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    US-Außenminister Mike Pompeo und Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman 

    ► US-Außenminister Mike Pompeo hat die Darstellung zurückgewiesen, der US-Geheimdienst CIA habe Belege für eine Verwicklung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi.

    ► Er habe alle Geheimdienst-Informationen zu dem Fall gelesen, sagte am Mittwoch in Washington. Es gebe “keine direkte Aussage” dazu, dass der saudische Kronprinz in den Mord verwickelt gewesen sei.

    ► Auch Pentagon-Chef James Mattis erklärte, es gebe keinen “unwiderlegbaren Beweis”, dass Mohammed bin Salman involviert gewesen sei.

    Welche Informationen das CIA angeblich hat:

    Die beiden Minister liegen mit ihren Äußerungen damit ganz auf der Linie von US-Präsident Donald Trump, der vor wenigen Tagen betont hatte, die CIA sei in der Frage “nicht zu einem abschließenden Ergebnis gekommen”.

    Die “Washington Post” hatte berichtet, der US-Geheimdienst CIA sehe Mohammed bin Salman als Drahtzieher hinter dem Mord. Die türkische Zeitung “Hürriyet” schrieb, die CIA habe Aufnahmen eines brisanten Telefongesprächs des Kronprinzen.

    Darin soll er gesagt haben, Khashoggi solle “so schnell wie möglich zum Schweigen gebracht werden”. CIA-Direktorin Gina Haspel habe bei einem Türkeibesuch “signalisiert”, die CIA habe jenes Gespräch zwischen dem Kronprinzen und dessen Bruder abgehört.

    Darum ist die Haltung der USA im Mordfall von Khashoggi wichtig:

    Pompeo und Mattis äußerten sich am Mittwoch nach einem nicht-öffentlichen Treffen mit US-Senatoren, bei dem beide dafür warben, die Beziehungen zu Saudi-Arabien nicht in Frage zu stellen.

    Mehrere Senatoren hatten erfolglos darum gebeten, dass auch Haspel Rede und Antwort stehen würde. Pompeo wich der Frage aus, warum die CIA-Chefin nicht teilnahm. “Ich wurde gebeten, hier zu sein – und ich bin hier”, sagte er.

    Washington liefert unter anderem Waffen an Saudi-Arabien und teilt militärische Geheimdiensterkenntnisse. “Die Verbindungen zu Saudi-Arabien zu schwächen, wäre ein schwerer Fehler für die nationale Sicherheit der USA und für die unserer Verbündeten”, erklärte Pompeo in einem Statement. Das Königreich sei eine wichtig für die Stabilität im Nahen Osten. 

    Am Mittwoch erklärten mehrere Senatoren beider Parteien ihre Unterstützung für eine Resolution, die die Regierung dazu zwingen würde, ihre Unterstützung für Saudi-Arabien zu beenden. Es galt als wahrscheinlich, dass es noch am selben Tag eine erste Abstimmung darüber geben könnte.


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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    ► Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Nato-Staaten um Unterstützung im Konflikt mit Russland gebeten und Marine-Schiffe für das Asowsche Meer gefordert.

    ► Poroschenko setzt in der jüngsten Zuspitzung der Krim-Krise insbesondere auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie er im Interview mit der “Bild” deutlich machte:

    Kanzlerin Merkel ist eine große Freundin der Ukraine. Im Jahr 2015 hat sie durch Ihre Verhandlungen in Minsk schon einmal unser Land gerettet, wir hoffen darauf, dass sie uns zusammen mit unseren anderen Alliierten noch einmal so sehr unterstützt.”

    ► Poroschenko sagte der Zeitung, dass die Welt “mit einer Stimme sprechen” müsse. Es müsse “sofort weitere Sanktionen angesichts der unglaublichen russischen Aggression” geben. 

    Das sagt Poroschenko über Putin:

    Der russische Präsident Wladimir Putin wolle nichts anderes als das Meer okkupieren, sagte Poroschenko der Zeitung.

    Die einzige Sprache, die dieser verstehe, sei die Geschlossenheit der westlichen Welt: “Wir können diese aggressive Politik Russlands nicht hinnehmen, erst war es die Krim, dann die Ost-Ukraine, jetzt will er das Asowsche Meer.”

    Poroschenko forderte, dass Putin die 24 gefangen genommenen ukrainischen Soldaten sofort freilässt und das Meer für den internationalen Schiffsverkehr freimacht.

    Es seien schließlich nicht nur ukrainische Handelsschiffe – auch drei deutsche Schiffe hingen dort fest. Auch Deutschland müsse sich daher fragen: “Was wird Putin als nächstes tun, wenn wir ihn nicht stoppen?” 

    Was ihr über die Krim-Krise wissen müsst:

    Am vergangenen Sonntag ging die russische Marine auf der Straße von Kertsch, den Gewässern zwischen russischem Festland und der Krim, aggressiv gegen ukrainische Schiffe vor. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt.

    Wegen mehrerer Ramm-Aktionen gegen ukrainische Schiffe und Schüssen verhängte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko daraufhin am Montag das Kriegsrecht.

    (mf)


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    Steffen Köninger, AfD-Bundesvorstandsmitglied und Landtagsabgeordneter in Brandenburg.

    ► AfD-Bundesvorstandsmitglied Steffen Köninger hat am Donnerstagmorgen seinen Austritt aus der AfD und aus der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag angekündigt.

    ► Laut einer Pressemitteilung, die unter anderem der “Welt” vorliegt, begründete Köninger seinen Schritt mit Gewissensbissen: “Die Bürgerlichen in der AfD haben den Kampf gegen die Destruktiven der Partei in vielen Landesverbänden endgültig verloren.”

    ► Innerhalb der Partei nehme “die Begeisterung über bewusste Grenzübertritte von wenigen Protagonisten nicht ab”, heißt es weiter. Zudem werde die Beobachtung durch den Verfassungsschutz “von zu vielen Funktionsträgern fahrlässig in Kauf genommen”.

    Darum ist der AfD-Ausstieg von Köninger wichtig:

    Dass Köninger die AfD verlässt, ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass der rechte Parteiflügel zunehmend die Oberhand gewinnt. Köninger war seit vergangenem Dezember Beisitzer im Bundesvorstand der AfD, im Oktober 2017 hatte er die “Alternative Mitte” mitgegründet. Er gilt in Brandenburg als Gegenspieler des AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz, der zum rechten Parteiflügel um Thüringens Landeschef Björn Höcke gehört.

    Zuletzt hatte der 46-Jährige vehement gefordert, dem Parteinachwuchs Junge Alternative (JA) den Status als offizielle Jugendorganisation abzuerkennen und eine Neugründung in die Wege zu leiten. In mehreren Bundesländern wird die JA bereits vom Verfassungsschutz beobachtet


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    • Der Spanier Marcos Rodríguez Pantoja lebte im Alter von sieben bis 19 Jahren mit einem Rudel Wölfen in den Bergen 
    • Einer spanischen Zeitung hat der mittlerweile 72-Jährige berichtet, wie schwer es ihm immer noch fällt, unter Menschen zu leben 

    1965 geschieht in Spanien eine Sensation. Die Polizei entdeckt im andalusischen Gebirge Sierra Morena einen jungen Mann, tief in den Wäldern. Einen Mann, der mehr Tier als Mensch ist

    Denn Marcos Rodríguez Pantoja hat zu diesem Zeitpunkt zwölf Jahre lang in einem Rudel Wölfe gelebt. Mit sieben war er an einen Hirten verkauft worden. Als dieser starb, schloss sich Pantoja den Wölfen an

    Die Polizisten der Guardia Civil, die den Wolfsmenschen in den Bergen entdeckten, zwangen ihn zurück in die Zivilisation. Pantoja wurde als “Mogli” bekannt, über ihn wurden wissenschaftliche Arbeiten und Bücher geschrieben, sein Leben wurde verfilmt. 

    ► Doch glücklich wurde der von Wölfen großgezogene Mann unter seinen Mitmenschen nie.

    Seine letzten schönen Erinnerungen sind die an seine Wolfsfamilie

    Das berichtete Pantoja nun in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El País”. Er habe sich nie an die Kälte in der menschlichen Gesellschaft gewöhnt, sagt der mittlerweile 72 Jahre alte Mann der Zeitung. 

    Seine letzten schönen Erinnerungen seien die an seine Kindheit unter den Wölfen. Die Wolfsjungen hätten ihn als Geschwisterkind akzeptiert, er habe in einer Wölfin eine echte Mutter gefunden.

    ► “Auch Tiere können weinen”, sagte Pantoja “El País” über diese Zeit. 

    Mehr zum Thema: Es gibt kaum noch Schäfer in Deutschland – doch ein 36-Jähriger will den Beruf retten

    Unter den Menschen sei er betrogen worden. Und ausgenutzt. Er habe es nie geschafft, wieder ein Teil der Gesellschaft zu werden. “Die Menschen lachen über mich, weil ich keine Ahnung von Fußball oder Politik habe”, sagte Pantoja. 

    Zumindest in seinem kleinen Dorf, Rante, würden die Nachbarn ihn mittlerweile als “einen von ihnen” akzeptieren. 

    Er wollte zurück in die Berge – doch die Wölfe meiden ihn

    Anders als die Wölfe in den Bergen von Sierre Morena. Er habe versucht, zu ihnen zurückzukehren, sagte Pantoja “El País” – “aber es ist nicht mehr das Gleiche”. 

    Die Wölfe würden ihn nicht mehr akzeptieren. “Ich kann sie spüren, ich kann sie hören und bekomme Gänsehaut. Aber ich bekomme sie nicht mehr zu sehen”, sagte Pantoja. “Sie antworten mir, wenn ich sie rufe. Aber sie kommen nicht mehr.” 

    Die alte Höhle, in der er mit seinen Wölfen gelebt habe, sei mittlerweile verschwunden. Stattdessen stünden dort nun Bauernhöfe und Strommasten. Es sei traurig, sagte Pantoja.

    ► Seine Botschaft an die Menschen: Lebt wieder mehr im Einklang mit der Natur. 

    Mehr zum Thema: “Sie haben Angst vor Wölfen”: Grünen-Politikerin verspottet Unionsabgeordnete im Bundestag

    Der Förster Xosé Santos arbeite deshalb mit ihm zusammen, um den Kindern in der Region beizubringen, ihre Umwelt kennen zu lernen und sie zu schützen, schreibt “El País”. Pantoja besuche Schulen, um dort über seine Erfahrungen zu sprechen. 

    “Es ist wunderschön, wie er die Kinder mit seinen Geschichten begeistert”, sagte Santos der Zeitung. Kinder seien die einzigen Menschen, in deren Gesellschaft Pantoja sich noch wohl fühle.

    (ll)


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    Sandra Maischberger überreichte AfD-Chef einen Mitgliedsantrag der CDU.

    • Bei Sandra Maischberger ging es am Mittwochabend eigentlich um den UN-Migrationspakt.
    • Doch die ARD-Moderatorin lies es sich nicht nehmen, dem heutigen AfD-Parteichef Alexander Gauland seine CDU-Vergangenheit in Erinnerung zu rufen.

    Seit Wochen kocht die Diskussion um den UN-Migrationspakt hoch, der im Dezember in Marokko unterschrieben werden soll.

    Am Donnerstag spricht der Bundestag über das Abkommen, am Mittwochabend hatte sich bereits SandraMaischberger dem Thema angenommen.

    In ihrer ARD-Talkshow hatte sie mit dem AfD-Parteichef Alexander Gauland einen der entschiedensten Gegner des Migrationspaktes geladen. Gauland, der einst für die CDU Staatssekretär in Hessen war, ist auch einer der lautesten Kritiker von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    Ein CDU-Mitgliedsantrag für Gauland

    So ließ es sich die ARD-Moderatorin nicht nehmen, Gauland angesichts der nahenden Ablösung Merkels als CDU-Parteivorsitzende, mit einer möglichen Rückkehr zu seiner alten Partei zu konfrontieren:

    “Herr Gauland, ich habe Ihnen einen Mitgliedsantrag mitgebracht – von der CDU. Sie waren ja mal 40 Jahre lang Mitglied.” 

    Dann zoomte die Kamera auf den Antrag. Maischberger hatte dem heutigen AfD-Chef sogar schon eine Teil abgenommen und den Antrag vorausgefüllt –  mit Gaulands Namen. Dann fuhr Maischberger fort:

    “Wir stellen uns vor, dass Herr Merz gewinnt. Er wird Parteivorsitzender. Das ist jetzt wirklich eine ziemlich hypothetische Frage: Werden sie dann wieder ein CDU-Mitglied, wenn Frau Merkel nicht mehr da ist?”

    Gauland nahm den Mitgliedsantrag lächelnd entgegen und sagte nach kurzem durchschnaufen:

    “Das ist Sache der CDU. Ich werde den Antrag nie mehr ausfüllen! 

    “Meine Partei ist die AfD”

    Friedrich Merz gilt neben CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer als heißester Kandidat auf den Parteivorsitz der Christdemokraten.

    Merz steht für eine mögliche Rückbesinnung der CDU auf konservative Werte. Relativ ungelenk machte Merz dies zuletzt deutlich, als er das Grundrecht auf Asyl in Frage stellte – nur um wenig später wieder zurückzurudern.

    Doch Vorstöße wie die von Merz gehen dem AfD-Chef offensichtlich nicht weit genug. Im Anschluss machte Gauland deutlich:

    “Meine Partei ist die AfD. Ich werde aber hier nicht sagen, wen ich gerne (als CDU-Parteichef, Anm. d. Red.) hätte – denn der kriegt bestimmt sofort fünf bis zehn Prozent weniger.”

    (mf)


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    Scheinbar grundlos fangen Menschen manchmal an, nach dem Sex zu weinen – dahinter steckt ein Phänomen.

    • Einige Menschen haben ihn schon einmal erlebt: Einen Tränenausbruch direkt nach dem Sex.
    • Das Phänomen nennt sich Postkoitale Dysphorie – und kann vielfältige Gründe haben.

    Gerade noch hattet ihr leidenschaftlich Sex – im nächsten Moment beginnt euer Partner zu weinen. Ein solcher Stimmungswechsel kann ganz schön verwirren.

    Automatisch stellt sich der Partner wohl die Frage: War der Sex wirklich so schlecht?

    Doch in den meisten Fällen ist das nicht der Grund für die Tränen. Das Phänomen nennt sich Postkoitale Dysphorie und sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu beobachten. 

    Mehr zum Thema: Frauenärztin: Vor dem Sex solltet ihr diese 4 Dinge keinesfalls tun

    Knapp die Hälfte aller Frauen und Männer hat es schon einmal erlebt

    Die Postkoitale Dysphorie gilt als eine Sexualfunktionsstörung. Laut der Ärztezeitung haben Betroffene nach dem Sex “das Gefühl, ohne erkennbaren Grund traurig zu sein” und spüren “eine erdrückende Melancholie, aber auch plötzliche Angst oder grundlose Aggression und Wut”.

    Psychologen aus Australien und der Schweiz haben das Verhalten schon vor einigen Jahren untersucht und herausgefunden: Tränen nach dem Sex sind gar nicht selten.

    Das Team fragte 230 Studentinnen nach ihren Erfahrungen damit. Und siehe da: Knapp die Hälfte der Teilnehmerinnen (46 Prozent) gab an, postkoitale Dysphorie schon einmal erlebt zu haben.

    In einer neueren Studie befragten die Wissenschaftler 1208 Männer nach dem Phänomen. Auch hier gaben 41 Prozent der Befragten an, postkoitale Dysphorie am eigenen Leib gespürt zu haben.

    Habt ihr selbst schon einmal grundlos nach dem Sex geweint, müsst ihr euch also erstmal keine Sorgen machen.

    Missbrauchsopfern passiert es öfter

    Bricht ein Partner nach dem Liebesspiel jedoch öfters in Tränen aus, könnte es  sinnvoll sein, dem Verhalten auf den Grund zu gehen.

    Die Forscher fanden in ihrer Studie nämlich ebenfalls heraus: Frauen, die in ihrer Kindheit Missbrauch erlebt haben und Frauen mit anderen sexuellen Problemen überkam die Dysphorie nach dem Sex häufiger.

    Schlimme prägende Erlebnisse kommen dann nach dem Geschlechtsverkehr wieder an die Oberfläche und führen zu Trauer.

    Es kann viele Gründe geben

    Sind Missbrauchserfahrungen der Grund für den Tränenausbruch oder auch nicht: In jedem Fall solltet ihr mit eurem Partner kurz über den Zwischenfall sprechen.

    Vielleicht realisiert euer Gegenüber nach dem Sex auch, dass es ein Fehler war, mit euch ins Bett zu steigen. Vielleicht hatte euer Partner Schmerzen beim Sex  – dann sollte das Problem unter Umständen mit einem Arzt geklärt werden.

    Und vielleicht gibt es einfach keinen tieferen Grund. Dann solltet ihr euer Gegenüber trösten und, wenn erwünscht, fest in den Arm nehmen.

    (ujo)


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    Eine Szene, wie man sie aus

    • Sylvie Meis sucht seit zwei Folgen auf RTL Dessousmodels – und erhält dafür teils grobe Kritik.
    • Nun reagierte Meis erstmals auf die Vorwürfe, dass ihr Format nur geklaut sei – von einem prominenten Vorgänger. 

    In der vergangenen Woche startete Sylvie Meis’ Suche nach dem Gesicht ihrer neuen Dessouskollektion. In der RTL-Show “Sylvies Dessous Models” kämpften dreißig Anwärterinnen, die in der ersten Folge erst auf zehn und dann acht Mädchen reduziert wurden. In der gestrigen zweiten Folge wurde dann weiter auf acht Kandidaten gekürzt.

    Zu Beginn der Staffel mussten sie sich in Unterwäsche Sylvie und zwei weiteren Jurymitglieder auf dem Laufsteg präsentieren, später folgte ein Fotoshooting am Hamburger Hafen – ebenfalls in Unterwäsche. 

    Falls euch das jetzt alles sehr bekannt vorkommt, seid ihr nicht die Einzigen. Auf Twitter bemerkten bereits in der ersten Folge viele Nutzer die Ähnlichkeit zwischen “Sylvies Dessous Models” und “Germany’s Next Topmodel” mit Heidi Klum. 

    Mehr zum Thema:RTL, ProSieben, Sat.1: Wie sich TV-Sender gegenseitig die Shows stehlen

    “Wenn Heidi die Sendung sehen würde...”

    Ein Nutzer fragte sich beispielsweise: ‘Germany’s Next Topmodel’, nur mit Sylvie Meis, anstatt Heidi Klum, oder?” 

    Währenddessen vermutete ein anderer Nutzer, dass Heidi Klum den vermeintlichen Formatklau wohl gar nicht lustig finden würde und veröffentlichte ein Gif von einer augenrollenden Heidi Klum mit der Unterschrift: “Wenn Heidi die Sendung sehen würde.”

    Allerdings waren sich ebenso die meisten Zuschauer einig, dass Sylvies Version der Modelsuche nicht an die von Heidi Klum herankommen würde.

    Die Teilnehmerinnen wurden als “aussortierte Resterampe Models” bezeichnet und ein Nutzer behauptete, dass die “Spannung und der Terror” der sonst durch Klum in “Germany’s Next Topmodel” ausgelöst werde, in Sylvies Show nicht richtig rüberkäme.  

    So reagiert Sylvie Meis auf die Vorwürfe

    Doch wie reagiert Meis auf die Kritik, dass sie einfach nur ein vorhandenes Format schlecht geklaut hat? 

    Gegenüber “Promiflash” sagte sie: “Ich fühle mich immer sehr geehrt. Mit einem so erfolgreichen Format wie ‘GNTM’ verglichen zu werden, ist grundsätzlich ja toll.” 

    Aber sie finde dennoch, dass die Konzepte schon deutliche Unterschiede aufweisen würden: “Heidi sucht wie auch ich ein tolles neues Model, das ist natürlich der Vergleichspunkt. Nur der Weg zum Ergebnis ist bei uns ein anderer.”

    Der Weg schien bisher allerdings sehr ähnlich. Erst ein Aussortier-Catwalk, dann ein Fotoshooting; statt einem Foto erhielten die Kandidatinnen zum Schluss ein Armband und Sylvie nennt die Kandidaten “Girlsquad” anstelle von Heidis “Meeeedchen”.

    Der einzige, offensichtliche Unterschied der beiden Formaten bisher: Alle Models posieren in Unterwäsche und vermarkten damit Sylvie Meis und ihre Kollektion. 

    Auch zweite Folge von “Sylvies Dessous Models” bedient sich an Klums Show

    Allerdings ist spätestens nach der zweiten Folge klar: die “deutlichen Unterschiede” der beiden Formate sind für den Zuschauer leider so gar nicht offensichtlich.

    Die Folge am Mittwoch bediente nämlich erneut alle “Germany’s Next Topmodel”-Klischees. 

    Dieses Mal erfolgte ein dramatisches Umstyling, nach Klumscher Tradition nur echt mit Krokodilstränen und viel auf den Boden fallendem Haar. Die Folge ist bei “Germany’s Next Topmodel” unter Fans meist heiß ersehnt und auch RTL scheint sich mit diesem Trick eine gute Quote erhofft zu haben.

    Anschließend mussten die Meeedch-, entschuldigung, musste der “Girlsquad” bei einem sexy Fotoshooting seine Hemmungen fallen lassen und mit Männermodel und Ex-Bachelor Sebastian Pannek posieren. ”Sex sells”, heißt es schließlich.

    Für RTL und “Sylvies Dessous Models” ging die Inspiration an dem Erfolgsformat von Pro7 leider nicht auf: In der zweiten Woche waren noch weniger Zuschauer als in der Vorwoche an der Show interessiert. Laut “Quotenmeter” sahen dieses Mal nur 1,18 Millionen Menschen zu, darunter befanden sich nur 0,72 Millionen Umworbene. Das entspricht mageren 4,1 Prozent Marktanteil.

    (kiru)


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    Grünen-Politiker Cem Özdemir diskutiert mit AfD-Chef Alexander Gauland

    • Bei “Maischberger” haben AfD-Chef Gauland und Grünen-Politiker Özdemir über den UN-Migrationspakt gestritten.
    • Aus Sicht von Özdemir missbrauche die AfD das Vorhaben für Parteipolitik – worüber Gauland nur lachen konnte.

    Es ist das Thema, dass Deutschland spaltet: der Migrationspakt. Befürworter argumentieren, die nicht-bindende Vereinbarung ermögliche einen besseren Umgang mit Migrationsbewegungen und schütze Menschenrechte.

    Kritiker fürchten, dass dadurch eine Art Menschenrecht auf Migration aus wirtschaftlichen Motiven festgeschrieben werde und die das Papier unterstützenden Staaten quasi durch die Hintertür ihrer Souveränität in der Einwanderungspolitik beraubt würden. 

    Dementsprechend fragte Sandra Maischberger am Mittwochabend in ihrer Talkshow: “Streit um den Migrationspakt: Chance oder Risiko?” Geladen waren unter anderem AfD-Chef Alexander Gauland, entschiedener Gegner des Paktes, und Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir, der das Vorhaben befürwortet.

    Beide gerieten schon wenige Minuten nach Beginn der Sendung aneinander.  

    Die Gäste bei “Maischberger”:

    • Manfred Weber, CSU-Politiker und Chef der Europäischen Volkspartei
    • Alexander Gauland, AfD-Chef
    • Cem Özdemir, Ex-Grünen-Chef 
    • Gesine Schwan, SPD-Politikerin und Politikwissenschaftlerin
    • Claus Strunz, Fernsehjournalist bei Sat1

    “Wasser auf die Mühlen der AfD”

    “Wenn der Migrationspakt unter Helmut Kohl verabschiedet wäre, hätte man keine fünf Minuten diskutiert”, ist sich Özdemir sicher.

    Die Aufregung um das Vorhaben gebe es nur wegen der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 und weil es “bei vielen zu recht und zu unrecht ein Misstrauen gibt”, bemerkt er. “Alles, was man jetzt zu dem Thema verabschiedet, ist Wasser auf die Mühlen der AfD.”

    Der Grünen-Politiker betont: Für die AfD “sind schlechte Nachrichten fürs Land gute Nachrichten für die Partei”. Gauland amüsiert sich darüber: Die Kamera zeigt zwar weiter Özdemir in Nahaufnahme, doch im Hintergrund ist deutlich das Lachen des AfD-Chefs zu hören.

    Der Grünen-Politiker lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen und fährt fort. Es sei klar, dass die Rechtspopulisten aus taktischen Gründen den Migrationspakt “missbrauchen” und “versuchen, damit zu polemisieren”. Während Özdemir redet, schwenkt die Kamera auf Gauland: der schaut nach unten, schmunzelt noch immer. 

    “Ich rate dazu, sachlich daran zu gehen und liest, was drin steht”, erklärt Özedmir mit Blick auf die vielen falschen oder verfälschten Behauptungen von Rechts zum Pakt. “Man wird feststellen, der Migrationspakt gibt nicht her, was die Kritiker sagen.” Umgekehrt dürfe man das Vorhaben aber auch nicht ”überhöhen”, warnt der 52-Jährige. Im Kern gehe es um drei Punkte: Der Migrationspakt...

    1. ... schränke die Souveränität der Unterzeichner nicht ein.
    2. ...bekämpfe das Schlepperwesen.
    3. ...betont den Kampf gegen Armut, den Klimawandel oder Rüstungsexporte, um die Fluchtursachen zu vermindern. 

    “All das ist sinnvoll und vernünftig”, unterstreicht Özdemir. “Populismus hilft uns an dieser Stelle nicht weiter”.

    “Der große Fehler am Migrationspakt”

    Und dann bekommt Gauland das Wort. Er entgegnet: Der Pakt mache “Migration einfacher”, weil man diese “sicherer” gestalte und sie “für etwas Gutes hält”, weil sie “zusätzliche Qualität für das Leben” bringen solle.

    Der AfD-Chef betont: “Das bringt Menschen dazu aufzustehen und diesen Weg zu gehen. Und genau das ist der große Fehler an dem Migrationspakt.” 

    Gauland unterstellt der Bundesregierung zudem nicht zu wissen, was sie mit dem Pakt wolle. Dem steht allerdings entgegen, dass deutsche Diplomaten bei der Ausarbeitung von Anfang an mit Skepsis an die Idee einer Erleichterung von Migrationsbewegungen herangetreten sind, wie ein Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” zeigt. Vor allem auf deutsche Initiative sei die Fluchtursachenbekämpfung als Priorität im Pakt verankert worden.

    Gauland behauptet: “Es hat nie eine Diskussion stattgefunden.” Erst die AfD habe diese gestartet. 

    Sprache der Rechtsradikalen 

    Moderatorin Maischberger hakt ein. Und zitiert aus einer Bundestagsrede Gaulands. Der hatte Anfang November gesagt

    “Linke Träumer und globalisitsche Eliten wollen unser Land klammheimlich in ein Siedlungsgebiet umwandeln.”

    Für Özdemir ist das die Sprache der rechtsextremen Identitären Bewegung und Rechtsradikaler. “Begriffe wie ‘Umvolkung’ kennen wir aus der deutschen Geschichte – und wir wissen, wo das hingeführt hat”, gibt der Grünen-Politiker zu bedenken. “Ich rate dazu, uns über die 85, 90 Prozent der Deutschen zu kümmern, die in der Mitte der Gesellschaft stehen.”

    Diese Leute wollen, dass die Politik die Zuwanderung regele – mit dem Migrationspakt und einem Einwanderungsgesetz.

    (vw)


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    ► Ein Großaufgebot von Polizeikräften durchsucht zur Stunde im Auftrag von Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt, wie der Sender NTV berichtet. 

    ► Insgesamt 170 Beamte der Staatsanwaltschaft Frankfurt, des Bundeskriminalamts, der Steuerfahndung und der Bundespolizei rückten unter anderem in der Zentrale des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt an.

    ►Ziel der großangelegten Aktion waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft sechs Gebäude in Frankfurt, Eschborn und Groß-Umstadt.

    Darum wird die Deutsche Bank durchsucht:

    Mitarbeiter der Bank sollen Kunden geholfen haben, sogenannte Off-Shore-Gesellschaften in Steuerparadiesen zu gründen.

    Dabei sollen Gelder aus Straftaten auf Konten der Deutsche Bank transferiert worden sein, ohne dass die Bank Geldwäscheverdachtsanzeigen erstattete.

    Auf Twitter hat der Journalist Moritz Zimmermann ein Video veröffentlicht, auf dem das Polizeiaufgebaut zu sehn ist.

    Mit Material von dpa.


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    Jase Hyndman hatte eine besondere Bitte an den englischen Postdienst. 

    • Ein siebenjähriger Junge hat seinem toten Vater eine Postkarte geschickt.
    • Wenige Wochen später wurde er von einem Brief überrascht. 

    Jase Hyndman aus Blackburn in England hat eigentlich keine Antwort auf die Postkarte erwartet, die er seinem toten Vater zum Geburtstag geschickt hatte. Wie die Onlinezeitung “Edinburgh Live” berichtet, verstarb der Vater des Siebenjährigen vor vier Jahren.

    Seitdem gedenken Jase und seine Schwester jedes Jahr ihrem Vater an seinem Geburtstag auf besondere Weise. 

    Seine Postkarte verpackte der Junge in einem Umschlag und schrieb darauf eine besondere Bitte an den Briefträger:

    “Können Sie das zum Geburtstag meines Vaters in den Himmel schicken? Danke!”

    Er bekam einen Brief des englischen Postdienstes zurück

    Zu seiner Überraschung erhielt er wenige Wochen später eine Antwort auf seine Karte. Die Royal Mail, der Postdienst des Vereinigten Königreichs, ließ ihm in einem Schreiben wissen, dass sie seiner Aufforderung gefolgt seien.

    Mutter Teri Copland veröffentlichte das Schreiben auf Facebook. Darin steht: 

    “Lieber Jase, als wir deine Post verschickt haben, sind wir auf dein besonderes Anliegen aufmerksam geworden. Daher wollte ich nur die Gelegenheit ergreifen und dir Bescheid geben, dass wir es geschafft haben, deinen Brief deinem Vater im Himmel zukommen zu lassen. Es war ein schwieriges Unterfangen die Sterne und anderen galaktischen Objekte zu umschiffen auf unserem Weg zum Himmel.”

    Mehr zum Thema:Junge schreibt Brief an “Opa im Himmel” – und bekommt rührende Antwort

    Mutter: “Ihr habt meinen Glauben an die Menschheit wieder hergestellt”

    Weiter schrieb der Manager der Royal Mail, Sean Milligan, dass es das Anliegen der Firma wäre, stets die Briefe ihrer Kunden sicher zu verschicken und er sich weiter darum bemühe, die Lieferungen von Jase in den Himmel zu schicken. 

    Auf Facebook schrieb die Mutter von Jase, wie dankbar sie für die Geste des Postdienstes sei und wie emotional Jase auf diese reagiert habe.

    “Ihr habt meinen Glauben an die Menschheit wieder hergestellt”, schrieb Copland. 

    “Edinburgh Live” erzählte sie weiter, dass ihr Sohn nun unbedingt Briefträger werden wolle. Ihn fasziniere nämlich, dass diese “durch sehr gefährliche Orte reisen müssen um Briefe zu versenden.

    (chr)


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    Vergangene Woche schrieb ich einen Text, der für mich fast schon therapeutisch war. Ich konnte endlich all die Männer in die Pfanne hauen, die im Jahr 2018 immer noch ungefragt Penis-Bilder verschicken. 

    Die Grundbotschaft des Textes war eigentlich simpel: Verschickt einfach nicht ungefragt Bilder eurer Penisse.

    Dass sich meine Wunschvorstellung von durchweg positiven und einsichtigen Reaktionen nicht erfüllen würde, war mir bewusst. Auch dass einige gekränkte und aggressive Männer sich melden würden, war keine Überraschung für mich. Schließlich müssen sich viele nun eine neues, weniger illegales Hobby suchen, für dessen Ausübung sie womöglich noch den Keller ihrer Mutter verlassen müssen. 

    Negative Kommentare von Frauen

    Was mich aber tatsächlich schockierte: einige der Kommentare, die von Frauen geschrieben wurden. 

    Eine Dame äußerte sich und meinte, man solle diese Bilder doch als Kompliment sehen. Männer würden sowieso jegliche Zurechnungsfähigkeit verlieren, sobald das Blut in ihre Geschlechtsteile wandert. Gute Nachrichten also für alle Männer: Wer mit einem Ständer eine Bank ausraubt, hat laut dieser Nutzerin nichts zu befürchten. 

    Eine weitere Frau attackierte die Mütter der Übeltäter, die offensichtlich Schuld am Fehlverhalten ihrer Söhne hätten. 

    Doch von allen Kommentaren blieb mir einer ganz besonders in Erinnerung: 

    Mein Artikel begann mit diesen Worten: 

    Auf der Erde gibt es zwei Arten von Männern: 

    ► Die, die als ein funktionierender Teil dieser Gesellschaft Respekt, Empathie und Selbstreflektion an den Tag legen.

    ► Und dann gibt es Männer, die Dick Pics schicken.

    Eine Frau knüpfte an meine Wortwahl an und erklärte: 

    Anstatt also die Frauen zu unterstützen, die sich gegen unangebrachtes Verhalten wehren wollen, stellte sie Feministinnen (und somit Frauen, die sich für ihre eigenen Rechte einsetzen) als das eigentliche Problem dar. 

    Damit war allerdings noch nicht Schluss: Als sie ein nobler Herr dann darauf aufmerksam machte, dass sie Feministinnen mindestens das Wahlrecht zu verdanken hätte, erwiderte sie nur: 

    Frau vs. Frau, woher kommt es?

    Es ist schwer nachvollziehbar: Frauen, die sich für die Rechte von Frauen aussprechen, werden von anderen Frauen angefeindet.

    Ich habe in meinem ursprünglichen Artikel weder die rollenden Köpfe von 120 wehrfähigen Männern verlangt, noch den gewaltvollen Sturz eines vermeintlichen Patriarchats. Ich wollte tatsächlich einfach nur keine fremden Penisse mehr sehen. 

    Doch das ging einigen Damen offenbar schon zu weit. Meine Bestreben, mich für Frauen stark zu machen, stoßen auch nicht zum ersten Mal auf weiblichen Gegenwind. Woher kommt es, dass manche Frauen sich ausgerechnet gegen die Frauen stellen, die sich eigentlich für sie einsetzen wollen?

    Starke Frauen sind nicht gerne gesehen

    Ein Grund für dieses Verhalten ist sicherlich, dass “starke” Frauen von der Gesellschaft immer noch abgestraft werden, sowohl von Männern, als auch anderen Frauen. Einen Beweis dafür lieferte eine Studie aus den USA, in der Menschen gefragt wurden, welche Charaktereigenschaften sie bei Frauen und Männern als positiv oder negativ einschätzen. Wesenszüge wie “eigenständig”, “unverblümt” und “mächtig/einflussreich” werden bei Männern überwiegend positiv bewertet. Bei Frauen werden diese Merkmale allerdings als negativ eingestuft. 

    Eine weitere Studie zeigte, dass Männer, die beim Äußern ihrer Meinung einen gewissen Grad an Aggression und Durchsetzungsfähigkeit an den Tag legen, als einflussreich empfunden werden und ihnen mehr Macht zugesprochen wird. Frauen hingegen erwartet das genaue Gegenteil. 

    Ständiger Konkurrenzkampf

    Und oft sind es eben die Damen der Schöpfung, die die Stärke von anderen Frauen als störend empfinden. Schuld daran ist mitunter sicher der Konkurrenzkampf, der uns nicht nur seit Geburt an eingeprügelt wurde, sondern sogar evolutionär bedingt ist. 

    Da Frauen in früheren Zeiten nicht nur reproduktionsbedingt auf den Samen der Männer angewiesen waren, sondern auch auf deren Schutz, gab es schon immer Streit um das stärkste, potenteste Männchen. Und genetisch scheinen wir diesen Konkurrenzkampf auch immer noch in uns zu tragen. Oder, wie es Emily Gordon in der “New York Times” beschreibt: “Wenn wir unseren Wert von denen abhängig machen, die uns schwängern können, werden wir uns gegeneinander wenden.”

    Doch wir tragen es nicht nur biologisch in uns, es wird uns auch von klein auf so beigebracht. Einen großen Einfluss nehmen hier Serien und Filme. Wie eine Studie der Uni Rostock ergab, sind zwei Drittel der Protagonisten im deutschen Fernsehen männlich. Frauen sind sogar so selten im Mittelpunkt, dass es dafür inzwischen einen Ausdruck gibt: Das Schlumpfinen-Phänomen. An die Geschlechterverteilung in einem Schlumpf-Dorf angelehnt, kommt es auch im Fernsehen immer wieder vor, dass auf eine Hand voll männlicher Hauptdarsteller eine Frau kommt (siehe “Avengers”, “Big Bang Theory” oder “Star Wars”).

    Und um was geht es vordergründig, wenn viele Frauen auf einmal im Rampenlicht stehen? Richtig. Zickenkrieg. Konkurrenzkampf à la “Germany’s Next Topmodel” oder “Der Bachelor”. 

    Für die leichte Frauenfeindlichkeit, die manche Frauen mit sich herumtragen, können sie also partiell gar nichts. 

    Bewusste Abgrenzung

    Es gibt aber auch die Art Frauen, die sich bewusst dafür entscheiden, weibliche Geschlechtsgenossinnen anzugreifen und sich von der Frauenwelt abzugrenzen. 

    Hände hoch, wenn ihr diese Sätze schon einmal von einer Frau gehört habt: 

    “Ich habe ja hauptsächlich männliche Freunde. Mit vielen Frauen abzuhängen ist einfach immer viel zu dramatisch.” 

    oder:

    “Ich bin nicht wie andere Frauen!” 

    Diese Frauen verbinden mit Weiblichkeit hauptsächlich Negatives. Doch sie sind da ganz anders. Sie sind lässig, “eine von den Jungs”, trinken Bier und Feminismus brauchen sie sowieso nicht. 

    Am Arbeitsplatz sind es meist diese Frauen, die stolz darauf sind, eine Ausnahme zu sein und es in einer männerdominierten Welt ohne Hilfe so weit gebracht zu haben. Sie definieren sich über ihre Sonderstellung. Und andere Frauen empfinden sie dementsprechend als störend. 

    Sie prangern bei anderen Frauen an, dass sie ständig lästern, Zickenkriege anzetteln würden oder zu emotional wären. Doch ist der Fingerzeig auf andere und der Konkurrenzkampf, den diese Frauen konstant heraufbeschwören, denn wirklich so viel besser, als die “weiblichen” Eigenschaften, die ihnen doch scheinbar ein Dorn im Auge sind? 

    Wir müssen endlich zusammenhalten

    All die Verhaltensweisen und Vorurteile, die hier angeführt wurden, kann man natürlich nicht von heute auf morgen verlernen und vergessen. Aber es ist unfassbar wichtig, dass Frauen anfangen, mehr Selbstreflexion an den Tag zu legen, wenn sie dieses toxische Benehmen an sich selber bemerken. 

    ► Denn: Wir müssen endlich zusammenhalten.

    Diese Welt ist alles andere als frei von Diskrimierung. Natürlich sind wir in Deutschland schon weiter als in anderen Ländern. Aber auch hier gibt es noch viel, woran gearbeitet werden muss, und dafür sollten Frauen Seite an Seite kämpfen. Hier nur einige wenige Beispiele: 

    Frauen verdienen immer noch weniger als Männer. Sie bezahlen aber gleichzeitig mehr für Produkte, die sich kaum von ihren männlichen Pendants unterscheiden. Tampons werden in Deutschland immer noch als Luxus-Artikel gehandelt,die mit 19 Prozent besteuert werden.

    Frauen sehen sich immer noch tagtäglich sexueller Gewalt und Belästigung ausgesetzt. Sie müssen darauf achten, wie sie gekleidet sind, wann sie vor die Tür gehen und mit wem sie sich unterhalten. Kommt es trotzdem zu einem Missbrauchsfall, fragen sich viele zuerst, was die Frau falsch gemacht haben könnte, um eine solche Situation überhaupt zu provozieren. 

    Gemeinsam gegen Diskriminierung

    Manche Berufe, wie zum Beispiel Taxifahren, können sie nicht ausüben, da sie Angriffe fürchten müssen. Manche Berufe dürfen sie nicht ausüben, weil sie erst gar nicht in Betracht gezogen werden, wie Geschäftsführerposten.

    Frauen werden immer noch für sexuelle Freizügigkeit und Selbstbewusstsein an den Pranger gestellt. Für Männer gelten diese Moralvorstellungen natürlich nicht. Und auch Verhütung ist seit jeher Frauensache. Die Entwicklung einer Pille für den Mann ist sogar eingestellt worden, da die Studienteilnehmer über Nebenwirkungen klagten. Willkommen in unserer Welt. 

    Die Diskriminierungsliste ist lang. Sie soll jetzt aber definitiv nicht dazu auffordern, alle Männer zu teeren und zu federn und unsere BHs vor dem Bundestag in Brand zu setzen. Sie soll auch nicht Anlass dazu sein, bei jeder kleinen Unannehmlichkeit der Diskriminierung gegen Frauen die Schuld zu geben oder komplett in Selbstmitleid zu versinken. 

    Aber sie soll zumindest als Motivation gesehen werden, warum Frauen unbedingt aufhören müssen, sich gegenseitig anzufeinden. Wir sitzen alle im selben Boot und wünschen uns Besserung in vielen Lebensbereichen.

    Wie sollen wir unsere Botschaften also sprichwörtlich an den Mann bringen, wenn wir in unseren eigenen Lagern noch Krieg führen? 

    (ak)


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    Teilnehmer des

    In Deutschland ist es oft nicht so schwer, sich auf die richtige Seite zu stellen. Außer man beschäftigt sich mit dem Islam.

    In diesem Kosmos scheint es mitunter, als gebe es keine richtige Seite. Als stünden auf der einen Fundamentalisten und Terroristen und auf der anderen rechte Islamhasser. Als gäbe es nicht die Millionen friedlicher Muslime, die in Artikel und Berichten über den Islam immer nur als Nummer und selten als Gesicht auftauchen. Aber fast nie als Stimme.

    Die Religionsdebatte wird so zur Debatte der Extrempositionen. In ihren Fokus rücken die Protagonisten, die sich mit den fundamentalistischen Auswüchsen des Islams beschäftigen. Menschen wie Seyran Ates, Ahmad Mansour, Hamed Abel-Samad oder Constantin Schreiber. Menschen, die sich von beiden Seiten häufig platt als “Islamkritiker“ bezeichnen lassen müssen, weil sie vor demokratiegefährdenden Elementen der Religion warnen.

    Und die immer wieder verteufelt werden – so zuletzt offenbar auf einer Veranstaltung der Deutschen Journalistenschule in München, in der die Initiatoren von “The Muslim Story“, einer Medienkompetenz-Initiative für Muslime, Schreiber, Abel-Samad und Mansour für ihre “unnötige Verengung auf das Negative“ kritisierten.

    Oder im Netz, wo von allen Seiten Häme floss, als einige Vertreter der kritischen Islambetrachtung sich zuletzt zu einer “Initiative säkularer Islam“ zusammenschlossen. “Unglaubwürdig“, schrieben die mäßig Empörten. “Islamhasser“ die Wut-Zerfurchten. 

    Aber warum verachten weite Teile der linken Mitte “Islamkritik“ so sehr?

    Ein Problem für die Demokratie

    Lässt sich ein Hang zur Schwarzmalerei in dem ein oder anderen populärwissenschaftlichen Buch sicher nicht bestreiten, ein gutes Geschäftsmodell schon gar nicht, hat sich etwa Ahmad Mansour in der Vergangenheit immer wieder als erstaunlich sachlicher und differenzierter Gesprächspartner erwiesen

    Die Reflexartigkeit der Ablehnung, mit der sich Mansour, selbst Moslem, konfrontiert sieht, entspringt wohl eher dem Dilemma, dem er ausgeliefert ist. Der Applaus von den Falschen ist ihm sicher, wenn er das Richtige tut. Auf jeden Bericht über extremistische Tendenzen in Moscheen und vor allem in den mächtigen Islamverbänden stürzen sich Rechte – mitunter aus rassistischen Motiven – mit Schaum vor dem Mund. 

    Ahmad Mansour.

    Dabei sind diese Berichte auch – oder gerade – für die Demokraten wichtiger, als viele es lieb haben wollen.

    Mir schrieb erst gestern ein der Angstmacherei unverdächtiger Islamwissenschaftler mit türkischen Wurzeln zur Arbeit der zweitgrößten islamischen Gemeinschaft Milli Görüs in Deutschland: “Deutsche Politiker müssen es als eine inländische politische Angelegenheit betrachten, was aus dem Blick gerät, wenn man es rein als eine Frage der Integration betrachtet.“

    Er plädiert dafür, den fundamentalistischen Islam wie im Falle des Rechtsextremismus mit Blick auf die Frage zu behandeln, “ob hier nicht eine bestimmte politische Kultur gepflegt wird, die überaus demokratiegefährlich ist.”

    Wichtige Verbände befeuern Radikalisierung

    Es ist eine Kultur, die erahnen kann, wer sich nur ein wenig mit Milli Görüs beschäftigt. Der Verfassungsschutz beobachtet die Religionsgemeinschaft etwa in Baden-Württemberg und unterstellt ihr einen “umfassenden und keinesfalls auf den kultischen Bereich beschränkten Geltungsanspruch der Religion“. Die HuffPost hat im Sommer von Milli-Görüs-Jugendorganisationen organisierte Glaubensreisen zu einem extremistischen Prediger in der Türkei aufgedeckt.

    Auch in Moscheen des größten Verbandes, Ditib, haben Experten eine zunehmende Radikalisierung erkannt. “Ich habe den Eindruck”, berichtete Thomas Mücke vom Violence Prevention Network, nachdem ein De-Radikalisierungsprojekt in einer Berliner Moschee gescheitert war, “dass Ditib sich aus der Öffnung zur Gesellschaft verabschiedet hat und dass sie versuchen, sich zu isolieren und sich nur noch auf ihre eigene Community zu konzentrieren und auch dort versuchen, ihren Einfluss aufrecht zu erhalten”. 

    Die neu eröffnete Ditib-Moschee in Köln.

    Auch der Undercover-Journalist und Terrorismus-Experte Shams Ul-Haq sprach in der HuffPost zuletzt ein entscheidendes Problem an: “Liberale Imame sind gerade für junge Leute wenig attraktiv. Pierre Vogel ist der Salafist mit den meisten Facebook-Likes! Wenn er ein Freitagsgebet leitet, gehen alle Jugendlichen hin.“ Etwa zehn Prozent der Moscheen im deutschsprachgien Raum seien so bereits auffällig, Radikalisierung zu betreiben – Tendenz steigend.

    Die meisten Muslime erreicht die Kritik nicht

    So alarmierend das klingt, erklärt sich an diesen Zahlen ein Stück weit erneut das Dilemma von Mansour und co. Sie berichten über zehn Prozent. Über die radikale Speerspitze des Islams, mit der ein Großteil der Muslime ebenso wenig zu tun hat wie die meisten Nicht-Muslime.

    Sie werden also kaum dabei helfen, den Islam in Deutschland aktiv zu reformieren. Was Lamya Kaddor mit Blick auf die “Initiative säkularer Islam“ zuletzt lesenswert ausführte, gehört zum Teil der Wahrheit:

    “Diejenige, die es interessieren sollte, damit sich etwas bewegt, die Muslime, werden es angesichts der von ihnen als toxisch wahrgenommenen Unterzeichner (u.a. die oben genannten, d. Red.) gar nicht erst in Betracht ziehen, geschweige denn bedenken.“

    Dennoch ist es falsch, die “Islamkritiker“ zu verteufeln.

    Sie leisten die Aufklärungsarbeit, die – ob aus kulturellen, sprachlichen oder fachlichen Gründen – kaum ein anderer zu leisten vermag. Sie arbeiten zugespitzt auf eine Problematik, die in ihrer extremen Ausprägung bedrohlich, aber nicht repräsentativ für eine breite gesellschaftliche Gruppe ist. Nichts anderes tun übrigens Journalisten, die sich auf die rechtsextreme Szene spezialisiert haben.

    Diese Beiträge ohne ideologische Brille zu betrachten, mit aufzunehmen in den Kanon des eigenen Diskurs, könnte für andere Muslime ein erster Schritt sein, Veränderungen anzustoßen. Veränderungen, die nicht der Islam, aber die muslimische Organisation in Deutschland nötig hat.

    Und die dann auch die anderen 90 Prozent der Muslime erreichen dürften.

    (mf)


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    • Fünf Jahre lang benutzt ein Brite einen alten Topf als Zahnbürstenhalter.
    • Es stellt sich heraus, dass der Fund fast 4000 Jahre als ist und aus der Zeit 1900 vor Christus stammt. 
    • Im Video oben seht ihr das besondere Fundstück.

    Der Brite Karl Martin aus Derby hat vor wenigen Tagen den wahren Wert seines Topfes, die er als Zahnbürstenhalter benutzte, erfahren. Er kaufte den schalenähnlichen Fund vor fünf Jahren für umgerechnet vier Euro auf einem Flohmarkt. Wie sich herausstellte: Die Schale ist fast 4000 Jahre alt – und soll aus der Zeit 1900 vor Christus stammen. Das berichtet die britische Zeitung “Mirror”. 

    Der 49-Jährige sei sich all die Jahre nicht bewusst über den wahren Wert der Schale gewesen. Martin sei zwar Experte auf dem Gebiet der britischen Geschichte, hinsichtlich Weltgeschichte habe er allerdings kein großes Wissen.

    Vor kurzem habe Martin seinem Freund James Brenchley, einem Antiquitätenhändler, bei der Arbeit geholfen. Beim Entladen eines Lieferwagens bemerkte der Brite dann eine Keramikschale, die seiner sehr ähnelte. Er brachte seine Schale daraufhin zu seinem Freund.

    Brite kaufte antike Schale auf dem Flohmarkt

    Martin sagte der Zeitung: 

    “Der Stil sah genauso aus und hatte ähnliche Tierfiguren im primitiven Malstil. Ich habe meine Schale dann aus dem Badezimmer geholt und meinen Freund gebeten, sie sich mal genauer anzuschauen.”

    Und tatsächlich: Bei der Schale handelt es sich um ein antikes Fundstück aus Afghanistan. Es stammt aus der Zeit 1900 vor Christus und ist somit fast 4000 Jahre alt. 

    Antiquitätenhändler Brenchley ist von dem Wert der Schale begeistert. Er sagte:

    “Ich stoße von Zeit zu Zeit auf solche Gegenstände und bin mittlerweile mit der Maltechnik vertraut. Die Schale stammt aus der Bronzezeit. Wahrscheinlich wurde die Schale von einem wohlhabendem Reisenden irgendwann nach Großbritannien gebracht.”

    Die Bronzezeit umfasst die Zeitperiode der Menschheit, in der Metallgegenstände hauptsächlich aus Bronze hergestellt wurden. Es handelt sich um den Zeitraum von 2200 bis 800 vor Christus. 

    Schale stammt aus der Zeit 1900 vor Christus

    All das war dem 49-Jährigen beim Kauf auf dem Flohmarkt nicht bewusst. Mittlerweile hat der Brite sein antikes Fundstück in einem Auktionshaus verkauft.

    Das Interesse daran soll groß gewesen sein, jedoch brachte ihm die Schale nur bisschen mehr als umgerechnet 80 Euro ein. Martin ist damit trotzdem zufrieden. Es sei zwar kein Vermögen, aber ein anständiger Gewinn. 

    Im Nachhinein fühle sich Martin ein bisschen schuldig. Schließlich lagen in der Schale über mehrere Jahre seine Zahnbürste und die seiner Frau und seines Sohnes. 

    (ak)


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    • Auf Twitter sorgt eine Nachricht des offiziellen Accounts des Paketlieferanten DHL für Aufregung.
    • Ein Mitarbeiter der Presseabteilung hatte sich in einer Antwort auf eine Kundenbeschwerde sehr arg im Ton vergriffen.

    “Die einzige Scheiße hier, ist Ihr Rumgeheule!” Diese ruppige Antwort bekam ein Kunde des Paketlieferdienstes DHL auf seine Beschwerde, die er auf Twitter veröffentlicht hatte.

    Es ist wohl nicht die Reaktion, die sich der Kunde erhofft hatte – und noch weniger eine Reaktion, die man von einem großen deutschen Unternehmen erwarten würde. Häufig halten die Mitarbeiter der Presseabteilungen und des Kundenservices vorgefertigte Standardantworten parat.

    Doch in diesem Fall wurde es dem DHL-Mitarbeiter offenbar zu viel. Der Kunde hatte sich mit einem erzürnten Tweet an den Konzern gewannt – in dem er bereits ausfällig wurde (Hinweis: Der Tweet wurde mittlerweile gelöscht):

    “Was soll so eine Scheiße? Wann wartet auf ein Produkt was man braucht und erstmal wird die Website nicht aktualisiert und soll heute noch kommen und dann eine Stunde zuvor die Email das es verspätet.. Wenn man schon feste Daten sagte.. sollte man diese einhalten (Alle Fehler im Original).

    Der DHL-Service antwortete dann wie bereits eingangs geschildert: 

    “Die einzige Scheiße hier, ist Ihr Rumgeheule! ‘Voraussichtlich’ (wie es nachweislich von uns angegeben und im Standardversand üblich ist) als ‘feste Daten’ wahrzunehmen, grenzt schon sehr an Realitätsverlust. Und jetzt zurück zu Mami an die Brust!”

    “Ich gratuliere dir” 

    Die Antwort des wütenden Mitarbeiters sorgt für gespaltene Reaktionen bei anderen Twitter-Nutzern:

    ► “Ich gratuliere dir”, kommentiert ein User an den DHL-Mitarbeiter gerichtet, “das war gerade dein erster Schritt zur Selbstbefreiung”.

    Auch ein anderer Nutzer macht darauf aufmerksam, dass der Mitarbeiter wohl nicht mehr allzu lang bei dem Unternehmen beschäftigt sein dürfte:

    ► “Wenn social media manager sich am letzten arbeitstag so richtig hart gönnt.”

    Auch einige Unternehmen mischten sich humorvoll in das Wortgefecht ein. So schrieb der Schokoriegelkonzern Snickers Deutschland an den DHL-Account schlicht und einfach:

    ► “Iss nen Snickers...”

    ► Doch nicht bei allen Nutzern kam die DHL-Antwort so gut an. So betonte ein Nutzer, dass der Mitarbeiter “sachlich” hätte bleiben müssen.

    Zur Verteidigung des Mitarbeiters bleibt zu sagen, dass sich Service-Mitarbeiter häufig mit wenig konstruktiven Beschwerden herumschlagen müssen – wie auch in diesem Beispiel.

    Am Ende sorgt die Reaktion am ehesten für Schmunzeln. So letztlich auch bei dem Kunden der sich ursprünglich beschwert hatte. Der amüsierte sich über die zahlreichen Kommentare.

    Die HuffPost hat DHL um eine Stellungnahme gebeten und wird diese nachtragen, sobald sie vorliegt. 


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    • Deutschland wird in den nächsten Tagen von gefährlicher Glätte heimgesucht.
    • Es wird sich sogenanntes Blitzeis bilden.
    • Im Video oben seht ihr, in welchen Regionen es besonders glatt sein wird.

    Momentan liegt Deutschland zwischen zwei Luftmassen. Im Westen ist es mild und feucht, im Osten sehr kalt. Die feuchte Luft sorgt für Regen und zieht immer weiter auf den kalten Osten zu.

    Das wird gefährliche Folgen haben: Der Regen gefriert direkt, wenn er auf dem Boden aufschlägt. Es bildet sich Blitzeis.

    Richtig rutschig wird es am Donnerstag vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Region werden die Straßen besonders glatt und deshalb auch besonders gefährlich.

    Regnerisch wird es auch an der Nordseeküste, dort ist es aber zu warm für Blitzeis. Auch im Süden ist der Boden nicht kalt genug, um es entstehen zu lassen.

    Mehr zum Thema:Wetter-Phänomen El Niño – so könnte der Winter in Deutschland werden

    Unterschiedliche Luftmassen bilden Blitzeis

    Dafür kommt es an den Küsten und hoch oben in den Mittelgebirgen zu Sturmböen. Sachsen und Bayern bleiben trocken und freundlich.

    In der Nacht zum Freitag drängen die Regenschauer weiter in den Osten, auch am Freitag selbst halten diese an. Und auch am Freitag ist deshalb Vorsicht geboten. In vielen Regionen werden die Straßen vor allem morgens und abends spiegelglatt sein.

    Mehr Wettervorhersagen seht ihr auf weather.com. 

    (chr)


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    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt bei Abstimmung über den UN-Migrationspakt ihre Stimmkarte ab.

    ► Der Bundestag hat den Antrag der GroKo zum UN-Migrationspakt angenommen. Von 666 Stimmen votierten 372 mit Ja, 153 stimmten mit Nein, 141 Parlamentarier enthielten sich. 

    ► Die Bundesregierung zählt zu den entschiedenen Befürwortern des UN-Migrationspakts. Allerdings hatte das Abkommen, das im Dezember in Marokko final angenommen werden soll, auch in Deutschland für hitzige Diskussionen gesorgt.

    ► In der Debatte hatten Außenminister Heiko Maas (SPD) und Redner von Koalition, Grünen, Linken und FDP den Pakt gegen Kritik der AfD verteidigt.

    Das müsst ihr noch über das Ja zum Migrationspakt wissen:

    Die Mehrzahl der Abgeordneten hat den Migrationspakt der Vereinten Nationen begrüßt – zugleich aber auch die Wahrung der nationalen Souveränität bekräftigt.

    Der Pakt entfalte “keinerlei rechtsändernde oder rechtssetzende Wirkung”, heißt es in einem Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen, der am Donnerstag beschlossen wurde.

    Dazu gehöre, dass deutsche Gesetze etwa im Ausländer- und Sozialrecht sowie behördliche und gerichtliche Entscheidungen uneingeschränkt gälten und durchgesetzt würden.

    Der Bundestag begrüße, dass die Staatengemeinschaft den Pakt erarbeitet habe, der dazu beitragen solle, Migration stärker zu ordnen, zu steuern und zu begrenzen.

    Mit Material von dpa.

     

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    Du suchst noch nach einem schönen Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einem gemeinsamen Erlebnis? In Kooperation mit unserem Partner Color Line haben wir zehn Tipps zusammengestellt, wie du deinen Liebsten mit einer Quality Time der besonderen Art eine wirkliche Freude machen kannst.

    Mehrere Hundert Euro geben wir Deutschen durchschnittlich für Weihnachtsgeschenke aus – trotzdem ist häufig nicht das Richtige dabei. Etwa jeder Fünfte tauscht nach dem Fest zumindest ein Geschenk um. Vieles wird aber auch verkauft, eingemottet, weiterverschenkt oder sogar weggeschmissen.

    Statt Parfüm, Süßigkeiten oder einer neuen Uhr sollten wir unseren Liebsten deshalb etwas wirklich Sinnvolles schenken. Was liegt da näher als gemeinsam verbrachte Zeit? Am besten unternimmt man etwas Besonderes, ist füreinander da – und das mit viel Aufmerksamkeit und wenig Ablenkung.

    Wie du auf tolle Weise gemeinsame Zeit verschenken kannst, verraten wir dir in den folgenden 10 Ideen:

    1. Date Night – Das romantische Treffen

    Sich schick machen, lecker Essen gehen mit Kerzenschein und Rotwein und danach ins Kino: Romantische Treffen werden im Alltag einer Beziehung häufig seltener. Doch gerade sie halten das Leben als Paar in Schwung. So eine Date Night ist daher ein tolles Geschenk – vielleicht sogar als fixer Tag im Monat oder in der Woche.

    Wichtig ist, dass es ein fester Termin ist. Denn “irgendwann” bedeutet oft “nie”. Also lieber direkt an Weihnachten nach dem Verschenken im Terminkalender verankern. Und die passende Garderobe ist ebenfalls ein wichtiges Extra: So zeigst du deinem Gegenüber, wie wichtig dir dieses Date ist – und fühlst dich selbst dabei auch noch ein bisschen besser.

     2. Gemeinsame Auszeit – Den Alltag mal aussperren

    Es muss nicht unbedingt romantisch sein: Sich einfach für einen lieben Menschen Zeit zu nehmen, ist sehr wertvoll. Dabei gibt es viel zu unternehmen: gemeinsames Kochen und Essen, sich ein Buch vorlesen, einen Film gucken, einen Spaziergang machen, den ganzen Tag durch die Stadt bummeln – wirklich mal den Alltag vor der Tür lassen.

    Deshalb solltet ihr bei einem solchen Treffen auch auf eure Smartphones verzichten. Dann gibt es keine Ablenkung und ihr könnt euch mit Aufmerksamkeit begegnen, euch zuhören und austauschen. Und darüber freut sich deine Oma genauso wie dein Partner!

    3. Verwöhntage – Die Seele baumeln lassen

    So richtig den Akku aufladen könnt ihr natürlich im Spa – beim Schwimmen, Saunieren und einer Massage. Viele Wellness-Center bieten auch Anwendungen für Paare an. Und zu zweit in einem richtigen Whirlpool zu entspannen ist ja doch bequemer als zuhause in der engen Badewanne.

    Doch natürlich hat so ein Verwöhntag in den eigenen vier Wänden auch seinen Reiz: Du kannst Duftkerzen anzünden, schöne Musik auflegen und deinen Partner massieren. Diese Verwöhn-Extras lassen sich auch super aufteilen und dann beispielsweise als Gutscheinheft oder als Lose in einer Box verschenken, aus welcher der Partner dann jeweils eine Verwöhnung ziehen kann.

    4. Ausflug – Gemeinsam etwas erleben

    “Ich schenke dir: mich!” – Schreib doch mal einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug. Das kann ganz klassisch der Besuch eines Konzerts, eines Kino-Films, einer Ausstellung oder einer Comedy-Veranstaltung sein. Vielleicht mag der Beschenkte aber auch ein ganz bestimmtes Gericht sehr gerne und du suchst nach dem besten Restaurant, das es auf der Speisekarte hat.

    Oder ihr verbringt einen Tag im Freizeitpark. Super ist auch eine gemeinsame Radtour mit Picknick oder eine Wanderung durch die Natur. Hauptsache, es geht vor die Tür und ihr erlebt gemeinsam etwas!

    5. Einen Kurs besuchen – Gemeinsam wachsen

    Möchtet ihr vielleicht gemeinsam etwas Neues kennenlernen, dann ist ein Kurs genau das Richtige: Ihr könnt lernen, original italienisch zu kochen oder Sushi zuzubereiten, Salsa oder Foxtrott zu tanzen, Origami zu falten oder Vasen zu töpfern.

    Gemeinsam eine Fremdsprache zu lernen oder etwas über Kunstgeschichte zu erfahren, regt den Geist an. Und sich zu zweit beim Sport zu quälen, fällt einfach leichter. Sich gemeinsam etwas Neues anzueignen und so zu wachsen, schweißt ungemein zusammen. Das gilt für den Partner genauso wie für Familienmitglieder und Freunde.

    6. DIY-Projekt – An der Beziehung schrauben

    Handwerken liegt im Trend – hier bekommt das Wort “zusammenschweißen” noch mal eine ganz neue Bedeutung. Denn gemeinsam etwas herzustellen, im Team zu arbeiten und sich dem kreativen Flow hinzugeben, ist wirklich etwas ganz Besonderes.

    Ob ein Vogelhaus, ein Schuhregal, eine Sitzbank oder gleich ein ganzes Bett – so ein Projekt gemeinsam umzusetzen, ist toll. Und das Ergebnis findet später seinen festen Platz und wird euch immer an daran erinnern.

    7. Fotoshooting – Das “Wir” in Bildern

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Dieser Satz ist abgedroschen, aber trotzdem wahr. Bilder fangen Erinnerungen ein und halten sie fest. Und Fotos zu machen, sorgt dabei auch noch für richtig viel Spaß. Überleg dir daher zum Beispiel einen Ort, der euch verbindet oder sich super als Kulisse eignet, und plane dein eigenes Shooting.

    Falls du es professioneller magst: Viele Fotostudios bieten solche Sessions ebenfalls an. Die entstandenen Fotos sind dann ein weiteres tolles Geschenk – such die schönsten aus und kleb sie in ein Album oder erstelle ein Fotobuch.

    8. Trip in die Jugend – Gemeinsame Zeitreise

    Dieses Geschenk braucht etwas mehr Vorbereitung: Jeder hat doch tolle Erlebnisse aus seiner Kindheit und Jugend, an die er oder sie sich noch mal hautnah erinnern möchte. Oder Wünsche, zu deren Erfüllung es nie gekommen ist: der Wohnmobil-Trip nach Portugal, einmal eine Harley fahren, nach einem Konzert der Lieblingsband die Nacht durchmachen…

    Kram selbst in deinem Gedächtnis oder frag die Eltern, Geschwister oder gute Freunde der Person, die du beschenken möchtest, was Anlass für eine solche Zeitreise sein könnte – und stell sie dann auf die Beine!

    9. Etwas Verrücktes tun – Unvergessliche Erlebnisse

    Je ausgefallener die Erlebnisse, desto tiefer prägen sie sich natürlich ein. Warum organisierst du nicht also einen Fallschirm- oder Bungee-Sprung, einen Rafting-Trip, einen Downhill-Race, den Besuch einer Riesenschaukel, eine Fahrt mit einem Heißluftballon oder ein Go-Kart-Rennen?

    Es muss aber nicht immer nur um Adrenalin gehen: Auch eine Nachtwanderung durch den Wald – vielleicht sogar mit einer Übernachtung unter freiem Himmel und gemeinsamem Sternschnuppen-Zählen – kann aufregend sein. Hauptsache es ist ein unvergessliches Erlebnis!

    10. Gemeinsamer Urlaub – Das ganz besondere Geschenk

    Besonders toll ist es natürlich, nicht nur einen Moment oder einen Tag miteinander zu verbringen, sondern einen ganzen (Kurz-)Urlaub. Oft reicht es ja schon, sich ein verlängertes Wochenende Zeit zu nehmen.

    Ein wunderschönes Ziel, das viele nicht auf der Karte haben, ist Oslo. Die Hauptstadt Norwegens bietet einen tollen Mix aus Urbanität und Natur, aus Tradition und Moderne. Hier kommen Architektur-Liebhaber genauso auf ihre Kosten wie Foodies. Oslo ist perfekt für einen Städtetrip!

    Color Line bietet ab Kiel eine Mini-Kreuzfahrt nach Oslo bereits ab 99 Euro pro Person an, inklusive Halbpension gibt es die Reise bereits ab 188 Euro pro Person. Die modernen Kreuzfahrtschiffe bieten neben zwölf Restaurants auch Entertainment sowie Wellness – ein perfektes gemeinsames Erlebnis also!

     

    Damit sich so eine Kreuzfahrt auch schön verschenken lässt, gibt es die Color-Line-Geschenkkarte, die sich gut unter dem Weihnachtsbaum macht. Diese kann mit einem bestimmten Wertguthaben aufgeladen werden und gilt für die Reisekosten selbst, kann aber auch in allen Shops und Restaurants an Bord verwendet werden.

    Neugierig geworden? Dann buch jetzt das perfekte Weihnachtsgeschenk für dich und deine Lieben. Weitere Infos zu den Mini-Kreuzfahrten findest du hier. Viel Spaß und eine tolle gemeinsame Zeit euch!


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    Du bist auf der Suche nach den hippsten Restaurants der Welt? Dann folge deinem Kompass nach Norden! Einer der wichtigsten Food-Trends dieser Zeit ist die neue nordische Küche. Sie ist frisch, grün, nachhaltig – und besteht fast ausschließlich aus Zutaten der Region. Auf die Spur dieses kulinarischen Erlebnisses kommst du vor allem in einer ganz besonderen Stadt. Gemeinsam mit unserem Partner Color Line zeigen wir dir, in welcher.

    Wenn es einen Trend gibt, an dem echte Foodies derzeit nicht vorbeikommen, dann diesen: New Nordic Cuisine – die neue nordische Küche. Dahinter verbirgt sich ein Kochstil, der in den modernsten und besten Restaurants Nordeuropas entwickelt wurde.

    Wer es ausprobieren will, muss offen für Neues sein. Denn mit Köttbullar haben die Trendrezepte aus Skandinavien nichts zu tun. Auf den Speisekarten im Norden finden sich Gerichte wie Rindertatar mit Senfsamen und Fichtennadeln, gegrilltes Iberico Secreto mit Krebsfleisch und Erbsen oder Kabeljau mit eingelegtem Eigelb, Roggen-Chips und einer Tomaten-Hollandaise.

    Irre Kreationen? Auf keinen Fall. Tatsächlich steckt dahinter die Besinnung auf das, was die nordischen Länder ausmacht: die Wälder, das Meer, die Verbundenheit zur Natur. Nordische Küche ist echt. Sie geht auf Rezepturen zurück, die die Menschen vor Hunderten von Jahren angewandt haben – und die nun als frischer Gastro-Trend zurückkommen.

    Einfach und fettarm

    Zu den Erfindern gehört der dänische Koch Claus Meyer. 2004 formulierte er zusammen mit Kollegen aus ganz Skandinavien ein Manifest aus zehn Punkten, auf das heute alle Gerichte der New Nordic Cuisine zurückgehen. Zu den Forderungen Meyers gehören unter anderem „Reinheit, Frische, Einfachheit und Ethik“, die Rücksichtnahme auf Landwirte, Fischer und Tiere, die Verwendung regionaler Zutaten der jeweiligen Jahreszeit. Das heißt: Die neue Küche des Nordens ist ständig im Wandel. Sie hat Prinzipien, doch sie erfindet sich immer wieder neu.

    Bekannt ist, dass regionale und saisonale Produkte für nachhaltiges Kochen Pflicht sind – das gilt genauso bei uns in Deutschland. In Skandinavien kommt dabei aber auch die große Verbundenheit der Menschen zu ihrer Umwelt zum Ausdruck.

    Besonders wichtig auch: die Einfachheit. Die New Nordic Cuisine liefert reichlich Aromen, sie konzentriert sich voll auf den Geschmack. Dabei werden die Speisen meist kurz gegart und sind sehr fettarm.

    Oslo ist die Hauptstadt der New Nordic Cuisine

    Mag den Begriff auch ein Däne erfunden haben – das Zentrum der New Nordic Cuisine heißt heute: Oslo. In der norwegischen Hauptstadt wird der ganz besondere Kochstil gelebt – von den Köchen und den Gästen. Die Restaurants sind dabei ganz unterschiedlich, von sternedekorierten Gourmettempeln bis zu bewusst lässigen Bistros. Was sie eint, ist die Lust auf gutes Essen.

     

    Viele zieht es ins Restaurant Maaemo, das ganz in der Nähe des Hafens liegt. Der Name bedeutet „Mutter Erde“. Küchenchef Esben Holmboe Bang betreibt einen enormen Aufwand: Manche Gerichte müssen mehrere Tage lang zubereitet werden, vollendet werden sie am Schluss von einem Koch am Tisch des Gastes. Vor allem die kulturelle Geschichte des Landes hat es ihm beim Kochen angetan. Viele seiner Speisen sind von alter Hausmannskost inspiriert.

    Der Michelin-Führer hat das Maaemo mit drei Sternen ausgezeichnet, als erstes und bislang einziges Restaurant in Norwegen. Doch auf der Suche nach Ursprünglichkeit muss es nicht nur Sterneküche sein. Das Bistro Kolonialen etwa sieht aus wie eine Mischung aus amerikanischem Diner und englischem Club. Koch Pontus Dahlström nennt seinen Betrieb ganz nüchtern ein „Nachbarschaftsrestaurant“. Hier kommen Gerichte auf den Tisch, die mit Senfsamen oder Fichtennadeln gewürzt sind – nordischer kann es kaum noch werden.

    Ein Geschmack, den es nur im Norden gibt

    Was die Köche am oberen Rande Europas eint, sind neben den Gewürzen auch die Zubereitungsarten. Vieles ist, wie der immer wieder gern servierte Lachs, geräuchert, außerdem fermentiert oder kräftig gesalzen. So machten die Norweger früher ihre Vorräte haltbar für die langen, kräftezehrenden Winter. Heute sorgen die Restaurants damit für den Geschmack, der sich so nur bei ihnen finden lässt.

    Dabei helfen ihnen etwa die norwegischen Bauern. Viele führen noch Kleinstbetriebe, kümmern sich liebevoll um ihren Anbau. Auch unter ihnen besinnen sich einige auf die Vergangenheit und produzieren ihr Gemüse und Fleisch mit traditionellen, umweltschonenden Methoden.

    Die kulinarische Reise geht weiter im Restaurant Bass, wo einzig und allein die Jahreszeiten die Speisekarte bestimmen. Was zurzeit nicht wächst, wird nicht angeboten – so einfach ist das. Zu den Spezialitäten gehören kleine Gerichte, in denen Geschmackskontraste die Hauptrolle spielen – zum Beispiel stark ölhaltige Makrelen gepaart mit sauren Gurken und Senfsamen.

    Viele Küchen an einem Ort

    Wer in Oslo auf richtige Entdeckertour gehen möchte, ist nicht nur in klassischen Restaurants und Bistros richtig. Ganz viele Küchen kommen zusammen in der Mathallen, der Markthalle im Stadtteil Grünerløkka. Hier decken sich viele Köche mit frischen Zutaten ein. Besucher wiederum können sich in kürzester Zeit durch ganz unterschiedliche Ideen des nordischen Kochens probieren.

    So hat sich im ersten Stock ein Streetfood-Laden namens Hitchhiker angesiedelt, wo etwa Burger, Tacos oder Teigtaschen serviert werden – zusammen mit Wein. Im Vulkanfisk gibt es dagegen Fisch, bei Annis Pølsemakeri Würste nach traditionell norwegischer Art.

    Natürlich endet die Küche nicht beim Essen allein. Verstreut zwischen all den angesagten Osloer Adressen liegen Weinbars und Cafés, die ihre eigenen Akzente setzen. Foodies können sich in der norwegischen Hauptstadt also viel vornehmen. Das Aroma des Nordens wartet auf sie.

    Jetzt die New Nordic Cuisine in Oslo selbst entdecken!

    Dir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen und du willst die Kulinarik Oslos selbst erleben? Kein Problem! Die norwegische Hauptstadt ist mit Color Line ganz unkompliziert und komfortabel per Schiff erreichbar. Und das kulinarische Erlebnis beginnt dabei schon an Bord. Von Kiel aus bietet Color Line eine Mini-Kreuzfahrt nach Oslo an – für zwei Tage und zwei Nächte ab 99 Euro pro Person bzw. ab 188 Euro inklusive Halbpension.

    Ebenso kannst du die Mini-Kreuzfahrt inklusive Halbpension Premium ab 201 Euro pro Person oder inklusive Halbpension Gourmet ab 233 Euro buchen – unser Tipp für alle leidenschaftlichen Foodies!


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    Wenn das neue Jahr beginnt, muss man sich erstmal wieder zurechtfinden: Das nass-kalte Wetter drückt auf die Stimmung, die Arbeit beginnt nach dem Weihnachtsurlaub wieder und mit guten Vorsätzen möchte man sich auch nur ungern beschäftigen. Nicht nur deswegen wäre jetzt eine Reise perfekt. In Kooperation mit unserem Partner Color Line zeigen wir dir weitere Gründe, warum der Jahresbeginn der optimale Zeitpunkt zum Verreisen ist.

    Generell hängt die optimale Reisezeit natürlich stark davon ab, welches Ziel du dir ausgesucht und was du dort vorhast: Ein Strandurlaub ist nur bei sommerlichem Wetter wirklich gelungen, beim Wandern oder einem Städtetrip sollten die Temperaturen hingegen eher nicht so hoch sein und fürs Ski-Fahren benötigst du Schnee – ganz simpel.

    Gleichzeitig kannst du dich natürlich auch fragen, welcher Zeitpunkt in deinem (Arbeits-)Jahr der richtige ist, um die Koffer zu packen und zu verreisen. Im Sommer und über die Weihnachtsfeiertage nehmen die meisten Menschen Urlaub. Aber was spricht eigentlich dagegen, direkt zu Jahresbeginn der Heimat den Rücken zu kehren und sich frischen Wind um die Nase wehen zu lassen? Wir zeigen dir einige gute Gründe fürs Verreisen zum Jahresbeginn.

    Zur Ruhe kommen und das Jahr planen

    Nach der Weihnachtszeit mit der Hektik beim Geschenke-Kauf, den üppigen Festmählern, der intensiven Zeit mit der Familie sowie der großen Silvester-Party sind wir alle etwas ausgelaugt und könnten eine Pause gebrauchen. Wie schön wäre es da, ein bisschen zur Ruhe kommen und abschalten zu können, um neue Kraft für die anstehenden Aufgaben zu tanken?

    Gleichzeitig hat das neue Jahr begonnen. Was sind deine Vorsätze? Welche Veränderungen stehen an? Was möchtest du erreichen? Auf einer Reise hast du die Gelegenheit, ganz in Ruhe Bilanz zu ziehen. Aber auch vieles Neues kennenzulernen, deinen Horizont zu erweitern, dir neue Impulse und Inspiration zu holen. Eine perfekte Gelegenheit, Dinge ohne Stress abzuwägen und im Kopf durchzuspielen. Du kannst also quasi eine Auszeit nehmen, um das anstehende Jahr zu planen.

    Dem Schmuddelwetter entfliehen

    Zudem bietet dir eine Reise zu Jahresbeginn die Möglichkeit, dem heimischen Winter mit Schnee oder Nieselregen bei nass-kaltem Wetter zu entfliehen. Ab in die Sonne und etwas Vitamin D produzieren – das gilt als essentiell für Gesundheit und Wohlbefinden. So kannst du Kraft tanken, um das neue Jahr mit Schwung zu beginnen und die gesetzten Ziele voller Tatendrang anzugehen.

    Für Reisen innerhalb Europas liegen die ersten Monate des Jahres außerdem nicht in der Saison. Das hat zwei entscheidende Vorteile: Erstens sind die Preise für Anreise, Hotels etc. meist niedriger als im Sommer und zweitens sind die Ziele nicht so überlaufen. Besonders für Städtereisen ist das ein super Pluspunkt: keine Probleme, ein Zimmer oder eine Ferienwohnung zu bekommen, keine Schlangen vor den Museen, keine ausgebuchten Restaurants, kein Gedränge auf den Flaniermeilen, keine überfüllten Busse, Bahnen und Fähren.

    Auch die Hoteliers, Gastronomen, Fremdenführer und Verkäufer – aber auch die Einheimischen auf der Straße – sind entspannter und können sich mehr Zeit für deine Fragen, Bestellungen oder sonstigen Bedürfnisse nehmen. Die Stimmung in den Städten ist einfach viel entspannter.

    Ganz besonderes Flair

    In winterlichem Flair haben viele Orte ihren ganz besonderen Reiz: Das Licht ist ganz anders, die Luft sehr viel klarer und nicht so dunstig, wodurch die Ausblicke sehr viel schöner werden – besonders wichtig fürs Fotografieren. Die in der Dunkelheit illuminierten historischen Gebäude, Plätze und Brücken wirken dann auch noch mal viel beeindruckender.

    Und natürlich bekommt Gemütlichkeit eine viel größere Bedeutung, wenn es draußen etwas kälter und dunkler ist: Nach einem Tag auf den Beinen mit einem Museumsbesuch und einer Sightseeing-Tour freust du dich ganz besonders auf dein Abendessen in heimeliger Atmosphäre. Auch ein Spa-Besuch macht im Winter sehr viel mehr Freude als bei heißem Sommerwetter. Wir wär’s, wenn du deinen Partner beispielsweise mit einer romantischen Reise zum Valentinstag am 14. Februar überraschst?

    Schlussverkauf für Schnäppchenjäger

    Wer gerne shoppen geht, kann zum Jahresbeginn auf einige Schnäppchen hoffen. Denn oftmals wollen die Geschäfte in dieser Zeit die Regale für die warme Jahreszeit räumen und locken Kunden mit zum Teil extrem niedrigen Preisen. 

    Du siehst, ein Urlaub in den ersten Monaten des Jahres hat wirklich seinen Reiz! Ziel für einen Städte-Trip könnte zum Beispiel Oslo sein: Die norwegische Hauptstadt beeindruckt mit ihrer modernen Skyline ebenso wie mit ihren historischen Bauten. Der Hafen bietet maritimes Flair, die Einkaufsstraßen und Flaniermeilen laden zum Schlendern ein. Museen und Konzerte werden Kulturbegeisterte in ihren Bann ziehen, die zahlreichen ausgefallenen Restaurants Foodies das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

    Von Kiel aus bietet Color Line eine Mini-Kreuzfahrt nach Oslo an – für zwei Tage und zwei Nächte ab 99 Euro pro Person bzw. ab 188 Euro inklusive Halbpension. Sobald du das Kreuzfahrtschiff betrittst, beginnt dabei dein Urlaub: Neben zahlreichen Entertainment-Angeboten gibt es zwölf Restaurants und Bars sowie einen Wellness- und Fitness-Bereich. Und für den Aufenthalt in Oslo bietet dir Color Line attraktive Stadtrundfahrten per Bus an. Ein deutschsprachiger Stadtführer zeigt dir dabei die schönsten Sehenswürdigkeiten der norwegischen Hauptstadt.

    Da so eine Kreuzfahrt auch ein sehr schönes Präsent (zum Beispiel zum Valentinstag) ist, gibt es die Color-Line-Geschenkkarte. Damit lassen sich sowohl die Kosten für die Reise begleichen als auch Leistungen an Bord in den Shops und Restaurants.

    Vertreibe den Blues zu Jahresbeginn und geh lieber in Oslo auf Entdeckungsreise, lass dir an Deck frischen Wind um die Nase wehen und tank im Spa neue Kraft – dann klappt es auch mit den guten Vorsätzen!


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    Im Video oben seht ihr die Rede von Außenminister Maas und die Reaktion von Kanzlerin Merkel. 

    ► Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat den geplanten Migrationspakt der Vereinten Nationen am Donnerstag bei einer Rede im Bundestag gegen Vorwürfe verteidigt.

    ► Nationale Hoheitsrechte würden damit “weder eingeschränkt noch irgendwohin übertragen”, sagte er. Maas betonte: Die Bundesregierung habe bei den Verhandlungen über den Pakt stets auf Transparenz geachtet

    ► Hier lachten Abgeordnete der AfD-Fraktion, ein Politiker der AfD wollte eine Zwischenfrage stellen. Maas ließ sie allerdings nicht zu, sondern konterte mit einem Seitenhieb:

    “Ich will zumindest darauf hinweisen, dass wir selbst im Auswärtigen Amt soweit gegangen sind, dass wir einen Abgeordneten der AfD-Fraktion zweimal über den Verhandlungsstand des Paktes und auch die Ergebnisse informiert haben. Zugegebenermaßen völlig erfolglos.”

    ► Hier konnte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Lächeln nicht verkneifen, wie die Kameras im Bundestag einfingen. 

    Was ihr über Merkel, die AfD und den Migrationspakt wissen müsst:  

    Die Große Koalition brachte am Donnerstag einen Entschließungsantrag zum Migrationspakt in den Bundestag ein. Der Pakt entfalte “keinerlei rechtsändernde oder rechtssetzende Wirkung”, heißt es darin. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmten dem Antrag zu. 

    In namentlicher Abstimmung votierten 372 Abgeordnete für den Antrag, 153 stimmten mit Nein, 141 enthielten sich. Die AfD kritisiert unter anderem, der Pakt schränke die Souveränität Deutschlands ein und führe zu mehr Migration. 

    Ziel des UN-Abkommens ist es aber, internationale Standards für Migration festzulegen. Der Pakt wurde seit 2016 verhandelt und soll im Dezember bei einer Konferenz in Marokko angenommen werden. 

    (mf)


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