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Huffington Post Germany Athena

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    Die Händler überschlagen sich mit Angeboten für ein Versehkreuz.

    • Bei “Bares für Rares” hat ein Paar ein Versehkreuz mit zu den Händlern gebracht.
    • Die fanden das Objekt so interessant, dass sie fast das Doppelte der Schätzsumme erreichten.

    Gisela und Bernhard Schmidt aus der nordrhein-westfälischen Stadt Werl wollen bei “Bares für Rares” ein Versehkreuz loswerden. 

    Experte Florian Maier soll die Rarität schätzen.

    Wie Bernhard Schmidt dem Moderator Horst Lichter erklärt, habe er das so genannte Versehkreuz in den 1950er Jahren von seiner Mutter geschenkt bekommen, die wiederum habe es von einem Mönch erhalten. Nun sei er in die ZDF-Sendung gekommen, weil er wissen wolle, wie viel das Objekt wert ist.

    Florian Maier übernimmt und erklärt dem Moderator zunächst, was ein Versehkreuz ist:

    “Bei dem Kreuz gibt es hinten eine Aufbewahrungsmöglichkeit, mit der man nicht nur eine Oblate transportieren konnte, sondern auch das Öl, um die letzte Salbung vorzunehmen. Vor circa 200 Jahren sind Menschen im Normalfall nicht in Krankenhäusern oder Altenheimen gestorben, sondern daheim. Da kam dann ein Mönch vorbei, hatte das Kreuz um den Hals und die Utensilien gleich mit dabei.”

    Wie viel ist das Versehkreuz wert?

    Händler geben sich einen erbitterten Kampf um ein Versehkreuz

    Der Name Versehkreuz komme also daher, dass man den Verstorbenen mit dem heiligen Sakrament der katholischen Kirche versehen hatte.

    Und Experte Maier hat noch mehr Informationen für das Ehepaar: Das Kreuz sei aus den 1910er Jahren und bestehe aus Silber. Demnach würde er für das Objekt einen Preis von 350 bis 400 Euro ansetzen.

    Für Gisela und Bernhard Schmidt erstmal eine Enttäuschung. Schließlich haben die angegeben, knapp 500 Euro für das Kreuz zu wollen. Doch die beiden entscheiden sich nach kurzer Überlegungszeit für eine Verhandlung mit den Händlern.

    Zum Glück, wie sich kurz danach zeigt. Denn: Die Händler sind so begeistert von dem Versehkreuz, dass sie sich schnell gegenseitig nach oben bieten.

    Nach schnellem Hin und Her macht am Ende Händler Fabian Kahl das Rennen. Er übergibt Ehepaar Schmidt damit das Doppelte der Schätzsumme, nämlich 650 Euro.

    Gisela Schmidt ist sichtlich zufrieden: “Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht und so gut läuft. Aber wir sind jetzt sehr glücklich.”

    (jr)


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    • Ein Selfie hat einen 22-jährigen Mann aus Texas vor einem großen Justizirrtum bewahrt.
    • Fast wäre er für 99 Jahre Gefängnis verurteilt worden, ein Foto konnte schließlich seine Unschuld beweisen.

    Es ist ein Tag gewesen, den Christopher Precopia wohl nie wieder vergessen wird.

    Ende 2017 standen Polizisten plötzlich in seiner Arbeitsstelle im US-Bundesstaat Texas und nahmen den heute 22-Jährigen fest. Über den Fall und die unglaubliche Wendung berichtete ABC News.

    Der Vorwurf: Precopia soll seine Ex-Freundin misshandelt und ihr unter anderem ein “X” auf die Brust geritzt haben.

    150.000 Dollar Kaution

    Gegen eine Kaution von 150.000 Dollar kam der junge Mann vorerst frei, musste aber eine Gefängnisstrafe von 99 Jahren fürchten.

    Precopia hatte aber Glück: Er konnte seine Unschuld beweisen. Zum Tatzeitpunkt war er rund 100 Kilometer vom Tatort entfernt – in der US-Stadt Austin.

    Und das konnte er auch belegen. Precopia hatte ein Selfie mit seiner Mutter in seinem Hotel gemacht und dieses in den sozialen Medien veröffentlicht.

    9 Monate wurde Precopia beschuldigt

    Dennoch dauerte neun Monate, bis die Polizei abschließen konnte. “Tun Sie nicht so, als wüssten Sie nicht, wovon wir reden”, sollen die Beamten laut Precopias Anwalt zu ihm gesagt haben, berichtet ABC News.

    Am Ende aber ließ die Staatsanwaltschaft die Klage fallen. Wie es genau zu den Vorwürfen der Ex-Freundin gekommen ist, ist derweil noch unklar.

    Klar ist nur: Ein Selfie rettete den 22-Jährigen vor einem großen Justizirrtum. Er hätte wohl den Rest seines Lebens hinter Gittern verbracht.

    (mf)


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    Eine Familie aus der vom Feuer zerstörten Stadt Magalla lebt nun in eine Wohnwagen auf einem Supermarkt-Parkplatz. 

    Am vergangenen Donnerstagmorgen ist Corey Gonzales durch ein lautes Klopfen an seiner Tür aufgewacht. 

    Als er aufmachte, stand da sein Nachbar. Gonzales solle fliehen, sofort. Vor der Tür flackerte der Himmel in unwirklichen Farben – schwarz, gelb, orange. Ein Anblick wie vom Ende aller Tage. 

    “Wir kommen sicher zurück, es wird nicht so eine große Sache sein”, sagte Gonzales seiner Verlobten, als sie ihre Sachen packten.

    Der 28-Jährige dachte, dass sie nur für kurze Zeit fliehen müssten. Wie so viele Einwohner der Stadt Paradise in Kalifornien hoffte er, dass das Feuer sie verschonen würde. Dass sein Haus verschont bleiben würde. 

    Doch mit jeder Stunde der Flucht, mit jedem Auto und mit jedem Bus voller Menschen, die Paradise verließen, wurde klarer, dass der Wind das Feuer immer schneller vor sich herschob.

    In der Nacht versammelte Gonzales seine Familie. Er sagte ihnen: “Wir müssen uns damit abfinden, dass es sein kann, dass alles, was wir haben, verloren ist.”

    Eine Woche später hat der Feuersturm, der Gonzales und seine Familie vertrieb, mindestens 77 Menschen getötet. Es ist die größte Feuerkatastrophe in der Geschichte des US-Bundesstaats Kalifornien. Noch immer werden über 1300 Menschen vermisst. 

    Und nun, wo das Adrenalin abklingt, beginnen die Feuer-Vertriebenen zu verstehen: Sie sind Flüchtlinge im eigenen Land. 

    “Ohne ihn wäre ich jetzt Asche”

    Es waren ebenfalls die Nachbarn, die Vivian retteten. Der Sohn der Familie im Haus nebenan weckte die 80-jährige Bewohnerin von Paradise und fuhr sie und ihre zwei Katzen raus aus der Stadt. Weg vom Feuer. 

    Vivian glaubt, dass sie die Katastrophe nicht überlebt hätte, wäre ihr Nachbar nicht zur Hilfe gekommen. 

    “Ohne ihn wäre ich jetzt Asche”, sagt sie. “Ich habe meine Katzen gepackt, meine Zahnbürste, meinen Kamm, mir meine Jogginghose angezogen und stieg ins Auto. Das war’s.” 

    Der Feuersturm hat die Stadt Paradise vollkommen zerstört. 

    Eine Woche später fand sie heraus, dass ihr Haus abgebrannt ist. 

    Vivian schläft jetzt auf einer Pritsche neben dem Korb ihrer Katzen, in einer improvisierten Unterkunft in einer Kirche. Obwohl sie um ihr Haus trauert, ist sie froh, dass sie keine der Hunderten ist, die nach der Evakuierung am Norovirus erkrankt sind.  

    “Es war würdelos, für uns alle”

    Libby Anderson, eine weitere Frau in der Unterkunft in der East Ave Kirche in Chico, hatte nicht so viel Glück. Sie teilt eine der Matratzen mit ihrer greisen Mutter. Schon zweimal hätten sie das Lager gewechselt, um dem Virus zu entkommen, sagt Anderson der HuffPost. 

    Doch am Donnerstag, eine Woche nachdem das Feuer ihr Haus zerstörte, war sie krank. “Es war würdelos, für uns alle”, sagt sie. Die Leute hätten sich übergeben, Durchfall gehabt. 

    Freiwillige mussten die Böden von menschlichem Abfall säubern. Sie benutzten Bleiche. Mehrere der Geflüchteten trugen zur Sicherheit Windeln, als die Toiletten zur Benutzung zu widerlich wurden. 

    Das improvisierte Evakuierungslager in der East Ave Kirche. 

    Erst am Freitag hätten Rettungskräfte Hilfe leisten können, die Nationalgarde habe Barrieren und Quarantänezelte errichtet. 

    Noch vor einer Woche habe im Lager in der East Ave Church eine Stimmung wie in einem Ferienlager geherrscht, erzählt ein Freiwilliger der HuffPost. Der Optimismus sei aber schnell vergangen. Immer mehr Menschen seien erst erschöpft und dann krank geworden.

    Immer mehr hätten realisiert, was sie alles verloren hatten: ihr Zuhause, den eigenen Besitz, Freunde und Verwandte. 

    “So ein Feuer zerstört dich auf eine Weise, mit der du gar nicht rechnest”

    Zu diesen Verlusten, zu den Krankheiten und dem Mangel an medizinischer Versorgung komme irgendwann das Trauma hinzu, erzählt ein Überlebender eines früheren Feuersturms der HuffPost. 

    “Die Opfer haben alle noch verdammt keine Ahnung, wie traumatisiert sie gerade sind”, sagt Caz Tomaszewski. 2015 hat er sein Haus bei einem Feuer im Bezirk Calaveras verloren. Er leidet noch immer an einer posttraumatischen Belastungsstörung. 

    “So ein Feuer, das zerstört dich auf eine Weise, mit der du gar nicht rechnest”, sagt Tomaszewski.

    “Die Menschen glauben, sie verlieren halt ihren Kram und rennen um ihr Leben und dann war es das. Aber du verlierst jegliche Routine. Jede Gewohnheit, alles Gewohnte. Jeden Platz, an dem du dich sicher gefühlt hast. Deine Zukunft, deine Gemeinschaft.” 

    “Es gibt nichts, was dich auf so etwas vorbereiten kann”

    Gonzales’ Neffen und Nichten sind verwirrt und gelangweilt. Früher spielten sie in den Wäldern hinter dem Haus. 

    Libby, die alte Dame aus Paradise, will nachsehen, ob ihre Windspiele das Feuer überstanden haben. 

    Vivian möchte einfach nur in ihrem eigenen Haus duschen. Dann erinnert sie sich, dass sie kein Haus mehr hat. 

    Für viele der Flüchtlinge in Kalifornien ist es einfacher, den physischen Stress auszuhalten, als die Tatsache zu ertragen, dass ihre Häuser abgebrannt oder sogar Menschen, die ihnen nahe standen, im Feuer umgekommen sind. 

    Die Natur holt sich zurück, was das Feuer zerstört hat. 

    Die Straßen nach Paradise und in die Nachbarstädte sind noch immer geschlossen. Nur Rettungskräfte und Journalisten dürfen in das Gebiet. Tausende Geflüchtete warten auf die Nachricht, ob ihr Haus die Katastrophe überstanden hat. 

    Viele der Häuser und Geschäfte in den Städten Paradise und Magalie werden wie Tatorte behandelt, sagt die Polizei der HuffPost. Feuerwehrkräfte begutachten den Schaden und suchen nach Leichen. 

    “Wir hatten so viel Glück”, sagt Gonzales. “Niemand von uns wurde verletzt, niemand von uns wurde zurückgelassen.” Er lebt jetzt bei Verwandten in Lincoln, einer Stadt eineinhalb Autostunden südlich von Paradise. 

    “Doch als wir unser Haus auf der Liste mit den zerstörten Gebäuden sahen, drehte sich mir der Magen um”, sagt er. “Das Haus hatte diesen kleinen Torbogen, die Kinder haben ihn pink und lila angemalt. Das ist das einzige, was noch steht. Es gibt nichts, was dich auf so etwas vorbereiten kann.” 

    Dieser Artikel erschien ursprünglich in der HuffPost US und wurde von Josh Groeneveld übersetzt und editiert. 


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    Es muss so im zehnten Schuljahr gewesen sein. Im Geschichts-Unterricht sprachen wir über Feminismus und mein Klassenkamerad Benedikt wollte mich ärgern:

    “Warum heißt es denn eigentlich “Die Geisel”, Gunda?” Ich steckte mein Mäppchen in den Rucksack, sah ihn an und fragte zurück: “Warum heißt es eigentlich Der Idiot?”

    Dass das grammatikalische Geschlecht nichts mit den Eigenschaften des Wortes zu tun hat, wussten wir beide. Aber was wir auch beide wussten: Worte sind wichtig. Worte können nicht nur ärgern, sie können auch verletzen und sie können zur Waffe werden, da, wo man sonst nur mit Gewalt hinkommt: Ins Private, ins Intime.

    Worte schaffen Wirklichkeit. Das wissen auch Marketingexperten, die sich mühevoll überlegen, wie sie ein neues Produkt nennen, denn sie wissen: Allein der Name kann schon bewirken, dass es besser schmeckt.

    Worte schaffen Wirklichkeit – das gilt auch bei den Genitalien

    Das wissen Politiker und PR-Manager, die sehr sorgfältig abwägen, mit welchen Worten sie in den Wahlkampf ziehen oder Pressekonferenzen abhalten. Das wissen wir alle, wenn wir darüber nachdenken, wie wir jemandem unsere Zuneigung gestehen.

    Worte schaffen aber nicht nur Wirklichkeit, sie drücken auch eine Geschichte aus. Das fiel mir neulich wieder auf. Eigentlich sogar eher zufällig. Ich hatte gerade einen Artikel für watson.dezu der korrekten Bennenung der weiblichen Genitalien recherchiert.

    Viele Begriffe, alle mit einer Geschichte. Ich ging meine Notizen durch: Vulva, Klitoris, Vagina, Schamlippen….Schamlippen? Warum eigentlich Schamlippen? Was hat die Scham an unserer Vulva verloren? Ich schaute im Duden nach, welches Wort ich alternativ verwenden könnte. Doch ich fand: nichts.

    Worte drücken Geschichte aus. Und die Schamlippen weisen auf eine Geschichte der unterdrückten Sexualität, der Diskriminierung von weiblicher Lust und der Beschämung von weiblichen Körpern hin.

    Doch diese Geschichte ist noch nicht vorbei. Wer wissen will, wie lebendig die Scham für viele Frauen noch ist, der muss sich nur mal mit Gynäkologen, Sexualtherapeuten und Psychologen unterhalten.

    Diskriminierung weiblicher Sexualität

    Und so kam mir die Idee. Es kann doch nicht sein, dachte ich, dass wir ein Körperteil nicht benennen können, ohne dabei von Scham zu sprechen. Denn Worte schaffen Wirklichkeit, remember? Für Schamgegend kann man auch Genitalbereich sagen, aber die Schamlippen sind laut Duden alternativlos die Schamlippen.

    Ich beschloss, das zu ändern. Und zwar radikal und sofort. Ich möchte, dass es ein anderes Wort im Duden dafür gibt.

    Ich erzählte Mithu Sanyal, Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin von “Vulva - Die Enthüllung des ‘unsichtbaren’ Geschlechts” von meiner Idee. Sie war sofort dabei. Und wir beide fanden, dass wir auch gar nicht lange nach einem Wort suchen müssen: Es sind die Lippen der Vulva, nennen wir sie also Vulvalippen!

    Vulvalippen in den Duden

    Und so haben wir eine Kampagne gestartet. Vulvalippen in den Duden. Wir haben geschrieben, getwittert, Interviews gegeben, und schließlich eine Petition bei change.org gestartet: Mehr als 31.000 Menschen haben schon unterschrieben. Es sollen noch viel mehr werden!

    ► Hier könnt auch ihr unterschreiben 

    Denn wie bekommt man ein neues Wort in den Duden? Genau. In dem es so oft wie möglich verwendet wird. Wir müssen also Aufmerksamkeit darauf lenken, Leute überzeugen, dass Wort so oft wie möglich zu nutzen. Wir sollten uns nicht länger vorschreiben lassen, dass die Scham etwas mit unseren Körpern zu tun hat.

    Vulvalippen. Es ist nur ein Wort. Aber es ist natürlich nicht nur ein Wort, sondern es ist ein Zeichen für all das, für was wir uns schämen, für all das Unausgesprochene zwischen unseren Schenkeln und die Angst in unseren Köpfen. Lasst uns mit diesem Wort anfangen und lasst uns mit ganz vielen anderen Worten weitermachen. Es hat sich aus-geschämt.


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    Es muss so im zehnten Schuljahr gewesen sein. Im Geschichts-Unterricht sprachen wir über Feminismus und mein Klassenkamerad Benedikt wollte mich ärgern:

    “Warum heißt es denn eigentlich ‘Die Geisel’, Gunda?” Ich steckte mein Mäppchen in den Rucksack, sah ihn an und fragte zurück: “Warum heißt es eigentlich Der Idiot?”

    Dass das grammatikalische Geschlecht nichts mit den Eigenschaften des Wortes zu tun hat, wussten wir beide. Aber was wir auch beide wussten: Worte sind wichtig. Worte können nicht nur ärgern, sie können auch verletzen und sie können zur Waffe werden, da, wo man sonst nur mit Gewalt hinkommt: Ins Private, ins Intime.

    Worte schaffen Wirklichkeit. Das wissen auch Marketingexperten, die sich mühevoll überlegen, wie sie ein neues Produkt nennen, denn sie wissen: Allein der Name kann schon bewirken, dass es besser gefällt.

    Worte schaffen Wirklichkeit – das gilt auch bei den Genitalien

    Das wissen Politiker und PR-Manager, die sehr sorgfältig abwägen, mit welchen Worten sie in den Wahlkampf ziehen oder Pressekonferenzen abhalten. Das wissen wir alle, wenn wir darüber nachdenken, wie wir jemandem unsere Zuneigung gestehen.

    Worte schaffen aber nicht nur Wirklichkeit, sie drücken auch eine Geschichte aus. Das fiel mir neulich wieder auf. Eigentlich sogar eher zufällig. Ich hatte gerade einen Artikel für watson.de zu der korrekten Benennung der weiblichen Genitalien recherchiert.

    Viele Begriffe, alle mit einer Geschichte. Ich ging meine Notizen durch: Vulva, Klitoris, Vagina, Schamlippen… Schamlippen? Warum eigentlich Schamlippen? Was hat die Scham an unserer Vulva verloren? Ich schaute im Duden nach, welches Wort ich alternativ verwenden könnte. Doch ich fand: nichts.

    Worte drücken Geschichte aus. Und die Schamlippen weisen auf eine Geschichte der unterdrückten Sexualität, der Diskriminierung weiblicher Lust und der Beschämung weiblicher Körpern hin.

    Doch diese Geschichte ist noch nicht vorbei. Wer wissen will, wie lebendig die Scham für viele Frauen noch ist, der muss sich nur mal mit Gynäkologen, Sexualtherapeuten und Psychologen unterhalten.

    Diskriminierung weiblicher Sexualität

    Und so kam mir die Idee. Es kann doch nicht sein, dachte ich, dass wir ein Körperteil nicht benennen können, ohne dabei von Scham zu sprechen. Denn Worte schaffen Wirklichkeit, remember? Für Schamgegend kann man auch Genitalbereich sagen, aber die Schamlippen sind laut Duden alternativlos die Schamlippen.

    Ich beschloss, das zu ändern. Und zwar radikal und sofort. Ich möchte, dass es ein anderes Wort im Duden dafür gibt.

    Ich erzählte Mithu Sanyal, Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin von “Vulva - Die Enthüllung des ‘unsichtbaren’ Geschlechts” von meiner Idee. Sie war sofort dabei. Und wir beide fanden, dass wir auch gar nicht lange nach einem Wort suchen müssen: Es sind die Lippen der Vulva, nennen wir sie also Vulvalippen!

    Vulvalippen in den Duden

    Und so haben wir eine Kampagne gestartet. Vulvalippen in den Duden. Wir haben geschrieben, getwittert, Interviews gegeben, und schließlich eine Petition bei change.org gestartet: Mehr als 31.000 Menschen haben schon unterschrieben. Es sollen noch viel mehr werden!

    ► Hier könnt auch ihr unterschreiben 

    Denn wie bekommt man ein neues Wort in den Duden? Genau. Indem es so oft wie möglich verwendet wird. Wir müssen also Aufmerksamkeit darauf lenken, Leute überzeugen, das Wort so oft wie möglich zu nutzen. Wir sollten uns nicht länger vorschreiben lassen, dass die Scham etwas mit unseren Körpern zu tun hat.

    Vulvalippen. Es ist nur ein Wort. Aber es ist natürlich nicht nur ein Wort, sondern es ist ein Zeichen für all das, für was wir uns schämen, für all das Unausgesprochene zwischen unseren Schenkeln und die Angst in unseren Köpfen. Lasst uns mit diesem Wort anfangen und lasst uns mit ganz vielen anderen Worten weitermachen. Es hat sich aus-geschämt.


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    Günter Verheugen, der SPD-Politiker war Vize-Kommissionspräsident und EU-Kommissar für Unternehmen und Industrie. 

    ► Der frühere Vize-Kommissionspräsident und EU-Kommissar Günter Verheugen hat Großbritannien und die Europäische Union vor den gefährlichen Folgen eines ungeregelten Brexits gewarnt.

    ► Die britische Premierministerin Theresa May hatte vergangene Woche eine Brexit-Vereinbarung mit der EU getroffen, die Ende des Monats unterschrieben werden soll. May schlägt jedoch großer Protest sowohl aus ihrer eigenen Partei als auch vom Koalitionspartners und der Opposition entgegen.

    “Alles läuft im Augenblick auf einen Crash hinaus”, sagte Verheugen in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Nicht nur die Position Londons, sondern auch die Brüssels werde “enorm geschwächt”. 

    Welche Empfehlung Verheugen Brüssel gibt:

    Verheugen glaubt, dass es ein Fehler sei, den Briten den EU-Austritt so schwer wie möglich zu machen, damit das Beispiele keine Nachahmer findet.

    Die “vernünftigste Regelung” wäre gewesen, “mit Großbritannien, so wie mit anderen großen und wichtigen Partnerstaaten auch, ein möglichst tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen abzuschließen”, erklärte der SPD-Politiker. Das habe Brüssel aber von Anfang an ausgeschlossen. 

    Die EU hätte aus Verheugens Sicht sagen müssen, “ihr seid ein Drittland, ein Drittland, das uns besonders wichtig ist, mit dem wir besonders eng verbunden sind, aber eben ein Drittland”, vergleichbar mit Kanada oder Japan.

    (jkl)


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    Meghan und ihre Mutter müssen sich auf seltsame Traditionen im Königshaus einstellen. 

    • In diesem Jahr wird Meghans Mutter mit der britischen Königsfamilie Weihnachten verbringen.
    • Dafür muss sie allerdings auf die Waage steigen.

    Herzogin Meghan darf sich dieses Jahr auf ein ganz besonderes Weihnachtsfest freuen.

    Nicht nur wird sie erstmals als offizielles royales Familienmitglied das Fest mit der englischen Königsfamilie verbringen. Berichten zufolge wird auch ihre Mutter Doria Ragland an dem Fest teilhaben dürfen.

    Es ist eine echte Besonderheit für Personen außerhalb der royalen Familie zu den Festivitäten geladen zu sein. Herzogin Kates Eltern wurde diese Ehre beispielsweise noch nicht zu teil.

    Mehr zum Thema:Drama um Meghan – drei Angestellte flüchteten wegen ihr aus dem Palast

    Meghan und Mutter müssen vor und nach dem Essen gewogen werden

    Allerdings müssen sich Meghan und ihre Mutter auf eine sehr außergewöhnliche Tradition gefasst machen, wie Royal-Expertin Ingrid Seward dem englischen Format des Magazins “Grazia” verraten hat. 

    Es klingt zwar absurd, aber die Queen werde demzufolge Meghan und ihre Mutter wiegen.

    ► Und das sowohl vor dem Weihnachtsmahl als auch danach.

    Was nach einer Diätkontrolle oder eine Form von emotionaler Folter klingt, sei in Wahrheit eine Tradition, die von König Edward VII. stamme. 

    Alte Tradition nach König Edward VII.

    Der König aus dem 19. Jahrhundert wollte damit sicherstellen, dass alle seine Gäste gut gespeist haben und das sei nur möglich, wenn sie ein paar Pfunde über die Feiertage zugelegt haben. 

    Für Meghan sollte die Tradition allerdings nicht neu sein.

    Sie verbrachte bereits im letzten Jahr noch als Prinz Harrys Verlobte das Fest zusammen mit dessen Familie. Ihre Mutter sollte sie allerdings vielleicht vor diesem Ritual vorwarnen. 

    (ujo)


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    ► Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegnerhat dem Kandidaten für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, vorgeworfen, rechtes Gedankengut in Bezug auf die Flüchtlingskrise zu verbreiten.

    ► “Man kann ja darüber streiten, ob man es gut findet, wenn wie in den USA nun auch in Deutschland Millionäre aus der Finanzindustrie politische Ämter in Volksparteien anstreben”, sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. Die lange Abwesenheit von Merz aus der Politik habe aber wohl zu erheblichen Wahrnehmungsdefiziten geführt.

    ► “Seine Behauptung, 2015 seien die Grenzen geöffnet worden, ist ein Schauermärchen, das in rechten Kreisen verbreitet wird, um die humanitäre Flüchtlingspolitik zu diskreditieren und gegen die zu hetzen, die damals zu uns gekommen sind”, kritisierte Stegner.

    Worauf sich Stegners Merz-Kritik bezieht:

    Merz hatte am Sonntag bei “Anne Will” in der ARD mit Blick auf die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesagt:

    “Bis heute ist die Frage nicht geklärt, auf welcher Rechtsgrundlage eigentlich die Grenzen geöffnet wurden im September 2015.”

    Die Bundesregierung hatte wegen Tausender gen Zentraleuropa ziehender  Flüchtlinge und der daraus entstandenen humanitären Notsituation die Außengrenze nicht geschlossen. “Sie sind geöffnet worden für einen Flüchtlingsstrom nach Deutschland, der in dieser Form bisher noch nie in diesem Land war”, hatte Merz in der Talkshow behauptet.

    Zugleich sagte er: “Es war eine großartige humanitäre Geste der Bundesrepublik Deutschland, diese Flüchtlinge nach Deutschland einzuladen.” Es hätte aber eine “einmalige Ausnahme” bleiben sollen, kritisierte der 63-Jährige.

    FDP-Vize Kubicki nimmt Merz in Schutz:

    Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki kritisierte Stegner für seine Attacke auf Merz wegen dessen finanzieller Situation scharf. “Die deutsche Sozialdemokratie ist nur noch erbarmungswürdig”, sagte der FDP-Politiker der dpa.

    Niemand müsse sich wundern, dass die Sozialdemokraten in den Umfragen von Tiefpunkt zu Tiefpunkt schreiten. “Dass mit Stegner ausgerechnet der Meister der Erfolglosigkeit über andere richtet, ist ein deutlicher Fingerzeig dafür, dass die Träume von dem Überleben der Volkspartei SPD dauerhaft verflogen sind”, meinte Kubicki.

    (mf)


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    • Außenminister Heiko Maas hat auf einer deutsch-polnischen Veranstaltung eine sehr entgegenkommende Rede gehalten.
    • Der polnische Botschafter holte hingegen zum Rundumschlag aus, wie ihr im Video oben sagt. 

    Im Auswärtigen Amt hat bereits Ende vergangener Woche die Veranstaltung “Ein Jahrhundert deutsche Polenpolitik” stattgefunden. Auch Außenminister Heiko Maas hielt dort eine Rede zur Beziehung zwischen Deutschland und seinem Nachbarland Polen.

    Er fand sehr versöhnliche Worte. Laut “Tagesspiegel” erklärte Maas, man müsse bereit sein, “die Geschichte mit den Augen des Gegenüber zu sehen”, er redete über seine Besuche in Polen und darüber, wie Deutsche und Polen die Europäische Union einen könnten.

    Auf polnischer Seite fiel die Rede aber nicht ganz so positiv aus. Vor allem zeigt sich mit Blick auf das am Montag veröffentlichte Manuskript, dass der polnische Botschafter Andrzej Przylebskiin seiner Rede wenige Tage zuvor an einigen Stellen abgewichen war – und der Inhalt damit durchaus schärfer wurde.

    Weiter auf Konfrontationskurs

    So seien laut Przylebski die gesamten letzten hundert Jahre der deutschen Politik gegenüber Polen “eine Katastrophe” gewesen. 

    Im Rede-Manuskript heißt es hingegen nun abgeschwächt: “Mehr als die
    Hälfte der letzten hundert Jahre (sind) von deutscher Polenpolitik eine Katastrophe gewesen.”

    Weiterhin sagte Przylebski bei der Anwesenheit von Maas: Die Lage habe sich nach 1989 nicht so entwickelt, wie die meisten Polen es sich gewünscht hätten. Allgemein wäre die Nachbarschaft “nicht zufriedenstellend”. In der nachträglich veröffentlichten Version ist von “nicht völlig zufriedenstellend” die Rede. Auch das ist merklich schwächer.

    Der Konfrontationskurs Polens ist keine Überraschung: Wiederholt forderte der Nachbarstaat Reparationsleistungen von Deutschland aufgrund des Zweiten Weltkrieges.

    (mf)


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    Friedrich Merz und Hartz-IV-Empfängerin Elżbieta Kremplewski.

    Lieber Herr Merz, 

    vor kurzem haben Sie sich die Mühe gemacht, für uns die Mittelschicht noch einmal neu zu definieren. Ich dachte bisher immer, zur Mittelschicht gehört, wer so mittel viel verdient – in Deutschland sind das aktuell zwischen 1385 und 2596 Euro netto pro Person.

    In einem Gespräch mit der “Bild am Sonntag” sagten Sie allerdings jüngst: “Heute verdiene ich rund eine Million Euro brutto.” 

    Das sind ja nun ein paar Euro mehr, als die Mittelschicht aktuell verdient. Und trotzdem hielt Sie das nicht davon ab, folgende Worte zu sagen:

    Ich habe von meinen Eltern die Werte mitbekommen, die die Mittelschicht prägen: darunter Fleiß, Disziplin, Anstand, Respekt und das Wissen, dass man der Gesellschaft etwas zurückgibt, wenn man es sich leisten kann.”

    Ich musste lachen über Ihre Worte – und wurde dann traurig

    Ich gebe zu, ich musste laut lachen, als ich das gelesen habe – um gleich darauf ein bisschen traurig zu werden: Denn wenn Sie als Millionär sich bei der Mittelschicht verorten, Herr Merz – was sind dann Hartz-IV-Empfänger wie ich?

    Wenn jetzt die finanzielle Oberschicht die neue Mittelschicht ist – was ist dann die reale Mittelschicht? Die neue Unterschicht? Und wo steht dann die reale Unterschicht? Fällt sie dann komplett vom gesellschaftlichen Tellerrand?

    Und wenn Fleiß, Disziplin und Respekt Eigenschaften sind, die lediglich die Mittelschicht für sich beanspruchen darf – sind dann alle anderen Gesellschaftsgruppen automatisch faul und respektlos?

    Mehr zum Thema: Was Merz hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der CDU gesagt hat

    Gehöre ich als Hartz-IV-Empfängerin jetzt auch zur Mittelschicht, Herr Merz?

    Ich selbst beziehe seit fünf Jahren Hartz IV – und damit gehöre ich schon einmal eindeutig nicht zur Mittelschicht. Denn ich lebe von monatlich weniger als 1000 Euro. 

    Ausgesucht habe ich mir meine Lebenssituation übrigens nicht: Das letzte Unternehmen, bei dem ich gearbeitet habe, ist insolvent gegangen. Mit Ende 50 damals habe ich keine neue Vollzeitstelle mehr gefunden. Deswegen arbeite ich nun auf Minijob-Basis in einem Supermarkt und stocke mit Hartz IV auf, um meine Existenz zu sichern.

    Wenn ich mir Ihre Definition von Mittelschicht anschaue, Herr Merz, dann gehöre ich ja genauso zu dieser Gruppe dazu. Ich bin auch fleißig und respektvoll. Heißt das jetzt, dass wir auf einer gesellschaftlichen Stufe stehen, Herr Merz? Ich glaube, mit einer Hartz-IV-Empfängerin würden Sie sich nicht in einen Topf werfen lassen, das ginge dann doch zu weit.

    Die Werte, die Sie als “typisch” für die Mittelklasse benannt haben, orientieren sich nicht an der wirtschaftlichen Lage eines Menschen. Arme, Reiche, Superreiche können allesamt fleißig und faul, diszipliniert und chaotisch, respektvoll und frech sein. 

    Was Sie mit Ihren Worten wahrscheinlich sehr unglücklich ausdrücken wollten, war: Schaut mal, Leute, ich habe ein paar Millionen auf dem Konto, aber ich bin genauso wie ihr. Leider haben Sie damit das Gegenteil bewiesen: Schade, Herr Merz – Sie haben vergessen, wie man in Deutschland lebt.

    Mit Ihren Worten zeichnen Sie ein anderes Bild von Deutschland

    Und Sie haben vergessen, dass es durchaus Klassenunterschiede gibt und man diese Klassen nicht künstlich auf- und abstufen kann. Wenn Sie als Oberschichtler sich zur Mittelschicht zählen, Herr Merz, dann zeichnet das ein ganz bestimmtes Bild von unserem Land:

    ► Eines, in dem viel Geld zu haben eine Norm ist.

    Eine gesellschaftliche Schicht wird nicht nur geprägt von den moralischen Werten, die Sie teilt – sondern auch von den finanziellen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen. 

    Die Mittelschicht, zu der ich auch einmal gehörte, muss sich mit existenziellen Problemen herumschlagen, die Sie glücklicherweise nicht haben, Herr Merz.

    Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, ob Sie mit Ihrem Gehalt über die Runden kommen, ob Sie Ihren Kindern Taschengeld zahlen können, ob Sie sich einen Jahresurlaub leisten können. Ob Sie mal eine ausreichende Rente bekommen werden. 

    Gestern in der Talkshow von Anne Will sagten Sie: “Ich habe schon ein Gefühl für das Leben des normalen Bürgers.” Sie versäumten auch nicht, auf Ihre Stiftung für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien hinzuweisen.

    Das ist ja sehr löblich, dass Sie sich für Menschen engagieren, die einen schlechteren Start ins Leben hatten. Aber mal ehrlich: Nur weil Sie schlechter situierte Menschen unterstützen, heißt es noch lange nicht, dass Sie wissen, wie “normale Bürger” in Deutschland leben.

    Ihr Leben ist eindeutig nicht mehr davon geprägt, dass Sie arbeiten müssen. Im Gegensatz zur Mittelschicht oder auch Unterschicht in Deutschland sind Sie nicht mehr auf einen Vollzeit-Job angewiesen. Die Millionen sind trotzdem auf Ihrem Konto.

    Es wirkt, als schämten Sie sich für Ihre Millionen, Herr Merz

    Und das ist ja in Ordnung – niemand will hier eine Neiddebatte führen, wie Sie gestern bei “Anne Will” bemerkt haben. Es ist ja prima, dass Sie sich Ihre Millionen erarbeitet haben, dass Sie sich gemeinnützig engagieren. 

    Aber wenn Sie verzweifelt versuchen, sich neben den “kleinen Mann” zu stellen und den Kopf zwischen die Schultern einziehen, um bloß nicht größer zu wirken, ist das so, als würden Sie sich für Ihre Millionen schämen.

    Stehen Sie doch lieber zu Ihrem Reichtum und vertreten Sie Ihre gesellschaftliche Klasse mit Würde!

    Mehr zum Thema: Merz kontert Claus Kleber im ZDF-“Heute-Journal”: “Korrigiere Sie nur ungern”

    Es ist ja auch gut, dass Sie versuchen, sich volksnah zu geben. Aber vielleicht sollten Sie das lieber nicht mithilfe leerer Worte, sondern Handlungen tun, Herr Merz. Ansonsten wirkt das ganze nur wie Kalkül, weil eine wichtige politische Position für Sie auf dem Spiel steht.

    Machen Sie sich bitte bewusst, dass es diese wirtschaftlichen Unterschiede innerhalb der Bevölkerung gibt, und dass diese Unterschiede die Lebensrealitäten der Menschen prägen.

    Bitte versuchen Sie, in Ihre Reden alle diese Menschen mit einzubeziehen und ihren Lebensumständen sowie Problemen gerecht zu werden, ohne sie herunterzuspielen.

    Beste Grüße

    Ihre Elżbieta Kremplewski

    Dieser Artikel wurde von Agatha Kremplewski aufgezeichnet.

    (ben/mf)


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    • Greg Phillpotts hat gedacht, er habe nur gewöhnlichen Schnupfen.
    • Doch der Arzt stellte schnell fest: Phillpotts läuft Gehirnflüssigkeit aus der Nase.

    Im Bezirk Johnston County im US-Bundesstaat North Carolina hat das Thanksgiving-Dinner der Familie Phillpotts eine tragische Wendung genommen.

    Familienvater Greg Phillpotts war gerade dabei, ein Gericht zuzubereiten, als eine seltsame Flüssigkeit aus seiner Nase in die Schüssel tropfte.

    “Es hat das ganze Abendessen versaut!”, erklärte sichtlich wütende Phillpotts dem US-Nachrichtensender ABC News.

    Phillpotts hatte in den letzten Jahren häufiger mit Allergien zu kämpfen. Manche Ärzte hatten auch Pneumonie und Bronchitis diagnostiziert, weshalb er sich keine weiteren Gedanken machte.

    Austretende Hirnflüssigkeit

    Er habe sich dann einfach Taschentücher in die Nase gesteckt, da er sich nicht alle paar Minuten die Nase putzen wollte.

    Als aber keine Besserung eintrat, fuhr er in das nächstgelegene Krankenhaus. Der diensthabende Arzt stellte dann fest: Das, was aus seiner Nase kam, war Cerebrospinalflüssigkeit.

    Diese Flüssigkeit umgibt das Gehirn, um es vor Erschütterungen zu schützen. Wie der Arzt Phillpotts erklärte, könnte so Meningitis entstehen, da Bakterien von der Nase ins Gehirn wandern könnten.

    Der Mann wurde also zum nächstmöglichen Zeitpunkt operiert. Ein Stück Gewebe, das an einer anderen Stelle seines Körper entnommen wurde, diente als Abdichtung. 

    Nur ein Schnupfen?

    Phillpotts ist nun froh, wieder durchatmen zu können.

    Und auch, wenn diese Diagnose bei Schniefnasen nicht besonders häufig gestellt wird, warnt sein Arzt nun alle, die denken, sie hätten nur eine verstopfte Nase.

    Sollte die Flüssigkeit nämlich konstant nur aus einem Nasenloch kommen, einen seltsamen, salzigen Geschmack haben und einen stechenden Kopfschmerz mit sich bringen, könnte es mehr sein, als nur ein Schnupfen.

    (mf)


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    In einem Plattenbau in Jena-Winzerla passierte die grausame Tat.

    Die Feuerwehr in der Thüringer Großstadt Jena hat am Montagnachmittag einen grausamen Fund gemacht. In einer Plattenbauwohnung im Stadtteil Winzerla entdeckte die herbeigerufene Polizei vier Tote, darunter ein nur vier Wochen altes Baby. Das berichtet die “Ostthüringer Zeitung”

    Dem Blatt zufolge sollte die Feuerwehr einem Wasserschaden nachgehen. Da sich aus der betreffenden Wohnung niemand meldete, öffneten Feuerwehrmänner die Tür. Dabei entdeckten sie die Toten.

    Bei ihnen soll es sich um zwei Männer, eine Frau und ihr Kind handeln. Die Personen waren zuvor als vermisst gemeldet worden. Die Beamten gehen von einer Beziehungstat aus. 

    Laut “Bild” soll einer der Männer seine Ex-Freundin und deren neuen Partner sowie das Baby getötet haben. Anschließend habe er Suizid begangen. 

    Die Staatsanwaltschaft will am Dienstag Einzelheiten zu dem Fall mitteilen.

    Hinweis der Redaktion: Wenn du das Gefühl hast, dein Leben macht keinen Sinn mehr, wende dich bitte an die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

    Beim Jugendinformationszentrum München findest du zudem persönliche und telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche. Telefonnummer: 089 550 521 50 (Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 13 – 18 Uhr). 


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    • Ein Papagei hat in England einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. 
    • Das Tier imitierte das Alarmsignal des Feuermelders so perfekt, dass ein Mitarbeiter  der Notrufzentrale am Telefon die Feuerwehr alarmierte. 
    • Im Video oben seht ihr, wie täuschend echt der Papagei den Alarmton nachmachte. 

    Im englischen Daventry hat ein Papagei vergangene Woche einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Telefonzentrale alarmierte die Feuerwehrmänner, sie hatte den Notruf direkt aus der Wohnung erhalten, in der es gebrannt haben soll. 

    Die Telefonverbindung von der Wohnung in die Zentrale wurde von der automatischen Meldeanlage hergestellt, die mit dem Feuermelder verknüpft ist. Sofort war ein Mitarbeiter der Notfallzentrale telefonisch mit dem Wohnungseigentümer verbunden.

    Während des Telefonats war in der Wohnung auch der Feueralarm laut und deutlich zu hören. Er kam aber nicht wie vom Feuermelder, sondern von einem Papagei namens Jazz. 

    Papagei imitiert Alarmsignal sehr überzeugend

    Dieser hatte den Alarmton so überzeugend und mit einer derartiger Lautstärke vor sich hingeträllert, dass der Mitarbeiter in der Telefonzentrale die Geräusche als Alarmton wahrnahm. Er alarmierte die Feuerwehr, wie sie in einer Pressemitteilung berichtete.

    Mehr zum Thema: Feuerwehr will Papagei retten – sie rechnete nicht mit seiner Reaktion

    Als die Feuerwehrmänner am Haus ankamen und in die Wohnung stürmten, stellten sie aber schnell fest, dass es dort gar nicht brannte. Einsatzleiter Norman James erklärte was geschehen war:

    “In einigen Wohnräumen werden die Rauchmelder und Alarmanlagen von einer Zentrale überwacht. Sobald ein Alarm aktiviert wurde, stellt die Zentrale eine Telefonverbindung in die Wohnung her, um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen Brand oder einen falschen Alarm handelt.”

    Mitarbeiter der Telefonzentrale alarmierte die Feuerwehr

    In diesem Fall ist der Hausbesitzer auch ans Telefon gegangen und war mit einem Mitarbeiter aus der Telefonzentrale in Kontakt. Der Mitarbeiter hörte im Hintergrund den automatischen Feueralarm. Der stammte jedoch von dem Papagei.

    Aus reiner Vorsichtsmaßnahme alarmierte er die Feuerwehr und schickte sie zu dem Haus. Der Hausbesitzer konnte den Mitarbeiter am Telefon offensichtlich nicht davon überzeugen, dass es in der Wohnung nicht brannte. 

    Weiter erzählt James, wie es zu dem kuriosen Vorfall kommen konnte: 

    “Als wir in der Wohnung ankamen, versicherte uns der Hausbesitzer, dass es in der Wohnung nicht brennen würde. Als wir die Wohnung betreten haben, konnten wir aber immer noch den Alarm hören. Schnell wurde uns klar, dass der Alarm nicht von einem der Feuermelder stammte, sondern von einem der beiden Papageien in der Wohnung, der den Alarm täuschend echt imitiert hatte.” 

    Unter den Feuerwehrmännern brach Gelächter aus. James erzählte, dass er und seine Kollegen aber froh waren, dass es kein Feuer gab und der Hausbesitzer und seine zwei Papageien wohlauf waren.

    Der Hausbesitzer erzählte hinterher, dass seine beiden Papageien es lieben würden, sämtliche Geräusche zu imitieren, die sie irgendwo aufschnappen. Und die geben sie sehr oft lautstark zum Besten. 

    (mf)


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    Bundeskanzlerin Angela Merkel.

    ► Die Bundesregierung hat sich nach dem Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Debatte über den UN-Migrationspakt auf dem CDU-Parteitag nochmals klar zu dem Abkommen bekannt.

    ► Zugleich bekräftige aber die GroKo ihre Position: “Die Bundesregierung steht hinter diesem Pakt”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Pakt helfe, wichtige Ziele der Bundesregierung in der internationalen Migrationspolitik zu erreichen und umzusetzen.

    ► Die Regierung sei überzeugt, dass eine globale Herausforderung wie die Migration nur global und multilateral angegangen und gelöst werden könne. Nationale Alleingänge würden in Sackgassen führen, sagte Seibert.

    Was Spahn vorgeschlagen hatte: 

    Spahn, der auf dem Parteitag einer der drei aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der Parteispitze ist, hatte angesichts der Widerstände vieler Länder eine Debatte über den Pakt auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember verlangt.

    In der Unionsfraktion sei schon intensiv darüber diskutiert worden, sagte er der “Bild am Sonntag”.

    “Das sollten wir genauso offen auf dem CDU-Parteitag tun und das weitere Vorgehen abstimmen. Alle Fragen der Bürger gehören auf den Tisch und beantwortet, sonst holt uns das politisch schnell ein. Notfalls unterzeichnen wir eben später.”

    Wie die “Unterzeichnung” des Paktes abläuft:

    Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte, eine Unterzeichnung des Abkommens sei – wie in den UN bei solchen Abkommen üblich - nicht vorgesehen. Der Pakt solle am 10./11. Dezember auf einem Gipfel in Marrakesch in Marokko angenommen werden.

    Anschließend werde er an die UN-Generalversammlung übermittelt und dort im Januar 2019 per Resolution förmlich angenommen. 


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    Um den UN-Migrationspakt ist ein Streit entbrannt. 

    ► Die Debatte um den UN-Migrationspakt ebbt nicht ab. Am Dienstag hat sich Mathias Middelberg, der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, deutlich für den UN-Migrationspakt ausgesprochen.

    “Migration ist ein internationales Phänomen, das wir nur mit internationaler Zusammenarbeit in den Griff bekommen können“, sagte Middelberg der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. 

    ► Weiter sagte Middelberg, dass der Vertrag “auch dem deutschen Interesse” diene, da Deutschland auch Zielland illegaler Zuwanderung sei. Middelberg betonte, dass “Mindeststandards für Migration und Migranten sehr wichtig” seien.

    Das sagt Middelberg noch zum UN-Migrationspakt:

    Wie die “NOZ” berichtete, bezweckt der Pakt laut Middelberg “ein koordiniertes Grenzmanagement” und richte sich dadurch “gegen Menschenhandel oder Schleuserkriminalität”.

    Ebenso werde in dem Migrationspakt verlangt, dass für Migranten einer sichere Rückkehr in ihre Heimatländer gewährleistet wird. Für Deutschland sei es von hohem Wert, wenn die Herkunfts- und Durchgangsländer der Migranten auf diese Ziele hinarbeiten würden.

    Langfristig sollen dadurch mehr Herkunftsstaaten ihre hierzulande als Asylbewerber abgelehnten Staatsbürger auch tatsächlich zurücknehmen, sagte der Chef der CDU-Landesgruppe Niedersachsen in der Bundestagsfraktion laut der Zeitung.

    Das sagt die Linke zu dem Migrationspakt:

    Auch die Bundesregierung hat sich nach dem Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Debatte über den UN-Migrationspakt auf dem CDU-Parteitag nochmals klar zu dem Abkommen bekannt.

    “Die Bundesregierung steht hinter diesem Pakt”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Pakt helfe, wichtige Ziele der Bundesregierung in der internationalen Migrationspolitik zu erreichen und umzusetzen.

    ► Auch die Linke begrüßte den Migrationspakt. Jan Korte, Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Partei im Bundestag, sagte der “NOZ”:

    “Für die Angstkampagne der AfD, die - mal wieder - in die Union überschwappt, gibt es keine Grundlage - schon alleine, weil der Pakt rechtlich nicht bindend ist, was wir uns in einigen Punkten gewünscht hätten. Aber er ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.”

    Mit Blick auf Gesundheitsminister Jens Spahn und den scheidenden CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer betonte Korte gegenüber der “NOZ”:

    “Kaum ist der eine mal eine Woche ruhig, kommt bei der Union der nächste, der meint, mit Angstkampagnen punkten zu können. Spahn wird damit in der CDU genauso scheitern wie Seehofer in Bayern.

    Was ihr noch über den Migrationspakt wissen müsst:

    Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte, eine Unterzeichnung des Abkommens sei – wie in den UN bei solchen Abkommen üblich – nicht vorgesehen. Der Pakt solle am 10./11. Dezember auf einem Gipfel in Marrakesch in Marokko angenommen werden.

    Anschließend werde er an die UN-Generalversammlung übermittelt und dort im Januar 2019 per Resolution förmlich angenommen. 

    (ll)


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    Der Stein des Anstoßes: Gibraltar. 

    ► Die Europäische Union war stets um Einigkeit bei den Brexit-Verhandlungen bemüht. Nun allerdings droht ein erster Riss: Spanien könnte die Unterzeichnung der Austrittseinigung mit Großbritannien verweigern.  

    ► Das sagte der spanische Außenminister Josep Borrell am Rande eines Treffens in Brüssel am Montag und nannte den Status von Gibraltar nach dem Brexit als Grund. 

    ► Das Gebiet am Südzipfel der iberischen Halbinsel steht unter britischer Souveränität und wird seit rund 300 Jahren von Spanien beansprucht.

    ► Laut Borrell mache der Entwurf nicht ausreichend klar, dass Verhandlungen über den Status von Gibraltar vom Brexit getrennte Verhandlungen seien. Solange dies im Brexit-Abkommen nicht klar formuliert sei, “werden wir nicht in der Lage sein, unsere Zustimmung zu geben“, sagte Borrell laut Medienberichten. 

    Warum die Ankündigung von Spanien brisant ist: 

    Vergangene Woche konnten sich Brüssel und London auf einen Entwurf für einen Austrittsvertrag einigen, politisches Chaos in Großbritannien war die Folge. Beide Seiten wollen den Vertrag am kommenden Sonntag ohne Veränderungen unterzeichnen.

    ► Allerdings könnte Spanien Brüssel einen Strich durch die Rechnung machen. 

    Offen ist derzeit zudem eine “politische Erklärung” zu den künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien. Bisher gibt es nur Eckpunkte, die eine umfassende Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft in Aussicht stellen. Sie sollen binnen Tagen als Absichtserklärung ausformuliert werden. Das eigentliche Partnerschaftsabkommen soll erst nach dem Brexit ausgehandelt werden.

    Mit Material der dpa.

    (vw)


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    Die Unesco lobt Deutschland bei der Integration von Flüchtlingskindern. 

    Flüchtlingskinder haben in vielen Ländern nur wenig Chancen auf gute Bildung. Das ist das Ergebnis des Weltbildungsberichts der Unesco, den die Uno-Kulturorganisation und Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag in Berlin vorstellen. 

    ► Auch in Deutschland sehen die Experten Bedarf für Verbesserungen, loben allerdings, dass die Förderung von Flüchtlingskindern hierzulande besser gelinge als in anderen Ländern. 

    Folgende Maßnahmen heben die Autoren des Unesco-Berichts als positiv hervor: Investitionen in Sprachförderung, die Anerkennung ausländischer Abschlüsse für den Arbeitsmarkt, bei der Deutschland weltweit herausrage, und Unterstützungsprogramme. 

    ► In Deutschland sei die Bereitschaft in der Bevölkerung, bei Spracherwerb, Abschlüssen oder Ausbildung zu helfen, “enorm groß und eine riesige Hilfe”, sagte Maria Böhmer, Präsidentin der deutschen Unesco-Kommission, wie “Spiegel Online” berichtet. 

    Wo die Unesco bei der Förderung von Flüchtlingskindern Verbesserungsbedarf sieht: 

    “Wir sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel”, sagte Böhmer laut “Spiegel Online” über den Stand bei der Integration von Migranten und Flüchtlingen im deutschen Bildungssystem. 

    ► Wie “Spiegel Online” berichtet, kritisiert die Unesco, dass tausende Lehrer fehlten. 24.000 Lehrer und 18.000 pädagogische Fachkräfte würden zusätzlich für die Integration benötigt. Zudem seien Lehrkräfte meist nicht ausreichend darauf vorbereitet, mit Traumata bei Flüchtlingskindern umzugehen. 

    Außerdem seien fehlende Qualifikationen für viele ein Hindernis, in der deutschen Arbeitswelt Fuß zu fassen. Vor allem junge Frauen hätten hier Schwierigkeiten.

    Mit Material der dpa.

    (vw)


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    Die beiden Schäfer, Rainer und Heinrich, in Schottland.

    • In der Spezialfolge von “Bauer sucht Frau – Endlich Urlaub” verreisen verschiedene Ex-Kandidaten, so auch die beiden Schäfer Rainer und Heinrich.
    • Doch es gibt ein Problem mit ihrem Reiseziel Schottland: Keiner der beiden kann richtig Englisch sprechen.

    Für die aktuelle Staffel “Bauer sucht Frau” hat RTL eine Spezialfolge herausgebracht. Unter dem Motto “Endlich Urlaub” verreisen verschiedene Ex-Kandidaten.

    Unter den Reise-Partnern befinden sich auch die beiden Ex-Kandidaten Heinrich und Rainer. Die beiden Schäfer wollen gemeinsam nach Schottland.

    Doch schon vor dem Flug zeigt sich das größte Problem: Beide verraten, dass sie kaum Englisch sprechen können.

    Rainer meint: “Ich komm mit meinem Englisch schon klar. ‘Sorry’ ist doch zumindest ein englisches Wort.”

    Auch Schäfer Heinrich findet: “Wenigstens weiß ich noch, was ‘Good Morning’ heißt.” Und Rainer merkt an: “Ach ja, ‘Good Moin’ oder so etwas.”

    So geht es in den Flieger nach Schottland. In der Landeshauptstadt Edinburgh angekommen, scheint das Verständigungsproblem größer als befürchtet.

    Die beiden Landwirte brauchen einige Zeit, um ein Taxi am Flughafen zu bekommen. Den Namen des Hostels können die Schäfer dann kaum aussprechen. Auch der Taxifahrer schaut verwirrt drein. Doch nach mehrmaligem Wiederholen hat auch er verstanden, wo es für die zwei Reisenden hingehen soll.

    Rainer und Heinrich blättern in Übersetzungsbüchern.

    “Bauer sucht Frau”-Stars in Schottland

    Im Taxi gucken die Schäfer zunächst verzweifelt in Wörterbücher – schließlich wollen die beiden nicht vom Fahrer abgezockt werden.

    Was heißt jetzt nochmal Kilometer auf Englisch?Ich möchte wissen, wie weit es bis zum Hostel ist”, sagt Schäfer Heinrich. Die Antwort darauf finden sie bis zur Ankunft allerdings nicht heraus.

    “Macht nichts, wir können uns auch mit Armen und Beinen verständigen”, findet Landwirt Rainer. Und so fängt ihre Rundreise durch Schottland an.

    Die beiden sehen sich Edinburgh an. Vom Schloss aus blicken sie auf die Stadt – und sind nicht zufrieden. Rainer sagt: “Mensch, hier schaut alles grau aus. Da sollte mal ein Maler kommen und die Häuser bunt anmalen.” Heinrich dagegen findet: “Nun ja, wenn alles bunt wäre, dann würden die Häuser ja auch nicht mehr alt aussehen.”

    Weiter geht es zum Anprobieren schottischer Kilts: Die zwei Männer staunen, als sie erfahren, dass man unter den Röcken keine Unterwäsche trägt.

    “Ich weiß ja nicht, ob die das echt so machen. Ich lass meinen Schlüpfer auf jeden Fall an”, rechtfertigt sich Heinrich, nachdem ihn ein Verkäufer aufgefordert hatte, seine Unterhose auszuziehen.

    Als Gastgeschenk gibt es Frühstücksbretter und eine CD von

    “Bauer sucht Frau”-Schäfer Heinrich tut sich schwer mit der englischen Sprache

    Das nächste Sprachproblem gibt es bei der Weiterreise in eine ländliche Gegend Schottlands. Die beiden Schäfer wollen sich nämlich einen Bauernhof anschauen. Deshalb schlafen sie auch bei einem schottischen Landwirt – und versuchen es mit Smalltalk und Gastgeschenken. Dumm nur, dass der Gastgeber kein Wort versteht.

    Bauer Heinrich erzählt nämlich auf Deutsch von seinem Berufsalltag: “Der Bauer Rainer kommt aus Bayern. Aber ich komme aus dem Sauerland. Also Nordrhein-Westfalen. N-R-W.”

    Der schottische Landwirt nickt nur und lächelt. Als Zeichen der Gastfreundschaft fragt er die beiden Schäfer: “Do you want a cup of tea?”, also ob sie gerne noch einen Tee hätten.

    Heinrich fragt sicherheitshalber drei Mal nach: ”Kapatie? Kapatie? Kapatie?”

    Doch die beiden nehmen das Angebot an – es scheint, als würden sich die drei Landwirte am Ende doch verstehen.

    (ll)


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    Narumol ist Thailänderin. Für sie ist es ganz normal, Insekten zu essen.

    • In “Bauer sucht Frau – Endlich Urlaub” reist Bauer Josef mit Frau Narumol und Tochter Jorafina nach Thailand.
    • Dort will Narumol ihre Familie davon überzeugen, Insekten zu essen. Doch das stößt nicht bei allen Mitgliedern auf Begeisterung.

    Narumol und Bauer Josef sind das Traumpaar der RTL-Serie “Bauer sucht Frau”. Seit acht Jahren sind die beiden zusammen. 2010, nur ein Jahr nach ihrer Teilnahme in der Sendung, haben sie geheiratet. 2011 kam die gemeinsame Tochter Jorafina zur Welt.

    In einer Urlaubs-Spezialfolge reist die Familie gemeinsam in Narumols Heimat Thailand.

    Dort angekommen, weiß Narumol genau, was sie tun möchte: Einkaufen und Insekten essen. Auch wenn Bauer Josef die Shopping-Tour offensichtlich nur ungern erträgt, scheint ihm das wohl noch lieber, als Krabbeltiere zu essen.

    Dann aber wittert Narumol ihre Chance, als die Familie an einem Straßenstand vorbeikommt: Sie kauft sich eine Vogelspinne und beißt ein Beinchen ab.

    Josef: “Die Narumol kann das schon haben, aber ich brauche das nicht”

    Bauer Josef kann kaum hinsehen. Dennoch versucht er, seine Frau zu ärgern und fragt Narumol, wie sie denn Insekten essen könne, wenn sie doch sonst in Deutschland vor jedem kleinen Tier Angst habe.

    Seine Frau entgegnet, dass sie vor nichts Angst habe – und beißt noch einmal demonstrativ ab. Danach bittet sie Tochter Jorafina und Mann Josef, auch mal zu kosten.

    Auch Jorafina guckt zunächst verwirrt: Das dürfte dem kleinen Mädchen wohl noch fremd sein, dass es für Menschen in anderen Kulturen normal ist, Insekten zu essen.

    Sie traut sich dennoch und beißt ebenfalls ab. Bleibt nur noch Josef übrig.

    Obwohl er kaum hinsehen kann, kostet er von einem Insekt, und ist sich danach sicher: “Die Narumol kann das schon haben, aber ich brauche das nicht.”

    So richtig geheuer scheint es Bauer Josef nicht zu sein.

    (ll)


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    Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner. 

    ► Die Tochter des US-Präsidenten, Ivanka Trump, hat einem Medienbericht zufolge Hunderte dienstliche E-Mails von einem privaten E-Mail-Konto aus verschickt und damit in vielen Fällen wohl gegen Vorgaben des Weißen Hauses verstoßen. Das berichtete die “Washington Post”.

    ► Die Zeitung zitierte einen Anwalt von Ivanka Trump, der die teilweise Nutzung des privaten Mail-Accounts seiner Mandantin einräumte und betonte, dies sei geschehen, bevor sie über die Regeln zum Umgang mit E-Mails informiert worden sei.

    ► Der Anwalt versicherte auch, keine dieser Mails habe als vertraulich eingestufte Informationen enthalten. Ivanka Trump habe das persönliche Mail-Konto “manchmal” genutzt für logistische Fragen und terminliche Absprachen bezüglich ihrer Familie.

    Warum der Bericht für Donald Trump brisant ist: 

    US-Präsident Donald Trump hatte seine Tochter Ivanka als “Beraterin” ins Weiße Haus geholt, wie auch deren Ehemann Jared Kushner.

    ► Die E-Mail-Praxis seiner Tochter ist für Trump heikel, da er seiner Konkurrentin im Präsidentschaftswahlkampf 2016, Hillary Clinton, die Nutzung eines privaten Mail-Kontos für dienstliche Belange stets vorgehalten hatte.

    Clinton hatte in ihrer Zeit als US-Außenministerin offizielle E-Mails über einen privaten und nicht gesicherten Server verschickt. Das FBI ermittelte deswegen, kam aber im Sommer 2016 zu dem Schluss, dass die Demokratin sich nicht strafbar gemacht hatte. 

    Was ihr noch wissen müsst: 

    Bereits im vergangenen Jahr hatte es Berichte gegeben, wonach mehrere Berater des Präsidenten private E-Mail-Konten nutzten, um Angelegenheiten des Weißen Hauses zu diskutieren – darunter Ivanka Trump und Kushner. Regierungsmitarbeiter hätten die Nutzung der privaten Konten aber als sporadisch beschrieben, hieß es damals.

    (vw)


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