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Huffington Post Germany Athena

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    • Der Nasa-Roboter “Insight“ ist auf dem Mars gelandet und hat bereits erste Bilder des roten Planeten geschickt.
    • Im Video oben seht ihr die ersten Aufnahmen und einen virtuellen Überflug über die Landestelle.

    Der Nasa-Roboter “Insight” ist am Montag erfolgreich auf dem Mars gelandet und hat erste Daten zurück zur Erde gesendet. Erstmals seit 2012 hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa einen Roboter auf dem Mars geschickt. 

    Nach einer rund 485 Millionen Kilometer langen Reise setzte der im Mai gestartete Roboter “Insight“ in der Ebene Elysium Planitia nördlich des Mars-Äquators auf.

    Das zeigt das erste Foto vom Mars

    Auf dem ersten Foto ist ein Stück der Oberfläche des Planeten und des Horizonts zu sehen sind – und ziemlich viel Staub auf der Linse.

    In Aufnahmen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wiederum ist die Landestelle in einem Umkreis von einigen hundert Kilometern aus verschiedenen Perspektiven zu sehen.

    Was die Sonde auf dem Mars tun soll

    Ob “InSight” (“Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport”) voll funktionsfähig ist, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.

    Der 360 Kilogramm schwere Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Der Landeplatz liegt in einer Region, die weitgehend eben und frei von größeren Steinen und Felsen ist. Bisherige Mars-Missionen haben das Gebiet noch nicht vom Boden aus erkundet.

    Mit zahlreichen wissenschaftlichen Instrumenten soll der Roboter nun den Mars untersuchen und vor allem mehr über den Aufbau des Planeten und die Dynamik unter seiner Oberfläche in Erfahrung bringen.

    Mit Material der dpa.


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    • Ist das tägliche Duschen schädlich für Haut und Haare?
    • Zwei Dermatologen haben diesbezüglich eine eindeutige Meinung.
    • Im Video oben geben die Hautärzte wertvolle Dusch-Tipps.

    Für die meisten Deutschen gehört die Dusche zur täglichen Hygiene. Dabei wird immer wieder behauptet, dass tägliches Waschen der Haut und den Haaren Schaden zufügt. 

    Dermatologe Christoph Liebich hat eine klare Meinung dazu: “Einmal am Tag zu duschen, ist total in Ordnung.“

    Die Hautärztin Uta Schlossberger stimmt ihrem Kollegen zu. Sie rät allerdings Menschen mit empfindlicher Haut, sich seltener zu waschen. 

    Mehr zum Thema:Studie enthüllt – starker Juckreiz kann ein Warnsignal für Krebs sein

    Zwei- bis drei Mal Duschen ist ausreichend

    Laut den Ärzten sei es vollkommen ausreichend, sich zwei- bis dreimal die Woche unter die Dusche zu stellen. Laut Liebich sei in diesem Falle weniger oft mehr. Schlossberger rät zudem, pH-neutrale Seife zu nutzen, um den Schutzmantel der Haut nicht anzugreifen. 

    Sie rät außerdem, nur fünf Körperteile mit Seife zu säubern. Welche das sind, seht ihr im Video oben. 

    Für den Rest empfiehlt die Expertin, einen feuchten Waschlappen zu verwenden. Außerdem sollte die Wassertemperatur nicht höher als 35 Grad sein, damit die Haut nicht austrocknet.

    Mehr zum Thema:Forscher weisen erstmals Plastik im Körper nach – so schützt ihr euch

    Ähnlich sieht es auch mit den Haaren aus. Im Allgemeinen ist tägliches Waschen nicht schädlich. Allerdings sollten Shampoos mit zu vielen Inhaltsstoffen vermieden werden. Schlossberger meint: “Bei den Haaren gilt noch mehr als bei der Haut, selbst zu beobachten, was einem gut tut.”

    (chr/nmi)


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    Sascha (rechts) wurde kurz nach der Eheschließung wieder abserviert.

    • Bei der Kuppelshow “Hochzeit auf den ersten Blick” hat die Braut ihren Bräutigam abserviert – und das nur wenige Minuten nach der Trauung.
    • Mehrere Kandidaten der Sendung warfen dem Sender bereits vor, dass er die Paare falsch matchen würde – jetzt äußert sich Sat.1 dazu. 

    Am 4. November hat die neue Staffel des Kuppel-Formats “Hochzeit auf den ersten Blick” begonnen. Der vermutlich bisher traurigste Fall der aktuellen Staffel ist wohl der von Kandidat Sascha.

    Der Bräutigam wurde bereits kurz nach der Hochzeit von seiner Braut sitzen gelassen. Was in der aktuellen Sat.1-Staffel wie ein Einzelfall wirkt, ist auf längere Sicht eine oft beobachtete Konsequenz der Spontan-Hochzeiten.

    Denn: Vor dem Start der letzten Staffeln blieben nach 12 Hochzeiten lediglich zwei Ehen bestehen.

    Da hilft ein langwieriges und scheinbar wohlüberlegtes Matching-Verfahren der Kandidaten durch Experten wohl auch nicht.

    Ex-Kandidatin erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Sat.1

    Ex-Kandidatin Jutta aus der zweiten Staffel scheint zu wissen, weshalb so viele Ehe scheitern.

    In einem Interview mit dem Boulevard-Magazin “Ok!” sagte sie bereits, dass ihr früh klar gewesen sei, Marko und sie könnten nicht zusammenpassen. Verliebt sei sie zu keinem Zeitpunkt gewesen.

     Ihr Vorwurf: Der Sender ordne die Teilnehmer einander absichtlich falsch zu.

    “Das ist so gewollt, damit es vor der Kamera kracht. (...) Letztendlich bin ich der Meinung, dass es einfach nur darum geht, eine Quote zu erzielen. Und das, indem man Paare matcht, die nicht so recht zusammenpassen.”

    Der Zuschauer interessiere sich mehr für Drama als für Friede-Freude-Eierkuchen:

    Man möchte sehen, dass Leute sich streiten, man möchte sehen, dass Leute verletzt werden. Wenn gesagt wird, dieses Format ist nicht so: Es ist so. Leider.”

    Das sagt der Sender zu den Vorwürfen:

    Auf Anfrage der HuffPost äußert sich jetzt auch der Sender zu den Vorwürfen.

    Ein Sprecherin von Sat.1 erklärte:

    “Unsere Experten haben nur die Singles gematcht, bei denen sie der einstimmigen Meinung waren, dass sie aus wissenschaftlicher Sicht sehr gut zusammen passen. Inwiefern sich die Singles nach der Hochzeit auf das Experiment einlassen oder auch nicht, ist ihre eigene Entscheidung.”

    (ak)


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    Malvika Padin muss immer wieder beweisen, dass sie depressiv ist. (Symbolbild)

    Malvika Padin studiert Journalismus, arbeitet, scheint nach außen hin ganz normal zu sein – und ist trotzdem depressiv. Ihre Krankheit verläuft nicht typisch: Trotz Depression kann Padin ihren Alltag bewältigen, leidet deswegen aber nicht weniger. 

    In ihrem Blog-Artikel beschreibt Padin eine Art der Depression, die viele Menschen nicht kennen und berichtet, wie sie mit ihrer Krankheit damit lebt.

    Jeden Morgen wache ich auf, erledige, was man morgens eben so zu erledigen hat, gehe in den Unterricht, lächle die Leute an und spreche mit ihnen, wie man es von mir erwartet. Ich bin eine voll funktionierende erwachsene Frau. Was die meisten nicht wissen: Diese voll funktionierende erwachsene Frau leidet unter einer lähmenden Depression und Angststörung.

    ► “Du siehst nicht deprimiert aus.” 

    ► “Bei dir läuft doch alles, warum solltest du deprimiert sein?”

    ► “Dir scheint es gut zu gehen.”

    ► “Ich bin sicher, es ist nur eine Phase.”

    Bekäme ich jedes Mal einen Cent, wenn mich jemand (sehr erfolglos) mit solchen Sprüchen aufheitern will, müsste ich definitiv nicht mehr arbeiten gehen.

    Mehr zum Thema: “Ich war depressiv und hasste es, wie mein Umfeld darauf reagierte”

    Bei Depressionen denkt man an Menschen, dessen Leben in Trümmern liegen

    Solche Kommentare sind natürlich niemandem vorzuwerfen. Die meisten Menschen hören Depression und denken sofort an ein schluchzendes Häuflein von Mensch, das nie aus dem Bett kommt, dessen Leben in Trümmern liegt, ohne, dass etwas vorangehen würde.

    Auf mich trifft keine dieser angeblichen Eigenschaften eines depressiven Menschen zu. Insofern kann ich nicht unter Depressionen leiden, oder?

    Ich funktioniere extrem gut, äußerlich scheint alles in Ordnung zu sein. Ich nehme meinen Unterricht und meine Arbeit ernst, verschiebe nichts, was ich erledigen muss, gehe aus, treffe Menschen und kann herzhaft lachen.

    Doch wenn ich durch die Straßen gehe, wenn ich durch soziale Medien scrolle, wenn ich mich für einen Netflix-Marathon auf dem Sofa einrolle, bricht plötzlich alles über mir zusammen. Ich bin in Tränen aufgelöst, ohne jegliche Hoffnung. Ich habe eine depressive Phase. Irgendetwas hat sie ausgelöst. Oder vielleicht wurde sie nicht speziell ausgelöst, aber sie hat mich heimgesucht – und das mit Sicherheit nicht nur, um sich nach einem kurzen Hallo wieder zu verabschieden.

    Mehr zum Thema: Apps ersetzen keine Therapeuten, aber helfen der psychischen Gesundheit sehr

    Nicht die Depression selbst ist das eigentliche Problem – obwohl, natürlich, ein Problem ist. Aber noch unangenehmer als mein quälender psychischer Zustand ist die Reaktion der Menschen darauf.

    Auch depressive Menschen funktionieren im Alltag

    Gut zu funktionieren ist an sich ein Segen. Ich kann Dinge erledigen und das Leben und seine Möglichkeiten wahrnehmen. Aber vielen Menschen geht es nicht in den Kopf, dass eine depressive Person, genauso wie eine mental gesunde, alles erledigen kann. Und egal, wie sehr ich es zu erklären versuche, die Bedeutung von “Hallo, ich bin deprimiert, aber ich bin nicht erloschen” scheint an ihnen vorüber zu ziehen.

    Die Vorstellung einer hochfunktionalen Depression ist den Menschen offenbar fremd. Und für Betroffene ist es anstrengend, mit diesem fremden Phänomen zurechtzukommen. Du musst ständig prüfen, ob du Hilfe brauchst. An schlechten Tagen fühlst du dich schrecklich, weil du nicht das Beste aus dir herausgeholt hast. Und wenn dir ständig alle Leute sagen, dass du nicht depressiv bist, fängst du an, dich selbst in Frage zu stellen. Selbstzweifel sind nie gut für einen bereits verwirrten, angeschlagenen Geist.

    Ich kann meine Depression nicht “einfach überwinden”

    Auch wenn Menschen die Komplexität von hochfunktionalen Depressionen nicht gänzlich erfassen können, wünsche ich mir, dass sie eines verstehen: Ich kann sie nicht “einfach überwinden”. Ich brauche das gleiche Maß an Pflege und Unterstützung, das Menschen mit anderen psychischen (oder physischen) Problemen bekommen – sowohl von den ganz normalen Leuten als auch von medizinischem Fachpersonal.

    Wir funktionieren, aber es geht uns dabei nicht gut. Ich würde mich freuen, wenn die Leute das verstünden. Ich würde gerne in all den Cents schwimmen, die ich für die oben genannten “aufmunternden Worten” bekommen hätte.

    Aber noch lieber wäre es mir, die Leute akzeptierten mich, wie ich bin. Dass sie akzeptieren, dass ich zwar perfekt funktioniere, aber depressiv bin. Und dass ich jeden Tag an Besserung arbeite. Das Mindeste, was du tun kannst, ist, das zu verstehen.

    Dieser Text erschien ursprünglich in der US-Ausgabe der HuffPost und wurde aus dem Englischen übersetzt von Sandra Tjong.


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    Trump labert, Jackson attackiert. 

    • US-Präsident Trump droht damit, die US-Regierung teilweise still zu legen, sollte er nicht mehr Geld für seine Grenzmauer zu Mexiko kriegen. 
    • Hollywood-Star Samuel L. Jackson hat für diese Aussage offenbar kein Verständnis. 

    Die prächtigste Mauer, die die Welt je gesehen hat, sollte es werden. Das versprach US-Präsident Donald Trump seinen Wählern. Und das verspricht er noch immer. 

    Bereits vergangene Woche drohte er wieder mal mit einem “Shutdown”, einer teilweisen Einstellung der Regierungstätigkeit, sollte der US-Kongress nicht mehr Mittel zur Errichtung der Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko bereitstellen. 

    Trump fordert fünf Milliarden US-Dollar für den Bau der Mauer. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus sperren sich dagegen. Bis zum 7. Dezember steht die Übergangsfinanzierung einiger Regierungsbehörden, dann könnte Trump den Stecker ziehen. 

    Jackson watscht Trump ab 

    Hollywood-Star Samuel L. Jackson kann diesen neuerlichen Kampf ums Budget offenbar nicht fassen. Auf Twitter erinnerte er daran, dass Trump während des Wahlkampfes versprochen hatte, Mexiko für die Errichtung der Mauer zahlen zu lassen. 

    ► Jackson griff zu gewohnt heftigen Worten, um den US-Präsidenten zu kritisieren:

    “Warum droht dieser Hämorrhoide damit, die Regierung still zu legen für das Mauer-Budget? Was ist aus ‘und Mexiko wird dafür zahlen’ geworden? #ichhabedasniegesagt #dochverdammtnochmaldashastduscheißkerl”

    Heftige Kritik an Trump wegen Tränengas-Einsatz 

    Samuel L. Jackson ist nicht der einzige Hollywood-Star, der derzeit heftige Kritik am US-Präsidenten übt. Nachdem Grenzpolizisten am Sonntag Tränengas einsetzten, um Migranten an der Grenze zu Mexiko abzuwehren, hagelte es Tweets und Wut. 

    ► Aktivistin und Schauspielerin Alyssa Milano wurde auf Twitter deutlich (und ausfällig): 

    “Sie feuern Tränengas auf Frauen und Kinder, Arschloch. Und das am Thanksgiving-Wochenende, Sie Stück Scheiße, Arschloch, Scheißkerl, Böse-Kreatur-Person!!”

    ► Auch Star-Wars-Star Mark Hamill griff zu Twitter, um Trump zu kritisieren. Er erfand das Produkt “Trump-Tränengas für Kleinkinder”. Er dachte sich auch einen fiktiven Tweet des Präsidenten für sein fiktives Produkt aus: 

    “Erstens ist das Tränengas eine sehr abgeschwächte Version von Tränengas – es ist sehr sicher. Außerdem waren diejenigen die – bis zu einem gewissen Grad – darunter litten, diejenigen, die es herausbrachten. Aber es ist sehr sicher!”  

    ► Ernster reagierte der Regisseur des Kultfilms “Harry und Sally”, Rob Reiner. Er twitterte, die USA dürften sich “nie an den Horror, die dieser Präsident bedeutet, gewöhnen”.  

    (vw)


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    Emma Sloan leidet unter einer Hormonstörung.

    Die Autorin Emma Sloan leidet an einer hormonellen Störung, die dazu führt, dass sie zu viele männliche Hormone im Körper hat. Typische Symptome einer solchen Störung, genannt Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS), sind, dass betroffene Frauen zum Beispiel unter verstärktem Körperhaarwuchs oder Akne leiden – oder auch keine Brüste ausprägen, wie Sloan. 

    Deswegen entschied sich die damals 19-Jährige dazu, ihre Brüste vergrößern zu lassen. 

    Manche sagen, dass das Selbstwertgefühl in der Schul-Umkleide zugrunde geht. Aber bei mir passierte es an Silvester in einem Whirlpool. Ich saß mit drei Freundinnen schultertief im Wasser, wir reckten unsere Finger in die kalte Luft und umklammerten stolz unsere alkoholfreien Cider.

    Ich ertappte meine Freundin Erica, wie sie den Streifen Bauch beäugte, den mein Badeanzug unbedeckt ließ. Da kamen die Wörter aus ihrem Mund, die mich zusammenzucken ließen, bevor sie sie überhaupt komplett ausgesprochen hatte.

    “Weißt du, du hast dort ganz schön viele Haare.”

    Es lässt sich nicht in Worte fassen, was für einen Schlag es dir versetzt, wenn du nicht einmal zwölf bist und jemand auf Haare an deinem Körper zeigt, die nicht auf deinem Kopf sind.

    Mehr zum Thema: Schönstes Mädchen der Welt? Junges Model sorgt im Netz für Aufsehen

    Ein harmloser Satz über mein Aussehen löste meine Komplexe aus

    Es war ein harmloser Satz, der rein aus spontaner, kindlicher Neugierde entstand. Aber Dana und Kate, die neben ihr saßen, kicherten los. Da wir seit dem Kindergarten befreundet sind, hatten die beiden reichlich Gelegenheiten gehabt, um auf meine zystische Akne zu zeigen, die sich seit der dritten Klasse über Gesicht, Brust, Nacken und Rücken ausbreitete, und um zu versuchen, sie zu “heilen“.

    Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, ich erinnerte mich an meine Antwort auf Ericas Kommentar. Aber an das Gefühl von Ekel erinnere ich mich genau, das mir wie Galle den Hals hochkam und sich auf meine Zunge legte.

    Als ich aufwuchs, redete niemand mit mir über das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS). Ich erfuhr erst davon, als ich von Danas damaligem Freund zum zweiten Mal in Folge zum “hässlichsten Mädchen der Schule” gewählt wurde und verzweifelt nach meinen Symptomen googelte.

    Ich suchte nach einem Sündenbock, dem ich mein Aussehen anhängen konnte. Als ich ihn fand, kam die Erleichterung darüber, endlich eine Erklärung für mein Aussehen zu haben, über mich mit der Wucht eines Tsunamis.

    PCOS gilt als eine der häufigsten Stoffwechselstörungen bei Frauen und soll zwischen fünf und zehn Prozent der geschlechtsreifen Frauen betreffen. Schuld ist meist eine Insulinresistenz, die der Körper kompensiert, indem er die Insulinproduktion hochfährt – was wiederum zu einem Überschuss an männlichen Hormonen (Androgenen) im Körper führt.

    Eine von zehn Frauen leidet am Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS)

    Was bedeutet das? Es bedeutet, dass ich und eine von zehn anderen Frauen an Symptomen leiden, die von Hirsutismus (übermäßiges Haarwachstum in Gesicht, auf Bauch und Rücken), zystischer Akne, männlichem Haarausfall, Zyklusstörungen, Fettleibigkeit, Diabetes, Eierstockzysten bis zur potenziellen Unfruchtbarkeit reichen können.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie sich Eltern fühlen, die mitansehen müssen, wie ihr Kind so schwer mit sich selbst zu kämpfen hat, und die miterleben, wie es deshalb so viel von seiner Kindheit verpasst.

    Als Teenager habe ich ganze Unterrichtsstunden damit verbracht, darüber nachzudenken, ob die Leute auf meine Akne starrten. In den Pausen saß ich am Fuße meines Spinds, weil ich so überzeugt war, dass meine Freunde mich ablehnten, dass ich sie nicht ansprach.

    Beim Fußballspielen verglich ich meinen Körper mit den langen haarlosen Beinen und knospenden Brüsten der anderen Mädchen. Ich begann, mir nach den Mahlzeiten eine Zahnbürste in den Rachen zu schieben, bis ich mindestens würgte.

    Neben meiner Akne bereitete mein Körper mir größte Unsicherheit. Wegen des Rettungsrings um meinen Bauch glaubte ich immer, ich sähe schwanger aus. Da meine Brüste sich wegen des Androgen-Überschusses nie ausgebildet hatten, hatte ich kein Fett auf der Brust, um das auszugleichen.

    Meine Freunde nutzten mich, um auf meinen Unsicherheiten herumzuhacken

    Mein Verhältnis zum Essen verschlechterte sich: Eine Zeitlang stopfte ich jede Art von Nahrung maßlos in mich hinein – dann versuchte ich die Fressattacken auszugleichen, indem ich nur eine Handvoll Mandeln am Tag aß, um einen Blähbauch zu vermeiden.  

    Im Rückblick lässt sich schwer begründen, warum mich das alles so kaputt gemacht hat. Jungs waren gemein zu mehr – na und? So viele haben dasselbe durchgemacht.

    Aber in meinem Abschlussschuljahr fühlte ich mich wie auf einer Insel, umgeben von Freunden, die mich um sich haben wollten, um auf meinen Unsicherheiten herumzuhacken, aber abgeschottet durch meinen eigenen Selbsthass.

    Kurz nach meinem Abschluss kam meine Mutter zu mir, um mit mir über eine Brustvergrößerungs-OP zu sprechen. Ihre beste Freundin hatte sich gerade von einer Chirurgin in der Stadt Fett absaugen lassen und ihr von ihrem neu entdeckten Selbstvertrauen vorgeschwärmt.

    Zögernd, erzählte sie mir später, hatte meine Mutter sie gefragt, ob sie glaube, dass eine Fettabsaugung auch mein Selbstwertgefühl verbessern würde. Ihre Freundin meinte: Auf jeden Fall – und gab ihr die Kontaktdaten der Ärztin.

    Die Ärzte in der Klinik sagten mir, dass ich zu jung und untergewichtig für eine Fettabsaugung sei; eine Brustvergrößerung jedoch könnte infrage kommen, um mir mehr Selbstbewusstsein zu verschaffen.

    Sowohl mein Vater als auch meine Mutter glaubten, dass ich bereits wundervoll und normal war. Trotzdem dachten wir alle, dass die Operation helfen würde, meine Körperproportionen auszugleichen, mir genug Selbstvertrauen schenken würde, um auch mal auf Dates zu gehen und hoffentlich mein Verhältnis zu Nahrung sowie allgemeines Selbstwertgefühl festigen würde.

    Ich versprach meinen Eltern, mich keinen weiteren Schönheitsoperationen unterziehen zu lassen

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie sich Eltern fühlen, die mitansehen müssen, wie ihr Kind so schwer mit sich selbst zu kämpfen hat, und die miterleben, wie es deshalb so viel von seiner Kindheit verpasst.

    Während meine Augen vor Freude leuchteten, als ich das Angebot meiner Mutter hörte, sah ihr Gesicht traurig, schuldbewusst und hoffnungsvoll zugleich aus. Meine Eltern nahmen mir das Versprechen ab, dass ich mich danach keinen weiteren Schönheitsoperationen unterziehen würde.

    Der Eingriff war für den darauffolgenden Sommer geplant, kurz nach Ende meines ersten Uni-Jahres. Während der vier Termine vor der Operation fühlte ich reine Vorfreude. Ich sprach mit der Chirurgin über meine Beziehung zum PCOS, und sie sagte, wenn eine ihrer beiden Töchter mit solch starken Selbstzweifeln kämpfen würde, würde sie ihr die gleiche Operation anbieten.

    Wir setzten uns zusammen, um die Größe festzulegen, die bei mir am natürlichsten aussehen würde. Da meine natürlichen Brüste stark unterentwickelt waren, würden wir meine Gerade-noch-A-Körbchen auf bescheidene B-Körbchen umoperieren.

    Ich wünschte, ich könnte sagen: Ich kam mir vor wie ein Schmetterling, der gerade aus seinem Kokon schlüpfte, als sie den Gips von meiner Brust ablösten und dabei Hautfetzen mit abrissen. Aber so fühlte ich mich nicht.

    Tut die Operation weh? Auf jeden Fall. Als ich im Aufwachraum zu mir kam, war fast sofort die Übelkeit da. Ich verbrachte den Tag damit, mich im Krankenhaus zu erholen, würgend, gefangen zwischen Euphorie und der schmerzbedingten Lähmung, die mich von der Taille aufwärts ergriff.

    Zur Genesung verbrachte ich drei Wochen auf der Wohnzimmercouch meiner Familie. Ich war weder in der Lage zu duschen noch meine Arme zu benutzen, aus Angst, die Fäden würden reißen.

    Der Cocktail aus Schmerzmitteln und Antibiotika versetzte mich in einen elenden Dämmerzustand, unterbrochen von Schmerzen und Übelkeit.

    Die Brust-OP fühlte sich wie ein Anfang an

    Ich wünschte, ich könnte sagen: Ich kam mir vor wie ein Schmetterling, der gerade aus seinem Kokon schlüpfte, als sie den Gips von meiner Brust ablösten und dabei Hautfetzen mit abrissen. Aber so fühlte ich mich nicht.

    Ich sah weder plötzlich aus wie Pamela Anderson, noch fühlte ich mich so. Ich war dieselbe unscheinbare 19-Jährige mit den einzelnen dunklen Haaren am Kinn und dem Schwabbelbauch und roten Flecken auf den Wangen. Aber es fühlte sich wie ein Anfang an.

    Heute bin ich 21 Jahre alt und ich habe noch immer einen Fettring um meinen Bauch, der nicht weggeht.

    Aber die Brustvergrößerung schenkte mir das Selbstvertrauen, meine Depression zu überwinden und mich auf Ernährung und Sport zu konzentrieren.

    Obwohl meine Haut nach mehr als zehn Jahren zystischer Akne immer noch ein Schlachtfeld ist, kann ich jetzt damit umgehen, ohne an Selbstmord zu denken.

    Trotz der Narben um meinen Nabel von all den über die Jahre hinweg eingewachsenen Haaren, kann ich heute mein Hemd ausziehen, ohne mich wie eine leuchtende Neonreklame zu fühlen.

    Mehr zum Thema: “Ich war depressiv und hasste es, wie mein Umfeld darauf reagierte”

    Obwohl ich immer noch körperfixiert bin, ist es für mich unermesslich heilsam gewesen, auf einmal BHs, Bikinis und kurze Oberteile tragen zu können, ohne mich ausgegrenzt zu fühlen.

    Natürlich braucht man nicht unbedingt eine Brustvergrößerung, um sich wohler in seiner Haut zu fühlen. Für mich persönlich war es der beste Weg, doch es gibt so viele andere Möglichkeiten, die du wählen kannst, um dein Selbstwertgefühl zu verbessern. 

    Wenn du unter PCOS leidest, bist du nicht abartig. Du verdienst Selbstwertgefühl, und es wäre jammerschade, wenn du dich wegen so einer Nebensächlichkeit wie deinem Aussehen vom Rest der Welt abschotten würdest.

    Tu, was du tun musst, um dich selbst am besten zu fühlen. Aber egal was du tust, vergiss nicht, zu leben.

    (ak)


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    Viele würden ihn gerne einmal live sehen: Moderator Günther Jauch.

    • Die Sendung “Wer wird Millionär?” erfreut sich großer Beliebtheit.
    • Doch wer auch mal als Zuschauer im Studio Platz nehmen will, der muss extreme Wartezeiten in Kauf nehmen.

    Seit 1999 läuft die Quiz-Sendung “Wer wird Millionär” mit Kult-Moderator Günther Jauch über die deutschen Bildschirme.

    Wer den Moderator live sehen und als Gast im Studio sitzen will, der muss viel Geduld mitbringen.

    Wie die Produktionsfirma Endemol auf ihrer Webseite bekannt gab, beträgt die Wartezeit auf ein Studio-Ticket unglaubliche vier Jahre.

    Die Vergabe der Tickets erfolge über eine Interessentenliste, in die man sich online eintragen kann. Sobald dann neue Produktionstermine vorliegen, werden die Interessenten informiert. Diese können dann maximal sechs Tickets pro Person buchen.

    “WWM”-Gäste müssen irre lange Wartezeiten ertragen und dürfen die Sitzplätze nicht selbst wählen

    Weiter heißt es in der Bekanntgabe der Produktionsfirma:

    “Bei einigen Showformaten existiert eine große Nachfrage nach Zuschauertickets. Da jedoch die Studiokapazitäten bezüglich verfügbarer Zuschauerplätze in jedem Studio festgelegt sind, bestimmt hier leider nicht die Nachfrage das Angebot.”

    Da die Anzahl der Studioplätze also begrenzt sei, erfolge die Kartenvergabe “aus Fairnessgründen nach einem Wartelistenprinzip”.

    Das bedeutet: Die Produktionsfirma schaut chronologisch nach Datum des Eintrags und vergibt so die Karten in limitierter Anzahl.

    Es gibt noch ein weiteres Manko: Die Studio-Gäste dürfen sich ihre Sitzplätze nicht selbst aussuchen. Die Zuordnung übernimmt nämlich die Produktion. Wer jedoch mit Freunden oder der Familie kommt, der soll zumindest meist nebeneinander sitzen dürfen.

    (chr)


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    Michael Carroll fand womöglich die Überreste seines Vaters im Keller. 

    • Fast 60 Jahre lang ist eine Familie aus dem Örtchen Lake Grove im US-Bundesstaat New York davon ausgegangen, ihr Vater habe sie verlassen. 
    • Nun allerdings fanden die Söhne die mutmaßlichen Überreste des Mannes in ihrem Keller. 

    Die Auflösung eines Rätsel hat für eine Familie in den USA zu einem weiteren Rätsel geführt. Sie fand in ihrem Haus die Überreste eines geliebten Menschen, der vor rund 60 Jahren verschwand. 

    Die Familie und auch die Polizei geht davon aus, dass die Überreste zu einem Mann namens George Carroll, Koreakrieg-Veteran, Familienvater, seit 1961 verschwunden, gehören. 

    Damals hinterließ er keine Spur. Seine Familie fand keine Mitteilung von ihm, er nahm auch keine persönlichen Gegenstände mit. Die Polizei schaltete die Familie aus unbekannten Gründen nie ein.  

    ► Wie die Polizei berichtet, sind die Umstände rund um den Fall so bizarr, dass man meinen könnte, es handle sich um einen Groschenroman. 

    “Oh mein Gott, ich kann es mir nicht einmal vorstellen”, sagt eine Polizeisprecherin am Montag zur HuffPost, als sie von der Entdeckung erzählt. “Wir haben an Halloween davon erfahren und sagten sofort: ‘Das ist filmreif.’”

    Der Vater verschwindet – der Krimi beginnt 

    57 Jahre lang sind Michael Carroll und seine Familie davon ausgegangen, dass ihr Vater einfach verschwand. Mutter Dorothy starb 1998 – und nahm alle Kenntnisse, die sie vielleicht über das Verschwinden von George Carroll hatte, mit ins Grab. 

    Im Gespräch mit der US-Zeitung “Newsday” sagte Michael Carroll, dass seine Mutter ihm gesagt habe, Vater George sei einfach abgehauen und nie zurückgekehrt. Es habe allerdings auch Gerüchte gegeben, dass George Carroll beim Bau des Hauses gestorben sei und irgendwo im Keller eingegraben wurde.

    ► Das einzige mögliche Indiz für dieses Gerücht: Zum Zeitpunkt des Verschwindens von George Carroll befand sich das Haus der Familie in Bau. 

    Michael Carroll war gerade 8 Monate alt war, als sein Vater verschwand. In den 1980er Jahren kaufte er das Haus von seiner Mutter – und Anfang des Jahres beschloss er, nach einer Antwort für das Verschwinden des Vaters zu suchen. 

    Im Juni habe er eine Gruppe von paranormalen Ermittlern engagiert. Sie behaupteten, sie hätten im Keller eine “Energie” gespürt. Also fing Michael Carrol an zu graben. Er grub und grub, und fürchtete irgendwann sogar, dass er Schäden am Haus verursacht haben könnte. 

    Ein Experte findet etwas im Boden: Ist es der Vater?

    Ein Experte überprüfte schließlich den Boden des Kellers mit einem Radargerät. Demnach befinde sich rund eineinhalb Meter unter dem Boden etwas. 

    Michael Carroll begann zu graben, seine erwachsenen Söhne Michael Jr. und Christopher halfen. Am 30. Oktober entdeckten sie menschliche Überreste und einen alten Brunnen. Am nächsten Tag informierten sie die Behörden. 

    Das Ergebnis der DNA-Untersuchung wird für Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres erwartet. Noch steht also nicht fest, ob es sich bei dem gefundenen Skelett um die Überreste von George Carroll handelt. 

    “Die Nachricht hatte gesagt, dass der Schädel durch ein stumpfes Gewalttrauma gebrochen wurde, aber wir können das nicht bestätigen”, sagte die Polizeisprecherin. “Der Gerichtsmediziner sagte, das kann danach passieren.”

    Die Polizei hat einen schrecklichen Verdacht

    Der zuständige Polizeibeamte Kevin Beyrer sagte “Newsday”, es sei vielleicht nicht mehr möglich herauszufinden, wie George Carroll tot in seinem Keller endete. 

    “Die Zeit ist unser Feind”, sagte Beyrer. “Wir wollen Leute mit Wissen aus erster Hand, aber weil so viel Zeit vergangen ist, konnten wir niemanden finden.”

    Laut Breyrer mutmaßen die Beamten, dass Carroll entweder von jemandem begraben wurde, der am Haus arbeitete, oder von jemandem, der Zugang dazu hatte. 

    Nach Angaben von Breyrer zog Dorothy Carrolls zweiter Mann, Richard Darress, kurz nach dem Verschwinden von George Carroll in das Haus ein. Allerdings starb Darress vor ein paar Monaten. “Mit ihm hätten wir sprechen wollen”, sagte Beyrer.

    Dennoch: Michael Carroll und sein Bruder Steven, der 5 Jahre alt war, als ihr Vater verschwand, glauben, dass das Geheimnis ihres Vaters nun endlich gelöst ist. 

    “Wir haben geglaubt, dass wir irgendwann verlassen wurden. Aber nun könnte es alles ganz anders sein. Es könnte sein, dass er die ganze Zeit hier war”, sagte Steven Carroll zu Reportern, die sich Anfang dieses Monats vor dem Haus versammelt hatten. “Es ist irgendwie beruhigend, das zu denken.”

    Michael Carroll sagte dem US-Sender CBS News, er sei glücklich, dass die Suche vorbei ist.

    “Ich hatte ich immer das Gefühl, dass ich genau das finden würde… Ich bin froh, dass ich mein Haus nicht mehr weiter abreißen muss”, sagte er. “Ich fühle mich großartig, dass mein Vater aus diesem beschissenen Loch befreit ist.”

    Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost US und wurde von Leonhard Landes übersetzt. 

    (vw)


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    Fünf Prozent der Deutschen leiden unter regelmäßigen Albträumen. 

    • Albträume werden häufig durch Stress, Krankheiten oder Traumata bedingt. 
    • Wir zeigen euch drei weitere, alltägliche Gründe, die euch einen friedlichen Schlaf rauben können. 

    In die Tiefe stürzen, von einem Fremden verfolgt werden, sich in einer gefährlichen Situation nicht mehr bewegen können – das sind laut einer repräsentativen Umfrage die häufigsten Albträume der Deutschen, wie das deutsche Online-Portal für Statistik zeigt.

    Besonders Kinder kämpfen nachts gegen die Schlafdämonen. Etwa zehn bis 50 Prozent der Heranwachsenden, vor allem im Alter von drei bis sechs Jahren, würden regelmäßig Albträume haben, wie das Therapeutenforum “Therapie.de” schreibt. 

    Mehr zum Thema: Schlafen bei der Hitze: Das bedeuten eure Sommer-Alpträume

    Krankheiten und Stress als Ursache

    Bei Erwachsenen nehmen die nächtlichen Horrorerlebnisse jedoch wieder ab: Schätzungen zufolge haben etwa 50 Prozent der Menschen gelegentlich einen Albtraum. Bei den Deutschen würden lediglich fünf Prozent unter regelmäßigen Albträumen leiden, erklärte der Wissenschaftler und Schlafforscher Michael Schredl dem Nachrichtenportal “Spiegel online”

    Die Ursachen für schlechte Träume gestalten sich vielfältig. Häufig sorgen Krankheiten, wie Depressionen oder der klassische Fiebertraum, für einen unruhigen Schlaf. Auch Stress gilt als einer der häufigsten Auslöser für Albträume.

    Wer jedoch weder krank, noch übermäßig gestresst ist, kann sich die Gründe für den Albtraum meist schwer erklären. Wir zeigen euch drei weit verbreitete Ursachen, die euch einen friedlichen Schlaf rauben können. 

    Alkoholkonsum

    Nach einem langen, anstrengendem Arbeitstag noch ein Bier oder ein Gläschen Wein genießen? Klingt verlockend. Doch wer nachts von Mördern verfolgt wird oder bei einer Prüfung versagt, der sollte lieber auf den abendlichen Alkoholgenuss verzichten. 

    Auch wenn einem der After-Work-Drink vielleicht beim Einschlafen hilft, kann sich dieser negativ auf unseren Schlaf auswirken. Eine Folge sind intensive Albträume, die die erholsame Nachtruhe unterbrechen.

    Wer sich also bisher die schlaflosen Nächte nicht erklären konnte, sollte vielleicht statt des Feierabendbiers eine Tasse Tee trinken.

    Mehr zum Thema: Mit Promis, Chef, Freunden: Das bedeuten deine Sexträume wirklich

    Medikamente

    “Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage und fragen sie ihren Arzt oder Apotheker” – diesen Spruch nach jeder Medikamentenwerbung kennen wohl die meisten. Doch am Ende lesen die wenigsten die lange Liste der Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel.

    Doch gerade hier verbirgt sich teilweise die Ursache für Albträume. Einige Medikamente sorgen dafür, dass wir nachts gegen unsere Dämonen kämpfen müssen. Das kann die tägliche Pille gegen den Bluthochdruck sein, aber auch bestimmte Psychopharmaka, wie Mittel gegen Depressionen. 

    Auch Allergiker können durch einige Antihistaminika Albträumen ausgesetzt sein. Teilweise lassen sich die Histaminblocker auch in Schlaftabletten finden – die eigentlich für einen entspannten Schlaf sorgen sollten.

    Nächtliches Essen

    Wer weder abends trinkt, noch bestimmte Medikamente zu sich nimmt und dennoch Albträume hat, sollte die eignen Essgewohnheiten genauer beobachten. Denn je später gegessen oder genascht wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, von Albträumen heimgesucht zu werden.

    Schweres Essen kann für Verdauungsbeschwerden sorgen, das Wohlbefinden beeinträchtigen und somit einen ruhigen Schlaf stören. 

    Auch kann der nächtliche Snack unseren Stoffwechsel wieder in Gang bringen, so dass unser Gehirn den Schlafmodus verlässt und wieder aktiver wird – was schließlich für unangenehme Träume sorgen kann.

    Generell sollte jeder wissen, der regelmäßig unter Albträumen leidet: Das muss kein lebenslanger Dauerzustand sein. Albträume können angegangen werden. Betroffene sollten ihrem Arzt die nächtlichen Unruhen anvertrauen. Auch können sie selbst handeln und verschiedene Entspannungstechniken – wie autogenes Training oder Muskelentspannungsübungen – ausprobieren. 

    (glm)


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    Jörg Meuthen. 

    •  Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali ist regelmäßig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt.
    • Jetzt erhält Hayali erhält unerwartete Unterstützung – und zwar vom AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen .

    Dunya Hayali polarisiert. Immer wieder zieht die Moderatorin die Hetze rechter Trolle auf sich. Doch die Journalisten setzt sich meist schlagfertig zur Wehr und sucht den Dialog. 

    Für Rechte aber bietet die Journalistin im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein Feindbild. Hayali hat einen Migrationshintergrund, ist eine selbstsichere Frau und arbeitet für das ZDF, sprich der “Lügenpresse”.

    Angefacht wird das Misstrauen gegen die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten, vor allem auch durch die AfD.

    Doch erhält die Journalistin mit dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen einen unerwarteten Unterstützer. Mit einem, wie er selbst sagt, “außergewöhnlichen Beitrag” richtet sich der AfD-Politiker auf Facebook an seine Anhänger.

    AfD-Chef Meuthen beklagt “Hasstiraden” gegen Hayali

    Darin spricht er von “zum Teil regelrecht widerwärtigen Hasstiraden” gegen Hayali, die “abscheulich und auf schlimmste Weise die Menschenwürde verletzend” seien.

    Viel AfD-Lob für Hayali

    Meuthen erklärt, dass er selbst schon häufig von Hayali interviewt worden sei. Als Gast in ihrer Sendung habe sie sich “bis zur letzten Sekunde absolut neutral und korrekt gegenüber” ihm verhalten.

    Mit ihr habe er “eine reflektierte, differenzierte” und “angenehme Frau” kennengelernt. Es sei “ausgesprochen lohnend” gewesen sich mit ihr über Vorgänge im Land auszutauschen.

    Meuthen bei

    Es sei daher “komplett unangemessen und inakzeptabel” Hayali so offen feindselig zu begegnen. 

    Mehr zum Thema: So knallte es zwischen AfD-Chef Meuthen und Grünen-Frau Göring-Eckardt bei “Dunja Hayali”: 

    Verlorene Liebesmühe?

    Viele der Kommentare auf die Mahnung Meuthens fallen positiv aus. So heißt es zu Beispiel: “Top, ein respektvoller und emphatischer Beitrag. So sollte es sein.”

    ► Doch einige zeigen sich wiederum wenig angetan, von Meuthens Appell. So kommentiert ein Facebook-Nutzer: “Ich glaube ich spinne....Kniefall vor dieser Hetzerin??? (sic)”

    ► Beiträge wie diese zeigen, wie wenig Meuthens Aufruf zu Anstand bei großen Teilen der bereits aufgebrachten Anhängerschaft bringen dürfte:

    “Hayali, die -sagen wir einmal gelinde formuliert- tendenziös vorverurteilend und diffamierend waren und diese Art ‘Journalismus’ hat im GEZ-finanzierten Staats-TV nichts zu suchen!” 

    Ein Blick auf die Kommentarspalte genügt, um festzustellen, wie verbreitet die Verurteile gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen und insbesondere Hayali mittlerweile bei den AfD-Anhängern sind. 

    Zur Befeuerung dieses Misstrauens hat nicht zuletzt die AfD immer wieder beigetragen. Meuthens Aufruf zu mehr Respekt kommt da wohl zu spät. 

    (ll)


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    • Ein Norweger hat auf Reddit gefragt, ob man Mütter von schreienden Babys kritisieren darf.
    • Die Frage löste Empörung aus. 

    “Bin ich ein Arschloch, weil ich einer Frau in einem Laden gesagt habe, dass sie ihr schreiendes Baby das nächste Mal nicht mitbringen solle?”  lautet der Titel eines Beitrags auf der Social-News-Plattform Reddit

    Der Reddit-User namens “PlayerSlotAvailable”, der den Beitrag verfasst hat und laut eigener Angaben aus Norwegen stammt, wandte sich an das Forum “Am I The Asshole” (Also: “Bin ich hier das Arschloch?”) und fragte:

     “Ich war im Supermarkt einkaufen, als eine Frau ein Baby hereinbrachte, das schon laut schrie, bevor sie überhaupt in den Laden kam. Das ging mindestens fünf Minuten lang so weiter, zumindest bis ich das Geschäft verlassen hatte. Alle anderen Kunden fühlten sich damit sichtlich unwohl.

    Bevor ich den Laden verließ, ging ich an der Frau vorbei und sagte ihr, dass sie das nächste Mal, wenn sie in den Laden ginge, ihr Baby nicht mitbringen sollte. Lass es beim Vater oder im Auto. Bin ich hier das Arschloch, weil ihr das gesagt habe, oder ist sie es, weil sie das Baby mit reingebracht hat?”

    Ein Baby allein im Auto zu lassen kommt nicht infrage

    Er fügte hinzu, dass Väter und Mütter in Norwegen reichlich bezahlten Elternurlaub bekämen und es für Kinder ausreichend erschwingliche Betreuungsangebote gäbe.

    Mehr zum Thema: Flugzeug: Baby weint mehr als 5 Minuten – Stewardess rastet aus

    Doch die Antworten der Reddit-Nutzer fielen deutlich und fast einstimmig aus – ja, wer Mütter öffentlich für ihre schreienden Babys kritisiert, wird nicht gerade gelobt.

    “Du bist hier das Arschloch”, schrieb etwa der Top-Kommentator “Shredded Daddy”. Seine Antwort erhielt über 12.100 Upvotes.

    “Du kennst doch ihren Hintergrund gar nicht. Sie hört nicht einfach auf, zu existieren, nur weil es dich stört. Vielleicht hat das Kind keinen Vater. Und das Baby im Auto lassen? Alleine? Bist du dumm?”

    Der Nutzer “Meowmixalots” kommentierte: “Das macht mich so wütend. Als junge Eltern ist man überfordert und hat die ganze Zeit Angst, dass man andere Leute stört. Der Stress und der Schlafentzug bringen einen sowieso an den Rande des Wahnsinns. Wenn sich ein Fremder beschwert, dass mein Kind im Supermarkt weint, würde ich wohl unter Tränen zusammenbrechen. Was für ein komplettes Arschloch. 

    Wir müssen netter zueinander sein und verständnisvoller miteinander umgehen. Der Fragesteller hat ihren kompletten Tag ruiniert.”

    “Es tut mir leid, wenn ich jemandem mit meiner Frage beleidigt habe”

    “Ich finde es auch klasse, wie er behauptet, dass jeder im Laden sichtlich gestört war und es seine Pflicht war, etwas zu unternehmen. Dabei war jeder mit Kindern in diesem Laden schon mal in der gleichen Situation.”

    Ein Nutzer Namens “turandokht” schrieb, dass Supermärkte, anders als beispielsweise Kinos, ohnehin laute Orte seien und dass der zusätzliche Lärm eines Babys doch niemanden störe.

    Der Fragesteller “PlayerSlotAvailable” zeigte sich am Ende einsichtig:

    “Es tut mir Leid, wenn ich jemanden mit meiner Frage beleidigt habe”, schrieb er.

    “Danke an die Menschen, die nett und vernünftig waren und mir erklärt haben, warum es gefährlich ist, ein Kind alleine im Auto zu lassen. Ich habe immer geglaubt, dass ein richtig gekühltes oder geheiztes Auto für ein paar Minuten eine sichere Umgebung für ein Kind sei. 

    Ich bin mir hundert Prozent im Klaren darüber, dass ich da das Arschloch war, das verstehe ich jetzt.”

    (ak)

     

     


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    • Eine britische Mutter hat einen Zettel mit einer bösartigen Botschaft an ihrem Auto gefunden.
    • Kurz darauf musste ihre zweijährige Tochter wiederbelebt werden.

    Eigentlich wollte sich die 22-jährige Rachael Hanley aus dem englischen Rotherham mit ihrem Sohn und ihrer zweijährigen Tochter Evie-Mae nur einen schönen Tag im Shopping-Center in Sheffield machen – Schuhe und eine heiße Schokolade kaufen.

    Doch schon bei der Ankunft geriet sie mit einer fremden Frau in Streit, weil sie ihren Familien-Van auf einem Behinderten-Parkplatz parkte, wie die britische Boulevard-Zeitung “Daily Mail” berichtet. 

    “Die Frau sah mich parken und weil Evie-Mae ‘okay’ aussieht, sagte sie: ‘Sie können hier nicht parken, außer Sie sind behindert.’ Sie wurde ziemlich aggressiv”, sagte Hanley zur “DailyMail”.

    “Wie erklärt man einer Zweijährigen, was los ist?”

    Die zweijährige Evie-Mae leidet an einer kindlichen Atemstörung. Sie hat oft Krämpfe. Manchmal hört sie plötzlich auf zu atmen und braucht dringend Sauerstoff-Versorgung. Weil die Mutter immer einen Sauerstoff-Tank im Auto dabei hat, hat der Familien-Van der Hanleys einen blauen Behinderten-Ausweis in der Windschutzscheibe.

    “Evie-Mae ist ziemlich unverblümt und versteht die Gefühle von anderen Menschen sehr gut. Sie sah mich weinen und fragte: ’Warum schreit diese Frau dich an?”, sagte Rachael Hanley. “Doch wie erklärt man einer Zweijährigen, was los ist?”

    Mehr zum Thema: Polizisten suchen vermisstes Kind – dann finden sie bösen Zettel am Wagen

    “Ich habe das Auto abgeschlossen und wir waren zwei Stunden lang weg.”

    Als die Mutter und ihre Tochter Evie-Mae zwei Stunden später wieder zu ihrem Auto kamen, fand Rachael Hanley einen Zettel an ihrem Auto auf dem stand: 

    “Ich habe Sie wegen Missbrauchs des Behinderten-Ausweises angezeigt. Ihre Tochter sieht nicht behindert aus. Hoffentlich bekommen Sie eine Park-Kralle. Bringen Sie das nächste Mal einen Rollstuhl mit!

    Als ob das nicht schlimm genug wäre, bekam Hanleys Tochter einen Krampf-Anfall als sie zurück zum Auto kamen und erbrach. Das Kind brauchte eine Herz-Lungen-Massage und Sauerstoff aus dem Tank.

    Das Kind musste wiederbelebt werden

    “Evie-Mae hatte einen Ganz-Körper-Krampf und zitterte. Ich musste sie in die stabile Seitenlage bringen und darauf achten, dass ihre Atemwege nicht blockiert sind”, sagte die Mutter. 

    “Ich glaube, diese Frau hat es missverstanden, dass Evie-Mae gesund aussieht. Sie sieht super aus, bis sie plötzlich einen Anfall bekommt und wiederbelebt werden muss. Nicht alle Behinderungen sind sichtbar.”

    Am wütendsten habe sie gemacht, dass manche Menschen glauben, man müsse in einem Rollstuhl sitzen, um behindert zu sein.

    “Wir haben als Familie so viel durchgemacht und mussten mehrmals ihr Leben retten, was furchtbar war.”

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1930467393698294&set=a.134300153315036&type=3

    “Ekelhafter Zettel”

    Die Mutter machte ihrer Wut zunächst auf Facebook Luft. “Ich rauche vor Wut!”, schrieb sie über ihren Beitrag, indem sie ihr Erlebnis schildert.

    “Wie kannst du es nur wagen, unseren Tag so zu ruinieren?”, schrieb sie.

    Über 41.000 Menschen reagierten auf den Beitrag, über 23.000 teilten ihn und etwa 12.000 kommentierten ihn. Die meisten Nutzer stellten sich hinter Rachael Hanley. 

    “Ich hoffe deiner Tochter geht es gut. Diese Person sollte sich schämen”, schrieb etwa die Facebook-Nutzerin Michelle Lesley. 

    “Dieser Zettel ist ekelhaft”, kommentierte eine Nutzerin namens Lesley Welch.

    (glm)


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    ► Viele junge Deutsche wissen laut einer Umfrage kaum etwas über den Holocaust. Von den 18- bis 34-Jährigen schätzen rund 40 Prozent, dass sie “wenig” oder “gar nichts” über den nationalsozialistische Völkermord an sechs Millionen europäischen Juden wissen.

    ► Diese und weitere besorgniserregenden Zahlen gehen aus einer Studie des US-Senders CNN hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde. Ein Drittel der befragten Europäer (33 Prozent) bezeichnete seinen Kenntnisstand zum Holocaust selbst als schlecht. 

    ► Weiter ergab die Studie, das etwa jeder 20. Europäer noch nie etwas über den Holocaust gehört hat.

    Was aus der Studie über Antisemitismus hervorgeht: 

    Die vom Marktforschungsinstitut ComRes erstellte Studie zu beschäftigt sich auch mit Antisemitismus und der Einstellung zu Israel in Europa.

    ► Eine Mehrheit von 54 Prozent ist demnach der Ansicht, dass Israel das Recht hat, als jüdischer Staat zu existieren. Ein Drittel glaubt, dass Kritik an Israel meist durch Antisemitismus motiviert ist.

    ► Viele der Befragten sind zudem der Ansicht, dass Antisemitismus im eigenen Land ein wachsendes Problem sei. 40 Prozent der Befragten sagten, dass Juden in ihren Ländern von rassistischer Gewalt bedroht seien.

    ► Ein Drittel sagte jedoch auch, Israel nutze den Holocaust als Rechtfertigung für seine Handlungen, in Deutschland lag der Wert sogar noch höher.

    Auch alte antisemitischen Vorurteile sind nach wie vor sehr präsent: Mehr als ein Viertel der befragten Europäer sind der Meinung, Juden hätten zu viel Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzwelt. In Österreich glaubten das sogar ein Drittel der Befragten. 

    Das sind die Reaktionen auf die Studie: 

    Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Ergebnisse als “erschreckend”, allerdings seien diese nicht überraschend. Sie deckten sich mit den Ergebnissen anderer Studien, so Klein.

    Klein sagte: “Ich halte es für die Bekämpfung von Antisemitismus für elementar, das Gedenken an die Shoah wach zu halten und eine lebendige Erinnerungskultur zu fördern”.

    Die Holocaust-Gedenkstätte “Yad Vashem” in Jerusalem zeigte sich besorgt angesichts der offenbar weit verbreiteten Unwissenheit über die Shoah in Europa. Die Studie mache zudem deutlich, dass “viele tief verwurzelte, hasserfüllte antisemitische Ausdrücke in der europäischen Bevölkerung auch 75 Jahre nach dem Holocaust weiterbestehen”.

    Für die Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut ComRes wurden vom 7. bis zum 20. September insgesamt 7092 Erwachsene in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, Schweden und Österreich befragt.

    (mf)


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    • Ehemalige Crewmitglieder berichten darüber, wie es war, auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten.
    • Klar wird: Die Arbeitnehmer mussten so allerhand miterleben.
    • Im Video oben: Hinter den Kulissen eines Kreuzfahrtschiffs.

    Wenn man klischeehaft an Reisen auf Kreuzfahrtschiffen denkt, könnte man meinen, dass nur Menschen über 50 Jahren diese Art von Urlaub toll finden.

    Was aber Ex-Crewmitglieder von ihrer Arbeit auf den Schiffen berichten, lässt aufhorchen: So sollen sie wilde Partys, Sexskandale und Drogenexzesse miterlebt haben.

    Darüber berichtet die englische Tageszeitung “The Sun”.

     

    Die Besatzungsmitglieder hatten ausschweifendes Sexleben untereinander

    Die 52-jährige Tina Molson beispielsweise berichtet, dass die Crew-Besatzung ein ausschweifendes Sexleben untereinander gehabt habe.

    Verheiratete Männer hätten dort ein Doppelleben geführt. Viele der Besatzungsmitglieder hätten auch mehrere Sexpartner an Bord gehabt.

    Um ihr Gehalt aufzustocken, hätten sich Putzkräfte und Barleute auch auf Sex mit Rentnern eingelassen.

    Die weibliche Besatzung sei oft darauf aus gewesen, ein Verhältnis mit oberen Offizieren aufzubauen, wie Molson erzählt. Denn: Je höher der Rang, desto besser die Kabinen.

    Es gab Sexwetten unter den Crewmitgliedern

    Die 38-jährige Hayley Jane erzählt, dass es sogar Sex-Wetten gegeben habe:

    Wer mit den meisten Passagieren schläft, hat gewonnen.

    Denn eigentlich ist es den Mitarbeitern untersagt, Sex mit Gästen zu haben.

    Eine Kollegin von ihr soll auch mal dabei erwischt worden sein und habe das Schiff daraufhin verlassen müssen.

    Einer Kreuzfahrt glich einer “Sauftour” – inklusive Prügel und Drogen

    Die 27-jährige Claire Sanders hat ein Jahr lang als Friseurin auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet. Sie sei laut Bericht Zeugin einer “Sauftour” geworden – inklusive Prügeln und Drogen.

    Die Passagiere hätten sich die gesamte Fahrt über entweder geprügelt oder Kokain gezogenBei einer anderen Fahrt habe sie mitbekommen, wie die Polizei mithilfe von Spürhunden Drogen sichergestellt hat.

    Sanders erzählt:

    “Noch mehr erstaunte uns, welche Mengen an Kokain sie fanden und wie viele Leute vom Schiff geworfen wurden. Das waren pensionierte Rentner.“

    Ex-Crewmitglied: “Wir nannten ihn den Sargschrank”

    Doch nicht nur Drogen- und Sexexzesse seien auf einem Kreuzfahrtschiff total normal.

    Tina Molson erklärt außerdem, dass es immer mal wieder Tote auf dem Schiff gebe. Dafür habe jedes Kreuzfahrtschiff einen Lagerraum für Leichen: “Wir nannten ihn den Sargschrank”, sagt die 52-Jährige.

    Diesen Raum gebe es gerade wegen der älteren Passagiere, die über Monate auf dem Kreuzfahrtschiff bleiben. Demnach könne es schon mal vorkommen, dass in dieser Zeit ein Passagier sterbe.

    (glm)


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    Das Sozial-Experiment

    • RTL hat für diesen Dienstagabend kurzfristig neue Folgen von zwei Formaten mit Vera Int-Veen und Ilka Bessin gestrichen.
    • Interessant dabei: Es handelt sich um sogenannte Armuts- bzw. Hartz-Shows, dem aktuellen TV-Trend.

    Sozial-Dokumentationen boomen derzeit im deutschen Fernsehen: Auch RTL mischte nach dem Schwester-Sender RTL2 dieses Jahr zum ersten Mal mit zwei Formaten namens “Zahltag! Ein Koffer voller Chancen” und “Das Arm-Reich-Experiment” mit.

    In beiden Shows war Comedian Ilka Bessin, ehemals Cindy aus Marzahn, an der Seite der Protagonisten, um ihnen Hilfestellung zu geben. Bessin hat selbst in der Vergangenheit Hartz IV bezogen und kennt die Alltagsprobleme der Kandidaten nur allzu gut. Die Sendungen kamen gut an. Das TV-Publikum verschenkte Prime-Time-Siege. Marktanteil bis zu 16,5 Prozent.

    Hartz-IV- und Armutsshows von RTL kurzfristig aus Programm genommen 

    Folgerichtig kündigte RTL an, neue Folgen zu produzieren. “Das Arm-Reich-Experiment” war für den 27. November sowie 4. Dezember geplant.

    Doch der Sender nahm das Format nun kurzerhand wieder aus dem Programm. So kurzfristig, dass die TV-Zeitschriften erst noch die Armutsshows groß bewarben. Auch bei RTL selbst war noch einen Tag vor der geplanten Ausstrahlung die Sozial-Dokumentation “Zahltag! Ein Koffer voller Chancen” im TV-Programm beschrieben. Allerdings handelte es sich hierbei um die Wiederholungen der ersten Staffel.

    Auch die Sendetermine der Sozial-Doku “Vera unterwegs – Zwischen Mut und Armut” mit Moderatorin Vera Int-Veen standen bereits fest: Die neuen Folgen waren laut RTL für den 11. sowie für den 18. Dezember eingeplant.

    Doch was läuft nun am Dienstag anstatt der neuen Formate? RTL behilft sich mit alten Folgen der Comedy-Serie “Der Lehrer”, die erst vor Kurzem, im Januar und Februar 2018, ausgestrahlt wurden. Bis Weihnachten sollen die Wiederholungen laut Ankündigung laufen. Was bedeuten würde, dass die Armutsshows bis dahin zumindest nicht an einem Dienstagabend den Weg ins RTL-Programm finden werden.

    Die Folgen sollen aus unbekannten Gründen später gezeigt werden

    HuffPost fragte bei RTL nach, warum der Sender die Formate aussetzt. “Kurzfristige Programmänderungen treten relativ regelmäßig auf”, heißt es da beschwichtigend.

    Außerdem seien die zwei Formate mit Ilka Bessin und Vera Int-Veen nicht ganz aus dem Programm genommen, sondern sollen zu einem späteren Zeitpunkt laufen. Genaue Termine gab der Sender aber nicht bekannt.

    Auch das für den 18. Dezember geplante “10 Jahre Raus aus den Schulden Spezial” mit Schuldnerberater Peter Zwegat soll laut Online-Plattform “Medienmagazin” entfallen.

    Verschiebung trotz Quotenhits?

    Interessant bleibt, welche Gründe hinter der abrupten Änderung im Programm stecken. Immerhin hat RTL das erste Mal im Sommer mit der Ausstrahlung der Armuts- und Hartz-IV-Shows mehrere Quotenhits geschaffen. Einstellen wird der Sender also dieses Konzept nicht. Zu den genauen Gründen, warum es zur Verschiebung kam, wollte sich der Sender bislang nicht äußern.

    (kiru)


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    • Mit einer simplen Formel könnt ihr euren Alkoholgehalt im Körper nach einem Becher Glühwein ausrechnen.
    • Die Formel unterscheidet sich je nach Geschlecht und Gewicht.
    • Im Video oben zeigen wir euch die einfache Rechnung – und, ob ihr nach einem Becher Glühwein noch fahrtüchtig seid.

    Seit dieser Woche sind die ersten Weihnachtsmärkte geöffnet. Der ein oder andere Becher Glühwein darf bei einem Besuch auch nicht fehlen.

    Was jedoch wenige wissen dürften: Das Heißgetränk macht schneller betrunken als man denkt. Mit einer einfachen Glühwein-Formel könnt ihr ausrechnen, wie viel Promille Alkohol ihr nach einem Becher intus habt und ob ihr noch fahrtüchtig seid.

    Bei Frauen ist das in der Regel mehr als bei Männern. Denn: Männer haben mit 68 Prozent einen höheren Anteil an Körperflüssigkeit. Bei Frauen hingegen liegt der Wert bei 55 Prozent.

    Mehr zum Thema:Wetter-Phänomen El Niño – so könnte der Winter in Deutschland werden

    Glühwein-Formel errechnet Alkoholgehalt im Körper

    Für die Glühwein-Formel wird die sogenannte Widmark-Formel angewandt. 

    Hier wird die Promille aus der Alkoholmenge in Gramm berechnet und durch das Körpergewicht in Kilogramm dividiert – das wiederum je nach Geschlecht mit 0,68 oder 0,55 multipliziert wird.

    Glühwein ist ein Getränk, das aus Wein, Gewürzen und Zucker besteht und einen Alkoholgehalt zwischen 8,8 und 13,1 Prozent hat. Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge sind das bei 250 Milliliter Glühwein ungefähr 18 Gramm reiner Alkohol.

    Wie genau die Rechnung erfolgt, seht ihr im Video oben. 

    Mehr zum Thema:Alkohol-Studie räumt mit einem Mythos auf, den wir alle glauben

    Der TÜV Rheinland hat die Wirkung von Glühwein getestet. Karin Müller, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei TÜV Rheinland, sagt:

    “Heiß getrunkener Alkohol erweitert die Gefäße und regt Stoffwechsel und Kreislauf an. Deshalb geht der Alkohol schneller ins Blut und führt schneller zu einer berauschenden Wirkung.”

    (nmi)


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    • Mehr Kindergeld, die Erhöhung des Mindestlohns und strengere Auflagen für Online-Händler – 2019 wird sich einiges ändern.
    • Im Video oben seht ihr die wichtigsten Veränderungen im kommenden Jahr.

    Den Deutschen winken im Jahr 2019 ein etwas höheres Kindergeld sowie ein höherer Mindestlohn. Darüber hinaus gibt es zum Jahreswechsel eine Fülle von gesetzlichen Änderungen, die unter anderem LKW-Fahrer und Online-Händler betreffen.

    Der Mindestlohn steigt 

    Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 um 42 Cent auf 9,19 Euro. Zum 1. Januar 2020 wird der Mindestlohn noch weiter erhöht – nämlich auf 9,35 Euro.

    Familien mit Kinder werden entlastet 

    Das Kindergeld wird in einem ersten Schritt ab dem 1. Juli 2019 um zehn Euro monatlich pro Kind erhöht.

    Der steuerliche Kinderfreibetrag wird in den Jahren 2019 und 2020 entsprechend angepasst. So erhöht er sich im Jahr 2019 von 7.428 Euro auf 7.620 Euro und im Jahr 2020 dann weiter auf 7.812 Euro.

    Whatsapp führt Werbung ein

    Whatsapp wird sich 2019 radikal verändern. Die Facebook-Tochter ist seit seiner Übernahme im Jahr 2014 kostenfrei - die jährliche Gebühr für den Nutzer wurde abgeschafft. Jetzt soll an anderer Stelle Geld verdient werden:

    Firmen können ab dem Frühjahr 2019 in Whatsapp Werbung schalten. 

    Weitere Gesetzesänderungen seht ihr oben im Video.

    (chr)


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    • Ein Mainzer Taxifahrer hat am Montagnachmittag einen Krankenwagen im Einsatz blockiert.
    • Der Mann muss nun mit einer Strafanzeige wegen Nötigung rechnen.

    In der Mainzer Innenstadt war am Montagnachmittag ein Rettungswagens des ASB Mainz im Einsatz. Eine Person wurde nach einem Herzinfarkt durch die Rettungskräfte und einen Notarzt behandelt.

    Der Patient war so stabil, dass er in die Notaufnahme einen Krankenhaus gebracht werden konnte – doch noch vor der Fahrt kam es zu einem unglaublichen Vorfall, wie die Polizei am Dienstag in einer Pressemitteilung berichtete

    Einsatzkräfte mussten mehrere Minuten warten

    Bei der Ausfahrt aus einem Parkhaus muss der Rettungswagen etwas rangieren. Im gleichen Moment stoppte ein Taxifahrer hinter dem Krankenwagen, um seinen Fahrgast aussteigen lassen.

    Trotz Aufforderung der Rettungskräfte des ASB und den Hinweis auf einen Notfalleinsatz, reagierte der Taxifahrer nicht. Nachdem der seinen gehbehinderten Fahrgast ohne große Eile abkassierte, dessen Rollator aus dem Kofferraum geholt und diesen fahrbereit gemacht hatte, fuhr er wieder fort. 

    Die Einsatzkräfte mussten bei der 5- bis 8-minütigen Aktion warten. Mehr noch: Der Fahrer des Taxis soll ignorant gelächelt haben.

    Taxifahrer droht heftige Strafe

    Die medizinische Notfallbetreuung des Patienten war während der Wartezeit sichergestellt. Jedoch ist hier kostbare Zeit verstrichen, bis der Mann im Krankenhaus vollumfänglich behandelt werden konnte.

    Das Fahrzeug-Kennzeichen des Taxis ist der Mainzer Polizei bekannt. Bei dem Fahrer soll es sich um einen etwa 40 bis 45-jährigen Mann mit asiatischem Aussehen gehandelt haben.

    Die Beamten betonen: Eine Nötigung kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden. Ob sich der Taxifahrer auch wegen unterlassener Hilfeleistung oder einer schweren Körperverletzung durch Unterlassen strafbar gemacht haben könnte, werden die nun folgenden Ermittlungen zeigen.


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    Vulkane, Geysire und Schafe – dafür ist Island bekannt. Aber wusstest du, dass dort Tomaten wachsen? Mit “Promote Iceland” haben wir vier Dinge herausgesucht, die wir von der kleinen Insel lernen können.

    1. Island ist in der Gleichberechtigung der Geschlechter führend


    Der “Global Gender Gap Index” des Weltwirtschaftsforums ist eine Analyse der Status-Unterschiede zwischen Mann und Frau in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft, Politik und Ausbildung in 144 Ländern. In den vergangenen neun Jahren konnte Island in dieser Rangliste immer den ersten Platz einnehmen.


    Denn die Insel nordwestlich von Britannien hat eine lange Tradition, wenn es um die Gleichstellung der Geschlechter geht: Während in anderen europäischen Ländern Frauen bis in die Nachkriegszeit warten mussten, um wählen zu können, wurde dieses Recht in Island bereits 1915 eingeführt – es war eines der ersten Länder.

    Die Frauenbewegung war schon immer sehr aktiv: Am 24. Oktober 1975 haben schätzungsweise 90 Prozent der Frauen in Island einen “freien Tag” genommen, um zu protestieren. So wollten sie darauf aufmerksam machen, wie unentbehrlich sie sind und wie ungerecht es ist, dass sie oftmals schlechter bezahlt werden oder niedrigere Positionen einnehmen. Die Idee wurde von einem Komitee der größten Frauengruppen in Island entwickelt.

    Und während es heutzutage keine Besonderheit mehr ist, dass starke Frauen wie Angela Merkel ein Land regieren, gab es das erste demokratisch gewählte weibliche Staatsoberhaupt der Welt auf Island: Vigdís Finnbogadóttir trat 1980 ihr Amt an. Sie war nicht nur eine Frau, sondern auch geschieden und alleinerziehend – in anderen Ländern undenkbar.

    Im Januar 2018 hat die Regierung dann sogar ein besonderes Gesetz eingeführt, um die Rechte der Frauen zu stärken: Alle drei Jahre müssen nun Unternehmen einer gewissen Größe überprüfen, dass weibliche Angestellte, die die gleichen Aufgaben erledigen wie ihre männlichen Kollegen, auch genauso viel Gehalt bekommen. Diese Berichte müssen sie gegenüber dem Staat offen legen – bei Fehlverhalten drohen Bußgelder.
     
    Ganz praktisch lässt sich die Gleichstellung von Mann und Frau auch am Thema “Mutterschaft” erkennen: Die Kindererziehung von Neugeborenen wird als gemeinsame Verantwortung der Eltern betrachtet. Daher können Frauen und Männer jeweils drei Monate lang zuhause bleiben, um sich um den Nachwuchs zu kümmern. Darüber hinaus kann das Paar weitere drei Monate in Anspruch nehmen und selbst darüber entscheiden, wer wieder arbeiten geht und wer die Kinderbetreuung übernimmt. Dass auch Männer zuhause bleiben, ist durch diese Handhabung sehr viel verbreiteter als bei uns.

    2. Nachhaltigkeit ist das Herzstück Islands

    Das hat wirklich Seltenheitswert: Island setzt zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien – etwa zwei Drittel stammen aus Wasserkraft und rund ein Drittel aus Geothermie, also Erdwärme. Denn als Vulkaninsel brodelt es unter Island gewaltig, was hier sinnvoll genutzt werden kann.

    Weit ab vom nächsten bewohnten Festland gibt es besonders beim Thema “Lebensmittel” Herausforderungen zu meistern. Die Insel ist stark von der Fischerei-Industrie abhängig. Hier hat Island eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Fangpolitik erarbeitet und nimmt damit weltweit eine Führungsrolle ein: Damit die Meere nicht leer gefischt werden, wird intensiv auf die Einhaltung der Fang-Quoten und moderne sowie saubere Produktionstechniken geachtet. So wird aktiv das maritime Ökosystem rund um die Insel geschützt.

    Damit nicht so viele Lebensmittel wie Gemüse importiert werden müssen, setzt das Land auf eine lokale Produktion. Aber wie sollen beispielsweise Tomaten auf dieser schroffen Insel am Polarkreis wachsen? Die Lösung lautet auch hier: Geothermie.

    Mit der Erdwärme werden Gewächshäuser beheizt. So können Pflanzen angebaut werden, deren Früchte sonst nur per Schiff oder Flugzeug den Weg in die Supermärkte der Insel finden würden. Und das sorgt für eine bessere CO²-Bilanz. Ebenso wird die übrige Landwirtschaft sorgfältig angepasst, um die besondere Umwelt und Natur Islands zu schützen und zu erhalten.

    Auch beim Tourismus setzt Island auf Nachhaltigkeit. 2017 wurde beispielsweise die Kampagne “The Icelandic Pledge” (“Der isländische Schwur”) gestartet. Dabei verpflichten sich Touristen offiziell, gewisse Regeln einzuhalten, um die Natur für kommende Generationen zu schützen. Dazu gehört es z.B. Orte so zu verlassen, wie man sie vorgefunden hat, nicht abseits der vorgesehenen Pfade zu gehen und nicht wild zu parken oder zu campen.

    3. In Island sind Kreativität und Innovation Alltag


    Isländer sind von Natur aus kreative Menschen – und das hat eine lange Geschichte: Als um 800 n.Chr. die ersten Siedler auf die Insel kamen, fanden sie harte Bedingungen vor. Das Land und die Elemente verlangten ihnen viel ab. Nur kreative Lösungen sicherten das Überleben.

    Heute unterstützt die Regierung kreative Räume finanziell. Selbst in einigen der kleinsten Gemeinden gibt es Museen, Kunstgalerien, Künstlerprogramme und Musikhallen. Dabei muss man sich vor Augen führen, dass Island nur rund 350.000 Einwohner hat. Aber auch in Orten mit nur ein paar tausend oder sogar nur hundert Bewohnern gehören kreative Einrichtungen zum Alltag.

    Die Förderung fängt aber schon bei den Kindern an: Kreativität und künstlerische Fähigkeiten zu erlernen, nimmt in den Schulen breiten Raum ein. Den Schülern werden innovative Techniken vermittelt – wie Brainstorming und offene Diskussion in der Gruppe sowie gemeinsames Skizzieren und Modellieren, um Konzepte zu erarbeiten.
     
    Diese Fähigkeiten sind im alltäglichen Miteinander spürbar: Die Offenheit etwas auszuprobieren wird als eine zentrale Persönlichkeitseigenschaft betrachtet. Progressiv, tolerant, einladend und freundlich zu sein – das verkörpern viele Isländer.

    4. Naturverbundenheit durchzieht den Lebensstil der Isländer


    Wie naturverbunden es auf Island zugeht, können Besucher besonders intensiv erfahren, wenn sie die heimische Küche kennenlernen. Da es sich um eine abgelegene Insel handelt, stammen viele Nahrungsmittel aus der heimischen Produktion – sogar rund drei Viertel des Gemüses. Damit werben viele Restaurants und das schmeckt man auch! Besonders zu empfehlen sind die leckeren Fischgerichte, Lamm-Spezialitäten und Skyr (eine Art Frischkäse oder Quark).

    Nicht nur beim Essen zeigt sich, dass das Leben der Isländer sehr naturverbunden ist. Fest in den Alltag integriert ist zum Beispiel auch die Badekultur. Die bekannten heißen Quellen wurden schon im Mittelalter zur Erholung genutzt. Allein im Raum Reykjavik gibt es siebzehn Freiluft-Thermalbäder, in ganz Island werden über 170 Bäder mit Geothermik betrieben – selbst in der kleinsten Stadt. Aber auch viele Hotels und Privathäuser setzen bei ihren Becken und Pools auf das warme, sprudelnde Wasser.

    Der Lebensstil der Isländer ist auf Einklang ausgerichtet, traditionsbewusst, bodenständig, vielleicht sogar etwas demütig – wie könnte es anders sein mit dieser beeindruckenden, ja majestätischen Natur direkt vor der Haustür: Die faszinierenden Nordlichter, die Mitternachtssonne, die steil abfallenden Berghänge, die rauschenden Wasserfälle, die zischenden Geysire, die nebelverhangenen Weiden und die tosende See – all das wirkt wie aus einer kolossalen Märchenwelt.

    Diese schönen und facettenreichen Naturspektakel prägen die Insel und machen sie zu einem einmaligen Ort auf der Welt, den jeder wenigstens einmal in seinem Leben besucht haben sollte!

    Wer noch mehr über die Wunder von Island erfahren möchte, der bekommt auf https://de.visiticeland.com/ hilfreiche Tipps, Infos und Inspiration. Gute Reise!


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    • Eine Tierschutzorganisation aus Schottland hat einen völlig verwahrlosten Hund gefunden.
    • Das Fell des Pudels was so verfilzt, dass er sein Maul kaum noch öffnen konnte.
    • Im Video oben seht ihr einen ähnlichen Fall: Tierschützer retten misshandelten Hund – danach ist das Tier nicht wiederzuerkennen.

    Tierschützer in der schottischen Stadt Aberdeen haben vor wenigen Tagen einen Hund entdeckt, der so verwahrlost war, dass er nicht einmal mehr sein Maul öffnen konnte.

    Sie mussten den zehn Jahre alten Pudel namens Argyle scheren, damit er überhaupt richtig essen konnte. 

    Seine Zähne waren ebenfalls massiv in Mitleidenschaft gezogen worden – deshalb wurde das Tier sofort behandelt.

    Das berichtet die Tierschützerin Fiona McKenziea auf der Website der schottischen Tierschutzhilfe.

    So verfilzt haben Tierschützer den Hund gefunden.

    Tierschützer: “Wir wollen den Besitzer finden”

    McKenzie erklärt ebenfalls, dass die Organisation nun den ehemaligen Halter finden wolle:

    “Wir werden nun Ermittlungen einleiten und hoffentlich mit Hilfe der Öffentlichkeit sowohl den Grund für den schlechten Zustand des Hundes herausfinden, als auch seinen Besitzer finden.”

    Der Microchip des Hundes habe zwar seinen Namen gespeichert sowie die Daten seines Züchters, es sei allerdings sehr wahrscheinlich, dass der Hund in der Zwischenzeit den Besitzer gewechselt habe.

    Dem Hund geht es zumindest wieder besser: Argyle kann sich wieder frei bewegen, ist sauber und frisst wieder. Er bleibt dennoch vorerst in der Obhut des Tierheims “Mrs Murray’s Home for Stray Dogs and Cats”.

    Unterschiedliche Bedürfnisse 

    Was sein Fall zeigt: Manche Hundearten brauchen besonders viel Pflege und dürfen auf keinen Fall vernachlässigt werden.

    Es ist deshalb äußerst ratsam, sich vor dem Anschaffen eines Haustiers generell zu informieren, welche Bedürfnisse das Tier hat.

    Denn: Hunderassen unterscheiden sich in ihrem Wesen, ihrem Aktivitätsgrad, sowie ihrem Aufmerksamkeit- und Pflegebedürfnis. Falls ihr mit dem Gedanken spielt, euch einen Hund zu holen: Hier findet ihr eine kleine Beschreibung der verschiedenen Rassen. 

    Argyle kann sich wieder frei bewegen.

    (nmi)


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