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Huffington Post Germany Athena

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    Sylvie Meis

    • Tahnee ist die Siegerin der RTL-Sendung “Sylvies Dessous Models”.
    • Nun plaudert die 25-Jährige aus, wie sich Sylvie Meis hinter den Kulissen verhalten hat. 

    Am Mittwoch fand das Finale der Casting-Show “Sylvies Dessous Models” statt. Dabei fuhr die 25-jährige Düsseldorferin Tahnee den Sieg ein.

    Sie ist damit Sylvie Meis’ neues Dessous-Girl und darf nicht nur für deren Werbekampagne posieren, sondern erhält auch ein Preisgeld von 50.000 Euro.

    Was sich viele Zuschauer fragen dürften: Wie läuft es hinter den Kulissen der Show ab? Haben die Mädchen wirklich so viel Kontakt zu Sylvie Meis, wie es im Fernsehen vermittelt wird? Und wie ist die 40-Jährige privat?

    Siegerin Tahnee verriet in einem Interview mit der “Bild”-Zeitung, wie es hinter der Kamera ablief.

    “Sylvies Dessous Models”-Gewinnerin über Beziehung mit Sylvie: “Wir standen uns während der Show schon sehr nahe”

    Auf die Frage, wie viel Kontakt sie während den Aufnahmen mit Mentorin und Jurorin Sylvie Meis gehabt habe, meint die 25-Jährige:

    „Wir standen uns während der Show schon sehr nahe. Sylvie und ich haben immer noch Kontakt und ich denke, dass der, so gut wie wir uns verstanden haben, noch lange hält.“

    Zudem schwärmt Tahnee, dass Sylvie sich sehr um das Wohl der Kandidatinnen gekümmert und immer ein offenes Ohr für sie gehabt habe.

    „Sie hat uns oft besucht. Wir hatten immer wieder die Gelegenheit, ohne Kameras mit ihr zu reden und uns auszutauschen. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich wirklich dafür interessiert hat uns kennenzulernen”, findet die Düsseldorferin.

    Sylvie Meis ist begeistert: “Tahnee ist ein anderer Typ als ich, hat aber viel gemein mit mir”

    Auch die 40-jährige Meis schien von Anfang an begeistert von der Kandidatin zu sein. In der “Bild”-Zeitung erzählt sie:

    “Tahnee hat die perfekte Mischung aus einem Hammerkörper, einem wunderschönen Gesicht und einer sympathischen, warmen Ausstrahlung. Sie kann sehr gut reden und sehr gut verkaufen, wirkt dabei aber sehr natürlich. Sie kann wirklich ‘the girl next door‘ und jedermanns Freundin sein. Das finde ich super, denn das Model für meine Marke darf nicht zu distanziert sein.“

    Weiter findet Sylvie Meis: “Tahnee ist ein anderer Typ als ich, hat aber viel gemein mit mir. Und das finde ich toll, dass wir von der Ausstrahlung her sehr ähnlich sind.“

    (jr)


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    Eine Frau hat eine Nasendusche falsch benutzt.

    • Eine 69-Jährige wollte ihre Nasennebenhöhlenentzündung mit einer Nasendusche behandeln.
    • Dabei infizierte sie sich allerdings mit einer Krankheit, die ihr Gehirn von innen zerfraß. 

    Für eine 69-Jährige aus Seattle im US-Bundesstaat Washington führte eine vermeintlich harmlose Nasendusche zum Tod.

    Wie das “International Journal of Infectious Diseases” berichtet, wollte die Frau, deren Namen nicht genannt wird, nur ihre Nasennebenhöhlenentzündung behandeln.

    ► Ihr Fehler: Bei der Nasendusche verwendete sie nicht wie empfohlen Salzwasser oder steriles Wasser, sondern Leitungswasser.

    Dieses ließ sie zwar durch einen Wasserfilter laufen, allerdings sterilisiert dieser das Wasser nicht. Oft können dort sogar Keime entstehen, wie beispielsweise der NDR schreibt.

    Nasendusche führt zu seltener lebensbedrohlicher Krankheit

    Durch diesen Fehler kam es bei der Frau zu einer äußerst seltenen Infektion.

    Das – wie sich später herausstellte – stark kontaminierte Wasser entzündete ihre Schleimhäute und löste schließlich eine sogenannte “granulomatöse amoebische Enzephalitis” aus. 

    Amoeba, also kleine Einzeller, nisteten sich in ihrem Gehirn ein und fraßen dieses von innen auf. 

    Über ein Jahr merkte sie nichts von der lebensgefährlichen Krankheit, die in ihr schlummerte. Ein schlimmer Ausschlag an ihrer Nasenscheidewand, der ein Symptom der Krankheit ist, wurde von den Ärzten übersehen.

    Mehr zum Thema: Arzt denkt monatelang, Frau leide an Asthma – dann diagnostiziert er eine lebensgefährliche Krankheit

    Experte: Es ist nicht ungewöhnlich, dass so lange keine Diagnose gestellt werden konnte

    Keenan Piper, der die Studie der 69-Jährigen mitgeschrieben hat, erklärte der “Seattle Times”, dass es nicht ungewöhnlich sei, dass es Ärzten nicht gelinge, die Krankheit zu diagnostizieren:

    “Es ist eine so unglaublich seltene Krankheit, dass einfach niemand auf dem Radar hatte, dass eine wunde Nase etwas mit ihrem Gehirn zu tun haben könnte.”

    Tatsächlich sind seit 1974 nur 109 Fälle in den Vereinigten Staaten bekannt. Von diesen endeten 90 Prozent tödlich.

    So war es leider auch bei der Frau aus Seattle. Erst ein Jahr nach Beginn ihrer Beschwerden musste sie wegen eines Krampfanfalls in die Notaufnahme. Das war im Januar diesen Jahres. Die Ärzte hatten den Verdacht auf einen Tumor.

    Frau verstarb einen Monat nach der Operation

    Erst eine Untersuchung ihres Gewebes zeigte, unter welcher Krankheit die Frau wirklich litt.

    Der operierende Arzt erzählte der “Seattle Times”: “Als ich diese Frau operierte, war ein Teil ihres Gehirns (...) nur noch blutiger Brei. Überall waren Einzeller, die die Gehirnzellen fraßen.”

    Einen Monat später verstarb die Frau an den Folgen der seltenen Krankheit. 

    Auch wenn eine solche Infektion als äußerst ungewöhnlich und selten von Medizinern gewertet wird: Es wird davor gewarnt, Leitungswasser bei Nasenduschen anzuwenden.

    Wer diese mit Salz- oder sterilem Wasser verwendet, muss sich allerdings keine Sorgen machen. 


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    • Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik warnt vor dem Trojaner “Emotet”, der sich derzeit via Spam-Mails rasend schnell im Internet verbreitet. 
    • Das Gefährliche daran ist, dass die Spam-Mails täuschend echt aussehen. 
    • Im Video oben seht ihr, wie ihr euch dagegen schützen könnt. 

    In Zukunft solltet ihr beim Checken eures E-Mail-Postfaches besonders auf eure Spam-Mails achten. Laut dem Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) verbreitet sich die vier Jahre alte Schadsoftware “Emotet” gerade wieder rasend schnell im Netz.

    Und zwar via täuschend echt aussehender Spam-Mails. 

    Die Mails sehen demnach aus wie Nachrichten von Freunden oder Kollegen. Virenscanner sollen angeblich Probleme damit haben, die Schadsoftware zu erkennen. Der Trojaner ist besonders gefährlich, da er Bankdaten herauslesen und Firmennetze lahmlegen kann. 

    Millionenschaden entstanden

    In einigen dem BSI bekannten Fällen hatte dies bei mehreren Firmen große Produktionsausfälle zur Folge, da ganze Unternehmensnetzwerke neu aufgebaut werden mussten. Das meldet das BSI auf seiner Homepage.

    Demnach sei es in den letzten Tagen zu Ausfällen ganzer IT-Infrastrukturen gekommen. Das habe zu Einschränkungen von wichtigen Geschäftsprozessen geführt – und einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. 

    Wie ihr euch gegen die Software schützen könnt, seht ihr im Video oben. 


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    • Die CDU-Delegierten wählen Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Parteivorsitzenden. 
    • Merkel war sichtlich erleichtert, als die Entscheidung bekannt gegeben wurde. 
    • Oben im Video seht ihr, wie AKK und Merkel auf das Stimmergebnis reagierten. 

    Die Entscheidung ist gefallen: Annegret Kramp-Karrenbauer folgt auf Angela Merkel an der CDU-Spitze. Sie setzte sich knapp gegen Friedrich Merz durch. 

    Damit setzt sich wohl auch die Ex-Chefin noch einmal durch: Es war kein Geheimnis, dass Angela Merkel sich Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin wünschte. 

    Als das Wahlergebnis auf dem Parteitag in Hamburg verkündet wurde, klatschte Merkel nach Angaben von Beobachtern ausgelassen. 

    “Ich habe Merkel selten so begeistert und emotional gesehen wie jetzt”, schrieb Reuters-Journalist Noah Barkin. 

    Merkel war sichtlich erleichtert

    Als Kramp-Karrenbauer auf die Bühne kam, lief Merkel sogleich zu ihr und umarmte sie. Die Kanzlerin schien Tränen in den Augen gehabt zu haben. 

    Zwar hatten alle drei Kandidaten immer wieder betont, dass sie als Vorsitzende nicht am Stuhl von Merkel sägen würden. Nun aber hat Merkel die Gewissheit: Ihr Abgang aus der Politik fällt womöglich so aus, wie sie es sich vorstellt. 

    AKK und Merkel. 

    Die Erleichterung jedenfalls war Merkel anzusehen. 


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    Annegret Kramp-Karrenbauer ist die neue CDU-Chefin. 

    • Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre erste Rede nach der Wahl zur Vorsitzenden mit einem Appell an die eigene Partei verbunden. 
    • Außedem machte sie Merz und Spahn ein Angebot. 

    517 Stimmen. 

    Mit diesem Ergebnis wurde die bisherige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Parteivorsitzenden gewählt.

    In ihrer ersten Rede nach der Verkündung des Ergebnisse wirke Kramp-Karrenbauer sichtlich bewegt. Mit Freudentränen in den Augen bedankte sie sich bei ihren Gegenkandidaten Jens Spahn und Friedrich Merz für einen fairen Wettbewerb um den Vorsitz der CDU.

    Sie richtete auch einen Appell an ihre eigene Partei: “Diese Aufschwung muss weiter gehen, mit dem Ziel, das uns alle einst: Nämlich die Union als die große Volkspartei der Mitte zu erhalten.”

    Und weiter: 

    “Ich würde mich sehr freuen, wenn sowohl Jens Spahn, als auch Friedrich Merz gemeinsam an dieser Aufgabe mitarbeiten. Das ist das, was die Mitglieder erwarten. Für beide ist ein Platz in der Partei.”

    Nachdem Merz und Spahn ihr gratuliert hatten, holte Kramp-Karrenbauer noch einmal ihre beiden vormaligen Konkurrenten auf die Bühne. um ein Zeichen der Geschlossenheit nach den Wochen des Wettstreits zu setzen. 

    Die frühere saarländische Ministerpräsidentin hatte sich in einer Stichwahl gegen Merz durchgesetzt. Kramp-Karrenbauer erhielt 517 der 999 abgegebenen gültigen Stimmen, Merz 482. Nötig war eine Mehrheit von 500 Stimmen. Gesundheitsminister Jens Spahn war nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden.

    Mit Material der dpa.


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    Das Wetter in London passt mal wieder zur Brexit-Stimmung.

    Für Theresa May rückt der entscheidende Tag näher: Nächsten Dienstag entscheidet das britische Unterhaus in einer ersten Abstimmung über den Brexit-Vertrag zwischen Großbritannien und der EU.

    Wahrscheinlich ist, dass May die Abstimmung verliert. Politiker in ganz Europa fragen sich derzeit, was danach passiert.

    Die Antwort hat jetzt Mays parlamentarischer Geschäftsführer gegeben. Und sie dürfte für Verunsicherung sorgen.

    Julian Smith sagte dem TV-Sender ITV News:

    “Es gibt keinen Plan, keinen Plan, wenn wir nicht genug Stimmen bekommen. Das ist der Deal, den wir auf den Tisch legen, das ist der Deal, den wir durch das Parlament bringen müssen.”

    Smiths trotzige Worte wurden von Kritikern des Deals mit Unverständnis aufgenommen. Kürzlich waren Aufnahmen öffentlich geworden, wie Smith vergeblich versucht, Gegner von Mays Brexit-Deal zu überzeugen.

    Ein Tory-Abgeordneter sagte gegenüber der britischen Ausgabe der HuffPost: “Wenn sie wirklich keinen Plan B haben, sind sie dümmer, als ich dachte.”

    Bis zu 80 Abgeordnete, so sieht es derzeit aus, könnten sich im Unterhaus gegen Mays Deal stellen. Der einflussreiche Tory-Abgeordnete Graham Brady forderte die Premierministerin gar auf, die Abstimmung am 11. Dezember zu verschieben, um eine Demütigung zu vermeiden.

    May tut sich schwer, die Gegner des Brexit-Deals zu überzeugen

    Die Situation ist für May nicht leichter geworden, nachdem bekannt wurde, dass kritische Abgeordnete durch ein prominent besetztes Sicherheitsbriefing in ihrer Meinung beeinflusst werden sollten. Laut Berichten von Teilnehmern versuchten die May-Vertrauten die Abweichler mit der Warnung vor einer düsteren Zukunft sollte das Unterhaus den Deal ablehnen, zu überzeugen.

    Ein Teilnehmer der Sitzung sagte gegenüber der britischen HuffPost: “Es war kein wertvolles Briefing, sondern eines für die Toilette. Es hat mich nicht dazu gebracht, meine Stimme zu ändern.”

    Das Briefing durch Beamte sei keine Vorhersage oder Prognose gewesen, sondern nur ein Worst-Case-Szenario. Flugzeuge müssten am Boden bleiben, ein Verkehrschaos drohe.

    Die größte Sorge der May-Gegner: Dass der May-Plan dazu führt, dass Großbritannien auf unbestimmte Zeit in einer Zollunion mit der EU bleibt. Wenn die Abstimmung am 11. Dezember verschoben würde, so das Kalkül der May-Gegner, könnte immerhin noch Klarheit in dieser Frage geschafft werden.

    Die Regierung aber wies den Vorschlag zurück, die Abstimmung zu verschieben. “Die Abstimmung findet wie geplant am Dienstag statt”, sagte eine Regierungssprecherin.

    Das Ringen hinter den Kulissen

    Hinter den Kulissen versuchen Politiker, die Abstimmung dennoch zu verschieben.

    Zum einen soll am Montag ein Programmantrag zur Verschiebung des Abstimmungsdatums eingereicht werden. Außerdem könnten am Dienstag die Diskussionen zu anderen Themen soweit hinausgezögert werden, dass für die Abstimmung über den Brexit-Deal keine Zeit mehr bleibt. Zudem könnten Abgeordnete versuchen, dass das Parlament zusätzlich über einzelne Aspekte des Deals abstimmen muss.

    Aber nicht nur die May-Regierung warnt für den Fall, dass die Abstimmung scheitert. Auch die May-Gegner bauen an ihrer Drohkulisse.

    Eine Niederlage mit einer Marge von mehr als 100 Stimmen wäre “katastrophal”, sagte der Tory-Abgeordnete Nicholas Soames der BBC. May würde sich damit in eine schwierige Position bringen.

    In einem Interview für das Magazin “The House” forderte Mays ehemaliger Brexit-Minister David Davis die Abgeordneten auf, den Kompromiss abzulehnen und “sicherzustellen, dass ein Pfahl durch das Herz des Vertrages gerammt wird und er damit tot ist und nicht wiederbelebt werden kann”.

    Dieser Artikel erschien zuerst bei der britischen Ausgabe der HuffPost und wurde von Benjamin Reuter übersetzt. 


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    Dimitri DuFour stammt aus Belgien und ist eigentlich Molekularbiologe. Er reiste mehrere Jahre durch Europa, Asien, Afrika und Südamerika, bis er sich schließlich entschloss, ein Hostel in Kolumbien aufzubauen.

    In diesem Blog erzählt er, wie er den Mut gefunden hat, alles hinter sich zu lassen, um seinen Traum zu verwirklichen.

    Ich mache noch einen letzten Kontrollgang durch die frisch eingerichteten Räume, ziehe hier und da eine Decke zurecht, räume einen Schraubenzieher weg, der noch verloren in der Ecke eines Zimmers liegt. Das “Tunido”, mein Hostel, das ich in den vergangenen Monaten aufgebaut habe, ist bereit für seine ersten Gäste.

    Um das Hostel hier in Santa Marta in Kolumbien zu eröffnen, habe ich vieles hinter mir gelassen: mein gewohntes Umfeld, meine Familie und Freunde, mein sicheres Leben in Belgien.

    Und obwohl ich hier teilweise umgeben bin von Kriminalität, Drogen und Prostitution: Die Entscheidung, gerade hier ein Hostel aufzubauen, war eine der besten meines Lebens.

    Meine Reise begann, weil meine Freundin mit mir Schluss machte

    Meine große Reise, die mich zum Eröffnungstag meines Hostels führte, begann, als ich 26 war. Damals noch in Belgien machte meine Freundin mit mir Schluss. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, aber später immer wieder merken sollte: Das Scheitern einer romantischen Beziehung war für mich ein Startschuss, mein komplettes Leben umzukrempeln – und auf lange Sicht die besten Entscheidungen meines Lebens zu treffen.

    Ich hatte damals einfach die Nase voll von allem, brauchte einen Neustart, frische Eindrücke – also kündigte ich meinen Job als Molekularbiologe an einer belgischen Universität und fing an, zu reisen. Ich reiste erst durch Europa, dann weiter durch Asien. Meistens fuhr ich mit der Bahn, dem Bus oder per Anhalter mit dem Auto – allein in Europa hitchhikte ich insgesamt über 20.000 Kilometer.

    Nach einem Jahr kehrte ich nach Belgien zurück – allerdings nur, um Geld für weitere Reisen zu verdienen. Ich wusste, dass ich noch nicht bereit war, wieder ein “normales” Leben mit einem geregelten Alltag zu beginnen. Ich wusste nur noch nicht, wohin meine Pläne mich führen sollten.

    Ich arbeitete also eine Zeitlang in einer Bank in Brüssel, bis ich genug Geld zusammen hatte, um wieder loszuziehen – diesmal mit meiner neuen Freundin, die ich in der Zwischenzeit kennengelernt hatte. Sie war ähnlich abenteuerlustig wie ich. Also machten wir uns auf nach Afrika, wo wir sieben Monate lang durch ungefähr zehn Länder reisten.

    Ich verliebte mich erneut – in eine Stadt in Kolumbien

    Im Juni 2016 flogen wir nach Südamerika. So bereichernd unsere Reise auch war, so viele tolle Menschen wir auch trafen, so viele eindrucksvolle Landschaften wir sahen, so beschwerlich war die Zeit gleichzeitig auch für meine Freundin und mich.

    Wir trennten uns schließlich in Kolumbien.

    Aber auch diese Trennung schaffte Raum für neue Möglichkeiten.

    Ich verliebte mich erneut, dieses Mal in eine Stadt in Kolumbien, Santa Marta.

    Ich habe mich selten an einem Ort so wohl gefühlt wie hier – obwohl Kolumbien zu den gefährlichsten Ländern der Welt zählt.

    Santa Marta liegt an der karibischen Küste – und ist zugleich umgeben von Bergen. Hier gibt es tausende verschiedene Tier- und Pflanzenarten, die man sich an vielerlei Orten der Welt kaum vorstellen kann. Hier treffen zahlreiche Kulturen aufeinander – indigene und spanische, aber auch türkische oder arabische.

    Ich habe mich selten an einem Ort so wohl gefühlt wie hier – obwohl Kolumbien zu den gefährlichsten Ländern der Welt zählt.

    Die Idee, nach Kolumbien zu ziehen, ließ mich nicht los

    Bald lernte ich auch hier eine Frau kennen. Es schien alles zu passen: Ich liebte das Land, ich liebte die Stadt, ich liebte meine neue Freundin – sollte ich den Schritt wagen, alles auf eine Karte setzen und einfach hier bleiben?

    Die Idee, nach Kolumbien zu ziehen, ließ mich nicht los. Ich wollte wieder einen Alltag, aber nicht in Belgien. Ich wollte wieder eine Beziehung führen, aber keine Fernbeziehung.

    Also kaufte ich im Sommer 2017 kurzentschlossen ein Haus im historischen Zentrum von Santa Marta. Dieses Haus sollte mein nächstes großes Lebensprojekt werden.

    Ich habe beschlossen, ein Hostel zu eröffnen.

    Obwohl das niemals ein Lebensziel von mir war, bin ich in diese Aufgabe einfach reingewachsen: Ich sah eine Chance und ergriff sie, ohne groß nachzudenken.

    Einige Monate später begannen die Renovierungsarbeiten. Etwas über ein Jahr später war es soweit: Vor Kurzem eröffnete ich das Tunido.

    Ich sah kaum Risiken, ein Hostel in Kolumbien zu eröffnen

    Dass ich nun ein Hostel führe, ist eigentlich nur naheliegend: Ich habe selbst in sehr vielen Hostels übernachtet und auch gearbeitet, kenne die Bedürfnisse, die Backpacker haben und umgebe mich gerne mit Menschen.

    Obwohl das niemals ein Lebensziel von mir war, bin ich in diese Aufgabe einfach reingewachsen: Ich sah eine Chance und ergriff sie, ohne groß nachzudenken.

    Was sollte schließlich auch schief gehen? Ich stamme aus einem sicheren europäischen Land, in das ich jederzeit zurückkehren kann – diese Möglichkeit haben nicht viele Menschen. Ich musste noch nie unter Geldmangel leiden und bin mir sicher, ich werde immer einen neuen Job finden und finanziell über die Runden kommen.

    Ich bin mir, vor allem nach meinen Reisen durch so viele und größtenteils ärmere Länder, durchaus des Luxus bewusst, in dem ich immer gelebt habe und in dem ich jederzeit wieder leben könnte.

    Aber jetzt wohne und bleibe ich in Kolumbien, hier ist meine Arbeit, hier ist meine Beziehung.  

    Diebstahl, Erpressungen, Drogenhandel: Der Alltag in Kolumbien ist teilweise hart

    Trotzdem muss ich mich hier zahlreichen Herausforderungen stellen, täglich. Die Kriminalitätsrate in Kolumbien ist sehr hoch. Ich wurde im vergangenen Jahr zwei Mal ausgeraubt – einmal wurde ich mit einem Messer bedroht, beim zweiten Mal haben mich fünf Männer gleichzeitig angegriffen und meine Kleidung zerrissen.

    Beide Male ist mir glücklicherweise nichts passiert, auch habe ich keine Wertgegenstände und kein Geld verloren, weil ich, wenn ich abends unterwegs bin, in der Regel darauf achte, mein Portemonnaie oder Handy zu Hause zu lassen.

    Während der Renovierungsarbeiten meines Hostels haben einige meiner Handwerker Material im Wert von über 400 Euro gestohlen – was in Kolumbien etwa dem durchschnittlichen Monatseinkommen entspricht und dementsprechend viel Geld ist.

    Mein Nachbar ist ein Zuhälter, handelt mit Drogen und mit gestohlenen Handys. Er sitzt im Rollstuhl, seitdem ihm jemand vier Kugeln in den Rücken geschossen hat. Er versucht regelmäßig, mich um Geld zu erpressen, und besticht die Polizei, damit sie mir Bußgelder aufdrängen – obwohl ich nichts getan habe.

    Meine neue Reise hat gerade erst begonnen

    Ich versuche, auf die Drohungen nicht einzugehen. Wer hier leben will, darf sich nicht einschüchtern lassen. Ich habe hier mein Leben aufgebaut und werde es mir nicht so einfach nehmen lassen.

    Und die Menschen lieben mein Hostel: Die Renovierungsarbeiten waren ein voller Erfolg, nach und nach kommen immer mehr Gäste, die Bewertungen sind durchweg positiv. Ich habe mittlerweile sehr gut Spanisch gelernt und schaffe es sogar, komplizierte bürokratische Situationen zu meistern. Und natürlich bin ich sehr glücklich mit meiner Freundin.

    In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass das Leben nicht immer so geradlinig verläuft, wie man es sich vielleicht vorstellt – aber auch, dass genau das am Ende zu etwas ziemlich Gutem führen kann.

    Ich habe gelernt, Gelegenheiten zu erkennen und sie zu nutzen. Und ich habe gelernt, nicht aufzugeben und glücklich zu sein – auch, wenn man manchmal vor Hindernissen steht. 

    Ich bin gespannt, wie es nun weiter gehen wird – denn ich weiß, mit meinem Hostel stehe ich wieder am Anfang einer neuen Reise.

    Dieser Beitrag basiert auf einem Gespräch zwischen Dimitri DuFour und Agatha Kremplewski.

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. Alle Beiträge findet ihr hier. 

    (ujo)


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    Oben im Video seht ihr den Moment, als AKKs Sieg feststand. 

    Die Delegierten des CDU-Parteitages haben Angela Merkel nach 18 Jahren an der Spitze der Partei nicht nur bejubelt.

    Sie erfüllen ihr wahrscheinlich auch einen Herzenswunsch, indem sie Annegret Kramp-Karrenbauer zur Nachfolgerin wählen. Die konservative Wende der CDU ist damit erst einmal abgesagt.

    Was der Sieg für Deutschland und die CDU bedeutet – auf den Punkt gebracht.

    1. Der CDU stehen unruhige Zeiten bevor

    Das knappe Ergebnis für AKK zeigt, wie gespalten die CDU ist. 

    Die bisherige CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer erhielt im zweiten Wahlgang knapp 52 Prozent der Stimmen. Für Friedrich Merz entschieden sich gut 48 Prozent der Delegierten.

    Mit Merz’ Niederlage platzten auch die Hoffnungen jener, die eine konservative Wende nach Merkel erhofften. Bei Merz-Anhängern liefen die Telefone mit enttäuschten Anrufen und SMS heiß.

    Aus dem Merz-Lager war etwa zu hören: “Wir brauchen keine Mediation, sondern jemanden, der klar führt. Die Menschen wollen jemanden haben, der klar weiß, wo es hingeht.”

    Gehe Merz als Verlierer aus dem Parteitag hervor, wird es viele wohl nicht mehr in der CDU halten, so die Furcht der Merz-Anhänger. Der Partei stehen unruhige Zeiten bevor. 

    AKK muss es dennoch gelingen, Brücken zu bauen – selbst wenn ein Teil der Merz-Anhänger sich verweigerten, sagen ihre Unterstützer. CDU-Wähler lieben bekanntermaßen keinen Streit der Parteispitze.

    2. Die CDU wird weiblicher

    Die CDU muss weiblicher werden, wenn sie auch in Zukunft Wahlen gewinnen will – diese Analyse teilen AKK und Merz. Dass Kramp-Karrenbauer es allerdings ernst meint, machte sie in den vergangenen Wochen immer wieder klar.

    Sie bezeichnete sich kürzlich im Interview mit der “Welt” als “Quotenfrau” und schloss nicht aus, im Notfall auch Wahlkreise per Gesetz dazu zu zwingen, Frauen zu nominieren. “Ich selbst bin eine Quotenfrau, ich habe meine Chance bekommen, weil eine Frau gesucht wurde”, sagte sie.

    Es ist kein Wunder, dass die Frauen-Union sie als erste, mächtige CDU-Vereinigung öffentlich unterstützte. 

    3. Merkel kann sich entspannen, die GroKo wird fortbestehen

    Merkel hat mit der Wahl ihrer Wunschkandidatin AKK zu ihrer Nachfolgerin sozusagen ihren letzten Sieg als CDU-Chefin errungen. Es ist nun deutlich wahrscheinlicher, dass sie die verbleibenden zwei Jahre tatsächlich Kanzlerin bleiben kann, sollte die SPD mitmachen.

    Das hat vor allem zwei Gründe. 

    Inhaltlich und im Stil sind sich die beiden sehr nahe, arbeiteten bereits reibungslos zusammen, als AKK noch Generalsekretärin war. Mit ihrem Rivalen Merz an der Spitze wäre es für Merkel als Kanzlerin eng geworden.

    Als “Mini-Merkel” verschrien, wirbt Kramp-Karrenbauer für den Ausgleich und einen ruhigen Politikstil. Als Chefin komme es für sie in einer Welt der Lautsprecher, wie sie sagt, auf die “innere Stärke, nicht auf die Lautstärke” an. 

    Grund Nummer zwei: Auch die SPD wird mit AKK besser klarkommen als mit Merz. Im Saarland hat sie bewiesen, dass sie mit den Sozialdemokraten erfolgreich regieren kann. Der Bruch der GroKo ist zwar immer noch nicht ausgeschlossen, aber deutlich unwahrscheinlicher geworden.

    4. Die Union kann wieder eine Union werden

    Das Bündnis zwischen CDU und CSU – fast wäre es unter CSU-Chef Horst Seehofer und Merkel zerbrochen.

    AKK und Seehofer-Nachfolger Markus Söder müssen jetzt kitten, was in den vergangenen Monaten zu Bruch ging. 

    Bezeichnend, dass der designierte CSU-Chef Markus Söder unmittelbar nach der Wahl twitterte: “CDU und CSU müssen wieder enger zusammenrücken und gemeinsam für unser Land arbeiten.”

    Die Chancen stehen gut: Das Verhältnis von AKK und Söder ist unbelastet. Außerdem werden CDU und CSU auch thematisch wieder enger zusammenrücken. 

    5. Die CDU wird sich konservativer aufstellen: 

    AKK ist – wie ihre Gegenkandidaten auch – mit dem Versprechen angetreten, die CDU thematisch neu aufzustellen. Sie muss nun enttäuschte Konservative zurückgewinnen, die sich unter Merkel von der Partei abgewandt haben.

    So ging AKK in den Regionalkonferenzen mit Vorschlägen vor allem in der Migrationspolitik in die Offensive. Die dürfe “nicht unser Hartz IV werden”, sagte sie kürzlich mit Blick auf das leidige Thema der SPD.

    Sie warb zwar als einzige Kandidatin offensiv für den UN-Migrationspakt.

    Aufmerksamkeit erlangte sie allerdings für den Vorschlag, straffällige Syrer in ihr Heimatland abzuschieben. Das lehnte selbst Bundesinnenminister Horst Seehofer wegen des Kriegs in Syrien ab.

    Zudem forderte sie ein lebenslanges Einreiseverbot für straffällige Asylbewerber.

    Außerdem wirbt sie für eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags bis 2021 und für eine dritte Säule in der Rentenvorsorge. Bis zur Wahl in den neuen  Bundesländern brauche die CDU hier ein Konzept, forderte sie energisch.

    Mit den Themen will AKK vor allem bei wirtschaftsliberalen Konservativen punkten. Kramp-Karrenbauer wird versuchen, das konservative Profil der CDU zu schärfen.

    Dennoch bleibt festzuhalten: Eine konservative Wende, wie es sie unter Merz gegeben hätte, ist nun erstmal abgesagt.

    6. Für Europa kommt Bewegung:

    AKK hat bislang vor allem beim Thema Europa versucht, außenpolitische Akzente zu setzen.

    In Hamburg warb sie leidenschaftlich für eine europäische Armee und dafür, den Euro krisenfest zu machen.

    Gleichzeitig warnte sie vor einem zu harten Kurs gegenüber Polen und Ungarn und meldete sich bei “Anne Will” auch zum Ukraine-Konflikt zu Wort.

    In der Debatte um die umstrittene Gaspipeline Nordstream 2 sagte sie, Putin befeuere mit dem russischen Vorgehen in der Straße von Kertsch die Debatte in Europa um das Pipeline-Projekt. Die Frage sei, wo man im laufenden Verfahren noch eingreifen oder die Menge des durchgeleiteten Gases beschränken könne.

    (ll)


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    Die AfD hat für Empörung gesorgt. 

    ► Horst Juhlemann, Pressesprecher des AfD-Kreisverbands Landkreis Leipzig, hat sich in einer Email an das Unternehmen Rügenwalder Mühle über einen Werbespot des Fleischherstellers beschwert. 

    ► In dem Clip ist an einem Tisch mit mehreren Personen auch ein Mann mit dunkler Hautfarbe zu sehen. Juhlemann schreibt, er sei entsetzt über das “harmonische integrieren [...] von Bürgern aus Afrika in fröhlicher Genießerrunde”, zitiert unter anderem die “Leipziger Volkszeitung” aus der Email. 

    ► Außerdem schreibe der AfD-Mann: “Produzieren Sie bereits ausreichend HALAL-Produkte für unsere Muslime?”

    Wie AfD-Kollegen auf die rassistische Email reagieren 

    Der AfD-Bundestagsabgeordnete Lars Herrmann, der Juhlemanns Email offenbar ebenfalls erhielt und früher Mitglied in dessen Kreisverband war, sagt der “Leipziger Volkszeitung”:

    “Ich habe die hinter dieser Art und Weise und des Sprachgebrauchs stehende Geisteshaltung, mit Erschrecken zur Kenntnis genommen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Herr Juhlemann damit nicht die politische Gesinnung der Mitglieder des Kreisverbandes widerspiegelt - im Gegenteil.”

    Ein anderer Kollege fordert, dass der Kreisband Juhlemann das Parteiamt entzieht. Horst Juhlemann wollte sich auf Anfrage der “Leipziger Volkszeitung” nicht äußern.

    Wie Rügenwalder auf die AfD-Email reagiert: 

    Auf der Facebook-Seite des Unternehmens heißt es: “Diese Mail hat uns zutiefst empört.”

    Und weiter: 

     “Rassismus und der AfD-Pressesprecher verdienen es nicht, eine große Bühne und noch mehr Beachtung zu bekommen. Wir haben uns deshalb gegen weitere Maßnahmen gegenüber dem AfD-Vertreter entschieden.”


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    • Britische Tierschützer haben eine verwahrloste Hündin in London entdeckt. 
    • Bei einer Untersuchung stellten die Tierärzte fest: Das Tier trug einen toten Welpen in sich. 

    Es war ein erschütterndes Bild: Als die britischen Tierschützer von RSPCA die Hündin Florence fanden, war sie von den Pfoten bis zu den Ohren mit ihren eigenen Fäkalien beschmiert. 

    Sie entdeckten das Tier am Sontag nahe der Florence Road in London, wie es auf der Webseite der Tierschutzorganisation heißt. Daher bekam die verwahrloste Hündin auch den Namen Florence. 

    Die Hündin konnte ein Auge nicht mehr öffnen. Ihr Zustand war erbärmlich, offenbar hatte sie ihr Besitzer zurückgelassen, eingewickelt in eine Plastiktüte. Als die Tierschützer den Hund zu einem Tierarzt brachten, machte der eine weitere traurige Entdeckung. 

    Hund trug totes Junges in sich

    Florence habe ein totes Junges in ihrem Bauch getragen, berichten die Tierschützer. Der Hund habe sofort operiert werden müssen. “Leider ist es sehr wahrscheinlich, dass sie Schwierigkeiten bei der Geburt hatte und deswegen im im Stich gelassen wurde”, zitiert RSPCA einen Sprecher des Tierarztes, der die Hündin behandelte.

    Weiter sagt er: “Wenn sie früher von einem Tierarzt behandelt worden wäre, hätten sie eingreifen und ihr Baby retten können.”

    Mittlerweile gehe es Florence wieder etwas besser. “Die arme Florenz hat eine herzzerreißende Tortur hinter sich, aber trotz allem war sie immer noch freundlich, auch wenn ihr so schlecht ging.”


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    US-Präsident Donald Trump nutzt Twitter häufig, um für ihn missliebige Personen zu beschimpfen. Am Freitag traf es, auf dem ersten Blick ohne jeden Anlass, seinen früheren Außenminister Rex Tillerson.   

    ► Trump hatte Tillerson im März entlassen und durch Mike Pompeo ersetzt. Das Verhältnis des US-Präsidenten zu Tillerson galt als belastet. 

    ► Trump schrieb nun auf Twitter: 

    “Mike Pompeo macht einen guten Job, ich bin sehr stolz auf ihn. Sein Vorgänger, Rex Tillerson, hatte nicht die nötige geistige Leistungsfähigkeit. Er war dumm wie ein Stein, und ich konnte ihn nicht schnell genug loswerden. Er war höllisch faul. Jetzt läuft alles ganz anderes, es herrscht ein ganz anderer Geist im Außenministerium.”

    Was hinter der Attacke von Trump stecken könnte 

    Vermutlich waren Aussagen von Tillerson am Donnerstag bei einer Veranstaltung im texanischen Houston Anlass für Trump, dem geschassten Außenminister einen Tweet zu widmen. 

    So sagte Tillerson hier laut dem Magazin “Politico”:

    “Es war eine Herausforderung für mich (...) für einen Mann zu arbeiten, der ziemlich undiszipliniert ist, nicht – nicht gerne liest, keine Briefing-Berichte liest, nicht gerne in die Details vieler Dinge eindringt, sondern nur sagt, schau, das ist es, was ich glaube, und du kannst versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber die meiste Zeit wirst du das nicht tun.”

    Laut Berichten soll Tillerson Trump vor seiner Entlassung auch einen Idioten genannt haben.  


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    AKK und Merkel, Arm in Arm. 

    Am Ende, das der Anfang von etwas Neuem sein soll, waren sie sich ganz nah. Angela Merkel war eine der Ersten, die Annegret Kramp-Karrenbauer am Freitag zu ihrem Sieg im Rennen um den CDU-Sitz gratulierte. 

    Kurz lagen sich die beiden Frauen in den Armen. Merkel strahlte. AKK galt als ihre Wunsch-Nachfolgerin, AKK gewann. 

    “Mit Annegret Kramp-Karrenbauer folgt erstmals in einem großen europäischen Land eine Frau auf eine Frau an der Spitze einer Regierungspartei. Davon können andere nur träumen”, kommentiert die “Welt” den Ausgang des CDU-Parteitags in Hamburg. 

    Kramp-Karrenbauers Sieg ist auch ein Sieg über die alten Herren in der CDU, deren Hoffnungsträger Friedrich Merz war. Wie AKK und Merkel die Männer-Netzwerke besiegten – auf den Punkt gebracht. 

    Die antiquierten Männer-Netzwerke der CDU

    In den vergangenen Tagen vor dem Parteitag war häufig ein informelles Netzwerk in der CDU im Gespräch, das mittlerweile als legendär gilt: der Andenpakt. 

    Schon seit den 1970er Jahren soll den Pakt geben. Aufmerksamkeit erlangte die Gruppe erst 2003, als der “Spiegel” berichtete: Dieser Pakt von CDU-Männern habe 2002 die Kanzlerkandidatur von Angela Merkel verhindern wollen. 

    Im März diesen Jahres nun sollen sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (76) und einige Mitglieder des Andenpakts getroffen haben. Das Ziel: Friedrich Merz (63) an die Spitze der Partei zu hieven. 

    Zwar widersprach Roland Koch, Ex-Ministerpräsident von Hessen, kürzlich im “Spiegel”, dass es den Andenpakt noch gebe. “Die­se Zei­ten sind für alle vor­bei. Das ist ein Jour­na­lis­ten­my­thos.”

    Dennoch galt gerade Schäuble als Strippenzieher, der im Hintergrund Merz in Stellung brachte. Womöglich, wie einige behaupteten, um selbst Merkel abzusägen und bis zu nächsten Wahl als Interimskanzler zu regieren.

    Fest steht: Die Männer um Schäuble und Merz sind gescheitert, Annegret Kramp-Karrenbauer setzte sich knapp durch. 

    Die Netzwerke der Frauen 

    Auch Kramp-Karrenbauer konnte auf die Unterstützung bestimmter Gruppen in der CDU hoffen. Die Frauenunion stellte sich schon unmittelbar nach Verkündung ihrer Kandidatur hinter AKK. Etwa ein Drittel der Delegierten in Hamburg sind auch Frauen und damit Mitglieder der Frauenunion.

    In der ARD-Dokumentation “Der Machtkampf” fragten die Journalisten Kramp-Karrenbauer kürzlich: Gibt es ein Pendant für den Andenpakt für Frauen in der Union?

    ► AKKs Antwort: “Es gibt ein sehr gutes Netzwerk in der Frauenunion, das wir uns über viele Jahre aufgebaut haben.”

    ► Die Vorsitzende der Frauenunion, Annette Widmann-Mauz, antwortete auf diese Frage nur vielsagend: “Wenn es ein gutes Netzwerk ist, spricht man nicht darüber.”

    Aber Kramp-Karrenbauer gewann nicht nur wegen der Frauen in ihrer Partei. Schon die Diskussion um den Andenpakt zuletzt zeigte: Die Zeiten der Männerbünde in der CDU sind vorbei. 

    Die neue Union – auf den Punkt gebracht

    Bezeichnend war die Kritik von Mitbewerber Jens Spahn. Im Gespräch mit den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland” nannte er den sogenannten Andenpakt eine “Reisegruppe”. 

    Die Positionen in der CDU sind vielschichtiger als noch vor 18 Jahren, als Merkel sich den Parteivorsitz holte. Der homosexuelle Spahn etwa ist für die Ehe für alle, die in dieser Frage konservativere Kramp-Karrenbauer war dagegen. Gruppen, in denen ältere Männer die Macht von anderen Männern absichern wollen, erscheinen da überholt. 

    Mit AKKs Sieg jedenfalls scheint das Ende der Männerbünde besiegelt zu sein. Es sei denn, es gelingt ihr nicht, sich die Kanzlerkandidatur zu sichern.

    Merkels Plan für ihren politischen Abschied jedenfalls ging – bis jetzt  auf. Sie installierte AKK im Februar als Generalsekretärin. Während Schäuble hinter den Kulissen an seinem Merz-Plan arbeitete, begab sich Kramp-Karrenbauer auf eine große Zuhör-Tour. Bei rund 50 Veranstaltungen in der ganzen Bundesrepublik konnte sie Vertrauen sammeln und ein Gespür dafür bekommen, was die CDU-Mitglieder von ihrer Partei erwarten. 

    Die große Aufgabe für Kramp-Karrenbauer wird es nun sein, die verschiedenen Gruppen in der CDU zusammenzuführen und das Profil der Partei für die anstehenden Landtagswahlen und die Europawahl im nächsten Jahr zu schärfen. 

    In ihrem Weg werden dabei wieder einige Männer stehen: Denn welche Rollen wird Merz, welche Rolle wird Spahn im Umbruch, in dem sich die CDU befindet, spielen? 


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    Es wird eng für Michael Cohen, Ex-Anwalt von US-Präsident Donald Trump. Neue Gerichtsdokumente zeigen, dass die Staatsanwaltschaft eine “deutliche” Haftstrafe für Cohen fordert. 

    ► Cohen muss sich vor Gericht in zwei Fällen verantworten. So soll er während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 die Gesetze zur Wahlfinanzierung verletzt haben. Außerdem gestand er, bei einer Anhörung vor dem US-Kongress über einen Immobiliendeal in Moskau falsche Angaben gemacht zu haben.  

    Aus den Gerichtsdokumenten nun geht hervor, dass Cohen keinen Deal zur Kooperation mit Russland-Ermittler Robert Mueller eingegangen ist. Das hätte seine Haftstrafe gelindert. 

    Mehr zum Thema: Trump-Skandal: Hinter schwarzen Balken versteckt sich eine Staatskrise

    Warum die Cohen-Nachricht wichtig ist: 

    Das Urteil im Fall Cohen soll nächste Woche fallen.

    Bedeutend ist, dass Cohen offenbar nicht umfassend mit Mueller kooperierte. Bisher nahmen Beobachter an, dass Cohen den Russland-Ermittlern Informationen zu den Vorgängern vor den Präsidentschaftswahlen lieferte und im Gegenzug milder bestraft werden würde.  

    Was ihr über den Fall Cohen wissen müsst: 

    ► Cohen räumte ein, Schweigegeld an zwei Frauen gezahlt zu haben, die behaupten, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben.

    Der Fall ist auch für den US-Präsidenten brisant, weil Cohen damit wohl gegen die Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstieß – und Trump widersprüchliche Angaben darüber machte, ob er von den Zahlungen wusste oder nicht. 

    ► Außerdem gestand der Anwalt, noch bis Juni 2016 an einem Immobiliendeal in Moskau gearbeitet zu haben. Vor dem Kongress hatte er ausgesagt, die Arbeit im Januar 2016 eingestellt zu haben. 


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    Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer muss den Zusammenhalt in ihrer Partei wieder stärken. 

    So einen Krimi haben die Christdemokraten noch nie erlebt – und er wird tiefe Spuren hinterlassen. 

    In Hamburg wählten die CDU-Delegierten Annegret Kramp-Karrenbauer mit einer knappen Mehrheit zu ihrer Parteichefin. Und während AKK feierte, liefen bei jenen die Telefone mit wütenden SMS und Anrufen heiß, die sich für ihren Gegner stark machten: Friedrich Merz. 

    Der stand für eine konservative Wende, auf die hier viele nach 18 langen Jahren mit Angela Merkel an der Spitze hofften. Stattdessen kommt nun ein Aufbruch ohne Bruch, ein Modernisierungskurs, erneut mit einer Frau an der Spitze.

    AKK-Kritiker wollen “Finger in die Wunden legen”

    Die Enttäuschung im Merz-Lager ist deswegen groß.

    “Wir brauchen keine Mediation, sondern jemanden, der klar führt. Die Menschen wollen jemanden haben, der klar weiß, wo es hingeht”, sagt ein Anhänger.

    Gehe Merz als Verlierer aus dem Parteitag hervor, wird es viele wohl nicht mehr in der CDU halten, heißt es.

    “Ich habe so auf Merz gehofft”, sagt eine andere Delegierte zu später Stunde auf dem Hamburger Abend des Parteitags. AKK müsse jetzt zeigen, dass sie es ernst meint – damit, die Partei neu aufzustellen. 

    Und AKK werde sich an ihren Versprechen messen lassen müssen, sagt die Hamburger JU-Chefin Antonia Haufler der “Welt”.

    Und legt nach:

    “Ab jetzt wird es unsere Aufgabe als Junge Union sein, noch lauter und noch unbequemer zu werden, den Finger noch mehr in die Wunden der CDU zu legen.”

    Kramp-Karrenbauers erste Pflicht: Brücken bauen

    Fakt ist: Der Partei stehen unruhige Zeiten bevor. All jene, die auf Merz hofften, werden nun entweder die Partei verlassen, schweigen – oder ihre Ansprüche umso lauter anmelden, damit diese nicht untergehen.

    Zwar will Kramp-Karrenbauer keinen Bruch sehen. “Ich kann keinen Riss erkennen”, sagte sie am Freitagabend in der ZDF-Sendung “Was nun?”. Auch ihre Konkurrenten Friedrich Merz und Jens Spahn hätten auf dem Parteitag in Hamburg erklärt, der Zusammenhalt sei ihr größtes Ziel.

    AKK muss es gelingen, Brücken zu bauen – selbst wenn ein Teil der Merz-Anhänger sich verweigerten, sagen ihre Unterstützer. CDU-Wähler lieben bekanntermaßen keinen Streit der Parteispitze. 

    Das ist sicher ein Problem für AKK – aber kein unlösbares. Die Mehrheit der Delegierten gaben ihr auch deswegen ihre Stimme, weil ihr genau das zugetraut wird: Brücken bauen


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    Der Chef der Jungen Union Paul Ziemiak. 

    ► Der Chef der Unions-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU), Paul Ziemiak, soll Generalsekretär der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer werden.

    ► Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstag am Rande des Parteitages in Hamburg. 

    ► Demnach will Kramp-Karrenbauer die Personalie ihres neuen Parteimanagers bereits am Vormittag den rund 1000 Delegierten präsentieren.

    Für diese Haltung steht Ziemiak in der CDU: 

    Der 33-jährige Ziemiak gilt als Freund von Gesundheitsminister Jens Spahn, der im Rennen um den Vorsitz unterlegen war.

    Kramp-Karrenbauer könnte mit der überraschenden Personalie sowohl die Jungen in der Partei als auch konservative Kritiker der Politik der bisherigen Vorsitzenden Angela Merkel ansprechen.

    Dies wäre auch ein Signal Kramp-Karrenbauers, mit dem sie eine tiefere Spaltung der Partei verhindern will.


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    • Letzten Mittwoch besuchte die Queen ein Kinderhilfswerk in England.
    • Beim Zusammentreffen mit der Königin geriet ein neunjähriger Junge offensichtlich in Panik.
    • Im Video oben seht ihr, wie der Junge auf ungewöhnliche Weise vor der Queen flieht.

    Wem werden die Knie nicht schon mal weich beim persönlichen Zusammentreffen mit einer Legende wie der Queen? Bei einem Charity-Event in England ist ein kleiner Junge beim Anblick der Königin jedoch in schiere Panik verfallen – und hat den Raum auf etwas ungewöhnliche Weise verlassen. 

    Letzten Mittwoch besuchte die Queen das Kinderhilfswerk Coram, wo sie kurz zuvor das Queen Elizabeth II Centre eröffnete, dessen Mitarbeiter sich für die Rechte von Kindern einsetzen.

    Dabei traf sie unter anderem die ehemaligen TV-Richter David und Carrie Grant und deren neunjährigen Adoptivsohn Nathan.

    Während die Queen die Umstehenden begrüßt, wird Nathan immer nervöser: Er hat Panik in seinen Augen, während die Herrscherin sich ihm nähert.

    Mehr zum Thema: Royals: Warum Charles Person feuerte, die “Meghan-Kate-Streit” schlichten könnte

    Der Junge flieht vor der Queen – auf allen Vieren krabbelnd

    Schließlich hält es der Junge nicht mehr aus und knickt ein – buchstäblich: Nathan kniet nieder und verlässt auf allen Vieren krabbelnd den Raum. Seine Muttern kommentiert das Fluchtmanöver mit den Worten: “Das ist seine Version einer Verbeugung!”

    In einer E-Mail an die HuffPost UK erklärt Carrie Grant das ungewöhnliche und etwas amüsante Verhalten ihres Sohnes:

    “Wir haben Nathan adoptiert, als er zwei Jahre alt war. Viele Adoptionskinder haben mit frühkindlichen Traumata zu kämpfen – deswegen verhalten sie sich in angespannten Situationen entweder konfrontativ oder sie ergreifen die Flucht.”

    Nathan hatte an diesem Tag wohl schon zwei Stunden in seinem unbequemen Anzug warten müssen und war dementsprechend angespannt, schreibt Grant. Deswegen tat der Junge, was die Eltern ihm beigebracht haben: Wenn er nervös sei, solle er “einfach weggehen”. 

    Mehr zum Thema: Kate über Royal-Alltag: Diese Angewohnheit von William ist ein “Albtraum”

    Die Queen reagierte amüsiert

    “Nathan Reaktion war nicht ganz das, was wir erwartet hätten – aber immerhin hat er etwas getan, was wir ihm beigebracht haben”, schreibt Grant in ihrer E-Mail.

    Die Queen schien übrigens alles andere als beleidigt, als der Junge die Flucht ergriff: Auch sie musste lachen, als Nathan vor ihr auf die Knie ging und zwischen den Umstehenden verschwand. 

    (jg)


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    • Ende Oktober erlitt Harald Elsenbast, der Verlobte von Silvia Wollny, einen Herzinfarkt.
    • Einige Social-Media-Nutzer meinen, Haralds Herzinfarkt sei nicht echt – nun äußert sich Silvia zu den Vorwürfen. 

    Dieses Weihnachten wird nicht einfach für Silvia Wollny und ihre Familie: Am 25. Oktober erlitt ihr Verlobter Harald einen schweren Herzinfarkt in der Türkei und musste notoperiert werden – er befindet sich immer noch im Krankenhaus.

    Gleichzeitig ist ihre Tochter Calantha, 18, hochschwanger und erwartet bald ihr erstes Baby.

    In einem Facebook-Video äußert sich Silvia Wollny nun zu den Kommentaren

    Bei so viel emotionalem Stress kann Silvia vor allem eins nicht gebrauchen: Hasskommentare in den sozialen Medien.

    “Wenn man so manche Kommentare da lesen tut, also wenn ich mal nachts Zeit habe und tu da einige Kommentare lesen, könnt’ ich das kalte Kotzen kriegen”, sagt die 53-Jährige in einem Facebook-Live-Video am Freitag.

    Mehr zum Thema: Nachwuchs bei den “Wollnys” – Bild versetzt Fans in Aufregung

    Damit meint sie die Unterstellungen, dass vieles, was die Wollnys tun, nur Show sei: Dass Calantha ihr Baby zum Beispiel schon geboren habe oder Haralds Herzinfarkt nicht echt gewesen sei. 

    In ihrem Video zeigt Silvia den leeren Platz am Esstisch neben sich, an dem Harald normalerweise sitzt. Sie sagt dazu: 

    “Wir wünschen uns nichts Größeres, als dass Harald über Weihnachten bei uns ist, man kann’s mit keinem Geschenk ausgleichen.”

    “Es ist unser Leben”, sagt Silvia Wollny

    Die Gewinnerin von “Promi Big Brother” entschuldigt sich außerdem, weil sie aufgrund der aufwühlenden Ereignisse in letzter Zeit nicht für ihre Fans da sein konnte – und wünscht sich mehr Respekt von den Usern: 

    “Alles ist ein bisschen viel, deswegen war ich ganze Zeit nicht mehr großartig aktiv bei euch gewesen, möcht’ ich mich auch für entschuldigen. Aber Leute, es ist unser Leben. Tut uns nicht Sachen unterstellen, (...) dass das mit Harald Show ist.”

    (jg)


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    Die Feuerwehr konnte den Hund retten. 

    • Letzten Freitag brach in einem Wohnhaus in Nordkirchen, Nordrhein-Westfalen, ein Brand aus.
    • Bei Durchsuchung des Gebäudes fand die Feuerwehr einen Hund – dieser war allerdings nicht allein.

    Bei einem Brand in Nordkirchen in Nordrhein-Westfalen machte die Feuerwehr eine überraschende Entdeckung.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem brennenden Wohnhaus gerufen. Laut des Einsatzberichts konnten die Feuerwehrkräfte kein offenes Feuer, aber einen starken Brandgeruch feststellen.

    Deswegen entschloss sich der Trupp, das Gebäude zur Sicherheit noch nach Personen abzusuchen, die möglicherweise noch nicht geflohen sind. 

    Mehr zum Thema: Tierschützer retten zurückgelassene Hündin und machen eine todtraurige Entdeckung

    Im Gebäude fand die Feuerwehr eine Hunde-Mutter und neun Welpen

    Menschen haben sie in den Haus nicht mehr angetroffen – allerdings eine Hündin, die aus einem triftigen Grund nicht vor dem Brand geflohen war: Sie hatte nämlich neun Welpen bei sich.

    Alle neun Welpen und deren Mutter sind wohlauf.

    Die Hunde-Mutter und ihre Babys wurden von der Feuerwehr gerettet und in Absprache mit der örtlichen Polizei in eine Hundepension gebracht. 

    (jg)


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    • Ein kanadischer Professor hat sich zehn Jahre lang betrunken, um das ultimative Katermittel zu finden.
    • In einem Buch erklärt er nun, was hilft – und was nicht. 
    • Im Video oben seht ihr den fragwürdigen Helden und seine Geschichte. 

    Man könnte fast behaupten, der kanadische Autor und Professor Shaughnessy Bishop-Stall hat seinen Körper gütig und selbstlos an die Wissenschaft gespendet. Immerhin hat er zehn Jahre damit verbracht, sich immer und immer wieder zu betrinken, um das ultimative Katermittel zu finden. 

    Seine Erfolge und Misserfolge hat er nun zu einem Buch verarbeitet. Der Mann ist Schriftsteller und unterrichtet aufstrebende Autoren, hat also keine Biologen- oder Chemikerausbildung. Trotzdem denkt er, nach all den Jahren intensiver Nachforschung das Allheilmittel für Kater gefunden zu haben.

    Und zwar die Aminosäure N-Acetylcystein. Der Arzneistoff soll laut dem selbsternannten Experten den Kater am schnellsten und nachhaltigsten heilen. 

    Der Kater als “kosmische Strafe”

    Er habe auch herausgefunden, dass Raucher am Tag nach einer Party besonders leiden würden, vor allem diejenigen, die wirklich nur rauchen, wenn sie trinken. Das habe mit der Ausweitung der Blutgefäße zu tun.

    Außerdem würde es Bishop-Stalls Meinung nach helfen, sich gleich am nächsten Morgen mit viel Wasser zu umgeben, also ein Bad zu nehmen oder schwimmen zu gehen, und dann einen kleinen Konterdrink zu nehmen. 

    Dabei sei es aber wichtig, seinem Körper und Geist klar zu machen, dass das nicht der Beginn der nächsten Eskalation, sondern einfach nur eine Gegenmaßnahme ist.

    Wie Bishop-Stall der “Washington Post” sagte, hatte er genug davon, dass ein Kater als eine Art “kosmische Strafe” gesehen wird, und sich nie wirklich jemand wissenschaftlich mit der Erprobung eines Gegengifts auseinandergesetzt habe.

    Wie wissenschaftlich seine Experimente allerdings waren, ist fraglich. 

    Eher für schwere Trinker

    Eine Ärztin sagte so der “New York Post”, dass das Selbstexperiment einige Mankos hat. Und die Aminosäure, die den Morgen danach erleichtern soll, wäre eher für schwere Alkoholiker geeignet, die bereits Leberschäden hätten. 

    (jg)


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    Robert Mueller bezeichnet Donald Trump in seinen Anklageschriften als

    Der wichtigste Satz steht auf Seite 11, am Ende des letzten Absatzes.  

    “Genau genommen, und so hat es Cohen selbst mittlerweile im Zusammenhang mit beiden Zahlungen gestanden, hat er in Koordination und auf das Geheiß von Individual-1 gehandelt”, steht in der Strafforderung der Staatsanwaltschaft für Donald Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen

    Es geht in dieser Passage um Schweigegeldzahlungen, die Cohen vor der US-Wahl 2016 an die Porno-Darstellerin Stormy Daniels und das Ex-Playmate Karen McDougal zahlte. Daniels und McDougal behaupten, Affären mit US-Präsident Donald Trump gehabt zu haben; die Zahlungen verstießen gegen US-Gesetze zur Wahlkampffinanzierung.

    Individual-1 ist laut US-Justizministerium also kriminell. Individual-1 ist laut des Memos zudem eine Person, die Stand Januar 2017 “Präsident der Vereinigten Staaten geworden war”. “Individual-1” ist Donald Trump.

    ► Das bedeutet: Der US-Präsident ist seinem eigenen Justizministerium zufolge in kriminelle Absprachen zur illegalen Wahlkampffinanzierung verwickelt gewesen. 

    Und das ist nur eine Erkenntnis, die das neue Cohen-Memo der Staatsanwaltschaft, ein weiteres Memo des Sonderermittlers Robert Mueller sowie ein Memo über Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort liefern. 

    Die brisantesten Inhalte der Dokumente auf den Punkt gebracht. 

    Die wichtigsten Anschuldigungen der Cohen-Memos: 

    Michael Cohen werden von Sonderermittler Mueller sowie dem US-Justizministerium Verbrechen oder Vergehen in drei verschiedenen Bereichen zur Last gelegt, für die Cohen eine “beträchtliche Haftstrafe” droht. 

    1. Banken- und Steuerbetrug: Cohen hat laut der Staatsanwaltschaft New Yorks durch mehrere Geschäfte Banken betrogen und Steuern hinterzogen. Im Memo schreiben die Ermittler: 

    “Cohen, ein Anwalt und Geschäftsmann, hat vier unterschiedliche Verbrechen über einen Zeitraum von mehreren Jahren begangen. Er war motiviert durch persönliche Gier und hat wiederholt seine Macht und seinen Einfluss für betrügerische Ziele benutzt.”  

    2. Verstöße gegen die Gesetze zur Wahlkampffinanzierung: Hier geht es um die als illegale Wahlkampfspenden geltenden Schweigegeld-Zahlungen an Daniels und McDougal – und um “Individual-1”, also Donald Trump. Schon in seinem Geständnis vor wenigen Monaten implizierte Cohen Trump als Drahtzieher dieser Zahlungen.

    ► Brisant für den US-Präsidenten ist nun, dass die Ermittler unabhängig von Cohens Aussage der Überzeugung sind, dass Trump die Zahlungen zu verantworten hat. 

    3. Verwicklungen in Absprachen mit Russland: Robert Mueller wurde vom Justizministerium vor allem deswegen zum Sonderermittler ernannt, um mögliche Absprachen zwischen dem Trump-Team und Russland zur Manipulation der US-Wahl zu untersuchen. Hier spielt Cohen eine große Rolle. Das zeigt auch das neue Mueller-Memo.

    ► Dort schreiben die Ermittler über Gespräche zwischen Trump und Cohen im Jahr 2015: “Er [Cohen] hat in der Tat mit Individual 1 darüber gesprochen, die russische Regierung zu kontaktieren, um Russlands Interessen für ein solches Treffen [zwischen Trump und Wladimir Putin, Anm.] zu erfahren.” Das Treffen habe jedoch nicht stattgefunden. 

    ► Wiederholt geht es in dem Memo auch um Trumps Pläne, einen Trump Tower in Moskau zu bauen. Cohen hatte unlängst zugegeben, über diese gelogen zu haben – und ausgesagt, das Projekt bis Juni 2016 mit Trump diskutiert zu haben. Das bedeutet: Trump hat bis weit in den Wahlkampf hinein ein Geschäft verfolgt, für dass er laut Mueller “sehr wahrscheinlich die Hilfe der russischen Regierung brauchte”. 

    ► Muellers Memo über Cohen enthält auch eine neue Enthüllung über Kontakte des Trump-Teams nach Russland. So soll ein “Bürger Russlands”, der von sich behauptet habe, eine “Vertrauensperson der russischen Föderation” zu sein, Cohen bereits im November 2015 ein Treffen zwischen Trump und Putin angeboten haben. Dieses könne “phänomenale Auswirkungen” auf Trumps Beziehungen nach Russland haben – “nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich” – etwa beim Trump-Tower-Projekt in Moskau. Cohen sei auf das Angebot nicht eingegangen.  

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Manafort-Memo: 

    Mueller bezichtigt Manafort in dem Dokument gleich viermal der Lüge

    ► Laut der Sonderermittler zeigen Kommunikationen Manaforts, dass er über Kontakte mit seinem ehemaligen Geschäftspartner Konstantin Kilimnik gelogen hat. Kilimnik hat laut Mueller Kontakte zum russischen Geheimdienst. 

    ► Manafort soll zudem über eine Zahlung von 125.000 US-Dollar im Jahr 2017 gelogen haben. Worum es bei dieser Zahlung ging, ist nicht ersichtlich – die entsprechenden Passagen sind geschwärzt. 

    ► Manafort soll zudem über eine weitere Ermittlung des Justizministeriums die Unwahrheit gesagt haben. Auch hier sind die entsprechenden Passagen geschwärzt. 

    ► Laut Mueller hat Manafort außerdem gelogen, als er behauptete, in diesem Jahr keinerlei Kontakt zu Mitarbeitern der Trump-Regierung gehabt zu haben. Dies sei nicht der Fall gewesen. 

    Mehr zum Thema: Trumps “Kakerlake”: Wie ein Skandal um Roger Stone den US-Präsidenten bedroht

    Was die Enthüllungen für US-Präsident Donald Trump bedeuten: 

    Am Freitagmorgen wetterte Donald Trump über eine Stunde lang auf Twitter gegen die Ermittlungen in der Russland-Affäre. Der US-Präsident scheint besorgt. Zurecht, wie die neuen Dokumente des Justizministeriums und von Muellers Team zeigen: 

    1. Das Cohen-Memo des Justizministeriums: Trumps eigenes Ministerium identifiziert den US-Präsidenten als Teil einer kriminellen Absprache zu illegalen Wahlkampfspenden – in Form von Schweigegeldzahlungen durch Trumps Anwalt Cohen an Stormy Daniels und Karen McDougal. 

    2. Muellers Cohen-Memo: Trump behauptet vehement, dass es im Wahlkampf keine Absprachen seines Teams mit Russland gab. Cohens Aussagen und die Erkenntnisse des Sonderermittlers – etwa zum Trump-Tower-Projekt in Moskau – deuten auf das Gegenteil hin. 

    3. Muellers Manafort-Memo: Der Kooperationsdeal zwischen Mueller und Manafort ist gescheitert. Trump könnte darüber erleichtert sein – sollte Manafort gegenüber dem Sonderermittler dicht halten. Dessen Wissen über die Lügen des Geschäftsmanns zeigt jedoch: Mueller hat schon jetzt weitreichende Informationen über die Kontakte des Trump-Teams nach Russland.

    Der aktuelle Stand in der Russland-Affäre auf den Punkt gebracht: 

    Sonderermittler Robert Mueller und das US-Justizministerium gehen weiter konsequent gegen Trumps ehemalige Vertraute vor – sowohl wegen derer Finanzverbrechen, als auch wegen der Verwicklungen in die Russland-Affäre des US-Präsidenten. 

    Trump wird in einem Memo über seinen Ex-Anwalt Michael Cohen direkt als Teil einer kriminellen Absprache zu illegalen Wahlkampfspenden impliziert. Weitere Dokumente zeigen, wie tief die Verbindungen von Trumps Umfeld nach Russland reichen. 

    Trump reagierte mit einer für den US-Präsidenten typischen Realitätsverweigerung auf die neuen Enthüllungen. Er twitterte: “Spricht den Präsidenten von allem frei. Danke!”

    Das ist falsch. 

     

    Hier könnt ihr das Cohen-Memo des US-Justizministeriums lesen. 

     

    Hier könnt ihr das Cohen-Memo von Sonderermittler Robert Mueller lesen.

     

    Hier könnt ihr das Manafort-Memo von Sonderermittler Robert Mueller lesen. 

    (ak)


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