Are you the publisher? Claim or contact us about this channel


Embed this content in your HTML

Search

Report adult content:

click to rate:

Account: (login)

More Channels


Showcase


Channel Catalog


Channel Description:

Huffington Post Germany Athena

older | 1 | .... | 1624 | 1625 | (Page 1626) | 1627 | 1628 | .... | 1693 | newer

    0 0

    Oben im Video seht ihr, was an Bord des Regierungsfliegers passierte.

    ► Nach der Notlandung der Regierungsmaschine von Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend auf dem Weg zum G20-Gipfel lässt die Bundesregierung einen möglichen kriminellen Hintergrund des Zwischenfalls prüfen.

    ► Die durch eine elektronische Störung in dem Airbus vom Typ A340-300 ausgelöste Landung am Flughafen Köln/Bonn werde kriminalistisch aufgearbeitet, berichtet die “Rheinische Post” (“RP”) unter Berufung auf Sicherheitskreise. In Regierungskreisen hieß es demnach, nach einem solchen Vorfall werde in “alle Richtungen” ermittelt.

    ► Der von Merkel als “erfahrenster Flugkapitän der Flugbereitschaft” bezeichnete Pilot soll laut “RP” von einem “beispiellosen Ausfall des Kommunikationssystems” gesprochen haben. So etwas sei nicht für möglich gehalten worden, hieß es demnach in Sicherheitskreisen.

    Menschen versammeln sich nach einer Notlandung auf dem Rollfeld des Kölner Flughafens um den Airbus

    Warum der Abbruch des Regierungsfluges wichtig ist:

    Nach dem schwerwiegenden technischen Defek war Merkel vermutlich nur dank des Könnens des Flugkapitäns unbeschadet in Köln gelandet. “Es war eine ernsthafte Störung”, sagte Merkel anschließend.

    Nach Information des “Spiegels” war der Zwischenfall allerdings weitaus dramatischer: Demnach soll eine Stunde nach dem Start in Berlin das komplette Kommunikationssystem mit dem Boden ausgefallen sein. Ein solcher Vorfall gelte in der Luftfahrt als gefährlicher Notfall.

    Auch die Deutschen Presse-Agentur berichtet, dass weite Teile eines für den Flugbetrieb dringend benötigten Elektroniksystems ausgefallen sein sollen. Deshalb hatte die Maschine über den Niederlanden umkehren müssen und war auf dem Flughafen Köln/Bonn notgelandet.

    Warum die Weiterreise zum G20-Gipfel in Argentinien schwierig ist:

    Ein Weiterflug war aufgrund der technischen Probleme und einer harten Landung die die Bremsen stark beanspruchten ausgeschlossen. Die Ersatzmaschine der Bundesregierung stand noch in Berlin. 

    Deswegen versuchte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unter anderem bei europäischen Partnern eine Ersatzmaschine zu organisieren, wie der “Spiegel” berichtet. Eine solche war aber kurzfristig nicht aufzutreiben.

    Merkel verbrachte deswegen die Nacht in Bonn. Am frühen Freitagmorgen ist sie laut “Bild” mit einer 18-köpfigen Delegation in einem anderen Flugzeug der Luftwaffe von Köln nach Madrid geflogen.

    Von dort wird sie gegen 9 Uhr mit einem Linienflug nach Buenos Aires reisen – und deutlich verspätet beim G20-Gipfel ankommen.

    (vw)


    0 0

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Grünen-Chef Robert Habeck streiten über Hartz IV.

    • Am Donnerstagabend hat Maybrit Illner mit ihren Gästen über die Abstiegsängste der Deutschen gesprochen.
    • Ausgehend von den Vorstößen mehreren Parteien, Hartz IV abzuschaffen, sprach die ARD-Moderatorin mit Grünen-Chef Habeck und CDU-Gesundheitsminister Spahn. 

    Trotz Schlagwörtern wie “Vollbeschäftigung” und “Fachkräftemangel”, mit denen deutsche Politiker dieser Tage gerne um sich werfen, sieht die Arbeitsrealität vieler Menschen in Deutschland anders aus.

    Immer mehr Beschäftigte müssen im Niedriglohnsektor arbeiten, um über die Runden zu kommen. Laut den aktuellsten Zahlen sind ein Fünftel in solchen Verhältnissen beschäftigt. Es sind Job, bei denen die Arbeitnehmer weniger als 10 Euro in der Stunde verdienen. Hinzu kommt eine immer größere Angst vor einem sozialen Abstieg und vor dem Stigma Hartz IV.

    Ausgehend von den jüngsten Forderungen von SPD, Grüne und Linke, das System grundsätzlich neu zu denken, hat sich auch ARD-Talkmasterin Maybrit Illner am Donnerstag unter anderem mit Grünen-Chef Robert Habeck (Grüne) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dem Thema angenommen.

    Ihre Frage zu Beginn der Sendung: “Was die Gesellschaft gesund gemacht hat, hat das die Gesellschaft krank gemacht?”

    Die Gäste bei “Maybrit Illner”:

    • Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz (SPD)
    • Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister (CDU)
    • Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen
    • Robin Alexander. “Welt”-Journalist
    • Marie-Christime Ostermann, Familienunternehmerin

    “Arbeit muss sich lohnen”

    Jens Spahn zeigte sich angesichts eines Einspielfilms der eben dieses Bild über die Verhältnisse in Deutschland zeichnete “nicht ganz einverstanden”.

    “Sie zeichnen ja ein Bild von einem Land, wo alle in Armut Leben. Das trifft’s jetzt auch nicht so ganz,” beklagte Spahn und lobte die gute wirtschaftliche Entwicklung im Land. Trotzdem gestand auch Spahn ein Verteilungsproblem ein. Kleinen und mittleren Einkommensträgern müsse ermöglicht werden ein Vermöge aufzubauen, so Spahn.

    Später wandte sich die Talkrunde der Debatte um das Hartz-IV-System zu. 

    “Arbeiten muss sich lohnen, Leistung muss sich lohnen” betete Spahn sein altbekanntes Mantra vor. Und forderte, dass die Sanktionen für Menschen, die bestimmte Jobs nicht machen wollen würden, erhalten bleiben sollten.

    Warum nicht Toilette putzen?

    Dann konfrontierte Spahn den Grünen-Chef Robert Habeck mit der Frage:

    “Meine Frage ist jetzt ganz ehrlich. Robert Habeck und Jens Spahn, welche Arbeit wäre für uns nicht zumutbar in Hartz IV. Warum könnten wir (...) hier nicht die Toiletten putzen? Warum nicht? Wenn andere hier für uns diese Leistung zahlen.”

    Habeck entgegnete dass die Effekte dieser Sanktionen nicht dafür sorgen würden, dass “die Leute schneller in Arbeit kommen, sondern dass sie in Arbeit kommen”. Die Menschen würden sich nicht der Arbeit sondern dem Druck des Systems entziehen.

    Spahn sagte, dass dies nicht seine Frage gewesen sei. Er wiederholte: “Ist es für en Ex-Minister Spahn oder den Ex-Minister Habeck zumutbar, wenn sie in Hartz IV wären?”

    Erneut von Spahn in die Ecke gedrängt, sagte Habeck: “Natürlich ist das zumutbar.”

    “Lieber den Pflegenotstand bekämpfen”

    Dann holte Habeck zu einem erneuten Erklärungsansatz aus. Bei der Hartz-IV-Debatte gehe es nicht um “die allgemeine Diskussion, die man Abendbrottisch führt, ist der Mensch faul oder ist er fleißig”. Sondern darum, ob man “die guten Dinge, die einen Anreiz zur Arbeit geben können”, behalten könne “ohne die teilweise kollateralen Schäden (...) mit einkaufen zu müssen”.

    Daraufhin führte der Grünen-Politiker zwei Argumente für eine nötige Reform des Sozialsystems an:

    1. Gesellschaftspolitisch sei das jetzige System aufgrund der “Abstiegsangst bis in die Mittelschicht hinein” abzulehnen.
    2. Außerdem ginge es darum “nötige Weichenstellungen” vorzunehmen, “damit die Volkswirtschaft in Zukunft möglichst stark dasteht”.

    In Bezug auf den zweiten Punkt, verdeutlichte Habeck, dass es bereits jetzt einen Bedarf an Fachkräften geben würde. “Das ist erkennbar eine andere Fragestellung als 2004/5, wo wir Massenarbeitslosigkeit hatten,” sagte Habeck. 

    “Also ist es scheinbar für die Zukunft und auch schon heute gar nicht sinnvoll, dass der ehemalige Minister Spahn die Toiletten sauber macht, sondern dass er sich weiterbildet und was immer er dann auch tut im Dienstleistungsbereich, die Menschen an die Hand nimmt.”

    Wieder direkt an den Gesundheitsminister gerichtet sagte Habeck daraufhin:

    ″ Ihr Job eigentlich Herr Spahn, den Pflegenotstand loszuwerden. Es macht doch vielleicht mehr Sinn, dass der ehemalige Minister Habeck zum Pfelger ausgebildet wird – und nicht die Toiletten (...) putzt.”

    Aus dem Publikum schallte lauter Applaus für dieses Beispiel.


    0 0

    Bei Amazon gibt es den Echo-Lautsprecher der zweiten Generation aktuell zum Tiefpreis: Mit 40 Euro Nachlass holen Sie sich den smarten Lautsprecher nach Hause. Warum sich die Anschaffung lohnen könnte, erfahren Sie hier.

    Was ein Amazon Echo (bei Amazon ansehen) ist, dürfte den meisten bereits klar sein. Der smarte Lautsprecher über den mit der Sprachassistentin Alexa alles von der Musik bis zur Raumtemperatur mit Sprachbefehlen gesteuert werden kann, hat sich auf dem Smart-Home-Markt bereits etabliert. Im letzten Jahr stelle Amazon dann mit der zweiten Generation den “Nachfolger” des Echos vor. In einem schicken Stoff-, oder Holz-Design konnte dieser Lautsprecher besonders durch seinen verbesserten Klang und besseren Preis punkten.

    Amazon Echo für nur 59,99 Euro

    Doch statt für 99,99 Euro ist der Amazon Echo in der Stoff-Variante aktuell für lediglich 59,99 Euro zu haben und kostet somit nur zehn Euro mehr als der abgespeckte Echo Dot. Alleine dieser geringe Aufpreis zeigt die Stärke des Angebots, schließlich wird beim größeren Echo dank potenterer Lautsprecher deutlich mehr geboten. Auch für sich betrachtet erhalten Sie für rund 60 Euro einen starken Smart-Lautsprecher. 

    Mit 59,99 Euro ist die schicke zweite Generation des Amazon Echo (bei Amazon ansehen) aktuell extrem günstig zu haben. Auch wer vielleicht nicht vom Smart-Aspekt überzeugt ist oder ihn schlicht nicht priorisiert, erhält dennoch einen guten Lautsprecher, der durch Klangqualität und Optik überzeugen kann. In den Holz-Gehäusen (bei Amazon ansehen)gibt es den Echo ebenfalls reduziert für 69,99 Euro zu haben.

     

    0 0

    Amazon: Kreditkarten haben nicht nur das Online-Shopping enorm vereinfacht, sondern spielen auch beim Bezahlen im echten Leben eine wichtige Rolle. Mit der neuen Amazon.de Prime Visa Karte können Sie dabei sogar Bonuspunkte sammeln, die sich direkt auf den nächsten Einkauf einlösen lassen. Prime-Mitglieder erhalten die Karte kostenlos und obendrein 70 Euro Startguthaben geschenkt.

    Perfekte Kreditkarte für Shopping-Touren

    Egal, ob Bestands- oder Neukunde: Viele Banken verlangen für die Kreditkarte (trotz kostenpflichtigem Girokonto) inzwischen eine Jahresgebühr, die häufig bei 25 bis 30 Euro liegt und günstigstenfalls ab einem gewissen Umsatz erlassen oder zumindest gesenkt wird. Die in Kooperation mit Visa und der Landesbank Berlin herausgegebene Amazon-Kreditkarte ist im ersten Jahr gratis und kostet anschließend nur 19,99 Euro, wobei sich der Preis durch 50 Euro Startgutschrift sowie eine Erstattung von bis zu zwei Prozent auf Amazon-Einkäufe kräftig drücken lässt.

    Sparen beim nächsten Amazon-Einkauf

    Prime-Mitglieder erhalten sogar drei Prozent in Bonuspunkten gutgeschrieben, die auf Millionen Produkte bei Amazon.de eingelöst werden können. Je mehr Sie kaufen, desto größer ist natürlich das Sparpotenzial - ein Punkt entspricht einem Eurocent. Außerhalb von Amazon generierte Umsätze werden in beiden Fällen mit 0,5 Prozent je vollem Euro vergütet. Dazu zählen auch Restaurantbesuche und Tankfüllungen. Wie eingangs erwähnt, entfällt der Kartenpreis bei aktivem Amazon-Prime-Abonnement. komplett. Zur Hauptkarte gibt es übrigens eine kostenfreie Partnerkarte dazu.

    Als Startguthaben winken Prime-Mitgliedern zudem satte 70 Euro - eine Summe, die rein rechnerisch den aktuellen Prime-Mitgliedsbeitrag von 69 Euro pro Jahr komplett abdeckt.

    Bestandskunden gehen ohnehin keinesfalls leer aus: Prime-Mitglieder, die bereits eine Amazon.de Visa Karte besitzen, erhalten ein automatisches Upgrade und können mit der gleichen Karte direkt vom attraktiven Bonusprogramm profitieren.


    0 0

    Jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte erhält im Niedriglohnsektor

    4,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in Vollzeit, bekommen aber nur einen Niedriglohndas ist etwa jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Versicherte.

    ► Die Zahl geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die der “Bild”-Zeitung vorliegt.

    ► Niedriglohn-Arbeitskräfte verdienen dem Bericht zufolge weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns – der derzeit 1733 Euro brutto im Osten und 2226 Euro in Westdeutschland entspreche.

    Was ihr noch über den Niedriglohnsektor wissen müsst: 

    Die “Bild”-Zeitung weist zum Vergleich darauf hin, dass eine Hartz-IV-Familie mit zwei Kindern im Schnitt laut Bundesagentur für Arbeit über ein Haushaltsbudget von 2144 Euro verfügt.

    Allerdings sind darin Leistungen für die Kinder mit eingerechnet, die auch Niedriglohn-Beziehern zustehen und zu ihrem Einkommen hinzukämen.

    Das sagt die Linke über den Niedriglohnsektor:

    Dass so viele Beschäftigte im Niedriglohnsektor arbeiten müssen, berge weiterhin “gewaltigen sozialen und politischen Sprengstoff”, sagte die Linken-Abgeordnete Susanne Ferschl der Zeitung.

    Sie betonte: “Die Erfolgsmeldungen am Arbeitsmarkt verkehren sich bei genauerer Betrachtung in ihr Gegenteil. Wenn jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte zum Niedriglohn schuftet, dann muss die Politik handeln.”

    (mf)


    0 0

    Aussteiger Öff Öff und Cam-Girl Melina aus Berlin.

    • Bei “Frauentausch” auf RTL2 wechselt Erotik-Darstellerin Kate ihr Heim mit Aussteiger Öff Öff.
    • Kates Freundin Melina nimmt sich seiner an und stylt ihn um.

    Jeden Donnerstag strahlt RTL2 eine Folge des Formats “Frauentausch” aus. Dabei tauschen zwei Frauen – oder manchmal auch Männer – ihr Zuhause und schlüpfen eine Woche lang in die Rolle der anderen. Und das mit allen Rechten und Pflichten.

    In der vergangenen Folge tauschte Aussteiger Öff Öff aus Mecklenburg-Vorpommern sein Heim mit Erotik-Darstellerin Kate aus Berlin.

    Während Öff Öff bei Kates Freundin Melina unterkam, musste sich Kate ein spartanisch eingerichtetes Haus mit zwei anderen Aussteigern teilen.

    Konsumverweigerung war nicht nur in dem Haus des Aussteigers erkennbar, sondern wohl auch an seiner Körperhygiene.

    Erotik-Darstellerin Melina: “Man riecht diesen beißenden scharfen Schweißgeruch – und das in jedem Zimmer”

    Kurz nachdem Cam-Girl Melina Öff Öff begrüßte, musste sie alle Fenster öffnen:

    “Man merkt eben, dass er nichts von Hygiene hält. Man riecht diesen beißenden scharfen Schweißgeruch – und das in jedem Zimmer. Jetzt habe ich erstmal alle Fenster aufgemacht.”

    Der Aussteiger gab daraufhin zu, seine Haare zuletzt vor einem Jahr gewaschen zu haben. Chemische Produkte vermeide er, die würden nicht nur der Umwelt schaden, sondern auch seinem Körper.

    Melina aber bat den 53-Jährigen nach einem Schaumbad: “Könntest du bitte ein Bad nehmen, wenn ich dir sagen würde, dass mich dein Geruch stört?”

    Der willigte schließlich ein – und stellte schnell fest, dass er das Bad genießen könne.

    “Wie hat Nostradamus mal gesagt: Die Dosis macht das Gift. Solange ich da mal eine Ausnahme mache, schadet das auch nicht”, sagte der 53-Jährige.

    Aussteiger Öff Öff genießt sein Bad.

    Aussteiger Öff Öff: “Ich war das letzte Mal vor sieben Jahren beim Friseur”

    Problematisch wurde es dann aber nach dem Vollbad, denn: Der 53-Jährige gab zu, dass er kaum Kleidung mit habe und er die auch nur alle sieben Wochen wechseln würde.

    Cam-Girl Melina gab klein bei und sagte: “Dann zieh jetzt erstmal deine alten Klamotten an und ich überlege mir etwas.”

    Gesagt, getan: Melina kam zu dem Entschluss, Öff Öff generalzuüberholen. Stunden später saß der 53-Jährige fürein Umstyling beim Friseur.

    “Ich war das letzte Mal vor sieben Jahren beim Friseur”, meinte der Aussteiger und wartete gespannt auf das Ergebnis.

    Das begeisterte ihn: “Ja der Bart ist endlich als solcher erkennbar.” Und auch die Frisur finde er super.

    Als nächsten Stopp ging es dann auch noch zum Shopping mit Melina.

    Hier könnte der Spruch “Kleider machen Leute” nicht passender sein: Öff Öff verwandelte sich vom Aussteiger zum gepflegten Mann.

    Auch ihm schien sein neues “Ich” zu gefallen und sagte dazu:

    “Ich bin meiner Ideologie treu geblieben, indem ich jetzt auch anders aussehen kann. Wäre ich fixiert auf eine bestimmte äußere Erscheinung und nur mit der kann es mich geben und nur mit der kann ich meine Botschaft vertreten, dann wäre es keine so offene Botschaft. Dann wäre ich wie ein Spießer, der sagt: ‘Mit dem Punk da drüben kann ich nichts anfangen.’ Und könnte auch keine Zukunftsfragen beantworten.”

    (jr)


    0 0

    Bewaffnet mit Vorurteilen zogen die Gegner des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren in den Kampf. Unter anderem sprachen sie Frauen die intellektuelle Eignung zur politischen Beteiligung ab. Eine deutsche Kanzlerin? Undenkbar! Heute kann eine Fünfjährige sich sehr gut vorstellen, Bundeskanzlerin zu werden. 

    Frauen und Technik – das ist allerdings auch im Jahr 2018 noch ein schwieriges Thema voller Klischees. Dabei brauchen wir in der Technik dringend mehr Frauen – und auch mehr Diversität.    

    Heute vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht gesetzlich verankert. Der Einführung gingen damals Jahre heftiger Debatten voraus.

    Konservative Männer verwiesen auf die natürliche intellektuelle Unterlegenheit der Frau, die ihr eine politische Teilhabe unmöglich mache.

    Friedrich Sigismund, Mitbegründer des Bundes zur Bekämpfung der Frauenemanzipation, argumentierte damals in einem Aufsatz: “Fortgesetzte geistige Anstrengung muß sie (die Frau, Anm. d. Autorin) in der Regel mit einem Zusammenbruch ihrer Kräfte büßen.”

    “In Mathe bin ich Deko”

    Heute wissen wir, dass Frauen zu allerlei fortgesetzten geistigen Anstrengungen imstande sind – sogar in der Politik, was gerade Angela Merkel seit mehr als einer Dekade demonstriert.

    Die Stereotype zu Frauen und Technik werden allerdings auch in der Gegenwart noch gepflegt: 2013 brachte der Textilhändler Otto ein Mädchen-T-Shirt auf den Markt; darauf prangte in großen Lettern: “In Mathe bin ich Deko”.

    Zwar zog das T-Shirt eine Welle der Empörung nach sich, Otto nahm es schließlich wieder aus dem Sortiment. Dennoch macht dieses Beispiel deutlich, wie zäh sich Geschlechterklischees im technischen Bereich halten.

    Das zeigen auch Umfragen und Erhebungen der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

    Laut dem MINT Nachwuchsbarometer von acatech und der Körber-Stiftung sind Mädchen in den Leistungskursen Mathematik, Chemie, Physik oder Informatik mäßig bis sehr deutlich unterrepräsentiert.

    Technik wird noch immer als Männerdomäne dargestellt 

    Entsprechend niedrig ist der Anteil an Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildungen und Studiengängen – und er sinkt mit jeder Stufe der Karriereleiter in Forschung oder Unternehmen weiter.

    Bei gleicher Begabung – das bestätigt auch nochmal eine über einen Beobachtungszeitraum von 40 Jahren durchgeführte Studie aus den USA – schlagen Frauen seltener technisch-naturwissenschaftliche Karrieren ein.

    Sie hören auf Lehrer, Eltern und andere Menschen in ihrem Umfeld, die ihnen von diesen Berufen abraten, weil diese nichts für Frauen seien. Sie lassen sich von Büchern, Filmen oder Werbekampagnen – aktuelles Beispiel: die #Männertage-Kampagne von Media-Markt – beeindrucken, die Technik als Männerdomäne darstellen.

    In der Folge fehlt es in der Technik an einer weiblichen Perspektive – doch genau diese muss dort angesichts einer immer stärkeren Durchdringung aller Lebensbereiche durch die Digitalisierung unbedingt einfließen.

    So wie Frauen sich gesellschaftliche Mitbestimmung durch das Wahlrecht erkämpft haben, gilt es nun, die eigenen Stereotype zu überwinden und sich gestaltend in die Technikentwicklung einzubringen. Davon würde auch die Wirtschaft profitieren – nicht nur, weil Fachkräfte fehlen.

    Mehr Diversität führt zu besseren, innovativeren, verantwortlicheren und erfolgreicheren Produkten.

    Frauen haben ihre Kritiker widerlegt

    Und auf der anderen Seite ist auch in der Anwendung von Technik die Perspektive von Frauen wichtig: Wo Facebook das Zusammenleben verändert, Roboter für neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion bei der Arbeit verantwortlich sind, wo Künstliche Intelligenz für einen grundlegenden Wandel der Mobilität sorgt und das Smart Phone die Alltagskommunikation revolutioniert – überall müssen Frauen ihre Perspektive einbringen, die Vor- und Nachteile dieser Entwicklungen aufdecken und diskutieren.

    Frauen haben die Kritiker des Frauenwahlrechts, die ihnen Anfang des 20. Jahrhunderts die Eignung zur politischen Beteiligung abgesprochen haben, inzwischen widerlegt.

    Sie sollten sich nun aufmachen, die Frauen-und-Technik-das-passt-nicht-zusammen-Kritiker der Gegenwart zu widerlegen!


    0 0

    • Eine Busfahrerin hat einen Obdachlosen in ihrem Bus mitfahren lassen, damit er nachts nicht in der Kälte ausharren muss.
    • Danach gab sie ihm noch etwas zu essen und vermittelte ihm durch einen Freund eine Unterkunft, in der er bleiben kann, bis er ein neues Zuhause findet.

    Natalie Barnes ist seit zwei Jahren Busfahrerin in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. Am 13. Oktober fuhr sie abends ihre gewohnte Strecke – zu diesem Zeitpunkt wusste sie wohl noch nicht, dass sie das Leben eines Menschen verändern würde.

    An diesem Abend stieg nämlich Richard ein. Er fuhr bis zur Endstation mit, an der Barnes ihre Pause machte.

    ► Dort kamen die beiden ins Gespräch und Richard erzählte der Fahrerin, dass er seit einer Woche obdachlos sei, da sein Haus abgerissen werde, wie die Nahverkehrsgesellschaft Milwaukee County Transit System (MCTS) berichtet.

    Mehr zum Thema: 20-Jähriger läuft 7 Stunden zur Arbeit – sein Chef reagiert sofort

    “Ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer danke”

    ► Das ganze Gespräch wurde von den Überwachungskameras im Bus aufgezeichnet. Dort ist auch Barnes zu hören: Sie bietet Richard an, etwas zu essen für ihn zu kaufen – doch er lehnt ab. 

    “Na gut, ich fahre noch bis 2:44 Uhr”, sagt sie. “Möchtest du bis dahin mit mir fahren?” Richard stimmt zu – so konnte er im Warmen bleiben.

    Also saß er still in der ersten Reihe und fuhr mit Barnes bis spät in die Nacht durch Milwaukee. In der nächsten Pause kaufte sie dem Wohnungslosen laut MCTS dann doch etwas zu essen.

    “Ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer danke”, sagt Richard zu der Busfahrerin. “Ich werde es dir zurückgeben.” Auch diesen bewegende Moment hat die Sicherheitskamera aufgezeichnet.

    Doch Barnes lässt das nicht zu: “Nein, das wirst du nicht! Ich möchte dir helfen.”

    Und dieses Versprechen hielt sie ein: Sie rief einen Freund an, der in einer sozialen Einrichtung arbeitet, die sich um Gemeindemitglieder in Not kümmert.

    Mehr zum Thema: Obdachloser findet Zeichnung im Müll – dann erfährt er, wie viel sie wert ist

    Die beiden sind gute Freunde geworden

    So bekam Richard schnell eine vorübergehende Unterkunft vermittelt und sucht jetzt mit der Unterstützung der Einrichtung ein neues, festes zu Hause, wie MCTS berichtet.

    ► In dieser Nacht hat Barnes nicht nur einem obdachlosen Menschen geholfen – die beiden sind sogar gute Freunde geworden und immer noch in Kontakt.

    “Wir reden alle paar Tage miteinander. Und er dankt mir jedes Mal, dass ich ihm geholfen habe, wenn wir uns sehen”, sagte Barnes in einem Interview mit dem TV-Sender CBS News. “Er nennt mich seinen kleinen Schutzengel und ich bin so glücklich, dass bei ihm alles gut voran geht.”

    Die Busfahrerin ist schon bekannt für ihre herzliche Art. Auf ihren Schichten bringt sie oft Erdnusbutter-Marmeladen-Sandwiches mit – diese verteilt sie an Menschen, die etwas zu essen brauchen. Sie bekam nun schon zum dritten mal eine Auszeichnung für ihr hervorragendes Verhalten von den Verkehrsbetrieben.

    (ujo)


    0 0

    Ich hatte mir früher nur selten Gedanken um meine Prostata gemacht. So lange da unten alles gut funktionierte, konnte meine kleine, etwa kastaniengroße Drüse in herrlicher Anonymität leben.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals Prostatakrebs (PK) bekommen könnte. Und natürlich hatte ich keine Ahnung, wie schlimm diese Krankheit in Wirklichkeit war. Prostatakrebs war ein Problem von älteren Männern, hatte ich immer gedacht. Über das die meisten Menschen nur in gedämpftem Tonfall sprachen, wenn sie von ihren Großvätern oder Großonkeln berichteten.

    Mein Arzt führte seit Jahren routinemäßig eine digitale rektale Untersuchung meiner Prostata durch und er ließ mein Blut auf das prostataspezifische Antigen (PSA) untersuchen. Als mein PSA-Wert im Frühjahr plötzlich deutlich erhöht war, wurde ich sofort zu einer Prostatabiopsie überwiesen. Nach drei nervenaufreibenden Wochen erfuhr ich, dass man anhand des Pathologiebefundes an einer Seite meiner Prostata Krebs entdeckt
    hatte.

    Krebs?! Ich verfiel in eine Schockstarre

    Ich erinnere mich daran, dass ich in diesem Moment in eine vollkommene emotionale Schockstarre verfiel. Sieben Tag nach meiner Diagnose saß ich in dem überfüllten Wartezimmer des besten Urologen in Atlantic Canada. Zum ersten Mal in meinen 64 Lebensjahren fühlte ich mich alt. Das war also meine neue Altersgruppe.

    Einige der Männer wirkten lebendig und unbeschwert. Andere wiederum sahen abgeschlagen und verbittert aus. Ich fragte mich, zu welcher der beiden Gruppen ich wohl selbst in Zukunft gehören würde.

    Der Chirurg erklärte mir meine Behandlungsmöglichkeiten. Ich konnte mir entweder durch eine radikale Prostataektomie die Prostata komplett entfernen lassen oder ich konnte einen Behandlungszyklus aus Bestrahlungen und/oder Chemotherapie ausprobieren. Sollte ich mich jedoch für die Bestrahlung entscheiden, wäre eine anschließende Operation aufgrund von Gewebevernarbungen nicht mehr möglich.

    Dann meldete sich mein Überlebensinstinkt 

    Dann geschah das Unerwartete. Mein Überlebensinstinkt arbeitete plötzlich auf Hochtouren. Ich versuchte, die Kontrolle über diese erschütternde Situation zu erlangen, indem ich sie mit kühlem Sachverstand abklärte. Ich machte vorsorglich einen Termin für die Operation aus und las mir das Aufklärungsmaterial meines Chirurgen ganz genau durch. Anschließend begann ich, im Internet über Prostatakrebs nachzuforschen.

    Die kanadischen Statistiken zu dieser Krankheit sind erschreckend: Ungefähr jeder siebte Mann erkrankt im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs und jeder 29. Patient stirbt sogar daran. Im Jahr 2017 wurde bei 21.300 Männern Prostatakrebs diagnostiziert (das sind 21 Prozent aller neuen Krebsfälle bei Männern). 4.100 Männer sind in diesem Jahr an Prostatakrebs verstorben.

    Schätzungen zufolge wird die jährliche Anzahl von neu auftretenden Prostatakrebserkrankungen sich zwischen 2015 und 2030 fast verdoppeln.
    Die Nebenwirkungen einer radikalen Prostataektomie können verheerende Auswirkungen auf den Selbstwert und das Männlichkeitsgefühl der betroffenen Patienten haben. Zu den möglichen Folgen der Operation zählen Inkontinenz, Erektionsstörungen, Unfruchtbarkeit und Ejakulationsstörungen, sowie damit verbundene Ängste und Depressionen.

    Wenn eine nerverhaltende Operation durchgeführt werden kann, kann die Sexualfunktion anschließend wieder hergestellt werden. Bis zur endgültigen Regeneration kann es jedoch Monate – wenn nicht sogar Jahre – dauern. Oft sind dazu auch verschiedene Therapien nötig.

    Kein verlässlicher Test über die Aggressivität des Krebses

    Die momentanen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Prostatakrebs sind noch nicht eindeutig. Es gibt noch immer keinen Test um feststellen zu können, welche Fälle von Prostatakrebs aggressiv verlaufen werden. Selbst der PSA-Test ist kein verlässlicher Anhaltspunkt für die Diagnose von PK. Zudem ist er höchst umstritten. Vorangegangene Studien haben ergeben, dass viele Patienten überdiagnostiziert und überbehandelt werden und dass das beste Mittel zur Vorbeugung die aktive Überwachung der Prostata sei.

    Als ich meinem Chef von meiner Krebserkrankung erzählte, tat er mir einen riesigen Gefallen. Er stellte mich einem Freund vor, der vor sechs Monaten eine Prostataoperation gehabt hatte. Dieser Mann wurde zum meinem Mentor in diesem ganzen Prozess. Er erzählte mir, dass es mir bei meinem Genesungsprozess helfen könnte, wenn ich ein Tagebuch führte.

    Außerdem klärte er mich ganz offen über die intimen Probleme auf, von denen
    Prostatakrebspatienten betroffen waren. Das waren Dinge, die ein Arzt nicht wirklich verstehen konnte. Ich erfuhr durch diese Art der Brüderschaft eine Verbundenheit, die ich noch zuvor erlebt hatte.

    Mehr zum Thema: “Mein Baby erkrankte an Krebs – so haben wir die Krankheit besiegt”

    Mein Mentor hatte eine roboterassistierte laparoskopische Prostataektomie (RALP) durchführen lassen, die in den USA sehr häufig angewendet wird. In den meisten kanadischen Krankenhäusern ist diese Methode jedoch bisher nicht verfügbar. Bei RALP handelt es sich um einen weniger invasiven Eingriff, von dem man sich schneller wieder erholt als von einer konventionellen Operation.

    Hinsichtlich der Langzeitauswirkungen gibt es jedoch keinen bedeutenden Unterschied zwischen den beiden Behandlungsmethoden. Je mehr ich jedoch herausfand, desto verwirrter wurde ich.

    Ich wollte alles in meiner Macht stehende tun

    Eine Woche lang zerbrach ich mir den Kopf über meine Optionen. Ich kontaktierte die nächstgelegene RALP-Klinik in Montreal. Doch mit einem bösartigen und unberechenbaren Feind in meinem Körper wollte ich keine sechs Monate auf die Operation warten müssen. Ich wollte alles in meiner Macht stehende tun, um nicht zu den 10 Prozent der Patienten gehören zu müssen, die an aggressivem Prostatakrebs litten.

    Schließlich beschloss ich, mich einer konventionellen Operation zu unterziehen. Ich versuchte, mich nicht von negativen Gedanken herunterziehen zu lassen und generell nicht allzu viel über alles nachzudenken. Auf Anraten meines Mentors suchte ich mir einen Physiotherapeuten, der mir spezielle Übungen beibrachte, mit denen ich meinen Beckenboden stärken und die Kontrolle über meine Blase verbessern konnte.

    Einen Monat nach meiner Diagnose ging ich in den Operationssaal. Der Chirurg, sein gut eingespieltes Team und ich stellten uns kurz im Kreis auf und er fragte, ob irgendjemand eine Frage habe. Keiner meldete sich. Jetzt gab es kein Zurück mehr.

    Als ich aufwachte, war ich überglücklich

    Als ich aufwachte, war ich überglücklich darüber, dass die Operation vorbei war. Ich musste anschließend nur zwei Tage im Krankenhaus bleiben. Anfangs hatte ich Probleme damit, mich aufzusetzen und wieder zu gehen. Dadurch fühlte ich mich hilflos und verletzbar.

    Am deutlichsten sind mir jedoch die medizinischen Komplikationen in Erinnerung geblieben, die andere Patienten um mich herum durchmachen mussten, denen es viel schlechter ging als mir.

    Meine Frau und ich blieben noch ein paar Tage länger in Halifax, falls es doch noch zu Komplikationen kommen sollte. Doch ich blieb davon verschont. Während meines Leidenswegs war ich oft ein sehr reizbarer Patient. Doch meine Frau unterstützte und pflegte mich die ganze Zeit über liebevoll. Ich machte jeden Tag erkennbare Fortschritte und musste bald auch keine Schmerzmittel mehr einnehmen.

    Man kann nach dem Krebs nicht weiterleben wie bisher

    Ich konzentrierte mich immer stärker auf die alltägliche aber auch wichtige Aufgabe, sehr genau auf meinen Körper zu achten. Hatte ich Blut im Urin? War mein Stuhlgang regelmäßig? Musste ich meinen Katheterbeutel ausleeren? War er sauber und keimfrei? Welche Inkontinenzeinlagen würde ich in der nächsten Phase meiner Genesung tragen?

    Zwei Wochen nach der Operation entfernte der Arzt den Katheter und 23 Klammern. Ich war begeistert darüber, dass ich meinen Urin so gut halten konnte. Zwei Wochen später konnte ich sogar schon wieder Auto fahren. Nach meiner Operation erfuhr ich, dass mein Prostatakrebs sich lediglich auf die Prostatakapsel beschränkt hatte und keine Metastasen gebildet hatte. Ich brauchte auch keine Bestrahlungen oder Chemotherapie mehr und
    musste lediglich zu meinen Routineuntersuchungen gehen. Ich fühlte mich, als hätte ich in der Lotterie gewonnen!

    Mehr zum Thema:  Krebsforscherin: “Was geschah als ich erfuhr, dass meine Mutter krank ist”

    Dennoch stellte ich mich auf die unangenehmen Situationen ein, die nach der Operation noch eintreten konnten. Denn letzten Endes kann man nach einer Prostatakrebserkrankung nicht mehr einfach so weiterleben, wie es
    einem vielleicht gefallen würde.

    Es hätte sich bestimmt nicht jeder für die Behandlungsmethode entschieden, die ich ausgewählt habe. Doch ich bereue überhaupt nichts. Meine Erfahrungen mit Prostatakrebs haben mein Leben verändert und mich auch darin
    bestärkt. Durch die Krankheit habe ich gelernt, jeden einzelnen Moment meines Lebens zu genießen und zu nutzen.

    Meinen Freunden ist aufgefallen, dass ich nun immer lache 

    Ich bin der kanadischen Gesundheitswohltätigkeitsorganisation YMCA beigetreten und habe mir einen persönlichen Fitnesstrainer gesucht. Ich treffe mich regelmäßig mit einer Selbsthilfegruppe in meiner Nähe und stehe dem Bruder eines Freundes während seiner Prostataektomie bei. Denn ich will etwas zurückgeben, indem ich dasselbe für andere tue, was mein Mentor für mich getan hat.

    Außerdem ermuntere ich alle meine männlichen Bekannten über 40 dazu, jährlich einen PSA-Test durchführen zu lassen. Durch meine eigene Erkrankung habe ich festgestellt, dass Prostatakrebs nach wie vor eine reine Männersache ist. Ich habe mich einer informellen brüderlichen Gemeinschaft außerhalb der Medizinbranche angeschlossen.

    Als Veteranen widmen wir uns der wichtigen Aufgabe, unser gesammeltes Wissen über Erfahrungen mit Prostatakrebs an andere Männer weiterzugeben.
    Mein Leben wird nie wieder so sein wie zuvor. Doch wenn ich so darüber nachdenke, bin ich vor allem unendlich dankbar, dass ich die Krankheit überlebt habe. Mir sind dadurch meine eigenen Prioritäten wieder viel deutlicher bewusst geworden.

    Meinen Freunden ist bereits aufgefallen, dass ich immer lache. Doch ich fühle
    mich auch demütig, weil ich viel mehr Glück hatte als viele andere Männer.

    Dieser Text erschien ursprünglich bei der HuffPost Kanada und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt. 

    (ame)


    0 0

    Donald Trump: Der Druck auf ihn nimmt immer weiter zu. 

    Die Aufregung war groß, als am Donnerstagvormittag die ersten Neuigkeiten aus einem New Yorker Gerichtssaal drangen: Michael Cohen, langjähriger Anwalt und Mann für besondere Deals von Donald Trump, gestand, den US-Kongress in der Russland-Affäre belogen zu haben.

    ► Es war die zentrale Offenbarung in einer Reihe von Enthüllungen in dem Skandal. Stück für Stück hat sich so in den vergangenen Tagen ein vollständigeres Bild davon zusammengesetzt, an was Russland-Ermittler Robert Mueller arbeitet. 

    Besonders zwei Dokumente aus seiner Untersuchung sind dabei entscheidend. Die darin enthaltenden Enthüllungen haben eines gemeinsam: Der US-Präsident selbst rückt stärker in den Fokus, zum ersten Mal taucht er in der Untersuchung von Mueller auch direkt als Akteur auf.

    Dabei geht es im Kern um einen brisanten Immobiliendeal in Moskau, um nächtliche Telefonate von Trump und Lügen von Personen aus seinem engsten Umfeld. Was die neusten Entwicklungen in der Russland-Affäre bedeuten – auf den Punkt gebracht. 

    Michael Cohen und “Individuum 1”:

    ► Cohen stand bisher im Zentrum der Schweigegeld-Affäre von Trump. Zwei Frauen, die behaupten, eine Affäre mit Trump gehabt zu haben, erhielten vor den Präsidentschaftswahlen Geld von Cohen, um mit ihrer Geschichte nicht an die Presse zu gehen. 

    Nun aber hat sich Cohen in der Russland-Affäre um mögliche Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau schuldig bekannt. Er gab an, 2017 vor zwei Untersuchungsausschüssen im Kongress falsche Angaben gemacht zu haben. 

    Dabei geht es um den geplanten Bau eines Trump-Towers in Moskau, der letztlich nicht zustande kam. Bisher hatte Cohen erklärt, die Pläne dafür seien im Januar 2016 aufgegeben worden – also noch vor der ersten Abstimmung im Vorwahlkampf der Republikaner.

    Nun räumte er ein, noch bis Mitte Juni 2016 und damit mitten im US-Wahlkampf versucht zu haben, eine Genehmigung der russischen Behörden für das Bauprojekt zu erhalten.

    Trump selbst gab im Juli 2016 bekannt, keine geschäftlichen Interessen in Russland zu verfolgen. Das war zum damaligen Zeitpunkt zwar richtig, allerdings vor dem Hintergrund der erst kurz davor beendeten Geschäftsbeziehungen durchaus irreführend. 

    Michael Cohen am Donnerstag in New York. 

    In dem neunseitigen Schuldgeständnis von Cohen, das das Mueller-Team vorlegte, wird Trump als “Individuum 1” geführt. Aus dem Dokument geht hervor, dass Cohen Trump, damals noch Chef der Trump Organization, direkt über seine Fortschritte bei der Planung eines Trump Towers in Moskau auf dem Laufenden hielt. 

    ► Es ist nicht verboten, als Präsidentschaftskandidat mögliche Deals im Ausland auszuloten. Allerdings werfen die aktuellen Enthüllungen vor dem Hintergrund der Russland-Affäre kein gutes Licht auf Trump. 

    Mehr zum ThemaAlles, was ihr über die Russland-Ermittlungen wissen müsst

    Was die Enthüllungen rund um den Trump Tower in Moskau so brisant macht: 

    ► Pikant für den US-Präsidenten ist zum einen: Cohen gibt an, für den Tower-Deal Kontakt zum Sprecher von Russlands Präsident Wladimir Putin, Dmitri Peskow, gehabt zu haben. Peskow ist zugleich einer der engsten Vertrauten Putins. 

    Bisher hatte Cohen angegeben, nie eine Antwort erhalten zu haben. Nun gibt er aber an, mit Peskows Assistentin telefoniert zu haben. Auch eine Reise nach Russland war offenbar geplant. Zudem bot Peskow Cohen ein mögliches Treffen mit Putin oder dem russischen Premier Dmitri Medwedew bei einer Konferenz in St. Petersburg an. 

    Aus dem Cohen-Dokument geht auch hervor, dass die Trump Organization die russische Regierung um Unterstützung bei der Entwicklung des Immobilienprojekts bitten wollte. 

    Dazu kommt: Die Trump Organization plante offenbar, Putin ein Apartment im Wert von 50 Millionen US-Dollar in dem Moskauer Hotel anzubieten, sollte das Projekt verwirklicht werden. Das berichtet “Buzzfeed News” unter Berufung auf vier Personen, die mit den Plänen betraut waren. 

    Aus dem Projekt in Moskau wurde am Ende nichts. Zudem sei laut “Buzzfeed News” auch nicht bekannt, ob Trump von dem Apartment-Vorschlag wusste. Doch der Druck auf Trump wächst weiter. Denn Mueller ermittelt noch an einer weiteren Front in dem Skandal. 

    Nächtliche Telefonate von Trump: 

    Ein weiteres Dokument von Mueller, über das die “Washington Post” berichtet, schildert nächtliche Telefonate zwischen Trump und einem seiner ehemaligen Berater. 

    Bei dem Berater handelt es sich um Roger Stone. Er arbeitete im Sommer 2016 zwei Monate lang im Wahlkampfteam von Trump – und steht nun wegen Kontakten zur Enthüllungsplattform Wikileaks und einem russischen Hacker im Fokus von Mueller. 

    Trumps Ex-Berater Roger Stone. 

    Der Hacker steht im Verdacht, die E-Mails von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton gestohlen und an Wikileaks weitergegeben zu haben. Die Enthüllungsplattform veröffentlichte am 16. März 2016 die ersten Emails zu Clinton. 

    Aus dem Mueller-Dokument zu Stone geht hervor, wie sehr die Russland-Ermittler die Kontakte zwischen dem Berater und dem damaligen Präsidentschaftskandidaten und jetzigen Staatschef in den Fokus rücken. Trump wird in dem Papier namentlich genannt. 

    Stone dürfte bald angeklagt werden. 

    Was die Enthüllungen für Trump bedeuten – auf den Punkt gebracht: 

    Die aktuellen Enthüllungen in der Russland-Affäre überführen Trump keines Verbrechens. Aber sie werfen unangenehme Frage für den US-Präsidenten auf: 

    ► Hatte er sich 2016 durch Angebote des Kreml korrumpierbar gemacht, als sein Unternehmen ein Immobilien-Projekt in Moskau verwirklichen wollte? 

    Das Schuldgeständnis von Cohen zeichne ein gefährliches Bild für Trump, berichten zumindest Rechtsexperten der “Washington Post”:

    “Es deutet die Möglichkeit für Trump an, sich verpflichtet zu führen, Präsident Putin oder Russland im Allgemeinen etwas zurückzuzahlen”, sagt der frühere Staatsanwalt Glen Kopp der Zeitung. “Das erschafft eine potenzielle Schwachstelle für den künftigen Anführer Amerikas.”

    Klar ist: Auch wenn Trump bis dato juristisch nicht belastet wird, politisch sind die aktuellen Enthüllungen eine Katastrophe. 

    (mf)


    0 0

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 6 KSK-Soldaten (Symbolbild).

    ► Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sechs Soldaten, die Mitglied im Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr sind. Das geht aus einer Anfrage der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linksfraktion) hervor, die der “taz” vorliegt. 

    Die schweren Vorwürfe: Es gehe um den Vorwurf der Vergewaltigung, in einem weiteren Fall um sexuellen Missbrauch von Kindern und den Besitz von kinderpornografischem Material, berichtet die “taz” unter Berufung auf die Antwort des Verteidigungsministeriums.

    ► Einem weiteren Soldaten werde die Misshandlung von Untergebenen vorgeworfen, einem nächsten besonders schwerer Landfriedensbruch sowie Körperverletzung und wieder einem anderen KSK-Mitglied ein besonders schwerer Eingriff in den Straßenverkehr und Abrechnungsbetrug.

    ► Zudem ermittle die Staatsanwaltschaft in einem Fall wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole. 

    Warum die Nachricht zum KSK brisant ist: 

    Die “taz” und das Magazin “Focus” hatten Mitte Oktober über ein rechtes Untergrundnetzwerk innerhalb der Bundeswehr berichtet, dessen Kopf ein frühere KSK-Soldat gewesen sein soll.

    Mitglieder dieses Netzwerkes sollen sich laut den Berichten für einen “Tag X” vorbereitet und unter anderem die Kasernierung und Liquidierung von politischen Gegnern geplant haben. Das Thema war am Mittwoch Gegenstand im Verteidigungsausschuss des Bundestages. 


    0 0

    • Ein Arzt hat einem Chinesen einen Blasenstein von der Größe eines Straußeneis entfernt. 
    • Der Patient soll täglich stundenlang das Computerspiel “Mahjong” gespielt haben und dabei nicht auf die Toilette gegangen sein. 
    • Im Video oben seht ihr einen ähnlichen Vorfall: Ärzte entfernen Frau 468 Gallensteine – dann erfahren sie, was sie Jahrzehnte lang gegessen hat.

    Weil ein 55-jähriger Mann aus China über Schmerzen im Unterleib klagte, fuhr er in das Wuhan-Jingdu-Krankenhaus in Peking. Dort stellten die Ärzte die schockierende Diagnose:  Der Mann hatte einen Blasenstein, der so groß wie ein Straußenei war.

    Der Blasenstein hatte einen Durchmesser von 13 Zentimeter und ein Gewicht von einem Kilogramm. Das berichtet die britische Zeitung “Daily Mail”.

    Der behandelnde Arzt, Wang Bo, war nach eigener Aussage überrascht, als er die Röntgenaufnahmen des Unterleibs des Mannes sah. Er sagte:

    “Ein Blasenstein dieser Größe verringert die Kapazität der Blase und verursacht Symptome wie häufigen Harndrang. Wenn so ein Stein nicht sofort entfernt wird, kann das zu Nierenversagen führen.”

    Der 55-Jährige wurde deshalb sofort operiert. Nach der Operation erst offenbarte der Patient, welches Hobby sehr wahrscheinlich den gigantischen Blasenstein mit verursacht hat:

    Nach eigenen Angaben spielt der Mann stundenlang täglich das Computerspiel “Mahjong” und hält dabei mehrere Stunden lang seinen Urin. Während des Spielens vergisst er außerdem zu trinken. Eine gefährliche Kombination. 

    Ein 55-Jähriger hatte einen riesigen Blasenstein im Körper.

    Blasenstein so groß wie ein Straußenei

    Denn: Blasensteine entstehen in den meisten Fällen, wenn sich die Harnblase nicht vollständig entleert und ein Restharn in der Blase bleibt, heißt es in einem Bericht der “Apotheken Umschau”. Eine schlechte Ernährung und ungenügende Flüssigkeitsaufnahme begünstigen die Bildung von Blasensteinen. 

    Der Chinese war überrascht, als ihm sein Arzt von der Größe des Blasensteins erzählte. Der Patient sagte: 

    “Als mir die Ärzte nach der Operation den Blasenstein zeigten, war ich schockiert. Ich kann nicht glauben, dass so etwas Riesiges in meinem Körper war.”

    Laut “Apotheken Umschau” verursachen Blasensteine je nach Lage und Größe Schmerzen. Die häufigsten Beschwerden sind Probleme beim Wasserlassen, eine stetige Unterbrechung des Harnflusses und krampfartige Schmerzen im Unterleib.

    (ak)


    0 0

    • Eine 19-Jährige hat durch ihr Haarfärbemittel eine allergische Reaktion bekommen.
    • Sie schwebte in Lebensgefahr und will jetzt andere vor dem Mittel warnen.

    Eigentlich wünschte sich die 19-jährige Estelle aus der Nähe von Paris nur eine optische Veränderung. Die Blondine wollte sich die Haare dunkel färben allerdings endete diese Tat für sie in der Notaufnahme.

    Wie die französische Zeitung “Le Parisien” berichtet, reagierte die junge Frau zuvor allergisch auf Haarfärbemittel aus dem Supermarkt. Vor dem Haare färben testete sie daher ihre ausgewählte Farbe für dreißig Minuten auf ihrer Haut. Da sie keine allergische Reaktion feststellen konnte, trug sie die Farbe auf. 

    Schnell juckte ihre Kopfhaut und ihr Gesicht schwoll an

    Am Freitagabend färbte sie die Haare und spürte schon nach wenigen Stunden ein Jucken auf der Kopfhaut und ein anschwellendes Gesicht.

    Auch ein Allergiemittel und eine Creme konnten ihr nicht weiterhelfen. Am Sonntagmorgen war ihr Gesicht dann komplett deformiert. 

    ► “Ich hatte einen Kopf wie eine Glühbirne!”, sagte sie der Zeitung. 

    Ihre Mutter fuhr die 19-Jährige am Sonntag in die Notaufnahme. Dort erhielt sie eine Infusion gegen die allergische Reaktion und wurde wieder entlassen. 

    Solche allergischen Reaktionen sollen laut den Ärzten im Krankenhaus öfter vorkommen.

    Mehr zum Thema: Allergie im Alltag lindern, so geht’s

    19-Jährige bekam keine Luft und hatte Herzrasen

    Allerdings schlug auch die Behandlung im Krankenhaus nicht an.

    Kurze Zeit später schwoll der Kopf der Studentin weiter an und auch ihre Augen schwollen komplett zu. Auf dem Weg zurück in die Notaufnahme musste Estelle dann stark würgen. Sie hatte Herzrasen und bekam keine Luft mehr. Wie die Zeitung schreibt, sei die 19-Jährige in Lebensgefahr gewesen.

    ► Im Krankenhaus angekommen konnte sie durch eine Adrenalinspritze gerettet werden. 

    Estelle geht jetzt mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, um andere vor dem Färbemittel PPD zu warnen. P-Phenylendiamin ist in fast allen Haarfärbemitteln enthalten und war der Grund für die lebensgefährliche Allergie der jungen Frau.

    “Ich wäre fast gestorben, ich möchte nicht, dass es anderen passiert”, sagte die Frau laut “Le Parisien”. 

    Laut Dermatologen sei die allergische Wirkung des Mittels seit langer Zeit bekannt. Extreme Reaktionen wie die der Französin seien allerdings äußerst selten.

    (chr)


    0 0

    Ali Abdulla Al-Ahmed, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin, erklärt in der HuffPost, wie er auf die vierte deutsche Islamkonferenz blickt – und wie es gelingen kann, Extremismus im Keim zu ersticken. 

    Die vierte deutsche Islamkonferenz fällt in eine Zeit, die immer feindseliger und polarisierender wird. Es sind Zeiten wie diese, in denen wir positive ethische Werte in alle unsere Handlungen legen müssen. Werte, die auf die Prinzipien Zusammenleben, Mäßigung und Toleranz basieren.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben hart daran gearbeitet, eine Gesellschaft aufzubauen, die genau für das steht, was die Extremisten verachten: Multikulturalität, Religionsfreiheit, Unternehmertum, Fortschritt. Heute leben fast 200 Nationalitäten Seite an Seite in den VAE.

    Wir glauben an einen Islam, der seine Wurzeln in Respekt, Integration und Frieden hat, der Vielfalt begrüßt und Frauen unterstützt und stärkt. So besteht ein Drittel unseres Kabinetts aus Frauen, darunter auch unsere 24-jährige Jugendministerin.

    Es geht um einen Islam, der Innovation fördert und globales Engagement willkommen heißt. Wir sind überzeugt, es ist möglich, gleichzeitig moderat, modern und Muslim zu sein – etwas, das Millionen von deutschen Muslimen in ihrem Alltag leben.

    Die Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen

    Schöne Worte reichen aber nicht aus. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, unterschätze ich nicht. Wir, die VAE und Deutschland, müssen unser gemeinsames Bemühen vorantreiben, um Extremismus im Keim zu ersticken.

    Auch in den VAE gab es jüngst eine Art Islamkonferenz. Auf dem Kongress der Internationalen Muslimischen Minderheiten (International Muslim Minorities) in Abu Dhabi war dies unsere Botschaft an die Teilnehmer aus 140 Ländern.

    Bei der Konferenz kamen zum ersten Mal Vertreter von muslimischen Minderheiten aus der ganzen Welt – einschließlich Deutschland – zusammen, um über Integration und Radikalisierung zu sprechen.

    Ihr Ziel war, Wege zu finden, die Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen zu verbessern. Allem voran war das Bestreben der Konferenz, die Werte von Aufgeschlossenheit und Dialogen zu stärken, um die kommende Generation vor gewalttätigen und extremistischen Strömungen zu schützen.

    Auch in Deutschland organisiert die VAE-Botschaft jedes Jahr zum Ramadan ein gemeinsames Fastenbrechen. Dieser Abend ist dem interkulturellen Dialog, der gegenseitigen Anerkennung und dem friedlichen Zusammenleben der Völker gewidmet. Vertreter der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen, des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie der islamischen Verbände werden eingeladen, um gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt zu setzen.

    Die Gefahr der Radikalisierung

    Unsere Gesellschaften müssen weiter daran arbeiten, Werte und Wege zu vermitteln, die ein friedliches Zusammenleben und eine harmonische Integration ermöglichen.

    Es ist harte Arbeit und wird Zeit brauchen. Doch werden vollständig integrierte und friedliche Gesellschaften Vorteile für ein Land und die Welt haben, die dieses Projekt erforderlich machen.

    Die Alternative ist eine Radikalisierung, die durch Geringschätzung von Werten und Glauben anderer genährt wird – durch eine Wir-gegen-die-anderen-Mentalität. Im Nahen Osten kennen die VAE die Gefahren von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus nur zu gut.

    Sie haben unsere Nachbarschaften, unsere Religion und unsere Verbündeten verwüstet. Seit über einem Jahrzehnt bekämpfen die VAE, wie auch Deutschland, Extremisten in Afghanistan. Sie haben auch moderate Kräfte in Somalia, Syrien und im Jemen unterstützt.

    Unser Modell zum Kampf gegen Extremismus 

    Im Laufe der Jahre haben wir ein Modell zur Bekämpfung von Radikalisierung erstellt, das nicht auf Gewalt ausgelegt ist, sondern den Extremismus an der Wurzel packen will.

    Unsere Arbeit hat uns gelehrt, dass Extremismus nicht auf dem Schlachtfeld allein bezwungen werden kann. Wir müssen unsere Werte auch in Schulklassen, Moscheen und darüber hinaus verteidigen.

    Deswegen gehen wir extremistische Unterstützungsnetzwerke aktiv an. Wir blockieren den Fluss ihres Geldes und ausländischer Kämpfer und schaffen Zentren wie das Hedayah Zentrum in Abu Dhabi, die sich gegen Radikalisierung einsetzen. Mir scheint, es ist genau das, was in der jetzigen deutschen Islamkonferenz diskutiert wurde.

     Wieso wir Moscheen beobachten müssen

    Auch auf die Predigten in den Moscheen müssen wir ein Auge haben. Wir stimmen hier der deutschen Islamkonferenz voll zu. Der Weg des gewalttätigen Extremismus wird zwar nur von einem Bruchteil der Muslime eingeschlagen, doch zieht er reichlich Aufmerksamkeit auf sich.

    Für die Zukunft ist es diese Problematik für unsere beiden Länder von großer Relevanz. In den vergangenen Jahren gründeten die VAE das Forum zur Verbreitung von Frieden in Muslimischen Gesellschaften (Forum for Promoting Peace in Muslim Societies) und ernannten sogar einen Toleranzminister.

    Des Weiteren vergewissern wir uns, dass junge Emiratis mit dem ethischen Verständnis und dem moralischen Kompass ausgestattet sind, die benötigt werden, um Toleranz und Integrationsbereitschaft zu entwickeln.

    Toleranz ist eine Tür, die sich in beide Richtungen öffnen lassen muss. Doch allein, dass sie offen ist, ist ein guter Anfang.


    0 0

    • Am Donnerstagabend hat der Bundestag über Maßnahmen gegen explodierende Mieten diskutiert.
    • AfD-Politiker Maier fiel dabei mit einem Rundumschlag auf – bei dem er nicht nur fortwährend lachte, sondern auf einmal auch die Regierung lobte. 

    Es ist eines der zentralen Versprechen im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD: “Wir sorgen für bezahlbare Mieten”. Für 16,5 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ist das Thema “Wohnen/Infrastruktur” das Problem, dem sich die Politik am drängendsten widmen sollte, wie eine Civey-Umfrage für die HuffPost vor Kurzem zeigte.  

    Am Donnerstag sind nun Maßnahmen gegen explodierende Mieten beschloßen worden:

    ► Eine nachgebesserte Mietpreisbremse soll Wohnungsmieter künftig besser schützen.

    ► Ein zusätzlicher Steuerbonus soll den Bau von bezahlbaren Mietwohnungen ankurbeln.

    “Es ist ein gutes Gesetz” mit “vielen sehr guten Verbesserungen”, bemerkte SPD-Politiker Johannes Fechner zu dem Vorhaben.

    Daraufhin kam AfD-Rechtsaußen Jens Maier ans Pult – um in einer durch zahlreiche Lacher gezeichneten Rede an einer entscheidenden Stelle zurückzurudern. 

    GroKo-Programm sei gut – aber das sei keine Zustimmung

    Mehrere Sekunden lauthals und höhnisch lachend begann Maier seine Rede. Und stotterte dann: “Ja, äh, was soll ich jetzt sagen?” Bei den Anträgen der anderen Parteien werde für Mieter “der falsche Weg beschritten”, sagte er schließlich.

    Der AfD-Politiker bezeichnete den Linken-Vorschlag einer zeitlich unbegrenzten Mietpreisbremse und eines generellen Mietenstopps als “bundesweite Renaissance der DDR”. Der Vorschlag sei ihm zufolge eine “sozialistische Wohnraumbewirtschaftung”. 

    Als Maier anschließend auf die Rede Fechners und das Groko-Mieten-Gesetz zu sprechen kam, konnte er sich erneut mehrmals das Lachen nicht verkneifen. Das Vorhaben wischte der Rechtspopulist bei Seite, weil es “nichts grundsätzliches Neues” gebe und nur “Aktionismus” sei. “Das ganze Paket ist eine einzige Mogelpackung”, befand Maier.

    “Hören sie auf mit Vermieter-Bashing”

    Doch was schlug die AfD als Alternative vor?

    Steigende Mieten könne man nur mit einer Erhöhung des Angebots entgegnen, erklärte Maier. Der lobbte dann plötzlich die bereits von Schwarz-Rot auf die Wege gebrachten Programme: 

    “Das Bauprogramm der Bundesregierung weist in die richtige Richtung, das Baukindergeld ist eine gute Sache.”

    Das Plenum reagierte verwundert: Hat wirklich ein AfD-Abgeordneter öffentlich Merkels Regierung Anerkennung gezollt? Entsprechende Zwischenrufer fragten sich das ebenfalls. Doch Maier schränkte sofort ein: Das sei keine Zustimmung gewesen – um erneut lauthals loszulachen, was seine Antwort komplett ad absurdum führte. 

    “Hören sie auf mit Vermieter-Bashing”, bemerkte Maier am Schluss seiner Rede. Er forderte die Parlamentarier auf, sich stattdessen mit den wirklichen Ursachen für steigende Mieten zu beschäftigten. Damit meint er – wie soll es auch anders sein – Geflüchtete. 

    Die sorgen zwar tatsächlich für eine verstärkte Nachfrage. Doch die wichtigste Ursache für Engpässe auf dem Wohnungsmarkt sind laut einer Studie der Kreditgesellschaft KfW vielmehr Kapazitätsengpässe in der Bauwirtschaft – zunehmend ausgelöst durch Fachkräftemangel.

    (vw)


    0 0

    • Der Dezember bringt für den Verbraucher wieder zahlreiche Änderungen.
    • Reisen mit der Bahn wird teurer, dafür kann beim Online-Shopping gespart werden.
    • Im Video oben seht ihr einen Überblick über die Neuerungen.

    Ab dem 1. Dezember treten wieder einige Gesetzesänderungen in Kraft. Durch die Neuerungen können Verbraucher teilweise viel Geld einsparen. 

    Ab 3. Dezember 2018 gilt in der Europäischen Union eine neue Geoblocking-Verordnung. Sie verbietet Zugangssperren bei Online-Käufen. Damit können deutsche Kunden europaweit Rabatte nutzen.

    Und auch die Deutsche Bahn führt Änderungen ein – jedoch zum Nachteil der Kunden. 

    Gesetzesänderungen ab Dezember

    Am 9. Dezember wechselt die Deutsche Bahn ihren Fahrplan. Flexpreise, also Fahrscheine ohne Ermäßigung, werden dabei im Schnitt um 1,9 Prozent teurer.

    Aber: Beim Ticket-Kauf bis zum 8. Dezember lassen sich noch die alten Preise nutzen.

    Wer sein Ticket erst im Zug kauft, muss kräftig draufzahlen. Die Extra-Gebühr steigt von bisher 12,50 Euro auf 19 Euro. Das entspricht einer Erhöhung von 52 Prozent. Und auch für Pendler wird es teurer.

    Was genau sich bei der Deutschen Bahn noch ändert und, welche Neuerungen noch ab Dezember in Kraft treten, seht ihr oben im Video.

    (chr)


    0 0

    Seehofer und Merkel im Bundestag. 

    ► Ein aktueller Bericht offenbart, dass der Fall des umstrittenen ehemaligen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen noch länger für Konflikte in der Regierung sorgte als bisher bekannt. 

    ► Während öffentlich bereits Thomas Haldenwang als Nachfolger für Maaßen gehandelt wurde, habe Seehofer bei einem Treffen am 6. November die CDU-Politiker Armin Schuster und Clemens Binniger als Nachfolger vorgeschlagen.

    Denn die SPD habe Bedenken gegen Haldenwang gehabt. Das berichtet das RBB Inforadio

    ► Die SPD sei mit den beiden neuen Seehofer-Kandidaten einverstanden gewesen. Binniger allerdings winkte ab.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich schließlich gegen CDU-Mann Schuster ausgesprochen, berichten der RBB und die Deutsche Presse-Agentur. Ein möglicher Grund: Schuster hatte Merkels Flüchtlingspolitik immer wieder öffentlich kritisiert. 

    Warum der Bericht über Merkels Widerstand wichtig ist: 

    Das Bundeskabinett hatte am 15. November den bisherigen Verfassungsschutz-Vizepräsidenten Thomas Haldenwang zum neuen Chef der Behörde bestimmt. Sein Vorgänger Hans-Georg Maaßen war in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Maaßen hatte mit Äußerungen zu Übergriffen auf Ausländer in Chemnitz eine Regierungskrise herbeigeführt.  

    ► Der Bericht des RBB zeigt nun, dass sich auch die Maaßen-Nachfolge schwierig gestaltete – und Merkel offenbar einen ihrer Kritiker an der Spitze des deutschen Inlandsgeheimdienstes verhinderte. Seehofer beugte sich Merkels Veto, er wollte wohl keine weitere Regierungskrise auslösen. 

    Deutlich macht das allerdings auch, dass Haldenwang offenbar nur die Notlösung war. 

    (lp)


    0 0

    Beim ersten Zusammentreffen mit der Familie des Partners will man einen guten Eindruck machen. (Symbolbild)

    • Das erste Aufeinandertreffen mit den potenziellen Schwiegereltern kann nervenaufreibend sein.
    • Wir haben ein paar Tipps für euch, damit ihr dabei in keine Fettnäpfchen tretet.

    Verkniffener Smalltalk, gezwungenes Lächeln, vorsichtiges aneinander Herantasten: Allein der Gedanke daran, die Eltern des Partners kennenzulernen, bereitet vielen Menschen erst einmal Magenschmerzen. 

    Wer es allerdings ernst meint mit der Beziehung, muss sich irgendwann dem gefühlten Endgegner entgegenstellen: der Familie des oder der Liebsten. Und wer möchte beim ersten Zusammentreffen mit den potentiellen Schwiegereltern schon einen schlechten Eindruck machen?

    “Der erste Eindruck ist oft der bleibende”, sagt Danny Gibson im Gespräch mit der HuffPost US. Der Ehe- und Familientherapeut meint, wer sich beim ersten Zusammentreffen mit den Eltern des Partners schlecht benehme, könnte sich die Chance verbauen, eine langanhaltende Beziehung mit ihnen aufzubauen. 

    Mehr zum Thema: 7 Eigenschaften, die euer Partner mit 30 haben sollte

    Deswegen hat die HuffPost US, neben Gibson, Therapeuten und Psychologen befragt, welche Fettnäpfchen beim Kennenlernen der Schwiegereltern idealerweise zu vermeiden sind. 

    1. Zu viele Zärtlichkeiten austauschen

    Paare, die frisch verliebt sind, können oft nicht die Finger von einander lassen – das ist bis zu einem gewissen Grad auch verständlich. Allerdings sorgt es geradezu für Fremdschäm-Situationen, wenn das frischgebackene Liebespaar am Essenstisch herumzüngelt während die Eltern mit starrer Miene an ihren Steaks säbeln.

    “Außerhalb der eigenen vier Wände Zärtlichkeiten auszutauschen, kann ganz wundervoll sein – jedoch sind nicht jeder Ort oder Zeitpunkt geeignet dafür”, meint der Psychologe Jamie Goldstein. “Das heißt nicht, dass ihr euch kalt, distanziert oder gar roboterhaft geben müsst. Allerdings solltet ihr euch fragen, welches Verhalten vor welchen Anwesenden angemessen ist.

    Einfache Zuneigungsbekundungen wie Händchenhalten, kleine Berührungen oder die Schulter des Partners anzufassen sind nette Arten, um sowohl Fürsorge als auch Respekt für euren Partner und die Menschen, die ihn aufgezogen haben, zum Ausdruck zu bringen.”

    2. Zu viel Alkohol trinken

    “Nur Kinder, Narren und Besoffene sagen die Wahrheit”, heißt es doch so schön. Und damit einem beim gemeinsamen Glas Wein mit den Eltern keine unangenehmen Wahrheiten rausrutschen, sollte es bei nur einem Glas bleiben – zumindest beim ersten Kennenlernen sollte man sich etwas zügeln.

    Auch sagt Gibson: “Trefft die Eltern eures Partners nicht, wenn ihr betrunken seid und betrinkt euch nicht in deren Anwesenheit. Das könnte den Eindruck hinterlassen, dass ihr euch nicht beherrschen könnt und schlechte Entscheidungen trefft.

    Beim Kennenlernen der Eltern solltet ihr euch authentisch präsentieren, zusammenhängend erzählen und voll da sein. Das könnt ihr nicht gewährleisten, wenn ihr betrunken seid.”

    3. Kontroverse Themen wie Religion, Politik oder Sex ansprechen

    Genau wie beim allgemeinen Smalltalk mit Fremden gilt auch beim ersten Treffen mit den potenziellen Schwiegereltern, dass es besser ist, nicht sofort über persönliche Ansichten zu Religion oder Politik oder intime Themen wie Sex zu sprechen.

    Die Psychologin Gina Delucca sagt dazu: “Nur, weil ihr und eure Partner die gleichen Ansichten habt, könnt ihr nicht davon ausgehen, dass die Eltern eurer Partner genauso ticken.

    Sogar wenn ihr euch ganz sicher seid, dass eure Meinungen mit denen der Eltern des Partners übereinstimmen, halten es manche Menschen für unangebracht, manche Themen anzusprechen. Ihr solltet euch erst besser kennenlernen, bevor ihr diese Themen besprecht.

    4. Die ganze Zeit auf dein Handy starren

    Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man beim gemeinsamen Abendessen das Smartphone in der Tasche lässt. Und trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, das Handy zumindest eine Stunde lang aus der Hand zu legen – gerade, wenn man auch noch ein wenig nervös ist.

    Vermeidet es, ständig auf eure Telefone zu starren, eure E-Mails oder soziale Medien zu checken”, sagt Janet Brito, Psychologin und Sexualtherapeutin, zur HuffPost US. “Die Eltern eures Partners fühlen sich dann vielleicht ausgeschlossen und könnten glauben, dass ihr nicht daran interessiert seid, sie kennenzulernen.”

    5. Sich nur bedienen lassen

    Wenn ihr das erste Mal bei den Eltern eures Partners zu Gast seid, solltet ihr darauf achten, hin und wieder eure Hilfe anzubieten und euch nicht von vorne bis hinten bedienen zu lassen. Schließlich besucht ihr potentielle Familienmitglieder und kein Restaurant.

    Da wäre es schon einmal drin, zumindest anzubieten, das schmutzige Geschirr in die Küche zu bringen oder beim Servieren zu helfen. “Sonst könnten die Eltern eures Partners denken, ihr wärt keine Team-Player”, meint Brito.

    (ujo)


    0 0

    • Bei der TV-Sendung “Rosins Restaurant” hilft Frank Rosin Restaurantbesitzern aus der Misere.
    • Dieses Mal geriet der Starkoch an seine Grenzen – aufgrund von Stierhoden.
    • Im Video oben seht ihr welche hygienischen Mängel im Restaurant vorherrschten.

    Frank Rosin hat sich am Donnerstagabend in “Rosins Restaurant” einer besonderen Herausforderung gestellt: Er half dem tschechischen Paar Roman Schmoll und Martina Kurukova mit ihrem Restaurant im bayrischen Baierbrunn in der Nähe von München. 

    Die beiden haben mit ihrem Wirtshaus bisher schon 120.000 Euro Schulden gemacht. Starkoch Rosin sollte den beiden helfen.

    ► Bei diesem Unterfangen geriet der Starkoch allerdings an seine Grenzen.

    Frank Rosin: “So ein Scheißhaufen!”

    Bereits bei seiner ersten Inspektion der Restaurant-Küche musste er feststellen, dass Koch Schmoll keinen besonders großen Wert auf Hygiene und Sauberkeit legt.

    “So ein Scheißhaufen!”, stellte Rosin fest. 

    Überall prangten Fettflecken, Essenreste und Müll lagen herum.

    “Du bist eine kleine Drecksau!”, ließ Frank Rosin Schmoll wissen.

    Zudem gestand Schmoll, dass er viele seiner Gerichte nicht probiere und kein Auge für das dekorative Anrichten des Essens habe.

    Doch trotz aller Umstände brachte etwas ganz anderes Rosin völlig aus dem Konzept: Stierhoden. Diese servierte das Gasthaus nämlich nach bayrischer Tradition.

    Mehr zum Thema:Jetzt eskaliert der Fleisch-Streit: Schwere Vorwürfe gegen TV-Koch Rosin

    Frank Rosin stürmt aus der Küche

    Der Starkoch geriet bei der Zubereitung des Gerichts völlig außer sich. Bereits als Schmoll die Stiereier auspackte, wurde Rosin sichtlich unruhig.

    “Wieso denkt man jetzt, dass es im Schritt juckt irgendwie?“, fragte er während er hin und her hüpfte.

    Als das Fleisch dann zugeschnitten wurde, reichte es dem Sternekoch. Würgend verließ er die Küche. Vor der Flucht sagte er noch:

    “Ich kann das nicht, mir ist übel. Das hab ich so auch noch nie erlebt.”

    Bei der Verkostung musste er dann sichtlich überrascht gestehen: “Lecker”.

    Der Starkoch war sichtlich aufgebracht beim Anblick der Hoden.

    Happy End für das Restaurant

    Nicht nur hinsichtlich “Frank Rosin und die Stierhoden” gab es ein Happy End:

    Trotz der hohen Schulden stimmte der Pächter des Restaurants einer Umgestaltung zu. Schmoll und Kurukova veränderten die Deko und Speisekarte des Lokals und konnte damit letztendlich auch punkten. 

    Und auch Rosin zeigte sich optimistisch: “Ich fands mega!“

    (chr)


    0 0

    Bauer Jörn und seine Oliwia sind glücklich verlobt. 

    • Bei “Bauer sucht Frau” hoffen Landwirte, die große Liebe zu finden.
    • Bauer Jörn ist das offenbar gelungen: Er machte Oliwia nun einen Heiratsantrag. 

    Am Montag strahlt RTL die finale Folge der diesjährigen Staffel “Bauer sucht Frau” aus. Dann klärt sich die Frage: Ist die Verkupplung der Bauern und ihrer Kandidaten geglückt oder bleiben sie vorerst weiterhin Single?

    Schon vor dem Staffelfinale wird allerdings bekannt, dass ein Paar bereits einen Schritt weiter ist: Bauer Jörn und Übersetzerin Oliwia haben sich verlobt.

    Die glückliche Nachricht verkündete der Sender am Freitag.

    Oliwia besuchte ihren Verlobten zwei Monate lang auf seiner Farm in Namibia und dabei funkte es zwischen den beiden sofort. Schnell war für die Übersetzerin klar, dass sie nach Afrika auswandern und somit ihr Haus und ihre Eltern in Polen zurücklassen werde. 

    Mehr zum Thema:“Bauer sucht Frau”: So gnadenlos rechnet ein Landwirt mit dem Format ab

    Jörn reiste mit Oliwia in ihre Heimat nach Polen

    Um die Eltern seiner Partnerin kennenzulernen, reiste Jörn dann im Oktober mit ihr nach Polen. Bei einem Ausflug ins “Tal der fünf Teiche” kam es zum romantischen Heiratsantrag. 

    “Die Natur und der Ausblick auf den See, der von diesem riesigen Bergen umgeben ist, das ist alles unbeschreiblich, wahnsinnig schön”, erinnert sich Jörn.

    Als seine Partnerin dann ein Selfie von beiden machen wollte, überraschte Jörn sie mit einem Verlobungsring, den er ihr auf die Schulter gelegt hatte. “So hat sie ihn sozusagen zuerst durchs Smartphone-Display gesehen, als sie versucht hat, von uns beiden ein Selfie zu machen”, erklärte er RTL weiter.

    Auf die Frage, ob sie ihn heiraten möchte, hat Oliwia dann natürlich “ja” gesagt. Welche Kandidaten außerdem aus der Sendung als Paar herausgehen werden, wird sich im Staffelfinale in der kommenden Woche zeigen. 

    (lp)


older | 1 | .... | 1624 | 1625 | (Page 1626) | 1627 | 1628 | .... | 1693 | newer