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Huffington Post Germany Athena

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    • Es ist eine der absurdesten und schockierendsten Episoden der “Implant Files”, einem weltweiten Gesundheitsskandal.
    • Eine niederländische Journalistin gab ein Mandarinen-Netz für ein Vagina-Implantat aus – und erhielt dafür eine Zulassung. 

    Es sind Enthüllungen, die erschüttern. Mit den sogenannten “Implant Files” hat das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) aufgedeckt, wie Unternehmen mit fehlerhaften Medizinprodukten das Leben zigtausender Menschen gefährdet haben. 

    Die “Implant Files” sind ein massiver Gesundheitsskandal. Eine Geschichte von Korruption, Gier und Leid. Eine der absurdesten Episoden dieses Skandal lieferte eine Journalistin des niederländischen TV-Senders NPO 1 – mit einem Mandarinen-Netz. 

    Reporterin Jet Schouten schaffte es, einer handelsüblichen löchrigen Verpackung für Zitrusfrüchte eine Zulassung als Implantat zu verschaffen. 

    Ein fiktives Dossier, zwei Kilo Mandarinen und ein Skandal 

    Das ist die beängstigende Geschichte von Schouten: Am 24. Juni 2014 gelang es der Journalistin bei einer Prüfstelle, eine Zulassung für ihr Mandarinennetz aus dem Supermarkt als vaginales Netz zu bekommen. Das Medizinprodukt wird Frauen mit Beckenbodenbeschwerden implantiert.

    Wie der Sender Franceinfo und die französische Zeitung “Le Monde” berichten, kaufte die Journalistin zwei Kilo Mandarinen im Supermarkt. Das Netz der Früchte fotografierte sie und packte das Foto in eine fiktive Akte zur Vorlage an die Prüfstelle. Mit Erfolg. 

    Mit der Zulassung hätte sie laut Berichten ihr Mandarinennetz in jedem Land der Europäischen Union verkaufen können. Die Geschichte von Schouten und dem Mandarinennetz macht deutlich, wie sorglos teilweise Medizinprodukte zugelassen werden. 

    Und sie war der Auslöser für die “Implant Files”. Zwei Jahre nach dem Mandarinen-Coup wandte sich Schouten an das ICIJ und initiierte die weltweite Recherche zu dem massiven Gesundheitsskandal. 

    (mf)


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    • Elektrische Zahnbürsten haben eine weitaus höhere Reinigungsleistung, als Handzahnbürsten.
    • Doch wer umsteigen will, sollte sich zunächst über die Stärken der einzelnen Modelle informieren.

    Wer schöne, gesunde Zähne behalten möchte, sollte sie gut pflegen, denn ein Besuch beim Zahnarzt kann schmerzhaft und teuer werden. Im Bereich der Zahnpflege hat es daher in den vergangenen Jahren zahlreiche technologische Entwicklungen gegeben.

    Aufgrund ihrer hohen Reinigungsleistung stößt allen voran die elektrische Zahnbürste auf immer größere Beliebtheit. Und den Markt in diesem Segment dominiert Oral-B mit einer breiten Auswahl verschiedener Zahnbürsten:

    Pro 600, Pro 3000, SmartSeries 6400 oder gleich das Flaggschiff Genius 10000? Hier könnt ihr euch einen Überblick über die verschiedenen Oral-B-Zahnbürsten und ihre jeweiligen Stärken verschaffen:

    Marktführer Oral-B

    Dass die heutigen elektrischen Zahnbürsten den herkömmlichen Handzahnbürsten in Sachen Reinigungsleistung und Effektivität überlegen sind, dürfte mittlerweile weithin bekannt sein. Die richtige zu finden ist aber gar nicht so leicht. Schließlich bietet allein der Marktführer Oral-B eine ganze Reihe von Modellen sowie Ausführungen an.

    Einige unterscheiden sich lediglich in der Farbgebung oder dem Lieferumfang voneinander. Unsere nachfolgende Auswahl basiert auf den Amazon-Bestsellern in der Kategorie “Elektrische Zahnbürsten” - die Liste wird seit geraumer Zeit von Oral-B dominiert.

    ► Hier meistverkaufte Zahnbürsten auf Amazon ansehen

     

    Wer seine Beißer jahrelang mühevoll von Hand gereinigt hat, der wird bereits mit der günstigsten Oral-B eine Verbesserung des Reinigungsergebnisses feststellen. Denn der mitgelieferte runde CrossAction-Bürstenkopf entfernt bis zu 100 Prozent mehr Plaque als eine herkömmliche Handzahnbürste, sorgt so für gesünderes Zahnfleisch und beugt zudem oberflächlichen Verfärbungen vor.

    Besondere Funktionen bietet die Pro 600 jedoch nicht: Sie verfügt lediglich über einen integrierten 30-Sekunden-Timer, der Sie durch Vibrieren daran erinnert, den Putzbereich zu wechseln. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu zehn Tage.

    Mit einem Preis von derzeit 24,95 Euro gehört die Oral-B Pro 600 zu den günstigsten elektrischen Zahnbürsten auf dem Markt. Für 39,99 Euro erhalten Sie das Modell auch mit zwei Handstücken, wobei die Verkaufsbezeichnung in diesem Fall Oral-B Pro 690 lautet - die Ausstattung und das Design sind identisch.

    Oral-B Pro 600 Elektrische Zahnbürste, mit Timer und CrossAction Aufsteckbürste

    Preis: 49,99 Euro

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    Oral-B SmartSeries 6400: Erweiterte Funktionalität

    Fitness-Apps können den Anwender zu sportlichen Höchstleistungen anspornen. Die (kostenlose) Oral-B-App wird vermutlich nicht ganz so effektiv sein, ist aber dennoch eine nette Spielerei für die Generation Mobile: Per Bluetooth verbunden, übermittelt die Oral-B SmartSeries 6400 diverse Informationen über den Putzfortschritt direkt auf das Smartphone.

    Zum Lieferumfang gehört außerdem der SmartGuide. Hierbei handelt es sich um ein drahtloses Display, welches Ihnen die Mundbereiche anzeigt, die Sie noch putzen müssen und gewährleistet so eine optimale Zahnreinigung. Das Gehäuse ist natürlich wasserabweisend.

    Die Zahnbürste selbst besticht durch fünf Reinigungsmodi: Ergänzend zu dem von der Pro 3000 bekannten Trio “Tägliche Reinigung”, “Sensitiv” und “Zahnfleischschutz” kommen bei der SmartSeries 6400 noch die beiden Modi “Aufhellen” sowie “Pro-Clean” (Tiefenreinigung) hinzu.

    Auf die Andruckkontrolle muss man hier natürlich nicht verzichten. Zum Lieferumfang gehören gleich fünf Aufsteckbürsten, die einen eigenen Platz an der Ladestation haben, sowie ein Reise-Etui. Alternativ gibt es das Modell unter dem Namen Oral-B SmartSeries 6500 auch mit zweitem Handstück - Kostenpunkt: 126,99 Euro.

    Oral-B Pro 6400 SmartSeries Elektrische Zahnbürste, mit Bluetooth-Verbindung, 5 Aufsteckbürsten und SmartGuide 

    Preis: 229,99 Euro

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    Oral-B Genius 8000: Volles Programm

    Die Genius 8000 markiert den Einstieg in die Spitzenriege von Oral-B. Ergänzend zu den Features der SmartSeries wartet die High-End-Zahnbürste unter anderem mit einer Positionserkennungstechnologie auf, welche Ihnen dabei hilft, zu erkennen, wo Sie bereits geputzt haben.

    So soll nie wieder eine Stelle im Mund ausgelassen werden. Außerdem hat sie eine erweiterte Andruckkontrolle an Bord: Bei zu starkem Druck leuchtet zum einen die in zwölf Farben personalisierbare SmartRing-LED auf und zum anderen reduziert sich die Putzgeschwindigkeit automatisch (Sensitiv-Modus), ehe die Pulsation komplett stoppt.

    Damit Ihr Smartphone bei der Nutzung der Oral-B-App nicht ins Waschbecken der gar auf den Boden fällt, legt Oral-B der Genius 8000 eine exklusive Halterung bei - dafür fehlt jedoch der oben erläuterte SmartGuide. Wie bei der 6000er SmartSeries verfügt die Ladestation über ein Aufbewahrungsfach für Aufsteckbürsten (drei Stück sind im Lieferumfang enthalten).

    Je nach mitgelieferter Bürstenkopf-Variante steht hinter der Modellnummer übrigens ein anderer Buchstabe. Nichtsdestotrotz ist zum Beispiel die Genius 8000N technisch absolut baugleich mit der Standard-Genius 8000.

    Oral-B Genius 8000 elektrische Zahnbürste, mit premium Reise-Etui und drei TriZone Aufsteckbürsten

    Preis: 244,99 Euro

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    Oral-B Genius 10000N: Eine für alle Fälle

    Zusammen mit der Genius 9000 steht die Genius 10000N an der Spitze von Oral-Bs Zahnbürsten-Portfolio. Unterschiede gibt es zwischen den beiden Top-Modellen praktisch keine, gegenüber der Genius 8000 legen sie in puncto Ausstattung aber durchaus eine Schippe drauf.

    So erhält der Nutzer zum einen einen sechsten Modus speziell für die Zungenreinigung (ergänzend zu “Tägliche Reinigung”, “Sensitiv”, “Zahnfleischschutz”, “Aufhellen” sowie “Pro-Clean”) und zum anderen ein Premium-Reise-Etui mit doppelter Ladefunktion.

    Dieses spendet nicht nur der Zahnbürste, sondern auf Wunsch auch dem Smartphone neue Energie. Der Lithium-Ionen-Akku der Genius 10000N selbst soll mit einer Ladung mehr als zwei Wochen lang halten.

    Eine weitere Besonderheit im Vergleich zu den günstigeren Oral-B-Modellen ist der Zahnfleischschutz-Assistent: Er zeigt Ihnen in der Oral-B-App die Bereiche, in denen Sie zu viel Druck ausüben und beugt so Zahnfleischproblemen vor.

    Zusätzlich warnt die bereits bekannte Andruckkontrolle über die SmartRing-LED vor zu festem Putzen und reduziert infolgedessen automatisch die Geschwindigkeit.

    Die Luxus-Ausstattung hat natürlich ihren Preis: 329,99 Euro kostet die Oral-B Genius 10000N inklusive Ladestation, Premium-Etui, Smartphone-Halterung sowie vier Aufsteckbürsten. Beim Handstück haben Sie die Wahl zwischen den Farbvarianten Schwarz, Weiß, Roségold und Orchid Purple.

    Oral-B Genius 10000N Elektrische Zahnbürste, mit Zahnfleischschutz-Assistent und Premium Lade-Reise-Etui

    Preis: 329,99 Euro

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    Linken-Politiker Alexander Neu spricht im Bundestag.

    ► Der Linken-Abgeordnete Alexander Neu hat das Vorgehen Moskaus in der  Straße von Kertsch verteidigt. Bei dem Vorfall am Sonntag hatten russische Schiffe ukrainische Boote gerammt, mehrere Menschen wurden verletzt

    ► Neu, der Obmann im Verteidigungsausschuss ist, sagte im Deutschlandfunk, “dass beide Seiten an dieser Eskalationsschraube eine gewisse Mitschuld haben”. Er erklärte: “rein materiell” habe Russland in dem Teil des Schwarzen Meeres derzeit “das Sagen”, völkerrechtlich sei das aber umstritten.

    ► Neu bezeichnete Russland als “autoritäre Demokratie”. Zur Ukraine bemerkte der 49-Jährige: “Die Souveränität der Ukraine entspricht etwa der Souveränität eines dreijährigen Kindes, in Abhängigkeit von seiner Mama.”

    ► Deutschlandfunk-Journalist Christoph Heinemann kritisierte Neu für die Äußerung, die dem russischen Narrativ entspricht, und bezeichnete sie als “riesen Unverschämtheit” gegenüber den Ukrainern. Neu antwortete nur kühl: “Mag sein. Es ist aber ein Fakt.” 

    Wie der Linken-Politiker Russlands Annexion der Krim sieht:

    Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk wollte Neu Russland nicht pauschal einen Bruch des Völkerrechts in der Ukraine beziehungsweise in der Auseinandersetzung vor der Krim-Küste zugestehen. Das müsse man “immer noch” abwarten, bemerkte der Linken-Politiker. 

    Er behauptete mit Blick auf die Kriege in Jugoslawien oder Syrien: “Konsequent wurde das Völkerrecht durch westliche Politik gebrochen.” Laut Neu habe die “militärische Gewalt in der russischen Außenpolitik” nur eine Qualität erreicht, die zur “westlichen Qualität von Machtpolitik” aufschließe.


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    Kandidatin Tayisiya wird bei einem Gespräch mit Bauer Matthias emotional.

    • In der aktuellen Folge geht die Hofwoche für Tayisiya und Landwirt Matthias zu Ende.
    • Matthias bringt Tayisiya in einem Gespräch zum Weinen.

    In der Folge am Montagabend sorgt Landwirt Matthias für ordentlich Herzschmerz: Wie ein Trailer des Senders vorab zeigt, ist Kandidatin Tayisiya nach einem Gespräch mit dem Bauer aufgelöst.

    Denn: Wie RTL berichtet, macht Matthias seiner Auserwählten eine rührende Liebeserklärung:

    “Ich habe schon lange nicht mehr so viel für ein Mädchen empfunden, wie für dich.”

    Tayisiya: “Ich habe noch nie einen so netten Menschen wie dich kennengelernt”

    Damit bringt der 23-Jährige Profi-Tennisspielerin Tayisiya zum Weinen. Unter Tränen erwidert sie:

    “Ich habe noch nie einen so netten Menschen wie dich kennengelernt.”

    Den Trailer zur Folge veröffentlicht die 21-Jährige auch gleich selbst auf Instagram und schreibt dazu: “Emotionen”, daneben ein lachender Smiley.

    Ob die Liebe stark genug sein wird? “Bauer sucht Frau”-Moderatorin Inka Bause bemerkt, dass eine schöne Hofwoche nicht unbedingt eine gemeinsame Zukunft bedeutet.

    Sie sagt: “Die zweite Stufe ist dann, das auch durchzuziehen.”

    (mf)


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    Meine Teenagerzeit fand Mitte der 70er- bis Anfang der 80er-Jahre statt. Damals schlossen sich die meisten kleinen Mädchen Pfadfindergruppen an. Auch ich wurde Pfadfinderin. Aber eigentlich habe ich nur darauf gewartet, dass ich mich den Kadetten der Luftwaffe und danach dem Territorialheer anschließen konnte.

    Doch es reichte mir nicht aus, lediglich Teilzeit-Soldatin zu sein und nebenbei in einem Geschäft zu arbeiten. So trat ich schließlich dem Berufsheer bei. Beim Sport lief ich so lange ich konnte ohne Oberteil herum. Ich spielte Fußball und Hockey. Später betrieb ich auch Kampfsport. Ich war ein Kind, das in kein Klischee passte und das sich gegen die gängigen Geschlechterstereotypen auflehnte.

    Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich trans war. Ich hatte damals sogar noch nie etwas davon gehört. Erst als Soldatin bei der Army bekam ich die Gelegenheit, endlich ich selbst sein zu können: Ich war eine nicht besonders feminine Person, die ihre Haare kurz trug und lieber Cargohosen und Stiefel als Kleider und Strumpfhosen trug. Durch meine Tätigkeit als Soldatin konnte ich mich ein wenig verstecken und besser rechtfertigen, dass ich etwas maskulinere Züge hatte.

    Mit Mitte 40 hatte ich mich immer noch nicht geoutet

    Ich will damit nicht sagen, dass es eindeutige Anzeichen dafür gibt, dass jemand trans ist. Doch rückblickend hat bei mir einiges darauf hingedeutet. Und ich war eigentlich auch immer ganz froh darüber, dass ich ein bisschen anders war. Ich kannte es gar nicht anders.

    Als 2009 mein Vertrag bei der Armee nach 22 Jahren endete, begann ich zu studieren. An der Universität lernte ich eine viel entspanntere und diversere Welt kennen, als ich sie vorher erlebt hatte. Es war ein Ort, an dem jeder seine eigene Identität erkunden und festigen konnte. Ich war damals Mitte vierzig und noch immer nicht trans. Der Wendepunkt kam schließlich im Jahr 2011.

    Ich hatte eine Dokumentation über eine Gruppe von Transmenschen im Fernsehen gesehen. Das waren Leute, mit denen ich mich verbunden fühlte. Doch selbst danach versuchte ich mir noch ein ganzes Jahr lang zu beweisen, dass ich nicht trans war. Irgendwann gestand ich es mir dann aber ein.

    Mir wurde klar: Ich bin ein Transmann 

    Einer der entschiedensten Punkte war dabei die Tatsache, dass ich nicht lesbisch war. Das ist auch eines der wichtigsten Argumente, das mir in der Debatte um den Gender Recognition Act aufgefallen ist. Es handelt sich dabei um eine vor kurzem geschlossene öffentlichen Befragung in Großbritannien, durch die das rechtliche Verfahren zur Änderung der Geburtsurkunde verändert werden soll.

    Es gibt die Auffassung, dass wir Transmänner lediglich betont maskuline Lesben sind und dass wir einfach unser Leben weiterleben sollten, ohne an unseren Körpern herumzupfuschen. Nachdem ich mit meiner Geschlechtsumwandlung begonnen hatte, fand ich heraus, dass viele Menschen dachten, dass ich auf Frauen stand. Das hatte ich jedoch noch nie getan. Ich war einfach ein sehr maskuliner Typ und dennoch nicht lesbisch.

    Warum sollte man den anstrengenden Prozess auf sich nehmen und einen Arzt davon zu überzeugen zu versuchen, dass er in die Gabe von Hormonen oder in Operationen einwilligt, wenn man nicht wirklich das Bedürfnis danach hat? Dieser Prozess ist auf gewisse Weise eine Beurteilung, weil trans zu sein bis zum Juni diesen Jahres noch als psychische Erkrankung eingestuft wurde. Ich betrachte es jedoch mehr als Möglichkeit zur Überprüfung, ob man auch wirklich komplett verstanden hat, was man da vorhat.

    Mein Leben hat sich durch meine gelebte Sexualität verändert 

    Sich als trans zu identifizieren und sich Operationen zu unterziehen ist nicht gerade angenehm. Und deshalb nimmt es mit Sicherheit auch niemand auf die leichte Schulter. Für viele kommen Operationen sogar überhaupt nicht in Frage.
    Und vielen wird es nie ganz gelingen, ihr Aussehen an die binäre Geschlechterordnung anzupassen.

    Andere wiederum versuchen es gar nicht erst. Denn dieser Prozess kann emotional und körperlich sehr schwierig werden. Und das trifft sogar zu, wenn man keine Freunde oder Familienmitglieder hat, die kein Verständnis zeigen und sich herablassend verhalten oder sogar noch Schlimmeres tun.

    Mein Leben hat sich verändert. Doch ich selbst habe mich eigentlich gar nicht so stark verändert. Doch plötzlich musste ich mich nicht mehr verstecken und klein machen oder mich für bestimmte Teile meiner Persönlichkeit entschuldigen. Das ist es auch, was ich an der aktuellen Transgender-Debatte so unbegreiflich finde.

    Trans zu sein ist irgendwie “nicht echt”. Denn schließlich muss man ja einfach nur Geschlechterstereotypen durchbrechen, eine Therapie machen und akzeptieren, dass man homosexuell ist. Denn dann ist schon alles in
    Ordnung.

    Doch das stimmt nicht. Menschen, die gegen die Selbstbestimmung der Geschlechtsidentität sind, verbreiten oft vollkommen absurde Vorschläge, was Transmenschen tun sollten. Das sind im Übrigen genau die Dinge, die ich selbst über 40 Jahre lang versucht habe. Doch es hat einfach nicht gereicht.

    Ich war trans, ohne es zu wissen oder bewusst zu steuern. Manche Menschen sind einfach trans. Und ganz egal, wie viele Verzögerungstaktiken sie auch anwenden: Daran etwas ändern werden sie nichts können. Und das ist auch gut so.

    Dieser Blog erschien ursprünglich bei der HuffPost UK und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt. 

    (mf)


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    • Eine Russland-Touristin hat in einem Forum eine Frage zu einer Mahlzeit gestellt..
    • Dazu veröffentlichte sie auch eine Foto des Tieres, das ihr während ihres Russland-Aufenthalts serviert worden war.
    • Im Video oben seht ihr die bizarre Mahlzeit.  

    Für viele Reisende gibt es nichts Schöneres, als die kulinarischen Gepflogenheiten eines Landes zu entdecken. Meist freuen sich die neugierigen Besucher über all die Gerichte, die es zu probieren gilt.

    Doch auch die mutigsten Reisenden stoßen irgendwann an ihre Grenzen. So auch eine Frau, die in Russland unterwegs war. Wie sie im Online-Forum “Mumsnet” erklärt, habe sie ein seltsames Gericht serviert bekommen.

    Die Köchin sprach kein Englisch, also konnte sie nicht nachfragen, um was es sich bei der Mahlzeit handelte. Die Nutzerin fügte aber ein Foto des Essens hinzu. Darauf zu sehen: Ein bisschen Salat und ein seltsam anmutendes Stück Fleisch.  

    Die Frau, die sich “HashtagTeamRaven” nennt, schreibt dazu:

    “Es sieht aus, wie eine Ratte. Bitte sagt mir, dass es keine Ratte ist? Ich habe schon viele seltsame Dinge gegessen (ich habe einen schrägen Beruf und muss das oft) aber eine Ratte wäre ein neuer Tiefpunkt. Ich habe es von einer Haushälterin bekommen, die kein Englisch spricht und mich wahrscheinlich nicht besonders gern mag.”

    “Definitiv eine Ratte!”

    Hunderte Menschen fingen daraufhin an, mit ihr zu rätseln. Die einzigen anderen Informationen, die sie geben konnte, waren: Das unbekannte Tier war kleiner als ihre Hand, also keine Ente. Der “Schwanz” des Tieres hatte eine gummiartige Konsistenz.

    Zu ihrem Unglück schienen sich viele Nutzer einig zu sein: Definitiv eine Ratte oder ein anderes Nagetier.

    Doch nicht alle waren sich so sicher: Einige vermuteten auch, dass es sich bei dem Schwanz gar nicht um einen solchen handelte, sondern um einen Hals, und es deshalb eine Wachtel sein könnte. Auch die Tatsache, dass das Tier scheinbar nur zwei Beine hatte, deutete darauf hin.

    Wilde Theorien

    Einige der Nutzer rieten ihr auch einfach davon ab, den seltsamen Braten zu essen. “Wenn du nicht weißt, was es ist, nimm es nicht in den Mund. Diese Regel hat mir bis jetzt immer geholfen.”

    Ein User im Forum hatte sogar eine ganz andere Theorie und unterstütze diese mit einer Zeichnung: Er sah einen Hoden inklusive Nebenhoden und Samenleiter.

    Andere Vermutungen waren: Hase, Hühnchen und sogar Dachs. Die Frau, die die Diskussion gestartet hatte, erklärte dann, dass Wachtel wohl die plausibelste Erklärung wäre. Auch Biologen, die die HuffPost kontaktierte und um ihre Einschätzung bat, teilen diese Sicht.

    Doch was passierte mit der Speise? “HashtagTeamRaven” erklärte, dass es zwar unhöflich und verschwenderisch sei, es nicht zu essen. Doch ihr war es zu riskant.

    (mf)


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    ► Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow gehört in seiner Partei zu den erbittertsten Gegnern der Großen Koalition. Nun ist er offenbar aus seiner Partei austreten, wie der “Tagesspiegel” unter Berufung auf SPD-Kreise berichtet.  

    ► Bülow will aber als fraktionsloser Abgeordneter weiterhin im Bundestag bleiben. Eine offizielle Stellungnahme will er am Dienstag bekanntgeben. 

    ► In einem Interview mit der HuffPost, hatte der 47-Jährige schon Ende September einen Parteiaustritt in Erwägung gezogen. Er sagte damals:

    “Ich weiß, dass meine Grenze erreicht ist. Meine eigene Glaubwürdigkeit leidet, wenn ich immer gegen Wände renne. Ich gehöre einer Partei und einer Regierung an, deren Politik und Auswüchse ich nicht mehr teilen kann.”


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    Ein ukrainischer Matrose vor dem ukrainischen Kanonenboot, dass von Russland festgesetzt wurde.

    Russlands Fernsehzuschauer bekommen das Fürchten zu lehren. Was etwa in den Nachrichten des Staatssenders Rossija 24 zu hören war, klang fast so, als werde das Land angegriffen: “Ukrainische Schiffe haben die russische Staatsgrenze verletzt”, verkündete der Sprecher aufgeregt.

    Es war von einer “Provokation” die Rede, mit der Kiew von den Problemen im eigenen Lande ablenken wolle und im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr Wahlkampf betreibe. Hinter allem stünden die “amerikanischen Gebieter”, die der Regierung “rund um die Uhr” Anweisungen erteilen würden, erfuhren die Fernsehzuschauer.

    In einer Sondersendung der Talkshow “60 Minuten” erfuhren die Zuschauer zwischen Kaliningrad und Wladiwostok wenig später, dass es sich um eine “Spezialoperation der US-Geheimdienste” gehandelt habe, mit der eine “neue Etappe der modernen Kriegsführung” erreicht sei.

    Ähnlich äußerte sich auch das Außenministerium in Moskau: Dort spricht man von einer “amerikanisch-europäischen Verschwörung”. Die “Provokation in der Straße von Kertsch” solle als Vorwand dienen, um den Westen zu weiteren Sanktionen gegen Russland zu bringen.

    “Die Ukrainischen Matrosen, die gegen das Gesetz verstoßen haben, sind festgenommen, sie werden vor Gericht kommen”, so lauteten die ersten Worte in den Abendnachrichten vom Montag im Ersten Kanal Russlands. In der 22 Minuten langen Nachrichtensendung war 16 Minuten nur von dem Konflikt die Rede.

    Die ukrainische Darstellung ist genau umgekehrt – eine Rekonstruktion der Ereignisse und wie der Kreml versucht, von der Eskalation zu profitieren. 

    Moskau blockierte die Straße von Kertsch mit einem Frachtschiff. 

    Eskalation an der Straße von Kertsch: Kein Zufall, sondern geplant

    Kiew spricht von einem “unverhüllten militärischen Angriff” auf die Ukraine. “Wir haben alle Beweise in der Hand, dass es sich nicht um einen Zufall, sondern um eine geplante Aktion handelte”, erklärte Präsident Petro Poroschenko. Auch er spricht von einer Provokation, mit der Kremlchef Wladimir Putin von den Problemen im eigenen Land ablenken will.

    Tatsächlich sind die Umfragewerte des Präsidenten in den vergangenen Wochen vor allem aufgrund wachsender wirtschaftlicher Probleme auf für ihn beunruhigende Werte gefallen, und im Kreml dürften die Alarmglocken klingeln.

    Russische Oppositionspolitiker, wie der frühere Vize-Chef des Sicherheitskomitees der Duma Dmitrij Gudkow warnen seit langem davor, dass Putin auf innenpolitische Probleme – wie bereits mehrfach in der Vergangenheit – mit außenpolitischen Aggressionen antworten könnte.

    Sarkastisch beschreibt Gudkow, wie die Eskalation auf die Menschen in Russland wirken soll – durch das Schüren von Kriegsangst:

    “In Moskau werden Leute aus ihren eigenen Wohnungen geschmissen. Das Moskauer Umland wird mit Müll verseucht. Der Rubel-Kurs fällt. Unsere Satelliten fallen vom Himmel. Sanktionen, Sanktionen, Sanktionen. Die Regierung fordert die Menschen dazu auf, mit 3500 Rubel (umgerechnet etwa 35 Euro) im Monat satt zu werden und keine Kindern mehr in die Welt zu setzen. All das ist jetzt unwichtig, vergesst all das, jetzt heißt es: An die Waffen! Ein ukrainisches Motorboot hat uns überfallen! Das heilige Russland ist in Gefahr!”

    Aber man könnte die Menschen nicht endlos betrügen, bemerkt Gudkow. Wie im Märchen habe Putin schon so oft geschrien, dass der Wolf komme, dass die Menschen den Trick inzwischen durchschauten, und wissen, dass nicht der Wolf die Schafe klaut, sondern derjenige, der immer “Wolf” schreit. Deshalb werde sich Putins Beliebtheit diesmal durch die Eskalation nicht pushen lassen.

    Schüsse um kurz vor 21 Uhr

    Doch was passierte nun am Sonntag tatsächlich in der Meerenge von Kertsch?

    Kurz vor 21 Uhr fielen dort Schüsse. In Aufzeichnungen des Funkverkehrs, die Kiew veröffentlicht hat, ist eine Drohung auf Russisch zu hören: “Sofort die Fahrt drosseln, sonst werde ich das Feuer auf Euch eröffnen!”

    Wenig später stürmten russische Sondereinsatzkräfte drei kleinere ukrainische Marineschiffe: Die “Yani Kapu” und ihre Begleitschiffe “Berdjansk”und “Nikopol”.

    Laut Kiew wurden dabei sechs Ukrainer verletzt, zwei davon schwer. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienst FSB wurden dagegen nur drei Ukrainer verletzt, und auch nur leicht.

    Fakt ist: 23 ukrainische Matrosen wurden in Gefangenschaft genommen. Moskau ließ die gekaperten ukrainischen Schiffe in den Hafen von Kertsch fahren und weigert sich bislang, sie freizugeben.

    Will man den Hintergrund der Eskalation verstehen, muss man auf die Landkarte blicken:

    Seit der laut UNO völkerrechtswidrigen Annexion der Krim im Frühjahr 2014 ist die Meerenge von Kertsch faktisch ganz in russischer Hand.

    Aber durch sie müssen alle ukrainischen Schiffen, wenn sie von den Häfen im Südwesten ihres Landes im Schwarzen Meer in die Häfen im Südosten im Asowschen Meer wollen: Es ist der einzige Weg.

    Aus Kreml-Sicht ist das strategisch wichtige Nadelöhr seit der Besetzung der Krim russisches Hoheitsgebiet – Russland macht die Zwölf-Meilen-Zone vor seiner Küste geltend.

    Da Kiew genauso wie die UNO die Annexion der Halbinsel nie anerkannte, betrachtet die Ukraine sie und damit auch das Küstengebiet weiter als eigenes Territorium.

    Russland verschlimmerte die ohnehin angespannte Situation

    Rechtlich entscheidend ist aber ein ganz anderer Faktor: Nach einem Abkommen zwischen Russland und der Ukraine von 2003 werden das Asowsche Meer und die Straße von Kertsch von beiden Ländern gemeinsam verwaltet.

    Beide Seiten dürften demnach Kontrollen durchführen, im Asowschen Meer und in der Meerenge herrscht demnach freie Fahrt.

    Dieser Vertrag ist bis heute rechtlich bindend. Und auf ihn hat sich auch die Besatzung der drei geenterten ukrainischen Marineschiffe berufen.

    De facto hält Russland aber den Vertrag nicht ein und setzt das Recht des stärkeren durch. Mehr noch: Nach einem Bericht der renommierten Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) fügen die russischen Behörden der Ukraine mir ihrem Verhalten an dem Nadelöhr massiven wirtschaftlichen Schaden zu.

    ► Demnach wurde das gesamte Asowsche Meer zeitweise für russische Militärübungen geschlossen.

    ► Der russische Inlandsgeheimdienst FSB kontrolliere vermehrt Schiffe. Diese Kontrollen zögen sich teilweise tagelang hin und beträfen ausschließlich ukrainische Schiffe.

    Die SWP warnt:

    “In der Folge verschlechtert sich die ohnehin angespannte Situation in den wirtschaftlich auf ihre Häfen angewiesenen Städten Berdjansk und Mariupol weiter.”

    Dazu kommt: Seit dem Bau der Krim-Brücke – einer Verbindung zwischen der Halbinsel und Südwest-Russland und ein Lieblingsprojekt von Putin – können zudem nur noch Schiffe mit bis zu 33 Meter Höhe die Meerenge durchfahren.

    Beobachter sprechen von einem seit Monaten anhaltenden Kleinkrieg an dem Nadelöhr. Und Moskau demonstrierte am Sonntag, wie einfach die diese verbliebene Öffnung blockieren konnten: Es flogen nicht nur russische Kampfjets und Militärhubschrauber über die Meerenge. Russland stellte auch direkt unter der neu errichteten Brücke ein Frachtschiff quer, der gesamte Schiffsverkehr war so bis Montag blockiert. Damit verletzte Russland seine vertraglichen Pflichten im Asowschen Meer. 

    Doch der Kreml schiebt die Schuld auf die Ukraine: Kiew habe die Verlegung der drei Militärschiffe nicht vorab angekündigt.

    30 Tage Kriegsrecht

    Die ukrainischen Behörden widersprachen der Moskauer Darstellung: Sie hätten die Verlegung der Schiffe vorab gemeldet – Moskau habe allerdings nicht geantwortet.

    Der ukrainische Präsident Poroschenko hat jetzt einen Schritt gemacht, den er trotz der bis heute andauernden Kämpfe in der Ost-Ukraine vermied: Er verhängte per Dekret das Kriegsrecht, das Parlament segnete es am Montagabend ab. Für 30 Tage hat nun Poroschenko das Recht, in den Grenzregionen zu Russland nach dem Kriegsrecht zu regieren.

    Einem Vorwurf nahm er aber gleich die Spitze: Er wolle mit dem Kriegsrecht keine Verschiebung der Wahl erreichen. Auch die Abgeordneten schoben dem einen Riegel vor und terminierten die Wahl für den 31. März 2019.

    Die Vorgänge haben in jedem Fall eine neue, gefährliche Eskalationsstufe erreicht. Und die Motivlage in Kiew und Moskau macht wenig Hoffnung auf eine Deeskalation.

    ► Poroschenko kann sich kurz vor den Präsidentschaftswahlen nicht erlauben, Schwäche zu zeigen.

    ► Ebenso wenig wie Putin, auch wenn diesem keine Wahlen bevorstehen. 

    Für beide Staatschefs könnte eine weitere Eskalation den Effekt haben, dass sie von wirtschaftlichen Problemen und Unzufriedenheit der Bevölkerung mit ihrer Regierung ablenkt.

    “Die Trump-Regierung wird das schlucken!”

    Wie sollte also der Westen reagieren?

    Der Moskauer Oppositionspolitiker und frühere Vize-Gasminister Wladimir Milow warnt vor einem Wegsehen. Er sieht in der Eskalation in der Meerenge eine Art Lackmustest. Schon seit langem habe er davor gewarnt, dass Putin durch eine militärische Konfrontation austesten wolle, wie weit ihn US-Präsident Donald Trump gehen lasse, sagt Milow. Dies sei nun in der Meerenge passiert, bemerkt das Ex-Regierungsmitglied:

    “Putin versucht de facto, durch ein paar Schüsse dem Asowschen Meer seinen Status als internationales Gewässer zu nehmen und es Russland einzuverleiben.”

    Wenn darauf keine entschlossene Reaktion erfolge, wäre das beispiellos. “Aber ich denke, so eine Reaktion wird nicht kommen, genauso wenig wie auf die Ermordung von Khashoggi“ – dem abtrünnigen saudi-arabischen Journalisten“ in der Türkei. Die Trump-Regierung werde auch die Eskalation am Asowischen Meer “schlucken“, glaubt Milow.

    Im UN-Sicherheitsrat hat Russland jedoch scharfen Gegenwind zu spüren bekommen. Der Vorfall sei eine “skandalöse Verletzung” der ukrainischen Souveränität gewesen, sagte US-Botschafterin Nikki Haley am Montag in New York bei einer Dringlichkeitssitzung des Gremiums. Die wiederholten “gesetzlosen Handlungen” Russlands machten es unmöglich für Trump, eine normale Beziehung zu Moskau aufzubauen. 

    Zwar forderte der ukrainische UN-Botschafter Wolodymyr Jeltschenko stärkere Sanktionen, unter anderem das Einfrieren von Konten ranghoher russischer Regierungsmitarbeiter, doch danach sieht es derzeit nicht aus. Auch, weil der genaue Ablauf des Zwischenfalls noch nicht vollends aufgeklärt ist. 

    Eine Aussage spricht besonders für einen geplanten Akt Moskaus: Aufhorchen lässt dabei ausgerechnet Putins Pressesprecher Dmitrij Peskow. In den Abendnachrichten sprach der gelernte Diplomat so aufgekratzt – als ob er nächtelang nicht geschlafen habe – von einer “besonders gefährlichen Provokation”.

    Der Präsident habe, so sein immer sehr vorsichtig agierender Sprecher und Vertrauter, “von der Annäherung der ukrainischen Schiffe schon in der ersten Minute erfahren”.

    Sollte diese Aussage tatsächlich der Wahrheit entsprechen, dann nährt sie massiv Milow These: Nämlich, dass die gesamte Aktion vorab geplant gewesen sein könnte – und den Segen von ganz oben hatte.

    Warum sonst würde der Präsident ab “der ersten Minute” auf dem Laufenden gehalten, wenn sich drei kleine ukrainische Schiffe “annähern”?

    Mit Material von dpa.


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    Hunderttausende sind am Wochenende wieder auf Frankreichs Straßen gegangen, um gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron zu demonstrieren – wie hierin Toulouse. 

    Frankreich sieht gelb.

    Seit mehr als einer Woche halten Massendemonstrationen und Straßenblockaden das Land in Atem. Tausende frieren deshalb seit Tagen auf Frankreichs Straßen, lassen Autos nicht mehr passieren. Am Samstag randalierten die “Gelbwesten” auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées.

    Ausgangspunkt für den Ärger der “Gelbwesten” – benannt nach den Warnwesten im Auto – sind Steuererhöhungen für Benzin und Diesel. So will die Regierung von Präsident Emmanuel Macron gegen den Klimawandel kämpfen. Die Wut der Demonstranten richtet sich deshalb vor allem gegen ihn – auch weil die Reformpolitik des einstigen Shootingstars der französischen Politik schon länger auf Gegenwind stößt.

    Bisher sind die Proteste ein rein französischen Phänomen, doch nun rufen die AfD und rechte Gruppierung zu Demonstrationen in gelben Warnwesten in Deutschland auf.

    Warum die Trittbrettfahrer in der Bundesrepublik wenig Erfolg haben dürften und was sich hinter ihren Forderungen verbirgt – auf den Punkt gebracht. 

    Was hinter den Protesten in Frankreich steckt:

    ► Der Protest der “gelben Westen” ist im Internet entstanden. Die Bewegung ist breit und diffus – hinter ihr steht keine Gewerkschaft oder politische Partei.

    ► Neben linken Gruppen oder dem Linksaußenpolitiker Jean-Luc Mélenchon machen aber auch die rechtsextreme Identitäre Bewegung oder die Rechtspopulistin Marine Le Pen keinen Hehl aus ihrer Unterstützung für die “Gelbwesen” und stacheln die Protestler an. 

    ► An und für sich sind Straßenblockaden in Frankreich kein neues Phänomen. Die Franzosen wissen, ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Vor der Europameisterschaft 2016 etwa stapelte sich der Müll in Paris, das Benzin wurde an vielen Tankstellen im Land knapp – so sollte eine umstrittene Arbeitsmarktreform verhindert werden.

    ► Mittlerweile ist der Protest der “gelben Westen” jedoch viel allgemeinerer Natur: Die Menschen demonstrieren gegen die Reformpolitik des Mitte-Präsidenten, dessen Kurs als Politik der Reichen wahrgenommen wird.

    ► Die Beliebtheitswerte von Macron sind im Keller. Die “Gelbwesten” sind unzufrieden mit ihrer allgemeinen finanziellen Situation, sie sehen sich als Abgehängte.

    ► Einer Umfrage aus der vergangenen Woche zufolge halten rund drei Viertel der Franzosen den Protest der “gelben Westen” für gerechtfertigt.

    ► Bisher sind bei den Blockaden schon zwei Menschen ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt. 

    Warum vergleichbare Proteste in Deutschland ausbleiben:

    ► Anders als in Frankreich fehlt es in Deutschland an einer Initialzündung, so wie den Benzinpreisen. Auch weil derzeit die deutsche Wirtschaft brummt, gibt es keinen breiten Unmut gegen die Regierung.

    ► Darüber hinaus bieten sich die Preise für Benzin und Diesel kaum für eine breitete Agitation an, weile diese im langjährigen Vergleich vergleichsweise stabil sind.

    ► Dazu kommt, dass in Frankreich sowohl das Benzin vor Steuern, als auch die Mehrwertsteuer und die Mineralölsteuer höher sind. Am Ende macht das einen Unterschied pro Liter Benzin von über 10 Cent aus.  

    Warum Rechte versuchen, nach dem Vorbild der “Gelbwesten” zu mobilisieren:

    ► Trotz kaum vorhandenen breiter Entrüstung über die derzeitigen Spritpreise in Deutschland kursieren auf Facebook und in Whatsapp-Gruppen Aufrufe, ab dem 26. November nicht mehr tanken zu fahren, “um ein Zeichen gegen die hohen Benzin und Dieselpreise zu agieren (Alle Fehler im Original)”.

    ► Teilweise haben bereits rechte Kleinstgruppen an den Protesten in Frankreich teilgenommen. So beteiligte sich eine rund 30-köpfige, vorwiegend aus Männern bestehende Delegation des “Frauenbündnisses Kandel” am Samstag an einer Blockade im Elsass. Die Gruppe sei dort von den “Gelbwesten” jubelnd empfangen worden, wie die Lokalzeitung “Die Rheinpfalz” berichtete. Auf Facebook frohlockt das rechte Bündnis: “Erst Macron, dann Merkel.”

    ► Auch die AfD versucht die Proteste im Nachbarland für sich zu nutzen: Zwar gab der AfD-Abgeordnete Steffen Kotré bei einem Parteitreffen am Samstag zu, dass sich die Demonstrationen nicht am Thema Migration reiben. Doch das “Soziale wird immer ein Thema bleiben, bei dem die Menschen mal mit der Faust auf den Tisch hauen”, betonte Kotré. “Wir Deutsche müssen uns da auch mal eine Scheibe von abschneiden.” Der AfD-Politiker wünschte sich vergleichbare Demonstrationen auf der Straße.

    ► Kein Einzelfall, auch AfD-Fraktionschefin Alice Weidel oder die schleswig-holsteinische Parteichefin Doris von Sayn-Wittgenstein versuchten, sich auf Basis der Proteste in Frankreich zu profilieren. Sayn-Wittgenstein ließt sich dazu sogar eine Warnweste auf ihr rotes Kostüm photoshoppen. 

    ► Neben dem Aufruf zum Tank-Boykott kursieren in rechten Gruppen allerdings auch teils absurde Aufrufe zu Blockaden. So sollen am 1. Dezember deutschlandweit Zebrastreifen “besetzt” werden. Für was? “Es geht nicht nur um die Spritpreise, sondern um das Ganze”, heißt es in dem Aufruf – was folgt ist eine lange rechte Wunschliste, was alles weg solle: Vom UN-Migrationspakt, über Kanzlerin Angela Merkel und ihres gesamten Kabinetts bis hin zu Patentgesetzen und Zinsen.

    ► Wie eine solche Blockade aussehen soll, zeigte bereits eine Gruppe am Sonntag – wenn auch im sehr kleinen Maßstab. Ein gutes halbes Dutzend Leute und ein Hund versuchten einen Zebrastreifen in München lahmzulegen, vergleichbare Versuche gab es offenbar auch an einer Ampel in Ingolstadt. In Nürnberg, Hannover, Stuttgart, in Berlin oder im Saarland demonstrierten auch Menschen in Warnwesten, wie die Nachrichtenseite “T-Online” berichtet

    ► Auch in Dresden versammelte sich am Montag eine kleine Gruppe in Warnwesten. Der Online-Aktivist Frank Stollberg hat das Foto verbreitet, er recherchiert in geschlossenen Facebook-Gruppen der Rechten.

    ► Stollberg zufolge gebe es bundesweit eine massive Mobilmachung, die auch vor antisemitischen Verschwörungstheorien nicht Halt macht. “Dass Rechte und rechtsextreme Kräfte versuchen, sich zu koordinieren, ist nichts Neues”, sagte Stollberg der “Frankfurter Rundschau”.

    Die Versuche von “Gelbwesten”-Protesten in Deutschland auf den den Punkt gebracht:

    Es ist eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, wann erfolgreiche Aktionsformen von Rechts kopiert werden, sei es die Identitäre Bewegung, deren Guerilla-Aktionen sie sich von Greenpeace abschauten oder die Autonomen Nationalisten, die den Kleidungs- und Sprachstil von Antifa-Aktivisten kopierten.

    Nun ist es eben die Warnweste. In Frankreich wird der Protest vom Unmut gegen steigende Steuern auf Benzin getragen, eine Thema das dort breites Mobilisierungspotential gezeigt hat.

    Anders in Deutschland: Hier fehlt der Anlass, ein Andocken an die Proteste in Nachbarland ist nicht ohne Weiteres möglich. Die AfD und rechte Gruppen versuchen trotzdem von den “Gelbwesten” zu profitieren – um gegen die allbekannten Themen (Migranten, Merkel, Medien) in neuem Gewandt zu protestieren. Ein breiter Erfolg dürfte aber ausbleiben.

    Mit Material von dpa.


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    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu (AKP).

    ► Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu (AKP) hat die jüngsten Festnahmen von Akademikern in seinem Land verteidigt. Die Europäer wollten die Türkei immer belehren, was Rechtsstaatlichkeit sei, kritisierte Cavusoglu im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung”.

    ► Über inhaftierte Deutsche sagte Cavusoglu: “Ich kenne diese Leute und ihre Namen nicht.” Die Türkei habe “nichts davon, dass sie eingesperrt sind”.  Aber hier gehe es um Entscheidungen der türkischen Justiz. 

    ► Nach Angaben des deutschen Außenministeriums befindet sich noch etwa ein halbes Dutzend deutscher Staatsbürger aus politischen Gründen in der Türkei in Haft, wie die “SZ” berichtete.

    Das sagt Cavusoglu über die Verhältnisse zur EU:

    In der vergangenen Woche waren erstmals seit eineinhalb Jahren wieder zwei EU-Chefdiplomaten in Ankara, Erweiterungskommissar Johannes Hahn und die Außenbeauftragte Federica Mogherini.

    ► Wenige Tage zuvor hatten sie nach einem Treffen mit Cavusoglu die Festnahmen von mehr als einem Dutzend Akademikern öffentlich kritisiert.

    Cavusoglu nannte die Gespräche trotzdem “das beste und fruchtbarste hochrangige Treffen mit EU-Vertretern in den letzten vier oder fünf Jahren”. “Wir haben einander kritisiert, aber das ist in Ordnung, wir treffen uns ja nicht, um uns Komplimente zu machen”, erklärte er.

    ► Auf die Frage, ob die Türkei immer noch in die EU strebe, sagte der AKP-Politiker im “SZ”-Interview: “Ja, das ist unser Ziel. Wenn die EU das nicht will, muss sie uns das sagen”.

    Das sagt Cavusoglu über Merkel und Erdogan:

    Zum bevorstehenden Abschied von Angela Merkel vom CDU-Vorsitz sagte er: “Ich habe großen Respekt für Frau Merkel.” 

    In der schwierigen Zeit der Migrationskrise habe sie eine entscheidende Rolle für Deutschland, für ganz Europa und auch in den Beziehungen zur Türkei gespielt, “auch wenn uns nicht immer gefallen hat, was sie gesagt oder getan hat”.

    Über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sagte er der Zeitung, dass es auch in der Türkei jetzt ein Limit von zwei Amtszeiten geben. Das sei sehr demokratisch. “Auch Erdogan wird nicht für immer bleiben”, sagte er.


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    Jens Spahn geht in die Offensive. 

    Gesundheitsminister Jens Spahn hat die Kritik seines Mitbewerbers um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, zurückgewiesen, die Union habe den Aufstieg der AfD stillschweigend hingenommen.

    “Viele tausend CDU-Wahlkämpfer und Parteimitglieder haben sich dem Aufstieg der AfD entgegen gestellt”, sagte Spahn der “Rhein-Neckar-Zeitung” vom Dienstag.

    ►  Das CDU-Präsidiumsmitglied räumte aber auch Fehler ein: “Natürlich tragen wir auch eine Mitverantwortung dafür, dass die AfD jetzt in allen Landesparlamenten und im Bundestag sitzt. Die gute Nachricht daran ist: Wir haben auch die Chance, die AfD wieder verschwinden zu lassen.”

    Was ihr über Merz’ Kritik an der CDU wissen müsst: 

    Merz hatte am Wochenende dem Deutschlandfunk gesagt, die CDU habe die Wahlerfolge der AfD in Bund und Ländern mit einem “Achselzucken” zur Kenntnis genommen. Dafür war er unter anderem von Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, die ebenfalls für den CDU-Vorsitz kandidiert, scharf kritisiert worden.

    Die CDU geht in dieser Woche in die zweite Runde ihrer Regionalkonferenzen, bei denen sich die wichtigsten Kandidaten für den Parteivorsitz der Parteibasis vorstellen. Am Dienstag treten Kramp-Karrenbauer, Spahn und Merz in Böblingen in Baden-Württenberg bei der fünften von insgesamt acht Konferenzen auf.

    Anschließend folgen Regionalkonferenzen in Düsseldorf am Mittwoch, in Bremen am Donnerstag und zum Abschluss am Freitag in Berlin. Über die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der CDU entscheidet ein Bundesparteitag Anfang Dezember in Hamburg.


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    Moderatorin Milka und Kandidatin Britta diskutieren über die Penisse der Männer.

    • Bei der Nackedei-Show “Naked Attraction” suchen sich Kandidaten ihre Dates anhand von Geschlechtsteilen aus.
    • Auch Kandidatin Britta darf sich einen Mann aussuchen – schon bei der Penis-Auswahl wird es für sie interessant.

    Das RTL2-Format “Naked Attraction” ist Dating im Rückwärtsgang. Denn die potenziellen Date-Partner kennen sich nackt kennen.

    Nur ein Single bleibt angezogen. Und der darf dann die anderen Nackedeis, die in Boxen stehen, anhand der Optik beurteilen und entscheiden, wer eine Runde weiter darf.

    Kandidatin Britta, die am Montagabend fünf nackte Kandidaten vor sich hat, begutachtet zusammen mit Moderatorin Milka vor allem die Penisse der Männer.

    “Naked Attraction”: Kandidatin findet Penis mit Linksdreh “super”

    Dabei fällt der Blick der Single-Frau sofort auf den Mann in der blauen Box. Bei seinem Geschlechtsteil fällt ihr Detail im Vergleich mit den anderen sofort auf.

    Denn: Der Penis ist nicht gerade, sondern neigt sich nach links.

    Genau das gefällt Britta: 

    Das ist super, wenn der so eine Neigung hat. Zumindest kommt er damit an Stellen, an die andere nicht herankommen.”

    Die Single-Frau schickt den Mann in der blauen Box eine Runde weiter. Und auch als um die Hintern geht, punktet der Kandidat. Britta ist begeistert und kneift dem Mann sogar in den Po.

    Doch Erfolg hat der Kandidat letztlich bei Britta nicht – in der dritten Runde wirft sie ihn aus der Show.

    Ihre Begründung: “Die Körpergröße passt nicht. Wenn ich High-Heels trage, wäre ich größer.”

    An diesem Urteil konnte offenbar auch der Linksdrall seines Geschlechts nichts mehr ändern. 


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    Bauer Christian mit seiner Auserwählten Daniella.

    • Bei “Bauer sucht Frau” versucht Kandidatin Daniella ihr Glück bei Landwirt Christian.
    • Um bei ihm zu punkten, flirtete sie mit dem Bauern – und der legte erstmal nach.

    In der vergangenen Folge des RTL-Dating-Formats “Bauer sucht Frau” sind Landwirt Christian und Kandidatin Daniella bei einem Frühstück näher gekommen. 

    Am Frühstückstisch hatte Christian für seine Auserwählte nicht nur das Essen vorbereitet, sondern war auch zuvorkommend und bot ihr sofort Kaffee an.

    Dann fragte der 56-Jährige Kandidatin Daniella, ob sie gerne Zucker in ihren Kaffee hätte. Es war der Auftakt für einen so absurden, wie zuckersüßen Dialog zwischen den beiden. 

    Kandidatin zu Bauer: “Ich brauche keinen Zucker, ich bin schon süß genug”

    Die 51-Jährige witterte offenbar ihre Chance und versuchte es mit einem – mehr oder weniger gelungenem – Flirt-Spruch: “Ich brauche keinen Zucker, ich bin schon süß genug.”

    Der 92-jährige Vater des Landwirts grinste, Christian selbst stockte erstmal kurz – dann legte er richtig los.

    Er nahm für seinen Kaffee einen Löffel voll Honig und meinte: “Ich bin auch süß, aber ich brauch es immer noch süßer.”

    Bauer Christian: “Jetzt pass mal auf, jetzt wird es ganz schön wild”

    Damit war der Landwirt aber noch nicht fertig und sagte: “Jetzt pass mal auf, jetzt wird es ganz schön wild.”

    Was er damit meinte: Der 56-Jährige präsentierte Daniella seine ungewöhnlichen Essgewohnheiten.

    Daniella lernt Christians Macken kennen.

    Christian kippte sich nicht nur Honig anstatt Zucker in seinen Kaffe – auch auf sein Brot kam eine außergewöhnliche Mischung aus Nutella und Frischkäse.

    “Ich finde das einfach lecker”, sagte er. Seine Auserwählte war dagegen irritiert und fragte unsicher: “Was packst du dir als Nächstes drauf? Senf?”

    Christian musste lachen. Der anfängliche Flirt-Versuch hatte für gute Laune zwischen den beiden gesorgt.

    (ll)


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    Die Welt ist besorgt, weil sich der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine weiter aufschaukelt.

    Wie kann Deutschland einen Beitrag zur Deeskalation auf dem Schwarzen Meer leisten? Und: Wie werden sich die Beziehungen zu Russland und China entwickeln? welche Konsequenzen muss Deutschland aus dem veränderten Verhältnis zu den USA ziehen?

    Die wichtigsten außenpolitischen Herausforderungen für Deutschland und Europa werden beim Berliner Forum Außenpolitik diskutiert.

    ► Als Medienpartner berichtet die HuffPost vor Ort und überträgt den Livestream aus Berlin (oben).

    Das steht auf dem Programm:

    ► Den Konferenztag werden Bundesaußenminister Maas und der slowakische Außenminister Lajčák eröffnen und über den Zusammenhalt in Europa reden.

    ► Zu den Herausforderungen deutscher und europäischer Sicherheitspolitik wird Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sprechen. Ü

    ► Über den Umgang mit Russland diskutieren die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Rose Gottemoeller und der estnische Verteidigungsminister Jüri Luik.

    Was ihr sonst noch über das Berliner Forum Außenpolitik wissen müsst:

    ► Auf dem Forum präsentiert die Körber-Stiftung die zweite Ausgabe der außenpolitischen Publikation The Berlin Pulse.

    Sie enthält die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Umfrage zu außenpolitischen Einstellungen der Deutschen – etwa zum transatlantischen Verhältnis oder einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben. 

    ► Erwartet werden rund 250 hochrangige Politiker, Regierungsvertreter, Experten und Journalisten. Mehr als die Hälfte von ihnen stammt aus dem europäischen Ausland, dem Nahen Osten, Asien und den USA.

    ► Während der Veranstaltung können Fragen und Kommentare via Twitter mit dem Hashtag #berlinfpf beigesteuert werden. 


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    Für die

    • Der WDR-Journalist Stephan Stuchlik hat für die “Tagesthemen” die aktuelle Eskalation an der Krim kommentiert.
    • Stuchlik sprach in seinem Kommentar drei Wahrheiten über den verschärften Konflikt zwischen Russland und der Ukraine aus. 

    “Um ehrlich zu sein, wir haben uns alle mehr oder weniger an die Situation in der Ukraine gewöhnt”, begann der WDR-Journalist Stephan Stuchlik seinen “Tagesthemen”-Kommentat über die aktuelle Zuspitzung des Krim-Konflikts.

    ► Was war passiert? Am Sonntag ging die russische Marine auf der Straße von Kertsch, den Gewässern zwischen russischem Festland und der Krim, aggressiv gegen ukrainische Schiffe vor. Mehrere Menschen wurden verletzt.

    Wegen mehrerer Ramm-Aktionen gegen ukrainische Schiffe und Schüssen verhängte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Montag das Kriegsrecht.

    3 Wahrheiten über den Konflikt über die Krim-Krise

    Politiker, Wirtschaftsvertreter und so manche Redaktionen hätten laut dem WDR-Journalisten Stuchlik im Vorfeld der neuen Eskalation zwischen Russland und der Ukraine gedacht: “Da war ein Konflikt, ist im Moment ruhig – wird schon gut gehen.”

    Dann machte der Tagesthemen-Kommentator eindrücklich deutlich, wie falsch diese Einschätzung ist. Stuchlik sprach drei Wahrheiten über die jüngste Eskalation zwischen Russland und der Ukraine aus:

    1. “Es muss nicht immer gut gehen”

    ► Stuchlik fragte, wer wirklich garantieren könne, “dass die russischen Kapitäne ihre Nerven im Zaum halten?”

    ► Wer garantiere, dass in der Ukraine, “einem Land im aufgeheizten Wahlkampfmodus, die Lage nicht außer Kontrolle gerät?”

    2. “Wir wissen, wer Schuld ist”

    “Wir wissen, wer schuld ist” – das sei eine Wahrheit, die nur wenige aussprechen wollen würden, betonte Stuchlik. Selbst wenn noch nicht gänzlich klar sei, wer konkret für den ersten Vorfall vom Sonntag verantwortlich sei. 

    “Russland hat völkerrechtswidrig die Krim besetzt”, betonte Stuchlik. Russland beherrsche so den Zugang zum Asowschen Meer und könne der Ukraine die Zufahrt zu wichtigen Häfen sperren.

    Dann wurde der Kommentator noch deutlicher: 

    “Russland hat, bitte alle mal hinsehen, aus Unrecht Fakten gemacht.”

    3. “Die Europäer haben dem wenig entgegenzusetzen”

    Europas Handlungsspielraum ist laut Stuchlik sehr begrenzt. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) habe zwar eine Vermittlerrolle für Deutschland und Frankreich vorgeschlagen.

    Aber:

    “Vielleicht sollte jemand der Bundesregierung sagen, dass es schwer ist in Kiew als neutraler Vermittler aufzutreten, wenn man gleichzeitig zusammen mit Russland die nächste Milliardenschwere Gaspipeline baut.”

    ► Besonders brisant: Die Pipeline habe das Ziel, die Ukraine zu umgehen, sagte der Journalist. Viel Diplomatie der letzten Jahre sei in “diesen großen Graben zwischen Außen- und Wirtschaftspolitik” versackt, machte Stuchlik deutlich.

    ► “Wer nicht eines Tages wirklich von einem kriegerischen Konflikt in Europa überrascht werden will”, betonte Stuchlik, der sollte sich dringend Gedanken über eine “andere und schlüssige Politik” machen.

    “Habe ich gesagt: ‘überrascht’?”, fragte Stuchlik rhetorisch. Dann erinnerte der Journalist an etwas, das aus seiner Sicht viele vergessen: Der Krieg findet bereits statt:

    “In der Ostukraine sterben täglich Menschen – auf beiden Seiten. Das haben wir, seien wir ehrlich, ganz gut verdrängt.”

    Seinen Kommentar schloss er mit einem Appell: “Es wäre dringend Zeit, aufzuwachen.”

    (ll)


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    Melania Trump im Weißen Haus zwischen den roten Weihnachtsbäumen. 

    • In einem kurzen Video hat First Lady Melania Trump die Weihnachtsdekoration des Weißen Hauses präsentiert. 
    • Die Farbe einige Weihnachtsbäume kam allerdings nicht gut an. 

    Melania Trump und Weihnachten: Seit die Ehefrau von Donald Trump im Weißen Haus wohnt, ist das für sie keine gute Kombination. 

    Im vergangenen Jahr waren viele US-Amerikaner irritiert von der Wahl der First Lady bei der Weihnachtsdekoration. Und auch in diesem Jahr bewies Melania Trump keinen guten Geschmack, sind sich viele Kritiker einig. 

    Die First Lady präsentierte ihre festliche Dekoration für das Weiße Haus in einem kurzen Trailer. Man sieht sie darin schweigsam durch das Weiße Haus laufen und einen Weihnachtsbaum begutachten. 

    Generell scheint das Weiße Haus voller Bäume zu sein. Vor allem ein Teil der Dekoration irritierte die Zuschauer. Es war die rote Farbe der Bäume in einem Gang, die Kritik und Spott auf sich zog. 

    Melania Trump und “The Handmaid’s Tale”

    Die blutroten Bäume erinnerten viele Twitter-Nutzer an “The Handmaid’s Tale”, ein dystopisches Serien-Drama über die Unterdrückung der Frau. 

    In der Serien tragen die Protagonistinnen rote Robe und weiße Kappen.

    ► Einen Twitter-Nutzer erinnerten die roten Bäume an dieses Outfit: 

    ► Eine Twitter-Nutzerin schreibt:

    “Da öffne ich heute Twitter und sehe, dass Melania rote ‘Handmaid’-Weihnachtsbäume im Kreml-Anbau aufgestellt hat. Frohen Montag!”

    Melania Trump und die Horror-Bäume

    ► Ein Twitter-Nutzer fühlte sich gar an einen Horrorfilm erinnert:

    “Melania hat also das Weiße Haus für Weihnachten dekoriert – mit blutroten Bäumen aus ‘The Shining: Urlaubsversion’.”

    ► Ein anderer Twitter-Nutzer kritisierte den gesamten Clip: 

    “Du bist allein. Es ist seltsam. Das ‘Haus des Volkes’, aber da bist nur du – isoliert, umgeben von Extravaganz. Du bist wie Marie Antoinette. Es ist ein ziemlich trauriges und bemitleidenswertes Werbevideo (...). Ich habe wirklich Mitleid mit dir.”

    ► Komikerin Samantha Bee verband ihr Urteil über die Weihnachtsdeko mit einer Kritik an US-Präsident Donald Trump: 

    “Danke für die Inspiration für die Weihnachtstage, First Lady! Dieses Jahr ist das Einzige, das wir wollen, dass dein Ehemann aufhört, Kinder mit Tränengas zu befeuern.”

    Sie spielte damit auf die Unruhen an der US-Grenze zu Mexiko an. Grenzpolizisten waren am Sonntag hart gegen Migranten vorgegangen, die die Grenze überqueren wollten. Das Tränengas der Polizisten traf auch Mütter und ihre Kinder. 

    Die Kritik an ihrer Dekoration scheint für Melania Trump zur Tradition zu werden. 

    (vw)


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    • Ikea ruft ein beliebtes Produkt zurück.
    • Es besteht Verletzungsgefahr.

    Der Möbelhändler Ikea ruft einen Ausziehtisch zurück, weil die Platten aus gefrostetem Glas herausfallen können. 

    In einer Pressemitteilung heißt es: 

    “Ikea bittet alle Kunden, die einen Glivarp-Ausziehtisch in der Farbe Weiß mit gefrostetem Glas erworben haben, diesen nicht mehr zu benutzen und sich an Ikea zu wenden.”

    So sieht der Tisch aus. 

    Kunden hätten berichtet, dass sich eine der Ausziehplatten aus den Schienen gelöst habe und heruntergefallen sei.

    Der Kaufpreis werde den Kunden voll erstattet, dafür sei kein Kaufnachweis notwendig.

    (ll)


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    • In den frühen 1990er Jahren trennten sich Lady Diana und Prinz Charles.
    • Eine TV-Doku enthüllt nun, wie die beiden Söhne, William und Harry, auf diese Nachricht reagierten. 
    • Im Video oben seht ihr, wie unterschiedlich die beiden Royals die bevorstehende Scheidung der Eltern annahmen. 

    Im Jahr 1992 trennten sich Prinzessin Diana und Prinz Charles nach elf Jahren Ehe. Vier Jahre später waren die beiden geschieden.

    Die Trennung der Eltern ist auch für die gemeinsamen Kinder eine harte Angelegenheit. So erging es auch den Kinder der beiden Royals – Prinz William und Prinz Harry. 

    Mehr zum Thema:Royals-Experte verrät – damit haben William und Harry ihren Vater sehr gekränkt

    Die neue TV-Dokumentation “William und Harry: Brothers in Arms” enthüllt nun, wie die Söhne auf die bevorstehende Scheidung der Eltern reagierten. 

    Wie ihr oben im Video sehen könnt, hat Lady Di ihren Söhnen die Nachricht übermittelt. Sie fuhr dafür zu ihren Söhnen ins Internat. Laut der Dokumentation sollen William und Harry die Nachricht auf unterschiedliche Weise aufgenommen haben.

    Mehr zum Thema: “Bin nie darüber hinweggekommen” – Prinz William spricht offen wie nie über den Tod seiner Mutter

    Royals: Lady Di und Prinz Charles trennten sich 1992

    Als sich Lady Di und Prinz Charles trennten, war William zehn Jahre alt. In der Doku heißt es:

    “William nahm es relativ stoisch auf und sagte zu seiner Mutter: ’Wenn du glücklicher bist, wenn du glücklicher sein willst, Mama, dann ist es das Richtige.”

    Williams jüngerer Bruder Harry nahm die Trennung der Eltern ganz anders auf. Wie der damals Achtjährige darauf reagierte, seht ihr oben im Video.

    Die Trennung ihrer Eltern und auch der tragische Tod von Mutter Diana soll William und Harry zusammengeschweißt haben.

    So sollen die beiden Royals auch lange Zeit die zweite Ehefrau ihres Vaters, Camilla, nicht akzeptiert haben. Mittlerweile sollen sie aber auch zu ihr ein gutes Verhältnis haben.

    Mehr zum Thema:Royal-Insider – William und Harry gehen wegen Meghan bald getrennte Wege

    (nmi)


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    Daniel Corrêa Freitas wurde brutal ermordet. 

    • Der brasilianische Fußballprofi Daniel Corrêa Freitas ist brutal ermordet worden. 
    • Nun hat die Justiz zwei Tatverdächtige angeklagt, Medien berichten grausige Details über den Fall.  

    Der Fall des toten brasilianischenFußballprofis Daniel Corrêa Freitas erschüttert Brasilien. Die verstümmelte Leiche des Sportlers, der zuletzt beim São Paulo FC unter Vertrag stand, war Ende Oktober in einem Gebüsch in einem Vorort des WM-Spielorts Curitiba gefunden worden. 

    Der Täter hatte Freitas die Kehle durchgeschnitten und seine Genitalien abgetrennt. Nun hat die brasilianische Justiz zwei Verdächtige angeklagt: das Ehepaar Edison und Cristiana B. 

    Aus den Unterlagen und den Aussagen der Ermittler, über die unter anderem die US-Zeitung “New York Post” berichtet, ergibt sich eine so tragische, wie brutale Geschichte der grausigen Tat. 

    Toter Fußballer: Ein Scherz, der zu einem Mord führte 

    Demnach habe Cristiana B. den 24-jährigen Fußballer zu einem Streich überredet. Sie wollte bei einer Feier in ihrem Haus zusammen mit Freitas ein Foto von sich in ihrem Bett machen. Offenbar waren Freitas und das Ehepaar gut miteinander bekannt. 

    “Sie hat den Spieler mutmaßlich dazu gebracht zu glauben, der Scherz würde harmlos sein”, zitiert die “New York Post” Staatsanwalt Joao Milton Salles. 

    Doch der Scherz ging nach hinten los. Laut Salles habe der Tatverdächtige Edison B. die Fassung verloren, als er seine Frau neben Freitas im Bett liegen sah. B. habe den Fußballer verprügelt und ihm vorgeworfen, seine Frau vergewaltigt zu haben. 

    Im Auto des Ehepaars habe B. und eine weitere Person den malträtierten Fußballer, offenbar noch am Leben, in einen Wald transportiert. Dort habe B. ihn erstochen und ihm die Genitalien abgeschnitten, berichtet die “New York Post”. 

    Bilder vom Fundort der Leiche. Die Genitalien des Sportlers wurden einige Meter entfernt in einem Baum gefunden. 

    Tatverdächtige schildern andere Version 

    Edison B. und seine Ehefrau sind nun beide wegen Mordes angeklagt. Laut Staatsanwalt Salles hätte Cristiana B. wissen müssen, wie ihr Ehemann auf den Scherz reagieren würde. Außerdem habe sie die Tat nicht gestoppt.

    Neben den beiden sind noch sieben weitere Personen von der Polizei festgenommen worden, die sich zur Tatzeit wegen einer Feier im Haus der Familie aufgehalten haben. Sie sollen den Fußballer ebenfalls verprügelt haben. 

    Cristiana B. und ihr Mann schildern eine andere Version des Tathergangs. Sie behaupten, Freitas habe Cristiana B. vergewaltigt, als sie in ihrem Bett schlief. Laut den Ermittlern würden die Spuren am Tatort allerdings eine andere Geschichte erzählen. 

    (vw)


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    Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU).

    ► Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), hat wegen der jüngsten Zuspitzung des Krim-Konfliktes Russland stark kritisiert.

    ► In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte der CDU-Politiker: “Dass hier eine rechtswidrige Machtausdehnung Russlands vorliegt, ist, glaube ich, nicht bestreitbar.” 

    ► Der Angriff auf ukrainische Marineschiffe vor der Krim sei der Versuch Russlands, seine Macht auf das Asowsche Meer auszudehnen, sagte der CDU-Politiker Norbert Röttgen weiter.

    Was Röttgen noch über die Krise sagte: 

    Röttgen betonte erneut, dass die Annexion der Krim bereits völkerrechtswidrig war. Nun versuche Russland sein Territorium noch weiter auszudehnen. Er sorgt sich, dass “dies jetzt auch konfliktreich und unter Einsatz von Gewalt durchgesetzt” und dadurch die Konfliktlage intensiviert würde:

    “Wir sind in einer insgesamt nervösen Welt und Zeitlage, und das macht dann auch die darüber hinausgehende Gefahr aus dieser Zuspitzung aus.”

    ► Zur Frage der Verantwortlichkeit sagte Röttgen gegenüber dem Deutschlandfunk:

    “Wir haben immer eine Neigung zu sagen, ja, es können doch irgendwie beide Seiten vielleicht auch ein bisschen (Schuld sein, Anm.). Es hat noch keiner ein rechtswidriges Verhalten der Ukraine vorgebracht. Das liegt auch nicht vor.”

    ► Der Sachverhalt spreche für sich, Russland habe ein relativ kleines ukrainisches Boot abgedrängt und bewusst gerammt.

    Was für Konsequenzen die Eskalation laut Röttgen nach sich zieht:

    Röttgen machte deutlich, dass das Verhalten Russland nicht folgenlos bleiben kann. Neue Sanktionen würden derzeit nicht diskutiert, seien aber denkbar.

    Der CDU-Politiker plädierte dafür, die “Herrschaft des Rechts” gegenüber dem russischen Prinzips des “Rechts des Stärkeren” durchzusetzen:

    “Wir müssen arbeiten, uns mit Geduld einsetzen dafür, dass das Recht gilt, und nicht, dass derjenige das Recht bestimmt, der das größere Militär hat.”

    Deutschland müsse über alle zivilen, diplomatischen und politischen Konsequenzen gegen Russland nachdenken, betonte er. Eine militärische Lösungen schloss Röttgen aus.

    Was ihr noch über die Krim-Eskalation wissen müsst:

    Am Sonntag ging die russische Marine auf der Straße von Kertsch, den Gewässern zwischen russischem Festland und der Krim, aggressiv gegen ukrainische Schiffe vor. Mehrere Menschen wurden verletzt.

    Wegen mehrerer Ramm-Aktionen gegen ukrainische Schiffe und Schüssen verhängte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Montag das Kriegsrecht.

    (ll)


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