Pünktlich zum Jahreswechsel beginnt das große Geschäft mit Böllern und Raketen.
    • Was ein 23-jähriger Hamburger an Feuerwerkskörpern hortete, ging dann doch weit über den privaten Gebrach hinaus.

    Alle Jahre wieder decken sich die Menschen pünktlich zu Silvester mit Raketen und Böllern ein, um das neue Jahr mit einem lauten Knall zu begrüßen.

    Doch bei den Unmengen an Feuerwerkskörpern, die ein 23-jähriger Hamburger  hortete, staunte die Polizei nicht schlecht.

    Die Beamten trugen am Samstag Sage und Schreibe 850 Kilo Böller und Raketen aus den Wohnräumen, dem Keller und zwei Kleintransportern des Mannes, wie eine Sprecherin der Hamburger Polizei sagte.

    Explosivstoff von 80 Kilo Gewicht

    Insgesamt konnte bei dem Einsatz Feuerwerk mit einem Reingewicht an Explosivstoffen von rund 80 Kilogramm sichergestellt und mit Hilfe eines Entschärfungsteams abtransportiert worden.

    Die zulässige Höchstmenge für den Besitz von Feuerwerkskörpern hängt bei Privatpersonen davon ab, wo diese gelagert werden. In der eigenen Wohnung darf nach Angaben der Polizei Feuerwerk mit insgesamt einem Kilo Nettosprengmasse aufbewahrt werden. 

    Ein Wiederholungstäter

    Nachbarn des 23-Jährigen hatten den Behörden einen Hinweis gegeben, dass der Mann Feuerwerkskörper in großen Mengen gekauft und in seine Wohnung gebracht habe.

    Wie sich im Zuge der polizeilichen Vernehmung herausstellte, war gegen den 23-Jährigen bereits in der Vergangenheit ein Verfahren wegen des illegalen Vertriebes von Feuerwerkskörpern eingeleitet worden.

    (lp)


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    Donald Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort.

    Dezember 2018: Donald Trump hat viele Probleme. Eines davon heißt Paul und kooperiert mit FBI-Ermittlern.

    Manafort, wie Trumps Problem mit Nachnamen gerufen wird, könnte Robert Mueller, dem Chef-Schnüffler in der Russland-Affäre, den definitiven Beweis erbringen, dass Trumps Präsidentschaftskampagne 2016 in entscheidendem Maße von Russland beeinflusst wurde.

    Ab dem Frühjahr 2016 arbeitete Manafort als Kampagnenmanager für Trump. Gab es in dieser Zeit also illegale Absprachen mit Interessenvertretern in Russland dürfte Manafort darüber mindestens Bescheid wissen.

    Nun will das “Time”-Magazin gar exklusiv erfahren haben: Der Polit-Stratege hatte zu diesem Zeitpunkt beträchtliche Schulden beim russischen Oligarchen Oleg Deripaska. Es ist ein Detail, das durchaus bedeutend sein könnte.

    Manafort bot an, Schulden zu begleichen

    Der Mittelsmann zwischen dem Oligarchen mit Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Trump-Wahlkampfteam sei demnach Victor Boyarkin gewesen.

    Boyarkin steht auf der jüngsten Sanktionsliste der US-Regierung, er ist als russischer Geheimdienstler aufgeführt.

    Dieser sagte der “Time”: “Er (Manafort) hat uns eine Menge Geld geschuldet. Und er hat uns Wege angeboten, sie zu begleichen.” Er habe es Manafort aber “schwer gemacht”. 

    ► Stimmt das, heißt das: Trumps wichtigster Wahlkampfleiter stand bei einem russischen Vertreter mit Nähe zum Kreml in der Schuld – und bot an, diese zu begleichen. Ob er das tat und auf welche Art, ist bislang Gegenstand von Spekulationen.

    Klar ist: In seiner politischen Rolle könnte ihn seine persönliche finanzielle Last angreifbar und offen für Erpressung gemacht haben.

    Manafort nutzte politische Position aus

    Boyarkin berichtet in der Time, dass auch Ermittler Mueller wegen des Falles kontaktiert habe. “Ich habe ihm gesagt, er soll sich verkriechen”, sagt der ehemalige Geheimdienstler.

    Oleg Deripaska: Bei ihm soll Manafort Schulden gehabt haben.

     

    Im vergangenen Jahr hatten “The Atlantic” und die “Washington Post” berichtet, dass Manafort im Juli 2016 versucht habe, über eine Kontaktperson in der Ukraine, Kontakt zu Deripaska herzustellen.

    Diesem schuldete er zu dieser Zeit bereits 19 Millionen US-Dollar, berichtet die “Time”.

    Manafort hatte von 2006 bis 2014 für den Oligarchen Lobbyarbeit in verschiedenen Staaten geleistet – bis die beiden sich überworfen hatten.

    ► Der “Atlantic” resümierte damals: Die Versuche der Kontaktaufnahme würden deutlich illustrieren, dass Manafort bereit gewesen sei, seine politische Position als Verhandlungsmasse anzubieten.

    Manafort nahm am Trump-Tower-Meeting teil

    In diese Zeit fällt auch das berüchtigte Trump-Tower-Meeting zwischen Trumps Wahlkampfteam (genauer: Donald Trump Jr., Manafort und Jared Kushner) und einer Gruppe Russen.

    Bei dem Treffen sollen die russischen Vertreter, Anwältin Natalia Weselnitskaja und der russisch-amerikanische Lobbyist Rinat Achmetschin, “Schmutz” über die damalige Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, angeboten haben.

    Das Trump-Team bezeichnete das Gespräch im Nachhinein als “Zeitverschwendung” und “peinlich”. 

    Aber: Wenig später wurden interne E-Mails aus dem Hauptquartier der Demokraten öffentlich, die zuvor mutmaßliche russische Hacker gestohlen hatten.

    Auf den Punkt:

    Manafort hatte während seiner Zeit bei Trump Schulden in Russland und bot offenbar seine politische Position an, um Wege aufzuzeigen, diese zu begleichen.

    Was daraus resultierte, ist nicht bekannt. Das Licht, das die neuen Informationen auf das Wahlkampfteam von Donald Trump werfen, ist allerdings kein Gutes. 

    (vw)


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    ►Wegen einer Cyber-Attacke auf das Computersystem eines Verlagshauses haben zahlreiche Zeitungsleser in den USA ihre Samstagsausgabe verspätet oder überhaupt nicht erhalten.

    ► Betroffen waren laut US-Medienberichten zufolge größere Blätter wie die “Los Angeles Times” und der “San Diego Union Tribune” sowie die Westküstenausgaben des “Wall Street Journal” und der “New York Times”.

    ► Sie alle nutzen dieselbe Druckerei in Los Angeles. Die Probleme verzögerten sowohl den Druck als auch die Auslieferung der Blätter.

    Heute auch lesenswert: “Time” enthüllt, wie Trumps Ex-Wahlkampfmanager sich den Russen auslieferte

    Was ihr noch über die Cyber-Attacke wissen müsst:

    Das Medienunternehmen Tribune Publishing hatte den Medienberichten zufolge bereits am Freitag eine Schad-Software (“Malware”) auf seinen Servern entdeckt.

    Die Cyber-Attacke sei möglicherweise von außerhalb der USA gekommen, berichtete die “Los Angeles Times” unter Berufung auf eine gut informierte Quelle. Es sei aber noch zu früh, um genaueres zu sagen. Auch eine Sprecherin der Tribune Publishing könne den Verdacht zunächst nicht bestätigen, wie der TV-Sender CNN berichtete.

    “Wir glauben, dass die Attacke die Infrastruktur blockieren sollte, genauer gesagt die Server”, sagte ein Informant der “Los Angeles Times”. Es sei aber nicht darum gegangen, Informationen zu stehlen. Weitere Details zum Ursprung oder Motiv des Angriffs sind derzeit nicht bekannt.

    (nmi)


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    Herzogin Kate hat es früher nicht leicht gehabt.

    • Die Herzogin von Cambridge erwägt, ihren Sohn Prinz George in die Schule zu schicken, in der sie auch war.
    • In der Marlborough Schule war Kate beliebt – anders als in dem Internat, in dem sie zuvor war.

    Es ist kein Wunder, dass Herzogin Kate erwägt, ihren Sohn Prinz George in ihre alte Schule zu schicken – ins Marlborough College.

    Sie möchte nicht, dass George ins Jungs-Internat Eton geht, in dem bereits Prinz William und Harry zur Schule gingen.

    Denn die 36-jährige Royal weiß selbst, wie es sich anfühlt, auf ein Internat zu gehen. Bevor sie nach Marlborough wechselte, besuchte sie das Downe House, eine Internatsschule für Mädchen, das näher an ihrem Wohnort lag.

    Schüler mobbten Herzogin Kate

    Doch dort hatte es Kate alles andere als leicht: Wie die Ex-Klassenkameradin Gemma Williamson der Marlborough Schule der britischen Tageszeitung “Daily Mail” berichtete, soll die heutige Herzogin zu Internats-Zeiten schlimm gemobbt worden sein.

    “Anscheinend wurde sie sehr übel gemobbt und sah auf jeden Fall dünn und blass aus. Sie hatte sehr wenig Selbstvertrauen.”

    Weil es Kate offenbar dort so schwer hatte, wechselte sie mit 14 Jahren ans Marlborough College.

    Joan Gall, eine Lehrerin der Schule, erinnerte sich an die Zeit. Sie meinte, Kate habe durch die Mobbing-Zeit sogar unter Hautekzemen gelitten.

    Auch ihr Wesen sei zu der Zeit anders als heute gewesen, wie Gall berichtete:

    “Als Kate ankam, war sie sehr ruhig. Es war schwierig, in eine große Schule wie Marlborough zu kommen, aber sie hat sich schnell eingelebt.”

    Die unsichere Kate wurde dort immer selbstsicherer: Sie wurde beliebter, freundete sich mit Teamkolleginnen aus dem Eishockey-Team an.

    Ann Patching, eine Erzieherin der Schule sagte der Zeitung: “Catherine konnte sich sehr leicht einleben. Sie engagierte sich im Schulleben und liebte Sport und Musik.”

    Erst an der neuen Schule fühlte sich Kate wohl

    Kathryn Solari, die mit Kate gemeinsam Biologie-Unterricht hatte, sagte:

    Catherine war immer sehr süß und liebenswürdig. Sie behandelte alle gleich. Sie war ein gutes Mädchen und ziemlich adrett. Sie tat immer das Richtige und war sehr sportlich. Ich würde nicht sagen, dass sie die Hellste war, aber sie war sehr fleißig.”

    Kate war bei den Schülern dafür bekannt, sehr hart zu arbeiten und nicht wie andere trinken zu gehen.

    Williamson erzählte der Zeitung: “Catherine war kein großes Partytier. Eine Gruppe hat sich immer nach Reading geschlichen, um zu trinken. Aber sie kam nie mit.”

    Stattdessen machte Kate das Abitur und erreichte Bestnoten – das war im Jahr 2000 – ein Jahr bevor Kate auf Prinz William traf.

    Die beiden studierten ab 2001 gemeinsam an der St. Andrews University und verliebten sich ineinander.

    Im Abschluss-Jahrbuch der Marlborough Schule wurde Kate als “eine Person” beschrieben, “die am wahrscheinlichsten von allen geliebt wird.“

    Und die Freunde, die sie dort gewonnen hat, sind bis heute eine wichtige Stütze für die Herzogin geblieben. Kein Wunder also, dass sie auch Prinz George gerne an dieser Schule sehen würde.

    (vw)


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    Der britische Handelsministers Liam Fox.

    Brexit-Chaos: Mitte Januar soll das britische Parlament über den von Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag abstimmen. Doch eine Mehrheit ist nur drei Monate vor dem Brexit nicht in Sicht.

    ► Jetzt hat sich der britische Handelsministers Liam Fox zu der schwierigen Lage geäußert. Er sagte, dass er sich nicht sicher ist, dass Großbritannien die EU wirklich verlässt.

    ► Sollte das Parlament das EU-Austrittsabkommen ablehnen, stünden die Chancen 50 zu 50, dass der Brexit nicht stattfinde, sagte Fox der “Sunday Times”.

    Heute auch lesenswert: “Time” enthüllt, wie Trumps Ex-Wahlkampfmanager sich den Russen auslieferte

    So äußert sich Juncker über die aktuelle Lage:

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wiederholte in der “Welt am Sonntag” sein Angebot, bei Zustimmung des britischen Parlaments zum Brexit-Deal “schon einen Tag später mit den Vorbereitungen der künftigen Beziehungen” zu beginnen.

    “Man unterstellt uns, unser Ziel sei es, Großbritannien mit allen Mitteln in der EU zu halten”, sagte Juncker. “Das ist aber nicht unsere Absicht.”

    Die EU respektiere das Ergebnis der britischen Volksabstimmung 2016, wünsche aber Klarheit über die künftigen Beziehungen. “Mein Appell ist: Rauft euch zusammen und sagt uns dann Bescheid, was ihr denn nun wollt”, sagte Juncker.

    Wie die britischen Bürger zu einem Brexit-Stopp stehen:

    Die britischen Bürger verlieren den Glauben daran, dass ihre Politiker einen guten Brexit-Deal erreichen werden und eine wachsende Anzahl an Wählern wünscht sich ein zweites Brexit-Referendum

    Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1660 Briten durch das Institut YouGov, die für die Anti-Brexit-Organisationen Hope Not Hate und Best for Britain durchgeführt wurde.

    64 Prozent der Befragten sprechen sich demnach für ein zweites Brexit-Referendum aus. 56 Prozent würden ein solches Referendum unterstützen, wenn es drei Optionen gäbe: Theresa Mays Brexit-Deal, einen No-Deal – und den Verbleib in der EU. 


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    Viele Männer trauen sich nicht, darüber zu sprechen, wenn sie Opfer sexueller Belästigung oder Misshandlung geworden sind (Symbolbild).

    Tres Dean ist Autor und lebt in New York, USA. Während seines Studium wurde er von einer Frau auf einer Karriereveranstaltung sexuell belästigt. Es hat mehr als ein Jahr gedauert, bis Dean sich diesen Vorfall als sexuellen Übergriff eingestehen konnte.

    Mittlerweile kann er über seine Erfahrung sprechen – und will nun darauf aufmerksam machen, wie schwer es auch für Männer ist, sich als Opfer sexueller Übergriffe zu offenbaren. 

    Wenn Männer Opfer sexueller Übergriffen werden, fällt es ihnen oft sehr schwer, das zuzugeben. Und wenn ich eine Möglichkeit gefunden hätte, das Thema anzusprechen, ohne dabei von meinen persönlichen Erfahrungen berichten zu müssen, hätte ich sie in Anspruch genommen. Doch leider bleibt mir das nicht erspart.

    Es fällt mir noch immer schwer, mein Erlebnis als sexuellen Übergriff zu bezeichnen. Selbst in meinem Kopf umgehe ich diese Bezeichnung, so gut ich nur kann. Meistens sage ich, dass jemand sich mir gegenüber “unangemessen verhalten” habe oder dass ich “körperlich ausgenutzt” worden sei. Es hat eineinhalb Jahre gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass das, was passiert ist, nicht in Ordnung für mich war. Und danach hat es noch ein weiteres Jahr gedauert, bis ich diese Tatsache auch vor anderen zugeben konnte.

    Mehr zum Thema: #MeToo: Junge Männer setzen sich immer stärker gegen sexuelle Belästigung ein

    Auf einer Karriereveranstaltung wollte eine ältere Frau mich küssen

    Ich war damals 23 Jahre alt und ging noch aufs College. (Es ist übrigens eine nicht so ganz unbedeutende Tatsache, dass männliche College-Studenten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren fünfmal so häufig Opfer von sexuellen Übergriffen werden wie Mitglieder derselben demographischen Gruppe, die nicht aufs College gehen.) Ich nahm an einer wichtigen Veranstaltung der Branche teil, in der ich gerade versuchte, Fuß zu fassen. Am ersten Abend dieses Events wurde ich bei einer großen Party einer Frau vorgestellt, die ich bereits aus den sozialen Medien kannte. Ich konnte auf den ersten Blick erkennen, dass sie schon einiges getrunken hatte.

    Wir unterhielten uns – großzügig geschätzt – 90 Sekunden lang, bevor sie sich nach vorne lehnte und mir ihre Zunge in den Hals steckte. Ich trat einen Schritt zurück. Doch sie versuchte es noch zwei weitere Male. Schließlich zog ich mich unbeholfen aus der Situation zurück. Sie kam jedoch den ganzen Abend über immer wieder zu mir zurück und unternahm in ihrem betrunkenen Zustand weitere Annäherungsversuche. Dies tat sie sowohl auf körperliche als auch auf verbale Weise. Zur Erklärung muss ich dazu sagen, dass die Frau einige Jahre älter war als ich und in unserer Branche bereits über einen relativ großen Einfluss verfügte. Ich hingegen stand damals noch ziemlich weit unten in der Hierarchie.

    Ich prahlte mit dem Vorfall, weil ich kein Opfer sein wollte

    Als ich an diesem Abend in mein Hotel zurückkehrte, hatte ich ein ungutes Gefühl. Eine leise Stimme in meinem Kopf sagte mir, dass das, was passiert war, nicht normal war. Dass es nicht angemessen war. Doch ich blendete diese Stimme aus. Um mein vages Gefühl von Scham und Unbehagen zu verbergen (und um einer möglichen Blamage vorzubeugen, falls jemand den Vorfall mitbekommen hatte), tat ich am nächsten Morgen das Einzige, was mir dazu einfiel: Ich prahlte mit dem Vorfall herum.

    Ich tat alles dafür, um das Geschehene wie eine lustige Partygeschichte wirken zu lassen. Ich nahm sogar Kontakt zu der Frau auf und tat so, als würde ich sie in ein paar Tagen noch einmal treffen wollen. Ich wollte mir damit selbst beweisen, dass es mir gut ging. Dass ich aktiv an der Geschichte beteiligt gewesen war und dass ich kein Opfer war. Dass alles in Ordnung war.

    Doch in den darauffolgenden Monaten bekam ich plötzlich Panikattacken, wenn ich die Frau auf Veranstaltungen traf. Richtig schlimm wurde es erst, als sie mitten in einer Unterhaltung mit einem gemeinsamen Bekannten plötzlich einen Scherz über den Vorfall machte. Mir wurde klar, dass ich mich nie wieder gemeinsam mit ihr in einem Raum aufhalten wollte. Das Problem war jedoch, dass wir beide in derselben Branche tätig waren. Und deshalb mussten wir uns häufig in demselben Raum aufhalten.

    Doch anstatt etwas zu sagen oder mit dem Thema abzuschließen (wie auch immer das in einer derartigen Situation aussehen sollte), ließ ich zu, dass meine Gefühle weiter vor sich hin schwelten. Ich hatte unglaublich hart daran gearbeitet, mir einen Platz in meiner Branche zu erkämpfen. Doch allmählich begann ich, mich in diesem Umfeld immer weniger wohl zu fühlen.

    Mehr zum Thema: Frau im Zug zeigt, was ihr tun könnt, wenn ihr sexuelle Belästigung seht

    Ich konnte mir nicht eingestehen, sexuell belästigt worden zu sein

    Ich konnte mir jedoch noch immer nicht eingestehen, dass ich sexuell belästigt worden war. Ich konnte den Gedanken einfach nicht zulassen. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man einfach nur anerkennt, dass auch Männer Opfer von sexuellem Missbrauch werden können. Oder ob man zugeben muss, dass man selbst als Mann sexuell belästigt worden ist.

    Die größte Angst, auf die wir Männer konditioniert sind, ist die, unsere Selbstständigkeit zu verlieren. Auch wenn uns das gar nicht bewusst ist. Wir wollen stets der Herr über unsere eigenen Entscheidungen und über unseren Körper sein. Wir wollen immer die Kontrolle behalten. Wenn man als Mann zugeben muss, dass man zum Opfer geworden ist, muss man dieses falsche Gefühl von Kontrolle jedoch aufgeben. Und sich selbst eingestehen müssen, dass man die Kontrolle bereits verloren hat, kann einen vollkommen kaputt machen.

    Darüber hinaus besteht in unserer Gesellschaft noch immer die Klischeevorstellung, dass wir Männer zu jeder Zeit Lust auf Sex haben. Ein Mann kann eigentlich gar kein Opfer von ungewollten sexuellen Annäherungsversuchen werden. Denn schließlich sind alle Männer zu jeder Zeit für jegliche Flirt-Versuche empfänglich.

    Und wenn ein Mann es tatsächlich wagt, öffentlich zuzugeben, dass er sexuell belästigt oder missbraucht worden ist, darf er sich meist nur anhören, dass er sich glücklich schätzen soll, dass er dankbar für die Erfahrung sein soll und dass es überhaupt nichts gibt, worüber er sich beschweren könnte. (Diese Aussagen stammen meist von Menschen, die auf Twitter nicht einmal ein richtiges Profilbild haben.)

    Also tat ich zwei Jahre lang so, als wäre das, was mir passiert war, vollkommen in Ordnung für mich. Ich sprach die Worte “Belästigung”, “Übergriff” oder “Opfer” niemals laut aus. Und wenn sie mir doch einmal in den Sinn kamen, erinnerte ich mich selbst daran, dass ich gar nicht sexuell belästigt worden sein konnte. Denn wenn ich wirklich belästigt worden wäre, dann hätte ich doch später den Kontakt zu der Frau abgebrochen. Schließlich war es ja nicht so, dass ich sie unter gar keinen Umständen küssen wollte. Ich wollte sie nur zu dieser Zeit an diesem Ort und in ihrem derzeitigen Zustand nicht küssen. Und außerdem war ich ja um Himmels willen nicht zum Sex oder zu anderen Handlungen genötigt worden. Worüber sollte ich mich also beschweren?

    Mit diesen Gedanken blendete ich Tatsachen aus, die mir eigentlich sehr wohl bewusst waren. Zum Beispiel, dass Opfer sich nach Übergriffen oft an die Täter wenden und versuchen, Frieden mit ihnen zu schließen. Und dass gegenseitiges Interesse nicht automatisch bedeuten muss, dass man auch in sexuelle Handlungen einwilligt. Doch wenn ich mir diese Dinge eingestanden hätte, hätte ich auch zugeben müssen, dass ich selbst zum Opfer geworden war.

    Erst in der Therapie wurde mir bewusst, dass ich sexuell belästigt worden war

    Es ist inzwischen schon eine ganze Weile her, seit mir bei einer Therapiesitzung endlich klar geworden ist, dass dieses Erlebnis nicht in gegenseitigem Einvernehmen stattgefunden hatte. Und dass ich mir selbst eingestehen konnte, dass ich sexuell belästigt worden war. Ich kann zwar noch immer nicht über alle Details des Vorfalls offen sprechen. Doch die wenigen Freunde und Bekannte, die ich eingeweiht habe, waren alle sehr unterstützend und aufgeschlossen. Sie verstehen die Situation komplett und sie haben meine Sichtweise zu diesem Erlebnis noch nie in Frage gestellt.

    Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, mir darüber klar zu werden. Und dass ich mir selbst eingestehen konnte, dass mir etwas passiert ist, was meiner persönlichen Vorstellung von einem “echten Mann” widerspricht.

    Zuzugeben, dass man sexuell belästigt oder missbraucht worden ist, bedeutet letzten Endes jedoch gar nicht, dass man seine Selbstständigkeit oder die Kontrolle verloren hat. Eigentlich ist sogar das Gegenteil der Fall. Denn wenn man sich mit seinen Erlebnissen auseinandersetzt und sich eingesteht, dass einem etwas Schlimmes passiert ist, bedeutet das eigentlich sogar, dass man die Kontrolle zurückerlangt. Es ist ein Aufbäumen gegen das Stigma, das Männer umgibt, die wagen, öffentlich über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung zu sprechen. Die Toxizität von konditionierter Männlichkeit ist eine richtige Droge. Bei manchen Männern führt sie sogar so weit, dass sie Angst davor haben, diese Kontrolle zurückzuerlangen.

    Ich bin dankbar dafür, dass die Me-Too-Bewegung endlich eine öffentliche Diskussion in Gang gebracht hat. Insbesondere bin ich dem Schauspieler Terry Crews dankbar dafür, dass er sich im vergangenen Jahr immer wieder zu seinen persönlichen Erfahrungen mit sexueller Belästigung geäußert hat. Diese Bewegung hat einen Raum erschaffen, in dem sich alle Betroffenen – sowohl Frauen als auch Männer – sicher fühlen können. Sie können dort über das Trauma sprechen, das sie als Opfer sexueller Belästigung oder sexuellen Missbrauchs erlitten haben. Denn oft ist dieses Trauma so besonders schlimm, weil die Opfer sich nicht trauen, darüber zu sprechen.

    Ich bin jedenfalls nicht der Einzige, dem eine solche Geschichte passiert ist. Ich kenne viele Männer, die sich selbst einreden, dass sie gar nicht sexuell belästigt worden sind. Und die dieselben mentalen Tricks wie ich anwenden, um sich selbst nur ja nicht als Opfer bezeichnen zu müssen. Das ist jedoch keine gesunde Denkweise.

    Ich hoffe nur, dass wir es in unserer permanenten und immer weiter reichenden Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Belästigung auch weiterhin schaffen werden, Männer dazu zu ermutigen, zu ihren Erfahrungen mit derartigen Vorfällen zu stehen. Verletzlichkeit ist kein Zeichen von Schwäche. Und dass man zum Opfer geworden ist, bedeutet auch nicht, dass man sich dafür schämen muss.

    Dieser Blog erschien ursprünglich bei der HuffPost USA und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

    (vw)


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    ► Nach dem Tod zweier Kinder aus Guatemala im Gewahrsam der US-Grenzbehörden weist Präsident Donald Trump den oppositionellen Demokraten die Schuld zu.

    ► Auf Twitter schrieb Trump:

    “Jeder Tod von Kindern oder anderen an der Grenze ist strikt der Fehler der Demokraten und ihrer armseligen Migrationspolitik, die den Leuten erlaubt, den langen Marsch anzugehen, in dem Glauben, unser Land illegal betreten zu können. Das können sie nicht.”

    ► Hintergrund ist Trumps Ringen um sein Prestigeprojekt – eine Grenzmauer zu Mexiko. Der US-Präsident kämpft um deren Finanzierung und hat deshalb seit einer Woche einen Regierungsstillstand (“Shutdown”) in Kauf genommen.

    Mehr zu Trump: Donald Trump unter Druck: “Er ist gefangen, ein panischer Amateur”

    Was ihr über die Todesfälle wissen müsst:

    Trump hatte zuvor argumentiert, die beiden Todesfälle seien nicht die Schuld der Grenzbehörden. Der Vater eines der Kinder habe dies ausdrücklich bestätigt und gesagt, er habe dem Mädchen tagelang kein Wasser gegeben, sagte Trump.

    Diese Darstellung steht allerdings in krassem Gegensatz zur tatsächlichen Einlassung des Vaters einer Siebenjährigen aus Guatemala, die am 8. Dezember auf dem Weg zu einer Aufnahmestelle gestorben war. Das Mädchen habe keinen Mangel an Nahrung oder Wasser gehabt, heißt es in einer Stellungnahme der Anwälte des Mannes.

    Inzwischen ist ein zweites Kind aus Guatemala im US-Gewahrsam gestorben. Gerichtsmedizinische Untersuchungen der Leiche ergaben, dass der achtjährige Junge an einer Grippe erkrankt war.

    So reagieren die Demokraten auf Trumps Tweet:

    Die Fälle hatten eine Diskussion über den Umgang mit Migranten und besonders Kindern in der US-Grenzhaft ausgelöst. Die Opposition wirft Trump vor, den Tod von Kindern zu politisieren und zu versuchen, ihn für sein Prestigeprojekt einer Grenzmauer zu Mexiko ausschlachten zu wollen.

    “Er erfindet erneut Dinge”, sagte der demokratische Abgeordnete Ted Lieu auf Twitter. Trump sei kein Arzt. Die Demokraten verlangen eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle.

    Der New Yorker Abgeordnete Gerry Connolly betonte auf MSNBC, Trump nutze die Todesfälle als politisches Werkzeug. Trump fehle es völlig an menschlichem Mitgefühl. 


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    ► Auf der Flucht vor der Autobahnpolizei hat ein 18-Jähriger auf einem Parkplatz in Hessen mit seinem Auto eine Frau totgefahren. Auch deren Sohn wurde dabei schwer verletzt. 

    Polizisten wollten den jungen Fahrer am Sonntagabend auf der Autobahn 5 kontrollieren – doch der 18-Jährige missachtete die Signale und raste davon. Schließlich fuhr er bei Heppenheim auf einen Parkplatz und rammte dort ein geparktes Auto, welches durch die Wucht auf einen weiteren Wagen geschoben wurde.

    ► In dem gerammten Auto saßen eine 39-jährige Frau aus Düsseldorf und ihr zehn Jahre alter Sohn – der Vater war kurz zur Toilette gegangen. Die Mutter starb wenig später im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Der Junge wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

    ► Wie sich herausstellte hatte der 18-Jährige, der sich ebenfalls schwer verletzte, keinen Führerschein. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe an.


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    Dank Bewegungen wie #metoo hat das Thema Gleichberechtigung der Geschlechter nicht nur an weltweiter Aufmerksamkeit gewonnen, sondern ermutigt auch immer mehr Menschen dazu, sich aktiv für eine Gleichberechtigung auszusprechen. 

    Und Zuspruch und Unterstützung werden gebraucht! Denn noch ist das Ziel leider nicht erreicht. In vielen Ländern der Welt werden Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts immer noch benachteiligt – sie sind häufiger von Armut betroffen, verdienen weniger, erfahren häufiger sexuelle Gewalt und haben schlechtere Bildungschancen im Vergleich zu Jungen.

    Damit sich diese Umstände langfristig wirklich ändern, ist eins unerlässlich: Der Einsatz von Männern. Denn nur wenn Männer anfangen, sich öffentlich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau auszusprechen, können auch kulturelle und traditionelle Barrieren überwunden werden.

    Feminismus bedeutet nämlich nicht, die einseitige Stärkung von Frauenrechten, sondern vielmehr, sich auf Augenhöhe zu begegnen.

    Warum das wichtig ist:

    Damit der Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter gewonnen werden kann, erfordert es auch den aktiven Einsatz von Männern. Zum Glück gibt es einige, die sich aktiv dafür aussprechen. Diese berühmten Befürworter zum Beispiel zeigen, wie es geht. Mach auch du mit und setze dich für eine gerechte Welt für alle ein.

    Zum Glück gibt es zahlreiche Männer, die sich nicht davor scheuen, diese Aufgabe vor allem in der Öffentlichkeit zu übernehmen. Hier ist eine kleine Auswahl an Männern, die sich dieses Jahr besonders für die Rechte von Frauen stark gemacht haben.

    1. Abiy Ahmed 

    Abiy Ahmed

    Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed vergab im Oktober die Hälfte aller Posten in seinem neuen Kabinett an Frauen – ein wegweisender Schritt in Richtung Gleichstellung der Geschlechter. Zum ersten Mal in der Geschichte besetzen nun Frauen einige der höchsten Sicherheitsposten des Landes.

    “Unsere Ministerinnen werden das alte Sprichwort widerlegen, das besagt, dass Frauen nicht führen können”, sagte Ahmed damals.

    So kann politischer Fortschritt aussehen. 

    2. António Guterres 

    António Guterres

    In seiner Erklärung zum Internationalen Frauentag im März forderte António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, eine Gleichberechtigung von Frauen in allen Bereichen des Lebens – im Berufsleben, in der Gesellschaft und vor dem Gesetz.

    “Seit Jahrzehnten fordern Frauen Gleichberechtigung - und sie haben jedes Recht dazu “, so Guterres. “Heute rütteln sie an den Säulen des Patriarchats. Sie erzählen ihre Geschichten und stoßen wichtige und notwendige Diskussionen an.”

    “Geschlechtergleichheit zu erreichen und Frauen und Mädchen zu stärken, sind die noch unerledigten Aufgaben unserer Generation. Es ist an der Zeit, das zu ändern.”

    Aus diesem Grund müsse die Gleichberechtigung auch innerhalb der Vereinten Nationen auf allen Ebenen verwirklicht werden, betonte Guterres weiter. “Die Vereinten Nationen müssen eine Vorbildfunktion übernehmen, der sie über Jahre hinweg nicht nachgekommen sind.”

    3. Benedict Cumberbatch 

    Benedict Cumberbatch

    Der britische Schauspieler und Sherlock Holmes-Darsteller Benedict Cumberbatch ist inzwischen bekannt dafür, sich für die Rechte von Frauen einzusetzen. In einem Interview im Mai dieses Jahres kritisierte er die ungerechte Bezahlung von Frauen und kündigte an, dass er keine Rollen mehr annehmen werde, wenn seine Kolleginnen in Hauptrollen nicht dasselbe verdienen wie er. Er ging noch einen Schritt weiter und forderte seine Kollegen auf, es ihm gleich zu tun.

    Mehr zum Thema: Junge Äthiopierin: “Ich erblindete als Kind – diese wichtige Botschaft habe ich an junge Frauen”

    “Seht euch die Quoten an. Fragt, was die Frauen verdienen und sagt: ’Wenn sie nicht das gleiche verdienen wie wir Männer, dann mache ich nicht mit.”

    Das ist mal ein Wort. 

    4. Barack Obama

    Barack Obama

    Schon zu seiner Amtszeit setzte sich der damalige US-Präsident Obama immer wieder für die Gleichstellung von Männer und Frauen sowie für Frauenrechte ein. Bei einem Treffen mit jungen afrikanischen Führungskräften an der African Leadership Academy in Johannesburg, Südafrika, ermutigte er Frauen dazu, Führungspositionen zu übernehmen.

    “Ich möchte, dass sich Frauen stärker engagieren”, sagte er bei dem Treffen. “Ich lese jeden Tag Zeitung und denke nur “Brüder, was ist los mit euch? Was ist los mit uns? Wir sind gewalttätig, wir sind tyrannisch. Wir machen unseren Job nicht gut. Wenn wir mehr Frauen auf dem Kontinent stärken, wird das zu einer besseren Politik führen.”

    5. Justin Trudeau

    Justin Trudeau

    Der kanadische Premierminister Justin Trudeau ist bekennender Feminist und setzt sich rund um den Globus für Frauenrechte ein. Bereits bei der Aufstellung seines Kabinetts im Jahr 2015, achtete er auf eine ausgeglichene Verteilung und vergab die Hälfte der Posten an Frauen. Auch in den letzten Jahren blieb er seiner feministischen Linie treu.

    Anfang des Jahres legte Trudeau ein Budget vor, das ein starkes Augenmerk auf die Gleichberechtigung von Frauen und ihre Förderung in der Wirtschaft legt. Es beinhaltet unter anderem Mittel zur Reduzierung von Lohnunterschieden zwischen Männern und Frauen, eine Ausweitung des Elternurlaubs und bezahlter Vaterschaftsurlaub.  

    6. Prinz Harry 

    Herzogin Meghan und Prinz Harry

    Auch Prinz Harry hat sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Verfechter von Frauenrechten gemausert und unterstützte in der Vergangeheit bereits die #HeForShe Initiative, eine Solidaritätskampagne, die sich für die Beendigung aller Formen von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen einsetzt.

    “Wenn Frauen mehr Macht bekommen, verbessert es das Leben aller, die mit ihnen zu tun haben – ihre Familien, ihr Umfeld, ihre Länder. Aber es dreht sich nicht nur um Frauen, auch wir Männer müssen erkennen, welche Rolle wir spielen. Echte Männer behandeln Frauen mit Würde und geben ihnen den Respekt, den sie verdienen.“

    Mehr zum Thema: 5 junge Menschen aus Afrika, die die Welt zu einem besseren Ort machen wollen

    Für ihre Hochzeit im Mai wünschten sich Prinz Harry und Herzogin Meghan Markle von ihren Gästen statt Geschenken Spenden an ausgewählte Wohltätigkeitsorganisationen. Darunter befanden sich auch Organisationen, die sich für die Stärkung von Frauen einsetzen.

    7. Bill Gates

    Bill Gates

    Bill Gates und seine Frau Melinda gehen im Kampf um Gleichberechtigung mit gutem Beispiel voran. Sie erzogen, laut eigenen Aussagen, ihren Sohn zum Feministen, sie sprechen sich öffentlich gegen Sexismus am Arbeitsplatz aus und setzen sich mit der ‘Bill and Melinda Gates Stiftung’  unermüdlich für die Stärkung von Frauen und Mädchen rund um den Globus ein.

    Allein im März dieses Jahres investierten sie erneut 170 Millionen US-Dollar (ca. 149 Millionen Euro) in die wirtschaftliche Stärkung von Frauen weltweit.

    8. Eddie Vedder

    Eddie Vedder

    Der Frontmann von Pearl Jam lässt keine Gelegenheit aus, sich für die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen. Sei es via Aufruf über die sozialen Medien oder über die Teilnahme an Demonstrationen, Protesten und Märschen.

    Anlässlich des Internationalen Frauentags forderte die Band dieses Jahr ihre Fans auf, sich für die Rechte von Frauen und Mädchen und für ein Ende der Gewalt gegen Frauen einzusetzen.

    9. Clueso und Kostja Ullman

    Last but not least: Auch hierzulande machen sich Männer für die Gleichberechtigung der Geschlechter stark. So zum Beispiel Sänger Clueso und Schauspieler Kostja Ullmann.

    Im Rahmen der #HeForShe Kampagne setzen die beiden sich für ein respektvolles Miteinander ein, denn „Gleichberechtigung ist auch unsere Angelegenheit“.

    Für beide steht fest: “Wir gewinnen nur, wenn wir Frauen stärken.”

    Dieser Beitrag stammt von Global Citizen und wurde dort zuerst veröffentlicht. Global Citizen ist eine globale Bewegung junger, engagierter Menschen, die die drängendsten Herausforderungen unserer Zeit bewältigen wollen.

    Mehr erfahren könnt ihr auf www.globalcitizen.org/de, aktiv werden und euch für eine bessere Welt für alle stark machen. 

    (ujo)


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    Angela Merkel bei ihrer Neujahrsansprache.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ruft in ihrer Neujahrsansprache zu Toleranz, Offenheit und Respekt auf. Zudem schwört sie die Bürger darauf ein, dass Deutschland bereit sein müsse, mehr Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Das sind ihre drei wichtigsten Sätze:

    1. “Ich habe den Neubeginn eingeleitet”

    Merkel betonte, Demokratie lebe vom Wechsel. “Wir bauen auf dem auf, was unsere Vorgänger uns überlassen haben, und gestalten in der Gegenwart für die, die nach uns kommen”, so die Kanzlerin.

    Sie habe den “Neubeginn” eingeleitet, indem sie gesagt habe, dass sie “nach Ende dieser Legislaturperiode keine politischen Ämter mehr ausüben” werde. 

    “Ich weiß, viele von Ihnen haben sehr mit der Bundesregierung gehadert. Erst haben wir lange gebraucht, um überhaupt eine Regierung zu bilden, und als wir sie hatten, da gab es Streit und viel Beschäftigung mit uns selbst.”

    Auch für sie sei das vergangene Jahr unbefriedigend gewesen.

    2. “Wir müssen Verantwortung übernehmen”

    Die ehemalige CDU-Chefin machte deutlich, dass sich die Rolle Deutschlands in der Welt ändern wird.

    So mahnte Merkel: “Gewissheiten der internationalen Zusammenarbeit geraten unter Druck. In einer solchen Situation müssen wir für unsere Überzeugungen wieder stärker einstehen, argumentieren, kämpfen. Und wir müssen im eigenen Interesse mehr Verantwortung übernehmen.”

    Deutschland werde ab morgen für zwei Jahre Mitglied im UN-Sicherheitsrat sein und sich dort für globale Lösungen einsetzen. “Wir steigern unsere Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe, aber auch unsere Verteidigungsausgaben weiter.”

    Auch in der EU müsse Deutschland vorangehen:

    “Wir setzen uns dafür ein, die Europäische Union robuster und entscheidungsfähiger zu machen. Und mit Großbritannien wollen wir trotz des Austritts aus der Europäischen Union weiter eine enge Partnerschaft bewahren. 

    Im Mai können Sie durch Ihre Teilnahme an der Europawahl dazu beitragen, dass die Europäische Union auch in Zukunft ein Projekt von Frieden, Wohlstand und Sicherheit sein wird.”

    Sie nannte neben dem Klimawandel auch die „“teuerung und Ordnung der Migration“ sowie den Kampf gegen den internationalen Terrorismus als wichtigste Aufgaben der Politik.

    3. “Wir müssen um Toleranz ringen”

    Merkel sagte, Offenheit, Toleranz und Respekt hätten “unser Land stark gemacht”. “Für sie müssen wir uns gemeinsam einsetzen - auch wenn es unbequem und anstrengend ist.”

    Deshalb müsse man auch politisch um diese Werte ringen.

    Merkel dankte denjenigen, die “sich bereitwillig in den Dienst der Gesellschaft” stellen würden. “Ich danke an diesem Silvesterabend besonders allen Polizistinnen und Polizisten, Soldatinnen und Soldaten, den vielen Rettungskräften und all denjenigen, die sich in Krankenhäusern und in der Pflege um andere kümmern, genauso wie den Millionen ehrenamtlich Tätigen.”


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    Angela Merkel und Recep Tayyip Erdogan.

    Angela Merkel (CDU) versucht es auf die weiche Tour. In einem Telefonat mit dem türkischen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan soll die Bundeskanzlerin vereinbart haben, in der Syrienpolitik mit Ankara im Gespräch zu bleiben.

    Das meldete die türkische staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag. 

    ► Eine Sprecherin der Bundesregierung sagte, die Kanzlerin habe die Rolle der Türkei gewürdigt, insbesondere bei der Aufnahme syrischer Flüchtlinge.

    ► Sie habe zudem die Erwartung geäußert, dass die Türkei mit Zurückhaltung und Verantwortung auf den angekündigten Rückzug der US-Truppen reagieren werde.

    Zum Hintergrund:

    Am Samstag hatten sich die Türkei und Russland bei einem Treffen auf Ministerebene in Moskau darauf geeinigt, ihr Vorgehen in Syrien stärker zu koordinieren. An dem Treffen nahmen der russische Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu sowie deren jeweiligen türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu und Hulusi Akar teil.

    Die US-Regierung hatte vor etwas mehr als einer Woche den Abzug ihrer Bodentruppen aus dem von der Kurdenmiliz YPG kontrollierten Gebieten in Nordsyrien verkündet. Bislang war die YPG ein enger Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS.

     

    Die Türkei betrachtet die YPG als Terrororganisation und will sie mit einer Offensive von türkisch-syrischen Grenze vertreiben. Nach der Bekanntgabe des US-Abzugs hat Erdogan die Offensive aber erstmal verschoben.


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