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Huffington Post Germany Athena

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    ►  Wenige Tage vor der Wahl eines neuen CDU-Vorsitzenden kann die Union im wöchentlichen Sonntagstrend von “Bild am Sonntag” zulegen. 

    ►  Im Vergleich zur Vorwoche steigen CDU/CSU gleich um zwei Punkte und erreichen jetzt 28 Prozent.

    ►  Die Grünen müssen zwei Zähler abgeben und kommen jetzt nur noch auf 19 Prozent. Unverändert bleiben die Werte von SPD (15 Prozent), AfD (15 Prozent), FDP (9 Prozent), Linke (9 Prozent) und Sonstigen (5 Prozent).

    Für den Sonntagstrend von Emnid wurden zwischen dem 22. und 28. November 2018 insgesamt1531 repräsentativ ausgewählte Personen befragt. Frage: “Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?”

    So geht es bei der CDU weiter:

    Die Entscheidung über die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende fällt beim Bundesparteitag am 7. Dezember in Hamburg.

    Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz, Gesundheitsminister Jens Spahn werden inzwischen eher Außenseiterchancen eingeräumt. Zwar gibt es noch eine Reihe weiterer Interessenten für den Posten, sie sind aber weitgehend unbekannt und gelten als aussichtslos.


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    AKK, Merz, Spahn: Drei verschiedene Visionen für die Zukunft der CDU.

    ►  Bei den CDU-Delegierten, die sich fünf Tage vor Beginn des Parteitags zu einer Wahlentscheidung für einen der drei Kandidaten für den Parteivorsitz bekennen, liegt angeblich Friedrich Merz vorne.

    ►  Eine Umfrage der “Bild am Sonntag” unter den Wahlleuten ergab: Merz führt mit 144 Stimmen. Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer kann bislang 99 sichere Stimmen für sich verbuchen. Zu Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekennen sich lediglich 29 Delegierte. Damit haben 272 Delegierte (27 Prozent) schon eine konkrete Wahlentscheidung getroffen.

    ►  190 Delegierte gaben an, sie seien noch unentschlossen, 182 wollten ihre Wahl nicht verraten. Zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz schwanken 43 Delegierte, zwischen Merz und Spahn 7.

     

    Wieso es Wirbel um den Bericht gibt:

    Die Entscheidung über die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende fällt beim Bundesparteitag am 7. Dezember in Hamburg.

    Update, 14:43 Uhr: Ein angeblich von der “Bild am Sonntag” befragter Delegierter, CDU-MdB Matthias Hauer, erklärt bei Twitter, er habe – anders als in der Zeitung dargestellt – nie behauptet, für Friedrich Merz zu stimmen. Merz sei bei ihm auf Platz drei der Kandidaten. 

    Auch ein anderer CDU-Mann, Bernd Schulte, schrieb bei Facebook, er sei nie von der “BamS” kontaktiert worden.


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    Es sind mitunter bizarre Geschichten, die der G20-Gipfel schreibt.

    ►  Die argentinischen Gastgeber vergessen, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron ein Empfangskomitee zu schicken. Stattdessen schüttelt der die Hand eines Flughafenmitarbeiters – ausgerechnet in gelber Weste, dem Symbol der aktuellen Massenproteste in Frankreich gegen Spritpreiserhöhungen.

    ►  US-Präsident Donald Trump düpiert den argentinischen Präsidenten Mauricio Macri und trotte(l)t bei der offiziellen Begrüßung einfach an ihm vorbei von der Bühne.

    ►  Und: Bundeskanzlerin Angela Merkel muss im Linienflieger anreisen, weil die Regierungsmaschine versagt. Bemerkenswerter noch: Während Merkel stundenlang fehlt, vertritt ein bei vielen wohl gänzlich Unbekannter die Regierungschefin. 

    Röller ist Bundeskanzler für wenige Stunden

    Ihr Wirtschaftsberater Lars-Hendrik Röller, bislang nur Insidern bekannt, rückt ganz nach vorn an den Tisch der Mächtigen. So darf – oder muss – Röller mit US-Präsident Donald Trump plaudern, denn die USA waren neben Deutschland platziert.

    Röller ist quasi ein paar Stunden Kanzler.

    Der zweithöchste Repräsentant am ersten Gipfeltag ist Finanz-Staatssekretär Wolfgang Schmidt, der auch mit im Raum sitzen darf, in der zweiten Reihe direkt hinter Trump. Vor einem Jahr noch holte Schmidt einige der G20-Spitzenpolitiker als Hamburger Staatsrat vom Flughafen ab.

    Nun saß er mittendrin. 

    (ame)


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    Markus Söder, Volker Bouffier und Armin Laschet: Sie sind nicht die einzigen, die gegen den Digitalpakt mobil machen.

    ►  Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern lehnen die in dieser Woche im Bundestag beschlossenen Grundgesetzänderungen ab und werden im Bundesrat am 14. Dezember dagegen stimmen.

    ►  In einem Beitrag für die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” schreiben Winfried Kretschmann (Grüne), Volker Bouffier, Michael Kretschmer, Armin Laschet (alle CDU) und Markus Söder (CSU) mit Blick auf die Bildungshoheit der Länder: “Der Bund kann und muss nicht das Recht bekommen, die Länder in ihren traditionellen Kernkompetenzen zu steuern und zu kontrollieren.“

    ►  Gerade in der Schulbildung biete der Föderalismus große Vorteile: “Passgenaue Lösungen vor Ort und Leistungsfähigkeit durch einen Wettbewerb der besten Konzepte“. Das schütze “vor einem unflexiblen und statischen Zentralismus“.

    Worum es bei der Grundgesetzänderung geht:

    Hintergrund ist der sogenannte Digitalpakt, bei dem der Bund mit fünf Milliarden Euro die Schulen  in Deutschland unterstützen will. Wegen der Länderhoheit in Bildungsfragen bedarf es dafür aber einer Grundgesetzänderung.

     

    Die Ministerpräsidenten schreiben in der “FAS”: “Die Länder wollen einen Digitalpakt ermöglichen. Wir möchten allerdings einen besseren Weg zu seiner Umsetzung finden. Eine Änderung des Grundgesetzes brauchen wir dafür eigentlich nicht.” 

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte zuvor zumindest Nachbesserungen an der vom Bundestag beschlossenen Grundgesetzänderung gefordert.

    Was ihr noch über den Plan wissen müsst:

    Die Grundgesetzänderung braucht im Bundesrat die Zustimmung der Länder mit zwei Drittel der Stimmen.


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    • Die Nackt-Dating-Show “Adam sucht Eva” ist zuende gegangen.
    • Endlich, finden viele Zuschauer.

    Gina-Lisa Lohfink und Antonino können sich freuen – sie haben das Staffelfinale von “Adam sucht Eva” gewonnen. 

    Die Zuschauer freut derweil eher etwas anderes: Dass das RTL-Nackt-Schauspiel endlich vorbei ist.

    Das zumindest ist vielen Kommentaren zu entnehmen, die Fernsehfans am Samstagabend in den sozialen Medien platziert haben. Sie ärgern sich über die Kuppel-Sendung – vor allem über das lahme Finale.

    “Unverschämt lahm” und “gruselig”

    Denn so plump das Sendekonzept ist – ein Haufen nackter B-Promis und eine Reihe von bislang Unbekannten turteln nackt auf einem Schiff herum – viele Fans hatten sich zumindest eine Menge Fremdscham-Spaß erhofft.

    Der ging jedoch zuweilen unter – da die Sendung deutlich gescriptet wirkte. Das bemerkten gleich mehrere Zuschauer bei Twitter. Ein User schrieb: “Das Format ist ausgenudelt, im wahrsten Sinne des Wortes.” Falls das Geschehen allerdings nicht gescripted sein sollte, wünsche er der Siegerin Gina-Lisa alles Gute.

    Weniger wohlwollend formulierte es eine andere Zuschauerin.

    Sie befand: “Gruseliger kann eigentlich nur ein Livestream einer Abi-Abschlussfahrt mit Rainbow-Tours nach Lloret de Mar sein.”

    Das Stimmungsbild war klar: Ein enttäuschendes Finale...

    ... und eine “unverschämt lahme” Staffel.

    Einmal wird es zickig

    Zumindest einmal kochten am Samstag Emotionen hoch.

    Kandidatin Sherilyn leistete sich einen unabsichtlichen Seitenhieb gegen Emilija, einigen bekannt aus “DSDS”. Nach ihrer Zeit auf dem Boot gefragt, sagte sie: “Es ist schön mit Gina.“ Emilija sah das als Affront.

    Sie zickte: “Und ich existiere nicht, oder was?”

    Die Sängerin war jetzt kaum mehr zu halten: “Gift-Scheiß” nannte sie den Kommentar der “Normalo”-Teilnehmerin – und “Stichelei”.

    Die lästerte lieber im Einzel-Interview über ihre Kontrahentin: Sie sei eine Angeberin, die die Sendung nutzen wolle, um berühmter zu werden.

    Gina-Lisa schwärmte derweil von ihrem Normalo-Typ Antonino: “Ich hab’ mir das so sehr gewünscht. Und auch noch mit einem Adam, der mich wirklich lieb hat!“

    Und die Zuschauer so:  

    (ame)


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    • Eine achtjährige Pole-Tänzerin hat in der RTL-Sendung “Supertalent” für Wirbel gesorgt. 
    • Viele Zuschauer waren der Ansicht, dass Pole Dance kein Sport für ein junges Mädchen sei.

    Die achtjährige Anna hat am Samstagabend für Aufregung beim RTL “Supertalent gesorgt. Denn ihr Talent fanden einige Zuschauer nicht angemessen für eine Achtjährige. 

    Anna macht Poledance, tanzt also an einer Stange. Zunächst zeigte sich auch Juror Dieter Bohlen verblüfft. “Wie bist du denn darauf gekommen, Pole zu tanzen?”, fragte er.

    Das Mädchen erklärte, ihre Mutter sei Trainerin. Erst sei sie immer nur mit in ihr Studio gegangen, dann habe sie es selbst ausprobiert. “Für mich ist die Stange wie ein Karussell.” 

    Viele Zuschauer reagierten auf Twitter entsetzt

    Tatsächlich zeigte sich die Achtjährige äußerst begabt.

    Sie wirbelte nicht nur an der Stange herum, sondern bewies auch ihre akrobatischen Fähigkeiten. Die Juroren gaben zu, dass ein so junges Mädchen an der Stange ungewöhnlich sei. 

    “Ich musste erst mal umschalten”, sagte Sylvie Meis. 

    “Man kann natürlich geteilter Meinung sein, ob so ein achtjähriges Kind an eine Pole-Stange gehört”, gab auch Bohlen zu. 

     

    Dennoch waren sie sich einig: Anna hat Talent. Also erhielt sie ein dreifaches “Ja”. Bei den Zuschauern kam das jedoch gar nicht gut an. Viele zeigten sich schockiert darüber, dass eine Achtjährige an der Stange tanzt.

    Kinder und Pole Dance – das passe einfach nicht zusammen.

    Einige sind sogar der Meinung, was gerade beim “Supertalent” laufe, sollte illegal sein. 

    Andere wiederum zeigten sich besorgt darüber, dass möglicherweise ältere Zuschauer auf falsche Gedanken kommen könnten. 

    Bleibt jedoch die Frage, ob es tatsächlich problematisch ist, wenn eine Achtjährige einer Sportart an der Stange nachgeht – oder ob es nicht vielmehr die Erwachsenen sind, die diesen Sport sexualisieren.

    (lp)


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    • Herzogin Meghan soll bei einer Kleiderprobe kurz vor ihrer Hochzeit ihre Schwägerin Kate zum Weinen gebracht haben. 
    • Jetzt kommt heraus: Auch ihre persönliche Assistentin brach wegen Meghan in Tränen aus. 
    • Im Video oben äußert sich Kate nach einem angeblichem Streit der Royals erstmals über Meghan und Harry.

    Derzeit kursieren Gerüchte über einen bösen Streit der beiden Herzoginnen Meghan und Kate. Immer wieder melden sich Insider zu Wort und bringen bisher unbekannte Dinge ans Licht. 

    Nur wenige Woche nach der Traumhochzeit von Harry und Meghan im Mai sollen drei enge Palastangestellte der beiden gekündigt haben. Eine davon war Melissa Toubati, die als persönliche Assistentin von Meghan angestellt war. Nur sechs Wochen nach ihrer Einstellung soll sie bereits ihren Job geschmissen haben. 

    Die britische Zeitung “Mirror” will nun die Gründe für den schnellen Abgang kennen. Ein Insider soll der Zeitung gesagt haben:

    “Meghan setzte sie unter Druck und am Ende wurde es ihr einfach zu viel. Melissa hat sehr viel in Kauf genommen. Aber Meghan stellte viele Anforderungen an sie und es endete mit Tränen.”

    Meghan bringt die Menschen um sie herum zum Weinen

    Melissa ist nicht die einzige, die Meghan zum Weinen gebracht haben soll. Wie verschiedene Medien berichten, soll auch Kate wegen Meghan in Tränen ausgebrochen sein. Der Anlass sei eine Kleiderprobe von Kates Tochter Charlotte gewesen, die nur kurz vor der großen Hochzeit im Mai stattgefunden habe. Warum genau Kate geweint haben soll, ist nicht bekannt.

    Es soll jedoch damit zu tun haben, dass Prinz Harry Meghan jeden Wunsch erfüllen wolle. “Was Meghan will, bekommt Meghan“ soll er gesagt haben. Damit soll er nicht nur Kate, sondern auch die Queen erzürnt haben. 

    Hinsichtlich Meghans Angestellter sagte der Insider noch: 

    “Melissa ist absolut professionell und fantastisch in ihrem Job. Aber die Dinge stiegen ihr zu Kopf und es war für beide einfacher, getrennte Wege zu gehen.”

    Die 39-jährige Melissa hat vor ihrer kurzen Anstellung von Meghan für den Musiker Robbie Williams und seine Frau Ayda Field gearbeitet.

    (ame)


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    Ein Polizeieinsatz in Duisburg, Symbolbild.

    • In Duisburg und anderen Städten geht die Staatsanwaltschaft gegen Hartz-IV-Betrüger vor – oft aus dem Clan-Milieu.
    • Im “Spiegel” berichtet Oberstaatsanwalt Stefan Müller über seinen Kampf gegen die Abzocker.

    Wer Hartz IV bezieht, ist arm.

    Einerseits ist das eine bittere Wahrheit. Andererseits eben doch nicht immer.

    Während in Deutschland rund 15,5 Millionen Menschen von Armut bedroht sind, gibt es immer wieder Menschen, die trotz solider finanzieller Lage Geld aus dem Sozialsystem ergaunern. Besonders im Zuge von Clan-Kriminalität kommt es zu Hartz-IV-Betrug.  

    Im “Spiegel” berichtet der Duisburger Oberstaatsanwalt Stefan Müller von den Ermittlungen vor einem Jobcenter in der Stadt.

    5er BMW oder AMG Mercedes: Wie kann das sein?

    Er sagt: “Wir haben sieben Wagen beschlagnahmt, bei denen der Fahrer Sozialleistungen bezog, in den meisten Fällen Hartz IV, das Auto aber nicht angegeben hatte.”

    Die Schuldigen seien teils gar mit einer Mercedes E-Klasse oder einem 5er BMW vorgefahren. “Jemand kam mit einem Mercedes AMG zum Amt, ein Auto mit über 500 PS. Es ist schwierig, so etwas mit Sozialhilfe zu finanzieren”, sagt er.

    Mehr zum Thema: Hartz-IV-Becheide: Das ist das schlampigste Jobcenter Deutschlands

    Zum Hintergrund: Die Grenze für den Wert eines Autos liegt bei Hartz-IV-Empfängern bei 7500 Euro. Ist das Auto wertvoller muss es auf das Vermögen angerechnet werden und möglicherweise verkauft werden.

    Problematisch wird es für die Ermittler, den wahren Besitzer der teuren Autos festzustellen. Staatsanwalt Müller sagte dem “Spiegel”: “In einem Fall lief der Wagen auf einen 19-Jährigen aus einer anderen Stadt, auf den gleichzeitig acht teure Wagen zugelassen sind. Womöglich ist das eine Scheinhalterschaft, wir ermitteln da noch.”

    In anderen Fallen war das Auto etwa auf Nachbarn oder gar die Putzfrau eines Familienmitglieds zugelassen.

    Nicht immer geht es um Clan-Mitglieder 

    Neben Autos seien bei den Verdächtigen noch andere wertvolle Gegenstände gefunden worden: etwa Luxusuhren und teure Klamotten. Möglicherweise nicht nur ein Indiz auf Sozialbetrug, sondern auch auf andere kriminelle Machenschaften.

    Dennoch: Längst nicht immer haben diese Betrugsmaschen etwas mit Clan-Kriminalität zu tun. Es gebe jedoch Schnittmengen. 

    “Unter den Leuten, die uns als Mitglieder von Clans aufgefallen sind, findet sich kaum jemand, der ein legales Einkommen hat. Die Leute tragen hochwertige Klamotten, haben teure Smartphones und Autos, gleichzeitig sind sie arbeitslos gemeldet”, sagt Müller. 

    (ame)


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    In Westen nichts Neues. 

    ► Rund 1000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen den umstrittenen UN-Migrationspakt protestiert.

    ► Pegida und andere rechtspopulistische Initiativen hatten zu der Demonstration unter dem Motto “Migrationspakt stoppen - Merkel muss weg” aufgerufen.

    ► Unter den Teilnehmern befanden sich viele Menschen in gelben Warnwesten – in Anlehnung an die aktuellen Proteste in Frankreich.

    ► Dort demonstrieren Bürger in gelben Westen gegen eine geplante höhere Besteuerung von Kraftstoffen. Unterstützer der Berliner Demonstration hatten im Internet dazu aufgerufen, ähnliche Warnwesten zu tragen. Die Veranstaltung verlief laut Polizei ohne Zwischenfälle.

    Wieso die Veranstaltung dennoch brisant ist:

    Wieder einmal schlossen sich auch zahlreiche AfD-Politiker der Versammlung an, bei der auch Neo-Nazis und vom Verfassungsschutz beobachtete rechte Gruppierungen auftraten.

    So wurde in Berlin auch erneut deutlich, wie nah sich die Partei und die Identitäre Bewegung sowie die völkische Bewegung Pegida sind, die die Demonstration organisierte.

    Es ist eine Nähe, die lange als Tabu galt. So lautet ein gültiger Beschluss des AfD-Bundesvorstands:

    “Der Bundesvorstand beschließt, dass AfD-Mitglieder nicht mit Parteisymbolen bei PEGIDA-Veranstaltungen auftreten sollen. Redeauftritte von PEGIDA-Vertretern und PEGIDA-Symbole auf AfD-Veranstaltungen lehnen wir ab.

    ► Bei der Pegida-Veranstaltung in Berlin jedoch waren einmal mehr zahlreiche AfD-Symbole zu sehen. AfD-Politiker wie Christiane Christen aus Rheinland-Pfalz hielten Reden. 

    ► Der Brandenburger Björn-Höcke-Vertraute Andreas Kalbitz zeigte sich zusammen mit dem bekannten Rechtsextremisten Sven Liebich

    Poggenburg und die Kornblume:

    ► Der umstrittene AfD-Rechtsaußen André Poggenburg aus Sachsen-Anhalt sorgte mit einer blauen Kornblume an seiner Jacke für Aufregung.

    Der Grund:  Die blaue Kornblume ist auch ein Erkennungszeichen, das von den Nationalsozialisten benutzt wurde – und über das Adolf Hitler in seinem Buch “Mein Kampf” schrieb. 

    Dort schrieb der Nazi-Diktator über seine frühe Zeit in Wien, in der er durch die nationalistische “Alldeutsche Bewegung” von Georg von Schönerer geprägt wurde. Die Philosophin Hannah Arendt bezeichnete Schönerer als Hitlers “geistigen Vater”.

    Hitler schrieb über Schönerer und seine Anhänger:

    “Für Südmark und Schulverein wurde da gesammelt, durch Kornblumen und schwarzrotgoldne Farben die Gesinnung betont, mit ‘Heil’ begrüßt, und statt des Kaiserliedes lieber ‘Deutschland über alles’ gesungen, trotz Verwarnung und Strafen. [...] In kurzer Zeit war ich zum fanatischen ‘Deutschnationalen’ geworden.”

    Später, zwischen 1933 und 1938, verbot Österreichs damaliger Kanzler Engelbert Dollfuß die Embleme und Symbole der deutschen NSDAP. Die Kornblume wurde im Land zum geheimen Erkennungszeichen der Nazis

    Bereits vor rund einem Monat hatte der Berliner AfD-Abgeordnete Andreas Wild durch das Tragen der Blume für Empörung gesorgt. Er sagte damals der HuffPost, das Symbol sei ein Zeichen “der Verbundenheit zu unserem Vaterland” und stamme aus der Zeit von Königin Luise von Preußen.

    Wieso die AfD ein Problem bekommt:

    Die Veranstaltung fällt in eine Zeit, in der weiter hitzig über eine mögliche Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz diskutiert wird.

    Das AfD-Vorstandsmitglied Steffen Königer hat vor diesem Hintergrund zuletzt seinen Austritt aus der Partei erklärt.

    In der AfD nehme die “Begeisterung über bewusste Grenzübertritte von wenigen Protagonisten nicht ab”. Eine möglicherweise drohende Beobachtung durch den Verfassungsschutz werde dabei von vielen Funktionsträgern fahrlässig in Kauf genommen.

    Als Beispiel nannte er die Debatte über den Umgang mit dem Parteinachwuchs.

    ► Einige AfD-Mitglieder haben sich dafür ausgesprochen, der Jungen Alternative den Status als Jugendorganisation der Partei abzuerkennen – andere, darunter der Thüringer Landeschef Björn Höcke, sind dagegen.

    Die Junge Alternative hegt eine offene Sympathie für die Identitäre Bewegung, viele Mitglieder sind auch Teil der IB. 

    Dem Jugendverband wurden daher immer wieder Verbindungen ins rechtsextreme Millieu vorgeworfen. Die Landesverbände in Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachsen werden aus diesem Grund vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Südwest-JA löste sich daraufhin auf, der Landesverband in Niedersachsen wurde vom Bundesverband aufgelöst.

    Mit Material der dpa.

    (ame)


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    Gina und Antonino kuscheln miteinander.

    • Beim Finale von “Adam sucht Eva” kommen sich Gina-Lisa und Antonino näher.
    • Das bleibt auch den anderen Kandidaten nicht verborgen.

    Beim Finale von “Adam sucht Eva” ist schnell klar: Antonino und Gina-Lisa verstehen sich.

    Immer wieder überhäufen sich beide mit Komplimenten.

    Antonino ist sich sicher mit Gina-Lisa: “Schöne Frau. Schöner Charakter. Die bringt alle zum Lachen.” Auch die 32-Jährige ist angetan vom Fitnesstrainer: “Ich finde seine Art einfach super.”

    Anstatt bei Komplimenten zu bleiben, offenbart Antonino schon in der vorletzten Folge seine Gefühle und sagt zu Gina-Lisa: “Kocham cię.

    Die erfährt, dass das der polnische Ausdruck von “Ich liebe dich” ist – und reagiert überrascht auf die Zuneigung: “Echt? Hast du das zu mir gesagt?”

    “Adam sucht Eva”: Antonino und Gina Lisa kuscheln

    Antonino gibt Vollgas, wie den Zuschauern spätestens jetzt aufgefallen sein dürfte.

    Der Italiener sucht Gina-Lisas Nähe – und die lässt es nur allzu gerne zu: Beide kuscheln und halten Händchen.

    Das bleibt bei Antonino nicht ohne Auswirkungen: Er bekommt gleich mehrmals eine Erektion. Das fällt nicht nur den Mitstreitern auf: Kandidat Marvin zieht Antonino mehrmals demonstrativ die Decke weg – und RTL hält mit der Kamera voll drauf

    Dem italienischen Fitnesstrainer scheint das Ganze nicht gerade peinlich zu sein: “Mein Bubi lebt. Ich muss mit ihm kämpfen, weil zur Zeit habe ich ihn echt nicht so unter Kontrolle.”

    Der Sender zoomt auf das erregte Glied des Kandidaten.

    Antonino beichtet Gina Lisa: “Ja, ich habe mich verliebt”

    Gina scheint das ohnehin nicht zu stören, ganz im Gegenteil, wie sie zugibt: “Ich find das ist ein großes Kompliment, wenn sich da was regt. Wenn es nicht so wäre, würde er mich auch gar nicht so gut finden.”

    Viel Zeit haben die beiden Turteltäubchen allerdings nicht, schließlich ist es bereits das Finale von “Adam sucht Eva”.

    Die Kandidaten müssen sich für ein Paar entscheiden, das noch eine weitere Nacht auf einer Liebesinsel verbringen darf. Der Rest muss den Rückweg nach Hause antreten.

    Antonino und Gina-Lisa haben Glück: Ausgerechnet sie werden für die Insel ausgewählt.

    Dort verbringen die beiden noch einige romantische Stunden, ehe sie sich entscheiden müssen: Sind sie verliebt oder gehen als Single nach Hause?

    Antonino macht bei der Entscheidung den ersten Schritt und gibt zu:

    “Weißt du noch, als wir uns das erste Mal auf dem Schiff getroffen haben? Da hat es bei mir ein bisschen gefunkt. Jetzt mittlerweile sind wir hier im Paradies und ich hab Gefühle für dich. Und ja, ich habe mich verliebt.”

    Danach will er von Gina Lisa wissen, ob sie dieselben Gefühle habe. Und die bejaht. Beide küssen sich: ein klassisches Happyend.  

    Der erste Kuss zwischen Antonino und Gina Lisa.

    (lp)

     

     

     

     

     

     

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    • Herzogin Meghan soll sich über den modrigen Geruch in der St-George-Kirche beschwert haben. 
    • Sie forderte, dass, bevor die Hochzeitsgäste eintreffen, Palastangestellte Lufterfrischer in die Kirche sprühen. 
    • Im Video oben: Nachrichten ab 5 Uhr morgens und neue Regelungen – ist Herzogin Meghan eine Horror-Chefin?

    In den vergangenen Tagen kommen immer mehr Details über den Charakter von Meghan Markle ans Licht – und dabei kommt die Herzogin nicht gut weg.

    Der 37-Jährigen werden Streitigkeiten mit ihrer Schwägerin Kate und eine unverschämte Behandlung ihrer Angestellten zur Last gelegt.

    Wie die britische Boulevardzeitung “Sun” schreibt, hat dieses Verhalten schon vor der Hochzeit mit Prinz Harry angefangen. Ein Insider sagte der Zeitung so, dass Meghan den Geruch in der Kirche, in der sie heiratete, loswerden wollte. Die Zeitung zitiert den Insider: 

    “Meghan mochte den Geruch der Kapelle nicht. Dieser war ein bisschen modrig, aber in keiner Weise unangenehm. Meghan wollte, dass das Personal mit Lufterfrischern herumläuft und die Kapelle besprüht, bevor ihre Hochzeitsgäste eintreffen.”

    Von dem Personal soll Meghan daher als “diktatorisch” bezeichnet worden sein. 

    Meghan mochte der Geruch der Kapelle nicht

    Wie die “DailyMail” berichtet, soll das Haushaltspersonal des Buckingham Palastes nicht erlaubt haben, Lufterfrischer in der Kapelle zu benutzen. Wie die Quelle weiter behauptet, soll es dabei schlicht ums Prinzip gegangen sein.

    Der Insider sagte:

    “Das ist ein Ort, an dem königliche Hochzeiten und Begräbnisse abgehalten werden und sogar verstorbene Könige begraben sind. Ich glaube, dass nie zuvor eine solche Anfrage wie die von Meghan gestellt wurde.”

    Es soll dieses Verhalten von Meghan sein, das derzeit zum Zwist in der royalen Familie führt.  

    Manche Beobachter glauben gar, zu wissen: Ihre Launen sind der Grund, warum Meghan und Harry bald aus dem Buckingham Palace wegziehen. 

    (lp)


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    • Danni Daniels ist ein berühmter Transgender-Porno-Star.
    • Im Gespräch mit der “Vice” hat sie erzählt, warum ein Penis als Frau nützlich sein kann.

    Danni Daniels ist eine Transgender-Frau, das heißt: Sie wurde als Mann geboren, fühlt sich aber als Frau. In einem Gespräch mit dem Magazin “Vice” erzählt sie, wie sehr ihr ein Penis in der Porno-Branche geholfen hat.

    Als sie gerade 16 war, begann Danni zu modeln. Sogar in der “Vogue” war sie zu sehen. Um weiblicher zu werden, nahm Danni in dieser Zeit viele Hormone zu sich. “Ich nahm zu, musste die ganze Zeit hungern und hatte deshalb extrem schlechte Laune”, erzählt sie.

    Sie beschloss, in die Porno-Industrie zu wechseln und habe es nie bereut, sagt sie. Pornos hätten ihr dabei geholfen, ihre eigene Sexualität zu entdecken. Sie wüsste nun, dass sie auf Männer stehe.

    Der Penis habe dabei Nachteile gehabt. Denn oft sollte sie Pornos mit einer Frau drehen, fühlte sich aber eigentlich eher zu Männern hingezogen – was dann auch ihrem Penis anzusehen war.

    “Meistens aber war mein Penis Gold wert”, sagt Danni. “Er hat mich selbstbewusster auftreten lassen. Ich hatte Brüste und einen Penis und war überall tätowiert, das war ungewöhnlich. Ich war sozusagen eine Nische in einer Nische in einer Nische.”

    “Frauen ohne Penis taten mir leid”

    Die Frauen, die keinen Penis hatten, beneidete Danni in der Porno-Branche nicht. 

    “Sie mussten immer die unterwürfige Rolle spielen und wurden wie Scheiße behandelt, wie ein Objekt”, sagt sie. “Viele Menschen boten mir einen Haufen Geld an, damit ich auch eine unterwürfige Rolle annahm. Aber unter 50.000 US-Dollar bin ich nicht bereit, mich devot zu geben.”

    Danni glaubt, dass es das Ende ihrer Karriere bedeuten würde, sich unterwürfig zu geben: Sie würde danach für immer anders behandelt werden.

    “Frauen, die vor der Kamera die Unterwürfige spielen, werden auch im realen Leben so behandelt werden.” Sie selbst möchte als Frau wahrgenommen werden – aber nicht als unterwürfig.

    (lp)


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    In Polen wird ein totes Baby in einem Altkleidercontainer gefunden. Und die Spur führt nach Deutschland...

    Erste Hinweise brachten die Ermittler am Freitag auf die Spur einer möglichen Tatverdächtigen aus dem Duisburger Stadtteil Rumeln.

    In der Nacht zum Samstag durchsuchten die Kripobeamten schließlich die Wohnung der 35-Jährigen. Sie fanden umfangreiches Beweismaterial, zum Beispiel blutige Bettlaken.

    Dann die schockierende Entdeckung: eine weitere Babyleiche!

    Das kleine Mädchen war in Laken und Plastiktüten versteckt. Die Frau gestand die Geburt dieses Kindes. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Richter am Samstagnachmittag Haftbefehl wegen Totschlags. Die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit den polnischen Behörden dauern an.

    Mehr in Kürze.


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    • Nach Abschluss des G20-Gipfels in Buenos Aires gönnt sich Angela Merkel einen Besuch in einem Steakhouse.
    • Als sie das Lokal verlässt, wird sie von einer jubelnden Menge empfangen.
    • Im Video oben seht ihr, wie die Menschen die Kanzlerin feiern. 

    Der diesjährige G20-Gipfel in Buenos Aires begann für die Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr als holprig.

    Wegen eines Defekts an ihrer Regierungsmaschine hatte Merkel unplanmäßig nach Madrid und von dort per Linienflug zum G20-Gipfel nach Buenos Aires reisen müssen. Die Kanzlerin verspätete sich um mehrere Stunden.

    Nach Ende des Gipfels am Samstag konnte die Kanzlerin noch einen entspannten Abend in der argentinischen Hauptstadt verbringen. Denn die Crew des nach Buenos Aires beorderten Ersatzfliegers musste die Ruhezeiten beachten und durfte erst kurz vor Mitternacht wieder arbeiten. 

    Merkel von jubelnder Menge empfangen

    Die Zeit nutzte Merkel für einen Spaziergang durch das elegante Stadtviertel Recoleta und besuchte anschließend das Steakrestaurant Don Julio.

    Als die Kanzlerin das Lokal wieder verließ, traf sie auf eine jubelnde Menge. Wie oben im Video zu sehen ist, standen unzählige Menschen mit gezückten Handys vor dem Restaurant. Sie riefen ihren Namen, die Kanzlerin entgegnete mit einem Lächeln. 

    Irgendwann schaffte sie es, sich einen Weg zum Wagen zu bahnen. Ein Delegationsmitglied beschrien die Szenen später als “irre”. 

    Angela Merkel wurde in Buenos Aires gefeiert wie ein Popstar – anders als an so manchem Ort in Deutschland.

    Mit Material der dpa.

    (lp)


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    Eine Szene der Verwüstung in Paris.

    ► Bei den Protesten in Frankreich gegen die Regierung von Präsident Emmanuel Macron hat es einen weiteren Todesfall gegeben.

    ► Bei einer Straßenblockade der “Gelbwesten“ nahe Arles in Südfrankreich kam es zu einem tödlichen Unfall. Das gab die Staatsanwaltschaft am Sonntag bekannt.

    ► Bereits im November war ein Demonstrant gestorben, als er versucht hatte, in Paris eine Straße zu blockieren.

    Was ihr noch über die Proteste wissen müsst:

    In der französischen Hauptstadt war es am Samstag erneut zu heftigen Krawallen bei Demonstrationen gekommen. Rund um die Champs-Élysées kam es zu schweren Ausschreitungen.

    In der Gegend rund um den Prachtboulevard lieferten sich am Samstag Demonstraten Straßenschlachten mit der Polizei. Ganze Straßenzüge wurden verwüstet. Mehrere Dutzend Menschen wurden verletzt.

    Bis Samstagnachmittag gingen nach Behördenangaben rund 75.000 Menschen im ganzen Land auf die Straßen.

    Macron verurteilte die Krawalle während der “Gelbwesten”-Proteste in Paris scharf. “Ich werde immer Protest akzeptieren, ich werde immer der Opposition zuhören, aber ich werde nie Gewalt akzeptieren”, sagte er am Samstag während einer Rede beim G20-Gipfel in Buenos Aires. Wer so gewalttätig sei, wolle keine Veränderung, sondern nur Chaos.

    Wer die “Gelbwesten” sind:

    Die Bewegung, benannt nach den Warnwesten im Auto, ist breit und diffus.

    Hinter ihr steht keine Gewerkschaft und keine Partei. Präsident Macron hatte in der vergangenen Woche einen Kurswechsel in der Energiepolitik angekündigt. Die Kraftstoffsteuern sollten künftig an die Entwicklung des Weltmarktpreises für Öl gekoppelt werden, damit die Kosten für die Bürger nicht zu hoch steigen.

    Auch in den anderen europäischen Ländern kam es zu Protesten der “Gelbwesten”. So waren am Samstag einige wenige Demonstranten in den Niederlanden unterwegs – ebenso in Berlin. 


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    Amed Sherwan ist als 15-Jähriger aus dem Irak nach Deutschland geflohen. In seiner Heimat wurde er inhaftiert und gefoltert, weil er nicht an Gott glaubt. Sein Vater hatte ihn angezeigt.

    Er erklärt in der HuffPost, wie er gelernt hat, ohne die Unterstützung und Wertschätzung seiner Familie zu leben und wie ihm der Kontakt zur LGBTTIQ-Szene, den Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Queeren in Deutschland, neuen Mut gegeben hat, so zu sein, wie er möchte.

    Seit einiger Zeit habe ich wieder regelmäßig Kontakt zu meiner Familie. Nach meiner Flucht war er zunächst nur sporadisch.

    Ich war als Ex-Muslim in Irakisch-Kurdistan nicht nur in Lebensgefahr geraten, ich war für meine Eltern eine Schande. Es war für sie vermutlich nicht leicht, aber dennoch eine Erleichterung, mich außer Landes zu bringen.

    Mein Vater übergab mich in der Türkei den Schleusern. Zusammen mit einer Gruppe anderer alleinreisender Kinder – ich war damals 15 – saß ich in dunkle Kleidung gehüllt im hinteren Teil eines Lasters, während wir über die Balkanroute fuhren.

    Es war furchterregend, aber auch etwas aufregend. Und als wir auf einer Raststätte in Österreich ein McDonald‘s Restaurant erblickten, wussten wir, dass wir angekommen waren.

    Danach ging es im Auto nach Deutschland. Ich wurde von meinem Onkel in Empfang genommen, der sich meiner aber schon am nächsten Tag in der Erstaufnahme erledigte. Danach war ich allein.

    Vermutlich hatten sie wirklich Angst um meine Sicherheit, aber es traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Es gab keinen Weg zurück.

    Ich konnte kein Deutsch, mein Englisch war nicht so gut und Arabisch hatte ich nur als Schulfach gehabt. Es fiel mir schwer, Kontakte aufzubauen und ich hatte furchtbares Heimweh.

    Ich bat meine Eltern, mich zurückzunehmen – aber sie wollten nicht

    Eines Tages rief ich meine Eltern an und bat sie, mich zurückzunehmen. Ich versicherte ihnen, ich wolle versuchen, meinen Unglauben zu verheimlichen. Ich werde alles tun, um nicht mehr aufzufallen. Doch meine Eltern verneinten es kategorisch. Sie sagten, ich sei in Kurdistan nicht sicher.

    Vermutlich hatten sie wirklich Angst um meine Sicherheit, aber es traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Es gab keinen Weg zurück.

    Ich sah auch keinen Weg nach vorn und am nächsten Tag fand mein Betreuer mich vollgepumpt mit Schlaftabletten.

    Nach einem Krankenhausaufenthalt wollte mein Vormund mich in der Kinderpsychiatrie unterbringen. Aber glücklicherweise erkannte der zuständige Psychiater, dass eine stationäre Unterbringung aufgrund meiner Erfahrungen im Gefängnis für mich nicht aushaltbar gewesen wäre.

    Ich kam zurück in die Jugendwohngruppe, machte mich darauf gefasst, meinen Weg allein zu gehen und brach den Kontakt zu meinen Eltern ganz ab. Den Kontakt nahm ich erst wieder auf, als ich meinen Platz in Deutschland gefunden hatte und besser gewappnet war. Meine Eltern waren sichtlich erleichtert und froh, dass es mir gut ging und wir näherten uns wieder an.

    Seitdem reden wir über Alltagsdinge und klammern Konfliktthemen möglichst aus. Die arrangierte Ehe meiner Schwester habe ich zwar kritisch kommentiert, wir haben uns aber nicht ernsthaft gestritten. Ich habe meinen Eltern sogar erklären können, dass ich ohne Hochzeit in einer Liebesbeziehung lebe. Und wir haben inzwischen sogar schon eine Woche gemeinsam Urlaub gemacht.

    Wer eher weich ist, muss das tarnen, sonst gilt man schnell als Versager und im schlimmsten Fall sogar als schwul.

    Die Männer in meiner alten Heimat Irakisch-Kurdistan sind “richtige” Männer. Sie haben ihr Leben und ihre Familie im Griff. Sie sind gottesfürchtig, schrecken sonst vor nichts zurück.

    Meine Eltern sorgen sich um meine Männlichkeit

    Und sie haben selbstverständlich Waffen in ihrem Schrank, um jederzeit die Ehre ihrer Familie oder ihres Volkes verteidigen zu können. Eine Wehrpflicht gibt es zwar nicht, aber wer was auf sich hält, meldet sich freiwillig, sobald das Land in Gefahr ist.

    Selbst bei freudigen Anlässen holt ein “richtiger” Mann lieber das Gewehr raus, um damit laut in die Luft zu schießen, statt Blumen zu streuen.

    Das Leben ist hart und nur die Harten kommen in den Garten. Wer eher weich ist, muss das tarnen, sonst gilt man schnell als Versager und im schlimmsten Fall sogar als schwul. Wobei es keine Schande ist, einen anderen Mann zu f**** – doch wer gef**** wird, ist kein “richtiger” Mann. 

    Seitdem ich wieder Kontakt zu meinen Eltern habe, machen Sie sich deshalb Sorgen um meine Männlichkeit.

    Erst waren sie darüber verstört, dass ich Fotos von küssenden Männern poste und auf Fotos lieber niedlich als hart aussehe. Aber seitdem sie meine Freundin kennen, sind sie diese Sorge los und sehen sogar darüber hinweg, dass wir ohne Ehe glücklich sind.

    Mein Vater sagt, ich könne ja Christ werden oder Jude

    Ich versuche bewusst, mit meinen Eltern nur über Alltagsdinge zu sprechen und Konfliktthemen auszuklammern. Aber es kracht trotzdem immer wieder zwischen uns.

    Stein des Anstoßes ist zum Beispiel die Tatsache, dass ich nach meinem ersten allgemeinen Schulabschluss weiter zur Schule gehen möchte, statt zu arbeiten.

    Vor einiger Zeit habe ich deswegen einen brüllenden Vater am Apparat gehabt: Wie lange ich denn noch zur Schule gehen und ob ich danach noch 20 Jahre studieren wolle?

    Es regt meinen Vater auch auf, dass ich mich nicht für Autos interessiere: Wann ich endlich meinen Führerschein machen und ein Auto kaufen wolle?

    Ich entgegne, dass mir solche Dinge nicht wichtig sind und versuche ihm meine Werte zu erklären. Und dann reden wir wieder über Religion und es knallt schon wieder: Wann ich endlich erwachsen werde und einen Glauben fände?

    Ich könne ja Christ werden oder Jude, aber an Gott ginge kein Weg vorbei.
    Ich erkläre ihm dann meine Gedanken zur Evolution. Aber wer habe die Evolution gemacht, fragt er dann.

    Auf meine Gegenfrage, wer Allah gemacht habe, wird er wütend.

    Meinungsfreiheit sei Unfug, sagt mein Vater. Ich solle endlich lernen, mich unterzuordnen und die Klappe zu halten.

    Dass ich damals im Gefängnis mit Elektroschocks gezwungen worden bin “wie ein Affe zu tanzen”, weil ich “an Darwin glaube”, und deshalb nicht gut auf das Thema zu sprechen bin, ist ihm völlig egal.

    Dass ich meine Familie und Heimat verlassen habe, um endlich frei sprechen und ohne Religionszwang leben zu können, vergessen meine Eltern auch immer wieder. Meinungsfreiheit sei Unfug, sagt mein Vater. Ich solle endlich lernen, mich unterzuordnen und die Klappe zu halten und vor allen Dingen endlich mal ein “richtiger” Mann werden!

    Ich weiß, dass ich ohne meine Familie leben kann

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass mein Vater fast wortwörtlich das sagt, was mir in Hasskommentaren von einigen Deutschen entgegen schlägt: Ich solle doch lieber arbeiten gehen und eigenes Geld verdienen, statt ständig meine Klappe aufzumachen. Meine muslimischen Eltern würden sich mit einigen der Flüchtlingshasser sehr gut verstehen.

    Ich weiß inzwischen, dass ich ohne meine Familie leben kann. Deswegen tun mir solche Anrufe zwar weh, aber sie bringen mich nicht vom Weg ab.

    Den meisten meiner Freunde geht es anders. Sie machen keine Ausbildung und nehmen lieber Aushilfsjobs an, um ihren Eltern zu beweisen, dass sie echte Männer sind. Und um etwas Geld nach Hause schicken zu können, gehen sie zur Not auch illegale Wege, um bloß nicht als Versager zu gelten.

    Ich mag Menschen, denen Meinungen wichtiger sind als Geld. Und ich mag Menschen, denen Geschlechterrollen egal sind.

    Viele meiner Kumpel übernehmen die Vorstellungen ihrer Elterngeneration aber nicht nur in Bezug auf Geld und Autos. Genau wie ihre Väter sich lieber um die Ehre ihrer Frauen und Kinder gekümmert haben, als ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, mackern sie durch die Gegend, kontrollieren ihre Schwestern und verachten alles, was in ihren Augen unmännlich und weich ist.

    Ich mag Menschen, denen Meinungen wichtiger sind als Geld

    Wäre ich damals nicht vom Glauben abgefallen, wäre ich jetzt wahrscheinlich auch so oder hätte zumindest versucht, genauso zu wirken. Welch ein Glück, dass mir dieses Schicksal erspart worden ist und ich durch meine Flucht nach Europa Menschen kennengelernt habe, die ganz anders ticken und sich trauen echt zu sein.

    Ich mag Menschen, denen Meinungen wichtiger sind als Geld. Und ich mag Menschen, denen Geschlechterrollen egal sind.

    Es inspiriert mich, mit Menschen zusammen zu sein, die dazu stehen, wie sie sind, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, was andere deswegen von ihnen denken.

    Natürlich gibt es auch hier viele Menschen, die sich an veraltete Vorstellungen davon klammern, wie Menschen zu sein haben, aber es gibt glücklicherweise auch sehr viele Leute, die sich davon befreit haben.

    Die LGBTTIQ-Parties in meinem neuen Heimatort sind das genaue Gegenteil zu den Discos, wo aufgebrezelte Frauen und aufgepumpte Männer versuchen, irgendwelchen “richtigen” Männern und Frauen aus den Medien zu ähneln.

    Ich liebe es, wenn es egal ist, wie man aussieht, was man anhat, wie man sich gibt und mit wem man flirtet.

    Wenn man etwas verändern will, darf man sich nicht verstecken

    Es inspiriert mich, mit Menschen zusammen zu sein, die dazu stehen, wie sie sind, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, was andere deswegen von ihnen denken.

    Meine schwulen Freunde verstehen, was es heißt, für die Art, wie man ist, verstoßen oder als “falsch” betrachtet zu werden. Und sie verstehen auch, warum ich offensiv damit umgehe, dass ich anders leben und glauben will.

    Wenn Männer in Deutschland nicht irgendwann damit angefangen hätten, sich auch in der Öffentlichkeit zu küssen, wäre Homosexualität bestimmt auch hier immer noch strafbar.

    Wenn man etwas verändern will, darf man sich nicht verstecken. Und wenn etwas in der muslimischen Community passieren soll, dürfen sich alle die, denen die vielen Tabus und stereotypen Geschlechterrollen nicht passen, auch nicht mehr verstecken.

    Wenn euer Umfeld euch nicht so akzeptiert, wie ihr wirklich seid, findet euch neue Freundinnen und Freunde. Befreit euch von dem Scheiß und seid lieber “echt” statt “richtig”.

    Dieser Beitrag ist Teil des HuffPost-Adventskalenders. Hier stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, der uns durch seine besondere Geschichte Mut macht. 

    (lp)


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    • Die ehemalige Viva-Moderatorin Gülcan Kamps hat auf Instagram zugebenen, dass sie keine Unterwäsche trägt. 
    • Vor allem beim Sport sei sie lästig – deshalb lasse sie Unterwäsche gleich weg.
    • Im Video seht ihr, welche Begründungen sie noch nennt.

    Gülcan Kamps wird den meisten aus ihrer Zeit bei dem Musiksender Viva bekannt sein. Mehrere Jahre moderierte sie dort verschiedene Sendungen und Musikshows. Heute ist deutlich weniger von der schrillen Frau im Fernsehen zu hören. Dafür lässt sie ihre Follower auf Instagram an ihrem Leben teilhaben. 

    Vor zwei Tagen legte die 36-Jährige ein pikantes Geständnis auf ihrem Instagram-Account ab. Zu einem Foto von sich in Sportkleidung schrieb sie: 

    “Ich möchte euch etwas beichten (...). Ich trage keine Unterwäsche. Ja, richtig gelesen und das ist auch gut so.

    Unterwäsche sei unbequem

    Dann wird sie konkreter: Kamps erklärt, dass sie sie es beim Sport praktisch und bequem liebe. Unterwäsche würde sie dabei nur stören. Aus diesem Grund sei sie sehr froh darüber, endlich ein passendes Sport-Outfit gefunden zu haben, das sie auch ohne Unterwäsche tragen kann. 

    Viele – vor allem weibliche – Follower können Kamps Entscheidung nachvollziehen. Eine kommentiert: “Beim Sport ist es wichtig, dass es bequem ist!” “Ich freue mich, dass du endlich die passenden Sportklamotten für dich gefunden hast”, schreibt jemand anderes. 

    Mit oder ohne Unterwäsche – das hat immer noch Gülcan Kamps selbst zu entscheiden.

    (ame)


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    Will vollen Körpereinsatz gegen Flüchtlingsgegner zeigen: Reiner Calmund

    • Der ehemalige deutsche Fußballmanager Reiner Calmund hat sich in der “NDR Talkshow” für Flüchtlinge stark gemacht.
    • Er drohte an, jeden Flüchtlingsgegner mit seinem Gewicht niederzuwalzen.

    Was Reiner Calmund in der “NDR Talkshow” von sich gab, lässt sich als waschechte Drohung an selbst ernannte Flüchtlingsgegner verstehen.

    Er werde “jeden mit seinem ganzen Gewicht niederwalzen, der sich gegen Flüchtlinge ausspricht“, sagte der frühere Manager von Bayer Leverkusen augenzwinkernd. 

    Die Syrerin Yusra Mardini hatte zuvor erzählt, wie sie 2015 mit ihrer Schwester vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflohen war. Das Boot, mit dem sie und viele andere Syrer flüchteten, kenterte auf dem Mittelmeer. Die Schwestern hielten das Boot über Wasser und wurden damit zu Lebensrettern.

    Calmund: “Ein Syrer hat mich geheilt”

    Calmund zeigte sich begeistert von dieser Geschichte. Vor allem, weil die Syrerin im Anschluss von Barack Obama und vom Papst geehrt wurde und bei Olympia 2016 als staatenlose Schwimmerin an den Start ging.

    Calmund erzählte daraufhin, dass ein syrischer Arzt ihn von seinem Schilddrüsenleiden geheilt und ein palästinensischer Arzt ihn nach einem Bandscheibenvorfall aus dem Rollstuhl geholt habe.

    “Und mein Hausarzt ist Ungar”, sagte Calmund. “Das ist einfach wunderbar.”

    (lp)


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    Daniel Küblböck: Seit dem 9. September 2018 gilt er als verschollen.

    • Der Vater von Daniel Küblböck äußert sich erstmals im TV über das Verschwinden seines Sohnes.
    • In einer RTL-Show kritisiert er, dass psychisch Kranken zu wenig geholfen werde.

    Der Vater von Daniel Küblböck, Günther Küblböck, spricht am Sonntag in dem RTL-Rückblick “2018: Menschen, Bilder, Emotionen”erstmals über das Verschwinden seines Sohnes.

    In der Nacht zum 9. September 2018 war Daniel Küblböck von Bord der “Aidaluna” gesprungen. Mittlerweile gehen die Behörden von Selbstmord aus.

    Sein Vater, Günther Küblböck, glaubt, seinem Sohn hätte noch geholfen werden können. Was mit Daniel geschehen ist, ist in den Augen des 54-Jährigen staatlich unterlassene Hilfeleistung.

    Küblböck: “Psychisch Kranke bekommen zu wenig Hilfe”

    “Wenn man daraus vielleicht gesellschaftlich oder politisch etwas lernen würde, dann könnte man wenigstens anderen helfen. Das wäre schon ein gewisser Trost für mich”, sagt der Vater in der Show laut RTL.

    Günther Küblböck spricht im TV erstmals über das Verschwinden seines Sohnes.

    Günther Küblböck hatte noch vor Reiseantritt seines Sohnes bei Aida Cruises angerufen und darum gebeten, Daniel nicht an Bord zu lassen. Auch dem Schiffsarzt hatte er geschrieben – erfolglos.

    Es sei “politisch gewollt, dass man psychisch Kranke mehr oder weniger sich selbst überlässt oder den Angehörigen, die sich darum kümmern und möglichst keinen belästigen sollen”, kritisiert Küblböck. 

    Der Vater ist der Meinung, dass erst dann etwas unternommen werde, wenn es eigentlich schon zu spät sei. So wie jetzt, im Fall seines Sohnes. 

    (lp)


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    • Fast drei Jahrzehnte lang dachte eine junge Frau, dass ihr Vater tot sei.
    • Weil sie jetzt auf der Suche nach seiner Sterbeurkunde war, fand sie heraus, dass ihr Vater noch lebt – und plötzlich stand er vor ihr.
    • Im Video oben seht ihr einen ähnlichen Vorfall: Familie hält Großvater für tot und verbrennt die Leiche – 2 Monate später spaziert er ins Wohnzimmer.

    Es ist eine Geschichte mit besonderem Happy End: Die Amerikanerin Janie Rudolph dachte 26 Jahre lang, ihr Vater Ronnie sei an einem Herzinfarkt gestorben. Vergangene Woche jedoch schloss sie ihn wieder in die Arme – und zwar lebendig. Das berichtet der amerikanische Sender “News Channel 5”.

    Ronnie Rudolph trennte sich vor mehr als 26 Jahren von der Mutter seiner Tochter und zog weg. Vor genau 26 Jahren rief Janie bei dem Arbeitgeber ihres Vaters an – und erhielt die schockierende Nachricht. Sie sagte dem Sender: 

    “Sie sagten mir nur, dass er einen Herzinfarkt hatte und er Probleme hatte und dass er verstorben war. Ich habe es geglaubt und nicht mehr weitergefragt. Ich hatte eine eigene Familie, war gerade am Umziehen und hatte wenig Geld. Ich hatte das Gefühl, dass ich sowieso nichts hätte tun können.”

    Warum Ronnies Arbeitgeber die falsche Information gab, darauf geht Tochter Janie nicht ein. Und auch Ronnies Schwester sowie seine Ex-Frau verloren den Kontakt zu ihm und nahmen seinen vermeintlichen Tod einfach so hin.

    Tochter denkt, ihr Vater sei an einem Herzinfarkt gestorben

    Die Wahrheit kam erst vergangene Woche ans Licht. Janies Mutter verstarb vor wenigen Monaten. Aus diesem Grund forderte sie auch die offizielle Sterbeurkunde ihres Vaters an. Sie sagte:

    “Ich fing an, nach dem Totenschein zu suchen, konnte aber keinen finden. Also dachte ich mir, dass er vielleicht doch noch lebendig sein könnte.”

    Wie der Sender berichtet, hat sich Janie daraufhin auf die Suche nach ihrem Vater gemacht. Sie sprach unter anderem mit Familienmitgliedern und dem ehemaligen Arbeitgeber ihres Vater und konnte so herausfinden, dass ihr Vater tatsächlich noch am Leben ist. Demnach wohnte Ronnie gemeinsam mit einem Freund in dem US-Bundesstaat Tennessee.

    Vergangene Woche traf Janie ihren Vater nach vielen Jahren wieder. Für sie war es wie ein Traum. Der 72-Jährige hatte mittlerweile zwei Schlaganfälle erlitten und kann deshalb nicht deutlich sprechen. Er soll jedoch sehr glücklich über das Familientreffen gewesen sein. 

    Warum auch Ronnie in all den Jahren keinen Kontakt zu seiner Familie aufgenommen hat, ist unklar. 

    (ame)


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