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Huffington Post Germany Athena

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    “Ich liebe meine Orgasmus-Spritze! Völlig schmerzfrei! Ich plane schon meine Nächste bald!”
    • “Orgasmus-Spritzen” versprechen Frauen bessere Orgasmen.
    • Kritiker warnen vor der Anwendung.

    Ihr wollt euch eine Schönheits-Anwendung gönnen, vor Nadeln fürchtet ihr euch nicht und ihr wollte euer Sex-Leben aufpeppen?

    Dann ist dieser neue Beauty-Trend wohl wie für euch gemacht: Eigenblut-Injektionen für die Vagina. Wie die britische Boulevard-Zeitung “Dailymail” berichtet, bieten immer mehr Schönheits-Kliniken diese sonderbare Behandlung an.

    Sie soll die weibliche Orgasmusfähigkeit steigern, indem sie die Libido fördert, die Klitoris sensibler macht und für mehr Feuchte beim Sex sorgt. Kostenpunkt: umgerechnet etwa 2000 Euro.

    So funktioniert die Orgasmus-Spritze

    Das Eigenblut-Doping für die Vagina helfe auch Frauen mit Kontinenzproblemen, sagte die Ärztin Naomi McCullen, die Betreiberin der Schönheitsklinik “The Manse” im australischen Sydney, zu “DailyMail”.

    Für die “Orgasmus-Spritze” genannte Behandlung wird den Patientinnen zunächst Blut aus dem Arm entnommen und zu Blut-Plasma zentrifugiert. Das Plasma wird dann bei lokaler Betäubung in die Scheidenwand unterhalb der Harnröhre injiziert. 

    Mehr zum Thema: Wegen Vagina-Eiern: Gwyneth Paltrow muss 120.000 Euro Strafe zahlen

    Die Behandlung sei nur “minimal schmerzhaft” und der Drang zu urinieren sei die häufigste Nebenwirkung, sagte McCullen.

    Direkt nach der Behandlung kann es zu Schwellungen, Blutergüssen und Rötungen im Bereich des Einstichs kommen. Wohl auch deshalb rät McCullen, einen Tag nach der Behandlung keinen Sex zu haben.

    “Am Anfang sind eine oder zwei Behandlungen nötig und dann kann man sie jährlich wieder auffrischen”, sagte McCullen.

    Umstrittene Sex-Anwendung

    “Das Plasma, das in der Zentrifuge erzeugt wird, enthält regenerierende, wachstumsfördernde Stoffe, die die Stammzellen dazu bringen, die Durchblutung zu verbessern, den Aufbau gesunden Gewebes ankurbeln und die Gefäßbildung in dieser Region fördern, wenn man sie in die Vagina injiziert”, sagte der plastische Chirurg Sherif Wakil aus London der britischen Zeitung “The Independent”. Er sagte, er habe schon über 2000 Patientinnen die “Orgasmus-Spritze” verpasst. 

    Doch es gibt auch Kritik an den Vagina-Injektionen. “Zunächst einmal gibt es immer noch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Orgasmus-Spritze wirkt”, schreibt die Gynäkologin Dr. Jen Gunter aus dem kanadischen Winnipeg auf ihrer Internet-Seite

    “Es gibt überhaupt keine Studien, die belegen, dass die Orgasmus-Spritze den Orgasmus oder die Sexualfunktion fördert.” 

    “Was ich wohl da unten mache?”

    Gunter ist Vagina-Spezialistin und prominente Kritikerin von diversen Sex-Trends.

    “Wenn ein Arzt jemandem, den ich kenne, zu einer Orgasmus-Spritze raten würde, wäre mein Rat, aufzustehen und wegzugehen”, schreibt sie.

    Die Kosmetikerin Madeline Firkins aus Sydney verteidigt das Verfahren. Weil das Blut ja ein Teil des eigenen Körpers ist, sei die Anwendung komplett natürlich, sagte sie zu “Daily Mail”. Auch sie bietet Vagina-Spritzen an und bewirbt die Anwendung auf ihrem Instagram-Account.

    “Völlig schmerzfrei!”

    “Was ich wohl da unten mache? Habt ihr schon von der Orgasmus-Spritzen-Therapie gehört?”, fragt sie unter einem Instagram-Foto, das sie bei einer vaginalen Eigenblut-Behandlung zeigt. 

    Ihre Patientinnen geben der Kosmetikerin auf Instagram Recht.

    “Ich habe das machen lassen und merke einen Riesenunterschied. Danke Maddy!”, schreibt etwa die Instagram-Nutzerin “body_by_beth”. 

    Sie ergänzt: “Ich liebe meine Orgasmus-Spritze!  Völlig schmerzfrei! Ich plane schon meine Nächste bald!”

    (glm)


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    • AKK wird aller Wahrscheinlichkeit nicht nur Merkels CDU-Vorsitz, sondern auch Kanzlerschaft beerben.

    • Sollte es soweit kommen, warnt das US-Magazin “Foreign Policy” vor dramatischen Folgen für die Partei – und das politische System in Deutschland.

    “Die nächste Merkel?”, fragt das renommierte US-Magazin “Foreign Policy” mit Blick auf die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer.

    ► Und kommt zu einem eindeutigen Schluss: “Nicht wirklich.” AKK ähnele Merkel zwar in ihrem politischen Stil, aber nicht in ihrer politischen Substanz. Sie positioniert sich etwa bei migrations- und gesellschaftspolitischen Themen (etwa Abschiebung, Ehe für alle, Abtreibung) rechts ihrer Vorgängerin.

    ► Dieser Analyse würde die Mehrzahl der politischen Beobachter, der CDU-Mitglieder und vermutlich sogar AKK selbst zustimmen. Der Schluss, den “Foreign Policy” daraus jedoch fällt vernichtend aus.

    ► “AKKs härtere Linie bei politischen Themen könnte nach hinten losgehen”, schreibt das Magazin. Und zieht einen Vergleich zu Bundesinnenminister und Noch-CSU-Chef Horst Seehofer. “Er machte die Enschränkung der Migration zu seinem obersten Ziel und zerstört so beinahe die Große Koalition.” 

    AKK auf Seehofers Spuren

    Profitiert haben davon bekanntlich nicht die Konservativen, die bei der Bayern-Wahl hart abgestraft wurden, sondern: die AfD.

    ► “Seehofer hat das Feuer angeheizt. Je schlechter er über Migration und Migranten redete, desto höher stieg die AfD in den Umfragen.”

    ► Mit einem solchem Kurs, der in den kommenden Wochen noch stärker hervortreten könnte, mache sich AKK auch bei jenen Wählern unbeliebt, auf die Merkel noch zählen könnte.

    SPD- und Grünen-Anhänger werden deutlich “seltener ihr Kreuz bei der CDU machen, die  sich bei diesen zentralen Themen rechter als unter Merkel positioniert”, schreibt “Foreign Policy”.

    ► Deswegen sei es auch wahrscheinlich, dass AKK keinen Erfolg haben wird, wenn sie einmal ins Kanzleramt einzieht.

    “Genießt das Ende der Merkel-Ära, solange es noch dauert”

    “Merkels anhaltender Erfolg wurde durch die Kombination ihrer liberalen Überzeugungen zu bestimmten Themen und ihrer entschlossenen Unterstützung der Mitte-Rechts-Partei ermöglicht, die von ihrer Fähigkeit gestützt wurde, nationale Wahlen zu gewinnen”, analysiert das Magazin.

    ► “AKK hat keine dieser Vorteil – und es ist zweifelhaft, dass auch den Erfolg haben wird.”

    ► Der vernichtende Schluss: “Wahrscheinlicher ist ein immer zersplittertes und unruhiges Deutschland, in dem die CDU gespalten bleibt und eine eher oppositionelle Linke beginnt, sich aus dem eigenen Grab zu ziehen, während die AfD nur lauter und größer wird.”

    Zusammenfassend schreibt “Foreign Policy”: “Genießt das Ende der Merkel-Ära, solange es noch dauert.”


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    • Seitensprünge sind ein häufiger Trennungsgrund.
    • Die Sextherapeutin Andrea Schal weiß, wie Paare eine Trennung doch noch verhindern können. 

    Wer fremdgeht, steht oft vor den Trümmern seiner Beziehung. Doch viele Paare wollen wegen eines einzigen Ausrutschers nicht ihren eigentlich geliebten Partner und ihre langjährige Beziehung aufgeben. Die Kölner Paartherapeutin Andrea Schaal hat Focus Online erklärt, wie Paare nach dem Fremdgehen weitermachen müssen, um das endgültige Aus der Partnerschaft zu verhindern.

    Der erste Schritt sei, dass die Affäre sofort beendet werden müsse. Oft sei das aber aber schwierig. 

    “Wenn eine Affäre längere Zeit angedauert hat, ist es gut möglich, dass es nicht nur sexuelle Kontakte gegeben hat, sondern dass der Mensch uns auch ans Herz gewachsen ist”, sagte Schaal.

    Betrogene haben ein Recht auf Kontrollieren

    Von da an gelte es, mit “offenen Karten zu spielen”. Im Zweifelsfall habe der betrogene Partner sogar das Recht, den anderen zu kontrollieren. Nach oft monate- oder sogar jahrelangem Lügen habe der Betrogene das berechtigte Verlangen auf Beweise für das Ende der Affäre, sagte die Paartherapeutin. Einmal missbrauchtes Vertrauen müsse sich der untreue Partner erneut erarbeiten.

    Mehr zum Thema: In diesen 12 Berufen arbeiten die meisten Fremdgeher

    Paaren, die Probleme mit der Aufarbeitung des Seitensprungs haben, rät Schaal, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. “Sonst macht man wirklich hinterher noch mehr kaputt.”

    Paarberatung helfe auch zu erkennen, wie es überhaupt zum Seitensprung kommen konnte, sagte Schaal. “Am Ende kann es nie zur Heilung kommen, wenn der Betrogene nicht irgendwann verstehen will, wie das entstanden ist und welchen Anteil er hatte.”

    Gründe für einen Seitensprung seien oft  “fehlende Wertschätzung”, ein zu hohes Arbeitspensum oder mangelnde Lust auf Sex seitens des Betrogenen. 
    “Manche Affären entstehen ja durchaus auch mit Beteiligung des betrogenen Partners”, sagte Schaal. 

    (ame)


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    Kenneka J. starb in einem Hotel-Kühlschrank.

    • Eine Hotel-Party endete für eine junge Amerikanerin tragisch.
    • Offenbar landete die 19-Jährige auf der Suche nach einem Ausgang in einem begehbaren Kühlschrank – Stunden später wird sie dort leblos entdeckt.

    Es ist schwer vorstellbar, was die junge Amerikanerin Kenneka J. in den letzten Stunden ihres Lebens durchmachen musste. 

    Die 19-Jährige befand sich auf einer Feier in dem “Crowne Plaza Hotel” in Chicago, als sie auf tragische Weise ihr Leben verlor.

    Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, befand sich die Jugendliche nach einer Hotel-Party auf der Suche nach dem Ausgang, als sie kurzerhand in die Hotelküche torkelte.

    Überwachsungskamera fängt ihre letzten Stunden ein

    Die letzten Bilder, die eine Überwachungskamera gegen 3.30 Uhr von der der 19-Jährigen aufnahm, zeigen die stark Betrunkene orientierungslos durch die Gänge des Hotels schwanken.

    Laut der Zeitung muss sie dabei in einen Kühlschrank des Hotels geraten sein. 33 Stunden später wurde nur noch ihr lebloser Körper in dem Kühlschrank gefunden – die junge Frau war hilflos erfroren.

    Es muss ein bitter kalter Tod gewesen sein

    Den tragischen Tod ihrer Tochter will Kennekas Mutter nicht hinnehmen. Wie die Zeitung weiter berichtet, verklagt sie das Hotel nun um rund 44 Millionen Euro.

    Die Mutter der tragisch Verstorbenen ist davon überzeugt, das Unglück hätte verhindert werden können.

    So sei die Mutter bereits kurz nach der Feier von den Freunden ihrer Tochter über das Verschwinden der 19-Jährigen informiert worden. Daraufhin habe sie sich unmittelbar zu dem Hotel begeben, um selbst nach ihrer Tochter zu suchen, wie es weiter heißt.

    Mutter macht dem Hotel schwere Vorwürfe

    Doch laut der Zeitung wurde sie von dem Personal nur vertröstet. Die Suche begann demnach erst am Folgetag – nachdem die Familie eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgegeben hatte.

    Am Mittag sei schließlich die Leiche der Teenagerin gefunden worden.

    Kennekas Mutter ist davon überzeugt, hätte das Hotel den Vorfall ernst genommen und die Überwachungsbänder begutachtet, hätte das Unglück verhindert werden können – und ihre Tochter wäre noch am Leben.

    Das Hotel weist die Vorwürfe zurück

    Eine eigene Schuld an dem tragischen Tod der Teenagerin schließen die Hotelangestellten jedoch aus. Das ergeht aus einem Statement des Hotels, aus dem die “Bild”-Zeitung zitiert:

    “Der Tod von Kenneka Jenkins ist eine Tragödie. Aber verantwortlich dafür sind die Personen, die eine gestohlene Kreditkarte benutzten, um bei uns ein Zimmer zu buchen und dort die illegale Party zu feiern, an der Jenkins teilnahm. Die Klage gegen uns ist unbegründet, wir werden dagegen vorgehen.”


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    Noch ist dem Freund der jungen Frau noch zu lachen zumute.

    • Eine junge Frau aus Amerika erfährt an ihrem Geburtstag, dass ihr Freund sie betrügt.
    • Für ihre Reaktion feiern sie nun hunderttausende im Internet.

    Tiana Perea hat sich ihren 21. Geburtstag wohl etwas anders vorgestellt.

    ► Denn ausgerechnet an ihrem Ehrentag musste die Amerikanerin aus Houston im Bundesstaat Texas erfahren, dass ihr Freund neben ihr auch noch mit einer anderen schläft.

    Aber Perea entschied daraufhin nicht etwa, sofort Schluss zu machen. Stattdessen wartete die 21-Jährige bis zu ihrer Geburtstagsfeier und startete dort eine Rache-Aktion, für die sie mittlerweile von hunderttausenden Menschen gefeiert wird.

    Ein Video auf Twitter zeigt die junge Frau, wie sie mit ihren Freunden auf ihren Geburtstag anstößt. Vor dutzenden Menschen fängt Perea dann eine Rede an, in der sie darüber spricht wie dankbar sie sei.

    “Ich möchte dir dafür danken, dass ich bemerkt habe, dass ich etwas viel besseres verdiene”

    “Ich möchte mich nur bei euch allen dafür bedanken, dass ihr heute Abend gekommen seid,” beginnt sie.

    “Ich könnte mir wirklich keine besseren Freunde als euch vorstellen. Ihr seid wirklich die Besten. Und ich möchte Santos dafür danken, dass ich bemerkt habe, dass ich etwas viel besseres verdiene.”

    Noch lächelt ihr Freund über das, was er offensichtlich für ein Kompliment hält. Doch schnell dämmert ihm, dass diese Rede keinen positiven Ausgang für ihn haben wird. 

    Denn schnell legt die Texanerin nach:

    “Denn jede einzelne Person hier im Raum weiß, dass du mit einem Mädchen namens Denise schreibst. Wir alle wissen, dass du eine ‘Freunde mit gewissen Vorzügen’-Beziehung mit ihr führst und jeder hat gesehen, was du mit ihr geschrieben hast. Wir alle haben Screenshots gesehen und alles gesehen, was du ihr geschickt hast. Wir wissen, dass du ihr Sexts und Videos geschickt hast. Du hast ihr sogar das selbe Foto geschickt, dass du mir heute geschickt hast.” 

    Sie schmeißt Freund mit Gepäck vor die Haustür

    Sichtlich perplex kriegt der untreue Freund nur ein “Oh, das ist übel” heraus.

    Unter dem Klatschen und Jubeln ihrer Freunde verkündet Perea darauf das Beziehungs-Aus und schmeißt ihren mittlerweile Ex-Freund mitsamt Gepäck raus.

    Für diese Bloßstellung wird sie allerdings nicht nur von ihren versammelten Freunden gefeiert. Mit dem Video der Rache-Aktion ist sie über Nacht auch im Internet berühmt geworden.

    Das Video wurde allein auf ihrem Twitter-Account bereits über 4,5 Millionen Mal aufgerufen, hunderttausendfach geliket und tausendfach retweetet. Viele kommentierten “Du bist unsere Königin” oder “Das ist ein verdammtes Meisterwerk!”

    (vl)


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    • Laut Human Rights Watch haben kroatische Polizisten Einwanderer verprügelt und sie ohne Asylantrag nach Bosnien abgeschoben.
    • Heimlich aufgenommene Videos sollen das beweisen.
    • Im Video oben seht ihr die Aufnahmen. 

    Kroatische Polizisten sollen an der Grenze Flüchtlinge geschlagen und illegal abgeschoben haben. Das berichteten Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Dienstag.

    Schilderungen von Betroffenen sollen laut der Organisation “zunehmende Hinweise auf Misshandlungen an Kroatiens Außengrenzen” bestätigen, wie es in dem Bericht heißt.

    Heimliche Videoaufnahmen sollen Anschuldigungen belegen

    Videoaufnahmen der zivilen Beobachterorganisation Border Violence Monitoring sollen die Anschuldigungen untermauern. Mitarbeiter der Organisation veröffentlichten am Sonntag ein Dossier mit heimlich aufgenommenen Videos.

    Sie sollen zeigen, wie Migranten von bewaffneten kroatischen Polizisten zu einer Stelle in einem Wald an der Grenze zu Bosnien geführt werden. Dort fordern die Beamten sie auf, einem Waldweg zu folgen, der ins Nachbarland führt.

    Abschiebung ohne Asylverfahren

    Mitarbeiter von Human Rights Watch (HRW) interviewten laut eigenen Angaben 20 Menschen, die von ihrer Inhaftierung und Abschiebung ohne ordentliches Asylverfahren berichteten.

    16 von ihnen, darunter Frauen und Kinder, gaben laut HRW an, die Polizei habe sie “mit Schlagstöcken verprügelt, getreten und geschlagen, ihr Geld geklaut sowie ihre Handys gestohlen oder zerstört”. Die Videos zeigen teils die beschriebenen Misshandlungen.

    Berichte von Polizeigewalt an der kroatischen Grenze gibt es immer wieder. Mehr als 20.000 Menschen haben seit Jahresbeginn versucht, über den Balkan nach Kroatien und damit in die EU zu gelangen. Von dort aus wollen sie weiter in den Norden reisen.

    (vl)


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    ► Der Sohn von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist Online schon mehrfach unangenehm aufgefallen. Jetzt hat Facebook Konsequenzen gezogen.

    ► Das Online-Netzwerk hat seinen Account von Jair Netanjahu, nach dessen Angaben vorübergehend blockiert. Dieser hatte nach einem weiteren tödlichen Anschlag auf Israelis im Netz dazu aufgerufen deren “Tod zu rächen”, wie die “Times of Israel” berichtete.

    ► Der 27-Jährige schrieb auf Twitter: “Es wird nie Frieden geben mit diesen Monstern in Form von Männern, die sich selbst seit 1964 ‘Palästinenser’ nennen”.

    Das hat Netanjahus Sohn noch geschrieben:

    Wie die Zeitung weiter berichtete, habe er in einem weiteren Post auf Twitter geschrieben:

    “Es wird hier keinen Frieden geben, bis: 1. Alle Juden Israel verlassen. 2. Alle Muslime Israel verlassen. Ich bevorzuge die zweite Option.

    So reagierte Netanjahus Sohn auf die Sperrungs seines Facebook-Kontos:

    Nachdem mehrere seiner Posts von Facebook gelöscht wurden, griff er das Netzwerk scharf auf seiner Seite an.

    “Die Gedankenpolizei der radikalen Progressiven von Facebook sind auch bei mir angekommen”, schrieb er. Diesen Post teilte er am Sonntagabend auf Twitter und schrieb, Facebook habe seine Seite für 24 Stunden blockiert.

    ► Er kritisierte, dass etwa die radikal-islamische Hamas oder die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah offizielle Facebook-Seiten hätten. “Es gibt auch endlos viele Seiten, die zur Zerstörung Israels und zum Mord von Juden aufrufen.”

    Doch all diese Aussagen verstießen nicht gegen die Regeln der Facebook-Gemeinde und fielen unter die Meinungsfreiheit, schrieb er.

    Was ihr noch wissen müsst:

    Nach Angaben der “Times of Israel” äußerte sich Facebook zunächst nicht zur der Sperrung des Kontos.

    Jair Netanjahu war in der Vergangenheit schon mehrmals aufgefallen. Im vergangenen Jahr verklagte ihn eine linksorientierte Organisation, die er im Internet als radikal und anti-zionistisch angegriffen hatte.


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    ► Ein Polizist hat bei einem Einsatz in Bochum einen 74-Jährigen erschossen und muss sich nun Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts verantworten.

    ►Der ältere Mann habe nach ersten Erkenntnissen vor einem Wohnhaus einen “waffenähnlichen Gegenstand” aus dem Hosenbund gezogen und auf den unmittelbar vor ihm stehenden 35 Jahre alten Beamten gezielt, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Montag.

    ► Der Polizist habe den Mann bei dem Vorfall vom Sonntag noch vergeblich aufgefordert, die mutmaßliche Waffe fallen zu lassen, und dann mehrere Schüsse abgegeben. Anwohner hatten die Polizei wegen des 74-Jährigen zu Hilfe gerufen – es ging um Randale und Sachbeschädigung.

    ► Wie in solchen Fällen üblich, übernimmt eine andere Dienststelle die Untersuchungen. Grundsätzlich komme als Vorwurf fahrlässige Tötung oder fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge in Betracht.

    Was bisher über den Vorfall bekannt ist:

    Vor den Schüssen am Sonntagabend waren Polizei und Rettungswagen mehrfach seit den frühen Morgenstunden von dem 74-Jährigen selbst oder von Nachbarn alarmiert worden – aus unterschiedlichen Gründen, wie der Polizeisprecher berichtete.

    Es habe mehrere Zeugen gegeben, die nun befragt werden sollten, darunter mindestens drei weitere Polizeibeamte und einige Anwohner. Ob der Schütze selbst bereits vernommen wurde, war am Montag noch unklar.

    Bei dem “waffenähnlichen Gegenstand” handelt es sich nach derzeitigem Kenntnisstand nicht um eine scharfe Schusswaffe, hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

    Die Leiche des Mannes werde derzeit obduziert, sagte der Essener Polizeisprecher. Der Beamte sei nicht vom Dienst suspendiert. 

    So äußert sich die Polizei zu dem Vorfall:

    Für Beamte sei es enorm schwierig, in diesen oder ähnlichen Situationen abzuwägen, sagte Stephan Hegger von der Gewerkschaft der Polizei (GdP):

    “Kommt eine als Gefahr eingeschätzte Person auf kurze Distanz auf den Beamten zu, muss er selbst entscheiden.”

    Meistens seien die Schüsse dann nicht auf Arme oder Beine gerichtet, denn eine Verletzung an den Gliedmaßen könne noch eine Gegenreaktion hervorrufen. “Man muss zuverlässig treffen, man hat möglicherweise keine zweite Chance”, sagte NRW-GdP-Sprecher Hegger.

    Das müsst ihr noch wissen:

    Dass Menschen durch Polizeikugeln sterben, kommt in Deutschland vergleichsweise selten vor.

    Wie aus jüngsten verfügbaren Zahlen der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster hervorgeht, hatten Polizisten 2017 bundesweit bei Einsätzen 14 Menschen erschossen. Zudem wurden 39 Menschen verletzt.

    Die Zahlen lagen etwas höher als in den Jahren zuvor – mit 11 Tote und 28 Verletzten durch Polizeischüsse 2016. Grund für die Zunahme sieht die Gewerkschaft der Polizei auch eine gestiegene Zahl von Messerangriffen. 


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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

    Sie gelten als Anhänger des türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan – und werden als faschistisch und antisemitisch eingestuft. Die Rede ist von den “Grauen Wölfen”.

    Die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe wird ihr typisches Erkennungszeichen, den “Wolfsgruß”, am 30. Dezember dutzendfach auch in München zeigen, wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet.

    Denn an diesem Tag laden die Anhänger der Ülkücü-Bewegung in einen Saal an der Frankfurter Straße. Es ist typisch für Veranstaltungen dieser Art, eine friedliche und wie die “Süddeutsche Zeitung” schreibt “familiäre Wohlfühlatmosphäre” zu schaffen.

    Klar ist: Der faschistischen Gruppierung geht es weniger um ein geselliges Beisamensein, sondern darum neue Mitglieder zu gewinnen.

    Wer die Grauen Wölfe sind, was sie mit dem türkischen Präsidenten zu tun haben und warum der Verfassungsschutz vor ihnen warnt – auf den Punkt gebracht.

    Das ist über die grauen Wölfe bekannt:

    Die Gesinnung der Grauen Wölfe entspricht laut dem Verfassungsschutz einem ”übersteigerten Nationalbewusstsein”. Weiter sollen sie “stark von rassistischem Gedankengut beeinflusst” sein.

    ► Das Symbol der Grauen Wölfe ist der sogenannte Wolfsgruß. Dabei formen Daumen und Finger des rechten ausgestreckten Arms den Kopf eines Wolfs. 

    ► Die ”Ülkücü-Dachverbände in deren Reihen sich viele der Grauen Wölfe versammeln, gelten als Auslandsvertretung der extrem nationalistischen türkischen “Partei der Nationalistischen Bewegung” (MHP). Diese ist auch im türkischen Parlament vertreten.

    ► In Deutschland sind in rund 170 lokalen Vereinen etwa 7000 Mitglieder als Träger und Multiplikatoren der Ideologie organisiert, wie das Bundesamt für Verfassungsschutz berichtet.

    ► Nach außen bemühe sich die Organisation um ein “gesetzeskonformes Verhalten”. Doch wie es weiter heißt, seien die “Aktivitäten weiterhin extremistisch” geprägt.

    Das hat Erdogan mit den Grauen Wölfen zu tun:

    ► Auch Erdogan hat bei öffentlichen Auftritten das Erkennungszeichen der Grauen Wölfegezeigt. So zum Beispiel auf einer Parteiveranstaltung in Mersin im Süden der Türkei. 

    ► Traditionell steht die rechtsextreme Partei MHP den Grauen Wölfen nah, Erdogan betonte in der Vergangenheit allerdings, gegen jede Art von Nationalismus zu sein. Doch die Anhänger der Ultranationalisten dienen dem autoritären Präsidenten als zusätzliche Stütze für seine Machtbasis.

    ► Am 31. Juli 2016 folgten in Köln tausende Menschen einem Demonstrationsaufruf von Erdogan, darunter auch zahlreiche, an Fahnen erkennbare Anhänger der Grauen Wölfe, wie das Bundeszentrale für politische Bildung berichtet.

    Darum veranstalten die Grauen Wölfe ein Konzert:

    Bei der Veranstaltung in München handelt es sich laut Angaben der “SZ” um eine Konzertreihe. Der Tourneebeginn habe demnach bereits in Mosbach stattgefunden.

    ► Mit dieser Strategie wollen die Grauen Wölfe neue Anhänger für ihre Ideologie gewinnen.

    ► Die Bewegung hat laut der “SZ” unter anderem den Musiker Mustafa Yıldızdoğan eingeladen. Gerade junge Menschen sollen dadurch angesprochen werden, wie die Zeitung in ihrem Bericht verdeutlicht.

    ► Wie die Zeitung weiter berichtete, beobachten Verfassungsschützer in München diverse Vereine der Ülkücü-Bewegung, die als Mitveranstalter der Konzertreihe auftreten.

    Darum warnt der Verfassungsschutz vor den “Grauen Wölfen”:

    Der Verfassungsschutz warnt außerdem vor nicht unmittelbar an die Vereine gebundene und vor allem jugendliche Graue Wölfe. Bei ihnen herrsche ein “hohes Aggressions- und Gewaltpotenzial”, wie die “SZ” unter Berufung auf den Verfassungsschutz berichtet. Ihr Ziel: Vor allem kurdischstämmige Menschen.

    Etwa 1350 Graue Wölfe zählt der Verfassungsschutz laut Angaben der Zeitung. Wie es weiter hieß, würden sie damit die zweitgrößte Gruppierung aus dem Bereich des Ausländerextremismus darstellen.

    2011 und 2016 sollen laut einer Aufstellung des Innenministeriums mehr als 5000 Menschen an Veranstaltungen der Grauen Wölfe in München teilgenommen haben.


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    Simon und Robert sind seit der Schule beste Freunde. Im Studium haben sie beschlossen, zusammen ein Tech-Start-Up zu gründen. Sie wussten, dass sie dafür ihr Leben für immer verändern müssen. In der HuffPost schreibt Simon, warum er gerade anderen jungen Menschen zu unternehmerischem Mut rät. 

    Stell dir vor, du bist Anfang zwanzig, studierst und hast einen Beruf – eine richtige 40-Stunden-Woche, eine Beziehung, Hobbys. Hättest du den Mut, alles aufs Spiel zu setzen – Sport, Urlaube und Freizeit –, um eine eigene Firma zu gründen? Ich sage ja.

    Und mit den richtigen Partnern kann das sogar Freude machen. Doch zu behaupten, es sei einfach, wäre gelogen. 

    Vor eineinhalb Jahren habe ich mit meinem Schulfreund Robert Glaser beschlossen, eine eigene Firma zu gründen

    Als wir uns im Sommer 2017 in meiner Wohnung trafen, um über unsere Idee zu sprechen, wollten wir zunächst in unserem Freundeskreis nach einem dritten Gründer suchen, der uns bei der Programmierung unterstützen sollte.

    Mehr zum Thema: Management Mantras für den Erfolg

    Wochenlang schrieb ich befreundete IT-Studenten an und fragte Bekannte nach ihren Kontakten, um einen geeigneten Kandidaten zu finden – vergebens. Die Programmierer, die wir fragten, sagten zwar oft zu, aber so richtig passte es nie. 

    Über Wochen zog sich die Suche hin – ergebnislos und quälend langsam.

    Das war nicht der richtige Weg. Wir trafen uns abermals in meinem Arbeitszimmer. “So wird das nichts”, da waren wir uns einig.  

    Wir konnten keinen Programmierer finden – also nahmen wir die Dinge selbst in die Han

    Eine mutige Entscheidung war fällig. Um aus unserer Idee eine laufende App, ein wertschaffendes Produkt zu bauen, mussten wir die Dinge selbst in die Hand nehmen und ins kalte Wasser springen. Ich als Programmierer, Robert als Betriebswirtschaftler.

    In dem Moment wurde uns klar, dass wir unsere Leben für unseren Traum einer eigenen Firma komplett auf den Kopf stellen müssen. Jetzt ziehen wir’s durch. Wir mussten Platz schaffen zwischen unseren Berufen, Freundinnen, Familien und Freundeskreisen.

    Step by step und notfalls mit YouTube-Tutorials

    Meine Motorrad-Saison sollte sich auf einige Nachmittage im Jahr verkürzen, das Training von mehreren Workouts in der Woche zu einem einzigen knackigen komprimiert werden und statt entspannter Restaurantbesuche sollte es ab jetzt ein Lieferdienst sein. Wir einigten uns darauf, uns nach der normalen Arbeit von nun an täglich wieder an die neue Arbeit zu machen. Ein harter Einschnitt in ein ansonsten normales Leben.

    Wir saßen oft 14 Stunden am Tag vor dem Computer, planten, recherchierten, netzwerkten und programmierten. 

    Mir wurde klar, wieviel Zeit man damit verbringen müsste, Android-Programmierung zu lernen, Design-Protoypen zu bauen, einen Login-Prozess zu entwickeln – Schritt für Schritt und notfalls mit YouTube-Tutorials.

    Mut, immer weiterzumachen

    Robert sollte eine geeignete Unternehmensform finden, Berater suchen, Marktanalysen starten und einen Businessplan erstellen.

    Die Angst, die Beziehung zu Freunden und Familie dabei zu verlieren, war groß. Doch im vergangenen Jahr habe ich erfahren, welche Menschen mir wirklich Rückhalt, Kraft und Mut geben.

    Auf meine Familie und meine Freundin konnte ich mich immer verlassen. Sie arrangierten sich mit meinem hohen Arbeitspensum und ermöglichten mir, mich nach der Uni und Arbeit völlig auf das neue Wagnis zu konzentrieren. Das gab mir Mut. Den Mut, immer weiterzumachen.

    Der Mut, zu vertrauen, zahlt sich aus

    Alte Freunde wurden zu kompetenten Beratern und halfen uns mit ihren eigenen langjährigen Erfahrungen als Unternehmer. Sie brachten ihre eigenen Ideen bei der Produktentwicklung ein und verwiesen uns an die richtigen staatlichen Stellen.

    So konnte ich mich komplett auf das Programmieren konzentrieren.

    Natürlich kann es auch gefährlich sein, anderen so wichtige Rollen in einer Unternehmensgründung zu überlassen, aber bei uns hat sich dieses Vertrauen ausgezahlt.

    Heute steht unsere App Influence-Plus kurz vor dem Markstart. Sie hilft zum Beispiel Bloggern, Journalisten und Werbeleuten, ihre Inhalte perfekt in den sozialen Medien zu positionieren. 

    Nächstes Jahr bringen wir die App auf den Markt

    Nach hunderten harten Arbeitstagen bringen wir unser Unternehmen nun in eine heiße, finale Phase: Damit unsere Firma vom Markstart mit einem abgerundeten Produkt auftreten kann, sprechen wir gerade mit Unternehmen aus Fashion, Fitness, Automobil, Reise und Medien, um auch sie als Partner zu gewinnen

    Schon nächstes Jahr wird die App dann durchstarten. Eine Arbeitspause ist bis dahin für uns nicht in Sicht.

    Wir wünschen euch Frohe Weihnacht und den Mut für ein erfolgreiches Jahr 2019, Mut, anderen und sich selbst zu vertrauen, Unterstützung anzunehmen, zu wagen und Gewohntes hinter sich zu lassen.

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier.

    (ak)


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    ► Die britische Premierministerin Theresa May ringt nach mehreren Rückschlägen für den Brexit-Deal mit der EU um Einigkeit. Am Dienstag soll bei der Kabinettssitzung auch um den Fall eines No-Deal-Szenarios gesprochen werden.

    ► Mehrere Minister hatten sich am Wochenende zu möglichen Konsequenzen geäußert, sollte das Parlament den Deal ablehnen. 

    ► Trotz des wachsenden Zeitdrucks will die Premierministerin das Unterhaus erst in der dritten Januarwoche – vom 14.01. an – über das Brexit-Abkommen abstimmen lassen.

    ► Oppositionsführer Jeremy Corbyn, der auf ein Votum noch vor Weihnachten gedrungen hatte, kündigte deshalb eine Vertrauensabstimmung im Parlament gegen May an. Stürzen kann die Opposition die Premierministerin durch das vorgesehene Verfahren aber nicht – es ist eher ein symbolischer Akt.

    Was ihr über die Brexit-Abstimmung wissen müsst:

    May hatte die eigentlich für den 11. Dezember angesetzte Abstimmung im letzten Moment verschoben, weil sich eine deutliche Niederlage abzeichnete.

    Versuche Mays, der EU weitere Zugeständnisse abzuringen, wurden in London für gescheitert erklärt.

    Am Mittwoch will die EU-Kommission konkrete Maßnahmen für den Fall eines No-Deal vorlegen. Sollte vor dem Brexit am 29. März 2019 weder das Brexit-Abkommen beschlossen noch eine Übergangsfrist zustande gekommen sein, wird Chaos für Bürger und Wirtschaft erwartet.

    Denn dann wären unter anderem Grenzkontrollen und Zollabfertigung nötig, und der rechtliche Status von EU-Bürgern in Großbritannien und Briten in der EU wäre offen.


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    Nähe zu Erdogan? CDU-Politikerin Cemile Giousouf in der Kritik

    Der früheren CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf wird aus der eigenen Partei Sympathie für die türkischen Rechtsextremen “Grauen Wölfe” und dem Präsidenten Erdogan vorgeworfen. Hintergrund: Giousouf soll Vize-Chefin der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) werden.

    ► Ein Mitglied des CDU-Präsidiums sagte der “Bild”„Die bpb soll jungen Menschen die Werte der Demokratie vermitteln. Das ist mit den ideologischen Positionen von Cemile Giousouf nicht vereinbar. Die sind aus meiner Sicht extremistisch und demokratiefeindlich.“

    ► Und aus ihrem Heimatverband in Nordrhein-Westfalen heißt es: “In Anbetracht der engen Kontakte, die Frau Giousouf in der Vergangenheit zu türkischen Nationalisten (‚Graue Wölfe‘), Islamisten (Milli Görus) und Erdogan-Anhängern (UETD) gepflegt hat, bestehen bei vielen CDU-Mandatsträgern deshalb erhebliche Zweifel an ihrer Eignung.”

    ► Giousouf selbst wies die Vorwürfe gegenüber der “Bild” zurück und sagte, sie seien “an den Haaren herbeigezogene Verschwörungstheorien”, die durch ihre bisherige Arbeit widerlegt werden würden.

    Warum Giousouf nun in Schutz genommen wird:

    Zuspruch erhält Giousouf unter anderem aus dem Bundesinnenministerium – Behörden-Chef Horst Seehofer wird in den kommenden Wochen über die Personalie in der bpb entscheiden. Staatssekretär Marco Wanderwitz sprach von “bösartigen” Vorwürfen – er habe sie als “Bundestagskollegin kennen- und schätzen gelernt.” 

    Auch von der SPD-Politikerin Sawsan Chebli erhält Giousouf Rückendeckung.

    Sie spricht von einer “diffamierenden Kampagne”. Sie habe selbst erlebt, dass man als Muslima schnell als Islamist gelte, wenn man nicht Islamhasser sei.


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    Die Kandidatin erscheint im Engelskostüm.

    • In dem Weihnachtsspezial von “Wer wird Millionär” hat eine Kandidatin im Engelskostüm ihr Glück versucht.
    • Die Zuschauer hatten in ihr schnell ein Opfer gefunden, gegen das sie austeilen konnten.

    Bei “Wer wird Millionär” auf RTL hat es passend zur Jahreszeit eine Weihnachtsfolge gegeben – mit viel Glitzerdeko und einem Weihnachtsmann.

    Wie hätte es anders sein können: Auch die erste Kandidatin war verkleidet, nämlich als Engel. Bei ihr habe es aber berufliche Gründe:

    Sie arbeite in einer Engel-Agentur, in der sie für verschiedene Anlässe gebucht werden könne, wie sie Moderator Günther Jauch erzählte.

    Doch noch bevor Jauch die erste Frage stellte, wurde die Kandidatin von den Zuschauern denunziert.

    Der Grund: Die Kandidatin fragte den “Wer wird Millionär”-Moderator, ob sie ihn duzen dürfe. Die Frage fanden einige Zuschauer bereits unverschämt.

    Einer schrieb auf Twitter: “Finde derlei Fragen genau so peinlich wie die Unart, über das Fernsehen Menschen grüßen zu wollen. ‘Hallo Mama, Hallo Papa - ich bin jetzt mit dem Günni per Du!’”

    Ein anderer fand, dass nur ein anderer TV-Moderator ebenbürtig wäre, um einen Moderator wie Günther Jauch duzen zu dürfen: “Niemand duzt einfach so Herr Jauch! (Außer Thomas Gottschalk).”

    Moderator Günther Jauch reagierte dennoch gelassen auf die Frage der Kandidatin und erlaubte ihr, ihn zu duzen.

    “WWM”-Zuschauer sind nicht begeistert vom Weihnachtsengel

    Doch auch danach wurde es für den Engel nicht besser: Die Kandidatin verprasste nicht nur fast alle Joker bis zur 2000-Euro-Frage – sie ließ sich auch bei jeder Frage sehr viel Zeit zum Nachdenken.

    Die Konsequenz: Die Zuschauer unterstellten der Kandidatin, dass sie aufgrund ihrer Intelligenz wohl nicht weit kommen dürfte.

    So schrieb jemand: “Haben Engel nicht immer einen Heiligenschein über ihrem Haupt schweben? Weil ich sehe bei ihr nur ein fettes Fragezeichen.”

    Ein anderer wunderte sich ebenfalls: “Wenn alle Engel so dumm sind: Ich will in die Hölle!!!”

    Einige Zuschauer brachte der Auftritt der Kandidatin offensichtlich zum Verzweifeln.

    “WWM”-Zuschauer: “Habe ganz vergessen, wie viel Fremdscham ‘Wer wird Millionär?’ bei mir verursacht”

    Eine wünschte sich schnell ihren Abgang: “So dusselig muss man erst mal sein. Der nächste Joker: bitte falsch, der Engel kann weg.”

    Eine andere ergänzte die vier Antworten sogar um eine weitere imaginäre: “E: Engel ohne Gehirn”.

    Einige bezeichneten das Auftreten der Kandidaten als Fremdscham.

    “Habe ganz vergessen, wie viel Fremdscham ‘Wer wird Millionär?’ bei mir verursacht.”

    “WWM”-Zuschauer finden, Günther Jauch sei “am Ende seiner Kräfte”

    Offensichtlich erging es dabei nicht nur den Zuschauern so.

    Auch Günther Jauch kämpfte sich mit der Kandidatin durch die einzelnen Fragen – bis hin zur 64.000-Euro-Marke.

    Bei einigen Fragen gab der Moderator dem Engel sogar Tipps – doch die nahm sie gar nicht wahr. Das zerrte dann auch an Jauchs Kräften, wie seiner Mimik des Öfteren zu entnehmen war.

    Das blieb auch den Zuschauern nicht verborgen: “Jauch will sie auch loswerden”, schrieb eine.

    “Günther schaut leicht genervt”, pflichtete eine andere bei.

    Eine andere beschrieb mit “Jauch am Ende seiner Kräfte” offensichtlich nicht nur seine Situation als Moderator, sondern den Kommentaren nach, auch den Zustand der Zuschauer.

    Am Ende verzockte sich der Weihnachtsengel bei der 64.000-Euro-Frage und stürzte auf 16.000 Euro ab. Dennoch gab sie sich zufrieden: “Das ist schließlich auch eine Stange Geld.”

    (jkl)


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    Bericht um

    ► Bei Ermittlungen gegen die Frankfurter Polizei wegen des Rechtsextremismus-Verdachts soll eine weitere Dienststelle durchsucht worden sein. Das berichtet die “Frankfurter Allgemein Zeitung”.

    ► Diese befindet sich laut dem Bericht im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Es gäbe zudem noch weitere Verdachtsfälle in anderen Präsidien, wo Polizisten mit “rechtsradikalem Gedankengut” aufgefallen sein sollen.

    ► In einer polizeiinternen Überprüfung werde jetzt untersucht, ob sich der Verdacht auf Volksverhetzung erhärtet. Eine eingesetzte Arbeitsgruppe im Landeskriminalamt prüfe dafür alle aufkeimenden Verdachtsfälle in ganz Hessen.

    Warum die Nachricht wichtig ist:

    Stimmt der Bericht der “FAZ”, weitet sich der Skandal um die Frankfurter Polizei weiter aus. Das LKA ermittelt gegen Polizisten, die in einem Gruppenchat rechtsextreme Inhalte ausgetauscht haben sollen. Es laufe ein Verfahren gegen mehrere Beamte.

    Es gehe um Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Beamten hätten sich über einen Messengerdienst gegenseitig Bilder, Videos und Texte zugeschickt, die möglicherweise beleidigend und fremdenfeindlich waren.

    Was ihr noch über den Skandal um die Frankfurter Polizei wissen müsst:

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich besorgt über Ermittlungen gegen Frankfurter Polizisten gezeigt. “Das ist eine sehr ernste Geschichte. Da muss man sehr sorgfältig drangehen. Und ich gehe davon aus, dass das sehr intensiv und umfassend aufgeklärt wird”, sagte Bouffier am Montag vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin. 

    Die Gewerkschaft der Polizei zeigte sich erschüttert. Bundesvorsitzender Oliver Malchow sprach am Montag von “skandalösen Taten” und forderte “das kompromisslose Entfernen aus dem Polizeidienst”, falls sich die Vorwürfe bestätigen.


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    • Mit deutlichen Worten nimmt sich ARD-“Tagesthemen”-Kommentator Thomas Kreutzmann den Fall um rechtsextreme Polizisten in Frankfurt vor.

    • Dieser erkennt “auch gute Seiten” – und leitet Forderungen aus dem Fall ab.

    Der Skandal um Rechtsextremismus in der Frankfurter Polizei erschüttert Deutschland – und war auch Thema der ARD-“Tagesthemen” am Montagabend.

    ► Darin nahm sich ARD-Journalist Thomas Kreutzmann den Fall in einem Kommentar mit deutlichen Worten vor.

    “Widerlicher kann eine Gesinnung nicht sein”, sagte er mit Blick auf die Polizisten, die im Verdacht stehen, die NSU-Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz bedroht zu haben.

    ► Sie erhielt ein Fax mit den Worten “Wir schlachten deine Tochter”, unterschrieben war es mit “NSU 2.0”.

    Mehr zum “NSU 2.0”: 7 alarmierende Fakten über die Frankfurter Nazi-Cops

    ► Außerdem wird den Polizisten vorgeworfen, in einer Chat-Gruppe Hitler-Bilder, Hakenkreuze und rechtsextreme Texte ausgetauscht zu haben.

    “Sollte davon etwas zutreffen, müssen alle Alarmglocken schrillen”, sagt “Tagesthemen”-Kommentator Kreutzmann.

    ARD-“Tagesthemen”: Skandal erreicht Politik bis zum Innenminister

    ► Aber: “Die Frankfurter Vorfälle haben auch gute Seiten”, sagt er.

    “Der Staatsschutz ermittelt schon länger gegen Polizeikollegen ohne falschen Korpsgeist. Das Erschrecken über die Ermittlungspannen in der früheren NSU-Anschlagsserie hat offenbar etwas bewirkt. Und der aktuelle Skandal hat die Politik bis zum Bundesinnenminister erreicht.”

    Die Politiker sollten jetzt auch über das Umfeld nachdenken, in dem sich Polizisten radikalisieren könnten, fordert der ARD-Journalist. Etwa eine “schmale Bezahlung bei Gefahr für Leib und Leben” und “Frustration bei der Strafverfolgung”. 

    Außerdem müsse man darüber nachdenken, was es für eine Anwältin und Mutter bedeute, täglich dutzende Drohschreiben zu erhalten. Sie habe Anspruch auf Respekt und Schutz – “für sich und ihre Familie”, schließt der ARD-“Tagesthemen”-Kommentar.


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    Kriminelle werben mit

    • Eine gefälschte Werbung mit dem Gesicht von ARD-“Tagesschau” Judith Rakers geistert aktuell durchs Netz.

    • Verbunden mit einer perfiden Fake-News ist die Kampagne alles andere als harmlos.

    Es ist eine Nachricht, die sich nur beim zweiten Blick als Fake-News herausstellt.

    Judith Rakers verlässt die “Tagesschau”, heißt es, um mit Bitcoins reich zu werden. 

    Kriminelle warben schoneinmal mit Rakers

    Dieser Unsinn taucht aktuell in Newsfeeds auf – auch bei Fans von Judith Rakers, die sich darauf bei der Moderatorin meldeten. So wurde Rakers selbst auf die Werbung aufmerksam.

    Über den Fall berichtet die “Bild” in ihrer aktuellen Ausgabe.

    Schoneinmal warben Kriminelle mit Rakers ohne deren Zustimmung – nämlich für Diätpillen.

    Judith Rakers: “Gefährlicher Quatsch”

    Der Zeitung sagte die “Tagesschau”-Moderatorin deswegen: „Zuerst ging es um Werbung für Diätpillen, jetzt um Bitcoins. Und die Betrüger sind so dreist, dass sie die Werbung sogar mit Fake News verknüpfen, um mehr Aufmerksamkeit dafür zu bekommen.”

    ►  Rakers nennt das “gefährlichen Quatsch”.

    ►  Und sagt: “Zuschauer schreiben mir, dass sie die Produkte wirklich gekauft und ausprobiert haben. Ich kann gar nicht genug davor warnen. Wer weiß, wie gesundheitsschädlich sie sind.” 


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    • Es war eine “Hart aber fair”-Sendung über die umstrittensten Themen des Jahres.

    • Fast schon symbolhaft gerieten dabei TV-Moderator Claus Strunz und Unternehmens-Chef Dirk Roßmann aneinander.

    “Sprachlos, verständnislos, wütend: Wie gespalten ist Deutschland?” – das Thema der ARD-Talksendung “Hart aber fair” war nicht nur Gegenstand der Debatte, sondern beschrieb auch die Atmosphäre der Runde.

    Darin saßen unter anderen der frühere Chef der “Bild am Sonntag”, Claus Strunz, sowie Gründer und Geschäftsführer der Drogeriekette, Dirk Roßmann (hier zum Nachschauen).

    Strunz, der in der Flüchtlingsdebatte mit polemischen Kommentaren immer wieder für Diskussionen sorgte. Und Roßmann, milliardenschwerer Unternehmer, dessen Beschäftigte aus 97 Ländern kommen. 

    Klar, dass die beiden bei “Hart aber fair” nicht immer einer Meinung waren.

    ► In der Sendung kamen die umstrittensten Themen des Jahres auf den Tisch – etwa die Ausschreitungen von Chemnitz. Und die Frage, ob Bundesinnenminister mit seinem Zitat richtig lag, dass “Migration die Mutter aller Probleme” sei.

    Strunz verteidigt bei “Hart aber fair” Seehofer

    Dazu sagte Strunz: “Ich habe vermisst, dass jemand Seehofer mit Argumenten widerlegt. Das ist aber nicht geschehen!”, behauptete der TV-Moderator.

    ► Er glaube, dass er mit der Analyse recht habe. Dass innerhalb kürzester Zeit eine Million Menschen nach Deutschland kamen, habe andere Fragen aufgeworfen, die den Bürgern unter den Nägeln brannten – nämlich die Frage nach der Rente, dem Arbeitsplatz, der Wohnungsnot. 

    “Aufgabe der Politik ist es, diese Ängste ernst zu nehmen und Antworten darauf zu formulieren.”

    ► Roßmann war völlig anderer Meinung. Der sagte unmissverständlich: ”Ich finde den Satz deplatziert, unmöglich.”

    Politiker hätten die Aufgabe, mehr Verständnis in der Bevölkerung für andere Menschen zu schaffen. Seehofers Satz heize Stimmungen auf und sei völlig überflüssig.

    “Ich leben in einem Land, wo viele Millionen Migranten Teil unserer Gesellschaft geworden sind. Sie sind Freunde geworden. Das ist das zentrale und wichtige. Wir beschäftigen Menschen aus 97 Nationen und haben überhaupt keine Probleme”, sagte Roßmann.

    “Hart aber fair”: Strunz Retourkutsche kam später

    Die Retourkutsche kam von Strunz einige Minuten später. Da diskutierten Gäste die Frage, warum mehr als ein Drittel der Deutschen fremdenfeindliche Ansichten teilen.

    ►Strunz sagte bei “Hart aber fair”: Nicht die Menschen, sondern die Politik habe dafür die Verantwortung. Eine Skepsis gegenüber dem Fremden sei “sehr menschlich”. Da müsse die Politik reinargumentieren und Lösungen anbieten. 

    Stattdessen würden die Menschen diffamiert. “Da sehe ich ein Totalversagen der Politik. Das macht das Klima, das wir gerade haben.”

    ► An der Stelle sprang Roßmann ein. Nur die Probleme anzusprechen, löse sie nicht. 

    “Lassen Sie uns doch mal, Herr Strunz, konkret werden”, sagte Roßmann und sprach die Wohnungsnot an. “Durch die Menschen die zu uns gekommen sind, ist für Menschen mit kleinem Einkommen schwieriger geworden, eine Wohnung zu finden.”

    Roßmann will sich bei “Hart aber fair” nicht unterbrechen lassen

    Strunz lieferte seine Retourkutsche, ging dazwischen und sagte: “Aber Herr Roßmann, jetzt sagen Sie, dass Seehofer richtig liegt mit seinem Satz...”

    Der Unternehmer wollte sich bei “Hart aber fair” nicht unterbrechen lassen, erwidert: “Lassen Sie mich ausreden, lassen Sie mich ausreden!”

    ► Strunz gönnerhaft: “Sagen Sie!”

    Und Roßmann weiter: “Lassen Sie mich einen Vorschlag machen. Wir sollten nicht nur sozialen Wohnungsbau verstärkt subventionieren. Investitionen in sozialen Wohnungsbau sollten erbschaftssteuerfrei sein. Was meinen Sie, was da losgehen würde in Deutschland. Wir brauchen einen Aufbruch”, forderte er.

    ► Dass Roßmann eine solche Forderung so emotional vorträgt, war wiederum keine Überraschung. Seine Familie verfügt über ein milliardenschweres Vermögen.


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    Ein Mann aus Rosenheim soll von einem auf den anderen Tag aus seiner Wohnung raus. (Symbolbild)

    • Ein 90-jähriger Bayer soll aus seiner Wohnung ausziehen, weil das Landratsamt einen verheerenden Fehler machte.
    • Amts-Mitarbeiter bemerkten zehn Jahre nicht, dass die Wohnung ein Gewerbeobjekt ist und nicht privat genutzt werden darf – der Leidtragende ist nun der Mieter.

    Hermann B. aus Brückmühl im Landkreis Rosenheim bei München ist 90 Jahre alt und lebt mit seinem Kater Felix in einer 70-Quadratmeter-Wohnung.

    Dort kennt er sich bestens aus – muss er auch, schließlich ist der ehemalige Justizbeamte fast blind.

    Doch jetzt soll er aus seiner vertrauten Wohnung raus. Doch nicht, weil er etwa vergessen hat, seine Miete zu begleichen. Vielmehr wirft das Landratsamt den Mann aus der Wohnung, weil das Haus ein Gewerbeobjekt ist und nicht privat genutzt werden darf – zehn Jahre lang fiel das scheinbar niemandem auf.

    Darüber berichtete unter anderem die “Bild”-Zeitung.

    90-Jähriger über Landratsamt: “Ich bin erschüttert von dieser Herzlosigkeit”

    Der 90-Jährige hat vor einigen Monaten einen Brief vom Amt erhalten, den er mit einem speziellen Lese-Gerät entziffern konnte. Darin steht, dass der Mieter einen Tag Zeit habe, um ausziehen.

    “Wo soll ich denn hin?” richtet sich der 90-Jährige verzweifelt an die Zeitung. “Ich bin erschüttert von dieser Herzlosigkeit”, fügt er hinzu.

    Auch eine neue Wohnung würde er akzeptieren und dann mit seinem Sohn zusammen ziehen.

    Doch der Immobilienmarkt im Landkreis Rosenheim sei schwierig:

    “Aber hier bei Rosenheim herrschen fast schon Zustände wie in München, das geht nunmal nicht so schnell, etwas Passendes zu finden”, meint der 90-Jährige.

    Bei dem Gedanken an den sofortigen Auszug bricht bei ihm Panik aus: “Ich habe Angst, dass bald Lastwagen vor der Tür stehen und sie mich holen kommen.”

    Derzeit ist nicht bekannt, ob der Senior bereits aus seiner Wohnung ausgezogen ist.

    (nr) 


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    • Kurz vor ihrem Tod hat Prinz William seiner Mutter Diana ein Versprechen gemacht. 
    • Der ehemalige Butler von Lady Di ist sich sicher: Williams erste Handlung als König wird es sein, dieses Versprechen einzulösen.
    • Im Video oben verraten William und Harry etwas zum Tod ihrer Mutter Lady Di, das sie bisher verschwiegen haben.

    Es ist bereits 19 Jahre her, dass die Mutter von Prinz Harry und Prinz William, Lady Di, bei einem Autounfall in Paris verstorben ist

    Vor dem Tod des beliebten Royals wurde ihr der Titel der “königlichen Hoheit”, also auf English “Her Royal Highness” entzogen. Diesen hatte Diana bekommen, als sie Prinz Charles im Jahr 1981 heiratete. 

    ► Allerdings bestand Charles darauf, dass ihr der Titel nach der Scheidung wieder entzogen wird – was auch geschah.

    Mehr zum Thema:Insider: Lady Di erhielt in der Nacht vor der Hochzeit eine Notiz von Charles

    Lady Diana mit ihren Söhnen Harry (links) und William (zw. v. rechts) und Ex-Mann Prinz Charles.

    Prinz William möchte Titel Dianas wiederherstellen

    Stattdessen wurde Diana nach ihrem tödlichen Autounfall mit dem Titel “Diana Princess of Wales” begraben, wie ihr ehemaliger Butler Paul Burrell in der Amazon-Prime-Dokumentation “The Diana Story” erklärt. 

    Burrell, der William und Harry seit ihrer Kindheit kennt, ist sich sicher, dass Williams erste Handlung als König sein wird, den Titel seiner Mutter post mortem wieder herzustellen.

    “Das wird sie in die Position erheben, in die sie bereits vor zwanzig Jahren gehoben werden sollte.” 

    Damit wird der Prinz ein Versprechen einlösen, dass er seiner Mutter vor 22 Jahren gegeben hat. Der damals 14-jährige Prinz habe seiner Mutter damals gesagt: “Mach dir keine Sorgen, Mama, ich werde dir ihn (den Titel) eines Tages zurückgeben, wenn ich König bin.”

    Das berichtete der Ex-Butler von Lady Di in seinem Buch “A Royal Duty”.

    Zwar konnte William dieses Versprechen nicht mehr zu Lebtagen seiner Mutter einlösen, Burrell ist sich allerdings sicher, dass William als König nicht lange zögern wird, um seine Mutter zu ehren. 

    (nmi)


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    • Eine Britin lässt sich wegen Schmerzen von ihrem Gynäkologen untersuchen. 
    • Er bezeichnet sie als dick und schickt sie wieder nach Hause – ein fataler Fehler.
    • Im Video oben seht ihr einen Vorfall, bei dem Ärzte sofort richtig reagierten: Ärzte untersuchen eine Frau – was sie in ihrem Bauch entdecken, zwingt sie sofort zum Handeln.

    Michelle Bell aus dem britischen West Sussex klagte schon seit längerem über Schmerzen im Unterleib. Zudem fiel der zweifachen Mutter auf, dass ihre Periode jeden Monat stärker wurde und ihre Hose regelmäßig voller Blut war.

    Aus diesem Grund ließ sie sich von ihrem Gynäkologen untersuchen – mit fatalen Folgen. Der Arzt bezeichnete Bell als “fett” und schickte sie wieder nach Hause. Wie sich später herausstellte, litt die Frau an Eierstockkrebs.

    Das berichtet die britische Zeitung “Sun”.

    Die Zeitung zitiert Bell: 

    “Ich erklärte meinem Arzt meine Symptome. (...) Ich hielt inne und erwartete, dass er mich untersuchen und Tests anordnen würde. Stattdessen lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und hob eine Augenbraue. ‘Sie sind halt übergewichtig’, sagte er nur.”

    Mehr zum Thema:Frau warnt mit Bild vor Krebs – “Mein Pickel hätte mich umbringen können”

    Arzt: “Sie sind halt übergewichtig”

    Bell wollte das nicht auf sich sitzen lassen. Sie soll dem Arzt versucht haben zu erklären, dass mit ihr etwas nicht stimme. Doch der Mediziner blieb bei seiner Meinung.

    Laut ihm kämen die Schmerzen von dem Übergewicht. Er schickte die 38-Jährige nach Hause und riet ihr, abzunehmen. Er wollte die Britin noch nicht einmal untersuchen.

    “Ich war sprachlos. Mein Mund stand wortwörtlich offen”, sagte Bell.

    Mehr zum Thema: Junge Mutter kämpft gegen den Krebs, dann wird sie auch noch vom Jobcenter bestraft

    Ein paar Tage später besuchte sie einen anderen Gynäkologen. Diesmal fiel die Diagnose anders aus: Der Arzt stellte bei der 38-Jährigen Eierstockkrebs fest.  

    Wie die Apotheken Umschau schreibt, liegt bei manchen Frauen eine genetische Veranlagung für Eierstocktumoren vor. Etwa jeder zehnte Eierstockkrebs ist darauf zurückzuführen. Die Krankheit zeigt im frühen Stadium normalerweise keine Symptome. Daher wird sie in den meisten Fällen erst sehr spät erkannt. Je weiter der Tumor allerdings fortgeschritten ist, desto schlechter stehen die Heilungschancen. 

    Frau litt an Eierstockkrebs 

    Wie die Zeitung schreibt, wurde Bell bereits einen Tag später operiert. Die Ärzte entnahmen ihren gesamten linken Eierstock und entfernten außerdem Zysten aus ihrem rechten Eierstock. Weiteren Behandlungen muss sich die 38-Jährige erstmal nicht unterziehen. 

    Noch heute kann die zweifache Mutter die Aussage ihres ersten Arztes nicht fassen. Sie sagte: 

    “Mein Arzt hatte meine Symptome einfach wegen meines Gewichts vernachlässigt. Hätte ich auf ihn gehört, hätte sich der Krebs ausgebreitet und meine Kinder hätten früher oder später ohne ihre Mutter aufwachsen müssen.”

    Aus diesem Grund hat Bell eine Webseite gegründet. Sie will damit zeigen, dass das Gewicht einer Frau nicht im Vordergrund stehen sollte.  

    (nmi)


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