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Huffington Post Germany Athena

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    Demonstranten tragen ein

    Während die CDU vor der Wahl eines neuen Chefs oder einer neuen Chefin von der 40-Prozent-Marke träumt, sieht die Realität vor allem in Ostdeutschland gravierend anders aus.

    ► Hier war die AfD im Herbst dieses Jahres zum ersten Mal stärkste Kraft.

    Spätestens durch die Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen im kommenden Jahr wird der Osten zur Schlüsselregion in der Frage, wie sich die Parteienlandschaft in Deutschland entwickelt. 

    Die Populisten stellen die etablieren Parteien besonders hier vor schwierige Fragen. Während die einen klare Kante gegen die AfD propagieren, erwägen Teile der CDU gar eine Kooperation mit den Rechten.

    Das renommierte US-Magazin “Foreign Policy” hat eine andere, eine provokante Lösung für die Christdemokraten. Der britische Schriftsteller James Hawes schreibt dort: “Es ist Zeit, den Osten Deutschlands aufzugeben.”

    Wie Hawes das meint:

    Er glaubt, die CDU sei eine im Kern westdeutsche Partei.

    ► Sie vertrete seit jeher ein Modell des Ordoliberalismus, bei dem staatliche Maßnahmen für einen liberalen Wettbewerb sorgen sollen. Die CDU sei unverbesserlich proeuropäisch, pro Nato und für eine eher liberale Auslegung des sozialen Zusammenhalts: ein erheblicher kultureller Unterschied zu den verankerten Idealen im Osten, schreibt der Autor. 

    ► Konrad Adenauer habe diesen Unterschied verstanden: Er habe Autoritarismus, Staatstreue, die Verachtung bürgerlicher Geschäftsleute als den “Geist des Ostens” wahrgenommen, wie er bereits seit 1871 Bestand habe.

    ► Für fast zwei Dekaden seit der Wiedervereinigung habe die CDU es dennoch geschafft, in den neuen Bundesländern zumeist die Regierung zu stellen. Nun sei der “Moment der Abrechnung” gekommen. 

    ► Die AfD nämlich sei eine Partei “des alten Ostens”.

    “Die wichtigste Eigenschaft des Populismus, immer und überall, ist, dass er wirtschaftlich ängstliche Bevölkerungsgruppen mobilisiert, indem er vage, faktisch unmögliche Versprechungen über ein wirtschaftliches goldenes Zeitalter und eine perfekt vereinte nationale Gemeinschaft macht”, schreibt Hawes.

    ► Auch CDU-Kanzler Helmut Kohl habe sich das im Jahr 1990 zunutze gemacht – zu einem hohen Preis. Die Vision “blühender Landschaften” sei einem Triumph der politischen Fantasie über die ökonomische Vernunft gleichgekommen.

    ► So gelang Kohl bei den Bundestagswahlen 1990 zwar der Wahlsieg, er habe aber “komplett unrealistische Hoffnungen bei den neuen deutschen Bürgern” geweckt.

    Was der Autor der CDU rät:

    Howes schreibt: “Das war die Wurzel des perfekten Sturms, der die CDU nun verschlingt.” Die Partei habe nie anerkannt, dass Ostdeutschland – das sei ein “kultureller Fakt” – ein anderes Land sei als der Westen.

    ► Die ostdeutschen Staaten seien schlicht “kein CDU-Territorium”.

    Die Partei, das fordert der Brite, solle sich daher eher darauf besinnen, seine Hochburgen im Westen zurückzugewinnen. Die zwei Billionen Euro, die in den Osten geflossen seien, hätten zu wenig bewirkt.

    Sein Knallhart-Fazit: “Es ist Zeit für Deutschland, aufzuhören, Geld zu verbrennen, in der Hoffnung Regionen zu verändern, die schon immer anders waren und wo Geld einfach nicht das Problem ist.”

    (lI)


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    • Ein CNN-Moderator hat am Donnerstag einen alten Clip eines früheren Vertrauten von Trump vorgespielt. 
    • Aufgrund der jüngsten Enthüllungen über Trumps Russland-Affäre fand der Moderator das Video äußerst lustig. 

    Es war ein irrer Nachrichten-Tag in den USA.

    In der Russland-Affäre hat Donald Trumps langjähriger Anwalt und Vertrauter Michael Cohen den US-Präsidenten schwer unter Druck gesetzt. 

    Cohen bekannte sich am Donnerstag überraschend vor einem Gericht in New York schuldig, vor dem US-Kongress in einem Ausschuss zu Russland-Ermittlungen wissentlich falsche Angaben über einen geplanten Immobiliendeal Trumps in Moskau gemacht zu haben.

    Brisant: Aus einem Dokument geht hervor, dass Cohen Trump, damals noch Chef der Trump Organization, direkt über seine Fortschritte bei der Planung eines Trump Towers in Moskau auf dem Laufenden hielt. 

    Es ist eine Enthüllung, die vergangene Aussagen aus dem Trump-Umfeld ad absurdum führen – wie CNN-Moderator Don Lemon vor laufenden Kameras mimisch ausdrucksstark feststellte.

    Gleich zwei Mal kann sich der Moderator nicht halten

    Er zeigte einen alten Clip von Trumps ehemaligem Wahlkampfmanager Paul Manafort. In diesem versuchte Manafort, Trump zu verteidigen, er habe keine “finanziellen Verbindungen nach Russland”. (Im Video ab 6:11 Min)

    Don Lemon spielte das Video ab – und fing an zu lachen.

    “Das ist sehr unangenehm”, befand er. Nur um das Video dann – voller Schadenfreude – noch einmal abzuspielen.

    Wieder bekam der CNN-Moderator einen regelrechten Lachanfall: “Das war wirklich, wirklich unangenehm. Ich habe wirklich keine Ahnung, was er da gesagt hat.”

    Mit Material der dpa.

    (ll)


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    • Helene Fischer zeigt sich auf dem Cover der “Vogue” ungewohnt natürlich und verletztlich. 
    • Allerdings gefallen ihren Fans die Aufnahmen so gar nicht.
    • Im Video oben seht ihr wie das Coverfoto der “Vogue” aussieht. 

    Viele kennen Schlagersängerin Helene Fischer top gestylt. Die 34-Jährige präsentiert sich normalerweise stets mit perfekt frisierter blonder Mähne, aufregenden Outfits und makellosem Make-Up.

    Auf dem aktuellen Cover der “Vogue” präsentiert sich die Sängerin nun ungewohnt natürlich: mit schlichter Kleidung und natürlicher Schminke. 

    “So offen, sensibel und verletzlich bin ich sonst nicht während der Arbeit. Aber Peter hat mir heute in die Seele geschaut. Da konnte ich mich gar nicht verstecken”, verriet sie der Modezeitung über die Zusammenarbeit mit Starfotograf Peter Lindbergh. 

    Ihre Fans scheint der Look allerdings nicht zu überzeugen. Auf Instagram hagelte es heftige Kritik gegen das Foto der Sängerin. Tatsächlich finden sich kaum positive Kommentare unter ihrem Bild. 

    Heftige Kritik am Aussehen von Helene Fischer

    Viele Nutzer kritisieren das Aussehen Fischers, bezeichnen sie gar als zu dünn oder alt. Darunter sind Kommentare wie:

    ► “So eine wunderschöne Frau derart zu verstellen ist wirklich eine Leistung! Pfui Vogue!”

    ► “Du schaust so mager aus!”

    ► “Viel zu dürr und das Gesicht sieht so eingefallen und dünn aus, der Brustbereich sieht knöchrig aus. Nicht schön, schade.”

    ► “Helene sieht sehr magersüchtig aus.”

    ► “Das Bild hat was von Begräbnisstimmung.” 

    Helene sei allerdings sehr stolz auf die Aufnahmen. Im Interview mit “Vogue” sagte sie:  “Für mich war es die Chance, noch einmal etwas so anderes zu machen. So eine Anfrage kriegt man nicht alle Tage.”

    (ame)


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    ► Der in der Türkei inhaftierte pro-kurdische Politiker Selahattin Demirtas wird entgegen einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) nicht freigelassen.

    ► Ein Gericht in Ankara habe am Freitag ein entsprechendes Gesuch des Politikers abgelehnt, sagte einer seiner Anwälte, Ramazan Demir, der Deutschen Presse-Agentur.

    ► Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte erklärt, er fühle sich nicht an die EGMR-Entscheidung gebunden. Die Türkei als Mitglied des Europarats muss sich an das EGMR-Urteil halten.

    Rechtskräftig ist es allerdings noch nicht. Beide Seiten können binnen drei Monaten die Verweisung an die Große Kammer des EGMR beantragen.

    Darum geht es in dem Fall Demirtas:

    “Damit haben wir nicht gerechnet”, sagte Demir. Die Entscheidung laufe dem EGMR-Urteil zuwider. Man werde Berufung einlegen und den Fall vor das türkische Verfassungsgericht bringen, so der Anwalt. Die HDP bezeichnete den Gerichtsentscheid in einer Stellungnahme als «gänzlich politisch».

    Demirtas, ehemaliger Vorsitzender der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP, war im November 2016 unter Terrorvorwürfen verhaftet worden. Der EGMR hatte vor einer Woche geurteilt, die Türkei müsse den seit zwei Jahren wegen Terrorvorwürfen inhaftierten Demirtas so schnell wie möglich entlassen. Die Demirtas-Anwälte hatten eine sofortige Umsetzung des Urteils gefordert.

    Erdogan betrachtet die HDP als einen Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK), die von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird.


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    Das Kind hat die deutsche Staatsangehörigkeit (Symbolbild).

    • Eine Deutsche hatte einer Leihmutter in der Ukraine Eizellen gespendet.
    • Jetzt darf die Spenderin das Kind aber nicht adoptieren, da sie nach deutschem Gesetz nicht als richtige Mutter gilt.

    Wenn ein Paar keine Kinder bekommen kann, ziehen viele eine Adoption in Erwägung. Ein verheiratetes Paar aus Deutschland allerdings wollte sein Kind von einer Leihmutter austragen lassen. Da das in Deutschland rechtlich nicht erlaubt ist, hatte hat sich das Paar für eine Leihmutter in der Ukraine entschieden – doch nun dürfen die “Wunscheltern” das Kind nicht adoptieren.

    Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Main am vergangenen Mittwoch entschieden – obwohl die “Wunschmutter” genetisch durch eine Eizellenspende an die Leihmutter die biologische Mutter des Kindes ist.

    Nach deutschem Recht allerdings gilt die Leihmutter als Mutter des Kindes, wie das Gericht mitteilte.

    Gericht prangert Bezahlung der Leihmutter an

    Somit gilt die Eizellenspenderin nur als Stiefmutter, während ihr Mann wiederum als rechtlicher Vater zählt.

    ► Die Adoption des Kindes wurde für die “Wunschmutter” zurückgewiesen, obwohl die Leihmutter ihre Zustimmung gab.

    Das Gericht begründete die Entscheidung auch damit, dass die Leihmutterschaft in Deutschland als “gesetzwidrige Vermittlung” zählt. Das Paar zahlte für das Austragen des Kindes einen fünfstelligen Geldbetrag an die Leihmutter.

    Das Kind lebt schon bei der deutschen Wunschfamilie

    Das Amtsgericht verglich diese Vorgehensweise mit Kinderhandel, denn so wäre es zu einem reinen Kaufobjekt der Wunscheltern geworden, die sich so sehr ein Kind wünschten.

    ► Eine Adoption sei zukünftig nur dann möglich, wenn es zum Wohle des Kindes erforderlich ist. Das wäre momentan jedoch nicht der Fall, da das Kind schon bei der Wunschfamilie lebe – und das in einem sicheren Umfeld.

    Das Kind habe durch den Vater die deutsche Staatsangehörigkeit und somit auch den Familiennamen der Wunscheltern bekommen. Die Stiefmutter könne erneut einen Antrag stellen, wenn sich eine unvorhergesehene Situation ergeben sollte, die das Wohl des Kindes gefährdet.

    Mit Material der dpa.

     

    (ujo)


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    • Ein Ehepaar aus England hat den Lotto-Jackpot geknackt – mit 87 und 83 Jahren sind sie die ältesten Gewinner Großbritanniens. 
    • Für die beiden hat sich das Leben dadurch nicht verändert, denn ihnen ist der Gewinn sogar fast egal.
    • Im Video oben: Glück, Pech, Kurioses – unglaubliche Lotto-Schicksale.

    Der 87-jährige Dennis Banfield und die 83-jährige Shirley Banfield sind die ältesten Lotto-Gewinner Großbritanniens. Das Paar aus dem britischen Winterbourne hatte Anfang des Jahres den Jackpot geknackt und umgerechnet über 20 Millionen Euro gewonnen.

    Die Rentner sprachen am Donnerstag in einem Interview mit der britischen Zeitung “Mirror” über ihren Lotto-Gewinn – und warum ihnen der Gewinn fast schon egal ist.

    Ein solcher Gewinn stellt eigentlich das Leben auf den Kopf, doch bei den Banfields war das ganz und gar nicht so. Das Paar, das seit 57 Jahren im selben Haus in Bristol lebt, hat seinen Gewinn für Renovierungsarbeiten ausgegeben. Momentan leben die beiden in einem Hotelzimmer. 

    “Wir haben uns entschieden im Haus zu bleiben”

    Das Ehepaar freue sich, bald wieder in das eigene Haus ziehen zu können und dort auch Weihnachten feiern zu können. Shirley Banfield sagte:

    “Wir kennen die Gegend, das Haus ist nicht zu übersehen. Es gibt immer noch viel zu tun, aber wir hoffen, in den nächsten zwei Wochen wieder einziehen zu können. Wir werden auf jeden Fall wieder rechtzeitig zu Weihnachten zurück sein.”

    Aber was hat das Paar mit dem restlichen Geld gemacht? Zunächst haben die beiden Rentner ihren Töchtern jeweils ein Drittel des Gewinns geschenkt.

    Shirley sagte: “Beide haben mit ihrem Anteil neue Häuser gekauft. Es bedeutet uns sehr viel zu wissen, dass für sie gesorgt ist.“

    “Ich würde nicht sagen, dass das Geld uns verändert hat”

    Die restlichen sieben Millionen Euro hat das Paar gespendet. Unter anderem an die onkologischen Abteilung des Kinderkrankenhauses und an die Gemeinde Winterbourne. Denn die Rentner selbst brauchen das viele Geld gar nicht, wie sie sagen.

    Shirley sagte der Zeitung:

    “Ich würde nicht sagen, dass das Geld uns verändert hat. Es hat uns nur dazu angespornt, anderen Menschen zu helfen. In unserem Alter können wir uns nicht gerade in eine Weltreise stürzen.”

    Dennis Banfield, der am 11. Dezember 88 Jahre alt wird, fügte hinzu: “Das hat für uns überhaupt keine Bedeutung. Für Shirley und mich ist es nur wichtig, dass die Mädchen in Ordnung sind.”

    (chr)


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    • Eine US-Studie hat ergeben, dass etwa die Hälfte aller Frauen mit ihren Partnern keine Orgasmen erleben.
    • Folgende Tipps könnten Frauen dabei helfen, zum Höhepunkt zu kommen.

    Wer noch nicht von der “Orgasm Gap” gehört hat, hat sie zumindest im Bett schon selbst erlebt: Während Männer meist keine Probleme damit haben, den Sex mit einem Orgasmus abzuschließen, müssen sich Frauen oftmals ohne Höhepunkt zufrieden geben.

    Das belegt nun auch eine Studie aus den USA, die im “The Journal of Sexual Medicine” publiziert wurde: Forscher der Brigham Young University fanden heraus, dass 87 Prozent der befragten Männer regelmäßig beim Sex kommen würden, während nur 47 Prozent ihrer Partnerinnen dasselbe behaupten können.

    Mehr zum Thema: Frauen können 12 verschiedene Typen von Orgasmen haben

    Viele Männer scheinen nicht zu wissen, wie sie ihre Partnerinnen zum Orgasmus bringen

    Zudem schätzten 43 Prozent der Männer die Häufigkeit, wie oft ihre Frauen einen Orgasmus erlebten, falsch ein. Offenbar wissen viele Männer nicht einmal, wie sie ihre Sexualpartnerinnen befriedigen können. 

    “Der erste Schritt, die Orgasm Gap zu schließen, ist: Frauen müssen sich für ihre Orgasmen einsetzen”, sagt Tracy Cox in der “Daily Mail”. Die Beziehungs-Expertin und Kolumnistin meint, Frauen sollten aufhören, Höhepunkte vorzutäuschen.

    Auch Sexual- und Beziehungstherapeutin Kim Anami meint, eigentlich könne jede Frau Orgasmen erleben und wir sollten es nicht als Normalität akzeptieren, dass nur der Mann kommt. 

    Folgende Tipps könnten Frauen dabei helfen, aus einem “Na ja” das große “Oh” werden zu lassen.

    1. Glaubt nicht, dass ihr keinen Orgasmus haben könnt

    Es kann eine Frage der Einstellung sein: “Wenn du glaubst, du kannst nicht – dann stimmt das auch”, meint Anami in ihrem Blog. Ein gesundes Selbstbewusstsein sowie ein entspannter Umgang mit Sex helfen der Sexualtherapeutin zufolge Frauen dabei, zum Höhepunkt zu kommen. 

    “Die Arbeit besteht darin, sich zu öffnen, es jemand anderem zu erlauben, dich roh und und zerbrechlich zu sehen”, sagt Anami. Auch Professor Uwe Hartmann, Sexualmedi­ziner an der Universität Hannover, sagte der “Women’s Health”: “Ich höre oft, dass Angst besteht, vor dem Partner beim Höhepunkt die Kontrolle zu verlieren.”

    Löst euch also von den Gedanken, keinen Orgasmus haben zu können oder euch dafür schämen zu müssen, eure Lust offen zu zeigen.

    2. Seid vor dem Sex schon kurz vor dem Kommen

    Cox meint: “Ihr habt eine weitaus höhere Chance, zum Höhepunkt zu kommen, während euer Partner in euch ist, wenn ihr vor dem Eindringen schon extrem erregt seid.” 

    Die Beziehungs-Expertin rät also, dass der Mann seine Partnerin mit der Hand oder dem Mund bis kurz vor dem Orgasmus stimuliert (vor allem klitoral) – und dann schnell in sie eindringt. Dabei kann er ihre Klitoris auch weiter mit den Fingern streicheln.

    3. Verhalte dich wie ein Mann

    In seinem Buch “I Love Female Orgasms: An Extraordinary Orgasm Guide” (“Ich liebe weibliche Orgasmen: Ein außergewöhnlicher Orgasmus-Guide”) beschreibt Autorin Dorian Solot, dass Männer aktiv alles dafür tun, um einen Orgasmus zu haben. 

    Mehr zum Thema: Orgasmus im Schlaf: Eine Forscherin erklärt, wie man ihn bekommt

    “Männer stellen klar, dass sie erwarten, viel sexuelle Lust zu erleben und zum Höhepunkt zu kommen”, sagt Solot. “Sie gehen davon aus, dass der Akt so lange dauert, bis sie gekommen sind.”

    Cox plädiert dafür: “Es ist an der Zeit, dass wir uns genauso verhalten!” Auch Frauen sollten sich darum kümmern, dass ihre Orgasmen nicht vernachlässigt werden – und zwar proaktiv.

    Am Ende müssen Frauen sich mehr trauen, ihre Wünsche zu äußern und sie, wenn notwendig, auch einzufordern. Sex besteht zwar nicht nur aus Orgasmen und man sollte sich auch nicht allzu sehr darauf versteifen, bei jedem Akt zu kommen. Aber ganz auf den Höhepunkt zu verzichten, weil er unerreichbar oder irrelevant erscheint, muss auch nicht sein – und das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer.

    (ujo)


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    ► Das Bundesinnenministerium hat sich für das Catering bei der deutschen Islamkonferenz in Berlin gerechtfertigt. Denn: Auf dem Buffet befand sich unter anderem Blutwurst – und damit Schweinefleisch. 

    ► Der Journalist Tuncay Özdamar hatte bereits am Donnerstag kritisiert: “Auf der gestern in Berlin gab es wieder Schweinefleisch auf dem Buffet. Es wurde Blutwurst serviert. İnşallah halal. Welches Zeichen will Seehofers Innenministerium damit setzen? Ein wenig Respekt vor Muslimen, die kein Schweinefleisch essen, wäre angebracht.”

    ► Das Ressort von Minister Horst Seehofer (CSU) sah sich am Freitag zu einer Stellungnahme gedrängt. Die Speisenauswahl sei “mit Blick auf die religiös-plurale Zusammensetzung” der Konferenz erfolgt. Es habe 14 verschiedene Speisen gegeben, darunter auch als halal – nach islamischen Recht zulässige – und vegetarisch gekennzeichnete Gerichte.

    ► Man bedaure, “sollten sich einzelne Personen dennoch in ihren religiösen Gefühlen gekränkt gesehen haben”.

    Zum Hintergrund:

    Es ist nicht der erste Häppchen-Eklat bei der Islamkonferenz. Bereits 2006, bei der ersten Tagung seien Schinkenstücke gereicht worden, berichtet der SWR

    (ll)


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    • Die Berliner Polizei warnt davor, Pakete für den Nachbarn anzunehmen.
    • Es könne sich dabei um eine fiese Betrugs-Masche handeln. 
    • Im Video oben seht ihr, welche Tipps die Polizei gibt.

    Laut der Berliner Polizei gehen Verbrecher mit einer neuen Masche vor, um fremde Pakete zu ergaunern.

    Derzeit sei höchste Vorsicht geboten, wenn ihr Päckchen und Pakete für eure Nachbarn annehmt. Die Polizei warnt mit einem Artikel vor den Gefahren. Sie fasst die neueste Masche unter dem Begriff “Bestellbetrug” zusammen.

    Betrüger bestellen nämlich unter falschem Namen unterschiedliche Waren an eine fremde Adresse und hoffen, dass einer der Nachbarn das Paket annimmt.

    Der ahnungslose Nachbar ist – sobald er für die Annahme des Pakets unterschrieben hat – der rechtmäßige Empfänger. Und genau das könnte ihm zum Verhängnis werden. 

    Mehr zum Thema:Üble Abzocke – vor diesem Geld-Betrüger-Trick solltet ihr euch hüten

    Polizei warnt vor Bestellbetrug

    Denn: Sollte der Betrüger als Nachbar ausgeben und sein Paket abholen und es aber noch nicht bezahlt haben, müsste der hilfsbereite Nachbar für den Schaden aufkommen.

    Im schlimmsten Fall müsste das Opfer für die Ware selbst und zusätzlich noch für die Strafe aufkommen, weil das Paket nicht rechtzeitig bezahlt wurde.

    Vor dieser Masche warnt die Polizei auf ihrer Webseite.

    Oben im Video seht ihr, wie ihr euch gegen diesen Betrug wappnen könnt. 

    (lp)


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    • Ein Paar aus San Diego hat in einem Supermarkt geheiratet.
    • Die beiden hatten vor drei Jahren dort ihr erstes Date und haben sich deswegen für die ungewöhnliche Location entschieden.

    Hochzeitsfeiern werden oft aufwendig geplant: Ein Traum von einem Brautkleid, liebevoll gestaltete Blumendekoration, eine mehrstöckige Hochzeitstorte und ein perfekt abgestimmtes Hochzeits-Menü gehören für viele Brautpaare zur Feier dazu.

    ► Ein Paar aus San Diego jedoch hatte eine etwas andere Vorstellung davon, wie der schönste Tag ihres Lebens aussehen sollte – denn sie gaben sich das Ja-Wort in einem Supermarkt.

    Mehr zum Thema: Englisches Paar betrinkt sich während Flitterwochen und kauft Hotel

    Das Brautpaar hatte sein erstes Date in diesem Supermarkt

    Dass Margot Schein und ihr Mann Julian Parris sich ausgerechnet für eine Filiale der amerikanischen Supermarktkette “Costco” entschlossen hatten, um ihre Hochzeit zu feiern, hat einen rührenden (und ein wenig amüsanten) Grund: Denn genau dort hatten die beiden vor drei Jahren ihr erstes Date.

    Kennengelernt haben sich Schein und Parris über eine Dating-App: “Ich habe ihm nur geschrieben, weil er in seinem Profil über seine Liebe zu Costco schrieb”, erklärt Margot Schein gegenüber dem Fernsehsender “NBC 7”, der die Hochzeit sogar filmte. “Wir haben so vieles gemeinsam, aber Costco war das erste.”

    ► Die Eheschließung fand bei den Kassen statt – während sich das Ehepaar das Ja-Wort gab, waren sie umringt von ihren engsten Freunden und ihrer Familie. Aber auch Costco-Mitarbeiter nahmen an der Hochzeit teil. Laut “NBC 7” konnten viele von ihnen ihre Tränen nicht zurückhalten.

    Nach der Zeremonie bekamen Schein und Parris Costco-Namensschilder und Champagner von den Angestellten geschenkt.

    Mehr zum Thema: Frau verliert Gedächtnis nach Autounfall, was dann passiert, ist filmreif

    Nach der Trauung stellte das Brautpaar sein erstes Date nach

    Auch die Tradition des gemeinsamen Tortenanschneidens durfte nicht fehlen. Und die Torte kam – natürlich – frisch aus der Bäckerei des Supermarkts.

    “Bei unserem ersten Date holten wir uns Pizza und Hot Dogs und dann haben wir eine Stunde damit verbracht, durch den Laden zu bummeln”, sagt Schein gegenüber “NBC 7″. “Das war so eine tolle Verabredung.”

    ► Nach der Feier beschlossen die beiden, ihr erstes Date nachzustellen und schlenderten gemeinsam durch Costco – diesmal als Mann und Frau.

    Auf der Plattform Reddit gab es einige User, die diese Hochzeit dennoch seltsam fanden, aber eine ehemalige Kommilitonin wundert sich nicht: “Ich bin mit der Braut aufs College gegangen. Ich bin nicht überrascht, dass die beiden in einem Costco geheiratet haben!”, kommentiert sie in dem Forum.

    “Sie ist eine lustige, optimistische und offenherzige Person. Ich bin so glücklich, dass die beiden sich gefunden haben und auf eine Weise geheiratet haben, die so besonders für sie ist.”

    (ak)


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    Soldaten der Bundeswehr-Spezialeinheit KSK (Kommando Spezialkräfte) bei einer Übung bei Putgarten. (Archivbild vom September 2015) 

    Sind es wenige Einzelfälle oder sind Teile der Bundeswehr von Rechtsextremisten unterwandert? 

    Es sind unfassbare Details, die zuerst die “Taz” und später auch andere Medien seit Mitte November zusammengetragen haben: Bundeswehr-Soldaten, darunter auch Mitglieder der Elite-Spezialeinheit KSK (Kommando Spezialkräfte), Reservisten, Polizisten, Beamte und Verfassungsschützer sollen sich auf einen Umsturz des Staates vorbereitet haben. 

    Mehr noch: An einem “Tag X” wollte diese “Untergrundarmee” (“Focus”) linke Politiker und Aktivisten töten.

    Rechter Terror? Die Bundesanwaltschaft sieht darin zumindest Vorbereitungen für eine schwere, staatsgefährdende Gewalttat, berichtete die “Taz”.  

    Wie weitreichend die Vorwürfe sind, welche Personen hinter dem Netzwerk stehen und wie Bundeswehr und Teile der Regierung die Affäre herunterspielen – auf den Punkt gebracht

    Die Ausgangslage:

    ► Im Zentrum der weitreichenden Ermittlungen steht André S, Deckname Hannibal. Die “Taz” bezeichnet den 33-Jährigen als “Kopf eines bundesweiten Netzwerks”. Die Zeitung nennt es “Hannibals Schattenarmee”. 

    Er war zum damaligen Zeitpunkt nicht nur KSK-Mitglied, sondern auch Gründer und Vorsitzender eines Vereins, in dem sich Elitekämpfer organisieren.

    ► Dazu kommen mehrere Chatgruppen, die ebenfalls bei Hannibal zusammenlaufen sollen, deren Mitglieder sich auf Katastrophen vorbereiten. Sie sind sogenannte Prepper. 

    ► Viele dieser Survival-Experten sind harmlos, doch ein Teil von ihnen soll laut “Taz” bei Treffen auch über Erschießungen gesprochen haben.

    Und: Die Vorbereitungen auf einen Umsturz haben offenbar schon begonnen. Mitglieder einer der Chatgruppen sollen laut Ermittlungsakten bereits Depots mit Treibstoff, Nahrungsmitteln und Munition angelegt haben. 

    ► Nach Informationen der “Welt” ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen André S. (“Hannibal”), nachdem das BKA Übungshandgranaten und Zünder der Bundeswehr bei Durchsuchungen entdeckte.

    ► Teil des Netzerks soll auch der rechtsextreme Bundeswehrsoldat Franco A. sein. Der Ex-Oberleutnant soll laut Anklage des Oberlandesgericht Frankfurt aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus einen Anschlag auf Politiker oder eine Menschenrechtsaktivistin vorbereitet haben.

    ► Laut Gericht ist es aber “nicht überwiegend wahrscheinlich”, dass der ehemalige Soldat bereits fest entschlossen war, einen Anschlag zu begehen.  

    ► Allerdings ist der Fall noch komplexer: Denn demnächst muss sich auch Peter W., Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), vor dem Amtsgericht Köln wegen Geheimnisverrats im Fall Franco A. verantworten. 

    ► W. wird vorgeworfen, Verdächtige aus dem Dunstkreis von Franco A. im September 2017 vor bevorstehenden Ermittlungsmaßnahmen des Generalbundesanwalts gewarnt zu haben. Einer derjenigen, von dem der MAD-Mann sprach, ist André S. – der auch als “Auskunftsperson” des MAD geführt wird.

    Schwere Vorwürfe gegen weitere KSK-Mitglieder

     ► Seit Freitag steht fest: Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch gegen weitere KSK-Soldaten. Das geht aus einer Anfrage der Linken-Abgeordneten Martina Renner hervor, die der “Taz” vorliegt. Insgesamt stehen sechs Soldaten im Fokus der Behörden.

    ► Die schweren Vorwürfe, die bereits im Sommer 2017 bekannt wurden: Vergewaltigung, in einem weiteren Fall der sexuelle Missbrauch von Kindern und der Besitz von kinderpornografischem Material.

    ► Einem weiteren Soldaten werde die Misshandlung von Untergebenen vorgeworfen, einem nächsten besonders schwerer Landfriedensbruch sowie Körperverletzung und wieder einem anderen KSK-Mitglied ein besonders schwerer Eingriff in den Straßenverkehr und Abrechnungsbetrug.

    ► Zudem ermittle die Staatsanwaltschaft in einem Fall wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. 

    Die Verbindung in den Bundestag:

    ► Am Mittwoch wurde im Verteidigungsausschuss des Bundestages bekannt, dass eine Person aus dem Umfeld der Verdächtigen, Maximilian T., einen Hausausweis des Parlaments besitzt.

    ► T. arbeitet für den AfD-Abgeordneten Jan Nolte und war bereits in der Vergangenheit in den Fokus der Medien geraten.

    Die Bundesanwaltschaft hatte gegen T. als mutmaßlichen Komplizen des vormals unter Terrorverdachts stehenden Ex-Bundeswehrsoldaten Franco A. angesehen. Die Ermittlungen sind aber eingestellt worden. 

    ► Brisant: Nolte sitzt für die AfD im Verteidigungsausschuss des Bundestages. So könnten Informationen von dort direkt zu Maximilian T. und damit ins unmittelbare Umfeld von Franco A. gelangen, worauf “Taz”-Journalist Martin Kaul auf Twitter hinweist.

    Zusammen mit Kollegen hatte er die rechtsextremen Strukturen in der Bundeswehr aufgedeckt.

    ► Für Kaul zeige dieser Vorgang zwei Dinge, wie er auf Facebook schreibt

    1. Das Milieu welches “gemeinsam mit der AfD inzwischen in den Parlamenten bereits direkt daran beteiligt ist, eine effektive Aufklärung rechtsextremistischer Strukturen, Netzwerke und Tendenzen in Deutschland zu erschweren”.
    2. “Für viele Politiker, deren Namen in der Vergangenheit im Zusammenhang mit entsprechenden Listen oder ‘Todeslisten’ aufgetaucht sind, rückt damit die eigene Bedrohungslage auch in sehr unmittelbare und greifbare Nähe.”

    Wie der Militärischen Abschirmdienst auf die Enthüllungen reagiert:

    ► Der MAD bestreitet, dass es in der Bundeswehr gewaltbereite extremistische Netzwerke gebe. “Politisch motivierte Gewaltbereitschaft spielt in der Bundeswehr keine Rolle”, sagte MAD-Chef Christof Gramm Mitte November.

    ► Seine Behörde habe “keine gewaltbereiten Rechtsextremisten festgestellt”, “eine Vernetzung von gewaltbereiten Extremisten innerhalb der Bundeswehr” finde nicht statt.

    ► Die Zahl der Extremisten sei stabil, sagte Gramm bei einer Befragung des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Nach früheren Angaben hat die Bundeswehr in den vergangenen zehn Jahren knapp 200 Rechtsextremisten entlarvt und fast alle entlassen. 

    Wie die Politik auf die Enthüllungen reagiert:

    ► “Uns liegen zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Hinweise vor, die auf ein rechtsradikales Netzwerk in der Bundeswehr hindeuten”, erklärte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Henning Otte, am Donnerstag – zwei Wochen nach den ersten Enthüllungen der “Taz”.

    ► Für Otte seien es vielmehr Einzelfälle, denen entgegengetreten werden müsse. “Aber wir wehren uns dagegen, mit unbelegten Unterstellungen die Soldaten unter Generalverdacht zu stellen, die Tag für Tag einen hervorragenden Dienst für unser Land leisten”, erklärte der CDU-Politiker.

    ► Grüne und Linkspartei hatten hingegen am Mittwoch das Verteidigungsministerium aufgefordert, Medienberichte über mutmaßliche rechte Netzwerke in der Bundeswehr aufzuklären.

    ► Linken-Politikerin Christine Buchholz erklärte, eine Gefahr werde systematisch bagatellisiert. Sie teilte mit, es lägen “konkrete Hinweise auf ein mutmaßliches, rechtsradikales Netzwerk vor, das Waffen gehortet und sich auf schwere Gewalttaten für einen ‘Tag X’ vorbereitet hat”. 

    Das rechte Netzwerk in der Bundeswehr auf den Punkt gebracht:

    Angesichts der Trag- und Bandbreite rechtsextremer Ausfälle gerade innerhalb der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK sind die Reaktionen bis dato erstaunlich zurückhaltend.

    Verglichen mit dem (berechtigten) Aufschrei von Politik, Medien und Gesellschaft bei islamistischen Terror, scheint die Gefahr von rechts noch immer unterschätzt zu werden – trotz NSU, Gruppe Freital und der Oldschool Society.

    (lp)


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    Der Ausschlag der kalten Nesselsucht breitet sich teils am ganzen Körper der 21-Jährigen aus. 

    • Die 21-jährige Kanadierin Arianna Kent leidet unter kalter Nesselsucht.
    • Besonders im Winter könnte die Krankheit sogar lebensgefährlich für sie werden. 

    Die kalte Jahreszeit ist für viele Menschen unangenehm. Kühle Temperaturen bringen uns zum Zittern, bereiten trockene Haut oder führen zu Erkältungen.

    Für die Kanadierin Arianna Kent kann der Winter allerdings lebensgefährlich werden.

    Denn Kent leidet unter sogenannter kalter Nesselsucht oder umgangssprachlich “Winter-Allergie”. Das bedeutet, dass die 21-Jährige bei der Berührung mit kalter Luft oder Wasser einen allergischen Schock bekommt. Das berichtet die Nachrichtenagentur “Caters News”.

    Die Krankheit äußert sich in rotem Ausschlag, der sich wie kleine Nadelstiche anfühlt und sich am ganzen Körper Betroffener ausbreitet.

    ► Kent habe laut eigener Aussage bereits mehr als tausend dieser allergischen Reaktionen erlitten.

    Krankheit könnte lebensgefährlich werden

    Allerdings bleibt es bei der Autoimmunkrankheit nicht immer nur bei dem juckenden Ausschlag. Kent trägt stets eine Notfall-Adrenalinspritze mit sich, um einen anaphylaktischen Schock zu vermeiden. 

    Die Gründe für eine solche Reaktion sind vielfältig: Sie können durch einen plötzlichen Regenschauer, einen Windstoß oder eine zu hoch eingestellte Klimaanlage ausgelöst werden. Auch wenn sie kaltes Wasser zu sich nehme, schnüre sich ihr spürbar der Hals zu, erzählte die junge Frau.

    Aufgrund ihrer Krankheit musste sie bereits mehrfach ins Krankenhaus und bangte dabei sogar schon um ihr Leben. 

     
    So sieht der Ausschlag der 21-Jährigen bei Kälte aus.

    Wenige würden ihre Krankheit ernstnehmen

    Allerdings nehmen viele die seltene Krankheit nicht ernst. Kent sagte laut “Daily Mail”

    “Es passiert nicht jeden Tag, dass jemand sagt ‘Ich bin allergisch gegen die Kälte’, aber es ist wirklich eine schwere Sache und das besonders, wenn Menschen dir nicht glauben wollen oder nicht wissen, dass die Krankheit existiert. Oft glauben mir die Menschen nicht und sagen nur so Sachen wie: ’Ja, Arianna, wir wissen, dass dir immer kalt ist, aber das heißt noch lange nicht, dass du dagegen allergisch bist.′

    Selbst Ärzte würden ihre Krankheit oftmals nicht ernst nehmen. 

    Laut Medizinern ist der genaue Grund für kalte Nesselsucht nicht bekannt. Es könnte mit hoch sensiblen Hautzellen zu tun haben, die im Zusammenhang eines Virus oder einer Krankheit auftreten. 

    Kent hat mittlerweile gelernt, besser mit der Krankheit umzugehen und konnte so ihre Krankenhausaufenthalte reduzieren. Sie trägt meist mehrere Schichten an Kleidung und versucht es an kalten Tagen zu vermeiden, das Haus zu verlassen. 

     

    (ame)


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    • Beim G20-Gipfel in Buenos Aires sind Wladimir Putin und Mohammed bin Salman aufeinander getroffen. 
    • Die ausgelassene Begrüßung der beiden umstrittenen Politiker sorgte für zahlreiche Reaktionen auf Twitter. 

    Ein breites Grinsen, die Hand hoch erhoben: Mit einem freudig zur Schau gestellten Handschlag begrüßten sich der russische Präsident Wladimir Putin und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman zu Beginn des G20-Gipfels in Buenos Aires. 

    Die beiden verstehen sich offensichtlich gut.

    Ihre Begrüßung in der Manier von besten Kneipenkumpanen sorgte für zahlreiche Reaktionen in den sozialen Netzwerken. 

    “Da möchte man wirklich gern Gedanken lesen und wissen, was den beiden so gute Laune bereitet”, schreibt die BR-Korrespondentin Brigit Schmeitzner. 

    Für beide, Putin und bin Salman, dürften beim G20-Gipfel in Argentinien schwierige, brisante Gespräche anstehen.

    Der russische Präsident steht wegen der jüngsten Eskalation vor der Krim wieder mal unter Druck, der saudische Kronprinz sieht sich noch immer Vorwürfen ausgesetzt, direkt in die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi verwickelt zu sein.

    Wie die Beobachter auf den Putin-Handschlag reagieren

    “Spiegel”-Journalist Mathieu von Rohr kommentiert noch spitzer: “Das Gefühl, wenn du dieselbe Leidenschaft für politische Anschläge teilst.”

    “Bild”-Reporter Julian Röpcke schreibt: “Woran du merkst, dass unsere Welt echt am Arsch ist.” 

    Der britische Journalist Jon Sopel twittert:

    “Unwirklich. MBS und Wladimir Putin geben sich ein High Five. Sollen wir einen Bildunterschriften-Wettbewerb abhalten? Witze über Nowitschok und Knochensägen und was davon zu bevorzugen wäre, wären geschmacklos...” 

    Nowitschok ist das Nervengift, mit dem russische Agenten mutmaßlich den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal angegriffen haben. Knochensägen sollen die Killer von Khashoggi benutzt haben, um die Leiche des Journalisten zu zerteilen. 

    US-Journalist Spencer Ackerman hatte einen ähnlichen Gedanken wie sein britischer Kollege. Er legt Putin die Begrüßung in guter Bro-Manier in den Mund: “Knochensäge, was geht?”

    Worauf er den saudischen Prinzen antworten lässt: “Ich fühle mich geschmeichelt. Du hast schon Journalisten umbringen lassen, als ich noch in der Schule war. Ich kann fast nicht fassen, dass das passiert, Bro.” 

    (lp)


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    Und wieder ging es am Freitag im Bundestag um den UN-Migrationspakt.

    Die AfD scheiterte im Parlament mit dem Versuch, die Abgabe einer deutschen Protokollnotiz zu dem Pakt durchzusetzen. Ihr Antrag, die rechtliche Unverbindlichkeit des Dokuments damit schriftlich festzuhalten, wurde am Freitag mit 541 Gegenstimmen abgelehnt.

    Der AfD-Abgeordnete Paul Hampel sagte, durch den Pakt sollten “billige Arbeitskräfte” von anderen Kontinenten nach Europa gebracht werden.

    Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Filiz Polat, erklärte in der Gegenrede, der Pakt schaffe “nicht mehr Migration, sondern er setzt globale Standards, unverbindlich”.

    Für den AfD-Antrag stimmten 89 Abgeordnete und damit nicht alle der 92 AfD-Parlamentarier.

    AfD will über Flüchtlingspakt sprechen

    Doch damit war die Debatte noch nicht am Ende.

    Denn die AfD hat es noch auf ein weiteres Dokument der UN abgesehen: den UN-Flüchtlingspakt. Dieser steht bislang weniger im Fokus der Debatte als das Dokument über Arbeitsmigration.

    Das wollte die AfD ändern – in einer Aktuellen Stunde am Abend. 

    Der AfD-Abgeordnete Anton Friesen polterte hier: “Deutschland ist kein Siedlungsgebiet. Deutschland ist die Heimat aller deutschen Patrioten.”

    Er behauptete, beide Pakte würden das “Recht auf Heimat” unterminieren. Konkrete Kritikpunkte am genannten Flüchtlingspakt konnte er allerdings nicht formulieren.

    Es war CDU-Jungstar Philipp Amthor, der eine passende Antwort auf Friesens Vortrag fand.

    Amthor antwortet: “In deutschem Interesse!”

    Amthor sagte: “Wissen Sie, was das Problem an dem Schauspiel sind? Sie rühmen sich als Patrioten und als Wahrer der Parlamentsrechte, aber durch ihr Handeln zeigen Sie sehr deutlich: Sie sind nichts von beidem.”

    Deutschland brauche Patrioten, gab Amthor zu. “Aber Patrioten handeln aus Liebe zu ihrem Land im Interesse ihres Landes.” Die Agitation der AfD sei aber nur im Interesse der Partei.

    Denn er ist der Auffassung: Beide Pakte sind dazu geeignet, eine “gerechtere und internationale Lastenteilung” bei Migration und Flucht zu schaffen. “Genau das liegt im deutschen Interesse.”

    Wenn andere Staaten bessere Bedingungen für Flüchtlinge schaffen würden, würde das den Migrationsdruck senken. Wenn andere Staaten selbst mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, sei auch das im deutschen Interesse.

    Genau wie die Idee, dass sich die internationale Staaten durch die Unterzeichnung der Dokumente für leichtere Rückführungen einsetzen.

    Jungstar knöpft sich Gauland vor

    Der AfD warf Amthor vor, “vom nationalen Kirchturm nur zuzuschauen und durch unsachlichen Protest darauf zu verzichten, gerade andere Länder auch mit politischem Druck zu versehen, ihre Anstrengungen für Flüchtlinge zu erhöhen”.

    Noch schlimmer sei, dass die AfD die Fakten bei beiden Pakten die Fakten verdrehe. Durch den neuen UN-Rahmen würden keine neuen Aufnahmeverpflichtungen entstehen.

    An AfD-Fraktionschef Alexander Gauland gerichtet, sagte Amthor: “Wenn Sie davon sprechen, der Pakt würde eine Umsiedlung von 70 Millionen Flüchtlingen begründen, ist das schlicht erfunden.”

    Er erklärte: “Der Pakt weitet den Schutz von Flüchtlingen nicht aus.” Denn tatsächlich: Die Genfer Flüchtlingskonvention bleibt auch in Zukunft völlig unangetastet.

    Dann setzte Amthor zum finalen Schlag gegen die AfD an. Er lästerte:

    “Sie wollen auf Ihrer Webseite eine Millionen Euro dafür sammeln, den Migrationspakt zu verhindern. Ich geb ihn einen guten Tipp: Ein gutes Lehrbuch im Völkerrecht kostet 59,95!”


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    ► Der “Spiegel” hat die letzten Stunden des Ex-DSDS-Stars Daniel Küblböck rekonstruiert. Küblböck war in der Nacht zum 9. September von der “Aida Luna” ins Meer gesprungen.

    ► Demnach habe der Sänger bis 1:15 Uhr in der Nacht an der Bar Weißwein getrunken. Drei Stunden später sei er an die Rezeption gekommen, da er in seiner Kabine eine Flasche zerschlagen und seine Hand verletzt habe.

    ► Dort aber sei Küblböck mit dem Hinweis abserviert worden, dass das Schiffskrankenhaus bereits geschlossen sei. Daraufhin habe Küblböck die Mitarbeiter des Schiffs beschimpft, drei Mal Alarm ausgelöst und sei schließlich vom Außendeck 5 gesprungen.

    Das berichtet der “Spiegel” noch:

    Das Nachrichtenmagazin rekonstruiert weite Teile der Karriere des ehemaligen “DSDS”-Dritten. So etwa seine Zeit am Europäischen Theaterinstitut in Berlin.

    Küblböck habe fleißig und engagiert begonnen, in seinem dritten Lehrjahr (2018) aber habe er immer häufiger gefehlt und oft schon morgens nach Alkohol gerochen. Im März habe er eine Psychologin besucht.

    Zwei Tage vor der Abschlussaufführung am 18. Juli habe jemand das Lichtpult unter Wasser gesetzt, das E-Piano mit Orangensaft getränkt, Kostüme zerschnitten, Orangen mit Messern zerstochen.  Auf Überwachungskamera-Aufnahmen sei erkennbar gewesen, dass Küblböck um 4:25 Uhr nachts das Gebäude mit zwei Gläsern in der Hand betreten habe. Der Sänger habe bestritten, für den Vandalismus verantwortlich zu sein.

    Küblböck löschte laut “Spiegel” am 21. Juni seine Social-Media-Profile, demolierte seinen Laptop und reiste nach Mallorca. Seinem Vater sagte er am Telefon vor der Abreise: “Ich bin jetzt die Lana.”

    (ujo)


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    In der zehnjährigen Geschichte der G20-Gipfel war Kanzlerin Angela Merkel immer dabei – und immer pünktlich.

    Bei Nummer 13 in Buenos Aires hatte sie Pech und verpasste fast einen ganzen Gipfeltag. Doch auch ohne Merkel kam es zu denkwürdigen Momenten.

    1. Bin Salman wird warm begrüßt

    Am Samstag immer wieder im Fokus: der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Noch immer konnte Riad nicht glaubhaft dementieren, dass MBS, wie der Prinz international genannt wird, direkt in den Mord-Komplott gegen den Journalisten Dschamal Khashoggi involviert war.

    Und doch wurde der als skrupellos geltende Salman erschreckend herzlich in der Mitte der internationalen Gesellschaft begrüßt.

    ► Der russische Präsident Wladimir Putin ehrte ihn am Freitag bei der ersten Arbeitssitzung der Staats- und Regierungschefs führender Wirtschaftsmächte sogar mit einem kumpelhaften Handschlag und lachte laut mit dem Prinzen.

    Auch US-Präsident Donald Trump tauschte nach Angaben aus dem Weißen Haus Freundlichkeiten mit dem saudischen Kronprinzen aus - “wie mit fast jedem anderen der Teilnehmer auch”.

    Khashoggi war Anfang Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul getötet worden. Die Tat löste eine Welle der Entrüstung aus.

    Aber: Politische Konsequenzen – das zeigte sich am Auftakttag des Gipfels – resultieren daraus offenbar nicht zwangsweise. 

    2. Ein ungewöhnliches Familienfoto

    Auch beim G20-Familienfoto wurde Salman nett behandelt, während Merkel fehlte. Ein Novum in ihrer langen Amtszeit als Regierungschefin. 

    Die Kämpferin für den Multilateralismus saß beim diplomatischen Super-Schaulauf weiter im Linienflug der spanischen Fluggesellschaft Iberia.

    ► So waren inmitten von vielen Männern nur zwei Frauen zu sehen: Großbritanniens Premierministerin Theresa May und die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde.  

    Ein holpriger Start in ein bedeutendes Wochenende. 

    Denn es stehen viele kritische Fragen auf der Agenda – etwa die Eskalation zwischen Russland und der Ukraine und der Handelskrieg zwischen den USA und China.

    Das US-Magazin “Quartz” unkte: Am Samstag würden “zwei tyrannische Männer beim Dinner über die Zukunft der globalen Wirtschaft entscheiden”. Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping.

    3. Macron macht ernst

    Beim grinsenden Händeschütteln scherte einer aus.

    ► Der französische Präsident Emmanuel Macron schien etwa dem Saudi-Prinz Salman durchaus ernste Worte zuzuraunen.

    “Sie hören mir nie zu”, wollen Twitter-Nutzer herausgehört haben. 

    Bei einem Treffen mit Putin sprach der Franzose dann die internationalen Krisen in der Ukraine und in Syrien an, wie der Kreml mitteilte.

    US-Präsident Donald Trump schlug derweil vor, dass Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel in dem Konflikt vermitteln sollten.


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    ►  Der frühere US-Präsident George H. W. Bush ist tot. Er starb im Alter von 94 Jahren, wie ein Sprecher der Familie in der Nacht auf Samstag via Twitter mitteilte. Er starb demnach am Freitagabend um 22.10 Uhr Ortszeit.

    ►  Er sei der beste Vater gewesen, den man sich als Sohn oder Tochter habe wünschen können, hieß es in einer Erklärung seines Sohnes, des früheren US-Präsidenten George W. Bush. Die gesamte Familie sei zutiefst dankbar für dessen Leben. Der zweitälteste Sohn Jeb Bush schrieb auf Twitter, nichts habe seinem Vater mehr Freude bereitet, als anderen zu helfen.

    ►  Der Republikaner war von 1981 bis 1989 Vizepräsident unter Ronald Reagan und anschließend vier Jahre lang Regierungschef in Washington. Sein Sohn George W. Bush war von 2001 bis 2009 Präsident.

    So reagierte US-Präsident Donald Trump:

    US-Präsident Donald Trump würdigte seinen Vorgänger. Durch seine Authentizität, seinen Witz und sein unerschütterliches Bekenntnis an Glaube, Familie und das Land habe er Generationen von Amerikanern zum öffentlichen Dienst inspiriert, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Bush habe immer einen Weg gefunden, die Messlatte höher zu setzen.

    “Mit einem zuverlässigen Urteilsvermögen, gesundem Menschenverstand und einer unerschütterlichen Führung brachte Präsident Bush unsere Nation und die Welt zu einem friedlichen und siegreichen Abschluss des Kalten Krieges”, hieß es weiter. Bush habe die Grundlagen für einen jahrzehntelangen Wohlstand geschaffen. Bei allem, was er vollbracht habe, sei er stets demütig geblieben.

    So reagierte Vorgänger Barack Obama:

    Auch der demokratische Ex-Präsident Barack Obama zeigte sich bestürzt über den Tod von George H. W. Bush. Amerika habe einen “Patrioten und bescheidenen Diener” verloren, hieß es in einer Erklärung von Barack und Michelle Obama.

    “Während unsere Herzen heute schwer sind, sind sie auch voller Dankbarkeit.” Bush habe sein Leben einem Land gewidmet, das er geliebt habe. Er hinterlasse ein Vermächtnis, das niemals erreicht werden könne, “auch wenn er gewollt hätte, dass wir alle es versuchen”.


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    Normalerweise heißt es im Leben: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

    Für Bundeskanzlerin Angela Merkel galt das beim diesjährigen G20-Gipfel im argentinischen Buenos Aires nicht. Merkel verpasste fast den ganzen ersten Konferenztag und traf erst pünktlich zum abendlichen Kulturprogramm ein.

    Vergnügt war sie darüber aber wohl nicht: Eine Panne ihrer Maschine der Flugbereitschaft hatte für die ungeplante Verzögerung gesorgt. Merkel musste am Donnerstagabend erst in Köln notlanden und schließlich mit einem Linienflug zum Spitzengipfel reisen.

    Alle wichtigen G20-Entwicklungen – auf den Punkt gebracht.

    Angela Merkel saß gegenüber von Donald Trump

    Beim Dinner stand Merkel dann direkt im Fokus. Grund dafür war auch ihr Sitzplatz zu Tisch: Sie saß direkt gegenüber des US-Präsidenten Donald Trump und seiner Ehefrau Melania.

    Merkel und Trump wird ein schwieriges Verhältnis nachgesagt. Trump attackiert Deutschland immer wieder dafür, mutmaßlich unfaire Handelspraktiken anzuwenden, zudem zu wenig Geld für das Verteidigungsbündnis der Nato zu investieren.

    Heute auch spannend: CDU-Jungstar Amthor knöpft sich AfD-Chef Gauland vor

    Auch Merkel kritisierte Trump in der Vergangenheit recht offen, soll den US-Präsidenten bei einem Treffen im Weißen Haus im vergangenen Jahr regelrecht belehrt haben.

    ► Dennoch werden die beiden Regierungschefs beim G20-Gipfel miteinander sprechen. Das eigentlich bereits für Freitag geplante Zusammenkommen zwischen Merkel und Trump will die Deutsche am Samstag nachholen.

    Ebenso steht ein Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an.

    Wladimir Putin präsentierte Emmanuel Macron eine Zeichnung

    Der hat sich indes bereits mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron getroffen. Dabei soll es zu einer bemerkenswerten Szene gekommen sein soll.

    ►  Berater Macrons berichten: Putin holte während des 20-minütigen Meetings ein leeres Blatt Papier heraus und zeichnete die Straße von Kertsch, die zuletzt umkämpfte Meerenge am Schwarzen Meer, für den Franzosen auf. Putin habe Macron von seinem Vorgehen in der Ukraine-Krise überzeugen wollen.

    Russland hatte ukrainische Schiffe daran gehindert, die von beiden Ländern beanspruchte Meerenge zu durchfahren und setzte 24 Matrosen fest. Trump sagte deswegen sogar ein bereits bis ins Detail geplantes Treffen mit Putin in Buenos Aires ab. 

    Macron hingegen suchte den Dialog. Er forderte eine “Phase der Deeskalation“.

    Die ganz große Saudi-Show 

    ►  Bereits zuvor hatte Macron, wie Aufnahmen bei der Begrüßung der anwesenden Staats- und Regierungschefs zeigen, ein intensives Gespräch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman geführt. 

    Salman wird verdächtigt, den Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi in Auftrag gegeben oder zumindest davon gewusst zu haben. Kanzlerin Merkel will ihm deshalb aus dem Weg gehen - andere reagierten weniger kritisch.

    ► Putin ehrte Salman am Freitag bei der ersten Arbeitssitzung der Staats- und Regierungschefs führender Wirtschaftsmächte sogar mit einem kumpelhaften Handschlag und lachte laut mit dem Prinzen.

    Auch US-Präsident Donald Trump tauschte nach Angaben aus dem Weißen Haus Freundlichkeiten mit dem saudischen Kronprinzen aus - “wie mit fast jedem anderen der Teilnehmer auch”.

    Der schwierige Kampf um die gemeinsame Erklärung

    Neben all den zwischenmenschlichen Belastungsproben und bilateralen Konflikten geht es um das große Ganze: Die Anführer der 20 wichtigsten Industrienationen ringen in Argentinien um ihre Handlungsfähigkeit.

    ►  Das Zustandekommen einer gemeinsamen Abschlusserklärung, insbesondere zu den Streitthemen Welthandel, Klimaschutz und Migration, war zum Ende des ersten Gipfeltages noch völlig in der Schwebe.

    ►  Vor allem aus den USA kam massiver Druck, etwa den Klimaschutz und vor allem die Verbindung zwischen Klimaerwärmung und Treibhausgasausstoß aus der Erklärung herauszuhalten. Auch das bei G20-Gipfeln seit zehn Jahren übliche Bekenntnis zum geregelten Welthandel wollen die USA weitgehend vermeiden. 

    Ob es zu einer Einigung auf eine Abschlusserklärung kommt, wird sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen womöglich erst kurz vor Gipfelende am Samstagmittag zeigen.

    “Nichts ist vereinbart, solange nicht alles vereinbart ist”, hieß es.

    Mit Material der dpa.

    (ame)


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    ► Das Bundesinnenministerium hat sich für das Catering bei der deutschen Islamkonferenz in Berlin gerechtfertigt. Denn: Auf dem Buffet befand sich unter anderem Blutwurst – und damit Schweinefleisch. 

    ► Der Journalist Tuncay Özdamar hatte bereits am Donnerstag kritisiert: “Auf der  gestern in Berlin gab es wieder Schweinefleisch auf dem Buffet. Es wurde Blutwurst serviert. İnşallah halal. Welches Zeichen will Seehofers Innenministerium damit setzen? Ein wenig Respekt vor Muslimen, die kein Schweinefleisch essen, wäre angebracht.”

    ► Das Ressort von Minister Horst Seehofer (CSU) sah sich am Freitag zu einer Stellungnahme gedrängt. Die Speisenauswahl sei “mit Blick auf die religiös-plurale Zusammensetzung” der Konferenz erfolgt. Es habe 13 verschiedene Speisen gegeben, darunter auch als halal – nach islamischem Recht zulässige – und vegetarisch gekennzeichnete Gerichte.

    ► Man bedaure, “sollten sich einzelne Personen dennoch in ihren religiösen Gefühlen gekränkt gesehen haben”.

    Zum Hintergrund:

    Es ist nicht der erste Häppchen-Eklat bei der Islamkonferenz. Bereits 2006, bei der ersten Tagung seien Schinkenstücke gereicht worden, berichtet der SWR


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    • Drei Wochen vor seinem vermuteten Todessprung hat ein Arzt laut dem “Spiegel” eine schizophrene Psychose bei Sänger Daniel Küblböck diagnostiziert. 
    • Sein Vater habe demnach auf eine Einweisung gehofft. 
    • Im Video oben: Nach Küblböcks Verschwinden liegt nun der Staatsanwaltschaft ein Überwachungsvideo des Kreuzfahrtschiffes vor.

    Weniger als einen Monat bevor der Sänger Daniel Küblböck von Bord der “Aidaluna” gesprungen ist, bekam er laut Informationen des Nachrichtenmagazins “Spiegel” eine erschreckende Diagnose.

    Er lei­de “wahr­schein­lich an der aku­ten Epi­so­de ei­ner schi­zo­phre­nen Psy­cho­se (F20.0)”, sagte ihm demnach ein Neurologe in der Palma Clinic auf Mallorca am 16. August 2018. Am 9. September 2018 sprang Küblböck von Bord.

    Mehr zum Thema: Das waren laut “Spiegel”-Bericht Daniel Küblböcks verzweifelte letzte Handlungen

    Küblböck habe seine Adoptivmutter bedroht

    Kurz vor der Diagnose habe Küblböck in Berlin seine Adoptivmutter bedroht, die Autoreifen zerstochen und sie angeschrien, sie sei eine Hexe. Dann habe er seine Wohnung verwüstet und die Fenster eingeschlagen. 

    Küblböcks Vater habe auf eine Zwangseinweisung gehofft, aber die Klinikmitarbeiter ließen seinen Sohn gehen.

    Noch kurz vor der Kreuzfahrt soll der besorgte Vater bei Aida Cruises angerufen und darum gebeten haben, seinen Sohn nicht an Bord zu lassen. Auch einen Brief an die Schiffsärztin habe er geschrieben. Doch all das half nichts. 

    Daniel Küblböck sprang in der Nacht zum 9. September 2018 von Bord der “Aidaluna” und gilt seitdem als verschollen. 

    Hinweis der Redaktion: Wenn du das Gefühl hast, dein Leben macht keinen Sinn mehr, wende dich bitte an die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

    Beim Jugendinformationszentrum München findest du zudem persönliche und telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche. Telefonnummer: 089 550 521 50 (Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 13 – 18 Uhr).

    (lp)


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