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Huffington Post Germany Athena

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    Herzogin Meghan soll Prinz Harry stark verändern wollen.

    • Meghan verbietet ihrem Ehemann Harry einer jahrelangen weihnachtlichen Tradition nachzukommen.
    • Nicht nur im Palast sorgt das für Unruhe. 

    Traditionen werden im britischen Königshaus ganz groß geschrieben. Jedes Jahr vor Weihnachten gehen Prinz Harry und sein Bruder Prinz William einem ganz speziellen Brauch nach: der Fasanenjagd am 26. Dezember.

    Bereits seit über 20 Jahren nehmen die Brüder gemeinsam an der Jagd zu Weihnachten teil – doch damit soll jetzt Schluss sein. Ausgerechnet Harrys Ehefrau Herzogin Meghan will ihm die Teilnahme an der Jagd verbieten. Darüber berichtet die britische Boulevardzeitung “Express”.

    Meghan sei besorgt um Prinz Harry

    Der Verbot der Herzogin gleiche einem Skandal im britischen Königshaus, sagte ein Vertrauter der Royals der Zeitung. Herzogin Meghan habe ihre Prinzipien und mache sich Sorgen um Harry, wenn er unschuldige Lebewesen tötet.

    Die Herzogin ist bekannt dafür, ein Herz für Tiere zu haben. Bereits in der Vergangenheit sprach sie sich gegen das Tragen von Tierfell oder Stierkämpfe aus.

    Vegetarierin ist sie aber offensichtlich nicht. Denn im offiziellen Verlobungsinterview 2017 verriet sie, dass sie mit Harry zusammen geröstetes Hühnchen zubereitete, als er ihr den Antrag machte. Allerdings ernähre sich Meghan unter der Woche vegan.

    Aus Respekt zu seiner Ehefrau will Harry dieses Jahr an der Jagd nicht teilnehmen. “Er verpasst diese Tradition nie, aber er liebt sie so sehr”, sagte ein Insider dem “Express”. 

    Verbot könnte William und Harry auseinanderbringen

    Wohl deshalb soll es bei den Royals bereits kriseln. Herzogin Meghan macht sich mit ihrem Verbot mächtig unbeliebt – besonders bei Harrys Bruder William. 

    Seitdem Harry und Meghan verkündet haben, aus dem Kensington Palast auszuziehen, gebe es Spannungen zwischen den royalen Paaren. 

    Enge Freunde der Royals verrieten der Zeitung, dass Harry das Jagen schon immer sehr genossen habe, vor allem, weil es ihn seinem Bruder ein Stückchen näher gebracht habe.

    Deshalb sei Meghans Forderung für William wie ein Angriff. “Harry könnte es als ein weiteres Beispiel dafür nehmen, dass seine Frau ihn immer weiter von der Familie wegzieht.”

    Im letzten Jahr sei Meghan bereits sehr empört gewesen, als sie herausfand, dass Harry während eines Deutschland-Besuchs an einer Wildschweinjagd teilnahm. Daraufhin fiel auch die traditionelle Moorhuhnjagd auf Balmoral Castle im letzten Jahr für ihn aus. Royale Insider sind sich sicher: Meghan will ihren Ehemann verändern.

    “Meghan ermutigt Harry dazu weniger Fleisch zu essen und zu mehr Obst und Gemüse zu greifen und ist nun bestrebt, ihn vollständig von ihren Ansichten zu überzeugen.” 

    Weiterer Streit scheint da vorprogrammiert. 

    (mf)


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    Demonstranten stoßen mit Polizisten zusammen. 

    ► Nach einer Demonstration rechter Gruppen gegen den UN-Migrationspakt ist die Polizei am Sonntag in Brüssel mit Tränengas und einem Wasserwerfer gegen Gewalttäter vorgegangen.

    69 Menschen wurden wegen Sachbeschädigung in Gewahrsam genommen, wie der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close der Nachrichtenagentur Belga sagte.

    ► Die Gewalt ging dem Bericht zufolge von Teilnehmern der rechten Kundgebung im Europaviertel aus. 300 bis 400 Demonstranten hätten versucht, ins Gebäude der EU-Kommission einzudringen. 

    Randalierer hätten Steine und andere Gegenstände geworfen, berichtete ein Belga-Korrespondent. Die Polizei sei sofort eingeschritten. Am späten Nachmittag hatte sich die Lage dem Bericht zufolge beruhigt.

    Was ihr noch zur der rechten Demonstration wissen müsst:

    Der von rechten und rechtsextremen flämischen Gruppen organisierte “Marsch gegen Marrakesch” richtete sich gegen den am vergangenen Montag in Marokko gebilligten UN-Pakt. An der Demonstrationen nahmen laut Polizeiangaben insgesamt etwa 5500 Menschen teil.

    Sie forderten Belga zufolge Vorrang für “das eigene Volk”, geschlossene Grenzen und den Rücktritt von Regierungschef Charles Michel. 

    Eine linke Gegendemonstration zog etwa tausend Menschen an. Nach Angaben von Bürgermeister Close demonstrierten sie ohne Zwischenfälle mehrere Kilometer entfernt in der Nähe des Parc Maximilien. Eine Gruppe der Protestbewegung “Gelbe Westen” unterstützte die Gegendemonstranten und distanzierte sich von dem rechten Aufmarsch.


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    Blick in die Kapelle des ehemaligen Ospedali Riuniti Krankenhauses. Die leerstehende katholische Kirche wurde zum Verkauf ausgeschrieben.

    • In Bergamo macht ein “Anti-Moscheen”-Gesetz der rechten Lega die Neueinrichtung nicht-katholischer Gotteshäuser so gut wie unmöglich.
    • Jetzt ersteigerte der Verband der Muslime kurzerhand eine leerstehende Kirche in der Stadt und sorgt für viel Ärger.

    Der Verkauf einer leerstehenden katholischen Kirche hat in der norditalienischen Stadt Bergamoeinen einen kleinen Religionskonflikt ausgelöst – angestachelt von der rechten Lega.

    Der Streit begann im Oktober, als eine Gesundheitsbehörde die ehemalige Krankenhauskapelle zur Versteigerung ausschrieb. Der Verkäufer ging davon aus, dass sich die örtliche Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde das Gebäude sichern würde. Sie nutzte die Kirche seit drei Jahren als Leihgabe. “Als wir im August 2015 hierher zogen, hieß es, ‘keine Sorge, in der Zukunft werdet ihr die Kirche direkt kaufen können’”, sagte Priester Gheorghe Velescu der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

    Aber es lief nicht alles nach Plan: Im letzten Moment schnappte der Verband der Muslime in Bergamo der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde das Gebäude für rund 450.000 Euro vor der Nase weg. Der Verkauf schockierte nicht nur die Rumänen. Die Vorstellung, die kleine katholische Kirche in der vornehmen Stadt am Alpenrand könne zu einer Moschee umfunktioniert werden, galt Kritikern als Beweis einer muslimischen “Invasion”.

    Priester Gheorghe Velescu ist Leiter der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde von Bergamo. Er steht vor der verkauften leerstehenden katholischen Kirche.

    “Allah wirft Jesus hinaus”

    Italien war über Jahrzehnte ein Auswandererland. Die wachsende Zahl von Migranten, die in jüngerer Zeit aus muslimischen Ländern nach Italien gekommen sind, hat zu Spannungen in der Bevölkerung geführt und der rechten Lega gute Wahlergebnisse beschert. Lega-Chef Matteo Salvini wurde Innenminister und Vize-Ministerpräsident in Rom.

    Derzeit leben in Italien mehr als 5,1 Millionen legal gemeldete ausländische Bürger – ein 27-prozentiger Anstieg seit 2012. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt rund 8,5 Prozent. Zudem leben in Italien Hunderttausende Migranten ohne Papiere.

    “Allah wirft Jesus hinaus”, titelte die rechte Boulevardzeitung “Libero” zu der Kirchen-Auktion. Ihr Herausgeber Vittorio Feltri stammt selbst aus Bergamo. “Der Tempel wurde den Hassern des Westens zugeschlagen”, schrieb Feltri in einem Leitartikel.

    Der lombardische Präsident Attilio Fontana von der Lega hat versprochen, die Versteigerung wieder rückgängig zu machen, damit die orthodoxen Gläubigen die Kirche weiter nutzen können. Fontana zufolge könnte die Region von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen.

    “Die Kirche der Brüder von Bergamo, ein Symbol des Christentums, wird erhalten bleiben”, sagte Fontana in einer Stellungnahme Ende Oktober. Er selbst habe dies Pfarrer Velescu telefonisch zugesichert.

    Eigentor der Rechten

    Der mitte-links ausgerichtete Bürgermeister von Bergamo, Giorgio Gori, hält Fontanas Vorschlag bestenfalls für zweifelhaft und von anti-muslimischen Vorurteilen geprägt. “Sie wollen den Verkauf nur rückgängig machen, weil ihnen der Käufer nicht gefällt”, sagt Gori der dpa.

    “Wenn die Rumänisch-Orthodoxen gewonnen hätten, hätte es kein Problem gegeben”, sagt der ehemaliger TV-Manager im Medienimperium von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi. “Ich denke, es handelt sich um eine sehr klare Form von Diskriminierung von Muslimen.”

    Dennoch verstehe er die öffentliche Verärgerung über das Ergebnis der Auktion. Denn die Kirche habe sentimentalen Wert für die Einwohner der lombardischen Stadt. Dort hätten sie ihre neugeborenen Babys getauft oder für die Kranken gebetet, die im Hospital behandelt wurden.

    Zuvor hatte Gori die Situation als “sensationelles Eigentor” für ein regionales “Anti-Moscheen”-Gesetz bezeichnet, das die Eröffnung neuer nicht-katholischer Gotteshäuser stark einschränkt. Das Gesetz war von der Lega auf den Weg gebracht worden.

    Giorgio Gori, Bürgermeister von Bergamo, in seinem Büro.

    Beten unter der Brücke

    Die Einrichtung neuer Moscheen ist so gut wie unmöglich – es sei denn, sie befinden sich an einem Ort, der schon als Gotteshaus ausgewiesen ist, wie etwa die ehemalige Krankenhauskapelle, erklärt Gori. Als diese zum Verkauf angeboten wurde, sei das eine Gelegenheit für die Muslime gewesen.

    “Solange wir nicht jedem einen angemessenen Platz zum Beten zur Verfügung stellen, werden wir immer wieder solche Probleme haben”, sagt Gori.

    Der Verband der Muslime wollte sich auf Anfrage der dpa nicht zu der Sache äußern. Den örtlichen “Bergamo News” hatte Verbandssprecher Joussef Ait Abboudel aber gesagt, seine Gemeinde suche “mehr Autonomie, Stabilität und Würde”.

    Rund 400 Muslime versammeln sich derzeit in einem ehemaligen Lager für Tischlereibedarf unter einer Straßenbrücke zum regelmäßigen Gebet. Im Fastenmonat Ramadan sind es bis zu 2000 Menschen. “Wenn wir beten, wackelt der ganze Raum wegen der Lkw, die über uns her fahren”, klagt der Sprecher.

    Doch Pfarrer Velescu, dessen Gemeinde der Rauswurf droht, hat wenig Mitgefühl mit den Muslimen. “Mit allem gehörigen Respekt, weil sie ja auch Menschen sind wie wir – das ist eine Kirche. Ich würde nie eine Moschee kaufen und sie in eine Kirche verwandeln. Aus brüderlicher Sicht hätten sie nie an der Auktion teilnehmen sollen”, sagt er.

    (mf)


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    Ali Can in seinem Büro im VielRespektZentrum in Essen.

    Ali Can ist im Südosten der Türkei geboren. Weil er und seine Familie Kurden und Aleviten sind – eine Minderheit in der Türkei – wurden sie damals politisch und gesellschaftlich unterdrückt. Als Asylsuchender kam Can dann 1995 mit seiner Familie nach Deutschland. Der heute 24-Jährige hat eine Hotline für besorgte Bürger ins Leben gerufen, in Essen das “VielRespektZentrum” mitgegründet und ist Initiator von #MeTwo. Mit dem Hashtag hat er eine Debatte über Alltagsrassismus in Deutschland ausgelöst. 

    In der HuffPost schreibt er nun darüber, wie er fast täglich Hass und Rassismus erlebt – und warum er trotzdem mit diesen Menschen redet und damit Tausenden Mut macht.

    Seitdem ich meine Hotline für besorgte Bürger im Herbst 2016 gestartet habe und sie bundesweit bekannt wurde, habe ich zahllose E-Mails erhalten von Menschen, die meinen Ansatz gut finden und etwas Ähnliches aufbauen wollen, oder sich davon Inspiration für Gespräche mit Familie und Freunden geholt haben.

    Als jemand, der für Vielfalt und Respekt und eine offene Gesellschaft steht, habe ich natürlich  auch E-Mails bekommen, in denen Menschen schreiben, dass ich für sie kein Deutscher bin, sie mich als Kanake oder Scheiß-Türke beschimpfen und mir sagen, ich solle aus Deutschland verschwinden.

    Via Mails traf mich dennoch mengenmäßig glücklicherweise nicht allzu viel Hass. Doch was mich komplett erschlagen hat und noch immer schockiert, sind die zahllosen zynischen, fremdenfeindlichen, rassistischen Nachrichten, die ich auf Twitter erhalte.

    Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie extrem es sich anfühlt, wenn man versucht mit seiner Arbeit Menschenrechte zu verteidigen – und dann genau aus diesem Grund die größte Zielscheibe eines Landes für Migrationskritiker, Rechtspopulisten und Rechtsradikale geworden ist.

    Auf Twitter bin ich mit #metwo Menschen auf der ganzen Welt bekannt geworden. Aber vor allem in Deutschland hat das zwei Monate lang zu sehr kontroversen Debatten geführt.

    Hass ist blind

    Dadurch wurde ich zur symbolischen Stimme stellvertretend für alle Menschen, die in Deutschland leben und in irgendeiner Form eine Migrationsgeschichte haben.

    Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie extrem es sich anfühlt, wenn man versucht, mit seiner Arbeit Menschenrechte zu verteidigen – für geflüchtete Migranten, für Muslime und für all jene, die zur Zielscheibe von Rechten werden – und dann genau aus diesem Grund die größte Zielscheibe eines Landes für Migrationskritiker, Rechtspopulisten und Rechtsradikale wird.

    Hass ist blind.

    Einerseits war mein Hashtag ein Erfolg, ein Erfolg für alle, die in ihrem Leben irgendwann einmal Diskriminierung und Rassismus erleben mussten und mindestens zwei Herzen in ihrer Brust tragen.

    Ich versuche den ganzen Hass als Bestätigung dafür zu sehen, dass das, was ich tue, wichtig ist.

    Andererseits hat sich mein Leben seitdem komplett verändert. Sobald ich mich in sozialen Medien zu irgendetwas äußere und meine Meinung teile, schlägt mir Hass entgegen. Ich bekomme hunderte Nachrichten von fremdenfeindlichen und nicht wohl gesonnenen Menschen, die mir Böses wollen, mich nicht haben wollen.

    Der Hass, der mir entgegenschlagen, ist sehr stark

    Das ist eben die Kehrseite von Aktivismus und manchmal frage ich mich selbst, wie ich es noch schaffe, positiv zu bleiben.

    Doch eigentlich ist die Antwort ganz einfach: Ich finde, niemand darf sich einschüchtern lassen. Stattdessen versuche ich den ganzen Hass als Bestätigung dafür zu sehen, dass das, was ich tue, wichtig ist.

    Sobald du etwas ganz laut in die Welt hinein rufst und dich für etwas engagierst, dann gibt es eben auch Leute, die dagegen sind.

    Denn ich polarisiere mit meiner Arbeit und empfinde sie genau deshalb als so wichtig. Ich bin für etwas, stehe für etwas ein, dass ich mit vielen Menschen teile, das viele Menschen betrifft und womit ich viele Menschen erreiche.

    Wenn es dann auch diejenigen gibt, denen nicht gefällt, was ich sage und sie das kundtun, zeigt das, dass da viel Bewegung und Leben drin ist.

    Trotzdem: Der Hass und die Diffamierung, die mir entgegenschlägt, ist sehr stark. Ich glaube, ohne meinen festen Willen, meinen starken Glaubenssatz, dass ich mich aktiv für eine offene Gesellschaft engagieren will, die Gesellschaft verändern und zu einem vielfältigen, respektvollen zwischenmenschlichen Umgang bringen will, würde ich es nicht schaffen.

    Und auch nicht ohne die vielen Menschen, die mich bei meiner Arbeit unterstützen – in Essen, in Gießen, aber auch in den Medien, der Politik und durch all jene, die #metwo als eine Emanzipation, einen Startschuss für mehr Gleichberechtigung und gleiche Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund verstehen.

    Leider sind soziale Medien ein Ort gehässiger Meinungen, falscher Informationen und Stimmungsmache geworden, der durch Algorithmen verzerrt wird.

    Aber soziale Medien sind auch ein Ort der Meinungsbildung geworden. Und auch ein Ort, an dem sich Menschen begegnen und voneinander lernen können.

    Wenn ich für einen Dialog mit besorgten Bürgern und gleichzeitig für eine Differenzierung zwischen Bürgern plädiere, die grundlos Menschen abstempeln und im Internet radikalisieren, versuche ich mit meiner Dialogbereitschaft die Grundlage für eine Streitkultur zu legen. Denn nur so können Menschenrechte gut verteidigt werden.

    Erst wer selbst erfahren hat, wie inspirierend Dialog – auch mit Menschen anderer Gesinnung – sein kann, begreift, welche Bereicherung es für uns Menschen ist, wenn wir aufhören würden, uns mit Vorurteilen zu begegnen.

    Das heißt für mich, für Freundschaften zwischen Menschen und für einen aufrichtigen Umgang miteinander zu werben.

    Ich glaube, wir Menschen sind so gestrickt, dass es den direkten Kontakt untereinander braucht, um Freundschaften zu pflegen, zu lieben, aber auch um einander Anerkennung und Respekt zollen zu können.

    Erst wer selbst erfahren hat, wie inspirierend Dialog – auch mit Menschen anderer Gesinnung – sein kann, begreift, welche Bereicherung es für uns Menschen ist, wenn wir aufhören würden, uns mit Vorurteilen zu begegnen.

    Ich trete in Kontakt mit Menschen, die mich hassen – ihr solltet dasselbe tun

    Es herrschen hunderte Kriege und bewaffnete Konflikte auf der Welt. Doch wir Menschen sind in der Lage zu reflektieren. Und das will ich fördern – mit Dialog und der Macht von Sprache. Sprache ist mächtig. Wir können sie dazu nutzen, uns ins Verderben zu stürzen – aber auch, um ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.

    Würden wir so viel Geld für Friedensmittel ausgeben wie für Waffen, sähe die Welt ganz anders aus. Angenommen, wir würden all das Geld in Begegnungsstätten stecken und alle würden begreifen, wie kostbar es ist, sich Dinge mit Fremden zu teilen, mit ihnen zusammenzuleben. Dann würde die Welt anders aussehen.

    Für mich ist das Leben in Deutschland geprägt durch Kontakt, Gefühle und Erlebniswelten, die wir alle teilen. Und deshalb glaube ich, dass ein Gemeinschaftsgefühl so unglaublich wichtig ist, deshalb trete ich in den Dialog mit Menschen, die mich hassen und will euch den Mut geben, dasselbe zu tun.

    Wir müssen streiten – aber mit Respekt

    Wir brauchen dringend eine gemeinsame Grundlage, eine gemeinsame Basis in Deutschland. Deshalb habe ich die Hotline für besorgte Bürger gegründet, um Bereitschaft zu zeigen, diese Schwelle zu übertreten.

    Wir müssen streiten. Aber was bedeutet das? Soll ich jetzt bei meinem Feind an der Haustür klingeln, ihm auf Facebook schreiben? 

    Alle reden davon, dass man miteinander reden soll. Doch wo? 100 unterschiedliche Menschen bringen 100 unterschiedliche Umgangsweisen mit und wo sollen die sich sehen?

    Für mich bedeutet es vor allem eins: Wir müssen einander zunächst einmal mit Respekt begegnen. Das ist das Ziel der Hotline für besorgte Bürger und auch vom VielRespektZentrum in Essen, das ich gemeinsam mit meinem guten Freund Reinhard Wiesemann gründe.

    Trotz des Hasses in der Welt glaube ich, dass in einem eigens dafür gegründeten Ort Vielfalt gelingen und Respekt gelebt werden kann. Das VielRespektZentrum ist Deutschlands erstes Zentrum für Respekt mit dafür eigens geschaffenen Räumen. Dort können Menschen gemeinsam lernen, Arbeit, sich verstehen und achten lernen.

    Sprache und Dialog lösen Probleme und Konflikte, Hass und Gewalt hingegen machen alles nur schlimmer.

    Ich bin überzeugt, dass Menschen in der direkten Begegnung nicht so gehässig zueinander sein werden, sondern mit allen Sinnen erleben, wie gut es tut, sich wohlgesonnen zu verhalten. So kommt jeder an sein Ziel.

    Habt Respekt füreinander und fangt an, einander zuzuhören

    Niemand, der ins VielRepsektZentrum kommt, wird abgestempelt. Wir schaffen einen gemeinsamen Rahmen und dann reden wir, streiten wir, tauschen uns aus, versuchen nicht abzublocken, auch wenn uns nicht gefällt, was der Gegenüber sagt.

    Und genau dafür will ich euch alle ermutigen. Habt Respekt füreinander und fangt an, einander zuzuhören. Wir müssen nicht alle derselben Meinung sein, aber wir müssen anfangen, einander zu respektieren und uns nicht mehr gegenseitig zu beschimpfen.

    Sprache und Dialog lösen Probleme und Konflikte, Hass und Gewalt hingegen machen alles nur schlimmer.

    Ich will niemanden von meiner Meinung überzeugen, sondern von friedlichen Rahmenbedingungen für ein gemeinsames Leben in einer pluralistischen Gesellschaft, in der es eine hohe Meinungsvielfalt gibt.

    Wenn wir denselben Boden fühlen, die gleichen Regeln haben, werden wir uns austauschen, befruchten und verändern. Wenn nicht jetzt, dann irgendwann später. Denn die Welt ist – so ist das Naturgesetz der Menschen – stets im Wandel.

    Der Artikel basiert auf einem Gespräch zwischen Ali Can und Uschi Jonas.

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier.


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    Grünen-Politikerin Claudia Roth.

    • Der AfD-Rechtsaußen Petr Bystron versucht mit einem Vergleich die grüne Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zu diskreditieren.
    • Die Liste zeigt, dass der AfD offenbar die Argumente ausgegangen sind.

    Zu den erklärten Lieblingsfeinden der AfD gehört neben Kanzlerin Angela Merkel vor allem die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth.

    Weil der Bundestag die AfD-Politikerin Mariana Harder-Kühnel am Donnerstag auch im zweiten Wahlgang nicht zur stellvertretenden Bundestagspräsidentin und damit zur Amtskollegin von Roth wählte, machte Petr Byston die Ex-Grünen-Chefin zur Zielscheibe für seinen Unmut. 

    In einer Grafik stellte der AfD-Bundestagsabgeordnete Roth und Harder-Kühnel gegenüber – um damit eine angebliche Untauglichkeit der Grünen-Politikerin für eines der höchsten Ämter der Bundesrepublik aufzeigen.

    Die Einwände, denen sich Bystron dabei bedient, sind allerdings höchst absurd – und zeigen, dass der Partei die Argumente fehlen.

    Qualifikationsmerkmal aus Sicht der AfD: “Mutter dreier Kinder”

    ► So wirft der AfD-Rechtsaußen Roth vor, weder einen Mann noch Kinder zu haben. Bei Harder-Kühnel bemerkt Bystron, dass diese verheiratet sei und “Mutter dreier Kinder”. Das zeigt, welch verschobenes Frauenbild Bystron hat. Wenig verwunderlich: Selbst AfD-Kollegin Corinna Miazga beschuldigte ihn offen des Sexismus

    ► Bystron kritisiert bei Roth zudem, dass diese aus der Kirche ausgetreten ist. Zur Erinnerung: Der AfD-Abgeordnete Armin Paul Hampel hatte auf dem Bundesparteitag 2017 unter Beifall der Delegierten zum Kirchenaustritt aufgerufen: “In dem Verein sollte keiner von uns mehr Mitglied sein.” Auch AfD-Chef Jörg Meuthen hatte über einen Austritt aus der Kirche nachgedacht.

    ► Und als drittes stellt für Bystron auch der Drogenkonsum Roths ein Problem dar. Wohlgemerkt: Roth hatte tatsächlich 2017 zugegeben, früher einmal Haschkekse probiert zu haben. Da diese aber so “benebelnd” gewirkt hätten, habe Roth sie nie wieder probiert. Angesichts dessen, dass die Mehrheit der Ärzte, Polizisten, weite Gesellschaftsteile und selbst die FDP Cannabis legalisieren wollen, taugt Roths Jahrzehnte alter und arg beschränkter Drogenkonsum kaum zum Aufreger.

    Sharepic bereits Tausende Mal geteilt 

    Auch die die anderen drei Punkte Bystrons zeichnen sich durch Meinungsmache und fehlende Fakten aus: So sei Roths Staatsbürgerschaft “antideutsch”, sie habe ihr Studium abgebrochen und sie beschäftige sich politisch mit “Demos gegen Deutschland und demokratische Parteien”. Mit letzterem ist offensichtlich die AfD gemeint – die ihrerseits regelmäßig gegen demokratisch legitimierte Politiker demonstriert (“Merkel muss weg!”). 

    Das Bild von Bystron wurde allein auf Facebook bisher über 5500 Mal geteilt. Roth dürfte die neuerliche Attacke allerdings eher in ihrer Haltung und darin bestätigen, unentwegt weiterzumachen.

    Der HuffPost sagte sie im September: “Je persönlicher und entgrenzter die Angriffe, desto wichtiger ist es, Gesicht zu zeigen gegen den Hass, vor allem aber für eine weltoffene und gerechtere Gesellschaft.”


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    Eine Berliner Waldorfschule nimmt ein Kind eines AfD-Abgeordneter nicht auf. Die Entscheidung wurde seit Oktober auch unter den Eltern kontrovers diskutiert. Lehrer der Schule hatten in dem Prozess auch den AfD-Abgeordneten und seine Ehefrau zu ihren politischen Ansichten befragt.

    ► Das Kind habe bereits die dortige Waldorf-Kita besucht, berichtet die “Berliner Zeitung”. Für das kommende Schuljahr habe es 140 Anmeldungen für 30 Plätze gegeben, am Ende wurde das Kind abgelehnt.

    ► “Um eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes wurde gerungen – sie konnte aber nicht erreicht werden“, teilte der Geschäftsführer des Trägervereins laut “Berliner Zeitung” am Freitag mit.

    Wie die Schule die Ablehnung des Kindes eines AfD-Politikers begründet:

    Von der Bildungsverwaltung hieß es laut “Tagesspiegel”, dass auch freie Schulen die Kinder nicht nach Gesinnung auswählen dürften. Eine öffentliche Schule werde das Kind des AfD-Mannes selbstverständlich aufnehmen. 

    Auch die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sieht die Entscheidung ”äußerst kritisch”. Es sei die Privatschulaufsicht eingeschaltet worden, teilte Scheeres’ Sprecherin am Sonntag der “Berliner Zeitung” mit. Es werde auch geprüft, ob die Schule gegen das Antidiskriminierungsgesetz verstoßen habe.

    Der Geschäftsführer des Trägervereins der Waldorfschule erklärt die Entscheidung folgendermaßen:

    Angesichts dieses Konfliktes sieht die Schule keine Möglichkeit, das Kind mit der nötigen Unvoreingenommenheit und Unbefangenheit aufzunehmen – beides sind Grundvoraussetzungen, um die Entwicklung des Kindes angemessen zu fördern.”

    Der Mann erinnerte zudem daran, dass Eltern an Waldorfschulen besonders aktiv seien, Kinder unter anderem auch auf Klassenfahrten begleiten. Deshalb hätten einige Eltern und Lehrer befürchtet, dass der AfD-Politiker zumindest subtil Einfluss nehmen und durch ausländerfeindliche oder nationalistische Positionen womöglich gar den Schulfrieden gefährden könnte.

    Andere Eltern und Pädagogen hätten laut “Berliner Zeitung” hingegen davor gewarnt, das Kind gewissermaßen in Sippenhaft zu nehmen. Sie hätten zugleich auf die Meinungsfreiheit hingewiesen. 

    Was ihr noch über den Fall wissen müsst: 

    Kritiker sehen die Entscheidung der Waldorfschule auch in Verbindung mit einer AfD-Kampagne in mehreren Bundesländern: Wie andere Landesverbände zuvor hatte die Berliner AfD am 22. Oktober die Internetseite “Neutrale Schule” online gestellt. Dort könnten Schüler und Eltern mitteilen, wenn sich Lehrer im Unterricht kritisch zur AfD äußern.

    Bereits im Mai hatte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, in der HuffPost vor einer “politischen Instrumentalisierung von Lehrkräften, Eltern und Schülern” gewarnt. Er sprach damals zum Start der ersten AfD-Meldeseite von “einem massiven Versuch einer präventiven Einschüchterung”, der die Gefahr eines “Aufrufs zur Denunziation” von Lehrern birgt.


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    ► Tausende Menschen haben am Sonntag vor dem Budapester Parlament gegen die Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstriert.

    ► Zum vierten Protest innerhalb von fünf Tagen hatten Gewerkschaften, Opposition und Zivilorganisationen aufgerufen.

    Was die Proteste gegen Viktor Orban ausgelöst hat:

    Ausgelöst hatte die Proteste ein am vergangenen Mittwoch beschlossenes Gesetz, das die Erhöhung der zulässigen Überstunden in Ungarn von 250 auf 400 pro Jahr vorsieht.

    Redner der Kundgebung am Sonntag forderten darüber hinaus einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den Verzicht auf die geplante Schaffung einer von der Regierung abhängigen Verwaltungsgerichtsbarkeit und ein Ende der Korruption.

    Nach Berichten örtlicher Medien gingen am Sonntag noch mehr Menschen auf die Straße als an den Tagen zuvor. Zum ersten Mal demonstrierten auch Bürger in Städten außerhalb Budapests, so etwa in Györ, Szeged, Miskolc und Debrecen.

    Was ihr noch über die Proteste gegen Viktor Orban wissen müsst:

    Anders als an den Tagen zuvor kam es am Sonntag zu weitaus weniger Zusammenstößen mit der Polizei. Die Beamten setzten lediglich einmal Tränengas ein, als Demonstranten sie vor dem Parlament mit Gegenständen bewarfen.

    Drei von ihnen wurden festgenommen, berichtete das Nachrichtenportal “Index.hu”. Am Donnerstag hatte die Polizei massiv Tränengas gegen Demonstranten eingesetzt, die sie mit Gegenständen beworfen hatten. 35 Menschen waren damals festgenommen worden.


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    Merz klärt in Geheimtreffen mit AKK, wie es mit ihm jetzt weitergehen soll

    ► Zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz soll es in dieser Woche zu einem geheimen Vier-Augen-Gespräch gekommen sein. Nun sickern Details des Treffens durch.

    ► Das berichtet die “Bild”-Zeitung. Am Donnerstag hätten die einstigen Kontrahenten im Kampf um die CDU-Spitze im Büro von AKK anderthalb Stunden zusammengesessen und über die weitere Zusammenarbeit gesprochen. Ende Januar sei ein weiteres Treffen geplant.

    ► Das Treffen sei äußerst harmonisch verlaufen, berichtet die “Bild” weiter. Man sei sich einig gewesen, dass die Union wieder zusammengeführt werden müsse und dass es nicht ständig um Personalfragen gehen dürfe.

    ► Außerdem verständigten sich beide über eine Art Berater-kreis mit prominenten Köpfen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, berichtet die “Bild”. Über mögliche Namen soll Vertraulichkeit vereinbart worden sein.

    Worüber bei dem Geheimtreffen nicht gesprochen wurde:

    Unklar bleibt weiterhin, welche Rolle genau Merz künftig in der Partei spielen soll. Merz habe seine Hilfe angeboten, wolle aber weiter in der Wirtschaft tätig bleiben, heißt es im Bericht der “Bild”.

    “Der Spiegel” und die dpa berichten, dass in dem Gespräch nicht geklärt worden sei, wie die politische Zukunft von Merz aussieht.

    Was ihr sonst noch wissen solltet:

    Gut eine Woche nach dem CDU-Wahlparteitag kommt das Parteipräsidium am heutigen Montag erstmals unter Leitung der neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer zusammen.

    Kanzlerin Angela Merkel war am Freitag vor einer Woche nach 18 Jahren an der Parteispitze von ihrer Wunschnachfolgerin abgelöst worden. Die bisherige CDU-Generalsekretärin hatte in einer Stichwahl knapp gegen ihren Herausforderer Merz knapp gewonnen.


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    Die Fassade eines Hauses (Symbolfoto): Mann sucht Handy-Empfang – und stürzt aus dem Fenster

    • In Thüringen stürzte ein Mann aus dem Fenster im Obergeschoss.

    • Er suchte nach Handyempfang – und hatte Glück im Unglück.

    Ein Mann aus dem Thüringer Eichsfeld hat sich bei der Suche nach einem besseren Internet-Empfang zu weit aus dem Fenster gelehnt.

    Bei der Netz-Suche sei der 43 Jahre alte Mann aus Arenshausen (Eichsfeldkreis) am Samstag aus dem Fenster seiner Wohnung im ersten Obergeschoss gestürzt, berichtete die Polizei am Sonntag.

    Netz-Sucher wurde ins Krankenhaus gebracht

    Der Netz-Sucher, bei dem Alkohol im Spiel gewesen sei, habe Glück im Unglück gehabt: Er erlitt nach Polizeiangaben bei dem Sturz aus der ersten Etage nur leichte Verletzungen.

    Er sei jedoch vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.


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    Streik bei Amazon: Jetzt sind die Weihnachtsgeschenke in Gefahr

    ► Mitten im Weihnachtsgeschäft hat nach Gewerkschaftsangaben in der Nacht auf Montag ein mehrtägiger Streik von Beschäftigten an zwei Standorten beim Versandhändler Amazon begonnen.

    ► “Es besteht die Gefahr, dass Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig ankommen”, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi der Deutschen-Presse Agentur in der Nacht zum Montag.

    Welche Amazon-Standorte betroffen sind:

    Die Gewerkschafter riefen Amazon-Mitarbeiter des Versandhandelszentrum Sachsen in Leipzig auf, bis zum Heiligabend zu streiken. Im Versandhandelszentrum in Werne in Nordrhein-Westfalen sollen sie zunächst bis Dienstagabend streiken.

    Der Streik könnte jedoch bald auf mehr Standorte und längere Zeit ausgeweitet werden, sagte ein Sprecher. Amazon war am frühen Montagmorgen nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die Gewerkschaft hatte die Beschäftigten am Standort Rheinberg bereits in der vergangenen Woche zum Arbeitskampf aufgerufen.

    Was die Gewerkschafter von Amazon fordern:

    Mit dem Streik wollen die Gewerkschafter ihre Forderung unterstreichen, Arbeitsbedingungen tarifvertraglich zu regeln. Verdi fordert Amazon seit mehr als fünf Jahren dazu auf, Tarifverhandlungen analog zum Einzel- und Versandhandel zu führen.

    Das US-Unternehmen lehnt dies ab. Amazon sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende dessen, was in der Logistikbranche üblich sei.


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    Hitler-Fotos und Mord-Drohungen: 7 schockierende Fakten über die Frankfurter Nazi-Cops

    Vom Freund und Helfer zum Feind und Hater: Über das Nazi-Netzwerk in der Frankfurter Polizei kommen immer neue, beängstigende Details ans Licht.

    Nun hat das LKA die Ermittlungen übernommen. Grund genug, sich das Netzwerk nochmal genauer anzuschauen.

    Hier sind 7 Fakten über die Nazi-Cops der Frankfurter Polizei.

    1. Was den Nazi-Polizisten vorgeworfen wird:

    Mindestens fünf Frankfurter Polizisten wird unter anderem vorgeworfen, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in einer Chat-Gruppe ausgetauscht zu haben. 

    ► Über Wochen tauschten sich die Beamten in einer Whats-App-Gruppe mit Hitler-Bilder, Hakenkreuze und rechtsextreme Botschaften aus. In den von Ermittlern sichergestellten Textnachrichten richten sich die Polizisten auch gegen Flüchtlinge und Menschen mit Behinderung, berichtet die “Frankfurter Neue Presse”.

    ► Außerdem war die Gruppe an einem Drohbrief gegen eine Frankfurter Rechtsanwältin beteiligt, wie nun am Wochenende herauskam. 

    2. Wie das Netzwerk ein NSU-Anwältin bedrohte:

    Mitte August war die Gruppe auch an Drohbriefen an die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz beteiligt, die unter anderem ein Mordopfer im NSU-Prozess in München vertrat. Darüber berichtete die “Frankfurter Neue Presse” am Wochenende.

    ► Das Schreiben, dass Basay-Yildiz per Fax erreichte, beginnt mit den Worten “Miese Türkensau!”. Weiter heißt es: “Du machst Deutschland nicht fertig. (...) Als Vergeltung schlachten wir deine Tochter.”

    ► Unterzeichnet wurde das Fax mit “NSU 2.0”. Darin standen außerdem der Name der Tochter und die Privatadresse der Anwältin. “Daten, die nicht im Telefonbuch stehen und auch sonst nicht öffentlich sind. Also niemand Normales kann Zugang dazu haben”, sagte sie.

    Also schaltete Basay-Yildiz die Polizei ein, was die Ermittler auf die Spur des Nazi-Netzwerks brachte.

    3. Wie das Netzwerk aufflog:

    Eine Spur führte die Ermittler laut “Frankfurter Neuen Presse” zu einem Computer einer Wache in der Innenstadt, von dem aus das Melderegister zu Basay-Yildiz abgerufen wurde – ohne dienstlichen Grund.

    ► Darauf gerieten die Beamten, die zum Zeitpunkt auf den Computer zugreifen konnten, ins Fadenkreuz des Staatsschutzes. Es kam zu Durchsuchungen, bei denen Handys und Festplatten beschlagnahmt wurden.

    Diese Spur führte die Ermittler auch der zu der Whats-App-Gruppe, über die die beschuldigten fünf Polizisten wochenlang rechtsextreme Inhalte austauschten. Die Beamten wurden suspendiert.

    4. Warum auch der Polizei Vorwürfe gemacht werden:

    Obwohl die Frankfurter Rechtsanwältin Basay-Yildiz die Ermittler auf die Spur der Nazi-Cops brachte, wurde er von diesen über neue Informationen im Dunkeln gelassen.

    ► Im Gespräch mit der “FAZ” sagte Basay-Yildiz, sie habe erst erfahren, dass die Spur in die Polizei selbst hineinführe, “nachdem der Fall in der Presse berichtet worden ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Polizei mich vorher darüber informiert hätte.” 

    Es sei ihr auch darum gegangen, ob ihre Familie angesichts der massiven Drohungen gegen sie geschützt werden müsse.

    5. Warum es noch offene Fragen über das Netzwerk gibt:

    Unklar ist bislang, wie genau das Netzwerk der fünf Polizisten mit dem Drohschreiben zusammenhängt – und ob möglicherweise noch mehr Personen beteiligt sind.

    ► Selbst innerhalb der Polizei wird nicht ausgeschlossen, dass es sich am Ende um einen Fall „noch viel größerer Dimension“ handeln könnte, schreibt die “FAZ”.

    6. Was die Ermittlungen des LKA bedeuten:

    Das hessische LKA hat mittlerweile die Ermittlungen in dem Fall übernommen, wie am späten Sonntagabend bekannt wurde. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe einberufen, die die Vorwürfe aufklären soll, die nun im Raum stehen.

    ► Seit Wochen drängte das LKA darauf, die Ermittlungen zu übernehmen und hatte nach eigenen Angaben nur aus der Presse von dem Fall erfahren. Vor allem die Hintergründe des Drohbriefes könnten so aufgeklärt werden.

    ► Ermittelt wurde bislang nur von der Staatsanwaltschaft und dem Staatsschutz wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. 

    7. Was Politiker zu dem Fall sagen:

    Der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour forderte am Montagmorgen im “Deutschlandfunk” ein Frühwarnsystem, um Rechtsextremismus bei der Polizei aufzuspüren.

    ► Dafür sollte es Ombudsstellen geben. Junge Polizisten müssten in dem hierarchischen System die Möglichkeit erhalten, Vorfälle zu melden und Verdachtsmomente anzusprechen, sagte Nouripour dem Sender. 


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    • In Thüringen stürzte ein Mann aus dem Fenster im Obergeschoss.

    • Er suchte nach Handyempfang – und hatte Glück im Unglück.

    Ein Mann aus dem Thüringer Eichsfeld hat sich bei der Suche nach einem besseren Internet-Empfang zu weit aus dem Fenster gelehnt.

    Bei der Netz-Suche sei der 43 Jahre alte Mann aus Arenshausen (Eichsfeldkreis) am Samstag aus dem Fenster seiner Wohnung im ersten Obergeschoss gestürzt, berichtete die Polizei am Sonntag.

    Netz-Sucher wurde ins Krankenhaus gebracht

    Der Netz-Sucher, bei dem Alkohol im Spiel gewesen sei, habe Glück im Unglück gehabt: Er erlitt nach Polizeiangaben bei dem Sturz aus der ersten Etage nur leichte Verletzungen.

    Er sei jedoch vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden.


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    UK: Lehrer bringen Grundschülern bei, warum auch Jungs die Periode bekommen

    • Um Transgender-Schüler vor Stigmatisierung zu schützen, wurde in einer Region in Großbritannien der Lehrplan umgestellt.

    • Nach der neuen Richtlinie wird Achtjährigen nun beigebracht, dass auch Jungs die Periode bekommen können.

    Es ist eine Episode aus der britischen Bildungslandschaft, die für große Empörung sorgt.

    Der Grund sind neue Richtlinien für den Unterricht in Sexualerziehung an staatlichen Grundschulen in den Städten Brighton und Hove.

    ► Demnach sollen Lehrer Kindern beibringen, dass “alle Geschlechter” die Periode bekommen – also auch Jungs. Darüber berichtet die britische “Dailymail”.

    ► Die neue Richtlinie soll Mädchen vor Stigmatisierung schützen, die sich dem männlichen Geschlecht zuordnen. Der Lehrstoff müsse “alle Geschlechter” miteinbeziehen, heißt es in der Begründung des Stadtrats.

    Mindestens 40 Grundschüler profitieren von der neuen Regelung

    Zudem werden auf allen schulischen Toiletten Mülleimer für gebrauchte Binden und ähnliche Produkte aufgestellt. Von der neuen Regel profitieren mindestens 40 Transgender-Grundschüler in der Region.

    Mehr zum Thema: So ist es, die Periode zu bekommen, wenn man keine Frau ist

    Weiter heißt es in der Begründung der Stadtverwaltung:

    „Durch die Förderung einer effektiven Aufklärung über Menstruation und Pubertät hoffen wir, die Stigmatisierung zu reduzieren und sicherzustellen, dass sich kein Kind oder Jugendlicher schämt, wenn es darum geht, innerhalb oder außerhalb der Schule nach Produkten für die Periode zu fragen, wenn sie diese brauchen.”

    Man glaube, dass es für alle Geschlechter wichtig sei, im Unterricht gemeinsam über Menstruation zu sprechen. “Unser Ansatz erkennt die Tatsache an, dass manche Menschen, die Perioden haben, transgender sind”, heißt es.

    Für Kritiker ein Skandal

    Doch für Kritiker ist das nicht einfach nur neuer Lehrstoffe, sondern ein Skandal und ein Beispiel für irre politische Korrektheit.

    ► Der konservative britische Abgeordnete David Davies etwa spricht von “Wahnsinn”.

    Es sei für Kinder schon schwierig genug, über die Periode zu erfahren. Der Gedanke, dass es Mädchen gibt, die glauben, Jungs zu sein und auch die Periode haben, wird sie komplett verwirren”, sagt Davies der “Dailymail”.

    ► Befürworter wie die Feministin Julie Bindel hingegen sagten der “Dailymail”, dass auch Jungs “Unterstützung brauchen, wenn sie wie Mädchen ihre Periode bekommen.”


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    Kandidatin Selina mit Paartherapeutin Beate Quinn.

    • Bei “Hochzeit auf den ersten Blick” haben Aron und Selina zueinander gefunden.
    • Doch schon nach den Flitterwochen zeigen sich erste Probleme: Selina findet, dass Aron ihr gegenüber zu viel Abneigung zeigt.

    Endspurt bei Hochzeit auf den ersten Blick” auf Sat.1: In der vorletzten Folge des Experiments zeigt sich schon die erste Ehekrise zwischen Aron und Selina.

    Die Hochzeit der beiden verlief harmonisch, auch in den Flitterwochen schienen sie sich durchweg sympathisch. 

    Als es darum ging, den jeweils anderen zu Hause zu besuchen, war die Stimmung aber bereits wieder auf dem Nullpunkt.

    Der Grund: Selina, die gerade bei Aron zu Besuch war, wurde über Nacht krank – und klagte über die kalte Art ihres neuen Ehemannes.

    “Ich habe heute Nacht nur einen Kuss bekommen, weil ich ein bisschen krank geworden bin. Mich hat es heute Nacht erwischt.”

    Selina war enttäuscht, für sie sei Krankheit keine Erklärung dafür, dass sie nun keine Zuneigung mehr bekomme, erklärte sie.

    Selina: “Mir tut es weh, dass du so eine Abneigung gegenüber mir hast”

    Am nächsten Tag ging es in Selinas Heimat. Hier versuchte das Paar die beklemmende Situation zwischen ihnen bei einem gemeinsamen Spaziergang aufzulockern. 

    Doch Selina stichelte weiter herum: “Wir haben eh kaum noch Zeit bis du fährst. Dann kann ich es nicht verstehen, dass du mir keinen Kuss geben willst, nur weil ich krank bin. Mir tut es weh, dass du so eine Abneigung gegenüber mir hast.”

    Aron schien bereits genervt zu sein, sich immer wieder dasselbe anhören zu müssen. Verständnisvoll versuchter er zu erklären, wieso er seine Frau derzeit nicht gerne küssen wollte.

    “Das ist echt nicht böse gemeint. Ich weiß, es kommt vielleicht ein bisschen böse rüber. Aber ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung und wenn dann die Viren anfliegen und ich wieder eine akute Entzündung bekomme, dann liege ich drei Wochen flach.Und darauf habe ich keinen Bock. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich dich nicht küssen will.”

    Und fügte noch hinzu: “Ich freue mich einfach auf die Zeit, in der mein Schatz wieder gesund ist und ich dich wieder öfter küssen kann.”

    Selina ist krank – Aron kümmert sich um sie und bringt ihr Tee.

    Aron: “Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn man wegen so einer Kleinigkeit in so ein Stimmungstief fällt”

    Im Interview mit dem Sender gab Aron bereits zu, dass er mit dem Verhalten seiner Frau nur schwer zurechtkommt. Er meinte:

    Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn man wegen so einer Kleinigkeit in so ein Stimmungstief fällt. Ich kann es nicht ganz nachvollziehen, dass sie es so schlimm findet. Wenn ich sie nur drei Mal küsse, anstatt halt 20 Mal. Sie möchte Zuneigung und die bekommt sie ja auch von mir – nur küsse ich sie eben aktuell nicht.”

    Zudem sei Selina schnell beleidigt, wenn er nicht sofort zurückschreibe oder er auch mal an einem Wochenende absage, weil er zur Arbeit müsse.

    Nach dem Besuch bei Selina musste Aron den Weg nach Hause antreten. Die Tage danach sahen sich die beiden nicht mehr, kommunizierten nur noch über WhatsApp.

    Selina habe in der Zeit gespürt, dass Aron “anders gewesen” sei. Aron hingegen habe versucht, mit seiner Frau zu telefonieren, doch die habe “komplett dicht gemacht”.

    Um ihre Kommunikationsprobleme in den Griff zu bekommen, holten die beiden Beate Quinn, eine Paar- und Sexualtherapeutin, ins Boot. Sie sollte die Missverständnisse aufklären.

    Aron: “Was hätte ich denn mehr tun sollen? Mir den Arm abschneiden?”

    Auch bei dem Gespräch gab es für Selina nur ein Thema: Zuneigung. Sie beschwerte sich vor der Therapeutin, dass Aron sich nicht genügend um sie kümmere.

    Der wurde langsam aufbrausend und argumentierte: 

    “Was hätte ich denn mehr tun sollen? Mir den Arm abschneiden? Ich könnte sie ja verstehen, wenn ich drei Meter Abstand gehalten hätte, aber wir haben trotzdem Händchen gehalten, gekuschelt und es gab trotzdem einen kleinen Kuss.”

    Aron und Selina reden mit Beate Quinn.

    “Was hätte er mehr machen sollen?”, wollte auch die Therapeutin von Selina wissen. “Mehr kuscheln”, antwortete diese.

    Die Therapeutin empfand Selinas Vorgehen egoistisch und gab ihr den Rat:

    “Dann hättest du das klar kommunizieren müssen. Und auch dann steht es dem anderen frei, ob sie den Wunsch erfüllen oder nicht.”

    Aron gab derweil vor Selina zu, dass er ihre Art als schwierig empfinde: ”Sie ist so emotional, dass da gar kein richtiges Gespräch entsteht.”

    Auch habe er das Gesamtproblem, dass er bei diesem Hin und Her nicht wisse, wo er bei ihr stünde – und beendete das Gespräch:

    “Ich muss erstmal in mich gehen und eine Nacht drüber schlafen. Das Gespräch mit Quinn hat sehr geholfen. Ich bin gespannt, was in paar Wochen bei der großen Entscheidung passiert.”

    (jr)


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    Thilo Sarrazin: SPD will umstrittenes Mitglied loswerden – schon wieder

    ►  Der SPD-Vorstand will erneut versuchen, den früheren Berliner Finanzsenator und umstrittenen Autor Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen.

    ►  Die Thesen Sarrazins seien nicht mit den Grundsätzen der SPD vereinbar und er füge der Partei einen “schweren Schaden” zu, teilte Generalsekretär Lars Klingbeil am Montag mit.

    ►  Im Sommer hatte die SPD-Spitze Sarrazin aufgefordert, die Partei freiwillig zu verlassen, nachdem er sein islamkritisches Buch “Feindliche Übernahme” vorgestellt hatte.

    Warum die SPD Sarrazin erneut ausschließen will:

    Eine Arbeitsgruppe wurde damit beauftragt, das Sarrazin-Buch zu prüfen und die Möglichkeit eines Parteiausschlussverfahrens auszuloten.

    ►  “Die Untersuchungskommission hat jetzt einen umfassenden und sehr fundierten Bericht vorgelegt”, sagte Klingbeil. Auf dieser Grundlage habe der Parteivorstand entschieden, ein neues Parteiordnungsverfahren einzuleiten. Ziel sei der Ausschluss Sarrazins aus der SPD.

    Die Untersuchungsergebnisse wird die SPD vorerst nicht veröffentlichen. “Der Bericht ist Gegenstand des laufenden Verfahrens und wird entsprechend nicht veröffentlicht”, sagte eine Parteisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

    Warum die SPD bislang mit einem Ausschluss Sarrazins scheiterte:

    Die SPD ist schon zweimal mit dem Versuch gescheitert, den früheren Berliner Finanzsenator aus der Partei zu werfen. 

    ►  Sarrazin hatte unter anderem als Auflage bekommen, sich nicht parteischädigend zu verhalten. Er ist als Autor vor allem für seinen 2010 erschienen Bestseller “Deutschland schafft sich ab” bekannt.

    Die Hürden für einen Parteiausschluss sind generell hoch, damit er nicht als Instrument missbraucht werden kann, missliebige Menschen loszuwerden. Der frühere Ministerialbeamte, Staatssekretär, Senator und Bundesbanker hatte im Sommer gesagt, er fühle sich in der SPD “nach wie vor gut aufgehoben”.


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    • Kein SPD-Kandidat hätte derzeit eine Chance bei einer Kanzler-Direktwahl gegen Annegret Kramp-Karrenbauer. 
    • AKK würde alle Konkurrenten deutlich schlagen – wie ihr auch im Video oben seht. 

    Bei einer Kanzler-Direktwahl wären derzeit alle SPD-Kandidaten gegen die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer chancenlos. Das geht aus dem aktuellem RTL/n-tv-Trendbarometer hervor.

    AKK würde demnach sowohl die SPD-Chefin Andrea Nahles und deren Amtsvorgänger Martin Schulz und Sigmar Gabriel als auch Finanzminister Olaf Scholz um Längen schlagen. Im direkten Zweikampf gegen Kramp-Karrenbauer käme Nahles laut Trendbarometer nur auf 12, Schulz auf 16, Scholz auf 20 und Gabriel auf 21 Prozent.

    Auch unter den SPD-Anhängern ist der Rückhalt für die vier Sozialdemokraten gering: Für Nahles würden sich in der Umfrage nur 35, für Schulz 44, für Gabriel 42 und für Scholz 52 Prozent der SPD-Sympathisanten entscheiden.

    AKK erhält auch bei Grünen und FDP mehr Zuspruch

    Kramp-Karrenbauer dagegen erhält nicht nur bei den Anhängern von CDU und CSU den größten Zuspruch, sondern auch bei denen der Grünen sowie der FDP.

    Forsa-Chef Manfred Güllner sagte RTL:

    „In der ‚Kanzlerfrage‘, die entscheidend ist für den Ausgang von Wahlen, hat AKK in kürzester Zeit ähnlich hohe Zustimmungswerte wie Angela Merkel erreicht. Bei der SPD dagegen offenbart sich eine tiefgreifende Personalnot – wie schon nach dem Sturz von Helmut Schmidt im Oktober 1982, als die Sozialdemokraten 16 Jahre lang warten mussten, bis sie wieder den Kanzler stellen konnten.“

    (nmi)


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    Das Tier wurde aus einem Autofenster geworfen.

    • Ein LKW-Fahrer hat zufällig gesehen, wie zwei Hunde aus einem Autofenster auf die Autobahn geschmissen werden.
    • Er greift sofort ein – und rettet den Tieren damit das Leben.

    Der LKW-Fahrer Adam konnte seinen Augen nicht trauen, als er sah, wie ein Auto vor ihm immer langsamer wurde – und der Fahrer plötzlich zwei Tiere aus seinem Fahrerfenster warf.

    Der Mann fuhr daraufhin an die Seite, stieg aus seinem LKW und fand am Straßenrand einer Autobahn im US-Bundesstaat New York zwei Beagle-Hunde. Einer von ihnen war blutüberströmt und schwerverletzt.

    Der Vorfall ereignete sich vergangenen Mittwoch, wie unter anderem die lokale Nachrichtenseite “12 NEWS WBNG” berichtet.

    Laut der britischen Zeitung “Mirror” sah eine vorbeifahrende Polizisten-Streife den LKW-Fahrer, wie er einen der schwerverletzten Hunde auf dem Arm trug. Die Polizisten kamen dem Helfer sofort zu Hilfe. Während ein Beamter die Wunden des schwerblutenden Hundes versorgte, wärmte der andere das weniger verletzte Tier.

    Mehr zum Thema:Straßenhund hüpft in Lieferwagen – es verändert sein Leben für immer

    Zwei Polizisten versorgten die beiden Hunde.

    Hunde wurden “Trooper” und “Adam” genannt

    Später wurden beide Hunde in die Obhut der Tierschutzorganisation “The Broome County Humane Society” gegeben und seither dort gepflegt.

    Dort wurden die Tiere nach ihren Rettern benannt: Der schwerverletzte Hund heißt “Trooper”, das englische Wort für Polizist. Der andere Hund wird “Adam” genannt, nach dem LKW-Fahrer, der die beiden Beagle gefunden hat.

    Beagle Adam hatte Glück und kam fast unverletzt davon.

    Die Tierschutzorganisation hält Nutzer auf Facebook seitdem über den Zustand der Hunde auf dem Laufenden. Während Adam Glück im Unglück hatte und nur mit ein paar Schrammen davon kam, erging es Trooper schlimmer.

    Der Hund erlitt zwei gebrochene Beine, mehrere gebrochene Rippen und eine Lungenquetschung. Zwei Tage nach dem Vorfall musste eines von Troopers Beinen amputiert werden, da es zu schwer verletzt war, um gerettet werden zu können.

    Troopers Auge war ebenfalls schwer verletzt.

    Bald ein Happy End für die zwei Hunde?

    Dem Beagle gehe es inzwischen zunehmend besser und könne sich mittlerweile bereits auf drei Beinen fortbewegen, hieß es von der Organisation. 

    Möglicherweise könnte die Geschichte bald ein noch schöneres Happy End haben. Denn: Wie “12 NEWS WBNG” berichtet, könnten die zwei Beagle bald ein neues Zuhause finden. Und zwar bei keinem geringeren als ihrem Retter, dem LKW-Fahrer Adam. 

    Karen Matson von der Tierschutzorganisation “Broome County Humane Society” sagte:

    “Was diese Geschichte besonders schön macht, ist, dass der Mann, der die Hunde auf der Autobahn gerettet hat, sehr interessiert daran ist, sein Zuhause für immer das Zuhause der Hunde zu machen.” 

    Derzeit kontrolliert die Polizei die Aufnahmen der Dashcam aus Adams LKW, um die Person ausfindig zu machen, die die beiden Hunde aus dem Autofenster geworfen hat.


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    Trump: Historiker vermutet

    • US-Präsident Donald Trump sorgt mehr und mehr für Fassungslosigkeit bei westlichen Verbündeten.

    • Historiker Michael Stürmer zeigt in der “Welt” dramatische Folgen dieses Handelns auf.

    Sorge vor einem Handelskrieg mit China, ein Pakt mit dem türkischen Despoten Erdogan und eine rätselhafte Haltung gegenüber Russland: US-Präsident Donald Trump sorgt an allen außenpolitischen Fronten für Fassungslosigkeit.

    Nicht nur bei Regierungschefs westlicher US-Verbündeter, sondern auch bei politischen Beobachtern – wie dem Historiker Michael Stürmer, der in der aktuellen Ausgabe der “Welt” seine vernichtende Analyse zu Papier gebracht hat.

    Mit Blick auf die Amtszeit von Donald Trump schreibt er: Die “Zeit geordneter Kompetenzen und Machtverhältnisse ist vorbei – wahrscheinlich auf lange Zeit.”

    “Trump feuert nach Gutsherrenart”

    Trump verhalten sich, “als handele er nach dem Spielplan einer fremden, feindlichen Macht” – unabhängig davon, ob der US-Präsident nun der illegalen Zusammenarbeit mit den Russen bei der Wahl überführt werde oder nicht.

    Für diese These bringt der Historiker in der “Welt” mehrere Gründe hervor:

    ► Die Liste an verschlissenem Polit-Spitzenpersonal ist lang – erst in der vergangenen Woche kündigte US-Innenminister Ryan Zinke seinen Rücktritt an. “Trump feuert nach Gutsherrenart”, schreibt Stürmer.

    ► Außerdem seien viele zentrale Stellen in der Administration unbesetzt, weswegen viele noch rätseln, “wie die Weltmacht noch einmal Weltpolitik gestalten will, wo es an Geld, Fachleuten und Welterfahrung im globalen Maßstab fehlt.”

    Trump räumt das Feld für Putin

    ► Das Urteil: Amerikas Verbündete – auch Deutschland – müssten erfahren, dass die Sicherheit garantierende Weltordnung unter US-Vorherrschaft zu Ende ginge. “Und Doktrinäre machen sich daran, die Reste an Weltorientierung vollends zu zerschlagen.”

    Die dramatische Folge: “Je mehr Washington sich selbst demontiert, desto mehr will Russland wieder Weltmacht sein.” Trump bestellt also das Feld für die Russen – gewollt oder nicht.

    Präsident Wladimir Putin werde es nicht versäumen, daraus weltweit, “vor allem im Blick auf Europa, Gestaltungsmacht zu gewinnen”, schreibt Stürmer in der “Welt”.

    Putins “russischer Raum”

    Die Chancen, dass daraus neorussische Vormacht über Europa werde, steige, je mehr Washington sich in sich selbst zurückziehe.

    “Gemeint ist vor allen Dingen die Ukraine, aber der Appetit kommt bekanntlich beim Essen. Der russische Raum, den Putin meint, „Russki Mir“, ist grenzenlos unbestimmt”, schreibt der Historiker.

    Ähnlich argumentierte vor wenigen Tagen der im Exil lebende Michail Chodorkowski, der als einer der größten Kritiker des russischen Präsidenten gilt.

    Im Interview mit dem “Deutschlandfunk” erklärte er, dass Putin an einer “Schwächung Europas” interessiert sei. Er betreibe hybride Kriegsführung, indem er sowohl extrem rechte wie linke Kritiker im Westen unterstütze:

    “Das was Putin in Syrien, Amerika, in der Ukraine oder in Deutschland macht, entspricht dem Verhaltensmuster von Kriminellen.“

    Chodorkowski stellte klar, dass der Kreml nicht mit Russland gleichsetzen sei. Die Zerstörung der jahrhundertealten deutsch-russischen Beziehungen wäre ein grandioser Fehler, sagte er. 


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    Prinz Harry und Herzogin Meghan sind seit Mai diesen Jahres verheiratet.

    • Herzogin Meghan hat in den vergangenen Wochen Starrsinnigkeit bewiesen.
    • Das hat ihr und ihrem Ehemann Prinz Harry im Buckingham Palace nun einen ganz besonderen Spitznamen eingebracht.

    Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass Herzogin Meghan ihren eigenen Kopf hat. Immer wieder wurden Gerüchte laut, dass die ehemalige Schauspielerin hinter den Palastmauern rebelliert habe.

    Sie habe Widerspruch gegen die Queen erhoben, Prinz Harry seine liebste Weihnachtstradition verboten. Außerdem habe sie einen Keil zwischen ihren Ehemann und Bruder William getrieben und soll Herzogin Kate zum Weinen gebracht haben.

    Insider im Kensington Palace klagen immer wieder über die penible und kontrollierende Meghan.

    Laut einem Bericht der britischen Boulevardzeitung “The Sun” sollen sich deshalb die Bediensteten einen besonderen Spitznamen für das Royals-Paar ausgedacht haben:

    ► Chandler und Monica.

    Mehr zum Thema:Nach Royal-Streit: Deshalb ist Meghan “frustriert und gestresst”

    Prinz Harry und Meghan sind wie “Friends”-Kultpaar

    Für Fans der 1990er Serie “Friends” sollte schnell klar sein, worauf sich diese Anspielung bezieht. Chandler und Monica, die in der 90er-Kultserie “Friends” bekannt wurden, zeigen Parallelen zu dem Royal-Paar.

    Monica präsentiert sich in der Serie als dominierende und obsessiv genaue Person, während ihr Ehemann Chandler unterwürfig und gehorsam ist. Ähnlich wie das Serienpaar unterscheiden sich auch Meghan und Harry in diesen Eigenschaften. 

    Der neckende Spitzname der Bediensteten soll augenzwinkernd andeuten: Meghan hat in der Beziehung, ähnlich wie Monica in “Friends”, eindeutig die Hosen an.

    (nmi)


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    • Ein Mann hat seinen Vater gefunden – 57 Jahre lang war er spurlos verschwunden.
    • Mithilfe eines Mediums gibt es nun Gewissheit: Sein Vater wurde ermordet und lag die ganze Zeit in dem Elternhaus des Mannes.
    • Im Video oben seht ihr einen ähnlichen Vorfall: Nach 12 Jahren betritt ein Mann sein Elternhaus wieder – und entdeckt einen entsetzlichen Raum. 

    Die Entdeckung einer Leiche könnte nun ein grausames Familienrätsel lösen: Ein Medium half einem Mann dabei, Paranormales in seinem Elternhaus aufzudecken. Dabei wurde die 57 Jahre alte Leiche seines Vaters entdeckt – er lag ermordet und begraben im Keller des Hauses.

    Darüber berichtete die amerikanische Tageszeitung “New York Post”.

    Mutter erzählte dem Sohn, dass der Vater abgehauen sei

    Michael Carroll war erst acht Monate alt, als sein Vater George im Jahr 1961 verschwand. Seine Mutter hatte einen neuen Lebenspartner und wohnte mit ihm und Michael in einem Haus im Dorf Lake Grove auf Long Island bei New York.

    Auf Nachfragen hatte die Mutter Michael erzählt, dass sein Vater eines Tages nach dem Zigarettenholen einfach nicht mehr zurückgekehrt sei.

    Jahrzehntelang lebte der Sohn in dem Glauben, sein Vater habe sich einfach aus dem Staub gemacht.

    Das änderte sich erst, nachdem er 1998 das Elternhaus kaufte. Seine Mutter und deren Lebenspartner verstarben kurz danach – und im Haus passierten merkwürdige Dinge.

    Sohn berichtete von angeblichen Geistererscheinungen im Elternhaus – und sucht nach einer möglichen Leiche

    Michael Carroll erzählte dem amerikanischen TV-Sender CBS2 von “irrem Zeug” und angeblichen Geistererscheinungen. Konkreter ging er allerdings nicht darauf ein. Die Sache ließ Carroll nicht mehr los und so beschloss er, der Sache auf den Grund zu gehen, wie er dem Sender erklärte.

    Dafür heuerte er Radarexperten an – und sogar ein Medium. Letzteres brachte einen Hinweis, den Michael Carroll wohl nicht für möglich gehalten haben dürfte.

    Das Medium verwies nämlich auf einen Punkt im Keller, an dem jemand begraben worden sein soll. Und tatsächlich: Knapp eineinhalb Meter unter dem Beton im Keller wurden menschliche Überreste gefunden.

    Wem die menschlichen Überreste gehörten, wusste zu dem Zeitpunkt des Funds Ende Oktober allerdings noch niemand.

    Polizei bestätigt, dass menschliche Überreste dem Vater gehören

    Die Polizei machte einen DNA-Test und klärten erst jetzt auf, dass es sich bei den menschlichen Überresten tatsächlich um Michaels Vater handelt.

    Doch das war noch nicht alles, was das Medium vorhersah.

    “Mir wurde außerdem von der Hellseherin gesagt, dass ihm jemand mit einem Rohr auf den Kopf geschlagen hat und er dann lebendig begraben wurde”, berichtete Michael Carroll.

    Und auch hier bestätigte die Polizei die Vorhersage des Mediums: Der Vater soll durch stumpfe Gewalt gegen den Kopf umgekommen sein.

    Inzwischen hat die Polizei die Mordermittlungen aufgenommen. Doch es gilt als unwahrscheinlich, dass sie nach all den Jahren zu einem klaren Ergebnis kommen werden.

    Michael Carroll ist dennoch zufrieden: “Es wird keine Gerechtigkeit geben”, sagte er. “Die Gerechtigkeit ist widerfahren, als wir ihn ausgegraben haben (...).”

    Auf die Frage wer seinen Vater umgebracht haben könnte, weiß der Sohn keine Antwort. Eine Vermutung äußerte er dennoch: Er deutete einen möglichen Ehebruch bei der Trennung der Eltern als Mordmotiv, nannte allerdings keinen konkreten Namen.

    (jr)


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