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Huffington Post Germany Athena

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    • Verschiedene Gefängnisse in Großbritannien haben erstmals Weihnachtskarten verboten. 
    • Der Grund sind die Drogen, die sich oft hinter den Weihnachtsgrüßen verstecken. 

    Gefängnisse in England und Wales haben Weihnachtskarten an die Insassen verboten.

    Es geht um jene, auf denen Glitzer oder Kleber verwendet wurde. Grund dafür ist die anhaltende Drogen-Epidemie in britischen Haftanstalten.

    Es käme immer wieder vor, dass Post mit Drogen besprüht wird, berichtet der “Guardian”. Vor allem mit psychoaktiven Substanzen wie “Spice”. Die Drogen werden vom Papier aufgesaugt und dann als Joint geraucht.

    Höchstens Kopien der Briefe

    Das Gefängnispersonal geht inzwischen sogar so weit, nur noch Kopien der Originalbriefe an die Insassen weiterzugeben, da die Briefe regelrecht in Drogen “getränkt” werden.

    Genau deshalb werden dieses Jahr auch Weihnachtskarten aus dem Verkehr gezogen. Karten die glitzern, versteckte Öffnungen haben, wie Klappkarten, kleben oder aus natürlichem Material bestehen, sind verboten.

    “Vor allem die handgemachten Karten sind uns ein Dorn im Auge”, sagte ein Wächter aus Manchester dem “Guardian”. “Wir erlauben gekaufte Karten ohne Glitzer, wenn es handgeschrieben sein soll, muss es sich um blankes, weißes Papier handeln.”

    Mehr Liebe, weniger Sicherheitsvorkehrungen

    Viele Gefängnisse haben ein großes Problem mit Drogenkonsum, da es die Häftlinge immer wieder schaffen, an Substanzen zu kommen. Und obwohl es den Verantwortlichen ein Anliegen ist, die Epidemie einzudämmen, glauben Experten auch, dass dieses Verbot sich sehr negativ auf die Psyche der Häftlinge auswirkt.

    Frances Cook, Chef einer wohltätigen Organisation, die mit Häftlingen arbeitet, erklärt: “Ja, Drogen sind ein Problem. Aber Nächstenliebe wird den Drogenkonsum schmälern, nicht mehr Sicherheitsvorkehrungen.”

    Vor allem für jugendliche Straftäter sei es schlimm, an Weihnachten nicht von ihrer Familie hören zu dürfen.

    (jkl)


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    • Die britischen Royals verbringen Weihnachten in Sandringham.
    • Doch Herzogin kaufte heute im Vorab noch in einem Supermarkt ein – allerdings keine Geschenke.

    Die Weihnachtsvorbereitungen bei den Royals laufen auf Hochtouren. Die ganze Familie macht sich schön langsam auf nach Sandringham, wo sie alle zusammenkommen, um Weihnachten zu feiern.

    Man könnte glauben, dass den Blaublütern in Sachen Vorbereitung und Einkäufen alles von ihren Angestellten abgenommen wird.

    Herzogin Kate ließ es sich laut “The Sun” aber nicht nehmen, ihre Last-Minute-Besorgungen selber zu erledigen.

    In einem Supermarkt im englischen Norfolk war sie mit ihren Kindern Prinz George und Prinzessin Charlotte unterwegs, um noch schnell einige Kleinigkeiten zu kaufen.

    George wollte Dinosaurier, Charlotte hatte keine Lust

    Wie die “Daily Mail” berichtet, sei George besonders aufgeregt über den Einkauf und ganz versessen auf Dinosaurier-Spielzeug gewesen.

    Charlotte habe sich eher gelangweilt, wie eine Kundin berichtet. Sie habe sich sogar einfach auf den Boden des Supermarkts gesetzt, als sie die Nase voll hatte.

    Erste Vermutungen legten nah, dass die Herzogin noch Weihnachtsgeschenke kaufen wollte. Die Royals schenken sich laut “Daily Mail” nämlich keine teuren, sondern nur Spaßgeschenke.

    Scherzgeschenke bei den Royals

    So habe Kate Harry einst ein “Backe dir deine Traumfrau”-Kochset geschenkt haben. Laut “Daily Mail” sei Harry sogar noch weiter gegangen: Seiner Oma, der Queen, habe er vor einigen Jahren eine Duschhaube mit dem Satz “Ain’t Life A Bitch” geschenkt. 

    Im Endeffekt habe Kate dann im Supermarkt aber lediglich Mal- und Bastelutensilien für die Kinder gekauft. Diese werden an Weihnachten übrigens reichlich beschenkt, im Gegensatz zu den Erwachsenen.

    (ujo)


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    Donald Trump nimmt an Weihnachten Anrufe von Kindern entgegen. 

    Ebenezer Scrooge ist der dauergereizte Geizhals in Charles Dickens’ “Eine Weihnachtsgeschichte”. Drei Geister müssen ihn besuchen, bis er Weihnachten zu schätzen weiß und nicht jeden mit den Worten anblafft: “Pah! Dummes Zeug!”

    Donald Trump ist der dauergereizte Präsident der Vereinigten Staaten. In den vergangenen Tagen vor Weihnachten wirkte der Choleriker nervöser und aufgebrachter denn je

    Auch Trump, wie Scrooge, verfolgen die Geister, die er rief. Und er wütet gegen sie mit immer kruderen Tweets. “Das ist wie Charles Dickens’ Scrooge auf Steroiden”, sagte der Historiker Douglas Brinkley der “Washington Post” über die impulsiven Ausbrüche des US-Präsidenten. 

    Warum Trump derzeit so wütend ist – auf den Punkt gebracht. 

    Trump allein zuhause

     Tweet um Tweet setzte Trump am Montag ab. Seine krude Mitteilungen aus dem Weißen Haus fanden einen Höhepunkt mit dieser Nachricht: 

    “Ich bin ganz allein (ich Armer) im Weißen Haus und warte darauf, dass die Demokraten zurückkommen und eine Vereinbarung treffen zur dringend nötigen Grenzsicherung.”

    Der Arme. Tatsächlich kam Trumps Ehefrau Melania aus Florida zurück, um mit ihm Weihnachten in Washington zu verbringen.  

    Das sind die drei Geister, die Trump zusetzen: 

    1. Der Shutdown

    Nachdem die Verhandlungen zwischen der Regierung von Trump und den oppositionellen Demokraten über die Finanzierung einer Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko gescheitert sind, befinden sich die Regierungsgeschäfte teilweise im Stillstand. Ein Ende ist nicht abzusehen. 

    Der sogenannte Shutdown könnte sich nach Einschätzungen des Weißen Hauses bis ins neue Jahr hinziehen. Trump pocht nach wie vor auf den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Er mahnte am Montag erneut, eine solche Barriere sei unverzichtbar.

    Am Wochenende war eine Haushaltssperre für Teile der US-Regierung in Kraft getreten, weil bis zu diesem Zeitpunkt kein neues Budgetgesetz für mehrere Bundesministerien beschlossen worden war. Trump hatte sich geweigert, ein Haushaltsgesetz zu unterzeichnen, wenn darin nicht auch Geld für die von ihm seit langem geforderte Grenzmauer zu Mexiko bereitgestellt werde. Er verlangte dafür fünf Milliarden Dollar. Im US-Kongress gab es hierfür jedoch keine Mehrheit.

    Der republikanischer Senator Rand Paul, kein Freund von Trump, verspottete den US-Präsidenten noch am Sonntag mit einem eigenen Vorschlag zur Grenzsicherung: 

    2. Die Märkte  

    Der US-Aktienmarkt rauschte am Montag trotz Beschwichtigungsversuchen aus Washington weiter in den Keller.  

    Der Dow Jones Industrial sackte unter 22.000 Punkte ab und verlor zum Schluss des verkürzten Handelstages 2,91 Prozent auf 21.792,60 Zähler. 

    US-Finanzminister Steven Mnuchin hatte am Sonntag noch versucht, die Märkte zu beruhigen. Trump habe nicht die Absicht, Notenbankchef Jerome Powell zu entlassen, hatte der Politiker gesagt. 

    Auch der Shutdown belastet die Stimmung an den Märkten. 

    Trump gab in der Vergangenheit gerne mit der wirtschaftlichen Lage in den USA an – nun aber scheint es, als holten ihn die Probleme seiner Regierung auch in diesem Bereich ein. 

    3. Russland-Chaos

    Die Probleme von Trump sind zahlreich: 

    ► Neben der Kritik, die Trump für seinen angeordneten Rückzug der US-Truppen aus Syrien einstecken muss, sorgt vor allem ein erneuter Personalwechsel im Kabinett für Spott. 

    Bereits zum 1. Januar soll Vize-Verteidigungsminister Patrick Shanahan die Führung des Pentagon übernehmen und damit Ressortchef James Mattis ablösen. 

    ► Vor allem aber dürfte dem Präsident noch immer zusetzen, dass die Russland-Affäre im November und Dezember so an Fahrt aufgenommen hat. Trump und seine Anwälte warten nervös darauf, welchen Schritt US-Sonderermittler Robert Mueller als nächstes unternimmt. 

    Auf den Punkt gebracht: 

    Es ist ein bizarres Weihnachtsfest, das Trump da vor den Augen der Welt in Washington begeht. Auf Twitter attackiert er seine Gegner und inszeniert sich als Opfer der politischen Umstände. 

    Auf eine schnelle Läuterung wie Scrooge darf der Wüterich im Weißen Haus derzeit nicht hoffen. 


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    Papst Franziskus richtet einen Appell an die Menschen. 

    ► Papst Franziskus hat an Heiligabend Maßlosigkeit kritisiert und zu Nächstenliebe aufgerufen.

    ► “Der Mensch ist gierig und unersättlich geworden”, sagte der Papst. “Das Haben, das Anhäufen von Dingen scheint für viele der Sinn des Lebens zu sein.”

    ► Franziskus beklagte die daraus entstehenden Ungleichheiten zwischen den Menschen. “Eine unersättliche Gier durchzieht die Menschheitsgeschichte, bis hin zu den Paradoxien von heute, dass einige wenige üppig schlemmen und so viele kein Brot zum Leben haben.”

    Was ihr noch wissen müsst: 

    Papst Franziskus ruft immer wieder zu Bescheidenheit auf oder übt Kritik an der Konsumgesellschaft. Aus Sicht vieler verkörpert der Argentinier selbst die Einfachheit, die er fordert, verzichtete als Papst auf einige Privilegien.

    Er ist außerdem für seinen Einsatz für Arme und Ausgegrenzte bekannt. So lädt er immer wieder Obdachlose oder Flüchtlinge in den Vatikan ein oder trifft Häftlinge. Im vergangenen Jahr hatte der Argentinier an Heiligabend zu Mitgefühl für Verfolgte aufgerufen. 

    Am Dienstag, dem ersten Weihnachtstag, verkündet Papst Franziskus seine Weihnachtsbotschaft und spricht den päpstlichen Segen “Urbi et Orbi”.


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    Helfer in der Krisenregion. 

    ► Bei dem verheerenden Tsunami in der Sundastraße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java sind nach neuen Angaben mindestens 429 Menschen ums Leben gekommen.

    ► Mehr als 1485 Menschen seien verletzt worden, 154 weitere würden noch vermisst, sagte ein Behördenvertreter am Dienstag.

    Was ihr über den Tsunami wissen müsst: 

    Der Tsunami hatte am Samstagabend (Ortszeit) die Küstengebiete der bei Urlaubern beliebten Inseln Java und Sumatra überschwemmt. Auslöser war nach offiziellen Angaben eine Eruption des in der Sundastraße rund 50 Kilometer von der Küste entfernten Vulkans Anak Krakatau.

    Die Erschütterung hatte demnach zu einem Erdrutsch geführt, der dann den Tsunami auslöste.


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    Melania und Donald Trump nehmen Anrufe von Kindern entgegen. 

    • US-Präsident Donald Trump hat am Montag am Telefon mit Kindern über den Weihnachtsmann gesprochen. 
    • Mit einer Frage leistete sich Trump einen Fauxpas. 

    Weihnachten, das Fest der Liebe, des Glücks – und der missglückten Anrufe im Fall von US-Präsident Donald Trump

    Beim traditionellen Weihnachtsmann-Radar nahm Trump am Montag die Anrufe von Kindern entgegen. 

    Diesen sogenannten Santa-Tracker gibt bereits seit Jahrzehnten. Traditionell hilft die jeweilige Präsidentenfamilie bei der Annahme der vielen Anrufe. Der Flug eines mit Geschenken beladenen Schlittens kann auch Online verfolgt werden.

    Über einen der Anrufe aber sprechen nun die USA.

    Trump: “Du glaubst noch an den Weihnachtsmann?”

    Trump fragte einen jungen Anrufe, laut den US-Medien einen siebenjährigen Jungen namens Coleman:

    “Du glaubst noch an den Weihnachtsmann? Denn mit sieben Jahren ist das an der Grenze, nicht wahr?”

    Hatte Trump da gerade einem kleinen Jungen Weihnachten ruiniert? 

    Mehr zum Thema: 7-jähriges Mädchen schreibt Trump einen Brief – seine Antwort ist beschämend

    Trump wird auf Twitter verspottet

    Auf Twitter musste der US-Präsident für den Spruch einiges an Spott einstecken.

    “Ich klinke mich gerade erst ein… DAS WAR DAS EINZIGE MAL, DAS ER LÜGEN SOLLTE”, schrieb die Sicherheitsanalystin Juliette Kayyem auf dem Kurznachrichtendienst. 

    “Auf den Punkt. Und doch furchterregend. Nicht zum ersten Mal”, schrieb Politikwissenschaftler Ian Bremmer. 

    Mit Material der dpa.


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    Heidi Klum und Tom Kaulitz. 

    • Hat sich Heidi Klum mit Freund Tom Kaulitz verlobt? Ein Instagram-Post deutet das an. 
    • Noch vor zwei Jahren aber zeigte sich Klum skeptisch über eine erneute Heirat. 

    Weihnachts-Überraschung von Heidi Klum

    Das deutsche Model hat an Weihnachten auf Instagram ein Selfie-Foto mit Freund Tom Kaulitz und einem glitzernden Ring gepostet. Dazu der Kommentar: “I SAID YES.” 

    Der Eintrag war auch mit einem roten Herz-Emoji versehen. Mehrere Medien berichteten prompt, dass sich Klum und der Gitarrist der Band Tokio Hotel verlobt hätten. Eine Bestätigung von Klums Management gab es zunächst nicht. 

    Klum und die Ehe 

    Klum, Moderatorin der Show “Germany’s Next Topmodel”, und der Gitarrist zeigen sich seit Monaten verliebt auf Bildern in sozialen Netzwerken, die etwa bei den Filmfestspielen von Cannes aufgenommen wurden.

    Noch vor zwei Jahren hatte sich Klum – nach zwei gescheiterten Ehen – skeptisch über eine erneute Heirat geäußert.

    “Ich glaube nicht, dass ich noch einmal vor den Altar treten werde. Ich habe es zweimal gemacht, und es hat nicht wirklich funktioniert”, erklärte sie damals dem “People”-Magazin. “Warum sich Verletzungen einhandeln, wenn alles gut ist, wie es ist?”

    Klum über Kaulitz: “Ich liebe ihn sehr”

    Mit Tom Kaulitz aber scheint alles zu passen. “Ich liebe ihn sehr”, sagte Klum im September in der US-Talkshow von Moderatorin Ellen DeGeneres.

    Auf einer Geburtstagsparty hätte es zwischen ihnen sofort gefunkt. Er sei auch Deutscher, sie hätten die gleichen Wurzeln und sie fühle sich ganz von ihm verstanden. Zur Klums traditioneller Halloween-Party Ende Oktober in New York waren sie als das grüne Oger-Paar Shrek und Fiona verkleidet erschienen.

    Mit Material der dpa.


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    • Ein Mann in Großbritannien hat seinen Hund auf der Straße ausgesetzt. 
    • Tierschützer teilen nun Aufnahmen einer Überwachungskamera, die das verstörte Tier zeigen.  
    • Im Video oben seht ihr die Aufnahmen. 

    Britische Tierschützer haben verstörende Aufnahmen einer Überwachungskamera veröffentlicht. Darauf zu sehen: Ein Hund, der verzweifelt versucht, in das Auto seines Besitzers zu kommen, nachdem ihn dieser ausgesetzt hatte. 

    Im Video ist ein Mann zu sehen, wie er den Hund zu einer Straßenecke führt und allein zu seinem Auto zurückläuft. Das Tier aber rennt ihm hinterher und springt am Fenster des Fahrzeugs auf und ab. 

    Die Tierschützer der Organisation Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals bitten um Hinweise, um den Mann identifizieren zu können. Der ausgesetzte Hund wurde in den folgenden Stunden gefunden und zum Tierarzt gebracht. 

    Tierschützerin über das Hundevideo: “Es ist schrecklich”

    Tierschützerin Natalie Perehovsky sagte der britischen Ausgabe der HuffPost: “Die Aufnahmen muss man gesehen haben, um sie zu glauben. Es ist schrecklich.”

    Weiter betonte sie: “Den armen Hund in so offensichtlicher Not zu sehen, wie er am Auto hochspringt, während es wegfährt, ist einfach herzzerreißend.” Sie kann nicht verstehen, warum jemand seinem Hund so etwas antun würde. 

    So geht es dem Hund jetzt

    Dem Hund geht es nach Angaben von Helfern des Tierarztes gut. Sie haben ihm den Namen “Snoop” gegeben. 

    “Es ist unglaublich, dass jemand einen Hund zu Weihnachten im Stich lassen könnte, aber wir sind den netten Leuten so dankbar, die Snoop gefunden haben, der traurig herumsaß”, fügte Perehovsky hinzu.

    Der Artikel erschien zuerst bei der HuffPost UK und wurde von Leonhard Landes ins Deutsche übersetzt und editiert. 


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    Wolfgang Weilerswist.

    Wolfgang Weilerswist, der Vorsitzende des Landesverbands der Tafeln in Nordrhein-Westfalen, hat in einem Interview die Politik scharf kritisiert. 

    “Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”, sagte Weilerswist am Montag im Interview mit der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung”.

    ► Der Staat müsse stärker gegen Armut vorgehen. Es fehle bezahlbarer Wohnraum, Menschen mit geringem Einkommen würden deswegen zur Tafel kommen, betonte Weilerswist. Denn sie könnten bei den Fixkosten für die Wohnung nicht sparen. 

    Was ihr über die Tafeln in Deutschland wissen müsst: 

    Rund 17.000 ehrenamtliche Mitarbeiter versorgen Menschen in 173 Tafeln in Nordrhein-Westfalen mit Nahrungsmittel. In ganz Deutschland sind es sogar mehr als 900 Tafeln. 

    Im vergangenen Jahr hatte der Essener Tafel-Chef Jörg Sator eine hitzige Debatte mit dem Entschluss ausgelöst, eine zeitlang Ausländern keine neuen Bezugskarten mehr auszustellen. 


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    Prinz Harry und Herzogin Meghan. 

    • Die Royals machen bereits an Heiligabend bei der Feier mit der Queen ihre Geschenke auf
    • Royale Traditionen sorgen dafür, dass die Geschenke skurril ausfallen. 

    Die Mitglieder des britischen Königshauses stehen für Prunk und Reichtum, doch auch für ein Leben unter strengen royalen Regeln.

    Diese Regeln werden auch dieses Jahr wieder dafür gesorgt haben, dass Meghan, Harry und Co. auch dieses Weihnachten wieder die eine oder andere Spitze gegeneinander austeilen.

    Bei den Royals gilt: Je billiger, desto besser

    Die Queen soll schon von Jahrzehnten beschlossen haben, dass es an Heiligabend (ja, die Royals packen – anders als die meisten Briten – ihre Geschenke an Heiligabend aus) nicht um Geld gehen soll.

    Wie die britische Zeitung “The Sun” berichtet, hat sie wohl schon vor Jahren die Regel aufgestellt: “The cheaper the gift the better”. Je billiger das Geschenk, desto besser.

    Mehr zum Thema Royals:Herzogin Kate bei Last-Minute-Einkauf vor Weihnachten erwischt

    Also nichts mit teurem Schmuck, High-End Technik oder extravaganten Reisen. 

    Billig ist angesagt, was zunächst nicht bedeutet, dass es ein schlechtes Geschenk ist. Doch die Queen wartet noch mit einer weiteren Regel auf. 

    Bei den Royals sind nur Scherz-Geschenke erlaubt

    Die Royals lachen gern, vielleicht ist das der Grund, warum die Queen laut der “Sun” unter ihrem Tannenbaum nur Scherzgeschenke erlaubt.

    Und Humor werden die Royals auch benötigen, denn in den vergangenen Jahren lagen schon sehr grenzwertige Geschenke unter dem royalen Weihnachtsbaum. So schenkte Prinz Harry der Queen vor ein paar Jahren eine Duschhaube mit der Aufschrift “Ain’t life a bitch” (Direkt übersetzt: “Ist das Leben nicht eine Schlampe”).

    Harry selbst bekam auch schon das ein oder andere fiese Geschenk, wie das Magazin “Marie Claire” berichtet. Von Kate habe Harry während seiner Single-Zeit ein “Pflanze dir deine eigene Freundin-Kit” erhalten. Das war eine kleine Figur einer Frau, die, wenn man sie in Wasser legt, auf die sechsfache Größe anwuchs.

    Mehr zum Thema Royals:Queen sendet Weihnachtsgrüße – mit versteckter Botschaft

    Manche Geschenke gehen auch “unter die Gürtellinie”. So bekam Prinz Charles von Prinzessin Anne einen weißen Toilettensitz aus Leder.

    Trotz all der lustigen Geschenke ist das Weihnachtsfest bei den Royals aber keine chaotische Veranstaltung. Dafür sorgt angeblich eine dritte Regel.

    Prinz Philip entscheidet, wer wann die Geschenke öffnen darf

    Es gibt eine genaue Reihenfolge, wer wann seine Geschenke öffnen darf. Darüber bestimmt allein Prinz Philip. 

    Soviel bei den Royals auch gelacht wird, am Ende sind sie eben doch die Royals. Und daher herrscht auch an Heiligabend Tradition und Anstand – zumindest ein bisschen.


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    Der Weg für Recep Tayyip Erdogan scheint frei zu sein.

    Nachdem US-Präsident Donald Trump vergangene Woche den Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt hatte, war das ein Sieg für den türkischen Amtskollegen. 

    Erdogan hofft, nun weiter gegen die kurdischen Milizen im Norden von Syrien, die er als eine Bedrohung sieht, vorgehen zu können. Bislang waren die US-Truppen mit der Kurdenmiliz YPG verbündet. 

    Am Freitag verschob der türkische Präsident zwar eine neue militärische Offensive in Syrien, zog seitdem an der Grenze allerdings Truppen zusammen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die türkischen Soldaten – nach der Operation Euphrat-Schutzschild im August 2016 und der Operation Olivenzweig ab Januar 2018 – noch weiter in kurdisches Gebiet vordringen.

    Türkische Sicherheitsexperten verunsichert der Plan Erdogans. Denn er ist nicht ohne Risiken, am Ende könnte die Türkei gar einer der Verlierer im Ringen um Syrien sein, mutmaßen die Experten.

    Die Zukunft Syriens und der türkischen Truppen – auf den Punkt gebracht.

    Wie die Situation von Erdogans Truppen ist: 

     Die Türkei – zusammen mit den pro-türkischen Truppen der FSA – hat durch die beiden Militäroffensiven einen großen Bereich im Norden Syriens einnehmen können.

    ► Im türkischen Kilis an der Grenze zu Syrien habe die Armee weitere Truppen zusammengezogen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Auch in der Nacht zu Dienstag wurden weitere Soldaten an die Grenze verlegt, wie CNN Türk berichtet.

    ► Auf der syrischen Seite rückten nach Angaben von Anadolu pro-türkische Rebellen in Richtung Manbidsch vor. 

    Quelle: https://syria.liveuamap.com/

    Was Erdogan plant:  

    ► Die türkischen Truppen würden so bald wie möglich den Euphrat überqueren und ins Kurdengebiet vordringen, sagte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu laut der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag

    Die Frage ist wohl nur, wann die amerikanischen Soldaten abgezogen sind – und der Weg endgültig frei ist. 

    ► Laut Cavusoglu wollen sich die Türkei und die USA auch darauf verständigen, dass die Soldaten der kurdischen YPG Manbidsch räumen und der Türkei überlassen. 

    ► Erdogan lud auch Trump zu einem Besuch in die Türkei im nächsten Jahr ein. Ein genauer Termin war noch nicht bekannt.

    Am Wochenende hatten die beiden Staatschefs miteinander telefoniert. Trump twitterte, dass er mit Erdogan über einen “langsamen und in hohem Maße koordinierten Rückzug von US-Truppen aus dem Gebiet” in Syrien gesprochen habe. 

    Warum Sicherheitsexperten alarmiert sind: 

    ► Es ist schon lange ein strategisches Ziel von Erdogan, die kurdischen Truppen in Syrien zurückzudrängen und eine angebliche Gefahr für die Türkei dadurch zu bannen. Nun scheint der Präsident mit dem Abzug der US-Truppen seinem Ziel einen Schritt näher gekommen zu sein. 

    Wer sich allerdings in türkischen Sicherheitskreisen umhöre, bekomme keine neue Syrien-Strategie geliefert, berichtet das Magazin “Al-Monitor

    “Nicht zu glauben, dass der Rückzug der USA wirklich stattfindet, ist einfacher, als den nächsten Schritt vorzubereiten und zu versuchen zu planen, wer Luftunterstützung leisten wird, wer die US-Basen übernehmen wird und wie wir das Sammeln und Teilen von Informationen koordinieren werden”, sagte ein türkischer Brigade-General dem Magazin. 

    Offenbar wurde auch die Türkei vom plötzlichen Rückzug der US-Soldaten überrascht.

    ► Ein ehemalige türkische General betonte zudem: “Wir können die YPG schwächen, aber wir können das kurdische Problem nicht ohne eine politische Lösung loswerden.” Nach einem militärischen Schlag der Türkei könnte das Gleichgewicht in Syrien gestört sein – und neue Konflikte könnten drohen. 

    ► Der Sicherheitsexperte Suat Kiniklioglu, der an der University of Oxford lehrt, gibt im Gespräch mit “Al-Monitor” nach dem Rückzug der USA zu bedenken: “Die Türkei bleibt mit Teheran und Moskau allein, von denen keiner die türkischen Ambitionen unterstützte, das Assad-Regime zu stürzen.”

    Womöglich also muss sich Erdogan von einem weiteren strategischen Ziel in Syrien verabschieden – und sich darauf einstellen, dass Machthaber Baschar al-Assad im Amt bleiben wird. 

    Hinzu kommen die Gefahren einer jeden militärischen Offensive: Verletzte oder gar Tote.

    Ohne die Unterstützung der USA könnte das Vorgehen in Syrien für Erdogan so schnell heikel werden. Im März stehen die Kommunalwahlen in der Türkei an, ein militärisches Desaster und tote Soldaten kann der türkische Präsident da erst recht nicht brauchen. 

    Auf den Punkt gebracht: 

    Erdogan schien einer der Sieger von Trumps irrlichternder Syrien-Strategie zu sein. Doch in Ankara gibt es große Zweifel und auch Ängste vor einer weiteren Offensive in dem Bürgerkriegsland. Der Einsatz ist groß – und Erdogan könnte viel verlieren.  

    (tb)


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    • Heidi Klum und Tom Kaulitz haben sich an Weihnachten verlobt. 
    • Das Model postete an Heiligabend ein Foto mit einem Ehering an ihrer Hand. 
    • Wie Toms Bruder Bill nun reagiert hat, seht ihr im Video oben. 

    Model Heidi Klum sorgte an Heiligabend bei ihren Fans für Begeisterung. Auf Instagram zeigte sich das Model glücklich lachend mit ihrem Freund Tom Kaulitz und schreibt zu dem Post: “Ich habe Ja gesagt.”

    Die beiden haben sich verlobt. An Klums Hand ist ein prunkvoller Ring zu sehen. Am Dienstagmorgen meldet sich dann auch Toms Zwillingsbruder Bill zu Wort.

    Auf Instagram postet er dasselbe Foto und schreibt dazu: „Ich könnte nicht glücklicher sein für meinen Bruder und seiner Bald-Frau.“

    Mehr zum Thema: Heidi Klum überrascht mit Verlobungsfoto: Vor 2 Jahren sprach sie skeptisch über die Ehe

    Dritte Hochzeit für Klum? 

    Klum scheint also zum dritten Mal zu heiraten. Die vierfache Mutter Klum war erst mit Starfriseur Ric Pipino verheiratet. Danach folgte eine lange Ehe mit dem britischen Popstar Seal. Im Januar 2012 hatten Seal und Klum nach fast sieben Jahren das Aus ihrer Ehe bekannt gegeben.

    (tb)


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    Erika Steinbach. 

    • Erika Steinbach hat sich auf Twitter über die Lage von Flüchtlingen amüsiert.
    • Seenotretter schickten ihr darauf eine fiese Nachricht.

    Sie hat es wieder getan. Die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat einmal mehr versucht, auf Twitter mit einem Beitrag Stimmung gegen Flüchtlinge und Muslime zu machen. 

    Und wie so oft ging der Schuss nach hinten los.

    Was war geschehen? 

    Die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” berichtete darüber, dass die italienische Regierung sich weiterhin weigere, Bootsflüchtlinge aufzunehmen. Auch an Weihnachten bleibt die Regierung hart und halte die Häfen geschlossen.

    Die “FAZ” überschrieb den Beitrag mit der Überschrift: “Migranten droht Weihnachten auf dem Meer”.

    Für Erika Steinbach offenbar Grund genug, aktiv zu werden und zum Handy zu greifen. 

    Flüchtlinge, Weihnachten und geschlossene Häfen

    “Was heißt hier ‘droht’. Weihnachten ist doch kein muslimisches Fest”, schrieb sie in ihrem Tweet.

    Die Logik hinter diesem Tweet ist nicht leicht zu verstehen. Ging es in dem Beitrag der “FAZ” doch darum, dass die Regierung des christlich geprägten Italiens auch an Weihnachten keine christliche Nächstenliebe für Flüchtlinge zeigt.

    Aber irgendwie wollte Steinbach wohl zeigen: Ende Dezember auf einem Boot eingesperrt zu sein, ohne zu wissen, wie die Zukunft aussieht, sei nicht so schlimm, wenn man kein Christ ist.

    Wir wissen es nicht genau, was sie sagen wollte, viel klarer ist aber die Antwort, die sie auf ihren Tweet erhielt.

    Flüchtlings-Retter melden sich mit bösem Tweet

    Es meldete sie die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch, die Flüchtlinge auf dem Mittelmeer rettet,

    In dem Tweet heißt es: “Bei uns an Bord feiern Christen, Muslime und Religionslose aus 17 unterschiedlichen Nationen gemeinsam – können sich so traurige Kartoffeln wie Du, in ihrer brauner Soße wohl nicht vorstellen.”

    Sicher kein netter Tweet, den Sea-Watch da postete, dafür jedoch umso deutlicher.

    Die italienische Regierung fährt einen harten Kurs gegen Migranten und Flüchtlinge, was den Seenotrettern seit Monaten Probleme macht. Das damit abzutun, dass es den Flüchtlingen doch egal sein, wo sie an Weihnachten sind, hat die Mitglieder von See-Watch offensichtlich verärgert.

    Steinbach, Flüchtlinge und Twitter: Keine gute Kombination

    Erika Steinbach wird die Kritik von Sea-Watch wahrscheinlich nicht erreichen. Sie hat in diesem Jahr schon mehrfach gezeigt, dass es ihr bei Twitter nicht um Debatten oder Fakten geht, sondern um Stimmungsmache.

    So fiel sie in diesem Jahr bereits auf eine Satire des “Postillions” herein, als sie Twitterte: “Hoppla, ich dachte Muslime dürfen keinen Alkohol trinken. Also kann Jägermeister diese Drohung gelassen hinnehmen. Aber es ist schon dreist, was hier in Deutschland abgeht.”

    Als sie auf ihren Fehler hingewiesen wurde, antwortete sie statt mit einer Entschuldigung nur mit einem weiteren (wirren) Angriff auf Muslime: “In Zeiten, in denen ein Richter das Kreuz wegen Muslimen von der Wand nehmen läßt, eine Firma im Werbefoto das Kreuz einer Kirche wegretuschieren läßt, Weihnachtsfeiern in Kitas nicht mehr gefeiert werden, ist diese Satire ein Spiegelbild der Realität.”


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    Wolfgang Kubicki.

    ► FDP-Politiker und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki plädiert für einen besonneneren Umgang mit der AfD im Bundestag. 

    ► Im Interview mit der “Welt” betonte Kubicki, gerade die Grünen und die AfD hätten sich als Gegenspieler gefunden. “Beide Seiten werfen sich wechselseitig lautstark Dinge an den Kopf. Da nehmen sich die zwei Parteien nichts – wobei die Grünen das intellektuell besser machen”, erklärt der FDP-Politiker. 

    ► Es sei jedoch falsch, die AfD zu isolieren. “Ruhe, Coolness und sachlicher Umgang entzaubern sie viel schneller. Das würde auch die Bruchlinien, die in der AfD vorhanden sind, sichtbarer machen.”

    ► Namentlich kritisierte Kubicki zudem die SPD-Abgeordneten Martin Schulz und Johannes Kahrs für ihre heftigen Äußerungen über die AfD. 

    Was Kubicki noch sagte: 

    Eine weitere These von Kubicki im Interview lautet: “Die AfD hat nach meiner Einschätzung ihren Zenit erreicht und vielleicht sogar schon überschritten.” Das Thema Islamismus habe an Gewicht verloren, weitere Themen habe die AfD nicht. 

    Mehr zum Thema: Bundestagsabgeordnete klagen in der HuffPost über empörende Zwischenrufe der AfD

    Zwar habe die AfD den Bundestag auch verändert. Die Debatten seien schärfer geworden. Aber, so betont Kubicki auch: “Es ist übrigens beruhigend, dass das System viel stärker ist, als wir früher geglaubt haben. Die Geschäftsordnung hat einen sehr mäßigenden und strukturierenden Einfluss auf viele Aktionen.”

    (tb)


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    • An Heiligabend ist auf Sizilien Europas größter Vulkan, der Ätna, ausgebrochen. 
    • Im Video oben seht ihr das Ausmaß des Ausbruchs. 

    Am Montag ist der Vulkan Ätna auf Sizilien nach mehr als einem Jahr erneut ausgebrochen. Der Vulkanologe Boris Behncke vom vulkanologischen Institut Italiens (INGV) sagte der Nachrichtenagentur AFP:

    “Der Ausbruch ereignete sich an der Seite des Ätna. Es ist der erste seitlichen Ausbruch seit mehr als zehn Jahren, aber er scheint nicht gefährlich zu sein.”

    Mehr zum Thema: Vulkan spuckt blaue Lava aus – so kommt es zu dem Naturphänomen

    Mehr als 130 Erdstöße

    Mitarbeiter des vulkanologischen Instituts zählten mehr als 130 Erdstöße mit Stärken von bis zu 4,0 auf der Richterskala in der Region. Die riesige Aschewolke, die aus dem Vulkan aufstieg, führte zu einer sehr schlechten Sicht.

    Der Flughafen Catania musste geschlossen werden. Die Sicht sei auch zu schlecht, um sagen zu können, ob bei dem Ausbruch Lava ausgetreten sei, erklärte Behncke. 

    Der 3300 Meter hohe Ätna ist der größte aktive Vulkan Europas. Zuletzt war er im Frühjahr 2017 ausgebrochen. 


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    Nach dem Stress der letzten Arbeitstage, nach der Hatz um die Geschenke kehrt mit Weihnachten – hoffentlich – Ruhe ein. Es ist eine besinnliche, nachdenkliche Zeit. Eine Zeit, die uns Inspiration und Mut für das nächste Jahr geben kann.

    Jeden Tag haben wir euch im HuffPost-Adventskalender im Dezember einen Menschen vorgestellt, der uns mit seiner besonderen Geschichte Mut macht.

    Unsere Mutmacher sind unter anderem Eltern, junge Menschen, Geflüchtete, Unternehmer, Menschen, die schwer krank waren, die aus einem von Krieg geplagten Land kommen. Sie alle haben eine Geschichte zu erzählen, die uns inspiriert.

    Gerade in einem Jahr, das von vielen schlechten Nachrichten geprägt war, wollten wir zeigen, wie viele Menschen es auf der Welt gibt, die mit ihrem Handeln und ihren Erlebnissen Mut machen. 

    Hier könnt ihr ihre Geschichten noch einmal – zusammengefasst – nachlesen.

    1. Ilona Böhnke, Erzieherin

    Ilona Böhnke hat fast 40 Jahre als Erzieherin in Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft im Ruhrgebiet gearbeitet, viele davon in Brennpunktvierteln.

    In der HuffPost beschreibt sie, wie eine Weihnachtsfeier aussieht, wenn drei Viertel der Kinder Muslime sind und sagt:

    “Weihnachten mit verschiedenen Religionen zu feiern, gehört zu den schönsten Erlebnissen meiner Berufszeit. Und ein muslimischer Junge hat mir gezeigt, was an Weihnachten wirklich zählt.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    2. Amed Sherwan, Flüchtling

    Amed Sherwan

    Amed Sherwan ist als 15-Jähriger aus dem Irak nach Deutschland geflohen. In seiner Heimat wurde er inhaftiert und gefoltert, weil er nicht an Gott glaubt. Sein Vater hatte ihn angezeigt.

    Er erklärt in der HuffPost, wie er gelernt hat, ohne die Unterstützung und Wertschätzung seiner Familie zu leben und wie ihm der Kontakt zur LGBTTIQ-Szene, den Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Queeren in Deutschland, neuen Mut gegeben hat, so zu sein, wie er möchte.

    Er liebt es, wenn es egal ist, wie man aussieht, was man anhat, wie man sich gibt und mit wem man flirtet und sagt:

    “Es inspiriert mich, mit Menschen zusammen zu sein, die dazu stehen, wie sie sind, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, was andere deswegen von ihnen denken. Meine schwulen Freunde verstehen, was es heißt, für die Art, wie man ist, verstoßen oder als ‘falsch’ betrachtet zu werden. Und sie verstehen auch, warum ich offensiv damit umgehe, dass ich anders leben und glauben will.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    3. Amy Boyajian, Ex-Prostituierte

    Amy Boyajian

    Die US-Amerikanerin Amy Boyajian hat früher als Domina gearbeitet. Sie ging der Sexarbeit nicht aus Leidenschaft nach, sondern aus Verzweiflung.

    Als sie dann nach einigen Krisen den Job wechseln wollte, fand sie keinen Arbeitgeber, der sie aufnehmen wollte – obwohl sie auch BWL studiert und acht Jahre Arbeitserfahrung im Management hatte. In der HuffPost berichtet sie, wie sie den Mut fand, eine eigene Firma zu gründen. 

    Wenn Menschen in bestimmten Schubladen feststecken, scheinen alle anderen Teile ihrer Persönlichkeit keine Rolle mehr zu spielen – dies gilt zum Beispiel für Einwanderer, für Gewalt-Opfer und vor allem für Prostituierte.

    Boyajian sagt: “Ich würde diese Vorstellung gerne verändern, indem ich anderen zeige, dass ich neben all den Dingen, die mit meiner Arbeit zu tun haben, noch unglaublich viel mehr bin. Ich war entschlossen, gegen das Stigma anzukämpfen, das meine Mitmenschen mir auferlegt hatten.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    4. Yetnebersh Nigussie, äthiopische Menschenrechtsaktivistin

    Yetnebersh Nigussie

    Yetnebersh Nigussie ist eine äthiopische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin. Seit ihrem fünften Lebensjahr ist sie blind. Sie engagiert sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und deren Inklusion.

    Im Jahr 2017 erhielt sie den “Alternativen Nobelpreis” (Right Livelihood Award) für “ihre inspirierende Arbeit, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu stärken”.

    In der HuffPost erzählt die 36-Jährige, wie sie als Kind ihr Augenlicht verlor und wie ihr schon als junges Mädchen genau das den Mut gegeben hat, die Welt verändern zu wollen. Sie sagt: 

    “Meine Erblindung machte mich in den Augen von vielen zu einem wertlosen Teil unserer Gemeinschaft. Für meine Familie war ich mit meiner Behinderung eine Last. Meine Verwandten und meine Gemeinschaft sahen meine Blindheit als göttliche Strafe an.”

    Für sie selbst wurde ihre Behinderung aber zu einer Chance. “Einer Chance, weil mein Leben einen anderen als den vorherbestimmten Pfad einschlug.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    5. Deborah Binner, Ehefrau und Mutter

    Deborah Binner mit ihrer Tochter und ihrem Sohn

    Die Britin Deborah Binner musste innerhalb kurzer Zeit zwei Schicksalsschläge verkraften. Erst starb ihre Tochter an Krebs, dann ihr Mann an einer seltenen Krankheit. 

    In ihrem Beitrag schreibt sie, wie ihr das die Kraft gab, mehr aus ihrem Leben zu machen. Sie sagt:

    “Ich zerbreche mir den Kopf nicht mehr über lächerliche Dinge. Zum Beispiel ob ich alt aussehe, ob mein Haus aufgeräumt ist, oder welche Kleidung ich trage. Denn all das ist unwichtiger Quatsch. Ich konzentriere mich stattdessen lieber voll und ganz auf die Beziehung zu meiner Familie und zu meinen Freunden.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    6. Inge Hannemann, Ex-Jobcenter-Mitarbeiterin

    Inge Hannemann

    Inge Hannemann hat im Jobcenter gearbeitet. Sie unterstützte Hartz-IV-Empfänger, die zu unrecht sanktioniert wurden. Das kostete sie den Job. Trotzdem, sagt sie, würde sie es wieder tun.

    Mittlerweile ist sie selbst arbeitslos – aber nicht beschäftigungslos. Sie engagiert sich nach wie vor gegen Hartz IV und fordert das Bedingungslose Grundeinkommen für alle. Hartz IV würde sie selbst nicht beantragen.

    Sie sagt: “Ich weiß, dass ich das System Hartz IV bisher noch nicht, wohl aber einzelne Schicksale verändern konnte. Ich weiß, dass ich Menschen helfen konnte, ihre Lebensziele zu verwirklichen.”

    Wer an die Menschen glaube und ihnen Möglichkeiten gebe, an sich selbst zu arbeiten, könne sich über solche Erfolge freuen.

    “Und so können wir gemeinsam in kleinen Schritten daran arbeiten, hoffentlich eines Tages ein ganzes System zu revolutionieren – und die Sanktionspraxis der Jobcenter vielleicht sogar komplett abzuschaffen.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    7. Dimitri DuFour, Hostel-Inhaber

    Dimitri DuFour stammt aus Belgien und ist eigentlich Molekularbiologe. Er reiste mehrere Jahre durch Europa, Asien, Afrika und Südamerika, bis er sich schließlich entschloss, ein Hostel in Kolumbien aufzubauen.

    In seinem Blog erzählt er, wie er den Mut gefunden hat, alles hinter sich zu lassen, um seinen Traum zu verwirklichen.

    Er sagt: “In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass das Leben nicht immer so geradlinig verläuft, wie man es sich vielleicht vorstellt – aber auch, dass genau das am Ende zu etwas ziemlich Gutem führen kann.

    Ich habe gelernt, Gelegenheiten zu erkennen und sie zu nutzen. Und ich habe gelernt, nicht aufzugeben und glücklich zu sein – auch, wenn man manchmal vor Hindernissen steht. ”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    8. Menschen, die für Frieden in ihrer Heimat kämpfen

    Die Friedensmacher aus aller Welt

    Länder bekriegen sich, ethnische Gruppen massakrieren sich, Frauen werden unterdrückt. Ende 2017 waren laut UNHCR 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg, Konflikt und Verfolgung. So viele wie niemals zuvor. 

    Um Hass, Gewalt und Krieg auf der Welt zu stoppen, braucht es Menschen, die dafür kämpfen.

    Wir haben mit Friedensmachern aus aller Welt gesprochen, die es sich zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, für ein besseres Leben in ihrer Heimat und für ihre Mitmenschen zu kämpfen.

    “In Zukunft wird es das Wichtigste sein, ökologische Katastrophen zu verhindern bzw. zu stoppen. Wenn es keine Ressourcen mehr, keine Energie mehr gibt, endet das mit Krieg und Flucht”, sagen die beiden Nigerianer Muhammad Ashafa und James Wuye.

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

     

    9. Flor Edwards, ehemaliges Sekten-Mitglied

    Flor Edwards ist in der Sekte “Children of God” (“Kinder Gottes”) aufgewachsen.

    Gegründet wurde die Sekte 1968 von einer Gruppe Jugendlicher unter der Führung des charismatischen Priesters David Berg. Die “Children of God” vereinten ursprünglich christliche Dogmen mit Idealen der Hippie-Bewegung wie der freien Liebe.

    Kinder wurden in der Sekte extrem streng erzogen, auch für Kleinigkeiten körperlich bestraft, teilweise auch mit sexueller Gewalt. Seit den 70er Jahren wurde gegen Berg ermittelt, unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs und Inzests innerhalb der “Children of God”.

    In ihrem Blog-Beitrag beschreibt Edwards, wie ihre Kindheit in einer Sekte aussah und wie sie den “Children of God” entfliehen konnte.

    Sie sagt: “Ich weiß, dass ich meine Kindheit niemals zurückbekommen werde. Und anstatt weiter in meiner Vergangenheit zu verharren, habe ich jeden einzelnen Tag nach meinem Ausstieg aus den ‘Children of God’ damit verbracht, mich auf meine Zukunft zu konzentrieren.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    10. Volkert Ruhe, Ex-Drogenbaron

    Volkert Ruhe

    Volkert Ruhe hat eine Karriere als Drogenbaron hinter sich. Er saß deshalb für acht Jahre im Gefängnis Santa Fu in Hamburg. 

    Heute ist er ein erfolgreicher Sozialunternehmer und hilft kriminellen Jugendlichen. In seinem Blog beschreibt er, was ihm in seiner schwersten Zeit den Mut gab, seinen Platz in der Gesellschaft wiederzufinden. 

    Sein Ratschlag lautet:

    “Mein Tipp an alle Menschen mit Problemen ist: Versucht nicht, sie alleine zu lösen. Es gibt immer Menschen, die euch helfen können und wollen. Ihr seid nicht allein.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    11. Sabrina Tophofen, lebte als Kind auf der Straße

    Sabrina Tophofen

    Sabrina Tophofen hat in ihrer Kindheit Unvorstellbares erlebt. Vom Vater missbraucht, von der Mutter geschlagen und verstoßen, landete sie als Zehnjährige erst in einem Kinderheim und kurz darauf auf der Straße. Jahrelang lebte sie als Straßenkind auf der Kölner Domplatte und kämpfte ums Überleben.

    Heute steht Tophofen mit beiden Beinen im Leben und besitzt eine erstaunliche Kraft und Beharrlichkeit, mit der sie in Not geratenen Menschen jeden Tag hilft.

    Sie hält sich in schweren Zeiten immer an einen Satz, der sie jetzt schon viele Jahre begleitet: Wenn du nur eine Menschenseele retten kannst, rettest du die ganze Welt.

    Sie sagt: “Es ist möglich, sein Leben zu ändern. Es ist möglich, von der Straße wegzukommen und noch einmal neu anzufangen. Meine eigene Geschichte zeigt das. Aber niemand schafft das allein. Das geht nur, wenn wir in Not geratenen Menschen auf Augenhöhe begegnen, sie stützen und liebevoll begleiten.”

     Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    12. Steve Bray, Brexit-Gegner

    Steve Bray

    Seit mehr als einem Jahr demonstriert Steve Bray fast jeden Tag von 11 bis 18 Uhr lautstark in London gegen den Austritt seines Landes aus der Europäischen Union. Er läuft mit seinen Schildern, der EU-Flagge, seinem blauen Hut und seinem blauen Pulli umher und schreit “Stop Brexit”. 

    Damit ist der Waliser zu einer kleinen Internet-Sensation geworden. Immer wieder taucht Bray auf Fotos und in Videoclips auf. Was ihn antreibt: “Ich habe einen Enkel. Wenn wir die EU verlassen, wird er nicht die Vorteile und Rechte genießen, die ich hatte – das ist eine große Ungerechtigkeit.”

    Längst ist Bray vor dem Parlament nicht mehr allein. Mittlerweile flattern dutzende EU-Flaggen in Westminster. “Die Unterstützung, die ich täglich erhalte, ist überwältigend und zeigt, wie viele Menschen es gibt, die sich genauso fühlen”, schreibt er. 

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    13. Marlou Hundertmark, Grundschullehrerin

    Marlou Hundertmark

    Marlou Hundertmark ist Grundschullehrerin in einem Brennpunktviertel in Hamburg. An ihrer Schule haben 80 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund – und Hundertmark weiß, dass viele von ihnen in ihrem Schul- und Berufsleben Schwierigkeiten haben werden. 

    Deswegen ist es ihr besonders wichtig, den Kindern ein starkes Selbstvertrauen zu vermitteln – dass das nicht immer einfach ist und wie sie selbst an schwierigen Situationen wächst, beschreibt sie in ihrem Text.

    Sie sagt: “Die Kinder in meiner Klasse haben verstanden, dass die Gesellschaft ein Puzzle ist und wir jeden Teil mitnehmen müssen – und sie werden hoffentlich auch in Zukunft für ihr eigenes Recht einstehen, auch mitgenommen zu werden.”

    Denn die aktuellen Zahlen in Deutschland beweisen nun mal: Die meisten Kinder in ihrer Klasse würden es aufgrund ihrer ausländischen Wurzeln und dem schwachen finanziellen Hintergrund später schwieriger haben in der Schule und im Beruf.

    “Deswegen müssen sie den Mut finden, Verhältnisse zu hinterfragen. Und wir Lehrer wiederum müssen den Mut finden, unseren Vorurteilen nicht zu folgen.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    14. Barbara*, litt jahrelang an Bulimie

    Barbara Jahn* ist Mitte 20, Studentin und leidet seit 5 Jahren an Bulimie. In ihrem Text erzählt sie von ihrem Leben mit der Essstörung.

    Aber vor allem auch davon, wie sie es geschafft hat, dass die Krankheit heute nicht mehr ihr Leben bestimmt. Seit Jahren freut sich sie zum ersten Mal auf Weihnachten und will anderen Betroffenen Mut machen.

    Sie sagt:

    “Es hilft, zu wissen, dass man nicht allein ist. Wichtig ist vor allem, sich zu trauen, sich anderen zu öffnen und um Hilfe zu bitten. 

    Ideale sind wichtig, aber sobald sie ins Extrem ausufern, ist eine Grenze überschritten. Seid nachsichtig mit euch selbst. Was ihr auf Instagram seht, ist das, was die Leute wollen, dass ihr seht. Nichts weiter.

    Jeder Mensch ist verschieden, jeder hat Ecken und Kanten. Die Welt ist voll von Imperfektion und Eigenheiten.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    15. Arnold Schnittger, Vater eines schwerbehinderten Sohns

    Arnold Schnittger und sein Sohn

    Arnold Schnittger ist Vater eines schwerbehinderten Sohnes. Regelmäßig macht er mit Aktionen auf die Pflegesituation in Deutschland aufmerksam – so ist er beispielsweise mit dem Rollstuhl seines Sohnes zu Fuß von Hamburg nach Berlin gegangen.

    Da er will, dass Nico in guten Händen ist, wenn er eines Tages nicht mehr für ihn sorgen kann, hat er “Nicos Farm” gegründet – ein gemeinnütziges Wohnprojekt.

    Schnittger sagt: “Pflege ist ein Thema, das uns alle betrifft – früher oder später. Deswegen sollten wir alle dazu bereit sein, uns für bessere Pflegebedingungen und alternative Pflegeprojekte einzusetzen, die aktuelle Missstände ausbessern könnten. 

    Deswegen ist meine Botschaft: Wehrt euch! Empört euch! Ihr dürft euch nicht kleinkriegen lassen. Ich hatte Angst, der Allgemeinheit zur Last zu fallen – aber auch ich bin Teil dieser Allgemeinheit. Wir alle sind es.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier. 

    16. Ali Can, Gründer der Hotline für besorgte Bürger

    Ali Can

    Ali Can ist im Südosten der Türkei geboren. Weil er und seine Familie Kurden und Aleviten sind – eine Minderheit in der Türkei – wurden sie damals politisch und gesellschaftlich unterdrückt. Als Asylsuchender kam Can 1995 mit seiner Familie nach Deutschland. 

    Der heute 24-Jährige hat eine Hotline für besorgte Bürger ins Leben gerufen, in Essen das “VielRespektZentrum” mitgegründet und ist Initiator von #MeTwo. Mit dem Hashtag hat er eine Debatte über Alltagsrassismus in Deutschland ausgelöst. 

    In der HuffPost schreibt er nun darüber, wie er fast täglich Hass und Rassismus erlebt – und warum er trotzdem mit diesen Menschen redet und damit Tausenden Mut macht.

    Er sagt: “Wir müssen nicht alle derselben Meinung sein, aber wir müssen anfangen, einander zu respektieren und uns nicht mehr gegenseitig zu beschimpfen.

    Sprache und Dialog lösen Probleme und Konflikte, Hass und Gewalt hingegen machen alles nur schlimmer.

    Ich will niemanden von meiner Meinung überzeugen, sondern von friedlichen Rahmenbedingungen für ein gemeinsames Leben in einer pluralistischen Gesellschaft, in der es eine hohe Meinungsvielfalt gibt.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    17. Simon und Robert, Startup-Gründer

    Simon Grasser und Robert Glaser

    Simon und Robert sind seit der Schule beste Freunde. Im Studium haben sie beschlossen, zusammen ein Tech-Start-Up zu gründen. Sie wussten, dass sie dafür ihr Leben für immer verändern müssen.

    In der HuffPost schreibt Simon, warum er gerade anderen jungen Menschen zu unternehmerischem Mut rät. Er sagt: “Für unseren Traum einer eigenen Firma mussten wir unsere Leben komplett auf den Kopf stellen.”

    Er hatte Angst, die Beziehung zu Freunden und Familie dabei zu verlieren. “Doch im vergangenen Jahr habe ich erfahren, welche Menschen mir wirklich Rückhalt, Kraft und Mut geben.”

    Auf seine Familie und seine Freundin konnte er sich immer verlassen. “Sie arrangierten sich mit meinem hohen Arbeitspensum und ermöglichten mir, mich nach der Uni und Arbeit völlig auf das neue Wagnis zu konzentrieren. Das gab mir Mut. Den Mut, immer weiterzumachen.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    18. Mark Castens, Wunscherfüller

    Mark Castens

    Mark Castens aus Niedersachsen arbeitet als ehrenamtlicher Wunscherfüller: Er erfüllt sterbenden Menschen ihren letzten Wunsch. Warum er dabei viel mehr über das Leben als über den Tod gelernt hat, schreibt er hier. 

    Mittlerweile hat er schon fast 100 letzte Wünsche erfüllt. 100 Wünsche, die Menschen kurz vor ihrem Tod hatten. Dabei hat er gelernt, worauf es im Leben wirklich ankommt. 

    Er sagt: “Jeder sollte so leben, wie er möchte. Du kannst dich so gesund wie möglich ernähren und ein vorbildliches Leben führen und du wirst trotzdem sterben. Mit Sport, ohne Sport, mit Zigarette und ohne – der Krebs macht da keinen Unterschied.

    Deshalb: Seid vor allem glücklich. Genießt das Leben. Und regt euch nicht zu sehr über unbedeutende Probleme auf.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    19. Boyan Slat, Erfinder

    Boyan Slat

    Der Niederländer Boyan Slat beschloss im Alter von 17 Jahren, dass er die Weltmeere von Plastikmüll befreien will. Sein Erfindung: Ein 600 Meter langes Kunststoffrohr, gebogen zu einem U, das die Meeresströmung nutzen soll, um schwimmende Plastiktüten, -teller, -gabeln, -strohhalme und -flaschen einzufangen.

    Sein Plan klingt größenwahnsinnig – doch die Fortschritte des Holländers zeigen, was auch ein Einzelner im Kampf für die Umwelt tun kann: mit einer guten Idee und viel, viel Tatendrang.

    Slat ist überzeugt, die Weltmeere vom Plastik befreien zu können. “Wenn ich nicht daran glaube würde, wäre meine Arbeit sinnlos.” 

    Ein Zurück gibt es für den jungen Mann mit den wilden Haaren und der klaren Vision ohnehin nicht. “Wir Menschen haben dieses Problem geschaffen, also müssen wir es auch lösen können.”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    20. Nada al-Ahdal, Frauenrechtlerin

    Nada al-Ahdal

    Nada al-Ahdal war 11 Jahre alt, als sie zwangsverheiratet werden sollte. Ein grausames Schicksal, wie es im Jemen viele junge Mädchen erleiden.

    Nada rannte von ihrer Familie davon und kämpft seitdem für Gerechtigkeit für alle Mädchen. Inzwischen ist sie 15 und hat eine Stiftung gegründet, spricht mit Politikern und hält Vorträge. Einige bezeichnen sie bereits als jemenitische Malala, die pakistanische Kinderrechtsaktivistin und Nobelpreisträgerin. Nadas  Augen glänzen, wenn sie Malala. “Ich liebe Malala. Sie ist so stark.”

    Außerdem hat Nada ein Programm ins Leben gerufen, um Kindern, die vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen mussten, Englisch beizubringen und ihnen Zugang zu höherer Bildung zu ermöglichen.

    Nada sagte der HuffPost: “Ich werde jetzt mein ganzes Leben und jede Minute versuchen, andere Mädchen zu retten und ihnen zu Bildung zu verhelfen. Ich hoffe, ihr seid an meiner Seite!”  

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    21. Andrea T., erlitt mit 22 einen Schlaganfall

    Andrea T. (Symbolbild)

    Andrea T. war gerade 22 Jahre alt und eigentlich kerngesund, als sie vor einem Jahr einen Schlaganfall erlitt. Seitdem ist viel passiert, inzwischen kann sie wieder sprechen. Mit welchen Hürden sie kämpfte und was ihr in der schlimmen Zeit Mut macht, schreibt sie in ihrem Blog.

    Für viele junge Menschen wirkt ein Schlaganfall nicht wie eine Erkrankung, die sie bald betreffen könnte. Sie gehen davon aus, dass nur ältere Menschen einen Schlaganfall bekommen. Auch Andrea ging davon aus – bis sie einen Schlaganfall hatte. Mit nur 22 Jahren. Im Sommer 2017.

    Es war ein weiter Weg für sie, wieder sprechen zu lernen. Doch inzwischen ist sie fast wieder gesund. Sie sagt: “Ich habe viel daraus gelernt, bin daran gewachsen.”

    Sie glaubt nicht, dass sie ein anderer Mensch ist als zuvor. “Meine Wertvorstellungen, Ziele, Träume und mein Handeln haben sich nicht großartig verändert. Aber ich habe gemerkt, wie stark ich bin, welche Kraft in mir steckt. Allein diese Tatsache empfinde ich als kostbar.

    Wenn es euch schlecht geht, versucht daran zu denken, dass wieder eine bessere Zeit kommen wird, ihr könnt es schaffen und ihr seid stärker, als ihr vielleicht glaubt!”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    22. Chris Müller, kämpft gegen Mukoviszidose

    Chris Müller

    Chris Müller ist Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz. Seit der Geburt seiner Tochter, die mit Mukoviszidose zur Welt kam, kämpft er mit allen Mitteln gegen die Krankheit.

    Müller sagt: “Ich wollte das Schicksal meiner Tochter nicht einfach akzeptieren. Nein, ich beschloss, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und alles Erdenkliche in Bewegung zu setzen, um ihr ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen.”

    Er hat ATMOS entwickelt, eine Art Resort, an dem sich auch lungenkranke Menschen erholen und bei optimalen Klimabedingungen Kraft schöpfen können. Außerdem wird vor Ort an den Gesundheitskonzepten weiter geforscht. 

    “Diese Reise, auf der ich mich seit der Geburt meiner Tochter befinde, hat mich inzwischen an einen Punkt geführt, an dem ich echte Hoffnung spüre”, sagt Müller.

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier. 

    23. Markus Nieth, Ex-Bürgermeister eines gespaltenen Dorfs in Sachsen-Anhalt

    Markus Nieth

    Asylbewerber und Geflüchtete aufnehmen – oder nicht?

    Die Frage hat das Dorf Tröglitz gespalten: Rechtsextreme und Einwohner zogen unter fremdenfeindlichen Parolen gemeinsam durch den kleinen Ort ganz im Südosten Sachsen-Anhalts. Zugleich demonstrierten aber auch Tröglitzer und Menschen aus der Umgebung gegen Ausländerhass und rechte Gewalt.

    Für den ehemaligen Tröglitzer Ortsbürgermeister Markus Nierth ist der Ort sinnbildlich für ähnliche Konflikte in vielen ostdeutschen Städten und Dörfern.

    Im Gespräch mit der HuffPost erklärt Nierth, wie Politik und Zivilgesellschaft die Bedenken der Bürger vor den “Fremden” thematisieren sollten. Wie sie zugleich angemessen auf den rechten Hass und die Lügen reagieren können.

    Und wie man Menschen Mut macht, für Toleranz und Menschlichkeit einzustehen, auch wenn ihnen der Unmut einer lautstarken Minderheit entgegenschlägt.

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    24. Jürgen Weber, Ex-Arbeitsloser

    Jürgen Weber

    Jürgen Weber hat selbst jahrelang Arbeitslosengeld II (ALG II), umgangssprachlich auch Hartz IV genannt, bezogen und arbeitet mittlerweile wieder in Vollzeit.

    Im Jahr 2005 hat er den Verein Hartz IV Betroffene e.V. gegründet, um anderen ALG-II-Beziehern zu helfen, sie rechtlich zu beraten und zu Jobcenter-Terminen zu begleiten. 

    Weber sagt: “ALG II fühlt sich an, wie ein Leben im offenen Strafvollzug – nur, dass man im Knast immerhin noch drei Mahlzeiten am Tag bekommt.”

    Deswegen will er sich auch jetzt, da er wieder in Vollzeit arbeitet, in seinem Verein weiter für Hartz-IV-Bezieher einsetzen. “Ich bin mir sicher, dass es weder vom Jobcenter noch von den Politikern erwünscht ist, dass sich ALG-II-Bezieher über ihre Rechte aufklären lassen und untereinander vernetzen.

    Dennoch werde ich weiterhin für sie kämpfen. Es gibt viel zu tun, packen wir es an!”

    Den ganzen Beitrag lest ihr hier.

    (ll)


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    • Eine Grundschullehrerin in Washington bekam ein besonderes Weihnachtsgeschenk von einem armen Kind.
    • Der Facebook-Post dazu rührt jetzt Tausende. 

    Rachel Uretsky-Pratt ist Grundschullehrerin im amerikanischen Washington. Zur Weihnachtzeit bekam sie von ihren Schülerinnen und Schülern kleine Geschenke, bevor sie sich in die Weihnachtsferien verabschiedeten.

    Ein Geschenk davon ist ihr so sehr ans Herz gegangen, dass ein Foto davon machte und es auf Facebook teilte. Der Beitrag verbreitete sich schnell in dem sozialen Netzwerk – denn die Geschichte dahinter rührte viele Menschen. 

    Das Foto zeigt eine kleine Plastikverpackung, in das eine Schülerin kleine Marshmallows gepackt hatte.

    Das Geschenk einer Schülerin, die selbst nichts hat

    “Heute habe ich Schokolade, süße handgeschriebene Nachrichten und Schmuck erhalten, aber diese Marshmallows von Lucky Charm fielen mir besonders auf”, schreibt Lehrerin Uretsky-Pratt.

    Ihr ging das Geschenk so nah, weil die Schülerin nicht in der Lage war, ihr etwas anderes zu schenken. Die Marshmallows stammen aus dem subventioniertem Essen, das die Schüler an der Schule bekommen. Sie sind eine Beilage in den Cornflakes.

    Die Schülerin hatte also das Müsli durchsucht und die leckeren Süßigkeiten rausgepickt und für ihre Lehrerin verpackt. Die Tüte, in die das Mädchen die Marshmallows steckte, war die Verpackung, in der sich zuvor das Besteck befunden hatte.

    Mehr zum Thema:Lehrerin an Brennpunktschule: “Die Kinder helfen mir, den Mut nicht zu verlieren”

    Die Schülerin wollte der jungen Lehrerin eine Freude machen, obwohl sie ihr nichts kaufen konnte. Und Uretsky-Pratt war offensichtlich sehr dankbar für das einmalige Geschenk, denn sie schrieb:

    “Seid dankbar für das, was ihr habt und was andere euch geben. Es kommt wirklich aus tiefstem Herzen.”

    Die Lehrerin und die Schule bekamen eine Welle der Unterstützung 

    Viele Menschen haben wohl auf sie gehört, denn der Beitrag verbreitete sich rasant. Fast 125.000 Mal wurde der Beitrag geteilt. Viele Menschen schrieben der Lehrerin nette Nachrichten, wurden aktiv und spendeten für die Schule.

    Uretsky-Pratt war überwältigt von der Unterstützung der Menschen und schrieb auf Facebook:

    “Mein Wunsch ist es, dass ihr euch an diese kleine Geste der Liebe von einer meiner Schülerinnen erinnert, sie mit euch tragt und Liebe und Freundlichkeit mit allen teilt, die ihr trefft – nicht nur während der Weihnachtszeit.”

    (ll)


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    Die rosa Klappmaulpuppe Tiffy, der gemütliche Samson und Oscar aus der Mülltonne habe in Deutschland wohl die Kindheit von Millionen bereichert. Immerhin gibt es die berühmte Kinder-Fernsehserie “Sesamstraße” bereits seit 1973 und somit hat sie eine lange Tradition. Bisher prägte die Serie vor allem Kinder in Deutschland und den USA. Doch das soll sich nun ändern.

    Denn wie die Lego Stiftung Anfang Dezember verkündete, will sie in einem Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 100 Millionen US-Dollar investieren, um eine Zusammenarbeit zwischen der Sesamstraße, dem International Rescue Committee (kurz: IRC) und der Hilfsorganisation BRAC unterstützen.

    Gefunden auf: “Global Citizen


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    Advent, Advent ein Lichtlein brennt. So beginnt ein bekanntes Weihnachtsgedicht. Und genauso schnell wie im Gedicht die Adventskerzen angezündet werden – erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – steht auch für dich Weihnachten vielleicht viel zu schnell vor der Tür. Und spätestens kurz vor dem 24. stellt sich die Frage, was denn an Heiligabend auf den Tisch kommen soll.

    Gerade wer nicht ewig in der Küche stehen will oder viele Gäste zu Besuch hat, greift gerne auf Fondue oder Raclette zurück. Und selbst wenn du zu den Menschen gehörst, die wahre Organisationstalente sind, und dein Weihnachtsmenü schon komplett geplant hast, können wir dich vielleicht mit dem ein oder anderen Gadget in Versuchung führen. Nach Weihnachten steht schließlich Silvester an. Und wer kann schon einem Schokoladenbrunnen und frischen Früchten zum Dessert widerstehen?

    Princess Pure Raclette-Grill für 8 Personen

    Das Raclette-Set kommt meist in geselliger Runde zum Einsatz. Schon allein deshalb lohnt es sich, in ein Set zu investieren, die für möglichst viele Personen geeignet ist. Zwar kann man Raclette-Pfannen und anderes Zubehör meist nachkaufen, das alles bringt aber nichts, wenn der Platz auf der Grillplatte nicht ausreicht.

    Beim Raclette-Grill von Princess Pure muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Er bietet Platz für acht Raclette-Pfannen, die im Lieferumfang inbegriffen sind. Das schöne Design mit Bambus-Elementen macht den Grill zu einem echten Hingucker und durch die eingebaute Ablage für die Pfannen ist er obendrein noch praktisch. Momentan gibt es das Set auf eBay für nur 62,48 Euro.

    All in One: Fondue & Raclette: Castello

    Neben Raclette ist auch Fondue immer eine gute Idee, wenn du eine größere Gruppe zum Essen zu Besuch hast. Die Vorbereitungsarbeit hält sich auch hier in Grenzen – man muss lediglich den Fondue-Tops aufstellen und die Zutaten in mundgerechte Stücke schneiden. Schon steht dem gemütlichen Abendessen nichts mehr im Weg.

    Wenn du von Fondue und Raclette nicht genug kriegen kannst, aber wenig Stauraum zuhause hast, ist die beste Lösung, in ein Hybridgerät zu investieren. Ein solches Hyridgerät ist das “Castello” von Nouvel Swiss. Es kommt es voll ausgestattet mit sechs Raclettepfannen und sechs Fonduegabeln. So kannst du sofort loslegen, wenn das Set angekommen ist. Das All in One Set gibt es bei eBay für 44,99 Euro.

    Fondue Set gehämmertes Kupfer

    Natürlich muss es nicht immer ein Multifunktionsgerät sein. Manchmal ist einfach aber stilvoll am schönsten. Nicht umsonst hat sich das grundlegende Design des Fondue-Tops kaum geändert. Abgesehen von dem ein oder anderen Gerät mit eingebautem Heizelement, wird bis heute meistens mit Brennpaste und offener Flamme geheizt.

    Auch das Fondue-Set von Kitchen Craft funktioniert nach diesem altbewährtem Prinzip. Der Topf aus gehämmertem Kupfer verleiht dem Set zudem noch einen heimisch-gemütlichen Charme. Auf eBay kostet es momentan 79,95 Euro.

    3 Ebenen Schokoladenbrunnen

    Ein Schokobrunnen ist schon an und für sich eine dekadente Anschaffung. Bei der Anschaffung ist dir von vorneherein klar, dass es kein Gerät für den Alltagsgebrauch ist. Der Brunnen wird nur zu besonderen Gelegenheiten zum Einsatz kommen. Gerade das macht es jedoch so verlockend, sich einen Schokobrunnen zu gönnen. Nicht nur die sprudelnde Schokolade ist hier eine süße Versuchung.

    Die vollmundige Schokolade aus dem Brunnen zusammen mit frischen Früchten stellt das perfekte Dessert für ein Festessen da und wird bei deinen Gästen mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Einen effektvollen Schokobrunnen gibt es bei eBay für momentan 29,90 Euro.


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    • Ein Mann aus Arizona hat den Wunschzettel eines mexikanischen Mädchens gefunden – der Zettel flog mit einem Ballon über die Grenze. 
    • Dank der Unterstützung eines Radiosenders konnte der Mann dem Mädchen ihre Weihnachtswünsche erfüllen. 

    Ein modernes Weihnachtsmärchen rührt die Menschen in die USA. 

    In den Hauptrollen: ein Ballon eines achtjährigen Mädchens aus Mexiko samt ihrer Weihnachtswünsche, ein US-Amerikaner aus Arizona und die Grenze zwischen den USA und Mexiko, über die derzeit so viel und so hitzig in Washington gestritten wird.  

    Eine Wanderung vor Weihnachten

    Kürzlich ging Randy Heiss aus Bisbee wandern. Dabei fand er die Überreste eines Ballons – und einen Zettel. “Ich sah die kleine Notiz unten am Band und sagte: ’Oh, ich muss ein Foto davon machen’”, sagt Heiss dem TV-Sender KVOA

    Dann habe er den Zettel entfaltet und gesehen, dass er von einem kleinen Mädchen namens Dayami auf Spanisch geschrieben worden sei. Seine Frau half ihm, die wenigen Worte zu entziffern.

    Es war ein Wunschzettel für den Weihnachtsmann. Dayami wünschte sich offenbar ein paar Klamotten und Spielzeug. 

    “Es berührte wirklich mein Herz”, erzählt Heiss weiter im Gespräch mit KVOA. “Ich sagte mir: Okay, wie zum Henker soll ich herausfinden, wie ich das kleine Mädchen kontaktieren und ihr ihren Wunsch wahr werden lassen kann?”

    “Liebe keine keine Grenzen” 

    Doch er hatte eine Idee: Er kontaktierte einen mexikanischen Radiosender, der die Geschichte auf seinem Facebook-Account teilte. Vergangene Woche schließlich konnte Heiss Dayami und ihre Familie in den Studios des Senders treffen, wie der Radiosender am Montag mitteilte. Heiss und seine Ehefrau hatten Spielzeug dabei. 

    “Liebe kennt keine Grenzen”, sagte Heiss der “Today”-Show. Die Grenzanlage zwischen Mexiko und den USA – an diesem Tag sei sie “hinweggeschmolzen”. 

    Die Kinder jedenfalls hätten sich sehr gefreut. Und auch das Ehepaar Heiss war glücklich. Vor Jahren verloren sie laut Randy Heiss ihren Sohn. “Wir haben keine Enkelkinder und Weihnachten mit Kindern zu teilen, war etwas, das uns in unserem Leben fehlte.”

    (tb)


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