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Huffington Post Germany Athena

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    • Die Polizei in der Stadt Baunatal nahe Kassel hat einen überraschendes Paket bekommen. 
    • Ein Dieb schickte zwei gestohlene Kennzeichen zurück – samt Entschuldigung und Entschädigungsgeld. 

    Reue ja, Mut nein: Ein anonymer Dieb hat – statt sich zu stellen – der Polizei in der Stadt Baunatal ein Paket mit seiner zuvor gemachten Beute geschickt. 

    In dem Paket: Zwei gestohlene Kennzeichen aus dem Raum Kassel, 20 Euro sowie ein Brief, in dem der Dieb die Beamten um Entschuldigung bittet. 

    Dieb schreibt der Polizei: “Ich schäme mich sehr”

    “Ich kann meine Tat leider nicht erklären und schäme mich sehr, dass ich so was getan habe”, schrieb der Kleinkriminelle laut der Polizei in dem Brief. 

    Er bat die Beamten darum, die Kennzeichen wieder an den Besitzer zu übermitteln und schrieb weiter: “Als Entschädigung lege ich in das Paket 20 Euro bei. Es tut mir wirklich sehr leid.”

    Unterschrieben war der Brief nicht. 

    Mehr zum Thema: Polizei verrät: Diese Nummer sollte jeder Smartphone-Besitzer unbedingt kennen

    Polizei stellt Ermittlungen wegen Diebstahl nicht ein

    Die Polizei überprüfte die Kennzeichen – tatsächlich waren diese als gestohlen gemeldet worden. 

    Seine Entschuldigung und das Zurücksenden der Beute nutzen dem Dieb jedoch nichts. Die Ermittlungen wegen Diebstahls werden laut der Polizei weiterlaufen.

    Immerhin: Seine Reue könnte sich bei einem eventuellen Verfahren positiv für ihn auswirken. 

    (ujo)


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    • Weihnachtstraditionen sind in jedem Land unterschiedlich, aber auch von Familie zu Familie unterscheiden sich die Bräuche.
    • Die britische Königsfamilie ist da keine Ausnahme.

    In jeder Familie wird Weihnachten anders gefeiert. So hat auch die britische Königsfamilie ihre Traditionen, die sie jedes Jahr einhält. Manche dieser Traditionen sind allerdings überraschend.

    Bei der britischen Königsfamilie werden Geschenke früher auspackt

    So bringt in England traditionell der Weihnachtsmann, der meist als “Father Christmas” bezeichnet wird, die Geschenke. Aber erst in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Das Auspacken der Weihnachtsgeschenke findet – wie auch  in den USA – am Morgen des 25. Dezember statt.

    Und anders als im Rest des Landes beschenken sich die britischen Royals schon an Heiligabend. Alle Geschenke werden auf einen Tisch gestellt und jeder darf der Reihe nach eins auspacken.

    Die Prinzen-Brüder haben ihre eigenen Traditionen

    Prinz William und Prinz Harry haben noch ihre ganz eigenen Traditionen. So spielen die beiden am 24. Dezember immer eine Runde Fußball. Am Abend stoßen sie dann bei einem Glas Apfel-Cider an.

    Und auch am ersten Weihnachtsfeiertag stehen ein paar Pflichttermine auf der Agenda der Großfamilie. So verbringt sie den Abend zusammen und schaut Filme. Fast wie eine ganz normale Familie.

    Im Video oben seht ihr weitere überraschende Weihnachtstraditionen der Royals.

    (ujo)


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    Zu Beginn meines Studiums hatte ich wie die meisten Studenten dringend einen Nebenjob nötig. Nach meiner verzweifelten Suche landete ich schließlich in einer der größten Filialen des schwedischen Moderiesen H&M.

    Neben der ein- oder anderen Ekelgeschichte und unzähliger unfreundlicher Kunden, muss ich sagen, dass sich besonders ein Arbeitstag auf ewig in mein Gedächtnis eingebrannt hat:

    ► Der letzte Samstag vor Weihnachten vor drei Jahren. 

    Ich hatte zuvor bereits in einer ebenfalls sehr bekannten Parfümerie über Weihnachten ausgeholfen und wusste natürlich, dass es sich bei den Festtagen nicht unbedingt um die entspannteste Zeit handelt, um im Einzelhandel zu arbeiten. 

    Nichtsdestotrotz stand ich an allen Adventssamstagen in einer Kinderabteilung der Modekette. In dieser Zeit hatte ich nicht nur einmal das Bedürfnis, aus Verzweiflung laut zu schreien oder wild um mich zu schlagen.

    Unfreundliche Kunden werden an Weihnachten zu echten Bestien

    Natürlich können Kunden das ganze Jahr über unfreundlich und ohne Manieren sein. Doch zur Vorweihnachtszeit verwandeln sich viele von diesen ohnehin unangenehmen Zeitgenossen in unzähmbare Bestien, die zum Frühstück wohl kleine Kinder verspeisen und sich für ihr Mittagessen unschuldige H&M-Mitarbeiter aufheben.

    ► Jeden Samstag vor Weihnachten steigerte sich die Anzahl der Kunden und mein Hass auf die Menschheit direkt proportional immer weiter in die Höhe. 

    Stangen voller Kleidung wurden zerlegt, Waren des gesamten Hauses wahllos in Ecken geschmissen, Mitarbeiter beschimpft und mehrfach entfachten laute Streits zwischen Kunden über das ein- oder andere letzte Teil.

    Ich muss sagen: Ihr Kunden habt mir meine Arbeit zur Weihnachtszeit wirklich zur Hölle gemacht.

    Mehr zum Thema:Enormer Stress und Arbeit auf Abruf: H&M-Mitarbeiter klagen über miserable Arbeitsbedingungen

    Der letzte Weihnachtssamstag war grausam

    Es war der letzte Samstag vor Weihnachten, der mir allerdings den letzten Nerv geraubt und mich fast zum Weinen gebracht hat.

    Ich hatte an besagtem Tag eine zehnstündige Schicht und zu allem Überfluss waren wir auch noch stark unterbesetzt. So kassierte ich im Akkord ab 10 Uhr morgens einen Kunden nach dem nächsten ab, während auf der Verkaufsfläche das absolute Chaos herrschte.

    Bis zum frühen Abend war es niemandem von uns möglich, die Kassen zu verlassen, da jede Kraft dort dringend benötigt wurde.

    Nachdem wir also gezwungen waren, die gesamte Kinderabteilung über sieben Stunden hinweg den Kunden selbst zu überlassen, zog ich gegen fünf Uhr als erste Mutige auf das Schlachtfeld, um die Flächen rund um die Kasse aufzuräumen. 

    In meinen rund 1,5 Jahren bei dem Textildiscounter habe ich noch nie so etwas gesehen, wie an diesem Tag.

    Ich kämpfte mich durch - durch alles

    Obwohl ich in der Mädchenabteilung anfing, aufzuräumen, befand sich an den Stangen und auf dem Boden der Fläche weniger Mädchenkleidung, als alles andere, was wir im Store verkauften.

    Zwischen BHs, Schmuck, Männer-Jeans und Babykleidung fanden sich hier und da einzelne Teile, die zumindest in der richtigen Abteilung lagen, wenn auch fernab des richtigen Ortes. Bereits in diesem Moment war ich nahe eines emotionalen Zusammenbruchs.

    Als hätten mich die endlosen Schlangen und teils sehr unfreundlichen Kunden an der Kasse über die letzten sieben Stunden nicht bereits genug gestresst: Nun wusste ich, dass ich drei Stunden hatte, um alleine ein Chaos aufzuräumen, für das es mindestens fünf Mitarbeiter gebraucht hätte. Realistischer Weise sogar eher zwei Fußballmannschaften.

    Doch es half natürlich alles nichts: Ich kämpfte mich an gestressten, mit Tüten voller Geschenke bepackten Kunden, Kinderwägen und schreienden Kleinkindern vorbei und benötigte allein für das Beseitigen sämtlicher Fremdware an nur einer Stange eine geschlagene halbe Stunde – und hatte daraufhin eine nahezu leere Kleiderstange vor mir.

    Schnell wurde mir bewusst, dass mein Unterfangen unmöglich war. Es herrschte zu viel Chaos und die Ware wurde in den letzten Stunden einfach zu achtlos vermischt.

    Ich war fassungslos, dass sich die Menschen im Weihnachtsstress tatsächlich noch rücksichtsloser verhielten als sonst. Überall lag Müll oder Artikel an der falschen Stelle und in der Luft lag eine Stimmung, als würden die Läden am nächsten Tag für immer schließen.

    Eine ältere Frau brachte mich mit ihren Worten fast zum Weinen

    Verzweifelt kämpfte ich mich knapp drei Stunden durch den Laden und kam dabei doch kaum von der Stelle weg, an der ich angefangen hatte.

    Es war eine ältere Frau, die mich an diesem Punkt, kurz vor Ladenschluss, fast zum Weinen brachte.

    Ich versuchte gerade verzweifelt, eine heruntergefallene Stange voller Kleidung aufzuheben und neu an der Wand zu befestigen, als sie gestresst auf mich zu eilte. Sie fragte mich, ob das reduzierte Oberteil in ihrer Hand noch in einer anderen Größe erhältlich sei und ob ich dazu im Lager nachsehen könnte.

    Ich erklärte ihr freundlich, dass es sich dabei um ein Einzelteil handelte, weshalb wir leider keine weiteren Oberteile in anderen Größen auf Lager hätten. Ich verwies sie auf unseren Sale-Ständer im hinteren Teil des Ladens und sagte ihr:

    “Sie können auch gerne dort ihr Glück versuchen, ob wir dort einen ähnlichen Pulli reduziert haben. Aber leider sehen Sie ja, dass es hier gerade etwas chaotisch zugeht, deswegen kann ich Ihnen nicht versprechen, dass alle Sale-Teile an diesem Ort liegen.”

    Daraufhin fing die Frau zu schreien und mich zu beschimpfen an. Es sei eine Frechheit, dass ich versuche, mich aus meinem Job herauszureden. Ich sei einfach nur zu faul, um im Lager nach dem gewünschten Teil zu sehen und wolle ihr nicht helfen. 

    “Ich lasse mich doch von so einer kleinen Verkäuferin nicht verarschen”

    Wieder versuchte ich, ruhig die Lage zu erklären. Ich sagte ihr, dass ich ihr so kurz vor Ladenschluss leider nicht helfen könne, obwohl ich es gerne würde und sie aber auf der Suche nach einem bestimmten Teil auch gerne unter der Woche noch kommen könne, wenn sie dazu die Zeit habe. Dann würden ich oder meine Kollegen ihr gerne weiterhelfen.

    Nun wurde die Frau noch ausfälliger: “Ich lasse mich doch von so einer kleinen Verkäuferin nicht verarschen! Ich brauche dieses Oberteil für meine Enkelin und ich werde mich ganz sicher nicht nochmal in diesen Drecksladen begeben, wo wohl jeder so unfähig ist wie Sie!”  

    Mit diesen Worten rauschte sie an mir vorbei, während es in mir innerlich nur brodelte. Ich war gestresst, erschöpft und hatte soeben 10 Stunden lang das Weihnachtschaos voller unhöflicher Menschen mit einem Lächeln auf den Lippen überlebt.

    Nicht einmal war ich dabei unfreundlich geworden und nun musste ich mich beschimpfen und als unfähig und faul bezeichnen lassen. Ich merkte die Tränen der Wut in mir aufsteigen und ging schnell aus der Verkaufsfläche, um mich zu sammeln. 

    Die Kundin brach ihr Versprechen

    Rückblickend würde ich diese Tage vor Weihnachten und im besonderen den beschriebenen Samstag als die schlimmsten Arbeitstage meiner Karriere bezeichnen.

    Die Ironie an der ganzen Geschichte ist übrigens, dass die ältere Frau das Versprechen, das sie mir gab, nicht einhielt. Noch am Montagvormittag kam sie, wie ich es ihr empfohlen hatte, zurück in die Filiale und suchte erneut nach dem Pullover für ihre Enkelin. Dabei hatte sie allerdings – wie ich es ihr ebenfalls angekündigt hatte – keinen Erfolg, da es nun mal ein Einzelteil war. 

    Später bezahlte sie bei mir einen anderen Pullover aus dem Sale. Ich begrüßte sie herzlich und kassierte sie ab, aber sie konnte mir an dem Tag nicht einmal in die Augen sehen. 

    Der Artikel basiert auf einem Gespräch zwischen Tatiana Bösch* (Name geändert, aber der Redaktion bekannt) und Jessica Ruhstorfer.

    (vl)


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    Chris Müller ist Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz. Seit der Geburt seiner Tochter, die mit Mukoviszidose zur Welt kam, kämpft er mit allen Mitteln gegen die Krankheit. Er will seiner Tochter und anderen Betroffenen ein weitgehend normales Leben ermöglichen.

    Was als Idee begann, ist heute ein gigantisches Projekt, an dem Menschen aus der ganzen Welt beteiligt sind und das am Ende nicht nur Mukoviszidose-Patienten helfen wird. 

    Kurz nachdem unsere Tochter geboren wurde, kam die schreckliche Diagnose: Mukoviszidose. Eine bisher unheilbare, genetisch bedingte Stoffwechselkrankheit, die das Leben unseres Kindes nicht nur erheblich erschweren, sondern auch frühzeitig beenden könnte.

    Damals, vor acht Jahren, wussten wir noch nicht, was auf uns zukommen würde. Doch schon wenige Monate später machte sich die Krankheit auf schreckliche Weise bemerkbar. Unser Baby litt unter schweren Infektionen. Wir mussten Wochen auf der Intensivstation verbringen. Unsere Tochter wurde mit Sauerstoff beatmet. Und obwohl das schon schrecklich genug war, war es erst der Anfang.

    In diesen Wochen im Krankenhaus begriff ich erst so richtig, dass unser Baby sein Leben lang mit chronischem Husten, schweren Lungenentzündungen und massiven Verdauungsstörungen zu kämpfen haben wird.

    Am meisten erschütterte mich damals die Lebenserwartung von Mukoviszidose-Patienten. Derzeit sind es durchschnittlich maximal 40 Jahre.

    Meine Angst wandelte ich in Energie um 

    Ich verfiel zunächst in eine Art Schockstarre. Äußerlich funktionierte ich irgendwie. Aber innerlich war ich vollkommen abwesend. Ich hatte Angst.

    Und diese Angst war es, die mich schließlich aus meiner Trance aufwachen ließ und mich zum Handeln antrieb. Aus Angst wurde Energie.

    Ich wollte nicht länger das Kaninchen sein, das von der Schlange gefressen wird. Ich wollte zum Mungo werden, der die Schlange tötet.

    Ich wollte das Schicksal meiner Tochter nicht einfach akzeptieren. Nein, ich beschloss, gegen ihre Krankheit anzukämpfen und alles Erdenkliche in Bewegung zu setzen, um ihr ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen.

    Ich wollte nicht länger das Kaninchen sein, das von der Schlange gefressen wird. Ich wollte zum Mungo werden, der die Schlange tötet.

    Große Anstrengungen können zu großen Erfolgen führen

    Und so habe ich es mir zum Ziel gesetzt, Mukoviszidose innerhalb von zehn Jahren auszumerzen. Das ist ein hohes Ziel, ja. Aber ich habe erlebt, dass große Anstrengungen auch zu großen Erfolgen führen können.

    Ich bin jetzt 45 Jahre alt. In meiner Jugend kam das Thema Aids erstmals auf, damals ein sicheres Todesurteil. Wer hätte vor zwei Jahrzehnten gedacht, dass Aids noch während meines Lebens so gut behandelbar wird?

    Das motiviert mich in meinem täglichen Kampf gegen die Krankheit meiner Tochter.

    Aus meinen Überlegungen und vielen Gesprächen mit Mukoviszidose-Patienten, Angehörigen, Ärzten und Forschern entstand zunächst eine Idee und schließlich ein Projekt: ATMOS.

    ATMOS – ein Ort der Heilung und Forschung 

    ATMOS ist ein umfassendes Projekt, das sich aus vielen verschiedenen Elementen zusammensetzt.

    Eines davon ist das Resort. Ein Ort, an dem sich nicht nur aber auch lungenkranke Menschen erholen und bei optimalen Klimabedingungen Kraft schöpfen können. Außerdem wird vor Ort an den Gesundheitskonzepten weiter geforscht. 

    Ich hatte das Glück, Wolf D. Prix von dem Wiener Architekturstudio Coop Himmelb(l)au kennenzulernen. Er hat für ATMOS ein Resort entworfen, das wie eine biomechanischer Tempel aussieht und der Funktion einer atmenden Lunge nachempfunden ist.

    Ermöglicht wird das durch den Standort am Meer: Die Meeres-Luft zieht von außen durch ein ausgeklügeltes System durch alle Räume – sozusagen eine mediterrane Inhalationsmaschine.

    Das bedeutet eine ungeheure Erleichterung für Mukoviszidose-Patienten. Durch den Gendefekt, der die Krankheit auslöst, produzieren viele Organe einen sehr zähen Schleim. Besonders spürbar ist das in der Lunge. Die feinverzweigten Kapillaren verkleben und den Betroffenen wird regelrecht die Luft abschnürt.

    Unsere Tochter muss deshalb drei bis vier Mal am Tag inhalieren.

    ATMOS ist wie ein überdimensionales Inhalationsgerät

    Die Meeresbrise löst durch ihren hohen Salzgehalt den Schleim und lässt die Patienten abhusten. So können sie wieder leichter atmen.

    Das Konzept eines Resorts, das mit Meeresluft durchströmt wird, ist einmalig und fungiert wie ein überdimensionales Inhalationsgerät – das bestätigen mir Mukoviszidose-Spezialisten.

    Im Februar 2017 habe ich ATMOS der Öffentlichkeit präsentiert. Und seither hat sich unglaublich viel getan. Sehr viele Menschen aus den verschiedensten Bereichen sind auf mich zugekommen, um unser Projekt zu unterstützen.

    Was als Idee und Vision anfing, steht heute kurz vor der Verwirklichung. Es wird nicht wie zunächst geplant ein Resort gebaut – es sind sogar sechs ATMOS-Standorte geplant.

    Und das ist einer interessanten Entdeckung zu verdanken.

    COPD – ein schrecklicher Verwandter 

    Mukoviszidose-Patienten haben beinahe die gleichen Symptome wie COPD-Patienten, aus völlig unterschiedlichen Gründen.

    Bei der Mukoviszidose sorgt der angeborene Gendefekt dafür, dass der Körper verschleimt. Insbesondere Darm und Lunge sind davon betroffen, sodass Patienten ohne Behandlung an dem Schleim ersticken oder an Infektionen sterben würden.

    Bei COPD, einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, ist das ganz ähnlich, nur dass die Ursache nicht ein Gendefekt ist, sondern Umwelteinflüsse – wie zum Beispiel Feinstaub oder Rauch – sind.

    Diesen Zusammenhang erkannte ich, nachdem Professor Rolf Ziesche, ein Experte auf dem Gebiet der COPD, auf mich zugekommen war.

    Als mir bewusst wurde, dass wir gewissermaßen einen schrecklichen Verwandten gefunden hatten, erkannte ich auch, dass sich jetzt alles ändern würde.

    Denn während es vergleichsweise wenige Mukoviszidose-Patienten gibt – in meinem Heimatland Österreich werden pro Jahr etwa 20 Babys mit dem Gendefekt geboren, in Deutschland etwa 200 – gehört COPD zu den weltweit häufigsten Todesursachen.

    Plötzlich ist das, was ich für eine Person begonnen habe, für Millionen Menschen weltweit interessant.

    Weil es glücklicherweise nur wenige Mukoviszidose-Patienten gibt, hatte die Pharmaindustrie bisher kein sehr großes Interesse daran, in die Forschung zu der Krankheit zu investieren. Der Markt war einfach zu klein.

    Doch nun, da wir den Zusammenhang zwischen den beiden Krankheiten entdeckt haben, können wir auch zusammen kämpfen.

    COPD verursacht Gesundheitskosten in Milliardenhöhe. Es wird schon bald die dritthäufigste Todesursache weltweit sein, denn 90 Prozent der Menschen leben in schlechter Luft. Den wenigsten ist das allerdings bewusst.

    Plötzlich ist das, was ich für eine Person, nämlich meine Tochter, begonnen habe, für Millionen Menschen weltweit interessant. ATMOS wird das Leben vieler Menschen verbessern.

    Hier kommt nun ein weiteres Element von ATMOS zum Tragen: Mit ATMOS Aerosol Research haben wir eine Forschungsfirma gegründet, die Satellitendaten von NASA und ESA  auswertet und genau feststellen kann, wo auf der Welt die besten Luftverhältnisse herrschen. Dort werden wir unsere Resorts aufbauen.

    Unsere Geschichte sollte Mut machen

    Diese Reise, auf der ich mich seit der Geburt meiner Tochter befinde, hat mich inzwischen an einen Punkt geführt, an dem ich echte Hoffnung spüre. Auch wenn die Krankheit meiner Tochter mir jeden Tag zu schaffen macht, motiviert mich der Blick auf das, was wir bisher erreicht haben.

    Unsere Geschichte zeigt, dass alles möglich ist, wenn genug Menschen zusammenkommen und sich gemeinsam einem Problem stellen. Wenn wir unsere Kompetenzen bündeln, können wir an Orte gelangen, wo kein Mensch zuvor war.

    Wenn Angst und Panik mich übermannen, dann hilft mir der Blick nach vorne. Der feste Glauben daran, dass das Morgen besser sein wird als das Heute und meine tiefe Überzeugung, dass wir die Krankheit Mukoviszidose innerhalb der nächsten zehn Jahre besiegen werden.

    Dafür werde ich alles in meiner Macht Stehende tun und nicht aufhören zu kämpfen. Und genau diese Botschaft möchte ich an alle anderen Menschen richten, die mit einem scheinbar unlösbaren Problem konfrontiert werden:

    Schaut nach vorne. Sucht nach Unterstützung. Und hört niemals auf zu kämpfen!

    Der Text basiert auf einem Gespräch zwischen Chris Müller und Gina Louisa Metzler. 

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier.


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    Barack Obama

    • Der ehemalige US-Präsident hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Manipulation von Wahlen durch das sogenannte Gerrymandering zu beenden. 
    • Durch Gerrymandering werden Wahlbezirke in den USA zu Gunsten machthabender Parteien manipuliert – für Obama “das größte Problem” im politischen System der USA.

    Über den größten Teil der bisherigen Trump-Präsidentschaft hat sich Barack Obama rausgehalten. Keine politischen Kommentare, keine öffentlichen Auftritte, keine Appelle an, keine Attacken gegen Trump

    Stattdessen Urlaubsfotos: Obama am Strand, Obama beim Windsurfen. Der Ex-Präsident der USA nahm sich nach acht Jahren Regierungsverantwortung eine Auszeit. 

    Dann kamen die Midterms. Im Wahlkampf attackierte Obama erstmals offen seinen Nachfolger, schimpfte ihn einen Nationalisten und Rassisten. Nun legt der ehemalige Präsident nach – mit einer Kampfansage. 

    Obama will eines der größten Probleme im politischen System der USA bekämpfen: Gerrymandering. 

    Obama: “Wir ziehen mit allem, was wir haben, in diesen Kampf”

    Als Gerrymandering wird in den USA die Manipulation von Wahlen durch das Neuziehen von Wahlkreisen auf der Karte bezeichnet.

    Parteien, die in einem Bundesstaat an der Macht sind, können Kreise so neu ziehen lassen, dass sie in besonders vielen besonders viele ihrer Stammwähler wissen – und Wähler der Opposition weit verstreut werden, damit sie keine Mehrheiten bilden können. 

    Der Prozess hat einen demokratieschädigenden Effekt: Statt repräsentativer Wahlergebnisse sorgt er dafür, dass selbst eine Partei, die eigentlich nur von einer Minderheit gewählt wird, besonders viele Wahlbezirke gewinnen kann. 

    Mehr zum Thema: Nie hatten die US-Demokraten einen leichteren Gegner als Trump – warum sie trotzdem an ihm scheitern

    Obama nannte Gerrymandering deshalb in einem Blogbeitrag “undemokratisch” und verkündete:

    “Wir werden mit allem, was wir haben, in den Kampf gegen Gerrymandering ziehen – denn trotz all der Fortschritte, die wir gemeinsam erreicht haben, stand der Mangel an wirklich repräsentativen Regierungen echtem Wandel zu oft im Weg.”

    So will Obama den Kampf gegen Gerrymandering führen

    Der ehemalige Präsident wird die NGO Organizing for Actions (OFA), die sich auf Basis seiner ehemaligen Wahlkampagne gründete, auflösen. OFA hatte in den vergangenen zwei Jahren gegen Trump mobilisiert und für den Erhalt von Obamacare gekämpft. 

    Nun will dessen Namensgeber das National Democratic Redistricting Committee (NDRC) fördern, das gegen Gerrymandering kämpft – vorstehen soll der Organisation in Zukunft Obamas Freund und ehemaliger Justizminister Eric Holder. 

    Das NDRC will dafür kämpfen, dass im US-Kongress Reformen verabschiedet werden, die Gerrymandering verbieten und faire Wahlbezirke festlegen. Wie genau das geschehen soll, ist noch offen. 

    (ujo)


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    Im Video oben: Wie sozial gerecht ist Hartz IV?

    Agatha Kremplewski wurde als Kind polnischer Einwanderer in Deutschland geboren. Ihre Eltern hielten sich meist mit Jobs im Niedriglohnsektor oder Sozialhilfe über Wasser, später bezogen sie Hartz IV.

    Als arm empfunden hat Kremplewski sich eigentlich nicht – bis die anderen Kinder in der Schule anfingen, sie wegen ihrer finanziellen Situation zu hänseln.

    Wahrscheinlich hat das jeder in seiner Kindheit oder Teenie-Zeit mal erlebt: Wer auch nur leicht von der Norm abweicht, macht sich schnell zur Zielscheibe von Sticheleien.

    Agatha Kremplewski ist teilweise mit Sozialhilfe und Hartz IV aufgewachsen.

     

    Bei uns in der Schule wurde zum Beispiel über die Pokémon-Fans hinter vorgehaltener Hand gekichert. Ein Klassenkamerad von mir wurde immer angeekelt bis mitleidig angestarrt, weil ihn die Pubertät mir einer besonders ausgeprägten Akne hart getroffen hat. 

    Als Kind von Hartz-IV-Empfängern fiel ich in der Schule auf

    Ich wiederum fiel vor allem deswegen auf, weil ich mir unsere Klassenausflüge oder die fancy Adidas-Schuhe, die alle trugen, nicht leisten konnte – denn meine Eltern waren über große Teile meiner Kindheit hinweg arbeitslos und Geld war dementsprechend immer knapp. 

    Meine Eltern kamen in den 80er-Jahren aus Polen nach Deutschland, um hier ihr Glück zu suchen – sie haben es nur teilweise gefunden: Meist hielten sie sich mit Jobs wie Zeitungen austragen oder Putzen über Wasser, oft jedoch auch mit Sozialhilfe und später Hartz IV. 

    Mir machte unsere finanzielle Lage eigentlich nichts aus. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es uns an etwas fehlen würde.

    Für mich war es normal, dass wir zu dritt in einer 50-Quadratmeter-Wohnung lebten. Oder dass meine Geburtstage oder Weihnachten immer möglichst unaufwendig gefeiert wurden. Oder dass wir, wenn wir überhaupt in den Urlaub fuhren, irgendwo in den Bergen auf einem Campingplatz unser Zelt aufschlugen, anstatt uns im Resort am Hotelpool zu räkeln. 

    Am schlimmsten waren die Reaktionen der anderen Kinder

    Als schlimmer empfand ich die Reaktionen der anderen Kinder – das ständige Mit-dem-Finger-zeigen: “Guck mal, die Agatha hat ja nur Schuhe von Deichmann!” Oder: “Boah, du hast ja voll das Aldi-Fahrrad!” (“Das ist von Rewe!”, dachte ich empört). 

    Am tiefsten getroffen war ich, glaube ich, als meine Eltern und ich in eine größere Wohnung zogen, als ich elf Jahre alt war. Die Wohnung befand sich mitten im Stadtzentrum, genau über einer Pommesbude (was ich übrigens als extremen Luxus empfand).

    Im ersten Stock wohnte ein Koreaner mit Karaoke-Maschine, die er regelmäßig lautstark benutzte. Im zweiten Stock lebte ein tauber Pianist, der sich trotz Handicap von seinem Hobby nicht abbringen ließ. Im dritten Stock waren wir.

    Kinderarmut in Deutschland

    ► Derzeit beziehen etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland Hartz IV.

    ► Laut der Bundesagentur für Arbeit wachsen fast zwei Millionen unter 18-Jährige mit Hartz IV auf.

    ► Die “World Vision Kinderstudie” zeigt, dass soziale Herkunft über die Bildungschancen bestimmt: Nur nur zwei beziehungsweise fünf Prozent der Kinder aus der unteren Schicht und unteren Mittelschicht besuchen ein Gymnasium.

    Mit 70 Quadratmetern war unsere neue Wohnung deutlich größer – endlich hatte ich auch mein eigenes Zimmer und konnte Besuch einladen. Der ließ auch nicht lange auf sich warten.

    Die Klassenkameradin, die eines Nachmittags nach der Schule vorbeikam, war weder von der tollen Lage noch von der nie endenden Pommesquelle beeindruckt. Sie fand unsere Wohnung schlimm: “Wie könnt ihr nur hier leben?” 

    Klar, gegen ihr zweistöckiges Einfamilienhaus in einem Düsseldorfer Vorort kam unsere Wohnung natürlich nicht an. 

    Ich lernte: Man ist so arm, wie man sich fühlt

    Damals lernte ich: Man fühlt sich erst arm, wenn die anderen einen als arm darstellen – und daran ist vor allem schlimm, dass man sich als Außenseiter fühlt. Ich begann, mich zu schämen, weil wir weniger Geld hatten. 

    Ich habe versucht, mir nicht anmerken zu lassen, wie sehr mich die Kommentare meiner Mitschüler einschüchterten. Stattdessen versuchte ich lieber, neben der Schule zu jobben, um mir so ein wenig Taschengeld hinzuzuverdienen und zum Haushalt beizutragen. 

    Von meiner Kindheit in einem Haushalt, der zwischenzeitlich von Sozialhilfe und Hartz IV abhängig war, habe ich vor allem gelernt, meine Ansprüche zu senken.

    Die Zeiten, in denen ich regelmäßig mit meinen Eltern (und später auch alleine noch) zum Arbeitsamt und Jobcenter gehen musste, sind glücklicherweise vorbei.

    Vergessen werde ich allerdings nicht, mit wie wenig man eigentlich auskommen kann. Wenn die anderen einen lassen. 

    (jg)


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    Fast zwei Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut gefährdet. Jedes siebte Kind in Deutschland war 2017 auf Hartz IV angewiesen. (Symbolbild)

    ► Die Zahl der armutsgefährdeten Kinder ist in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren von 1,79 auf 1,85 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. 2005 waren es noch 1,51 Millionen.

    ► Das geht aus Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor, auf die die Linken-Abgeordnete Sabine Zimmermann hingewiesen hat. Als von Armut bedroht gelten Haushalte mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens.

    ► Der Anteil der Unter-16-Jährigen in solchen Haushalten stieg von 11,6 Prozent im Jahr 2005 über 14,7 Prozent im Jahr 2008 auf 17,2 Prozent im Jahr 2010. Dann sank der Anteil mit Schwankungen auf 15,1 Prozent 2017.

    Wie Kinderarmut und Hartz IV in Deutschland zusammenhängen: 

    Das Hartz-IV-System ist ein wesentlicher Indikator für Kinderarmut in Deutschland.

    Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit war im vergangenen Jahr fast jedes siebte Kinder auf Hartz IV angewiesen. Das entsprach 14 Prozent aller Kinder in Deutschland. 

    Vor fünf Jahren war es laut der Statistik lediglich jedes achte Kind gewesen. Die Kinderarmut in Deutschland sowie die Armutsgefährdung in Deutschland haben also zugenommen. 

    Mehr zum Thema: “Das ist asozial hier”: Zu Besuch in Leverkusen-Alkenrath, wo die Hälfte der Kinder in Armut aufwächst

    Wie die Sozialpolitikerin Zimmermann die neuen Zahlen kommentiert:   

    Die Sozial- und Familienexpertin Zimmermann sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Besonders zu Weihnachten spüren viele Kinder, dass sie in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen.”

    Für arme Eltern sei es ungleich schwerer, ihren Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.

    Mehr zum Thema: “Kinderarmut ist in Deutschland ein Dauerzustand”: Studie zeigt erschreckende Zahlen

    (ujo)


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    Die Polizei in Frankfurt musste einen wildgewordenen Schläger festnehmen. 

    • Ein 30-Jähriger hat in Frankfurt mehrere Polizisten und einen Bahn-Mitarbeiter angegriffen.
    • Der Mann schlug Beamten ins Gesicht und attackierte sie mit einem Besen.

    In der Nacht auf Freitag gegen 2.00 Uhr hat ein 30-Jähriger im Frankfurter Hauptbahnhof für Aufruhr gesorgt.

    Wie die Polizei berichtet, traf ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes im Bahnhof auf den Mann. Dieser griff unvermittelt an – mit einem Besen.

    Der Beamte alarmierte eine Streife des Bundespolizei. Als die Polizisten den Besen-schwingenden Angreifer festnehmen wollten, habe der sich widersetzt und mit Tritten und Schlägen gewehrt.

    Auf der Polizeiwache wird der Mann erneut gewalttätig

    Die Beamten konnten den Täter letztlich überwältigen und auf die Wache bringen. 

    Doch als der Mann dort nach einer Vernehmung wieder entlassen werden sollte, griff er erneut einen Beamten an. Wie die Polizei mitteilt, soll der Mann einem Polizisten ins Gesicht geschlagen haben.

    Aufgrund seines verwirrten und überaus aggressiven Verhaltens wurde der Mann schließlich in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

    (jg)


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    Wird laut Medienberichten in den USA immer isolierter und jähzorniger: US-Präsident Donald Trump. 

    • Unliebsame Ermittlungen, keine Mauer, keine große Beliebtheit und Anzeichen einer Rezession: US-Präsident Donald Trump hat Probleme. 
    • Laut Insiderberichten aus dem Weißen Haus wird Trump deshalb immer jähzorniger – und ausfallend. 

    Ruhig war er nie. Oder zurückhaltend. Oder – das zeigt das sexistische, das rassistische, das herablassende Auftreten – anständig. 

    Donald Trump war nie ein beherrschter und vor allem kein umgänglicher Mensch. Nicht, als er in den 80er-Jahren mit Prunk und Bravado seine dubiosen Geschäfte in New York begann. Nicht als vulgärer Reality-TV-Star. Nicht als ebenso vulgärer US-Präsident. 

    Trump ist Choleriker. Jemand, der laut ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern, die mit den Medien reden, wie ein Derwisch tobt und wütet, wenn ihm Dinge nicht passen. Der diese Wut an den Menschen um ihn herum auslässt. 

    Nun zwei Jahre im Amt ist Trumps Tobsucht laut einem Bericht der “New York Times” auf ihrem Höhepunkt. Die Mueller-Ermittlungen, das Personalchaos im Weißen Haus, der Streit um seine Mauer zu Mexiko und der daraus resultierende Shutdown – Trump ist laut der “NYT” gleichzeitig so isoliert, argwöhnisch und wütend wie nie. 

    Wenn Trump frustriert ist, schmollt er in seinem Stuhl – bevor er ausrastet

    Der Bericht der “New York Times” basiert auf mehr als 30 Interviews mit Insidern aus Trumps Umfeld und dem Weißen Haus.

    Geschrieben wurde er unter anderem von Maggie Haberman – wohl keine Journalistin in den USA kennt den US-Präsidenten besser; Haberman telefoniert regelmäßig mit Trump, sie hat schon vor dessen politischer Karriere jahrelang als Reporterin über den Milliardär berichtet. 

    ► Was Haberman und ihr Kollege Peter Baker über Trump schreiben, ist im Angesicht der Verantwortung, die ein US-Präsident zu tragen hat, verstörend. 

    Seit zwei Jahren führe Trump einen Krieg gegen seine eigene Regierung, schreiben die “NYT”-Journalisten. Der US-Präsident sei überzeugt, dass alle Menschen um ihn herum Dummköpfe seien. Trump sei wütend, dass seine Berater seinen Wünschen nicht nachkämen, gleichzeitig interessiere er sich für keines der Briefings, die er erhalte. 

    Haberman und Baker beschreiben, wie Trump reagiert, wenn seine Frustration mit dem Amt zu groß werde:

    “Wenn er während Meetings genervt von Beratern ist, was häufig passiert, dann lehnt er sich in seinem Stuhl zurück, verschränkt die Arme und macht ein finsteres Gesicht. Oft schreit Trump dann seine Berater an: ‘Verrückte Idioten!’ Nur benutzt er ein viel schlimmeres Wort als ‘verrückt’.”

    Trump beleidigt die Mitarbeiter, die Mitarbeiter besänftigen Trump

    Einige Mitarbeiter berichten der “New York Times”, dass Trump sie regelmäßig beschimpfen würde.

    Selbst wenn der US-Präsident Witze mache, seien diese oft unverschämt. Nachdem Larry Kudlow nach einem Herzinfarkt ins Weiße Haus zurück gekommen sei, habe Trump seinem Wirtschaftsberater zugerufen: “Larry, du warst nur sechs Wochen hier und bekommst schon einen Herzinfarkt?”  

    Gleichzeitig jammere Trump vor seinen Mitarbeitern, dass er sich ungerecht behandelt fühle. Niemand würde seine Erfolge würdigen. “Warum nur ist das so?”, soll er dann fragen – ohne Verantwortung für eigene Handlungen und auch Fehler zu übernehmen. 

    ► Viele Mitarbeiter würden Trump dann sagen, dass die Journalisten nur wütend sein, weil er gewonnen habe, schreibt die “New York Times”. Dass er es ihnen gezeigt habe. 

    Trump würde dann beruhigt nicken. 

    Selbst Trumps Beziehung zu seinen Kindern soll leiden

    Trotz dieses Zuspruches wird es laut Baker und Haberman immer einsamer um den US-Präsidenten. Er fühle sich “total und vollkommen verlassen”, soll Trump Freunden erzählt haben. 

    Trump verdächtige nahezu jeden in seinem Umfeld, versteckte Motive gegen ihn zu haben. Das treffe selbst auf Familienmitglieder zu. So habe Trump eine skeptische Meinung über den Karrieredrang seine Schwiegersohns Jared Kushner; selbst von seinen Kindern entfremde er sich, sei oft etwa ganz anderer Meinung als seine Tochter Ivanka. 

    Trumps Fluchtort ist laut der “New York Times” deshalb die sogenannte “executive time” – eine Art präsidiale Pausenzeit, die wohl kein Präsident vor Trump offiziell in den Terminkalendern stehen hatte. 

    Trump schaut in dieser Zeit meist Fernsehen. Laut der “NYT” hat mit der Vereinsamung und Wut des Präsidenten auch dessen Zeit vor dem Fernseher zugenommen.

    ► Oft fange er erst um 11 Uhr mittags an zu arbeiten. Selbst im Oval Office schaue Trump Fox News. 

    Einsam, wütend, fernsehsüchtig. Ziel von Ermittlungen in mehreren Kriminalfällen, ab Januar unter ständigem Druck durch die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus, womöglich mit einer einsetzten Rezession konfrontiert. 

    Auf Donald Trump kommen zwei sehr schwere Jahre zu. 

    (ujo)


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    • Sylvie Meis ist nicht mehr Single.
    • In einem Interview machte sie ihre Liebe zu Filmproduzent Bart Willemsen offiziell.
    • Im Video oben seht ihr mehr von dem glücklichen Pärchen.

    Schon über ein Jahr ist es her, dass Sylvie Meis die Verlobung mit dem Geschäftsmann Charbel Aouad aufgelöst hat. Nun ist sie bereit für eine neue Liebe.

    In einem RTL-Interview offenbarte sie nun, dass sie bereits in einer neuen Beziehung ist: “Ich bin jetzt nicht mehr Single”. Aber wer ist der neue Mann an ihrer Seite? Sein Name ist Bart Willemsen und er ist Flimproduzent.

    Am Filmset haben sie sich kennengelernt

    Sylvie soll Willemsen im Oktober am Set ihres Films “Misfit” kennengelernt haben. Mit seinen 29 Jahren ist er deutlich jünger als die 40-jährige Meis.

    Doch das Alter spielt bei dieser Liebe offenbar keine Rolle. Auch das Weihnachtsfest werden die beiden zusammen verbringen

    (jg)


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    Florian Silbereisen und Helene Fischer waren zehn Jahre lang ein Paar.

    • Helene Fischer liebt nach der Trennung von Florian Silbereisen den Akrobaten Thomas Seitel.
    • Jetzt kommen auch erste Gerüchte über das Liebesleben von Silbereisen auf.

    Helene Fischer und Florian Silbereisen haben sich getrennt. Der Schlager-Traum ist nach zehn Jahren Beziehung geplatzt.

    In der Öffentlichkeit zollten die beiden Schlager-Stars einander nach der Trennung sehr viel Respekt, würdigten die Beziehung und bedauerten, dass sie nun mal eben zu Ende sei. 

    Bekannt wurde die Trennung erst vor wenigen Tagen, doch schon seit einigen Wochen sind die beiden kein Paar mehr.

    Bereits vor der Ausstrahlung wurde eine bewegende Szene aus Helene Fischer’s Weihnachts-Show öffentlich. Aufgezeichnet wurde die bereits am 7.Dezember. 

    Mit Tränen in den Augen sagte die 34-Jährige dort: 

    “Ich glaube, jeder von uns weiß, wie schmerzhaft es ist, wenn eine Beziehung zu Ende geht, wenn ein Lebens­traum zerplatzt. Man ist traurig, natürlich kommt irgendwann vielleicht auch ein bisschen die Wut dazu, und der Schmerz sitzt unheimlich tief.

    Fischer war bereits mit ihrem Akrobaten im Urlaub

    Helene Fischer ist offenbar bereits seit Wochen mit Thomas Seitel liiert, einem Akrobaten, mit dem sie bereits auf Tour war. Schon im Oktober hatten die beiden laut der “Bild”-Zeitung einige Tage Urlaub in der Nähe von Salzburg gemacht, im Dezember sollen sie in Finnland gewesen sein, wie RTL berichtet.

    Doch was ist mit Silbereisen? Ist der 37-Jährige single?

    Die Gerüchteküche brodelt. Wie mehrere österreichische Boulevard-Zeitungen berichten, soll sich der Schlagersänger bereits vor einiger Zeit wieder mit seiner Ex-Freundin getroffen haben: Der Serbin Mirjana Zoran, die in Österreich lebt.

    Silbereisen und Zoran waren von 2001 bis 2003 ein Paar. Es wird sogar behauptet, dass sich Silbereisen und Zoran bereits vor der Trennung von Helene Fischer heimlich getroffen haben sollen.

    Ein offizielles Statement von Silbereisen gibt es dazu bislang nicht. 

    Seitel verließ seine Verlobte Anelia Janeva für Helene Fischer

    Fischers neuer Freund Seitel soll derweil für die Liebe zu der Schlagersängerein einer anderen Frau das Herz gebrochen haben.

    Bis November war der Luftakrobat und Tänzer mit Anelia Janeva verlobt. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet waren die beiden acht Jahre lang ein Paar, lebten zusammen in Berlin. 

    “Thomas hat sich getrennt, aber Anelia hat nicht klar gesagt, dass er bei Helene sein will”, sagte ein Freund des Ex-Paares der “Bild”-Zeitung.

    Auch Janeva arbeitete für Schlagersängerin Helene Fischer – als Visagistin. Ihren Job sei sie jetzt los, sie sei bereits bei den Dreharbeiten für die Weihnachts-Show nicht dabei gewesen, schreibt die “Bild”.

    (jg)


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    ► Auf den indonesischen Inseln Sumatra und Java sind mindestens 222 Menschen bei einem Tsunami ums Leben gekommen. 

    ► Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde vom Sonntag wurden zudem mehr als 843 Menschen verletzt, Dutzende werden noch vermisst.

    ► Die Flutwellen waren mitten in der Urlaubssaison über beliebte Touristenstrände hereingebrochen.

    Was die Ursache für den tödlichen Tsunami war:  

    Laut der Indonesischen Agentur für Geophysik war die Ursache vermutlich ein Ausbruch des in der Meerenge liegenden Vulkans Anak Krakatau, der wiederum einen Unterwasser-Erdrutsch zur Folge hatte.

    Demnach ereignete sich die Eruption am Samstagabend um 21.03 Uhr (Ortszeit), 24 Minuten später sei der Tsunami auf Land getroffen. 

    (ujo)


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    Die beiden Hunde starben an den inneren Verletzungen. (Symbolbild)

    • Zwei Hunde sind in Willmering in Bayern nach dem Verzehr von Wurst, die mit Rasierklingen bestückt war, verendet.
    • Die Polizei fahndet nach den Tätern.

    Zwei Hunde im bayerischen Willmering sind schlimm verendet. Der Grund: Bislang unbekannte Täter versteckten Rasierklingen in Wurst.

    Wie die Polizei berichtet, sollen Unbekannte zwischen dem 18. und 19. Dezember die Wurst in einen Garten in Willmering geworfen haben.

    Die Polizei bittet um Mithilfe

    Die beiden Hunde des Gartenbesitzers fraßen die vermeintlichen “Leckerbissen” und starben an ihren Verletzungen. 

    Mehr zum Thema: Hund leckt immer wieder an seiner Besitzerin und rettet ihr so das Leben

    Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern.

    Hinweise werden unter der Telefonnummer 09971/85450 entgegengenommen.

    (jg)


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    Die kleine Britin hatte Katzenfutter im Adventskalender. (Symbolbild)

    • Ein neunjähriges Mädchen aus Großbritannien wunderte sich über den Geschmack der Schokolade in seinem Adventskalender.
    • Kein Wunder – der Kalender ist nicht für Menschen gedacht.

    Die neunjährige Alissa Evans aus dem britischen Oswestry konnte sich nicht allzu lange über den Adventskalender freuen, den ihr ihre Mutter Jess geschenkt hatte.

    Das Mädchen wunderte sich, warum die Schokolade grün statt braun war und erzählte ihrer Mutter, dass sie komisch schmecke.

    Jess erzählte dem britischen Nachrichtenportal “Entertainment Daily”:

    “Ich dachte, sie haben vielleicht einfach Apfelgeschmack und habe mir nichts weiter dabei gedacht.”

    Weil ihre Tochter sich nicht weiter beschwerte, habe Evans den Adventskalender zunächst wieder vergessen.

    Der Adventskalender ist eigentlich für Katzen 

    Doch nach ein paar Tagen stellte sie fest, dass das Mädchen die Schokolade nicht mehr aß. “Ich fragte sie, weshalb und dann brachte sie mir den Kalender”, sagte die dreifache Mutter.

    Mehr zum Thema: Adventskalender bei CHIP: Jeden Tag eine neue kostenlose Software-Vollversion

    Als sie den Adventskalender dann umdrehte und die Beschreibung las, entdeckte sie, dass der Kalender eigentlich für Katzen ist – nicht für Menschen.

    “Ich konnte es nicht glauben – und es hat 11 Tage gedauert, bis wir das bemerkt haben. Ich war schockiert und fühlte mich wie die schlechteste Mutter aller Zeiten.”

    Als Alissa den Schock verarbeitet hatte, habe sie es lustig gefunden. “Und glücklicherweise geht es ihr gut”, sagte ihre Mutter.

    Den Adventskalender bekommt jetzt eine Freundin der Familie – für ihre Katze.

    Und die Neunjährige? Die hat inzwischen einen neuen Adventskalender bekommen. Dieses Mal wirklich mit Schokolade.

    (jg)


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    Großbritanniens Premierministerin bereitet sich auf den Worst Case beim Brexit vor – und darauf, ihre Macht und ihr Amt zu sichern.

    Offiziell wird es über die Feiertage in Großbritannien zum Thema Brexit keinen Fortschritt geben.

    Keine Entscheidung darüber, ob Theresa Mays mit der EU ausgehandelter Deal vom Parlament angenommen wird oder nicht. Und ob May selbst, je nach Ergebnis, im Amt bleiben wird – und kann. Erst Mitte Januar wird im Parlament abgestimmt werden: Brexit-Deal oder No-Deal-Brexit

    Doch laut britischen Medienberichten herrscht in Londons Hinterzimmern Hochbetrieb. Theresa May plant offenbar für den Fall voraus, dass ihr Deal im Parlament scheitert – und soll zudem ihren Machterhalt bis lange nach dem Brexit vorbereiten. 

    Die Pläne der Premierministerin auf den Punkt gebracht. 

    Was Theresa May im Fall eine No-Deal-Brexits plant: 

    Öffentlich bemüht May weiter die Überzeugung, dass der von ihr mit der EU ausgehandelte Brexit-Vertrag im Parlament mehrheitsfähig ist. Intern bereitet sich die Premierministerin laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg jedoch bereits auf ein Scheitern ihres Deals vor. 

    May erwägt demnach für diesen Fall drei Optionen, um einen No-Deal-Brexit zu verhindern

    1. Die Premierministerin soll laut Bloomberg darüber nachdenken, das Austrittsdatum Großbritanniens aus der EU vom 19. März auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die EU hat bereits angekündigt, dass sie keinen großen Aufschub dulden würde. 

    2. Eine weitere und vor allem von den Brexit-Hardlinern in ihrer Partei abgelehnte von May erörterte Möglichkeit: Ein zweites Brexit-Referendum, in dem das Volk über ihren Deal abstimmen soll. 

    3. Die drastischste Option die May laut Bloomberg diskutiere, seien Neuwahlen. Wie bereits bei den vergangenen von ihr vorzeitig einberufenen Wahlen könnte May so versuchen, Bestätigung für ihren Brexit-Kurs zu bekommen. 

    Wie May es schaffen will, bis 2021 Premierministerin zu bleiben: 

    ► Die wird May brauchen. Denn laut einem Bericht der “Sunday Times” will die Premierministerin – die gerade erst ein Misstrauensvotum überstanden hat – bis 2021 im Amt bleiben. 

    ► Die “Times” zitiert ein anonymes Mitglied aus Mays Kabinett, laut dem May in den vergangenen Wochen aus den Reihen der Torries durch Zuspruch darin bestärkt worden sei, weiter an der Macht zu bleiben. 

     May plane bis 2021 zudem eine Umstrukturierung ihres Kabinetts. Ältere Minister wie Verkehrsminister Chris Grayling, Handelsminister Liam Fox oder Wirtschaftsminister Greg Clark sollen jüngeren Ministern und Ministerinnen weichen. 

    Mays Brexit- und Machtpläne auf den Punkt gebracht:

    Theresa Mays politische Zukunft hängt von einer einzigen Aufgabe ab: Schafft sie es, den von ihr mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal zu besiegeln oder nicht? 

    May soll bereit sein, dies nicht nur von einer Abstimmung im Parlament abhängig zu machen – und zieht laut einem Medienbericht sogar ein zweites Brexit-Referendum oder Neuwahlen in Betracht. 

    Auch aus Eigennutz: May will laut der “Sunday Times” bis 2021 Premierministerin bleiben. Damit das klappt, muss sie ihren Brexit-Deal erfolgreich abschließen. 

    (ujo)


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    • Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr lockt “Der kleine Lord” Millionen vor die Fernseher.
    • Den Blondschopf kennt fast jeder – heute ist der Schauspieler Ricky Schroder kaum wiederzuerkennen, aber arbeitet weiterhin im Film-Business.
    • Im Video oben seht ihr wie “Der kleine Lord” heute aussieht.

    Es ist der Weihnachtsklassiker schlechthin: “Der kleine Lord”. Der Film aus dem Jahr 1980 erzählt die Geschichte eines verbitterten, hartherzigen alten Mannes, dessen Herz durch die Liebe und Unbekümmertheit eines Kindes erweicht wird.

    In den Hauptrollen glänzen Sir Alec Guinness als der Earl of Dorincourt und Ricky Schroder als der kleine Lord Cedric “Ceddie” Errol.

    Seit 1982 wird der Film Jahr für Jahr kurz vor Weihnachten im Ersten ausgestrahlt – am heutigen Sonntag läuft der Klassiker um 18:20 Uhr.

    Auch in der x-ten Wiederholung zieht der Klassiker immer noch ein Millionenpublikum vor die Bildschirme.

    Doch was macht der kleine Lord eigentlich heute?

    Schroder übernahm kleinere Schauspielrollen und arbeitet hinter der Kamera

    Mittlerweile ist Schroder 48 Jahre alt und arbeitet nach wie vor regelmäßig als Schauspieler. Auch wenn ihm die große Karriere trotz seines frühen Erfolgs als Kinderstar verwehrt blieb.

    Zu seinen bekannteren Filmen zählen etwa das Sportlerdrama “Die Rivalen” (1991) an der Seite von Brad Pitt oder der Marinefilm “Crimson Tide - In tiefster Gefahr” (1995) mit Denzel Washington.

    Auch in diversen TV-Serien war der Schauspieler zu sehen. Als Detective Danny Sorenson glänzte er in drei Staffeln der Krimi-Serie “New York Cops - NYPD Blue”.

    Auch in “Scrubs” und der Serie “24” wirkte er in Gastrollen mit. Außerdem arbeitet er als Produzent und Regisseur. Wie zum Beispiel bei der TV-Doku-Serie “The Fighting Season”. Darin geht es um Traumata von US-Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz waren.

    Privat läuft es für den 48-Jährigen nicht so rosig. Ende 2016 reichte seine Frau Andrea Bernard wegen “unüberbrückbaren Differenzen” die Scheidung ein, wie mehrere Medien berichteten. Die beiden waren fast 24 Jahre verheiratet und haben vier gemeinsame Kinder. 

    Unvergessen: Sir Alec Guinness

    Schroders Filmgroßvater, Sir Alec Guinness, ist leider schon verstorben. Der britische Charakter-Darsteller, der unter anderem in der “Star Wars”-Saga als Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi zu sehen war, starb nach langjähriger Leberkrebserkrankung am 5. August 2000 im Alter von 86 Jahren.

    (ujo)


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    Altkanzler Gerhardt Schröder.

    ► Altkanzler Gerhardt Schröder hat in einem Interview mit der “Welt am Sonntag” auf zwei Fehler in der Migrationspolitik von Kanzlerin Angela Merkel hingewiesen. 

    ► Es sei zwar richtig gewesen, dass Merkel die deutsche Grenze auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise im Sommer 2015 nicht schloß. “Sie hatte zwar Herz, aber keinen Plan”, kritisierte aber Schröder. Es sei zu lange der Eindruck erweckt worden, “dass diese Ausnahmesituation die neue Normalität wäre”. 

    ► Der zweite Fehler aus Sicht des SPD-Politikers: Die Kanzlerin habe die bevorstehenden Aufgaben in der Integration kleingeredet. Schröder betonte: “Zu sagen ‘Wir schaffen das’, das war euphemistisch. Richtig wäre gewesen zu sagen: ‘Wir können das schaffen, wenn…’.” 

    Was Schröder noch über Merkel sagte:

    Wegen der Zuwanderung in den vergangenen Jahren und den zunehmenden Fachkräftemangel müsse die Union “endgültig ihre Lebenslüge beerdigen”, dass Deutschland keine Einwanderungsland sei, sagte Schröder.

    Außerdem bemerkte er, dass Merkel versuche, die Kernthemen ihrer politischen Gegner zu besetzen. Das sei zwar legitim, “Merkel übertreibt darin nur zuweilen”, kritisierte der Schröder. Dieser Politikstil sei ein Grund gewesen, warum sich so viele Christdemokraten “nach der klaren Kante eines Friedrich Merz gesehnt” hätten, erklärte der Altkanzler.

    Insgesamt gab Schröder seiner Amtsnachfolgerin ein eher positives Zeugnis: “Frau Merkel zeichnet aus, dass sie in einer wirtschaftlich guten Zeit das Land achtbar verwaltet hat.”


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    Ich bin alleinerziehender Vater. Meine Tochter ist geistig behindert und lebt fünf Tage in der Woche in einem Heim. Ich bin krank, kann nicht arbeiten und empfange Hartz IV. Damit bin ich immer gerade so über die Runden gekommen.

    Bis jetzt – denn weil ich einen Schlaganfall hatte, hat mich das Jobcenter nun sanktioniert.

    Für Dezember blieben mir 163 Euro

    Es passierte vor einigen Wochen, als ich gerade das Haus verlassen wollte. Ich war auf dem Sprung zu einer Weiterbildungsmaßnahme, die mir vom Jobcenter auferlegt wurde. Mehr weiß ich von diesem Tag nicht mehr.

    Erst mehrere Stunden nach dem Anfall hat mich mein Nachbar zuhause gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Doch es war schon zu spät, um bleibende Schäden zu verhindern.

    Auf der linken Körperhälfte sind meine Nervenbahnen kaputt. Meine Bewegungsfähigkeit auf dieser Seite ist stark eingeschränkt.

    Nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich mir natürlich um Vieles Sorgen gemacht: Wie bewältige ich meinen Alltag? Kann ich an den Wochenenden noch meine Tochter zu mir holen? Kann ich für sie sorgen?

    Ich habe mit dem Schlimmsten gerechnet. Allerdings nicht damit, dass mich das Jobcenter bestrafen würde, weil ich am Tag meines Schlaganfalls meinen Weiterbildungstermin nicht wahrgenommen hatte.

    Doch genau das ist passiert.

    Mit meiner 80-prozentigen Sanktion bekam ich genau 163 Euro für den ganzen Dezember. Davon muss ich Strom und Essen bezahlen – an den Wochenenden muss ich meine Tochter ernähren. Und dann ist da auch noch Weihnachten.

    Wahrscheinlich bin ich kein Einzelfall in Deutschland. Bei Sanktionen sind unsere Jobcenter schnell. Allein im ersten Quartal diesen Jahres belegten deutsche Jobcenter die rund 4,3 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland mit über 315.000 Sanktionen.

    Kurz vor Weihnachten hat es jetzt mich erwischt.

    Ich muss sparen, damit wir in den Tagen nach Weihnachten auch noch essen können

    Meine Tochter ist 12 Jahre alt. Aufgrund ihrer Einschränkung ist sie jedoch auf dem Stand einer Siebenjährigen. Ihre Mutter kann damit nicht umgehen. Sie besucht sie nur selten. Auch Weihnachten werden wir ohne sie feiern.

    Meine Kleine wünscht sich zwei Puppen, die kosten jeweils 15 Euro. Leisten kann ich mir das nicht.

    Ich werde ihr eine Kleinigkeit kaufen, schließlich ist auch für sie Weihnachten etwas ganz Besonderes. Aber ich muss sparen. Schließlich müssen wir an den Weihnachtstagen und danach auch noch etwas essen.

    Dass meine Tochter ihre Wochenenden bei mir verbringt, interessiert das Jobcenter wenig. Zwei Jahre lang haben sie mir dafür nichts gezahlt. Jetzt – nachdem ich gedroht habe, vor Gericht zu gehen – zahlen sie einen kleinen Zuschuss. Jedoch nur, wenn sie wollen.

    Einen Monat lang bekomme ich mehr Geld, dann wieder zwei Monate nicht. Obwohl ich jeden Besuch meiner Tochter dokumentiere und alles rechtzeitig einreiche.

    Sogar das Jugendamt hat schon an meine Sachbearbeiterin vom Jobcenter appelliert. Denn laut den Beratern vom Jugendamt muss nach dem Gesetz Kontakt zwischen meiner Tochter und mir bestehen. 

    Seit fünf Wochen liegt auch mein Antrag auf Weiterbewilligung beim Amt - unbearbeitet. Wenn sich das Jobcenter nicht bald meldet, bekomme ich ab Neujahr keine Hilfe mehr.

    Dann werde vielleicht sogar meine Wohnung verlieren. 

    Im neuen Jahr werde ich vor Gericht ziehen

    Meine Sachbearbeiterin ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Hätte ich keine Hilfe von dem Verein “Sanktionsfrei” bekommen, könnte ich mir nicht einmal die Fahrkarte leisten, um meine Tochter vor Weihnachten nach Hause zu holen.

    “Sanktionsfrei” ist eine Kombination aus digitaler Beratungsstelle, Rechtshilfefonds und Kampagne.

    Dort können Menschen wie ich Rechtsbeistand und sonstige Unterstützung beim Umgang mit dem Jobcenter bekommen.

    Diesen Monat greift mir “Sanktionsfrei” mit 120 Euro unter die Arme – damit ich meiner Tochter am 24. Dezember ein kleines Weihnachtsfest ermöglichen kann. Außerdem hat mir das Team eine Anwältin zu Verfügung gestellt.

    Im neuen Jahr werde ich mit ihr vor Gericht ziehen und gegen meine Sanktionen kämpfen.

    Dieser Artikel ist Teil der HuffPost-Heiligabend-Aktion. Anlässlich des 15. Jahrestags von Hartz IV am 24. Dezember 2018 stellen wir Menschen vor, deren Leben durch Hartz IV verändert wurde. Weitere Beiträge findet ihrhier.

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    Dieser Beitrag erschien in Zusammenarbeit mit Sanktionsfrei.

    Zusammen mit Euch machen wir aus Hartz 4 eine echte Grundsicherung. Wie? Indem wir Sanktionen abwehren, vermeiden oder einfach ausgleichen. 

    So wird das Jobcenter zum zahnlosen Tiger und Hartz 4 zu einer Existenzsicherung die den Namen verdient.

    Dieser Beitrag erschien erstmals am 23.12. 2017.


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    An Weihnachten in meiner Kindheit denke ich immer gerne zurück. Ein kleiner Tannenbaum, ein festliches Essen, Geschenke - das gehörte einfach dazu. Heute bin ich erwachsen und weiß: Für viele Menschen ist so etwas purer Luxus.

    Die Wahrheit ist: Kein Hartz-IV-Empfänger kann sich Weihnachten wirklich leisten.

    Ich habe über 8 Jahre lang in 5 verschiedenen Jobcentern gearbeitet und dabei zahlreiche Menschen und Familien beraten. Heute berate ich sie noch ehrenamtlich.

    Ein Tannenbaum übersteigt das Budget

    Meist kommen Familien, in denen die Eltern das Arbeitslosengeld II beziehen, gerade so über die Runden. In ihrem Budget ist nur das Notwendigste zum Leben einberechnet. Im Dezember bekommen Hartz-IV-Empfänger nicht einen Cent mehr als in den anderen Monaten.

    Ein Tannenbaum oder ein Festessen übersteigen dann das Budget. An Geschenke für die Kinder ist gar nicht erst zu denken. Diese Ausgaben sind in den derzeitigen Regelsätzen gar nicht mit einberechnet. So freuen sich die Eltern, wenn sie von Sozialeinrichtungen, Freunden, Oma oder Opa, Second Hand kleinere Weihnachtsgeschenke als Spenden erhalten oder über Ebay Günstiges ersteigern können.

    Ich kenne viele Eltern, die bereits im Januar für das nächste Weihnachtsfest zu sparen beginnen. Jeden Monat werden dann paar wenige Euro beiseite gelegt.

    Einmal, es war Anfang Dezember, kam eine junge Mutter zu mir, die ich in Hartz-IV-Angelegenheiten beriet. Sie sagte zu mir: “Ich esse ganz wenig, damit ich für meine Kinder einen Weihnachtsbaum kaufen kann.”

    Wenn ich so etwas höre, wird mir schlecht.

    In der ehemaligen Sozialhilfe gab es für solche Fälle einen Weihnachtszuschuss. Es war nicht viel, jede Kommune durfte die Höhe selbst festlegen. 

    Im Arbeitslosengeld II ist das nicht vorgesehen. Mit den rund 4,3 Millionen Hartz-IV-Empfängern in Deutschland gehen die Jobcenter im Advent genauso um wie in jedem anderen Monat: Es gibt nicht mehr Geld, Anträge werden auch nicht schneller bearbeitet. Sie lassen sie liegen, auch wenn das Weihnachtsfest für die ein oder andere Familie dann ausfällt.

    Kein Recht auf Weihnachten?

    In der Sozialpolitik ist Weihnachten ein Tag wie jeder andere.

    Und das obwohl seit Jahren in Deutschland Parteien an der Macht sind, die mit einem “C” im Namen für “christlich” oder einem “S” für “sozial” stehen sollten.

    In den Jobcentern ist davon nichts zu spüren. Dass arme Menschen auch ein Weihnachtsfest verdienten, das sahen manche meiner Kollegen nicht ein. Einmal hörte ich jemanden zu einer alleinstehenden Dame sagen: “Warum drängeln Sie so auf Ihr Geld? Sie leben doch allein?” 

    “Wir brauchen Weihnachtsgeld im Hartz-IV-Satz”

    Ganz so, als hätten Menschen die alleine leben, kein Recht auf ein Weihnachtsfest.

    Ich habe immer versucht, es anders zu machen als meine Kollegen. Ich bemühte mich, für jeden meiner Klienten alles rechtzeitig fertig zu machen und hatte immer eine Kinderecke in meinem Büro, wo es für die Kleinen Schokolade gab.

    Weihnachten ist ein hohes christliches Fest, das zu unserer deutschen Kultur auch ein Stück weit dazu gehört. Kinder lieben Weihnachten. Die, die aus reicheren Familien stammen, fiebern wohl wie ich damals lange darauf hin.

    Es ist frustrierend, seinem Kind nichts zu Weihnachten zu schenken 

    Nach den Weihnachtsferien erzählen sie, welche Geschenke sie bekommen haben. Wie muss es sich für ein Kind, das kein Geschenk bekommen hat, anfühlen? Seinen Klassenkameraden dabei zuhören zu müssen?

    Ich weiß es nicht.

    Ich weiß nur, wie es den Eltern dabei geht. Seinem Kind kein Geschenk ermöglichen zu können, ist frustrierend. Es ist verletzend und löst ein Gefühl des Versagens aus.

    Wie schwer kann es für die Politik sein, armen Familien ein paar wenige Euros Weihnachtsgeld zu Verfügung zu stellen? Es muss nicht viel sein. Die Familien, die ich kennengelernt habe, brauchten nicht viel. Sie waren genügsam und freuten sich auch über Kleinigkeiten.

    Unsere Sozialpolitik muss wieder sozialer werden. Wir brauchen Weihnachtsgeld im Hartz-IV-Satz. Denn Weihnachten sollte für jeden sein.

    Dieser Artikel ist Teil der HuffPost-Heiligabend-Aktion. Anlässlich des 15. Jahrestags von Hartz IV am 24. Dezember 2018 stellen wir Menschen vor, deren Leben durch Hartz IV verändert wurde. Weitere Beiträge findet ihr hier.

    Dieser Beitrag erschien erstmals am 19.12.2017


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    Seit etlichen Jahren arbeite ich in der Erwerbslosenberatung für aufRECHT e.V. in Iserlohn. Hunderte von Menschen haben mir über Jahre tiefe Einblicke in Ihre Lebenswirklichkeit gewährt. Wir verstehen uns. Ich arbeite. Selbstständig, unentgeltlich, und beziehe „aufstockend“ ALG II. Offensichtlich spüren die Betroffenen, dass ich einer von ihnen bin.

    Im November 2007 nahm ich “Undercover” an einer unzulässigen Ein-Euro-Maßnahme teil. Die Agenda 2010-Politik war noch jung und die verheerenden Auswirkungen noch nicht so sichtbar wie heute. Damals schrieb ich das Gedicht “Hartz IV- Advent”.

    Seitdem ist vieles schlimmer geworden. Die Notversorgung bei den Tafeln in Deutschland spricht hier eine laute Sprache.

    Kein Weihnachten für Arme!

    Ein Einblick in die Einkommens- und Verbrauchsstatistik (EVS) und die Manipulationen durch die ReGIERung lässt uns erahnen, wie erbärmlich kleinkarriert die Vermögensumverteilung in Deutschland vorangetrieben wird. Adventsschmuck und Weihnachtsbaum wurden aus dem Existenzminimum gestrichen. Und aus Bier wurde Wasser.

    Fast 20,00 € kürzte die Regierung ab 2011 aus dem Regelsatz. Die Streichung betraf auch Tee-Trinker und Nicht-Raucher und selbst Beschäftigte mit Aufstockung.

    Von wem die folgenden Zeilen stammen, habe ich nicht herausfinden können, aber sie spiegeln für mich ein Stück der modernen Wirklichkeit wieder in einem der reichsten Länder der Erde. Pfui Teufel!

     

    „Es war einmal ein Weihnachtsfest,

    da waren Kinder auf den Straßen,

    die waren hungrig und durchnässt,

    und sahen zu wie andere aßen.“

     

    Zu Weihnachten wird sanktioniert

    Am 07.12.2017 suchte uns ein Mann in der Beratung auf, dem das Jobcenter Märkischer Kreis die existenzsichernden Leistungen mit fadenscheinigen Gründen um 60 % oder 245,40 € gekürzt hatte. 163,60 € bleiben ihm nun zum Überleben. Drei Monate lang. Für Dezember, Januar und Februar. Und ein paar Lebensmittelgutscheine.

    Aber der Geschundene teilte uns mit, dass seine Sachbearbeiterin ihn weggeschickt hatte, als er Anfang Dezember allein im Jobcenter wegen der Gutscheine vorsprach. Sie vertröstete ihn auf einen Termin am 18.12. Er kam zu aufRECHT e.V. Am 11. begleitete ich ihn als Beistand zum Jobcenter. Seine zuständige Sachbearbeiterin fehlte. Die Vertretung half nach anfänglichem Zögern aus. Mit 6 Gutscheinen á 10,00 € darf er sich nun an irgendeiner Discounterkasse den Blicken der Kunden aussetzen.

    Ich bin sicher, dass sich auch diese Sanktion wieder einmal als rechtswidrig herausstellen wird. Er wird einen neuen Bescheid bekommen. Er wird eine Nachzahlung bekommen. Aber bis zur Entscheidung des Sozialgerichts können zwei oder drei Jahre vergehen. Den Jobcentermitarbeitern kann das egal sein. Sie bekommen - anstelle einer Kürzung - Weihnachtsgeld.

    Knete gestrichen - kann ja mal vorkommen

    Und dann war da eine Person, die einen nahen Angehörigen verloren hatte. Eine übereifrige Jobcenter-Mitarbeiterin witterte gleich eine fette Erbschaft . . ., stellte die Leistungen mit sofortiger Wirkung komplett ein und forderte allerlei Dokumente an. Bisher ist allerdings weder geklärt, ob Vermögen oder Schulden hinterlassen wurden, noch wie viele weitere Personen hier beteiligt sind.

    Also gab es keine Miete im Dezember, keine Heizkostenübernahme und nichts zum Beißen. Und weil die Leistungen komplett eingestellt wurden, war auch der Krankenversicherungsschutz gekündigt.

    Wir mischten uns ein und konnten Zeitaufschub und Nachleistungen sicherstellen. 2017 - Weihnachten und Existenzangst. 

    Betteln für die Mitarbeiter der Grundsicherung

    Wer gibt schon einem bedürftigen Bettler Geld, wenn er weiß, dass dieses Geld von der Stadt konfisziert wird. Nicht nur Dortmund hat so einen Bettler unter Jobcenter-Kontrolle.

    Auch in Iserlohn tut sich derzeit ein Mitarbeiter der Stadt Iserlohn dadurch hervor, dass er einem Leistungsberechtigten in der Stadt erbetteltes Geld von den Grundsicherungsleistungen in Abzug bringt.

    Auf 100,00 € im Monat schätzt der Sachbearbeiter die Bettelausbeute, er will hochgerechnet 3200,00 € für die letzten Jahre zurück. Schon dreimal hat er 100,00 € einbehalten, obwohl der Anwalt Widerspruch eingelegt hat. Und wieder bleibt nur der Klageweg, um die Weihnachtskürzungen abzuwenden.

    Dieses Mal wird es zeitlich kaum klappen können.

    “Wie viel asoziale Verkommenheit gehört dazu, die Einnahmen eines Bettlers zu plündern?“ sagt der Eine; “dieser Penner beutet die Gutmütigen und Mildtätigen in seiner Gier aus”, sagen die anderen.

    “Was Ihr Einem unter meinen geringsten Brüdern antut, das habt ihr mir getan.” sagt das Kind aus der Weihnachtskrippe als Wanderprediger den Heuchlern seiner Zeit.

    Dieser Artikel ist Teil der HuffPost-Heiligabend-Aktion. Anlässlich des 15. Jahrestags von Hartz IV am 24. Dezember 2018 stellen wir Menschen vor, deren Leben durch Hartz IV verändert wurde. Weitere Beiträge findet ihrhier.

    Dieser Beitrag erschien erstmals am 23.12.2017


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